[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Umhüllen eines Gegenstands
mit einer schlauchförmigen Verpackungsfolie, beispielsweise gemäß
DE 3918311 A1, oder gemäß
GB 1476170.
[0002] Beim Verpacken von Gegenständen wie etwa Stückgutstapeln mit einer schlauchförmigen
Verpackungsfolie, die im Bevorratungszustand bahnförmig flach zusammengefaltet in
Form einer Vorratsrolle aufgerollt ist, kommt es häufig zu Schwierigkeiten beim Öffnen
der Folie zu einem offenem Folienschlauch bzw. einer Folienhaube aufgrund elektrostatischer
Aufladungen der Folie. Derartige Aufladungen können sich bereits beim Abziehen eines
benötigten Folienabschnitts von der Vorratsrolle bilden, und/oder während des Transports
des Folienabschnitts von der Vorratsrolle zu einer Öffnungsstation, wo die Folie geöffnet,
aufgerefft und schließlich über den zu verpackenden Gegenstand gezogen wird. Die Folie
kann dann erschwert zu öffnen sein oder unkontrolliert an in der Nähe befindlichen
Anlageteilen anhaften, was den Ablauf des Verpackungsverfahrens erheblich erschweren
kann.
[0003] Aus der
US 3,209,513 ist eine Vorrichtung zur Folienverpackung bekannt, bei der eine flach zusammengefaltete,
einseitig offene Folie von einer Rolle abgezogen und antistatisch behandelt wird.
Eine antistatische Behandlung von Folienmaterial für Verpackungen ist auch
US 5618252 und
US 3209513 bekannt.
[0004] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Umhüllen
eines Gegenstands mit einer schlauchförmigen Verpackungsfolie anzugeben, bei dem bzw.
der das vorgenannte Problem verbessert gelöst ist. Die Aufgabe wird durch die Gegenstände
der unabhängigen Ansprüche gelöst.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung zunächst ein Verfahren zum Umhüllen
eines Gegenstands mit einer schlauchförmigen Verpackungsfolie vor, mit den Schritten:
Bereitstellen eines Vorrats an schlauchförmiger, flach zusammengefalteter Verpackungsfolie,
Abziehen der Verpackungsfolie von dem Vorrat und Transportieren der Verpackungsfolie
bis zu einer Öffnungsstation, Abtrennen eines für einen Umhüllungsvorgang benötigten
Folienabschnitts, Transportieren der Verpackungsfolie vor Erreichen der Öffnungsstation
durch reibschlüssiges Erfassen zwischen mindestens zwei gegeneinander gedrückten,
in einer Transportrichtung bewegten endlos umlaufenden Förderelementen, wobei die
Förderelemente an einem Abgabeende um zwei parallele Umlenkrollen umgelenkt und voneinander
getrennt werden, Öffnen des Folienabschnitts, Aufreffen des Folienabschnitts auf eine
Reffeinrichtung und Umhüllen des Gegenstands, wobei der Folienabschnitt vor und/oder
während des Öffnens zumindest bereichsweise antistatisch behandelt wird und elektrostatische
Aufladungen auf der Verpackungsfolie zumindest teilweise neutralisiert werden, indem
die Verpackungsfolie von stabförmigen Ionenerzeugern antistatisch behandelt wird,
die jeweils parallel und benachbart zu einer an dem Abgabeende angeordneten Umlenkrolle
angeordnet sind, und wobei das erste und/oder das zweite Förderelement als zumindest
bereichsweise elektrisch leitfähiger Transportgurt ausgebildet ist.
[0006] Bevorzugt ist vorgesehen, dass die Inoenerzeuger außerhalb eines von dem schlauchförmigen
Folienabschnitt umschlossenen Innenbereichs angeordnet werden, so dass insbesondere
Außenflächen des Folienabschnitts antistatisch behandelt oder mit Ionen beaufschlagt
werden. Dadurch können gleichzeigt mit dem Folienmaterial auch die Förderelemente
antistatisch behandelt werden.
[0007] Es kann vorgesehen sein, dass der gesamte Folienabschnitt vor und/oder während des
Öffnens antistatisch behandelt wird.
[0008] Die Verpackungsfolie kann als Seitenfaltenschlauch bevorratet und zugeführt werden,
mit einer Vorderwand, einer Rückwand und zwei dazwischen eingefalteten Seitenwänden,
wobei vor und/oder während des Öffnens die Vorderwand und die Rückwand antistatisch
behandelt werden.
[0009] Es kann vorgesehen sein, dass nach Beginn des Öffnens auch die Seitenwände innen
und/oder außen antistatisch behandelt werden.
[0010] Es können Ionenerzeuger innerhalb des Innenbereichs des Folienabschnitts angeordnet
werden, um Innenflächen des Folienabschnitts antistatisch zu behandeln.
[0011] Bevorzugt sieht die Erfindung vor, dass die Verpackungsfolie vor Erreichen der Öffnungsstation
abgetrennt wird, etwa sogleich nachdem eine benötigte Folienlänge abgezogen worden
ist, und die Verpackungsfolie in Form des abgetrennten Folienabschnitts bis zu der
Öffnungsstation transportiert wird.
[0012] Die Verpackungsfolie kann nach Verlassen der Förderelemente geöffnet werden, wobei
die Vorder- und Rückwände im Bereich der Förderelemente aufeinanderliegen und nach
Verlassen der Förderelemente umgekehrt V-förmig geöffnet und antistatisch behandelt
werden.
[0013] Die antistatische Behandlung kann eine Überwachung oder Erfassung der elektrostatischen
Ladung der Verpackungsfolie, eine Ionenerzeugung mittels Entladungselektroden und
eine von den Entladungselektroden zu der Verpackungsfolie gerichtete Luftspülung umfassen.
Die Ionenerzeugung kann steuerbar sein, beispielsweise in Abhängigkeit von der festgestellten
Ladung der Verpackungsfolie, und die Luftspülung kann steuerbar sein, beispielsweise
ebenfalls in Abhängigkeit von der elektrostatischen Ladung der Verpackungsfolie. Die
Intensität der Ionenerzeugung und/oder Strömungsgeschwindigkeit der Luftspülung können
ferner in Abhängigkeit von einer Abzugsgeschwindigkeit der Verpackungsfolie gesteuert
werden, mit der diese zu der Öffnungsstation transportiert wird.
[0014] Zur Unterstützung der antistatischen Behandlung kann vorgesehen sein, dass die Förderelemente
im Betrieb laufend entladen werden.
[0015] Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird ferner gelöst durch eine Vorrichtung
zum Umhüllen eines Gegenstands mit einer schlauchförmigen Verpackungsfolie, umfassend:
einen Vorrat an schlauchförmiger, flach zusammengefalteter Verpackungsfolie, eine
Abzugseinrichtung zum Abziehen der Verpackungsfolie von dem Vorrat, eine Abtrenneinrichtung
zum Abtrennen eines Folienabschnitts, eine Folientransporteinrichtung zum Transportieren
der Verpackungsfolie zu einer Öffnungseinrichtung, wobei die Öffnungseinrichtung Greifelemente
zum Erfassen des Folienabschnitts aufweist, wobei die Folientransporteinrichtung ein
erstes endlos umlaufendes Förderelement und ein gegen das erste Förderelement gedrücktes
zweites endlos umlaufendes Förderelement umfasst, die in einer Transportrichtung antreibbar
sind und zwischen denen der Folienabschnitt zwischen der Abtrenneinrichtung und einem
Abgabeende reibschlüssig aufnehmbar ist, eine Reffeinrichtung zum Aufreffen des Folienabschnitts,
eine Überzieheinrichtung zum Umhüllen des Gegenstands mit dem Folienabschnitt, eine
Einrichtung zum Neutralisieren elektrostatischer Aufladungen auf der Verpackungsfolie,
die an dem Abgabeende der Folientransporteinrichtung, das sich mit Abstand oberhalb
der Öffnungseinrichtung befindet, angeordnet ist und durch zwei oder mehr stabförmige
Ionenerzeuger gebildet ist, die jeweils parallel und benachbart zu einer von zwei
an dem Abgabeende angeordneten parallelen Umlenkrollen der Folientransporteinrichtung
angeordnet sind, wobei das erste und/oder das zweite Förderelement als zumindest bereichsweise
elektrisch leitfähiger Transportgurt ausgebildet ist.
[0016] Die Ionenerzeuger sind bevorzugt außerhalb eines von dem schlauchförmigen Folienabschnitt
umschlossenen Ionenbereichs angeordnet, so dass insbesondere Außenflächen des Folienabschnitts
antistatisch behandelt bzw. mit Ionen beaufschlagt werden. Zweckmäßigerweise ist jeder
Ionenerzeuger von einem benachbarten umgelenkten Förderelement nicht weiter als 10
mm, 20 mm, 50mm, 10 mm, 150 mm oder 200 mm entfernt.
[0017] Es können Ionenerzeuger innerhalb des Innenbereichs angeordnet sein, um Innenflächen
des Folienabschnitts antistatisch zu behandeln, bzw. mit Ionen zu beaufschlagen.
[0018] Die Folientransporteinrichtung eignet sich sowohl für den Transport von Verpackungsfolie,
die von dem Vorrat abgezogen ist, als auch für den Transport eines bereits abgetrennten
Folienabschnitts, je nachdem wo die Abtrenneinrichtung räumlich angeordnet ist.
[0019] Bei den Greifelementen kann es sich um Greifzangen oder alternativ um Flächensauger
handeln, mit denen die Verpackungsfolie bzw. der Folienabschnitt an einem vorderen
Ende durch Saugwirkung ergriffen, geöffnet und auf die Reffeinrichtung gezogen werden
kann.
[0020] Es kann vorgesehen sein, dass zwischen dem Abgabeende der Folientransporteinrichtung
und der Reffeinrichtung ein Folienweg gebildet ist, an dem entlang der Folienabschnitt
bewegt, geöffnet und aufgerefft wird, wobei die Einrichtung zum Neutralisieren elektrostatischer
Aufladungen in einem Abstand von bis zu 300 mm, 200 mm, 150 mm 100 mm, 50 mm, 20 mm
oder 10 mm von dem Folienweg angeordnet ist. Weiterhin kann vorgesehen sein, dass
die Einrichtung zum Neutralisieren elektrostatischer Aufladungen in einem Abstand
von bis zu 300 mm, 200 mm oder 100 mm von dem Abgabeende der Folientransporteinrichtung
angeordnet ist.
[0021] Die Erfindung sieht weiterhin vor, dass das erste und/oder das zweite Förderelement
als zumindest bereichsweise elektrisch leitfähiger Transportgurt ausgebildet ist.
Der Transportgurt kann mehrlagig mit zumindest einer zumindest bereichsweise elektrisch
leitfähigen Lage ausgebildet sein. Die elektrisch leitfähige Lage kann mit Metallfäden,
Metallgeflecht oder Kohlefasern versehen sein. Es kann vorgesehen sein, dass eine
mit der Verpackungsfolie in Kontakt kommende Oberfläche des ersten und/oder des zweiten
Förderelements zumindest bereichsweise elektrisch leitfähig ausgebildet ist. Beispielsweise
kann an der Oberfläche ein Metallgeflecht, parallel zur Laufrichtung angeordnete metallische
Drähte oder eine leitende Oberflächenbeschichtung vorgesehen sein.
[0022] Es kann vorgesehen sein, dass in jedem stabförmigen Ionenerzeuger in Längsrichtung
hintereinander eine Reihe von Ionendüsen vorgesehen sind, die jeweils mittels Koronaentladung
und mit Luftspülung arbeiten. Jede Ionendüse weist einen zentralen Entladungsstab
mit Entladungsspitze und einen diesen konzentrisch umgebenden Luftspülungskanal auf,
der seinerseits von einer mit einer Erdungsplatte verbundenen ringförmigen Gegenelektrode
umgeben ist. Der Entladungsstab und die geerdete Gegenelektrode sind im Betrieb an
eine hochgespannte Wechselspannung angeschlossen, beispielsweise mit fünf oder sechs
kV, wobei eine durch den Luftspülungskanal in Richtung auf die zu entladende Verpackungsfolie
erzeugte Luftströmung einen intensiven Ionentransport erzeugt. Die Wechselspannung
kann insbesondere pulsförmig moduliert sein, um einen maximalen Ionenerzeugungszyklus
zu bewirken. Je nach Polarität der Ladung der zu entladenden Verpackungsfolie können
die positiven oder negativen Pulsabschnitte der pulsförmigen Wechselspannung spannungsmäßig
angehoben werden oder eine größere Pulsbreite erhalten, so dass eine flexible Ionenerzeugung
(positive oder negative Ionen) möglich ist. Schaltungstechnisch im Sinne eines Ersatzschaltbildes
wird hierbei der Entladungsstab gesteuert abwechselnd im Takt der Wechselspannung
(hochfrequent) länger oder kürzer mit positiver oder negativer Gleichspannung (Hochspannung)
verbunden, wobei sich eine gesteuerte Polarität der erzeugten Ionenwolke ergibt.
[0023] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels erläutert, wobei
auf eine Zeichnung Bezug genommen ist, in der
Fig. 1 eine schematische perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
zum Umhüllen eines Gegenstands mit einer Verpackungsfolie zeigt,
Fig. 2 eine Ansicht der Vorrichtung nach Fig. 1 aus einer anderen Richtung zeigt,
Fig. 3 eine schematische Seitenansicht der Vorrichtung nach Fig. 1 zeigt,
Fig. 4 eine vergrößerte Teilansicht der Darstellung nach Fig. 2 zeigt,
Fig. 5 eine vergrößerte Teildarstellung der Seitenansicht nach Fig. 3 zeigt,
Fig. 6 eine vergrößerte Teildarstellung aus Fig. 1 zeigt, und
Fig. 7 schematisch eine Ausführungsvariante mit mehrerenTeilförderelementen zeigt.
[0024] Die Abbildungen zeigen eine grundsätzlich bekannte Vorrichtung zum Überziehen eines
Gutstapels 2 mit einer schlauchförmigen Verpackungsfolie 4, bei der es sich in der
Regel um Dehn- bzw. Stretchfolie handelt, im Gegensatz zu der früher meist eingesetzten,
durch Wärmebeaufschlagung an den Gutstapel anzulegenden Schrumpffolie.
[0025] Die Vorrichtung weist eine nicht näher dargestellte Halterung zur Aufnahme einer
Folienrolle 6 auf, die einen Vorrat an Verpackungsfolie 4 bildet, wobei die Folie
in Form eines Seitenfaltenschlauchs aufgewickelt ist, bei dem eine Vorderwand und
eine Rückwand mit dazwischen eingefalteten Seitenwänden aufeinanderliegen.
[0026] Eine Umlenkwalze 8 und ein Paar Vorschubwalzen 10 stellen beispielhaft eine Folienabzugseinrichtung
dar, die gesteuert sein kann, um einen Folienabschnitt mit einer vorbestimmten Länge
abzuziehen. In Abwickelrichtung 5 der Verpackungsfolie 4 gesehen unterhalb der Folienabzugseinrichtung
8, 10 sind eine Abtrenn- oder Schneideinrichtung 12 mit einem quer zur Folie angeordneten
Messer und eine Schweißeinrichtung 14 mit beiderseits der Folie angeordneten Schweißbalken
14a, b angeordnet.
[0027] Unterhalb der Schneid- und Schweißeinrichtungen 12, 14 befindet sich ein vertikal
abwärts gerichteter Einlaufbereich 18 einer Folientransporteinrichtung 20, die in
einer Transportrichtung 21 arbeitet und im Wesentlichen aus zwei endlos umlaufenden
Förderelementen in Form von Fördergurten 22, 24 besteht, die innerhalb eines Förderbereichs,
der mit dem Einlaufbereich 18 beginnt und mit einem Abgabebereich 26 endet, zumindest
stellenweise gegeneinander gedrückt sind. Die Folientransporteinrichtung transportiert
den abgetrennten und einseitig verschweißten Folienabschnitt der Länge nach, wobei
eine Längsrichtung des Folienabschnitts mit der Transportrichtung 21 übereinstimmt.
[0028] Fig. 7 zeigt schematisch, dass die Folientransporteinrichtung nicht nur aus zwei
Förderelementen bestehen kann, sondern dass jedes Förderelement aus zwei oder mehr
in Transportrichtung aufeinander folgenden Teilförderelementen gebildet sein kann,
die sich gegenseitig ergänzen. Beispielsweise kann ein erstes Förderelement aus zwei
ersten Teilförderelementen 22.1, 22.2 bestehen, die beispielsweise als Fördergurte
bzw. Teilfördergurte ausgebildet sein können und einem einheitlichen zweiten Förderelement
24 in Form eines Fördergurts gegenüberstehen, wobei die Verpackungsfolie 4 bzw. ein
Folienabschnitt 7 zwischen den gegeneinander gedrückten Förder- bzw. Teilförderelementen
reibschlüssig aufgenommen ist.
[0029] In der dargestellten Ausführungsform folgt auf den Einlaufbereich 18 zunächst ein
horizontaler Förderbereich 28, in dem die Fördergurte 22, 24 im Wesentlichen horizontal
verlaufen. An den horizontalen Förderbereich 28 schließt sich ein vertikaler, nach
oben verlaufender Förderbereich 30 an, in dessen Verlauf die aneinanderliegenden Fördergurte
22, 24 mehrfach um horizontale Umlenkrollen 32 in abwechselnde, leicht von der Vertikalen
abweichende Richtungen umgelenkt sind, so dass die Fördergurte 22, 24 möglichst über
einen großen Teil oder die gesamte Länge des vertikalen Förderbereichs 30 gegeneinander
angedrückt sind.
[0030] An den vertikalen Förderbereich 30 schließt sich ein horizontaler Übergabebereich
34 an, der mit dem vertikal abwärts gerichteten Abgabebereich 26 innerhalb eines Hubwerkrahmens
36 der Vorrichtung endet. Der Abgabebereich 26 mit Abgabeende 26a befindet sich oberhalb
einer Öffnungsstation oder Folienöffnungseinrichtung 40, die Mittel zum Greifen und
Öffnen der Folie aufweist.
[0031] An zwei parallelen Umlenkrollen 26b werden die Förderelemente umgelenkt und voneinander
getrennt, wobei der bis hierher dazwischen transportierte Folienabschnitt freigegeben
oder abgegeben wird.
[0032] Fig. 4 lässt erkennen, dass vier Greifelemente 40a in Form von Flächensaugern vorhanden
sind, mit denen eine Vorderwand 4a und eine Rückwand 4b eines Endabschnitts des Folienabschnitts
7 jeweils von zwei Flächensaugern erfasst und schlauchförmig geöffnet werden können,
wobei sich die zunächst noch gefalteten Seitenwände 4c der Schlauchfolie entfalten
und ein offener Folienschlauch oder eine endseitig abgeschweißte Folienhaube gebildet
wird, der bzw. die auf eine Reffeinrichtung 44 aufgerefft wird.
[0033] Unterhalb der Folienöffnungseinrichtung 40 befindet sich eine vertikal verfahrbare
Überzieheinrichtung 42, die in dem dargestellten Ausführungsbeispiel als Reffeinrichtung
vier in den Ecken eines Quadrats oder Rechtecks angeordnete Reffbügel 44 zum Übernehmen
und Aufreffen eines Folienabschnitts 7 aufweist. Die Überzieheinrichtung 42 ist zwischen
einer in Fig. 1 und 2 dargestellten Überziehausgangshöhe H bis zu einer Überziehendhöhe
h vertikal verfahrbar, um einen abgetrennten Folienabschnitt über den Gutstapel 2
zu ziehen.
[0034] Die Überziehausgangshöhe H ist so bemessen, dass Gutstapel 2 mit einer größtmöglichen
Höhe von der Vorrichtung problemlos zu verarbeiten sind, während die Überziehendhöhe
h knapp unterhalb einer Unterkante 2a eines Stapels 2 liegt, so dass die Folie bei
Bedarf mit "Unterstretch", die Unterkante 2a untergreifend, über den Stapel gezogen
werden kann.
[0035] Der Gutstapel 2 selbst befindet sich auf einer Fördereinrichtung 48 in einem vertikalen
Abstand F über einer Hallenebene 50, auf der die Vorrichtung angeordnet ist und von
der aus Arbeiten an der Vorrichtung vorgenommen werden, wie beispielsweise Wartungs-
oder Reparaturarbeiten und Austausch der Folienrolle 6.
[0036] Um Arbeiten an den Vorschubwalzen 10, der Schneideinrichtung 12 und der Schweißeinrichtung
14 sowie den Austausch der Folienrolle 6 in einfacher Weise z. B. von einer Bedienungsperson,
die auf der Hallenebene 50 steht, durchführen zu können, sollten sich die genannten
Vorrichtungselemente nicht höher als beispielsweise 1,5 m oberhalb der Hallenebene
50 befinden, um problemlos darauf zugreifen zu können. Die Folienrolle 6 kann höher
angeordnet sein, beispielsweise bis zu 2 m oder noch höher, da sie in der Regel nicht
unmittelbar von einer Bedienungsperson, sondern mittels eines Transportgeräts, beispielsweise
mit einem Gabelstapler, bewegt wird.
[0037] Unabhängig davon, ob eine Hallenebene 50 als "Bezugsebene" für eine günstige Positionierung
der Abzugseinrichtung und Schneid- und Schweißeinrichtungen vorhanden ist, bietet
es erhebliche Vorteile, wenn sich die genannten Einrichtungen unterhalb der Überziehausgangshöhe
H befinden, und zwar zweckmäßigerweise innerhalb eines Folienvorbereitungsbereichs
V, der sich von unterhalb der Überziehendhöhe h bis in höchstens 50 % oder 75% der
Überziehausgangshöhe H erstreckt.
[0038] Erfindungsgemäß ist benachbart zu dem Abgabeende 26a der Folientransporteinrichtung
20 eine Einrichtung zum Neutralisieren elektrostatischer Aufladungen der Verpackungsfolie
4 angeordnet, die in der dargestellten Ausführungsform zwei stabförmige Ionenerzeuger
60 umfasst. Die Ionenerzeuger 60 sind jeweils parallel und benachbart zu einer am
Abgabeende 26a angeordneten Umlenkrolle 26b der Folientransporteinrichtung 20 angeordnet.
Wie Fig. 5 zeigt, ist zwischen dem Abgabeende 26a der Folientransporteinrichtung 20
und der Reffeinrichtung 44 ein Folienweg 62 gebildet, entlang dem der Folienabschnitt
7 bei angenähert umgekehrt V-förmigem Verlauf der Vorder- und Rückwand 4a, b geöffnet
und aufgerefft wird. Die Ionenerzeuger 60 befinden sich bevorzugt außerhalb eines
von dem schlauchförmigen Folienabschnitt umschlossenen Innenbereichs, so dass die
Möglichkeit besteht, nicht nur das Folienmaterial, sondern auch die soeben voneinander
getrennten und deshalb ggf. besonders statisch aufgeladenen Förderelemente antistatisch
mit Ionen zu beaufschlagen.
[0039] Jeder Ionenerzeuger 60 weist über seine Länge verteilt eine Anzahl von Ionendüsen
auf, beispielsweise mindestens 5, 10, 20 oder 30 einzelne Ionendüsen, die zu der Vorder-
und Rückwand 4a, b des geöffneten Folienabschnitts 7 gerichtet sind. Die Ionenerzeuger
60 weisen vorzugsweise eine Länge L auf, die mit einer Breite B des geöffneten Folienabschnitts
7 oder mit einer Breite von Vorderwand und Rückwand des Folienabschnitts übereinstimmt.
Optional können weitere Ionenerzeuger benachbart zu den Seitenwänden 4c angeordnet
sein, die beim Öffnen des Folienabschnitts 7 aus ihrer eingefalteten Stellung in eine
im Wesentlichen ebenen und senkrecht zu Vorder- und Rückwand angeordnete Stellung
überführt werden. Diese zusätzlichen Ionenerzeuger können kürzer sein als die der
Vorder- und Rückwand zugeordneten Ionenerzeuger 60, und sie können in einen Bereich,
der zwischen zwei gegenüberliegenden Greifelementen 40a und unterhalb der seitlichen
Enden der Umlenkrollen 26b liegt, hineinragen, damit ein möglichst geringer Abstand
zu den sich öffnenden Seitenwänden 4c erreicht wird.
[0040] Die Ionendüsen der Ionenerzeuger 60 können regelbar sein, um die Neutralisationswirkung
zu optimieren. Die angelegte Spannung und/oder deren Pulsmodulation und/oder die Luftspülung
der Ionendüsen kann in Abhängigkeit von der Aufladungsintensität des Folienabschnitts
und von der Geschwindigkeit, mit der der Folienabschnitt an den Ionenerzeugern vorbeiläuft,
regelbar sein.
Bezugszeichenliste
[0041]
- 2
- Gutstapel
- 2a
- Unterkante
- 4
- Folie
- 4a
- Vorderwand
- 4b
- Rückwand
- 4c
- Seitenwand
- 5
- Abwickelrichtung
- 6
- Folienrolle (Folienvorrat)
- 7
- Folienabschnitt
- 8
- Umlenkwalze
- 10
- Vorschubwalzen
- 12
- Schneideinrichtung (Abtrenneinrichtung)
- 14
- Schweißeinrichtung
- 14a, b
- Schweißbalken
- 18
- Einlaufbereich
- 20
- Folientransporteinrichtung
- 21
- Transporteinrichtung
- 22
- erster Fördergurt (Förderelement)
- 22.1, 22.2
- erster Teilfördergurt (Teilförderelement)
- 24
- zweiter Fördergurt (Förderelement)
- 26
- Abgabebereich
- 26a
- Abgabeende
- 26b
- Umlenkrolle
- 28
- horizontaler Förderbereich
- 30
- vertikaler Förderbereich
- 32
- Umlenkrollen
- 34
- Übergabebereich
- 36
- Hubwerksrahmen
- 40
- Folienöffnungseinrichtung
- 40a
- Greifelement
- 42
- Überzieheinrichtung
- 44
- Reffbügel (Reffeinrichtung)
- 48
- Fördereinrichtung
- 50
- Hallenebene
- 60
- Ionenerzeuger
- 62
- Folienweg
- B
- Breite (von 4a, b)
- H
- Überziehausgangshöhe
- h
- Überziehendhöhe
- F
- Abstand zwischen 48 und 50
- L
- Länge (von 60)
- V
- Folienvorbereitungsbereich
1. Verfahren zum Umhüllen eines Gegenstands (2) mit einer schlauchförmigen Verpackungsfolie
(4), mit den Schritten:
- Bereitstellen eines Vorrats (6) an schlauchförmiger, flach zusammengefalteter Verpackungsfolie
(4),
- Abziehen der Verpackungsfolie (4) von dem Vorrat (6) und Transportieren der Verpackungsfolie
(4) bis zu einer Öffnungsstation (40),
- Abtrennen eines für einen Umhüllungsvorgang benötigten Folienabschnitts (7),
- Transportieren der Verpackungsfolie (4) vor Erreichen der Öffnungsstation (40) durch
reibschlüssiges Erfassen zwischen mindestens zwei gegeneinander gedrückten, in einer
Transportrichtung (21) bewegten endlos umlaufenden Förderelementen (22, 24), wobei
die Förderelemente (22,24) an einem Abgabeende (26a) um zwei parallele Umlenkrollen
(26b) umgelenkt und voneinander getrennt werden,
- Öffnen des Folienabschnitts (7),
- Aufreffen des Folienabschnitts (7) auf eine Reffeinrichtung (44) und Umhüllen des
Gegenstands (2), gekennzeichnet dadurch, dass
der Folienabschnitt (7) vor und/oder während des Öffnens zumindest bereichsweise antistatisch
behandelt wird und elektrostatische Aufladungen auf der Verpackungsfolie (4) zumindest
teilweise neutralisiert werden, indem die Verpackungsfolie (4) von stabförmigen Ionenerzeugern
(60) antistatisch behandelt wird, die jeweils parallel und benachbart zu einer an
dem Abgabeende (26a) angeordneten Umlenkrolle (26b) angeordnet sind, und wobei das
erste und/oder das zweite Förderelement (20, 22) als zumindest bereichsweise elektrisch
leitfähiger Transportgurt ausgebildet ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ionenerzeuger (60) außerhalb eines von dem schlauchförmigen Folienabschnitt (7)
umschlossenen Innenbereichs angeordnet werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verpackungsfolie (4) als Seitenfaltenschlauch bevorratet und zugeführt wird,
mit einer Vorderwand (4a), einer Rückwand (4b) und zwei dazwischen eingefalteten Seitenwänden
(4c), wobei vor und/oder während des Öffnens die Vorderwand (4a) und die Rückwand
(4b) antistatisch behandelt werden.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass nach Beginn des Öffnens auch die Seitenwände (4c) antistatisch behandelt werden.
5. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verpackungsfolie (4) nach Verlassen der Förderelemente (22, 24) geöffnet wird,
wobei die Vorderwand (4a) und die Rückwand (4b) im Bereich der Förderelemente (22,
24) aufeinander liegen und nach Verlassen der Förderelemente (22, 24) umgekehrt V-förmig
geöffnet und antistatisch behandelt werden.
6. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die antistatische Behandlung eine Überwachung oder Erfassung der elektrostatischen
Ladung der Verpackungsfolie (4), eine Ionenerzeugung mittels Entladungselektroden
und eine von den Entladungselektroden zu der Verpackungsfolie (4) gerichtete Luftspülung
umfasst.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderelemente (22, 24) im Betrieb laufend entladen werden.
8. Vorrichtung zum Umhüllen eines Gegenstands (2) mit einer schlauchförmigen Verpackungsfolie
(4), umfassend:
- einen Vorrat (6) an schlauchförmiger, flach zusammengefalteter Verpackungsfolie
(4),
- eine Abzugseinrichtung zum Abziehen der Verpackungsfolie (4) von dem Vorrat (6),
- eine Abtrenneinrichtung zum Abtrennen eines Folienabschnitts (7),
- eine Folientransporteinrichtung (20) zum Transportieren der Verpackungsfolie zu
einer Öffnungseinrichtung (40), wobei die Öffnungseinrichtung (40) Greifelemente (40a)
zum Erfassen des Folienabschnitts (7) aufweist, wobei die Folientransporteinrichtung
(20) ein erstes endlos umlaufendes Förderelement (22) und ein gegen das erste Förderelement
(22) gedrücktes zweites endlos umlaufendes Förderelement (24) umfasst, die in einer
Transportrichtung (21) antreibbar sind und zwischen denen der Folienabschnitt (7)
zwischen der Abtrenneinrichtung (12) und einem Abgabeende (26a) reibschlüssig aufnehmbar
ist,
- eine Reffeinrichtung (44) zum Aufreffen des Folienabschnitts (7),
- eine Überzieheinrichtung (42) zum Umhüllen des Gegenstands (2) mit dem Folienabschnitt
(7), gekennzeichnet durch
- eine Einrichtung (60) zum Neutralisieren elektrostatischer Aufladungen auf der Verpackungsfolie
(4), die an dem Abgabeende (26a) der Folientransporteinrichtung (20), das sich mit
Abstand oberhalb der Öffnungseinrichtung (40) befindet, angeordnet ist und durch zwei oder mehr stabförmige Ionenerzeuger (60) gebildet ist, die jeweils parallel
und benachbart zu einer von zwei an dem Abgabeende (26a) angeordneten parallelen Umlenkrollen
(26b) der Folientransporteinrichtung (20) angeordnet sind, wobei das erste und/oder
das zweite Förderelement (20, 22) als zumindest bereichsweise elektrisch leitfähiger
Transportgurt ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Ionenerzeuger (60) außerhalb eines von dem schlauchförmigen Folienabschnitt (7)
umschlossenen Innenbereichs angeordnet sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Abgabeende (26a) der Folientransporteinrichtung (20) und der Reffeinrichtung
(44) ein Folienweg (62) gebildet ist, an dem entlang der Folienabschnitt (7) geöffnet
und aufgerefft wird, wobei die Ionenerzeuger (60) in einem Abstand von bis zu 300
mm, 150 mm oder 50 mm von dem Folienweg (62) angeordnet ist.
1. Method for enclosing an object (2) with a tubular packaging film (4), comprising the
steps:
- Providing a supply (6) of tubular, folded flat packaging film (4),
- Drawing off the packaging film (4) from the supply (6) and transporting the packaging
film (4) to an opening station (40),
- Separating a film portion (7) required for an enclosing operation,
- Transporting the packaging film (4) before reaching the opening station (40) by
frictional engagement between at least two infinitely rotating conveying elements
(22, 24) pressed against each other, moving in a transport direction (21), wherein
the conveying elements (22, 24) at a delivery end (26a) are diverted around two parallel
re-direction rollers (26b) and separated from one another,
- Opening the film portion (7),
- Gathering up the film portion (7) onto gathering apparatus (44) and enclosing the
object (2), characterized in that
the film portion (7) is anti-statically treated before and/or during opening, at least
in sections, and electrostatic charges on the packaging film (4) are at least partly
neutralized, by the packaging film (4) being anti-statically treated with rod-like
ion generators (60), which in each case are arranged parallel and adjacent to a re-direction
roller (26b) arranged at the delivery end (26a), and wherein the first and/or second
conveying element (20, 22) is formed as transport belt, which is electrically conductive,
at least in sections.
2. Method according to claim 1, characterized in that the ion generators (60) are arranged outside an internal area surrounded by the tubular
film portion (7).
3. Method according to claim 1 or 2, characterized in that the packaging film (4) is supplied and fed as gusseted tube, with a front panel (4a),
a rear panel (4b) and two side panels (4c), folded in between, wherein the front panel
(4a) and the rear panel (4b) are anti-statically treated before and/or during opening.
4. Method according to claim 3, characterized in that the side panels (4c) are also anti-statically treated after start of opening.
5. Method in accordance with any one of the above claims, characterized in that the packaging film (4) is opened after leaving the conveying elements (22, 24), wherein
the front panel (4a) and the rear panel (4b) in the region of the conveying elements
(22, 24) lie one top of the other and are opened the other way round in a V-shape
and anti-statically treated after leaving the conveying elements (22, 24).
6. Method in accordance with any one of the above claims, characterized in that the antistatic treatment includes monitoring or detecting the electrostatic charge
of the packaging film (4), ion generation by means of discharging electrodes and air
flushing directed from the discharging electrodes to the packaging film (4).
7. Method in accordance with any one of claims 5 to 7, characterized in that the conveying elements (22, 24) are constantly discharged in operation.
8. Device for enclosing an object (2) with a tubular packaging film (4), comprising:
- a supply (6) of tubular, folded flat packaging film (4),
- draw-off means for drawing off the packaging film (4) from the supply (6),
- separation means for separating a film portion (7),
- film transport equipment (20) for transporting the packaging film to an opening
means (40), wherein the opening means (40) has grab elements (40a) to grip the film
portion (7), wherein the film transport equipment (20) comprises a first infinitely
rotating conveying element (22) and a second infinitely rotating conveying element
(24) pressed against the first conveying element (22), which can be driven in a transport
direction (21) and the film portion (7) can be frictionally engaged between the separation
means (12) and a delivery end (26a),
- gathering apparatus (44) for gathering up the film portion (7),
- a covering device (42) for enclosing the object (2) with the film portion (7),
- means (60) for neutralizing electrostatic charges on the packaging film (4), arranged
at the delivery end (26a) of the film transport equipment (20), which is situated
at a distance above the opening means (40), and is formed by two or more rod-like
ion generators (60), which in each case are arranged parallel and adjacent to one
of two parallel re-direction rollers (26b) of the film transport equipment (20), arranged
at the delivery end (26a), wherein the first and/or second conveying element (20,
22) is formed as transport belt, which is electrically conductive, at least in sections.
9. Device according to claim 8, characterized in that the ion generators (60) are arranged outside an internal area surrounded by the tubular
film portion (7).
10. Device according to claim 8 or 9, characterized in that a film path (62), along which the film portion (7) is opened and gathered up, is
formed between the delivery end (26a) of the film transport equipment (20) and the
gathering apparatus 44, wherein the ion generators (60) are situated at a distance
of up to 300 mm, 150 mm or 50 mm from the film path (62).
1. Procédé permettant d'envelopper un objet (2) au moyen d'un film d'emballage tubulaire
(4), comportant les étapes consistant à :
- fournir un approvisionnement (6) de film d'emballage tubulaire plat et plié (4),
- extraire le film d'emballage (4) en provenance de l'approvisionnement (6) et transporter
le film d'emballage (4) jusqu'à une station d'ouverture (40),
- séparer une partie de film (7) nécessaire pour une opération d'enveloppement,
- transporter le film d'emballage (4) avant d'atteindre la station d'ouverture (40)
par mise en prise par frottement entre au moins deux éléments de transport à rotation
infinie (22, 24) comprimés l'un contre l'autre, se déplaçant dans une direction de
transport (21), dans lequel les éléments de transport (22, 24) au niveau d'une extrémité
de distribution (26a) sont détournés autour de deux rouleaux de redirection parallèles
(26b) et séparés l'un par rapport à l'autre,
- ouvrir la partie de film (7),
- assembler la partie de film (7) sur l'appareil d'assemblage (44) et envelopper l'objet
(2), caractérisé en ce que
la partie de film (7) subit un traitement antistatique avant et/ou pendant l'ouverture,
au moins dans des sections, et des charges électrostatiques sur le film d'emballage
(4) sont au moins partiellement neutralisées, par le film d'emballage (4) ayant subi
un traitement antistatique par des générateurs d'ions en forme de tige (60), qui dans
chaque cas sont agencés en parallèle et de manière adjacente par rapport à un rouleau
de redirection (26b) agencé au niveau de l'extrémité de distribution (26a), et dans
lequel le premier et/ou le deuxième élément de transport (20, 22) est formé sous la
forme d'une courroie de transport, qui est électriquement conductrice, au moins dans
des sections.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les générateurs d'ions (60) sont agencés à l'extérieur d'une zone interne entourée
par la partie de film tubulaire (7).
3. Procédé selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisé en ce que le film d'emballage (4) est fourni et alimenté sous la forme de tube à soufflets,
avec un panneau avant (4a), un panneau arrière (4b) et deux panneaux latéraux (4c),
pliés entre eux, dans lequel le panneau avant (4a) et le panneau arrière (4b) subissent
un traitement antistatique avant et/ou pendant l'ouverture.
4. Procédé selon la revendication 3, caractérisé en ce que les panneaux latéraux (4c) subissent également un traitement antistatique après le
début de l'ouverture.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le film d'emballage (4) est ouvert après avoir quitté les éléments de transport (22,
24), dans lequel le panneau avant (4a) et le panneau arrière (4b) dans la région des
éléments de transport (22, 24) reposent l'un sur l'autre et sont ouverts dans l'autre
sens en forme de V et subissent un traitement antistatique après avoir quitté les
éléments de transport (22, 24).
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le traitement antistatique comprend le contrôle ou la détection de la charge électrostatique
du film d'emballage (4), la génération d'ions au moyen d'électrodes de décharge et
le soufflage à l'air dirigé en provenance des électrodes de décharge vers le film
d'emballage (4).
7. Procédé selon l'une quelconque des revendications 5 à 7, caractérisé en ce que les éléments de transport (22, 24) sont constamment déchargés en cours de fonctionnement.
8. Dispositif permettant d'envelopper un objet (2) au moyen d'un film d'emballage tubulaire
(4), comportant :
- un approvisionnement (6) de film d'emballage tubulaire plat et plié (4),
- un moyen d'extraction servant à extraire le film d'emballage (4) en provenance de
l'approvisionnement (6),
- un moyen de séparation servant à séparer une partie de film (7),
- un équipement de transport de film (20) servant à transporter le film d'emballage
jusqu'à un moyen d'ouverture (40), dans lequel le moyen d'ouverture (40) a des éléments
de préhension (40a) pour saisir la partie de film (7), dans lequel l'équipement de
transport de film (20) comporte un premier élément de transport à rotation infinie
(22) et un deuxième élément de transport à rotation infinie (24) comprimé contre le
premier élément de transport (22), qui peuvent être entraînés dans une direction de
transport (21) et la partie de film (7) peut être mise en prise par frottement entre
le moyen de séparation (12) et une extrémité de distribution (26a),
- un appareil d'assemblage (44) servant à assembler la partie de film (7),
- un dispositif de recouvrement (42) servant à envelopper l'objet (2) au moyen de
la partie de film (7),
- un moyen (60) servant à neutraliser des charges électrostatiques sur le film d'emballage
(4), agencé au niveau de l'extrémité de distribution (26a) de l'équipement de transport
de film (20), qui se trouve à une distance au-dessus du moyen d'ouverture (40), et
qui est formé par deux ou plusieurs générateurs d'ions en forme de tige (60), qui
dans chaque cas sont agencés en parallèle et de manière adjacente par rapport à l'un
de deux rouleaux de redirection parallèles (26b) de l'équipement de transport de film
(20), agencés au niveau de l'extrémité de distribution (26a), dans lequel le premier
et/ou le deuxième élément de transport (20, 22) est formé sous la forme d'une courroie
de transport, qui est électriquement conductrice, au moins dans des sections.
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que les générateurs d'ions (60) sont agencés à l'extérieur d'une zone interne entourée
par la partie de film tubulaire (7).
10. Dispositif selon la revendication 8 ou la revendication 9, caractérisé en ce que une trajectoire de film (62), le long de laquelle la partie de film (7) est ouverte
et assemblée, est formée entre l'extrémité de distribution (26a) de l'équipement de
transport de film (20) et l'appareil d'assemblage 44, dans lequel les générateurs
d'ions (60) sont situés à une distance pouvant aller jusqu'à 300 mm, 150 mm ou 50
mm depuis la trajectoire de film (62).