[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein handgeführtes Werkzeug gemäß dem Oberbegriff
des Anspruches 1 und ein Verfahren zum Betreiben eines handgeführten Werkzeugs gemäß
dem Oberbegriff des Anspruches 10.
[0002] Setzgeräte werden insbesondere im Bauwesen eingesetzt, um Nägel oder Klammern in
einen Untergrund bzw. Untergrund, z. B. Holzbretter, einzubringen. Dadurch können
in einer kürzeren Zeit eine größere Anzahl von Nägeln oder Klammern als Setzelemente
in den Untergrund oder Untergrund eingebracht werden als bei einem manuellen Einschlagen,
z. B. mittels eines Hammers von Nägeln in den Untergrund. Die Setzgeräte sind dabei
im Allgemeinen pyrotechnisch, pneumatisch oder elektrisch angetrieben. Ein Magazin
dient in der Regel zur Lagerung einer größeren Anzahl an Setzelementen, z. B. Nägeln
oder Klammern.
[0003] Die Nägel sollen dabei möglichst senkrecht zu einer von der Oberfläche als Arbeitsfläche
des Untergrundes bzw. Untergrundes aufgespannten fiktiven Arbeitsebene in den Untergrund
bzw. Untergrund mit dem Setzgerät in Richtung einer fiktiven Setzachse eingetrieben
werden. Das Setzgerät wird zum Einbringen der Nägel mit einem Nasenstück auf den Untergrund
aufgelegt und ferner ist es bekannt, dass an dem Setzgerät ein optionaler Stützfuß
ausgebildet ist. Das Setzgerät ist mittels einer Zweipunktlagerung, d. h. dem Nasenstück
und dem Stützfuß, auf dem Untergrund bzw. Untergrund aufgesetzt. Ohne den Stützfuß
liegt das Setzgerät nur an dem Nasenstück als Einpunktlagerung auf der Arbeitsfläche
des Untergrundes auf. Zur Ausrichtung des Setzgerätes und damit auch der fiktiven
Setzachse senkrecht zu der fiktiven Arbeitsebene ist es bereits bekannt, an Setzgeräten
eine Ausrichthilfe einzubauen, um dadurch dem Benutzer des Setzgerätes die korrekte
oder nicht korrekte Ausrichtung des Setzgerätes bzw. der fiktiven Setzachse zu der
fiktiven Arbeitsebene optisch anzeigen zu können.
[0004] Aus der
DE 10 2010 064 118 A1 ist eine Hilfseinrichtung, die mit einer Bohrmaschine verbindbar ist, bekannt, mit
einer Vermessungseinrichtung zum Bestimmen von Messdaten, die eine Neigung der Bohrmaschine
gegenüber einer Arbeitsfläche und/oder einer Entfernung der Bohrmaschine von der Arbeitsfläche
erfasst. Ein Projektor projiziert Symbole auf die Arbeitsfläche.
[0005] Die
DE 10 2010 040 995 A1 zeigt ein Steuerungsverfahren für eine Ausrichthilfe zum Ausrichten einer Handwerkzeugmaschine
bei welchem eine an der Handwerkzeugmaschine festgelegte Laserdistanzmesseinrichtung
einen Lichtstrahl längs einer zu einer Arbeitsrichtung der Handwerkzeugmaschine fest
ausgerichteten optischen Achse erzeugt. Eine Ausgabeeinrichtung lenkt den Lichtstrahl
sequentiell in wenigstens drei Richtungen mit verschieden Azimutwinkeln zu der optischen
Achse ab. Die Laserdistanzmesseinrichtung bestimmt von dem Lichtstrahl zurückgelegte
Wegstrecken entlang der wenigstens drei Richtungen bis zu einem Untergrund. Eine Auswertungseinrichtung
bestimmt eine Neigung der optischen Achse zu dem Untergrund, basierend auf wenigstens
drei Richtungen und zugehörigen Wegstrecken. Eine Ausgabeeinrichtung wird basierend
auf der ermittelten Neigung angesteuert.
[0006] Aus der
GB 2 396 437 B ist eine Vorrichtung zur Erleichterung der Ausrichtung eines Objektes zu einer Oberfläche
bekannt. Ein Projektionsmittel projiziert eine Vielzahl von sichtbaren Markierungen
auf die Oberfläche in einem vorbestimmten Muster eine Veränderung der Ausrichtung
der Vorrichtung relativ zu der Oberfläche führt zu einer Veränderung des Musters.
[0007] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht deshalb darin, ein handgeführtes Werkzeug
und ein Verfahren zum Betreiben eines handgeführten Werkzeugs und zur Verfügung zu
stellen, bei dem mit einem geringen technischen Aufwand durch den Bediener eine Werkzeugspitze
oder ein Setzelement im Wesentlichen senkrecht zu der von der Arbeitsfläche des Untergrundes,
in welchen die Setzelemente eingetrieben werden, aufgespannten fiktiven Arbeitsebene
in den Untergrund eingetrieben werden können.
[0008] Diese Aufgabe wird gelöst mit einem handgeführten Werkzeug, insbesondere Setzgerät,
umfassend ein Gehäuse, vorzugsweis ein Magazin für Setzelemente, einen Setzmechanismus
zum Setzen der Werkzeugspitze oder des Setzelements, ein Nasenstück zur Auflage und
Abstützung auf eine ebene Arbeitsfläche eines Untergrundes, in welchen die Werkzeugspitze
oder das Setzelement einzubringen ist, so dass das Nasenstück zum Setzen der Werkzeugspitze
beziehungsweise des Setzelements und zur Stützung für das handgeführte Werkzeug dient,
und mit dem Setzmechanismus und dem Nasenstück die Werkzeugspitze beziehungsweise
das Setzelement in Richtung einer fiktiven Setzachse in die Arbeitsfläche einsetzbar
ist und von der ebenen Arbeitsfläche eine fiktive Arbeitsebene aufgespannt ist, einen
Auslöser zum Aktivieren des Setzmechanismus zur Auslösung einer Setzung, eine Ausrichthilfe
zur Ausrichtung des Setzgerätes und damit der fiktiven Setzachse bezüglich der fiktiven
Arbeitsebene der Arbeitsfläche, wobei die Ausrichthilfe wenigstens eine Lichtquelle
zur Erzeugung von zwei auf die Arbeitsfläche zu richtende Lichtstrahlen umfasst, so
dass mit jedem Lichtstrahl je ein Lichtspot auf der Arbeitsfläche erzeugbar ist, wobei
die zwei Lichtstrahlen dahingehend ausgerichtet sind, dass nur bei einer vorgegebenen
Ausrichtung der fiktiven Setzachse zu der fiktiven Arbeitsebene die zwei Lichtspots
an der Arbeitsfläche überlappen. Die Ausrichthilfe ist dadurch in vorteilhafter Weise
technisch besonders einfach ausgebildet, da durch die Erzeugung von entsprechend zueinander
ausgerichteten zwei Lichtstrahlen in einfacher Weise bei der Überlappung von den beiden
Lichtspots an der Arbeitsfläche die vorgegebene Ausrichtung der fiktiven Setzachse
zu der fiktiven Arbeitsebene angezeigt werden kann.
[0009] Der Benutzer des Setzgerätes kann dadurch besonders einfach die korrekte Ausrichtung
des Setzgerätes erkennen.
[0010] Die Werkzeugspitze umfasst beispielsweise einen Bohrer, einen Meissel, einen Schraubenantrieb
oder einen Schlagbolzen. Das Setzelement wird beispielsweise von einem Befestigungselement
wie einer Schraube, einem Nagel, einem Stift, einem Setzbolzen, einer Klammer oder
einem Niet gebildet. Zumindest ein Lichtspot, vorzugsweise alle Lichtspots, ist beispielsweise
punktförmig, linienförmig oder vollflächig und hat die Form eines Kreises, einer Ellipse,
eines Ovals, eines regelmässigen oder unregelmässigen Vielecks, eines Kreuzes oder
eines Sterns. Gemäss einer Ausführungsform haben die Lichtspots die Form jeweils nur
eines Teils eines geometrischen Musters und ergänzen sich gegenseitig, so dass der
Benutzer des handgeführten Werkzeugs das von den Lichtspots gebildete Gesamtmuster
erkennt, sobald das Werkzeug wie gewünschte ausgerichtet ist.
[0011] In einer zusätzlichen Ausführungsform weist die Ausrichthilfe eine Lichtquelle auf
und ein von der einen Lichtquelle erzeugter Lichtstrahl wird von einem optischen Teiler,
z. B. einem Spiegel oder einem Prisma, in die wenigstens zwei getrennten Lichtstrahlen
aufgeteilt, welche jeweils einen Lichtspot auf der Arbeitsfläche erzeugen.
[0012] In einer ergänzenden Ausführungsform ist jeder Lichtstrahl von einer separaten Lichtquelle
erzeugbar, z. B. einer LED oder einem Laser.
[0013] Insbesondere sind mit der Ausrichthilfe drei Lichtstrahlen erzeugbar, so dass mit
jedem Lichtstrahl je ein Lichtspot auf der Arbeitsfläche erzeugbar ist, und die drei
Lichtstrahlen dahingehend ausgerichtet sind, dass nur bei der vorgegebenen Ausrichtung
der fiktiven Setzachse zu der fiktiven Arbeitsebene die drei Lichtspots an der Arbeitsfläche
überlappen. Bei einer Einpunktlagerung des Setzgerätes nur an einem Ende des Nasenstückes
sind wenigstens drei Lichtstrahlen erforderlich, um dem Benutzer des Setzgerätes die
korrekte Ausrichtung der fiktiven Setzachse zu der fiktiven Arbeitsebene anzuzeigen.
Weist das Setzgerät zusätzlich einen Stützfuß auf, kann bei einer Zweipunktlagerung
des Setzgerätes an dem Nasenstück und dem Stützfuß das Setzgerät nur um eine Schwenkachse
verschwenkt werden, welche das Ende des Stützfußes und das Ende des Nasenstückes an
der Arbeitsfläche schneidet, so dass dadurch zwei Lichtstrahlen ausreichend sind für
eine Ausrichtung des Setzgerätes zu der fiktiven Arbeitsebene.
[0014] In einer weiteren Ausgestaltung ist die vorgegebene Ausrichtung der fiktiven Setzachse
zu der fiktiven Arbeitsebene ein im Wesentlichen rechter Winkel und/oder die fiktive
Setzachse ist eine Längsachse des Nasenstückes und/oder die fiktive Setzachse schneidet
das Nasenstück und/oder das Nasenstück dient zur Führung der Setzelemente in Richtung
der fiktiven Setzachse. Ein im Wesentlichen rechter Winkel ist ein Winkel zwischen
70° und 110°, insbesondere zwischen 80° und 100°.
[0015] In einer ergänzenden Ausführungsform liegt bei der Ausrichtung der fiktiven Setzachse
zu der fiktiven Arbeitsebene ein Ende des Nasenstücks auf der Arbeitsfläche auf. Vor
dem Aktivieren des Setzgerätes mit dem Auslöser wird zunächst ein Ende des Nasenstückes
auf die Arbeitsfläche aufgelegt, anschließend erfolgt mittels der Ausrichthilfe die
Ausrichtung der fiktiven Setzachse zu der fiktiven Arbeitsebene und erst bei der korrekten
Ausrichtung wird mit dem Auslöser der Setzmechanismus aktiviert.
[0016] Vorzugsweise sind mit der Ausrichthilfe nur zwei oder nur drei Lichtstrahlen erzeugbar.
[0017] In einer Variante umfasst das Setzgerät einen Stützfuß zur zusätzlichen Abstützung
des Setzgerätes. Mittels des Stützfußes weist das Setzgerät somit eine Zweipunktlagerung
auf der Arbeitsfläche des Untergrundes auf und dabei ist vorzugsweise ein Ausrichtwinkel
in einer fiktiven Geräteebene ein im Wesentlichen rechter Winkel aufgrund der Geometrie
des Stützfußes. Zweckmäßig schneidet eine fiktive Stützfußachse ein Ende des Stützfußes
und ist parallel zu der fiktiven Setzachse ausgerichtet und die fiktive Stützfußachse
und die fiktive Setzachse liegen vollständig in einer fiktiven Geräteebene und mit
der Ausrichthilfe ist mit zwei Lichtstrahlen ein Ausrichtwinkel in einer Ausrichtebene
senkrecht zu der fiktiven Geräteebene ausrichtbar und der Ausrichtwinkel ist von einem
Schenkel in der fiktiven Geräteebene und einem Schenkel in der fiktiven Arbeitsebene
aufgespannt.
[0018] In einer weiteren Ausführungsform sind mit der Ausrichthilfe mit drei Lichtstrahlen
mehrere Ausrichtwinkel in je einer Ausrichtebene ausrichtbar und die fiktive Setzachse
liegt vollständig in den mehreren Ausrichtebenen und die mehreren Ausrichtwinkel sind
von je einem Schenkel in der fiktiven Setzachse und je einem Schenkel in der fiktiven
Arbeitsebene aufgespannt. Die fiktive Setzachse liegt vollständig in den mehreren
Ausrichtebenen und die Ausrichtebenen sind in einem Winkel zueinander, beispielsweise
einem spitzen oder rechten Winkel, zueinander ausgerichtet und der Winkel liegt in
einer Ebene parallel zu der fiktiven Arbeitsebene.
[0019] Insbesondere sind mit der Ausrichthilfe Lichtstrahlen in einer unterschiedlichen
Farbe erzeugbar, so dass vorzugsweise die sich überlappenden Lichtspots eine andere
Farbe aufweisen als die Lichtstrahlen und/oder der Setzmechanismus ist elektrisch,
pyrotechnisch oder pneumatisch betreibbar und/oder mit dem Setzgerät ist ein in dieser
Schutzrechtsanmeldung beschriebenes Verfahren ausführbar. Aufgrund der unterschiedlichen
Farben der Lichtstrahlen kann die korrekte Ausrichtung nicht nur durch die Überlappung
der Lichtspots, sondern auch durch eine Farbänderung des sich überlappenden Lichtspots
mit der anderen Farbe angezeigt werden.
[0020] Die Aufgabe wird ebenfalls gelöst durch ein Verfahren zum Betreiben eines handgeführten
Werkzeugs, mit den Schritten: Auflegen eines Nasenstücks auf eine ebene Arbeitsfläche
eines Untergrundes, in welchen eine Werkzeugspitze oder ein Setzelement einzubringen
ist, Ausrichten einer fiktiven Setzachse des Nasenstückes bezüglich einer von der
Arbeitsfläche aufgespannten fiktiven Arbeitsebene mit einer Ausrichthilfe, indem mit
wenigstens einer Lichtquelle zwei Lichtstrahlen auf die Arbeitsfläche gerichtet werden,
so dass jeder Lichtstrahl einen Lichtspot auf der Arbeitsfläche erzeugt, Auslösen
einer Setzung durch Aktivieren des Setzmechanismus, so dass die Werkzeugspitze oder
das Setzelement in den Untergrund eingeführt wird, wobei die Lichtstrahlen dahingehend
ausgerichtet erzeugt werden, dass nur bei einer vorgegebenen Ausrichtung der fiktiven
Setzachse zu der fiktiven Arbeitsebene die zwei Lichtspots an der Arbeitsfläche überlappen
und somit mit den zwei überlappenden Lichtspots die vorgegebene Ausrichtung der fiktiven
Setzachse zu der fiktiven Arbeitsebene optisch angezeigt wird.
[0021] In einer weiteren Ausgestaltung werden mit der Ausrichthilfe drei Lichtstrahlen erzeugt
und die drei Lichtstrahlen werden dahingehend ausgerichtet erzeugt, dass nur bei einer
vorgegebenen Ausrichtung der fiktiven Setzachse zu der fiktiven Arbeitsebene die drei
Lichtspots an der Arbeitsfläche überlappen und somit mit den drei überlappenden Lichtspots
die vorgegebene Ausrichtung der fiktiven Setzachse zu der fiktiven Arbeitsebene optisch
angezeigt wird.
[0022] In einer ergänzenden Variante werden Lichtstrahlen in einer unterschiedlichen Farbe
erzeugt, so dass vorzugsweise die sich überlappenden Lichtspots eine andere Farbe
aufweisen als die Lichtstrahlen und/oder die Lichtstrahlen werden in einem spitzen
Winkel zueinander ausgerichtet erzeugt.
[0023] In einer weiteren Variante ist die vorgegebenen Ausrichtung der fiktiven Setzachse
zu der fiktiven Arbeitsebene ein im Wesentlichen rechter Winkel zwischen der fiktiven
Setzachse und der fiktiven Arbeitsebene und/oder mit der Ausrichthilfe werden nur
zwei Lichtstrahlen oder nur drei Lichtstrahlen erzeugt.
[0024] In einer weiteren Ausgestaltung liegen während des Ausrichtens mit zwei, insbesondere
nur zwei, Lichtstrahlen das Nasenstück und ein Stützfuß auf der Arbeitsfläche auf.
[0025] In einer zusätzlichen Ausgestaltung liegt während des Ausrichtens mit drei, insbesondere
nur drei, Lichtstrahlen das Nasenstück, insbesondere nur das Nasenstück, auf der Arbeitsfläche
auf.
[0026] In einer weiteren Ausführungsform ist die wenigstens eine Lichtquelle, z. B. eine
LED oder ein Laser, und/oder ein optischer Teiler feststehend bzw. unbeweglich an
dem Setzgerät befestigt. Die wenigstens eine Lichtquelle und/oder der optische Teiler
führt damit keine Relativbewegung, z. B. eine Kreisbewegung, bezüglich des übrigen
Setzgerätes aus.
[0027] Im Nachfolgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die
beigefügten Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Seitenansicht eines Setzgerätes in einem ersten Ausführungsbeispiel ohne einen
Stützfuß bei einer senkrechten Ausrichtung einer fiktiven Setzachse zu einer fiktiven
Arbeitsebene,
- Fig. 2
- einen Vorderansicht des Setzgerätes gemäß Fig. 1 bei der senkrechten Ausrichtung der
fiktiven Setzachse zu der fiktiven Arbeitsebene,
- Fig. 3
- einen Draufsicht des Setzgerätes gemäß Fig. 1 bei der senkrechten Ausrichtung der
fiktiven Setzachse zu der fiktiven Arbeitsebene,
- Fig. 4
- einen Draufsicht des Setzgerätes gemäß Fig. 1 bei der nicht senkrechten Ausrichtung
der fiktiven Setzachse zu der fiktiven Arbeitsebene und
- Fig. 5
- einen Seitenansicht des Setzgerätes in einem zweiten Ausführungsbeispiel mit einem
Stützfuß bei einer senkrechten Ausrichtung der fiktiven Setzachse zu der fiktiven
Arbeitsebene.
[0028] Setzgeräte 1 (Fig. 1 bis 5) dienen dazu, nicht dargestellte Nägel oder Bolzen als
Setzelemente in einen Untergrund 12 bzw. Untergrund 12, z. B. einen Holzbalken oder
ein Holzbrett, einzutreiben. Das Setzgerät 1 weist hierzu ein Gehäuse 2 aus Metall
und/oder Kunststoff auf, welches im Allgemeinen mehrteilig ist. Dabei ist innerhalb
eines von dem Gehäuse 2 umschlossenen Gerätekörpers 3 ein Setzmechanismus 4, welcher
elektrisch, pyrotechnisch oder pneumatisch betrieben ist, angeordnet. Von einem anderen
Teil des Gehäuses 2 ist ein Magazin 6 für Setzelemente, nämlich Nägel, umschlossen.
Das Magazin 6 umfasst eine große Anzahl von Nägeln und zum Setzen der Nägel werden
die Nägel von dem Magazin 6 zu dem Setzmechanismus 4 befördert und mittels des Setzmechanismus
4 durch ein rohrförmiges Nasenstück 7 in den Untergrund 12 elektrisch, pyrotechnisch
oder pneumatisch eingetrieben. Das längliche Nasenstück 7 weist dabei eine Längsachse
15 als eine fiktive Setzachse 15 auf und der Setzmechanismus 4 kann mit einem Auslöser
8 aktiviert werden. Zum Halten des Setzgerätes 1 ist das Gehäuse 2 dahingehend ausgebildet,
dass dieses auch einen Handgriff 5 zum Halten und Ausrichten des Setzgerätes 1 ausbildet.
Die Nägel werden durch das Nasenstück 7 in Richtung der Längsachse 15 als fiktive
Setzachse 15 des Nasenstücks 7 in den Untergrund 12 eingetrieben. Die Nägel sollen
dabei möglichst senkrecht zu einer von dem Untergrund 12 an einer ebenen Arbeitsfläche
13 des Untergrundes 12 aufgespannten fiktiven Arbeitsebene 14 eingetrieben werden.
Bei einem Kippen des Setzgerätes 1 mit einer Ausrichtung der fiktiven Setzachse 15
in einem spitzen Winkel zu der fiktiven Arbeitsebene 14 werden die Nägel schräg bzw.
schief zu der fiktiven Arbeitsebene 14 in einem spitzen Winkel zu der fiktiven Arbeitsebene
14 in den Untergrund 12 eingetrieben. Dies ist mit Nachteilen verbunden, beispielsweise
durch Setzausfälle oder einer geringeren Befestigung der Nägel.
[0029] In den Fig. 1 bis 4 ist ein erstes Ausführungsbeispiel des Setzgerätes 1 dargestellt.
Das Setzgerät 1 ist mittels einer Einpunktlagerung an einem unteren Ende des Nasenstückes
7 der Arbeitsfläche 13 des Untergrundes 12 gelagert. Das Setzgerät 1 kann damit in
einer Schwenkebene parallel zu der Zeichenebene von Fig. 1 verschwenkt werden mit
einer Veränderung eines Ausrichtwinkels α und auch in einer weiteren Schwenkebene
senkrecht zu der Zeichenebene von Fig. 1 und parallel zu der Zeichenebene von Fig.
2 mit einer Veränderung des Ausrichtwinkels β. Eine fiktive Geräteebene 11 ist parallel
zu der Zeichenebene von Fig. 1 ausgerichtet und die fiktive Setzachse 15 ist vollständig
innerhalb der fiktiven Geräteebene 11 angeordnet. Eine Ausrichthilfe 16 dient zur
optischen Anzeige der Ausrichtung der fiktiven Setzachse 15 zu der Arbeitsfläche 13
bzw. der fiktiven Arbeitsebene 14, da die Arbeitsfläche 13 eben ist. Hierzu sind an
dem Gehäuse 2 außenseitig drei Lichtquellen 17, nämlich eine erste LED 18, eine zweite
LED 19 und eine dritte LED 20 befestigt. Abweichend hiervon können die drei Lichtquellen
17 auch als getrennte Laser ausgebildet sein. Die erste LED 17 erzeugt dabei einen
ersten Lichtstrahl 21, die zweite LED 19 erzeugt einen zweiten Lichtstrahl 22 und
die dritte LED 20 erzeugt einen dritten Lichtstrahl 23. Beim Auftreffen des ersten
Lichtstrahles 21 auf der Arbeitsfläche 13 verursacht der erste Lichtstrahl 21 einen
ersten Lichtspot 24. In analoger Weise bedingt der zweite Lichtstrahl 22 einen zweiten
Lichtspot 25 auf der Arbeitsfläche 13 und der dritte Lichtstrahl 23 einen dritten
Lichtspot 26 (Fig. 4). Die drei Lichtstrahlen 21, 22, 23 sind dabei dahingehend ausgerichtet,
dass bei einer vorgegebenen Länge des Nasenstückes 7 bzw. eines vorgegebenen Abstandes
der drei Lichtquellen 17 zu der Arbeitsfläche 13 bei einem Kontakt oder einem Auflegen
des Endes des Nasenstückes 7 auf der Arbeitsfläche 13, nur bei einer Überlappung der
drei Lichtspots 24, 25, 26 (Fig. 2 und 3) eine vorgegebene Ausrichtung der fiktiven
Setzachse 15 zu der fiktiven Arbeitsebene 14 erreicht ist und die vorgegebene Ausrichtung
ist dabei eine Ausrichtung der fiktiven Setzachse 15 senkrecht zu der fiktiven Arbeitsebene
14, so dass bei der vorgegebenen Ausrichtung der Ausrichtwinkel α und der Ausrichtwinkel
β jeweils gleich 90° sind.
[0030] In der Darstellung in den Fig. 1, 2 und 3 ist das Setzgerät 1 bzw. die fiktive Setzachse
15 senkrecht zu der fiktiven Arbeitsebene 14 ausgerichtet, so dass in der Draufsicht
in Fig.3 die in Fig. 1 und 3 nicht dargestellten Lichtstrahlen 21, 22, 23 nur einen
sich überlappenden Lichtspot 24, 25, 26 erzeugen. In Fig. 4 ist das Setzgerät bzw.
die fiktive Setzachse 15 in einem spitzen Winkel zu der fiktiven Arbeitsebene 14 ausgerichtet,
so dass der Ausrichtwinkel α und der Ausrichtwinkel β spitze Winkel sind. Jeder der
drei Lichtstrahlen 21, 22, 23 erzeugt dadurch auf der Arbeitsfläche 13 einen separaten
Lichtspot 24, 25, 26. Der erste und zweite Lichtspot 24, 25 weist dabei eine gelbe
Farbe auf, da die erste und zweite LED 18, 19 einen Lichtstrahl 21, 22 in einer gelben
Farbe erzeugt. Der dritte Lichtspot 26 weist eine blaue Farbe auf, da die dritte LED
20 einen dritten Lichtstrahl 23 in einer blauen Farbe abstrahlt. Bei der senkrechten
Ausrichtung des Setzgerätes 1 und damit bei der Überlappung der drei Lichtspots 24,
25, 26 weist damit der in Fig. 3 dargestellte überlappende Lichtspot 24, 25, 26 eine
grüne Farbe auf. In vorteilhafter Weise wird damit dem Benutzer des Setzgerätes 1
die korrekte Ausrichtung des Setzgerätes 1 bezüglich der Arbeitsfläche 13 nicht nur
mit der Überlappung der drei Lichtspots 24, 25, 26 angezeigt, sondern auch durch eine
Änderung der Farbe des sich bildenden und überlappenden nur einen Lichtspotes 24,
25, 26.
[0031] In Fig. 5 ist ein zweites Ausführungsbeispiel des Setzgerätes 1 dargestellt. Im Nachfolgenden
werden im Wesentlichen nur die Unterschiede zu dem ersten Ausführungsbeispiel gemäß
den Fig.1 bis 4 beschrieben. Das Setzgerät 1 weist zusätzlich im Bereich des Magazines
6 einen Stützfuß 9 auf und der Stützfuß 9 weist eine fiktive Stützfußachse 10 auf.
Die fiktive Stützfußachse 10 als auch die fiktive Setzachse 15 liegen dabei vollständig
innerhalb der fiktiven Geräteebene 11 und die fiktive Geräteebene 11 ist dabei parallel
zu der Zeichenebene von Fig. 5 ausgerichtet. Das Setzgerät 1 ist damit mit einer Zweipunktlagerung
auf der Arbeitsfläche 13 gelagert, so dass das Setzgerät 1 lediglich um eine Kipp-
bzw. Schwenkachse durch die Enden des Nasenstückes 7 und des Stützfußes 9 an der Arbeitsfläche
13 verschwenkt werden kann. Der Stützfuß 9 und das Nasenstück 7 sind dabei dahingehend
ausgerichtet, dass der Ausrichtwinkel α ein senkrechter Winkel ist. Lediglich der
Ausrichtwinkel β in analoger Weise gemäß der Darstellung in Fig. 2 kann somit durch
das Kippen bzw. Schwenken des Setzgerätes 1 verändert werden. Aus diesem Grund sind
für die Ausrichtung des Setzgerätes 1 an der Ausrichthilfe 16 lediglich zwei Lichtquellen
17, nämlich eine erste und zweite LED 18, 19, erforderlich. Damit können mit nur zwei
Lichtspots 24, 25 dem Benutzer des Setzgerätes 1 die korrekte Ausrichtung des Setzgerätes
1 bezüglich der Arbeitsfläche 13 in einfacher Weise optisch angezeigt werden. Die
Lichtquellen 17, die Lichtstrahlen 21, 22 und die Lichtspots 24, 25 sind dabei in
Fig.5 nicht gesondert dargestellt und entsprechen dabei in analoger Weise dem ersten
Ausführungsbeispiel des Setzgerätes 1.
[0032] Insgesamt betrachtet sind mit dem erfindungsgemäßen Setzgerät 1 und dem erfindungsgemäßen
Verfahren zum Betreiben des Setzgerätes 1 wesentliche Vorteile verbunden. Die technisch
einfache Ausrichthilfe 16 weist nur zwei oder drei LEDs 18, 19, 20 auf, mittels denen
dem Benutzer des Setzgerätes 1 besonders einfach optisch auf der Arbeitsfläche 13
die korrekte Ausrichtung des Setzgerätes 1 angezeigt werden kann. Bei einer Verwendung
von Nasenstücken 7 mit einer unterschiedlichen Länge ist lediglich die Ausrichtung
der Lichtstrahlen 21, 22, 23 entsprechend zu verändern. Dadurch kann mit einem geringen
technischen Aufwand ein Setzgerät 1 mit einer optischen Ausrichthilfe 16 zur Verfügung
gestellt werden.
1. Handgeführtes Werkzeug, insbesondere Setzgerät (1), umfassend
- ein Gehäuse (2),
- insbesondere ein Magazin (6) für Setzelemente,
- einen Setzmechanismus (4) zum Setzen einer Werkzeugspitze oder eines Setzelements,
- ein Nasenstück (7) zur Auflage und Abstützung auf eine ebene Arbeitsfläche (13)
eines Untergrundes (12), in welchen die Werkzeugspitze oder das Setzelement zu setzen
ist, so dass das Nasenstück (7) zum Setzen der Werkzeugspitze beziehungsweise des
Setzelements und zur Stützung für das Setzgerät (1) dient, und mit dem Setzmechanismus
(4) und dem Nasenstück (7) die Werkzeugspitze oder das Setzelement in Richtung einer
fiktiven Setzachse (15) in die Arbeitsfläche (13) setzbar ist und von der ebenen Arbeitsfläche
(13) eine fiktive Arbeitsebene (14) aufgespannt ist,
- einen Auslöser (8) zum Auslösen einer Setzung,
- eine Ausrichthilfe (16) zur Ausrichtung des Setzgerätes (1) und damit der fiktiven
Setzachse (15) bezüglich der fiktiven Arbeitsebene (14) der Arbeitsfläche (13), wobei
die Ausrichthilfe (16) wenigstens eine Lichtquelle (17) zur Erzeugung von zwei auf
die Arbeitsfläche (13) zu richtende Lichtstrahlen (21, 22) umfasst, so dass mit jedem
Lichtstrahl (21, 22) je ein Lichtspot (24, 25) auf der Arbeitsfläche (13) erzeugbar
ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die zwei Lichtstrahlen (21, 22) dahingehend ausgerichtet sind, dass nur bei einer
vorgegebenen Ausrichtung der fiktiven Setzachse (15) zu der fiktiven Arbeitsebene
(14) die zwei Lichtspots (24, 25) an der Arbeitsfläche (13) überlappen.
2. Setzgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
mit der Ausrichthilfe (16) drei Lichtstrahlen (21,22,23) erzeugbar sind, so dass mit
jedem Lichtstrahl (21, 22, 23) je ein Lichtspot (24, 25, 26) auf der Arbeitsfläche
(13) erzeugbar ist, und die drei Lichtstrahlen (21, 22, 23) dahingehend ausgerichtet
sind, dass nur bei der vorgegebenen Ausrichtung der fiktiven Setzachse (15) zu der
fiktiven Arbeitsebene (14) die drei Lichtspots (24, 25, 26) an der Arbeitsfläche (13)
überlappen.
3. Setzgerät nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die vorgegebene Ausrichtung der fiktiven Setzachse (15) zu der fiktiven Arbeitsebene
(14) ein im Wesentlichen rechter Winkel ist und/oder
die fiktive Setzachse (14) eine Längsachse (14) des Nasenstückes (7) ist
und/oder die fiktive Setzachse (15) das Nasenstück (7) schneidet und/oder
das Nasenstück (7) zur Führung der Setzelemente in Richtung der fiktiven Setzachse
(15) dient.
4. Setzgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
bei der Ausrichtung der fiktiven Setzachse (15) zu der fiktiven Arbeitsebene (14)
ein Ende des Nasenstücks (7) auf der Arbeitsfläche (13) aufliegt.
5. Setzgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
mit der Ausrichthilfe (16) nur zwei oder nur drei Lichtstrahlen (21, 22, 23) erzeugbar
sind.
6. Setzgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Setzgerät (1) einen Stützfuß (9) zur zusätzlichen Abstützung des Setzgerätes (1)
umfasst.
7. Setzgerät nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine fiktive Stützfußachse (10) ein Ende des Stützfußes (9) schneidet und parallel
zu der fiktiven Setzachse (15) ausgerichtet ist und die fiktive Stützfußachse (10)
und die fiktive Setzachse (15) vollständig in einer fiktive Geräteebene (11) liegen
und mit der Ausrichthilfe (16) mit zwei Lichtstrahlen (21, 22) ein Ausrichtwinkel
in einer Ausrichtebene senkrecht zu der fiktiven Geräteebene (11) ausrichtbar ist
und der Ausrichtwinkel von einem Schenkel in der fiktiven Geräteebene (11) und einem
Schenkel in der fiktiven Arbeitsebene (14) aufgespannt ist.
8. Setzgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
mit der Ausrichthilfe (16) mit drei Lichtstrahlen (21, 22, 23) mehrere Ausrichtwinkel
in je einer Ausrichtebene ausrichtbar sind und die fiktive Setzachse (15) vollständig
in den mehreren Ausrichtebenen liegt und die mehreren Ausrichtwinkel von je einem
Schenkel in der fiktiven Setzachse (15) und je einem Schenkel in der fiktiven Arbeitsebene
(14) aufgespannt sind.
9. Setzgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
mit der Ausrichthilfe (16) Lichtstrahlen (21, 22, 23) in einer unterschiedlichen Farbe
erzeugbar sind, so dass vorzugsweise die sich überlappenden Lichtspots (24, 25, 26)
eine andere Farbe aufweisen als die Lichtstrahlen (21, 22, 23)
und/oder
der Setzmechanismus (4) elektrisch, pyrotechnisch oder pneumatisch betreibbar ist
und/oder
mit dem Setzgerät (1) ein Verfahren gemäß einem oder mehrerer der Ansprüche 10 bis
15 ausführbar ist.
10. Verfahren zum Betreiben eines handgeführten Werkzeugs insbesondere gemäß einem oder
mehreren der vorhergehenden Ansprüche, mit den Schritten:
- Auflegen eines Nasenstücks (7) auf eine ebene Arbeitsfläche (13) eines Untergrundes
(12), in welchen eine Werkzeugspitze des handgeführten Werkzeugs oder ein Setzelement
zu setzen ist,
- Ausrichten einer fiktiven Setzachse (15) des Nasenstückes (7) bezüglich einer von
der Arbeitsfläche (13) aufgespannten fiktiven Arbeitsebene (14) mit einer Ausrichthilfe
(16), indem mit wenigstens einer Lichtquelle (17) zwei Lichtstrahlen (21, 22) auf
die Arbeitsfläche (13) gerichtet werden, so dass jeder Lichtstrahl (21, 22) einen
Lichtspot (24, 25) auf der Arbeitsfläche (13) erzeugt,
- Auslösen einer Setzung, so dass die Werkzeugspitze oder das Setzelement in den Untergrund
(12) gesetzt wird,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Lichtstrahlen (21, 22) dahingehend ausgerichtet erzeugt werden, dass nur bei einer
vorgegebenen Ausrichtung der fiktiven Setzachse (15) zu der fiktiven Arbeitsebene
(14) die zwei Lichtspots (24, 25) an der Arbeitsfläche (13) überlappen und somit mit
den zwei überlappenden Lichtspots (24, 25) die vorgegebene Ausrichtung der fiktiven
Setzachse (15) zu der fiktiven Arbeitsebene (14) optisch angezeigt wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, dass
mit der Ausrichthilfe (16) drei Lichtstrahlen (21, 22, 23) erzeugt werden und die
drei Lichtstrahlen (21, 22, 23) dahingehend ausgerichtet erzeugt werden, dass nur
bei einer vorgegebenen Ausrichtung der fiktiven Setzachse (15) zu der fiktiven Arbeitsebene
(14) die drei Lichtspots (24, 25, 26) an der Arbeitsfläche (13) überlappen und somit
mit den drei überlappenden Lichtspots (24, 25, 26) die vorgegebene Ausrichtung der
fiktiven Setzachse (15) zu der fiktiven Arbeitsebene (14) optisch angezeigt wird.
12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
Lichtstrahlen (23, 24, 25) in einer unterschiedlichen Farbe erzeugt werden, so dass
vorzugsweise die sich überlappenden Lichtspots (24, 25, 26) eine andere Farbe aufweisen
als die Lichtstrahlen (21, 22, 23) und/oder die Lichtstrahlen (21, 22, 23) in einem
spitzen Winkel zueinander ausgerichtet erzeugt werden.
13. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 10 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass
die vorgegebenen Ausrichtung der fiktiven Setzachse (15) zu der fiktiven Arbeitsebene
(14) ein im Wesentlichen rechter Winkel zwischen der fiktiven Setzachse (15) und der
fiktiven Arbeitsebene (14) ist
und/oder
mit der Ausrichthilfe (16) nur zwei Lichtstrahlen (21, 22) oder nur drei Lichtstrahlen
(21, 22, 23) erzeugt werden.
14. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 10 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass
während des Ausrichtens mit zwei, insbesondere nur zwei, Lichtstrahlen (21, 22) das
Nasenstück (7) und ein Stützfuß (9) auf der Arbeitsfläche (13) aufliegen.
15. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 10 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, dass
während des Ausrichtens mit drei, insbesondere nur drei, Lichtstrahlen (21, 22, 23)
das Nasenstück (7), insbesondere nur das Nasenstück (7), auf der Arbeitsfläche (13)
aufliegt.