(19)
(11) EP 2 918 501 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
06.04.2016  Patentblatt  2016/14

(21) Anmeldenummer: 15000526.2

(22) Anmeldetag:  24.02.2015
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B65B 43/36(2006.01)

(54)

Verfahren zum automatischen Öffnen einer Tragetasche sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

Method for automatically opening a handle bag and device for carrying out the method

Procédé d'ouverture automatique de sac et dispositif d'exécution du procédé


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 10.03.2014 CH 3492014

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
16.09.2015  Patentblatt  2015/38

(73) Patentinhaber: Ferag AG
8340 Hinwil (CH)

(72) Erfinder:
  • Brunschwiler, Othmar
    9553 Bettwiesen (CH)

(74) Vertreter: Rentsch Partner AG 
Rechtsanwälte und Patentanwälte Fraumünsterstrasse 9 Postfach 2441
8022 Zürich
8022 Zürich (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A1- 2 334 577
US-A- 3 707 826
GB-A- 752 157
US-A1- 2002 129 585
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung

    TECHNISCHES GEBIET



    [0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der automatisierten Kommissionierung. Sie betrifft ein Verfahren zum automatischen Öffnen einer Tragetasche gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

    [0002] Sie betrifft weiterhin eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.

    STAND DER TECHNIK



    [0003] In vielen Fällen besteht der Wunsch, Waren in einen Beutel oder eine Tasche einzufüllen, die zunächst in einem flachen, zusammengefalteten Zustand, insbesondere stapelweise, vorliegt und dann aufgefaltet und geöffnet werden muss, damit die Ware in den geöffneten Beutel eingefüllt oder eingeschoben werden kann. Derartige Beutel bestehen häufig aus einem Packpapier oder auch Kunststofffolie, die aus einem Zuschnitt durch Falten und Zusammenkleben hergestellt worden ist. Häufig ist an dem Beutel ein flacher, vergleichsweise stabiler Boden ausgebildet, der im zusammengefalteten Zustand seitlich anliegt und zum Öffnen und Befüllen ausgeklappt werden muss. Darüber hinaus sind Beutel bzw. Taschen häufig mit Henkeln ausgerüstet, die entweder im oberen Abschluss des Beutels integriert oder als separate Elemente nach oben herausstehend ausgebildet sein können.

    [0004] Das Öffnen des Beutels bzw. der Tasche kann - wie an der Kasse eines Geschäftes üblich - von Hand vorgenommen werden, wie dies beispielsweise in der Druckschrift US 3,782,073 A beschrieben ist.

    [0005] Es sind aber auch bereits Vorschläge gemacht worden, wie das öffnen und Befüllen maschinell und automatisch vorgenommen werden kann. Dies ist insbesondere von Interesse, wenn das Öffnen und Befüllen im Rahmen einer Kommissionierung von Waren erfolgen soll.

    [0006] Aus der Druckschrift DE 2 028 324 A1 ist ein Einsack-Verfahren bekannt, bei dem ein Satz von in dichter Folge auf einen Halter aufgereihten Beuteln gehalten wird, der Satz kontinuierlich in eine Anschlagstellung gedrückt wird, ein Ende des Beutels geöffnet und dieser Beutel gefüllt wird, während er an dem Halter zurückgehalten wird, und der gefüllte Beutel freigegeben und mechanisch einer Entnahmestation zugeführt wird. Die zugehörige Einsack-Vorrichtung umfasst eine Einrichtung zum Vorschieben eines Beutels in flachem oder zusammengelegtem Zustand an eine Stelle, wo er zum Einfüllen geöffnet werden kann, eine Einrichtung zum Festhalten des Beutels in der offenen Stellung mit der Öffnung nach oben, sowie eine Einrichtung, die den gefüllten Beutel weiterbefördert und ihn in aufrechter Lage hält.

    [0007] Die Druckschrift EP 0 155 060 A2 offenbart eine automatische Füllvorrichtung zum Befüllen von einzelnen Beuteln, bei der die Beutel zunächst vereinzelt werden und dann jeder einzelne Beutel zu einer Vorrichtung transportiert wird, an der die Mündungsöffnung des Beutels geöffnet wird, so dass dann der Beutel befüllt werden kann. Die zugehörige Fülleinrichtung umfasst eine Gebläse zum Einblasen von Luft in die Mündungsöffnung des einzelnen Beutels, wobei das andere Folienteil des Beutels mit Hilfe einer Greifeinrichtung einer Einspannanordnung ergriffen wird.

    [0008] Die Druckschrift US 3,763,628 A beschreibt eine Beutel-Befüllvorrichtung, bei dem der Boden des obersten, auf einem Stapel liegenden Beutels mit einem schwenkbaren Sauggreifer erfasst und aufgeklappt wird, sodass in die sich leicht öffnende Öffnung des Beutels mittels eines Gebläses Luft eingeblasen werden kann, um den liegenden Beutel vollständig für das nachfolgende Befüllen zu öffnen. Nachteilig ist dabei, dass wegen der stationären Arbeitsweise hohe Verarbeitungsgeschwindigkeiten nicht erreicht werden können.

    [0009] Die Druckschrift US 5,782,066 A offenbart eine Vorrichtung zum Befüllen eines Beutels mit Waren aus einem Korb. Die Beutel sind zunächst flach gefaltet und in einem Behälter gestapelt. Ein Beutel wird dann entnommen und in einer Ladestation gehalten. Eine Vorrichtung zum Aufklappen des Bodens setzt am Boden an, während gleichzeitig eine Öffnungsvorrichtung an der Vorderseite des Beutels angreift. Durch Aktivierung beider Vorrichtungen wird der Beutel geöffnet und dann die Ware in den liegenden Beutel von der Seite eingeschoben. Dabei wird der Beutel von einem schwenkbaren Offenhalter offen gehalten. Auch hier können keine hohen Geschwindigkeiten erreicht werden.

    [0010] DE-A- 2 334 577 beschreibt ein Verfahren zum Öffnen einer Tragetasche, wobei die Tragetasche hängend an ihren Henkeln aufgeklappt wird.

    DARSTELLUNG DER ERFINDUNG



    [0011] Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, eine Verfahren und eine Vorrichtung zum automatischen Öffnen einer Tragetasche anzugeben, die deutlich höhere Verarbeitungsgeschwindigkeiten ermöglichen.

    [0012] Diese und andere Aufgaben werden durch die Merkmale der Ansprüche 1 und 9 gelöst.

    [0013] Das erfindungsgemässe Verfahren zum automatischen Öffnen einer oben offenen Tragetasche, die im Bereich der oberen Öffnung mit Henkeln zum Tragen der Tasche ausgestattet ist und unten einen ebenen Boden aufweist, für ein nachfolgendes Befüllen, wobei die Tragetasche sich vor dem Öffnen in einem flachen, zusammengefalteten Zustand befindet, in welchem der Boden an der Vorder- oder Rückwand anliegend umgeklappt ist, ist dadurch gekennzeichnet, dass in einem ersten Schritt die Tragetasche an ihren Henkeln aufgehängt wird, dass in einem zweiten Schritt der angeklappte Boden der hängenden Tragetasche ergriffen wird, dass in einem dritten Schritt der ergriffene Boden von der angeklappten Position in eine quer zur Tragetasche orientierte Position aufgeklappt und in dieser Position gehalten wird, und dass in einem vierten Schritt die hängende Tragetasche mit dem aufgeklappten Boden durch Einblasen von Luft in die obere Öffnung vollständig geöffnet wird.

    [0014] Eine Ausgestaltung des Verfahrens nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Tragetasche während der Ausführung der vier Schritte kontinuierlich in einer vorgegebenen Transportrichtung weiterbewegt wird.

    [0015] Insbesondere ist das Aufklappen des Bodens im dritten Schritt mit der Bewegung der Tragetasche in der vorgegebenen Transportrichtung verknüpft.

    [0016] Vorzugsweise ist die vorgegebene Transportrichtung horizontal orientiert.

    [0017] Eine andere Ausgestaltung des Verfahrens nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Tragetasche im ersten Schritt mit ihren Henkeln an ein hakenförmiges Halteelement gehängt wird, welches den Henkeln beim Öffnen der Tragetasche einen ausreichenden Abstand der Henkel zueinander ermöglicht, und dass im vierten Schritt die Henkel auf dem hakenförmigen Halteelement voneinander weg bewegt werden.

    [0018] Eine weitere Ausgestaltung des Verfahrens nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass im zweiten Schritt der Boden der Tragetasche an seiner Unterseite mittels eines Sauggreifers ergriffen wird.

    [0019] Insbesondere wird beim Ergreifen des Bodens der Tragetasche die Tragetasche im Bereich des Bodens von der anderen Seite mittels eines Gegenhalters abgestützt.

    [0020] Insbesondere wird zum Aufklappen des Bodens der Tragetasche der Sauggreifer mit der Bewegung der Tragetasche in Transportrichtung um eine ortsfeste Schwenkachse verschwenkt.

    [0021] Die erfindungsgemässe Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach der Erfindung ist gekennzeichnet durch eine Aufhängevorrichtung, eine Aufklappvorrichtung und eine Öffnungsvorrichtung, welche in einer Transportrichtung für die Tragetasche hintereinander angeordnet sind und durch Mittel zum Transport der Tragetasche miteinander in Verbindung stehen.

    [0022] Eine Ausgestaltung der Vorrichtung nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Transport der Tragetasche ein in Transportrichtung bewegbares hakenförmiges Halteelement umfassen, und dass die Aufhängevorrichtung zum Einhängen der Tragetasche mit ihren Henkeln in das hakenförmige Halteelement ausgebildet ist.

    [0023] Eine andere Ausgestaltung der Vorrichtung nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Aufklappvorrichtung einen mit Saugköpfen ausgestatteten Sauggreifer umfasst, welcher um eine ortsfeste, horizontale, quer zur Transportrichtung orientierte Schwenkachse in den Transportweg der Tragetasche hinein- und aus dem Transportweg der Tragetasche wieder herausschwenkbar gelagert ist.

    [0024] Insbesondere umfasst die Aufklappvorrichtung einen Gegenhalter, welcher in Transportrichtung vor dem Sauggreifer angeordnet ist und mit einem Kopf in den Transportweg der Tragetasche hinein- und aus dem Transportweg der Tragetasche heraus bewegbar ist.

    [0025] Insbesondere ist der Kopf als horizontal und quer zur Transportrichtung der Tragetasche liegendes, stangeförmiges Element ausgebildet.

    [0026] Eine weitere Ausgestaltung der Vorrichtung nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungsvorrichtung eine Luftdüse umfasst, die von oben auf die Öffnung der Tragetasche gerichtet ist.

    [0027] Insbesondere ist die Luftdüse ortsfest angeordnet und weist eine sich in Transportrichtung der Tragetasche erstreckende, längliche Düsenöffnung auf.

    [0028] Insbesondere weist das hakenförmige Halteelement in der Transportrichtung der Tragetasche eine Länge auf, die dem Abstand der Henkel der Tragetasche im vollständig geöffneten Zustand entspricht

    KURZE ERLÄUTERUNG DER FIGUREN



    [0029] Die Erfindung soll nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen im Zusammenhang mit der Zeichnung näher erläutert werden. Es zeigen:
    Fig. 1
    in einer Frontalansicht (a) und in der Seitenansicht (b) eine beispielhafte Tragetasche (mit aussen liegenden Henkeln) im ungeöffneten gefalteten Zustand;
    Fig. 2
    in einer perspektivischen Ansicht eine Tragetasche mit integrierten Henkeln im geöffneten Zustand;
    Fig. 3
    eine andere beispielhafte Tragetasche mit vier über die Ecken gehenden, externen Henkeln im geöffneten Zustand;
    Fig. 4
    ein Blockschema einer Vorrichtung zum automatischen Öffnen (und Befüllen) einer Tragetasche gemäss einem Ausführungsbeispiel der Erfindung;
    Fig. 5
    in zwei Teilfiguren (a) und (b) zwei aufeinanderfolgende Teilschritte beim Ergreifen des Bodens der Tragetasche gemäss einem Ausführungsbeispiel der Erfindung;
    Fig. 6
    in zwei Teilfiguren (a) und (b) zwei aufeinanderfolgende Teilschritte beim Ausklappen des Bodens der Tragetasche gemäss einem Ausführungsbeispiel der Erfindung;
    Fig. 7
    in zwei Teilansichten (a) und (b) in einer Seitenansicht die Tragetasche mit ausgeklapptem Boden vor und nach dem blasluftgestützten, vollständigen Öffnen der Tasche; und
    Fig. 8
    das beispielhafte Füllen einer geöffneten und mittels Blasluft offen gehaltenen Tasche mit einer Flasche.

    WEGE ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG



    [0030] Fig. 1 zeigt in zwei Teilfiguren 1 (a) und 1 (b) eine für die Erfindung geeignete beispielhafte Tragetasche 10 in einer Frontalansicht (Fig. 1 (a)) und in der Seitenansicht (Fig. 1 (b)). Die Tragetasche 10 befindet sich in dieser Darstellung im ungeöffneten gefalteten Zustand. Die Tragetasche 10 hat eine Vorder- und Rückwand und zwei schmalere Seitenwände, die im zusammengefalteten Zustand (die gestrichelten Linien deuten die innenliegenden Faltlinien an) nicht zu sehen sind. Die Vorderseite ist in Fig. 1(a) mit 13 bezeichnet.

    [0031] Die in Fig. 1 dargestellte Tragetasche 10 hat einen flachen, weitgehend stabilen Boden 11, der im zusammengefalteten Zustand nach oben an die Vorderwand 13 herangeklappt ist und zum Öffnen der Tasche ausgeklappt werden muss. Die Tragetasche 10 besteht häufig aus einem stärkeren Papier, wie es beispielsweise als Packpapier verwendet wird. Sie kann aber auch aus Kunststofffolien aufgebaut sein. Im Beispiel der Fig. 1 sind am oberen offenen Ende der Tragetasche 10 zwei separate Henkel 1 2a und 1 2a an Vorder- bzw. Rückwand angebracht, die nach oben herausstehen und aus einem anderen Material bestehen können, als die übrige Tragetasche.

    [0032] Wie Fig. 2 deutlich macht, können die Henkel 1 2a und 1 2b aber auch in die Vorder- bzw. Rückwand integriert sein, in dem dort entsprechende Eingriffsöffnungen vorgesehen werden. Zusätzlich sind im Henkelbereich bei dieser Lösung meist noch Wandverstärkungen vorhanden, die ein Einreissen der Henkel beim Tragen verhindern. Da die Tasche der Fig. 2 im geöffneten Zustand dargestellt ist, ist hier auch eine Seitenwand 14 sichtbar.

    [0033] Es sind im Rahmen der Erfindung aber auch andere Arten von Tragetaschen denkbar. Fig. 3 zeigt beispielsweise eine Tragetasche 10, die im geöffneten Zustand eine deutlich vergrösserte Breite aufweist. Hier sind über die vier Ecken verteilt vier Henkel 1 2a-d vorgesehen, die als verstärkende Gurte um die Tasche herum weitergeführt sind.

    [0034] Die gezeigten Taschen werden im Rahmen der vorliegenden Erfindung im zusammengefalteten Zustand gestapelt einer Vorrichtung zugeführt, in der die Taschen zunächst vereinzelt werden, so dass nacheinander jede einzelne Tasche aus dem zusammengefalteten Zustand heraus entfaltet, dann geöffnet und schliesslich im geöffneten Zustand mit beliebigen Waren oder Gegenständen befüllt werden kann.

    [0035] Fig. 4 zeigt ein Blockschema einer Vorrichtung 24 zum automatischen Öffnen (und Befüllen) einer Tragetasche gemäss einem Ausführungsbeispiel der Erfindung. Die Öffnungsvorrichtung 24 der Fig. 4 umfasst eine Aufhängevorrichtung 17, eine Aufklappvorrichtung 18, die eigentliche Öffnungsvorrichtung 19 und zwei von üblicherweise mehreren nachfolgenden Befüllvorrichtungen 20, 21, in denen das sukzessive Befüllen der Tragetaschen mit unterschiedlichen Artikeln vorgenommen wird. Die einzelnen Vorrichtungen 17 bis 21 sind in einer Transportrichtung hintereinander angeordnet, so dass die einzelnen Tragetaschen, die der Vorrichtung 24 an einer Tascheneingabe 16 zugeführt werden, nacheinander die verschiedenen Vorrichtungen 17 bis 21 und folgende durchlaufen. Der Transport der Taschen in der, vorzugsweise horizontal orientierten, Transportrichtung (in Fig. 4 von links nach rechts) erfolgt mittels einer nicht näher dargestellten Transportvorrichtung, die beispielsweise auf einer Schiene laufende Wagen oder dgl. umfassen kann. Den Befüllvorrichtungen 20, 21 ist jeweils eine Warenzufuhr 22 zugeordnet, über die zum Befüllen vorgesehene Waren bzw. Artikel zugeführt werden. Darüber hinaus ist für jede Befüllvorrichtung 20, 21 eine Luftzufuhr 23 vorgesehen, über die Blasluft zugeführt wird, die zum Offenhalten der geöffneten Tragetaschen benötigt wird (siehe dazu auch Fig. 8).

    [0036] Die Bewegung der Tragetaschen in Transportrichtung durch die Öffnungsvorrichtung 24 hindurch erfolgt zügig und kontinuierlich, vorzugsweise mit annähernd gleichbleibender Geschwindigkeit, so dass alle Vorgänge beim Öffnen und Befüllen an der vorbeibewegten Tragetasche stattfinden.

    [0037] Die Fig. 5 und 6 zeigen mehrere Schritte beim Aufklappen bzw. Auffalten der zusammengefalteten Tragetaschen 10. Die Tragetaschen 10 hängen dabei bereits in speziellen hakenförmigen Halteelementen 26, die mittels einer (nur angedeuteten) Transportvorrichtung 25 gleichförmig entlang der Transportrichtung bewegt werden und die eingehängten Tragetaschen 10 mitnehmen.

    [0038] Das Aufklappen bzw. Auffalten der Tragetaschen 10 erfolgt in der Aufklappvorrichtung 18. Zuvor sind dazu die Taschen einzeln in der Aufhängevorrichtung 17 mit ihren Henkeln 1 2a,b in die vorbeibewegten Halteelemente 26 eingehängt worden. Ein in der Aufklappvorrichtung durchgeführter wesentlicher Schritt besteht darin, den angeklappten Boden 11 herauszuklappen, so dass er seine endgültige und für das Befüllen notwendige horizontale Endlage einnimmt (Fig. 6(b)). Dazu wird der Boden 11 gemäss Fig. 5 mittels eines pneumatisch arbeitenden Sauggreifers 30 an seiner Unterseite ergriffen und dann durch ein Schwenken des Sauggreifers 30 um eine durch ein Schwenklager 34 definierte horizontale und zur Transportrichtung senkrecht orientierte Schwenkachse herausgeklappt. Der Sauggreifer 30 weist dazu mehrere auf einer Trägerplatte 32 verteilt angeordnete Saugköpfe 31 auf, die gegen die Unterseite des Bodens 11 gedrückt werden. Damit der Saugmechanismus an dem Boden 11 der frei hängenden Tragetasche 10 erfolgreich angreifen kann, wird gleichzeitig mit dem gegenläufigen Einschwenken des Sauggreifers 30 in die Transportbahn der Tragetasche 10 von der anderen Seite ein Gegenhalter 27 aktiviert, der mittels eines Arbeitszylinders 28 zum Gegenhalten einen Kopf 29 gegen den dem Boden 11 gegenüberliegenden Bereich der Tragetasche 10 drückt.

    [0039] Liegen gemäss Fig. 5(b) der Kopf 29 des Gegenhalters 27 und die Saugköpfe 31 des Sauggreifers 30 an der Tragetasche 10 an, kann sich der Sauggreifer 30 an der Unterseite des Bodens 11 festsaugen. Beim Weiterbewegen der Tragetasche 10 in Transportrichtung schwenkt der Sauggreifer 30 um seine Schwenkachse herum aus der Transportbahn der Tragetasche 10 heraus (Fig. 6(a) -> Fig. 6(b)), bis der Boden 11 in seine endgültige horizontale Lage kommt (Fig. 6(b)).

    [0040] Gleichzeitig mit dem Herausklappen des Bodens 11 löst sich auch der eingefaltete Zustand der Tragetasche 10 ein wenig, so dass sich im oberen Bereich der Tragetasche 10 eine schmale Öffnung auftut, die zum eigentlichen Öffnen der Tasche herangezogen werden kann. Dies passiert gemäss Fig. 7 in der Öffnungsvorrichtung 19, in der die im Bodenbereich aufgefaltete Tasche unter einer Luftdüse 35 vorbeibewegt wird, die Blasluft 36 in die schmale Öffnung der Tasche einbläst (Fig. 7(a)) und damit die Tragetasche 10 vollständig öffnet (Fig. 7(b)). Diese vollständige Öffnung wird dadurch ermöglicht, dass die Henkel 12a,b auf dem hakenförmigen Halteelement 26 genügend weit auseinanderrutschen können. Dazu weist das hakenförmige Halteelement 26 in der Transportrichtung der Tragetasche 10 eine Länge auf, die dem Abstand der Henkel 12a,b der Tragetasche 10 im vollständig geöffneten Zustand entspricht.

    [0041] Ist die Tragetasche gemäss Fig. 7(b) vollgeöffnet, bewegt sich die geöffnete Tragetasche 10 zur ersten Befüllvorrichtung 20 weiter, die beispielhaft in Fig. 8 wiedergegeben ist. Auch in jeder Befüllvorrichtung 20, 21 ist vorzugsweise eine Luftdüse 37 vorgesehen, die durch Eindüsen von Blasluft 36, die über eine Zuleitung 38 zugeführt wird, während des Befüllvorgangs die Tragetasche 10 offenhält, so dass (im Beispiel der Fig. 8) eine Flasche 39 in die Tasche eingeworfen werden kann. Dabei ist es zweckmässig die Tragetasche 20 bodenseitig durch eine Unterstützungsfläche 40 abzustützen, damit der Boden 11 beim Füllen nicht nachgibt oder beschädigt wird.

    [0042] Ist die Tragetasche 10 schliesslich nach Durchlaufen mehrere Befüllvorrichtungen mit den vorbestimmten Artikeln gefüllt, kann sie entweder am Halteelement 26 hängend weitertransportiert werden, oder wird ausgehängt, indem bei abgesetzter Tragetasche das Haltelement 26 nach oben aus den Henkeln 12a,b herausgeschwenkt wird.


    Ansprüche

    1. Verfahren zum automatischen Öffnen einer oben offenen Tragetasche (10), die im Bereich der oberen Öffnung (15) mit Henkeln (12a-d) zum Tragen der Tasche ausgestattet ist und unten einen ebenen Boden (11) aufweist, für ein nachfolgendes Befüllen, wobei die Tragetasche (10) sich vor dem Öffnen in einem flachen, zusammengefalteten Zustand befindet, in welchem der Boden (11) an der Vorder- oder Rückwand (13) anliegend umgeklappt ist, dadurch gekennzeichnet, dass in einem ersten Schritt die Tragetasche (10) an ihren Henkeln (12a-d) aufgehängt wird, dass in einem zweiten Schritt der angeklappte Boden (11) der hängenden Tragetasche (10) ergriffen wird, dass in einem dritten Schritt der ergriffene Boden (11) von der angeklappten Position in eine quer zur Tragetasche (10) orientierte Position aufgeklappt und in dieser Position gehalten wird, und dass in einem vierten Schritt die hängende Tragetasche (10) mit dem aufgeklappten Boden (11) durch Einblasen von Luft in die obere Öffnung (15) vollständig geöffnet wird.
     
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragetasche (10) während der Ausführung der vier Schritte kontinuierlich in einer vorgegebenen Transportrichtung weiterbewegt wird.
     
    3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufklappen des Bodens (11) im dritten Schritt mit der Bewegung der Tragetasche (10) in der vorgegebenen Transportrichtung verknüpft ist.
     
    4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die vorgegebene Transportrichtung horizontal orientiert ist.
     
    5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragetasche (10) im ersten Schritt mit ihren Henkeln (12a-d) an ein hakenförmiges Halteelement (26) gehängt wird, welches den Henkeln (12a-d) beim Öffnen der Tragetasche (10) einen ausreichenden Abstand der Henkel (1 2a-d) zueinander ermöglicht, und dass im vierten Schritt die Henkel (12a-d) auf dem hakenförmigen Halteelement (26) voneinander weg bewegt werden.
     
    6. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass im zweiten Schritt der Boden (11) der Tragetasche (10) an seiner Unterseite mittels eines Sauggreifers (30) ergriffen wird.
     
    7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass beim Ergreifen des Bodens (11) der Tragetasche (10) die Tragetasche (10) im Bereich des Bodens (11) von der anderen Seite mittels eines Gegenhalters (27) abgestützt wird.
     
    8. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zum Aufklappen des Bodens (11) der Tragetasche (10) der Sauggreifer (30) mit der Bewegung der Tragetasche (10) in Transportrichtung um eine ortsfeste Schwenkachse (34) verschwenkt wird.
     
    9. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch eine Aufhängevorrichtung (17), eine Aufklappvorrichtung (18) und eine Öffnungsvorrichtung (19), welche in einer Transportrichtung für die Tragetasche (10) hintereinander angeordnet sind und durch Mittel zum Transport der Tragetasche (10) miteinander in Verbindung stehen.
     
    10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Transport der Tragetasche (10) ein in Transportrichtung bewegbares hakenförmiges Halteelement (26) umfassen, und dass die Aufhängevorrichtung (17) zum Einhängen der Tragetasche (10) mit ihren Henkeln (12a-d) in das hakenförmige Halteelement (26) ausgebildet ist.
     
    11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufklappvorrichtung (18) einen mit Saugköpfen (31) ausgestatteten Sauggreifer (30) umfasst, welcher um eine ortsfeste, horizontale, quer zur Transportrichtung orientierte Schwenkachse (34) in den Transportweg der Tragetasche (10) hinein- und aus dem Transportweg der Tragetasche (10) wieder herausschwenkbar gelagert ist.
     
    12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufklappvorrichtung einen Gegenhalter (27) umfasst, welcher in Transportrichtung vor dem Sauggreifer (30) angeordnet ist und mit einem Kopf (29) in den Transportweg der Tragetasche (10) hinein- und aus dem Transportweg der Tragetasche (10) heraus bewegbar ist.
     
    13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf (29) als horizontal und quer zur Transportrichtung der Tragetasche (10) liegendes, stangeförmiges Element ausgebildet ist.
     
    14. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungsvorrichtung (19) eine Luftdüse (35) umfasst, die von oben auf die Öffnung (15) der Tragetasche (10) gerichtet ist.
     
    15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftdüse (35) ortsfest angeordnet ist und eine sich in Transportrichtung der Tragetasche (10) erstreckende, längliche Düsenöffnung aufweist.
     
    16. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das hakenförmige Halteelement (26) in der Transportrichtung der Tragetasche (10) eine Länge aufweist, die dem Abstand der Henkel (12a-d) der Tragetasche (10) im vollständig geöffneten Zustand entspricht.
     


    Claims

    1. A method for automatic opening of an open top carrier bag (10), which is provided in the region of the upper opening (15) with handles (12a-d) for carrying the bag and has at the bottom a flat base (11), for subsequent filling, wherein before the carrier bag (11) is opened it is in a flat, folded state in which the base (11) is folded over to rest against the front or rear wall (1), characterized in that in a first step the carrier bag (10) is suspended by its handles (12a-d), that in a second step the folded-up base (11) of the suspended carrier bag (10) is gripped, that in a third step the gripped base (11) is folded out from the folded-up position into a position oriented transversely with respect to the carrier bag (10) and is held in this position, and that in a fourth step the suspended carrier bag (10) with the base (11) folded out is opened completely by blowing air into the top opening (15).
     
    2. Method according to claim 1, characterized in that while the four steps are being carried out the carrier bag (10) is moved on continuously in a predetermined transport direction.
     
    3. Method according to claim 2, characterized in that the folding-out of the base (11) in the third step is linked to the movement of the carrier bag (10) in the predetermined transport direction.
     
    4. Method according to claim 2, characterized in that the predetermined transport direction is oriented horizontally.
     
    5. Method according to claim 1, characterized in that in the first step the carrier bag (10) is suspended by its handles (12a-d) on a hook-like holding element (26) which allows sufficient spacing of the handles (12a-d) relative to one another when the carrier bag (10) is opened, and that in the fourth step the handles (12a-d) are moved away from one another on the hook-like holding element (26).
     
    6. Method according to claim 2, characterized in that in the second step the base (11) of the carrier bag (10) is gripped on its underside by means of a suction gripper (30).
     
    7. Method according to claim 6, characterized in that when the base (11) of the carrier bag (10) is gripped the carrier bag (10) is supported in the region of the base (11) from the other side by means of a counter-holder (27).
     
    8. Method according to claim 6, characterized in that for folding-out of the base (11) of the carrier bag (10) the suction gripper (30) is pivoted about a stationary pivot axis with the movement of the carrier bag (10) in the transport direction.
     
    9. Apparatus for carrying out the method according to one of claims 1 to 8, characterized by a suspension device (17), a folding-out device (18) and an opening device (19) which are disposed one behind the other in a transport direction for the carrier bag (10) and are connected to one another by means for transporting the carrier bag (10).
     
    10. Apparatus according to claim 9, characterized in that the means for transporting the carrier bag (10) comprise a hook-like holding element (26) which is movable in the transport direction, and that the suspension device (17) is designed for suspension of the carrier bag (10) by its handles (12a-d) in the hook-like holding element (26).
     
    11. Apparatus according to claim 9, characterized in that the folding-out device (18) comprises a suction gripper (30) which is provided with suction heads (31) and which is mounted so that it can be pivoted about a stationary, horizontal axis (3A) oriented transversely with respect to the transport direction, into the transport path of the carrier bag (10) and out of the transport path of the carrier bag (10) again.
     
    12. Apparatus according to claim 11, characterized in that the folding-out device comprises a counter-holder (27) which is disposed in front of the suction gripper (30) in the transport direction and can be moved with a head (29) into the transport path of the carrier bag (10) and out of the transport path of the carrier bag (10).
     
    13. Apparatus according to claim 12, characterized in that the head (29) is designed as a rod-like element lying horizontally and transversely with respect to the transport direction of the carrier bag (10).
     
    14. Apparatus according to claim 9, characterized in that the opening device (19) comprises an air nozzle (35) which is directed from above onto the opening (15) of the carrier bag (10).
     
    15. Apparatus according to claim 14, characterized in that the air nozzle (35) is disposed stationary and has an elongate nozzle orifice extending in the transport direction of the carrier bag (10).
     
    16. Apparatus according to claim 10, characterized in that the hook-like holding element (26) has, in the transport direction of the carrier bag (10), a length which corresponds to the spacing of the handles (12a-d) of the carrier bag (10) in the completely opened state.
     


    Revendications

    1. Procédé pour l'ouverture automatique d'un sac de transport (10) ouvert sur le haut, lequel est pourvu d'anses (12a-d) dans la région de l'ouverture supérieure (15) pour porter le sac, et présente un fond plat (11) sur le bas pour un remplissage ultérieur, le sac de transport (10) se trouvant dans un état plat et plié avant l'ouverture, dans lequel le fond (11) est rabattu de manière à s'appliquer sur la paroi avant ou arrière (13), caractérisé en ce que dans une première étape, le sac de transport (10) est suspendu par ses anses (12a-d), en ce que dans une deuxième étape, le fond rabattu (11) du sac de transport (10) suspendu est saisi, en ce que dans une troisième étape, le fond saisi (11) est déplié d'une position rabattue vers une position orientée transversalement au sac de transport (10) et maintenu dans cette position, et en ce que dans une quatrième étape, le sac de transport (10) suspendu avec le fond (11) déplié est entièrement ouvert par insufflation d'air dans l'ouverture supérieure (15).
     
    2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le sac de transport (10) est déplacé en continu dans une direction de transport prédéfinie pendant l'exécution des quatre étapes.
     
    3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que le dépliage du fond (11) au cours de la troisième étape est associé au déplacement du sac de transport (10) dans une direction de transport prédéfinie.
     
    4. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que la direction de transport prédéfinie est orientée horizontalement.
     
    5. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au cours de la première étape, le sac de transport (10) est suspendu par ses anses (12a-d) à un élément de retenue en forme de crochet (26) permettant aux anses (12a-d) de bénéficier d'un espacement suffisant entre les anses (12a-d) lors de l'ouverture du sac de transport (10), et en ce qu'au cours de la quatrième étape, les anses (12a-d) sur l'élément de retenue en forme de crochet (26) sont éloignées l'une de l'autre.
     
    6. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'au cours de la deuxième étape, le fond (11) du sac de transport (10) est saisi par sa face inférieure à l'aide d'une ventouse (30).
     
    7. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce que lors de la saisie du fond (11) du sac de transport (10), le sac de transport (10) est supporté dans la région du fond (11) par l'autre côté à l'aide d'un contre-support (27).
     
    8. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce que pour l'ouverture du fond (11) du sac de transport (10), la ventouse (30) est pivotée autour d'un axe de pivotement fixe (34) avec le mouvement du sac de transport (10) dans la direction de transport.
     
    9. Dispositif destiné à l'exécution du procédé selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé par un dispositif de suspension (17), un dispositif de dépliage (18) et dispositif d'ouverture (19), lesquels sont installés les uns derrière les autres dans une direction de transport pour le sac de transport (10) et reliés les uns aux autres par des moyens destinés au transport du sac de transport (10).
     
    10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce que les moyens destinés au transport du sac de transport (10) comprennent un élément de retenue en forme de crochet (26) déplaçable dans la direction de transport, et en ce que le dispositif de suspension (17) est conçu pour accrocher le sac de transport (10) par ses anses (12a-d) à l'élément de retenue en forme de crochet (26).
     
    11. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce que le dispositif de dépliage (18) comprend une ventouse (30) équipée de têtes d'aspiration (31), laquelle est montée de façon à pouvoir pivoter autour d'un axe de pivotement fixe horizontal (34) orienté transversalement à la direction de transport, vers le trajet de transport du sac de transport (10) et de nouveau à distance du trajet de transport du sac de transport (10).
     
    12. Dispositif selon la revendication 11, caractérisé en ce que le dispositif de dépliage comprend un contre-support (27), lequel est agencé en amont de la ventouse (30) dans la direction de transport et peut se déplacer avec une tête (29) vers le trajet de transport du sac de transport (10) et à distance du trajet de transport du sac de transport (10).
     
    13. Dispositif selon la revendication 12, caractérisé en ce que la tête (29) est conçue comme un élément en forme de barre, s'étendant horizontalement et transversalement à la direction de transport du sac de transport (10).
     
    14. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce que le dispositif d'ouverture (19) comprend une buse d'air (35) dirigée d'en-haut vers l'ouverture (15) du sac de transport (10).
     
    15. Dispositif selon la revendication 14, caractérisé en ce que la buse d'air (35) est agencée fixement et présente une ouverture de buse oblongue s'étendant dans la direction de transport du sac de transport (10).
     
    16. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce que dans la direction de transport du sac de transport (10), l'élément de retenue en forme de crochet (26) présente une longueur correspondant à la distance les anses (12a-d) du sac de transport (10) dans l'état complètement ouvert.
     




    Zeichnung


























    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente