[0001] Die Erfindung betrifft einen Schallabsorptionskörper gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1, eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 13, eine Schallabsorptionsvorrichtung
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 15, ein Verfahren zum Einsetzen eines Schallabsorptionskörpers
gemäß Anspruch 16 und ein Verfahren zum Entfernen eines eingesetzten Schallabsorptionskörpers
gemäß Anspruch 17.
Stand der Technik
[0002] Zur Verhinderung von Schallreflexionen sind hochabsorbierende oder schallreflexionsarme
Räume mit Schallabsorptionskörpern aus schallabsorbierenden Materialien ausgekleidet,
die üblicherweise eine gegliederte Oberflächenstruktur aufweisen. Hierfür eignen sich
insbesondere Schallabsorptionskörper mit einem quaderförmigen Schaft und einem keilförmigen
Oberteil oder einem pyramidenförmigen Oberteil. Keilförmige Schallabsorptionskörper
können entweder symmetrisch ausgebildet sein, wobei die beiden konvergierenden Flächen
den gleichen Neigungswinkel mit der Grundfläche besitzen (
DE-PS 809 599) oder asymmetrisch ausgebildet sein, wobei nur eine Keilfläche des Schallabsorptionskörpers
geneigt verläuft, während die andere einen rechten Winkel mit der Basisfläche bildet
(
DE-PS 25 02 846). Um einen hochabsorbierenden oder schallreflexionsarmen Raum zu gestalten, wie es
beispielsweise in Fernseh- und Tonstudios erforderlich ist, werden beispielsweise
mehrere Schallabsorptionskörper dicht an dicht zwischen perforierten Metallunterkonstruktionen
eingebracht, die an den erforderlichen Flächen des Raums angeordnet sind, so dass
keine Schallreflexion an hinter den Schallabsorptionskörpern befindlichen Wänden bzw.
Flächen stattfinden kann.
[0003] Ein Schallabsorptionskörper wird durch ein Durchstoßen der Perforationen der Metallunterkonstruktionen
und des Schallabsorptionskörpers mit mehreren Hakenstiften parallel zu der Raumfläche
an der Metallunterkonstruktion befestigt.
[0004] Bei dieser Art der Befestigung der Schallabsorptionskörper muss die Reihenfolge des
Einsetzens und Befestigens der einzelnen Schallabsorptionskörper sehr genau geplant
werden, da das Durchstoßen mittels der Hakenstifte nur seitlich von der freien Seite
und parallel zur Raumfläche her getätigt werden kann und nicht von vorn von der Raumseite
aus. Um Schallreflexionen durch hinter den Schallabsorptionskörpern liegende Raumflächen
zu vermeiden, müssen die Schallabsorptionskörper dicht an dicht montiert werden. Daher
gestaltet sich das Befestigen des letzten Schallabsorptionskörpers, um ein Schließen
der Fläche zu erreichen, mittels Hakenstiften als sehr schwierig bis unmöglich, da
seitlich meist kein ausreichender Platz mehr vorhanden ist.
[0005] Ein weiteres Problem ergibt sich häufig, sobald der Bedarf besteht, einen oder mehrere
Schallabsorptionskörper nach beendigter Anbringung zu entfernen, ohne großflächig
Schallabsorptionskörper entfernen zu müssen, um beispielsweise Zugang zu dahinter
liegenden Installationen, wie Elektrokabel oder -dosen, Messleitungen, Wasserrohrinstallationen
etc., zu erhalten.
[0006] Aus der
DE 10 2004 025 350 A1 ist bekannt, dass Schallabsorptionselement mittels Adhäsionsstreifen mit einem Träger
lösbar verbunden werden können; der Adhäsionsstreifen kann eine Klettverbindung umfassen.
Beim Einsetzen des Absorptionselements kann der Adhäsionsstreifen abgedeckt und die
Abdeckung nach dem Einsetzen entfernt werden, so dass die Klettverbindung mit einem
Klettstreifen des Trägers in Verbindung kommen. Beispielsweise kann der Adhäsionsstreifen
auf einer Hülle angeordnet sein, die den Kern des Absorptionselements umgibt und die
zerstört wird, um den Kern zu entfernen. Anschließend wird die Hülle von dem Träger
gelöst. Somit ergibt sich bei dieser Art der Verbindung, dass das eingesetzte Schallabsorptionselement
nicht in dem Zustand entfernt werden kann, in dem es eingesetzt wurde und daher auch
nicht für eine sofortige Wiederverwendung geeignet wäre.
Aufgabe der Erfindung
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schallabsorptionskörper und Verfahren
zum Einsetzen bzw. zum Entfernen von eingesetzten Schallabsorptionskörpern zur Verfügung
zu stellen, die ein flexibles Einsetzen bzw. Entfernen von Schallabsorptionskörpern
ermöglichen, wobei die Schallabsorptionskörper für eine Verwendung in öffentlichen
Räumen geeignet sind.
Lösung
[0008] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch den Schallabsorptionskörper nach Anspruch
1, die Vorrichtung nach Anspruch 13, die Schallabsorptionsvorrichtung nach Anspruch
15, das Verfahren zum Einsetzen eines Schallabsorptionskörpers nach Anspruch 16 und
das Verfahren zum Entfernen eines eingesetzten Schallabsorptionskörpers nach Anspruch
17. Bevorzugte Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen offenbart.
[0009] Ein Schallabsorptionskörper ist durch daran angebrachte Haken gekennzeichnet, wobei
die Haken von einem Bereich einer Oberfläche des Schallabsorptionskörpers hervorstehen
und die Haken derart mit der Oberfläche verbunden sind, dass bei einem Druck zumindest
auf den Bereich die Haken sich mit der Oberfläche mitbewegen und die Haken sich aus
Perforationen einer Unterkonstruktion herausbewegen können. Vorzugsweise sind die
Haken in einer Linie senkrecht zu einer Einsetzrichtung bzw. einer Entfernrichtung
des Schallabsorptionskörpers in bzw. aus der Unterkonstruktion angeordnet.
[0010] Durch einen Druck auf zumindest den Bereich der Oberfläche, von dem die Haken hervorstehen,
verringert sich dort die Dicke des Schallabsorptionskörpers, so dass sich ein Abstand
zwischen der Oberfläche des Schallabsorptionskörpers und der Unterkonstruktion bildet.
Die Verringerung der Dicke des Schallabsorptionskörpers bedingt, dass die Haken sich
mit der Oberfläche mitbewegen und die Haken sich durch den entstehenden Abstand zwischen
der Oberfläche des Schallabsorptionskörpers und der Unterkonstruktion aus den Perforationen
herausbewegen können.
[0011] Die Haken können an dem Schallabsorptionskörper mittels Einnadelung angebracht sein.
Eine Einnadelung kann eine direkte Befestigung von Haken an dem Schallabsorptionskörper
beispielsweise mittels Nadeln oder Krampen sein.
[0012] Der Schallabsorptionskörper kann ein Band umfassen, an dem die Haken mittels Einnadelung
oder Schlaufen angebracht sind, wobei das Band an dem Schallabsorptionskörper angenäht,
angenietet und/oder angeklebt ist. Es kann auch vorgesehen sein, dass an einem Schallabsorptionskörper
Haken sowohl direkt an dem Schallabsorptionskörper mittels Einnadelung als auch an
einem Band angebracht sind.
[0013] Der Schallabsorptionskörper kann eine Umhüllung umfassen, die beispielsweise aus
nichtbrennbaren Fasern besteht, vorzugsweise aus Glasseide- oder Glasfilamentgewebe.
Eine solche Umhüllung kann den Schallabsorptionskörper vor Verschmutzungen schützen,
die sonst beispielsweise in die Poren des Materials des Schallabsorptionskörpers eindringen
könnten. Es ist möglich, die Umhüllung eines Schallabsorptionskörpers auszutauschen
bzw. zu reinigen. Die Umhüllung beeinträchtigt vorzugsweise die schallabsorbierenden
Eigenschaften des Schallabsorptionskörpers nicht.
[0014] Die Haken können an der Umhüllung angebracht sein. Je nach geplanter Anordnung des
Schallabsorptionskörpers in einer Unterkonstruktion können Haken nur an solchen Flächen
des Schallabsorptionskörpers angebracht werden, die mit der Unterkonstruktion in Kontakt
kommen bzw. benachbart zu ihr liegen, so dass Haken in die Perforationen eingreifen
können. An Flächen des Schallabsorptionskörpers, die benachbart zu Flächen eines anderen
Schallabsorptionskörpers liegen, sind vorzugsweise keine Haken angeordnet.
[0015] Die Haken können an der Umhüllung mittels Einnadelung oder Schlaufen angebracht sein,
wobei die Schlaufen vorzugsweise nicht brennbar sind. Eine Einnadelung kann eine direkte
Befestigung von Haken an der Umhüllung des Schallabsorptionskörpers beispielsweise
mittels Nadeln oder Krampen sein. Die Schlaufen können an die Umhüllung nachträglich
angenäht oder in diese eingewebt sein. Für die Anbringung können die Haken in die
Schlaufen eingefädelt werden.
[0016] Der Schallabsorptionskörper kann ein Band auf der Umhüllung umfassen, an dem die
Haken angebracht sind, wobei das Band vorzugsweise nicht brennbar ist. Die Haken können
lösbar mit dem Band verbunden sein. Das Band kann bei Verschleißerscheinungen ausgetauscht
werden, so dass nicht die gesamte Umhüllung und/oder der Schallabsorptionskörper ausgetauscht
werden muss. Es kann vorgesehen sein, dass ein Schallabsorptionskörper mehr als ein
Band umfasst, so dass Haken an verschiedenen Positionen des Schallabsorptionskörpers
anordenbar sind. Das Band kann als eine mechanische Verstärkung der Umhüllung in dem
Bereich, in dem die Haken angeordnet sind bzw. angeordnet werden, angesehen werden.
[0017] Die Haken können an dem Band mittels Schlaufen angebracht sein, wobei die Schlaufen
vorzugsweise nicht brennbar sind. Hierbei können die Schlaufen nachträglich an das
Band angenäht sein oder zusammen mit diesem hergestellt worden sein. Die Schlaufen
ermöglichen beispielsweise ein Ein- und Ausfädeln der Haken, so dass je nach geplanter
Anordnung des Schallabsorptionskörpers Haken nur an solchen Flächen des Schallabsorptionskörpers
angebracht werden, die mit der Unterkonstruktion in Kontakt kommen bzw. benachbart
zu ihr liegen, so dass Haken in die Perforationen eingreifen können. An einer Fläche
des Schallabsorptionskörpers, die benachbart zu einer Fläche eines anderen Schallabsorptionskörpers
liegt, sind vorzugsweise keine Haken angeordnet.
[0018] Das Band kann an der Umhüllung des Schallabsorptionskörpers angenäht, angenietet
und/oder angeklebt sein. Somit können beispielsweise bereits vorhandene Schallabsorptionskörper
durch Anbringen eines oder mehrerer Bänder verändert werden, so dass sie erfindungsgemäß
verwendet werden können. Auch kann mittels des Bands eine gewisse Beweglichkeit der
Haken in Bezug zu dem Schallabsorptionskörper möglich sein, so dass der Eingriff in
die Perforationen wie auch ein Herausrutschen der Haken aus den Perforationen bei
Verwendung einer Montagehilfsvorrichtung in Form einer Platte mit einem verdickten
oder einem umgebogenen Ende zum Entfernen des Schallabsorptionskörpers begünstigt
werden.
[0019] Der Schallabsorptionskörper kann einen quaderförmigen Schaft mit mindestens einem
keilförmigen Oberteil oder mindestens einem pyramidenförmigen Oberteil umfassen. Eine
mit solchen Schallabsorptionskörpern bedeckte Raumwand weist eine dem Raum zugewandte
gegliederte Flächenstruktur auf, wodurch ein guter Übergang des Luftschalls in den
Schallabsorptionskörper erfolgt, da keine bevorzugte Ebene für Schallreflexionen vorhanden
ist.
[0020] Der Schallabsorptionskörper kann ein offenporiges Material umfassen, vorzugsweise
Fasermaterialien, wie z.B. Mineralfaser. Die Rohdichte ist genau festgelegt und hinsichtlich
der Toleranzen sehr eng in einem Bereich von ±0,5 kg/m
3 bemaßt. Die Formgebung des Schallabsorptionskörpers ist abhängig von der zu erzielenden
unteren Grenzfrequenz. Diese ist dadurch definiert, dass für alle Frequenzen, die
größer oder gleich sind, der Reflexionsfaktor kleiner oder gleich 0,1 betragen muss.
Da diese Betrachtung im Frequenzbereich 25 Hz bis 200 Hz erfolgt, sind die Wellenlängen
entsprechend unterschiedlich lang skaliert, so dass auch die Formgebung der Keile
entsprechend von dieser Grenzfrequenz abhängt. In der Regel kann die Keiltiefe mit
einer Viertelwellenlänge der Grenzfrequenz abgeschätzt werden. In jedem Fall ist der
Strömungswiderstand des verwendeten Fasermaterials abgestimmt auf die Feldimpedanz
des akustischen Feldes (408 Ns/m
3) für den Standardfall.
[0021] Die Oberfläche des Schallabsorptionskörpers kann imprägniert sein. Dadurch kann verhindert
werden, dass Feuchtigkeit, Dämpfe, Fette oder sonstige Verunreinigungen in den Schallabsorptionskörper
eindringen. Die Imprägnierung der Oberfläche beeinträchtigt vorzugsweise die schallabsorbierenden
Eigenschaften des Schallabsorptionskörpers nicht.
[0022] Es kann auch vorgesehen sein, dass die Umhüllung des Schallabsorptionskörpers imprägniert
ist.
[0023] Der Schallabsorptionskörper kann temperaturbeständig sein, beispielsweise in einem
Temperaturbereich von -20 °C bis +120 °C. Die Temperaturbeständigkeit ist vorteilhaft,
damit auch bei verschiedenen Temperaturen ein hochabsorbierender oder schallreflexionsarmer
Raum seine Eigenschaft behält und es nicht durch Volumenänderungen des Schallabsorptionskörpers
dazu kommen kann, dass hinter den Schallabsorptionskörpern liegende Raumflächen für
den Schall zugänglich werden, wenn sich Lücken zwischen den Schallabsorptionskörpern
bilden.
[0024] Der Schallabsorptionskörper und/oder die Haken können nicht brennbar sein. Wie auch
die bereits oben erwähnte Nicht-Brennbarkeit des Bands und/oder der Schlaufen sowie
der Umhüllung ist eine Klassifizierung als nicht brennbar gemäß DIN 4102 bzw. EN 13501
sinnvoll und teilweise erforderlich, insbesondere bei Verwendung in Prüfstandsräumen
der Automobilindustrie, in Klimakammern wie auch in Fernseh- und Tonstudios.
[0025] Eine Vorrichtung kann einen Schallabsorptionskörper wie oben oder weiter unten beschrieben
und eine Montagehilfsvorrichtung umfassen, wobei die Montagehilfsvorrichtung in Form
einer Platte mit einem verdickten Ende oder mit einem umgebogenen Ende vorliegt.
[0026] Das verdickte oder das umgebogene Ende, auch als Demontageseite bezeichnet, kann
zum Entfernen eines eingesetzten Schallabsorptionskörpers zwischen einen eingesetzten
Schallabsorptionskörper und die Unterkonstruktion eingebracht werden, wobei die Montagehilfsvorrichtung
zumindest soweit zwischen Schallabsorptionskörper und Unterkonstruktion eingebracht
werden sollte, dass sie eine Wirkung auf die Haken ausübt. Die in Eingriff mit den
Perforationen befindlichen Haken werden durch das Zusammendrücken des Schallabsorptionskörpers
mittels der Montagehilfsvorrichtung mit der Oberfläche des Schallabsorptionskörpers
mitbewegt und rutschen aus den Perforationen heraus. Die zwischen Schallabsorptionskörper
und Unterkonstruktion eingebrachte Montagehilfsvorrichtung kann auch auf die Unterkonstruktion
einwirken und bedingen, dass die Unterkonstruktion von dem Schallabsorptionskörper
wegbewegt wird, da durch die Montagehilfsvorrichtung lokal ein Druck auf die Unterkonstruktion
ausgeübt wird. Die Breite der Montagehilfsvorrichtung kann der Breite eines Schallabsorptionskörpers
entsprechen bzw. der Breite entlang der die Haken an dem Schallabsorptionskörper angebracht
sind, so dass das verdickte Ende bzw. das umgebogene Ende auf alle Haken des Schallabsorptionskörpers
wirken kann und durch diese Einwirkung die in Eingriff befindlichen Haken aus den
Perforationen herausrutschen.
[0027] Das nicht-verdickte bzw. nicht-umgebogene Ende der Platte, auch als Montageseite
bezeichnet, kann zum Einsetzen eines Schallabsorptionskörpers zusammen, d.h. gleichzeitig,
mit dem Schallabsorptionskörper in die Unterkonstruktion eingebracht werden. Bei dem
gleichzeitigen Einbringen ist es vorteilhaft, wenn das nicht-verdickte bzw. nicht-umgebogene
Ende der Platte die Haken des Schallabsorptionskörpers abdeckt, so dass es beim Einbringen
des Haken des Schallabsorptionskörpers zu keinem Eingriff der Haken in die Perforationen
der Unterkonstruktion kommt. Auch kann vorgesehen sein, dass sich eine Kante der Montageseite
in der Krümmung der Haken befindet. Somit kann es zwar zu einem vorübergehenden, im
Allgemeinen teilweisen, Eingreifen der Haken in die Perforationen kommen, aber die
Haken werden trotzdem mittels der Montagehilfsvorrichtung bis zu einer gewünschten
Endposition geschoben. Durch das Entfernen der Montagehilfsvorrichtung können die
Haken in ihrer Endposition dann ganz in Perforationen eingreifen.
[0028] Auch kann das nicht-verdickte bzw. nicht-umgebogene Ende der Platte vor dem Schallabsorptionskörper
in die Unterkonstruktion eingebracht werden und danach der Schallabsorptionskörper.
Vorzugsweise entspricht auch die Breite des nicht-verdickten bzw. nichtumgebogenen
Endes der Platte der Breite eines Schallabsorptionskörpers bzw. der Breite entlang
der die Haken an dem Schallabsorptionskörper angebracht sind, so dass eine mechanische
Abgrenzung zwischen Haken und Perforationen bei in die Unterkonstruktion eingebrachter
Montagehilfsvorrichtung vorhanden ist. Somit deckt die Platte die Haken des Schallabsorptionskörpers
ab, und diese können nicht in die Perforationen der Unterkonstruktion eingreifen.
Die Dicke der Platte ist vorzugsweise so ausgelegt, dass die Platte für eine Verwendung
als Montagehilfsvorrichtung stabil genug ist, aber auch dünn genug ist, um zusammen
mit dem Schallabsorptionskörper in die Unterkonstruktion eingebracht zu werden. Um
ein Eingreifen der Haken in die Perforationen zu ermöglichen, wird die Montagehilfsvorrichtung
nach einem Positionieren des Schallabsorptionskörpers zwischen dem Schallabsorptionskörper
und der Unterkonstruktion herausgezogen.
[0029] Es ist auch möglich, dass für das Einsetzen bzw. für das Entfernen eines Schallabsorptionskörpers
verschiedene Montagehilfsvorrichtungen verwendet werden, bei denen die eine für das
Einsetzen, beispielsweise eine Montagehilfe, und die andere für das Entfernen, beispielsweise
eine Demontagehilfe, geeignet sind.
[0030] Ein Durchmesser des verdickten Endes oder des umgebogenen Endes kann größer sein
als eine Höhe der Haken. Ist der Durchmesser des verdickten bzw. des umgebogenen Endes
größer als die Höhe der Haken, so erfolgt beim Einbringen des verdickten bzw. des
umgebogenen Endes zwischen einen eingesetzten Schallabsorptionskörper und Unterkonstruktion
ein Druck auf den Bereich der Oberfläche des Schallabsorptionskörpers, in dem die
Haken angebracht sind, wodurch sich ein Herausrutschen der Haken aus den Perforationen
ergibt, da sie durch die Maße des verdickten bzw. des umgebogenen Endes ganz aus den
Perforationen der Unterkonstruktion herausgezogen werden. Auch von der Montagehilfsvorrichtung
wird ein lokaler Druck auf die Unterkonstruktion ausgeübt, so dass die Unterkonstruktion
von dem Schallabsorptionskörper wegbewegt wird. Zudem verklemmt sich bei solch einem
Durchmesser das verdickte bzw. das umgebogene Ende nicht in den Öffnungen der Haken.
[0031] Eine Schallabsorptionsvorrichtung umfasst mindestens eine Unterkonstruktion mit Perforationen
und mindestens einen an der Unterkonstruktion angebrachten Schallabsorptionskörper
wie oben oder weiter unten beschrieben, wobei die Haken des Schallabsorptionskörpers
Eingriff in die Perforationen der Unterkonstruktion haben.
[0032] Die Perforationen der Unterkonstruktion können runde, ovale, rechteckige, sechseckige,
achteckige, sternförmige oder schlüssellochähnliche Querschnitte aufweisen. Beispielsweise
sind die Perforationen in einem regelmäßigen Muster angeordnet, wobei die Perforationen
einen Pitch p1 zueinander aufweisen können. Die an dem Schallabsorptionskörper angebrachte
Haken können einen Pitch p2 zueinander aufweisen, der ein positives ganzzahliges Vielfaches
des Pitchs p1 ist, so dass durch diese relative Anordnung von Haken und Perforationen
zueinander der Eingriff der Haken in die Perforationen möglich ist.
[0033] Ein Verfahren zum Einsetzen eines Schallabsorptionskörpers, wie oben oder weiter
unten beschrieben, in eine Unterkonstruktion, die Perforationen umfasst, weist die
folgenden Schritte auf: Einbringen einer Montageseite einer Montagehilfsvorrichtung
in die Unterkonstruktion und danach Einbringen des Schallabsorptionskörpers in die
Unterkonstruktion oder Einbringen des Schallabsorptionskörpers in die Unterkonstruktion
zusammen mit der Montageseite der Montagehilfsvorrichtung; dann Positionieren des
Schallabsorptionskörpers; danach Entfernen der Montagehilfsvorrichtung aus der Unterkonstruktion,
wodurch ein Eingriff der Haken in die Perforationen der Unterkonstruktion erfolgt.
[0034] Wird die Montageseite der Montagehilfsvorrichtung vor dem Schallabsorptionskörper
in die Unterkonstruktion eingebracht, so sind die Perforationen der Unterkonstruktion
durch die Montagehilfsvorrichtung abgedeckt.
[0035] Wird der Schallabsorptionskörper zusammen mit der Montagehilfsvorrichtung in die
Unterkonstruktion eingebracht, so kann die Montagehilfsvorrichtung relativ zu dem
Schallabsorptionskörper zum einen so angeordnet sein, dass beim Einbringen die Haken
des Schallabsorptionskörpers durch die Montageseite der Montagehilfsvorrichtung abgedeckt
werden, wodurch der Eingriff der Haken in die Perforationen unterbunden wird. Die
Montageseite kann eine Platte sein. Zudem werden die Haken durch die Montageseite
der Montagehilfsvorrichtung vor einem mechanischen Einfluss vom Entlangschieben entlang
der Unterkonstruktion geschützt. Besonders vorteilhaft ist die Verwendung der Montagehilfsvorrichtung,
wenn ein Positionieren des Schallabsorptionskörpers beispielsweise durch ein seitliches
Verschieben stattfinden soll. Ist die endgültige Position des Schallabsorptionskörpers
erreicht, kann die Montagehilfsvorrichtung entfernt werden, so dass die Haken in die
Perforationen der Unterkonstruktion eingreifen. Zum anderen kann die Montagehilfsvorrichtung
relativ zu dem Schallabsorptionskörper so angeordnet sein, dass sich eine Kante der
Montageseite in der Krümmung der Haken befindet. Somit kann es zwar zu einem vorübergehenden,
im Allgemeinen teilweisen, Eingreifen der Haken in die Perforationen kommen, aber
die Haken werden trotzdem mittels der Montagehilfsvorrichtung bis zu einer gewünschten
Endposition geschoben. Durch das Entfernen der Montagehilfsvorrichtung können die
Haken in ihrer Endposition dann ganz in Perforationen eingreifen.
[0036] Ein Verfahren zum Entfernen eines eingesetzten Schallabsorptionskörpers, wie oben
oder weiter unten beschrieben, aus einer Unterkonstruktion, die Perforationen umfasst,
umfasst die folgenden Schritte: Einbringen einer Demontageseite einer Montagehilfsvorrichtung
zwischen den angebrachten Schallabsorptionskörper und die Unterkonstruktion, wodurch
die Haken aus den Perforationen der Unterkonstruktion herausrutschen; dann Entfernen
des Schallabsorptionskörpers oder Entfernen des Schallabsorptionskörpers zusammen
mit der Montagehilfsvorrichtung. Die Demontageseite der Montagehilfsvorrichtung kann
ein verdicktes Ende oder ein umgebogenes Ende einer Platte sein.
Kurze Figurenbeschreibung
[0037] Weitere Vorteile und Ausführungsformen ergeben sich aus den beigefügten Zeichnungen.
In den Zeichnungen zeigt:
Figur 1 eine schematische Ansicht von montierten Schallabsorptionskörpern aus dem
Stand der Technik,
Figur 2 eine schematische Ansicht eines erfindungsgemäß montierten Schallabsorptionskörpers,
Figur 3a eine schematische Ansicht eines Schallabsorptionskörpers während der Montage
unter Verwendung einer ersten Ausführungsform einer Montagehilfsvorrichtung,
Figur 3b eine schematische Ansicht eines Schallabsorptionskörpers während der Montage
unter Verwendung einer zweiten Ausführungsform einer Montagehilfsvorrichtung,
Figur 4 eine schematische Ansicht zur Verwendung einer Demontageseite der zweiten
Ausführungsform der Montagehilfsvorrichtung und
Figur 5 die zweite Ausführungsform der Montagehilfsvorrichtung.
Ausführliche Figurenbeschreibung
[0038] Figur 1 zeigt eine schematische Ansicht einer aus dem Stand der Technik bekannten
Befestigungsweise für Schallabsorptionskörper 1 an einer Unterkonstruktion 2, die
Perforationen 3 aufweist. Die Unterkonstruktion 2 ist an einer nicht dargestellten
Wand eines Raums befestigt, der reflexionsarm gestaltet werden soll. Die Teile der
perforierten Unterkonstruktion 2, an und zwischen denen die Schallabsorptionskörper
1 angeordnet sind, sind waagrecht ausgerichtet. Es ist auch möglich, die Unterkonstruktionen
und entsprechend die Schallabsorptionskörper an einer Decke eines Raums anzuordnen.
Zudem ist eine Anordnung an schrägen Wänden und/oder Decken von Räumen möglich.
[0039] Um einen Schallabsorptionskörper 1 an einer Unterkonstruktion 2 zu befestigen, sind
hier zwei Hakenstifte 4 durch Perforationen 3 der Unterkonstruktion 2 geführt und
durchstoßen den Schallabsorptionskörper 1 von oben nach unten und parallel zu der
nicht dargestellten Wand. Statt der vorzugsweise verwendeten zwei Hakenstifte 4 kann
auch eine andere Anzahl von Hakenstiften 4 für die Befestigung eines Schallabsorptionskörpers
1 an einer Unterkonstruktion 2 verwendet werden. Das Einbringen der Hakenstifte 4,
das Durchstoßen der Perforationen 3 und des Schallabsorptionskörpers 1 ist im Allgemeinen
nur seitlich von der freien Seite her möglich.
[0040] Durch diese Art und Weise der Anordnung der Hakenstifte 4 ist es erforderlich, die
Reihenfolge bei der Montage der Schallabsorptionskörper 1 zu beachten, damit die Wand
komplett mit Schallabsorptionskörpern 1 bedeckt werden kann und alle Schallabsorptionskörper
1 mittels Hakenstiften 4 befestigbar sind.
[0041] Figur 2 zeigt eine schematische Ansicht eines erfindungsgemäß eingesetzten Schallabsorptionskörpers
5. Der Schallabsorptionskörper 5 weist umlaufend ein Band 6 auf, das in der gezeigten
Ausführungsform an den Bandrändern auf dem Schallabsorptionskörper 5 mittels Nähten
7 festgenäht und auf der Bandmittellinie zudem mit Nieten 8 befestigt ist.
[0042] An der nach oben weisenden Seite des Schallabsorptionskörpers 5 sind an dem Band
6 Haken 10 mittels Schlaufen 9 angebracht. Die Haken 10 sind derart angeordnet, dass
sie im eingesetzten Zustand des Schallabsorptionskörpers 5 auf der der nicht dargestellten
Wand abgewandten Seite geöffnet und in Perforationen 3 der Unterkonstruktion 2 eingehakt
sind. Durch diese Anordnung sorgen die eingebrachten Haken 10 für einen sicheren Halt
des Schallabsorptionskörpers 5 an der Unterkonstruktion 2 und auch für die Möglichkeit,
die Haken 10 von vorne, d.h. von der Raumseite her mittels Verwendung einer Demontageseite
einer Montagehilfsvorrichtung auszuhaken.
[0043] Die Haken 10 haben jeweils offene Enden, wobei in der Darstellung zwei Haken mittels
einer Querverbindung verbunden sind. Der Abstand der offenen Enden ist so ausgelegt,
dass die Haken 10 in die Perforationen 3 einhaken können. Dieses Einhaken ist daher
nicht nur in einer bestimmten Position des Schallabsorptionskörpers 5 relativ zu der
Unterkonstruktion 2 möglich, sondern in unterschiedlichen Positionen, so dass mittels
mehreren Schallabsorptionskörpern 5 eine Raumwand bzw. Raumdecke lückenlos komplett
abgedeckt werden kann.
[0044] Exemplarisch sind die Perforationen 3 der Unterkonstruktion 2 mit rechteckigem Querschnitt
ausgeführt, wobei die Größe der Perforationen 3 jeweils derart ausgelegt ist, dass
ein oder mehrere Haken 10 eingreifen können und zudem ein Halt des Schallabsorptionskörpers
5 möglich ist, ohne dass er um zu große Strecken in den Perforationen 3 verschiebbar
ist.
[0045] Figur 3a zeigt eine schematische Ansicht eines Schallabsorptionskörpers 5 während
des Einbringens in eine Unterkonstruktion 2 unter Verwendung einer ersten Ausführungsform
einer Montagehilfsvorrichtung 11, wobei die Montagehilfsvorrichtung eine Montageseite
umfasst. Die Montagehilfsvorrichtung 11 wird zusammen mit dem Schallabsorptionskörper
5 oder vor dem Schallabsorptionskörper 5 in die Unterkonstruktion 2 eingebracht, so
dass sie zwischen der Unterkonstruktion 2 und dem Schallabsorptionskörper 5 zu liegen
kommt, wodurch ein Einhaken der Haken in die Perforationen 3 unterbunden wird.
[0046] Die Dicke der Montagehilfsvorrichtung 11 bedingt ein Zusammendrücken des Schallabsorptionskörpers
5 und somit auch des Bereichs der Oberfläche des Schallabsorptionskörpers 5, in dem
die Haken 10 angebracht sind. Somit ist ein Einbringen des Schallabsorptionskörpers
5 zwischen die Unterkonstruktionen 2 möglich, und er kann zum Positionieren verschoben
und ausgerichtet werden, ohne dass es zu einem Einhaken der Haken 10 kommt, da die
Montagehilfsvorrichtung 11 die Perforationen 3 abdeckt. Ist der Schallabsorptionskörper
5 dann in einer gewünschten Position angeordnet, kann die Montagehilfsvorrichtung
11 zwischen der Unterkonstruktion 2 und dem Schallabsorptionskörper 5 herausgezogen
werden. Der zusammengedrückte Schallabsorptionskörper 5 dehnt sich aus, wobei sich
die Haken 10 mit der Oberfläche mitbewegen, so dass die Haken 10 in die Perforationen
3 der Unterkonstruktion 2 einhaken können.
[0047] Figur 3b zeigt eine schematische Ansicht eines Schallabsorptionskörpers 5 während
des Einbringens in eine Unterkonstruktion 2 unter Verwendung einer zweiten Ausführungsform
einer Montagehilfsvorrichtung 12,13, wobei die Montagehilfsvorrichtung 12, 13 eine
Montageseite 12 und eine Demontageseite 13 umfasst. Die Montageseite 12 wird zusammen
mit dem Schallabsorptionskörper 5 oder vor dem Schallabsorptionskörper 5 in die Unterkonstruktion
2 eingebracht, so dass sie zwischen der Unterkonstruktion 2 und dem Schallabsorptionskörper
5 zu liegen kommt, wodurch ein Einhaken der Haken in die Perforationen 3 unterbunden
wird. Die weitere Handhabung erfolgt wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel der Montagehilfsvorrichtung
wie in der Figur 3a beschrieben.
[0048] Figur 4 zeigt eine schematische Ansicht zur Verwendung der Demontageseite 13 der
zweiten Ausführungsform der Montagehilfsvorrichtung 12, 13, wobei die Demontageseite
13 eine Hilfsvorrichtung für das Entfernen eines Schallabsorptionskörpers 5 aus einer
Unterkonstruktion 2 darstellt. Um den Schallabsorptionskörper 5, der wie in der Figur
2 gezeigt mittels der Haken 10 in Perforationen 3 der Unterkonstruktion 2 eingehakt
ist, entfernen zu können, kann die Demontageseite 13 verwendet werden, die ein umgebogenes
Ende 13 aufweist. Der Durchmesser des umgebogenen Endes 13 ist hierbei größer als
die Höhe der Haken 10. Die Montagehilfsvorrichtung 12, 13 wird mit dem gebogenen Ende
13, d.h. der Demontageseite 13, nach vorne zwischen die Unterkonstruktion 2 und den
Schallabsorptionskörper 5 geschoben. Der Schallabsorptionskörper 5 wird dadurch zusammengedrückt
und die Haken 10 bewegen sich mit der Oberfläche mit, wodurch die Haken 10 aus den
Perforationen 3 der Unterkonstruktion 2 herausrutschen. Ein auf diese Art gelöster
Schallabsorptionskörper 5 kann dann alleine, wobei die Montagehilfsvorrichtung 12,13
noch in die Unterkonstruktion 2 eingebracht ist, oder zusammen mit der Montagehilfsvorrichtung
12, 13 aus der Unterkonstruktion 2 herausgezogen werden.
[0049] Figur 5 zeigt die zweite Ausführungsform der Montagehilfsvorrichtung 12, 13 mit einer
Montageseite 12, die als Platte 12 ausgeführt ist, und einer Demontageseite 13, die
als ein umgebogenes Ende 13 der Platte 12 ausgeführt ist. Die in Figur 5 dargestellte
Ausführungsform entspricht somit einer Montagehilfsvorrichtung 12, 13, die sowohl
für das Einsetzten als auch das Entfernen eines Schallabsorptionskörpers 5 geeignet
ist.
1. Schallabsorptionskörper (5) gekennzeichnet durch daran angebrachte Haken (10), die von einem Bereich einer Oberfläche des Schallabsorptionskörpers
(5) hervorstehen und die derart mit der Oberfläche verbunden sind, dass bei einem
Druck zumindest auf den Bereich sich die Haken (10) mit der Oberfläche mitbewegen
und sich die Haken (10) aus Perforationen (3) einer Unterkonstruktion (2) herausbewegen
können.
2. Schallabsorptionskörper nach Anspruch 1, wobei die Haken (10) an dem Schallabsorptionskörper
(5) mittels Einnadelung angebracht sind.
3. Schallabsorptionskörper nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Schallabsorptionskörper
(5) ein Band umfasst, an dem die Haken (10) mittels Einnadelung oder Schlaufen angebracht
sind, wobei das Band an dem Schallabsorptionskörper angenäht, angenietet und/oder
angeklebt ist.
4. Schallabsorptionskörper nach Anspruch 1, wobei der Schallabsorptionskörper (5) eine
Umhüllung umfasst, wobei die Umhüllung beispielsweise aus nichtbrennbaren Fasern besteht,
vorzugsweise aus Glasseide- oder Glasfilamentgewebe.
5. Schallabsorptionskörper nach Anspruch 4, wobei die Haken (10) an der Umhüllung angebracht
sind, wobei die Haken (10) vorzugsweise an der Umhüllung mittels Einnadelung oder
Schlaufen (9) angebracht sind, wobei die Schlaufen (9) vorzugsweise nicht brennbar
sind.
6. Schallabsorptionskörper nach Anspruch 4 oder 5, wobei der Schallabsorptionskörper
(5) ein Band (6) auf der Umhüllung umfasst, an dem die Haken (10) angebracht sind,
wobei das Band (6) vorzugsweise nicht brennbar ist,
wobei die Haken (10) vorzugsweise an dem Band mittels Schlaufen (9) angebracht sind,
wobei die Schlaufen (9) vorzugsweise nicht brennbar sind.
7. Schallabsorptionskörper nach Anspruch 6, wobei das Band (6) an der Umhüllung angenäht,
angenietet und/oder angeklebt ist.
8. Schallabsorptionskörper nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei der Schallabsorptionskörper
einen quaderförmigen Schaft mit mindestens einem keilförmigen Oberteil oder mindestens
einem pyramidenförmigen Oberteil umfasst.
9. Schallabsorptionskörper nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei der Schallabsorptionskörper
(5) ein offenporiges Material umfasst, vorzugsweise Fasermaterial, wie Mineralfaser.
10. Schallabsorptionskörper nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei die Oberfläche des
Schallabsorptionskörpers (5) imprägniert ist.
11. Schallabsorptionskörper nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei der Schallabsorptionskörper
(5) temperaturbeständig ist, beispielsweise in einem Temperaturbereich von - 20°C
bis +120 °C.
12. Schallabsorptionskörper nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei der Schallabsorptionskörper
(5) und/oder die Haken (10) nicht brennbar sind.
13. Vorrichtung gekennzeichnet durch einen Schallabsorptionskörper nach einem der Ansprüche 1 bis 12 und eine Montagehilfsvorrichtung
(11, 12, 13), wobei die Montagehilfsvorrichtung (11, 12, 13) in Form einer Platte
(11, 12) mit einem verdickten Ende oder einem umgebogenen Ende (13) vorliegt.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, wobei ein Durchmesser des verdickten Endes oder des
umgebogenen Endes (13) größer ist als eine Höhe der Haken (10).
15. Schallabsorptionsvorrichtung umfassend mindestens eine Unterkonstruktion (2) mit Perforationen
(3),
gekennzeichnet durch
mindestens einen an der Unterkonstruktion (2) angebrachten Schallabsorptionskörper
(5) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei die Haken (10) des Schallabsorptionskörpers
(5) Eingriff in die Perforationen (3) der Unterkonstruktion (2) haben.
16. Verfahren zum Einsetzen eines Schallabsorptionskörpers (5) nach einem der Ansprüche
1 bis 12 in eine Unterkonstruktion (2), die Perforationen (3) umfasst, mit den Schritten:
- Einbringen einer Montageseite (11, 12) einer Montagehilfsvorrichtung (11, 12, 13)
in die Unterkonstruktion (2) und danach Einbringen des Schallabsorptionskörpers (5)
in die Unterkonstruktion (2) oder Einbringen des Schallabsorptionskörpers (5) in die
Unterkonstruktion (2) zusammen mit der Montageseite (11, 12) der Montagehilfsvorrichtung
(11, 12, 13),
- dann Positionieren des Schallabsorptionskörpers (5),
- danach Entfernen der Montagehilfsvorrichtung (11, 12, 13) aus der Unterkonstruktion
(2), wodurch ein Eingriff der Haken (10) in die Perforationen (3) der Unterkonstruktion
(2) erfolgt.
17. Verfahren zum Entfernen eines eingesetzten Schallabsorptionskörpers (5) nach einem
der Ansprüche 1 bis 12 aus einer Unterkonstruktion (2), die Perforationen (3) umfasst,
mit den Schritten:
- Einbringen einer Demontageseite (13) einer Montagehilfsvorrichtung (12, 13) zwischen
den angebrachten Schallabsorptionskörper (5) und die Unterkonstruktion (2), wodurch
die Haken (10) aus den Perforationen (3) der Unterkonstruktion (2) herausrutschen,
- dann Entfernen des Schallabsorptionskörpers (5) oder Entfernen des Schallabsorptionskörpers
(5) zusammen mit der Montagehilfsvorrichtung (12, 13).