Stand der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft einen Halter für Brennstoffeinspritzanlagen zum Halten eines
Brennstoffeinspritzventils an einer Anschlussstelle einer Brennstoff führenden Komponente
und eine Brennstoffeinspritzanlage mit solch einem Halter. Speziell betrifft die Erfindung
das Gebiet der Brennstoffeinspritzanlagen für gemischverdichtende, fremdgezündete
Brennkraftmaschinen.
[0002] Aus der
EP 2 375 052 A1 ist eine Brennstoffeinspritzanlage mit einem Brennstoffrail und einem Brennstoffeinspritzventil
bekannt. Hierbei ist eine Koppeleinrichtung vorgesehen, die eine Tasse aufweist, welche
so ausgestaltet ist, dass sie an das Brennstoffrail hydraulisch gekoppelt ist und
eine Verbindung mit einem Brennstoffeinlassteil des Brennstoffeinspritzventils bildet.
Die Tasse weist zwei Bohrungen auf, durch die sich Schrauben erstrecken. Die Enden
der Schrauben sind in eine Platte eingeschraubt, welche über einen Ring am Brennstoffeinspritzventil
angreift. Ferner wird das Brennstoffeinspritzventil über einen weiteren Ring gehalten,
so dass eine Bewegung des Brennstoffeinspritzventils in den beiden Richtungen entlang
einer Längsachse blockiert ist. Diese bekannte Ausgestaltung hat den Nachteil, dass
keine Vorspannkraft auf das Brennstoffeinspritzventil übertragbar ist.
[0003] Die Verspannschrauben besitzen ein Außengewinde, das zu einer Schraubverbindung mit
einem Innengewinde des Haltekörpers zusammenwirkt. Über die Schraubverbindung mit
den zusammenwirkenden Gewinden sind die Verspannschrauben zwangsgeführt im Haltekörper.
Die Bohrungen für die Verspannschrauben im Haltekörper sind nur über eine Teillänge
mit dem Innengewinde versehen, so dass über die Restlänge der Bohrungen jeweils ein
gewindefreier Führungsbereich gegeben ist, den die Verspannschrauben mit Spiel durchragen,
wobei aber aufgrund der Zwangsführung im Gewindebereich im montierten Zustand die
Führung des Haltekörpers an der Komponente entlang der Verstellachse durch den gewindefreien
Bereich keine Rolle spielt.
[0004] Denkbar ist ferner eine Ausgestaltung, bei der das Brennstoffeinspritzventil über
eine metallische Kugel- oder Kegelabdichtung zum Brennstoffrail abgedichtet ist. Wenn
bei solch einer Abdichtung das Brennstoffeinspritzventil über zwei Schrauben gegen
das Rail gezogen wird, dann ergibt sich das Problem, dass in das Brennstoffeinspritzventil
Biegespannungen eingebracht werden, die beim ungleichmäßigen Anziehen der Schrauben
entstehen.
Offenbarung der Erfindung
[0005] Der erfindungsgemäße Halter mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und die erfindungsgemäße
Brennstoffeinspritzanlage mit den Merkmalen des Anspruchs 5 haben den Vorteil, dass
eine verbesserte Ausgestaltung und eine verbesserte Funktionsweise der Aufhängung
ermöglicht sind. Speziell kann eine zuverlässige Befestigung des Brennstoffeinspritzventils
an der Brennstoff führenden Komponente erzielt werden, wobei die auftretenden Haltekräfte
optimiert sind. Speziell können in Bezug auf die zum Halten des Brennstoffeinspritzventils
an der Anschlussstelle der Brennstoff führenden Komponente erforderlichen Haltekräfte
möglicherweise auftretende Biegespannungen im Brennstoffeinspritzventil reduziert
oder ganz vermieden werden.
[0006] Speziell eignet sich die Brennstoffeinspritzanlage zur Benzindirekteinspritzung.
Ferner eignet sich der Halter speziell für Brennstoffeinspritzanlagen, die zur Benzindirekteinspritzung
dienen. Die Brennstoff führende Komponente ist hierbei vorzugsweise als Brennstoffverteiler,
insbesondere als Brennstoffverteilerleiste, ausgebildet. Solch ein Brennstoffverteiler
kann zum einen zur Verteilung des Brennstoffs auf mehrere Brennstoffeinspritzventile,
insbesondere Hochdruckeinspritzventile, dienen. Zum anderen kann der Brennstoffverteiler
als gemeinsamer Brennstoffspeicher für die Brennstoffeinspritzventile dienen. Die
Brennstoffeinspritzventile sind dann vorzugsweise über sich entsprechende Halter an
den Anschlussstellen des Brennstoffverteilers befestigt. Im Betrieb spritzen die Brennstoffeinspritzventile
den für den Verbrennungsvorgang erforderlichen Brennstoff dann unter hohem Druck unter
den jeweiligen Verbrennungsraum einer Brennkraftmaschine ein. Der Brennstoff wird
hierbei über eine Hochdruckpumpe verdichtet und mengengesteuert über eine Hochdruckleitung
in den Brennstoffverteiler gefördert.
[0007] Die Brennstoff führende Komponente und das Brennstoffeinspritzventil sind keine Bestandteile
des erfindungsgemäßen Halters. Insbesondere kann der erfindungsgemäße Halter auch
getrennt von der Brennstoff führenden Komponente sowie einem Brennstoffeinspritzventil
hergestellt und vertrieben werden.
[0008] Speziell bei elektromagnetischen Hochdruck-Einspritzventilen, die bei OttoMotoren
mit Direkteinspritzung zum Einsatz kommen können, kann ein auffälliger und störender
Beitrag zum Gesamtgeräusch des Motors geleistet werden, der als Ventiltickern beschreibbar
ist. Solch ein Ventiltickern entsteht durch das schnelle Öffnen und Schließen des
Brennstoffeinspritzventils, bei dem die Ventilnadel mit hoher Dynamik in die jeweiligen
Endanschläge verstellt wird. Das Auftreffen der Ventilnadel in den Endanschlägen führt
zu kurzzeitigen, aber sehr hohen Kontaktkräften, die über ein Gehäuse des Brennstoffeinspritzventils
an den Zylinderkopf übertragen werden können, wenn hier ein direkter Kontakt besteht.
Dies führt dann am Zylinderkopf zu einer starken Geräuschentwicklung.
[0009] Durch den Halter kann in vorteilhafter Weise eine wirkungsvolle Entkopplung des Brennstoffeinspritzventils
von dem Zylinderkopf bei einem kompakten Aufbau realisiert werden. Ferner ist es möglich,
einen separaten Niederhalter, der beispielsweise eine Federkraft nutzt, einzusparen.
Der Halter kann hierbei je nach Ausgestaltung der Brennstoffeinspritzanlage das Brennstoffeinspritzventil
auch mit einer Vorspannkraft gegen die Anschlussstelle der Brennstoff führenden Komponente
beaufschlagen. Somit kann in vorteilhafter Weise die erforderliche Dichtwirkung an
der Anschlussstelle auch bei hohen Brennstoffdrücken gewährleistet werden.
[0010] Durch die Montage des Brennstoffeinspritzventils an der Anschlussstelle der Brennstoff
führenden Komponente mittels des Halters kann das Brennstoffeinspritzventil so positioniert
werden, dass das Brennstoffeinspritzventil nicht im direkten Kontakt mit dem Zylinderkopf
ist. Die erforderliche Abdichtung zwischen dem Brennstoffeinspritzventil und dem Zylinderkopf
kann hierbei unabhängig von der Aufhängung gewählt werden. Beispielsweise kann zwischen
einer Ventilspitze des Brennstoffeinspritzventils und dem Zylinderkopf eine Teflondichtung
vorgesehen sein. Die Abdichtung zwischen dem Brennstoffeinspritzventil und der Komponente
kann auf geeignete Weise erfolgen. Insbesondere kann eine metallische Kugel- oder
Kegelabdichtung an der Anschlussstelle vorgesehen sein, um die Abdichtung zwischen
dem Brennstoffeinspritzventil und der Brennstoff führenden Komponente zu realisieren.
Somit kann die für den jeweiligen Anwendungsfall günstigste Form der Abdichtung realisiert
werden. Im Betrieb wirkt aufgrund des Drucks des zugeführten Brennstoffs eine Kraft
auf das Brennstoffeinspritzventil in Richtung des Zylinderkopfs. Um das Brennstoffeinspritzventil
hierbei an der Anschlussstelle der Brennstoff führenden Komponente zu halten, ist
eine gewisse Haltekraft erforderlich, die von dem Halter aufgebracht wird. Der Halter
kann hierbei das Brennstoffeinspritzventil mit der erforderlichen Haltekraft halten.
Somit ist eine zuverlässige Befestigung des Brennstoffeinspritzventils an der Brennstoff
führenden Komponente mittels des Halters möglich.
[0011] Vorteilhaft ist es, dass der Haltekörper zumindest ein weiteres Führungsteil aufweist.
Das weitere Führungsteil ermöglicht im montierten Zustand eine Führung des Haltekörpers
an der Komponente entlang der Verstellachse. Bei dieser Ausgestaltung ist somit eine
vorteilhafte Führung über das Führungsteil und das weitere Führungsteil entlang der
Verstellachse gegeben.
[0012] Vorteilhaft ist es, dass der Haltekörper zusätzlich ein Spannteil und ein Stützteil
aufweist. Das Spannteil wirkt hierbei mit dem Spannelement zusammen. Ferner ist die
Stützfläche, an der sich das Brennstoffeinspritzventil im montierten Zustand abstützt,
an dem Stützteil ausgestaltet. Außerdem ist das Spannteil einerseits über das Führungsteil
und andererseits über das weitere Führungsteil mit dem Stützteil verbunden. Über das
Spannteil kann eine von dem Spannelement aufgebrachte Kraft, insbesondere eine Vorspannkraft,
über die Führungsteile auf das Stützteil übertragen werden, wo es das Brennstoffeinspritzventil
gegen die Anschlussstelle der Brennstoff führenden Komponente beaufschlagt. Somit
kann das Brennstoffeinspritzventil mit einer geeigneten Vorspannkraft beaufschlagt
werden. Auf entsprechende Weise kann die Haltekraft, die das Brennstoffeinspritzventil
an der Anschlussstelle hält, von dem Stützteil aufgenommen werden. In vorteilhafter
Weise können hierbei das Führungsteil, das Spannteil, das weitere Führungsteil und
das Stützteil des Haltekörpers in einer geschlossenen, O-förmigen Anordnung zueinander
angeordnet sein. Dies ermöglicht zum einen eine vorteilhafte Führung und zum anderen
einen vorteilhaften Kraftschluss.
[0013] Vorteilhaft ist es auch, dass das Spannteil eine durchgehende Gewindebohrung aufweist,
in der das Spannelement verstellbar ist, und dass eine Schraubachse der Gewindebohrung
parallel zu der Verstellachse ist. Zunächst kann über das Spannelement durch Einschrauben
oder Ausschrauben eine geeignete Positionierung des Stützteils des Haltekörpers relativ
zu der Anschlussstelle erfolgen, um das Brennstoffeinspritzventil beispielsweise in
das Stützteil einzuhängen, einzudrehen oder einzuschwenken. Anschließend kann das
Spannelement angezogen werden, um das Brennstoffeinspritzventil zu positionieren.
Hierbei kann auch eine Vorspannung des Brennstoffeinspritzventils gegen die Anschlussstelle
der Komponente eingestellt werden.
[0014] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
des im Anspruch 1 angegebenen Halters und der im Anspruch 5 angegebenen Brennstoffeinspritzanlage
möglich.
[0015] Vorteilhaft ist es, dass das Führungsteil einen Führungsabschnitt mit einer zylindermantelförmigen
Führungsfläche aufweist. Wenn ein weiteres Führungsteil vorgesehen ist, dann ist es
ebenfalls vorteilhaft, dass das weitere Führungsteil einen Führungsabschnitt mit einer
zylindermantelförmigen Führungsfläche aufweist. Hierbei können Führungsbohrungen in
der Komponente vorgesehen sein, in denen die Führungsteile geführt sind.
[0016] Bei einer abgewandelten Ausgestaltung ist es vorteilhaft, dass das Führungsteil als
Führungsrippe mit einem zumindest teilweise rechteckförmigen Führungsquerschnitt ausgebildet
ist. Wenn ein weiteres Führungsteil vorgesehen ist, dann ist es ebenfalls vorteilhaft,
dass das weitere Führungsteil als Führungsrippe mit einem zumindest teilweise rechteckförmigen
Führungsquerschnitt ausgebildet ist. Bei dieser Ausgestaltung können in vorteilhafter
Weise offene Führungsnuten in der Komponente vorgesehen sein, in die die Führungsteile
eingefügt werden können. Somit ist eine einfache Montage des Haltekörpers an der Brennstoff
führenden Komponente möglich.
[0017] Vorteilhaft ist es auch, dass der Halter zumindest eine Führungsnase aufweist und
dass das Führungsteil und die Führungsnase im montierten Zustand zusammen zwei Freiheitsgrade
zwischen dem Halter und der Komponente einschränken, die senkrecht zu der Verstellachse
sind. Diese Ausgestaltung ist besonders in Kombination mit einem Führungsteil von
Vorteil, das als Führungsrippe ausgebildet ist. Die Führungsnase kann hierbei an dem
Führungsteil angebracht sein. Ferner ist es vorteilhaft, dass eine weitere Führungsnase
vorgesehen ist, die an einem weiteren Führungsteil angebracht sein kann. Hierbei können
das weitere Führungsteil und die weitere Führungsnase im montierten Zustand zusammen
zwei Freiheitsgrade zwischen dem Halter und der Komponente einschränken, die senkrecht
zu der Verstellachse sind. Somit kann sowohl eine einfache Montage des Halters erzielt
werden als auch im montierten Zustand eine zuverlässige Führung entlang der Verstellachse
gewährleistet werden.
[0018] Vorteilhaft ist es, dass an der Komponente zumindest eine Führungsausnehmung ausgebildet
ist, in der das Führungsteil des Haltekörpers im montierten Zustand zumindest teilweise
angeordnet ist und dass der Haltekörper über das in der Führungsausnehmung angeordnete
Führungsteil entlang der Verstellachse geführt ist. Die Führungsausnehmung kann hierbei
als Führungsbohrung oder Führungsnut beziehungsweise Führungsschlitz ausgestaltet
sein. In entsprechender Weise kann auch eine weitere Führungsausnehmung an der Komponente
ausgebildet sein, in der das weitere Führungsteil des Haltekörpers im montierten Zustand
zumindest teilweise angeordnet ist, wobei der Haltekörper auch über das in der weiteren
Führungsausnehmung angeordnete weitere Führungsteil entlang der Verstellachse geführt
ist.
[0019] Außerdem ist es hierbei vorteilhaft, dass an der Anschlussstelle der Komponente eine
Anschlussfläche ausgestaltet ist, dass das Brennstoffeinspritzventil ein Anschlussstück
aufweist, das zumindest mittelbar an der Anschlussfläche anliegt, dass das Anschlussstück
einen Bund aufweist, mit dem das Anschlussstück an der Stützfläche des Haltekörpers
abgestützt ist, und dass mittels des Spannelements das Anschlussstück gegen die
[0020] Anschlussfläche der Komponente mit einer Vorspannung beaufschlagbar ist. Somit sind
eine zuverlässige Befestigung des Brennstoffeinspritzventils an der Komponente und
eine zuverlässige Abdichtung des Brennstoffeinspritzventils gegenüber der Anschlussstelle
im befestigten Zustand ermöglicht. Das Anschlussstück des Brennstoffeinspritzventils
kann im Bereich der Anschlussfläche insbesondere teilkugelförmig oder kegelstumpfförmig
ausgestaltet sein.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0021] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der nachfolgenden Beschreibung
unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen, in denen sich entsprechende Elemente
mit übereinstimmenden Bezugszeichen versehen sind, näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Brennstoffeinspritzanlage mit einem Halter in einer auszugsweisen, schematischen,
räumlichen Darstellung entsprechend einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Fig. 2 die in Fig. 1 dargestellte Brennstoffeinspritzanlage gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel
der Erfindung in einer auszugsweisen, geschnittenen Darstellung;
Fig. 3 eine Brennstoffeinspritzanlage mit einem Halter in einer auszugsweisen, schematischen,
räumlichen Darstellung entsprechend einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Fig. 4 die in Fig. 3 dargestellte Brennstoffeinspritzanlage gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel
der Erfindung in einer auszugsweisen, geschnittenen Darstellung und
Fig. 5 die in Fig. 3 dargestellte Brennstoffeinspritzanlage gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel
der Erfindung während der Montage.
Ausführungsformen der Erfindung
[0022] Fig. 1 zeigt eine Brennstoffeinspritzanlage 1 mit einem Halter 2, einem Brennstoffeinspritzventil
3 und einer Brennstoff führenden Komponente 4 in einer auszugsweisen, schematischen,
räumlichen Darstellung entsprechend einem ersten Ausführungsbeispiel. Die Brennstoff
führende Komponente 4 kann als Brennstoffverteiler 4, insbesondere Brennstoffverteilerleiste
4, ausgestaltet sein. Solch eine Brennstoffverteilerleiste 4 kann zum Speichern und
Verteilen von Brennstoff auf mehrere Brennstoffeinspritzventile 3 dienen, die über
sich entsprechende Halter 2 an der Brennstoff führenden Komponente 4 befestigt sind.
[0023] Der Halter 2 weist einen Haltekörper 5 und ein Spannelement 6 auf. Hierbei ist genau
ein Spannelement 6 vorgesehen. Der Haltekörper 5 umfasst ein Führungsteil 7, ein weiteres
Führungsteil 8, ein Spannteil 9 und ein Stützteil 10. Das Spannteil 9 ist einerseits
über das Führungsteil 7 und andererseits über das weitere Führungsteil 8 mit dem Stützteil
10 verbunden.
[0024] Das Spannelement 6 ist in einer Gewindebohrung 11 des Spannteils 9 angeordnet. Durch
Einschrauben beziehungsweise Herausschrauben des Spannelements 6 in beziehungsweise
aus der Gewindebohrung 11 ist eine Verstellung des Haltekörpers 5 relativ zu der Brennstoff
führenden Komponente 4 ermöglicht. Die Verstellung des Haltekörpers 5 erfolgt hierbei
entlang einer Verstellachse 15. Das Führungsteil 7 und das weitere Führungsteil 8
ermöglichen im montierten Zustand eine Führung des Haltekörpers 5 an der Komponente
4 entlang der Verstellachse 15. Im montierten Zustand wird ein Anschlussstück 16 des
Brennstoffeinspritzventils 3 von dem Stützteil 10 des Haltekörpers 5 des Halters 2
gehalten. Hierbei kann durch Einschrauben des als Spannschraube 6 ausgestalteten Spannelements
6 in das Stützteil 10 eine Vorspannung des Anschlussstücks 16 gegen die Komponente
4 erzielt werden.
[0025] Die Ausgestaltung der Brennstoffeinspritzanlage 1 ist im Folgenden auch unter Bezugnahme
auf die Fig. 2 weiter beschrieben.
[0026] Fig. 2 zeigt die in Fig. 1 dargestellte Brennstoffeinspritzanlage 1 gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel in einer auszugsweisen, geschnittenen Darstellung. Die Gewindebohrung
11 ist in dem Spannteil 9 als durchgehende Gewindebohrung 11 ausgestaltet. Das Spannelement
6 ist in der Gewindebohrung 11 verstellbar. Eine Schraubachse 15 der Gewindebohrung
11 stimmt hierbei in diesem Ausführungsbeispiel mit der Verstellachse 15 überein.
Bei einer abgewandelten Ausgestaltung können die Schraubachse 15 und die Verstellachse
15 auch parallel, aber nicht übereinstimmend, angeordnet sein.
[0027] Das Führungsteil 7, das Spannteil 9, das weitere Führungsteil 8 und das Stützteil
10 des Haltekörpers 5 sind in einer geschlossenen, O-förmigen Anordnung 7, 8, 9, 10
zueinander angeordnet. Hierbei ist eine mehrteilige Ausgestaltung der Anordnung 7
bis 10 möglich. Die Anzahl der Teile kann hierbei in Bezug auf den jeweiligen Anwendungsfall
festgelegt werden. Allerdings ist auch eine einteilige Ausgestaltung der Anordnung
7 bis 10 möglich, wie es bei der anhand der Fig. 3 bis 5 beschriebenen Ausgestaltung
beispielsweise möglich ist.
[0028] Das Führungsteil 7 weist einen Führungsabschnitt 17 auf, der eine zylindermantelförmige
Führungsfläche 18 aufweist. Ferner weist das Führungsteil 7 in diesem Ausführungsbeispiel
Enden 19, 20 auf, an denen das Führungsteil 7 mit dem Spannteil 9 beziehungsweise
dem Stützteil 10 verbunden ist.
[0029] Entsprechend weist das weitere Führungsteil 8 einen Führungsabschnitt 21 und Enden
22, 23 auf. Der Führungsabschnitt 21 weist eine zylindermantelförmige Führungsfläche
24 auf. An dem Ende 22 ist das weitere Führungsteil 8 mit dem Spannteil 9 verbunden.
An dem Ende 23 ist das weitere Führungsteil 8 mit dem Stützteil 10 verbunden.
[0030] Die Komponente 4 weist eine Führungsausnehmung 25 und eine Führungsausnehmung 26
auf. Die Führungsausnehmungen 25, 26 sind in diesem Ausführungsbeispiel als Führungsbohrungen
25, 26 ausgestaltet. In der Führungsbohrung 25 ist das Führungsteil 7 an seinem Führungsabschnitt
17 entlang der Verstellachse 17 geführt. Hierbei liegt die Führungsfläche 18 des Führungsabschnitts
17 an der Führungsbohrung 25 an. Entsprechend ist das weitere Führungsteil 8 mit seinem
Führungsabschnitt 21 in der Führungsbohrung 26 der Komponente 4 geführt. Hierbei liegt
die Führungsfläche 24 des Führungsabschnitts 21 an der Führungsbohrung 26 an. Dadurch
ist auch das weitere Führungsteil 8 entlang der Verstellachse 15 geführt. Somit sind
die beiden Führungsteile 7, 8 entlang der Verstellachse 15 geführt, so dass insgesamt
der Haltekörper 5 über die Führungsteile 7, 8 entlang der Verstellachse 15 geführt
ist. Ein Verkippen oder dergleichen wird durch diese Führung zuverlässig verhindert.
Ferner wird die durch Anziehen der Spannschraube 6 erzeugte Verstell- und/oder Vorspannkraft
gleichmäßig über die Führungsteile 7, 8 auf das Stützteil 10 übertragen. Dadurch wird
das Stützteil 10 in einer Richtung 27 zumindest im Wesentlichen entlang der Verstellachse
15 mit der Verstell- und/oder Vorspannkraft beaufschlagt.
[0031] Die Komponente 4 weist eine Anschlussstelle 28 auf, an der das Brennstoffeinspritzventil
3 mit der Komponente 4 verbunden ist. An der Anschlussstelle 28 der Komponente 4 ist
eine Anschlussfläche 29 ausgestaltet. Das Anschlussstück 16 des Brennstoffeinspritzventils
3 liegt in diesem Ausführungsbeispiel direkt an der Anschlussfläche 29 an. Gegebenenfalls
ist auch eine mittelbare Anlage denkbar, beispielsweise über ein Dichtelement. Somit
liegt das Anschlussstück 16 zumindest mittelbar, das heißt direkt oder mittelbar,
an der Anschlussfläche 29 der Komponente 4 an.
[0032] Das Anschlussstück 16 weist in diesem Ausführungsbeispiel eine teilkugelförmige Dichtfläche
30 auf, die an der als Kegeldichtfläche 29 ausgestalteten Anschlussfläche 29 anliegt.
Die Dichtfläche 30 des Anschlussstücks 16 kann bei einer abgewandelten Ausgestaltung
auch als kugelstumpfförmige Dichtfläche 30 ausgestaltet sein.
[0033] Ferner weist das Anschlussstück 16 einen Bund 35 auf. Mit dem Bund 35 ist das Anschlussstück
16 an einer Stützfläche 36 des Stützteils 10 des Haltekörpers 5 abgestützt. Hierbei
können anstelle einer einzigen Stützfläche 36 auch mehrere Stützflächen 36 vorgesehen
sein.
[0034] Die von dem Spannelement (Spannschraube) 6 einstellbare Vorspannkraft kann somit
von dem Stützteil 10 des Haltekörpers 5 auf das Anschlussstück 16 des Brennstoffeinspritzventils
3 übertragen werden. Mit dieser Vorspannkraft wird das Anschlussstück 16 in der Richtung
27 gegen die Anschlussfläche 29 der Komponente 4 beaufschlagt. Somit ist das Anschlussstück
16 mittels des Spannelements 6 gegen die Anschlussfläche 29 der Komponente 4 mit der
eingestellten Vorspannung beaufschlagt. Dadurch ist eine zuverlässige Abdichtung zwischen
dem Anschlussstück 16 und der Komponente 4 gewährleistet. Ferner können beim Zuführen
von Brennstoff in einen Brennstoffkanal 37 des Brennstoffeinspritzkanals 3 hydraulische
Kräfte auftreten, die das Brennstoffeinspritzventil 3 entgegen der Richtung 27 beaufschlagen.
Die Haltekräfte zum Halten des Brennstoffeinspritzventils 3 an der Komponente 4 werden
in entsprechender Weise von dem Halter 2 aufgebracht, wobei sich das Anschlussstück
16 mit seinem Bund 35 an der Stützfläche 36 des Stützteils 10 abstützt. Die Haltekräfte
wirken hierbei zumindest im Wesentlichen entlang der Verstellachse 15. Das Auftreten
von Biegespannungen im Brennstoffeinspritzventil 3, die prinzipiell beim Befestigen
und Halten auftreten können, werden somit deutlich reduziert.
[0035] Fig. 3 zeigt eine Brennstoffeinspritzanlage 1 mit einem Halter 2, einem Brennstoffeinspritzventil
3 und einer Brennstoff führenden Komponente 4 in einer auszugsweisen, schematischen,
räumlichen Darstellung entsprechend einem zweiten Ausführungsbeispiel. In diesem Ausführungsbeispiel
ist das Führungsteil 7 als Führungsrippe 7 mit einem teilweise rechteckförmigen Führungsquerschnitt
ausgebildet. Entsprechend ist das weitere Führungsteil 8 als Führungsrippe 8 mit einem
teilweise rechteckförmigen Führungsquerschnitt ausgebildet. Die Führungsausnehmungen
25, 26 sind in diesem Ausführungsbeispiel als seitlich offene Führungsausnehmungen
25, 26 ausgestaltet. Hierbei sind die Führungsausnehmungen 25, 26 als Führungsnuten
25, 26 in der Komponente 4 ausgestaltet. Hierdurch wird die Montage des Halters an
die Komponente 4 wesentlich erleichtert. Ferner kann hierdurch der Haltekörper 5 des
Halters 2 einstückig ausgestaltet sein. Gegebenenfalls kann der Haltekörper 5 dadurch
als metallisches Gussteil ausgestaltet sein.
[0036] In diesem Ausführungsbeispiel weist der Halter 2 Führungsnasen 40, 41 auf. Die Führungsnasen
40, 41 sind hierbei als rippenförmige Führungsnasen 40, 41 ausgestaltet. Die Führungsnase
40 ist an dem Führungsteil 7 des Haltekörpers 5 angebracht. Die Führungsnase 41 ist
an dem Führungsteil 8 des Haltekörpers 5 angebracht. Das Führungsteil 7 und die Führungsnase
40 schränken im montierten Zustand zusammen zwei Freiheitsgrade zwischen dem Halter
2 und der Komponente 4 ein, die senkrecht zu der Verstellachse 15 sind. Genauso schränken
das Führungsteil 8 und die Führungsnase 41 im montierten Zustand zusammen zwei Freiheitsgrade
zwischen dem Halter 2 und der Komponente 4 ein, die senkrecht zu der Verstellachse
15 sind. Die Führungsnase 40 ist hierfür in einer Führungsnut 42 der Komponente geführt.
Ferner ist die Führungsnase 41 hierfür in einer Führungsnut 43 der Komponente 4 geführt.
[0037] Bei einer abgewandelten Ausgestaltung können solche Führungsnasen 40, 41 auch an
der Komponente 4 ausgestaltet sein, während die Führungsnuten 42, 43 dann an dem Haltekörper
5 des Halters 2 ausgestaltet sind. Dadurch kann ebenfalls eine verbesserte Führung
erzielt werden.
[0038] Die Ausgestaltung der Brennstoffeinspritzanlage 1 des zweiten Ausführungsbeispiels
ist im Folgenden auch anhand der Fig. 4 weiter beschrieben.
[0039] Fig. 4 zeigt die in Fig. 3 dargestellte Brennstoffeinspritzanlage 1 mit dem Halter
2, dem Brennstoffeinspritzventil 3 und der Komponente 4 entsprechend dem zweiten Ausführungsbeispiel
in einer auszugsweisen, geschnittenen Darstellung. Im montierten Zustand liegt das
Anschlussstück 16 mit seiner Dichtfläche 30 an der Anschlussfläche 29 der Komponente
4 an. Hierdurch ist das Brennstoffeinspritzventil 3 an der Anschlussstelle 28 mit
der Brennstoff führenden Komponente 4 verbunden. Die Führung des Haltekörpers 5 ermöglicht
hierbei eine gleichmäßige Übertragung der von der Spannschraube 6 aufgebrachten Vorspannkraft
an die Abdichtung zwischen dem Anschlussstück 16 und der Anschlussfläche 29. Ferner
wird auch beim Auftreten von zusätzlichen Haltekräften, die beispielsweise aufgrund
der hydraulischen Strömung des Brennstoffs in den Brennstoffkanal 37 erforderlich
sind, ein Auftreten von Biegespannungen vermieden oder verhindert. Die Spannschraube
6 stützt sich an einer Oberfläche 44 der Komponente 4 ab. Dabei zieht die Spannschraube
6 bei der Montage das Stützteil 10 in der Richtung 27, wodurch das Anschlussstück
16 bei der Montage in Richtung 27 auf die kegelförmige Anschlussfläche 29 gezogen
wird. Ein Drehmoment, das beim Anziehen der Spannschraube 6 über die Reibung zwischen
dem Schraubengewinde der Spannschraube 6 und der Gewindebohrung 11 in den Haltekörper
5 eingebracht wird, stützt sich über die beschriebenen Führungen des Haltekörpers
5 an der Komponente 4 ab. Die Führungen des Haltekörpers 5 an der Komponente 4 umfassen
hierbei die Führungsabschnitte 17, 21 und die Führungsnasen 40, 41.
[0040] Die Montage und Funktionsweise ist im Folgenden auch unter Bezugnahme auf die Fig.
5 weiter beschrieben.
[0041] Fig. 5 zeigt die in Fig. 3 dargestellte Brennstoffeinspritzanlage 1 gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel während der Montage. Zur Montage wird der Haltekörper 5 mit dem
gegebenenfalls bereits eingesetzten Spannelement 6 in einer Montagerichtung 45, die
senkrecht zu der Verstellachse 15 ist, auf die Komponente 4 aufgebracht. Hierbei werden
die als Führungsrippen 7, 8 ausgestalteten Führungsteile 7, 8 in die als Führungsnuten
25, 26 ausgestalteten Führungsausnehmungen 25, 26 eingeschoben. Anschließend wird
der Haltekörper 5 entgegen der Richtung 27 entlang der Verstellachse 15 verstellt.
Hierbei ist der Haltekörper 5 durch die Führungsabschnitte 17, 21 in den Führungsausnehmungen
25, 26 geführt. Dabei greifen die Führungsnasen 40, 41 des Haltekörpers 5 in die Führungsnuten
42, 43 der Komponente 4 ein. Die Spannschraube 6 muss hierfür gegebenenfalls etwas
aus der Gewindebohrung 11 des Spannteils 9 herausgeschraubt sein.
[0042] Wenn der Haltekörper 5 relativ zu der Komponente 4 ausreichend weit entgegen der
Richtung 27 verstellt ist, dann kann das Brennstoffeinspritzventil 3 mit seinem Anschlussstück
16 von unten durch eine Öffnung 46 des Haltekörpers 5 in der Richtung 27 eingefügt
werden. Anschließend kann das Brennstoffeinspritzventil 3 mit seinem Anschlussstück
16 eingeschwenkt werden, was beispielsweise durch eine Drehung in einer Drehrichtung
47 um die Verstellachse 15 möglich ist.
[0043] Nachdem das Brennstoffeinspritzventil 3 eingeschwenkt ist, kann die Spannschraube
6 angezogen werden. Durch das Anziehen der Spannschraube 6 können der Haltekörper
5 und das Brennstoffeinspritzventil 3 zunächst etwas in der Richtung 27 relativ zu
der Komponente 4 verstellt und anschließend mit der Vorspannkraft beaufschlagt werden.
[0044] Somit ist eine einfache Montage des Halters 2 an die Komponente 4 möglich. Ferner
ist eine einfache Montage des Brennstoffeinspritzventils 3 an die Komponente 4 mittels
des Halters 2 möglich.
[0045] Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt.
1. Halter (2) für Brennstoffeinspritzanlagen (1) zum Halten eines Brennstoffeinspritzventils
(3) an einer Anschlussstelle (28) einer Brennstoff führenden Komponente (4) mit einem
Haltekörper (5) und einem Spannelement (6), wobei der Haltekörper (5) zumindest eine
Stützfläche (36) aufweist, an der das Brennstoffeinspritzventil (3) abstützbar ist,
und wobei der Haltekörper (5) über das Spannelement (6) gegenüber der Komponente (4)
entlang einer Verstellachse (15) verstellbar ist, wobei
der Haltekörper (5) zumindest ein Führungsteil (7) aufweist, das im montierten Zustand
eine Führung des Haltekörpers (5) an der Komponente (4) entlang der Verstellachse
(15) ermöglicht,
wobei noch ein weiteres Führungsteil (8) vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Haltekörper (5) neben dem weiteren Führungsteil (8) noch ein Spannteil (9), das
mit dem Spannelement (6) zusammen wirkt, und ein Stützteil (10), an dem die Stützfläche
(36) ausgestaltet ist, aufweist, wobei das weitere Führungsteil (8) im montierten
Zustand eine Führung des Haltekörpers (5) an der Komponente (4) entlang der Verstellachse
(15) ermöglicht und
dass das Spannteil (9) einerseits über das Führungsteil (7) und andererseits über das
weitere Führungsteil (8) mit dem Stützteil (10) verbunden ist und
dass das Führungsteil (7), das Spannteil (9), das weitere Führungsteil (8) und das Stützteil
(10) des Haltekörpers (5) in einer geschlossenen, O-förmigen Anordnung (7, 8, 9, 10)
zueinander angeordnet sind und
dass das Spannteil (9) eine durchgehende Gewindebohrung (11) aufweist, in der das Spannelement
(6) verstellbar ist und eine Schraubachse (15) der Gewindebohrung (11) parallel zu
der Verstellachse (15) ist.
2. Halter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Führungsteil (7) einen Führungsabschnitt (17) mit einer zylindermantelförmigen
Führungsfläche (18) aufweist.
3. Halter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Führungsteil (7) als Führungsrippe (7) mit einem zumindest teilweise rechteckförmigen
Führungsquerschnitt ausgebildet ist.
4. Halter nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Halter (2) zumindest eine Führungsnase (40, 41) aufweist und dass das Führungsteil
(7) und die Führungsnase (40, 41) im montierten Zustand zusammen zwei Freiheitsgrade
zwischen dem Halter (2) und der Komponente (4) einschränken, die senkrecht zu der
Verstellachse (15) sind.
5. Brennstoffeinspritzanlage (1), insbesondere für gemischverdichtende, fremdgezündete
Brennkraftmaschinen, mit zumindest einem Brennstoffeinspritzventil (3), zumindest
einer Brennstoff führenden Komponente (4), die zumindest eine Anschlussstelle (28)
für das Brennstoffeinspritzventil (3) aufweist, und zumindest einem Halter (2) nach
einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der Halter (2) das Brennstoffeinspritzventil (3)
an der Anschlussstelle (28) der Komponente (4) hält.
6. Brennstoffeinspritzanlage nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass an der Komponente (4) zumindest eine Führungsausnehmung (25) ausgebildet ist, in
der das Führungsteil (7) des Haltekörpers (5) im montierten Zustand zumindest teilweise
angeordnet ist, und dass der Haltekörper (5) über das in der Führungsausnehmung (25)
angeordnete Führungsteil (7) entlang der Verstellachse (15) geführt ist.
7. Brennstoffeinspritzanlage nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass an der Anschlussstelle (28) der Komponente (4) eine Anschlussfläche (29) ausgestaltet
ist, dass das Brennstoffeinspritzventil (3) ein Anschlussstück (16) aufweist, das
zumindest mittelbar an der Anschlussfläche (29) anliegt, dass das Anschlussstück (16)
einen Bund (35) aufweist, mit dem das Anschlussstück (16) an der Stützfläche (36)
des Haltekörpers (5) abgestützt ist, und dass mittels des Spannelements (6) das Anschlussstück
(16) gegen die Anschlussfläche (29) der Komponente (4) mit einer Vorspannung beaufschlagbar
ist.
1. Holder (2) for fuel injection systems (1) for holding a fuel injection valve (3) on
a connector point (28) of a fuel-conducting component (4) having a holding body (5)
and a clamping element (6), the holding body (5) having at least one supporting face
(36), on which the fuel injection valve (3) can be supported, and it being possible
for the holding body (5) to be adjusted along an adjusting axis (15) with respect
to the component (4) via the clamping element (6), the holding body (5) having at
least one guide part (7) which, in the mounted state, makes guidance of the holding
body (5) on the component (4) along the adjusting axis (15) possible, a further guide
part (8) also being provided, characterized in that, in addition to the further guide part (8), the holding body (5) also has a clamping
part (9) which interacts with the clamping element (6), and a supporting part (10),
on which the supporting face (36) is configured, the further guide part (8) making
guidance of the holding body (5) on the component (4) along the adjusting axis (15)
possible in the mounted state, and in that the clamping part (9) is connected to the supporting part (10) firstly via the guide
part (7) and secondly via the further guide part (8), and in that the guide part (7), the clamping part (9), the further guide part (8) and the supporting
part (10) of the holding body (5) are arranged in a closed, O-shaped arrangement (7,
8, 9, 10) with respect to one another, and in that the clamping part (9) has a continuous threaded bore (11), in which the clamping
element (6) can be adjusted, and a screwing axis (15) of the threaded bore (11) is
parallel to the adjusting axis (15).
2. Holder according to Claim 1, characterized in that the guide part (7) has a guide section (17) with a cylinder shell-shaped guide face
(18).
3. Holder according to Claim 1, characterized in that the guide part (7) is configured as a guide rail (7) with an at least partially rectangular
guide cross section.
4. Holder according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the holder (2) has at least one guide lug (40, 41), and in that, in the mounted state, the guide part (7) and the guide lug (40, 41) together restrict
two degrees of freedom between the holder (2) and the component (4), which degrees
of freedom are perpendicular with respect to the adjusting axis (15).
5. Fuel injection system (1), in particular for mixture-compressing, spark-ignition internal
combustion engines, having at least one fuel injection valve (3), at least one fuel-conducting
component (4) which has at least one connector point (28) for the fuel injection valve
(3), and at least one holder (2) according to one of Claims 1 to 4, the holder (2)
holding the fuel injection valve (3) on the connector point (28) of the component
(4).
6. Fuel injection system according to Claim 5, characterized in that at least one guide recess (25) is configured on the component (4), in which guide
recess (25) the guide part (7) of the holding body (5) is arranged at least partially
in the mounted state, and in that the holding body (5) is guided along the adjusting axis (15) via the guide part (7)
which is arranged in the guide recess (25).
7. Fuel injection system according to Claim 6, characterized in that a connector face (29) is configured on the connector point (28) of the component
(4), in that the fuel injection valve (3) has a connector piece (16) which bears at least indirectly
against the connector face (29), in that the connector piece (16) has a collar (35), by way of which the connector piece (16)
is supported on the supporting face (36) of the holding body (5), and in that the connector piece (16) is loadable with a prestress against the connector face
(29) of the component (4) by means of the clamping element (6).
1. Support (2) pour installations d'injection de carburant (1) pour supporter une soupape
d'injection de carburant (3) au niveau d'un point de raccordement (28) d'un composant
(4) guidant le carburant, avec un corps de retenue (5) et un élément de serrage (6),
le corps de retenue (5) présentant au moins une surface de support (36) sur laquelle
la soupape d'injection de carburant (3) peut être supportée, et le corps de retenue
(5) pouvant être déplacé par rapport au composant (4) le long d'un axe de déplacement
(15) par le biais de l'élément de serrage (6),
le corps de retenue (5) présentant au moins une partie de guidage (7) qui, dans l'état
monté, permet un guidage du corps de retenue (5) sur le composant (4) le long de l'axe
de déplacement (15),
une partie de guidage supplémentaire (8) étant encore prévue,
caractérisé en ce que
le corps de retenue (5) présente, en plus de la partie de guidage supplémentaire (8),
encore une partie de serrage (9) qui coopère avec l'élément de serrage (6), et une
partie de support (10) sur laquelle est réalisée la surface de support (36), la partie
de guidage supplémentaire (8), dans l'état monté, permettant un guidage du corps de
retenue (5) sur le composant (4) le long de l'axe de déplacement (15) et
en ce que la partie de serrage (9) d'une part est connectée par le biais de la partie de guidage
(7) et d'autre part par le biais de la partie de guidage supplémentaire (8) à la partie
de support (10) et
en ce que la partie de guidage (7), la partie de serrage (9), la partie de guidage supplémentaire
(8) et la partie de support (10) du corps de retenue (5) sont disposées suivant un
agencement fermé en forme de O (7, 8, 9, 10) les unes par rapport aux autres et
en ce que la partie de serrage (9) présente un alésage fileté traversant (11) dans lequel l'élément
de serrage (6) peut être déplacé et un axe de vissage (15) de l'alésage fileté (11)
est parallèle à l'axe de déplacement (15).
2. Support selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la partie de guidage (7) présente une portion de guidage (17) avec une surface de
guidage (18) en forme d'enveloppe cylindrique.
3. Support selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la partie de guidage (7) est réalisée sous forme d'ailette de guidage (7) avec une
section transversale de guidage au moins en partie rectangulaire.
4. Support selon l'une quelconque des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
le support (2) présente au moins un ergot de guidage (40, 41) et en ce que la partie de guidage (7) et l'ergot de guidage (40, 41), dans l'état monté, limitent
ensemble deux degrés de liberté entre le support (2) et le composant (4), qui sont
perpendiculaires à l'axe de déplacement (15).
5. Installation d'injection de carburant (1), en particulier pour des moteurs à combustion
interne à allumage par étincelle, à compression du mélange, comprenant au moins une
soupape d'injection de carburant (3), au moins un composant (4) guidant le carburant,
qui présente au moins un point de raccordement (28) pour la soupape d'injection de
carburant (3), et au moins un support (2) selon l'une quelconque des revendications
1 à 4, le support (2) retenant la soupape d'injection de carburant (3) au niveau du
point de raccordement (28) du composant (4).
6. Installation d'injection de carburant selon la revendication 5,
caractérisée en ce
qu'au moins un évidement de guidage (25) est réalisé au niveau du composant (4), dans
lequel la partie de guidage (7) du corps de retenue (5), dans l'état monté, est disposée
au moins en partie, et en ce que le corps de retenue (5) est guidé le long de l'axe
de déplacement (15) par le biais de la partie de guidage (7) disposée dans l'évidement
de guidage (25).
7. Installation d'injection de carburant selon la revendication 6,
caractérisée en ce
qu'une surface de raccordement (29) est réalisée au niveau du point de raccordement (28)
du composant (4), en ce que la soupape d'injection de carburant (3) présente une pièce
de raccordement (16) qui s'applique au moins indirectement contre la surface de raccordement
(29), en ce que la pièce de raccordement (16) présente un épaulement (35) avec lequel
la pièce de raccordement (16) est supportée sur la surface de support (36) du corps
de retenue (5), et en ce que la pièce de raccordement (16) peut être sollicitée avec
une précontrainte au moyen de l'élément de serrage (6) contre la surface de raccordement
(29) du composant (4).