[0001] Die Erfindung betrifft ein plattenartiges Lichtabgabeelement für eine Leuchte sowie
eine Leuchte mit einem solchen Lichtabgabeelement.
[0002] Eine Leuchte mit einem Lichtabgabeelement ist aus die Dokumente
DE 10 2010 063 272 A1 und
US 5365411A bekannt. Diese Leuchte weist ein wannenförmiges Leuchtengehäuse auf, durch das eine
Lichtabgabeöffnung gebildet ist, die durch das Lichtabgabeelement abgedeckt ist. Das
Lichtabgabeelement weist eine plane Lichtabgabefläche auf, durch die eine Flächennormale
festgelegt ist. Zur Halterung an dem Leuchtengehäuse weist das Lichtabgabeelement
ein Rastelement auf, das - in einer Projektion längs der Flächennormalen betrachtet
- vollständig innerhalb des von der Lichtabgabefläche umschriebenen Bereichs angeordnet
ist. Hierdurch lässt sich das Lichtabgabeelement an dem Leuchtengehäuse haltern, ohne
dass hierfür ein Rahmenelement erforderlich ist. Die zum Inneren der Leuchte hin weisende
Innenfläche des Lichtabgabeelements ist zur Streuung bzw. Vergleichmäßigung des Lichts
mit einer Struktur versehen. An die Lichtabgabefläche schließen sich - über randseitige
Kanten von Letzterer getrennt - schmale Seitenflächen des Lichtabgabeelements an,
die bei Betrachtung der Leuchte von außen ebenfalls sichtbar sind und die fluchtend
mit den angrenzenden Außenflächen des Leuchtengehäuses ausgebildet sind.
[0003] Im Inneren des Leuchtengehäuses ist ein Reflektorelement angeordnet, das sich etwa
trichterförmig zum Randbereich des Lichtabgabeelements hin erstreckt. Hierdurch ist
erzielt, dass die Lichtabgabefläche bis zu ihren Rändern hin gut ausgeleuchtet erscheint.
Allerdings ist die Lichtabgabe über die schmalen Seitenflächen des Lichtabgabeelements
deutlich inhomogener als die Lichtabgabe über die Lichtabgabefläche.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein verbessertes Lichtabgabeelement anzugeben,
insbesondere ein Lichtabgabeelement, das auch über entsprechende Seitenflächenbereiche
eine homogener erscheinende Lichtabgabe ermöglicht. Zudem soll eine Leuchte mit einem
entsprechenden Lichtabgabeelement angegeben werden.
[0005] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung mit den in den unabhängigen Ansprüchen angegebenen
Gegenständen gelöst. Besondere Ausführungsarten der Erfindung sind in den abhängigen
Ansprüchen angegeben.
[0006] Gemäß der Erfindung ist ein plattenartiges Lichtabgabeelement für eine Leuchte vorgesehen,
das einen ersten Teilbereich und einen zweiten Teilbereich aufweist, wobei - in einer
vorgesehenen Lichtabstrahlrichtung betrachtet - der erste Teilbereich dem zweiten
Teilbereich nachfolgend angeordnet ist, wobei der erste Teilbereich dazu ausgestaltet
ist, eine Lichtabgabefläche der Leuchte zu bilden und der zweite Teilbereich dazu
ausgestaltet ist, keinen Außenflächenbereich der Leuchte zu bilden und wobei der erste
Teilbereich aus einem optisch klaren Material besteht und der zweite Teilbereich mit
einem, aus einem optisch diffusen Material bestehenden Anteil unmittelbar an den ersten
Teilbereich angrenzt. Das Lichtabgabeelement ist dabei derart gestaltet, dass an einem
Außenumfang des zweiten Teilbereichs wenigstens eine Ausnehmung zur Halterung des
Lichtabgabeelements gebildet ist, die sich bis zu der Lichtabgabefläche hin erstreckt.
[0007] Dadurch, dass sich die Ausnehmung bis zu der Lichtabgabefläche hin erstreckt, lässt
sich vorteilhaft erzielen, dass sich ein Leuchtengehäuse der Leuchte bis zu der Lichtabgabefläche
hin erstreckt und dabei die Lichtabgabefläche besonders gleichmäßig ausgeleuchtet
wird. Außerdem lässt sich durch diese Gestaltung bewirken, dass sich ein äußerer Wandflächenbereich
des Leuchtengehäuses fluchtend mit der Lichtabgabefläche verläuft.
[0008] Vorzugsweise ist dabei die Gestaltung derart, dass die wenigstens eine Ausnehmung
und die Lichtabgabefläche eine Kante bilden, die einen Winkel einschließt, der zwischen
100° und 170° beträgt, vorzugsweise zwischen 120° und 150°, lässt sich einerseits
eine besonders gute Ausleuchtung der Lichtabgabefläche bis an die Grenze zu dem äußeren
Wandflächenbereich erzielen und andererseits eine sichere Halterung des Lichtabgabeelements
an dem Leuchtengehäuse. Herstellungstechnisch vorteilhaft ist dabei die wenigstens
eine Ausnehmung durch eine Fräsung hergestellt, insbesondere durch eine Fräsung, die
im Querschnitt keilförmig bzw. dreieckförmig ist.
[0009] Vorzugsweise ist der erste Teilbereich des Lichtabgabeelements quaderförmig gestaltet.
Hierdurch ist ein besonders vorteilhaftes äußeres Erscheinungsbild der Leuchte erzielbar.
Vorzugsweise besteht das Lichtabgabeelement aus PMMA (Polymethylmethacrylat) bzw.
Acryl. Vorzugsweise ist es aus einem mehrschichtigen, insbesondere mittels eines Gussverfahrens
hergestellten, Verbund-Plattenwerkstoff gebildet.
[0010] Ein besonders vorteilhaftes Erscheinungsbild des Lichtabgabeelements bzw. der Leuchte
lässt sich erzielen, wenn die Lichtabgabefläche poliert ist.
[0011] Eine besonders ebenmäßig erscheinende Lichtabgabe ist ermöglicht, wenn das Lichtabgabeelement
derart gestaltet ist, dass zwischen dem ersten Teilbereich und dem Anteil des zweiten
Teilbereichs eine Grenzfläche gebildet ist, die in einer Ebene verläuft.
[0012] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist eine Leuchte vorgesehen, die ein erfindungsgemäßes
Lichtabgabeelement aufweist, sowie ein Leuchtengehäuse, an dem das Lichtabgabeelement
gehaltert ist. Dabei ist die Leuchte derart gestaltet, dass sich das Leuchtengehäuse
bis zu der Lichtabgabefläche hin erstreckt.
[0013] Vorzugsweise ist dabei die Lichtabgabefläche in einer weiteren Ebene verlaufend gestaltet,
wobei das Leuchtengehäuse einen äußeren Wandflächenbereich aufweist, der sich bis
zu der Lichtabgabefläche hin erstreckt und der ebenfalls in der weiteren Ebene verlaufend
gestaltet ist. Hierdurch lässt sich ein besonders hochwertig wirkendes Erscheinungsbild
der Leuchte erzielen.
[0014] Eine besonders sicherere bzw. zuverlässige Halterung des Lichtabgabeelements an dem
Leuchtengehäuse ist dabei ermöglicht, wenn das Leuchtengehäuse wenigstens ein Halteelement
aufweist, das zur Halterung des Lichtabgabeelements an dem Leuchtengehäuse in die
wenigstens eine Ausnehmung des Lichtabgabeelements eingreifend angeordnet ist.
[0015] Weiterhin vorzugsweise weist die Leuchte außerdem eine Lichtquelle zur Abstrahlung
eines Lichts auf, wobei die Leuchte derart gestaltet ist, dass das von der Lichtquelle
abgestrahlte Licht in den zweiten Teilbereich des Lichtabgabeelements einstrahlt und
in der weiteren Folge die Leuchte über den ersten Teilbereich des Lichtabgabeelement
verlässt. Dabei lässt sich eine besonders homogene Hinterleuchtung des Lichtabgabeelements
bewirken, wenn die Leuchte außerdem ein Reflektorelement mit zwei Reflektorflächen
aufweist, die derart ausgebildet und in dem Leuchtengehäuse angeordnet sind, dass
sie sich zu dem Lichtabgabeelement hin divergierend verlaufend erstrecken. Bevorzugt
sind die zwei Reflektorflächen dabei weiß gestaltet, insbesondere weiß lackiert.
[0016] Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels und mit Bezug auf
die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Skizze eines perspektivischen Schnitts einer erfindungsgemäßen Leuchte mit einem
erfindungsgemäßen Lichtabgabeelement,
- Fig. 2
- eine Querschnittskizze durch das Leuchtengehäuse und das Lichtabgabeelement,
- Fig. 3
- eine Skizze zu dem Detail "A" aus Fig. 2,
- Fig. 4
- eine Querschnittskizze durch das separierte Lichtabgabeelement,
- Fig. 5
- einen entsprechenden Längsschnitt,
- Fig. 6
- eine entsprechende Aufsicht und
- Fig. 7
- eine weitere Querschnittskizze durch das Leuchtengehäuse und das Lichtabgabeelement,
mit Lichtquelle und Reflektorelement.
[0017] In Fig. 1 ist eine perspektivische Skizze zu einer erfindungsgemäßen Leuchte 2 mit
einem erfindungsgemäßen Lichtabgabeelement 1 gezeigt. Die Leuchte 2 weist ein Leuchtengehäuse
10 auf, das im gezeigten Beispiel länglich gestaltet ist, so dass es sich längs einer
Längsachse
L erstreckt. In Fig. 1 ist lediglich ein Abschnitt des Leuchtengehäuses 10 längs der
Längsachse
L skizziert.
[0018] Das Leuchtengehäuse 10 kann profilförmig ausgebildet sein, so dass es in einem Querschnitt
normal zu der Längsachse
L eine U-Form aufweist und somit ein erster U-Schenkel 101 und ein zweiter U-Schenkel
102 gebildet sind. In dem Bereich zwischen den freien Enden der beiden U-Schenkel
101, 102 ist dann vorzugsweise durch das Leuchtengehäuse 10 ein Lichtabgabebereich
19 der Leuchte 10 gebildet. Alternativ kann das Leuchtengehäuse beispielsweise wannenförmig
sein, insbesondere quaderförmig, so dass durch den Rand der Wanne ein entsprechender
Lichtabgabebereich 19, insbesondere in Form einer Lichtabgabeöffnung gebildet ist.
[0019] Beispielsweise kann das Leuchtengehäuse 10 aus Aluminium bestehen. Das Leuchtengehäuse
10 kann insbesondere als Strangpressprofil gestaltet sein.
[0020] Das Lichtabgabeelement 1 ist insgesamt plattenartig bzw. plattenförmig gestaltet
und derart an dem Leuchtengehäuse 10 gehaltert, dass es sich in dem Lichtabgabebereich
19 befindet, bzw. dass es die Lichtabgabeöffnung abdeckt. Im gezeigten Beispiel erstreckt
sich in einem Querschnitt normal zu der Längsachse
L betrachtet das Lichtabgabeelement 1 dementsprechend zwischen den beiden freien Enden
der beiden U-Schenkel 101, 102. Das Lichtabgabeelement 1 ist dementsprechend vorzugsweise
ebenfalls länglich und profilförmig gestaltet, wobei es sich - wie das Leuchtengehäuse
10 - parallel zu der Längsachse
L erstreckt.
[0021] Wie in Fig. 7 beispielhaft in einem Querschnitt normal zu der Längsachse
L skizziert, ist in dem Leuchtengehäuse 10 eine Lichtquelle 15, beispielsweise eine
LED-Lichtquelle, zur Abstrahlung eines Lichts angeordnet, wobei die Leuchte 2 derart
gestaltet ist, dass das Licht der Lichtquelle 15 auf einer ersten Seite in das Lichtabgabeelement
1 eintritt und im weiteren Verlauf auf einer anderen Seite das Lichtabgabeelement
2 und damit auch die Leuchte verlässt. Auch die Lichtquelle 15 ist vorzugsweise länglich
gestaltet, so dass sie sich parallel zu der Längsachse L erstreckt. Beispielsweise
kann die Lichtquelle 15 LEDs umfassen, die längs einer Geraden parallel zu der Längsachse
L angeordnet sind, beispielsweise auf wenigstens einem LED-Board. Alternativ kann
aber als Lichtquelle beispielsweise auch wenigstens eine Leuchtstoffröhre vorgesehen
sein.
[0022] In der vorliegenden Beschreibung wird davon ausgegangen, dass die Leuchte 2 mit Bezug
auf die Vertikale derart orientiert ist, dass das Lichtabgabeelement 1 nach unten
weist, wie in Fig. 7 durch einen Pfeil
u angedeutet. Dies ist jedoch rein beispielhaft, die Leuchte 2 kann auch für eine andere
Orientierung mit Bezug auf die Vertikale vorgesehen sein. Die Richtungsangaben etc.
sind in einem solchen Fall entsprechend umzudeuten.
[0023] Dementsprechend ist eine Lichtabgabe der Leuchte 2 in den unteren Halbraum vorgesehen,
insbesondere um eine vorgesehene Lichtabstrahlrichtung R der Leuchte 2 bzw. des Lichtabgabeelements
1 herum, die vertikal nach unten weist, also ebenfalls in Richtung des Pfeils
u.
[0024] Die Lichtabstrahlrichtung R ist also im gezeigten Beispiel mit Bezug auf die Plattenform
des Lichtabgabeelements 1 normal gerichtet.
[0025] In Fig. 2 ist ein weiterer Querschnitt durch die Leuchte 2 normal zu der Längsachse
L skizziert - hier ohne die Lichtquelle 15 - und in Fig. 4 das separierte Lichtabgabeelement
1. Das Lichtabgabeelement 1 weist einen ersten Teilbereich 3 und einen zweiten Teilbereich
4 auf, wobei - in der vorgesehenen Lichtabstrahlrichtung R betrachtet - der erste
Teilbereich 3 dem zweiten Teilbereich 4 nachfolgend angeordnet ist. Es ist also vorgesehen,
dass das von der Lichtquelle 15 der Leuchte 2 ausgestrahlte Licht über den zweiten
Teilbereich 4 in das Lichtabgabeelement 1 eintritt und Letzteres über den ersten Teilbereich
3 wieder verlässt.
[0026] Wie aus Fig. 2 erkennbar, ist der erste Teilbereich 3 dazu ausgebildet, eine Lichtabgabefläche
5 der Leuchte zu bilden.
[0027] Im gezeigten Beispiel ist der erste Teilbereich 3 des Lichtabgabeelements 1 quaderförmig
gestaltet, wobei sich in der vorgesehenen Orientierung die Hauptachse des Quaders
parallel zu der Längsachse
L erstreckt. Dementsprechend weist das Lichtabgabeelement 1 quer zu der Längsachse
L eine Breite
b auf, sowie eine vertikale Erstreckung bzw. Höhe
h. Die Breite
b kann beispielsweise zwischen 5 und 20 cm betragen, die Höhe
h beispielsweise zwischen 1 und 4 cm betragen. Die Erstreckung der Leuchte 2 entlang
der Längsachse
L kann beispielsweise zwischen 50 cm und 10 m betragen. Das Lichtabgabeelement 1 kann
dabei genauso lang sein wie die Leuchte 2 oder kürzer.
[0028] Die genannte Lichtabgabefläche 5 des Lichtabgabeelements 1 ist im gezeigten Beispiel
durch eine Seitenfläche des Quaders gebildet, so dass sie eine "seitliche" , Lichtabgabefläche
5 bildet. Durch die mit Bezug auf die Quaderform dieser Seitenfläche gegenüberliegende
weitere Seitenfläche ist dementsprechend eine weitere seitliche Lichtabgabefläche
51 gebildet und durch die nach unten
u weisende Grundfläche des Quaders eine nach unten weisende bzw. untere Lichtabgabefläche
52.
[0029] Vorzugsweise ist das Lichtabgabeelement 1 ebenso wie das Leuchtengehäuses 10 mit
Bezug auf eine - hier vertikale - Symmetrieebene S symmetrisch ausgebildet bzw. geformt.
Hierdurch ist ein besonders ebenmäßig wirkendes Erscheinungsbild der Leuchte 2 ermöglicht.
[0030] Wie aus Fig. 2 erkennbar, ist der zweite Teilbereich 4 des Lichtabgabeelements 1
dazu ausgestaltet, keinen Außenflächenbereich der Leuchte 2 zu bilden. Im gezeigten
Beispiel ist vorgesehen, dass sich der zweite Teilbereich 4 vollständig innerhalb
der beiden U-Schenkel 101, 102 befindet, wenn das Lichtabgabeelement 1 wie vorgesehen
an dem Leuchtengehäuse 10 gehaltert ist.
[0031] Wie in Fig. 4 beispielhaft gezeigt, ist das Lichtabgabeelement 1 vorzugsweise derart
gestaltet, dass zwischen dem ersten Teilbereich 3 und dem zweiten Teilbereich 4 eine
Grenzfläche 6 gebildet ist, die in einer Ebene
E verläuft. Insbesondere ist die Gestaltung derart, dass die Grenzfläche 6 zwischen
dem ersten Teilbereich 3 und dem zweiten Teilbereich 4 vollständig in dieser Ebene
E verläuft. Der erste Teilbereich 3 erstreckt sich dementsprechend von unten bis an
die Ebene
E heran und der zweite Teilbereich 4 von oben. Der erste Teilbereich 3 ragt nicht über
die Ebene
E nach oben hinaus und der zweite Teilbereich 4 ragt nicht unter die Ebene
E hinunter. Dies ist selbstverständlich immer im Rahmen des technisch umsetzbaren zu
verstehen.
[0032] Der erste Teilbereich 3 besteht aus einem optisch klaren Material. Beispielsweise
kann der erste Teilbereich 3 aus PMMA bzw. Acryl bestehen. Die Lichtabgabefläche 5
ist vorzugsweise poliert. Analog sind auch die weitere seitliche Lichtabgabefläche
51 und/oder die untere Lichtabgabefläche 52 vorzugsweise poliert.
[0033] Der zweite Teilbereich 4 weist einen Anteil 41 auf, der aus einem optisch diffusen
Material besteht und der unmittelbar an den ersten Teilbereich 3 angrenzt. Im gezeigten
Beispiel ist der Anteil 41 durch eine untere Schicht des zweiten Teilbereichs 4 gebildet,
wobei eine obere Schicht 42 des zweiten Teilbereichs 4 entweder aus einem diffusen
oder aus einem klaren Material bestehen kann. Der Anteil 41 der zweiten Teilbereichs
4 kann dementsprechend auch 100% des zweiten Teilbereichs 4 bzw. den gesamten zweiten
Teilbereich 4 bilden.
[0034] Vorzugsweise ist auch der zweite Teilbereich 4 aus PMMA bzw. Acryl gebildet.
[0035] Eine besonders gleichmäßige Ausleuchtung des ersten Teilbereichs 3 ist ermöglicht,
wenn die Grenzfläche 6 zwischen dem ersten Teilbereich 3 und dem diffusen Anteil 41
des zweiten Teilbereichs 4 in der Ebene
E verlaufend gebildet ist, insbesondere vollständig bzw. ausschließlich in der Ebene
E verlaufend gebildet ist.
[0036] Im gezeigten Beispiel ist die Gestaltung derart, dass sich die untere Schicht des
zweiten Teilbereichs 4, also der Anteil 41, nach oben hin bis zu einer zweiten Ebene
E2 erstreckt, die oberhalb der zuerst genannten Ebene
E verläuft und zu Letzterer parallel ist.
[0037] Durch die genannte Ausgestaltung wird erzielt, dass durch das von der Lichtquelle
15 abgestrahlte Licht in der Ebene E quasi eine homogen leuchtende Fläche generiert
wird, durch die hindurch das Licht aus dem zweiten Teilbereich 4 in den ersten Teilbereich
3 eintritt.
[0038] Außerdem ist die Gestaltung vorzugsweise derart, dass sich die Grenzfläche 6 bis
zu der Lichtabgabefläche 5 hin erstreckt. Im gezeigten Beispiel erstreckt sich die
Grenzfläche 6 andererseits auch bis zu der weiteren seitlichen Lichtabgabefläche 51.
[0039] Hierdurch wird bewirkt, dass das Licht der Lichtquelle 15 - nach Durchtritt durch
den zweiten Teilbereich 4 - quasi über die Oberseite des Quaders, der durch den ersten
Teilbereich 3 festgelegt ist, homogen in den ersten Teilbereich 3 eintritt. Dies hat
zur Folge, dass bei Betrachtung der Leuchte von außen die Lichtabgabefläche 5 besonders
homogen erscheint bzw. die Lichtabgabeflächen 5, 51, 52 besonders homogen erscheinen.
Es lässt sich auf diese Weise praktisch vermeiden, dass sich Kanten oder dergleichen
Strukturen abbilden, durch die das Erscheinungsbild inhomogener und somit beeinträchtigt
wäre. Somit lässt sich insbesondere ein Erscheinungsbild der Leuchte erzielen, das
besonders hochwertig wirkt.
[0040] Das Lichtabgabeelement 1 kann aus einem Stück gefertigt sein. Alternativ kann es
aus wenigstens zwei Stücken gefertigt sein. Beispielsweise können der erste Teilbereich
3 und der zweite Teilbereich 4 jeweils einstückig ausgebildet sein, wobei diese beiden
Stücke zur Bildung des Lichtabgabeelements 1 durch eine Klebung miteinander verbunden
sind, wobei durch die Klebung die Grenzfläche 6 gebildet ist. Alternativ kann aber
auch eine anderweitige entsprechende Unterteilung in Stücke vorgesehen sein, zum Beispiel
eine Unterteilung in zwei Stücke entlang der zweiten Ebene E2.
[0041] Zur Halterung des Lichtabgabeelements 1 an dem Leuchtengehäuse 10 ist an einem Außenumfang
des zweiten Teilbereichs 4 des Lichtabgabeelements 1 wenigstens eine Ausnehmung 7
gebildet, die sich bis zu der Lichtabgabefläche 5 hin erstreckt. Dies ist vergrößert
in Fig. 3 skizziert, die das Detail "A" aus Fig. 2 zeigt. In Fig. 5 ist ergänzend
eine Skizze zu einem Längsschnitt des Lichtabgabeelements 1 gezeigt und in Fig. 6
eine entsprechende Aufsicht. Vorzugsweise ist die Ausnehmung 7 profilförmig gestaltet,
so dass sie sich über die gesamte Länge des Lichtabgabeelements 1 hin erstreckt. Die
Ausnehmung 7 kann desweiteren umlaufend um das Lichtabgabeelement 1 bzw. den zweiten
Teilbereich 4 ausgebildet sein, so wie sich aus Fig. 6 ergibt.
[0042] Wie in Fig. 3 beispielhaft gezeigt, ist an dem Leuchtengehäuse 10 vorzugsweise ein
hierzu korrespondierendes Eingreif- bzw. Halteelement 11 ausgebildet - im gezeigten
Beispiel an dem freien Endbereich des ersten U-Schenkels 101. Das Halteelement 11
ist vorzugsweise derart gestaltet, dass es mit Bezug auf das Leuchtengehäuse 10 nach
innen ragt. Bei dem Halteelement 11 kann es sich um eine Rastnase handeln.
[0043] Wenn sich - wie im gezeigten Beispiel der Fall - die Ausnehmung 7 bis zu der Lichtabgabefläche
5 hin erstreckt bzw. bis zu der Ebene
E hin, dann lässt sich besonders geeignet das Leuchtengehäuse 10 so gestalten, dass
sich ein äußerer Wandflächenbereich 17 des Leuchtengehäuses 10, hier des ersten U-Schenkels
101, bis zu der Lichtabgabefläche 5 hin erstreckt. Insbesondere lässt sich der äußere
Wandflächenbereich 17 und die Lichtabgabefläche 5 auf diese Weise fluchtend bzw. in
einer gemeinsamen, weiteren Ebene
V verlaufend gestalten. Im gezeigten Beispiel sind sowohl die Lichtabgabefläche 5,
als auch der äußere Wandflächenbereich 17 vertikal verlaufend orientiert, so dass
es sich bei der weiteren Ebene
V um eine vertikale Ebene handelt. Durch eine solche Gestaltung lässt sich das äußere
Erscheinungsbild der Leuchte 2 weiterhin positiv beeinflussen.
[0044] Im gezeigten Beispiel erstreckt sich der äußere Wandflächenbereich 17 über die gesamte
Höhe des ersten U-Schenkels 101. Analoges gilt für den zweiten U-Schenkel 102 und
die weitere seitliche Lichtabgabeflächen 51. Dadurch setzt der erste Teilbereich 3
des Lichtabgabeelements 1 nach unten hin quasi ohne Verjüngung oder Erweiterung das
Leuchtengehäuse 10 in seiner Form fort.
[0045] Vorzugsweise bildet die Ausnehmung 7 mit der Lichtabgabefläche 5 eine Kante, die
einen Winkel α einschließt, der zwischen 100° und 170°, vorzugsweise zwischen 120°
und 150° beträgt; im gezeigten Beispiel beträgt der Winkel α besonders bevorzugt 135°.
Hierdurch ist ermöglicht, dass Licht aus dem Inneren des Leuchtengehäuses 10 in geeignetem
Ausmaß bis zu der Grenzlinie zwischen dem äußeren Wandflächenbereich 17 und der Lichtabgabefläche
5 gelangt und somit die Lichtabgabefläche 5 gleichmäßig ausgeleuchtet ist.
[0046] Eine besonders geeignete Form der Ausnehmung 7 ist ermöglicht, wenn die Ausnehmung
eine schräge Fläche 71 aufweist, die unmittelbar an die Lichtabgabefläche 5 grenzt
und somit zusammen mit der Lichtabgabefläche 5 die genannte Kante bildet, sowie eine
horizontale Auflagefläche 72, die parallel zu der Ebene
E geformt ist. Insbesondere kann die Ausnehmung 7 durch die schräge Fläche 71 und die
Auflagefläche 72 gebildet sein. Durch die beschriebene Ausführung erstreckt sich also
der diffuse Anteil 41 des zweiten Teilbereichs 4 genau bis zur Unterkante der Ausnehmung
7.
[0047] In diesem Fall ist die Ausnehmung 7 im Querschnitt betrachtet keilförmig bzw. dreieckförmig.
Insbesondere, wenn die schräge Fläche 71 plan geformt ist, lässt sich besonders geeignet
erzielen, dass keine unerwünschten Reflexionen oder Spiegelungen von Lichtstrahlen
auftreten, die die Lichtabgabe der Leuchte negativ beeinflussen würden. Licht der
Lichtquelle 15 kann also gut ohne Verschattung bis an die Oberkante des ersten Teilbereichs
3 gelangen.
[0048] Durch die Auflagefläche 72 ist eine besonders geeignete Halterung des Lichtabgabeelements
1 an dem Leuchtengehäuse 10 ermöglicht.
[0049] Vorzugswiese ist die Ausnehmung 7 durch eine Fräsung gebildet. Durch die Ausnehmung
7 ist somit eine Hinterschneidung gebildet. Oberhalb der Auflagefläche 72 ist das
Lichtabgabeelement 1 bzw. der zweite Teilbereich 4 nicht so breit wie der erste Teilbereich
3. Der Abstand zwischen dem zweiten Teilbereich 4 oberhalb der Auflagefläche 72 und
der weiteren Ebene
V beträgt mindestens ein Maß d, das einer Wandstärke des ersten U-Schenkels 101 entspricht.
[0050] Das gesamte Lichtabgabeelement 1 ist vorzugsweise aus einem mehrschichtigen Verbund-Plattenwerkstoff
gebildet. Der erste Teilbereich 3 kann dabei aus einer ersten, optisch klaren Schicht
dieses Plattenwerkstoffs gebildet sein und der Anteil 41 des zweiten Teilbereichs
4 kann aus einer zweiten, optisch diffusen Schicht dieses Plattenwerkstoffs gebildet
sein. Insbesondere eignet sich dabei eine Herstellung mittels eines Gussverfahrens.
[0051] Wie in Fig. 7 beispielhaft skizziert, weist die Leuchte weiterhin vorzugsweise ein
Reflektorelement mit zwei Reflektorflächen 13, 14 auf, durch die das Licht der Lichtquelle
15 besonders geeignet zu dem Lichtabgabeelement 1 hin gelenkt wird. Die Reflektorflächen
13, 14 sind hierzu vorzugsweise derart gestaltet, dass sie sich zu dem Lichtabgabeelement
1 hin divergierend erstrecken. Vorzugsweise sind die Reflektorflächen 13, 14 weiß
gestaltet, insbesondere weiß lackiert. Das Reflektorelement ist vorzugsweise in dem
Leuchtengehäuse 10 angeordnet.
1. Plattenartiges Lichtabgabeelement (1) für eine Leuchte (2), aufweisend einen ersten
Teilbereich (3) und einen zweiten Teilbereich (4),
wobei, in einer vorgesehenen Lichtabstrahlrichtung (R) betrachtet, der erste Teilbereich
(3) dem zweiten Teilbereich (4) nachfolgend angeordnet ist, wobei der erste Teilbereich
(3) dazu ausgestaltet ist, eine Lichtabgabefläche (5) der Leuchte (2) zu bilden und
der zweite Teilbereich (4) dazu ausgestaltet ist, keinen Außenflächenbereich der Leuchte
(2) zu bilden,
wobei der erste Teilbereich (3) aus einem optisch klaren Material besteht und wobei
der zweite Teilbereich (4) mit einem, aus einem optisch diffusen Material bestehenden
Anteil (41) unmittelbar an den ersten Teilbereich (3) angrenzt, dadurch gekennzeichnet,
dass an einem Außenumfang des zweiten Teilbereichs (4) wenigstens eine Ausnehmung (7)
zur Halterung des Lichtabgabeelements (1) gebildet ist, die sich bis zu der Lichtabgabefläche
(5) hin erstreckt.
2. Lichtabgabeelement (1) nach Anspruch 1,
das derart gestaltet ist, dass die wenigstens eine Ausnehmung (7) und die Lichtabgabefläche
(5) eine Kante bilden, die einen Winkel (α) einschließt, der zwischen 100° und 170°
beträgt, vorzugsweise zwischen 120° und 150°.
3. Lichtabgabeelement nach Anspruch 1 oder 2,
bei dem die wenigstens eine Ausnehmung (7) durch eine, insbesondere in einem Querschnitt
keilförmige Fräsung gebildet ist.
4. Lichtabgabeelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei dem der erste Teilbereich (3) quaderförmig gestaltet ist.
5. Lichtabgabeelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
das aus PMMA bzw. Acryl besteht.
6. Lichtabgabeelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
das aus einem mehrschichtigen, insbesondere mittels eines Gussverfahrens hergestellten,
Verbund-Plattenwerkstoff gebildet ist.
7. Lichtabgabeelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei dem die Lichtabgabefläche (5) poliert ist.
8. Lichtabgabeelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
das derart gestaltet ist, dass zwischen dem ersten Teilbereich (3) und dem Anteil
(41) des zweiten Teilbereichs (4) eine Grenzfläche (6) gebildet ist, die in einer
Ebene (E) verläuft.
9. Leuchte (2), aufweisend
- ein Lichtabgabeelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche und
- ein Leuchtengehäuse (10), an dem das Lichtabgabeelement (1) gehaltert ist, wobei
die Leuchte derart gestaltet ist, dass sich das Leuchtengehäuse (10) bis zu der Lichtabgabefläche
(5) hin erstreckt.
10. Leuchte (2) nach Anspruch 9,
bei der die Lichtabgabefläche (5) in einer weiteren Ebene (V) verlaufend gestaltet ist und das Leuchtengehäuse (10) einen äußeren Wandflächenbereich
(17) aufweist, der sich bis zu der Lichtabgabefläche (5) hin erstreckt und der ebenfalls
in der weiteren Ebene (V) verlaufend gestaltet ist.
11. Leuchte (2) nach Anspruch 9 oder 10,
bei der das Lichtabgabeelement (1) die im Anspruch 2 genannten Merkmale aufweist und
das Leuchtengehäuse (10) wenigstens ein Halteelement (11) aufweist, das zur Halterung
des Lichtabgabeelements (1) an dem Leuchtengehäuse (10) in die wenigstens eine Ausnehmung
(7) des Lichtabgabeelements (1) eingreifend angeordnet ist.
12. Leuchte (2) nach einem der Ansprüche 9 bis 11,
weiterhin aufweisend
- eine Lichtquelle (15) zur Abstrahlung eines Lichts, wobei die Leuchte derart gestaltet
ist, dass das von der Lichtquelle (15) abgestrahlte Licht in den zweiten Teilbereich
(4) des Lichtabgabeelements (1) einstrahlt und in der weiteren Folge die Leuchte (2)
über den ersten Teilbereich (3) des Lichtabgabeelement (1) verlässt.
13. Leuchte (2) nach einem der Ansprüche 9 bis 12,
weiterhin aufweisend
- ein Reflektorelement mit zwei Reflektorflächen (13, 14), die derart ausgebildet
und in dem Leuchtengehäuse (10) angeordnet sind, dass sie sich zu dem Lichtabgabeelement
(1) hin divergierend verlaufend erstrecken.
14. Leuchte (2) nach Anspruch 13,
bei der die zwei Reflektorflächen (13, 14) weiß gestaltet sind, insbesondere weiß
lackiert sind.
1. Plate-like light-emitting element (1) for a luminaire (2), comprising a first section
(3) and a second section (4),
wherein the first section (3) is arranged under the second section (4) when seen from
an intended direction of light emission (R),
wherein the first section (3) is configured to form a light emission surface (5) of
the luminaire (2), while the second section (4) is so configured that it does not
form an outer surface of the luminaire (2),
wherein the first section (3) consists of an optically clear material, and wherein
the second section (4), consisting of an optically diffuse material portion (41),
is directly adjacent to the first section (3),
characterized in that,
at least one recess (7) for holding the light emitting element (1) is formed on an
outer circumference of the second section (4) and extends to the light emission surface
(5).
2. Light-emitting element (1) according to claim 1,
wherein it is so designed that the at least one recess (7) and the light emission
surface (5) form an edge which encloses an angle (α) between 100° and 170°, preferably
120° and 150°.
3. Light-emitting element according to claim 1 or 2,
wherein the at least one recess (7) is formed by milling, in particular cuboid milling
when seen in cross-section.
4. Light-emitting element (1) according to one of the preceding claims, wherein the first
section (3) is cuboid shaped.
5. Light-emitting element (1) according to one of the preceding claims wherein it is
made of PMMA or acrylic.
6. Light-emitting element (1) according to one of the preceding claims wherein it is
of a multi-layered composite plate material, produced in particular by means of a
casting process.
7. Light-emitting element (1) according to one of the preceding claims, wherein the light
output surface (5) is polished.
8. Light-emitting element (1) according to one of the preceding claims, wherein it is
so designed that a boundary surface (6) is formed between the first section (3) and
the portion (41) of the second section (4) and extends in a plane (E).
9. Luminaire (2), comprising
- a light emitting element (1) according to any one of the preceding claims, and
- a lamp housing (10) on which the light emitting element (1) is supported, wherein
the luminaire is so designed that the luminaire housing (10) extends downwards to
the light output surface (5).
10. Luminaire (2) according to claim 9,
wherein the light emission surface (5) is designed to extend in another plane (V),
while the luminaire housing (10) has an outer wall surface portion (17) which extends
to the light output surface (5) and is designed to extend likewise in the further
plane (V).
11. Luminaire (2) according to claim 9 or 10,
wherein the light emitting element (1) has the features mentioned in claim 2, while
the luminaire housing (10) comprises at least a retaining element (11), which is arranged
to hold the light emitting element (1) on the lamp housing (10) by engaging in the
at least one recess (7) of the light emitting element (1).
12. Luminaire (2) according to one of the claims 9 to 11, further comprising
- a light source (15) for emitting a light, wherein the luminaire is so designed that
light emitted from the light source (15) irradiates the second section (4) of the
light emitting element (1) and subsequently leaves the luminaire (2) via the first
section (3) of the light emitting element (1).
13. Luminaire (2) according to one of the claims 9 to 12, further comprises
- a reflector element with two reflector surfaces (13, 14) which are formed in such
a way and arranged in the lamp housing (10) so that they extend divergently with respect
to the light emitting element (1).
14. Luminaire (2) according to claim 13,
wherein the two reflector surfaces (13, 14) are formed in white, in particular painted
white.
1. Elément émetteur de lumière (1) en forme de plaque pour une lampe (2), présentant
une première région partielle (3) et une deuxième région partielle (4), la première
région partielle (3) étant, vue dans une direction prévue de rayonnement de la lumière
(R), disposée à la suite de la deuxième région partielle (4), la première région partielle
(3) étant constituée pour former une surface d'émission de lumière (5) de la lampe
(2), et la deuxième région partielle (4) étant constituée pour ne pas former de région
de surface extérieure de la lampe (2),
la première région partielle (3) se composant d'un matériau optiquement transparent,
et la deuxième région partielle (4) étant directement adjacente à la première région
partielle (3) par une fraction (41) composée d'un matériau optiquement diffus,
caractérisé en ce que,
sur un pourtour extérieur de la deuxième région partielle (4), il est formé au moins
un creux (7), destiné à retenir l'élément émetteur de lumière (1), qui s'étend jusqu'à
la surface d'émission de lumière (5).
2. Elément émetteur de lumière (1) selon la revendication 1,
qui est constitué de telle sorte que le creux (7) au moins au nombre de un et la surface
d'émission de lumière (5) forment une arête qui forme un angle (α) qui est compris
entre 100° et 170°, de préférence entre 120° et 150°.
3. Elément émetteur de lumière selon la revendication 1 ou 2,
dans lequel le creux (7) au moins au nombre de un est formé par un fraisage, en particulier
à section transversale en forme de coin.
4. Elément émetteur de lumière (1) selon l'une des revendications précédentes,
dans lequel la première région partielle (3) est constituée en forme de parallélépipède.
5. Elément émetteur de lumière (1) selon l'une des revendications précédentes,
qui se compose de PMMA ou respectivement d'acrylique.
6. Elément émetteur de lumière (1) selon l'une des revendications précédentes,
qui est formé d'un matériau en plaque composite à plusieurs couches, fabriqué en particulier
par un procédé de coulée.
7. Elément émetteur de lumière (1) selon l'une des revendications précédentes,
dans lequel la surface d'émission de lumière (5) est polie.
8. Elément émetteur de lumière (1) selon l'une des revendications précédentes,
qui est constitué de telle sorte que, entre la première région partielle (3) et la
fraction (41) de la deuxième région partielle (4), il est formé une interface (6)
qui est située dans un plan (E).
9. Lampe (2), présentant
- un élément émetteur de lumière (1) selon l'une des revendications précédentes et
- un corps de lampe (10) sur lequel est retenu l'élément émetteur de lumière (1),
la lampe étant constituée de telle sorte que le corps de lampe (10) s'étend jusqu'à
la surface d'émission de lumière (5).
10. Lampe (2) selon la revendication 9,
dans laquelle la surface d'émission de lumière (5) est constituée en étant située
dans un autre plan (V), et le corps de lampe (10) présente une région de surface de
paroi extérieure (17) qui s'étend jusqu'à la surface d'émission de lumière (5) et
qui est également située dans l'autre plan (V).
11. Lampe (2) selon la revendication 9 ou 10,
dans laquelle l'élément émetteur de lumière (1) présente les caractéristiques citées
dans la revendication 2, et le corps de lampe (10) présente au moins un élément de
retenue (11) qui, pour la retenue de l'élément émetteur de lumière (1) sur le corps
de lampe (10), est disposé en s'engageant dans le creux (7) au moins au nombre de
un de l'élément émetteur de lumière (1).
12. Lampe (2) selon l'une des revendications 9 à 11, présentant également
- une source de lumière (15) pour le rayonnement d'une lumière, la lampe étant constituée
de telle sorte que la lumière rayonnée par la source de lumière (15) irradie dans
la deuxième région partielle (4) de l'élément émetteur de lumière (1) et quitte par
la suite la lampe (2) via la première région partielle (3) de l'élément émetteur de
lumière (1).
13. Lampe (2) selon l'une des revendications 9 à 12, présentant également
- un élément réflecteur avec deux surfaces de réflecteur (13, 14) qui sont constituées
et disposées dans le corps de lampe (10) de telle sorte qu'elles s'étendent de façon
divergente vers l'élément émetteur de lumière (1).
14. Lampe (2) selon la revendication 13,
dans laquelle les deux surfaces de réflecteur (13, 14) sont constituées en blanc,
en particulier sont peintes en blanc.