| (19) |
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(11) |
EP 2 910 796 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.04.2018 Patentblatt 2018/14 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.02.2015 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Anordnung mit einer Steuerventileinrichtung mit einer Schwimmstellung
Assembly with a control valve device with a float position
Assemblage avec un dispositif de vanne de commande à position flottante
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
24.02.2014 DE 102014102336
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.08.2015 Patentblatt 2015/35 |
| (73) |
Patentinhaber: Linde Hydraulics GmbH & Co. KG |
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63743 Aschaffenburg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Kraft, Wolfgang
63762 Ringheim (DE)
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| (74) |
Vertreter: Patentship
Patentanwaltsgesellschaft mbH |
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Elsenheimerstraße 65 80687 München 80687 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 10 349 714
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DE-B4- 10 149 787
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Anordnung mit einer Steuerventileinrichtung zur Steuerung
eines doppeltwirkenden Hydraulikzylinders einer mobilen Arbeitsmaschine, wobei die
Steuerventileinrichtung ein in Zwischenstellungen drosselndes Steuerventil umfasst,
das an eine Förderleitung einer Pumpe, an eine Behälterleitung, an eine Anhebeleitung,
die mit einer Anhebeseite des Hydraulikzylinders in Verbindung steht, und an eine
Absenkleitung, die mit einer Absenkseite des Hydraulikzylinders in Verbindung steht,
angeschlossen ist, wobei das Steuerventil eine Neutralstellung, in der die Verbindung
der Pumpenleitung und der Behälterleitung mit der Anhebeleitung und der Absenkleitung
abgesperrt ist, eine Hebenstellung, in der die Förderleitung mit der Anhebeleitung
und die Absenkleitung mit der Behälterleitung verbunden ist, und eine Senkenstellung
aufweist, in der die Förderleitung mit der Absenkleitung und die Anhebeleitung mit
der Behälterleitung verbunden ist, wobei die Steuerventileinrichtung eine Schwimmstellung
für den Hydraulikzylinder aufweist, wobei in der Schwimmstellung des Hydraulikzylinders
das Steuerventil in die Senkenstellung betätigt ist, in der die Anhebeleitung mit
der Behälterleitung verbunden ist, und die Verbindung der Pumpe mit der Absenkseite
des Hydraulikzylinders wirkungslos geschaltet ist, wobei ein Entlastungsventil vorgesehen
ist, mittels dem die Absenkseite des Hydraulikzylinders unter Umgehung des Steuerventils
mit dem Behälter verbindbar ist, wobei in der Schwimmstellung mittels des Entlastungsventils
die Absenkseite des Hydraulikzylinders mit dem Behälter verbunden ist, wobei im Hebenbetrieb
des Hydraulikzylinders das Steuerventil in die Hebenstellung betätigt ist, in der
die Förderleitung mit der Anhebeleitung verbunden ist, und im Hebenbetrieb des Hydraulikzylinders
mittels des Entlastungsventils die Absenkseite des Hydraulikzylinders mit dem Behälter
verbindbar ist, so dass die Absenkleitung des Hydraulikzylinders über das Entlastungsventil
mit dem Behälter in Verbindung steht und der aus der Absenkseite des Hydraulikzylinders
abströmende Druckmittelvolumenstrom über das Entlastungsventil zum Behälter abströmt.
Gattungsgemäße Steuerventileinrichtungen werden in mobilen Arbeitsmaschinen, beispielweise
Baggern oder Radladern, zur Steuerung von Hydraulikzylindern eingesetzt, die eine
Arbeitsausrüstung der Arbeitsmaschine steuern, beispielsweise einen Ausleger eines
Baggers oder eines Radladers.
[0002] Bei gattungsgemäßen Steuerventileinrichtungen wird mit der Schwimmstellung der Steuerventileinrichtung,
in der die Absenkseite und die Anhebeseite des Hydraulikzylinders mit dem Behälter
verbunden, bei entsprechender Last an dem Hydraulikzylinders ein energiesparendes
Absenken des Hydraulikzylinders ohne Pumpenvolumenstrom erzielt. Mit der Schwimmstellung
der Steuerventileinrichtung wird ebenfalls ermöglicht, dass eine auf die Bodenoberfläche
abgesenkte Arbeitsausrüstung der Arbeitsmaschine den Bodenunebenheiten folgen kann.
[0003] Um in Verbindung mit einem Steuerventil, das lediglich eine Neutralstellung, eine
Hebenstellung und eine Senkenstellung aufweist, eine Schwimmstellung zu erzielen,
ist es aus der
DE 101 49 787 B4 bekannt, das Steuerventil in die Senkenstellung zu betätigen und eine der Absenkseite
des Hydraulikzylinders zugeordnete Druckwaage in die Sperrstellung zu betätigen. In
der Senkenstellung ist somit die Anhebeseite des Hydraulikzylinders über das Steuerventil
mit dem Behälter verbunden. Über die in die Sperrstellung beaufschlagte Druckwaage
wird die Verbindung der Pumpe mit der Absenkseite des Hydraulikzylinders abgesperrt
und somit die Verbindung der Pumpe mit der Absenkseite des Hydraulikzylinders wirkungslos
geschaltet. Um in der Schwimmstellung die Absenkseite des Hydraulikzylinders ebenfalls
mit dem Behälter zu verbinden, ist ein im Einstelldruck variables Absicherungsventil
vorgesehen, das der Absenkleitung zugeordnet ist und in der Schwimmstellung auf einen
minimalen Einstelldruck verstellt wird, um in der Schwimmstellung ebenfalls die Absenkseite
des Hydraulikzylinders mit dem Behälter zu verbinden. In der Schwimmstellung wird
weiterhin die Weiterleitung des Lastdrucksignals des Hydraulikzylinders an eine Fördervolumenstelleinrichtung
der Pumpe unterbrochen, so dass die Pumpe in der Schwimmstellung der Steuerventileinrichtung
lediglich einen minimalen Förderstrom liefert.
[0004] Um in Verbindung mit einem Steuerventil, das lediglich eine Neutralstellung, eine
Hebenstellung und eine Senkenstellung aufweist, eine Schwimmstellung zu erzielen,
ist es aus der
WO 2013/103954 A2 bekannt, das Steuerventil in die Senkenstellung zu betätigen, in der die Anhebeseite
des Hydraulikzylinders über das Steuerventil mit dem Behälter verbunden ist. Um die
Absenkseite des Hydraulikzylinders mit dem Behälter zu verbinden und die Verbindung
der Pumpe mit der Absenkseite des Hydraulikzylinders wirkungslos zu schalten, ist
ein Ablassventil vorgesehen, das in der Schwimmstellung in eine Durchflussstellung
angesteuert wird, in der die Absenkleitung mit dem Behälter verbunden ist. Eine Pumpe
ist elektrisch in dem Fördervolumen verstellbar und wird in der Schwimmstellung derart
angesteuert, dass die Pumpe lediglich einen geringen Förderstrom liefert.
Im Hebenbetrieb des Hydraulikzylinders strömt bei derartigen Steuerventileinrichtungen
das aus der Absenkseite des Hydraulikzylinders verdrängte Druckmittel über entsprechende
Steuerkanten des Steuerventils in den Behälter. Je nach konstruktiver Gestaltung des
Steuerventils kann sich für das über das in der Hebenstellung befindliche Steuerventil
in den Behälter abströmende Druckmittel des Hydraulikzylinders ein hoher Staudruck
und somit Gegendruck aufbauen, der entsprechende Energieverluste und somit eine entsprechende
Verlustleistung im Hebenbetrieb des Hydraulikzylinders nach sich zieht.
[0005] Eine gattungsgemäße Anordnung ist aus der
DE 103 49 714 A1 bekannt. Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Steuerventileinrichtung
der eingangs genannten Gattung zur Verfügung zu stellen, das mit geringem Bauaufwand
und geringem Kostenaufwand eine Schwimmstellung ermöglicht und eine Verringerung der
Verlustleistung im Hebenbetrieb des Hydraulikzylinders ermöglicht. Diese Aufgabe wird
erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Steuerventileinrichtung eine in der Verbindung
der Förderleitung der Pumpe mit der Absenkseite des Hydraulikzylinders angeordnete
Druckwaage aufweist, wobei in der Schwimmstellung des Hydraulikzylinders die Druckwaage
durch ein Drucksignal in eine Sperrstellung betätigt ist.
Das für die Schwimmstellung bereits vorhandene Entlastungsventil, mittels dem die
Absenkseite des Hydraulikzylinders unter Umgehung des Steuerventils mit dem Behälter
verbindbar ist, wird auch verwendet, um im Hebenbetrieb des Hydraulikzylinders die
Absenkseite des Hydraulikzylinders unter Umgehung des Steuerventils mit dem Behälter
zu verbinden. Mit dem bereits vorhandenen Entlastungsventil kann somit im Hebenbetrieb
des Hydraulikzylinders der Staudruck in der Absenkseite des Hydraulikzylinders verringert
und damit die Energieverluste und somit die Verlustleistung im Hebenbetrieb verringert
werden. Durch die Mehrfachnutzung des Entlastungsventils zur Verbindung der Absenkseite
des Hydraulikzylinders mit dem Behälter kann somit mit geringem Bauaufwand und geringem
Kostenaufwand eine Schwimmstellung des Hydraulikzylinders und eine Reduzierung des
Staudruckes im Hebenbetrieb des Hydraulikzylinders erzielt werden.
[0006] Mit einer bereits vorhandenen Druckwaage, die bei einem Load-Sensing geregelten Antriebssystem
zur lastunabhängigen Betätigung des Hydraulikzylinders bereits vorhanden ist, kann
durch eine Beaufschlagung der Druckwaage in die Sperrstellung mit geringem zusätzlichen
Aufwand für die Schwimmstellung die Verbindung der Pumpe mit der Absenkseite abgesperrt
und somit wirkungslos geschaltet werden.
[0007] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist das Entlastungsventil
als Schaltventil mit einer Sperrstellung und einer Durchflussstellung ausgebildet,
wobei das Entlastungsventil in der Schwimmstellung und beim Anheben des Hydraulikzylinders
in die Durchflussstellung betätigt ist. Ein derartiges Entlastungsventil weist einen
geringen Bauaufwand auf, so dass die Entlastung der Absenkseite des Hydraulikzylinders
für die Schwimmstellung und für die Reduzierung des Staudruckes im Hebenbetrieb mit
geringem Bauaufwand erzielt wird.
[0008] Besondere Vorteile ergeben sich, wenn gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der
Erfindung das Entlastungsventil als im Einstelldruck einstellbares und variables Absicherungsventil
ausgebildet ist, das die Absenkleitung des Hydraulikzylinders mit dem Behälter verbindet,
wobei das Absicherungsventil in der Schwimmstellung und im Hebenbetrieb des Hydraulikzylinders
auf einen minimalen Einstelldruck verstellbar ist. Mit einem im Einstelldruck veränderbaren
Absicherungsventil kann ebenfalls mit geringem Bauaufwand erzielt werden, die Absenkseite
des Hydraulikzylinders über das sich öffnende Absicherungsventil mit dem Behälter
zu verbinden, so dass die Entlastung der Absenkseite des Hydraulikzylinder für die
Schwimmstellung und für die Reduzierung des Staudruckes im Hebenbetrieb ebenfalls
mit geringem Bauaufwand erzielt werden.
[0009] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltungsform der Erfindung ist das Absicherungsventil
als Druckbegrenzungsventil oder kombiniertes Druckbegrenzungs- und Nachsaugeventil
ausgebildet, wobei der Einstelldruck des Druckbegrenzungsventils einstellbar und variabel
ist. Mit einem im Einstelldruck und somit im Öffnungsdruck einstellbaren Druckbegrenzungsventil
wird es mit besonders einfachem Bauaufwand ermöglicht, die Verbindung der Absenkseite
des Hydraulikzylinder für die Schwimmstellung und für die Reduzierung des Staudruckes
im Hebenbetrieb mit dem Behälter zu erzielen.
[0010] Mit besonderem Vorteil ist gemäß einer Ausführungsform der Erfindung das Entlastungsventil
in einer die Absenkleitung mit der Behälterleitung verbindenden Umgehungsleitung angeordnet,
wobei stromab des Anschlusses der Umgehungsleitung an die Behälterleitung in der Behälterleitung
eine Drosseleinrichtung angeordnet ist. In der Regel sind gattungsgemäße Steuerventileinrichtungen
mit zwei Entlastungsventilen versehen, von denen eines mit der Anhebeleitung in Verbindung
steht und in einer das Steuerventil umgehenden Umgehungsleitung angeordnet ist, die
mit der an das Steuerventil angeschlossenen Behälterleitung verbunden ist, und das
andere mit der Absenkleitung in Verbindung steht und in einer das Steuerventil umgehenden
Umgehungsleitung angeordnet ist, die ebenfalls mit der an das Steuerventil angeschlossenen
Behälterleitung verbunden ist. Die Entlastungsventile dienen hierbei dazu, den maximalen
Betriebsdruck in der Anhebeleitung und der Absenkleitung abzusichern. Die Ausführung
des der Absenkleitung zugeordneten Entlastungsventils als im Einstelldruck variables
und veränderbares Absicherungsventil ermöglicht es somit in besonderes kostengünstiger
Weise, das bereits vorhandene Absicherungsventil zur Maximaldruckabsicherung der Absenkseite
des Hydraulikzylinders ebenfalls zur Verbindung der Absenkseite des Hydraulikzylinders
mit dem Behälter in der Schwimmstellung und im Hebenbetrieb des Hydraulikzylinders
zu verwenden. Mit der in der Behälterleitung angeordneten Drosseleinrichtung wird
erzielt, dass eine Regeneration von Druckmittel aus der Anhebeseite in die Absenkseite
des Hydraulikzylinders erfolgen kann.
[0011] Alternativ kann das Entlastungsventil in einer von der Absenkleitung zum Behälter
geführten Zweigleitung angeordnet sein. Mit einem zusätzlichen Entlastungsventil,
das in einer von der Absenkleitung zum Behälter geführten Zweigleitung angeordnet
ist, wird mit geringem zusätzlichen Bauaufwand für das Entlastungsventil die Verbindung
der Absenkseite des Hydraulikzylinders mit dem Behälter in der Schwimmstellung und
im Hebenbetrieb erzielt.
[0012] Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltungsform der Erfindung ist das Entlastungsventil
in Abhängigkeit von einem das Steuerventil in Richtung der Hebenstellung beaufschlagenden
Ansteuersignal und/oder in Abhängigkeit von einem Schwimmstellungssignal in eine die
Absenkseite des Hydraulikzylinders mit dem Behälter verbindende Stellung betätigbar.
Hierdurch wird es auf einfache Wese möglich, das Entlastungsventil im Hebenbetrieb
und in der Schwimmstellung derart zu betätigen, dass die Absenkseite des Hydraulikzylinders
über das Entlastungsventil mit dem Behälter verbunden wird.
[0013] Bei der Ausführung des Entlastungsventils als Absicherungsventil ist hierzu vorteilhafterweise
das Absicherungsventil in Abhängigkeit von dem das Steuerventil in Richtung der Hebenstellung
ansteuernden Ansteuersignals und/oder in Abhängigkeit von dem Schwimmstellungssignal
in Richtung einer Verringerung des Einstelldruck verstellbar.
[0014] Das Entlastungsventil kann gemäß einer Ausführungsform der Erfindung elektrisch betätigbar
sein. Die Betriebszustände Schwimmstellung und Hebenbetrieb mit reduziertem Staudruck
können beispielsweise mittels entsprechender Sensoren oder anhand der Betätigung einer
Bedienvorrichtung, beispielsweise eines Joysticks, erkannt werden, um das Entlastungsventil
entsprechend zu betätigen. Zweckmäßigerweise ist hierzu eine elektronische Steuereinrichtung
vorgesehen, die das Entlastungsventil ansteuert und mit den Sensoren bzw. der Bedienvorrichtung
in Verbindung steht.
[0015] Gemäß einer alternativen Ausführungsform der Erfindung ist das Entlastungsventil
hydraulisch betätigbar.
[0016] Bei der Ausführung des Entlastungsventils als Absicherungsventil ist hierzu vorteilhafterweise
das Absicherungsventil hydraulisch im Einstelldruck veränderbar.
[0017] Das Ansteuersignal ist hierbei zweckmäßigerweise als hydraulischer Ansteuerdruck
ausgebildet, der in einer Steuerdruckleitung des Steuerventils ansteht.
[0018] Das Schwimmstellungssignal ist hierbei zweckmäßigerweise als hydraulischer Betätigungsdruck
ausgebildet, der in einer Steuerleitung ansteht.
[0019] Die hydraulische Betätigung des Entlastungsventils ist mit einfachem Bauaufwand erzielbar,
wenn eine Betätigungseinrichtung des Entlastungsventils mit einer Ansteuerleitung
verbunden ist, die an den Ausgang einer Wechselventileinrichtung angeschlossen ist,
wobei ein erster Eingang der Wechselventileinrichtung an die den hydraulischen Ansteuerdruck
führende Steuerdruckleitung angeschlossen ist und ein zweiter Eingang der Wechselventileinrichtung
an die den hydraulischen Betätigungsdruck führende Steuerleitung angeschlossen ist.
Mittels der Wechselventileinrichtung wird es auf einfache Weise möglich, im Hebenbetrieb
den Ansteuerdruck des Steuerventils an die Betätigungseinrichtung des Entlastungsventils
weiterzuleiten bzw. in der Schwimmstellung den Betätigungsdruck an die Betätigungseinrichtung
des Entlastungsventils weiterzuleiten, um sowohl in der Schwimmstellung als auch im
Hebenbetrieb des Hydraulikzylinders mittels des Entlastungsventils die Absenkseite
des Hydraulikzylinders mit dem Behälter zu verbinden.
[0020] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist ein Zweistellungs-Schaltventil
vorgesehen, das die Beaufschlagung der Betätigungseinrichtung mit dem Betätigungsdruck
steuert. Zweckmäßigerweise entlastet das Zweistellungs-Schaltventil in einer ersten
Schaltstellung die Steuerleitung zu dem Behälter und verbindet in der zweiten Schaltstellung
die Steuerleitung mit einer Betätigungsdruckquelle. Mit einem derartigen Zweistellungs-Schaltventil
wird es auf einfache Weise möglich, die Schwimmstellung durch eine Betätigung des
Zweistellungs-Schaltventils in die zweite Schaltstellung zu aktivieren bzw. durch
eine Betätigung des Zweistellungs-Schaltventils in die erste Schaltstellung zu deaktivieren.
[0021] Bei einem im Einstelldruck variablen Absicherungsventil ist die Betätigungseinrichtung
bevorzugt als Einstelldruckveränderungsvorrichtung ausgebildet.
[0022] Das Zweistellungs-Schaltventil kann elektrisch oder hydraulisch betätigbar ausgeführt
sein.
[0023] Zweckmäßigerweise ist das Drucksignal von dem Förderdruck der Pumpe gebildet. Die
Druckwaage, die im normalen Betrieb von dem Lastdruck und einer Feder in Richtung
der Sperrstellung und von dem Förderdruck der Pumpe in Richtung der Durchflussstellung
betätigt ist, kann für die Schwimmstellung auf einfache Weise in die Sperrstellung
betätigt werden, wenn anstelle des Lastdruckes der Förderdruck der Pumpe an eine in
Richtung der Sperrstellung wirkende Steuerfläche der Druckwaage geführt wird.
[0024] Die Beaufschlagung der in Richtung der Sperrstellung wirkende Steuerfläche der Druckwaage
von dem Lastdruck bzw. dem Förderdruck kann mit geringem Bauaufwand gesteuert werden,
wenn die Druckwaage eine in Richtung einer Sperrstellung wirkende Steuerfläche aufweist,
mit einer Lastdrucksignalleitung in Verbindung steht, wobei das Zweistellungs-Schaltventil
in der ersten Schaltstellung die Lastdrucksignalleitung mit einer Lastdruckmeldeleitung
verbindet, die zu einem Förderstromregler einer Load-Sensing geregelten Verstellpumpe
geführt ist, und in der zweiten Schaltstellung die Lastdrucksignalleitung mit einer
das Drucksignal führenden Signalleitung verbindet. In der ersten Schaltstellung des
Zweistellungs-Schaltventil ist somit die Druckwaage in Richtung der Sperrstellung
von dem Lastdrucksignal gesteuert und arbeitet in der normalen Weise zur lastunabhängigen
Betätigung des Hydraulikzylinders. Für die Schwimmstellung wird das Zweistellungs-Schaltventil
in die zweite Schaltstellung betätigt, so dass mittels der in die Sperrstellung betätigten
Druckwaage die Verbindung der Förderleitung der Pumpe zur Absenkseite des Hydraulikzylinders
abgesperrt wird.
[0025] Zweckmäßigerweise ist die Signalleitung an die Förderleitung der Pumpe angeschlossen.
[0026] Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden anhand der in den schematischen
Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Hierbei zeigt
- Figur 1
- den Schaltplan einer ersten Ausführungsform der Erfindung,
- Figur 2
- einen Ausschnitt der Figur 1 in einer vergrößerten Darstellung und
- Figur 3
- den Schaltplan einer zweiten Ausführungsform der Erfindung.
[0027] Die Figur 1 zeigt den Schaltplan eines Load-Sensing geregelten Antriebssystems AS
einer beispielsweise als Bagger oder Radlader ausgebildeten mobilen Arbeitsmaschine
mit einer erfindungsgemäßen Steuerventileinrichtung SV.
[0028] Das Antriebssystem AS umfasst eine im Fördervolumen verstellbare Pumpe 1, die im
dargestellten Ausführungsbeispiel im offenen Kreislauf betrieben ist und eingangsseitig
mit einem Behälter 2 in Verbindung steht und ausgangsseitig in einer Förderleitung
3 fördert, an die mehrere Verbraucher angeschlossen sind. Im dargestellten Ausführungsbeispiel
ist ein als doppeltwirkender Hydraulikzylinder 4 ausgebildeter Verbraucher dargestellt,
zu dessen Steuerung eine erfindungsgemäße Steuerventileinrichtung SV vorgesehen ist.
[0029] Die Steuerventileinrichtung SV umfasst ein in Zwischenstellungen drosselndes Steuerventil
5. Der Hydraulikzylinder 4, der als Hubzylinder ausgebildet ist, der einen Ausleger
der Arbeitsmaschine anhebt und absenkt, weist eine Anhebeseite A und eine Absenkseite
B auf. Die Anhebeseite A ist mittels einer Anhebeleitung 6a an das Steuerventil 5
angeschlossen. Die Absenkseite B ist mittels einer Absenkleitung 6b an das Steuerventil
5 angeschlossen. Das Steuerventil 5 ist weiterhin an die Förderleitung 3 der Pumpe
1 angeschlossen und steht mittels Behälterzweigleitungen 8a, 8b, die an eine Behälterleitung
8 angeschlossen sind, mit dem Behälter 2 in Verbindung.
[0030] Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Anhebeseite A von dem kolbenseitigen
Druckraum des Hydraulikzylinders 4 gebildet und die Absenkseite B von dem kolbenstangenseitigen
Druckraum des Hydraulikzylinders 4.
[0031] Das als Wegeventil ausgebildete Steuerventil 5 weist eine Neutralstellung N auf,
in der die Verbindung der der Förderleitung 3 der Pumpe 1 und die Verbindung der Behälterleitung
8 mit der Anhebeleitung 6a und der Absenkleitung 6b abgesperrt sind. In einer Hebenstellung
H des Steuerventils 5 ist die Förderleitung 3 mit der Anhebeleitung 6a verbunden und
die Absenkleitung 6b mit der Behälterzweigleitung 8b verbunden. Entsprechend ist in
einer Senkenstellung S des Steuerventils 5 die Absenkleitung 6b mit der Förderleitung
3 und die Anhebeleitung 6a mit der Behälterzweigleitung 8a verbunden. Das Steuerventil
5 weist in der Hebenstellung H eine nicht näher dargestellte Meßblende auf und ist
mit einer stromab der Meßblende angeordneten Druckwaage 11a versehen. Das Steuerventil
5 weist weiterhin in der Senkenstellung S eine nicht näher dargestellte Meßblende
auf und ist mit einer stromab der Meßblende angeordneten Druckwaage 11b versehen.
[0032] Der bei einer Betätigung des Steuerventils 5 in Richtung der Hebenstellung H stromab
der Druckwaage 11 a an der Anhebeseite A anstehende Lastdruck des Hydraulikzylinders
4 wird in eine Lastdrucksignalleitung 20a gemeldet und weitergeleitet, die an eine
Lastdruckmeldeleitung 21 des Load-Sensing-Systems angeschlossen ist. Entsprechend
wird bei einer Betätigung des Steuerventils 5 in Richtung der Senkenstellung S der
stromab der Druckwaage 11b an der Absenkseite B anstehende Lastdruck des Hydraulikzylinders
4 in eine Lastdrucksignalleitung 20b gemeldet und weitergeleitet, die mit der Lastdruckmeldeleitung
21 verbindbar ist.
[0033] Nicht weiter dargestellte, als Wegeventile ausgebildete Steuerventile zur Steuerung
weiterer Verbraucher des Antriebssystems sind entsprechend an die Förderleitung 3,
die Behälterleitung 8 und die Lastdruckmeldeleitung 21 angeschlossen.
[0034] Der Aufbau der Druckwaagen 11a bzw. 11b ist anhand der Figur 2 näher beschrieben,
in der die Steuerventileinrichtung SV der Figur 1 in einer vergrößerten Darstellung
dargestellt ist.
[0035] Die in der Hebenstellung H in dem Durchflusspfad von der Förderleitung 3 zu der Anhebeleitung
6a angeordnete Druckwaage 11a weist eine Durchflussstellung 12a sowie eine Sperrstellung
12b auf. In Richtung der Durchflussstellung 12a ist die Druckwaage 11a von dem stromab
des Messdrossel anstehenden Förderdruck beaufschlagt. In Richtung der Sperrstellung
12b ist die Druckwaage 11a von dem höchsten Lastdruck der angesteuerten Verbraucher
beaufschlagt. Der von der Lastdrucksignalleitung 20a gebildete Lastdrucksignalpfad
der Anhebeseite A beginnt stromab der Druckwaage 11a an einem Abzweig, an dem die
Lastdrucksignalleitung 20a von dem Durchflusspfad der Anhebeseite A abzweigt. Von
der Lastdrucksignalleitung 20a zweigt eine Steuerleitung 13a zu einer in Richtung
der Sperrstellung 12b wirkenden Steuerdruckfläche der Druckwaage 11a ab.
[0036] Die in der Senkenstellung S in dem Durchflusspfad von der Förderleitung 3 zu der
Absenkleitung 6b angeordnete Druckwaage 11b weist eine Durchflussstellung 12a sowie
eine Sperrstellung 12b auf. In Richtung der Durchflussstellung 12a ist die Druckwaage
11a von dem stromab des Messdrossel anstehenden Förderdruck beaufschlagt. In Richtung
der Sperrstellung 12b ist die Druckwaage 11a von dem höchsten Lastdruck der angesteuerten
Verbraucher beaufschlagt. Der von der Lastdrucksignalleitung 20b gebildete Lastdrucksignalpfad
der Absenkseite B beginnt stromab der Druckwaage 11a an einem Abzweig, an dem die
Lastdrucksignalleitung 20b von dem Durchflusspfad der Absenkseite B abzweigt. Von
der Lastdrucksignalleitung 20b zweigt eine Steuerleitung 13b zu einer in Richtung
der Sperrstellung 12b wirkenden Steuerdruckfläche der Druckwaage 11b ab.
[0037] Bei einer Betätigung mehrerer Verbraucher steht in der Lastdruckmeldeleitung 21 der
höchste Lastdruck der angesteuerten Verbraucher an, um die Fördermenge der im dargestellten
Ausführungsbeispiel als Verstellpumpe ausgebildeten Pumpe 1 zu steuern. Die Pumpe
1 weist zur Steuerung der Fördermenge eine Stelleinrichtung 25 auf, beispielsweise
eine in der Neigung verstellbare Schrägscheibe einer Axialkolbenpumpe, die zur Betätigung
mit einer Stellkolbeneinrichtung 26 in Wirkverbindung steht. Die Stellkolbeneinrichtung
26 weist einen in Richtung einer Erhöhung der Fördermenge der Pumpe 1 wirkenden Steuerdruckraum
26a auf, der mit dem Förderdruck der Pumpe 1 beaufschlagt ist. Hierzu ist eine an
die Förderleitung 3 geführte Steuerleitung 3b vorgesehen. In Richtung einer Erhöhung
der Fördermenge kann weiterhin eine Federeinrichtung 27 wirken. Die Beaufschlagung
eines in Richtung einer Verringerung der Fördermenge der Pumpe 1 wirkenden Steuerdruckraums
26b der Stellkolbenleitung 26 ist mittels eines als Bedarfstromregelventils ausgebildeten
Förderstromreglers 30 steuerbar. Der Förderstromregler 30 verbindet in der dargestellten
ersten Steuerstellung 30a den Steuerdruckraum 26b mit dem Behälter 2. In einer zweiten
Steuerstellung 30b ist der Steuerdruckraum 26b mit der Förderleitung der Pumpe 1 verbunden
und somit von dem Förderdruck der Pumpe 1 beaufschlagt. Der Förderstromregler 30 ist
von dem Förderdruck der Pumpe 1 in Richtung der zweiten Steuerstellung 30b beaufschlagt.
In Richtung der ersten Steuerstellung 30a ist der Förderstromregler 30 von dem in
der Lastdruckmeldeleitung 21 anstehenden höchsten Lastdruck der angesteuerten Verbraucher
und einer Federeinrichtung 31 beaufschlagt, deren Vorspannung der Regeldruckdifferenz
des Load-Sensing-Systems entspricht.
[0038] Das Steuerventil 5 ist mittels eines Ansteuersignals X in Richtung der Hebenstellung
H und mittels eines Ansteuersignals Y in Richtung der Senkenstellung S betätigbar.
Das Ansteuersignal X ist von einem hydraulischen Ansteuerduck gebildet, der in einer
Steuerdruckleitung 35a ansteht, der mit einer entsprechenden Steuerfläche des Steuerventils
5 in Verbindung steht. Das Ansteuersignal Y ist entsprechend von einem hydraulischen
Ansteuerduck gebildet, der in einer Steuerdruckleitung 35b ansteht, der mit einer
entsprechenden Steuerfläche des Steuerventils 5 in Verbindung steht.
[0039] Die Steuerventileinrichtung SV ist zur Maximaldruckabsicherung des Hydraulikzylinders
mit Absicherungsventilen 40a, 40b versehen. Das Absicherungsventil 40a ist in einer
die Anhebeleitung 6a mit der Behälterzweigleitung 8a verbindenden Umgehungsleitung
41a angeordnet, die das Steuerventil 5 umgeht. Das Absicherungsventil 40b ist in einer
die Absenkleitung 6b mit der Behälterzweigleitung 8b verbindenden Umgehungsleitung
41b angeordnet, die das Steuerventil 5 umgeht. Stromab des Anschlusses der Umgehungsleitung
41b an die Behälterleitung 8 und stromab des Anschlusses der Umgehungsleitung 41a
an die Behälterleitung 8 ist in der Behälterleitung 8 eine Drosseleinrichtung 42 angeordnet.
[0040] Die Absicherungsventile 40a, 40b sind im dargestellten Ausführungsbeispiel als kombinierte
Druckbegrenzungs- und Nachsaugeventile ausgebildet.
[0041] Die Steuerventileinrichtung SV weist weiterhin eine Schwimmstellung für den Hydraulikzylinder
4 auf, in der die Anhebeseite A und die Absenkseite B des Hydraulikzylinders 4 mit
dem Behälter 2 verbunden sind. In der Schwimmstellung des Hydraulikzylinders 4 ist
das Steuerventil 5 in die Senkenstellung S betätigt, in der die Anhebeleitung 6a mit
der Behälterzweigleitung 8a und somit der Behälterleitung 8 verbunden.
[0042] In der Schwimmstellung ist weiterhin die Verbindung der Pumpe 1 mit der Absenkseite
B des Hydraulikzylinders 4 wirkungslos geschaltet. Hierzu wird bei dem in der Senkenstellung
S befindlichen Steuerventil 5 die in der Verbindung der Förderleitung 3 der Pumpe
1 mit der Absenkseite B des Hydraulikzylinders 4 angeordnete Druckwaage 11b durch
ein Drucksignal in die Sperrstellung 12b betätigt.
[0043] Hierzu ist die Lastdrucksignalleitung 20b, die in der Senkenstellung S des Steuerventils
5 mit der in Richtung der Sperrstellung 12b wirkende Steuerfläche der Druckwaage 11b
verbunden ist, an ein Zweistellungs-Schaltventil 50 angeschlossen. Das Schaltventil
50 weist eine erste Schaltstellung 50a auf, in der die Lastdrucksignalleitung 20b
mit der Lastdruckmeldeleitung 21 verbunden ist, die zu dem Förderstromregler 30 der
Load-Sensing geregelten Verstellpumpe 1 geführt ist. Das Schaltventil 50 weist eine
zweite Schaltstellung 50b auf, in der die Lastdrucksignalleitung 20b mit einer das
Drucksignal führenden Signalleitung 51 verbunden ist.
[0044] In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Drucksignal von dem Förderdruck
der Pumpe 1 gebildet ist, wozu die Signalleitung 51 an die Förderleitung 3 der Pumpe
1 angeschlossen ist.
[0045] Das Zweistellungs-Schaltventil 50 ist mittels einer Feder 52 in die erste Schaltstellung
50a betätigt und kann mittels einer Betätigungseinrichtung 53 in die zweite Schaltstellung
50b geschaltet werden. In der Schwimmstellung der Steuerventileinrichtung SV ist das
Zweistellungs-Schaltventil 50 in die zweite Schaltstellung 50b betätigt.
[0046] Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Zweistellungs-Schaltventil 50 elektrisch
betätigbar, wozu die Betätigungseinrichtung 53 von einem Magneten, beispielsweise
einem Schaltmagneten, gebildet ist, der mit einer nicht näher dargestellten elektronischen
Steuereinrichtung zur Ansteuerung in Verbindung steht.
[0047] Um in der Schwimmstellung die Absenkleitung 6b mit dem Behälter 2 zu verbinden, ist
die Steuerventileinrichtung 5 mit einem Entlastungsventil 60 versehen, mittels dem
in der Schwimmstellung die Absenkseite B des Hydraulikzylinders 4 unter Umgehung des
Steuerventils 5 mit dem Behälter 2 verbunden ist.
[0048] Erfindungsgemäß ist mit dem Entlastungsventil 60 weiterhin im Hebenbetrieb des Hydraulikzylinders
4 der in der Absenkseite B anstehende Staudruck verringerbar, um die Verlustleistung
zu verringern. Im Hebenbetrieb ist das Steuerventil 5 in die Hebenstellung H betätigt,
in der die Förderleitung 3 mit der Anhebeleitung 6a verbunden ist. Mittels des Entlastungsventils
60 ist im Hebenbetrieb des Hydraulikzylinders 4 die Absenkseite B des Hydraulikzylinders
4 mit dem Behälter 2 verbunden, so dass die Absenkleitung 6b des Hydraulikzylinders
4 über das Entlastungsventil 60 mit dem Behälter 2 in Verbindung steht und der aus
der Absenkseite B des Hydraulikzylinders 4 abströmende Druckmittelvolumenstrom über
das Entlastungsventil 60 und somit unter Umgehung des Steuerventils 5 zum Behälter
2 abströmt.
[0049] In dem Ausführungsbeispiel der Figuren 1 und 2 ist das Entlastungsventil 60 in einer
von der Absenkleitung 6b zum Behälter 2 geführten Zweigleitung 6c angeordnet. Das
Entlastungsventil 60 ist als im Einstelldruck einstellbares und variables Absicherungsventil
61 ausgebildet, das die Absenkleitung 6b des Hydraulikzylinders 4 mit dem Behälter
2 verbindet. Das Absicherungsventil 61 ist sowohl in der Schwimmstellung als auch
im Hebenbetrieb des Hydraulikzylinders 4 auf einen minimalen Einstelldruck verstellbar.
[0050] Das Absicherungsventil 61 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel als kombiniertes
Druckbegrenzungs- und Nachsaugeventil 62 ausgebildet ist, wobei der Einstelldruck
des Druckbegrenzungsventils einstellbar und variabel ist.
[0051] Das Absicherungsventil 61 ist mittels einer Federeinrichtung 63 auf einen maximalen
Einstelldruck eingestellt. Mittels einer Betätigungseinrichtung 65 ist die Vorspannung
der Federeinrichtung 63 veränderbar und somit der Einstelldruck des Absicherungsventils
61 einstellbar.
[0052] Um das Absicherungsventil 61 sowohl in der Schwimmstellung als auch im Hebenbetrieb
auf den minimalen Einstelldruck zu verstellen, ist das Absicherungsventil 61 in Abhängigkeit
von dem das Steuerventil 5 in Richtung der Hebenstellung ansteuernden Ansteuersignals
X und/oder in Abhängigkeit von einem Schwimmstellungssignal Z in Richtung einer Verringerung
des Einstelldruck verstellbar.
[0053] Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Absicherungsventil 61 hydraulisch im
Einstelldruck veränderbar.
[0054] Wie bereits oben ausgeführt, ist das Ansteuersignal X als hydraulischer Ansteuerdruck
ausgebildet, der in der Steuerdruckleitung 35a ansteht. Das Schwimmstellungssignal
Z ist als hydraulischer Betätigungsdruck ausgebildet, der in einer Steuerleitung 70
ansteht. Die Steuerleitung 70 steht hierbei mit einer Betätigungsdruckquelle 71 in
Verbindung, beispielsweise einer Steuerdruckpumpe oder Speisepumpe des Antriebssystems
AS.
[0055] Um das Absicherungsventil 61 sowohl in der Schwimmstellung durch das Schwimmstellungssignal
Z als auch im Hebenbetrieb durch das Ansteuersignal X auf den minimalen Einstelldruck
verstellen zu können, ist die Betätigungseinrichtung 65 des Absicherungsventils 61
mit einer Ansteuerleitung 75 verbunden, die an den Ausgang einer Wechselventileinrichtung
76 angeschlossen ist. Ein erster Eingang der Wechselventileinrichtung 76 ist mittels
einer Zweigleitung 77 an die den hydraulischen Ansteuerdruck und somit das Ansteuersignal
X führende Steuerdruckleitung 35a angeschlossen. Ein zweiter Eingang der Wechselventileinrichtung
76 ist an die den hydraulischen Betätigungsdruck Z führende Steuerleitung 70 angeschlossen.
Um den in der Steuerleitung 70 anstehenden Betätigungsdruck nur in der Schwimmstellung
als Schwimmstellungssignal Z an die Betätigungseinrichtung 65 weiterzuleiten, ist
die Beaufschlagung der Betätigungseinrichtung 65 mit dem von dem Betätigungsdruck
in der Steuerleitung 70 gebildeten Schwimmstellungsignal Z mittels des Zweistellungs-Schaltventils
50 steuerbar.
[0056] In der ersten Schaltstellung 50a des Zweistellungs-Schaltventils 50 ist der mit der
Betätigungsdruckquelle 71 in Verbindung stehende Abschnitt der Steuerleitung 70 abgesperrt
und der mit dem zweiten Eingang der Wechselventileinrichtung 76 in Verbindung stehende
Abschnitt der Steuerleitung 70 zu dem Behälter 2 entlastet. In der zweiten Schaltstellung
50b des Zweistellungs-Schaltventils 50 ist die Steuerleitung 70 geöffnet, so dass
das Schwimmstellungsignal Z an dem zweiten Eingang der Wechselventileinrichtung 76
ansteht.
[0057] Bei den Figuren 1 und 2 ist das Steuerventil 5 zusammen mit den Absicherungsventilen
40a, 40b in einem Steuerventilgehäuse 80 angeordnet.
[0058] Das zum Aktivieren und Deaktivieren der Schwimmstellung erforderliche Zweistellungs-Schaltventil
50 ist in einem Gehäuse oder einer Anbauplatte 81 angeordnet, das an das Steuerventilgehäuse
80 angeflanscht ist.
[0059] Das Entlastungsventil 60 ist in einem Gehäuse oder einer Anbauplatte 82 angeordnet,
das ebenfalls an das Steuerventilgehäuse 80 angeflanscht ist.
[0060] In der Figur 3 ist eine zweite Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Gleiche
Bauteile sind mit gleichen Bezugsziffern versehen.
[0061] Bei der Figur 3 wird die Funktion des Entlastungsventils 60 zur Verbindung der Absenkseite
B des Hydraulikzylinders 4 mit dem Behälter 2 im Hebenbetrieb des Hydraulikzylinders
4 und in der Schwimmstellung von dem bereits vorhandenen Absicherungsventil 40b übernommen,
das in der Umgehungsleitung 41b angeordnet ist, die die Absenkleitung 6b mit dem Behälter
2 verbindet. Entsprechend zu den Figuren 1 und 2 ist das die Funktion des Entlastungsventils
60 aufweisende Absicherungsventil 40b der Figur 3 als im Einstelldruck einstellbares
und variables Absicherungsventil 61 ausgebildet, das bevorzugt als kombiniertes Druckbegrenzungs-
und Nachsaugeventil 62 ausgebildet ist, wobei der Einstelldruck des Druckbegrenzungsventils
mittels der Betätigungseinrichtung 65 einstellbar und variabel ist.
[0062] Die erfindungsgemäße Steuerventileinrichtung SV der Figuren 1 bis 3 arbeitet wie
folgt.
[0063] Im Hebenbetrieb des Hubzylinders 4 ist das Zweistellungs-Schaltventil 50 nicht angesteuert
und befindet sich in der ersten Schaltstellung 50a, in der die Schwimmstellung deaktiviert
ist. Das Ansteuersignal X beaufschlagt das Steuerventil 5 in Richtung der Hebenstellung
H und steht über das Wechselventil 76 in der Ansteuerleitung 75 an, wodurch das im
Einstelldruck verstellbare Absicherungsventil 40b (Figur 3) bzw. 61 (Figuren 1 und
2) von dem Ansteuersignal X in Richtung einer Verringerung des Einstelldruckes verstellt
wird. Bei geöffnetem Absicherungsventil 40b bzw. 61 ist eine Bypass-Schaltung erzielbar,
mit der die Absenkseite B des Hydraulikzylinders 4 unter Umgehung des Steuerventils
5 mit dem Behälter 2 verbunden ist. Hierdurch wird im Hebenbetrieb des Hydraulikzylinders
4 der Staudruck und somit der Gegendruck an der Absenkseite B des Hydraulikzylinders
4 durch Aktiveren des Absicherungsventils 40b bzw. 61 durch das Ansteuersignal X reduziert,
wodurch die Verlustleistung des Antriebssystems AS verringert werden kann.
[0064] Für die Schwimmstellung des Hydraulikzylinders 4 wird das Steuerventil 5 von dem
Ansteuersignal Y in die Senkenstellung S betätigt und das Zweistellungs-Schaltventil
50 in die zweite Schaltstellung 50b betätigt. Der in der Förderleitung 3 der Pumpe
1 anstehende Förderdruck steht somit in der Lastdrucksignalleitung 20b an und beaufschlagt
die Druckwaage 11b in die Sperrstellung 12b. Die Weiterleitung des Lastdruckes des
Hydraulikzylinders 4 an die Lastdruckmeldeleitung 21 und somit an den Förderstromregler
30 der Pumpe 1 ist in der zweite Schaltstellung 50b des Zweistellungs-Schaltventils
50 unterbrochen, so dass die Pumpe 1 in einer Stellung mit minimalem Förderstrom verbleibt.
In der zweiten Schaltstellung 50b des Zweistellungs-Schaltventils 50 steht weiterhin
das Schwimmstellungssignal Z über das Wechselventil 76 in der Ansteuerleitung 75 an,
wodurch das Absicherungsventil 40b bzw. 61 von dem Schwimmstellungssignal Z in Richtung
einer Verringerung des Einstelldruckes verstellt wird, um die Absenkseite B des Hydraulikzylinders
4 mit dem Behälter zu verbinden. Die Anhebeseite A des Hydraulikzylinders 4 ist über
das in der Senkenstellung S befindliche Steuerventil 5 mit dem Behälter 2 verbunden.
In der Schwimmstellung kann somit ein druckloses Senken des Hydraulikzylinders 4 ohne
Förderstrom der Pumpe 1 erzielt werden. Über das Absicherungsventil 40b bzw. 61 erfolgt
hierbei eine Regeneration von Druckmittel aus der Behälterleitung 8 bzw. aus dem Behälter
2 in die Absenkseite B des Hydraulikzylinders 4 mit kurzen Strömungswegen.
[0065] In der Schwimmstellung wird ebenfalls durch die Drucklosschaltung der Anhebeseite
A und der Absenkseite B des Hydraulikzylinders 4 erzielt, dass eine auf die Bodenoberfläche
abgesenkte Arbeitsausrüstung der Arbeitsmaschine den Bodenunebenheiten folgen und
sich dem Bodenprofilverlauf anpassen kann.
Die Erfindung weist eine Reihe von Vorteilen auf:
[0066] Mit dem erfindungsgemäßen Entlastungsventil 60 kann durch eine Mehrfachnutzung des
Entlastungsventils 60 sowohl eine Schwimmstellung des Hydraulikzylinders 4 als auch
eine Reduzierung des Staudruckes im Hebenbetrieb des Hydraulikzylinders 4 mit geringem
Bauaufwand und Kostenaufwand erzielt werden.
[0067] Sofern die Funktion des Entlastungsventils 60 von dem bereits vorhandenen Absicherungsventil
40b übernommen wird, ist für die Verbindung der Absenkseite B des Hydraulikzylinders
4 in der Schwimmstellung und für die Reduzierung des Staudruckes im Hebenbetrieb kein
zusätzliches Entlastungsventil 60 erforderlich, sondern lediglich das bereits vorhandene
Absicherungsventil 40b der Absenkseite B des Hydraulikzylinders 4 im Einstelldruck
veränderbar und variierbar auszuführen.
[0068] Bei der Erfindung ergeben sich durch die Mehrfachnutzung des Entlastungsventils 60
für die Schwimmstellung des Hydraulikzylinders 4 und für die Reduzierung des Staudruckes
im Hebenbetrieb ein geringer Bauaufwand und geringe Herstellkosten für diese beiden
Funktionen.
[0069] Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt. Anstelle
der elektrischen Betätigung des Zweistellungs-Schaltventiles 50 kann das Zweistellungs-Schaltventil
50 alternativ hydraulisch, beispielsweise durch einen hydraulischen Vorsteuerdruck
betätigt werden.
[0070] Anstelle der hydraulischen Verstellung des Entlastungsventils 60 im Einstelldruck
ist alternativ eine elektrische Verstellung des Entlastungsventils 60 im Einstelldruck
möglich, wobei das Ansteuersignal X und das Schwimmstellungssignal Z mittels Sensoren
erfasst werden kann oder die Betätigung des Entlastungsventils 60 für die Schwimmstellung
bzw. im Hebenbetrieb des Hydraulikzylinders 4 direkt aus der Betätigung und den Betätigungssignalen
einer Bedienvorrichtung, beispielsweise eines Joysticks, mit der der Hebenbetrieb
und die Schwimmstellung ansteuerbar ist, erkannt werden kann.
1. Anordnung mit einer Pumpe (1), einem Behälter (2), einem doppeltwirkenden Hydraulikzylinder
(4) und einer Steuerventileinrichtung (SV) zur Steuerung des doppeltwirkenden Hydraulikzylinders
(4) einer mobilen Arbeitsmaschine, wobei die Steuerventileinrichtung (SV) ein in Zwischenstellungen
drosselndes Steuerventil (5) umfasst, das an eine Förderleitung (3) der Pumpe (1),
an eine Behälterleitung (8), an eine Anhebeleitung (6a), die mit einer Anhebeseite
(A) des Hydraulikzylinders (4) in Verbindung steht, und an eine Absenkleitung (6b),
die mit einer Absenkseite (B) des Hydraulikzylinders (4) in Verbindung steht, angeschlossen
ist, wobei das Steuerventil (5) eine Neutralstellung (N), in der die Verbindung der
Pumpenleitung (3) und der Behälterleitung (8) mit der Anhebeleitung (6a) und der Absenkleitung
(6b) abgesperrt ist, eine Hebenstellung (H), in der die Förderleitung (3) mit der
Anhebeleitung (6a) und die Absenkleitung (6b) mit der Behälterleitung (8) verbunden
ist, und eine Senkenstellung (S) aufweist, in der die Förderleitung (3) mit der Absenkleitung
(6b) und die Anhebeleitung (6a) mit der Behälterleitung (8) verbunden ist, wobei die
Steuerventileinrichtung (SV) eine Schwimmstellung für den Hydraulikzylinder (4) aufweist,
wobei in der Schwimmstellung des Hydraulikzylinders (4) das Steuerventil (5) in die
Senkenstellung (S) betätigt ist, in der die Anhebeleitung (6a) mit der Behälterleitung
(8) verbunden ist, und die Verbindung der Pumpe (1) mit der Absenkseite (B) des Hydraulikzylinders
(4) wirkungslos geschaltet ist, wobei ein Entlastungsventil (60) vorgesehen ist, mittels
dem die Absenkseite (B) des Hydraulikzylinders (4) unter Umgehung des Steuerventils
(5) mit dem Behälter (2) verbindbar ist, wobei in der Schwimmstellung mittels des
Entlastungsventils (60) die Absenkseite (B) des Hydraulikzylinders (4) mit dem Behälter
(2) verbunden ist, wobei im Hebenbetrieb des Hydraulikzylinders (4) das Steuerventil
(5) in die Hebenstellung (H) betätigt ist, in der die Förderleitung (3) mit der Anhebeleitung
(6a) verbunden ist, und im Hebenbetrieb des Hydraulikzylinders (4) mittels des Entlastungsventils
(60) die Absenkseite (B) des Hydraulikzylinders (4) mit dem Behälter (2) verbindbar
ist, so dass die Absenkleitung (6b) des Hydraulikzylinders (4) über das Entlastungsventil
(60) mit dem Behälter (2) in Verbindung steht und der aus der Absenkseite (B) des
Hydraulikzylinders (4) abströmende Druckmittelvolumenstrom über das Entlastungsventil
(60) zum Behälter (2) abströmt, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerventileinrichtung (5) eine in der Verbindung der Förderleitung (3) der
Pumpe (1) mit der Absenkseite (B) des Hydraulikzylinders (4) angeordnete Druckwaage
(11b) aufweist, wobei in der Schwimmstellung des Hydraulikzylinders (4) die Druckwaage
(11b) durch ein Drucksignal in eine Sperrstellung (12b) betätigt ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Entlastungsventil (60) als Schaltventil mit einer Sperrstellung und einer Durchflussstellung
ausgebildet ist, wobei das Entlastungsventil in der Schwimmstellung und beim Anheben
des Hydraulikzylinders (4) in die Durchflussstellung betätigt ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Entlastungsventil (60) als im Einstelldruck einstellbares und variables Absicherungsventil
(40b; 61) ausgebildet ist, das die Absenkleitung (6b) des Hydraulikzylinders (4) mit
dem Behälter (2) verbindet, wobei das Absicherungsventil (40b; 61) in der Schwimmstellung
und im Hebenbetrieb des Hydraulikzylinders (4) auf einen minimalen Einstelldruck verstellbar
ist.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Absicherungsventil (40b; 61) als Druckbegrenzungsventil oder kombiniertes Druckbegrenzungs-
und Nachsaugeventil (62) ausgebildet ist, wobei der Einstelldruck des Druckbegrenzungsventils
einstellbar und variabel ist.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Entlastungsventil (60) in einer die Absenkleitung (6b) mit der Behälterleitung
(8) verbindenden Umgehungsleitung (41b) angeordnet ist, wobei stromab des Anschlusses
der Umgehungsleitung (41b) an die Behälterleitung (8) in der Behälterleitung (8) eine
Drosseleinrichtung (42) angeordnet ist.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Entlastungsventil (60) in einer von der Absenkleitung (6b) zum Behälter (2) geführten
Zweigleitung (6c) angeordnet ist.
7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Entlastungsventil (60) in Abhängigkeit von einem das Steuerventil (5) in Richtung
der Hebenstellung (H) beaufschlagenden Ansteuersignal (X) und/oder in Abhängigkeit
von einem Schwimmstellungssignal (Z) in eine die Absenkseite (B) des Hydraulikzylinders
(4) mit dem Behälter (8) verbindende Stellung betätigbar ist.
8. Anordnung nach Anspruch 7 und Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Absicherungsventil (40b; 61) in Abhängigkeit von dem das Steuerventil (5) in
Richtung der Hebenstellung (H) ansteuernden Ansteuersignals (X) und/oder in Abhängigkeit
von dem Schwimmstellungssignal (Z) in Richtung einer Verringerung des Einstelldruck
verstellbar ist.
9. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Entlastungsventil (60) elektrisch betätigbar ist.
10. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Entlastungsventil (60) hydraulisch betätigbar ist.
11. Anordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 8 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Absicherungsventil (40b; 61) hydraulisch im Einstelldruck veränderbar ist.
12. Anordnung nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Ansteuersignal (X) als hydraulischer Ansteuerdruck ausgebildet ist, der in einer
Steuerdruckleitung (35a) des Steuerventils (5) ansteht.
13. Anordnung nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwimmstellungssignal (Z) als hydraulischer Betätigungsdruck ausgebildet ist,
der in einer Steuerleitung (70) ansteht.
14. Anordnung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass eine Betätigungseinrichtung (65) des Entlastungsventil (60) mit einer Ansteuerleitung
(75) verbunden ist, die an den Ausgang einer Wechselventileinrichtung (76) angeschlossen
ist, wobei ein erster Eingang der Wechselventileinrichtung (76) an die den hydraulischen
Ansteuerdruck (X) führende Steuerdruckleitung (35a) angeschlossen ist und ein zweiter
Eingang der Wechselventileinrichtung (76) an die den hydraulischen Betätigungsdruck
(Z) führende Steuerleitung (70) angeschlossen ist.
15. Anordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zweistellungs-Schaltventil (50) vorgesehen ist, das in einer ersten Schaltstellung
(50a) die Steuerleitung (70) zu dem Behälter (2) entlastet und in einer zweiten Schaltstellung
(50b) die Steuerleitung (70) mit einer Betätigungsdruckquelle (71) verbindet.
16. Anordnung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Zweistellungs-Schaltventil (70) in der Schwimmstellung in die zweite Schaltstellung
(50b) betätigt ist.
17. Anordnung nach einem der Ansprüche 14 bis 16 und Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungseinrichtung (65) des Absicherungsventils (40b; 61) als Einstelldruckveränderungsvorrichtung
ausgebildet ist.
18. Anordnung nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Zweistellungs-Schaltventil (50) elektrisch oder hydraulisch betätigbar ist.
19. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Drucksignal von dem Förderdruck der Pumpe (1) gebildet ist.
20. Anordnung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckwaage (11b) eine in Richtung einer Sperrstellung (12b) wirkende Steuerfläche
aufweist, die mit einer Lastdrucksignalleitung (20b) in Verbindung steht, wobei das
Zweistellungs-Schaltventil (50) in der ersten Schaltstellung (50) die Lastdrucksignalleitung
(20b) mit einer Lastdruckmeldeleitung (21) verbindet, die zu einem Förderstromregler
(30) einer Load-Sensing geregelten Verstellpumpe (1) geführt ist, und in der zweiten
Schaltstellung (50b) die Lastdrucksignalleitung (20b) mit einer das Drucksignal führenden
Signalleitung (51) verbindet.
21. Anordnung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Signalleitung (51) an die Förderleitung (3) der Pumpe (2) angeschlossen ist.
1. Arrangement having a pump (1), a tank (2), a double-acting hydraulic cylinder (4)
and a control valve device (SV) for controlling the double-acting hydraulic cylinder
(4) of a mobile working machine, wherein the control valve device (SV) comprises a
control valve (5) which imparts a throttling action in intermediate positions and
which is connected to a delivery line (3) of the pump (1), to a tank line (8), to
a raising line (6a), which is connected to a raising side (A) of the hydraulic cylinder
(4), and to a lowering line (6b), which is connected to a lowering side (B) of the
hydraulic cylinder (4), wherein the control valve (5) has a neutral position (N),
in which the connection of the pump line (3) and of the tank line (8) to the raising
line (6a) and to the lowering line (6b) is shut off, a raising position (H), in which
the delivery line (3) is connected to the raising line (6a) and the lowering line
(6b) is connected to the tank line (8), and a lowering position (S), in which the
delivery line (3) is connected to the lowering line (6b) and the raising line (6a)
is connected to the tank line (8), wherein the control valve device (SV) has a floating
position for the hydraulic cylinder (4), wherein, in the floating position of the
hydraulic cylinder (4), the control valve (5) is operated into the lowering position
(S), in which the raising line (6a) is connected to the tank line (8), and the connection
of the pump (1) to the lowering side (B) of the hydraulic cylinder (4) is switched
into an inoperative state, wherein a relief valve (60) is provided by means of which
the lowering side (B) of the hydraulic cylinder (4) is connectable, bypassing the
control valve (5), to the tank (2), wherein, in the floating position, the lowering
side (B) of the hydraulic cylinder (4) is connected by means of the relief valve (60)
to the tank (2), wherein, in the raising mode of the hydraulic cylinder (4), the control
valve (5) is operated into the raising position (H), in which the delivery line (3)
is connected to the raising line (6a), and in the raising mode of the hydraulic cylinder
(4), the lowering side (B) of the hydraulic cylinder (4) is connectable by means of
the relief valve (60) to the tank (2), such that the lowering line (6b) of the hydraulic
cylinder (4) is connected via the relief valve (60) to the tank (2), and the pressure
medium volume stream flowing out of the lowering side (B) of the hydraulic cylinder
(4) flows out via the relief valve (60) to the tank (2), characterized in that the control valve device (5) has a pressure balance (11b) arranged in the connection
of the delivery line (3) of the pump (1) to the lowering side (B) of the hydraulic
cylinder (4), wherein, in the floating position of the hydraulic cylinder (4), the
pressure balance (11b) is operated into a shut-off position (12b) by means of a pressure
signal.
2. Arrangement according to Claim 1, characterized in that the relief valve (60) is formed as a switching valve with a shut-off position and
a throughflow position, wherein, in the floating position and during the raising of
the hydraulic cylinder (4), the relief valve is operated into the throughflow position.
3. Arrangement according to Claim 1, characterized in that the relief valve (60) is formed as a protection valve (40b; 61) which is adjustable
and variable in terms of set pressure, which protection valve connects the lowering
line (6b) of the hydraulic cylinder (4) to the tank (2), wherein, in the floating
position and in the raising mode of the hydraulic cylinder (4), the protection valve
(40b; 61) is adjustable to a minimum set pressure.
4. Arrangement according to Claim 3, characterized in that the protection valve (40b; 61) is formed as a pressure-limiting valve or combined
pressure-limiting and feeder valve (62), wherein the set pressure of the pressure-limiting
valve is adjustable and variable.
5. Arrangement according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the relief valve (60) is arranged in a bypass line (41b) which connects the lowering
line (6b) to the tank line (8), wherein a throttle device (42) is arranged in the
tank line (8) downstream of the connection of the bypass line (41b) to the tank line
(8).
6. Arrangement according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the relief valve (60) is arranged in a branch line (6c) which is led from the lowering
line (6b) to the tank (2).
7. Arrangement according to one of Claims 1 to 6, characterized in that, in a manner dependent on an actuation signal (X), which forces the control valve
(5) in the direction of the raising position (H), and/or in a manner dependent on
a floating position signal (Z), the relief valve (60) is operable into a position
in which it connects the lowering side (B) of the hydraulic cylinder (4) to the tank
(8).
8. Arrangement according to Claim 7 and Claim 3 or 4, characterized in that, in a manner dependent on the actuation signal (X) which actuates the control valve
(5) in the direction of the raising position (H), and/or in a manner dependent on
the floating position signal (Z), the protection valve (40b; 61) is adjustable in
the direction of a reduction of the set pressure.
9. Arrangement according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the relief valve (60) is electrically operable.
10. Arrangement according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the relief valve (60) is hydraulically operable.
11. Arrangement according to one of Claims 3 to 8 or 10, characterized in that the protection valve (40b; 61) is hydraulically variable in terms of the set pressure.
12. Arrangement according to one of Claims 7 to 11, characterized in that the actuation signal (X) is in the form of a hydraulic actuation pressure which prevails
in a control pressure line (35a) of the control valve (5).
13. Arrangement according to one of Claims 7 to 12, characterized in that the floating position signal (Z) is in the form of a hydraulic operating pressure
which prevails in a control line (70).
14. Arrangement according to Claim 12 or 13, characterized in that an operating device (65) of the relief valve (60) is connected to an actuation line
(75) which is connected to the outlet of a shuttle valve device (76), wherein a first
inlet of the shuttle valve device (76) is connected to the control pressure line (35a)
which conducts the hydraulic actuation pressure (X), and a second inlet of the shuttle
valve device (76) is connected to the control line (70) which conducts the hydraulic
operating pressure (Z).
15. Arrangement according to Claim 14, characterized in that a two-position switching valve (50) is provided which, in a first switching position
(50a), relieves the control line (70) of pressure to the tank (2) and, in a second
switching position (50b), connects the control line (70) to an operating pressure
source (71).
16. Arrangement according to Claim 15, characterized in that, in the floating position, the two-position switching valve (70) is operated into
the second switching position (50b).
17. Arrangement according to one of Claims 14 to 16 and Claim 3 or 4, characterized in that the operating device (65) of the protection valve (40b; 61) is in the form of a set-pressure
variation apparatus.
18. Arrangement according to one of Claims 15 to 17, characterized in that the two-position switching valve (50) is electrically or hydraulically operable.
19. Arrangement according to one of Claims 1 to 18, characterized in that the pressure signal is in the form of the delivery pressure of the pump (1).
20. Arrangement according to Claim 19, characterized in that the pressure balance (11b) has a control surface which acts in the direction of a
shut-off position (12b) and which is connected to a load pressure signal line (20b),
wherein the two-position switching valve (50), in the first switching position (50),
connects the load pressure signal line (20b) to a load pressure message line (21)
which is led to a delivery flow regulator (30) of a load-sensing-regulated variable-displacement
pump (1), and in the second switching position (50b), connects the load pressure signal
line (20b) to a signal line (51) that conducts the pressure signal.
21. Arrangement according to Claim 20, characterized in that the signal line (51) is connected to the delivery line (3) of the pump (2).
1. Assemblage avec une pompe (1), un réservoir (2), un cylindre hydraulique à double
effet (4) et un dispositif de vanne de commande (SV) pour la commande du cylindre
hydraulique à double effet (4) d'une machine de travail mobile, dans lequel le dispositif
de vanne de commande (SV) comprend une vanne de commande (5) à étranglement dans des
positions intermédiaires, qui est raccordée à une conduite de refoulement (3) de la
pompe (1), à une conduite de réservoir (8), à une conduite d'élévation (6a), qui est
en communication avec un côté d'élévation (A) du cylindre hydraulique (4), et avec
une conduite de descente (6b), qui est en communication avec un côté de descente (B)
du cylindre hydraulique (4), dans lequel la vanne de commande (5) présente une position
neutre (N), dans laquelle la communication de la conduite de pompe (3) et de la conduite
de réservoir (8) avec la conduite d'élévation (6a) et avec la conduite de descente
(6b) est fermée, une position d'élévation (H), dans laquelle la conduite de refoulement
(3) est reliée à la conduite d'élévation (6a) et la conduite de descente (6b) est
reliée à la conduite de réservoir (8), et une position de descente (S), dans laquelle
la conduite de refoulement (3) est reliée à la conduite de descente (6b) et la conduite
d'élévation (6a) est reliée à la conduite de réservoir (8), dans lequel le dispositif
de vanne de commande (SV) présente une position flottante pour le cylindre hydraulique
(4), dans lequel, dans la position flottante du cylindre hydraulique (4), la vanne
de commande (5) est actionnée dans la position de descente (S), dans laquelle la conduite
d'élévation (6a) est reliée à la conduite de réservoir (8), et la communication de
la pompe (1) avec le côté de descente (B) du cylindre hydraulique (4) est connectée
sans effet, dans lequel il est prévu une vanne de délestage (60), au moyen de laquelle
le côté de descente (B) du cylindre hydraulique (4) peut être relié au réservoir (2)
avec contournement de la vanne de commande (5), dans lequel dans la position flottante
le côté de descente (B) du cylindre hydraulique (4) est relié au réservoir (2) au
moyen de la vanne de délestage (60), dans lequel en fonctionnement d'élévation du
cylindre hydraulique (4) la vanne de commande (5) est actionnée dans la position d'élévation
(H), dans laquelle la conduite de refoulement (3) est reliée à la conduite d'élévation
(6a), et en fonctionnement d'élévation du cylindre hydraulique (4) le côté de descente
(B) du cylindre hydraulique (4) peut être relié au réservoir (2) au moyen de la vanne
de délestage (60), de telle manière que la conduite de descente (6b) du cylindre hydraulique
(4) soit en communication avec le réservoir (2) par l'intermédiaire de la vanne de
délestage (60) et que le courant volumétrique de fluide sous pression s'écoulant hors
du côté de descente (B) du cylindre hydraulique (4) s'écoule vers le réservoir (2)
par l'intermédiaire de la vanne de délestage (60), caractérisé en ce que le dispositif de vanne de commande (5) présente une balance de pression (11b) disposée
dans la communication de la conduite de refoulement (3) de la pompe (1) avec le côté
de descente (B) du cylindre hydraulique (4), dans lequel, dans la position flottante
du cylindre hydraulique (4), la balance de pression (11b) est actionnée dans une position
d'arrêt (12b) au moyen d'un signal de pression.
2. Assemblage selon la revendication 1, caractérisé en ce que la vanne de délestage (60) est formée par une vanne de commutation avec une position
d'arrêt et une position de passage, dans lequel la vanne de délestage est actionnée
dans la position de passage dans la position flottante et lors de l'élévation du cylindre
hydraulique (4).
3. Assemblage selon la revendication 1, caractérisé en ce que la vanne de délestage (60) est formée par une vanne de protection (40b; 61) réglable
en pression de réglage et variable, qui relie la conduite de descente (6b) du cylindre
hydraulique (4) au réservoir (2), dans lequel la vanne de protection (40b; 61) peut
être réglée à une pression de réglage minimale dans la position flottante et en fonctionnement
d'élévation du cylindre hydraulique (4).
4. Assemblage selon la revendication 3, caractérisé en ce que la vanne de protection (40b; 61) est formée par une vanne de limitation de pression
ou une vanne combinée de limitation de pression et de réaspiration (62), dans lequel
la pression de réglage de la vanne de limitation de pression est réglable et variable.
5. Assemblage selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la vanne de délestage (60) est disposée dans une conduite de contournement (41b)
reliant la conduite de descente (6b) à la conduite de réservoir (8), dans lequel un
dispositif d'étranglement (42) est disposé dans la conduite de réservoir (8) en aval
du raccord de la conduite de contournement (41b) à la conduite de réservoir (8).
6. Assemblage selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la vanne de délestage (60) est disposée dans une conduite de branchement (6c) menée
de la conduite de descente (6b) au réservoir (2).
7. Assemblage selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la vanne de délestage (60) peut être actionnée dans une position reliant le côté
de descente (B) du cylindre hydraulique (4) au réservoir (8) en fonction d'un signal
de commande (X) agissant sur la vanne de commande (5) en direction de la position
d'élévation (H) et/ou en fonction d'un signal de position flottante (Z).
8. Assemblage selon la revendication 7 et la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que la vanne de protection (40b; 61) peut être déplacée en direction d'une diminution
de la pression de réglage en fonction du signal de commande (X) commandant la vanne
de commande (5) en direction de la position d'élévation (H) et/ou en fonction du signal
de position flottante (Z).
9. Assemblage selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la vanne de délestage (60) peut être actionnée électriquement.
10. Assemblage selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la vanne de délestage (60) peut être actionnée hydrauliquement.
11. Assemblage selon l'une quelconque des revendications 3 à 8 ou 10, caractérisé en ce que la vanne de protection (40b; 61) peut être modifiée hydrauliquement au niveau de
la pression de réglage.
12. Assemblage selon l'une quelconque des revendications 7 à 11, caractérisé en ce que le signal de commande (X) se présente sous la forme d'une pression de commande hydraulique,
qui règne dans une conduite de pression de commande (35a) de la vanne de commande
(5).
13. Assemblage selon l'une quelconque des revendications 7 à 12, caractérisé en ce que le signal de position flottante (Z) se présente sous la forme d'une pression d'actionnement
hydraulique, qui règne dans une conduite de commande (70).
14. Assemblage selon la revendication 12 ou 13, caractérisé en ce qu'un dispositif d'actionnement (65) de la vanne de délestage (60) est relié à une conduite
de commande (75), qui est raccordée à la sortie d'un dispositif de vanne de sélection
(76), dans lequel une première entrée du dispositif de vanne de sélection (76) est
raccordée à la conduite de pression de commande (35a) conduisant la pression de commande
hydraulique (X) et une seconde entrée du dispositif de vanne de sélection (76) est
raccordée à la conduite de commande (70) conduisant la pression d'actionnement hydraulique
(Z).
15. Assemblage selon la revendication 14, caractérisé en ce qu'il est prévu une vanne de commutation à deux positions (50), qui dans une première
position de commutation (50a) déleste la conduite de commande (70) vers le réservoir
(2) et dans une seconde position de commutation (50b) relie la conduite de commande
(70) à une source de pression d'actionnement (71).
16. Assemblage selon la revendication 15, caractérisé en ce que la vanne de commutation à deux positions (70) dans la position flottante est actionnée
dans la seconde position de commutation (50b).
17. Assemblage selon l'une quelconque des revendications 14 à 16 et la revendication 3
ou 4, caractérisé en ce que le dispositif d'actionnement (65) de la vanne de protection (40b; 61) est formée
par un dispositif de variation de la pression de réglage.
18. Assemblage selon l'une quelconque des revendications 15 à 17, caractérisé en ce que la vanne de commutation à deux positions (50) peut être actionnée électriquement
ou hydrauliquement.
19. Assemblage selon l'une quelconque des revendications 1 à 18, caractérisé en ce que le signal de pression est formé par la pression de refoulement de la pompe (1).
20. Assemblage selon la revendication 19, caractérisé en ce que la balance de pression (11b) présente une face de commande agissant en direction
d'une position d'arrêt (12b), qui est en communication avec une conduite de signal
de pression de charge (20b), dans lequel la vanne de commutation à deux positions
(50) relie dans la première position de commutation (50) la conduite de signal de
pression de charge (20b) à une conduite d'annonce de pression de charge (21), qui
est menée à un régulateur de flux de refoulement (30) d'une pompe à cylindrée variable
(1) à régulation par détection de charge, et dans la seconde position de commutation
(50b) relie la conduite de signal de pression de charge (20b) à une conduite de signal
(51) transportant le signal de pression.
21. Assemblage selon la revendication 20, caractérisé en ce que la conduite de signal (51) est raccordée à la conduite de refoulement (3) de la pompe
(2).
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