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(11) |
EP 2 906 073 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.12.2016 Patentblatt 2016/51 |
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Anmeldetag: 09.10.2013 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/AT2013/000165 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2014/056008 (17.04.2014 Gazette 2014/16) |
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| (54) |
SCHLIFF FÜR SCHMUCKSTEIN
CUT FOR GEMSTONE
TAILLE POUR PIERRE FINE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
12.10.2012 AT 11082012
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.08.2015 Patentblatt 2015/34 |
| (73) |
Patentinhaber: D. Swarovski KG |
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6112 Wattens (AT) |
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Erfinder: |
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- BLASBICHLER, Günther
A-6020 Innsbruck (AT)
- LOINGER, Christian
A-6020 Innsbruck (AT)
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| (74) |
Vertreter: Torggler & Hofinger Patentanwälte |
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Postfach 85 6010 Innsbruck 6010 Innsbruck (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 2 436 281 JP-A- 2003 210 221 US-B1- 6 615 611
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EP-A1- 2 505 096 US-A1- 2006 026 991
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Schmuckstein mit einem Chatonschliff, bei dem sich an
eine ebene Tafel eine Krone mit rundherum schräg gegenüber der Tafel abfallenden Facetten
anschließt, wobei die Krone Hauptfacetten aufweist, die im wesentlichen von der Tafel
bis zu einer Rondiste reichen, an welcher der Schmuckstein die größte Querabmessung
aufweist und wobei unterhalb der Rondiste ein Pavillon aus vorzugsweise spitz zusammenlaufenden
Facetten anschließt und wobei der Schmuckstein aus Topas besteht.
[0002] Zur Verbesserung der Brillanz und weiterer optischer Eigenschaften eines facettiert
geschliffenen Schmucksteins wurden im Laufe der Zeit verschiedenste Arten von Schliffen
entwickelt, die sich einerseits durch die Anzahl der Facetten und andererseits durch
die gegenseitigen geometrischen Lagebeziehungen der Facetten unterscheiden.
[0003] Für Diamanten hat sich der sogenannte Brillantschliff als besonders ästhetisch herausgestellt,
da durch diesen das sogenannte "Feuer" ("Fire") des Diamanten besonders gut zur Geltung
kommt und eine hohe Lichtausbeute ("Light Return") erzielt wird. Das Feuer und die
Lichtausbeute beruhen auf zahllosen inneren Lichtreflexionen. Diese Lichtreflexionen
werden an den einzelnen Facetten hervorgerufen, die in speziellen, den jeweiligen
Schliff charakterisierenden Winkelverhältnissen zueinander stehen. Der Schliff und
das Material eines Schmucksteins sind damit maßgeblich für das erzeugte Feuer und
die Lichtausbeute.
[0004] Weitere charakteristische Größen für die Ästhetik eines Schmucksteins, die vom jeweiligen
Schliff abhängen, sind die Szintillation, die das Funkeln eines bewegten Schmucksteins
beschreibt, und die Brillanz, die die Helligkeit und den Kontrast des aus einem Schmuckstein
austretenden Lichts beschreibt.
[0005] Der Wert der Lichtausbeute gibt an, wieviel Licht, das aus einem vordefinierten Raumwinkelbereich
auf den Schmuckstein auftritt, in einem relativ engen (z.B. Öffnungswinkel 3°) gerichteten
Raumwinkelbereich auf den Betrachter im Wesentlichen entlang der Symmetrieachse des
Steins zurückfällt.
[0006] Das Feuer wiederum dient zur Beurteilung der Brillanz eines Schmucksteins und bezeichnet
dessen Eigenschaft, das einfallende weiße Licht in seine spektralen Anteile zu zerlegen.
Die Ausprägung dieser Eigenschaft ist sowohl vom Material (Dispersion) als auch vom
Schliff abhängig.
[0007] Unter Berücksichtigung der obigen Parameter ist in der
EP 2 436 281 ein Schmuckstein aus Zirkonia mit einem Brillantschliff offenbart, der besonders
gut einen in einem Brillantschliff geschliffenen Diamanten (Brillant) hinsichtlich
dieser Parameter imitiert.
[0008] Ein Schmuckstein mit einem Chatonschliff weist eine Krone, auch Oberteil genannt,
mit einer definierten Anzahl an seitlichen Facetten und einer mittleren ebenen Tafel,
sowie ein Pavillon, auch Unterteil genannt, mit einer definierte Anzahl an Facetten,
auf. Das der Tafel gegenüber liegende Ende des Schmucksteins kann als Spitze oder
als abgerundete Spitze in Form einer so genannten Kalette ausgebildet sein. Zwischen
Ober- und Unterteil kann eine so genannte Rondiste (Umfangsrand) angeordnet sein.
Der Schmuckstein kann symmetrisch oder asymmetrisch geschliffen sein.
[0009] Aufgabe der Erfindung ist es, den ästhetischen Eindruck eines Schmucksteins, der
aus Topas besteht und einen Chatonschliff aufweist, durch Optimierung von optischen
Parametern, insbesondere des Feuers und der Lichtausbeute, weiter zu verbessern und
eine kostengünstige Alternative zu Diamantschmuck zur Verfügung zu stellen.
[0010] Dies wird durch einen Schmuckstein mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0011] Der erfindungsgemäße Schmuckstein, der aus Topas besteht, weist einen Chatonschliff
auf, bei dem sich an eine ebene Tafel eine Krone anschließt, die Hauptfacetten aufweist,
die im Wesentlichen von der Tafel bis zu einer Rondiste reichen. Indem die Hauptfacetten
in einem Winkel zwischen 32,5° und 34,5° relativ zu einer parallel zur Tafelebene
angeordneten Ebene angeordnet sind, hat sich überraschend eine besonders hohe Lichtausbeute
bei gleichzeitig hohem Feuer ergeben. Die Szintillation und die Brillanz des Schmucksteins
kommen dabei besonders gut zur Geltung.
[0012] Die zur Tafel parallele Ebene, gegenüber der die Hauptfacetten im erfindungsgemäßen
Winkelbereich zur Tafelebene hin geneigt sind, ist eine durch die Rondiste gedachte
Querschnittsfläche (Rondistenebene), in der der Schmuckstein die größte Querabmessung
aufweist. Die Rondistenebene ist dabei senkrecht zur Längsrichtung des Schmucksteins
ausgerichtet
[0013] Aufgrund des Brechungsindex für natürlichen Topas, der zwischen 1,62 und 1,64 und
zumeist bei 1,63 liegt, kommen die Vorteile des neuen Schliffs bei Schmucksteinen
aus diesem Material besonders gut zur Geltung.
[0014] Die Lichtausbeute und das Feuer können mittels standardisierten Messmethoden gemessen
werden. Eine mögliche Messmethode wird anhand der Figuren 5 und 6 näher beschrieben.
[0015] Statt einer tatsächlichen Messung können die Werte der Lichtausbeute und des Feuers
auch anhand der Geometrie und des Materials des Schmucksteins rechnerisch simuliert
werden.
[0016] Weitere vorteilhafte Ausführungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen
definiert.
[0017] Es hat sich herausgestellt, das bevorzugte Winkelbereiche für die Hauptfacetten der
Krone gegenüber einer zur Tafel parallelen Querschnittsebene, also der Rondistenebene,
zwischen 33,0° und 34,0°, vorzugsweise bei 33,5° liegen.
[0018] In einer bevorzugten Ausführungsform besteht der Pavillon aus drei verschiedenen
Arten von Facetten. Die Hauptfacetten des Pavillons reichen von der Rondiste ausgehend
am weitesten in Richtung des gegenüberliegenden Endes des Pavillons, der zu einer
Spitze zusammenlaufen kann.
[0019] Es hat sich herausgestellt, dass das Feuer und die Lichtausbeute bei einem erfindungsgemäßen
Schmuckstein besonders hohe Werte erreichen, wenn der Winkel der Hauptfacetten des
Pavillons gegenüber einer zur Tafel parallelen Querschnittsebene zwischen 45° und
47°, vorzugsweise zwischen 45,5° und 46,5° beträgt. Ganz besonders bevorzugt ist ein
Winkel von 46°.
[0020] Die Krone des Schmucksteins, die auch als Oberteil bekannt ist, weist neben den Hauptfacetten
und der Tafel zwei weitere Arten von Facetten auf. Eine erste Art von Kronenfacetten
ist durch acht Kronenfacetten gegeben, die mit jeweils einer Breitseite an die Tafel
angrenzen. In einer Ausführungsform der Erfindung weisen diese Kronenfacetten zur
Rondistenebene einen Winkel zwischen 19,5° und 21,5° Grad, vorzugsweise zwischen 20°
und 21° und ganz bevorzugt 20,5°, auf.
[0021] Darüber hinaus weist die Krone 16 weitere Kronenfacetten auf, die jeweils mit einer
Breitseite an die Rondiste angrenzen. In einer Ausführungsform der Erfindung liegt
der Winkel zwischen diesen Kronenfacetten und der Rondistenebene zwischen 39° und
41 ° Grad, vorzugsweise zwischen 39,5° und 40,5° und ganz bevorzugt bei 40°.
[0022] Der Pavillon, der auch als Unterteil bekannt ist, weist neben den Hauptfacetten 16
weitere Pavillonfacetten auf, wobei acht dieser Facetten zu einer Spitze oder einer
Kalette an dem der Tafel gegenüberliegenden Ende zusammen geführt sind, während acht
weitere Pavillonfacetten zwischen den Hauptfacetten mit einer Breitseite an die Rondiste
angrenzen. Das der Breitseite gegenüber liegende Ende dieser Pavillonfacette ist spitz
zusammenlaufend und von der Rondiste weggerichtet. Diese mit der Breitseite an die
Rondiste angrenzenden Pavillonfacetten weisen zur Rondistebene in einer Ausführungsform
einen Winkel zwischen 48° und 50°, vorzugsweise zwischen 48,5° und 49,5° und ganz
bevorzugt 49°, auf.
[0023] In einer Ausführungsform der Erfindung beträgt der Winkel zwischen der Rondistenebene
und jenen Pavillonfacetten, die die Spitze ausbilden bzw. um die Spitze herum angeordnet
sind, zwischen 38° und 40,5°, vorzugsweise zwischen 38,5° und 39,5° und ganz bevorzugt
39°.
[0024] Besonders vorteilhafte Werte für die Lichtausbeute und das Feuer ergeben sich dann,
wenn die Gesamthöhe des Schmucksteins zwischen 66% und 70%, vorzugsweise 68%, der
größten Querabmessung beträgt. Die Gesamthöhe entspricht dabei der Distanz vom Ende
des Pavillons entlang der Längsachse bis zur Tafel der Krone. Die größte Querabmessung
des Schmucksteins ergibt sich in der Rondistenebene. Für den Fall einer in Draufsicht
kreisförmigen Rondiste stellt die größte Querabmessung den Durchmesser dieses Kreises
dar.
[0025] Die Höhe des Pavillons ergibt als Distanz zwischen der Rondiste und dem von der Tafel
abgewandten Ende des Pavillons, wobei entlang der Längsachse des Schmucksteins gemessen
wird. Ein besonders eindrückliches Feuer und eine besonders hohe Lichtausbeute ergeben
sich für den Fall, dass die Höhe des Pavillons zwischen 46% und 50%, bevorzugt 48%,
der größten Querabmessung des Schmucksteins beträgt.
[0026] In diesem Zusammenhang hat sich weiters als günstig herausgestellt, dass die Höhe
der Krone, die sich von der Tafel bis zur Rondiste erstreckt und entlang der Längsachse
des Schmucksteins gemessen wird, zwischen 12% und 16%, bevorzugt 14%, der größten
Querabmessung des Schmucksteins beträgt.
[0027] In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Rondiste als schmaler Umfangsrand ausgebildet.
Die Rondiste kann aber auch als scharfe Kante zwischen Krone und Pavillon ausgebildet
sein.
[0028] Ebenfalls als günstig für das Feuer und die Lichtausbeute hat sich herausgestellt,
wenn der mittlere Durchmesser der Tafel zwischen 51% und 55%, bevorzugt 53%, der größten
Querabmessung des Schmucksteins beträgt.
[0029] Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der Figurenbeschreibung
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen im Folgenden näher erläutert. Darin zeigt:
- Fig. 1a bis 1c
- eine Seitenansicht, eine Draufsicht, sowie eine Ansicht von unten auf einen erfindungsgemäßen
Schmuckstein,
- Fig. 2a und 2b
- einen Vergleich eines Schmucksteins des Standes der Technik mit einem erfindungsgemäßen
Schmuckstein durch eine schematische Darstellung von Strahlengängen,
- Fig. 3a und 3b
- einen weiteren Vergleich eines Schmucksteins des Standes der Technik mit einem erfindungsgemäßen
Schmuckstein durch eine schematische Darstellung von Strahlengängen,
- Fig. 4a und 4b
- einen weiteren Vergleich eines Schmucksteins des Standes der Technik mit einem erfindungsgemäßen
Schmuckstein durch eine schematische Darstellung von Strahlengängen,
- Fig. 5
- eine schematische Darstellung der Messanordnung zur Messung des "Light Returns" (Lichtausbeute).
- Fig. 6
- eine schematische Darstellung der Messanordnung zur Messung des "Fire" (Feuer).
- Fig. 7
- eine schematische Darstellung des Winkels zwischen einer Facette und einer zur Tafel
parallelen Ebene.
[0030] Fig. 1a zeigt einen erfindungsgemäßen Schmuckstein 1 in einer Seitenansicht. Zu erkennen
ist die Rondiste 4, die die Krone 2, auch Oberteil genannt, vom Pavillon 3, auch Unterteil
genannt, trennt. Die Rondiste 4 ist der Bereich der größten Querabmessung des Schmucksteins
1. Schematisch dargestellt ist zudem die Symmetrieachse (Längsachse L) des Schmucksteins.
[0031] Die Krone 2 weist drei verschiedene Arten von Facetten 11, 12, 13 auf, wobei die
Hauptfacetten 11 von der Tafel 5 bis zur Rondiste 4 reichen und rautenförmig ausgebildet
sind. Diese Ausführungsform des Schmucksteins 1 weist acht derartige Hauptfacetten
11 auf. Acht weitere Facetten 12 grenzen mit einer Breitseite an die ebene Tafel 5
an, die parallel zur Rondistenebene 7 und senkrecht zur Längsachse L des Schmucksteins
1 ausgerichtet ist. Sechzehn weitere Kronenfacetten 13 grenzen mit einer Breitseite
an die Rondiste 4 an. Die Facetten 12 und 13 sind jeweils dreiecksförmig ausgebildet.
[0032] Der Pavillon 3 weist ebenfalls drei verschiedene Arten von Facetten 8, 9, 10 auf,
wobei zwei dieser Pavillonfacetten 8, 10 mit einer Breitseite an die Rondiste 4 angrenzen.
Jene dieser Facetten 8, die sich am weitesten in Richtung des der Tafel 5 gegenüberliegenden
Endes 6 des Schmucksteins 1 erstrecken, bilden die Hauptfacetten 8 des Pavillons 3.
Zwischen diesen Hauptfacetten 8 liegen die dreiecksförmigen Facetten 10 mit einer
Breitseite an der Rondiste 4 an.
[0033] Der Pavillon 3 läuft zu einer Spitze 6 zusammen, wobei die Spitze 6 durch eine Anordnung
von 8 weiteren Pavillonfacetten 9 ausgebildet wird. Diese Pavillonfacetten 9 sind
rautenförmig ausgebildet.
[0034] Figur 1b zeigt eine Draufsicht auf die Krone 2 des Schmucksteins 1. Durch das Zentrum
der Krone verläuft die Längsachse L des Schmucksteins 1, die senkrecht auf die ebene
Tafel 5 sowie die dazu parallele Rondistenebene 7 ausgerichtet ist.
[0035] Figur 1c zeigt eine Ansicht von unten auf den Pavillon 3 des Schmucksteins 1. An
der Spitze 6, die durch die aneinander angrenzenden Pavillonfacetten 9 ausgebildet
ist, verläuft die Längsachse L.
[0036] Figur 2a zeigt einen Schmuckstein 1' aus Topas mit einem Schliff des Standes der
Technik. Die in den Schmuckstein 1' mittig in der Hauptfacette eintretenden Lichtstrahlen
14 werden am Pavillon 3' aufgrund der Winkel, in dem die Pavillonfacetten und die
Kronenfacetten geschliffen sind, insbesondere wegen des Winkels der Hauptfacetten
der Krone, nur zum Teil in Betrachtungsrichtung zurückreflektiert. Ein Anteil der
Strahlen wird in Form der Strahlen 15a, 15b zur Seite weggebrochen oder gestreut.
Um den Anteil dieser Strahlen sind die in Betrachtungsrichtung zurückreflektierten
Strahlen 26a, 26b und damit die Lichtausbeute entsprechend reduziert.
[0037] Figur 2b zeigt dieselbe Darstellung für einen erfindungsgemäßen Schmuckstein 1, wobei
die Lichtstrahlen 14 wiederum mittig in der Hauptfacette 11 in den Schmuckstein 1
eintreten. Aufgrund der speziellen geometrischen Anordnung der verschiedenen Facetten
und insbesondere der Hauptfacetten 11 der Krone 2, ist die Lichtausbeute deutlich
verbessert, da der Großteil der Strahlen im Bereich des Pavillons 3 totalreflektiert
wird, sodass nahezu der gesamte Anteil an in die Krone 2 eintretenden Lichtstrahlen
14 nach gegebenenfalls mehrfacher Reflexion in Form von aus der Krone 2 austretenden
Lichtstrahlen 26a, 26b zum Betrachter zurück reflektiert wird.
[0038] Die Vorteile der in den abhängigen Ansprüchen beschriebenen Winkelanordnung der weiteren
Kronenfacetten und der Pavillonfacetten ist in den Figuren 3a und 3b gezeigt, die
ebenfalls einen Vergleich eines erfindungsgemäßen Schmuckstein 1 mit einem Schmuckstein
1' des Standes der Technik zeigen. In diesem Beispiel treten die Lichtstrahlen 14
in den Facetten 10 der Krone 2 des Schmucksteins 1 bzw. 1' in diesen ein. Beim Schmuckstein
1' des Standes der Technik wird wiederum ein Anteil in Form der Lichtstrahlen 15 aus
dem Schmuckstein 1' herausgebrochen, sodass die Lichtausbeute in Form der in Betrachtungsrichtung
zurückreflektierten Lichtstrahlen reduziert ist.
[0039] Dem gegenüber wird beim Schmuckstein 1 der Großteil der Strahlen im Bereich des Pavillons
3 total reflektiert, sodass nahezu der gesamte Anteil an in die Krone 2 eintretenden
Lichtstrahlen 13 nach gegebenenfalls mehrfacher Reflexion in Form von aus der Krone
austretenden Lichtstrahlen 26a und 26b zum Betrachter zurückreflektiert wird.
[0040] In den Figuren 4a und 4b, die wiederum einen Vergleich eines Schmucksteins 1' des
Standes der Technik mit einem erfindungsgemäßen Schmuckstein 1 zeigen, ist besonders
gut der Effekt der Anordnung der Pavillonfacetten zu erkennen. In diesen Figuren treten
die Lichtstrahlen 14 direkt an der Tafel 5 ein. Wiederum tritt beim Schmuckstein 1'
des Standes der Technik ein Teil der Lichtstrahlen 15 am Pavillon 3 aus, während im
erfindungsgemäßen Schmuckstein 1 nahezu der Großteil der Strahlen 26 in Betrachtungsrichtung
zurückreflektiert wird.
[0041] Figur 5 zeigt in einer schematischen Ansicht eine Messanordnung zur Messung des Light
Return (Lichtausbeute) eines Schmucksteins. Mit einer halbkugelförmigen Beleuchtungsanordnung
16 wird ein sich im Zentrum des Grundkreises 17 der Halbkugel 16 angeordneter Schmuckstein
1 von Lichtstrahlen 18 beleuchtet, sodass die Krone 2 des Schmucksteins 1 mit weißem,
diffusem Licht bestrahlt wird, wobei die Lichtstrahlen bis auf einen abgedunkelten
Bereich 19 halbkugelförmig auf den Schmuckstein 1 auftreffen und von diesem reflektiert
werden. Der Grundkreis 17 ist bis auf Ausnehmung für den Schmuckstein 1 abgedunkelt,
sodass von unterhalb des Grundkreises 17 kein Licht auf den Schmuckstein 1 auftrifft.
Ebenfalls abgedunkelt ist ein Bereich 19 der Halbkugel 16, die dem Schmuckstein 1
genau gegenüber liegt und einen Öffnungswinkel α von 46 Grad aufweist. Auch von diesem
Bereich kommt kein Licht zum Schmuckstein 1. Der Bereich 19 weist eine Ausnehmung
20 mit einem Öffnungswinkel β von 3 Grad auf. Diese Ausnehmung 20 dient als enges
Messfeld für einen Detektor. Es kann somit oberhalb der Ausnehmung 20 ein Lichtstrom
messender Detektor angeordnet sein.
[0042] Statt der physikalischen Messung können in einer Computersimulation die jeweiligen
lichtspezifischen Werte, wie beispielweise die Helligkeit im Bereich dieser Ausnehmung
20 errechnet werden.
[0043] Die vom Schmuckstein 1 nach oben reflektierte Lichtmenge stellt einen Mittelwert
über nahezu alle möglichen Beleuchtungsanordnungen dar und ergibt somit ein quantitatives
Maß für den Light Return (Lichtausbeute) des Schmucksteins 1. Die Reflexionen finden
dabei an verschiedenen Facetten statt, sodass Licht direkt beim ersten Auftreffen
auf den Schmuckstein, aber auch nach einer mehrerer interner Reflexionen zur Ausnehmung
zurückreflektiert wird.
[0044] Die Figur 6 zeigt eine Messanordnung für den "Fire"- Wert (Feuer-Wert). Der von einem
Halter 20 gehaltene Schmuckstein 1 wird in Richtung von dessen Hauptachse mit einem
gerichteten Listen aus der Lichtquelle 21 durch die Öffnung 22 hindurch beleuchtet.
Das vom Schmuckstein 1 zurück gestreute Licht wird auf einem Messfeld 24 in Farbe
aufgenommen. Die Produktwerte aus Sättigung und Beleuchtungsstärke der im Messfeld
(25) erfassten Lichtpunkte werden aufsummiert und geben damit die Maßzahl für das
"Fire."
[0045] Figur 7 zeigt schematisch die geneigte Anordnung der Hauptfacette 11 des Oberteils
2 in Relation zu einer parallel zur Tafel 5 angeordneten Querschnittsfläche 7, die
z.B. der Rondistenebene entspricht. Zur besseren Darstellbarkeit ist die Facette 11
in Form einer Ebene dargestellt. Dies trifft auch auf die Querschnittsfläche 7 zu.
Der Winkel ϕ zwischen den Ebenen wird auch zwischen den zugehörigen Normalvektoren
n und m eingenommen. Die Gerade g stellt die Schnittgerade zwischen den Ebenen 11
und 7 dar.
1. Schmuckstein (1) mit einem Chatonschliff, bei dem sich an eine ebene Tafel (5) eine
Krone (2) mit rundherum schräg gegenüber der Tafel (5) abfallenden Facetten (11, 12,
13) anschließt, wobei die Krone (2) Hauptfacetten (11) aufweist, die im wesentlichen
von der Tafel (5) bis zu einer Rondiste (4) reichen, an welcher der Schmuckstein (1)
die größte Querabmessung aufweist und wobei unterhalb der Rondiste (4) ein Pavillon
(3) aus vorzugsweise spitz zusammenlaufenden Facetten (8, 9, 10) anschließt und wobei
der Schmuckstein (1) aus Topas besteht, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel der Hauptfacetten (11) gegenüber einer zur Tafel (5) parallel angeordneten
Querschnittsfläche (7) zwischen 32,5° und 34,5° beträgt.
2. Schmuckstein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel der Hauptfacetten (11) zwischen 33,0° und 34,0° beträgt.
3. Schmuckstein nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel der Hauptfacetten (11) bei 33,5° liegt.
4. Schmuckstein nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Pavillon (3) Hauptfacetten (8) aufweist, die sich von der Rondiste (4) am weitesten
in Richtung des gegenüberliegenden Endes des Pavillons (3) erstrecken, wobei der Winkel
der Hauptfacetten (8) des Pavillons (3) gegenüber einer zur Tafel (5) parallelen Querschnittsebene
(7) zwischen 45° und 47° beträgt.
5. Schmuckstein nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel der Hauptfacetten (8) des Pavillons (3) zwischen 45,5° und 46,5° beträgt.
6. Schmuckstein nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel der Hauptfacetten (8) des Pavillons (3) bei 46° liegt.
7. Schmuckstein nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel zwischen einer zur Tafel (5) parallelen Querschnittsebene (7) und jenen
Facetten (12) der Krone (2), die mit einer Breitseite an die Tafel (5) angrenzen,
zwischen 19,5° und 21,5°, vorzugsweise zwischen 20° und 21 ° beträgt und/oder der
Winkel zwischen einer zur Tafel (5) parallelen Querschnittsebene (7) und jenen Facetten
(13), die mit einer Breitseite an die Rondiste (4) angrenzen, zwischen 39° und 41
°, vorzugsweise zwischen 39,5° und 40,5° beträgt.
8. Schmuckstein nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Pavillon (3) zu einer Spitze (6) zusammenläuft und der Winkel zwischen einer
zur Tafel (5) parallelen Querschnittsebene (7) und jenen Facetten (9), die die Spitze
(6) des Pavillons (3) ausbilden, zwischen 38,0° und 40,5°, vorzugsweise zwischen 38,5°
und 39,5° beträgt.
9. Schmuckstein nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel zwischen einer zur Tafel (5) parallelen Querschnittsebene (7) und jenen
Facetten (10) des Pavillons (3), die an der Rondiste (4) zwischen den Hauptfacetten
(8) des Pavillons (3) angeordnet sind, zwischen 48° und 50°, vorzugsweise zwischen
48,5° und 49,5° beträgt.
10. Schmuckstein nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Gesamthöhe des Schmucksteins (1) zwischen 66% und 70% der größten Querabmessung
des Schmucksteins (1) beträgt.
11. Schmuckstein nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe des Pavillons (3) zwischen 46% und 50% der größten Querabmessung des Schmucksteins
(1) beträgt.
12. Schmuckstein nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe der Krone (2) zwischen 12% und 16% der größten Querschabmessung des Schmucksteins
(1) beträgt.
13. Schmuckstein nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere Durchmesser der Tafel (5) zwischen 51% und 55% der größten Querabmessung
des Schmucksteins (1) beträgt.
1. A gemstone (1) having a chaton cut in which there adjoins a flat table (5), a crown
(2) which has facets (11, 12, 13) that fall away inclinedly all around relative to
the table (5), wherein the crown (2) has main facets (11) which extend substantially
from the table (5) as far as a girdle (4), at which the gemstone (1) is of the largest
transverse dimension and wherein adjoining the girdle (4) below same is a pavilion
(3) comprising preferably pointedly converging facets (8, 9, 10), and wherein the
gemstone (1) consists of topaz, characterised in that the angle of the main facets (11) with respect to a cross-sectional surface (7) arranged
parallel to the table (5) is between 32.5° and 34.5°.
2. A gemstone as set forth in claim 1 characterised in that the angle of the main facets (11) is between 33.0° and 34.0°.
3. A gemstone as set forth in claim 2 characterised in that the angle of the main facets (11) is 33.5°.
4. A gemstone as set forth in one of claims 1 through 3 characterised in that the pavilion (3) has main facets (8) which extend from the girdle (4) furthest in
the direction of the opposite end of the pavilion (3), wherein the angle of the main
facets (8) of the pavilion (3) with respect to a cross-sectional plane (7) which is
parallel to the table (5) is between 45° and 47°.
5. A gemstone as set forth in claim 4 characterised in that the angle of the main facets (8) of the pavilion (3) is between 45.5° and 46.5°.
6. A gemstone as set forth in claim 5 characterised in that the angle of the main facets (8) of the pavilion (3) is 46°.
7. A gemstone as set forth in one of claims 1 through 6 characterised in that the angle between a cross-sectional plane (7) which is parallel to the table (5)
and those facets (12) of the crown (2), that with a wide side adjoin the table (5),
is between 19.5° and 21.5°, preferably between 20° and 21°, and/or the angle between
a cross-sectional plane (7) which is parallel to the table (5) and those facets (13)
which with a wide side adjoin the girdle (4) is between 39° and 41°, preferably between
39.5° and 40.5°.
8. A gemstone as set forth in one of claims 1 through 7 characterised in that the pavilion (3) converges to a point (6) and the angle between a cross-sectional
plane (7) which is parallel to the table (5) and those facets (9) which constitute
the point (6) of the pavilion (3) is between 38.0° and 40.5°, preferably between 38.5°
and 39.5°.
9. A gemstone as set forth in one of claims 1 through 8 characterised in that the angle between a cross-sectional plane (7) which is parallel to the table (5)
and those facets (10) of the pavilion (3) which are arranged at the girdle (4) between
the main facets (8) of the pavilion (3) is between 48° and 50°, preferably between
48.5° and 49.5°.
10. A gemstone as set forth in one of claims 1 through 9 characterised in that the overall height of the gemstone (1) is between 66% and 70% of the largest transverse
dimension of the gemstone (1).
11. A gemstone as set forth in one of claims 1 through 10 characterised in that the height of the pavilion (3) is between 46% and 50% of the largest transverse dimension
of the gemstone (1).
12. A gemstone as set forth in one of claims 1 through 11 characterised in that the height of the crown (2) is between 12% and 16% of the largest transverse dimension
of the gemstone (1).
13. A gemstone as set forth in one of claims 1 through 12 characterised in that the mean diameter of the table (5) is between 51% and 55% of the largest transverse
dimension of the gemstone (1).
1. Pierre précieuse (1) taillée en chaton, selon laquelle une couronne (2) avec des facettes
(11, 12, 13) s'étendant tout autour en pente oblique par rapport à une table (5) est
située dans le prolongement de la table (5) plane, dans laquelle la couronne (2) présente
des facettes principales (11), qui vont sensiblement en partant de la table (5) jusqu'à
un cercle (4), au niveau duquel la pierre précieuse (1) présente la plus grande dimension
transversale, et dans laquelle un pavillon (3) composé de facettes (8, 9, 10) se rejoignant
de préférence en pointe est raccordé en dessous du cercle (4) et dans laquelle la
pierre précieuse (1) est constituée de topaze, caractérisée en ce que l'angle des facettes principales (11) par rapport à une surface de section transversale
(7) disposée de manière parallèle par rapport à la table (5) est compris entre 32,5°
et 34,5°.
2. Pierre précieuse selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'angle des facettes principales (11) est compris entre 33,0° et 34,0°.
3. Pierre précieuse selon la revendication 2, caractérisée en ce que l'angle des facettes principales (11) est de l'ordre de 33,5°.
4. Pierre précieuse selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le pavillon (3) présente des facettes principales (8), qui s'étendent en partant
du cercle (4) de manière aussi éloignée que possible en direction de l'extrémité opposée
du pavillon (3), dans laquelle l'angle des facettes principales (8) du pavillon (3)
par rapport à un plan de section transversale (7) parallèle par rapport à la table
(5) est compris entre 45° et 47°.
5. Pierre précieuse selon la revendication 4, caractérisée en ce que l'angle des facettes principales (8) du pavillon (3) est compris entre 45,5° et 46,5°.
6. Pierre précieuse selon la revendication 5, caractérisée en ce que l'angle des facettes principales (8) du pavillon (3) est de l'ordre de 46°.
7. Pierre précieuse selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que l'angle entre un plan de section transversale (7) parallèle par rapport à la table
(5) et les facettes (12) de la couronne (2), qui précisément jouxtent, avec un côté
large, la table (5), est compris entre 19,5° et 21,5°, de préférence entre 20° et
21°, et/ou l'angle entre un plan de section transversale (7) parallèle par rapport
à la table (5) et les facettes (13), qui précisément jouxtent, par un côté large,
le cercle (4), est compris entre 39° et 41°, de préférence entre 39,5° et 40,5°.
8. Pierre précieuse selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que le pavillon (3) converge en une pointe (6), et l'angle entre un plan de section transversale
(7) parallèle par rapport à la table (5) et les facettes (9), qui précisément forment
la pointe (6) du pavillon (3), est compris entre 38,0° et 40,5°, de préférence entre
38,5° et 39,5°.
9. Pierre précieuse selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que l'angle entre un plan de section transversale (7) parallèle par rapport à la table
(5) et les facettes (10) du pavillon (3), qui précisément sont disposées au niveau
du cercle (4) entre les facettes principales (8) du pavillon (3), est compris entre
48° et 50°, de préférence entre 48,5° et 49,5°.
10. Pierre précieuse selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que la hauteur totale de la pierre précieuse (1) est comprise entre 66 % et 70 % de la
dimension transversale la plus grande de la pierre précieuse (1).
11. Pierre précieuse selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisée en ce que la hauteur du pavillon (3) est comprise entre 46 % et 50 % de la dimension transversale
la plus grande de la pierre précieuse (1).
12. Pierre précieuse selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que la hauteur de la couronne (2) est comprise entre 12 % et 16 % de la dimension transversale
la plus grande de la pierre précieuse (1).
13. Pierre précieuse selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisée en ce que le diamètre moyen de la table (5) est compris entre 51 % et 55 % de la dimension
transversale la plus grande de la pierre précieuse (1).
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