[0001] Die Erfindung betrifft eine Maschine nach den im Oberbegriff von Anspruch 1 angeführten
Merkmalen.
[0002] Eine derartige Maschine ist beispielsweise durch
EP 0 564 433 bekannt. Beide zum Unterstopfen eines Gleises vorgesehene Stopfaggregate können für
eine gleichzeitige Unterstopfung zweier benachbarter Schwellen gemeinsam abgesenkt
werden. Für den Fall eines Gleishindernisses kann bedarfsweise auch nur eines der
beiden Stopfaggregate eingesetzt werden, um in dieser speziellen Situation wenigstens
eine einzige Schwelle unterstopfen zu können.
DE 3248172 A1 beschreibt eine Vorrichtung zum Verfestigen von Straßendecken oder dgl. mit einem
Verdichtungsbalken, der voneinander getrennte, separat bewegbare Plattenabschnitte
aufweist.
EP 0 698 687 A1 offenbart ein Zweischwellen-Stopfaggregat, bei dem eines der Außen-Stopfwerkzeuge
unabhängig von den anderen Stopfwerkzeugen separat höhenverstellbar und mit einer
eigenen Exzenterwelle verbunden ist.
[0003] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt nun in der Schaffung einer Maschine
der eingangs genannten Art, mit der eine weitere Verbesserung der Stopfqualität erzielbar
ist.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einer Maschine der gattungsgemäßen Art dadurch
gelöst, dass die Vibrationen des Innen-Stopfpickels bewirkende Exzentrizität im Vergleich
zur Vibrationen des Außen-Stopfpickels bewirkenden Exzentrizität unterschiedlich ausgebildet
ist.
[0005] Mit diesen Merkmalen ist trotz einer unterschiedlichen Stopfhebellänge eine einheitliche
Amplitude im Bereich der unteren Pickelenden von Außen- und Innen-Stopfpickeln erzielbar.
Damit kann eine gleichmäßigere Verdichtung des an beide Schwellenseiten angrenzenden
Schotters und folglich auch ein homogeneres Schwellenauflager erzielt werden.
[0006] Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus dem Unteranspruch und der Zeichnungsbeschreibung.
[0007] Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles
näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Maschine zum Unterstopfen eines Gleises, Fig. 2 ein
Stopfaggregat in vergrößerter Seitenansicht, Fig. 3 eine vergrößerte Darstellung einer
Exzenterwelle des Stopfaggregates und Fig. 4 eine vereinfachte Ansicht eines Vierschwellen-Stopfaggregates.
[0008] Eine in Fig. 1 dargestellte Maschine 1 weist ein Stopfaggregat 2 zur Unterstopfung
eines Gleises 3 auf. Um die Leistungsfähigkeit der Maschine 1 zu erhöhen, ist ein
zwischen Fahrwerken 4 angeordneter Satellitenrahmen 5 durch einen Antrieb 6 relativ
zu einem Maschinenrahmen 7 verschiebbar. Damit kann dieser während der Unterstopfung
des Gleises 3 kontinuierlich in der durch den Pfeil 8 dargestellten Arbeitsrichtung
verfahren werden.
[0009] Wie in Fig. 2 ersichtlich, setzt sich das zur gleichzeitigen Unterstopfung von zwei
benachbarten Schwellen 9 ausgebildete Stopfaggregat 2 aus zwei in einer Maschinenlängsrichtung
10 hintereinander angeordneten Aggregatrahmen 11 zusammen, die für eine voneinander
unabhängige Höhenverstellung jeweils mit einem eigenen Antrieb 12 verbunden sind.
[0010] Jeder um eine Schwenkachse 13 verschwenkbar auf einem Aggregatrahmen 11 gelagerte
Stopfhebel 14 ist mit einem Beistellantrieb 15 verbunden. Die Beistellantriebe 15
jedes Aggregatrahmens 11 sind jeweils auf einer gemeinsamen, bezüglich einer Rotationsachse
16 eine Exzentrizität 17 (s. Fig. 3) aufweisenden Exzenterwelle 21 gelagert.
[0011] Bezüglich der Maschinenlängsrichtung 10 ist endseitig am Stopfaggregat 2 jeweils
ein zum alleinigen Eintauchen in ein Schwellenfach 18 vorgesehener und mit einem Stopfhebel
14 verbundener Außen-Stopfpickel 19 angeordnet. Zum gemeinsamen Eintauchen in dasselbe
Schwellenfach 18 sind jeweils zwei mit einem Stopfhebel 14 verbundene, in Maschinenlängsrichtung
10 hintereinander angeordnete Innen-Stopfpickel 20 vorgesehen.
[0012] Wie in Fig. 3 deutlich erkennbar, weist die Exzenterwelle 21 unterschiedliche, zur
Rotationsachse 16 versetzte Exzentrizitäten 17 auf. Diese sind derart ausgebildet,
dass die - über den entsprechenden Beistellantrieb 15 und den anschließenden Stopfhebel
14 in Form von Vibrationen - auf den Innen-Stopfpickel 20 wirkende Exzentrizität 17
im Vergleich zur Schwingungen des Außen-Stopfpickels 19 bewirkenden Exzentrizität
17 unterschiedlich ausgebildet ist. Der eine Beistellbewegung 23 des Innen-Stopfpickels
20 bewirkende Beistellantrieb 15 ist jeweils auf der mittleren Exzentrizität 17 gelagert,
die im Vergleich zu den angrenzenden Exzentrizitäten 17 kleiner ist. Auf diesen sind
die auf die Außen-Stopfpickel 19 einwirkenden äußeren Beistellantriebe 15 gelagert.
Damit ist eine gleiche Amplitude von allen Stopfpickelspitzen 22 erzielbar.
[0013] In einer Variante der Erfindung kann anstelle von zwei unabhängig höhenverstellbaren
Aggregatrahmen 11 auch lediglich ein einziger, gemeinsamer Aggregatrahmen verwendet
werden. Ebenso kann ein in Fig. 4 vereinfacht dargestelltes Stopfaggregat 2 zum gleichzeitigen
Unterstopfen von vier benachbarten Schwellen 9 erfindungsgemäß mit unterschiedlichen
Exzentrizitäten für die Exzenterwelle 21 ausgebildet werden. Dabei sind jeweils die
auf Innen-Stopfpickel 20 einwirkenden Beistellantriebe 15 auf der kleineren Exzentrizität
gelagert, während die auf die Außen-Stopfpickel 19 einwirkenden äußeren Beistellantriebe
15 auf der größeren Exzentrizität gelagert sind. Das ist sinngemäß natürlich auch
auf Stopfaggregate anwendbar, die zum gleichzeitigen Unterstopfen von einer noch größeren
Anzahl von Schwellen ausgebildet sind.
1. Maschine (1) mit einem Stopfaggregat (2) zum gleichzeitigen Unterstopfen von wenigstens
zwei in Bezug auf eine Maschinenlängsrichtung (10) hintereinander positionierten Schwellen
(9) eines Gleises (3) mit folgenden Merkmalen:
a) zum gemeinsamen Eintauchen in dasselbe Schwellenfach (18) sind jeweils zwei mit
Stopfhebeln (14) verbundene, in Maschinenlängsrichtung (10) hintereinander angeordnete
Innen-Stopfpickel (20) vorgesehen,
b) bezüglich der Maschinenlängsrichtung (10) ist endseitig am Stopfaggregat (2) jeweils
ein zum alleinigen Eintauchen in ein Schwellenfach (18) vorgesehener und mit einem
Stopfhebel (14) verbundener Außen-Stopfpickel (19) angeordnet,
c) jeder um eine Schwenkachse (13) verschwenkbar auf einem Aggregatrahmen (11) gelagerte
Stopfhebel (14) ist mit einem Beistellantrieb (15) verbunden,
d) die Beistellantriebe (15) jedes Aggregatrahmens (11) sind jeweils auf einer gemeinsamen,
bezüglich einer Rotationsachse (16) eine Exzentrizität (17) aufweisenden Exzenterwelle
(21) gelagert, dadurch gekennzeichnet, dass die Vibrationen des Innen-Stopfpickels (20) bewirkende Exzentrizität (17) im Vergleich
zur Vibrationen des Außen-Stopfpickels (19) bewirkenden Exzentrizität (17) unterschiedlich
ausgebildet ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Exzentrizität (17) für den Innen-Stopfpickel (20) kleiner als die Exzentrizität
(17) für den Außen-Stopfpickel (19) ausgebildet ist.
1. A machine (1) having a tamping unit (2) for simultaneously tamping at least two sleepers
(9) of a track (3), positioned one following the other with regard to a longitudinal
direction (10) of the machine, comprising the following features:
a) provided for simultaneous immersion into the same sleeper crib (18) are two inner
tamping tines (20) in each case, arranged one following the other in the longitudinal
direction (10) of the machine and connected to tamping levers (14),
b) arranged at either end of the tamping unit (2), with regard to the longitudinal
direction (10) of the machine, is a respective outer tamping tine (19) connected to
a tamping lever (14) and provided for immersion into a sleeper crib (18) by itself,
c) each tamping lever (14) mounted for pivoting about a pivot axis (13) on an assembly
frame (11) is connected to a squeeze drive (15),
d) the squeeze drives (15) of each assembly frame (11) are mounted in each case on
a common eccentric shaft (21) having an eccentricity (17) with respect to an axis
of rotation (16), characterized in that the eccentricity (17) causing vibrations of the inner tamping tine (20) is configured
differently as compared to the eccentricity (17) causing vibrations of the outer tamping
tine (19).
2. A machine according to claim 1, characterized in that the eccentricity (17) for the inner tamping tine (20) is designed to be smaller than
the eccentricity (17) for the outer tamping tine (19).
1. Machine (1) avec un module de bourrage (2) pour le bourrage inférieur simultané d'au
moins deux traverses (9) d'une voie ferrée (3) positionnées l'une derrière l'autre
par rapport à un sens longitudinal de machine (10) avec les caractéristiques suivantes
:
a) deux pics de bourrage interne (20) disposés l'un derrière l'autre dans le sens
longitudinal de machine, reliés à des leviers de bourrage (14) sont à chaque fois
prévus pour le plongeon commun dans la même case (18),
b) un pic de bourrage externe (19) prévu pour le plongeon unique dans une case (18)
et relié à un levier de bourrage (14) est à chaque fois disposé côté extrémité sur
le module de bourrage (2) par rapport au sens longitudinal de machine (10),
c) chaque levier de bourrage (14) logé sur un châssis de module (11) de manière à
pouvoir pivoter autour d'un axe de pivotement (13) est relié à un entraînement d'adjonction
(15),
d) les entraînements d'adjonction (15) de chaque châssis de module (11) sont à chaque
fois logés sur un arbre excentrique commun (21) présentant une excentricité (17) par
rapport à un axe de rotation (16), caractérisée en ce que l'excentricité (17) occasionnant des vibrations du pic de bourrage interne (20) est
réalisée différemment par rapport à l'excentricité (17) occasionnant des vibrations
du pic de bourrage externe (19).
2. Machine selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'excentricité (17) pour le pic de bourrage interne (20) est réalisée de manière
inférieure à l'excentricité (17) pour le pic de bourrage externe (19).
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