| (19) |
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(11) |
EP 2 909 560 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.11.2017 Patentblatt 2017/46 |
| (22) |
Anmeldetag: 03.09.2013 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2013/068192 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2014/048688 (03.04.2014 Gazette 2014/14) |
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| (54) |
FLACHROHR
FLAT PIPE
TUBE PLAT
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
25.09.2012 DE 102012217333
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.08.2015 Patentblatt 2015/35 |
| (73) |
Patentinhaber: Mahle International GmbH |
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70376 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BRUNNER, Steffen
71554 Weissach im Tal (DE)
- HERBER, Achim
71665 Vaihingen an der Enz (DE)
- HOLDENRIED, Jens
71254 Ditzingen (DE)
- STAUCH, Rainer
71263 Weil der Stadt (DE)
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| (74) |
Vertreter: Grauel, Andreas |
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Grauel IP
Patentanwaltskanzlei
Wartbergstrasse 14 70191 Stuttgart 70191 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 0 874 210 EP-A2- 2 372 286 US-A1- 2006 201 665
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EP-A2- 2 199 722 US-A1- 2005 081 379 US-B1- 6 286 201
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft ein Flachrohr nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Auch betrifft
die Erfindung einen Wärmeübertrager mit solchen Flachrohren.
Stand der Technik
[0002] Im Stand der Technik sind Flachrohre als so genannte Rechteckrohre bekannt geworden,
welche zwei flache breite Seitenwandungen aufweisen, die über flache Seitenwandungen
verbunden sind. Die Ecken zwischen den flachen breiten und den flachen seitlichen
Wandungen sind dabei mit einem kleinen Radius versehen. Diese Flachrohre sind im Wesentlichen
rechteckig ausgebildet und werden für verschiedene Wärmeübertragertypen eingesetzt.
[0003] Zur Verwendung in Abgaskühlern werden diese Rechteckrohre mit in den Innenraum ragenden
Vorsprüngen versehen, um den Wärmeübergang zwischen dem durchströmenden Abgas und
der Wandung zu verbessern. Die Vorsprünge werden auch als so genannte Winglets bezeichnet.
Nach außen abragende Vorsprünge werden auch als Abstandshalter zwischen benachbarten
Flachrohren verwendet, siehe auch
DE 10 2004 045 923 A1. Ein Flachrohr nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist aus
EP 2 199 722 A2 bekannt.
[0004] Auch sind im Stand der Technik so genannte flachrunde Flachrohre bekannt geworden,
welche zwei flache breite Seitenwandungen aufweisen, die über bogenförmige Seitenwandungen
verbunden sind. Diese Flachrohre sind im Wesentlichen rechteckähnlich mit ausgebauchten
Seitenwandungen ausgebildet und werden ebenso für verschiedene Wärmeübertragertypen
eingesetzt.
[0005] Zur Verwendung in Abgaskühlern werden diese flachrunden Flachrohre mit in den Innenraum
ragenden Vorsprüngen in den flachen breiten Seitenwandungen versehen, um den Wärmeübergang
zwischen dem durchströmenden Abgas und der Wandung zu verbessern. Da in diesen Flachrohren
die Breite der flachen Seitenwandung allerdings gegenüber den Rechteckrohren reduziert
ist, weil der seitliche Bogen mehr Bauraum benötigt als bei einem Rechteckrohr die
flache Seitenwand, so sind die eingeprägten Vorsprünge schmäler angeordnet und die
Vorsprünge können nicht in die Bereiche der Ausrundungen ragen. Dies bewirkt einen
reduzierten Wärmeübertrag bei dem flachrunden Flachrohr im Vergleich zum Rechteckrohr.
Vergleichsmessungen zeigen Reduzierungen um bis zu 10%.
[0006] Die flachrunden Flachrohre haben allerdings den Vorteil, dass sie bei Thermowechselbelastungen
eine deutlich höhere Lebensdauer zeigen, als vergleichbare Rechteckrohre, da die Ausrundungen
eine höhere Festigkeit aufweisen als die flachen Seitenwandungen der Rechteckrohre.
Darstellung der Erfindung, Aufgabe, Lösung, Vorteile
[0007] Daher ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein flachrundes Flachrohr zu
schaffen, das eine zumindest gleich hohe Leistungsdichte wie ein vergleichbares Rechteckrohr
erzielt und zugleich die höhere Thermowechselfestigkeit beibehält. Zudem ist es die
Aufgabe, einen Wärmeübertrager mit solchen Flachrohren zu schaffen.
[0008] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung hinsichtlich des Flachrohrs wird durch ein
Flachrohr mit den Merkmalen gemäß Anspruch 1 gelöst.
[0009] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung betrifft ein Flachrohr mit zwei gegenüberliegenden
und parallel zueinander angeordneten im Wesentlichen flachen ersten Wandungen und
mit zwei die beiden flachen ersten Wandungen verbindenden bogenförmigen zweiten Wandungen,
mit einem Innenraum zur Durchströmung eines Mediums, wobei in zumindest einer der
flachen ersten Wandungen in den Innenraum ragende Vorsprünge vorgesehen sind, wobei
in den bogenförmigen zweiten Wandungen in den Innenraum ragende Vorsprünge vorgesehen
sind. Dadurch wird erreicht, dass das flachrunde Flachrohr mit seiner hohen Thermowechselfestigkeit
in der Leistungsdichte gesteigert ist, weil nun auch im Bereich der Ausrundungen in
den Innenraum ragende Vorsprünge vorgesehen sind. Dadurch werden die Innenraumbereiche
reduziert, die ohne Verwirbelung durch Vorsprünge durchströmbar sind.
[0010] Dabei ist es vorteilhaft, wenn beide gegenüberliegenden flachen ersten Wandungen
jeweils in den Innenraum ragende Vorsprünge aufweisen. Dies führt zu einer erhöhten
Leistungsdichte.
[0011] Besonders vorteilhaft ist es, wenn beide sich gegenüberliegenden bogenförmigen zweiten
Wandungen in den Innenraum ragende Vorsprünge aufweisen. Dadurch wird die Leistungsdichte
erhöht, weil nun an beiden stirnseitigen Ausrundungen vorspringende Vorsprünge vorgesehen
sind.
[0012] Erfindungsgemäß weisen zumindest eine, vorzugsweise beide, der beiden gegenüberliegenden
flachen ersten Wandungen nach außen gerichtete Vorsprünge auf. Dadurch werden Noppen
als Abstandshalter zwischen benachbarten Flachrohren geschaffen, so dass der Abstand
der Rohre definiert ist und sich die Flachrohre nur in geringen Flächenbereichen berühren
können.
[0013] Auch ist es zweckmäßig, wenn die nach innen gerichteten Vorsprünge der flachen ersten
Wandungen mit einer ersten Wiederholrate entlang der Längsachse des Flachrohrs angeordnet
sind. Dadurch ergibt sich eine einfachere Fertigung, weil die Vorsprünge mittels Prägewalzen
oder sich entsprechend wiederholenden Prägewerkzeugen periodisch eingeprägt werden
können.
[0014] Auch ist es vorteilhaft, wenn die nach innen gerichteten Vorsprünge der bogenförmigen
zweiten Wandungen mit einer zweiten Wiederholrate entlang der Längsachse des Flachrohrs
angeordnet sind. Dadurch können auch die Vorsprünge durch vereinfachte Werkzeuggestaltung
periodisch wiederkehrend erzeugt werden.
[0015] Dabei ist es zweckmäßig, wenn eine Wiederholrate ein ganzzahliges Vielfaches, inklusive
1, der anderen Wiederholrate beträgt. Dadurch wird die Gesamtperiodenlänge begrenzt,
was wiederum eine Längenvariation der Rohre erleichtert, sowie den Aufwand für periodisch
wiederholende Werkzeuge verringert.
[0016] Besonders zweckmäßig ist es, wenn die zweite Wiederholrate doppelt so hoch ist wie
die erste Wiederholrate. Mit dieser Konstellation konnten mit dem flachrunden Flachrohr,
bei gleichem Druckabfall, die gleichen Leistungsdichten erreicht werden, wie mit einem
vergleichbaren Rechteckrohr.
[0017] Auch ist es zweckmäßig, wenn die in den Innenraum ragenden Vorsprünge der flachen
ersten Wandungen x-förmig und/oder o-förmig angeordnet sind. Dadurch kann eine optimierte
Durchströmung erreicht werden.
[0018] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die nach außen ragenden Vorsprünge der flachen
Wandungen zwischen den o-förmig angeordneten in den Innenraum ragenden Vorsprüngen
der ersten Wandung angeordnet sind.
[0019] Weiterhin ist es zweckmäßig, wenn die in den Innenraum ragenden Vorsprünge gegenüberliegender
erster Wandungen komplementär zueinander angeordnet sind, so dass eine x-förmige Anordnung
in einer ersten Wandung einer o-förmigen Anordnung einer gegenüberliegenden ersten
Wandung gegenüber liegt. Dadurch wird eine verbesserte Ausbildung von Verwirbelungen
erzielt.
[0020] Auch ist es zweckmäßig, wenn die in den bogenförmigen zweiten Wandungen vorgesehenen
in den Innenraum ragenden Vorsprünge einen ovalen Querschnitt aufweisen.
[0021] Auch ist es vorteilhaft, wenn ein Vorsprung in der bogenförmigen zweiten Wandung
im Wesentlichen auf der Höhe der Mitte eines Vorsprungs in der flachen ersten Wandung
angeordnet ist. Dadurch wird eine günstige Rohrgestaltung geschaffen, weil die Rohrverengungen
durch die Vorsprünge nicht auf gleicher Höhe angeordnet sind, was die Druckabfallerhöhung
begrenzt.
[0022] Auch ist es zweckmäßig, wenn zumindest ein Endbereich oder vorzugsweise beide Endbereiche
des Flachrohrs ohne Vorsprünge ausgebildet ist, bzw. sind. Dies verbessert die Siedevermeidung
im Rohr des Wärmeübertragers. Dabei ist es zweckmäßig, wenn die Endbereiche eine Länge
von etwa 5 mm bis 50 mm aufweisen, wobei diese Endbereiche für die verschiedenen Vorsprünge
unterschiedlich lang sein können. Vorzugsweise werden 15 mm ohne jede Art von Vorsprüngen
und weitere 30 mm ohne Vorsprünge nach außen ausgeführt.
[0023] Auch ist es dabei vorteilhaft, wenn zumindest ein Endbereich oder vorzugsweise beide
Endbereiche des Flachrohrs ohne Vorsprünge ausgebildet ist bzw. sind. Dies ist insbesondere
vorteilhaft, weil Winglets, Noppen und Dellen nicht an der gleichen Längskoordinate
des Rohres beginnen und/oder enden müssen.
[0024] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung hinsichtlich des Wärmeübertragers wird durch
einen Wärmeübertrager mit den Merkmalen gemäß Anspruch 16 gelöst.
[0025] Vorteilhafte Weiterbildungen der vorliegenden Erfindung sind in den Unteransprüchen
und der nachfolgenden Figurenbeschreibung beschrieben.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0026] Im Folgenden wird die Erfindung anhand von einem Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme
auf eine Zeichnung detailliert erläutert. In der Zeichnung zeigt:
- Fig.1a
- eine schematische Ansicht eines Flachrohrs in einer Ansicht von oben,
- Fig.1b
- eine schematische Ansicht eines Flachrohrs in einer Ansicht von der Seite,
- Fig.1c
- eine schematische Ansicht eines Flachrohrs in einer Ansicht von unten,
- Fig.1d
- eine schematische Ansicht eines Flachrohrs in einer Ansicht von vorn,
- Fig.1e
- eine schematische Ansicht eines Flachrohrs in einer perspektivischen Ansicht,
- Fig.2a
- eine schematische Ansicht eines Flachrohrs in einer Ansicht von oben,
- Fig.2b
- eine schematische Ansicht eines Flachrohrs in einer Ansicht von vorn,
- Fig.2c
- eine schematische Ansicht eines Flachrohrs in einer perspektivischen Ansicht,
- Fig.3a
- eine schematische Ansicht eines Ausschnitts eines Flachrohrs in einer Ansicht von
oben,
- Fig.3b
- eine schematische Ansicht eines Ausschnitts eines Flachrohrs in einer Ansicht von
unten,
- Fig.3c
- eine schematische Ansicht eines Vorsprungs in einer bogenförmigen Wandung.
Bevorzugte Ausführung der Erfindung
[0027] Die Figuren 1a bis 1e zeigen ein Ausführungsbeispiel eines flachrunden Flachrohrs
1, welches zwei gegenüberliegende flache erste Wandungen 2, 3 aufweist. Die beiden
flachen ersten Wandungen 2, 3 sind im Wesentlichen eben ausgebildet und parallel zueinander
angeordnet. Die flachen ersten Wandungen 2, 3 sind mittels bogenförmiger zweiter Wandungen
4, 5 an der Längsseite der flachen ersten Wandungen 2, 3 miteinander verbunden. Die
bogenförmigen zweiten Wandungen 4, 5 sind dabei halbkreisförmig oder anderweitig bogenförmig,
ausgebildet.
[0028] Das Flachrohr definiert zwischen den im Wesentlichen flachen ersten Wandungen 2,
3 und den bogenförmigen zweiten Wandungen 4, 5 einen Innenraum 6 zur Durchströmung
des Flachrohres mittels eines Mediums. Das Medium ist vorzugsweise Abgas oder ein
Abgas-Luft-Gemisch. Das Flachrohr wird vorteilhaft als Rohr eines Abgaskühlers oder
Ladeluftkühlers eingesetzt.
[0029] Wie zu erkennen ist, sind in den flachen ersten Wandungen 2, 3 Vorsprünge 7 eingeprägt,
die in den Innenraum 6 des Flachrohres 1 ragen, um dort eine Verwirbelung des durch
das Flachrohr 1 strömenden Mediums zu erreichen.
[0030] Die Vorsprünge 7 sind dabei als längliche Vorsprünge 7 in die flache erste Wandung
2, 3 eingeprägt. Die Vorsprünge 7 sind, wie in den Figuren 1a bis 1e zu erkennen,
x-förmig und o-förmig angeordnet in die gegenüberliegenden Wandungen 2, 3 eingeprägt,
wobei sich die x-förmigen Einprägungen 8 mit den o-förmigen Einprägungen 9 in Längsrichtung
des Flachrohres 1 betrachtet abwechseln.
[0031] Eine o-förmige Anordnung von Vorsprüngen bedeutet dabei, dass vier der Vorsprünge
rautenförmig angeordnet sind, so dass sie quasi ein O bilden. Eine x-förmige Anordnung
von Vorsprüngen bedeutet dabei, dass vier der Vorsprünge x- oder sternförmig angeordnet
sind, so dass sie quasi ein X bilden.
[0032] Weiterhin sind in die Wandungen 2, 3 nach außen gerichtete Vorsprünge 10 vorgesehen,
die als Abstandshalter benachbarter Flachrohre 1 dienen können, wobei die nach außen
ragenden Vorsprünge 10 im Bereich der o-förmig angeordneten Vorsprünge angeordnet
sind. Die Vorsprünge sind im Zentrum von vier o-förmig angeordneten Vorsprüngen 7
angeordnet.
[0033] Im Vergleich der Figuren 1 a und 1c ist zu erkennen, dass die Anordnung der Vorsprünge
7 auf einer Wandung 2 im Vergleich zu der Anordnung der Vorsprünge 7 auf der gegenüberliegenden
Wandung 3 versetzt zueinander ist. So ist bei einer x-förmigen Anordnung 8 der Vorsprünge
7 auf der Wandung 2 gegenüberliegend auf der Wandung 3 eine o-förmige Anordnung 9
der Vorsprünge 7 und umgekehrt. Auch die Anordnung der nach außen ragenden Vorsprünge
10 ist zwischen gegenüberliegenden ersten Wandungen 2, 3 versetzt zueinander.
[0034] Weiterhin ist zu erkennen, dass in der bogenförmigen zweiten Wandung 4, 5 Vorsprünge
11 vorgesehen sind, die von der bogenförmigen zweiten Wandung 4, 5 in den Innenraum
6 des Flachrohres 1 abragen.
[0035] Im Ausführungsbeispiel der Figuren 1a bis 1e ist die Periodizität der Vorsprünge
7 mit der Wiederhollänge L eingezeichnet, wobei die Periodizität der Vorsprünge 11
mit der Wiederhollänge I bezeichnet ist. Die Wiederhollänge ist dabei die Länge, nach
welcher sich das gleiche Muster wiederholt. Die Wiederhollänge I ist in den Figuren
1a bis 1e halb so groß wie die Wiederhollänge L, so dass die Wiederholrate der Vorsprünge
11 doppelt so hoch ist wie die Wiederholrate der Vorsprünge 7.
[0036] In den Figuren 1a bis 1e ist zu erkennen, dass die Vorsprünge 11 gegenüberliegend
in beiden bogenförmigen zweiten Wandungen 4, 5 angeordnet sind. Alternativ könnten
die Vorsprünge 11 einer bogenförmigen Wandung 4 auch versetzt zu den Vorsprüngen 11
der gegenüberliegenden Wandung 5 angeordnet sein.
[0037] Die Figuren 2a bis 2c zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Flachrohres 21, welches ebenso wie das Ausführungsbeispiel der Figuren 1a bis 1e im
Wesentlichen flache erste Wandungen 22, 23 aufweist, die sich gegenüberliegen und
die parallel zueinander angeordnet sind. Die ersten Wandungen 22, 23 sind durch zweite
bogenförmige Wandungen 24, 25 miteinander verbunden ausgebildet. Dabei sind in den
flachen ersten Wandungen Vorsprünge, wie Einprägungen, 27, 28 vorgesehen, die von
den ersten Wandungen 22, 23 abragen. Dabei ragen die Vorsprünge 27 in den Innenraum
26 hinein und die Vorsprünge 28 ragen nach außen.
[0038] In den bogenförmigen zweiten Wandungen 24, 25 sind ebenso Vorsprünge 29 vorgesehen,
die in den Innenraum 26 hineinragen. Die Anordnung der Vorsprünge 27, 28 entspricht
im Wesentlichen der Anordnung der Vorsprünge 7, 10 der Figuren 1 a bis 1e, wobei die
Anordnung der Vorsprünge 29 im Wesentlichen der Anordnung der Vorsprünge 11 der Figuren
1a bis 1e entspricht. Der Unterschied zwischen dem Ausführungsbeispiel der Figuren
2a bis 2c zu dem Ausführungsbeispiel der Figuren 1 a bis 1e ist, dass die Wiederhollänge
I' im Ausführungsbeispiel der Figuren 2a bis 2c der Wiederhollänge L der Vorsprünge
27 entspricht.
[0039] Die Figuren 3a und 3b zeigen die Anordnung eines Vorsprungs 29 im Verhältnis zur
Anordnung der Vorsprünge 27. Dabei ist zu erkennen, dass die Mitte 30 des Vorsprungs
29 etwa auf gleicher Höhe liegt, wie die Mitte 31 eines Vorsprungs 27. Der Vorsprung
29 ist somit mittig zu einem Vorsprung 27, der mit einer Gruppe von Vorsprüngen 27
o-förmig angeordnet ist, wobei im Zentrum der o-förmigen Anordnung ein Vorsprung 28
angeordnet ist.
[0040] Die Figur 3c zeigt die Ausdehnung eines Vorsprungs 29 beispielhaft, wobei die Ausdehnung
quer zur Längsrichtung des Flachrohres, die Prägetiefe, etwa 1,0 mm beträgt und die
Prägeradien und die Auslaufradien jeweils etwa 6,0 mm betragen. Die Prägetiefe der
Vorsprünge 29 können sinnvollerweise im Bereich zwischen 0,5 mm und 1,2 mm ausgewählt
werden, um gegenüber der bogenförmigen zweiten Wandung ausreichend tief in den Innenraum
vorzustehen. Dabei wird die Einprägung durch einen zentralen Prägeradius mit zwei
randseitigen Auslaufradien gebildet. Die Länge, quer zur Prägetiefe, kann dabei vorteilhaft
das Mehrfache der Prägetiefe betragen.
[0041] In den Figuren 3b und 3a ist zu erkennen, dass die Vorsprünge 27 in einem Winkel
von etwa 22° zur Längsachse des Rohres angeordnet sind, wobei die Vorsprünge 28 rund
oder oval ausgebildet sind, wobei bei ovaler Ausprägung die Längsachse parallel zur
Längsachse des Rohres angeordnet ist.
1. Flachrohr (1) mit zwei gegenüberliegenden und parallel zueinander angeordneten im
Wesentlichen flachen ersten Wandungen (2,3) und mit zwei die beiden flachen ersten
Wandungen (2,3) verbindenden bogenförmigen zweiten Wandungen (4,5), mit einem Innenraum
(6) zur Durchströmung eines Mediums, wobei in zumindest einer der flachen ersten Wandungen
(2,3) in den Innenraum (6) ragende Vorsprünge (7) vorgesehen sind, wobei zumindest
eine, vorzugsweise beide, der beiden gegenüberliegenden flachen ersten Wandungen (2,3)
nach außen gerichtete Vorsprünge (10) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass in den bogenförmigen zweiten Wandungen (4,5) in den Innenraum (6) ragende Vorsprünge
(11) vorgesehen sind.
2. Flachrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beide gegenüberliegenden flachen ersten Wandungen (2,3) jeweils in den Innenraum
(6) ragende Vorsprünge (7) aufweisen.
3. Flachrohr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass beide sich gegenüberliegenden bogenförmigen zweiten Wandungen (4,5) in den Innenraum
(6) ragende Vorsprünge (11) aufweisen.
4. Flachrohre nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die nach innen gerichteten Vorsprünge (7) der flachen ersten Wandungen (2,3) mit
einer ersten Wiederholrate entlang der Längsachse des Flachrohrs angeordnet sind.
5. Flachrohre nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die nach innen gerichteten Vorsprünge (11) der bogenförmigen zweiten Wandungen (4,5)
mit einer zweiten Wiederholrate entlang der Längsachse des Flachrohrs angeordnet sind.
6. Flachrohr nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Wiederholrate einem ganzzahligen Vielfachen der anderen Wiederholrate im
Wesentlichen entspricht.
7. Flachrohr nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Wiederholrate doppelt so hoch ist als die erste Wiederholrate.
8. Flachrohr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die in den Innenraum ragenden Vorsprünge (7) der flachen ersten Wandungen x-förmig
(8) und/oder o-förmig (9) angeordnet sind.
9. Flachrohr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die nach außen ragenden Vorsprünge (10) der flachen Wandungen (2,3) zwischen den
o-förmig angeordneten in den Innenraum ragenden Vorsprüngen der ersten Wandung angeordnet
sind.
10. Flachrohr nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die in den Innenraum (6) ragenden Vorsprünge (7) gegenüberliegender erster Wandungen
(2,3) komplementär zueinander angeordnet sind, so dass eine x-förmige Anordnung in
einer ersten Wandung einer o-förmigen Anordnung einer gegenüberliegenden ersten Wandung
gegenüber liegt.
11. Flachrohr nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die in den bogenförmigen zweiten Wandungen (4,5) vorgesehenen, in den Innenraum ragende,
Vorsprünge einen ovalen Querschnitt aufweisen.
12. Flachrohr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Vorsprung (11) in der bogenförmigen zweiten Wandung (4,5) im Wesentlichen auf
der Höhe der Mitte eines Vorsprungs (7) in der flachen ersten Wandung (2,3) angeordnet
ist.
13. Flachrohr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Endbereich oder vorzugsweise beide Endbereiche des Flachrohrs (1) ohne
Vorsprünge ausgebildet ist bzw. sind.
14. Flachrohr nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die ausgesparten Endbereiche für die jeweiligen Vorsprünge voneinander abweichen
können.
15. Wärmeübertrager mit einer Mehrzahl von Flachrohren, wobei die Flachrohre mit den Merkmalen
zumindest eines der vorhergehenden Ansprüche ausgebildet sind.
1. A flat tube (1) having two opposing, substantially flat first walls (2, 3) arranged
parallel to one another, and two curved second walls (4, 5) connecting the two flat
first walls (2, 3), with an interior space (6) through which a medium can flow, wherein
projections (7) protruding into the interior space (6) are provided in at least one
of the flat first walls (2, 3), wherein at least one, preferably both of the two opposing,
flat first walls (2, 3) have outward-facing projections (10), characterised in that projections (11) protruding into the interior space (6) are provided in the curved
second walls (4, 5).
2. The flat tube as claimed in claim 1, characterised in that both of the opposing, flat first walls (2, 3) each have projections (7) protruding
into the interior space (6).
3. The flat tube as claimed in one of the preceding claims, characterised in that both of the opposing, curved second walls (4, 5) have projections (11) protruding
into the interior space (6).
4. The flat tubes as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the inward-facing projections (7) of the flat first walls (2, 3) are arranged with
a first repeat rate along the longitudinal axis of the flat tube.
5. The flat tubes as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the inward-facing projections (11) of the curved second walls (4, 5) are arranged
with a second repeat rate along the longitudinal axis of the flat tube.
6. The flat tube as claimed in claim 5, characterised in that the one repeat rate substantially corresponds to a whole-number multiple of the other
repeat rate.
7. The flat tube as claimed in claim 5, characterised in that the second repeat rate is twice the first repeat rate.
8. The flat tube as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the projections (7) of the flat first walls protruding into the interior space are
arranged in an x-shape (8) and/or o-shape (9).
9. The flat tube as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the outwardly protruding projections (10) of the flat walls (2, 3) are arranged between
the projections of the first wall arranged in an o-shape and protruding into the interior
space.
10. The flat tube as claimed in claim 8 or 9, characterised in that the projections (7) of opposing first walls (2, 3) protruding into the interior space
(6) are arranged so as to complement one another, so that an x-shaped arrangement
in a first wall is situated opposite an o-shaped arrangement of an opposing first
wall.
11. The flat tube as claimed in at least one of the preceding claims, characterised in that the projections provided in the curved second walls (4, 5) and protruding into the
interior space have an oval cross section.
12. The flat tube as claimed in one of the preceding claims, characterised in that a projection (11) in the curved second wall (4, 5) is arranged substantially on a
level with the centre of a projection (7) in the flat first wall (2, 3).
13. The flat tube as claimed in one of the preceding claims, characterised in that at least one end area or preferably both end areas of the flat tube (1) is/are formed
without projections.
14. The flat tube as claimed in claim 13, characterised in that the recessed end areas for the respective projections may deviate from one another.
15. A heat exchanger having a plurality of flat tubes, wherein the flat tubes are formed
having the features of at least one of the preceding claims.
1. Tube plat (1) qui comprend deux premières parois (2, 3) pratiquement plates, disposées
en se faisant face l'une l'autre et en étant parallèles l'une à l'autre, et qui comprend
deux deuxièmes parois (4, 5) de forme arquée et reliant les deux premières parois
plates (2, 3), tube qui comprend un espace intérieur (6) servant à la circulation
d'un milieu, où il est prévu, dans au moins l'une des premières parois plates (2,
3), des parties saillantes (7) dépassant dans l'espace intérieur (6), où au moins
l'une des deux, de préférence les deux, premières parois plates (2, 3) se faisant
face l'une l'autre présente(nt) des parties saillantes (10) dirigées vers l'extérieur,
caractérisé en ce qu'il est prévu, dans les deuxièmes parois (4, 5) de forme arquée, des parties saillantes
(11) dépassant dans l'espace intérieur (6).
2. Tube plat selon la revendication 1, caractérisé en ce que les deux premières parois plates (2, 3) se faisant face l'une l'autre présentent
à chaque fois des parties saillantes (7) dépassant dans l'espace intérieur (6).
3. Tube plat selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les deux deuxièmes parois (4, 5) de forme arquée et se faisant face l'une l'autre
présentent des parties saillantes (11) dépassant dans l'espace intérieur (6).
4. Tubes plats selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisés en ce que les parties saillantes (7) des premières parois plates (2, 3), qui sont dirigées
vers l'intérieur, sont disposées en ayant une première fréquence de répétition le
long de l'axe longitudinal du tube plat.
5. Tubes plats selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisés en ce que les parties saillantes (11) des deuxièmes parois de forme arquée (4, 5), qui sont
dirigées vers l'intérieur, sont disposées en ayant une deuxième fréquence de répétition
le long de l'axe longitudinal du tube plat.
6. Tube plat selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'une des fréquences de répétition correspond pratiquement à un multiple entier de
l'autre fréquence de répétition.
7. Tube plat selon la revendication 5, caractérisé en ce que la deuxième fréquence de répétition est deux fois aussi élevée que la première fréquence
de répétition.
8. Tube plat selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les parties saillantes (7) des premières parois plates, qui dépassent dans l'espace
intérieur, sont disposées en forme de x (8) et / ou en forme de o (9).
9. Tube plat selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les parties saillantes (10) des parois plates (2, 3), qui dépassent vers l'extérieur,
sont disposées entre les parties saillantes de la première paroi, disposées en forme
de o et dépassant dans l'espace intérieur.
10. Tube plat selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce que les parties saillantes (7) de premières parois (2, 3) se faisant face l'une l'autre,
qui dépassent dans l'espace intérieur (6), sont disposées de manière complémentaire
l'une par rapport à l'autre, de sorte qu'un agencement en forme de x se trouvant dans
une première paroi fait face à un agencement en forme de o d'une première paroi placée
à l'opposé.
11. Tube plat selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les parties saillantes prévues dans les deuxièmes parois (4, 5) de forme arquée,
et qui dépassent dans l'espace intérieur, présentent une section ovale.
12. Tube plat selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une partie saillante (11), se trouvant dans la deuxième paroi (4, 5) de forme arquée,
est disposée pratiquement à la hauteur du milieu d'une partie saillante (7) se trouvant
dans la première paroi plate (2, 3).
13. Tube plat selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins une zone d'extrémité, ou bien de préférence les deux zones d'extrémité du
tube plat (1), est ou sont configurée(s) sans partie saillante.
14. Tube plat selon la revendication 13, caractérisé en ce que les zones d'extrémité en creux prévues pour les parties saillantes respectives peuvent
varier d'une zone d'extrémité à l'autre.
15. Echangeur de chaleur comprenant une pluralité de tubes plats, où les tubes plats sont
configurés en ayant les caractéristiques d'au moins l'une quelconque des revendications
précédentes.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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