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EP 2 909 569 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.02.2018 Patentblatt 2018/08 |
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Anmeldetag: 07.10.2013 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2013/070855 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2014/060239 (24.04.2014 Gazette 2014/17) |
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PATRONE UND VERFAHREN ZU SEINER HERSTELLUNG
CARTRIDGE AND CORRESPONDING METHOD OF PRODUCTION
CARTOUCHE ET PROCÉDÉ DE FABRICATION DE LADITE CARTOUCHE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
19.10.2012 DE 102012020541
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.08.2015 Patentblatt 2015/35 |
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Patentinhaber: Rheinmetall Waffe Munition GmbH |
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29345 Unterlüss (DE) |
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Erfinder: |
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- HEITMANN, Thomas
29345 Unterlüß (DE)
- SCHÖTZIG, Frank
Celle 29227 (DE)
- VAGEDES, Michael
29320 Hermannsburg (DE)
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Vertreter: Dietrich, Barbara |
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Thul Patentanwaltsgesellschaft mbH
Rheinmetall Platz 1 40476 Düsseldorf 40476 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 860 682 DE-A1- 10 055 068 DE-A1- 19 929 915
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EP-A2- 0 049 329 DE-A1- 19 741 842 FR-A1- 2 229 037
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Patrone mit einer aus einem Hülsenmantel und einem Hülsendeckel
bestehenden verbrennbaren Treibladungshülse sowie einem leitwerkstabilisierten Geschoss
mit einem massiven Geschosskörper und einem sich heckseitig an den Geschosskörper
anschließenden Leitwerksträger, wobei der Übergangsbereich zwischen Geschosskörper
und Leitwerksträger eine sich zum heckseitigen Ende des Geschosses verjüngende, kegelstumpfförmige
äußere Randkontur aufweist, an welcher der mit einer entsprechenden inneren Randkontur
versehene Hülsendeckel mittels eines Klebers kraftschlüssig verbunden ist. Um zu erreichen,
dass Beschädigungen der Treibladungshülse durch das Vollkalibergeschoss bei Umweltbelastungen
vermieden werden, schlägt die Erfindung vor, den Kleber zwischen dem Geschoss und
dem Hülsendeckel der Treibladungshülse als Dämpfungselement auszubilden.
[0002] Bei den bekannten Patronen müssen die im Rahmen von Umweltbelastungen (Vibrationen,
Herunterfallen der Patrone) auftretenden Massenkräfte der relativ schweren Geschosse
im Wesentlichen durch die verbrennbaren Treibladungshülsen aufgenommen werden. Dabei
ist es aus innenballistischen Gründen nicht möglich, zur Erhöhung der Festigkeit der
Treibladungshülsen deren Wandstärke bei einem vorgegebenen Außendurchmesser wesentlich
zu erhöhen.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Patrone der eingangs erwähnten Art
anzugeben, bei der die Wahrscheinlichkeit, dass es aufgrund von Umweltbelastungen
zur Beschädigung der Treibladungshülse durch das Vollkalibergeschoss kommt, gegenüber
vergleichbaren bekannten Patronen wesentlich verringert wird. Außerdem soll ein Verfahren
zur Herstellung einer derartigen Patrone angegeben werden.
[0004] Diese Aufgabe wird, ausgehend von der
DE 100 55 068 A1, erfindungsgemäß hinsichtlich der Patrone durch die Merkmale des Anspruchs 1 und
hinsichtlich des Verfahrens durch die Merkmale des Anspruchs 8 gelöst. Weitere, besonders
vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung offenbaren die Unteransprüche.
Die Erfindung beruht im Wesentlichen auf dem Gedanken, zwischen dem Geschoss und dem
Hülsendeckel der Treibladungshülse ein Dämpfungselement anzuordnen. Dieses wird auf
einfache Weise durch entsprechende Wahl und Anordnung des aus einem elastischen Material
bestehenden Klebers realisiert, der den Hülsendeckel mit dem Geschoss verbindet. Gleichzeitig
dient der Kleber als Dämpfungsmittel. Dabei hat es sich als vorteilhaft erwiesen,
wenn als Kleber ein Silikonkleber, vorzugsweise ein Silikonkautschuk, mit einer Schichtdicke
von mindestens 300 µm verwendet wird. Die Schichtdicke(n) selbst ist (sind) jedoch
abhängig der verklebten Fläche, sodass die bevorzugte(n) Schichtdicke(n) nur als Richt
-und Erfahrungswert(e) zu werten ist (sind).
Patronen mit verbrennbarer Treibladungshülse, bei denen der jeweilige Hülsendeckel
mit einer sich heckseitig verjüngenden, kegelstumpfförmigen Randkontur eines leitwerkstabilisierten
Geschosses (z.B. 120 mm Panzergeschoss) mittels eines Klebers verbunden ist, sind
von derartigen Geschossen bekannt. Dabei handelt es sich bei den leitwerkstabilisierten
Geschossen um unterkalibrige Wuchtgeschosse, bei denen der Treibkäfig die kegelstumpfförmige
Randkontur ausweist (vgl. z.B.
DE 197 41 842 A1). Aufgrund des Ablöseverhaltens der Treibkäfige und damit für die Treffergenauigkeit
dient die dünn aufgetragene Klebesilikonschicht hier jedoch nur als Kleber. Die Funktion
einer Dämpfungsschicht kann sie nicht erfüllen.
Der Einsatz von Klebern ist als solches bekannt. So offenbart die
DE 10 2009 009 772 A1 eine kraftschlüssige Klebeverbindung zwischen einer segmentierten Aufnahmeeinrichtung
und einem Treibelement. Auch die
DE10055068 offenbart eine Klebeverbindung. Eine Klebeverbindung zwischen noppenförmigen Verlängerungen
mit einer Stützwand wird in der
DE 10 2008 029 397 A1 erwähnt. Das Verkleben eines als Dichtungsring dienenden Bereiches eines Hülsendeckel
am Geschoss sieht die
DE 10 2008 015 421 A1 vor. Von diesen Klebeverbindungen weg führt hingegen die
DE 10 2007 037 741 A1, die vorschlägt, die Verbindung zwischen Hülsenmantel und Geschoss durch Reibschweißen
miteinander zu verbinden.
[0005] Zur Einhaltung einer definierten Schichtdicke des Klebers - auch mit der Funktion
eines Dämpfungsmittels - sind zwischen der kegelstumpfförmigen äußeren Randkontur
des Geschosses und der gegenüberliegenden inneren Randkontur des Hülsendeckels umfangseitig
mindestens bzw. bevorzugt drei gleichmäßig verteilt angeordnete Abstandsteile vorgesehen,
bei denen es sich beispielsweise um Gummiplättchen entsprechender Wandstärke handelt.
[0006] Zur Herstellung der erfindungsgemäßen Patrone werden auf die kegelstumpfförmige innere
Randkontur des Hülsendeckels oder auf die kegelstumpfförmige äußere Randkontur des
Geschosses die Abstandsteile aufgeklebt. Anschließend wird dann der Hülsendeckel auf
das Geschoss aufgeschoben und der verbleibende Zwischenraum zwischen dem Hülsendeckel
und dem Geschoss vollständig mit einem Silikonkleber ausgegossen. Abschließend wird
dann der Silikonkleber ausgehärtet.
[0007] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus dem folgenden, anhand
einer Figur erläuterten Ausführungsbeispiel.
[0008] In der Figur ist der Längsschnitt eines Vollkalibergeschosses dargestellt, dessen
Leitwerkskörper mit dem Hülsendeckel einer (nicht vollständig dargestellten) Treibladungshülse
verbunden ist.
[0009] Das leitwerkstabilisierte Vollkalibergeschoss ist mit 1 bezeichnet und umfasst einen
massiven Geschosskörper 2 sowie einen sich heckseitig an den Geschosskörper 2 anschließenden
Leitwerksträger 3. Dabei weist der Übergangsbereich zwischen Geschosskörper 2 und
Leitwerksträger 3 eine sich zum heckseitigen Ende des Geschosses verjüngende, kegelstumpfförmige
äußere Randkontur 4 auf.
[0010] Im Bereich dieser Randkontur 4 ist das Geschoss 1 mit dem Hülsendeckel 5 einer Treibladungshülse
mit Hilfe eines Klebers 6 kraftschlüssig verbunden, wobei der Hülsendeckel 5 eine
der äußeren Randkontur 4 des Geschosses 1 entsprechenden kegelstumpfförmige inneren
Randkontur 7 besitzt.
[0011] Erfindungsgemäß ist nun vorgesehen, dass der Kleber 6 sowohl eine kraftschlüssige
Verbindung zwischen Hülsendeckel 5 und Geschoss 1 bewirkt als auch die Funktion eines
Dämpfungselementes übernimmt, um Beschädigungen der Treibladungshülse durch das Vollkalibergeschoss
1 bei Umweltbelastungen zu vermeiden.
[0012] Hierzu werden zunächst auf die kegelstumpfförmige innere Randkontur 7 des Hülsendeckels
5 oder auf die kegelstumpfförmige äußere Randkontur 4 des Geschosses 1 Abstandsteile
8 aus Gummi mit einer Wandstärke von 800 µm gleichmäßig über den Umfang des Hülsendeckels
5 bzw. des Geschosses 1 aufgeklebt.
[0013] Anschließend wird dann der Hülsendeckel 5 auf das Geschoss 1 aufgeschoben und anschließend
der verbleibende Zwischenraum zwischen dem Hülsendeckel 5 und dem Geschoss 1 vollständig
mit einem Silikonkleber, vorzugsweise einem Silikonkautschuk (beispielsweise Elastosil
E43 der Firma Wacker Chemie, München), ausgegossen.
[0014] Abschließend wird dann der zwischen Hülsendeckel 5 und Leitwerksträger 3 befindliche
Silikonkleber 6 ausgehärtet.
[0015] Silikonkleber der E-Typen von Elastosil sind Ein-Komponentenkleber, die über die
Aufnahme von Feuchtigkeit - aus der Luft - aushärten. Die hierfür festgelegte Aushärtezeit
für ein weiteres Handling beträgt mindestens 6 Stunden. Verwendet man hingegen ZweiKomponentenkleber,
z.B. Loctite, beträgt die festgelegte Aushärtezeit mindestens 50 min. Dadurch kann
die Aushärtedauer deutlich reduziert werden.
Bezugszeichenliste
[0016]
- 1
- Geschoss, Vollkalibergeschoss
- 2
- Geschosskörper
- 3
- Leitwerksträger
- 4
- äußere Randkontur
- 5
- Hülsendeckel
- 6
- Kleber, Silikonkleber
- 7
- innere Randkontur
- 8
- Abstandsteil
1. Patrone mit einer aus einem Hülsenmantel und einem Hülsendeckel (5) bestehenden verbrennbaren
Treibladungshülse sowie einem leitwerkstabilisierten Geschoss (1) mit einem massiven
Geschosskörper (2) und einem sich heckseitig an den Geschosskörper (2) anschließenden
Leitwerksträger (3), wobei der Übergangsbereich zwischen Geschosskörper (2) und Leitwerksträger
(3) eine sich zum heckseitigen Ende des Geschosses (1) verjüngende, kegelstumpfförmige
äußere Randkontur (4) aufweist, an welcher der mit einer entsprechenden inneren Randkontur
(7) versehene Hülsendeckel (5) mittels eines Klebers (6) kraftschlüssig verbunden
ist, wobei es sich bei dem Kleber (6) um ein elastisches Material handelt, wobei der
Kleber (6) gleichzeitig als Dämpfungsmittel dient.
2. Patrone nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schichtdicke der Klebers (6) zwischen 200 - 800 µm liegt.
3. Patrone nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schichtdicke des Klebers (6) bevorzugt 300µm beträgt.
4. Patrone nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einhaltung einer definierten Schichtdicke des Klebers (6) zwischen der kegelstumpfförmigen
äußeren Randkontur (4) des Geschosses (1) und der gegenüberliegenden inneren Randkontur
(7) des Hülsendeckels (5) umfangseitig mindestens drei gleichmäßig verteilt angeordnete
Abstandsteile (8) vorgesehen sind.
5. Patrone nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei den Abstandsteilen (8) um Gummiplättchen handelt.
6. Patrone nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Kleber (6) um einen Silikonkleber handelt.
7. Patrone nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Silikonkleber (6) um Silikonkautschuk handelt.
8. Verfahren zur Herstellung der Patrone nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst auf die kegelstumpfförmige innere Randkontur (7) des Hülsendeckels (5) oder
auf die kegelstumpfförmige äußere Randkontur (4) des Geschosses (1) Abstandsteile
(8) aufgeklebt werden, dass dann der Hülsendeckel (5) auf das Geschoss (1) aufgeschoben
wird und dass anschließend der verbleibende Zwischenraum zwischen dem Hülsendeckel
(5) und dem Geschoss (1) vollständig mit einem Silikonkleber (6) ausgegossen und dann
der Silikonkleber (6) ausgehärtet wird.
1. Cartridge having a combustible propellant charge case comprising a case sleeve and
a case cover (5) and also a fin-stabilized projectile (1) with a solid projectile
body (2) and a fin carrier (3) attached to the projectile body (2) at the rear end,
wherein the transitional region between the projectile body (2) and the fin carrier
(3) has a truncated conical outer edge contour (4) tapering to the rear end of the
projectile (1), at which edge contour the case cover (5) provided with a corresponding
inner edge contour (7) is connected in a force-fitting manner by means of an adhesive
(6), wherein the adhesive (6) is an elastic material, wherein at the same time the
adhesive (6) acts as a damping means.
2. Cartridge according to Claim 1, characterized in that the layer thickness of the adhesive (6) is between 200 - 800 µm.
3. Cartridge according to Claim 2, characterized in that the layer thickness of the adhesive (6) is preferably 300 µm.
4. Cartridge according to one of Claims 1 to 3, characterized in that in order to maintain a defined layer thickness of the adhesive (6), at least three
uniformly distributed spacer parts (8) are provided between the truncated conical
outer edge contour (4) of the projectile (1) and the opposite inner edge contour (7)
of the case cover (5) on the circumferential side.
5. Cartridge according to Claim 4, characterized in that the spacer parts (8) are rubber discs.
6. Cartridge according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the adhesive (6) is a silicon adhesive.
7. Cartridge according to Claim 6, characterized in that the silicon adhesive (6) is a silicon rubber.
8. Method of producing the cartridge according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the spacer parts (8) are initially adhered to the truncated conical inner edge contour
(7) of the sleeve cover (5) or to the truncated conical outer edge contour (4) of
the projectile (1), that the case cover (5) is then slid onto the projectile (1) and
that the remaining space between the case cover (5) and the projectile (1) is then
completely plugged with a silicon adhesive (6) and the silicon adhesive (6) is then
allowed to harden.
1. Cartouche, comprenant une douille de charge propulsive combustible, composée d'une
enveloppe de douille et d'un couvercle de douille (5), ainsi qu'un projectile (1)
stabilisé par empennage comportant un corps de projectile (2) massif et un support
d'empennage (3) qui se rattache au corps de projectile (2) du côté arrière, la zone
de transition entre le corps de projectile (2) et le support d'empennage (3) possédant
un profilé de bordure extérieur (4) de forme tronconique qui se rétrécit vers l'extrémité
côté arrière du projectile (1), auquel est relié de force au moyen d'un adhésif (6)
le couvercle de douille (5) pourvu d'un profilé de bordure intérieur (7) correspondant,
l'adhésif (6) étant un matériau élastique, l'adhésif (6) servant en même temps de
moyen d'amortissement.
2. Cartouche selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'épaisseur de couche de l'adhésif (6) est comprise entre 200 et 800 µm.
3. Cartouche selon la revendication 2, caractérisée en ce que l'épaisseur de couche de l'adhésif (6) est de préférence égale à 300 µm.
4. Cartouche selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce qu'en vue de maintenir une épaisseur de couche définie de l'adhésif (6) entre le profilé
de bordure extérieur (4) de forme tronconique du projectile (1) et le profilé de bordure
intérieur (7) à l'opposé du couvercle de douille (5), au moins trois pièces d'écartement
(8) distribuées de manière égale se trouvent du côté du pourtour.
5. Cartouche selon la revendication 4, caractérisée en ce que les pièces d'écartement (8) sont des plaquettes en caoutchouc.
6. Cartouche selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que l'adhésif (6) est un adhésif au silicone.
7. Cartouche selon la revendication 6, caractérisée en ce que l'adhésif au silicone (6) est du caoutchouc de silicone.
8. Procédé de fabrication de la cartouche selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que les pièces d'écartement (8) sont tout d'abord collées sur le profilé de bordure intérieur
(7) de forme tronconique du couvercle de douille (5) ou sur le profilé de bordure
extérieur (4) de forme tronconique du projectile (1), en ce que le couvercle de douille (5) est ensuite glissé sur le projectile (1) et en ce que l'espace intermédiaire restant entre le couvercle de douille (5) et le projectile
(1) est ensuite entièrement garni d'un adhésif au silicone (6) et l'adhésif au silicone
(6) est ensuite durci.

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