[0001] Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Vorbereitung eines Tragmittels für
eine Anwendung in einer Aufzugsanlage.
[0002] Bei manchen Fördereinrichtungen wie beispielsweise Aufzugsanlagen, Kranen oder Hebezügen,
werden riemenförmige Tragmittel eingesetzt. Diese Tragmittel umfassen im Allgemeinen
mehrere aus Strahldrähten bestehende Zugträger, welche die von dem Tragmittel aufzunehmenden
Zugkräfte aufnehmen. Die Zugträger sind im Allgemeinen von einem Mantel aus Kunststoff
umgeben. Der Mantel schützt die Zugträger beispielsweise vor mechanischem Verschleiss,
da die Tragmittel häufig über Umlenkstellen geführt werden. Zudem verbessert der Mantel
die Traktion des Tragmittels auf Umlenk- oder Antriebsrollen und fixiert die Anordnung
der Zugträger untereinander.
[0003] Solche Tragmittel sind innerhalb einer Fördereinrichtung ein sicherheitsrelevantes
Bauteil. Ihr Versagen, bzw. Bruch kann zu erheblichen Sach- bzw. Personenschäden führen.
Aus diesem Grund werden Prüfeinheiten in Fördereinrichtungen eingesetzt, welche insbesondere
den mechanischen Zustand der Zugträger überprüfen. Schäden an den die Kräfte aufnehmenden
Zugträgern sollen dadurch frühzeitig erkannt werden können, so dass das Tragmittel
bei einer Beschädigung ausgewechselt werden kann, um ein Versagen der Fördereinrichtung
zu verhindern.
[0004] Die elektrisch leitenden, metallischen Zugträger sind von dem elektrisch isolierenden
Mantel aus Kunststoff umgeben. Zur Durchführung einer Prüfung des Zustandes der Zugträger
ist bei einigen Verfahren eine Kontaktierung eines Kontaktelementes mit dem Zugträger
erforderlich. Bei einem bekannten Verfahren wird mit Hilfe des Kontaktelementes durch
die Zugträger ein elektrischer Strom geleitet, der als Prüfstrom dazu dient, den Zustand
der Zugträger festzustellen.
[0005] Die
DE 3 934 654 A1 zeigt ein gattungsbildendes Tragmittel. Die Enden der Zugträger sind dabei paarweise
leitend mit einem Brückenteil verbunden, so dass die Zugträger des Tragmittels elektrisch
in Reihe geschaltet sind. Die Zugträger des Tragmittels sind über ein Amperemeter
an eine Spannungsquelle angeschlossen, so dass mittels des Prüfstromes, der durch
sämtliche Zugträger aufgrund der elektrischen Schaltung in Reihe geleitet wird, der
Zustand der Zugträger beurteilt werden kann.
[0006] Die
WO 2005/094249 A2 zeigt ein System zur Kontaktierung eines Tragmittels, bei dem die Kontaktelemente
senkrecht zu einer Längsachse der Zugträger den Mantel des Tragmittels durchstossen
und dann in die Zugträger eindringen. Nachteiligerweise können dabei die Kontaktelemente
aufgrund des erforderlichen Durchstossvorganges durch den Mantel die Zugträger verfehlen.
Zudem kann sich ein Übergangswiderstand zwischen den Zugträgern und den darin eingedrungenen
Kontaktelementen über die Zeit verändern, was sich nachteilig auf eine Aussagekraft
eines Überwachungsverfahrens auswirkt.
[0007] Die
WO2010/057797A1 und die
WO2011/003791A1 zeigen Systeme zur Kontaktierung eines Tragmittels, bei dem Kontaktelemente auf freigelegte
Zugträger des Tragmittels gebracht werden, beispielsweise durch federnde Kontakte
oder durch in die Zugträger eindringende Kontaktspitzen. Nachteilig an solchen Kontaktierungssystemen
ist es, dass die Verbindung zwischen Kontaktelementen und Zugträgern unbeständig ist
und dass ein hoher Übergangswiderstand zwischen dem Kontaktelement und den Zugträgern
vorliegt.
[0008] Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Verfahren zur Vorbereitung
eines Tragmittels für eine Anwendung in einer Aufzugsanlage zur Verfügung zu stellen,
wobei die Zugträger des Tragmittels zuverlässig elektrisch kontaktierbar sein sollen.
[0009] Zur Lösung dieser Aufgabe wird zunächst ein Verfahren zur Vorbereitung eines Tragmittels
für eine Anwendung in einer Aufzugsanlage vorgeschlagen. Dabei umfasst das Tragmittel
mehrere parallel zueinander angeordnete Zugträger und einen Mantel, wobei die Zugträger
im Wesentlichen vom Mantel umhüllt sind. Das Verfahren umfasst die Schritte: Vorkonfektionieren
eines ersten Tragmittelendes, wobei an einer vorkonfektionierten Stelle Kontaktelemente
an den Zugträgern angeordnet werden, sodass die Zugträger an der vorkonfektionierten
Stelle durch eine Kontaktierungsvorrichtung direkt elektrisch kontaktierbar sind,
wobei das Vorkonfektionieren vor einem Transport des Tragmittels zur Aufzugsanlage
stattfindet.
[0010] Ein solches Verfahren zur Vorbereitung eines Tragmittels für eine Anwendung in einer
Aufzugsanlage hat den Vorteil, dass das derart vorkonfektionierte Tragmittel bei einer
Installation in eine Aufzugsanlage auf einfache, zuverlässige, und kostengünstige
Art und Weise an eine Überwachungseinrichtung angeschlossen werden kann. Somit werden
beim Installieren des Tragmittels in der Aufzugsanlage keine Spezialwerkzeuge und
keine schwer kontrollierbare Arbeitsabläufe benötigt. Dadurch kann eine Installationszeit
einer Aufzugsanlage reduziert werden, und zugleich wird eine Qualität der elektrischen
Kontaktierung der Zugträger verbessert, weil keine fehleranfälligen Arbeitsschritte
anfallen. Zudem kann die Ausbildung des Montagepersonals vereinfacht werden, da keine
komplizierten Arbeitsschritte anfallen.
[0011] Das Vorkonfektionieren des Tragmittels kann grundsätzlich auf verschiedene Arten
erfolgen. Gemäss einem ersten Ausführungsbeispiel werden beim Vorkonfektionieren die
Zugträger an den vorkonfektionierten Stellen zumindest teilweise vom Mantel freigelegt.
Derart vorkonfektionierte Tragmittel haben den Vorteil, dass die zumindest teilweise
freigelegten Zugträger auf einfache Art und Weise elektrisch kontaktiert werden können,
beispielsweise durch Kontaktklemmen.
[0012] Beim Vorkonfektionieren des Tragmittels werden an der vorkonfektionierten Stelle
Kontaktelemente an den Zugträgern angeordnet. Solche Kontaktelemente haben den Vorteil,
dass sie die Zugträger zuverlässig elektrisch kontaktieren und ihrerseits auf einfache
Art und Weise durch eine Kontaktierungsvorrichtung direkt und zuverlässig elektrisch
kontaktierbar sind. In einer vorteilhaften Weiterbildung werden diese Kontaktelemente
an die Zugträger gelötet, geschweisst, geklebt oder verpresst. In einer weiteren vorteilhaften
Weiterbildung ragen diese Kontaktelemente soweit vom Tragmittel ab, dass sie auf einfache
Art und Weise durch eine Kontaktierungsvorrichtung direkt elektrisch kontaktierbar
sind.
[0013] Solche Kontaktelemente können in einem ersten Ausführungsbeispiel an zumindest teilweise
vom Mantel freigelegte Zugträger angeordnet werden, d.h. nach einer Extrusion des
Mantels auf die Zugträger. In einem alternativen Ausführungsbeispiel werden die Kontaktelemente
an den Zugträgern angeordnet, bevor diese von einem Mantel umhüllt werden. Die Kontaktelemente
sind dabei vorteilhafterweise derart ausgebildet, dass sie aus dem Mantel herausragen,
nachdem der Mantel um die Zugträger extrudiert wurde. Auf diese Weise sind die Zugträger
an der vorkonfektionierten Stelle direkt elektrisch kontaktierbar.
[0014] In einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel wird die vorkonfektionierte Stelle derart
dimensioniert, dass diese durch eine Tragmittelbefestigungsvorrichtung führbar ist.
Derart vorkonfektionierte Stellen haben den Vorteil, dass ein entsprechend vorbereitetes
Tragmittel bei einer Installation des Tragmittels in einer Aufzugsanlage wie ein herkömmliches
Tragmittel in einer Aufzugsanlage befestigt werden kann. Somit sind keine speziell
angefertigten Tragmittelbefestigungsvorrichtungen notwendig, welche für Tragmittel
mit grösser dimensionierten vorkonfektionierten Stellen ausgeführt sind.
[0015] Falls an Umlenk- und / oder Antriebsrollen Abdeckungen vorgesehen sind, wird die
vorkonfektionierte Stelle ebenfalls vorteilhafterweise derart dimensioniert, dass
diese unter solchen Abdeckungen hindurch führbar ist.
[0016] In einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel umfasst das Verfahren zur Vorbereitung
eines Tragmittels für eine Anwendung in einer Aufzugsanlage den zusätzlichen Schritt:
Anbringen eines Schutzelementes an der vorkonfektionierten Stelle.
[0017] Ein solches Schutzelement bietet den Vorteil, dass die vorkonfektionierte Stelle
während eines Transportes und / oder einer Lagerung und / oder einer Installation
des Tragmittels vor mechanischen Belastungen geschützt ist. So können beispielsweise
an den Zugträgern angebrachte Kontaktelemente durch ein Kunststoffelement vor mechanischen
Einflüssen geschützt werden.
[0018] In einer vorteilhaften Weiterbildung ist ein solches Schutzelement auf einfache Art
und Weise an die vorkonfektionierte Stelle des Tragmittels anbringbar bzw. entfernbar.
In einer alternativen Weiterbildung wird ein solches Schutzelement permanent an die
vorkonfektionierte Stelle angebracht, sodass das Schutzelement auch bei einer Verwendung
des Tragmittels in einer Aufzugsanlage am Tragmittel verbleibt. Dabei kann das Schutzelement
Aussparungen aufweisen, welche eine einfache Kontaktierung der Zugträger durch eine
Kontaktierungsvorrichtung erlauben.
[0019] In einem ersten vorteilhaften Ausführungsbeispiel wird nur ein Tragmittelende des
Tragmittels vorkonfektioniert. Um eine Überwachung eines einseitig vorkonfektionierten
Tragmittels zu gewährleisten, werden die Zugträger auf einer nicht vorkonfektionierten
Seite des Tragmittels miteinander elektrisch verbunden bei einer Installation des
Tragmittels in einer Aufzugsanlage. Dies kann beispielsweise durch ein messerförmiges
Kontaktelement erreicht werden, oder durch schraubenartige Verbindungselemente, welche
jeweils zwei benachbarte Zugträger elektrisch miteinander verbinden. Der Vorteil eines
solchen Verfahrens liegt darin, dass ein lediglich einseitig vorkonfektioniertes Tragmittel
bei einer Installation des Tragmittels abgelängt werden kann.
[0020] In einer zweiten beispielhaften Ausführungsform werden beide Tragmittelenden des
Tragmittels derart vorkonfektioniert, dass die Zugträger an den vorkonfektionierten
Stellen durch eine Kontaktierungsvorrichtung direkt elektrisch kontaktierbar sind,
wobei das Vorkonfektionieren vor einem Transport des Tragmittels zur Aufzugsanlage
stattfindet. Ein solches Verfahren zur Vorbereitung eines Tragmittels für eine Anwendung
in einer Aufzugsanlage hat den Vorteil, dass bei einer Installation des Tragmittels
in einer Aufzugsanlage keine aufwändigen und fehleranfälligen Arbeitsschritte vorgenommen
werden müssen. Ein derart beidseitig vorkonfektioniertes Tragmittel wird vorteilhafterweise
vor einem Transport des Tragmittels zur Aufzugsanlage abgelängt. Daher kann das Ablängen
bei der Vorkonfektionierung geschehen, so dass das Tragmittel sauber geschnitten werden
kann. Bei einer Ablängung des Tragmittels in der Aufzugsanlage können keine schweren
und teuren Schneidemittel eingesetzt werden, was unter Umständen keine sauberen Schnitte
ermöglicht. Nachteilig an einem derart beidseitig vorkonfektionierten Tragmittel ist
jedoch, dass eine gewisse Marge für die Länge des Tragmittels eingerechnet werden
muss, was schlussendlich in einer Überlänge des Tragmittels in der Aufzugsanlage resultiert.
Demgegenüber stehen die Vorteile einer verbesserten elektrischen Kontaktierung und
verbesserten Schnitten.
[0021] In einer vorteilhaften Weiterbildung ist eine Distanz zwischen den vorkonfektionierten
Stellen grösser als eine benötigte Tragmittellänge in der Aufzugsanlage zwischen einer
ersten und einer zweiten Tragmittelbefestigungsvorrichtung. Dies hat den Vorteil,
dass eine Länge des beidseitig vorkonfektionierten Tragmittels auch bei geringfügig
auftretenden Ungenauigkeiten ausreicht. In einer vorteilhaften Weiterbildung ist die
Distanz zwischen den vorkonfektionierten Stellen um 50 bis 1000 cm, bevorzugt um 100
bis 500 cm, besonders bevorzugt um 150 bis 300 cm grösser als die benötigte Tragmittellänge
in der Aufzugsanlage zwischen der ersten und der zweiten
[0022] Tragmittelbefestigungsvorrichtung.
[0023] In einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel umfasst das Verfahren die weiteren Schritte:
Installieren des Tragmittels in der Aufzugsanlage, wobei das Tragmittel an Tragmittelbefestigungsvorrichtungen
befestigt wird und wobei die vorkonfektionierte Stelle mit einer Kontaktierungsvorrichtung
elektrisch verbunden wird, und wobei die Kontaktierungsvorrichtung mit einer Überwachungseinheit
verbunden wird; und Überwachen des Tragmittels anhand ermittelter elektrischer Kenngrössen
der Zugträger.
[0024] In einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel werden beim Installieren des Tragmittels
in der Aufzugsanlage an einem zweiten Tragmittelende jeweils mindestens zwei Zugträger
miteinander elektrisch verbunden. Dies hat den Vorteil, dass das Tragmittel beim Installieren
abgelängt werden kann, so dass keine Überlänge entsteht. Nachteilig ist hingegen,
dass an einer nicht vorkonfektionierten Stelle des Tragmittels jeweils mindestens
zwei Zugträger miteinander elektrisch verbunden werden müssen, ohne dabei auf vorkonfektionierte
Stellen zurückgreifen zu können. Da die Zugträger am zweiten Tragmittelende nicht
einzeln elektrisch kontaktiert werden müssen, kann dieser Nachteil in Kauf genommen
werden, weil eine blosse elektrische Verbindung zweier Zugträger weniger aufwändig
und weniger fehleranfällig ist als ein einzelnes elektrisches Abgreifen der Zugträger.
[0025] In einem alternativen vorteilhaften Ausführungsbeispiel wird beim Vorkonfektionieren
sowohl das erste Tragmittelende als auch ein zweites Tragmittelende vorkonfektioniert,
derart, dass die Zugträger an den vorkonfektionierten Stellen durch eine Kontaktierungsvorrichtung
direkt elektrisch kontaktierbar sind, wobei das Vorkonfektionieren vor einem Transport
des Tragmittels zur Aufzugsanlage stattfindet. Ein solches Verfahren hat den Vorteil,
dass bei der Installation des Tragmittels in der Aufzugsanlage lediglich vorkonfektionierte
Stellen elektrisch kontaktiert werden müssen, was eine elektrische Kontaktierung der
Zugträger vereinfacht und was eine Qualität der elektrischen Kontakte verbessert.
[0026] In einer vorteilhaften Weiterbildung werden beim Installieren des Tragmittels in
der Aufzugsanlage jeweils mindestens zwei Zugträger von einer zweiten Kontaktierungsvorrichtung
am zweiten Tragmittelende miteinander elektrisch verbunden, und die Zugträger von
einer ersten Kontaktierungsvorrichtung am ersten Tragmittelende werden einzeln elektrisch
abgegriffen. Dabei kann die Vorkonfektionierung am ersten und am zweiten Tragmittelende
gleichartig ausgebildet sein, oder die Vorkonfektionierung am ersten und am zweiten
Tragmittelende kann verschiedenartig ausgebildet sein.
[0027] In einer beispielhaften Ausführungsform wird beim Installieren des Tragmittels in
der Aufzugsanlage das Tragmittel derart an den Tragmittelbefestigungsvorrichtungen
befestigt, dass eine Überlänge des Tragmittels im Wesentlichen hinter nur einer Tragmittelbefestigungsvorrichtung
gespeichert ist. Dies hat den Vorteil, dass die Überlänge nur einmal in der Aufzugsanlage
verstaut werden muss. Dies verringert einen Aufwand bei der Installation des Tragmittels
in die Aufzugsanlage. In einer vorteilhaften Weiterbildung wird die Überlänge des
Tragmittels aufgerollt und an einem Träger befestigt.
[0028] In einer beispielhaften Ausführungsform wird beim Installieren des Tragmittels in
der Aufzugsanlage die vorkonfektionierte Stelle durch die Tragmittelbefestigungsvorrichtung
geführt. Vorteilhafterweise ist dabei die vorkonfektionierte Stelle derart dimensioniert,
dass keine speziellen Tragmittelbefestigungsvorrichtungen verwendet werden müssen.
[0029] In einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel umfassen die Zugträger verseilte Stahldrähte.
In einer alternative Ausführungsform umfassen die Zugträger verseilte Kunststofffasern,
wie beispielsweise Aramidfasern, und elektrisch leitende Elemente, wie beispielsweise
Karbonfasern oder metallische Drähte.
[0030] Die Begriffe "vorkonfektionieren" und "vorkonfektionierte Stelle" bedeuten, dass
das Tragmittel im Hinblick auf eine elektrische Kontaktierung der Zugträger vorbereitet
wird. Eine vorkonfektionierte Stelle unterscheidet sich demnach von einer nicht vorkonfektionierten
des Tragmittels dadurch, dass eine Kontaktierungsvorrichtung einfacher bzw. direkter
mit den Zugträgern elektrisch verbunden werden kann. Eine Vorkonfektionierung kann
also eine Anbringung von zusätzlichen Elementen beinhalten, oder aber auch nur eine
Veränderung des Mantels oder der Zugträger.
[0031] Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen
und mit Bezug auf schematische Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
- Figur 1
- eine beispielhafte Ausführungsform einer Aufzugsanlage;
- Figur 2
- eine beispielhafte Ausführungsform eines vorkonfektionierten Tragmittels;
- Figur 3
- eine beispielhafte Ausführungsform eines vorkonfektionierten Tragmittels;
- Figur 4
- eine beispielhafte Ausführungsform eines vorkonfektionierten Tragmittelendes;
- Figur 5
- eine beispielhafte Ausführungsform eines vorkonfektionierten Tragmittelendes mit einer
Kontaktierungsvorrichtung; und
- Figur 6
- eine beispielhafte Ausführungsform eines vorkonfektionierten Tragmittelendes mit Überlänge.
[0032] Die in Figur 1 schematisch und beispielhaft dargestellte Aufzugsanlage 40 beinhaltet
eine Aufzugskabine 41, ein Gegengewicht 42 und ein Tragmittel 1 sowie eine Treibscheibe
43 mit zugeordnetem Antriebsmotor 44. Die Treibscheibe 43 treibt das Tragmittel 1
an und bewegt damit die Aufzugskabine 41 und das Gegengewicht 42 gegengleich. Der
Antriebsmotor 44 ist von einer Aufzugssteuerung 45 gesteuert. Die Kabine 41 ist gestaltet,
um Personen und/oder Güter aufzunehmen und zwischen Etagen eines Gebäudes zu transportieren.
Kabine 41 und Gegengewicht 42 sind entlang von Führungen geführt (nicht dargestellt).
Im Beispiel sind die Kabine 41 und das Gegengewicht 42 jeweils an Tragrollen 46 aufgehängt.
Das Tragmittel 1 ist dabei an einer ersten Tragmittelbefestigungsvorrichtung 47 festgemacht,
und dann zunächst um die Tragrolle 46 des Gegengewichts 42 geführt. Sodann ist das
Tragmittel 1 über die Treibscheibe 43 gelegt, um die Tragrolle 46 der Kabine 41 geführt
und schliesslich durch eine zweite Tragmittelbefestigungsvorrichtung 47 mit einem
Fixpunkt verbunden. Dies bedeutet, dass das Tragmittel 1 mit einer entsprechend einem
Umhängefaktor höheren Geschwindigkeit über den Antrieb 43, 44 läuft, als sich Kabine
41 bzw. Gegengewicht 42 bewegen. Im Beispiel beträgt der Umhängefaktor 2:1.
[0033] Ein loses Ende 1.1 des Tragmittels 1 ist mit einer Kontaktierungsvorrichtung 2 zur
temporären oder permanenten Kontaktierung des Tragmittels 1 versehen. Im dargestellten
Beispiel ist an beiden Enden des Tragmittels 1 eine derartige Kontaktierungsvorrichtung
2 angeordnet. In einer alternativen nicht dargestellten Ausführungsform ist nur eine
Kontaktierungsvorrichtung 2 an einem der Tragmittelenden 1.1 angeordnet. Die Tragmittelenden
1.1 sind von der Zugkraft im Tragmittel 1 nicht mehr belastet, da diese Zugkraft bereits
vorgängig über die Tragmittelbefestigungsvorrichtungen 47 in das Gebäude geleitet
ist.
Die Kontaktierungsvorrichtungen 2 sind also in einem nicht überrollten Bereich des
Tragmittels 1 und ausserhalb des belasteten Bereichs des Tragmittels 1 angeordnet.
[0034] Die gezeigte Aufzugsanlage 40 in Figur 1 ist beispielhaft. Andere Umhängefaktoren
und Anordnungen, wie beispielsweise Aufzugsanlagen ohne Gegengewicht, sind möglich.
Die Kontaktierungsvorrichtung 2 zur Kontaktierung des Tragmittels 1 wird dann entsprechend
der Platzierung der Tragmittelbefestigungsvorrichtungen 47 angeordnet.
[0035] In Figur 2 ist ein Tragmittel 1 mit einer vorkonfektionierten Stelle 8 an einem ersten
Tragmittelende 1.1 dargestellt. Gemäss einem ersten Ausführungsbeispiel wird das Tragmittel
nur an einem Ende vorkonfektioniert, so dass das Tragmittel bei einer Installation
in eine Aufzugsanlage abgelängt werden kann. Dabei werden an einem nichtvorkonfektionierten
zweiten Tragmittelende jeweils mindestens zwei Zugträger elektrisch miteinander verbunden,
sodass jeweils mindestens zwei Zugträger in Serie schaltbar sind, wobei die Zugträger
nur am ersten Tragmittelende von einer Überwachungseinheit elektrisch kontaktiert
bzw. abgegriffen werden müssen.
[0036] In Figur 3 ist ein beidseitig vorkonfektioniertes Tragmittel 1 dargestellt. Dabei
befinden sich vorkonfektionierte Stellen 8 an einem ersten und einem zweiten Tragmittelende
1.1. Eine Distanz 10 zwischen den vorkonfektionierten Stellen 8 umfasst eine benötigte
Tragmittellänge 11 und eine Überlänge 12. Dabei beträgt die benötigte Tragmittellänge
11 eine erwartete Tragmittellänge zwischen zwei Tragmittelbefestigungsvorrichtungen
in der Aufzugsanlage, und die Überlänge 12 dient als Sicherheitsmarge. Dabei kann
die Überlänge 12 beispielsweise zwischen 50 und 1000 cm, bevorzugt zwischen 100 und
500 cm, besonders bevorzugt zwischen 150 und 300 cm betragen.
[0037] In der Figur 4 ist eine beispielhafte Ausführungsform eines vorkonfektionierten Tragmittelendes
1.1 dargestellt. Das Tragmittel 1 umfasst dabei parallel zueinander angeordnete Zugträger
5 und einen Mantel 6, wobei die Zugträger 5 im Wesentlichen vom Mantel 6 umhüllt sind.
An der vorkonfektionierten Stelle 8 sind die Zugträger 5 zumindest teilweise vom Mantel
6 freigelegt, und zudem sind an den Zugträgern 5 Kontaktelemente 9 angeordnet. Solche
Kontaktelemente 9 erlauben eine einfache und sichere elektrische Kontaktierung der
Zugträger durch eine Kontaktierungsvorrichtung.
[0038] In Figur 5 ist eine beispielhafte Ausführungsform eines Tragmittelendes 1.1 mit einer
Kontaktierungsvorrichtung 2 dargestellt. Wiederum umfasst das Tragmittel 1 parallel
zueinander angeordnete Zugträger 5 und einen Mantel 6, wobei die Zugträger 5 im Wesentlichen
vom Mantel 6 umhüllt sind. Die Kontaktierungsvorrichtung 2 ist auf der vorkonfektionierten
Stelle (nicht sichtbar) angeordnet. In diesem Ausführungsbeispiel umfasst die Kontaktierungsvorrichtung
einen Sockel und einen Deckel, was eine Anbringung der Kontaktierungsvorrichtung an
der vorkonfektionierten Stelle erleichtert.
[0039] Die Kontaktierungsvorrichtung 2 umfasst zudem eine Steckleiste, so dass die Kontaktierungsvorrichtung
2 und dadurch die Zugträger 5 auf einfache Art und Weise elektrisch mit einer Überwachungseinheit
(nicht dargestellt) verbunden werden können.
[0040] In Figur 6 ist eine beispielhafte Ausführungsform eines an einer Tragmittelbefestigungsvorrichtung
47 befestigten Tragmittels 1 mit Überlänge dargestellt. Das Tragmittelende 1.1 umfasst
wiederum eine vorkonfektionierte Stelle 8, und eine an der vorkonfektionierten Stelle
8 angeordnete Kontaktierungsvorrichtung 2. Die durch eine beidseitige Vorkonfektionierung
und eine eingeplante Marge entstehende Überlänge ist in diesem Ausführungsbeispiel
aufgerollt. Die aufgerollte Überlänge und / oder die vorkonfektionierte Stelle 8 können
dabei an einem Träger (nicht dargestellt) in der Aufzugsanlage befestigt werden.
1. Verfahren zur Vorbereitung eines Tragmittels (1) für eine Anwendung in einer Aufzugsanlage
(40), das Tragmittel (1) umfassend mehrere parallel zueinander angeordnete Zugträger
(5) und einen Mantel (6), wobei die Zugträger (5) im Wesentlichen vom Mantel (6) umhüllt
sind, das Verfahren umfassend die Schritte:
- Vorkonfektionieren eines ersten Tragmittelendes (1.1), wobei an einer vorkonfektionierten
Stelle (8) Kontaktelemente (9) an den Zugträgern (5) angeordnet werden, sodass die
Zugträger (5) an der vorkonfektionierten Stelle (8) durch eine Kontaktierungsvorrichtung
(2) direkt elektrisch kontaktierbar sind, wobei das Vorkonfektionieren vor einem Transport
des Tragmittels (1) zur Aufzugsanlage (40) stattfindet.
2. Verfahren gemäss Anspruch 1, wobei beim Vorkonfektionieren die Zugträger (5) an der
vorkonfektionierten Stelle (8) zumindest teilweise vom Mantel (6) freigelegt werden.
3. Verfahren gemäss einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die vorkonfektionierte
Stelle (8) derart dimensioniert wird, dass diese durch eine Tragmittelbefestigungsvorrichtung
(47) führbar ist.
4. Verfahren gemäss einem der vorhergehenden Ansprüche, umfassend den zusätzlichen Schritt:
Anbringen eines Schutzelementes an der vorkonfektionierten Stelle (8).
5. Verfahren gemäss einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das erste Tragmittelende
(1.1) und ein zweites Tragmittelende (1.1) vorkonfektioniert werden.
6. Verfahren gemäss Anspruch 5, wobei eine Distanz (10) zwischen den vorkonfektionierten
Stellen (8) grösser ist als eine benötigte Tragmittellänge (11) in der Aufzugsanlage
(40) zwischen einer ersten und einer zweiten Tragmittelbefestigungsvorrichtung (47).
7. Verfahren gemäss Anspruch 6, wobei die Distanz (10) um 50 bis 1000 cm, bevorzugt um
100 bis 500 cm, besonders bevorzugt um 150 bis 300 cm grösser ist als die benötigte
Tragmittellänge (11) in der Aufzugsanlage (40) zwischen der ersten und der zweiten
Tragmittelbefestigungsvorrichtung (47).
8. Verfahren gemäss einem der vorhergehenden Ansprüche, das Verfahren umfassend die weiteren
Schritte:
- Installieren des Tragmittels (1) in der Aufzugsanlage (40), wobei das Tragmittel
(1) an Tragmittelbefestigungsvorrichtungen (47) befestigt wird und wobei die Zugträger
(5) an der vorkonfektionierten Stelle (8) mit einer Kontaktierungsvorrichtung (2)
elektrisch verbunden werden, und wobei die Kontaktierungsvorrichtung (2) mit einer
Überwachungseinheit verbunden wird; und
- Überwachen des Tragmittels (1) anhand ermittelter elektrischer Kenngrössen der Zugträger
(5).
9. Verfahren gemäss Anspruch 8, wobei beim Installieren des Tragmittels (1) in der Aufzugsanlage
(40) an einem zweiten Tragmittelende (1.1) jeweils mindestens zwei Zugträger (5) miteinander
elektrisch verbunden werden.
10. Verfahren gemäss Anspruch 8, wobei das erste Tragmittelende (1.1) und ein zweites
Tragmittelende (1.1) vorkonfektioniert werden.
11. Verfahren gemäss Anspruch 10, wobei beim Installieren des Tragmittels (1) in der Aufzugsanlage
(40) jeweils mindestens zwei Zugträger (5) von einer zweiten Kontaktierungsvorrichtung
(2) am zweiten Tragmittelende (1.1) miteinander elektrisch verbunden werden, und wobei
die Zugträger (5) von einer ersten Kontaktierungsvorrichtung (2) am ersten Tragmittelende
(1.1) einzeln elektrisch abgegriffen werden.
12. Verfahren gemäss einem der Ansprüche 8 bis 11, wobei beim Installieren des Tragmittels
(1) in der Aufzugsanlage (40) das Tragmittel (1) derart an den Tragmittelbefestigungsvorrichtungen
(47) befestigt wird, dass eine Überlänge (12) des Tragmittels (1) im Wesentlichen
hinter nur einer Tragmittelbefestigungsvorrichtung (47) gespeichert ist.
13. Verfahren gemäss Anspruch 12, wobei die Überlänge (12) des Tragmittels (1) aufgerollt
und an einem Träger befestigt wird.
14. Verfahren gemäss einem der Ansprüche 8 bis 13, wobei beim Installieren des Tragmittels
(1) in der Aufzugsanlage (40) die vorkonfektionierte Stelle (8) durch die Tragmittelbefestigungsvorrichtung
(47) geführt wird.
1. Method of providing a support means (1) for use in a lift installation (40), the support
means (1) comprising a plurality of tensile carriers (5) arranged parallel to one
another and a casing (6), wherein the tensile carriers (5) are substantially enclosed
by the casing (6), the method comprising the steps:
- pre-preparation of a first support means end (1.1), wherein contact elements (9)
are arranged at the tensile carriers (5) at a pre-prepared location (8) so that the
tensile carriers (5) are directly electrically contactable at the pre-prepared location
(8) by a contacting device (2), wherein the pre-preparation is carried out before
transport of the support means (1) to the lift installation (40).
2. Method according to claim 1, wherein during the pre-preparation the tensile carriers
(5) are freed at least partly from the casting (6) at the pre-prepared location (8).
3. Method according to one of the preceding claims, wherein the pre-prepared location
(8) is so dimensioned that this is guidable through a support means fastening device
(47).
4. Method according to any one of the preceding claims, comprising the additional step
of mounting a protective element at the pre-prepared location (8).
5. Method according to any one of the preceding claims, wherein the first support means
end (1.1) and a second support means end (1.1) are pre-prepared.
6. Method according to claim 5, wherein a distance (10) between the pre-prepared locations
(8) is greater than a required support means length (11) in the lift installation
(40) between a first and a second support means fastening device (47).
7. Method according to claim 6, wherein the distance (10) is greater by 50 to 1,000 centimetres,
preferably by 100 to 500 centimetres, particularly preferably by 150 to 300 centimetres,
than the required support means length (11) in the lift installation (40) between
the first and second support means fastening devices (47).
8. Method according to any one of the preceding claims, the method comprising the further
steps:
- installing the support means (1) in the lift installation (40), wherein the support
means (1) is fastened at support means fastening devices (47) and wherein the tensile
carriers (5) are electrically connected at the pre-prepared location (8) by a contacting
device (2) and wherein the contacting device (2) is connected with a monitoring unit;
and
- monitoring the support means (1) by way of detected electrical characteristic values
of the tensile carriers (5).
9. Method according to claim 8, wherein when the support means (1) is installed in the
lift installation (40) at least two tensile carriers (5) are respectively electrically
connected together at a second support means end (1.1).
10. Method according to claim 8, wherein the first support means end (1.1) and a second
support means end (1.1) are pre-prepared.
11. Method according to claim 10, wherein when the support means (1) is installed in the
lift installation (40) at least two tensile carriers (5) are respectively electrically
connected together by a second contacting device (2) at the second support means end
(1.1) and wherein the tensile carriers (5) are individually electrically measured
at the first support means end (1.1) by a first contacting device (2).
12. Method according to any one of claims 8 to 11, wherein when the support means (1)
is installed in the lift installation (40) the support means (1) is so fastened to
the support means fastening devices (47) that an excess length (12) of the support
means (1) is stored substantially behind only one support means fastening device (47).
13. Method according to claim 12, wherein the excess length (12) of the support means
(1) is rolled up and fastened to a support.
14. Method according to any one of claims 8 to 13, wherein when the support means (1)
is installed in the lift installation (40) the pre-prepared location (80) is guided
through the support means fastening device (47).
1. Procédé pour la préparation d'un moyen de support (1) pour une application dans une
installation d'ascenseur (40), le moyen de support (1) comprenant plusieurs supports
de traction (5) disposés parallèlement, et une gaine (6), les supports de traction
(5) étant globalement enrobés par la gaine (6), le procédé comprenant les étapes :
- de pré-confection d'une première extrémité de moyen de support (1.1), des éléments
de contact (9) étant disposés sur les supports de traction (5), à un endroit pré-confectionné
(8), de sorte que les supports de traction (5) sont aptes à être directement connectés
électriquement par un dispositif de connexion (2) à l'endroit pré-confectionné (8),
la pré-confection ayant lieu avant un transport du moyen de support (1) jusqu'à l'installation
d'ascenseur (40).
2. Procédé selon la revendication 1, selon lequel lors de la pré-confection, les supports
de traction (5) sont au moins partiellement dégagés de la gaine (6) à l'endroit pré-confectionné
(8).
3. Procédé selon l'une des revendications précédentes, selon lequel l'endroit pré-confectionné
(8) est dimensionné de manière à pouvoir passer à travers un dispositif de fixation
de moyen de support (47).
4. Procédé selon l'une des revendications précédentes, comprenant l'étape supplémentaire
de montage d'un élément de protection sur l'endroit pré-confectionné (8).
5. Procédé selon l'une des revendications précédentes, selon lequel la première extrémité
de moyen de support (1.1) et une seconde extrémité de moyen de support (1.1) sont
pré-confectionnées.
6. Procédé selon la revendication 5, selon lequel une distance (10) entre les endroits
pré-confectionnés (8) est plus grande qu'une longueur de moyen de support nécessaire
(11) dans l'installation d'ascenseur (40) entre des premier et second dispositifs
de fixation de moyen de support (47).
7. Procédé selon la revendication 6, selon lequel la distance (10) est plus grande de
50 à 1000 cm, de préférence de 100 à 500 cm, plus spécialement de 150 à 300 cm que
la longueur de moyen de support nécessaire (11) dans l'installation d'ascenseur (40)
entre les premier et second dispositifs de fixation de moyen de support (47).
8. Procédé selon l'une des revendications précédentes, le procédé comprenant les autres
étapes :
- d'installation du moyen de support (1) dans l'installation d'ascenseur (40), le
moyen de support (1) étant fixé aux dispositifs de fixation de moyen de support (47),
et les supports de traction (5) étant reliés électriquement à un dispositif de connexion
(2), à l'endroit pré-confectionné (8), et le dispositif de connexion (2) étant relié
à une unité de surveillance ; et
- de surveillance du moyen de support (1) à l'aide de caractéristiques électriques
déterminées des supports de traction (5).
9. Procédé selon la revendication 8, selon lequel lors de l'installation du moyen de
support (1) dans l'installation d'ascenseur (40), au moins deux supports de traction
(5) sont reliés électriquement entre eux au niveau d'une seconde extrémité de moyen
de support (1.1).
10. Procédé selon la revendication 8, selon lequel la première extrémité de moyen de support
(1.1) et une seconde extrémité de moyen de support (1.1) sont pré-confectionnées.
11. Procédé selon la revendication 10, selon lequel lors de l'installation du moyen de
support (1) dans l'installation d'ascenseur (40), au moins deux supports de traction
(5) sont reliés entre eux par un second dispositif de connexion (2), au niveau de
la seconde extrémité de moyen de support (1.1), et les supports de traction (5) étant
branchés électriquement individuellement par un premier dispositif de connexion (2)
au niveau de la première extrémité de moyen de support (1.1).
12. Procédé selon l'une des revendications 8 à 11, selon lequel lors de l'installation
du moyen de support (1) dans l'installation d'ascenseur (40), le moyen de support
(1) est fixé aux dispositifs de fixation de moyen de support (47) de telle sorte qu'une
sur-longueur (12) du moyen de support (1) n'est stockée globalement que derrière un
dispositif de fixation de moyen de support (47).
13. Procédé selon la revendication 12, selon lequel la sur-longueur (12) du moyen de support
(1) est enroulée et est fixée à un support.
14. Procédé selon l'une des revendications 8 à 13, selon lequel lors de l'installation
du moyen de support (1) dans l'installation d'ascenseur (40), on fait passer l'endroit
pré-confectionné (8) à travers le dispositif de fixation de moyen de support (47).