[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen transportfähigen Unterstand.
[0002] Nach dem Stand der Technik sind mobile Unterstände in den verschiedensten Formen
und Größen bekannt, die schnell auf- und abgebaut werden können und Tiere oder Menschen
vor Wind und Wetter schützen sollen. Partyzelte und Festzelte bestehen üblicherweise
aus einer Stahlkonstruktion aus ineinander gesteckten oder miteinander verschraubten
Stahlrohren, die mit einer Plane überzogen sind. Nachteilig bei solchen Unterständen
ist häufig eine mangelnde Stabilität des Stahlrohrgerüsts. Insbesondere größere Unterstände
mit Grundflächen von mehr als 10 oder 20 m
2 sind nicht selten schon bei mäßigen Winden recht instabil.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, ein in Herstellung und Montage unaufwendigen Unterstand
zu schaffen, der aus wenigen verbindbaren Teilen aufgebaut ist, einfach zu transportieren
ist und dennoch stabil ist. Des Weiteren sollte der Innenraum des Unterstands effektiv
und sicher vor Wettereinflüssen wie Wind und insbesondere vor Niederschlägen geschützt
sein. Ferner sollte der Unterstand ästhetisch anspruchsvoll sein.
[0004] Diese Aufgabe wird gelöst durch einen Unterstand mit den Merkmalen des Anspruchs
1. Gegenstand der Erfindung ist somit ein transportfähiger Unterstand umfassend
(a) einen quaderförmigen Rahmen mit einer ersten und einer zweiten Gruppe von vier
jeweils in einer Ebene liegenden Kanten, wobei sich die durch die erste und zweite
Gruppe von Kanten gebildeten Ebenen im Wesentlichen parallel beabstandet zueinander
erstrecken und die erste Ebene eine Bodenebene definiert, und einer dritten Gruppe
von vier Kanten, die sich im Wesentlichen senkrecht zwischen den durch die Kanten
der ersten und zweiten Gruppe gebildeten Ebenen erstrecken,
(b) mindestens eine Seitenfläche, die schwenkbar an einer Kante der ersten Gruppe
von Kanten angelenkt ist, so dass die Seitenfläche in die Bodenebene geschwenkt werden
kann,
(c) eine Vielzahl von Stützen, die auf die mindestens eine ausgeschwenkte Seitenfläche
montiert sind und sich in die Ebene senkrecht zur Bodenebene von dieser wegerstrecken,
(d) mindestens einen umlaufenden Rahmen, der an dem von der ausgeschwenkten Seitenfläche
entfernten Ende der Stützen montiert ist,
(e) eine Vielzahl von parallel zueinander verlaufenden Sparren, die auf einer oder
mehreren Kanten der zweiten Gruppe von Kanten aufliegen und diese mit den umlaufenden
Rahmen verbinden, und
(f) mindestens ein zusammenhängendes Dachteil, das auf den Sparren aufliegt und in
einer Draufsicht den gesamten Unterstand abdeckt.
[0005] Der quaderförmige Rahmen und die mindestens eine schwenkbare Seitenfläche sowie ggf.
weitere optionale Elemente des erfindungsgemäßen Unterstands, wie z.B. die unten beschriebene
Bodenfläche, Dachfläche, Türelemente oder feste Seitenflächen, sind vorzugsweise aus
dem gleichen Material und insbesondere aus Metall, vorzugsweise Stahl, gefertigt.
Dies führt zu dem Vorteil, dass der quaderförmige Rahmen und damit der Unterstand
insgesamt besonders stabil sind. Des Weiteren führt die Verwendung von Metall, und
vorzugsweise Stahl oder auch Aluminium, dazu, dass der Rahmen, die Seitenflächen und
ggf. weitere Elemente feuerabweisend und brandbeständig sind.
[0006] Außerdem wird durch den umlaufenden Rahmen am freien Ende der Stützen erreicht, dass
auch der Teil des Unterstandes im Bereich der schwenkbaren Seitenflächen sehr stabil
ist und flexibel genutzt werden kann. Insbesondere können zwischen die Stützen Seitenwandsegmente
gesetzt werden, die aber entfernt werden können, ohne die Stabilität und damit auch
die Dichtigkeit des Unterstandes zu gefährden.
[0007] In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform werden der quaderförmige Rahmen,
die mindestens eine schwenkbare Seitenfläche und weitere optionale Elemente, wie z.B.
die unten beschriebene Bodenfläche, Dachfläche, Türelemente oder feste Seitenflächen,
aus einem Großraumbehälter zur Lagerung oder dem Transport von Gütern gefertigt, wie
einem genormten Großraumbehälter für den Transport von Seefracht. Dadurch kann der
Rahmen und somit der Unterstand insgesamt besonders einfach und kostengünstig gefertigt
werden. Außerdem weist der Unterstand dadurch in seinem transportfähigen Zustand übliche
Abmessungen auf, so dass er einfach auf z.B. LKW-Chassis befördert werden kann.
[0008] Zwischen den Kanten der ersten Gruppe von Kanten des quaderförmigen Rahmens ist vorzugsweise
eine Bodenfläche ausgebildet. Dadurch wird unabhängig von der Beschaffenheit des Untergrunds
am Aufstellungsort des Unterstands ein fester Boden bereitgestellt, der direkt begangen
werden kann oder als feste Auflage für ein separates Bodenelement dienen kann.
[0009] Ferner ist es bevorzugt, dass zwischen den Kanten der zweiten Gruppe von Kanten eine
Dachfläche ausgebildet ist. Durch eine derartige Dachfläche des quaderförmigen Rahmens
wird eine feste Auflage für das Dachteil des Unterstands gebildet.
[0010] Wenigstens eine Seitenfläche des quaderförmigen Rahmens ist schwenkbar an einer Kante
der ersten Gruppe von Kanten befestigt. Vorzugsweise ist die mindestens eine Seitenfläche
derart schwenkbar angelenkt, dass diese zwischen einer ersten Stellung, in der die
Seitenfläche parallel zur Bodenebene verläuft, und einer zweiten Stellung, in der
die Seitenfläche senkrecht zur Bodenebene verläuft, verschwenkt werden kann. Diese
Ausführungsform weist den großen Vorteil auf, dass sehr einfach zwischen einem transportfähigen
Zustand und einem montierten Zustand des Unterstands gewechselt werden kann und somit
kurze Auf- und Abbauzeit erreicht werden können.
[0011] In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform sind zwei gegenüberliegende Seitenflächen
schwenkbar an gegenüberliegenden Kanten der ersten Gruppe von Kanten befestigt sind,
so dass die Seitenflächen unabhängig voneinander verschwenkt werden können. Dadurch
kann ein symmetrischer Unterstand mit einer festen Bodenfläche im mittleren Bereich
und zwei durch ausgeschwenkte Seitenflächen gebildete Böden im seitlichen Bereich
des Unterstands gebildet werden.
[0012] In einer Ausführungsform erstreckt sich eine Vielzahl von Stützen senkrecht von der
mindestens einen in die Bodenebene geschwenkten Seitenfläche weg. Dadurch sind die
Stützen rechtwinklig mit der ausgeschwenkten Seitenflächen verbunden und benachbarte
Stützen verlaufen parallel. Dies erleichtert, dass rechteckige Flächenelemente wie
Seitenwandsegmente zwischen die Stützen gesetzt werden können. Die Seitenwandsegmente
schützen den Innenraum des Unterstands zusätzlich vor Wettereinflüssen wie Regen,
Wind oder Kälte. Vorzugsweise sind die Seitenwandsegmente aus Metall, Kunststoff oder
Glas gebildet. Ein Seitenwandsegment kann in einer Ausführungsform fest mit den beiden
benachbarten Stützen verbunden werden. Alternativ können ein oder mehrere Seitenwandsegmente
schwenkbar an einer Stütze angelenkt sein, so dass das Seitensegment beispielsweise
als Tür zum Betreten des Innenraums des Unterstands dienen kann.
[0013] Der umlaufende Rahmen wird vorzugsweise aus drei rechtwinklig miteinander verbundenen
Streben gebildet, die ununterbrochen fest miteinander verbunden sind, wobei die drei
Streben in einer gemeinsamen Ebene parallel zur Bodenebene verlaufen.
[0014] Im Folgenden wird die vorliegende Erfindung anhand einer lediglich ein bevorzugtes
Ausführungsbeispiel zeigenden Zeichnung erläutert, wobei
- Fig. 1
- eine Ansicht des bevorzugten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Unterstands
zeigt,
- Fig. 2
- eine Ansicht eines Teils des Unterstands gemäß Figur 1 zeigt,
- Fig. 3
- eine Ansicht eines Teils der Konstruktion gemäß Figur 2 zeigt und
- Figur 4
- eine weitere Ansicht der Konstruktion gemäß Figur 3 zeigt.
[0015] Figur 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Unterstands 1. Bei
dem dargestellten Ausführungsbeispiel hat der Unterstand 1 einen rechteckigen Grundriss.
Der Unterstand 1 weist ein Dachteil 21 auf, das in einer Draufsicht auf den Unterstand
1 den gesamten Unterstand 1 abdeckt. Das Dachteil 21 ist in der gezeigten Ausführungsform
ein zusammenhängendes Dachteil, das aus drei Dachteilelementen 21a, 21b und 21c zusammengesetzt
ist, die jedoch fest miteinander verbunden sind, so dass das Dachteil 21 in dieser
Ausführungsform einstückig ausgebildet ist. Die Aufteilung in drei Teile hat den Vorteil,
dass die Ausmaße des Daches im Transportzustand geringer sein können und das Dach
somit einfacher transportiert werden kann. Durch die Bereitstellung eines einstückigen
Dachteils 21 können Probleme mit mangelnder Dichtheit des Daches im Bereich der Übergänge
von Dachteilelementen vermieden werden.
[0016] Um die Dichtheit des Dachteils 21 insgesamt und insbesondere im Bereich der Übergänge
zwischen Dachteilelementen 21a, 21b, 21c zu verbessern, ist das Dachteil 21 vorzugsweise
aus einer Wetterschutzfolie und insbesondere einer durchgehenden Wetterschutzfolie
gebildet. Besonders geeignet sind beispielsweise Kunststoffolien wie z.B. Polypropylenfolien
oder Kunststoffgewebe wie z.B. PVC-beschichtetes Polyestergewebe.
[0017] In der Ausführungsform gemäß Figur 1 weist der Unterstand 1 ferner eine Vielzahl
von Seitenwandsegmenten 33 auf, die jeweils zwischen zwei benachbarte Stützen 15 eingesetzt
sind. Die Seitenwandsegmente 33 schützen den Innenraum des Unterstands 1 zusätzlich
vor Wettereinflüssen wie Regen, Wind oder Kälte. Vorzugsweise sind die Seitenwandsegmente
aus Metall, Kunststoff, oder Glas gebildet. Ein Seitenwandsegment 33 kann fest mit
den beiden benachbarten Stützen 15 verbunden sein oder zumindest an einer Stütze 15
schwenkbar angelenkt sein, so dass das Seitensegment als Tür zum Betreten des Innenraums
des Unterstands dienen kann.
[0018] Figur 2 zeigt den Unterstand gemäß Figur 1. Zur besseren Übersicht sind jedoch die
oben beschriebenen Seitenwandsegmente 33 und Dachteilelemente 21a, 21b, 21c in Figur
2 nicht dargestellt. Der rechteckige Grundriss des Unterstands 1 wird im mittleren
Bereich von der Bodenfläche 23 gebildet, die sich in der Bodenebene 11 zwischen den
Kanten 5 des quaderförmigen Rahmens 3erstreckt (vgl. Figur 3). Die die Bodenebene
11 umgebenden Kanten 5 bilden somit eine erste Gruppe von Kanten. Parallel zu der
von der ersten Gruppe von Kanten 5 definierten Ebene erstreckt sich eine zweite Gruppe
von Kanten 7, die eine Dachebene definieren.
[0019] An zwei gegenüberliegenden Kanten 5 ist schwenkbar jeweils eine Seitenfläche 13 angebracht
(vgl. Figur 3). Die Seitenflächen 13 und die Bodenfläche 23 bilden den Grundriss des
Unterstands 1. Auf den ausgeschwenkten Seitenflächen 13 ist eine Vielzahl von Stützen
15 montiert, so dass sich die Stützen 15 in die Ebene senkrecht zur Bodenebene 11
von dieser wegerstrecken. Es ist besonders bevorzugt, dass sich die Stützen 15 senkrecht
von den in die Bodenebene 11 wegerstreckten Seitenflächen 13 wegerstrecken. Dadurch
sind die Stützen 15 in einem rechten Winkel mit den Seitenflächen 13 verbunden und
benachbarte Stützen 15 verlaufen parallel. Dies erleichtert, dass rechteckige Flächenelemente
wie die Seitenwandsegmente 33 zwischen die Stützen 15 gesetzt werden können. Die Verbindung
zwischen den Stützen 15 und den Seitenflächen 13 erfolgt vorteilhaft durch Verschrauben
oder indem die Stützen 15 in dafür vorgesehene Aussparungen in der Seitenfläche 13
gesteckt werden und anschließend arretiert werden, um die Lasten aus Betrieb und Witterung
aufzunehmen.
[0020] An dem Ende der Stützen 15, das von den Seitenflächen 13 entfernt liegt, ist jeweils
ein umlaufender Rahmen 17 ausgebildet. In der dargestellten Ausführungsform werden
die umlaufenden Rahmen 17 jeweils aus drei Streben 27, 29, 31 gebildet. Diese Streben
27, 29, 31 sind ununterbrochen fest miteinander verbunden. Durch den umlaufenden Rahmen
17 wird zusammen mit den Stützen 15 eine stabile Anordnung gebildet. Die Streben 27,
29, 31 verlaufen in einer gemeinsamen Ebene, die sich parallel zur Bodenebene 11 erstreckt.
Das freie Ende der Streben 27 und 31 ist jeweils an dem quaderförmigen Rahmen 3 befestigt.
In der in den Figuren dargestellten Ausführungsform ist das freie Ende der Streben
27 und 31 jeweils an einer Kante 9 der dritten Gruppe von Kanten des quaderförmigen
Rahmens befestigt.
[0021] Ferner liegen auf einer Kante 7 des quaderförmigen Rahmens 3, welche zusammen mit
der Kante 5, an der eine schwenkbare Seitenfläche angelenkt ist, und den Kanten 9,
an denen die Streben 27 und 31 befestigt sind, eine Ebene bildet, eine Vielzahl von
parallel verlaufenden Sparren 19 auf. Diese Sparren 19 verbinden jeweils die Kante
7 und die Strebe 29 des umlaufenden Rahmens 17 und dienen zur Auflage des Dachteils
21 und insbesondere der Dachteilelemente 21a und 21c.
[0022] Die Höhe der Stützen 15 ist wie in Figur 2 gezeigt vorzugsweise etwas geringer als
die Höhe der Kanten 9. Dadurch liegt die Ebene des umlaufenden Rahmens 17 vom Boden
aus gesehen in einer etwas niedrigeren Höhe als die Dachebene der zweiten Gruppe von
Kanten 7, sodass die Sparren 19 nicht vollständig horizontal verlaufen, sondern ein
leichtes Gefälle aufweisen. Dies hat den Vorteil, dass das auf den Sparren aufliegende
Dachteil 21 eine Neigung aufweist, wodurch Regenwasser leichter abläuft und die Gefahr
von unerwünschtem Regenwassereintritt verringert wird.
[0023] Figur 3 zeigt den Unterstand gemäß Figur 1 und Figur 2. Zur besseren Übersicht sind
jedoch im Vergleich zu Figur 2 die Stützen 15, der umlaufende Rahmen 17 und die Sparren
19 in Figur 3 nicht dargestellt. Der quaderförmige Rahmen 3 des erfindungsgemäßen
Unterstands 1 umfasst die erste Gruppe von Kanten 5 und die zweite Gruppe von Kanten
7, wobei sich die durch die erste und zweite Gruppe von Kanten 5, 7 gebildete Ebenen
im Wesentlichen parallel beabstandet zueinander erstrecken. Die Kanten 5 definieren
eine Bodenebene 11, in der zwischen den Kanten 5 eine Bodenfläche 23 ausgebildet ist.
Die Bodenfläche 23 bildet zusammen mit den in die Bodenebene 11 ausgeschwenkten Seitenflächen
13 den Boden des Unterstands 1. Vorzugsweise sind die Bodenfläche 23 sowie die Seitenflächen
13 aus Metall gebildet. Dies hat den Vorteil, dass für den Unterstand 1 ein fester
Boden gebildet wird, der entweder direkt begangen werden kann oder als Unterlage für
einen zusätzlichen Bodenbelag oder eine zusätzliche Bodenkonstruktion dienen kann.
In der in den Figuren gezeigten Ausführungsform sind die Seitenflächen 13 nicht vollflächig
aus Metall gebildet, sondern weisen jeweils eine Vielzahl von parallel zueinander
verlaufenden Streben 14 auf (vgl. Figur 4).
[0024] Die Kanten 7 bilden die Dachebene. Zwischen den Kanten 7 ist eine Dachfläche 25 ausgebildet.
Diese Dachfläche dient als eine weitere Auflagefläche für das Dachteil 21 und erhöht
somit die Stabilität des Unterstands 1.
[0025] Gemäß Figuren 1 bis 3 ist eine Seitenfläche des quaderförmigen Rahmens 3, die durch
eine Kante 5, eine Kante 7 und zwei Kanten 9 gebildet wird, in Form eines zweiteiligen
Türelements 35 ausgestaltet, das schwenkbar an den Kanten 9 angelenkt ist. Die Seitenfläche
des quaderförmigen Rahmens 3, die dem Türelement 35 gegenüberliegt, ist in der dargestellten
Ausführungsform als eine feste Seitenfläche 37 ausgebildet. Alternativ kann auch diese
Seitefläche als Türelement ausgestaltet sein. Dies würde den Zugang zum Innenraum
des Unterstands erleichtern.
[0026] Figur 4 zeigt die Konstruktion gemäß Figur 3 in einem transportfähigen Zustand. Die
Seitenflächen 13 sind senkrecht zur Bodenebene 11 geschwenkt und in dieser Stellung
an dem Rahmen 3 befestigt. In diesem Zustand ist die Grundfläche der Konstruktion
auf die Größe der Bodenfläche 23 des Rahmens 3 verringert, wodurch sich der Rahmen
3 mit den schwenkbaren Seitenflächen 13 besonders einfach transportieren lässt.
1. Transportfähiger Unterstand (1) umfassend
(a) einen quaderförmigen Rahmen (3) mit einer ersten und einer zweiten Gruppe von
vier jeweils in einer Ebene liegenden Kanten (5,7), wobei sich die durch die erste
und zweite Gruppe von Kanten (5,7) gebildeten Ebenen im Wesentlichen parallel beabstandet
zueinander erstrecken und die erste Ebene eine Bodenebene (11) definiert, und einer
dritten Gruppe von vier Kanten (9), die sich im Wesentlichen senkrecht zwischen den
durch die Kanten (5,7) der ersten und zweiten Gruppe gebildeten Ebenen erstrecken,
(b) mindestens eine Seitenfläche (13), die schwenkbar an einer Kante der ersten Gruppe
von Kanten (5) angelenkt ist, so dass die Seitenfläche (13) in die Bodenebene (11)
geschwenkt werden kann,
(c) eine Vielzahl von Stützen (15), die auf die mindestens eine ausgeschwenkte Seitenfläche
(13) montiert sind und sich in die Ebene senkrecht zur Bodenebene (11) von dieser
wegerstrecken,
(d) mindestens einen umlaufenden Rahmen (17), der an dem von der ausgeschwenkten Seitenfläche
(13) entfernten Ende der Stützen (15) montiert ist,
(e) eine Vielzahl von parallel zueinander verlaufenden Sparren (19), die auf einer
oder mehreren Kanten (7) der zweiten Gruppe von Kanten (7) aufliegen und diese mit
den umlaufenden Rahmen (17) verbinden, und
(f) mindestens ein zusammenhängendes Dachteil (21), das auf den Sparren (19) aufliegt
und in einer Draufsicht den gesamten Unterstand (1) abdeckt.
2. Unterstand nach Anspruch 1, bei dem zwischen den Kanten (5) der ersten Gruppe von
Kanten (5) eine Bodenfläche (23) ausgebildet ist.
3. Unterstand nach Anspruch 1 oder 2, bei dem zwischen den Kanten (7) der zweiten Gruppe
von Kanten (7) eine Dachfläche (25) ausgebildet ist.
4. Unterstand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die mindestens eine Seitenfläche
(13) derart schwenkbar angelenkt ist, dass diese zwischen einer ersten Stellung, in
der die Seitenfläche (13) parallel zur Bodenebene (11) verläuft, und einer zweiten
Stellung, in der die Seitenfläche (13) senkrecht zur Bodenebene (11) verläuft, verschwenkt
werden kann.
5. Unterstand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem zwei gegenüberliegende
Seitenflächen (13) schwenkbar an gegenüberliegenden Kanten (5) der ersten Gruppe von
Kanten (5) befestigt sind, so dass die Seitenflächen (13) unabhängig voneinander verschwenkt
werden können.
6. Unterstand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der mindestens eine umlaufende
Rahmen (17) aus drei Streben (27, 29, 31) gebildet ist, die ununterbrochen fest miteinander
verbunden sind, wobei die drei Streben (27, 29, 31) in einer gemeinsamen Ebene parallel
zur Bodenebene (11) verlaufen.
7. Unterstand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem sich die Stützen (15)
senkrecht von der mindestens einen in die Bodenebene (11) geschwenkten Seitenfläche
(13) wegerstrecken.
8. Unterstand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem zwischen benachbarten
Stützen (15) Seitenwandsegmente (33) eingesetzt sind.