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<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYALTRBGCZEEHUPLSKBAHRIS..MTNORSMESM..................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>JDIM360 Ver 1.28 (29 Oct 2014) -  1100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>2907625</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG</B121></B120><B130>A1</B130><B140><date>20150819</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>14155195.2</B210><B220><date>20140214</date></B220><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B400><B405><date>20150819</date><bnum>201534</bnum></B405><B430><date>20150819</date><bnum>201534</bnum></B430></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>B25F   5/02        20060101AFI20140516BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="2"><text>B25H   1/00        20060101ALI20140516BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>Handgeführtes Werkzeug mit einer Ausrichthilfe</B542><B541>en</B541><B542>Hand-held tool with an alignment aid</B542><B541>fr</B541><B542>Outil manuel doté d'une aide à l'orientation</B542></B540><B590><B598>2</B598></B590></B500><B700><B710><B711><snm>HILTI Aktiengesellschaft</snm><iid>101006510</iid><irf>PAT-05052-EP-EP</irf><adr><str>Feldkircherstrasse 100</str><city>9494 Schaan</city><ctry>LI</ctry></adr></B711></B710><B720><B721><snm>Wolf, Iwan</snm><adr><str>Quadergasse 9</str><city>7204 Untervaz</city><ctry>CH</ctry></adr></B721><B721><snm>Bertsch, Klaus</snm><adr><str>Mariagrünerstrasse 14</str><city>6820 Frastanz</city><ctry>AT</ctry></adr></B721></B720><B740><B741><snm>Hilti Aktiengesellschaft 
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<p id="pa01" num="0001">Bei einem Setzgerät (1), umfassend ein Gehäuse (2), ein Magazin (6) für Setzelemente, einen Setzmechanismus (4) zum Setzen der Setzelemente, ein Nasenstück (7) zur Auflage und Abstützung auf eine ebene Arbeitsfläche (13) eines Untergrundes (12), in welchen die Setzelemente einzubringen sind, so dass das Nasenstück (7) zum Setzen der Setzelemente und zur Stützung für das Setzgerät (1) dient, und mit dem Setzmechanismus (4) und dem Nasenstück (7) die Setzelemente in Richtung einer fiktiven Setzachse (15) in die Arbeitsfläche (13) einsetzbar sind und von der ebenen Arbeitsfläche (13) eine fiktive Arbeitsebene (14) aufgespannt ist, einen Auslöser zum Aktivieren des Setzmechanismus (4), eine Ausrichthilfe (16) zur Ausrichtung des Setzgerätes (1) und damit der fiktiven Setzachse (15) bezüglich der fiktiven Arbeitsebene (14) der Arbeitsfläche (13), wobei die Ausrichthilfe (16) wenigstens eine Lichtquelle (17) zur Erzeugung von zwei auf die Arbeitsfläche (13) zu richtende Lichtstrahlen (21, 22) umfasst, so dass mit jedem Lichtstrahl (21, 22) je ein Lichtspot (24, 25) auf der Arbeitsfläche (13) erzeugbar ist, sollen mit einem geringen technischen Aufwand durch den Bediener die Setzelemente im Wesentlichen senkrecht zu der von der Arbeitsfläche (13) des Untergrundes (12), in welchen die Setzelemente eingetrieben werden, aufgespannten fiktiven Arbeitsebene (14) in den Untergrund (12) eingetrieben werden können.</p>
<p id="pa02" num="0002">Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die zwei Lichtstrahlen (21, 22) dahingehend ausgerichtet sind, dass nur bei einer vorgegebenen Ausrichtung der fiktiven Setzachse (15) zu der fiktiven Arbeitsebene (14) die zwei Lichtspots (24, 25) an der Arbeitsfläche (13) überlappen.
<img id="iaf01" file="imgaf001.tif" wi="91" he="66" img-content="drawing" img-format="tif"/></p>
</abstract>
<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<p id="p0001" num="0001">Die vorliegende Erfindung betrifft ein handgeführtes Werkzeug gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 und ein Verfahren zum Betreiben eines handgeführten Werkzeugs gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 10.</p>
<p id="p0002" num="0002">Setzgeräte werden insbesondere im Bauwesen eingesetzt, um Nägel oder Klammern in einen Untergrund bzw. Untergrund, z. B. Holzbretter, einzubringen. Dadurch können in einer kürzeren Zeit eine größere Anzahl von Nägeln oder Klammern als Setzelemente in den Untergrund oder Untergrund eingebracht werden als bei einem manuellen Einschlagen, z. B. mittels eines Hammers von Nägeln in den Untergrund. Die Setzgeräte sind dabei im Allgemeinen pyrotechnisch, pneumatisch oder elektrisch angetrieben. Ein Magazin dient in der Regel zur Lagerung einer größeren Anzahl an Setzelementen, z. B. Nägeln oder Klammern.</p>
<p id="p0003" num="0003">Die Nägel sollen dabei möglichst senkrecht zu einer von der Oberfläche als Arbeitsfläche des Untergrundes bzw. Untergrundes aufgespannten fiktiven Arbeitsebene in den Untergrund bzw. Untergrund mit dem Setzgerät in Richtung einer fiktiven Setzachse eingetrieben werden. Das Setzgerät wird zum Einbringen der Nägel mit einem Nasenstück auf den Untergrund aufgelegt und ferner ist es bekannt, dass an dem Setzgerät ein optionaler Stützfuß ausgebildet ist. Das Setzgerät ist mittels einer Zweipunktlagerung, d. h. dem Nasenstück und dem Stützfuß, auf dem Untergrund bzw. Untergrund aufgesetzt. Ohne den Stützfuß liegt das Setzgerät nur an dem Nasenstück als Einpunktlagerung auf der Arbeitsfläche des Untergrundes<!-- EPO <DP n="2"> --> auf. Zur Ausrichtung des Setzgerätes und damit auch der fiktiven Setzachse senkrecht zu der fiktiven Arbeitsebene ist es bereits bekannt, an Setzgeräten eine Ausrichthilfe einzubauen, um dadurch dem Benutzer des Setzgerätes die korrekte oder nicht korrekte Ausrichtung des Setzgerätes bzw. der fiktiven Setzachse zu der fiktiven Arbeitsebene optisch anzeigen zu können.</p>
<p id="p0004" num="0004">Aus der <patcit id="pcit0001" dnum="DE102010064118A1"><text>DE 10 2010 064 118 A1</text></patcit> ist eine Hilfseinrichtung, die mit einer Bohrmaschine verbindbar ist, bekannt, mit einer Vermessungseinrichtung zum Bestimmen von Messdaten, die eine Neigung der Bohrmaschine gegenüber einer Arbeitsfläche und/oder einer Entfernung der Bohrmaschine von der Arbeitsfläche erfasst. Ein Projektor projiziert Symbole auf die Arbeitsfläche.</p>
<p id="p0005" num="0005">Die <patcit id="pcit0002" dnum="DE102010040995A1"><text>DE 10 2010 040 995 A1</text></patcit> zeigt ein Steuerungsverfahren für eine Ausrichthilfe zum Ausrichten einer Handwerkzeugmaschine bei welchem eine an der Handwerkzeugmaschine festgelegte Laserdistanzmesseinrichtung einen Lichtstrahl längs einer zu einer Arbeitsrichtung der Handwerkzeugmaschine fest ausgerichteten optischen Achse erzeugt. Eine Ausgabeeinrichtung lenkt den Lichtstrahl sequentiell in wenigstens drei Richtungen mit verschieden Azimutwinkeln zu der optischen Achse ab. Die Laserdistanzmesseinrichtung bestimmt von dem Lichtstrahl zurückgelegte Wegstrecken entlang der wenigstens drei Richtungen bis zu einem Untergrund. Eine Auswertungseinrichtung bestimmt eine Neigung der optischen Achse zu dem Untergrund, basierend auf wenigstens drei Richtungen und zugehörigen Wegstrecken. Eine Ausgabeeinrichtung wird basierend auf der ermittelten Neigung angesteuert.</p>
<p id="p0006" num="0006">Aus der <patcit id="pcit0003" dnum="GB2396437B"><text>GB 2 396 437 B</text></patcit> ist eine Vorrichtung zur Erleichterung der Ausrichtung eines Objektes zu einer Oberfläche bekannt. Ein Projektionsmittel projiziert eine Vielzahl von sichtbaren Markierungen auf die Oberfläche in einem vorbestimmten Muster eine Veränderung der Ausrichtung der Vorrichtung relativ zu der Oberfläche führt zu einer Veränderung des Musters.<!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<p id="p0007" num="0007">Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht deshalb darin, ein handgeführtes Werkzeug und ein Verfahren zum Betreiben eines handgeführten Werkzeugs und zur Verfügung zu stellen, bei dem mit einem geringen technischen Aufwand durch den Bediener eine Werkzeugspitze oder ein Setzelement im Wesentlichen senkrecht zu der von der Arbeitsfläche des Untergrundes, in welchen die Setzelemente eingetrieben werden, aufgespannten fiktiven Arbeitsebene in den Untergrund eingetrieben werden können.</p>
<p id="p0008" num="0008">Diese Aufgabe wird gelöst mit einem handgeführten Werkzeug, insbesondere Setzgerät, umfassend ein Gehäuse, vorzugsweis ein Magazin für Setzelemente, einen Setzmechanismus zum Setzen der Werkzeugspitze oder des Setzelements, ein Nasenstück zur Auflage und Abstützung auf eine ebene Arbeitsfläche eines Untergrundes, in welchen die Werkzeugspitze oder das Setzelement einzubringen ist, so dass das Nasenstück zum Setzen der Werkzeugspitze beziehungsweise des Setzelements und zur Stützung für das handgeführte Werkzeug dient, und mit dem Setzmechanismus und dem Nasenstück die Werkzeugspitze beziehungsweise das Setzelement in Richtung einer fiktiven Setzachse in die Arbeitsfläche einsetzbar ist und von der ebenen Arbeitsfläche eine fiktive Arbeitsebene aufgespannt ist, einen Auslöser zum Aktivieren des Setzmechanismus zur Auslösung einer Setzung, eine Ausrichthilfe zur Ausrichtung des Setzgerätes und damit der fiktiven Setzachse bezüglich der fiktiven Arbeitsebene der Arbeitsfläche, wobei die Ausrichthilfe wenigstens eine Lichtquelle zur Erzeugung von zwei auf die Arbeitsfläche zu richtende Lichtstrahlen umfasst, so dass mit jedem Lichtstrahl je ein Lichtspot auf der Arbeitsfläche erzeugbar ist, wobei die zwei Lichtstrahlen dahingehend ausgerichtet sind, dass nur bei einer vorgegebenen Ausrichtung der fiktiven Setzachse zu der fiktiven Arbeitsebene die zwei Lichtspots an der Arbeitsfläche überlappen. Die Ausrichthilfe ist dadurch in vorteilhafter Weise technisch besonders einfach ausgebildet, da durch die Erzeugung von entsprechend zueinander ausgerichteten zwei Lichtstrahlen in einfacher Weise bei der Überlappung von den beiden Lichtspots an der Arbeitsfläche die vorgegebene Ausrichtung der fiktiven Setzachse zu der fiktiven Arbeitsebene angezeigt werden kann.<!-- EPO <DP n="4"> --></p>
<p id="p0009" num="0009">Der Benutzer des Setzgerätes kann dadurch besonders einfach die korrekte Ausrichtung des Setzgerätes erkennen.</p>
<p id="p0010" num="0010">Die Werkzeugspitze umfasst beispielsweise einen Bohrer, einen Meissel, einen Schraubenantrieb oder einen Schlagbolzen. Das Setzelement wird beispielsweise von einem Befestigungselement wie einer Schraube, einem Nagel, einem Stift, einem Setzbolzen, einer Klammer oder einem Niet gebildet. Zumindest ein Lichtspot, vorzugsweise alle Lichtspots, ist beispielsweise punktförmig, linienförmig oder vollflächig und hat die Form eines Kreises, einer Ellipse, eines Ovals, eines regelmässigen oder unregelmässigen Vielecks, eines Kreuzes oder eines Sterns. Gemäss einer Ausführungsform haben die Lichtspots die Form jeweils nur eines Teils eines geometrischen Musters und ergänzen sich gegenseitig, so dass der Benutzer des handgeführten Werkzeugs das von den Lichtspots gebildete Gesamtmuster erkennt, sobald das Werkzeug wie gewünschte ausgerichtet ist.</p>
<p id="p0011" num="0011">In einer zusätzlichen Ausführungsform weist die Ausrichthilfe eine Lichtquelle auf und ein von der einen Lichtquelle erzeugter Lichtstrahl wird von einem optischen Teiler, z. B. einem Spiegel oder einem Prisma, in die wenigstens zwei getrennten Lichtstrahlen aufgeteilt, welche jeweils einen Lichtspot auf der Arbeitsfläche erzeugen.</p>
<p id="p0012" num="0012">In einer ergänzenden Ausführungsform ist jeder Lichtstrahl von einer separaten Lichtquelle erzeugbar, z. B. einer LED oder einem Laser.</p>
<p id="p0013" num="0013">Insbesondere sind mit der Ausrichthilfe drei Lichtstrahlen erzeugbar, so dass mit jedem Lichtstrahl je ein Lichtspot auf der Arbeitsfläche erzeugbar ist, und die drei Lichtstrahlen dahingehend ausgerichtet sind, dass nur bei der vorgegebenen Ausrichtung der fiktiven Setzachse zu der fiktiven Arbeitsebene die drei Lichtspots an der Arbeitsfläche überlappen. Bei einer Einpunktlagerung des Setzgerätes nur an einem Ende des Nasenstückes sind wenigstens drei Lichtstrahlen erforderlich, um dem Benutzer des Setzgerätes die korrekte Ausrichtung der fiktiven Setzachse zu der fiktiven<!-- EPO <DP n="5"> --> Arbeitsebene anzuzeigen. Weist das Setzgerät zusätzlich einen Stützfuß auf, kann bei einer Zweipunktlagerung des Setzgerätes an dem Nasenstück und dem Stützfuß das Setzgerät nur um eine Schwenkachse verschwenkt werden, welche das Ende des Stützfußes und das Ende des Nasenstückes an der Arbeitsfläche schneidet, so dass dadurch zwei Lichtstrahlen ausreichend sind für eine Ausrichtung des Setzgerätes zu der fiktiven Arbeitsebene.</p>
<p id="p0014" num="0014">In einer weiteren Ausgestaltung ist die vorgegebene Ausrichtung der fiktiven Setzachse zu der fiktiven Arbeitsebene ein im Wesentlichen rechter Winkel und/oder die fiktive Setzachse ist eine Längsachse des Nasenstückes und/oder die fiktive Setzachse schneidet das Nasenstück und/oder das Nasenstück dient zur Führung der Setzelemente in Richtung der fiktiven Setzachse. Ein im Wesentlichen rechter Winkel ist ein Winkel zwischen 70° und 110°, insbesondere zwischen 80° und 100°.</p>
<p id="p0015" num="0015">In einer ergänzenden Ausführungsform liegt bei der Ausrichtung der fiktiven Setzachse zu der fiktiven Arbeitsebene ein Ende des Nasenstücks auf der Arbeitsfläche auf. Vor dem Aktivieren des Setzgerätes mit dem Auslöser wird zunächst ein Ende des Nasenstückes auf die Arbeitsfläche aufgelegt, anschließend erfolgt mittels der Ausrichthilfe die Ausrichtung der fiktiven Setzachse zu der fiktiven Arbeitsebene und erst bei der korrekten Ausrichtung wird mit dem Auslöser der Setzmechanismus aktiviert.</p>
<p id="p0016" num="0016">Vorzugsweise sind mit der Ausrichthilfe nur zwei oder nur drei Lichtstrahlen erzeugbar.</p>
<p id="p0017" num="0017">In einer Variante umfasst das Setzgerät einen Stützfuß zur zusätzlichen Abstützung des Setzgerätes. Mittels des Stützfußes weist das Setzgerät somit eine Zweipunktlagerung auf der Arbeitsfläche des Untergrundes auf und dabei ist vorzugsweise ein Ausrichtwinkel in einer fiktiven Geräteebene ein im Wesentlichen rechter Winkel aufgrund der Geometrie des Stützfußes.<!-- EPO <DP n="6"> --> Zweckmäßig schneidet eine fiktive Stützfußachse ein Ende des Stützfußes und ist parallel zu der fiktiven Setzachse ausgerichtet und die fiktive Stützfußachse und die fiktive Setzachse liegen vollständig in einer fiktiven Geräteebene und mit der Ausrichthilfe ist mit zwei Lichtstrahlen ein Ausrichtwinkel in einer Ausrichtebene senkrecht zu der fiktiven Geräteebene ausrichtbar und der Ausrichtwinkel ist von einem Schenkel in der fiktiven Geräteebene und einem Schenkel in der fiktiven Arbeitsebene aufgespannt.</p>
<p id="p0018" num="0018">In einer weiteren Ausführungsform sind mit der Ausrichthilfe mit drei Lichtstrahlen mehrere Ausrichtwinkel in je einer Ausrichtebene ausrichtbar und die fiktive Setzachse liegt vollständig in den mehreren Ausrichtebenen und die mehreren Ausrichtwinkel sind von je einem Schenkel in der fiktiven Setzachse und je einem Schenkel in der fiktiven Arbeitsebene aufgespannt. Die fiktive Setzachse liegt vollständig in den mehreren Ausrichtebenen und die Ausrichtebenen sind in einem Winkel zueinander, beispielsweise einem spitzen oder rechten Winkel, zueinander ausgerichtet und der Winkel liegt in einer Ebene parallel zu der fiktiven Arbeitsebene.</p>
<p id="p0019" num="0019">Insbesondere sind mit der Ausrichthilfe Lichtstrahlen in einer unterschiedlichen Farbe erzeugbar, so dass vorzugsweise die sich überlappenden Lichtspots eine andere Farbe aufweisen als die Lichtstrahlen und/oder der Setzmechanismus ist elektrisch, pyrotechnisch oder pneumatisch betreibbar und/oder mit dem Setzgerät ist ein in dieser Schutzrechtsanmeldung beschriebenes Verfahren ausführbar. Aufgrund der unterschiedlichen Farben der Lichtstrahlen kann die korrekte Ausrichtung nicht nur durch die Überlappung der Lichtspots, sondern auch durch eine Farbänderung des sich überlappenden Lichtspots mit der anderen Farbe angezeigt werden.</p>
<p id="p0020" num="0020">Die Aufgabe wird ebenfalls gelöst durch ein Verfahren zum Betreiben eines handgeführten Werkzeugs, mit den Schritten: Auflegen eines Nasenstücks auf eine ebene Arbeitsfläche eines Untergrundes, in welchen eine Werkzeugspitze oder ein Setzelement einzubringen ist, Ausrichten einer fiktiven Setzachse des Nasenstückes bezüglich einer von der Arbeitsfläche<!-- EPO <DP n="7"> --> aufgespannten fiktiven Arbeitsebene mit einer Ausrichthilfe, indem mit wenigstens einer Lichtquelle zwei Lichtstrahlen auf die Arbeitsfläche gerichtet werden, so dass jeder Lichtstrahl einen Lichtspot auf der Arbeitsfläche erzeugt, Auslösen einer Setzung durch Aktivieren des Setzmechanismus, so dass die Werkzeugspitze oder das Setzelement in den Untergrund eingeführt wird, wobei die Lichtstrahlen dahingehend ausgerichtet erzeugt werden, dass nur bei einer vorgegebenen Ausrichtung der fiktiven Setzachse zu der fiktiven Arbeitsebene die zwei Lichtspots an der Arbeitsfläche überlappen und somit mit den zwei überlappenden Lichtspots die vorgegebene Ausrichtung der fiktiven Setzachse zu der fiktiven Arbeitsebene optisch angezeigt wird.</p>
<p id="p0021" num="0021">In einer weiteren Ausgestaltung werden mit der Ausrichthilfe drei Lichtstrahlen erzeugt und die drei Lichtstrahlen werden dahingehend ausgerichtet erzeugt, dass nur bei einer vorgegebenen Ausrichtung der fiktiven Setzachse zu der fiktiven Arbeitsebene die drei Lichtspots an der Arbeitsfläche überlappen und somit mit den drei überlappenden Lichtspots die vorgegebene Ausrichtung der fiktiven Setzachse zu der fiktiven Arbeitsebene optisch angezeigt wird.</p>
<p id="p0022" num="0022">In einer ergänzenden Variante werden Lichtstrahlen in einer unterschiedlichen Farbe erzeugt, so dass vorzugsweise die sich überlappenden Lichtspots eine andere Farbe aufweisen als die Lichtstrahlen und/oder die Lichtstrahlen werden in einem spitzen Winkel zueinander ausgerichtet erzeugt.</p>
<p id="p0023" num="0023">In einer weiteren Variante ist die vorgegebenen Ausrichtung der fiktiven Setzachse zu der fiktiven Arbeitsebene ein im Wesentlichen rechter Winkel zwischen der fiktiven Setzachse und der fiktiven Arbeitsebene und/oder mit der Ausrichthilfe werden nur zwei Lichtstrahlen oder nur drei Lichtstrahlen erzeugt.<!-- EPO <DP n="8"> --></p>
<p id="p0024" num="0024">In einer weiteren Ausgestaltung liegen während des Ausrichtens mit zwei, insbesondere nur zwei, Lichtstrahlen das Nasenstück und ein Stützfuß auf der Arbeitsfläche auf.</p>
<p id="p0025" num="0025">In einer zusätzlichen Ausgestaltung liegt während des Ausrichtens mit drei, insbesondere nur drei, Lichtstrahlen das Nasenstück, insbesondere nur das Nasenstück, auf der Arbeitsfläche auf.</p>
<p id="p0026" num="0026">In einer weiteren Ausführungsform ist die wenigstens eine Lichtquelle, z. B. eine LED oder ein Laser, und/oder ein optischer Teiler feststehend bzw. unbeweglich an dem Setzgerät befestigt. Die wenigstens eine Lichtquelle und/oder der optische Teiler führt damit keine Relativbewegung, z. B. eine Kreisbewegung, bezüglich des übrigen Setzgerätes aus.</p>
<p id="p0027" num="0027">Im Nachfolgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:
<dl id="dl0001">
<dt>Fig. 1</dt><dd>einen Seitenansicht eines Setzgerätes in einem ersten Ausführungsbeispiel ohne einen Stützfuß bei einer senkrechten Ausrichtung einer fiktiven Setzachse zu einer fiktiven Arbeitsebene,</dd>
<dt>Fig. 2</dt><dd>einen Vorderansicht des Setzgerätes gemäß <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> bei der senkrechten Ausrichtung der fiktiven Setzachse zu der fiktiven Arbeitsebene,</dd>
<dt>Fig. 3</dt><dd>einen Draufsicht des Setzgerätes gemäß <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> bei der senkrechten Ausrichtung der fiktiven Setzachse zu der fiktiven Arbeitsebene,</dd>
<dt>Fig. 4</dt><dd>einen Draufsicht des Setzgerätes gemäß <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> bei der nicht senkrechten Ausrichtung der fiktiven Setzachse zu der fiktiven Arbeitsebene und<!-- EPO <DP n="9"> --></dd>
<dt>Fig. 5</dt><dd>einen Seitenansicht des Setzgerätes in einem zweiten Ausführungsbeispiel mit einem Stützfuß bei einer senkrechten Ausrichtung der fiktiven Setzachse zu der fiktiven Arbeitsebene.</dd>
</dl></p>
<p id="p0028" num="0028">Setzgeräte 1 (<figref idref="f0001 f0002 f0003 f0004 f0005">Fig. 1 bis 5</figref>) dienen dazu, nicht dargestellte Nägel oder Bolzen als Setzelemente in einen Untergrund 12 bzw. Untergrund 12, z. B. einen Holzbalken oder ein Holzbrett, einzutreiben. Das Setzgerät 1 weist hierzu ein Gehäuse 2 aus Metall und/oder Kunststoff auf, welches im Allgemeinen mehrteilig ist. Dabei ist innerhalb eines von dem Gehäuse 2 umschlossenen Gerätekörpers 3 ein Setzmechanismus 4, welcher elektrisch, pyrotechnisch oder pneumatisch betrieben ist, angeordnet. Von einem anderen Teil des Gehäuses 2 ist ein Magazin 6 für Setzelemente, nämlich Nägel, umschlossen. Das Magazin 6 umfasst eine große Anzahl von Nägeln und zum Setzen der Nägel werden die Nägel von dem Magazin 6 zu dem Setzmechanismus 4 befördert und mittels des Setzmechanismus 4 durch ein rohrförmiges Nasenstück 7 in den Untergrund 12 elektrisch, pyrotechnisch oder pneumatisch eingetrieben. Das längliche Nasenstück 7 weist dabei eine Längsachse 15 als eine fiktive Setzachse 15 auf und der Setzmechanismus 4 kann mit einem Auslöser 8 aktiviert werden. Zum Halten des Setzgerätes 1 ist das Gehäuse 2 dahingehend ausgebildet, dass dieses auch einen Handgriff 5 zum Halten und Ausrichten des Setzgerätes 1 ausbildet. Die Nägel werden durch das Nasenstück 7 in Richtung der Längsachse 15 als fiktive Setzachse 15 des Nasenstücks 7 in den Untergrund 12 eingetrieben. Die Nägel sollen dabei möglichst senkrecht zu einer von dem Untergrund 12 an einer ebenen Arbeitsfläche 13 des Untergrundes 12 aufgespannten fiktiven Arbeitsebene 14 eingetrieben werden. Bei einem Kippen des Setzgerätes 1 mit einer Ausrichtung der fiktiven Setzachse 15 in einem spitzen Winkel zu der fiktiven Arbeitsebene 14 werden die Nägel schräg bzw. schief zu der fiktiven Arbeitsebene 14 in einem spitzen Winkel zu der fiktiven Arbeitsebene 14 in den Untergrund 12 eingetrieben. Dies ist mit Nachteilen verbunden, beispielsweise durch Setzausfälle oder einer geringeren Befestigung der Nägel.<!-- EPO <DP n="10"> --></p>
<p id="p0029" num="0029">In den <figref idref="f0001 f0002 f0003 f0004">Fig. 1 bis 4</figref> ist ein erstes Ausführungsbeispiel des Setzgerätes 1 dargestellt. Das Setzgerät 1 ist mittels einer Einpunktlagerung an einem unteren Ende des Nasenstückes 7 der Arbeitsfläche 13 des Untergrundes 12 gelagert. Das Setzgerät 1 kann damit in einer Schwenkebene parallel zu der Zeichenebene von <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> verschwenkt werden mit einer Veränderung eines Ausrichtwinkels α und auch in einer weiteren Schwenkebene senkrecht zu der Zeichenebene von <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> und parallel zu der Zeichenebene von <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> mit einer Veränderung des Ausrichtwinkels β. Eine fiktive Geräteebene 11 ist parallel zu der Zeichenebene von <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> ausgerichtet und die fiktive Setzachse 15 ist vollständig innerhalb der fiktiven Geräteebene 11 angeordnet. Eine Ausrichthilfe 16 dient zur optischen Anzeige der Ausrichtung der fiktiven Setzachse 15 zu der Arbeitsfläche 13 bzw. der fiktiven Arbeitsebene 14, da die Arbeitsfläche 13 eben ist. Hierzu sind an dem Gehäuse 2 außenseitig drei Lichtquellen 17, nämlich eine erste LED 18, eine zweite LED 19 und eine dritte LED 20 befestigt. Abweichend hiervon können die drei Lichtquellen 17 auch als getrennte Laser ausgebildet sein. Die erste LED 17 erzeugt dabei einen ersten Lichtstrahl 21, die zweite LED 19 erzeugt einen zweiten Lichtstrahl 22 und die dritte LED 20 erzeugt einen dritten Lichtstrahl 23. Beim Auftreffen des ersten Lichtstrahles 21 auf der Arbeitsfläche 13 verursacht der erste Lichtstrahl 21 einen ersten Lichtspot 24. In analoger Weise bedingt der zweite Lichtstrahl 22 einen zweiten Lichtspot 25 auf der Arbeitsfläche 13 und der dritte Lichtstrahl 23 einen dritten Lichtspot 26 (<figref idref="f0004">Fig. 4</figref>). Die drei Lichtstrahlen 21, 22, 23 sind dabei dahingehend ausgerichtet, dass bei einer vorgegebenen Länge des Nasenstückes 7 bzw. eines vorgegebenen Abstandes der drei Lichtquellen 17 zu der Arbeitsfläche 13 bei einem Kontakt oder einem Auflegen des Endes des Nasenstückes 7 auf der Arbeitsfläche 13, nur bei einer Überlappung der drei Lichtspots 24, 25, 26 (<figref idref="f0002">Fig. 2</figref> und <figref idref="f0003">3</figref>) eine vorgegebene Ausrichtung der fiktiven Setzachse 15 zu der fiktiven Arbeitsebene 14 erreicht ist und die vorgegebene Ausrichtung ist dabei eine Ausrichtung der fiktiven Setzachse 15 senkrecht zu der fiktiven Arbeitsebene 14, so dass bei der vorgegebenen Ausrichtung der Ausrichtwinkel α und der Ausrichtwinkel β jeweils gleich 90° sind.<!-- EPO <DP n="11"> --></p>
<p id="p0030" num="0030">In der Darstellung in den <figref idref="f0001">Fig. 1</figref>, <figref idref="f0002">2</figref> und <figref idref="f0003">3</figref> ist das Setzgerät 1 bzw. die fiktive Setzachse 15 senkrecht zu der fiktiven Arbeitsebene 14 ausgerichtet, so dass in der Draufsicht in <figref idref="f0003">Fig.3</figref> die in <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> und <figref idref="f0003">3</figref> nicht dargestellten Lichtstrahlen 21, 22, 23 nur einen sich überlappenden Lichtspot 24, 25, 26 erzeugen. In <figref idref="f0004">Fig. 4</figref> ist das Setzgerät bzw. die fiktive Setzachse 15 in einem spitzen Winkel zu der fiktiven Arbeitsebene 14 ausgerichtet, so dass der Ausrichtwinkel α und der Ausrichtwinkel β spitze Winkel sind. Jeder der drei Lichtstrahlen 21, 22, 23 erzeugt dadurch auf der Arbeitsfläche 13 einen separaten Lichtspot 24, 25, 26. Der erste und zweite Lichtspot 24, 25 weist dabei eine gelbe Farbe auf, da die erste und zweite LED 18, 19 einen Lichtstrahl 21, 22 in einer gelben Farbe erzeugt. Der dritte Lichtspot 26 weist eine blaue Farbe auf, da die dritte LED 20 einen dritten Lichtstrahl 23 in einer blauen Farbe abstrahlt. Bei der senkrechten Ausrichtung des Setzgerätes 1 und damit bei der Überlappung der drei Lichtspots 24, 25, 26 weist damit der in <figref idref="f0003">Fig. 3</figref> dargestellte überlappende Lichtspot 24, 25, 26 eine grüne Farbe auf. In vorteilhafter Weise wird damit dem Benutzer des Setzgerätes 1 die korrekte Ausrichtung des Setzgerätes 1 bezüglich der Arbeitsfläche 13 nicht nur mit der Überlappung der drei Lichtspots 24, 25, 26 angezeigt, sondern auch durch eine Änderung der Farbe des sich bildenden und überlappenden nur einen Lichtspotes 24, 25, 26.</p>
<p id="p0031" num="0031">In <figref idref="f0005">Fig. 5</figref> ist ein zweites Ausführungsbeispiel des Setzgerätes 1 dargestellt. Im Nachfolgenden werden im Wesentlichen nur die Unterschiede zu dem ersten Ausführungsbeispiel gemäß den <figref idref="f0001 f0002 f0003 f0004">Fig.1 bis 4</figref> beschrieben. Das Setzgerät 1 weist zusätzlich im Bereich des Magazines 6 einen Stützfuß 9 auf und der Stützfuß 9 weist eine fiktive Stützfußachse 10 auf. Die fiktive Stützfußachse 10 als auch die fiktive Setzachse 15 liegen dabei vollständig innerhalb der fiktiven Geräteebene 11 und die fiktive Geräteebene 11 ist dabei parallel zu der Zeichenebene von <figref idref="f0005">Fig. 5</figref> ausgerichtet. Das Setzgerät 1 ist damit mit einer Zweipunktlagerung auf der Arbeitsfläche 13 gelagert, so dass das Setzgerät 1 lediglich um eine Kipp- bzw. Schwenkachse durch die Enden des Nasenstückes 7 und des Stützfußes 9 an der Arbeitsfläche 13 verschwenkt werden kann. Der Stützfuß 9 und das Nasenstück 7 sind dabei dahingehend ausgerichtet, dass der Ausrichtwinkel α ein senkrechter Winkel<!-- EPO <DP n="12"> --> ist. Lediglich der Ausrichtwinkel β in analoger Weise gemäß der Darstellung in <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> kann somit durch das Kippen bzw. Schwenken des Setzgerätes 1 verändert werden. Aus diesem Grund sind für die Ausrichtung des Setzgerätes 1 an der Ausrichthilfe 16 lediglich zwei Lichtquellen 17, nämlich eine erste und zweite LED 18, 19, erforderlich. Damit können mit nur zwei Lichtspots 24, 25 dem Benutzer des Setzgerätes 1 die korrekte Ausrichtung des Setzgerätes 1 bezüglich der Arbeitsfläche 13 in einfacher Weise optisch angezeigt werden. Die Lichtquellen 17, die Lichtstrahlen 21, 22 und die Lichtspots 24, 25 sind dabei in <figref idref="f0005">Fig.5</figref> nicht gesondert dargestellt und entsprechen dabei in analoger Weise dem ersten Ausführungsbeispiel des Setzgerätes 1.</p>
<p id="p0032" num="0032">Insgesamt betrachtet sind mit dem erfindungsgemäßen Setzgerät 1 und dem erfindungsgemäßen Verfahren zum Betreiben des Setzgerätes 1 wesentliche Vorteile verbunden. Die technisch einfache Ausrichthilfe 16 weist nur zwei oder drei LEDs 18, 19, 20 auf, mittels denen dem Benutzer des Setzgerätes 1 besonders einfach optisch auf der Arbeitsfläche 13 die korrekte Ausrichtung des Setzgerätes 1 angezeigt werden kann. Bei einer Verwendung von Nasenstücken 7 mit einer unterschiedlichen Länge ist lediglich die Ausrichtung der Lichtstrahlen 21, 22, 23 entsprechend zu verändern. Dadurch kann mit einem geringen technischen Aufwand ein Setzgerät 1 mit einer optischen Ausrichthilfe 16 zur Verfügung gestellt werden.</p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="13"> -->
<claim id="c-de-0001" num="0001">
<claim-text>Handgeführtes Werkzeug, insbesondere Setzgerät (1), umfassend
<claim-text>- ein Gehäuse (2),</claim-text>
<claim-text>- insbesondere ein Magazin (6) für Setzelemente,</claim-text>
<claim-text>- einen Setzmechanismus (4) zum Setzen einer Werkzeugspitze oder eines Setzelements,</claim-text>
<claim-text>- ein Nasenstück (7) zur Auflage und Abstützung auf eine ebene Arbeitsfläche (13) eines Untergrundes (12), in welchen die Werkzeugspitze oder das Setzelement zu setzen ist, so dass das Nasenstück (7) zum Setzen der Werkzeugspitze beziehungsweise des Setzelements und zur Stützung für das Setzgerät (1) dient, und mit dem Setzmechanismus (4) und dem Nasenstück (7) die Werkzeugspitze oder das Setzelement in Richtung einer fiktiven Setzachse (15) in die Arbeitsfläche (13) setzbar ist und von der ebenen Arbeitsfläche (13) eine fiktive Arbeitsebene (14) aufgespannt ist,</claim-text>
<claim-text>- einen Auslöser (8) zum Auslösen einer Setzung,</claim-text>
<claim-text>- eine Ausrichthilfe (16) zur Ausrichtung des Setzgerätes (1) und damit der fiktiven Setzachse (15) bezüglich der fiktiven Arbeitsebene (14) der Arbeitsfläche (13), wobei die Ausrichthilfe (16) wenigstens eine Lichtquelle (17) zur Erzeugung von zwei auf die Arbeitsfläche (13) zu richtende Lichtstrahlen (21, 22) umfasst, so dass mit jedem Lichtstrahl (21, 22) je ein Lichtspot (24, 25) auf der Arbeitsfläche (13) erzeugbar ist,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
die zwei Lichtstrahlen (21, 22) dahingehend ausgerichtet sind, dass nur bei einer vorgegebenen Ausrichtung der fiktiven Setzachse (15) zu der fiktiven Arbeitsebene (14) die zwei Lichtspots (24, 25) an der Arbeitsfläche (13) überlappen.</claim-text><!-- EPO <DP n="14"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="0002">
<claim-text>Setzgerät nach Anspruch 1,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
mit der Ausrichthilfe (16) drei Lichtstrahlen (21,22,23) erzeugbar sind, so dass mit jedem Lichtstrahl (21, 22, 23) je ein Lichtspot (24, 25, 26) auf der Arbeitsfläche (13) erzeugbar ist, und die drei Lichtstrahlen (21, 22, 23) dahingehend ausgerichtet sind, dass nur bei der vorgegebenen Ausrichtung der fiktiven Setzachse (15) zu der fiktiven Arbeitsebene (14) die drei Lichtspots (24, 25, 26) an der Arbeitsfläche (13) überlappen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0003" num="0003">
<claim-text>Setzgerät nach Anspruch 1 oder 2,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
die vorgegebene Ausrichtung der fiktiven Setzachse (15) zu der fiktiven Arbeitsebene (14) ein im Wesentlichen rechter Winkel ist und/oder<br/>
die fiktive Setzachse (14) eine Längsachse (14) des Nasenstückes (7) ist<br/>
und/oder die fiktive Setzachse (15) das Nasenstück (7) schneidet und/oder<br/>
das Nasenstück (7) zur Führung der Setzelemente in Richtung der fiktiven Setzachse (15) dient.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0004" num="0004">
<claim-text>Setzgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
bei der Ausrichtung der fiktiven Setzachse (15) zu der fiktiven Arbeitsebene (14) ein Ende des Nasenstücks (7) auf der Arbeitsfläche (13) aufliegt.<!-- EPO <DP n="15"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0005" num="0005">
<claim-text>Setzgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
mit der Ausrichthilfe (16) nur zwei oder nur drei Lichtstrahlen (21, 22, 23) erzeugbar sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0006" num="0006">
<claim-text>Setzgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
das Setzgerät (1) einen Stützfuß (9) zur zusätzlichen Abstützung des Setzgerätes (1) umfasst.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0007" num="0007">
<claim-text>Setzgerät nach Anspruch 6,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
eine fiktive Stützfußachse (10) ein Ende des Stützfußes (9) schneidet und parallel zu der fiktiven Setzachse (15) ausgerichtet ist und die fiktive Stützfußachse (10) und die fiktive Setzachse (15) vollständig in einer fiktive Geräteebene (11) liegen und mit der Ausrichthilfe (16) mit zwei Lichtstrahlen (21, 22) ein Ausrichtwinkel in einer Ausrichtebene senkrecht zu der fiktiven Geräteebene (11) ausrichtbar ist und der Ausrichtwinkel von einem Schenkel in der fiktiven Geräteebene (11) und einem Schenkel in der fiktiven Arbeitsebene (14) aufgespannt ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0008" num="0008">
<claim-text>Setzgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 5,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
mit der Ausrichthilfe (16) mit drei Lichtstrahlen (21, 22, 23) mehrere Ausrichtwinkel in je einer Ausrichtebene ausrichtbar sind und die fiktive Setzachse (15) vollständig in den mehreren Ausrichtebenen<!-- EPO <DP n="16"> --> liegt und die mehreren Ausrichtwinkel von je einem Schenkel in der fiktiven Setzachse (15) und je einem Schenkel in der fiktiven Arbeitsebene (14) aufgespannt sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0009" num="0009">
<claim-text>Setzgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
mit der Ausrichthilfe (16) Lichtstrahlen (21, 22, 23) in einer unterschiedlichen Farbe erzeugbar sind, so dass vorzugsweise die sich überlappenden Lichtspots (24, 25, 26) eine andere Farbe aufweisen als die Lichtstrahlen (21, 22, 23)<br/>
und/oder<br/>
der Setzmechanismus (4) elektrisch, pyrotechnisch oder pneumatisch betreibbar ist<br/>
und/oder<br/>
mit dem Setzgerät (1) ein Verfahren gemäß einem oder mehrerer der Ansprüche 10 bis 15 ausführbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0010" num="0010">
<claim-text>Verfahren zum Betreiben eines handgeführten Werkzeugs insbesondere gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, mit den Schritten:
<claim-text>- Auflegen eines Nasenstücks (7) auf eine ebene Arbeitsfläche (13) eines Untergrundes (12), in welchen eine Werkzeugspitze des handgeführten Werkzeugs oder ein Setzelement zu setzen ist,</claim-text>
<claim-text>- Ausrichten einer fiktiven Setzachse (15) des Nasenstückes (7) bezüglich einer von der Arbeitsfläche (13) aufgespannten fiktiven Arbeitsebene (14) mit einer Ausrichthilfe (16), indem mit wenigstens einer Lichtquelle (17) zwei Lichtstrahlen (21, 22) auf die Arbeitsfläche (13) gerichtet werden, so dass jeder Lichtstrahl (21, 22) einen Lichtspot (24, 25) auf der Arbeitsfläche (13) erzeugt,</claim-text>
<claim-text>- Auslösen einer Setzung, so dass die Werkzeugspitze oder das Setzelement in den Untergrund (12) gesetzt wird,<br/>
<!-- EPO <DP n="17"> --><b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
die Lichtstrahlen (21, 22) dahingehend ausgerichtet erzeugt werden, dass nur bei einer vorgegebenen Ausrichtung der fiktiven Setzachse (15) zu der fiktiven Arbeitsebene (14) die zwei Lichtspots (24, 25) an der Arbeitsfläche (13) überlappen und somit mit den zwei überlappenden Lichtspots (24, 25) die vorgegebene Ausrichtung der fiktiven Setzachse (15) zu der fiktiven Arbeitsebene (14) optisch angezeigt wird.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0011" num="0011">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 10,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
mit der Ausrichthilfe (16) drei Lichtstrahlen (21, 22, 23) erzeugt werden und die drei Lichtstrahlen (21, 22, 23) dahingehend ausgerichtet erzeugt werden, dass nur bei einer vorgegebenen Ausrichtung der fiktiven Setzachse (15) zu der fiktiven Arbeitsebene (14) die drei Lichtspots (24, 25, 26) an der Arbeitsfläche (13) überlappen und somit mit den drei überlappenden Lichtspots (24, 25, 26) die vorgegebene Ausrichtung der fiktiven Setzachse (15) zu der fiktiven Arbeitsebene (14) optisch angezeigt wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0012" num="0012">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 10 oder 11,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
Lichtstrahlen (23, 24, 25) in einer unterschiedlichen Farbe erzeugt werden, so dass vorzugsweise die sich überlappenden Lichtspots (24, 25, 26) eine andere Farbe aufweisen als die Lichtstrahlen (21, 22, 23) und/oder die Lichtstrahlen (21, 22, 23) in einem spitzen Winkel zueinander ausgerichtet erzeugt werden.<!-- EPO <DP n="18"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0013" num="0013">
<claim-text>Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 10 bis 12,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
die vorgegebenen Ausrichtung der fiktiven Setzachse (15) zu der fiktiven Arbeitsebene (14) ein im Wesentlichen rechter Winkel zwischen der fiktiven Setzachse (15) und der fiktiven Arbeitsebene (14) ist<br/>
und/oder<br/>
mit der Ausrichthilfe (16) nur zwei Lichtstrahlen (21, 22) oder nur drei Lichtstrahlen (21, 22, 23) erzeugt werden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0014" num="0014">
<claim-text>Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 10 bis 13,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
während des Ausrichtens mit zwei, insbesondere nur zwei, Lichtstrahlen (21, 22) das Nasenstück (7) und ein Stützfuß (9) auf der Arbeitsfläche (13) aufliegen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0015" num="0015">
<claim-text>Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 10 bis 14,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
während des Ausrichtens mit drei, insbesondere nur drei, Lichtstrahlen (21, 22, 23) das Nasenstück (7), insbesondere nur das Nasenstück (7), auf der Arbeitsfläche (13) aufliegt.</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="19"> -->
<figure id="f0001" num="1"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="165" he="142" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="20"> -->
<figure id="f0002" num="2"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="157" he="146" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="21"> -->
<figure id="f0003" num="3"><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="153" he="156" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="22"> -->
<figure id="f0004" num="4"><img id="if0004" file="imgf0004.tif" wi="164" he="182" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="23"> -->
<figure id="f0005" num="5"><img id="if0005" file="imgf0005.tif" wi="162" he="155" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
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