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(11) |
EP 2 915 642 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.06.2017 Patentblatt 2017/26 |
| (22) |
Anmeldetag: 15.04.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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BAUMASCHINE
CONSTRUCTION MACHINE
ENGIN DE CONSTRUCTION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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| (30) |
Priorität: |
14.07.2003 DE 10331970
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.09.2015 Patentblatt 2015/37 |
| (62) |
Anmeldenummer der früheren Anmeldung nach Art. 76 EPÜ: |
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04727518.5 / 1646484 |
| (73) |
Patentinhaber: Wirtgen GmbH |
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53578 Windhagen (DE) |
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Erfinder: |
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- Holl, Bernd
53577 Neustadt (DE)
- Hähn, Günter
53639 Königswinter (DE)
- Lenz, Martin
56276 Grossmaischeid (DE)
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| (74) |
Vertreter: Herrmann, Jochen et al |
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Herrmann
Patentanwälte
Königstrasse 30 70173 Stuttgart 70173 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
US-A- 4 337 980
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US-A- 6 059 373
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Baumaschine zum Bearbeiten von Bodenflächen, mit einer
Fräswalze, auf deren Oberfläche eine Vielzahl von Meißelhaltern angeordnet ist, wobei
in einer Meißelaufnahme des Meißelhalters ein Meißel, insbesondere ein Rundschaftmeißel,
auswechselbar aufgenommen ist.
[0002] Eine solche als Straßenfräsmaschine ausgebildete Baumaschine ist aus der
DE 39 03 482 A1 bekannt. Mit den Straßenfräsmaschinen können Straßenbeläge abgefräst werden. Im Laufe
des Maschineneinsatzes verschleißen die Meißel kontinuierlich. Wenn die Meißel einen
bestimmten Verschleißzustand erreicht haben, so müssen sie ausgetauscht werden. Hierzu
ist es erforderlich, dass sich ein Arbeiter in den Bereich der Fräswalze begibt und
dort die Meißel aus den Meißelhaltern austreibt. Beim Austreiben der Meißel bedient
sich der Arbeiter eines speziellen Austreibdornes und eines Hammers. Dabei kann es
zu Verletzungen kommen. Das Hantieren in dem eingeengten Fräswalzenbereich ist äußerst
mühsam und bedarf großer Sorgfalt, um das Gefahrenrisiko zu minimieren. Nachdem ein
Meißel aus seinem Meißelhalter entfernt wurde, müssen neue unverschlissene Meißel
in die Meißelhalter eingesetzt werden. Der Tausch der Meißel stellt eine sehr mühsame
und zeitaufwendige Arbeit dar.
[0003] Aus der
DE 32 23 761 C2 und der
US 3,342,531 sind manuell betätigbare Wechselwerkzeuge bekannt. Sie weisen einen Ansatz auf, der
in eine umlaufende Nut im Meißel formschlüssig eingreift. Die Meißel können dann aus
dem zugeordneten Meißelhalter ausgehebelt werden. Der Auswechselvorgang wird damit
zwar erleichtert, jedoch ist die Arbeit an der Fräswalze dennoch gefährlich und mühsam.
[0004] Aus der
EP 1 167 626 A1 ist eine Straßenfräsmaschine bekannt. Die Straßenfräsmaschine besitzt einen Fräswalzenkasten,
in dem eine Fräswalze geschützt untergebracht ist. Diese ist mit einer Vielzahl von
Meißeln bestückt. Um den Austausch verschlissener Meißel zu erleichtern, kann bei
stehender Maschine ein Sitz in den Arbeitsbereich der Fräswalze geschwenkt werden.
Dort kann der Arbeiter dann bequem Platz nehmen und den Werkzeugwechsel durchführen.
[0005] Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Straßenfräsmaschine der eingangs erwähnten Art
zu schaffen, bei der das Auswechseln der Meißel vereinfacht ist.
[0006] Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen der Ansprüche gelöst.
[0007] Erfindungsgemäß wird somit ein Wechselwerkzeug vorgeschlagen, das den oder mehrere
verschlissenen Meißel automatisch demontiert und/oder einen oder mehrere unverschlissenen
Meißel in der Meißelhalteraufnahme der Meißelhalter montiert. Auf diese Weise kann
die manuelle Arbeit, die zum Wechseln der Meißel nötig ist, deutlich reduziert werden.
Dadurch, dass der Wechselvorgang zumindest teilweise automatisiert ist, kann dieser
auch schneller durchgeführt werden, sodass weniger Maschinenstillstandszeiten entstehen.
Weiterhin werden mit der erfindungsgemäßen Anordnung auch die Gesundheitsgefahr und
die körperliche Belastung des Maschinisten reduziert.
[0008] Die Werkzeugwechselvorrichtung ist eine mechanische Werkzeugvorrichtung, die innerhalb
der Fräswalze angeordnet ist. Jedem Meißelhalter ist erfindungsgemäß jeweils ein Werkzeugwechsler
der Werkzeugwechseleinrichtung zugeordnet, wobei der Werkzeugwechsler fest mit dem
Meißelhalter verbunden sein kann. Die Werkzeugwechsler können auch über eine gemeinsame
Steuerung miteinander verbunden sein. Über diese Steuerung kann ein Maschinenführer
beispielsweise gezielt einzelne Meißel, Gruppen von Meißeln oder alle Meißel gleichzeitig
wechseln.
[0009] Der Werkzeugwechsler kann derart ausgelegt sein, dass er den Meißel form- und/oder
kraftschlüssig angreift und aus dem Meißelhalter demontiert oder in diesen montiert.
[0010] Der Werkzeugwechsel kann weiter automatisiert werden, wenn vorgesehen ist, dass die
Werkzeugwechseleinrichtung die demontierten Meißel direkt oder über eine Fördereinrichtung
in einen Behälter befördert oder dass der Wechseleinrichtung eine Vereinzelungseinrichtung
zugeordnet ist, und dass die Vereinzelungseinrichtung Meißel aus einer Bevorratungseinheit
der Werkzeugwechseleinrichtung zufördert. Eine optimale Ausnutzung der Werkzeugstandzeit
kann dann erreicht werden, wenn vorgesehen ist, dass der Fräswalze eine Erkennungseinrichtung
zugeordnet ist, die kontinuierlich, in Intervallen oder auf Vorgabe, den Verschleißzustand
der Meißel oder eines Teils der Meißel oder eines einzelnen Meißels überprüft, und
dass die Erkennungseinrichtung bei Erreichen eines vorgegebenen Verschleißzustandes
einen Werkzeugwechsel initiiert oder signalisiert.
[0011] Die Verschleißerkennung kann dabei beispielsweise so gestaltet sein, dass mindestens
eine Signalaufnahmeeinheit der Erkennungseinrichtung wenigstens einem am Arbeitsprozess
direkt oder indirekt beteiligten Maschinen-Bauteil zugeordnet ist, dass die Signalaufnahmeeinheit
einen Betriebszustand des Maschinen-Bauteils erfasst, und dass die Signalaufnahmeeinheit
über eine Signalverarbeitungsanordnung den Verschleißzustand ermittelt.
[0012] Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Zeichnungen dargestellt. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Fräswalze einer Straßenfräsmaschine mit einem darauf montierten Meißelhalter
und einer nicht erfindungsgemäßen Werkzeugwechseleinrichtung in Seitenansicht und
Teildarstellung,
- Fig. 2
- die Fräswalze gemäß Fig. 1 mit einer nicht erfindungsgemäßen Werkzeugwechseleinrichtung
zum Montieren von unverschlissenen Meißeln und
- Fig. 3
- In Seitenansicht und im Schnitt eine Fräswalze mit einem einteilig angeformten Meißelhalter
und einem erfindungsgemäßen Werkzeugwechsler.
[0013] In der Fig. 1 ist ein Rotationskörper einer Straßenfräsmaschine, nämlich eine Fräswalze
10 dargestellt. Auf der Walzenoberfläche 11 der Fräswalze 10 sind in systematischer
Teilung zueinander beabstandet Basisteile 20 angeordnet. Die Basisteile 20 sind mit
der Walzenoberfläche 11 verbunden, vorzugsweise verschweißt. Die Basisteile 20 weisen
eine Steckaufnahme 21 auf. In die Steckaufnahme 21 kann ein Steckansatz eines Meißelhalters
23 eingesetzt werden. Die Fixierung des Meißelhalters 23 an dem Basisteil 20 erfolgt
über eine Druckschraube 22. Der Meißelhalter 23 besitzt eine Meißelaufnahme 24, die
vorliegend als Bohrung ausgebildet ist. In die Bohrung kann ein Meißel, vorliegend
ein Rundschaftmeißel, eingesetzt werden. Der Meißel 30 besitzt einen Meißelkopf 31,
an dem eine Meißelspitze 32, bestehend aus Hartmetall oder einem Keramikmaterial,
frontseitig befestigt ist. An den Meißelkopf 31 schließt sich ein Schaft 33 an, auf
den eine Spannhülse 34 aufgezogen ist. Die Spannhülse 34 ist nicht axial verschiebbar,
jedoch in Umfangsrichtung drehbar mit dem Schaft 33 verbunden.
[0014] Der Meißelkopf 31 liegt unter Zwischenlage einer Verschleißschutzscheibe 35 auf einer
Gegenfläche des Meißelhalters 23 auf.
[0015] Wie Fig. 1 erkennen lässt, ist dem Meißelhalter 23 eine Werkzeugwechseleinrichtung
mit einem Werkzeugwechsler 40 zugeordnet. Der Werkzeugwechsler 40 besitzt einen Stellmotor
43, der ein Übertragungsglied 41 antreibt. Das Übertragungsglied 41 ist vorliegend
als Zugstange ausgebildet. An dem, dem Stellmotor 43 abgewandten Ende, trägt das Übertragungsglied
41 einen Austreibdorn 42. Der Austreibdorn 42 kann über den Stellmotor 43 in die Meißelaufnahme
24 eingeführt werden. Hierbei dringt der Dorn über die rückwärtige Bohrungsöffnung
25 in die Meißelaufnahme 24 ein. Er trifft dann auf die von dem Schaft 33 gebildete
rückwärtige Stoßfläche. Der Stellmotor 43 zieht den Austreibdorn 42 in die Meißelaufnahme
24 hinein. Dabei wird der Meißel 30 samt einer Spannhülse 34 aus der Meißelaufnahme
24 herausgeschoben. Nachdem der Meißel 30 aus der Meißelaufnahme 24 herausbewegt wurde,
schiebt der Stellmotor 43 den Austreibdorn 42 wieder aus der Meißelaufnahme 24 heraus.
[0016] Der Werkzeugwechsler 40 kann mittels einer, in der Zeichnung nicht dargestellten
Stelleinheit in Richtung der Mittellängsachse der Fräswalze 10 beispielsweise linienförmig
verstellt werden. Er lässt sich dann nach und nach den einzelnen Meißelhaltern 23
der Fräswalze 10 zuordnen. Vorteilhafter Weise bewegt der Stellmotor 43 nicht alleine
einen Austreibdorn 42, sondern mehrere Austreibdorne 42 gleichzeitig, so dass mit
einem Stellvorgang mehrere Meißel 30 aus ihren Meißelhaltern 23 herausgeschoben werden
können.
[0017] Es ist auch denkbar, dass die Fräswalze 10 über einen Hilfsantrieb einer Verstelleinrichtung
gedreht werden kann. Der Hilfsantrieb kann dann zum Einsatz kommen, wenn die Fräswalze
10 vom Boden abgehoben ist. Dann lässt sie sich zum Werkzeugwechsel mittels des Hilfsantriebes
verstellen. Vorteilhafter Weise ist dem Hilfsantrieb auch eine Steuereinheit zugeordnet.
Diese dreht die Fräswalze 10 nach einem vorgegebenen Programmablauf, so dass die Meißel
30 oder ein Teil der Meißel 30 nacheinander auf den Werkzeugwechsler 40 ausgerichtet
werden können.
[0018] In Fig. 2 ist ein Werkzeugwechsler 40 dargestellt, der zur Montage eines unverschlissenen
Meißels 30 in der Meißelaufnahme 24 verwendet wird. Der Werkzeugwechsler 40 besitzt
wiederum einen Stellmotor 43, der das Übertragungsglied 41 linear verstellt. Das Übertragungsglied
41 weist eine Montageglocke 44 auf. Diese ist mit einer Aufnahme 45 versehen, in der
der zu montierende Meißel 30 mit seinem Meißelkopf 31 gehalten ist. Der Werkzeugwechsler
40 wird dementsprechend dem Meißelhalter 23 mittels einer Stelleinheit zugeordnet.
Dabei steht dann der Schaft 33 gegenüberliegend dem Bohrungseintritt in die Meißelaufnahme
24. Anschließend wird der Stellmotor 43 aktiviert. Der Schaft 33 wird dann in die
Meißelaufnahme 24 eingeschoben. Die Einfädelbewegung des Schaftes 33 in die Meißelaufnahme
24 wird mittels einer konischen Bohrungserweiterung 26 erleichtert. Nachdem der Meißel
30 in den Meißelhalter 23 montiert wurde, wird der Meißelkopf 31 von der Montageglocke
44 freigegeben. Der Stellmotor 43 bewegt sich wieder in seine Ausgangslage und steht
dann für den nächsten Montagevorgang zur Verfügung.
[0019] Die in den Fig. 1 und 2 dargestellten Werkzeugwechsler können einzeln oder gemeinsam
an einer Straßenfräse verwendet werden. Wenn sie gemeinsam Verwendung finden, so kann
ein vollautomatischer Meißelwechsel durchgeführt werden.
[0020] In der Figur 3 ist ein Abschnitt einer Fräswalze 10 gezeigt. Die Fräswalze 10 besitzt
ein Fräswalzrohr, das die Walzenoberfläche 11 bildet. In das Fräswalzenrohr sind Meißelaufnahmen
24 direkt eingebracht, so dass die Meißelhalter 23 einteilig mit dem Fräswalzenrohr
verbunden sind. Die Meißelaufnahme 24 wird von einer Bohrung gebildet. Diese ist an
ihrem einen Bohrungsende mit einer Bohrungserweiterung 26 versehen, die das Einsetzen
des Meißels 30 erleichtert. Am anderen Ende der Bohrung ist ein Werkzeugwechsler 40
angeordnet. Dieser kann als Hydraulik- oder Pneumatikzylinder ausgebildet sein und
einen linear verstellbaren Austreibdorn 32 aufweisen. Selbstverständlich lässt sich
die in der Figur 3 angegebene Werkzeugwechseleinrichtung auch an einem beliebigen
anderen Meißelhaltersystem, insbesondere bei einem Wechselhaltersystem, wie es in
den Figuren 1 und 2 dargestellt ist, einsetzen.
[0021] In die Meißelaufnahme 24 ist ein Meißel 30 eingesetzt. Dieser entspricht in seiner
Bauart den in den Figuren 1 und 2 gezeigten Meißel 30.
[0022] Um den Meißel 30 aus seiner Meißelaufnahme 24 zu entfernen, wird der Werkzeugwechsler
40 aktiviert. Dann bewegt sich der Austreibdorn 42 gegen das freie Ende des Meißelschaftes
33. Der Austreibdorn 42 schiebt den Meißel 30 in Richtung der Mittel-Längsachse der
Meißelaufnahme 24 aus. Der Werkzeugwechsler 40 kann auch dazu verwendet werden, einen
neuen unverschlissenen Meißel 30 wieder an den ausgefahrenen Austreibdorn 42 angekoppelt
und unter Einwirkung des Wechselwerkzeuges 40 in die Meißelaufnahme 24 eingezogen.
1. Baumaschine zum Bearbeiten von Bodenflächen, mit einer Fräswalze (10), auf deren Oberfläche
eine Vielzahl von Meißelhaltern (23) angeordnet sind, wobei in einer Meißelaufnahme
(24) des Meißelhalters (23) ein Meißel (30), insbesondere ein Rundschaftmeißel, auswechselbar
aufgenommen ist,
wobei der Fräswalze (10) eine Werkzeugwechseleinrichtung, die eine mechanischen Werkzeugvorrichtung
ist, zugeordnet ist und die mindestens einen Werkzeugwechsler (40) aufweist, der den
oder die Meißel (30) demontieren und/oder montieren kann,
dadurch gekennzeichnet,
dass jedem Meißelhalter (23) jeweils ein Werkzeugwechsler (40) der Werkzeugwechseleinrichtung
zugeordnet ist,
und dass die Werkzeugwechseleinrichtung im Inneren der Fräswalze (10) angeordnet ist.
2. Baumaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Werkzeugwechsler (40) fest mit dem Meißelhalter (23) verbunden ist.
3. Baumaschine nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass der Werkzeugwechsler (40), einen Ansatz aufweist, der an einer Formfläche des Meißels
(30) angreift, und dass der Ansatz den Meißel (30) aus der Meißelaufnahme (24) herausschiebt
bzw. in die Meißelaufnahme (24) hineinzieht, oder dass der Werkzeugwechsler (40) kraftschlüssig
an dem Meißel (30) angreift.
4. Baumaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Werkzeugwechseleinrichtung die demontierten Meißel (30) direkt oder über eine
Fördereinrichtung in einen Behälter befördert.
5. Baumaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Werkzeugwechseleinrichtung eine Vereinzelungseinrichtung zugeordnet ist,
und dass die Vereinzelungseinrichtung Meißel (30) aus einer Bevorratungseinheit der Werkzeugwechseleinrichtung
zufördert.
6. Baumaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Fräswalze (10) eine Erkennungseinrichtung zugeordnet ist, die kontinuierlich,
in Intervallen oder auf Vorgabe, den Verschleißzustand der Meißel (30) oder eines
Teils der Meißel (30) oder eines einzelnen Meißels (30) überprüft, und dass die Erkennungseinrichtung
bei Erreichen eines vorgegebenen Verschleißzustandes einen Werkzeugwechsel initiiert
oder signalisiert.
7. Baumaschine nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens eine Signalaufnahmeeinheit der Erkennungseinrichtung wenigstens einem
am Arbeitsprozess direkt oder indirekt beteiligten Maschinen-Bauteil zugeordnet ist,
dass die Signalaufnahmeeinheit einen Betriebszustand des Maschinen-Bauteils erfasst,
und
dass die Signalaufnahmeeinheit über eine Signalverarbeitungsanordnung den Verschleißzustand
ermittelt.
1. Construction machine for working ground surfaces with a milling drum (10) on whose
surface a plurality of chisel holders (23) are arranged, wherein a chisel (30), in
particular a round shank chisel, is interchangeably received in a chisel socket (24)
of the chisel holder (23),
wherein a tool changing device in the form of a mechanical tool device is assigned
to the milling drum (10), and comprises at least one tool changer (40) to remove and/or
insert the chisel (30),
characterized in that
for each chisel holder (23) a tool changer (40) of the tool changing device is assigned,
and the tool changing device is arranged inside the milling drum (10).
2. Construction machine according to claim 1,
characterized in that
the tool changer (40) is firmly connected to the chisel holder (23).
3. Construction machine according to claim 1 or 2,
characterized in that
the tool changer (40) has a projection which engages a form surface of the chisel
(30), wherein the projection pushes the chisel (30) out of the chisel holder (24)
or pushes it into the chisel holder (24), or wherein the tool changer (40) engages
the chisel (30) in a form-fitting manner.
4. Construction machine according to one of the claims 1 to 3,
characterized in that
the tool changing device conveys the removed chisel (30) directly into a container
or via a conveying device.
5. Construction machine according to one of the claims 1 to 4,
characterized in that
a sorting device is assigned to a tool changing device and the sorting device delivers
chisels (30) from a storage unit of the tool changing device.
6. Construction machine according to one of the claims 1 to 5,
characterized in that
a recognition device is assigned to the milling drum (10) to check continuously, at
intervals, or on a predetermined basis, the wear condition of the chisels (30) or
of a part of a chisel (30) or of an individual chisel (30), wherein the recognition
device initiates or signals a tool change when a predetermined wear condition is reached.
7. Construction machine according to claim 6,
characterized in that
at least one signal recording unit of the recognition device is assigned to at least
one machine component directly or indirectly involved in the working process, wherein
the signal recording unit detects an operating status of the machine component, and
wherein the signal recording unit determines the wear state via a signal processing
arrangement.
1. Engin de construction pour le traitement de sols, avec un tambour de fraisage (10),
sur la surface duquel est disposée une pluralité de porte-burins (23),
moyennant quoi, dans un logement de burin (24) du porte-burin (23) est logé, de manière
interchangeable, un burin (30), plus particulièrement un burin à tige ronde,
moyennant quoi le tambour de fraisage (10) est muni d'un dispositif de changement
d'outil qui est un dispositif à outil mécanique, et qui comprend au moins un changeur
d'outil (40) qui permet de démonter et/ou de monter le ou les burins (30),
caractérisé en ce que
chaque porte-burin (23) comprend un changeur d'outil (40) du dispositif de changement
d'outil,
et en ce que le dispositif de changement d'outil est disposé à l'intérieur du tambour de fraisage
(10).
2. Engin de construction selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le changeur d'outil (40) est relié fermement au porte-burin (23).
3. Engin de construction selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que le changeur d'outil (40) comprend un embout qui s'emboîte avec la surface de forme
du burin (30) et en ce que l'embout expulse le burin (30) du logement de burin (24) ou l'attire dans le logement
de burin (24),
ou en ce que le changeur d'outil (40) s'emboîte par friction avec le burin (30).
4. Engin de construction selon la revendication 1 à 3,
caractérisé en ce que
le dispositif de changement d'outil transporte les burins (30) démontés directement
par l'intermédiaire d'un dispositif de convoyage vers un récipient.
5. Engin de construction selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
le dispositif de changement d'outil comprend un dispositif de séparation,
et en ce que le dispositif de séparation transporte les burins (30) à partir d'une unité de réserve
du dispositif de changement- d'outil.
6. Engin de construction selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que
le tambour de fraisage (10) comprend un dispositif de détection qui vérifie continuellement,
par intervalles ou sur demande, l'état d'usure des burins (30) ou d'une partie des
burins (30) ou d'un seul burin (30), et en ce que le dispositif de détection initie ou signal un changement d'outil lorsqu'un état
d'usure prédéterminé est atteint.
7. Engin de construction selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
au moins une unité d'enregistrement de signaux du dispositif de détection comprend
au moins un composant d'engin participant directement ou indirectement au processus
de travail, en ce que l'unité d'enregistrement de signaux mesure un état de fonctionnement du composant
d'engin et
en ce que l'unité d'enregistrement de signaux détermine l'état d'usure par l'intermédiaire
d'un dispositif de traitement de signaux.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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