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EP 2 907 935 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.04.2018 Patentblatt 2018/14 |
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Anmeldetag: 17.02.2015 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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RÜCKHALTEVORRICHTUNG, INSBESONDERE FÜR ATTIKAGULLYS
Strainer, in particular for fascia gullies
Dispositif de retenue, en particulier pour dispositif d'évacuation d'acrotère
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
17.02.2014 DE 202014001411 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.08.2015 Patentblatt 2015/34 |
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Patentinhaber: |
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- b/s/t GmbH Koch Kunststofftechnologie
83253 Rimsting (DE)
- Koch, Hans-Jürgen
83253 Rimsting (DE)
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Erfinder: |
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- Koch, Hans-Jürgen
83253 Rimsting (DE)
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Vertreter: Hoefer & Partner Patentanwälte mbB |
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Pilgersheimer Straße 20 81543 München 81543 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2009/106315 JP-A- 2007 077 569 JP-U- S5 796 324
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JP-A- H11 124 972 JP-A- 2011 006 934 US-A- 1 593 550
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Rückhaltevorrichtung, insbesondere für Attikagullys,
gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1. Eine derartige Rückhaltevorrichtung ist aus
der
WO 2009/106315 A1 bekannt.
[0002] Derartige Rückhaltevorrichtungen, wie sie auch aus der
US 1 593 550 A, der
JPH11 124972 A oder der
JP 2007 077569 A bekannt sind, dienen dazu, insbesondere auf Dächern, wie Flachdächern, deren Wasserablaufgullys
vor dem Eindringen von Schmutz, Kies, Laub und anderen die Gullys möglicherweise verstopfenden
Materialien, zu schützen.
[0003] Daher werden derartige Rückhaltevorrichtungen in der Praxis auch häufig als Kiesfangkörbe
oder Laubfangkörbe bezeichnet.
[0004] Die Rückhaltevorrichtung weist zu diesem Zweck einen Fangkorb auf, der topfförmig
ausgebildet ist und in aller Regel mit Rippenanordnungen versehen ist, die das Durchlaufen
von Wasser ermöglichen, jedoch verschmutzende Materialien, wie Laub, Kies oder Ähnliches,
zurückhalten können. Der Fangkorb wird mit einem Auflagerand auf den den Gully umgebenden
Dachbereich aufgesetzt und mittels einer Halterung lösbar festgelegt, zu der üblicherweise
in den Gully hineinragende Haltearme vorgesehen sind.
[0005] Die gattungsgemäße, dem Oberbegriff des Anspruches 1 entsprechende, Rückhaltevorrichtung
weist einen Fangkorb auf, der topfförmig ausgebildet ist und einen umlaufenden Auflagerand
auweist und ferner mit einer Halteeinrichtung versehen ist, die am Fangkorb angeordnet
ist und die zwischen einer Haltestellung und einer Losstellung bewegbare Haltearme
aufweist, wobei die Halteeinrichtung eine separate, mit dem Fangkorb verbindbare Baugruppe
ist, die nicht höhenverstellbar ist.
[0006] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Rückhaltevorrichtung der im
Oberbegriff des Anspruches 1 angegebenen Art zu schaffen, die auf technisch einfache
und kostengünstig herstellbare Art und Weise an unterschiedlichste Einbaufälle anpassbar
ist.
[0007] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die Merkmale des Anspruchs 1.
[0008] Die Unteransprüche haben vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung zum Inhalt.
[0009] Besonders bevorzugt ist es, dass die Halteeinrichtung eine separate und höhenverstellbare
Baugruppe darstellt, die auch erst im Montagefall auf dem Dach mit dem Fangkorb verbunden
werden kann, wobei es auf einfache Art und Weise möglich ist, einen modularen Gesamtaufbau
zu schaffen, der als Standardteile vorfertigbare Komponenten, wie Fangkörbe in unterschiedlichen
Größen und angepasste Halteeinrichtungen umfasst, die baukastenartig miteinander kombinierbar
sind, so dass die erfindungsgemäße Rückhaltevorrichtung äußerst flexibel und in ihrer
Herstellung günstig, sowie am Einbauort auf einfache Art und Weise montierbar ist.
Ferner ergibt die Halteeinrichtung den Vorteil einer stufenlosen Einstellbarkeit der
Haltekräfte auch bei unterschiedlichen Gullygrößen.
[0010] Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich
aus nachfolgender Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung. Darin
zeigt:
- Fig. 1
- eine gattungsgemässe Rückhaltevorrichtung, die zum Abdecken von Gullys, beispielsweise
auf Flachdächern vorgesehen ist,
- Fig. 2
- eine Vorderansicht einer gattungsgemässen Rückhaltevorrichtung für einen Attikagully,
- Fig. 3
- eine Seitenansicht der Rückhaltevorrichtung gemäß Fig. 2,
- Fig. 4
- eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform der Rückhaltevorrichtung für Attikagullys,
und
- Fig. 5
- eine Einzelheit der Ausführungsform der Rückhaltevorrichtung gemäß Fig. 4.
[0011] Fig. 1 der Zeichnung zeigt eine gattungsgemässe Rückhaltevorrichtung 1, die insbesondere
zum Abdecken von Gullys, beispielsweise auf Flachdächern, vorgesehen ist, um zu verhindern,
dass Verschmutzungen in den Gully eindringen.
[0012] Hierfür weist die Rückhaltevorrichtung 1 zunächst einen Fangkorb 2 auf, der, wie
aus Fig. 1 ersichtlich, topfartig ausgebildet ist und einen umlaufenden Auflagerand
3 aufweist. Der Fangkorb 2 ist mit einer Mehrzahl von beabstandet zueinander angeordneten
Rippen versehen, von denen eine Rippe repräsentativ für alle mit der Bezugsziffer
18 gekennzeichnet ist. Der Fangkorb 2 kann auch anstatt der Rippen mit einem Lochblech
oder einem Gitter versehen sein.
[0013] Somit ist es möglich, dass der Fangkorb 2 von Wasser durchdrungen wird, wohingegen
Verschmutzungen, wie Steine, Kies, Blätter oder Ähnliches von den Rippen 18 des Fangkorbes
2 zurückgehalten werden können.
[0014] Um den Fangkorb 2 an einem Gully festlegen zu können, ist eine Halteeinrichtung 4
vorgesehen. Diese Halteeinrichtung 4 ist als eine separat herstellbare Baugruppe ausgebildet,
die mit dem Fangkorb 2 lösbar verbunden werden kann.
[0015] Hierfür weist die Halteeinrichtung 4 ein drehbares Betätigungselement 7, beispielsweise
in Form eines mit Griffteilen versehenen Drehknopfes auf, mit dem Haltearme 5, 6 der
Halteeinrichtung 4 zwischen einer eingefahrenen Los- bzw. Montagestellung und einer
gespreizten Haltestellung verschwenkbar sind.
[0016] Das Betätigungselement 7 ist bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform hierfür
mit einer Getriebeanordnung 8 versehen. Die Getriebeanordnung 8 weist einen Bolzen
10 auf, der an seinem in der Montagestellung in den Fangkorb 2 hineinragenden Ende
mit einer Antriebsschnecke 9 versehen ist. Die Haltearme 5 und 6 weisen Zahnabschnitte
auf, von denen nur der Zahnabschnitt 11 des Haltearms 5 in Fig. 1 sichtbar ist. Wie
diese zeigt, steht der Zahnabschnitt 11 des Haltearms 5 wie auch der nicht sichtbare
Zahnabschnitt des Haltearms 6 in der Montagestellung mit der Schnecke 9 in Eingriff,
und die Haltearme 5 und 6 sind schwenkbeweglich an einem topfförmigen Einsatzteil
17 gelagert, so dass sie von der Losstellung in die Haltestellung verschwenkbar sind.
[0017] Gemäß der in Fig. 1 gewählten Darstellung schließt sich an die Antriebsschnecke 9
nach oben ein Gegenhalteabschnitt 19 sowie ein Durchtrittsabschnitt 12 des Bolzens
10 an, der durch eine Ausnehmung 21 des Einsatzteils 17 und eine Ausnehmung 20 des
Fangkorbes 2 nach oben hindurchtritt. Somit kann das Betätigungselement 7 auf den
Abschnitt 12 gestülpt werden und mittels einer Schraubverbindung durch eine Öffnung
13 mit dem Bolzen 10 verbunden werden. Somit kann auf einfache Art und Weise die separate
Halteeinrichtung 4 mit dem Fangkorb 2 verbunden werden.
[0018] In Fig. 1 ist ferner eine Rasteinrichtung 22 angedeutet, die beispielsweise aus einer
Plattenanordnung mit Zähnen unterschiedlichen Steigungswinkels auf beiden Zahnflanken
versehen sein kann. Diese Rasteinrichtung ist vorzugsweise federbelastet und wird
bei der Betätigung des Betätigungselements 7 mitgedreht, so dass die ineinandergreifenden
Zähne, die einerseits auf der Platte und andererseits auf der Gegenfläche des Fangkorbs
2 angeordnet sind, ineinandergreifen und so die Haltestellung der Halteeinrichtung
4 zusätzlich fixieren können.
[0019] Um die Haltewirkung noch zu verbessern, sind die Haltearme 5 und 6 bei der in Fig.
1 dargestellten Vorrichtung mit Haftbelägen 15 und 16 versehen. Diese Haftbeläge 15
und 16 können entweder als aufclipsbare Zusatzelemente ausgebildet sein oder sie können
einstückig mit den entsprechenden freien Endabschnitten der Haltearme 5 und 6 verbunden
werden.
[0020] Eine Ausführungsform der gattungsgemässen Rückhaltevorrichtung 1 gemäß den Fig. 2
und 3 zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass die Halteeinrichtung 4 mit ihrem
Betätigungselement 7 höhenverstellbar ist, was in Fig. 3 durch den Doppelpfeil HV
symbolisiert ist. Der Verstellbereich ist durch den zweiten Doppelpfeil VB dargestellt,
der sich gemäß Fig. 2 aus der Lage zweier Fixierungsausnehmungen 24 und 25 ergibt,
zwischen denen eine in Fig. 2 nicht sichtbare weitere Fixierungsausnehmung vorgesehen
ist, in der die Halteeinrichtung mit ihrem Betätigungselement 7 im Beispiel der Fig.
2 und 3 angeordnet ist.
[0021] Ansonsten entspricht die Rückhaltevorrichtung 1 gemäß den Fig. 2 und 3 bis auf die
modifizierte Topform des Fangkorbes 2 mit einem Auflagerand 3, der drei sich aneinander
anschließende Randbereiche 3A, 3B und 3C aufweist, derjenigen der Fig. 1, insbesondere
hinsichtlich der Ausbildung der Halteeinrichtung 4 mit ihrem Betätigungselement 7
und der Getriebeanordnung 8. Insofern kann diesbezüglich auf die voranstehende Beschreibung
der Fig. 1 Bezug genommen werden.
[0022] VB dargestellt, der sich gemäß Fig. 2 aus der Lage zweier Fixierungsausnehmungen
24 und 25 ergibt, zwischen denen eine in Fig. 2 nicht sichtbare weitere Fixierungsausnehmung
vorgesehen ist, in der die Halteeinrichtung mit ihrem Betätigungselement 7 im Beispiel
der Fig. 2 und 3 angeordnet ist.
[0023] Ansonsten entspricht die Rückhaltevorrichtung 1 gemäß den Fig. 2 und 3 bis auf die
modifizierte Topform des Fangkorbes 2 mit einem Auflagerand 3, der drei sich aneinander
anschließende Randbereiche 3A, 3B und 3C aufweist, derjenigen der Fig. 1, insbesondere
hinsichtlich der Ausbildung der Halteeinrichtung 4 mit ihrem Betätigungselement 7
und der Getriebeanordnung 8. Insofern kann diesbezüglich auf die voranstehende Beschreibung
der Fig. 1 Bezug genommen werden.
[0024] In den Fig. 4 und 5 ist eine Ausführungsform einer erfindungsgemässen Rückhaltevorrichtung
1 für einen sogenannten Attikagully dargestellt, die hinsichtlich der Ausführung des
Fangkorbs 2, der Halteeinrichtung 4 mit den Haltearmen 5 und 6, dem Betätigungselement
7 und der Getriebeanordnung 8 wiederum der Ausführungsform gemäß den Fig. 2 und 3
entspricht.
[0025] Die Höhenverstellbarkeit ist bei dieser Ausführungsform jedoch dadurch ermöglicht,
dass das Betätigungselement 7 gemäß Fig. 5 mit einer Verzahnung 26 versehen ist, die
mit einer komplementären Gegenverzahnung 27 auf einer der Rippen 18 zusammenwirkt.
Fig. 5 zeigt den fixierten Zustand, in dem also die Verzahnungen 26 und 27 in Eingriff
stehen. Soll der Eingriff gelöst werden, um die Höhenlage der Halteeinrichtung 4 verändern
zu können, wird auf das Betätigungselement 7 in Richtung des Pfeils P gedrückt, sodass
eine unter Federvorspannung in die Eingriffsstellung der Fig. 5 vorgespannte Halteplatte
28 des Betätigungselements 7 in Richtung des Pfeils P1 weggedrückt wird, sodass sich
die Verzahnungen 26 und 27 voneinander lösen und somit die Halteeinrichtung 4 entsprechend
der Höhenverstellbarkeit HV verstellt werden kann, um einer Anpassung an unterschiedliche
Lagen von Gullys in Attikas Rechnung tragen zu können.
[0026] In Ergänzung zur schriftlichen Offenbarung der Erfindung wird hiermit explizit auf
die zeichnerische Darstellung der Erfindung in den Figuren 4 bis 5 verwiesen.
Bezugszeichenliste
[0027]
- 1
- Rückhaltevorrichtung (Kiesfangkorb)
- 2
- Fangkorb
- 3
- Auflagerand mit Randbereichen 3A, 3B, 3C in Fig. 3 und 4
- 4
- Halteeinrichtung
- 5, 6
- Haltearme
- 7
- Betätigungselement
- 8
- Getriebeanordnung
- 9
- Antriebsschnecke
- 10
- Bolzen
- 11
- Zahnabschnitte der Haltearme 5, 6
- 12
- Freier Bolzenabschnitt
- 13
- Ausnehmung
- 14
- Gewindebohrung
- 15, 16
- Haftbeläge
- 17
- Einsatzteil
- 18
- Rippen des Fangkorbs 2
- 19
- Rückhalteabschnitt
- 20, 21
- Ausnehmung
- 22
- Rasteinrichtung
- 23
- Schwenkpunkt des Haltearms 5
- 24, 25
- Halteausnehmungen
- 26, 27
- Verzahnungen
- 28
- Halteplatte
- HV
- Höhenverstellbarkeit
- VB
- Verstellbereich
- P
- Druckrichtung
- P1
- Abheberichtung
1. Rückhaltevorrichtung (1), insbesondere für Attikagullys,
- mit einem Fangkorb (2), der topfförmig ausgebildet ist und einen umlaufenden Auflagerand
(3) aufweist, und
- mit einer Halteeinrichtung (4), die am Fangkorb (2) angeordnet ist und die zwischen
einer Haltestellung und einer Losstellung bewegbare Haltearme (5, 6) aufweist, wobei
die Halteeinrichtung (4) eine separate, mit dem Fangkorb (2) verbindbare Baugruppe
ist, die ein drehbares Betätigungselement (7) aufweist, das mit einer Getriebeanordnung
(8) verbindbar ist,
- wobei die Halteeinrichtung (4) höhenverstellbar ist, dadurch gekennzeichnet,
- dass zur Höhenverstellbarkeit der Halteeinrichtung (4) diese mit zumindest einer Verzahnung
(26) an einer Halteplatte (28) des Betätigungselements (7) versehen ist, wobei die
Verzahnung (26) mit einer komplementär ausgebildeten Verzahnung (27) des Fangkorbs
(2) zusammenwirkt, wobei die komplementäre Verzahnung (27) des Fangkorbs (2) auf zumindest
einer Rippe (18) des Fangkorbs (2) angeordnet ist,
- wobei das Betätigungselement (7) drückbar ist, sodass die unter Federvorspannung
in Eingriffsstellung der Verzahnungen (26, 27) vorgespannte Halteplatte (28) des Betätigungselements
(7) wegdrückbar ist, sodass sich die Verzahnungen (26, 27) voneinander lösen und somit
die Halteeinrichtung (4) entsprechend der Höhenverstellbarkeit verstellbar ist.
2. Rückhaltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Getriebeanordnung (8) einen mit einer Antriebsschnecke (9) versehenen, mit dem
Betätigungselement (7) verbindbaren Bolzen (10) und mit der Antriebsschnecke (9) in
Eingriff bringbare Zahnabschnitte (11) aufweist, die an den Haltearmen (5, 6) angeordnet
sind.
3. Rückhaltevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (7) mit einer, vorzugsweise federbelasteten, Rasteinrichtung
(22) versehen ist.
4. Rückhaltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei Haltearme (5, 6) vorgesehen sind, die in einem beliebigen Abstand,
insbesondere von 180°, zueinander angeordnet sind.
5. Rückhaltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltearme (5, 6) an ihren freien Enden mit Haftbelägen (15, 16) versehen sind.
6. Rückhaltevorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Haftbeläge (15, 16) auf die freien Enden der Haltearme (5, 6) aufgeclipst sind.
7. Rückhaltevorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Haftbeläge (15, 16) mit den freien Enden der Haltearme (5, 6) einstückig verbunden
sind.
8. Rückhaltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Getriebeanordnung als Schraubenantrieb ausgebildet ist.
1. A strainer (1), in particular for fascia gullies,
- with a trap basket (2) having a pot-shaped design and a circumferential supporting
edge (3), and
- with a retention device (4) arranged at the trap basket (2) and having retention
arms (5, 6) movable between a retention position and a release position,
wherein the retention device (4) is a separate assembly connectable with the trap
basket (2) having a rotatable actuating element (7) connectable with a gearing arrangement
(8),
- wherein the retention device (4) is height adjustable,
characterised in that,
- for height adjustability of the retention device (4), this is provided with at least
one interlock (26) at a retention plate (28) of the actuating element (7), wherein
the interlock (26) interacts with a complementarily designed interlock (27) of the
trap basket (2), wherein the complementary interlock (27) of the trap basket (2) is
arranged on at least one rib (18) of the trap basket (2),
- wherein the actuating element (7) is pressable, so that the retention plate (28)
of the actuating element (7), preloaded under spring preload in an engaging position
of the interlocks (26, 27), can be pushed away, so that the interlocks (26, 27) detach
from one another and thus the retention device (4) is adjustable corresponding to
the height adjustability.
2. The strainer according to claim 1, characterised in that the gearing arrangement (8) has a pin (10), connectable with the actuating element
(7), provided with a driving worm (9), and tooth sections (11) engageable with the
driving worm (9), arranged at the retention arms (5, 6).
3. The strainer according to claims 1 or 2, characterised in that the actuating element (7) is provided with a, preferably spring-loaded, locking device
(22).
4. The strainer according to any one of claims 1 to 3, characterised in that at least two retention arms (5, 6) are provided, arranged at any distance, in particular
of 180 °, to one another.
5. The strainer according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the retention arms (5, 6) are provided with adhesive coatings (15, 16) at their free
ends.
6. The strainer according to claim 5, characterised in that the adhesive coatings (15, 16) are clipped onto the free ends of the retention arms
(5, 6).
7. The strainer according to claim 6, characterised in that the adhesive coatings (15, 16) are integrally connected with the free ends of the
retention arms (5, 6) .
8. The strainer according to any one of the preceding claims, characterised in that the gearing arrangement is designed as a screw-type drive.
1. Dispositif de retenue (1), en particulier pour dispositif d'évacuation d'acrotère,
- avec un panier collecteur (2) qui est réalisé en forme de pot et présente un bord
d'appui (3) périphérique, et
- avec un dispositif de maintien (4) qui est disposé sur le panier collecteur (2)
et qui présente des bras de maintien (5, 6) mobiles entre une position de maintien
et une position de desserrage,
dans lequel le dispositif de maintien (4) est un module séparé pouvant être raccordé
au panier collecteur (2) qui présente un élément d'actionnement (7) rotatif qui peut
être raccordé à un agencement d'engrenage (8),
- dans lequel le dispositif de maintien (4) est réglable en hauteur,
caractérisé en ce que
- pour le réglage en hauteur du dispositif de maintien (4) celui-ci est pourvu d'au
moins une denture (26) sur une plaque de maintien (28) de l'élément d'actionnement
(7), dans lequel la denture (26) coagit avec une denture (27) réalisée de manière
complémentaire du panier collecteur (2), dans lequel la denture complémentaire (27)
du panier collecteur (2) est disposée sur au moins une nervure (18) du panier collecteur
(2),
- dans lequel l'élément d'actionnement (7) peut être pressé de sorte que la plaque
de maintien (28) précontrainte sous précontrainte de ressort en position de prise
des dentures (26, 27) de l'élément d'actionnement (7) puisse être repoussée de sorte
que les dentures (26, 27) se détachent l'une de l'autre et ainsi le dispositif de
maintien (4) puisse être réglé selon le réglage en hauteur.
2. Dispositif de retenue selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'agencement d'engrenage (8) présente un boulon (10) pourvu d'une vis sans fin d'entraînement
(9), pouvant être raccordé à l'élément d'actionnement (7) et des sections dentées
(11) pouvant être amenées en prise avec la vis sans fin d'entraînement (9) qui sont
disposées sur les bras de maintien (5, 6).
3. Dispositif de retenue selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément d'actionnement (7) est pourvu d'un dispositif d'encliquetage (22) de préférence
sollicité par ressort.
4. Dispositif de retenue selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'au moins deux bras de maintien (5, 6) sont prévus, lesquels sont disposés à une distance
quelconque, en particulier de 180°, l'un par rapport à l'autre.
5. Dispositif de retenue selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les bras de maintien (5, 6) sont pourvus à leurs extrémités libres de revêtements
adhésifs (15, 16).
6. Dispositif de retenue selon la revendication 5, caractérisé en ce que les revêtements adhésifs (15, 16) sont clipsés sur les extrémités libres des bras
de maintien (5, 6).
7. Dispositif de retenue selon la revendication 6, caractérisé en ce que les revêtements adhésifs (15, 16) sont raccordés d'un seul tenant aux extrémités
libres des bras de maintien (5, 6).
8. Dispositif de retenue selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'agencement d'engrenage est réalisé en tant qu'entraînement à vis.
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