[0001] Die Erfindung betrifft eine Haustürkomponente für eine Haustür, ein Haustürblatt
für eine Haustür sowie eine Haustür.
[0002] Die
DE 296 17 479 U1 offenbart eine Haustür mit einem Haustürblatt, bei dem aus Aluminiumprofilen ein
Türblattrahmen gefertigt ist und an dem Türblattrahmen Motivplatten angebracht sind.
Zwischen den Motivplatten können Füllelemente zur Wärme- und/oder Schallisolierung
vorgesehen sein.
[0003] In der
EP 1 568 842 B1 ist ein Haustürblatt für eine Haustür beschrieben, das einen Türblattrahmen aus Leichtmetallprofilen
ausweist. An dem Türblattrahmen wird eine Sandwichplatte als Türfüllung gehalten,
die aus einer Motivplatte und einer Abschlussplatte und Dämmmaterial dazwischen gebildet
ist.
[0004] Die
EP 1 780 368 A2 offenbart eine Haustür mit einem Haustürblatt mit Türblattrahmen, in dem eine Türfüllung
eingesetzt ist, die eine Motivplatte aufweist.
[0005] Die individuelle Gestaltbarkeit von Haustüren und deren Haustürblättern oder Haustürkomponenten
wird immer bedeutender bei der Auswahl der Haustür. Denn Bauherren und Hauseigentümer
sehen die Haustür zusehends als die Visitenkarte des Gebäudes. In der Haustür soll
sich demnach auch die individuelle Persönlichkeit des Eigentümers widerspiegeln.
[0006] Bei den genannten Türen wird dies durch eine Auswahl von Motivplatten ermöglicht,
die auf dem Türblattrahmen des Haustürblatts angebracht sind. Für eine hinreichend
große Auswahl müssen viele unterschiedliche Motivplatten gestaltet und vorrätig gehalten
werden, was aufwendig und teuer ist. Auch eine Nachrüstung oder Umgestaltung dieser
Motivplatten, beispielsweise bei einem Eigentümerwechsel, ist aufwendig und teuer.
Der Erfindung liegt die Idee zugrunde, mit vergleichsweise wenig Aufwand eine vergleichsweise
große Vielfalt an Motiven zur Verfügung zu stellen.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Möglichkeiten für die Gestaltung von
Haustüren zu verbessern.
[0008] Die Aufgabe wird durch eine Haustürkomponente und eine Haustüre mit den Merkmalen
der unabhängigen Ansprüche gelöst.
[0009] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0010] Die Erfindung schafft eine Haustürkomponente zum Bilden einer außenseitigen Betrachtungsfläche
einer Haustür, an deren außenseitiger Breitseite eine erste, eine zweite und eine
dritte außenseitige, polygonal begrenzte Sichtfläche angeordnet sind, die paarweise
benachbart sind. Ein auf die erste Sichtfläche gefälltes erstes Lot bildet mit einem
auf die zweite Sichtfläche gefällten zweiten Lot einen spitzen ersten Winkel. Ein
auf die dritte Sichtfläche gefälltes drittes Lot bildet mit dem ersten Lot einen spitzen
zweiten Winkel bildet. Der erste Winkel und der zweite Winkel sind dem Betrag nach
unterschiedlich.
[0011] Die Erfindung schafft ferner eine Haustür, die eine bevorzugte Haustürkomponente
aufweist.
[0012] Es ist bevorzugt, dass ein durch die außenseitigen, polygonal begrenzten Sichtflächen
gebildeter Sichtflächenbereich keine Spiegelsymmetrie zu einer vertikalen und zur
Breitseite orthogonalen Spiegelebene aufweist.
[0013] Es ist bevorzugt, dass eine Sichtfläche an wenigstens zwei ihrer Kanten jeweils eine
andere Sichtfläche benachbart.
[0014] Es ist bevorzugt, dass auf mehrere Sichtflächen gefällte Lote im Wechsel eine Richtungskomponente
zur oberen Schmalstirnseite und zur unteren Schmalstirnseite aufweisen.
[0015] Es ist bevorzugt, dass auf mehrere Sichtflächen gefällte Lote stets eine Richtungskomponente
zur schlossseitigen Schmalstirnseite aufweisen.
[0016] Es ist bevorzugt, dass auf mehrere Sichtflächen gefällte Lote im Wechsel eine Richtungskomponente
zur bandseitigen Schmalstirnseite und zur schlossseitigen Schmalstirnseite aufweisen.
[0017] Es ist bevorzugt, dass Lote benachbarter Sichtflächen unterschiedliche Winkel mit
der Türblattmittelebene einschließen.
[0018] Es ist bevorzugt, dass zwei Lote auf dieselbe Sichtfläche die Türblattmittelebene
unter dem Betrag nach unterschiedlichen Winkeln schneiden.
[0019] Vorzugsweise ist ein dritter Winkel zwischen dem dritten und dem zweiten Lot identisch
zu dem zweiten Winkel.
[0020] Vorzugsweise schneidet das erste und/oder das zweite und/oder das dritte Lot die
Türblattmittelebene unter einem Winkel zwischen 0° und 45°, insbesondere 5° und 35°.
[0021] Vorzugsweise beträgt ein Winkel zwischen zwei Kanten einer Sichtfläche, die eine
Ecke bilden, zwischen 50° und 90°, insbesondere zwischen 60° und 80°.
[0022] Vorzugsweise beträgt ein Winkel zwischen zwei Kanten einer Sichtfläche, die keine
Ecke bilden, zwischen 0° und 10°.
[0023] Vorzugsweise hat das eine Sichtfläche begrenzende Polygon eine oder mehrere der folgenden
Eigenschaften:
- konvex
- gleichschenklig
- gleichseitig
- gleichwinklig
- regelmäßig
- rechtwinklig
[0024] Vorzugsweise ist das eine Sichtfläche begrenzende Polygon ein Dreieck oder ein Viereck,
insbesondere ein Trapez oder Quadrat.
[0025] Vorzugsweise sind eine, mehrere oder sämtliche Sichtflächen
- gekrümmt und/oder
- eben und/oder
- matt und/oder
- glänzend ausgebildet.
[0026] Vorzugsweise berühren zwei, mehrere oder sämtliche Sichtflächen einander. Vorzugsweise
sind zwischen zwei, mehreren oder sämtlichen Sichtflächen Spalte ausgebildet.
[0027] Vorzugsweise umfasst die Haustürkomponente einen Satz von Motivelementen, die an
dem Türblattkörper befestigbar sind und an denen Sichtflächen ausgebildet sind.
[0028] Es ist bevorzugt, dass ein Motivelement eine vertikale Diagonale aufweist.
[0029] Vorzugsweise umfasst die Haustürkomponente, ein Motivmodul, das mehrere außenseitige,
polygonal begrenzte Sichtflächen aufweist, so dass die Sichtflächen nur gemeinsam
an dem Türblattkörper befestigbar und davon lösbar sind.
[0030] Vorzugsweise umfasst die Haustürkomponente ein Griffmodul, das an dem Türblattkörper
befestigbar ist und an dem wenigstens eine Sichtfläche ausgebildet ist.
[0031] Es ist bevorzugt, dass das Motivmodul das Griffmodul umfasst.
[0032] Es ist bevorzugt, dass das Motivmodul einstückig ausgebildet ist.
[0033] Vorzugsweise umfasst die Haustürkomponente einen Satz von Stegen zum Aufnehmen und
zum Befestigen der Motivelemente an dem Türblattkörper, wobei wenigstens ein Teil
der Stege eine Keilform aufweist.
[0034] Vorzugsweise ist die Haustürkomponente ein Haustürblatt. Weitere Beispiele für Haustürkomponenten
sind Seitenteile, Zargen, Haustürfüllungen und Rahmen für Haustüren.
[0035] Vorteile eines bevorzugten Haustürblatts sind nachfolgend angegeben. Die Vorteile
können auch durch eine bevorzugte Haustürkomponente oder eine bevorzugte Haustür verwirklicht
werden. Im Unterschied zu bekannten Haustürblättern beschränkt das in Rede stehende
Haustürblatt nicht auf ebene Motivplatten, sondern verwendet auch dreidimensionale
Strukturen oder Körper. Bereits dadurch werden die Möglichkeiten vergrößert, eine
Haustür gestalterisch zu individualisieren. An der außenseitigen Breitseite des Haustürblatts
vorgesehenen Sichtflächen sorgen für einen individuellen Gesamteindruck der Haustür.
Eine unterschiedlich wechselweise Anmutung der polygonal begrenzten Sichtflächen erzeugt
ein gewisses Spannungsfeld für die Wahrnehmung. Dadurch wird unter anderem ein für
einen Betrachter ungewohntes und damit einzigartiges Motiv geschaffen. Eine unterschiedliche
bausatzartige Zusammenstellung der Sichtflächen ermöglicht es, mit einer geringen
Anzahl vorgebildeter Sichtflächen, die beispielsweise auf einzelnen Motivelementen
ausgebildet sind, viele unterschiedliche Gesamteindrücke zu erwecken.
[0036] Bevorzugt sind die Sichtflächen auf Motivelementen ausgebildet, die als ein Satz
zur Verfügung gestellt werden. Durch eine Kombination mehrerer unterschiedlicher Motivelemente
können verschiedene Motivmodule zusammengesetzt werden, die individuell gestaltet
sind. Ein Zusammenfassen von Motivelementen zu einem Motivmodul erlaubt eine einfachere
Herstellung, da das Motivmodul getrennt von dem Haustürblatt gefertigt werden und
sodann daran angebracht werden kann. Die Möglichkeiten, das Haustürblatt unterschiedlich
zu gestalten, werden bei der Verwendung von Motivmodulen zwar etwas eingeschränkt,
erlauben jedoch immer noch eine größere individuelle Gestaltbarkeit eines bevorzugten
Haustürblatts als bei bekannten Haustürblättern. Ein solches Motivmodul ist bevorzugt
einstückig ausgebildet. Ein Satz von Stegen erlaubt das Entwerfen eines Grundgerüsts
für das Motivmodul. Die Motivelemente werden dann zum Bilden eines Motivmoduls an
den Stegen angebracht, beispielsweise geklebt oder geschraubt. Die Motivelemente können
aber auch derart ausgebildet sein, dass der Steg daran angeformt ist.
[0037] Eine solche besondere Ausgestaltung der Sichtflächen erlaubt zudem einen gewissen
Wärmeschutz. Dies liegt unter anderem daran, dass die Flächen unter Winkeln zur Sonneneinstrahlung
ausgerichtet sind, die so gewählt sind, dass die Sonne in der Regel nicht senkrecht
auf die Sichtflächen einfällt. Dadurch wird eine übermäßige Erwärmung eines bevorzugten
Haustürblattes vermieden.
[0038] Im Fall von glänzenden oder Licht reflektierenden Sichtflächen können die Winkel
so gewählt sein, dass Abreflexe in Richtung einer Person, welche eine bevorzugte Haustür
betrachtet, verringert sind. Dadurch können auch glänzende Sichtflächen verwendet
werden, ohne dass herannahende oder vorbeigehende Personen geblendet werden.
[0039] Eine Grundidee eines besonders bevorzugten Haustürblatts findet sich beispielhaft
in einem Abbild eines Stealth-Bombers wieder. Ein solches Haustürblatt wird mit Carbon-Applikationen
versehen, die mit oder ohne Griff an dem Haustürblatt angebracht werden. Der Griff
fügt sich durch als "stealth" anmutende Sichtflächen nahtlos in die Carbon-Applikationen
ein. Die zu erwartenden Eindrücke werden jedoch nicht direkt umgesetzt, sondern die
Dimensionen und Winkel werden bei dem Motiv des Haustürblatts aktiv zu einem Modell
kreiert.
[0040] Eine geometrische Verschachtelung der Carbon-Applikationen führt zu einem 3-D-Effekt,
welcher einer bevorzugten Haustür eine gewisse Leichtigkeit im Aussehen verleiht,
aber dennoch aufgrund der Assoziation mit Stealth-Elementen aus dem militärischen
Bereich eine wehrhafte Anmutung beim Betrachter erzeugen kann. Geometrisch wechselnde,
nicht zu vermutende ungleichmäßig oder gleichmäßig angeordnete Sichtflächen erzeugen
ein Spannungsfeld, welches das Auge und den Verstand eines Betrachters zu einem nicht
erwarteten optischen Eindruck führt. Die Motivelemente werden zum Erzeugen dieses
Spannungsfeldes beispielsweise auf Formen aufgebracht, die gebogen, gekrümmt oder
flächenartig aneinander gebaut werden.
[0041] Nachfolgend beziehen sich Richtungsangaben auf eine Haustürkomponente oder eine Haustür,
die in ihrem gebrauchsgemäßen Zustand angeordnet ist.
[0042] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnungen
näher erläutert. Darin zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines Haustürblatts;
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf eine Haustür mit dem Haustürblatt aus Fig. 1;
- Fig. 3
- einen Querschnitt des Haustürblatts aus Fig. 1 entlang der Ebene I-I;
- Fig. 4
- einen Querschnitt des Haustürblatts aus Fig. 1 entlang der Ebene II-II;
- Fig. 5
- einen Querschnitt des Haustürblatts aus Fig. 1 entlang der Ebene III-III;
- Fig. 6
- einen Querschnitt des Haustürblatts aus Fig. 1 entlang der Ebene IV-IV;
- Fig. 7
- eine perspektivische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels eines Haustürblatts;
- Fig. 8
- eine Draufsicht auf eine Haustür mit dem Haustürblatt aus Fig. 7;
- Fig. 9
- einen Querschnitt des Haustürblatts aus Fig. 7 entlang der Ebene V-V;
- Fig. 10
- einen Querschnitt des Haustürblatts aus Fig. 7 entlang der Ebene VI-VI;
- Fig. 11
- eine perspektivische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels eines Haustürblatts;
- Fig. 12
- eine Draufsicht auf eine Haustür mit dem Haustürblatt aus Fig. 11;
- Fig. 13
- einen Querschnitt des Haustürblatts aus Fig. 11 entlang der Ebene VII-VII;
- Fig. 14
- einen Querschnitt ähnlich zu Fig. 13 einer Variante des Haustürblatts aus Fig. 11;
- Fig. 15
- eine perspektivische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels eines Haustürblatts
mit einem Motivmodul;
- Fig. 16
- eine Detailansicht des Motivmoduls aus Fig. 15;
- Fig. 17
- eine Ansicht aus Pfeilrichtung A auf das Motivmodul aus Fig. 16;
- Fig. 18
- einen Querschnitt des Motivmoduls entlang der Ebene VIII-VIII;
- Fig. 19
- eine perspektivische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels eines Haustürblatts
mit einem Motivmodul;
- Fig. 20
- eine Detailansicht des Motivmoduls aus Fig. 18;
- Fig. 21
- eine Ansicht aus Pfeilrichtung B auf das Motivmodul aus Fig. 18;
- Fig. 22
- eine Ansicht aus Pfeilrichtung C auf das Motivmodul aus Fig. 18;
- Fig. 23
- einen Querschnitt des Motivmoduls entlang der Ebene IX-IX;
- Fig. 24
- einen Querschnitt des Motivmoduls entlang der Ebene X-X;
- Fig. 25
- eine Detailansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines Motivmoduls;
- Fig. 26
- eine Ansicht aus Pfeilrichtung D auf das Motivmodul aus Fig. 25;
- Fig. 27
- eine Ansicht aus Pfeilrichtung E auf das Motivmodul aus Fig. 25;
- Fig. 28
- eine Draufsicht auf ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Haustürblatts mit einem
Motivmodul;
- Fig. 29
- eine perspektivische Ansicht des Motivmoduls aus Fig. 28;
- Fig. 30
- eine Draufsicht auf das Motivmodul aus Fig. 29;
- Fig. 31
- eine Ansicht aus Pfeilrichtung F auf das Motivmodul aus Fig. 30;
- Fig. 32
- einen Querschnitt des Motivmoduls aus Fig. 30 entlang der Ebene XI-XI;
- Fig. 33
- einen Querschnitt des Motivmoduls aus Fig. 30 entlang der Ebene XII-XII;
- Fig. 34
- eine Detailansicht des Bereichs G aus Fig. 30;
- Fig. 35
- eine Detailansicht des Bereichs H aus Fig. 30;
- Fig. 36
- eine Detailansicht des Bereichs J aus Fig. 32;
- Fig. 37
- eine Detailansicht des Bereichs K aus Fig. 32 und
- Fig. 38
- eine Detailansicht des Bereichs M aus Fig. 33.
[0043] Es wird im Folgenden auf die Fig. 1 bis 6 Bezug genommen. Gemäß Fig. 2 umfasst eine
Haustür 10 eine Zarge 12 und ein Haustürblatt 14. Das Haustürblatt 14 ist beispielsweise
mittels verdeckt liegender Bänder an der Zarge 12 um eine Hochachse schwenkbar befestigt.
Das Haustürblatt 14 hat einen Türblattkörper 16, der auf bekannte Weise durch einen
Türblattrahmen 18 und eine erste Deckplatte 20 und eine zweite Deckplatte 22 gebildet
ist. Die Seite des Haustürblatts 14, an der die Bänder befestigt sind, wird bandseitige
Schmalstirnseite 24 genannt. Entsprechend wird die der bandseitigen Schmalstirnseite
24 gegenüberliegende Seite schlossseitige Schmalstirnseite 26 genannt. Das Haustürblatt
14 umfasst ferner eine obere Schmalstirnseite 28 und eine untere Schmalstirnseite
30. Das Haustürblatt 14 umfasst eine außenseitige Breitseite 32 und eine innenseitige
Breitseite 34. Die außenseitige Breitseite 32 ist auf der ersten Deckplatte 20 ausgebildet.
Die außenseitige Breitseite 32 kann von einem Betrachter außerhalb des Gebäudes betrachtet
werden. Die innenseitige Breitseite 34 ist auf der zweiten Deckplatte 22 ausgebildet.
Die innenseitige Breitseite 34 kann von einem Betrachter außerhalb des Gebäudes nur
im geöffneten Zustand der Haustür 10 betrachtet werden. Eine Türblattmittelebene 36
ist in Dickenrichtung in der Mitte des Türblattkörpers 16 angeordnet und parallel
zu einer der Breitseiten 32, 34 ausgerichtet.
[0044] Das Haustürblatt 14 umfasst mehrere polygonal begrenzte Sichtflächen 38, die durch
ein Polygon 40 begrenzt sind. Die polygonal begrenzten Sichtflächen 38 sind auf der
außenseitigen Breitseite 32 vorgesehen, so dass die polygonal begrenzten Sichtflächen
38 von einem Betrachter gesehen werden können. Die polygonal begrenzten Sichtflächen
38 bilden auf der außenseitigen Breitseite 32 einen Sichtflächenbereich 42. Die erste
Deckplatte 20 wird bei diesem Beispiel von einer Aluminiumplatte 44 gebildet. Der
Sichtflächenbereich 42 und damit die polygonal begrenzte Sichtflächen 38 sind auf
der Aluminiumplatte 44 und somit auf der ersten Deckplatte 20 ausgebildet. Der Sichtflächenbereich
42 kann beispielsweise durch Umformen einzelner Plattenbereiche 46 der ersten Deckplatte
20 ausgebildet sein. Das Umformen kann beispielsweise durch Tiefziehen oder Hochdruckumformen
erfolgen. Der Sichtflächenbereich 42 ist bevorzugt carbonartig anmutend ausgebildet.
[0045] Nachfolgend wird die Ausgestaltung des Sichtflächenbereichs 42 anhand der Figuren
1 bis 6 näher erläutert.
[0046] Einige polygonal begrenzte Sichtflächen 38 sind viereckig ausgebildet und so orientiert,
dass deren Diagonalen vertikal ausgerichtet sind. In diesem Beispiel sind die viereckig
polygonal begrenzten Sichtflächen 38 insbesondere quadratisch ausgebildet. Es müssen
nicht alle Diagonalen vertikal ausgerichtet sein. Einige polygonal begrenzte Sichtflächen
38 sind dreieckig ausgebildet und so orientiert, dass die längste Dreieckseite vertikal
ausgerichtet ist. In diesem Beispiel sind die dreieckig polygonal begrenzten Sichtflächen
38 insbesondere gleichschenkelig ausgebildet. Der Sichtflächenbereich 42 ist näher
an der schlossseitigen Stirnseite 26 als an der bandseitigen Stirnseite 24 angeordnet.
[0047] Entlang des Schnitts I-I betrachtet ist die erste Deckplatte 20 zickzack-artig ausgebildet.
Mit anderen Worten weisen Lote auf die polygonal begrenzten Sichtflächen 38 im Wechsel
Richtungskomponenten zu der oberen Schmalstirnseite 30 und der unteren Schmalstirnseite
32 auf. Diese Lote schneiden zudem die Türblattmittelebene 36 zudem stets unter einem
spitzen Winkel. Entlang eines vertikalen Schnitts, der zwischen den Schnitten I-I
und II-II verläuft, weisen die Lote auf die polygonal begrenzten Sichtflächen 38 zudem
Richtungskomponenten zu der bandseitigen Schmalstirnseite 16 oder der schlossseitigen
Schmalstirnseite 18 auf.
[0048] Auf eine erste Sichtfläche 48 ist ein erstes Lot 50 gefällt, und auf eine zweite
Sichtfläche 52 ist ein zweites Lot 54 gefällt. Die erste Sichtfläche 48 und die zweite
Sichtfläche 52 sind aus den polygonal begrenzten Sichtflächen 38 des Sichtflächenbereichs
42 so ausgewählt, dass die erste Sichtfläche 48 zu der zweiten Sichtfläche 52 benachbart
ist. Mit anderen Worten sind die erste Sichtfläche 48 und die zweite Sichtfläche 52
nebeneinander angeordnet. Das erste Lot 50 und das zweite Lot 54 schneiden sich in
einem Schnittpunkt 56 und bilden einen ersten Winkel 58. Der erste Winkel 58 ist ein
spitzer Winkel.
[0049] Auf eine dritte Sichtfläche 60 ist ein drittes Lot 62 gefällt. Die dritte Sichtfläche
60 ist ebenfalls aus den polygonal begrenzten Sichtflächen 38 des Sichtflächenbereichs
42 ausgewählt. Die dritte Sichtfläche 60 ist benachbart zu der ersten Sichtfläche
48 und der zweiten Sichtfläche 52 ausgewählt. Mit anderen Worten sind die erste Sichtfläche
48, die zweite Sichtfläche 52 und die dritte Sichtfläche 60 paarweise nebeneinander
angeordnet. Das dritte Lot 62 verläuft ebenfalls durch den Schnittpunkt 56. Das dritte
Lot 62 bildet mit dem ersten Lot 50 einen zweiten Winkel 64 und bildet mit dem zweiten
Lot 54 einen dritten Winkel 66. Der zweite Winkel 64 und der dritte Winkel 66 sind
jeweils ein spitzer Winkel. Im vorliegenden Beispiel ist der zweite Winkel 64 gleich
dem dritten Winkel 66.
[0050] Das Haustürblatt 14 verleiht dadurch der Haustür 10 insbesondere eine gewisse Leichtigkeit
im Aussehen und erzeugt dennoch aufgrund der Assoziation mit Stealth-Elementen aus
dem militärischen Bereich eine wehrhafte Anmutung beim Betrachter. Zudem ist das optische
Spannungsfeld für das Auge besonders stark ausgeprägt.
[0051] Ein Haustürblatt 15 ist, wie die Fig. 7 bis 10 zu erkennen geben, ähnlich zu dem
Haustürblatt 14 ausgebildet, wobei die erste Deckplatte 20 durch eine erste Deckplatte
21 ersetzt ist, welche eben ausgebildet ist. In diesem Fall sind die die polygonal
begrenzten Sichtflächen 38 auf Motivelementen 68 ausgebildet. Die Motivelemente 68
beispielsweise als plattenartige Kacheln 70 ausgestaltet. Die Kacheln 70 sind beispielsweise
aus Kunststoff mit carbonartig anmutender Oberfläche oder Carbon hergestellt, insbesondere
gegossen. Eine plane Seite der Kacheln 70 bildet eine polygonal begrenzte Sichtfläche
38. Mit anderen Worten ist die polygonal begrenzte Sichtfläche 38 an dem Motivelement
68 ausgebildet.
[0052] Die Motivelemente 68 können an dem Türblattkörper 16 befestigt werden. Die Motivelemente
68 können mittels Türblattkörperbefestigungsmitteln 72 direkt an dem Türblattkörper
16 befestigt werden. Die Motivelemente 68 können direkt an den Türblattkörper 16 geschraubt,
geklebt oder geclipst werden.
[0053] Alternativ oder zusätzlich können die Türblattkörperbefestigungsmittel 72 ein Grundgerüst
74 umfassen. Das Grundgerüst 74 wird bevorzugt vormontiert. Das Grundgerüst 74 kann
keilförmige Stege 76 umfassen, die zu dem Grundgerüst 74 zusammengesetzt werden. Das
Grundgerüst 74 ist geeignet, die Motivelemente 68 aufzunehmen. Die Motivelemente 68
werden in diesem Fall dadurch an dem Türblattkörper 16 befestigt, dass zunächst das
Grundgerüst 76 an dem Türblattkörper 16 befestigt wird und danach die Motivelemente
68 an dem Grundgerüst 76 angebracht werden. Das Grundgerüst 76 ist insbesondere derart
ausgebildet, dass die Motivelemente 68 lediglich in einem Randbereich 78 durch das
Grundgerüst 76 gestützt werden. Dadurch ist zwischen den Motivelementen 68 und der
ersten Deckplatte 21 ein Hohlraum 80 gebildet.
[0054] Die Motivelemente 68 und die Türblattkörperbefestigungsmittel 72 können ferner zu
einem Motivmodul 82 zusammengefasst sein, das an dem Türblattkörper 16 befestigt werden
kann. Das Motivmodul 82 kann zusätzlich eine Grundplatte 84 aufweisen, so dass das
Motivmodul 82 als ein allseitig abgeschlossenes Element mit einem Hohlraum 86 gebildet
ist. Das Motivmodul 82 wird vorzugsweise gebildet, indem zunächst die Grundplatte
84 vorgesehen wird und darauf das Grundgerüst 74 befestigt wird. Sodann werden auf
das Grundgerüst 74 die Motivelemente 68 angebracht. Schließlich wird das Motivmodul
82 an dem Türblattkörper 16 befestigt.
[0055] In den Fig. 11 bis 14 ist eine Variante des Haustürblatts 15 dargestellt. Das Haustürblatt
15 umfasst zusätzlich ein Griffmodul 86, das ebenfalls eine der polygonal begrenzten
Sichtflächen 38 aufweist. Das Griffmodul 86 bildet einen Türgriff 88, der in die erste
Deckplatte 21 integriert sein kann. Das Griffmodul 86 ist vorzugsweise als Griffmulde
90 ausgebildet. Das Griffmodul 86 kann stattdessen auch in dem Motivmodul 82 ausgebildet
sein. Das gesamte Motivmodul 82 fungiert dann als der Türgriff 88.
[0056] Die polygonal begrenzte Sichtfläche 38 des Griffmoduls 86 ist ein Beispiel für eine
zweite Sichtfläche 92 mit dem zweiten Lot 94. Der zweiten Sichtfläche 92 ist die erste
Sichtfläche 48 mit dem ersten Lot 50 benachbart. Das erste Lot 50 und das zweite Lot
94 schneiden sich in einem Schnittpunkt 96 und bilden einen ersten Winkel 98, der
zwischen 0° und 90° beträgt.
[0057] Das Haustürblatt 15 verleiht dadurch der Haustür 10 insbesondere eine gewisse Leichtigkeit
im Aussehen und erzeugt dennoch aufgrund der Assoziation mit Stealth-Elementen aus
dem militärischen Bereich eine wehrhafte Anmutung beim Betrachter. Zudem ist das optische
Spannungsfeld für das Auge besonders stark ausgeprägt.
[0058] Das folgende Ausführungsbeispiel eines Haustürblatts 100 wird anhand der Fig. 15
bis 17 nur insoweit beschrieben, als es sich von dem vorigen Ausführungsbeispiel unterscheidet.
[0059] Das Haustürblatt 100 ist ähnlich zu dem Haustürblatt 15 aufgebaut und unterscheidet
sich von diesem im Wesentlichen durch ein Motivmodul 102. Das Motivmodul 102 umfasst
acht plattenförmige Motivelemente 104 und ein Griffmodul 106. Das Griffmodul 106 ist
als Leerraum 108 in dem Motivmodul 102 gebildet. Das Motivmodul 102 fungiert als Türgriff
110. Die Motivelemente 104 weisen jeweils Kanten 112 auf, an denen die Motivelemente
104 beispielsweise stoffschlüssig gebildet sind oder durch einen Kleber miteinander
verbunden sind. Die Motivelemente 104 sind bevorzugt aus einem Kunststoff mit carbonartig
anmutender Oberfläche oder Carbon hergestellt.
[0060] An den Motivelementen 104 sind polygonal begrenzte Sichtflächen 114 ausgebildet,
die jeweils durch ein Polygon 116 begrenzt werden. Die Polygone 116 sind durch die
Kanten 112 gebildet und im Wesentlichen trapezförmig. Demnach sind die polygonal begrenzten
Sichtflächen 114 an den Motivelementen 104 ausgebildet.
[0061] Eine erste Sichtfläche 118 mit einem ersten Lot 120, eine zweite Sichtfläche 122
mit einem zweiten Lot 124 und eine dritte Sichtfläche 126 mit einem dritten Lot 128
sind aus den polygonal begrenzten Sichtflächen 114 ausgewählt. Das erste Lot 120,
das zweite Lot 124 und das dritte Lot 128 schneiden sich in einem Schnittpunkt 130.
Das erste Lot 120 bildet mit dem zweiten Lot 124 einen ersten Winkel 132, der ein
spitzer Winkel ist.
[0062] Das erste Lot 120 und das dritte Lot 128 bilden einen zweiten Winkel 134, der ebenfalls
ein spitzer Winkel ist, aber dem Betrag nach unterschiedlich zu dem ersten Winkel
132. Das zweite Lot 124 und das dritte Lot 128 bilden einen dritten Winkel 136, der
dem Betrag nach paarweise unterschiedlich zu dem ersten Winkel 132 und dem zweiten
Winkel 134 ist. Das bedeutet, dass keiner der ersten bis dritten Winkel 132, 134,
136 mit den jeweils anderen dem Betrag nach identisch ist.
[0063] Die Dicke des Motivmoduls 102 im Verlauf von der oberen Schmalstirnseite 30 zu der
unteren Schmalstirnseite 32 zunächst zu. An der dicksten Stelle ist das Griffmodul
106 vorgesehen. Im weiteren Verlauf nimmt die Dicke des Motivmoduls 102 wieder ab,
bis schließlich die ursprüngliche Dicke wieder erreicht ist.
[0064] Das Motivmodul 102 umfasst zudem eine Grundplatte 138, mit der das Motivmodul 102
an der ersten Deckplatte 20 befestigt wird. Benachbarte Motivelemente 104 sind derart
angeordnet, dass Lote auf benachbarten Sichtflächen 140 die Türblattmittelebene 36
mit unterschiedlichen Winkeln schneiden. Wie zudem zu erkennen, sind der erste Winkel
132, der zweite Winkel 134 und der dritte Winkel 136 jeweils paarweise unterschiedlich.
Der zweite Winkel 134 ist beim vorliegenden Ausführungsbeispiel die Summe aus dem
ersten Winkel 132 und dem dritten Winkel 136.
[0065] Eine erste Kante 142 und eine zweite Kante 144, die aus den Kanten 112 ausgewählt
sind, bilden eine erste Ecke 146. Die erste Kante 142 und die zweite Kante 144 bilden
einen stumpfen ersten Kantenwinkel 148. Ebenso bilden eine dritte Kante 150 und eine
vierte Kante 152, die aus den Kanten 112 ausgewählt sind, eine zweite Ecke 154. Die
dritte Kante 150 und die vierte Kante 152 bilden einen stumpfen zweiten Kantenwinkel
156.
[0066] Das Haustürblatt 100 mit dem Motivmodul 102 verleiht dadurch der Haustür 10 insbesondere
eine gewisse Leichtigkeit im Aussehen und erzeugt dennoch aufgrund der Assoziation
mit Stealth-Elementen aus dem militärischen Bereich eine wehrhafte Anmutung beim Betrachter.
Das optische Spannungsfeld für das Auge ist bei diesem Beispiel zwar etwas schwächer
als bei anderen Ausführungsbeispielen ausgeprägt. Im Vergleich zu bekannten Haustürblättern
jedoch deutlich stärker.
[0067] Anhand der Fig. 18 bis 24 wird ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Haustürblatts
158 beschrieben. Das Haustürblatt 158 wird nur insoweit beschrieben, als es sich von
dem Haustürblatt 15 bzw. dem Haustürblatt 100 unterscheidet.
[0068] Das Haustürblatt 158 umfasst ein Motivmodul 160. Das Motivmodul 160 umfasst insgesamt
21 Motivelemente 162. Ferner umfasst das Motivmodul 162 ein Griffmodul 164 und eine
Grundplatte 166. Das Griffmodul 164 ist durch einen Leerraum 168 in dem Motivmodul
160 gebildet. Die Grundplatte 166 dient zum Befestigen des Motivmoduls 160 an der
ersten Deckplatte 21.
[0069] An den Motivelementen 162 sind polygonal begrenzte Sichtflächen 170 ausgebildet,
die durch Kanten 163 der Motivelemente 162 begrenzt werden. Die Kanten 163 bilden
Polygone 165. Auf eine erste Sichtfläche 172 ist ein erstes Lot 174 gefällt. Auf eine
zweite Sichtfläche 176 ist ein zweites Lot 178 gefällt. Auf eine dritte Sichtfläche
180 ist ein drittes Lot 182 gefällt. Ähnlich wie bei den vorigen Ausführungsbeispielen
schneiden sich das erste Lot 174, das zweite Lot 178 und das dritte Lot 182 in einem
Schnittpunkt 184. Aus Darstellungsgründen ist dies nur in der perspektivischen Darstellung
wiedergegeben. Die erste Sichtfläche 172 ist bevorzugt gekrümmt ausgebildet.
[0070] Das erste Lot 174 bildet mit dem zweiten Lot 178 einen ersten Winkel 177, der ein
spitzer Winkel ist. Das erste Lot 174 und das dritte Lot 182 bilden einen zweiten
Winkel 179, der ebenfalls ein spitzer Winkel ist, aber dem Betrag nach unterschiedlich
zu dem ersten Winkel 177. Das zweite Lot 178 und das dritte Lot 182 bilden einen dritten
Winkel 181, der dem Betrag nach paarweise unterschiedlich zu dem ersten Winkel 177
und dem zweiten Winkel 179 ist. Das bedeutet, dass keiner der ersten bis dritten Winkel
177, 179, 181 mit den jeweils anderen dem Betrag nach identisch ist. Im vorliegenden
Beispiel ist der dritte Winkel 181 die Summe aus dem ersten Winkel 177 und dem zweiten
Winkel 179.
[0071] Eine erste Kante 183 und eine zweite Kante 185, die aus den Kanten 163 ausgewählt
sind, bilden eine erste Ecke 187. Die erste Kante 183 und die zweite Kante 185 bilden
einen spitzen ersten Kantenwinkel 189. Ebenso bilden eine erste Verlängerung 191 und
eine zweite Verlängerung 193, einer der Kanten 163 mit jeweils einer dritten Kante
195 und einer vierten Kante 197, die aus den Kanten 163 ausgewählt sind einen spitzen
zweiten Kantenwinkel 199.
[0072] Nachfolgend wird das Motivmodul 160 von oben nach unten genauer beschrieben. Das
oberste der Motivelemente 162 ist derart angeordnet, dass dessen Sichtfläche 170 im
Wesentlichen parallel zu der außenseitige Breitseite 32 verläuft. Die Sichtflächen
170 verlaufen in drei getrennten Gruppen weiter. Eine erste Motivelementgruppe 186
ist auf einer bandseitigen Motivmodulseite 188 angeordnet. Die Sichtflächen 170 der
ersten Motivelementgruppe 186 sind im Wechsel zur oberen Schmalstirnseite 30 und zu
der unteren Schmalstirnseite 32 geneigt. Das bedeutet, dass die Lote auf diese Sichtflächen
im Wechsel Richtungskomponenten zu der oberen Schmalstirnseite 30 und der unteren
Schmalstirnseite 32 aufweisen. Die Motivelemente 162 der ersten Motivelementgruppe
186 bilden im Wesentlichen eine Zickzack-Linie 190.
[0073] Eine zweite Motivelementgruppe 192 ist benachbart zu der ersten Motivelementgruppe
186 angeordnet. Die Motivelemente 162 der zweiten Motivelementgruppe 192 sind stets
zu einer schlossseitigen Motivmodulseite 194 geneigt. Das bedeutet, die Sichtflächen
170 der Motivelemente 162 der zweiten Motivelementgruppe 186 haben Lote, die stets
eine Richtungskomponente zu der schlossseitigen Schmalstirnseite 18 aufweisen. Zudem
sind diese Sichtflächen 170 ebenfalls im Wechsel zwischen der oberen Schmalstirnseite
30 und der unteren Schmalstirnseite 32 geneigt.
[0074] Ein Motivelement 162 einer dritten Motivelementgruppe 196 verläuft zunächst weiter
parallel zu der erste Deckplatte 21. Das anschließende Motivelement 162 der dritten
Motivelementgruppe 196 ist in Richtung der oberen Schmalstirnseite 30 geneigt. Das
bedeutet, ein Lot auf die Sichtfläche 170 dieses Motivelements 162 weist eine Richtungskomponente
zu der oberen Schmalstirnseite 30 auf. Das anschließende Motivelement 162 ist gekrümmt
ausgebildet, so dass sich die Dicke des Motivmoduls 160 auf eine minimale Dicke verringert,
die etwa auf Höhe des Griffmoduls 164 vorgesehen ist und sodann wieder erhöht, bis
die ursprüngliche Dicke dieses Motivelements 162 wieder erreicht ist. Das anschließende
Motivelement 162 ist in Richtung der unteren Schmalstirnseite 32 geneigt. Das bedeutet,
dass ein Lot auf dessen Sichtfläche 170 eine Richtungskomponente in Richtung der unteren
Schmalstirnseite 32 aufweist. Die weiteren Motivelemente 162 sind im Wesentlichen
wieder parallel zu der ersten Deckplatte 21 ausgerichtet.
[0075] Das Haustürblatt 158 mit dem Motivmodul 160 verleiht dadurch der Haustür 10 insbesondere
eine gewisse Leichtigkeit im Aussehen und erzeugt dennoch aufgrund der Assoziation
mit Stealth-Elementen aus dem militärischen Bereich eine wehrhafte Anmutung beim Betrachter.
Das optische Spannungsfeld ist bei diesem Beispiel aufgrund der vielen unterschiedlichen
Motivelemente 162 und die Kombination von ebenen und gekrümmten Sichtflächen besonders
stark ausgeprägt.
[0076] Nachfolgend wird anhand der Figuren 25 bis 27 ein Motivelement 198 für ein Motivmodul
oder ein Haustürblatt beschrieben, das mehrere polygonal begrenzte Sichtflächen 200
aufweist. Das Motivelement 198 ist in Draufsicht im Wesentlichen trapezförmig ausgebildet.
Die Sichtflächen 200 sind ebenfalls im Wesentlichen trapezförmig ausgebildet. Das
Motivelement 198 umfasst einen Randbereich 202, einen Wandbereich 204 sowie eine Bodenplatte
206. Der Randbereich 202 und die Bodenplatte 206 bilden bevorzugt einen stumpfen Winkel.
Zwei Abschnitte des Randbereichs 202 bilden bevorzugt einen spitzen Winkel. Das Motivelement
198 kann als Griffmulde 208 ausgebildet sein. Die Griffmulde 210 umfasst dann einen
Griff 212 und bildet ein Griffmodul 214.
[0077] Die Sichtflächen 200 sind durch den Randbereich 202, den Wandbereich 204 und die
Bodenplatte 206 gebildet. Ein erstes Lot 216 einer ersten Sichtfläche 218, ein zweites
Lot 220 einer zweiten Sichtfläche 222 und ein drittes Lot 224 einer dritten Sichtfläche
226 schneiden sich in einem Schnittpunkt 228. Ein zwischen dem ersten Lot 216 und
dem zweiten Lot 220 gebildeter spitzer erster Winkel 230 ist unterschiedlich zu einem
von dem ersten Lot 216 und dem dritten Lot 224 gebildeten spitzen zweiten Winkel 232.
Ein zwischen dem zweiten Lot 220 und dem dritten Lot 224 gebildeter dritter Winkel
234 ist identisch zu dem zweiten Winkel 232.
[0078] Das Motivelement 198 erzeugt für sich genommen eine gewisse Stealth-Anmutung, die
jedoch in der Regel erst in Kombination mit anderen Motivelementen zu einem Motivmodul
zu dem vollständigen Stealth-Eindruck bei einem Betrachter führt.
[0079] Es wird im Folgenden auf die Fig. 28 bis 31 Bezug genommen. Gemäß Fig. 28 umfasst
eine Haustür 234 die Zarge 12 und ein Haustürblatt 236, das ähnlich zu dem Haustürblatt
15 ausgebildet ist. Das Haustürblatt 236 wird daher lediglich in seinen Unterschieden
zu dem Haustürblatt 15 beschrieben.
[0080] Das Haustürblatt 236 umfasst mehrere polygonal begrenzte Sichtflächen 238, die durch
ein Polygon 242 begrenzt sind. Die polygonal begrenzten Sichtflächen 238 sind an Motivelementen
240, die den Motivelementen 68 ähnlich sind, ausgebildet.
[0081] Das Haustürblatt 236 umfasst zusätzlich ein Motivmodul 244, das ebenfalls eine der
polygonal begrenzten Sichtflächen 238 aufweist. Das Motivmodul 244 umfasst Türblattkörperbefestigungsmittel
246 zum Befestigen des Motivmoduls 244 an dem Türblattkörper 16. Zudem umfasst das
Motivmodul 244 eine Grundplatte 248 zum Anlegen an den Türblattkörper 16. Die Grundplatte
248 kann aufgeraut sein. Das Motivmodul 244 kann eine erste Halbschale 250 und eine
zweite Halbschale 252 aufweisen. In diesem Fall ist die Grundplatte 248 an der ersten
Halbschale 250 vorgesehen und die polygonal begrenzten Sichtflächen 238 sind an der
zweiten Halbschale 252 vorgesehen. Auch eine mehrteilige Ausgestaltung mit weiteren
Halbschalen ist denkbar.
[0082] Die Türblattkörperbefestigungsmittel 246 sind als Montagerahmen 254 ausgebildet.
Der Montagerahmen 254 kann mit dem Türblattkörper 16 verschraubt werden. Die Türblattkörperbefestigungsmittel
246 können an der ersten Halbschale 250 vorgesehen sein.
[0083] Das Motivmodul 244 umfasst ferner ein Griffmodul 256. Das Motivmodul 244 fungiert
dann als ein Türgriff 258. Das Motivmodul 244 kann zudem eine Schließzylinderöffnung
260 für einen Schließzylinder aufweisen.
[0084] Die polygonal begrenzten Sichtflächen 238 sind auf der zweiten Halbschale 252 so
vorgesehen, dass die polygonal begrenzten Sichtflächen 238 von einem Betrachter gesehen
werden können. Die polygonal begrenzten Sichtflächen 238 einen Sichtflächenbereich
262.
[0085] Nachfolgend wird die Ausgestaltung des Sichtflächenbereichs 262 anhand der Figuren
28 bis 31 näher erläutert.
[0086] Einige polygonal begrenzte Sichtflächen 238 sind viereckige Viereckflächen 264 ausgebildet
und so orientiert, dass deren Diagonalen vertikal ausgerichtet sind. In diesem Beispiel
sind die viereckig polygonal begrenzten Sichtflächen 238 insbesondere quadratisch
ausgebildet. Es müssen nicht alle Diagonalen vertikal ausgerichtet sein. Einige polygonal
begrenzte Sichtflächen 238 weisen eine kürzere Kantenlänge im Vergleich zu daran angrenzenden
polygonal begrenzten Sichtflächen 238 auf. Einige polygonal begrenzte Sichtflächen
238 sind als L-Flächen 266 ausgebildet und weisen zwei L-Kanten 268 auf, die mittels
einer vertikal verlaufenen Zickzack-Kante 270 verbunden sind.
[0087] Auf eine erste Sichtfläche 272 ist ein erstes Lot 274 gefällt, und auf eine zweite
Sichtfläche 276 ist ein zweites Lot 278 gefällt. Die erste Sichtfläche 272 und die
zweite Sichtfläche 276 sind aus den polygonal begrenzten Sichtflächen 238 des Sichtflächenbereichs
262 so ausgewählt, dass die erste Sichtfläche 272 zu der zweiten Sichtfläche 276 benachbart
ist. Mit anderen Worten sind die erste Sichtfläche 272 und die zweite Sichtfläche
276 nebeneinander angeordnet. Das erste Lot 274 und das zweite Lot 278 schneiden sich
in einem Schnittpunkt 280 und bilden einen ersten Winkel 282. Der erste Winkel 282
ist ein spitzer Winkel.
[0088] Auf eine dritte Sichtfläche 284 ist ein drittes Lot 286 gefällt. Die dritte Sichtfläche
284 ist ebenfalls aus den polygonal begrenzten Sichtflächen 238 des Sichtflächenbereichs
262 ausgewählt. Die dritte Sichtfläche 284 ist benachbart zu der zweiten Sichtfläche
276 ausgewählt. Mit anderen Worten sind die erste Sichtfläche 272 und die zweite Sichtfläche
276 sowie die zweite Sichtfläche 276 und die dritte Sichtfläche 284 nebeneinander
angeordnet. Das dritte Lot 286 verläuft ebenfalls durch den Schnittpunkt 280. Das
dritte Lot 286 bildet mit dem ersten Lot 274 einen zweiten Winkel 288 und bildet mit
dem zweiten Lot 278 einen dritten Winkel 290. Der zweite Winkel 288 und der dritte
Winkel 290 sind jeweils ein spitzer Winkel.
[0089] Es wird nachfolgend auf die Fig. 32 und 36 Bezug genommen. Das Griffmodul 256 ist
als Einschubteil 292 zum Einschieben oder Aufstecken auf die erste Halbschale 250
ausgebildet. Das Griffmodul 256 kann mittels eines Befestigungsabschnitts 294 der
ersten Halbschale 250 befestigt werden. Das Griffmodul 256 weist einen halbzylinderförmigen
Greifvorsprung 296 auf. Das Griffmodul 256 weist ferner einen Befestigungsflansch
298 auf. Sofern der Befestigungsflansch 298 im Einbauzustand mit dem Befestigungsabschnitt
294 eine Fuge 300 definiert, wird die Fuge 300 versiegelt.
[0090] Es wird nachfolgend auf die Fig. 33 und 38 Bezug genommen. Die erste Halbschale 250
weist einen Vertiefungsabschnitt 302 für ein Dichtband 304 auf. Eventuell entstehende
Fugen zwischen dem der ersten Halbschale 250 und dem Türblattkörper 16 werden versiegelt.
Fig. 37 zeigt genauer den Bereich K der Schließzylinderöffnung 260. Die Schließzylinderöffnung
260 ist kegelstumpfförmig ausgebildet und weist eine innere Radialwand 305 auf. Die
innere Radialwand 304 und die Grundplatte 248 bilden bevorzugt einen spitzen Winkel
306.
[0091] Fig. 34 zeigt genauer den Bereich G. Das Motivmodul 244 weist einen Einschubbereich
308 auf, in den Einschubteile eingefügt werden können, um das Aussehen des Motivmoduls
244 weiter anzupassen.
[0092] Fig. 35 zeigt genauer den Bereich H. Die Türblattkörperbefestigungsmittel 246 werden
etwa an ihren Stoßbereichen 310 gegen Wasser- und Feuchtigkeitseintritt abgedichtet.
[0093] Zur Befestigung des Motivmoduls 244 wird der Montagerahmen 254 an dem Türblattkörper
16 befestigt, beispielsweise verschraubt. Die zweite Halbschale 252 wird den Montagerahmen
254 aufgesteckt und beispielsweise mittels Klipsverbindungen befestigt. Schließlich
werden noch die Einschubteile angebracht. Dies kann auch vor dem Aufstecken der zweiten
Halbschale 252 erfolgen. Eventuell entstehende Fugen können versiegelt werden.
[0094] Insgesamt wird die Anbindung der zweiten Halbschale 252 an die Türblattkörperbefestigungsmittel
246 wasserdicht versiegelt. Einschubteile können im oberen Bereich (Fig. 34) und im
Bereich des Griffmoduls 256 vorgesehen sein.
[0095] In der vorstehenden Beschreibung betragen spitze Winkel zwischen 0° und 90° und bevorzugt
zwischen 0° und 20° und/oder 50° und 85°. Stumpfe Winkel betragen zwischen 90° und
180° und bevorzugt zwischen 95° und 160°. Die Motivmodule haben bevorzugt eine Länge
zwischen 1.000 mm und 2.300 mm und eine Breite zwischen 100 mm und 500 mm. Die Motivelemente
haben bevorzugt Kantenlängen von 50 mm bis 500 mm.
[0096] Die zuvor beschriebenen Maßnahmen ermöglichen die Herstellung unterschiedlicher Haustürblätter,
die auf den individuellen Geschmack des Kunden zugeschnitten sind. Die modulare Ausgestaltung
der Motivelemente ermöglicht es, aus einer kleinen Anzahl von Basiselementen eine
Vielzahl an Haustürmotiven zu erstellen. Die Motivmodule können nicht nur der Verschönerung
und Gestaltung der Haustür dienen, sondern auch einen verdeckt liegenden Türgriff
enthalten. Durch geeignete Umformtechnik ist es ebenso möglich, anstatt der Motivmodule
die erste Deckplatte eines Haustürblatts mit den polygonal begrenzten Sichtflächen
zu versehen.
[0097] Die geometrische Verschachtelung der Sichtflächen führt zu einem 3-D-Effekt, welcher
einer Haustür mit einem solchen Haustürblatt eine gewisse Leichtigkeit im Aussehen
verleiht, aber dennoch aufgrund der Assoziation mit Stealth-Elementen aus dem militärischen
Bereich eine wehrhafte Anmutung beim Betrachter erzeugt. Die geometrisch wechselnden,
nicht zu vermutenden ungleichmäßig oder gleichmäßig angeordneten Sichtflächen erzeugen
zudem ein Spannungsfeld, welches das Auge und den Verstand eines Betrachters zu einem
nicht erwarteten optischen Eindruck führt.
Bezugszeichenliste:
[0098]
- 10
- Haustür
- 12
- Zarge
- 14
- Haustürblatt
- 15
- Haustürblatt
- 16
- Türblattkörper
- 18
- Türblattrahmen
- 20
- erste Deckplatte
- 21
- erste Deckplatte
- 22
- zweite Deckplatte
- 24
- bandseitige Schmalstirnseite
- 26
- schlossseitige Schmalstirnseite
- 28
- obere Schmalstirnseite
- 30
- untere Schmalstirnseite
- 32
- außenseitige Breitseite
- 34
- innenseitige Breitseite
- 36
- Türblattmittelebene
- 38
- polygonal begrenzte Sichtfläche
- 40
- Polygon
- 42
- Sichtflächenbereich
- 44
- Aluminiumplatte
- 46
- Plattenbereich
- 48
- erste Sichtfläche
- 50
- erstes Lot
- 52
- zweite Sichtfläche
- 54
- zweites Lot
- 56
- Schnittpunkt
- 58
- erster Winkel
- 60
- dritte Sichtfläche
- 62
- drittes Lot
- 64
- zweiter Winkel
- 66
- dritter Winkel
- 68
- Motivelement
- 70
- plattenartige Kachel
- 72
- Türblattkörperbefestigungsmitteln
- 74
- Grundgerüst
- 76
- keilförmiger Steg
- 78
- Randbereich
- 80
- Hohlraum
- 82
- Motivmodul
- 84
- Grundplatte
- 86
- Griffmodul
- 88
- Türgriff
- 90
- Griffmulde
- 92
- zweite Sichtfläche
- 94
- zweites Lot
- 96
- Schnittpunkt
- 98
- erster Winkel
- 100
- Haustürblatt
- 102
- Motivmodul
- 104
- plattenförmiges Motivelement
- 106
- Griffmodul
- 108
- Leerraum
- 110
- Türgriff
- 112
- Kante
- 114
- polygonal begrenzte Sichtfläche
- 116
- Polygon
- 118
- erste Sichtfläche
- 120
- erstes Lot
- 122
- zweite Sichtfläche
- 124
- zweites Lot
- 126
- dritte Sichtfläche
- 128
- drittes Lot
- 130
- Schnittpunkt
- 132
- erster Winkel
- 134
- zweiter Winkel
- 136
- dritter Winkel
- 138
- Grundplatte
- 140
- polygonal begrenzte Sichtfläche
- 142
- erste Kante
- 144
- zweite Kante
- 146
- erste Ecke
- 148
- erster Kantenwinkel
- 150
- dritte Kante
- 152
- vierte Kante
- 154
- zweite Ecke
- 156
- zweiter Kantenwinkel
- 158
- Haustürblatt
- 160
- Motivmodul
- 162
- Motivelement
- 163
- Kanten
- 164
- Griffmodul
- 166
- Grundplatte
- 168
- Leerraum
- 170
- polygonal begrenzte Sichtfläche
- 172
- erste Sichtfläche
- 174
- erstes Lot
- 176
- zweite Sichtfläche
- 177
- ersten Winkel
- 178
- zweites Lot
- 179
- zweiten Winkel
- 180
- dritte Sichtfläche
- 181
- dritten Winkel
- 182
- drittes Lot
- 183
- erste Kante
- 184
- Schnittpunkt
- 185
- zweite Kante
- 186
- erste Motivelementgruppe
- 187
- erste Ecke
- 188
- bandseitige Motivmodulseite
- 191
- Verlängerung
- 190
- Zickzack-Linie
- 192
- zweite Motivelementgruppe
- 193
- zweite Verlängerung
- 194
- schlossseitige Motivmodulseite
- 195
- dritten Kante
- 196
- dritte Motivelementgruppe
- 197
- vierten Kante
- 198
- Motivelement
- 199
- zweiten Kantenwinkel
- 200
- polygonal begrenzte Sichtfläche
- 202
- Randbereich
- 204
- Wandbereich
- 206
- Bodenplatte
- 208
- erstes Lot
- 210
- erste Sichtfläche
- 212
- zweites Lot
- 214
- zweite Sichtfläche
- 216
- drittes Lot
- 218
- dritte Sichtfläche
- 220
- Schnittpunkt
- 222
- erster Winkel
- 224
- zweiter Winkel
- 226
- dritter Winkel
- 228
- Griffmulde
- 230
- Griff
- 232
- Griffmodul
- 234
- Haustür
- 236
- Haustürblatt
- 238
- polygonal begrenzte Sichtfläche
- 240
- Polygon
- 242
- Motivelementen
- 244
- Motivmodul
- 246
- Türblattkörperbefestigungsmittel
- 248
- Grundplatte
- 250
- erste Halbschale
- 252
- zweite Halbschale
- 254
- Montagerahmen
- 256
- Griffmodul
- 258
- Türgriff
- 260
- Schließzylinderöffnung
- 262
- Sichtflächenbereich
- 264
- Viereckflächen
- 266
- L-Flächen
- 268
- L-Kante
- 270
- Zickzack-Kante
- 272
- erste Sichtfläche
- 274
- erstes Lot
- 276
- zweite Sichtfläche
- 278
- zweites Lot
- 280
- Schnittpunkt
- 282
- erster Winkel
- 284
- dritte Sichtfläche
- 286
- drittes Lot
- 288
- zweiter Winkel
- 290
- dritter Winkel
- 292
- Einschubteil
- 294
- Befestigungsabschnitt
- 296
- Greifvorsprung
- 298
- Befestigungsflansch
- 300
- Fuge
- 302
- Vertiefungsabschnitt
- 304
- Dichtband
- 305
- innere Radialwand
- 306
- spitzer Winkel
- 308
- Einschubbereich
- 310
- Stoßbereich
1. Haustürkomponente zum Bilden einer außenseitigen Betrachtungsfläche einer Haustür
(10), an deren außenseitiger Breitseite (32) eine erste, eine zweite und eine dritte
außenseitige, polygonal begrenzte Sichtfläche (38, 114, 140, 200; 48, 118, 172, 210;
52, 92, 122, 176, 214; 60, 126, 180, 218) angeordnet sind, die paarweise benachbart
sind,
wobei ein auf die erste Sichtfläche (48, 118, 172, 210) gefälltes erstes Lot (50,
120, 174, 208) mit einem auf die zweite Sichtfläche (52, 92, 122, 176, 214) gefällten
zweiten Lot (54, 94, 124, 178, 212) einen spitzen ersten Winkel (58, 98, 132, 222)
bildet,
wobei ein auf die dritte Sichtfläche (60, 126, 180, 218) gefälltes drittes Lot (62,
128, 182, 216) mit dem ersten Lot (50, 120, 174, 208) einen spitzen zweiten Winkel
(64, 134, 224) bildet,
wobei der erste Winkel (58, 98, 132, 222) und der zweite Winkel (64, 134, 224) dem
Betrag nach unterschiedlich sind.
2. Haustürkomponente nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein durch die außenseitigen, polygonal begrenzten Sichtflächen (38, 114, 140, 200)
gebildeter Sichtflächenbereich (42) keine Spiegelsymmetrie zu einer vertikalen und
zur Breitseite (32) orthogonalen Spiegelebene aufweist.
3. Haustürkomponente nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Sichtfläche (38, 114, 140, 200) an wenigstens zwei ihrer Kanten (112, 142, 144,
150, 152) jeweils eine andere Sichtfläche (38, 114, 140, 200) benachbart.
4. Haustürkomponente nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf mehrere Sichtflächen (38, 114, 140, 200) gefällte Lote (50, 120, 174, 208; 54,
94, 124, 178, 212; 62, 128, 182, 216) im Wechsel eine Richtungskomponente zur oberen
Schmalstirnseite (28) und zur unteren Schmalstirnseite (30) aufweisen.
5. Haustürkomponente nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf mehrere Sichtflächen (38, 114, 140, 200) gefällte Lote (50, 120, 174, 208; 54,
94, 124, 178, 212; 62, 128, 182, 216) stets eine Richtungskomponente zur schlossseitigen
Schmalstirnseite (26) aufweisen.
6. Haustürkomponente nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf mehrere Sichtflächen (38, 114, 140, 200) gefällte Lote (50, 120, 174, 208; 54,
94, 124, 178, 212; 62, 128, 182, 216) im Wechsel eine Richtungskomponente zur bandseitigen
Schmalstirnseite (24) und zur schlossseitigen Schmalstirnseite (26) aufweisen.
7. Haustürkomponente nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Lote (50, 120, 174, 208; 54, 94, 124, 178, 212; 62, 128, 182, 216) benachbarter Sichtflächen
(38, 114, 140, 200; 48, 118, 172, 210; 52, 92, 122, 176, 214; 60, 126, 180, 218) unterschiedliche
Winkel (58, 98, 132, 222; 64, 134, 224; 66, 136, 226) mit der Türblattmittelebene
(36) einschließen.
8. Haustürkomponente nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Lote (50, 120, 174, 208; 54, 94, 124, 178, 212; 62, 128, 182, 216) auf dieselbe
Sichtfläche (48, 118, 172, 210; 52, 92, 122, 176, 214; 60, 126, 180, 218) die Türblattmittelebene
(36) unter dem Betrag nach unterschiedlichen Winkeln schneiden.
9. Haustürkomponente nach einem der voranstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Satz von Motivelementen (68, 104, 162, 198), die an dem Türblattkörper (16)
befestigbar sind und an denen Sichtflächen (38, 114, 140, 200) ausgebildet sind.
10. Haustürkomponente nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Motivelement (68, 104, 162, 198) eine vertikale Diagonale aufweist.
11. Haustürkomponente nach einem der voranstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Motivmodul (82, 102, 160), das mehrere außenseitige, polygonal begrenzte Sichtflächen
(38, 114, 140, 200) aufweist, so dass die Sichtflächen (38, 114, 140, 200) nur gemeinsam
an dem Türblattkörper (16) befestigbar und davon lösbar sind.
12. Haustürkomponente nach einem der voranstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Griffmodul (106, 164, 232), das an dem Türblattkörper (16) befestigbar ist und
an dem wenigstens eine Sichtfläche (38, 114, 140, 200) ausgebildet ist.
13. Haustürkomponente nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Motivmodul (82, 102, 160) das Griffmodul (106, 164, 232) umfasst und/oder dass
das Motivmodul (82, 102, 160) einstückig ausgebildet ist.
14. Haustürkomponente nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Haustürkomponente ein Haustürblatt (14, 15, 100, 158) ist.
15. Haustür (10), gekennzeichnet durch eine Haustürkomponente nach einem der voranstehenden Ansprüche.