[0001] Die Erfindung geht aus von einer Gargerätevorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind Induktionskochfelder bekannt, welche zwei Wechselrichter
und eine Steuereinheit aufweisen, welche dazu vorgesehen ist, die zwei Wechselrichter
gemeinsam periodisch mit einer Periodendauer zu betrieben und zumindest innerhalb
der Periodendauer durchgehend zu betreiben. Um Flicker und/oder ein Intermodulationsbrummen
zu vermeiden, welches bei einem gleichzeitigen Betrieb von zwei Wechselrichtern auftreten
kann, ist die Steuereinheit dazu vorgesehen, die Periodendauer in zwei Zeitintervalle
zu unterteilen.
[0003] Ferner ist aus der
EP 1 951 003 A1 ein Induktionskochfeld bekannt, welches zwei Wechselrichter aufweist, welche gemeinsam
periodisch mit einer Periodendauer betrieben werden. Dabei kann eine Steuereinheit
dazu vorgesehen sein, die Periodendauer in drei Zeitintervalle zu unterteilen, wobei
in einem der drei Zeitintervalle keiner der Wechselrichter betrieben wird. Dieser
Betriebsmodus wird dabei insbesondere für niedrige Ausgangsleistungen verwendet.
[0004] Aus
EP 2 506 665 A2 ist eine Gargerätevorrichtung mit einer ersten und einer zweiten Heizfrequenzeinheit
und mit einer Steuereinheit bekannt. Die Steuereinheit ist dazu vorgesehen, eine jeweilige
mittlere Ausgangsleistung der zwei Heizfrequenzeinheiten unter Minimierung einer Flickerkenngröße
einzustellen und die zwei Heizfrequenzeinheiten in einem ersten Zeitintervall mit
einem ersten Satz von Frequenzen und in einem zweiten Zeitintervall mit einem zweiten,
vom ersten Satz unterschiedlich ausgebildeten Satz von Frequenzen zu betreiben.
[0005] Aus
EP 2 506 666 A1 ist eine Gargerätevorrichtung mit einer ersten und einer zweiten Heizfrequenzeinheit
und einer Steuereinheit bekannt, die dazu vorgesehen ist, die zwei Heizfrequenzeinheiten
gemeinsam periodisch mit einer Periodendauer zu betreiben und die Periodendauer in
zumindest zwei Zeitintervalle zu unterteilen.
[0006] Aus
US 2010/0237065 A1 ist ein Heizgerät mit einer ersten und einer zweiten Induktionsspule und einer Leistungsversorgungseinheit
bekannt, die die erste Induktionsspule mit einer ersten Leistung und die zweite Induktionsspule
mit einer zweiten Leistung abhängig von einem Kontrollsignal versorgt.
[0007] Aus
EP 2 506 663 A1 ist eine Gargerätevorrichtung mit einer ersten und einer zweiten Heizfrequenzeinheit
und mit einer Steuereinheit bekannt, die dazu vorgesehen ist, die erste Heizfrequenzeinheit
kontinuierlich und in einem ersten Zeitintervall mit einer festen ersten Frequenz
zu betreiben, die zweite Heizfrequenzeinheit im ersten Zeitintervall zu betreiben
und in zumindest einem zweiten Zeitintervall abzuschalten uns wenigstens eine Flickerkenngröße
zu minimieren.
[0008] Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, eine gattungsgemäße Vorrichtung
mit verbesserten Eigenschaften hinsichtlich einer Leistungsversorgung bereitzustellen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst,
während vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung den Unteransprüchen
entnommen werden können.
[0009] Die Erfindung geht aus von einer Gargerätevorrichtung, insbesondere einer Kochfeldvorrichtung,
mit einer Mehrzahl von Wechselrichtern, insbesondere zumindest zwei, vorzugsweise
zumindest vier und besonderes bevorzugt zumindest sechs Wechselrichtern, welche dazu
vorgesehen sind, jeweils wenigstens einen Induktor zu betreiben, und mit einer Steuereinheit,
die dazu vorgesehen ist, zumindest einen Teil der Wechselrichter, zumindest in einem
Betriebszustand gemeinsam und zumindest innerhalb eines ersten Zeitfensters durchgehend
zu betreiben.
[0010] Die Steuereinheit ist dazu vorgesehen, das erste Zeitfenster in eine erste Anzahl
an Zeitintervallen zu unterteilen, welche um zumindest eins, vorzugsweise um genau
eins, größer ist als eine zweite Anzahl an gleichzeitig zu betreibenden Wechselrichtern.
Unter "einer Anzahl an gleichzeitig zu betreibenden Wechselrichtern" sollen dabei
zumindest zwei Wechselrichter verstanden werden. Somit entspricht eine Anzahl an Zeitintervallen
zumindest drei Zeitintervallen. Unter einer "Gargerätevorrichtung" soll insbesondere
zumindest ein Teil, insbesondere eine Unterbaugruppe, eines Gargeräts, insbesondere
eines Kochfelds und vorzugsweise eines Induktionskochfelds, verstanden werden. Insbesondere
kann die Gargerätevorrichtung auch das gesamte Gargerät, insbesondere das gesamte
Kochfeld und vorzugsweise das gesamte Induktionskochfeld, umfassen. Die Wechselrichter
sind dazu vorgesehen, einen hochfrequenten Heizstrom für die Induktoren bereitzustellen.
Dazu werden die Wechselrichter in zumindest einem Betriebszustand mit einer Frequenz
von zumindest 1 kHz, vorteilhaft von wenigstens 10 kHz, vorzugsweise von mindestens
20 kHz und besonders bevorzugt von maximal 100 kHz betrieben. Der hochfrequente Heizstrom
fließt dabei in zumindest einem Betriebszustand durch zumindest einen der Induktoren
und ist insbesondere zu einem Erhitzen, insbesondere von Gargeschirr, insbesondere
durch Wirbelstrom- und/oder Ummagnetisierungseffekte, vorgesehen. Ferner soll unter
einem "Zeitfenster" insbesondere ein Zeitdauer zwischen 5 ms und 2,5 s, vorzugsweise
zwischen 8 ms und 2,3 s und besonderes bevorzugt zwischen 9 ms und 2,1 s verstanden
werden. Insbesondere ist eine minimale Zeitdauer des Zeitfensters dabei durch wenigstens
eine Flickernorm vorgegeben. Unterhalb dieser minimalen Zeitdauer ist die wenigstens
eine Flickernorm verletzt. Ferner ist eine maximale Zeitdauer des Zeitfensters durch
eine thermische Trägheit des Gargeschirrs festgelegt. Vorzugsweise ist die Steuereinheit
dazu vorgesehen, eine Betriebsdauer der Gargerätevorrichtung in zumindest ein, vorzugsweise
zumindest zwei, vorteilhaft mehrere Zeitfenster, vorzugsweise mit derselben Zeitdauer,
zu unterteilen, welche insbesondere unmittelbar aufeinanderfolgen. Ferner soll dabei
unter "zumindest einem Teil der Wechselrichter" zumindest zwei Wechselrichter verstanden
werden. Unter der Wendung, dass die Steuereinheit dazu vorgesehen ist, zumindest einen
Teil der Wechselrichter zumindest innerhalb eines Zeitfensters "durchgehend zu betreiben",
soll dabei verstanden werden, dass die zumindest zwei Wechselrichter zumindest innerhalb
des Zeitfensters eine endliche Ausgangsleistung aufweisen, welche von Null verschieden
ist. Unter einer "Ausgangsleistung" eines Wechselrichters soll in diesem Zusammenhang
insbesondere eine Leistung verstanden werden, welche an zumindest einem Ausgang des
Wechselrichters in zumindest einem Betriebszustand bereitgestellt wird. Insbesondere
wird die Ausgangsleistung dabei zumindest einem Induktor zugeführt. Vorzugsweise entspricht
die Ausgangsleistung zumindest im Wesentlichen einer Leistungsaufnahme des Wechselrichters.
Unter einer "Leistungsaufnahme" eines Wechselrichters soll in diesem Zusammenhang
insbesondere eine Leistung verstanden werden, welche insbesondere von einem Stromnetz
bereitgestellt wird und von dem Wechselrichter zumindest in einem Betriebszustand
aufgenommen wird. Darunter, dass die Ausgangsleistung "zumindest im Wesentlichen"
der Leistungsaufnahme des Wechselrichters entspricht, soll in diesem Zusammenhang
insbesondere verstanden werden, dass die beiden Leistungswerte um maximal 5 %, vorzugsweise
maximal 3 % und besonderes bevorzugt maximal 1 % voneinander abweichen. Unter einem
"Zeitintervall" soll in diesem Zusammenhang insbesondere eine Zeitdauer zwischen 0,1
ms und 1,5 s, vorzugsweise zwischen 1 ms und 1 s und besonderes bevorzugt zwischen
0,1 s und 0,5 s verstanden werden. Insbesondere werden die Wechselrichter in diesem
Fall zumindest über die Zeitdauer eines der Zeitintervalle zumindest im Wesentlichen
mit einer konstanten Ausgangsleistung betrieben, welche insbesondere eine relative
Schwankung von maximal 5 %, vorzugsweise von maximal 3 % und besonderes bevorzugt
von maximal 1 % aufweist.
[0011] Durch eine erfindungsgemäße Ausgestaltung kann eine gattungsgemäße Vorrichtung mit
verbesserten Eigenschaften hinsichtlich einer Leistungsversorgung bereitgestellt werden.
Ferner kann vorteilhaft eine maximale Ausgangsleistung erhöht und/oder insbesondere
eine Effizienz der Gargerätevorrichtung gesteigert werden. Ferner kann vorteilhaft
eine Betriebssicherheit erhöht werden. Des Weiteren kann die Gargerätevorrichtung
vorteilhaft an verschiedene Anforderungen angepasst werden. Weiterhin kann insbesondere
eine besonders gleichmäßige Leistungsabgabe erreicht und vorteilhaft eine gewählte
Sollleistung möglichst exakt bereitgestellt werden.
[0012] Vorzugsweise ist die Steuereinheit dazu vorgesehen, zumindest zwei der betriebenen
Wechselrichter, vorzugsweise alle betriebenen Wechselrichter, in zumindest einem der
Zeitintervalle, vorzugsweise in allen Zeitintervallen, insbesondere in allen Zeitintervallen
eines Zeitfensters, mit zumindest einer sich um mindestens 15 kHz, vorzugsweise mindestens
16 kHz und besonderes bevorzugt mindestens 17 kHz unterscheidenden Frequenz oder der
gleichen Frequenz zu betreiben. Hierdurch kann insbesondere ein mögliches Intermodulationsbrummen
reduziert und/oder vermieden werden.
[0013] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die Steuereinheit dazu vorgesehen ist, die in
dem ersten Zeitfenster betriebenen Wechselrichter derart zu betreiben, dass für jeden
der betriebenen Wechselrichter eine über das erste Zeitfenster gemittelte Ausgangsleistung
zumindest im Wesentlichen einer von der Steuereinheit zugewiesenen Sollleistung entspricht.
Unter dem Ausdruck "derart zu betreiben" soll in diesem Zusammenhang insbesondere
verstanden werden, dass die Steuereinheit dazu vorgesehen ist, ein Betriebsparameter
derart zu wählen, dass eine über das erste Zeitfenster gemittelte Ausgangsleistung
zumindest im Wesentlichen einer von der Steuereinheit zugewiesenen Sollleistung entspricht.
Unter einem "Betriebsparameter" soll dabei die Zeitdauer der Zeitintervalle und/oder
die Frequenz und/oder ein Tastgrad und/oder die Ausgangsleistung der Wechselrichter
verstanden werden. Unter einem "Tastgrad" soll insbesondere ein Verhältnis einer Zeitdauer,
in der ein periodisches Steuersignal der Wechselrichter innerhalb einer Periodendauer
einen Einschaltwert annimmt, zur Periodendauer des Steuersignals verstanden werden.
Vorzugsweise kann bei fester Schaltfrequenz einer der Wechselrichter durch eine Veränderung
des Tastgrads die Ausgangsleistung der Wechselrichter verändert werden. Ferner soll
unter einer "gemittelten Ausgangsleistung" insbesondere eine zeitlich gemittelte Ausgangsleistung
verstanden werden, welche insbesondere einem arithmetischen Mittelwert der Ausgangsleistungen
der einzelnen Zeitintervalle des Zeitfensters, insbesondere eines einzelnen Zeitfensters,
entspricht. In diesem Zusammenhang soll unter der Wendung, dass die gemittelte Ausgangsleistung
"zumindest im Wesentlichen" einer von der Steuereinheit zugewiesenen Sollleistung
entspricht insbesondere verstanden werden, dass die beiden Leistungswerte um maximal
5 %, vorzugsweise maximal 3 % und besonderes bevorzugt maximal 1 % voneinander abweichen.
In diesem Zusammenhang soll unter einer "Sollleistung" insbesondere eine Leistung
verstanden werden, welche durch zumindest einen der Wechselrichter, effektiv bereitgestellt
werden soll. Insbesondere kann die von der Steuereinheit zugewiesene Sollleistung
dabei einer von einem Benutzer gewählten Leistung entsprechen. Hierdurch können mehrere
Wechselrichter vorteilhaft gemeinsam betrieben und insbesondere ein mögliches Intermodulationsbrummen
vermieden werden.
[0014] Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, dass die Steuereinheit dazu vorgesehen ist, das erste Zeitfenster
derart in die erste Anzahl an Zeitintervallen zu unterteilen, dass sich aufeinanderfolgende,
vorzugsweise alle, Zeitintervalle innerhalb des ersten Zeitfensters zumindest in einem
Betriebsparameter,
und zwar in einer Frequenz und/oder einem Tastarad und/oder einer Ausgangsleistung, unterscheiden. Unter "aufeinanderfolgenden Zeitintervallen" sollen in diesem Zusammenhang
insbesondere zumindest zwei Zeitintervalle, insbesondere zumindest zwei Zeitintervalle
eines Zeitfensters, verstanden werden, welche insbesondere unmittelbar zeitlich aneinander
grenzen. Darunter, dass zwei Zeitintervalle "unmittelbar zeitlich aneinander angrenzen"
soll insbesondere verstanden werden, dass die beiden Zeitintervalle zumindest zeitlich
gesehen unmittelbar hintereinander liegen und insbesondere zumindest einen gemeinsamen
Zeitpunkt aufweisen. Hierdurch kann insbesondere vorteilhaft eine Sollleistung erreicht
und insbesondere eine vorteilhaft gleichmäßige Leistungsabgabe erzielt werden, wodurch
insbesondere Flicker reduziert werden kann.
[0015] Ist eine gesamte Leistungsaufnahme der Wechselrichter, insbesondere in einem Zeitintervall,
zumindest in einem Betriebszustand zumindest über zwei aufeinanderfolgende Zeitintervalle,
vorzugsweise zumindest innerhalb des ersten Zeitfensters, zumindest im Wesentlichen
konstant, kann vorteilhaft eine angeforderte Sollleistung bereitgestellt und eine
Effizienz der Gargerätevorrichtung gesteigert werden. Ferner kann ein Flicker zumindest
weitgehend vermieden werden. Vorteilhaft ist eine gesamte Leistungsaufnahme der Wechselrichter
zumindest in einem Betriebszustand über alle aufeinanderfolgenden Zeitintervalle,
vorzugsweise zumindest innerhalb eines Zeitfensters, zumindest im Wesentlichen konstant.
Unter einer "gesamten Leistungsaufnahme der Wechselrichter" soll in diesem Zusammenhang
insbesondere eine Summe der Leistungsaufnahmen aller betriebenen Wechselrichter, insbesondere
in einem Zeitintervall, verstanden werden. Unter der Wendung "zumindest im Wesentlichen"
konstant soll dabei insbesondere verstanden werden, dass eine relative Abweichung
der gesamten Leistungsaufnahme der Wechselrichter in zumindest zwei aufeinanderfolgenden
Zeitintervallen maximal 2 %, vorzugsweise maximal 1,5 % und besonderes bevorzugt maximal
1 % beträgt.
[0016] In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass eine
gesamte Leistungsaufnahme der Wechselrichter, insbesondere in einem Zeitintervall,
zumindest in einem Betriebszustand zumindest über zwei aufeinanderfolgende Zeitintervalle,
vorzugsweise zumindest innerhalb des ersten Zeitfensters, zumindest wesentlich unterschiedlich
ist. Vorteilhaft ist eine gesamte Leistungsaufnahme der Wechselrichter zumindest in
einem Betriebszustand über alle Zeitintervalle, vorzugsweise zumindest innerhalb des
ersten Zeitfensters, zumindest wesentlich unterschiedlich. Unter der Wendung "zumindest
wesentlich" unterschiedlich soll dabei insbesondere verstanden werden, dass eine relative
Abweichung der gesamten Leistungsaufnahme der Wechselrichter in zumindest zwei aufeinanderfolgenden
Zeitintervallen zumindest 2 %, vorzugsweise zumindest 3 % und besonderes bevorzugt
zumindest 4 % und insbesondere maximal 40 %, vorzugsweise maximal 20 % und besonderes
bevorzugt maximal 10 % beträgt. Hierdurch kann insbesondere eine maximal erreichbare
Leistung und/oder maximal erreichbare Sollleistung erhöht werden.
[0017] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass eine Ausgangsleistung zumindest eines ersten
Wechselrichters in aufeinanderfolgenden, insbesondere allen, Zeitintervallen des ersten
Zeitfensters zumindest wesentlich steigt und eine Ausgangsleistung zumindest eines
zweiten Wechselrichters in aufeinanderfolgenden, insbesondere allen, Zeitintervallen
des ersten Zeitfensters zumindest wesentlich sinkt. Darunter, dass eine Ausgangsleistung
eines Wechselrichters "zumindest wesentlich steigt und/oder sinkt" soll in diesem
Zusammenhang insbesondere verstanden werden, dass eine relative Abweichung der Leistungsaufnahme
eines Wechselrichters in aufeinanderfolgenden Zeitintervallen zumindest 2 %, vorteilhaft
zumindest 10 %, vorzugsweise zumindest 20 % und besonderes bevorzugt zumindest 40
% beträgt. Hierdurch kann insbesondere ein Flicker reduziert werden. Ferner kann eine
Betriebssicherheit der Gargerätevorrichtung vorteilhaft erhöht werden, da insbesondere
Leistungsschwankungen, insbesondere bei einem Wechsel zwischen zwei Intervallen, minimiert
werden können.
[0018] Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, dass die Steuereinheit dazu vorgesehen ist, zumindest einen Teil
der Wechselrichter zumindest in einem Betriebszustand gemeinsam und zumindest innerhalb
eines zweiten Zeitfensters, welches von dem ersten Zeitfenster verschieden ist, durchgehend
zu betreiben und die Steuereinheit dazu vorgesehen ist, das zweite Zeitfenster in
eine dritte Anzahl an Zeitintervallen zu unterteilen, welche um zumindest eins, vorzugsweise
genau eins, größer ist als eine vierte Anzahl an gleichzeitig zu betreibenden Wechselrichtern.
Insbesondere ist das zweite Zeitfenster zumindest zeitlich gesehen vor und/oder hinter
dem ersten Zeitfenster angeordnet. Vorzugsweise grenzt das zweite Zeitfenster an das
erste Zeitfenster unmittelbar an.
Erfindungsgemäß unterscheiden sich das erste Zeitfenster und das zweite Zeitfenster zumindest in einem Betriebsparameter.
Ferner kann dabei auch die dritte Anzahl an Zeitintervallen von der ersten Anzahl
an Zeitintervallen und/oder die vierte Anzahl an zu betreibenden Wechselrichtern von
der zweiten Anzahl an zu betreibenden Wechselrichtern verschieden sein. Darunter,
dass zwei Zeitfenster "unmittelbar aneinander angrenzen" soll in diesem Zusammenhang
insbesondere verstanden werden, dass die beiden Zeitfenster zumindest zeitlich gesehen
unmittelbar hintereinander liegen und insbesondere zumindest einen gemeinsamen Zeitpunkt
aufweisen. Hierdurch kann insbesondere eine Effizienz der Gargerätevorrichtung gesteigert
werden. Ferner kann die Gargerätevorrichtung vorteilhaft an verschiedene Betriebsbedienungen
angepasst werden.
[0019] Ferner wird vorgeschlagen, dass das zweite Zeitfenster unmittelbar an das erste Zeitfenster
angrenzt und beide Zeitfenster eine gleiche Anzahl an Zeitintervallen mit identischen
Betriebsparametern aufweisen, wobei die Zeitintervalle des zweiten Zeitfensters in
einer im Vergleich zu den Zeitintervallen des ersten Zeitfensters umgekehrten Reihenfolge
angeordnet sind. Unter einer "umgekehrten Reihenfolge" soll in diesem Zusammenhang
insbesondere verstanden werden, dass die Steuereinheit dazu vorgesehen ist, die Zeitintervalle
des ersten Zeitfensters in dem zweiten Zeitfenster derart anzuordnen, dass die Zeitintervalle
in dem zweiten Zeitfenster eine im Vergleich zu einem Endpunkt des ersten Zeitfensters
gespiegelte Reihenfolge aufweisen. Unter einem "Endpunkt des ersten Zeitfensters"
soll in diesem Zusammenhang insbesondere ein Zeitpunkt des ersten Zeitfensters verstanden
werden, welcher insbesondere unmittelbar an ein weiteres Zeitfenster, vorzugsweise
das zweite Zeitfenster, angrenzt. Alternativ können die Zeitintervalle des zweiten
Zeitfensters auch in einer beliebigen Reihenfolge angeordnet werden. Hierdurch kann
Flicker weiter reduziert und eine Betriebssicherheit, insbesondere bei Anheben eines
Gargeschirrs, weiter erhöht werden.
[0020] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung
ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination.
[0021] Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Induktionskochfeld mit einer erfindungsgemäßen Gargerätevorrichtung mit zwei Wechselrichtern,
- Fig. 2
- schematische, nicht maßstabsgetreue Leistungs-Frequenz-Kurven für die zwei Wechselrichter,
- Fig. 3
- beispielhafte, nicht maßstabsgetreue Leistungs-Zeit-Kurven für die zwei Wechselrichter
für ein erstes Zeitfenster,
- Fig. 4
- beispielhafte, nicht maßstabsgetreue Leistungs-Zeit-Kurven für die zwei Wechselrichter
für das erste Zeitfenster und ein zweites Zeitfenster,
- Fig. 5
- beispielhafte, nicht maßstabsgetreue Frequenz-Zeit-Kurven für die zwei Wechselrichter
und
- Fig. 6
- eine schematische Darstellung eines maximal erreichbaren Leistungsbereichs der erfindungsgemäßen
Gargerätevorrichtung.
[0022] Figur 1 zeigt ein beispielhaftes als Induktionskochfeld ausgebildetes Gargerät mit
einer erfindungsgemäßen Gargerätevorrichtung in einer schematischen Draufsicht. Die
Gargerätevorrichtung weist eine Kochfeldplatte mit zwei Heizzonen 14 auf. Ferner weist
die Gargerätevorrichtung eine Bedieneinheit 16 auf. Die Bedieneinheit 16 dient dabei
zur Eingabe und/oder Auswahl einer Leistungsstufe durch einen Benutzer. Des Weiteren
weist die Gargerätevorrichtung im vorliegenden Fall zwei Wechselrichter 10 auf. Die
Wechselrichter 10 sind dabei unterhalb der Kochfeldplatte des Gargeräts angeordnet.
Außerdem weist die Gargerätevorrichtung zwei Induktoren (nicht dargestellt) auf. Die
zwei Induktoren sind unterhalb der Kochfeldplatte angeordnet. Jeder Induktor ist dabei
einer der zwei Heizzonen 14 zugeordnet. Ferner ist jeder Induktor einem der zwei Wechselrichter
10 zugeordnet. Des Weiteren weist die Kochfeldvorrichtung eine Steuereinheit 12 auf.
Die Steuereinheit 12 weist zumindest eine Recheneinheit und zumindest eine Speichereinheit
auf. Ein Steuerprogramm ist dabei auf der Speichereinheit hinterlegt und kann während
eines Betriebs der Gargerätevorrichtung abgerufen werden. Die Steuereinheit 12 ist
dazu vorgesehen, die zwei Wechselrichter 10 zu betreiben. Ferner bildet die Steuereinheit
12 zusammen mit den Induktoren eine Detektionseinheit zum Detektieren eines Gargeschirrs.
Dazu kann die Steuereinheit 12 die Induktoren als induktive Sensoren zum Detektieren
des Gargeschirrs verwenden. Ferner ist jeder der zwei Wechselrichter 10 dazu vorgesehen,
einen der Induktoren mit einem hochfrequenten Heizstrom zu versorgen, wodurch insbesondere
ein auf der Kochfeldplatte aufgestelltes Gargeschirr induktiv erhitzt werden kann.
Dabei ist eine erfindungsgemäße Gargerätevorrichtung jedoch nicht auf zwei Wechselrichter
und/oder zwei Induktoren beschränkt, sondern kann eine beliebige Anzahl an Wechselrichtern
und/oder Induktoren aufweisen. Insbesondere kann eine erfindungsgemäße Gargerätevorrichtung
auch für ein Matrixkochfeld vorgesehen sein. Ferner kann eine Gargerätevorrichtung
auch eine zusätzliche Schalteinheit aufweisen, welche dazu vorgesehen ist, einen Leitungspfad
zwischen Wechselrichtern und Induktoren zu unterbrechen und/oder einem Induktor mehrere
Wechselrichter zuzuweisen.
[0023] Im vorliegenden Fall kann ein Bediener mittels der Bedieneinheit 16 eine Leistungsstufe
für jede der zwei Heizzonen 14 wählen. Anhand des gewählten Werts kann die Steuereinheit
12 eine Sollleistung P
obj1, P
obj2 für die zwei Wechselrichter 10 festlegen. Im vorliegenden Fall entspricht die von
dem Bediener gewählte Leistungsstufe direkt der Sollleistung P
obj1, P
obj2 der zwei Wechselrichter 10. Soll nun ein Gargeschirr erhitzt werden, prüft die Steuereinheit
12 und/oder die Detektionseinheit zunächst, ob zu einer induktiven Erwärmung taugliches
Gargeschirr auf den Heizzonen 14 der Kochfeldplatte platziert ist. Ist dies der Fall,
so bestimmt die Steuereinheit 12 und/oder die Detektionseinheit in einem nächsten
Schritt auf bekannte Art und Weise für verschiedene Tastgrade eine Leistungs-Frequenz-Kurve
einer gegebenen Kombination aus Induktor und Gargeschirr. Dabei ändert die Steuereinheit
12 für einen festen Tastgrad schrittweise eine Frequenz eines Steuersignals der Wechselrichter
10 ausgehend von einer Höchstfrequenz f
max zu einer jeweiligen Mindestfrequenz f
min1, f
min2. Beispielhaft ergeben sich für die zwei Wechselrichter 10 dabei die in Figur 2 gezeigten
Leistungs-Frequenz-Kurven. Dabei ist auf einer Abszissenachse 22 die Frequenz der
Wechselrichter 10 und auf einer Ordinatenachse 24 die Ausgangsleistung der Wechselrichter
10 aufgetragen. Im vorliegenden Fall weist der erste der zwei Wechselrichter 10 eine
maximale Ausgangsleistung von 2300 W auf. Der zweite Wechselrichter 10 weist eine
maximale Ausgangsleistung von 2350 W auf.
[0024] Figur 3 zeigt beispielhafte, nicht maßstabsgetreue Leistungs-Zeit-Kurven für die
zwei Wechselrichter 10. Dabei ist auf einer Abszissenachse 26 jeweils eine Zeit und
auf einer Ordinatenachse 28 jeweils die Ausgangsleistung der Wechselrichter 10 aufgetragen.
In einem Betriebszustand, in welchem lediglich einer der zwei Wechselrichter 10 betrieben
wird, kann die Steuereinheit 12 dazu vorgesehen sein, eine Ausgangsleistung kontinuierlich
bereitzustellen. In einem Betriebszustand, in welchem die Wechselrichter 10 gleichzeitig
kontinuierlich mit einer Frequenzdifferenz größer gleich 17 kHz betreibbar sind, ist
die Steuereinheit 12 dazu vorgesehen, die Wechselrichter 10 kontinuierlich zu betreiben.
In einem Betriebszustand, in welchem die Wechselrichter 10 gleichzeitig betrieben
werden sollen und nicht kontinuierlich betreibbar sind, ist die Steuereinheit 12 hingegen
dazu vorgesehen, die Wechselrichter 10 gemeinsam und zumindest innerhalb eines ersten
Zeitfensters T
a durchgehend zu betreiben und das erste Zeitfenster T
a in eine Anzahl M an Zeitintervallen t
a, t
b, t
c zu unterteilen, wobei eine Anzahl N an Wechselrichtern 10 gleichzeitig betrieben
werden sollen. Dabei ist die Steuereinheit 12 dazu vorgesehen, abhängig von den Sollleistungen
P
obj1, P
obj2 der Wechselrichter 10 geeignete Frequenzen f
1a, f
1b, f
1c, f
2a, f
2b, f
2c und/oder Zeitdauern der Zeitintervalle t
a, t
b, t
c zu bestimmen. Dazu ist die Steuereinheit 12 dazu vorgesehen, die folgende Matrixgleichung
zu lösen:

[0025] Eine Matrix A setzt sich dabei aus den Ausgangsleistungen P
1a, P
1b, P
1c, P
2a, P
2b, P
2c jedes Wechselrichters 10 (Reihen i) in den verschiedenen Zeitintervallen t
a, t
b, t
c (Spalten j) zusammen. Somit ergibt sich für jedes Element der Matrix A ein Wert P
ij. Eine Anzahl der Reihen entspricht dabei der Anzahl N an betriebenen Wechselrichtern
10.
[0026] Ferner entspricht eine Anzahl der Spalten der Anzahl M an Zeitintervallen t
a, t
b, t
c. Allgemein entspricht die Matrix A somit einer N x M - Matrix. Des Weiteren setzt
sich ein M x 1 - Vektor x aus einer normierten Zeitdauer r
j der Zeitintervalle t
a, t
b, t
c zusammen, wobei eine Zeitdauer eines der Zeitintervalle t
a, t
b, t
c insbesondere durch eine Zeitdauer des Zeitfensters T
a, T
b normiert wird. Ferner setzt sich ein N x 1 - Vektor b aus den Sollleistung P
obj1, P
obj2 der Wechselrichter 10 zusammen. Allgemein kann die Matrixgleichung bzw. das Gleichungssystem
gelöst werden, wenn die Anzahl M zumindest gleich groß ist wie die Anzahl N.
[0027] Ferner weisen die Zeitintervalle t
a, t
b, t
c und/oder die normierten Zeitdauern r
j folgenden Zusammenhang auf:

[0028] Hierdurch reduziert sich eine Anzahl unbekannter Variablen in der zu lösenden Matrixgleichung
um 1. Ist dabei die Steuereinheit 12 dazu vorgesehen ist, das erste Zeitfenster T
a in eine Anzahl M an Zeitintervallen zu unterteilen, welche gleich einer Anzahl N
an gleichzeitig zu betreibenden Wechselrichtern ist, weist die Matrixgleichung keine
Lösung auf, da ein überbestimmtes Gleichungssystem vorliegt (N > M).
[0029] Aus diesem Grund ist in diesem Fall die Steuereinheit 12 dazu vorgesehen, eine gesamte
Leistungsaufnahme P
Ta, P
Tb, P
Tc der Wechselrichter 10 über aufeinanderfolgende Zeitintervalle t
a, t
b, t
c konstant zu halten. In diesem Fall gilt:

[0030] Hierdurch reduziert sich eine Anzahl zu lösender Gleichungen ebenfalls um eins. Somit
liegt ein bestimmtes Gleichungssystem vor und die Matrixgleichung kann gelöst werden
(N = M). Dies entspricht dabei einem Zustand, in welchem kein Flicker auftritt.
[0031] Die erfindungsgemäße Gargerätevorrichtung schlägt nun vor, dass die Steuereinheit
12 dazu vorgesehen ist, das erste Zeitfenster T
a in eine erste Anzahl M an Zeitintervallen t
a, t
b, t
c zu unterteilen, welche um zumindest eins größer ist als eine zweite Anzahl N an gleichzeitig
zu betreibenden Wechselrichtern 10. Somit ergibt sich ein bestimmtes Gleichungssystem
auch wenn lediglich Gleichung (2) erfüllt wird. Somit kann eine gesamte Leistungsaufnahme
P
Ta, P
Tb, P
Tc der Wechselrichter 10 zumindest in einem Betriebszustand zumindest über zwei aufeinanderfolgende
Zeitintervalle t
a, t
b, t
c unterschiedlich sein, wodurch insbesondere eine maximale Ausgangsleistung der Gargerätevorrichtung
erhöht werden kann.
[0032] Ferner kann zumindest in einem Betriebszustand eine gesamte Leistungsaufnahme P
Ta, P
Tb, P
Tc der Wechselrichter 10 zumindest über zwei aufeinanderfolgende Zeitintervalle t
a, t
b, t
c konstant sein, wodurch insbesondere Gleichung (3) erfüllt wird. In diesem Fall ergibt
sich ein unterbestimmtes Gleichungssystem bei der Lösung der Matrixgleichung, wodurch
sich unendlich viele Lösungen für eine Einteilung der Zeitintervalle t
a, t
b, t
c ergeben. In diesem Fall ist die Steuereinheit 12 dazu vorgesehen, die Zeitintervalle
t
a, t
b, t
c derart zu wählen, dass ein möglichst effizienter Betrieb der Gargerätevorrichtung
ermöglicht wird.
[0033] Ein derartiges Steuerprogramm und/oder maximale und/oder minimale Zeitdauern der
Zeitintervalle t
a, t
b, t
c und/oder der Zeitfenster T
a, T
b sind dabei in der Speichereinheit der Steuereinheit 12c hinterlegt.
[0034] Im vorliegenden Fall sollen zwei Wechselrichter 10 gleichzeitig betrieben werden,
so dass die Steuereinheit 12 dazu vorgesehen ist, das erste Zeitfenster T
a in drei Zeitintervalle t
a, t
b, t
c zu unterteilen. Das erste Zeitfenster T
a weist dabei eine feste Zeitdauer von 1 s auf. Die drei Zeitintervalle t
a, t
b, t
c weisen im vorliegenden Fall verschiedene Zeitdauern auf. Ein erstes Zeitintervall
t
a weist eine Zeitdauer von 460 ms auf. Ein zweites Zeitintervall t
b weist eine Zeitdauer von 490 ms auf. Ein drittes Zeitintervall t
c weist eine Zeitdauer von 50 ms auf. Ferner ist die Steuereinheit 12 dazu vorgesehen,
das erste Zeitfenster T
a derart in die drei Zeitintervalle t
a, t
b, t
c zu unterteilen, dass sich aufeinanderfolgende Zeitintervalle t
a, t
b, t
c innerhalb des ersten Zeitfensters T
a zumindest in einem Betriebsparameter unterscheiden. Im vorliegenden Fall unterschieden
sich die drei Zeitintervalle t
a, t
b, t
c in einer Zeitdauer der Zeitintervalle t
a, t
b, t
c, einer Frequenz f
1a, f
1b, f
1c, f
2a, f
2b, f
2c der zwei Wechselrichter 10 und in einer Ausgangsleistung P
1a, P
1b, P
1c, P
2a, P
2b, P
2c der zwei Wechselrichter 10.
[0035] Der erste Wechselrichter 10 weist über eine gesamte Dauer des ersten Zeitintervalls
t
a eine konstante Ausgangsleistung P
1a und/oder eine konstante Frequenz f
1a auf. Ferner weist der erste Wechselrichter 10 über die gesamte Dauer des ersten Zeitintervalls
t
a eine Ausgangsleistung P
1a auf, welche der maximalen Ausgangsleistung des ersten Wechselrichters 10 entspricht.
Der erste Wechselrichter 10 weist somit im vorliegenden Fall über die gesamte Dauer
des ersten Zeitintervalls t
a eine Ausgangsleistung P
1a von 2300 W auf. Des Weiteren weist der erste Wechselrichter 10 über die gesamte Dauer
des ersten Zeitintervalls t
a eine Frequenz f
1a auf, welche der Mindestfrequenz f
min1 des ersten Wechselrichters 10 entspricht (vgl. Figur 2). Der erste Wechselrichter
10 weist dabei über die gesamte Dauer des ersten Zeitintervalls t
a eine Frequenz f
1a von 41.7 kHz auf. Des Weiteren weist der erste Wechselrichter 10 über eine gesamte
Dauer des zweiten Zeitintervalls t
b eine konstante Ausgangsleistung P
1b und/oder eine konstante Frequenz f
1b auf. Der erste Wechselrichter 10 weist dabei im zweiten Zeitintervall t
b eine kleinere Ausgangsleistung P
1b als im ersten Zeitintervall t
a auf. Der erste Wechselrichter 10 weist dabei im vorliegenden Fall über die gesamte
Dauer des zweiten Zeitintervalls t
b eine Ausgangsleistung P
1b von 1630 W auf. Des Weiteren weist der erste Wechselrichter 10 über die gesamte Dauer
des zweiten Zeitintervalls t
b eine Frequenz f
1b von 46.3 kHz auf.
[0036] Der erste Wechselrichter 10 weist dabei im zweiten Zeitintervall t
b eine größere Frequenz f
1b als im ersten Zeitintervall t
a auf. Ferner weist der erste Wechselrichter 10 über eine gesamte Dauer des dritten
Zeitintervalls t
c eine konstante Ausgangsleistung P
1c und/oder eine konstante Frequenz f
1c auf. Der erste Wechselrichter 10 weist dabei im dritten Zeitintervall t
c eine kleiner Ausgangsleistung P
1c als im zweiten Zeitintervall t
b auf. Der erste Wechselrichter 10 weist dabei im vorliegenden Fall über die gesamte
Dauer des dritten Zeitintervalls t
c eine Ausgangsleistung P
1c von 850 W auf. Der erste Wechselrichter 10 weist im dritten Zeitintervall t
c eine größere Frequenz f
1c als im zweiten Zeitintervall t
b auf. Des Weiteren weist der erste Wechselrichter 10 über die gesamte Dauer des dritten
Zeitintervalls t
c eine Frequenz f
1c von 58,8 kHz auf.
[0037] Ferner ist die Steuereinheit 12 dazu vorgesehen, den in dem ersten Zeitfenster T
a betriebenen ersten Wechselrichter 10 derart zu betreiben, dass für den ersten Wechselrichter
10 eine über das erste Zeitfenster T
a gemittelte Ausgangsleistung P
ave1 der von der Steuereinheit 12 zugewiesenen Sollleistung P
obj1 entspricht. Im vorliegenden Fall beträgt die von der Steuereinheit 12 und/oder einem
Bediener angeforderte Sollleistung P
obj1 1900 W. Die über das erste Zeitfenster T
a gemittelte Ausgangsleistung P
ave1 des ersten Wechselrichters 10 beträgt ebenfalls 1900 W.
[0038] Der zweite Wechselrichter 10 weist über die gesamte Dauer des ersten Zeitintervalls
t
a eine konstante Ausgangsleistung P
2a und/oder eine konstante Frequenz f
2a auf. Der zweite Wechselrichter 10 weist dabei im vorliegenden Fall über die gesamte
Dauer des ersten Zeitintervalls t
a eine Ausgangsleistung P
2a von 710 W auf. Des Weiteren weist der zweite Wechselrichter 10 über die gesamte Dauer
des ersten Zeitintervalls t
a eine Frequenz f
2a von 58,7 kHz auf. Ferner weist der zweite Wechselrichter 10 über die gesamte Dauer
des zweiten Zeitintervalls t
b eine konstante Ausgangsleistung P
2b und/oder eine konstante Frequenz f
2b auf. Der zweite Wechselrichter 10 weist dabei im zweiten Zeitintervall t
b eine größere Ausgangsleistung P
2b als im ersten Zeitintervall t
a auf. Der zweite Wechselrichter 10 weist dabei im vorliegenden Fall über die gesamte
Dauer des zweiten Zeitintervalls t
b eine Ausgangsleistung P
2b von 1600 W auf. Der zweite Wechselrichter 10 weist dabei im zweiten Zeitintervall
t
b eine kleinere Frequenz f
2b als im ersten Zeitintervall t
a auf. Des Weiteren weist der zweite Wechselrichter 10 über die gesamte Dauer des zweiten
Zeitintervalls t
b eine Frequenz f
2b von 46.3 kHz auf. Ferner weist der zweite Wechselrichter 10 über die gesamte Dauer
des dritten Zeitintervalls t
c eine konstante Ausgangsleistung P
2c und/oder eine konstante Frequenz f
2c auf. Ferner weist der zweite Wechselrichter 10 über die gesamte Dauer des dritten
Zeitintervalls t
c eine Ausgangsleistung P
2c auf, welche der maximalen Ausgangsleistung des ersten Wechselrichters 10 entspricht.
Der zweite Wechselrichter 10 weist dabei im dritten Zeitintervall t
c eine größere Ausgangsleistung P
2c als im zweiten Zeitintervall t
b auf. Der erste Wechselrichter 10 weist somit im vorliegenden Fall über die gesamte
Dauer des dritten Zeitintervalls t
c eine Ausgangsleistung P
2c von 2350 W auf. Des Weiteren weist der zweite Wechselrichter 10 über die gesamte
Dauer des dritten Zeitintervalls t
c eine Frequenz f
2c auf, welche der Mindestfrequenz f
min2 des zweiten Wechselrichters 10 entspricht (vgl. Figur 2). Der zweite Wechselrichter
10 weist somit im dritten Zeitintervall t
c eine kleinere Frequenz f
2c als im zweiten Zeitintervall t
b auf. Der zweite Wechselrichter 10 weist dabei über die gesamte Dauer des dritten
Zeitintervalls t
c eine Frequenz f
2c von 41.8 kHz auf.
[0039] Dabei ist die Steuereinheit 12 dazu vorgesehen, den in dem ersten Zeitfenster T
a betriebenen zweiten Wechselrichter 10 derart zu betreiben, dass für den zweiten Wechselrichter
10 eine über das erste Zeitfenster T
a gemittelte Ausgangsleistung P
ave2 der von der Steuereinheit 12 zugewiesenen Sollleistung P
obj2 entspricht. Im vorliegenden Fall beträgt die von der Steuereinheit 12 und/oder einem
Bediener angeforderte Sollleistung P
obj2 1200 W. Die über das erste Zeitfenster T
a gemittelte Ausgangsleistung P
ave2 des zweiten Wechselrichters 10 beträgt dabei ebenfalls 1200 W.
[0040] Des Weiteren ist die Steuereinheit 12 dazu vorgesehen, die zwei Wechselrichter 10
zumindest in einem der Zeitintervalle t
a, t
b, t
c mit einer sich um mindestens 15 kHz unterscheidenden Frequenz oder der gleichen Frequenz
zu betreiben. Dabei weist der erste Wechselrichter 10 über die gesamte Dauer des ersten
Zeitintervalls t
a eine höhere Ausgangsleistung P
1a und/oder eine kleinere Frequenz f
1a als der zweite Wechselrichter 10 auf. Über die gesamte Dauer des zweiten Zeitintervalls
t
b weist der erste Wechselrichter 10 eine höhere Ausgangsleistung P
1b als der zweite Wechselrichter 10 auf. Dabei weist der erste Wechselrichter 10 über
die gesamte Dauer des zweiten Zeitintervalls t
b jedoch eine gleiche Frequenz f
1b wie der zweite Wechselrichter 10 auf. Somit werden die zwei Wechselrichter 10 über
die gesamte Dauer des zweiten Zeitintervalls t
b mit der gleichen Frequenz betrieben. Außerdem weist der erste Wechselrichter 10 über
die gesamte Dauer des dritten Zeitintervalls t
c eine kleinere Ausgangsleistung P
1c und/oder eine höhere Frequenz f
1c als der zweite Wechselrichter 10 auf. Somit werden die zwei Wechselrichter 10 über
die gesamte Dauer des ersten Zeitintervalls t
a und über die gesamte Dauer des dritten Zeitintervalls t
c mit einer sich um 17 kHz unterscheidenden Frequenz betrieben. Ferner steigt die Ausgangsleistung
P
1a, P
1b, P
1c des ersten Wechselrichters 10 in aufeinanderfolgenden Zeitintervallen t
a, t
b, t
c des ersten Zeitfensters T
a und die Ausgangsleistung P
2a, P
2b, P
2c des zweiten Wechselrichters 10 sinkt in aufeinanderfolgenden Zeitintervallen t
a, t
b, t
c des ersten Zeitfensters T
a.
[0041] Die gesamte Leistungsaufnahme P
Ta, P
Tb, P
Tc in einem der Zeitintervalle t
a, t
b, t
c ergibt sich im vorliegenden Fall durch eine Summation der Ausgangsleistung P
1a, P
1b, P
1c des ersten Wechselrichters 10 in einem der Zeitintervalle t
a, t
b, t
c und der Ausgangsleistung P
2a, P
2b, P
2c des zweiten Wechselrichters 10 in demselben Zeitintervall t
a, t
b, t
c. Im vorliegenden Fall ist dabei die gesamte Leistungsaufnahme P
Ta, P
Tb, P
Tc der zwei Wechselrichter 10 zumindest in einem Betriebszustand zumindest über zwei
aufeinanderfolgende Zeitintervalle t
a, t
b, t
c unterschiedlich und unterschiedet sich insbesondere um zumindest 200 W, wodurch insbesondere
eine maximale Ausgangsleistung erhöht werden kann. Alternativ kann eine gesamte Leistungsaufnahme
der Wechselrichter zumindest in einem Betriebszustand zumindest über zwei aufeinanderfolgende
Zeitintervalle jedoch auch konstant sein.
[0042] Figur 4 zeigt beispielhafte Leistungs-Zeit-Kurven für die zwei Wechselrichter 10
für das erste Zeitfenster T
a und ein zweites Zeitfenster T
b, während Figur 5 beispielhafte Frequenz-Zeit-Kurven für die zwei Wechselrichter 10
für das erste Zeitfenster T
a und das zweites Zeitfenster T
b zeigt. In Figur 4 ist auf einer Abszissenachse 30 eine Zeit und auf einer Ordinatenachse
32 die Ausgangsleistung der Wechselrichter 10 aufgetragen. In Figur 5 ist auf einer
Abszissenachse 34 eine Zeit und auf einer Ordinatenachse 36 die Frequenz der Wechselrichter
10 aufgetragen. Im vorliegenden Fall grenzt das zweite Zeitfenster T
b unmittelbar an das erste Zeitfenster T
a an. Dabei ist die Steuereinheit 12 dazu vorgesehen, die zwei Wechselrichter 10 zumindest
in einem Betriebszustand gemeinsam und zumindest innerhalb des zweiten Zeitfensters
T
b durchgehend zu betreiben und das zweite Zeitfenster T
b in eine dritte Anzahl an Zeitintervallen t
a, t
b, t
c zu unterteilen, welche um zumindest eins größer ist als eine vierte Anzahl an gleichzeitig
zu betreibenden Wechselrichtern 10 innerhalb des Zeitfensters T
b. Im vorliegenden Fall weist das zweite Zeitfenster T
b eine feste Zeitdauer auf, welche mit der Zeitdauer des ersten Zeitfensters T
a identisch ist. Somit weist das zweite Zeitfenster T
b eine feste Zeitdauer von 1 s auf. Alternativ kann in diesem Fall eine Zeitdauer eines
zweiten Zeitfensters jedoch auch zu einer Zeitdauer eines ersten Zeitfensters verschieden
sein. Ferner kann auch vorgesehen sein, mehrere Zeitfenster mit einer Netzfrequenz
und/oder einem Vielfachen der Netzfrequenz, insbesondere einer doppelten Netzfrequenz,
zu variieren.
[0043] Ferner werden die zwei Wechselrichter 10 auch in dem zweiten Zeitfenster T
b gleichzeitig betrieben, so dass die Steuereinheit 12 dazu vorgesehen ist, das zweite
Zeitfenster T
b in drei Zeitintervalle t
a, t
b, t
c, welche insbesondere zu den drei Zeitintervallen t
a, t
b, t
c, in welche das erste Zeitfenster T
a unterteilt ist, identisch sind, zu unterteilen. Somit weisen die beiden Zeitfenster
T
a, T
b eine gleiche Anzahl an Zeitintervallen t
a, t
b, t
c mit identischen Betriebsparametern, insbesondere Frequenzen und Ausgangsleistungen,
auf, wobei die Zeitintervalle t
a, t
b, t
c des zweiten Zeitfensters T
b jedoch in einer im Vergleich zu den Zeitintervallen t
a, t
b, t
c des ersten Zeitfensters T
a umgekehrten Reihenfolge angeordnet sind. Dabei entspricht eine über das zweite Zeitfenster
T
b gemittelte Ausgangsleistung P
ave3 des ersten Wechselrichters 10 der über das erste Zeitfenster T
a gemittelte Ausgangsleistung P
ave1 des ersten Wechselrichters 10. Ferner entspricht eine über das zweite Zeitfenster
T
b gemittelte Ausgangsleistung P
ave4 des zweiten Wechselrichters 10 der über das erste Zeitfenster T
a gemittelten Ausgangsleistung P
ave2 des zweiten Wechselrichters 10. Somit entspricht für beide Wechselrichter 10 eine
über das zweite Zeitfenster T
b gemittelte Ausgangsleistung P
ave3, P
ave4 einer von der Steuereinheit 12 zugewiesenen Sollleistung P
obj1, P
obj2.
[0044] Figur 6 zeigt schematisch einen maximal erreichbaren Leistungsbereich der zwei Wechselrichter
10. Dabei ist auf einer Abszissenachse 38 die Ausgangsleistung des ersten Wechselrichters
10 und auf einer Ordinatenachse 40 die Ausgangsleistung des zweiten Wechselrichters
10 aufgetragen. Die erfindungsgemäße Gargerätevorrichtung weist dabei einen größeren
maximalen Leistungsbereich auf, als ein maximaler Leistungsbereich einer Gargerätevorrichtung
aus dem Stand der Technik. Der Bereich 18 zeigt einen Leistungsbereich, welcher von
einer Gargerätevorrichtung des Stands der Technik unerreichbar ist, insbesondere da
die Gargerätevorrichtung dabei in einem Zustand betrieben wird, in welchem kein Flicker
auftritt. Dabei kann ein maximaler Leistungsbereich von etwa 94 % eines gesamten Leistungsbereichs
erreicht werden. Der Bereich 20 zeigt einen Leistungsbereich, welcher von einer erfindungsgemäßen
Gargerätevorrichtung unerreichbar ist. Im vorliegenden Fall wird der maximale Leistungsbereich
lediglich von einer maximal lieferbaren Netzspannung und/oder einen maximalen Strom
und/oder von einem Flickergrenzwert einer Flickernorm begrenzt. Insgesamt kann im
vorliegenden Fall somit ein maximaler Leistungsbereich von etwa 98 % eines gesamten
Leistungsbereichs erreicht werden. Der maximale erreichbare Leistungsbereich vergrößert
sich somit im Vergleich zum maximal erreichbaren Leistungsbereich des Stands der Technik,
da ein Betrieb in einem Bereich zwischen einem Zustand ohne Flicker und dem Flickergrenzwert
möglich ist.
Bezugszeichen
[0045]
- 10
- Wechselrichter
- 12
- Steuereinheit
- 14
- Heizzone
- 16
- Bedieneinheit
- 18
- Leistungsbereich
- 20
- Leistungsbereich
- 22
- Abszissenachse
- 24
- Ordinatenachse
- 26
- Abszissenachse
- 28
- Ordinatenachse
- 30
- Abszissenachse
- 32
- Ordinatenachse
- 34
- Abszissenachse
- 36
- Ordinatenachse
- 38
- Abszissenachse
- 40
- Ordinatenachse
- A
- Matrix
- b
- Vektor
- fmax
- Höchstfrequenz
- fmin1
- Mindestfrequenz
- fmin2
- Mindestfrequenz
- f1a
- Frequenz
- f1b
- Frequenz
- f1c
- Frequenz
- f2a
- Frequenz
- f2b
- Frequenz
- f2c
- Frequenz
- M
- Anzahl Zeitintervalle
- N
- Anzahl Wechselrichter
- Pave1
- Gemittelte Ausgangsleistung
- Pave2
- Gemittelte Ausgangsleistung
- Pave3
- Gemittelte Ausgangsleistung
- Pave4
- Gemittelte Ausgangsleistung
- Pobj1
- Sollleistung
- Pobj2
- Sollleistung
- PTa
- Gesamte Leistungsaufnahme
- PTb
- Gesamte Leistungsaufnahme
- PTc
- Gesamte Leistungsaufnahme
- P1a
- Ausgangsleistung
- P1b
- Ausgangsleistung
- P1c
- Ausgangsleistung
- P2a
- Ausgangsleistung
- P2b
- Ausgangsleistung
- P2c
- Ausgangsleistung
- Pij
- Matrixwert
- rj
- Normierte Zeitdauer
- Ta
- Zeitfenster
- Tb
- Zeitfenster
- ta
- Zeitintervall
- tb
- Zeitintervall
1. Gargerätevorrichtung, insbesondere Kochfeldvorrichtung, mit einer Mehrzahl von Wechselrichtern
(10), welche dazu vorgesehen sind, jeweils wenigstens einen Induktor zu betreiben,
und mit einer Steuereinheit (12), die dazu vorgesehen ist, zumindest einen Teil der
Wechselrichter (10) in zumindest einem Betriebszustand gemeinsam und zumindest innerhalb
eines ersten Zeitfensters (Ta) durchgehend zu betreiben, wobei die Steuereinheit (12) dazu vorgesehen ist, das
erste Zeitfenster (Ta) in eine erste Anzahl (M) an Zeitintervallen (ta, tb, tc) zu unterteilen, welche um zumindest eins größer ist als eine zweite Anzahl (N) an
gleichzeitig zu betreibenden Wechselrichtern (10), wobei die Steuereinheit (12) dazu
vorgesehen ist, das erste Zeitfenster (Ta) derart in die erste Anzahl (M) an Zeitintervallen (ta, tb, tc) zu unterteilen, dass sich aufeinanderfolgende Zeitintervalle (ta, tb, tc) innerhalb des ersten Zeitfensters (Ta) zumindest in einem Betriebsparameter, und zwar in einer Frequenz und/oder einem
Tastgrad und/oder einer Ausgangsleistung, unterscheiden,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Steuereinheit (12) dazu vorgesehen ist, den zumindest einen Teil der Wechselrichter
(10) zumindest in einem Betriebszustand gemeinsam und zumindest innerhalb eines zweiten
Zeitfensters (Tb), welches von dem ersten Zeitfenster (Ta) verschieden ist, durchgehend zu betreiben, wobei sich das erste Zeitfenster (Ta) und das zweite Zeitfenster (Tb) zumindest in einem Betriebsparameter unterscheiden, und die Steuereinheit (12) dazu
vorgesehen ist, das zweite Zeitfenster (Tb) in eine dritte Anzahl an Zeitintervallen (ta, tb, tc) zu unterteilen, welche um zumindest eins größer ist als eine vierte Anzahl an gleichzeitig
zu betreibenden Wechselrichtern (10), wobei die Steuereinheit (12) dazu vorgesehen
ist, das zweite Zeitfenster (Tb) derart in die dritte Anzahl an Zeitintervallen (ta, tb, tc) zu unterteilen, dass sich aufeinanderfolgende Zeitintervalle (ta, tb, tc) innerhalb des zweiten Zeitfensters (Tb) zumindest in einem Betriebsparameter, und zwar in einer Frequenz und/oder einem
Tastgrad und/oder einer Ausgangsleistung, unterscheiden.
2. Gargerätevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (12) dazu vorgesehen ist, zumindest zwei der betriebenen Wechselrichter
(10) in zumindest einem der Zeitintervalle (ta, tb, tc) mit zumindest einer sich um mindestens 15 kHz unterscheidenden Frequenz oder der
gleichen Frequenz zu betreiben.
3. Gargerätevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Steuereinheit (12) dazu vorgesehen ist, die in dem ersten Zeitfenster (Ta) betriebenen Wechselrichter (10) derart zu betreiben, dass für jeden der betriebenen
Wechselrichter (10) eine über das erste Zeitfenster (Ta) gemittelte Ausgangsleistung (Pave1, Pave2) zumindest im Wesentlichen einer von der Steuereinheit (12) zugewiesenen Sollleistung
(Pobj1, Pobj2) entspricht.
4. Gargerätevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine gesamte Leistungsaufnahme (PTa, PTb, PTc) der Wechselrichter (10) zumindest in einem Betriebszustand zumindest über zwei aufeinanderfolgende
Zeitintervalle (ta, tb, tc) zumindest im Wesentlichen konstant ist.
5. Gargerätevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine gesamte Leistungsaufnahme (PTa, PTb, PTc) der Wechselrichter (10) zumindest in einem Betriebszustand zumindest über zwei aufeinanderfolgende
Zeitintervalle (ta, tb, tc) zumindest wesentlich unterschiedlich ist.
6. Gargerätevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine Ausgangsleistung (P1a, P1b, P1c) zumindest eines ersten Wechselrichters (10) in aufeinanderfolgenden Zeitintervallen
(ta, tb, tc) des ersten Zeitfensters (Ta) zumindest wesentlich steigt und eine Ausgangsleistung (P2a, P2b, P2c) zumindest eines zweiten Wechselrichters (10) in aufeinanderfolgenden Zeitintervallen
(ta, tb, tc) des ersten Zeitfensters (Ta) zumindest wesentlich sinkt.
7. Gargerätevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das zweite Zeitfenster (Tb) unmittelbar an das erste Zeitfenster (Ta) angrenzt und beide Zeitfenster (Ta, Tb) eine gleiche Anzahl an Zeitintervallen (ta, tb, tc) mit identischen Betriebsparametern aufweisen, wobei die Zeitintervalle (ta, tb, tc) des zweiten Zeitfensters (Tb) in einer im Vergleich zu den Zeitintervallen (ta, tb, tc) des ersten Zeitfensters (Ta) umgekehrten Reihenfolge angeordnet sind.
8. Gargerät, insbesondere Induktionskochfeld, mit einer Gargerätevorrichtung nach einem
der vorhergehenden Ansprüche.
1. Cooking appliance device, in particular hob device, with a plurality of inverters
(10) which are provided to operate in each case at least one inductor, and with a
control unit (12), which is provided to operate at least one part of the inverter
(10) in at least one operating state collectively and at least within a first time
frame (Ta) continuously, wherein the control unit (12) is provided to divide the first time
frame (Ta) into a first number (M) of time intervals (ta, tb, tc), which is greater by at least one than a second number (N) of inverters (10) to
be operated at the same time, wherein the control unit (12) is provided to divide
the first time frame (Ta) into the first number (M) of time intervals (ta, tb, tc) such that consecutive time intervals (ta, tb, tc) within the first time frame (Ta) differ at least in one operating parameter, namely in a frequency and/or a pulse
duty factor and/or an output power,
characterised in that
the control unit (12) is provided to operate the at least one part of the inverter
(10) at least in one operating state collectively and at least within a second time
frame (Tb), which differs from the first time frame (Ta), continuously, wherein the first time frame (Ta) and the second time frame (Tb) differ at least in one operating parameter, and the control unit (12) is provided
to divide the second time frame (Tb) into a third number of time intervals (ta, tb, tc), which is greater by at least one than a fourth number of inverters (10) to be operated
at the same time, wherein the control unit (12) is provided to divide the second time
frame (Tb) into the third number of time intervals (ta, tb, tc) such that consecutive time intervals (ta, tb, tc) within the second time frame (Tb) differ at least in one operating parameter, namely in a frequency and/or a pulse
duty factor and/or an output power.
2. Cooking appliance device according to claim 1, characterised in that the control unit (12) is provided to operate at least two of the operated inverters
(10) in at least one of the time intervals (ta, tb, tc) with at least one frequency which differs by at least 15 kHz or the same frequency.
3. Cooking appliance device according to claim 1 or 2,
characterised in that
the control unit (12) is provided to operate the inverters (10) operated in the first
time frame (Ta) such that for each of the operated inverters (10) a power output (Pave1, Pave2) which is averaged over the first time frame (Ta) corresponds at least essentially to a desired output (Pobj1, Pobj2) assigned by the control unit (12).
4. Cooking appliance device according to one of the preceding claims,
characterised in that
an entire power drain (PTa, PTb, PTc) of the inverters (10) is at least essentially constant at least in one operating
state at least during two consecutive time intervals (ta, tb, tc).
5. Cooking appliance device according to one of the preceding claims,
characterised in that
an entire power drain (PTa, PTb, PTc) of the inverters (10) is at least essentially different at least in one operating
state at least during two consecutive time intervals (ta, tb, tc).
6. Cooking appliance device according to one of the preceding claims,
characterised in that
a power output (P1a, P1b, P1c) of at least a first inverter (10) in consecutive time intervals (ta, tb, tc) of the first time frame (Ta) increases at least essentially and a power output (P2a, P2b, P2c) of at least a second inverter (10) drops at least essentially in consecutive time
intervals (ta, tb, tc) of the first time frame (Ta).
7. Cooking appliance device according to one of the preceding claims,
characterised in that
the second time frame (Tb) directly borders the first time frame (Ta) and both time frames (Ta, Tb) have an identical number of time intervals (ta, tb, tc) with identical operating parameters, wherein the time intervals (ta, tb, tc) of the second time frame (Tb) are arranged in a reverse sequence compared with the time intervals (ta, tb, tc) of the first time frame (Ta).
8. Cooking appliance, in particular induction hob, having a cooking appliance device
according to one of the preceding claims.
1. Dispositif d'appareil de cuisson, notamment dispositif de table de cuisson, comprenant
une pluralité d'onduleurs (10) qui sont ménagés pour faire respectivement fonctionner
au moins un inducteur, et comprenant une unité de commande (12) qui est ménagée pour
faire fonctionner au moins une partie des onduleurs (10) en commun dans au moins un
état de fonctionnement et en continu au moins dans un premier créneau horaire (Ta), l'unité de commande (12) étant ménagée pour diviser le premier créneau horaire
(Ta) en un premier nombre (M) d'intervalles de temps (ta, tb, tc), lequel est au moins supérieur de un à un deuxième nombre (N) d'onduleurs (10) à
faire fonctionner simultanément, l'unité de commande (12) étant ménagée pour diviser
le premier créneau horaire (Ta) en le premier nombre (M) d'intervalles de temps (ta, tb, tc) de manière à ce que des intervalles de temps successifs (ta, tb, tc) dans le premier créneau horaire (Ta) se distinguent au moins dans un paramètre de fonctionnement, à savoir dans une fréquence
et/ou dans une densité d'impulsions et/ou dans une puissance de sortie, caractérisé en ce que l'unité de commande (12) est ménagée pour faire fonctionner au moins une partie des
onduleurs (10) en commun au moins dans un état de fonctionnement et en continu au
moins dans un deuxième créneau horaire (Tb) qui est différent du premier créneau horaire (Ta), dans lequel le premier créneau horaire (Ta) et le deuxième créneau horaire (Tb)se distinguent au moins dans un paramètre de fonctionnement et l'unité de commande
(12) étant ménagée pour diviser le deuxième créneau horaire (Tb) en un troisième nombre d'intervalles de temps (ta, tb, tc), lequel est au moins supérieur de un à un quatrième nombre d'onduleurs (10) à faire
fonctionner simultanément, l'unité de commande (12) étant ménagée pour diviser le
deuxième créneau horaire (Tb) en le troisième nombre d'intervalles de temps (ta, tb, tc) de manière à ce que des intervalles de temps successifs (ta, tb, tc) dans le deuxième créneau horaire (Tb) se distinguent au moins dans un paramètre de fonctionnement, à savoir dans une fréquence
et /ou dans une densité d'impulsions et/ou dans une puissance de sortie.
2. Dispositif d'appareil de cuisson selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'unité de commande (12) est ménagée pour faire fonctionner au moins deux des onduleurs
(10) exploités pendant au moins un des intervalles de temps (ta, tb, tc) avec au moins une fréquence se distinguant d'au moins 15 kHz ou avec la même fréquence.
3. Dispositif d'appareil de cuisson selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'unité de commande (12) est ménagée pour faire fonctionner les onduleurs (10) exploités
dans le premier créneau horaire (Ta) de manière à ce que pour chacun des onduleurs (10) exploités, une puissance de sortie
(Pave1, Pave2), dont la moyenne est calculée pendant le premier créneau horaire (Ta), corresponde au moins essentiellement à une puissance théorique (Pobj1, Pobj2) attribuée par l'unité de commande (12).
4. Dispositif d'appareil de cuisson selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'une puissance absorbée totale (PTa, PTb, PTc) des onduleurs (10) au moins dans un état de fonctionnement est au moins essentiellement
constante au moins pendant deux intervalles de temps successifs (ta, tb, tc).
5. Dispositif d'appareil de cuisson selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'une puissance absorbée totale (PTa, PTb, PTc) des onduleurs (10) au moins dans un état de fonctionnement est au moins essentiellement
différente au moins pendant deux intervalles de temps successifs (ta, tb, tc).
6. Dispositif d'appareil de cuisson selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'une puissance de sortie (P1a, P1b, P1c) au moins d'un premier onduleur (10) augmente au moins essentiellement pendant des
intervalles de temps successifs (ta, tb, tc) du premier créneau horaire (Ta) et en ce qu'une puissance de sortie (P2a, P2b, P2c) au moins d'un deuxième onduleur (10) baisse au moins essentiellement pendant des
intervalles de temps successifs (ta, tb, tc) du premier créneau horaire (Ta).
7. Dispositif d'appareil de cuisson selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le deuxième créneau horaire (Tb) est directement contigu au premier créneau horaire (Ta) et en ce que les deux créneaux (Ta, Tb) présentent un même nombre d'intervalles de temps (ta, tb, tc) avec des paramètres de fonctionnement identiques, les intervalles de temps (ta, tb, tc) du deuxième créneau (Tb) étant disposés en ordre inverse en comparaison avec les intervalles de temps (ta, tb, tc) du premier créneau horaire (Ta).
8. Appareil de cuisson, notamment table de cuisson à induction, comprenant un dispositif
d'appareil de cuisson selon l'une quelconque des revendications précédentes.