[0001] Die Erfindung betrifft ein Kraftfahrzeugtürschloss, mit zumindest einem Gehäuse und
wenigstens einem im Gehäuse um eine Achse drehbar gelagerten Hebel, wobei der Hebel
mit einem außerhalb des Gehäuses angeordneten Betätigungselement koppelbar ist und
dazu eine Gehäuseöffnung durchgreift.
[0002] Das zuvor beschriebene Kraftfahrzeugtürschloss ist im Allgemeinen nicht nur mit dem
vorerwähnten Hebel ausgerüstet, sondern verfügt darüber hinaus zusätzlich noch über
wenigstens ein Gesperre, welches mit einer Sperrklinke und einer Drehfalle ausgerüstet
ist. Die Drehfalle wechselwirkt beispielsweise mit einem an einer B-Säule angebrachten
Schließbolzen, so dass auf diese Weise insgesamt ein Kraftfahrzeugtürverschluss aus
dem vorerwähnten und an eine Kraftfahrzeugtür angeschlossenen Kraftfahrzeugtürschloss
und dem besagten Schließbolzen gebildet wird. Meistens sind mehrere Hebel im Innern
des Gehäuses vorgesehen, mit deren Hilfe verschiedene Funktionszustände des Kraftfahrzeugtürschlosses
realisiert werden können, beispielsweise "geöffnet", "geschlossen", "entriegelt" oder
auch "verriegelt".
[0003] Diese vorerwähnten Funktionszustände werden typischerweise durch außerhalb des Kraftfahrzeugtürschlosses
befindliche Betätigungselemente wie beispielsweise Innentürgriff, Außentürgriff, Innenverriegelungsknopf,
Schließzylinder für die Außenverriegelung etc. mechanisch definiert. Dabei wird meistens
so vorgegangen, dass ein zugehöriger Außenbetätigungshebel, ein Außenverriegelungshebel
oder auch weitere Hebel wie Innenbetätigungshebel, Innenverriegelungshebel etc. im
Innern des Gehäuses durch jeweils zugehörige Gehäuseöffnungen im Gehäuse nach außen
geführt werden bzw. diese Gehäuseöffnungen wie beschrieben durchgreifen. Das ist erforderlich,
weil die betreffenden Hebel im Allgemeinen über zwischengeschaltete Verbindungselemente
wie Bowdenzüge, Stangen oder dergleichen mit den zugehörigen und entfernt vom Kraftfahrzeugtürschloss
in beispielsweise einer Kraftfahrzeugtür angebrachten Betätigungselementen mechanisch
verbunden sind. So geht unter anderem der gattungsbildende Stand der Technik nach
der
DE 35 26 501 A1 vor. Vergleichbares gilt für die
DE 100 65 358 C2.
[0004] Beispielsweise wird der Außenbetätigungshebel im Gehäuse mechanisch mit einem Außentürgriff
gekoppelt, der entfernt vom Gehäuse außenseitig an einer Kraftfahrzeugtür angebracht
ist. Der Außenverriegelungshebel mag mit einem im Bereich des Außentürgriffes vorgesehenen
Schließzylinder mechanisch verbunden sein. Ein zusätzlich vorgesehener Innentürgriff
arbeitet im Allgemeinen auf den Innenbetätigungshebel und ein Innenverriegelungsknopf
ist im skizzierten Beispielfall mit dem Innenverriegelungshebel mechanisch verbunden.
[0005] Aufgrund der zwangsläufig im Gehäuse vorgesehenen Gehäuseöffnungen besteht die Gefahr,
dass die Langlebigkeit des Kraftfahrzeugtürschlosses und dessen unveränderte Funktionsfähigkeit
leiden. Denn durch die betreffende wenigstens eine Gehäuseöffnung können Staub, Schmutz,
Feuchtigkeit etc. ins Innere des Kraftfahrzeugtürschlosses eindringen. Das führt im
Extremfall zu Korrosion, welcher die Funktionsfähigkeit nicht nur beeinträchtigt,
sondern gänzlich zum Erliegen bringen kann.
[0006] DE 20 2007 002 225 U1 beschreibt ein Kraftfahrzeugtürschloss gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0007] Zwar hat man im Stand der Technik nach der
DE 199 20 278 A1 bereits versucht, mit einem hermetischen Verschluss des Gehäuses bei einem Kraftfahrzeugtürschloss
zu arbeiten. Hieraus resultiert jedoch ein relativ komplexer und kostenträchtiger
Aufbau. Außerdem müssen Abstriche hinsichtlich der Flexibilität gemacht werden, weil
obligatorische Verbindungselemente zwischen den außerhalb vorgesehenen Betätigungselementen
und im Innern realisierten Schließelementen Berücksichtigung finden müssen.
[0008] Demzufolge liegt der Erfindung das technische Problem zugrunde, ein Kraftfahrzeugtürschloss
des eingangs beschriebenen Aufbaus so weiter zu entwickeln, dass die Langlebigkeit
und Funktionssicherheit verbessert sind und insbesondere das Eindringen von Verschmutzungen
sowie Feuchtigkeit im Bereich der Gehäuseöffnung vollständig eingedämmt oder doch
zumindest wesentlich verringert wird.
[0009] Zur Lösung dieser technischen Problemstellung schlägt die Erfindung ein Kraftfahrzeugtürschloss
gemäß Anspruch 1 vor.
[0010] Die Auslegung, wonach die Abdeckung und die Gehäuseöffnung bogenförmig ausgebildet
sind, trägt dem Umstand Rechnung, dass der Hebel eine ebenfalls bogenförmige Schwenkbewegung
um seine Achse vollführt, um einzelne Funktionsstellungen realisieren zu können.
[0011] Dabei wird weiter so vorgegangen, dass sowohl die Abdeckung als auch die Gehäuseöffnung
radial im Vergleich zur Achse für den Hebel verlaufen.
[0012] Im Rahmen der Erfindung werden also keine speziellen Dichtungsmaßnahmen direkt an
der Gehäuseöffnung verfolgt, sondern vielmehr der im Innern des Gehäuses um eine Achse
drehbar gelagerte Hebel obligatorisch mit einer speziellen Abdeckung ausgerüstet.
Gleichwohl kann die Gehäuseöffnung natürlich optional eine solche zusätzliche Dichtung
aufweisen. Die Abdeckung ist so ausgelegt und angeordnet, dass die Gehäuseöffnung
über den gesamten Stellweg des Hebels gesehen im Wesentlichen vollständig mit Hilfe
der Abdeckung verschlossen wird. Eine komplett hermetische Versiegelung ist in diesem
Bereich nicht möglich, weil der Hebel innerhalb der Gehäuseöffnung gegenüber dem Gehäuse
hin- und herbewegt wird. Tatsächlich vollführt der Hebel eine Schwenkbewegung um seine
Achse unter Berücksichtigung eines meistens durch einen oder mehrere Anschläge begrenzten
Schwenkwinkels. Hierzu korrespondiert der Stellweg des Hebels.
[0013] Dabei sind etwaige verbleibende und die Schwenkbewegung zulassende Schlitze zwischen
der Abdeckung und der Gehäuseöffnung erfindungsgemäß so klein bemessen, dass typischerweise
Feuchtigkeit nicht eindringt, so dass sich der im Wesentlichen vollständige Verschluss
erklärt. Für Luft oder auch ganz feinen Staub gilt dies naturgemäß nicht. Solche eindringenden
Stoffe sind jedoch unschädlich, weil sie die Funktion praktisch nicht beeinträchtigen.
[0014] Um die beschriebene Auslegung im Detail zu realisieren, ist die Abdeckung meistens
in etwa mittig im Vergleich zur Längserstreckung des Hebels an diesen angeschlossen.
Auf diese Weise unterteilt die Abdeckung den Hebel meistens in ein Innenhebelteil
im Innern des Gehäuses und ein Außenhebelteil außerhalb des Gehäuses. Das Außenhebelteil
ist an das außerhalb des Gehäuses vorgesehene Betätigungselement angeschlossen bzw.
lässt sich mit diesem koppeln. Das geschieht meistens im Zuge der Montage des Kraftfahrzeugtürschlosses
in eine zugehörige Kraftfahrzeugtür. Demgegenüber arbeitet das Innenhebelteil des
fraglichen Hebels auf andere Hebel, Schalter, das Gesperre etc., je nachdem, welche
Funktion und Auslegung der besagte Hebel übernimmt.
[0015] In diesem Kontext kann das Innenhebelteil als offenes Kreissegmentteil mit im Innern
aufgenommenen Begrenzungsanschlag ausgebildet sein. Der Begrenzungsanschlag definiert
in Verbindung mit dem Innenhebelteil bzw. dem Kreissegmentteil mögliche Schwenkwinkel
des Hebels um seine Achse und folglich den zugehörigen Stellweg. Demgegenüber ist
das Außenhebelteil meistens als vom Gehäuse abstehendes Laschenteil ausgelegt. Das
Laschenteil ist in diesem Kontext so gestaltet, dass die bereits beschriebene Kopplung
mit dem ebenfalls außerhalb des Gehäuses und entfernt von diesem platzierten Betätigungselement
vorgenommen werden kann.
[0016] Typischerweise sind die Abdeckung und die Gehäuseöffnung mit einem größtenteils übereinstimmenden
Radius im Vergleich zur Achse ausgerüstet. Dadurch handelt es sich bei der Gehäuseöffnung
im Allgemeinen um einen Bogenschlitz und insbesondere Kreisbogenschlitz. Dieser Bogenschlitz
verfügt über eine vorgegebene und meistens gleichbleibende Schlitzbreite. Außerdem
ist der Bogenschlitz mit einer bestimmten Bogenlänge ausgebildet, welche den maximal
möglichen Schwenkwinkel des Hebels reflektiert.
[0017] Bei der Abdeckung handelt es sich vorteilhaft um einen Bogensteg und insbesondere
Kreisbogensteg. Der Bogensteg verfügt über eine vorgegebene und meistens durchgängig
gleichbleibende Stegbreite. Außerdem ist der Bogensteg mit einer bestimmten Steglänge
ausgerüstet. Die Steglänge des Bogensteges und die Bogenlänge des Bogenschlitzes sind
aneinander angepasst. Im Regelfall überschreitet die Steglänge des Bogensteges die
Bogenlänge des Bogenschlitzes um ein vorgegebenes Maß. Dieses vorgegebene Maß entspricht
zumindest einem zugelassenen Schwenkwinkel des Hebels bzw. trägt diesem Rechnung.
[0018] Das heißt, der Bogensteg am Hebel sorgt einerseits dafür, dass der Bogenschlitz im
Gehäuse in beispielsweise der Neutralstellung oder Ruhestellung des Hebels verschlossen
wird. Darüber hinaus muss der Bogensteg noch mit einem oder mehreren Überständen ausgerüstet
werden. Meistens verfügt die Abdeckung respektive der Bogensteg im Vergleich zur Gehäuseöffnung
in Ruhestellung des Hebels über jeweils beidseitig in etwa gleiche Überstände. Diese
jeweiligen
[0019] Überstände stellen sicher, dass beim Schwenken des Hebels ausgehend von der Ruhestellung
in die eine Endstellung ebenso wie in die andere Endstellung die Gehäuseöffnung nach
wie vor durch den Bogensteg bzw. die Abdeckung verschlossen wird, und zwar unter zusätzlichem
Rückgriff auf den zuvor bereits angesprochenen jeweiligen Überstand.
[0020] Es hat sich bewährt, wenn der Hebel inklusive Abdeckung als einstückiges Bauteil
ausgebildet ist. Dabei ist nicht erfindungserheblich aus welchem Werkstoff und nach
welchem Herstellungsverfahren der Hebel gefertigt wird, denkbar sind Kunststoffbauteile,
z. B. als Spritzgußteil, ein Zink-Druckguß-Bauteil oder ein Metallsinterteil. Aus
Kostengründen und um das Gewicht des Kraftfahrzeugtürschlosses so gering wie möglich
zu halten, hat sich an dieser Stelle insbesondere ein Kunststoffbauteil als günstig
erwiesen. Ganz besonders bevorzugt ist es, wenn der Hebel als Kunststoffspritzgussteil
ausgelegt ist. Im Allgemeinen handelt es sich bei dem Hebel um einen beliebigen Hebel
des Kraftfahrzeugtürschlosses, der entsprechend ausgebildet und ausgelegt sein könnte
und aus dem Schloss herausgeführt wird.
[0021] Im Ergebnis wird ein Kraftfahrzeugtürschloss zur Verfügung gestellt, welches mit
einem besonders dicht und gleichsam hermetisch abgeschlossenen Gehäuse ausgerüstet
wird. Denn der eine oder die mehreren aus dem Gehäuse zwangsläufig herausgeführten
Hebel sind mit jeweils einer speziellen Abdeckung versehen, die eine zugehörige und
obligatorische Gehäuseöffnung über den gesamten Stellweg des die Gehäuseöffnung durchgreifenden
Hebels im Wesentlichen vollständig verschließt. Auf diese Weise wird die Funktionssicherheit
erheblich gesteigert und werden insbesondere Korrosionen im Innern des Kraftfahrzeugtürschlosses
verhindert. Dadurch kann die Langlebigkeit auf großen Zeitskalen gewährleistet werden.
[0022] Hinzu kommt, dass die mit der Realisierung des erfindungsgemäßen Kraftfahrzeugtürschlosses
verbundenen Kosten praktisch nicht ins Gewicht fallen. Denn bei dem betreffenden Hebel
inklusive Abdeckung handelt es sich vorteilhaft um ein Kunststoffbauteil und insbesondere
Kunststoffspritzgussteil, welches kostengünstig hergestellt werden kann und auch unterschiedlichen
Anforderungen problemlos Rechnung trägt. Das heißt, die erfindungsgemäß realisierte
Variante kann auf praktisch jedes Kraftfahrzeugtürschloss übertragen und an dieser
Stelle umgesetzt werden. Hierin sind die wesentlichen Vorteile zu sehen.
[0023] Im Folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung näher erläutert; es zeigen:
- Fig. 1
- das erfindungsgemäße Kraftfahrzeugtürschloss in einer perspektivischen Teilansicht
und
- Fig. 2
- das Kraftfahrzeugtürschloss nach Fig. 1 in anderer Ansicht mit teilweise geöffnetem
Gehäuse.
[0024] In den Figuren ist ein Kraftfahrzeugtürschloss dargestellt, welches über ein Gesperre
1, 2 verfügt. Von dem Gesperre 1, 2 erkennt man in der Fig. 2 lediglich eine Sperrklinke
1, wohingegen die zugehörige Drehfalle 2 angedeutet ist. Zusätzlich verfügt das Kraftfahrzeugtürschloss
über ein Gehäuse 3 und einen in dem Gehäuse 3 um eine Achse 4 drehbar gelagerten Hebel
5. Bei dem Hebel 5 handelt es sich nicht einschränkend um einen Außenverriegelungshebel
5. Neben dem Hebel 5 sind regelmäßig noch weitere Hebel im Gehäuse 3 angeordnet und
gelagert, auf deren Darstellung aus Gründen der Deutlichkeit jedoch verzichtet wurde.
[0025] Der Hebel 5 kann mit einem außerhalb des Gehäuses 3 angeordneten und in Fig. 1 lediglich
angedeuteten Betätigungselement 6 gekoppelt werden. Bei dem Betätigungselement 6 handelt
es sich vorliegend um einen Schließzylinder, mit dessen Hilfe der Hebel bzw. Außenverriegelungshebel
5 in die Funktionsstellungen "entriegelt" oder "verriegelt" verbracht werden kann,
wie dies in dem einleitend in Bezug genommenen Stand der Technik detailliert beschrieben
wird.
[0026] Damit der Hebel 5 mit dem außerhalb des Gehäuses 3 angeordneten Betätigungselement
6 gekoppelt werden kann, ist eine Gehäuseöffnung 7 vorgesehen. Der Hebel 5 durchgreift
die Gehäuseöffnung 7. Damit durch die Gehäuseöffnung 7 keine Feuchtigkeit oder Schmutz
in das Gehäuse 3 eindringen kann, verfügt der Hebel 5 erfindungsgemäß über eine Abdeckung
8. Die Abdeckung 8 sorgt dafür, dass die Gehäuseöffnung 7 über den gesamten Stellweg
des Hebels 5 gesehen im Wesentlichen vollständig verschlossen wird.
[0027] Bei einer vergleichenden Betrachtung der Fig. 1 und 2 wird deutlich, dass der Hebel
5 größtenteils zweiteilig ausgelegt ist. Tatsächlich setzt sich der Hebel 5 aus einem
Innenhebelteil 5a im Innern des Gehäuses 3 und einem Außenhebelteil 5b außerhalb des
Gehäuses 3 zusammen. Über das Außenhebelteil 5b des Hebels 5 wird die bereits angesprochene
und beschriebene mechanische Verbindung zu dem entfernt von dem Kraftfahrzeugtürschloss
platzierten Betätigungselement 6 hergestellt. Das kann typischerweise über Stangen,
Bowdenzüge etc. erfolgen. Jedenfalls kommt an dieser Stelle ein lediglich schematisch
in Fig. 1 gezeigtes Verbindungselement 9 zwischen dem Betätigungselement 6 und dem
Hebel 5 bzw. dessen Außenhebelteil 5b zum Einsatz.
[0028] Das Innenhebelteil 5a ist als offenes Kreissegmentteil 5a ausgebildet und umschließt
in seinem Innern einen Begrenzungsanschlag 10. Dieser Begrenzungsanschlag 10 sorgt
in Verbindung mit der Auslegung des Innenhebelteiles 5a als Kreissegmentteil 5a dafür,
dass der Hebel bzw. Außenverriegelungshebel 5 einen bestimmten und in der Fig. 2 angedeuteten
Schwenkwinkel α überstreichen kann. Hierzu gehört der bereits angesprochene Stellweg
s des Hebels 5. Demgegenüber ist das Außenhebelteil 5b als vom Gehäuse 3 abstehendes
Laschenteil 5b ausgelegt. Das Verbindungselement 9 kann mit dem fraglichen Laschenteil
5b einerseits und dem Betätigungselement 6 andererseits gekoppelt werden, um die gewünschte
mechanische Verbindung zwischen dem Betätigungselement bzw. Schließzylinder 6 und
dem Laschenteil 5b respektive dem Hebel oder Außenverriegelungshebel 5 herzustellen.
[0029] Anhand einer vergleichenden Betrachtung der Fig. 1 und 2 erkennt man, dass die Abdeckung
8 am Hebel 5 in etwa mittig im Vergleich zu dessen Längserstreckung an diesen angeschlossen
ist. Tatsächlich handelt es sich bei dem Hebel 5 im Rahmen des Ausführungsbeispiels
um ein einstückiges Bauteil 5, 8. Im Beispielfall ist das einstückige Bauteil 5, 8
als Kunststoffspritzgussteil 5, 8 ausgeführt, welches den Hebel 5 und die Abdeckung
8 miteinander vereinigt.
[0030] Die Abdeckung 8 unterteilt den Hebel 5 in das bereits beschriebene Innenhebelteil
5a im Innern des Gehäuses 3 und das Außenhebelteil 5b außerhalb des Gehäuses 3. Dabei
sind die Abdeckung 8 und auch die Gehäuseöffnung 7 jeweils insgesamt bogenförmig ausgebildet.
Anhand der Fig. 2 wird deutlich, dass die Abdeckung 8 und auch die Gehäuseöffnung
7 jeweils radial im Vergleich zur Achse 4 verlaufen. Dabei arbeiten sowohl die Abdeckung
8 als auch die Gehäuseöffnung 7 mit einem größtenteils übereinstimmenden Radius R
im Vergleich zu der besagten Achse 4.
[0031] Auf diese Weise ist die Gehäuseöffnung 7 insgesamt als Bogenschlitz und insbesondere
Kreisbogenschlitz 7 ausgeführt. Die Gehäuseöffnung 7 bzw. der Kreisbogenschlitz 7
verfügt über eine vorgegebene und gleichbleibende Schlitzbreite b, wie anhand der
Fig. 1 deutlich wird. Auch verfügt die Gehäuseöffnung bzw. der Kreisbogenschlitz 7
über eine zugehörige Bogenlänge I.
[0032] Die Abdeckung 8 ist korrespondierend zu der Gehäuseöffnung 7 als Bogensteg und insbesondere
Kreisbogensteg 8 ausgelegt. Der Kreisbogensteg 8 verfügt über eine vorgegebene Stegbreite,
die über die Länge des Kreisbogensteges 8 gesehen gleichbleibend ausgelegt ist. Die
Stegbreite des Kreisbogensteges 8 ist in etwa an die Schlitzbreite b des Kreisbogenschlitzes
7 angepasst. Demgegenüber verfügt der Bogensteg 8 über eine Steglänge t, welche die
Bogenlänge I des Kreisbogenschlitzes 7 um ein vorgegebenes Maß M überschreitet.
[0033] Tatsächlich beobachtet man anhand der Fig. 2, dass der dort in Ruhestellung dargestellte
Hebel 5 bzw. seine Abdeckung 8 respektive der Kreisbogensteg 8 mit jeweils beidseitig
in etwa gleichem Überstand Ü im Vergleich zur Mithilfe des Bogensteges 8 verschlossenen
Gehäuseöffnung 7 ausgerüstet ist. Das vorgegebene Maß M, um welches die Steglänge
t des Kreisbogensteges 8 die Bogenlänge I des Kreisbogenschlitzes 7 überschreitet,
entspricht in etwa dem zweifachen des genannten Überstandes Ü. Das heißt, es gilt:

[0034] Auf diese Weise ist sichergestellt, dass die Gehäuseöffnung 7 bzw. der Kreisbogenschlitz
7 über den gesamten Stellweg s des Hebels 5 gesehen einen Verschluss mit Hilfe des
Kreisbogensteges 8 erfährt. Hierfür sorgen die beidseitigen Überstände Ü, welche den
zugelassenen Schwenkwinkel α des Hebels 5 reflektieren. Anders ausgedrückt, entspricht
das vorgegebene Maß M zumindest einem zugelassenen Schwenkwinkel α des Hebels 5 in
einer Richtung.
1. Kraftfahrzeugtürschloss, mit zumindest einem Gehäuse (3) und wenigstens einem im Gehäuse
(3) um eine Achse (4) drehbar gelagerten Hebel (5), wobei der Hebel (5) mit einem
außerhalb des Gehäuses (3) angeordneten Betätigungselement (6) koppelbar ist und dazu
eine Gehäuseöffnung (7) durchgreift, wobei
• der Hebel (5) eine Abdeckung (8) aufweist, welche die Gehäuseöffnung (7) über seinen
gesamten Stellweg (s) gesehen im Wesentlichen vollständig verschließt;
dadurch gekennzeichnet, dass
• die Abdeckung (8) und die Gehäuseöffnung (7) bogenförmig ausgebildet sind;
• die Abdeckung (8) und die Gehäuseöffnung (7) radial im Vergleich zur Achse (4) für
den Hebel (5) verlaufen.
2. Kraftfahrzeugtürschloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (8) in etwa mittig im Vergleich zur Längserstreckung des Hebels (5)
an diesen angeschlossen ist.
3. Kraftfahrzeugtürschloss nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (8) den Hebel (5) in ein Innenhebelteil (5a) im Innern des Gehäuses
(3) und ein Außenhebelteil (5b) außerhalb des Gehäuses (3) unterteilt.
4. Kraftfahrzeugtürschloss nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenhebelteil (5a) als offenes Kreissegmentteil (5a) mit einem Begrenzungsanschlag
(10) zusammenwirkt, der innen oder außen angeordnet sein kann.
5. Kraftfahrzeugtürschloss nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Außenhebelteil (5b) als vom Gehäuse (3) abstehendes Laschenteil (5b) ausgelegt
ist.
6. Kraftfahrzeugtürschloss nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (8) und die Gehäuseöffnung (7) mit einem größtenteils übereinstimmenden
Radius (R) im Vergleich zur Achse (4) ausgerüstet sind.
7. Kraftfahrzeugtürschloss nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseöffnung (7) als Bogenschlitz, insbesondere Kreisbogenschlitz (7), mit
vorgegebener Schlitzbreite (b) und Bogenlänge (I) ausgebildet ist.
8. Kraftfahrzeugtürschloss nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (8) als Bogensteg, insbesondere Kreisbogensteg (8), mit vorgegebener
Stegbreite und Steglänge (t) ausgelegt ist.
9. Kraftfahrzeugtürschloss nach dem vorigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steglänge (t) des Bogensteges (8) die Bogenlänge (I) des Bogenschlitzes (7) um
ein vorgegebenes Maß (M) überschreitet.
10. Kraftfahrzeugtürschloss nach dem vorigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das vorgegebene Maß (M) zumindest einem zugelassenen Schwenkwinkel (α) des Hebels
(5) Rechnung trägt.
11. Kraftfahrzeugtürschloss nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (8) im Vergleich zur Gehäuseöffnung (7) in Ruhestellung des Hebels
(5) mit jeweils beidseitig in etwa gleichem Überstand (Ü) angeordnet ist.
12. Kraftfahrzeugtürschloss nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (5) inklusive Abdeckung (8) als einstückiges Bauteil (5, 8), insbesondere
Kunststoffbauteil und vorzugsweise Kunststoffspritzgussbauteil (5, 8) ausgebildet
ist.
1. Motor vehicle door latch with at least a housing (3) and at least a pivotably accommodated
lever (5) around an axis (4) in the housing (3), whereby the lever (5) can be connected
to an activation element (6) arranged outside of the housing (3) and to this end passes
through a housing aperture (7), whereby
• The lever (5) demonstrates a cover (8) which predominantly completely seals the
housing aperture (7) over its entire traveling distance (s);
characterized in that,
• the cover (8) and the housing aperture (7) are arch-shaped;
• the cover (8) and the housing aperture (7) run radially compared to the axis (4)
for the lever (5).
2. Motor vehicle door latch according to claim 1, characterized in that the cover (8) is connected to this roughly centrally compared to the lengthwise extension
of the lever (5).
3. Motor vehicle door latch according to claim 1 or 2, characterized in that the cover (8) subdivides the lever (5) into an internal lever section (5a) inside
the housing (3) and an external lever section (5b) outside of the housing (3).
4. Motor vehicle door latch according to claim 3, characterized in that the internal lever section (5a) interacts with a limiting stop (10) as an open circular
segment section (5a) which can be arranged internally or externally.
5. Motor vehicle door latch according to claim 3 or 4, characterized in that the external lever section (5b) is designed as a lug section (5b) protruding from
the housing (3).
6. Motor vehicle door latch according to one of the previous claims, characterized in that the cover (8) and the housing aperture (7) are equipped with a largely concurrent
radius (R) compared to the axis (4).
7. Motor vehicle door latch according to one of the previous claims, characterized in that the housing aperture (7) is formed as an arched slot, in particular a circular arched
slot (7), with a specified slot width (b) and arch length (I).
8. Motor vehicle door latch according to one of the previous claims, characterized in that the cover (8) is designed as an arched bar, in particular a circular arched bar (8)
with a specified bar width and bar length (t).
9. Motor vehicle door latch according to the previous claim, characterized in that the bar length (t) of the arched bar (8) exceeds the arch length (I) of the arched
slot (7) by a specified amount (M).
10. Motor vehicle door latch according to the previous claim, characterized in that the specified amount (M) at least takes into account a permitted pivot angle (a)
of the lever (5).
11. Motor vehicle door latch according to one of the previous claims, characterized in that the cover (8) is arranged with roughly the same overhang (Ü) on both sides in each
instance in the at rest position of the lever (5) compared to the housing aperture
(7).
12. Motor vehicle door latch according to one of the previous claims, characterized in that the lever (5) including the cover (8) is formed as a single-part component (5, 8),
in particular a plastic component and preferably a plastic injection-molded component
(5, 8).
1. Serrure de portière de véhicule comprenant au moins un boîtier (3) et au moins un
levier (5) monté de manière à pouvoir tourner autour d'un axe (4) dans le boîtier
(3), le levier (5) pouvant être accouplé à un élément d'actionnement (6) agencé à
l'extérieur du boîtier (3) et traversant à cet effet une ouverture (7) du boîtier,
• le levier (5) comportant un cache (8), qui ferme sensiblement entièrement l'ouverture
(7) du boîtier sur la totalité de la course de réglage (s) du levier,
caractérisée en ce que
• le cache (8) et l'ouverture (7) du boîtier sont formés de façon cintrée ;
• le cache (8) et l'ouverture (7) du boîtier passent radialement par rapport à l'axe
(4) pour le levier (5).
2. Serrure de portière de véhicule selon la revendication 1 caractérisée en ce que le cache (8) est raccordé au levier (5) à environ au milieu par rapport à l'extension
longitudinale de celui-ci.
3. Serrure de portière de véhicule selon la revendication 1 ou 2 caractérisée en ce que le cache (8) divise le levier (5) en une partie de levier intérieure (5a) à l'intérieur
du boîtier (3) et une partie de levier extérieure (5b) à l'extérieur du boîtier (3).
4. Serrure de portière de véhicule selon la revendication 3 caractérisée en ce que la partie de levier intérieure (5a) interagit comme partie d'arc de cercle ouvert
(5a) avec une butée de délimitation (10) qui peut être agencé à l'intérieur ou à l'extérieur.
5. Serrure de portière de véhicule selon la revendication 3 ou 4 caractérisée en ce que la partie de levier extérieure (5b) est dimensionnée comme partie patte (5b) saillant
du boîtier (3).
6. Serrure de portière de véhicule selon l'une des revendications précédentes caractérisée en ce que le cache (8) et l'ouverture de boîtier (7) sont équipés d'un rayon (R) concordant
en grande partie par rapport à l'axe (4).
7. Serrure de portière de véhicule selon l'une des revendications précédentes caractérisée en ce que l'ouverture de boîtier (7) est formée comme fente cintrée, en particulier fente en
arc de cercle (7) avec une largeur de fente (b) et une longueur d'arc (l) prédéfinies.
8. Serrure de portière de véhicule selon l'une des revendications précédentes caractérisée en ce que le cache (8) est dimensionné comme traverse cintrée, en particulier traverse en arc
de cercle (8) avec une largeur de traverse et une longueur de traverse (t) prédéfinies.
9. Serrure de portière de véhicule selon la revendication précédente caractérisée en ce que la longueur de traverse (t) de la traverse cintrée (8) dépasse la longueur d'arc
(l) de la fente cintrée (7) d'une cote (M) prédéfinie.
10. Serrure de portière de véhicule selon la revendication précédente caractérisée en ce que la cote (M) prédéfinie tient compte au moins d'un angle de pivotement (a) du levier
(5).
11. Serrure de portière de véhicule selon l'une des revendications précédentes caractérisée en ce que le cache (8) est agencé par rapport à l'ouverture de boîtier (7) en position de repos
du levier (5) avec respectivement des deux côtés une saillie (Ü) à peu près semblable.
12. Serrure de portière de véhicule selon l'une des revendications précédentes caractérisée en ce que le levier (5) y compris le cache (8) est formé comme composant monobloc (5, 8), en
particulier composant plastique et de préférence composant à plastique injecté (5,
8).