[0001] Die Erfindung betrifft ein Lüfterradanordnung mit drehend angetriebener Nabe gemäß
dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Eine aus der
US 1 650 776 A bekannte Lüfterradanordnung für BKM weist zur Nabe des Lüfterrades radiale und im
Nabengehäuse drehbar gelagerte, um ihre Drehachsen auf axial entgegengesetzte Förderrichtungen
umstellbare Lüfterflügel auf. Der Antrieb der Nabe erfolgt über einen Riementrieb
mit einem Riemenrad, das durch eine axiale Verlängerung des Nabengehäuses gebildet
ist. Im Bereich dieser Verlängerung ist die Nabe auf einem in das Nabengehäuse eingreifenden
Abschnitt eines zur Brennkraftmaschine lagefesten Traghalses axial lagefest gelagert.
[0003] Ausgehend von einem brennkraftmaschinenseitigen Stellantrieb der Lüfteranordnung
ist der Traghals von einem Linearantrieb durchsetzt, über den die Lüfterflügel zur
Einstellung der Förderrichtung und der Fördermenge in ihrem Anstellwinkel einstellbar
sind. Dieser Linearantrieb weist als Stellelement einen im Traghals geführten Spindeltrieb
auf, über den ein Stellglied in Form einer im Traghals geführten Stellstange axial
verstellbar ist. Auf der Stellstange ist axial beabstandet zum Spindeltrieb ein zum
Nabengehäuse drehfest abgestützter, axial verstellbarer Ringkörper gelagert, der in
radialer Überdeckung zu den in ihrem Anstellwinkel einstellbaren Lüfterflügeln liegt
und mit diesen über exzentrisch zu deren Drehachsen in Eingriff stehenden Stützelementen
verbunden ist.
[0004] Eine weitere Lüfterradanordnung ist aus der
EP 0361982 A2 bekannt. Bei dieser ist auf einem Traghals die Lüfterradnabe gelagert und im Traghals
als Stellglied eine Stellstange axial verschieblich aufgenommen. Auf der Stellstange
ist axial lagefest im axialen Überdeckungsbereich zu den in der Nabe gehaltenen, in
ihrem Flügelwinkel einstellbaren Lüfterflügeln ein Ringkörper gelagert. Durch axiale
Verstellung der Stellstange, und damit auch des Ringkörpers werden die Flügel in ihrem
Flügelwinkel eingestellt. Die axiale Verstellung des durch die Stellstange gebildeten
Stellgliedes erfolgt über ein Stellelement, das durch einen axial zum Ringkörper abgesetzten
Schwenkhebel gebildet ist, der um eine quer zum Traghals und zur Stellstange liegende
und zur Stellstange radial beabstandete Achse schwenkbar angeordnet ist und durch
eine Wandungsöffnung des Traghalses auf die Stellstange zugreift.
[0005] Einen entsprechenden Linearantrieb auf hydraulischer Basis für eine Lüfterradanordnung
zeigt Fig. 2 der
US 2005/100444 A1. Hier ist anstelle des Schwenkhebels ein beidseitig beaufschlagter Hydraulikkolben
im Traghals liegend vorgesehen, derart, dass die Kolbenstange die Stellstange bildet.
[0006] Einen weiteren Lüfterradantrieb mit im Flügelwinkel verstellbaren Lüfterflügeln und
hydraulischem Stellantrieb zeigt die
US 6 439 850 B1. Auch hier ist die Lüfterradnabe der Lüfterradanordnung auf einem brennkraftmaschinenseitigen
Traghals gelagert. Der Traghals läuft in Richtung auf die Lüfterradnabe auf eine in
radialer Überdeckung zu den in der Lüfterradnabe gelagerten Lüfterflügel liegende
Tragachse aus, auf der als Stellglied axial verschiebbar ein Stellkolben geführt ist.
Der Stellkolben grenzt zur Tragachse koaxiale und gegeneinander axial abgegrenzte
Zylinderräume ab und ist durch entsprechende hydraulische Beaufschlagung über den
Traghals durchlaufende Leitungsverbindungen hydraulisch beaufschlagt axial verschiebbar.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Lüfterradanordnung der eingangs genannten
Art im Hinblick auf einen möglichst kompakten Aufbau auszugestalten, der bevorzugt
auch die Realisierung unterschiedlicher Ausgestaltungen der Lüfterradanordnung unter
Beibehalt von deren Grundaufbau ermöglicht.
[0008] Erreicht wird dies mit den Merkmalen des Anspruches 1, zu denen die weiteren Ansprüche
zweckmäßige, teils auch eigenständig zweckmäßige Ausgestaltungen angeben.
[0009] Durch die Ausgestaltung gemäß Anspruch 1 ergibt sich eine axial sehr gedrängte Bauform
mit zentralem, im axialen Überdeckungsbereich zum Ringkörper und den Lüfterflügeln
liegendem und in diesem Bereich zum Traghals auch abgestütztem Stellglied. Dies bringt
günstige Belastungsverhältnisse mit sich, macht damit auch eine schwächere Dimensionierung
der Bauteile ungeachtet der zu beherrschenden, teilweise auch schlagartigen, Belastungen
möglich. Insbesondere ist trotz der im Bereich der radialen Abstützebene des Ringkörpers
zum Stellglied liegenden Antriebsverbindung zwischen Stellglied und Stellelement als
Teilen eines Lineartriebes diese Antriebsverbindung von Stützkräften zumindest weitgehend
entlastet, da das Stellglied seinerseits übergreifend zum Traghals auf diesem abgestützt
axial verschiebbar geführt ist. Begünstigt wird durch eine derartige Gestaltung auch
eine radial sehr kompakte Bauweise, da aufgrund der Entlastung von Stützkräften das
Stellelement in seinem Stellkraft übertragenden Eingriffsbereich zum Stellglied im
Durchmesser abgesetzt ausgeführt werden kann, mit entsprechend abgestufter Ausbildung
des hülsenförmigen Traghalses zur Aufnahme der bevorzugt durch ein Kugellager gebildeten
Lagerverbindung zum Stützkörper.
[0010] Die erfindungsgemäße Gestaltung der Lüfterradanordnung bietet insbesondere auch günstige
Möglichkeiten zu einer unterschiedlichen Ausbildung des für die Verstellung der Lüfterflügel
vorgesehenen, in der Lüfterradnabe aufgenommenen Lineartriebes. Eine diesbezügliche
Möglichkeit ist die Ausbildung als Spindeltrieb mit im Traghals axial lagefest abgestützt
geführter Spindel und über die Spindel axial verstellbarem Stellglied, wobei eine
solche Ausgestaltung insbesondere mit einem elektromotorischen Antrieb für den Lineartrieb
sehr günstig zu gestalten ist. Das Stellglied ist bei einer derartigen Ausgestaltung
insbesondere in Form eines hülsenförmigen, zum freien Ende des Traghalses axial übergreifenden
Stützkörpers gestaltet, der mit der Spindel im Bereich seines über den Traghals hinausragenden
Endes insbesondere durch einen einspringenden Bund gewindeverbunden ist.
[0011] Konstruktiv sind bei einer solchen Lösung einfache Möglichkeiten gegeben, beispielsweise
um über einen Ringbund der Spindel eine axiale Abstützung derselben gegenüber dem
Traghals wie auch eine axiale Anschlagfläche im Verschiebeweg des Stellgliedes zum
Traghals zu realisieren.
[0012] Eine weitere Möglichkeit der Ausgestaltung des Linearantriebes ist dessen Ausbildung
als Kolbentrieb, wobei auch bei dieser Ausgestaltung ein sehr einfacher Grundaufbau,
der dem bei einem Spindeltrieb weitgehend entspricht, gegeben ist. Bei einem solchen
Kolbentrieb ist zweckmäßigerweise ein Kolben als Stellelement in einem Zylinderraum
des Traghalses axial verschieblich aufgenommen. Der Kolben als Stellelement wird zweckmäßigerweise
über eine im Traghals aufgenommene Kolbenstange zumindest axial lagefest mit dem Stellglied
verbunden, wobei auch hier das Stellglied, analog zum Spindeltrieb, über einen zum
Traghals axial verschieblichen und drehfest abgestützten Hülsenkörper gebildet sein
kann.
[0013] Eine derartig aufgebaute Lüfterradanordnung lässt sich aufgrund ihrer axial sehr
kompakten Bauweise auch in vorgegebenen engen Bauräumen zwischen Brennkraftmaschine
und Kühler unterbringen, wobei bevorzugt die Antriebsverbindung zwischen Brennkraftmaschine
und Lüfterrad der zum Traghals gegenüberliegenden Seite des Lüfterrades zugeordnet
ist, gegen die die Spindel mit ihrem Gewindeabschnitt ausläuft, von dem ausgehend
der Traghals sich in Gegenrichtung zu einem Getriebegehäuse erweitert.
[0014] Auf dieses kann beispielsweise bei einem Linearantrieb in Form eines Spindeltriebes
eine Antriebsverbindung eines separaten Antriebsmotors auslaufen, der beabstandet
zum Getriebegehäuse und gegebenenfalls unabhängig von diesem abgestützt angeordnet
sowie über einen Wellentrieb mit starrer oder biegsamer Welle in Antriebsverbindung
zur Spindel stehen kann. Bei einer solchen Anordnung erstreckt sich die Welle bevorzugt
im Wesentlichen parallel zur Ebene des Lüfterrades, so dass sich dessen axiale Länge
nicht signifikant vergrößert.
[0015] Im Rahmen der Erfindung liegt es auch, den Antriebsmotor am Getriebegehäuse anzuflanschen.
Hierbei kann der Antriebsmotor zumindest teilweise auch im radialen Überdeckungsbereich
zur Lagerung des Traghalses in einem auskragenden Deckelbereich der Nabe des Lüfterrades
raumsparend platziert werden, so dass ebenfalls eine kompakte Gesamtanordnung erreicht
wird.
[0016] Eine weitere Möglichkeit bezüglich der Anordnung eines separaten Antriebsmotors für
den Spindelantrieb besteht in der Ausbildung des Getriebegehäuses als kombiniertes
Motor-Getriebegehäuse, in dem der Antriebsmotor ringförmig umschließend zur zentralen
Lagerung des Traghalses im auskragenden Deckelbereich der Nabe des Lüfterrades angeordnet
wird.
[0017] Insbesondere in Verbindung mit solchen Gestaltungen der Antriebsverbindung des Antriebsmotors
zur Spindel, aber auch generell im Hinblick auf eine statisch günstige Tragabstützung
des Lüfterrades, erweist es sich als zweckmäßig, das Lüfterrad, bei zur Antriebsseite
des Lüfterrades axial gegenüberliegendem Stellantrieb zur Einstellung des Anstellwinkels
der Lüfterflügel, axial beiderseits lagefest abzustützen, bevorzugt jeweils zur Brennkraftmaschine
beispielsweise über eine brückenartig untergreifende, an der Brennkraftmaschine abgestützte
Tragkonstruktion.
[0018] Mit einer Lüfterradanordnung der vorgeschilderten Art lassen sich unter Beibehalt
des Grundaufbaus unterschiedliche Ausgestaltungsformen in einfacher Weise realisieren.
So beispielsweise Lüfterräder, bei denen eine Luftförderung lediglich in einer Förderrichtung,
zum Beispiel saugend durch den Kühler in Richtung auf die Brennkraftmaschine, vorgesehen
ist und durch Veränderung des Anstellwinkels für die Lüfterflügel unter Beibehalt
der Förderrichtung lediglich die Fördermenge variiert wird, somit die Kühlleistung
den Bedürfnissen angepasst wird.
[0019] Eine solche Arbeitsweise ist in Berücksichtigung der aerodynamischen Gegebenheiten
sinnvollerweise auf Veränderungen der Größe des Anstellwinkels beschränkt, die bei
etwa 30 - 50° liegen.
[0020] Der hier geschilderte Grundaufbau des Lüfterrades macht es aber auch möglich, die
Anstellung der Lüfterflügel weit über diesen Bereich hinaus zu verändern, so insbesondere
auch die Lüfterflügel unter Beibehalt der Vorschubrichtung für das Stellglied über
eine Umschlaglage hinaus zu verschwenken, in der sich die Lüfterflügel quer zur Umlaufrichtung
des Lüfterrades erstrecken und damit in einen Bereich, in dem sich eine Umkehrung
der Förderrichtung ergibt. Diese Umkehrung der Förderrichtung bedeutet in Berücksichtigung
der vorstehenden Darlegungen bezogen auf eine Anordnung des Lüfterrades zwischen Brennkraftmaschine
und Kühler ein Fördern der Luft in Richtung auf den Kühler, also im Gegensatz zu dem
vorstehend angesprochenen Saugbetrieb einen Blasbetrieb.
[0021] Geht man in Berücksichtigung des vorgeschilderten konstruktiven Aufbaus davon aus,
dass zur Ausgangslage für den Saugbetrieb und entsprechend geforderter kleiner Kühlleistung
ein kleiner Anstellwinkel der Lüfterflügel korrespondiert, so wird zur Vergrößerung
des Anstellwinkels das Stellglied über die Spindel aus der ursprünglich gegebenen
axialen Endlage zu Spindel oder Traghals längs des Gewindeabschnittes der Spindel
verfahren, bis die Umschlaglage erreicht ist und, falls eine Umkehrung der Förderrichtung
beabsichtigt ist, darüber hinaus. Für die Umkehrung der Förderrichtung wird im Regelfall
nur ein kleinerer Winkelbereich für den Anstellwinkel genutzt, da sich ausgehend von
der Umschlaglage für die Förderung in Richtung Blasen, der Anstellwinkel gegen die
Endlage verkleinert, die der maximalen Ausfahrlänge des Stellgliedes zum Traghals
entspricht.
[0022] Es sind somit zunächst schon zwei Betriebsweisen möglich, nämlich ein lediglich saugender
oder blasender Betrieb und ein von Saugen auf Blasen bzw. umgekehrt umstellbarer Betrieb.
[0023] Für beide Betriebsweisen ist es im Rahmen der Erfindung möglich, beispielsweise in
Abhängigkeit von thermischen Gegebenheiten, den Anstellwinkel für die Lüfterflügel
durch die gegebene mechanische Kopplung zum Stellantrieb zu steuern, wobei das Stellglied
zum Ringkörper bevorzugt über die bestehende Lagerverbindung axial lagefest abgestützt
ist.
[0024] Im Rahmen der Erfindung bestehen aber auch Möglichkeiten, den Anstellwinkel der Winkelflügel
unabhängig von der grundsätzlich gegebenen Zwangskopplung zum Stellantrieb über gewisse
Stellbereiche zu beeinflussen, so insbesondere, bezogen auf Förderrichtung Saugen,
durch axiales Spiel in Richtung auf die Ausgangslage. Mit einer solchen Entkopplung
lassen sich drehzahlabhängig Korrekturen des in Abhängigkeit von thermischen Gegebenheiten
eingesteuerten Anstellwinkels für die Lüfterflügel erreichen, oder auch im Umschaltbereich
schnelle Veränderungen des Anstellwinkels, unabhängig von der über den Stellantrieb
möglichen Stellgeschwindigkeit, womit gegebenenfalls auch in ihrer Leistung reduzierte
Stellantriebe in Einsatz kommen können.
[0025] In Bezug auf derartige Einflussmöglichkeiten kann erfindungsgemäß unter Beibehalt
des Grundaufbaus ein axialer Freigang in der Abstützung des Ringkörpers zum Stellglied
bezogen auf auf die Lüfterflügel wirkende Stellkräfte, insbesondere auch aerodynamische
Stellkräfte, vorgesehen sein, durch den, unter dem Einfluss von eine Verstellung der
Lüfterflügel im Sinne einer Vergrößerung des Anstellwinkels bewirkenden Kräften, eine
Verstellung der Lüfterflügel auf einen gegenüber dem durch die Verstellvorrichtung
vorgegebenen Anstellwinkel größeren Anstellwinkel möglich ist.
[0026] So ist es möglich, den für die Ausgangslage durch die Verstellvorrichtung vorgegebenen
Anstellwinkel der Lüfterflügel auf einen größeren Anstellwinkel über eine - insbesondere
elastische - Abstützung anzuheben, zum Beispiel in Abhängigkeit von ansteigend über
der Drehzahl auf die Lüfterflügel wirkenden aerodynamischen Kräften und/oder von der
Temperatur bei Abstützung über ein Thermoelement, so dass bei Absinken dieser Abstützkräfte
sich als Anstellwinkel der durch die Stellvorrichtung vorgegebene Anstellwinkel einstellen
kann, sich somit ein geringerer Leistungsbedarf für das Lüfterrad ergibt. Eine hierzu
bevorzugte Lösung ist, dass die Lüfterflügel, bezogen auf ihre Drehachsen, entgegen
ihrer Schwenkrichtung auf die in Förderrichtung Saugen gegebene Endlage im Bereich
der Ausgangslage über eine temperaturabhängig lageveränderliche Anschlagbegrenzung,
insbesondere ein Dehnstoffelement, abgestützt sind.
[0027] Weiter erweist es sich als zweckmäßig, wenn die Lüfterflügel, bezogen auf ihre Drehachsen,
entgegen ihrer Schwenkrichtung auf die in Förderrichtung Saugen gegebene Endlage im
Bereich der Ausgangslage federnd abgestützt sind, wobei die federnde Abstützung der
Lüfterflügel, bezogen auf ihre Drehachsen, dadurch zu erreichen ist, dass der Ringkörper
in seiner der Ausgangslage Saugen der Lüfterflügel entsprechenden Lage, insbesondere
durch eine axial federnde Abstützung des Ringkörpers gegen das Gehäuse, federnd beaufschlagt
ist.
[0028] Der vorstehend angesprochene Grundaufbau für Lüfterradanordnungen mit auf dem Traghals
geführtem und über den Spindeltrieb axial verstellbarem Stellglied sowie über dieses
im Anstellwinkel verstellbaren Lüfterschaufeln ist nicht nur im Hinblick auf die Anordnung
des Antriebsmotors für die Spindel variabel, sondern ist bezogen auf Lüfterräder mit
unter Beibehalt der Drehrichtung durch Verstellung der Lüfterflügel umkehrbarer Förderrichtung
auch für Lüfterräder zu nutzen, bei denen die Lüfterflügel über eine in Umlaufrichtung
des Lüfterrades liegende Neutrallage in ihrer Förderrichtung umstellbar sind. Damit
lassen sich bei gleichem Grundaufbau der Lüfterradanordnung unterschiedliche Arbeitsweisen
bei nur geringen konstruktiven Veränderungen realisieren, was im Hinblick auf die
rationale Fertigung von auf jeweilige Bedürfnisse ausgerichteten Lüfterradanordnungen
zu beachtlichen wirtschaftlichen Vorteilen führt.
[0029] Der rotatorische Antrieb der Spindel kann sowohl über einen elektrischen wie auch
über einen fluidischen Antriebsmotor erfolgen.
[0030] Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen,
den Zeichnungen sowie auch der weitgehend auf die Zeichnungen erläuternd zurückgreifenden
nachfolgenden Beschreibung.
[0031] Die Zeichnungen zeigen in
- Fig. 1
- eine stirnseitige Ansicht eines Lüfterrades gemäß der Erfindung in Richtung des Pfeiles
I in Fig. 2 und 3,
- Fig. 2 und 3
- Schnitte entsprechend der Schnittlinie II-II oder III-III in Fig. 1, wobei die Fig.
2 und 3 schematisiert veranschaulichen, dass die Verstellung der zur Nabe des Lüfterrades
radialen Flügel um ihre Drehachsen in Fig. 2 in beiden Stellrichtungen spielfrei erfolgt,
während in der Ausgestaltung gemäß Fig. 3 für die Verstellung der Lüfterflügel in
einer der Stellrichtungen ein Spiel vorgesehen ist,
- Fig. 4
- einen Schnitt gemäß Linie IV-IV in Fig. 2 oder 3,
- Fig. 5
- einen Schnitt gemäß Linie V-V in Fig. 2 oder 3,
- Fig. 6
- einen Schnitt gemäß Linie VI-VI in Fig. 5,
- Fig. 7
- eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung eines Lüfterrades mit durch Verdrehung der
Lüfterflügel um ihre radialen Drehachsen umkehrbarer Förderrichtung bei Verschwenken
der Lüfterflügel durch eine Querebene zur Umlaufebene des Lüfterrades und mit zum
Getriebegehäuse des Lüfterrades angeflanschtem Stellmotor,
- Fig. 8
- eine radiale Ansicht des Lüfterrades gemäß Fig. 7 in Richtung des Pfeiles VIII in
Fig. 7,
- Fig. 9
- eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung eines Lüfterrades mit durch Verdrehung der
Lüfterflügel um ihre radialen Drehachsen umkehrbarer Förderrichtung bei Verschwenken
der Lüfterflügel durch die Umlaufebene des Lüfterrades und
- Fig. 10
- eine radiale Ansicht des Lüfterrades gemäß Fig. 9 in Richtung des Pfeiles 10 in Fig.
9, und
- Fig. 11
- eine der Darstellung gemäß Fig. 2 entsprechende Teilansicht eines Lüfterrades, wobei
der Stellantrieb für die Verstellung der Lüfterflügel als fluidischer, insbesondere
hydraulischer Linearantrieb mit einem im Traghals als Zylinder aufgenommenen Kolben
gestaltet ist.
[0032] Die in den Fig. 1 bis 3 veranschaulichte Lüfterradanordnung 1 weist ein Lüfterrad
2 auf. Bezüglich dieses Lüfterrades 2 ist in Fig. 2 und 3 schematisiert dessen zu
einer Brennkraftmaschine 3 axiale Anordnung veranschaulicht, wie sie beispielsweise
- hier schematisch dargestellt - bei einer Anordnung des Lüfterrades 2 zwischen der
Brennkraftmaschine 3 und einem axial gegenüberliegenden Kühler 47 gegeben ist. Die
Anordnung des Lüfterrades 2 erfolgt hierbei bevorzugt abgestützt zur Brennkraftmaschine
3, beispielsweise über einen zur Brennkraftmaschine 3 über ein Lager 4 abgestützten
Flansch 5 und, zu diesem axial gegenüberliegend, einer zur Brennkraftmaschine 3 lagefesten
Abstützung 6. Im Bereich der Abstützung 6 ist bei einer Ausgestaltung der Lüfterradanordnung
gemäß Fig. 1 bis 3 der Anschluss einer zur Nabe 7 externen Antriebsquelle (Antriebsmotor
50) für einen Drehantrieb 9 (Fig. 8) vorgesehen, über den die Lüfterflügel 10 des
Lüfterrades 2 um ihre zur Nabe 7 radialen Drehachsen 11 verdrehbar und damit in ihrem
Anstellwinkel 45 (Fig. 8 und 10) einstellbar sind. Dies erfolgt über einen vom Drehantrieb
9 beaufschlagten Stellantrieb 12, hier ausgebildet als Spindeltrieb 13 mit zur Nabenachse
8 konzentrischer Spindel 14, über die ein zur Spindel 14 konzentrisches Stellglied
15 axial verlagerbar ist.
[0033] Das Stellglied 15 als Stützkörper ist drehfest zu einem zur Spindel 14 koaxialen
und seinerseits zur Abstützung 6 drehfesten, bevorzugt lagefesten Traghals 16 abgestützt,
der in Richtung auf die Abstützung 6 in ein Getriebegehäuse 17 übergeht. Im Getriebegehäuse
17 ist als Antriebsverbindung vom Drehantrieb 9 zum Spindeltrieb 13 ein Schneckengetriebe
19 mit einem über eine Schnecke 20 angetriebenen Schneckenrad 21 vorgesehen, das zur
Spindel 14 drehfest ist.
[0034] Die Spindel 14 weist einen Führungsabschnitt 22 auf, der zum Traghals 16 drehbar
gelagert und axial lagefest abgestützt ist und der über einen zum Traghals 16 sich
axial abstützenden Ringbund 23 in einen Gewindeabschnitt 24 kleineren Durchmessers
übergeht.
[0035] Mit diesem Gewindeabschnitt 24 steht das Stellglied 15 als hülsenförmiger Stützkörper
über einen nach radial innen einspringenden Gewindebund 25 in Eingriff, der den Ringbund
23 radial übergreift und axial an einen Halsabschnitt 26 des Stellgliedes 15 anschließt,
welcher, wie aus dem in Fig. 4 gezeigten Schnitt gemäß IV-IV ersichtlich, auf dem
Traghals 16 axial verschieblich und insbesondere über eine Unrundverbindung drehfest
geführt ist. Der Traghals 16 weist im Bereich der Unrundverbindung Rechteckquerschnitt
mit verrundeten Kanten auf und wird von dem einen entsprechenden Innenquerschnitt
aufweisenden Halsabschnitt 26 übergriffen, wie insbesondere aus Fig. 4 ersichtlich.
[0036] Auf dem Stellglied 15 ist in seinem zum Gewindebund 25 radial überlagernden Axialbereich
über ein Lager 27 ein Ringkörper 28 angeordnet, der über das Lager 27 zum Stellglied
15 auch axial abgestützt ist und somit über das Stellglied 15, wie nachstehend noch
näher erläutert, entsprechend der Drehrichtung des Spindeltriebes 13 axial verstellbar
ist.
[0037] Der Ringkörper 28 und die in dessen Verbindung zum Spindeltrieb 13 liegenden Elemente
liegen im radialen Überdeckungsbereich zu den Lüfterflügeln 10, die im umfangsseitigen
Teil des Nabengehäuses 29 bei radialer Erstreckung um ihre Drehachsen 11 verdrehbar
gelagert sind und die mit dem im Nabengehäuse 29 axial verschiebbaren und drehfest
abgestützten Ringkörper 28 über Antriebselemente verbunden sind. Diese Antriebselemente
sind bezogen auf einen jeweiligen Lüfterflügel 10, der über seinen radial nach innen
ragenden Zapfen 36 und zugeordnete Lager 37 im umfangseitigen Bereich des Nabengehäuses
29 drehbar abgestützt ist, durch ein zur Drehachse 11 des Lüfterflügels 10 lagefestes
Ritzel 30 sowie einen jeweils zum Ringkörper 28 lagefesten, umfangsseitigen Zahnstangenabschnitt
31 gebildet, der sich in Verschieberichtung des Ringkörpers 28 parallel zur Drehachse
8 der Nabe 7 erstreckt und bei zur Drehachse 11 des Lüfterflügels 10 radialem seitlichen
Versatz mit dem jeweiligen Ritzel 30 in Eingriff steht.
[0038] Das axial in zwei Hälften 32, 33 geteilte Nabengehäuse 29 läuft, bezogen auf die
Darstellungen gemäß Fig. 1 bis 3, axial gegenüberliegend zur Brennkraftmaschine 3
auf das Getriebegehäuse 17 in einen Deckelteil 34 aus, das einen sich zum Getriebegehäuse
17 hin erstreckenden Hals 35 aufweist, in dessen Überdeckungsbereich zum Traghals
16 der Traghals 16 zum Hals 35 des Deckelteiles 34 über ein Lager 38 axial und radial
abgestützt ist, womit eine tragende Abstützung des Lüfterrades 2 zwischen der Brennkraftmaschine
3 und der zu dieser axial gegenüberliegenden Abstützung 6 im Bereich des Getriebegehäuses
17 erreicht ist.
[0039] In den Fig. 7 und 8 ist das äußere Erscheinungsbild eines Lüfterrades 2 veranschaulicht,
dessen um radiale Drehachsen 11 schwenkbare Lüfterflügel 10 zur Umkehrung der Förderrichtung
über eine zur Umlaufebene 39 des Lüfterrades 2 senkrechte Querebene, also eine Querstellung
verschwenkbar sind. In Fig. 7 und 8 sind die Lüfterflügel 10 in einer Ausgangslage
veranschaulicht, in der sie unter einem kleinen, sich in Drehrichtung öffnenden Anstellwinkel
- Anstellwinkel 45 in Fig. 8 - zur Umlaufebene 39 angestellt sind und in Richtung
auf die in Fig. 2 angedeutete Brennkraftmaschine 3 durch den bezogen auf das Lüfterrad
zur Brennkraftmaschine 3 gegenüberliegenden, hier nicht gezeigten Kühler Kühlluft
ansaugen - Saugbetrieb des Lüfterrades 2. Mit Vergrößerung des Anstellwinkels wird
die in Richtung Saugen geförderte Luftmenge zunächst größer, mit Erreichen einer Querlage
zur Umlaufebene 39 wird aber eine Totlage erreicht. Ausgehend von der Querlage (Querebene
48), unter weiterer Verstellung der Lüfterflügel 10 in Schwenkrichtung des Pfeiles
41 um ihre Drehachsen 11, ergibt sich eine zur Förderrichtung Saugen entgegengesetzte
Förderrichtung, bei der die geförderte Luft nun gegen den Kühler gefördert wird, somit
der Kühler von Anlagerungen freigeblasen wird - Blasbetrieb.
[0040] Ausgehend von der Umkehrlage (Schwenken durch die Querebene 48) erfolgt unter Beibehalt
der Drehrichtung im Blasbetrieb eine Verstellung der Lüfterflügel 10 von einem zunächst
großen Anstellwinkel auf einen kleinen Anstellwinkel als Endlage.
[0041] Ist, wie in Fig. 7 und 8 erkennbar, für die Lüfterflügel 10 ein zu ihrer Drehachse
11 unsymmetrischer Aufbau gegeben, bei dem die Lüfterflügel 10 über die aerodynamischen
Kräfte in Schwenkrichtung gemäß Pfeil 41 beaufschlagt sind, so ergibt sich um die
Umkehrlage ein die Lüfterflügel 10 im Sinne der Umkehr der Förderrichtung von Saugen
auf Blasen - in Schwenkrichtung gemäß Pfeil 41 - beaufschlagendes Drehmoment.
[0042] Eine im Drehsinn der Lüfterflügel um ihre jeweilige Drehachse unterschiedliche Beaufschlagung
durch aerodynamische Kräfte lässt sich auch dadurch erreichen, dass die Lüfterflügel
bezüglich ihrer Flügelebene radial zur jeweiligen Flügeldrehachse versetzt angeordnet
sind.
[0043] Dieses lässt sich erfindungsgemäß im Sinne eines "Umschlagens" der Lüfterflügel 10
über ihre Querlage als "Totlage" nutzen, wenn der Stellantrieb für die Lüfterflügel
10 einen entsprechenden Freigang zulässt. Da ein umschlagendes, schnelles Umsteuern
der Förderrichtung von Saugen auf Blasen anzustreben ist, um die mit der Umkehr der
Förderrichtung verbundene Beeinträchtigung der Kühlung der Brennkraftmaschine möglichst
kurz zu halten, wird ein solcher Freigang erfindungsgemäß vorgesehen.
[0044] Konstruktiv ist dies bei einer Lösung gemäß Fig. 3 dadurch realisiert, dass der Ringkörper
28 zum Stellglied 15 in seiner der Umstellung der Lüfterflügel 10 von Saugen auf Blasen
entsprechenden Stellrichtung mit Spiel zum Stellglied 15 abgestützt ist, somit das
Stellglied 15 in seiner durch den Stellantrieb vorgegebenen Axiallage überholen kann,
wobei der Überholweg wegbegrenzt ist, so dass im Anschluss an diesen Spielbereich
wieder eine Kopplung zum Stellantrieb gegeben ist.
[0045] Fig. 2 veranschaulicht im Gegensatz hierzu eine Lösung, bei der eine axial lagefeste
Verbindung des Stellgliedes 15 zum Ringkörper 28 gegeben ist, damit eine Zwangskopplung
zwischen Stellantrieb, Stellglied 15 und Ringkörper 28 realisiert ist.
[0046] Konstruktiv sind beide Möglichkeiten erfindungsgemäß unter Beibehalt des Grundaufbaus
dadurch zu realisieren, dass das Lager 27 im Falle der Fig. 2 zum Ringkörper 28 lagefest
abgestützt ist, im Falle der Fig. 3 aber, wie vorbeschrieben, mit axialem Spiel. Beide
Lösungen lassen sich mit geringem Aufwand jeweils über eine Sprengringabstützung realisieren,
wobei ein Sprengring 42 bei der Lösung gemäß Fig. 2 das Lager 27 zum Ringkörper 28
spielfrei durch Eingriff in eine rückseitig zum Lager 27 vorgesehene Nut 43 des Ringkörpers
28 festlegt. Eine entsprechende Eingriffsnut 44 ist bei der Lösung gemäß Fig. 3 mit
axialem Abstand zum Lager 27 vorgesehen, womit sich der bei der Lösung gemäß Fig.
3 angestrebte axiale Freigang wegbegrenzt ergibt. Die entsprechenden Nuten 43, 44
können ohne Beeinträchtigung der jeweiligen Lösung gemeinsam in einem Ringkörper 28
vorgesehen werden, so dass für beide Lösungen gleiche Teile Verwendung finden können.
[0047] Damit ist es erfindungsgemäß auch möglich, bei bezüglich des Stellantriebes und dessen
Antriebsverbindung zu den Lüfterflügeln 10 über den Ringkörper 28 gleichem, oder zumindest
im Wesentlichen gleichem Aufbau, Lüfterräder 10 gemäß Fig. 7 und 8 oder Lüfterräder
10 gemäß Fig. 9 und 10 zu betreiben, die sich bezogen auf die Umkehrung der Förderrichtung
durch Umstellung der Lüfterflügel 10 dadurch unterscheiden, dass die Lüfterflügel
10 bei der Lösung gemäß Fig. 7 und 8 über eine Querstellung und bei der Lösung gemäß
Fig. 9 und 10 über eine Neutralstellung umgestellt werden, in der sich die Ebenen
der Lüfterflügel 10 in der Umlaufebene 39 des Lüfterrades 2 erstrecken. Eine solche
Lösung bedingt eine Zwangsführung der Lüfterflügel 10 in Bezug auf ihre Schwenklage
um ihre jeweilige Drehachse 11, wie sie bei einer axial lagefesten Abstützung des
Stellgliedes 15 zum Ringkörper 18 bei der Lösung gemäß Fig. 2 veranschaulicht ist.
[0048] Zu den Fig. 2 und 3 sind als mit dem Ringkörper 28 zur Umsetzung von dessen Axialbewegungen
in entsprechende Drehbewegungen der Lüfterflügel 10 zusammenwirkende Antriebselemente
Zahnstangenabschnitte 31 und Ritzel 30 angesprochen. Die Ritzel 30 sind zu den Zapfen
36 der Lüfterflügel 10 drehfest, die Zahnstangenabschnitte 31 erstrecken sich tangential
zu den Ritzeln 30 in Verschieberichtung des Ringkörpers 28 und sind umfangsseitig
zum Ringkörper 28 lagefest angeordnet. Fig. 8 und 10 veranschaulichen, dass je nach
geforderter Schwenkrichtung (Pfeil 41 oder 49) der Lüfterflügel 10 bezogen auf die
Vorschubrichtung des Ringkörpers 28 die Zahnstangenabschnitte 31 zum Ritzel 30 seitenversetzt,
also bezogen auf das Ritzel 30 auf einander gegenüberliegenden Seiten anzuordnen sind.
Hierdurch ist es möglich, für die Lüfterradvarianten gemäß Fig. 7 und 9 die Antriebsverbindung
des Ringkörpers 28 zu den Lüfterflügeln 10 mit Gleichteilen zu gestalten, wobei der
Ringkörper 28 im Hinblick auf die versetzte Anordnung und Befestigung des Zahnstangenabschnittes
31 konstruktiv ausgebildet ist, so zum Beispiel durch entsprechende Steckaufnahmen
für einen jeweiligen Zahnstangenabschnitt 31.
[0049] Bei einer Lösung gemäß Fig. 7 und 8 kann der gegebene axiale, wegbegrenzte Freigang
zwischen dem Stellglied 15 und dem Ringkörper 28 auch genutzt werden, um überlagert
zum Stellantrieb für die Lüfterflügel 10 den in der Ausgangslage gegebenen Anstellwinkel
45 über ein temperaturabhängig arbeitendes Stellglied 46 bei Bedarf anzuheben, wenn
beispielsweise die zu kühlende Brennkraftmaschine 3 unter hoher Last bei geringer
Drehzahl betrieben wird und dementsprechend ein mit entsprechend geringer Drehzahl
betriebenes Lüfterrad 10 in seiner Kühlleistung gegenüber den Anforderungen der Brennkraftmaschine
3 zurückbleiben würde. Als temperaturabhängig arbeitendes Stellglied 46 kann beispielsweise,
wie in Fig. 8 angedeutet, ein Thermo-Wachselement vorgesehen sein, das umfangsseitig
zum Nabengehäuse 29 liegend und abgestützt einen jeweiligen Lüfterflügel 10 rückseitig
im Sinne einer Vergrößerung des Anstellwinkels 45 beaufschlagt.
[0050] In den Fig. 7 und 8 ist bezogen auf Lösungen gemäß der Erfindung eine Antriebslösung
zum Stellantrieb 12 veranschaulicht, bei der ein Antriebsmotor 50 in Form eines E-Motors
- möglich ist auch ein Hydromotor - vorgesehen ist. Dieser ist in unmittelbarer Zuordnung
zum feststehenden, über die Abstützung 6 fixierten Getriebegehäuse 17 angeflanscht
an dieses dargestellt, und zwar bei radialer Erstreckung zur Drehachse 8 der Nabe
7, so dass sich für die Lüfterradanordnung 1 ein flacher Aufbau ergibt. Fig. 8 veranschaulicht
zudem, dass um den Hals 35 des Deckelteiles 34 des Nabengehäuses 29 bei einer derartigen
Lösung ein Ringraum als Freiraum 51 verbleibt, der sich für die Platzierung eines
Antriebsmotors 50 eignen würde, so dass über die gezeigte Lösung hinausgehend auch
weitere Antriebskonzepte bei insgesamt flacher Bauweise der Lüfterradanordnung möglich
sind. Der Freiraum 51 ist strichliert angedeutet.
[0051] Die Darstellung gemäß Fig. 11 entspricht weitgehendst jener gemäß Fig. 2, so dass
bezüglich der voraufgegangenen Beschreibung insbesondere auf die Darlegungen zu Fig.
2 verwiesen und Bezug genommen wird, wobei entsprechend dieser Bezugsnahme auch für
gleiche Teile gleiche Bezugszeichen Verwendung finden.
[0052] Abweichend von der Darstellung gemäß Fig. 2 ist der Stellantrieb 12 zwar wiederum
als Lineartrieb, nunmehr aber in Form eines Kolbentriebes 52 gestaltet und in Abstimmung
hierauf auch der Traghals 53 zur Aufnahme des Kolbens 54 des Kolbentriebes 52 mit
einem Zylinderraum 55 versehen. Der Kolben 54 geht in eine Kolbenstange 56 über, die
den Zylinderraum 55 durchsetzt und ausgehend vom Zylinderraum 55 durch eine Führungsbohrung
57 des Traghalses 53 auf einen Endabschnitt 58 ausläuft, der axial in Überdeckung
zu einem Bund 59 des Stellgliedes 15 liegt und mit diesem zumindest axial, bevorzugt
aber axial und radial lagefest verbunden ist, beispielsweise, was hier nicht gezeigt
ist, durch eine entsprechende Gewindeverbindung.
[0053] Durch entsprechende Druckbeaufschlagung des Kolbens 54 ist dieser, wie mit dem Pfeil
60 angedeutet, axial verstellbar und nimmt hierbei das Stellglied 15 jeweils entsprechend
mit, so dass abgesehen von der unterschiedlichen Ausgestaltung des Stellantriebes
12 einmal als Kolben- und zum anderen als Spindeltrieb gleiche Funktionsabläufe bezüglich
der Verstellung der Lüfterflügel 10 gegeben sind.
[0054] Zur Verstellung der Lüfterflügel 10 durch Axialverstellung des Kolbentriebes 52 ist
in Fig. 11 eine hydraulische Ansteuerung schematisch veranschaulicht, und zwar ausgehend
von einer Druckquelle 61 in Form einer Pumpe oder Speicheranordnung, an deren Stelle
auch ein Anschluss an bereits vorhandene Druckquellen erfolgen kann. Über die Druckquelle
61 wird eine Ventilanordnung 62 beaufschlagt, von der aus über die Versorgungsleitung
63 die Einspeisung des Arbeitsmediums auf den über den Kolben 54 abgegrenzten Zylinderraumanteil
64 erfolgt. Die Ventilanordnung 62 arbeitet im Hinblick auf eine möglichst feinstufig
abgestimmte Druckbeaufschlagung des Zylinderraumanteiles 64 in bekannter Weise bevorzugt
getaktet, wobei die Ansteuerung der Ventilanordnung 62, und gegebenenfalls auch die
Ansteuerung der Druckquelle 61 über eine Steuerleitung 66 vom Steuergerät 65 erfolgt,
das in Abhängigkeit von der jeweils gegebenen Flügelwinkellage der Lüfterflügel 10
und in Berücksichtigung des jeweils gegebenen Kühlleistungsbedarfes, sowie gegebenenfalls
weiterer Parameter, die Ventilanordnung 62 anspricht.
[0055] Zur Erfassung des jeweiligen Flügelwinkels der Lüfterflügel 10 ist in Fig. 11 eine
Sensoranordnung 67, beispielsweise in Form eines Hallsensors, angedeutet, der mit
dem Steuergerät 65 über eine Steuerleitung 68 in Verbindung steht, wobei im Steuergerät
65 eine entsprechende Verarbeitung der genannten Parameter erfolgt, gegebenenfalls
in Verbindung mit weiteren Paramtern, die über eine Steuerleitung 69 beispielsweise
aus einem Motorsteuergerät zur Verfügung gestellt werden. Selbstverständlich kann
anstelle des Steuergerätes 65 auch über ein hier nicht dargestelltes Motorsteuergerät
eine unmittelbare Ansteuerung der Ventilanordnung 62 erfolgen.
[0056] Die getaktete Ansteuerung der Ventilanordnung 62 in Berücksichtigung entsprechender
Arbeitsparameter, so beispielsweise des Flügelwinkels ist beispielsweise durch die
auf die Anmelderin zurückgehende deutsche Patentanmeldung 10
2011 101 494, sowie auch weitere Druckschriften bekannt. Im Rahmen der Erfindung liegt es auch,
die hydraulische Ansteuerung in Abhängigkeit von den jeweils zu berücksichtigenden
Parametern über eine proportional arbeitende Ventilanordnung 62, insbesondere ein
Proportionalventil, zu realisieren.
[0057] In Fig. 11 ist eine lediglich einseitige Druckbeaufschlagung des Kolbens 54 dargestellt,
in Verbindung mit einer schematisch angedeuteten Federabstützung in Gegenrichtung
über eine Feder 70 gezeigt. Eine beidseitige Druckbeaufschlagung und damit die gegenläufige
Verstellung des Kolbens 54, wie über den Pfeil 60 angedeutet, kann in entsprechender
Weise realisiert werden.
[0058] Analog zur in Fig. 11 gezeigten Anordnung der Federabstützung über eine Feder 70,
aber anstelle einer solchen, kann eine hier nicht gezeigte Federabstützung axial gegenüberliegend
zwischen Stellglied 15 und Deckeltel 34, insbesondere zum Deckelteil 34 lagefesten
Traghals 53 vorgesehen sein, über die die Lüfterflügel 10 - durch Beaufschlagung des
Ringkörpers 28 - entgegen ihrer Schwenkrichtung auf die in Förderrichtung Saugen gegebene
Endlage im Bereich der Ausgangslage federnd abgestützt sind.
1. Lüfterradanordnung mit drehend antreibbarer Nabe (7), mit radialen, zum Nabengehäuse
(29) schwenkbaren Lüfterflügeln (10), mit einem zentralen lagefesten Traghals (16,
53), auf dem das Nabengehäuse (29) axial lagefest und drehbar gelagert abgestützt
ist und mit einem Stellantrieb (12) für die Lüfterflügel (10), der einen Linearantrieb
mit im Traghals (16) konzentrisch geführten Stellelement (14) und über das Stellelement
(14) axial verstellbaren Stellglied (15) aufweist, wobei zum Stellglied (15) radial
gelagert ein zum Nabengehäuse (29) drehfester Ringkörper (28) abgestützt ist, der
mit den in ihrem Anstellwinkel (45) einstellbaren Lüfterflügeln (10) über exzentrisch
zu deren Drehachsen (11) im Eingriff stehende Antriebselemente verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Stellglied (15) durch einen auf dem Traghals (16, 53) übergreifend zu diesem
axial verschieblich und drehfest geführten Stützkörper gebildet ist.
2. Lüfterradanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Linearantrieb als Spindeltrieb (13) durch eine im Traghals (16) axial lagefest
abgestützt geführte Spindel (14) als Stellelement und ein über die Spindel (14) axial
verstellbares Stellglied (15) in Form des, insbesondere hülsenförmigen, zum freien
Ende des Traghalses (16) übergreifenden Stützkörpers gebildet ist.
3. Lüfterradanordnung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die axial lagefest abgestützte Spindel (14) einen zum Traghals (16) axial und radial
abgestützten Führungsabschnitt (22)und einen zu diesem, insbesondere radial und axial,
abgesetzten Gewindeabschnitt (24) aufweist.
4. Lüfterradanordnung nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Traghals (16) am zum Gewindeabschnitt (24) gegenüberliegenden Ende zu einem Getriebegehäuse
(17) erweitert ist.
5. Lüfterradanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass, bezogen auf die Nabenachse (8), der Antrieb der Spindel (14) axial gegenüberliegend
zum Antrieb für die Nabe (7) vorgesehen ist.
6. Lüfterradanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Lüfterrad (2) im Bereich der axial einander gegenüberliegenden antriebsseitigen
Anschlüsse zu Spindel (14) und zu Nabe (7) jeweils lagefest tragend abgestützt ist.
7. Lüfterradanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Linearantrieb als Kolbentrieb (52) mit einem in einem Zylinderraum (55) des Traghalses
(53) axial verschiebbar aufgenommenen Kolben (54) als Stellelement und einem zu einer
im Traghals (53) aufgenommenen Kolbenstange (56) zumindest axial lagefest abgestützten
Stellglied (15) in Form des, insbesondere hülsenförmigen, zum freien Ende des Traghalses
(53) übergreifenden Stützkörpers ausgebildet ist.
8. Lüfterradanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Stellglied (15) über einen Unrundquerschnitt auf dem Traghals (16, 53) drehfest
abgestützt und axial geführt ist.
9. Lüfterradanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die in ihrem Anstellwinkel (45) verstellbaren Lüfterflügel (10) unter Umkehr der
Förderrichtung von Saugen auf Blasen - und umgekehrt - über eine in Umlaufrichtung
des Lüfterrades liegende Neutrallage umstellbar sind, ausgehend von einem großen Anstellwinkel
(45) des Lüfterrades (10) in Förderrichtung Saugen als Ausgangslage über die Neutrallage
auf einen großen Anstellwinkel in Förderrichtung Blasen als Endlage.
10. Lüfterradanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Ringkörper (28) zum Stellglied (15) axial lagefest abgestützt ist.
11. Lüfterradanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Ringkörper (28) zum Stellglied (15) in einer Stellrichtung axial lagefest und
in Gegenrichtung wegbegrenzt mit axialem Freigang abgestützt ist.
12. Lüfterradanordnung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Lüfterrad (2) mit Lüfterflügeln (10) versehen ist, die von einer Ausgangslage
und kleinem Anstellwinkel (45) auf größere Anstellwinkel verstellbar sind und dass
der Ringkörper (28) zum Stellglied (15) wegbegrenzt mit axialem Freigang entgegen
der Stellrichtung abgestützt ist, die der Verstellung des Anstellwinkels (45) der
Lüfterflügel (10) auf einen größeren Anstellwinkel entspricht.
13. Lüfterradanordnung nach Anspruch 11 oder 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass bei zwischen einer Ausgangslage und einer Endlage axial verstellbarem Ringkörper
(28) und von der Ausgangslage zur Endlage des Ringkörpers (28) größer werdendem Anstellwinkel
(45) der Lüfterflügel (10) der Ringkörper (28) zum Stellglied (15) in Verstellrichtung
auf die Endlage axial lagefest und in Verstellrichtung von der Endlage auf die Ausgangslage
mit axialem Spiel abgestützt ist.
14. Lüfterradanordnung nach einem der Ansprüche 11 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass die in ihrem Anstellwinkel (45) verstellbaren Lüfterflügel (10) unter Umkehr der
Förderrichtung von Saugen auf Blasen über eine quer zur Umlaufebene (39) des Lüfterrades
(10) liegende Umschlagebene (48) umstellbar sind, ausgehend von einem kleinen Anstellwinkel
der Lüfterflügel (10) in Förderrichtung Saugen als Ausgangslage - über die Umschlagebene
mit quer zur Umlaufebene des Lüfterrades (2) liegenden Lüfterflügeln (10) - auf einen
kleinen Anstellwinkel in Förderrichtung Blasen als Endlage - und umgekehrt - und dass
die Lüfterflügel (10) bezüglich ihres Anstellwinkels (45) in Richtung der Drehverstellung
auf ihre in Förderrichtung Blasen gegebene Endlage zwangsgeführt sind und in Richtung
der entgegengesetzten Drehverstellung auf ihre in Förderrichtung Saugen gegebene Ausgangslage
ein in der Größe vorgegebenes Drehwinkelspiel aufweisen.
15. Lüfterradanordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Lüfterflügel (10) jeweils in Bezug auf ihre zur Nabe (7) radialen Drehachsen
(11), bei insbesondere unsymmetrischer Ausbildung, aerodynamisch ungleich beaufschlagt
sind und über die entgegen der Umlaufrichtung wirkenden aerodynamischen Kräfte in
Richtung einer Verkleinerung ihres sich in Umlaufrichtung des Lüfterrades (10) öffnenden
Anstellwinkels (45) beaufschlagt sind.
1. Fan impeller assembly having a hub (7) that can be driven in rotation, having radial
fan blades (10) that can be pivoted with respect to the hub housing (29), having a
central, positionally fixed support neck (16, 53), on which the hub housing (29) is
retained in an axially fixed and rotatably mounted manner, and having an adjustment
drive (12) for the fan blades (10) which has a linear drive with an actuating element
(14) guided concentrically in the support neck (16), and has an adjustment member
(15) that can be displaced axially by means of the actuating element (14), wherein,
mounted radially with respect to the adjustment member (15), there is retained an
annular body (28) which is secured in rotation with the hub housing (29) and is connected
to the fan blades (10), that are adjustable in terms of their incidence (45), via
drive elements that engage eccentrically with respect to the axes of rotation (11)
of the blades,
characterized in that
the adjustment member (15) consists of a support body which overlaps the support neck
(16, 53) and is guided in an axially displaceable and rotationally fixed manner with
respect thereto.
2. Fan impeller assembly according to Claim 1,
characterized in that
the linear drive is formed as a spindle drive (13) by, as the actuating element, a
spindle (14) which is guided in a retained manner with a fixed axial position in the
support neck (16), and an adjustment member (15), that is axially displaceable via
the spindle (14), in the form of the in particular sleeve-shaped support body which
overlaps the free end of the support neck (16).
3. Fan impeller assembly according to Claim 2,
characterized in that
the spindle (14) which is retained with a fixed axial position has a guide section
(22) which is retained axially and radially with respect to the support neck (16),
and a thread section (24) that is reduced, in particular radially and axially, with
respect to the guide section.
4. Fan impeller assembly according to Claim 2 or 3,
characterized in that
the support neck (16) is widened, at the opposite end from the thread section (24),
to give a gear housing (17).
5. Fan impeller assembly according to one of Claims 2 to 4,
characterized in that
the drive for the spindle (14) is provided, with respect to the hub axis (8), axially
opposite the drive for the hub (7).
6. Fan impeller assembly according to one of Claims 2 to 5,
characterized in that
the fan impeller (2) is respectively retained, in the region of the axially mutually
opposite drive-side connections to the spindle (14) and to the hub (7), in a positionally
fixed, supporting manner.
7. Fan impeller assembly according to Claim 1,
characterized in that
the linear drive is designed as a piston drive (52) having, as actuating element,
a piston (54) received in an axially displaceable manner in a cylinder space (55)
of the support neck (53), and an adjustment member (15), that is retained at least
in an axially positionally fixed manner with respect to a piston rod (56) received
in the support neck (53), in the form of the in particular sleeve-shaped support body
which overlaps the free end of the support neck (53).
8. Fan impeller assembly according to one of Claims 1 to 7,
characterized in that
the adjustment member (25) is retained in a rotationally fixed manner and is guided
axially by means of a non-circular cross section on the support neck (16, 53).
9. Fan impeller assembly according to one of Claims 1 to 8,
characterized in that
when changing the delivery direction from suction to blowing and vice versa, the adjustable-incidence
(45) fan blades (10) can be switched via a neutral position that lies in the direction
of rotation of the fan impeller, proceeding from, as starting position, a high incidence
(45) of the fan impeller (10) in the suction delivery direction, via the neutral position,
to, as end position, a high incidence in the blowing delivery direction.
10. Fan impeller assembly according to one of the preceding claims,
characterized in that
the annular body (28) is retained in an axially fixed position with respect to the
adjustment member (15)
11. Fan impeller assembly according to one of Claims 1 to 9,
characterized in that
the annular body (28) is retained, with respect to the adjustment member (15), in
an axially fixed position in an adjustment direction and, in the opposite direction,
with a limited path with an axial clearance.
12. Fan impeller assembly according to Claim 11,
characterized in that
the fan impeller (2) is provided with fan blades (10) which are adjustable from a
starting position and low incidence (45) to higher incidence, and in that the annular body (28) is retained with a limited path with respect to the adjustment
member (15) and with an axial clearance counter to the adjustment direction, which
corresponds to adjusting the incidence (45) of the fan blades (10) to a higher incidence.
13. Fan impeller assembly according to Claim 11 or 12,
characterized in that
in the case of an annular body (28) that can be adjusted axially between a starting
position and an end position, and an incidence (45) of the fan blades (10) that increases
from the starting position to the end position of the annular body (28), the annular
body (28) is retained, with respect to the adjustment member (15), in an axially fixed
position in the adjustment direction towards the end position and with axial play
in the adjustment direction from the end position to the starting position.
14. Fan impeller assembly according to one of Claims 11 to 13,
characterized in that
when changing the delivery direction from suction to blowing, the adjustable-incidence
(45) fan blades (10) can be switched via a changeover plane (48), which is perpendicular
to the plane of rotation (39) of the fan impeller (10), proceeding from a small incidence
of the fan blades (10) in the suction delivery direction as starting position - via
the changeover plane with fan blades (10) lying perpendicular to the plane of rotation
of the fan impeller (2) - to a small incidence in the blowing delivery direction as
end position - and vice versa - and in that the fan blades (10) are positively guided, in terms of their incidence (45), in the
direction of the rotational displacement towards their given end position in the blowing
delivery direction and, in the direction of the opposite rotational displacement towards
their given starting position in the suction delivery direction, have a rotation angle
play of predefined magnitude.
15. Fan impeller assembly according to one of the preceding claims,
characterized in that
the fan blades (10) each have, in relation to their axes of rotation (11) that are
radial with respect to the hub (7), in particular in the case of asymmetric design,
unequal aerodynamic loading, and the effect of the aerodynamic forces acting counter
to the direction of rotation is to urge them in the direction of reducing their incidence
(45) in the direction of rotation of the fan impeller (10).
1. Ensemble de roue de ventilateur avec un moyeu entraînable en rotation (7), avec des
pales de ventilateur radiales (10) pouvant pivoter par rapport au corps de moyeu (29),
avec un col porteur central en position fixe (16, 53), sur lequel le corps de moyeu
(29) est supporté en position axialement fixe et de façon rotative et avec un servomoteur
(12) pour les pales de ventilateur (10), qui présente un entraînement linéaire avec
un élément de réglage (14) guidé de façon concentrique dans le col porteur (16) et
un organe de réglage (15) déplaçable axialement au moyen de l'élément de réglage (14),
dans lequel un corps annulaire (28) calé en rotation par rapport au corps de moyeu
(29) est supporté en montage radial par rapport à l'organe de réglage (15) et est
relié aux pales de ventilateur (10) réglables au niveau de leur angle d'attaque (45)
par des éléments d'entraînement en prise excentriquement par rapport aux axes de rotation
(11) de celles-ci, caractérisé en ce que l'organe de réglage (15) est formé par un corps de soutien se prolongeant sur le
col porteur (16, 53) et guidé de façon déplaçable axialement et calée en rotation
par rapport à celui-ci.
2. Ensemble de roue de ventilateur selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'entraînement linéaire est réalisé sous la forme d'un entraînement à broche (13)
par une broche (14) guidée de façon soutenue en position fixe axialement dans le col
porteur (16) comme élément de réglage et par un organe de réglage (15) déplaçable
axialement au moyen de la broche (14) sous la forme du corps de soutien, en particulier
en forme de douille, se prolongeant vers l'extrémité libre du col porteur (16).
3. Ensemble de roue de ventilateur selon la revendication 2, caractérisé en ce que la broche (14) supportée en position fixe axialement présente une partie de guidage
(22) supportée axialement et radialement par rapport au col porteur (16) et une partie
filetée (24) en retrait, en particulier radialement et axialement, par rapport à celle-ci.
4. Ensemble de roue de ventilateur selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que le col porteur (16) est élargi en un boîtier de transmission (17) à son extrémité
opposée à la partie filetée (24).
5. Ensemble de roue de ventilateur selon l'une quelconque des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que, par rapport à l'axe de moyeu (8), l'entraînement de la broche (14) est prévu axialement
à l'opposé de l'entraînement pour le moyeu (7).
6. Ensemble de roue de ventilateur selon l'une quelconque des revendications 2 à 5, caractérisé en ce que la roue de ventilateur (2) est supportée en appui respectivement fixe en position
dans la région des raccords côté entraînement à la broche (14) et au moyeu (7), axialement
opposés l'un à l'autre.
7. Ensemble de roue de ventilateur selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'entraînement linéaire est réalisé sous forme d'entraînement à piston (52) avec
un axialement opposés l'un à l'autre piston (54) logé de façon axialement déplaçable
dans une chambre de cylindre (55) du col porteur (53) comme élément de réglage et
avec un organe de réglage (15) soutenu au moins axialement en position fixe par rapport
à une tige de piston (56) logée dans le col porteur (53), sous la forme du corps de
soutien, en particulier en forme de douille, se prolongeant vers l'extrémité libre
du col porteur (53).
8. Ensemble de roue de ventilateur selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que l'organe de réglage (15) est supporté de façon calée en rotation et est guidé axialement
au moyen d'une section transversale non ronde sur le col porteur (16, 53).
9. Ensemble de roue de ventilateur selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que les pales de ventilateur (10) réglables au niveau de leur angle d'attaque (45) peuvent
être inversées, par inversion du sens de transport de l'aspiration au soufflage -
ou inversement - via une position neutre située dans le sens de révolution de la roue
de ventilateur, en partant d'un grand angle d'attaque (45) de la roue de ventilateur
(10) dans le sens de transport d'aspiration comme position de départ via la position
neutre jusqu'à un grand angle d'attaque dans le sens de transport de soufflage comme
position finale.
10. Ensemble de roue de ventilateur selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le corps annulaire (28) est supporté en position fixe axialement par rapport à l'organe
de réglage (15).
11. Ensemble de roue de ventilateur selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le corps annulaire (28) est supporté en position fixe axialement dans une direction
de réglage par rapport à l'organe de réglage (15) et avec une course limitée en mouvement
axial libre dans la direction opposée.
12. Ensemble de roue de ventilateur selon la revendication 11, caractérisé en ce que la roue de ventilateur (2) est munie de pales de ventilateur (10), qui sont réglables
d'une position initiale et d'un petit angle d'attaque (45) jusqu'à de grands angles
d'attaque, et en ce que le corps annulaire (28) est supporté avec une course limitée par rapport à l'organe
de réglage (15) en mouvement axial libre à l'opposé de la direction de réglage, qui
correspond au réglage de l'angle d'attaque (45) des pales de ventilateur (10) à un
plus grand angle d'attaque.
13. Ensemble de roue de ventilateur selon la revendication 11 ou 12, caractérisé en ce que, avec un corps annulaire (28) réglable axialement entre une position initiale et
une position finale et un angle d'attaque (45) des pales de ventilateur (10) croissant
de la position initiale à la position finale du corps annulaire (28), le corps annulaire
(28) est supporté en position fixe axialement par rapport à l'organe de réglage (15)
dans la direction de réglage vers la position finale et est supporté avec un jeu axial
dans la direction de réglage de la position finale vers la position initiale.
14. Ensemble de roue de ventilateur selon l'une quelconque des revendications 11 à 13,
caractérisé en ce que les pales de ventilateur (10) réglables au niveau de leur angle d'attaque (45) peuvent
être inversées, par inversion du sens de transport de l'aspiration au soufflage, via
un plan d'inversion (48) disposé perpendiculairement au plan de révolution (39) de
la roue de ventilateur (10), en partant d'un petit angle d'attaque des pales de ventilateur
(10) dans le sens de transport d'aspiration comme position initiale - via le plan
d'inversion avec des pales de ventilateur (10) placées transversalement au plan de
révolution de la roue de ventilateur (2) - à un petit angle d'attaque dans le sens
de transport de soufflage comme position finale - et inversement - et en ce que les pales de ventilateur (10) sont amenées de force, en ce qui concerne leur angle
d'attaque (45) dans le sens du déplacement rotatif, à leur position finale donnée
dans le sens de transport de soufflage et présentent, dans le sens du déplacement
rotatif opposé vers leur position initiale donnée dans le sens direction de transport
d'aspiration, un jeu angulaire rotatif de grandeur prédéterminée.
15. Ensemble de roue de ventilateur selon une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les pales de ventilateur (10) sont exposées de façon inégale au point de vue aérodynamique,
chaque fois par rapport à leurs axes de rotation (11) radiaux par rapport au moyeu
(7), en cas de configuration particulièrement asymétrique, et sont sollicitées par
les forces aérodynamiques agissant contre le sens de révolution dans le sens d'une
diminution de leur angle d'attaque (45) s'ouvrant dans le sens de révolution de la
roue de ventilateur (10).