[0001] Die Erfindung betrifft eine steckbare Gerätekombination zum Schutz eines elektrischen
Netzes vor Überspannungen oder Überströmen, mit einem Gerätesockel und mit mindestens
einem auf den Gerätesockel aufsteckbaren Steckmodul, wobei der Gerätesockel ein Grundgehäuse
mit einer Ausnehmung zur Aufnahme des Steckmoduls, Anschlussklemmen für die Leiter
des zu schützenden Netzes und mit den Anschlussklemmen verbundene Steckkontakte aufweist,
wobei das Steckmodul ein Steckergehäuse, ein in dem Steckergehäuse angeordnetes Schutzelement,
insbesondere einen Blitzstrom- und/oder Überspannungsableiter, und zu den Steckkontakten
korrespondierende Anschlusssteckkontakte aufweist und wobei mindestens eine zwischen
dem Gerätesockel und dem Steckmodul wirkende Rastverbindung vorgesehen ist.
[0002] Für die Betriebssicherheit von elektrischen Anlagen, Maschinen und Geräten ist die
permanente ordnungsgemäße Energieversorgung von besonderer Bedeutung. Um beispielsweise
einen Stillstand einer Anlage oder eines Anlagenteils zu verhindern oder die Gefahr
der Beschädigung eines elektrischen Netzes oder eines an das elektrische Netz angeschlossenen
Verbrauchers möglichst gering zu halten, muss eine Schädigung des Netzes und der Verbraucher
durch Überspannungen oder dauerhaft anstehende Überströme, nämlich Überlastströme
oder Kurzschlussströme, verhindert werden. Hierzu werden Überspannungsschutzgeräte
und Geräteschutzschalter verwendet, die bei Überspannungen bzw. Überlast oder Kurzschluss
die transiente Überspannung ableiten oder den fehlerhaften Stromkreis selektiv abschalten,
so dass eine Beschädigung der angeschlossenen Geräte verhindert wird und andere Anlagenteile
nach Möglichkeit weiter funktionsbereit bleiben.
[0003] Sowohl Überspannungsschutzgeräte als auch Geräteschutzschalter werden in der Praxis
häufig als steckbare Gerätekombinationen mit einem Gerätesockel als Unterteil und
einem Steckmodul als Oberteil ausgebildet. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung kann
es sich bei der steckbaren Gerätekombination sowohl um ein Überspannungsschutzgerät
als auch um einen Geräteschutzschalter handeln, unabhängig davon, dass nachfolgend
in erster Linie ein Überspannungsschutzgerät als steckbare Gerätekombination beschrieben
wird.
[0004] Bei bekannten Überspannungsschutzgeräten dient der Gerätesockel, der beispielsweise
auf einer Tragschiene montiert werden kann, zum Anschluss an die elektrischen Leitungen.
Zur Installation eines solchen Überspannungsschutzgeräts, welches beispielsweise die
phasenführenden Leiter L1, L2, L3 sowie den Neutralleiter N und gegebenenfalls auch
den Erdleiter PE schützen soll, sind an dem Gerätesockel entsprechende Anschlussklemmen
für die einzelnen Leiter vorgesehen. Bei den bekannten Überspannungsschutzgeräten
ist der Gerätesockel etwa U-förmig ausgebildet, wobei an einen Schenkel die Anschlussklemmen
für die Phasenleiter und den Neutralleiter und an dem anderen Anschlussschenkel die
Anschlussklemme für den Erdleiter angeordnet sind. Das Grundgehäuse des Gerätesockels
weist eine Ausnehmung auf, deren Abmessungen an die Außenabmessungen des Steckmoduls
angepasst sind, so dass das Steckmodul in die Ausnehmung eingesteckt werden kann.
[0005] Zur einfachen mechanischen und elektrischen Kontaktierung des Gerätesockels mit dem
Steckmodul, in dem das eigentliche Schutzelement angeordnet ist, weist der Gerätesockel
mit den Anschlussklemmen verbundene Steckerbuchsen und das Steckmodul korrespondierende
Steckerstifte auf, so dass das Steckmodul auf den Gerätesockel aufsteckbar ist. Durch
die Steckbarkeit des in dem Steckmodul angeordneten Überspannungsschutzelements besteht
die Möglichkeit, das Steckmodul im Fehlerfall oder bei Revisions- oder Wartungsarbeiten
auszutauschen, ohne dass die an den Anschlussklemmen des Gerätesockels angeschlossenen
Leiter abgetrennt werden müssen.
[0006] Im Fehler- bzw. Überlastfall kann kurzfristig ein Stoß- oder Kurzschlussstrom fließen,
der den Nennstrom des Netzes um ein vielfaches übersteigt. Aufgrund des hohen Kurzschlussstromes
kommt es dann zu starken magnetischen Kräften, so dass das Überspannungsschutzelement
aus dem Geräteunterteil herausgedrückt werden kann. Entsprechendes gilt auch während
einer Arbeitsprüfung, bei der das Überspannungsschutzgerät mit Impulsströmen beaufschlagt
wird, deren Amplitude die Amplitude eines Kurzschlussstromes übersteigen kann.
[0007] Bei den bekannten Überspannungsschutzgeräten besteht daher die Gefahr, dass die Steckmodule
nach einer Arbeitsprüfung sowie im Fehler- bzw. Überlastfall aus dem Gerätesockel
herausspringen bzw. angehoben werden. Darüber hinaus kann es auch bei starken Vibrationen
zu einem Lösen der Steckverbindung zwischen dem Gerätesockel und dem Steckmodul kommen,
so dass der ordnungsgemäße elektrische Anschluss des Steckmoduls nicht mehr sicher
gewährleistet werden kann. Dies kann dadurch verhindert werden, dass die Steckerbuchsen
und die Steckerstifte so ausgebildet sind, dass zwischen ihnen im gesteckten Zustand
ein Kraft- oder Formschluss besteht, der durch die Ausbildung einer Verdickung an
den Steckerstiften noch verstärkt werden kann. Nachteilig ist hierbei jedoch, dass
ein Steckmodul dann nur mit relativ großem Kraftaufwand in den Gerätesockel eingesteckt
und bei einem gewollten Austausch nur mit noch größerem Kraftaufwand aus dem Gerätesockel
herausgezogen werden kann. Zwar können die beim Stecken und Ziehen zu überwindenden
Reibkräfte durch eine gezielte Oberflächenbearbeitung der Steckerstifte oder der Steckerbuchsen
etwas verringert werden, dies ist jedoch mit einem erhöhten Aufwand und mit erhöhten
Kosten verbunden.
[0008] Aus der
DE 10 2008 021 210 B4 ist eine steckbare Gerätekombination in Form eines Überspannungsschutzgeräts bekannt,
bei der das steckbare Überspannungsschutzelement ein oder zwei Federelemente als Verriegelungselement
aufweist. Das Steckmodul weist dabei ein Innengehäuse und ein gegenüber dem Innengehäuse
begrenzt verschiebbares Außengehäuse auf. Mit Hilfe eines am haubenförmigen Außengehäuse
angeordneten Keils als Betätigungselement können die freien Enden der Federelemente
auseinandergedrückt werden, wenn sich das Außengehäuse in seiner unteren Position
befindet, so dass sich die freien Enden der Federelemente kraftschlüssig in am Gerätesockel
ausgebildeten Führungsrippen verkeilen. Soll das steckbare Überspannungsschutzelement
ausgetauscht werden, so muss das Außengehäuse aus seiner unteren Position in seine
obere Position angehoben werden, wodurch sich auch das Ende des Betätigungsteils nach
oben bewegt, so dass das Federelement oder die beiden Federelemente in ihre ursprüngliche
Position zurückfedern können, wodurch die kraftschlüssige Verbindung zwischen den
freien Enden der Federelemente und den Führungsrippen des Gerätesockels gelöst wird.
[0009] Ein als steckbare Gerätekombination ausgebildetes Überspannungsschutzgerät ist auch
aus der
DE 10 2008 017 423 A1 bekannt. Auch bei diesem Überspannungsschutzgerät ist das das Überspannungsschutzelement
aufweisende Steckmodul in einen Gerätesockel einsteckbar und im eingesteckten Zustand
darin verriegelbar. Die Verriegelung des Steckmoduls in dem Gerätesockel erfolgt dabei
mit Hilfe eines in einem der Schenkel des Gerätesockels gelagerten Drehriegels, der
ein vorstehendes Zungenteil aufweist. Nach dem Einstecken des Steckmoduls in die Aufnahme
des Gerätesockels kann das Steckmodul dadurch in seiner Position verriegelt werden,
dass der Drehriegel mit Hilfe eines Werkzeugs verdreht wird, wobei das Zungenteil
des Drehriegels in eine korrespondierende Nut im Steckmodul eingreift. Soll das Steckmodul
ausgetauscht werden, so muss der Drehriegel wiederum verdreht werden, so dass sich
dessen Zungenteil aus der Nut im Steckmodul herausbewegt und in eine entsprechende
Nut bzw. Öffnung im Schenkel des Gerätesockels hineinschwenkt. Diese Art der Verriegelung
des Steckmoduls in dem Gerätesockel weist den Nachteil auf, dass zum Verriegeln und
Entriegeln des Steckmoduls in dem Gerätesockel der Drehriegel verdreht werden muss,
was einen zusätzlichen Montageschritt bedeutet.
[0010] Auch aus der
WO 2014/021788 A1 ist eine steckbare Gerätekombination bekannt, bei der zwischen dem Gerätesockel und
einem Steckmodul eine Verriegelung vorgesehen ist. Das Steckergehäuse ist dazu teilweise
doppelwandig ausgebildet, wobei in den Freiraum zwischen den beiden Wänden eine Platte,
ein Stellglied und eine Feder angeordnet sind. Das Stellglied weist an seiner der
Platte zugewandten Innenseite und an seiner Außenseite jeweils eine Nase auf, wobei
die äußere Nase durch eine in der äußeren Wand des Steckergehäuses ausgebildete längliche
Öffnung herausragt. In der Platte ist eine schräge Längsnut ausgebildet ist, in der
die innere Nase des Stellglieds eingreift. In einer Seitenwand des Gehäuse des Gerätesockels
ist eine Ausnehmung ausgebildet, die einen V-förmigen ersten Abschnitt und eine senkrecht
zur Einsteckrichtung des Steckmoduls verlaufenden länglichen zweiten Abschnitt aufweist.
Wird das Steckergehäuse in den Gerätesockel eingesteckt, so wird die äußere Nase des
Stellglieds durch den V-förmigen ersten Abschnitts der Ausnehmung im Gerätesockel
innerhalb der länglichen Öffnung in der äußeren Wand des Steckergehäuses verschoben,
bis sie in den länglichen zweiten Abschnitt gelangt, wodurch das Steckmodul gegen
Herausziehen gesichert ist.
[0011] Durch die Anordnung der Platte im Freiraum zwischen den beiden Wänden des Steckergehäuses
und die Verschiebung des Stellglieds senkrecht zur Einsteckrichtung des Steckmoduls
in der länglichen Öffnung in der äußeren Wand des Steckergehäuses kann es beim Einsteckern
des Steckmoduls in den Gerätesockel zu einem Verkanten des Stellgliedes oder der Platte
und damit zu einer Beeinträchtigung des Einsteckvorgangs kommen. Darüber hinaus werden
mit dem Stellglied, der Platte und der Feder mehrere zusätzliche Bauteile benötigt,
die in einem zusätzlichen Montageschritt in das Steckergehäuse eingesetzt werden müssen.
[0012] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine eingangs beschriebene
steckbare Gerätekombination zur Verfügung zu stellen, bei der das Steckmodul möglichst
einfach auf den Gerätesockel aufgesteckt und abgezogen werden kann, wobei eine sichere
Befestigung des Steckmoduls im gesteckten Zustand gewährleistet sein soll.
[0013] Diese Aufgabe ist bei der eingangs beschriebenen steckbaren Gerätekombination mit
den Merkmalen des Patentanspruchs 1 dadurch gelöst, dass die Rastverbindungen mindestens
einen federnden Rastarm mit einem Rasthaken und mindestens eine Nut aufweist, die
in einer den Rastarm gegenüberliegenden Wand angeordnet ist, wobei der Rasthaken des
Rastarms beim Aufstecken des Steckmoduls auf den Gerätesockel in der Nut geführt ist.
Bei der erfindungsgemäßen steckbaren Gerätekombination ist die Nut derart geometrisch
ausgebildet, dass das Steckmodul beim Aufstecken auf den Gerätesockel automatisch
verrastet, wenn das Steckmodul eine vorgegebene erste Position in der Ausnehmung im
Grundgehäuse erreicht hat. Zum gewollten Lösen der Rastverbindung muss das Steckmodul
noch etwas weiter in die Ausnehmung eingedrückt werden, was automatisch zum Lösen
der Rastverbindung zwischen dem Gerätesockel und dem Steckmodul führt, so dass das
Steckmodul dann einfach aus der Ausnehmung im Grundgehäuse herausgezogen werden kann.
[0014] Hierzu weist die Nut einen ersten Abschnitt auf, der derart ausgebildet ist, dass
der Rastarm zunächst nicht ausgelenkt ist, wenn er sich am Anfang des ersten Abschnitts
befindet, während der Rastarm senkrecht zur Erstreckungsrichtung des Rasthakens -
und senkrecht zu seiner Längserstreckung - ausgelenkt ist, wenn sich der Rasthaken
am Ende des ersten Abschnitts befindet. Weiter weist die Nut einen zweiten Abschnitt
auf, der sich an den ersten Abschnitt anschließt, wobei der zweite Abschnitt derart
ausgebildet ist, dass die Auslenkung des Rastarms senkrecht zur Erstreckungsrichtung
des Rasthakens verringert ist, wenn sich der Rasthaken am Ende des zweiten Abschnitts
befindet und wobei am Ende des zweiten Abschnitts eine Verrastungskante für den Rasthaken
ausgebildet ist. Außerdem weist die Nut noch einen dritten Abschnitt auf, der sich
an den zweiten Abschnitt anschließt, wobei die Tiefe der Nut am Ende des dritten Abschnitts
so gering ist, dass der Rasthaken am Ende des dritten Abschnitts nicht mehr in der
Nut geführt ist. Die Nut weist somit drei Abschnitte auf, die ineinander übergehen
und jeweils einen unterschiedliche Verlauf relativ zur Aufsteckrichtung des Steckmoduls
aufweisen.
[0015] Durch die Ausgestaltung des ersten Abschnitts der Nut erfolgt beim Aufstecken des
Steckmoduls auf den Gerätesockel eine Auslenkung des Rastarms senkrecht zur Erstreckungsrichtung
des Rasthakens, d.h. in der Ebene des Rastarms und nicht - wie ansonsten bei einem
Rastarm üblich - in Erstreckungsrichtung des Rasthakens, d.h. senkrecht zur Ebene
des Rastarms. Dies hat den Vorteil, dass kein zusätzlicher Freiraum zur Verfügung
gestellt werden muss, der eine Auslenkung des Rastarms in Erstreckungsrichtung des
Rasthakens ermöglicht.
[0016] Dadurch, dass der zweite Abschnitt der Nut so ausgebildet ist, dass die seitliche
Auslenkung des Rastarms am Ende des zweiten Abschnitts geringer ist als am Anfang
des zweiten Abschnitts bzw. am Ende des ersten Abschnitts, gelangt der Rasthaken einfach
vom Ende des ersten Abschnitts der Nut zum Ende des zweiten Abschnitts der Nut, da
der Rastarm in die Position zurückfedert, in der er weniger ausgelenkt ist. Da am
Ende des zweiten Abschnitts eine Verrastungskante für den Rasthaken ausgebildet ist,
ist eine Verrastung zwischen dem Gerätesockel und dem Steckmodul gewährleistet, wenn
das Steckmodul so weit in die Ausnehmung im Grundgehäuse eingesteckt ist, dass sich
der Rasthaken am Ende des zweiten Abschnitts der Nut befindet.
[0017] Das Lösen der Rastverbindung erfolgt durch die Ausbildung des dritten Abschnitts
der Nut, deren Nuttiefe vom Anfang des dritten Abschnitts zum Ende des dritten Abschnitts
so weit abnimmt, dass der Rasthaken am Ende des dritten Abschnitt nicht mehr in der
Nut geführt ist, so dass der Rasthaken aus der Nut herausgleiten kann. Das Steckmodul
kann dann einfach aus der Ausnehmung im Grundgehäuse des Gerätesockels herausgezogen
werden, da der Rasthaken nicht mehr mit der Verrastungskante zusammenwirkt, so dass
die Rastverbindung aufgehoben ist. Um den Rastarm aus seiner ersten Position, der
Verrastungsposition, in die die Verrastung freigebende zweite Position, der Löseposition,
zu verbringen, muss das Steckmodul aus seiner ersten Position nur etwas weiter in
die Ausnehmung im Grundgehäuse des Gerätesockels eingesteckt werden, was dazu führt,
dass der Rasthaken über den dritten Abschnitt der Nut aus der Nut heraus geführt wird.
[0018] Dadurch, dass die Rastverbindung zwischen dem Gerätesockel und dem Steckmodul aus
dem Rastarm mit dem Rasthaken einerseits und der Nut andererseits besteht, ist die
Rastverbindung sehr einfach ausgebildet, wobei auf zusätzliche Bauteile verzichtet
werden kann. Sowohl der federnde Rastarm als auch die Nut können unmittelbar am Gerätesockel
bzw. am Steckmodul realisiert sein. Die Rastverbindung kann zum Beispiel zwischen
einem Steckkontakt des Gerätesockels und dem korrespondierenden Anschlusssteckkontakt
des Steckmoduls ausgebildet sein, wobei der Rastarm mit dem Rasthaken beispielsweise
an einem als Steckerschwert ausgebildeten Anschlusssteckkontakt und die Nut in einem
als Steckerbuchse ausgebildeten Steckkontakt realisiert sein kann. Ebenso kann jedoch
auch der Rastarm an einem Steckkontakt und die Nut an einem korrespondierenden Anschlusssteckkontakt
ausgebildet sein. Eine derartige Kombination von elektrischer Steckverbindung und
mechanischer Verrastung hat den Vorteil, dass die für elektrische Steckverbindung
eingesetzten Metallteile - Steckkontakt und Anschlusssteckkontakt - eine hohe mechanische
Belastbarkeit aufweisen, was für die mechanische Verrastung vorteilhaft ist.
[0019] Alternativ besteht jedoch auch die Möglichkeit, die elektrische Steckverbindung und
die mechanische Verrastung voneinander zu entkoppeln, wozu die Rastverbindung zwischen
dem Grundgehäuse des Gerätesockels und dem Steckergehäuse des Steckmoduls ausgebildet
wird. Hierzu kann beispielsweise der Rastarm mit dem Rasthaken am Grundgehäuse des
Gerätesockels und die Nut im Steckergehäuse des Steckmoduls ausgebildet sein.
[0020] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist der Rastarm am Steckergehäuse
des Steckmoduls und die Nut im Grundgehäuse des Gerätesockels ausgebildet. Eine hohe
mechanische Belastbarkeit der Rastverbindung und einfache Herstellung kann dabei insbesondere
dadurch erreicht werden, dass der Rastarm an einer Stirnseite des Steckergehäuses
des Steckmoduls und die Nut in einer die Ausnehmung begrenzenden Wand des Grundgehäuses
ausgebildet ist. Um das Einstecken des Steckmoduls in die Ausnehmung im Grundgehäuse
des Gerätesockels zu erleichtern, ist dabei vorzugsweise der Anfang des ersten Abschnitts
der Nut am oberen Rand der Wand offen. Dadurch kann der Rasthaken des Rastarms beim
Einstecken des Steckmoduls in die Ausnehmung des Gerätesockels einfach in die Nut
in der Wand eingeführt werden, ohne dass der Rasthaken das Einstecken behindert oder
dass der Rasthaken entgegengesetzt zur Erstreckungsrichtung des Rasthakens ausgelenkt
werden muss.
[0021] Wie zuvor bereits ausgeführt worden ist, weist die Nut in der dem Rastarm gegenüberliegenden
Wand einen ersten und einen zweiten Abschnitte auf, die so ausgebildet sind, dass
der Rasthaken automatisch mit der Verrastungskante die Verrastung von Gerätesockel
und Steckmodul bewirkt, wenn das Steckmodul so weit in die Ausnehmung im Grundgehäuse
eingesteckt ist, dass sich der Rasthaken am Ende des zweiten Abschnitts der Nut befindet.
Vorzugsweise ist dabei vorgesehen, dass der erste Abschnitt der Nut zumindest teilweise
schräg zur Aufsteckrichtung des Steckmoduls auf den Gerätesockel verläuft . Dabei
kann der erste Abschnitt der Nut auch so ausgebildet sein, dass er selber aus mehreren
Teilabschnitten besteht, die unterschiedliche Winkel zur Aufsteckrichtung des Steckmoduls
aufweisen. Ebenso ist es auch möglich, dass der erste Abschnitt der Nut bogenförmig
verläuft, solange gewährleistet ist, dass der Rastarm senkrecht zur Erstreckungsrichtung
des Rasthakens ausgelenkt ist, wenn sich der Rasthaken am Ende des ersten Abschnitts
befindet.
[0022] Die Ausbildung der Verrastungskante am Ende des zweiten Abschnitts der Nut kann dadurch
besonders einfach realisiert werden, dass der zweite Abschnitt der Nut im Wesentlichen
senkrecht zur Aufsteckrichtung des Steckmoduls verläuft. Dadurch wird eine sichere
Verrastung des Rasthakens an der Verrastungskante gewährleistet, so das ein Anheben
des Steckmoduls in dem Gerätesockel oder ein Herausspringen des Steckmoduls aus dem
Gerätesockel sicher verhindert wird, wenn sich der Rasthaken des Rastarms am Ende
des zweiten Abschnitts der Nut befindet. Verläuft der zweite Abschnitt der Nut im
Wesentlichen senkrecht zur Aufsteckrichtung des Steckmoduls so ist am Anfang des zweiten
Abschnitts eine Anschlagkante für den Rasthaken realisiert, die ein weiteres Einstecken
des Steckmoduls in die Ausnehmung im Grundgehäuse verhindert, so dass sich das Steckmodul
zunächst - gewollt - in seiner ersten Position in der Ausnehmung befindet. Vorzugsweise
verläuft der zweite Abschnitt der Nut genau senkrecht zur Aufsteckrichtung des Steckmoduls,
so dass der Rasthaken aufgrund der Rückstellkraft des Rastarms direkt vom Ende des
ersten Abschnitts der Nut zum Ende des zweiten Abschnitts gelangt, ohne dass das Steckmodul
weiter in die Ausnehmung eingesteckt werden muss. Da das grundsätzliche Prinzip der
Erfindung jedoch auch dann realisiert ist, wenn die Erstreckungsrichtung des zweiten
Abschnitts der Nut nicht genau senkrecht zur Aufsteckrichtung des Steckmoduls verläuft,
soll die Erfindung nicht auf die exakt senkrechte Ausrichtung des zweiten Abschnitts
der Nut zur Aufsteckrichtung beschränkt sein.
[0023] Um die Rastverbindung zu lösen, muss - wie zuvor ausgeführt - das Steckmodul lediglich
etwas weiter in die Ausnehmung eingesteckt werden, so dass der Rasthaken vom Ende
des zweiten Abschnitts der Nut zum Ende des dritten Abschnitts der Nut gelangt, wo
der Rasthaken nicht mehr in der Nut geführt ist. Hierzu ist der dritte Abschnitt der
Nut vorzugsweise so ausgebildet, dass er im Wesentlichen in Aufsteckrichtung des Steckmoduls
verläuft, so dass der Rastarm nicht weiter senkrecht zur Erstreckungsrichtung des
Rasthakens ausgelenkt wird, wenn er sich im dritten Abschnitt der Nut befindet. Auch
hier ist es nicht entscheidend, dass der dritte Abschnitt der Nut exakt in Aufsteckrichtung
des Steckmoduls verläuft. Vielmehr sind auch kleinere Abweichungen im Verlauf des
dritten Abschnitts der Nut von der Aufsteckrichtung möglich, d. h. der dritte Abschnitt
der Nut kann auch einen kleinen Winkel zur Aufsteckrichtung aufweisen. Außerdem weist
der dritte Abschnitt eine in Aufsteckrichtung des Steckmoduls ansteigende Schräge
auf, durch die der Rastarm entgegengesetzt zur Erstreckungsrichtung des Rasthakens
ausgelenkt wird, so dass der Rasthaken aus der Nut heraus gelangt.
[0024] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Gerätekombination
ist das Ende des dritten Abschnitts der Nut derart versetzt zum Anfang des ersten
Abschnitts der Nut angeordnet, dass der Rastarm am Ende des dritten Abschnitts noch
etwas senkrecht zur Erstreckungsrichtung des Rasthakens ausgelenkt ist. Dies bedeutet,
dass das Ende des dritten Abschnitts der Nut in Aufsteckrichtung des Steckmoduls auf
den Gerätesockel gesehen, etwas versetzt zum Anfang des ersten Abschnitts der Nut
angeordnet ist. Eine derartige Ausgestaltung der Nut führt dazu, dass der Rasthaken
dann, wenn er über die Schräge im dritten Abschnitt aus der Nut herausgeschoben worden
ist, mit seinem freien Ende seitlich versetzt zur Nut an der Oberfläche der Wand anliegt.
Das Steckmodul kann dann einfach aus der Ausnehmung im Grundgehäuse des Gerätesockels
herausgezogen werden, da der Rasthaken nicht mehr mit der Verrastungskante am Ende
des zweiten Abschnitts der Nut in Eingriff kommt, sondern neben der Nut auf der Oberfläche
der Wand gleitet. Ein Herausziehen des Steckmoduls aus der Ausnehmung im Grundgehäuse
wird somit durch die Rastverbindung nicht mehr behindert.
[0025] Gemäß einer alternativen Ausgestaltung ist in der dem Rastarm gegenüberliegenden
Wand eine zweite Nut ausgebildet ist, deren Anfang mit dem dritten Abschnitt der ersten
Nut verbunden ist, d. h. das Ende des dritten Abschnitts der ersten Nut geht in den
Anfang der zweiten Nut über, so dass der Rasthaken aus der ersten Nut in die zweite
Nut gelangen kann. Das Ende der zweiten Nut ist dabei im Bereich des Anfangs des ersten
Abschnitts der ersten Nut angeordnet, so dass beim Herausziehen des Steckmoduls aus
der Ausnehmung im Grundgehäuse der Rasthaken in der zweiten Nut geführt ist. Um zu
gewährleisten, dass dabei der Rasthaken nicht mehr mit der Verrastungskante zusammenwirkt,
weist die zweite Nut eine geringere Tiefe als die erste Nut im zweiten Abschnitt auf.
Durch die geringere Nuttiefe der zweiten Nut ist darüber hinaus gewährleistet, dass
beim Einstecken des Steckmoduls in die Ausnehmung im Grundgehäuse der Rasthaken nicht
versehentlich aus dem ersten Abschnitt der Nut in die zweite Nut gelangt.
[0026] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Gerätekombination
ist zwischen dem Gerätesockel und dem Steckmodul ein Federelement angeordnet, dessen
Federkraft entgegengesetzt zur Aufsteckrichtung des Steckmoduls gerichtet ist. Beim
Aufstecken des Steckmoduls auf den Gerätesockel muss das Steckmodul somit entgegen
der Federkraft des Federelements in die Ausnehmung im Grundgehäuse eingesteckt werden.
Das Federelement ist dabei vorzugsweise als Druckfeder ausgebildete und so angeordnet,
dass es erst nach einem gewissen Aufsteck- bzw. Einsteckweg betätigt wird. Ist das
Federelement so angeordnet und ausgebildet, dass es erst dann dem Aufstecken des Steckmoduls
auf den Gerätesockel entgegenwirkt, wenn der Rasthaken kurz vor dem Ende des ersten
Abschnitts der Nut angelangt ist, so wird einerseits das Aufstecken des Steckmoduls
auf den Gerätesockel nur geringfügig erschwert, andererseits jedoch die Verrastung
des Steckmoduls in dem Gerätesockel weiter verbessert, da der Rasthaken in seiner
Verrastungsposition durch die Federkraft des Federelements gegen die Verrastungskante
am Ende des zweiten Abschnitts gedrückt wird.
[0027] Die Anordnung eines Federelements zwischen dem Gerätesockel und dem Steckmodul hat
darüber hinaus den Vorteil, dass das Steckmodul nach dem Lösen der Rastverbindung
durch das Federelement bereits ein Stück aus der Ausnehmung im Grundgehäuse herausgedrückt
wird bzw. das Herausziehen des Steckmoduls aus der Ausnehmung durch das Federelement
unterstützt wird. Die Anordnung eines Federelements zwischen dem Gerätesockel und
dem Steckmodul kann darüber hinaus dafür benutzt werden, ein nicht ordnungsgemäßes
Einstecken des Steckmoduls in den Gerätesockel optisch zu signalisieren. Hierzu ist
vorzugsweise an einer Stirnseite des Steckergehäuses des Steckmoduls eine Markierung
angebracht, die etwas über den Rand der die Ausnehmung begrenzenden Wand übersteht,
wenn das Steckmodul nicht in der Ausnehmung des Gerätesockels verrastet ist. Ist das
Steckmodul dagegen ordnungsgemäß verrastet, so wird die Markierung von der die Ausnehmung
begrenzenden Wand des Grundgehäuses verdeckt. Hat ein Anwender das Steckmodul versehentlich
zu weit in die Ausnehmung eingesteckt, d.h. über die Verrastungsposition hinaus in
die Löseposition gedrückt, wodurch die Rastverbindung aufgehoben ist, so wird das
Steckmodul durch die Federkraft des Federelements etwas aus der Ausnehmung herausgedrückt,
was aufgrund der nun sichtbaren Markierung von dem Anwender schnell und einfach festgestellt
werden kann.
[0028] Im Einzelnen gibt es nun eine Vielzahl von Möglichkeiten, die erfindungsgemäße steckbare
Gerätekombination auszugestalten und weiterzubilden. Dazu wird verwiesen sowohl auf
die dem Patentanspruch 1 nachgeordneten Patentansprüche als auch auf die nachfolgende
Beschreibung zweier Ausführungsbeispiele in Verbindung mit der Zeichnung. In der Zeichnung
zeigen
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung sowie eine Schnittdarstellung eines ersten Ausführungsbeispiels
einer Gerätekombination, zu Beginn des Einsteckvorgangs des Steckmoduls,
- Fig. 2
- eine perspektivische Darstellung und eine Schnittdarstellung der Gerätekombination
gemäß Fig. 1, mit einem verrasteten Steckmodul,
- Fig. 3
- eine perspektivische Darstellung und eine Schnittdarstellung der Gerätekombination
gemäß Fig. 1 in der Löseposition des Steckmoduls, in der die Rastverbindung aufgehoben
ist,
- Fig. 4
- eine vereinfachte Darstellung der Rastverbindung der Gerätekombination gemäß Fig.
1, in den drei verschiedenen Positionen,
- Fig. 5
- eine Draufsicht auf die Darstellung der Rastverbindung gemäß Fig. 4a,
- Fig. 6
- eine Schnittdarstellung der Rastverbindung gemäß Fig. 5, und
- Fig. 7
- eine vereinfachte Darstellung einer zweiten Ausführungsform einer Rastverbindung,
in den drei verschiedenen Position gemäß Fig. 4.
[0029] Die Figuren 1 bis 3 zeigen vereinfachte Darstellungen eines Ausführungsbeispiels
einer erfindungsgemäßen steckbaren Gerätekombination zum Schutz eines elektrischen
Netzes vor Überspannungen oder Überströmen. Die steckbare Gerätekombination besteht
aus einem etwa U-förmigen Gerätesockel 1 und einem auf den Gerätesockel 1 aufsteckbaren
Steckmodul 2. Der Gerätesockel 1 weist ein Grundgehäuse 3 mit einer Ausnehmung 4 zur
Aufnahme des Steckmoduls 2 auf. In den beiden Schenkeln des Gerätesockels 1 sind -
hier nicht dargestellte - Anschlussklemmen, beispielsweise Schraubanschlussklemmen,
zum Anschluss der Leiter des zu schützenden Netzes angeordnet. Die Anschlussklemmen
sind mit Steckkontakten elektrisch leitend verbunden, über die das Steckmodul 2 mit
dem Gerätesockel 1 elektrisch verbunden werden kann, wenn das Steckmodul 2 auf den
Gerätesockel 1 aufgesteckt ist. Dazu weist des Steckmodul 2 zu den Steckkontakten
korrespondierende Anschlusssteckkontakte auf. Wie im Stand der Technik üblich, können
die Steckkontakte insbesondere als Steckerbuchsen und die Anschlusssteckkontakte als
Steckerstifte oder Steckerschwerter ausgebildet sein, die aus dem Steckergehäuse herausragen.
[0030] Zur Verrastung des in die Ausnehmung 4 im Gerätesockel 1 eingesteckten Steckmoduls
2 ist eine Rastverbindung vorgesehen, die aus einem federnden Rastarm 6 mit einem
Rasthaken 7 und einer Nut 8 besteht. Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen ist
der Rastarm 6 am Steckergehäuse 5 des Steckmoduls 2 ausgebildet, während die Nut 8
in einer die Ausnehmung 4 begrenzenden Wand 9 des Grundgehäuses 3, die der Stirnseite
des Steckergehäuses 5 gegenüberliegt, ausgebildet ist. Alternativ dazu könnte der
Rastarm auch an der Unterseite des Steckmoduls und die Nut in der Grundfläche der
Ausnehmung ausgebildet sein.
[0031] Die Figuren 1 bis 3 zeigen die Gerätekombination in drei verschiedenen Positionen
des Steckmoduls 2, wobei in den Figuren 1a, 2a und 3a jeweils eine perspektivische
Darstellung der Gerätekombination gezeigt ist, während die Figuren 1b, 2b und 3b jeweils
eine Schnittdarstellung der Gerätekombination zeigen. Die Figuren 4a, 4b und 4c zeigen
jeweils eine vergrößerte Darstellung der Rastverbindung in den drei Positionen gemäß
den Figuren 1 bis 3, wobei von dem federnden Rastarm 6 jeweils nur das freie Ende
mit dem Rasthaken 7 dargestellt ist, während die Anbindung des Rastarms 6 am Steckergehäuse
5 sowie das Steckergehäuse 5 weggelassen sind.
[0032] Insbesondere aus der Figur 4a ist ersichtlich, dass die in der die Ausnehmung 4 begrenzenden
Wand 9 des Grundgehäuses 3 ausgebildete Nut 8 drei Abschnitte 8a, 8b und 8c aufweist,
die ineinander übergehen. Der erste Abschnitt 8a ist dabei derart ausgebildet, dass
der Rastarm 6 nicht ausgelenkt ist, wenn sich der Rasthaken 7 am Anfang des ersten
Abschnitts 8a befindet, d.h. wenn das Steckmodul 2 gerade in die Ausnehmung 4 im Grundgehäuse
3 eingesteckt wird (Figur 1 und Figur 4a). Da der erste Abschnitt 8a der Nut 8 schräg
zur Aufsteckrichtung A des Steckmoduls 2 verläuft, ist der Rastarm 6 senkrecht zur
Erstreckungsrichtung des Rasthakens 7 - und senkrecht zur Längserstreckung des Rastarms
6 - ausgelenkt, wenn sich der Rasthaken 7 am unteren Ende des ersten Abschnitts 8a
der Nut 8 befindet. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel weist der erste Abschnitt
8a der Nut 8 zwei Teilabschnitte auf, die unterschiedlich schräg zur Aufsteckrichtung
A des Steckmoduls verlaufen, so dass der Rastarm 6 im unteren Bereich des ersten Abschnitts
8a stärker ausgelenkt wird als im oberen Bereich. Eine derartige Aufteilung des ersten
Abschnitts 8a der Nut 8 in zwei Teilabschnitte ist jedoch keineswegs zwingend.
[0033] Der zweite Abschnitt 8b der Nut 8, der sich an den ersten Abschnitt 8a anschließt,
verläuft senkrecht zur Aufsteckrichtung A des Steckmoduls 2, so dass der Rasthaken
7 aufgrund der Rückstellkraft des Rastarms 6 automatisch vom Anfang des zweiten Abschnitts
8b zum Ende des zweiten Abschnitts 8b gelangt, wenn das Steckmodul 2 soweit in die
Ausnehmung 4 eingesteckt ist, dass der Rasthaken 7 am Ende des ersten Abschnitts 8a
der Nut 9 angelangt ist. Am Ende des zweiten Abschnitts 8b der Nut 8 ist eine Verrastungskante
10 für den Rasthaken 7 ausgebildet, so dass das Steckmodul 2 in der in Figur 2 und
4b dargestellten Position in der Ausnehmung 4 im Grundgehäuse 3 des Gerätesockels
1 verrastet ist.
[0034] Beim Aufstecken des Steckmoduls 2 auf den Gerätesockel 1 gleitet der Rasthaken 7
zunächst entlang des ersten Abschnitts 8a der Nut 8, wobei der Rastarm 6 seitlich
- in den dargestellten Zeichnungen nach links - ausgelenkt wird. Ist das Steckmodul
2 so weit in die Ausnehmung 3 eingesteckt, wie dies in Figur 2 dargestellt ist, so
stößt der Rasthaken 7 gegen die am Ende des ersten Abschnitts 8a bzw. am Anfang des
zweiten Abschnitts 8b ausgebildete Anschlagkante 11. Hierdurch wird zunächst ein weiteres
Einstecken des Steckmoduls 2 in die Ausnehmung 4 im Grundgehäuse 3 verhindert. Darüber
hinaus schwenkt nun - wie zuvor bereits beschrieben - der Rastarm 6 aufgrund seiner
Rückstellkraft automatisch so weit nach rechts zurück, bis der Rasthaken 7 am Ende
des zweiten Abschnitts 8b der Nut 8 angelangt ist. Da dort die Verrastungskante 10
ausgebildet ist, wird ein Herausziehen oder Herausdrücken des Steckmoduls 2 aus der
Ausnehmung 4 im Gerätesockel 1 verhindert, da der Rasthaken 7 an der Verrastungskante
10 anliegt, d. h. das Steckmodul 2 ist im Gerätesockel 1 verrastet.
[0035] Soll nun das Steckmodul 2 von dem Gerätesockel 1 abgezogen werden, so kann die Rastverbindung
zwischen dem Rasthaken 7 und der Verrastungskante 10 einfach dadurch gelöst werden,
dass das Steckmodul 2 - wie in Figur 3 und Figur 4c dargestellt - noch etwas weiter
in die Ausnehmung 4 im Grundgehäuse 3 eingesteckt wird. Dabei gleitet der Rasthaken
7 entlang des dritten Abschnitts 8c der Nut 8, der in Aufsteckrichtung A des Steckmoduls
2 verläuft. Über die im dritten Abschnitt 8c ausgebildete Schräge 12 (Fig. 6) verringert
sich die Tiefe der Nut 8 zum Ende des dritten Abschnitts 8c so sehr, dass der Rasthaken
7 aus der Nut 8 herausgelangt, wenn das Steckmodul 2 - wie in Fig. 3 dargestellt -
vollständig in die Ausnehmung 4 eingesteckt ist.
[0036] Aus Fig. 2b und 5 ist dabei ersichtlich, dass der dritte Abschnitt 8c der Nut 8 etwas
versetzt zum Anfang des ersten Abschnitts 8a der Nut 8 angeordnet ist, so dass der
Rastarm 6 seitlich ausgelenkt ist, solange er im dritten Abschnitt 8c der Nut 8 geführt
ist. Ist der Rasthaken 7 beim weiteren Aufstecken des Steckmoduls 2 aus der in Figur
2 dargestellten Verrastungsposition in die in Figur 3 dargestellte Löseposition über
die Schräge 12 des dritten Abschnitts 8c aus der Nut 8 herausgeschoben worden, so
schwenkt der Rastarm 6 in seinen Grundzustand zurück, in dem er nicht mehr seitlich
ausgelenkt ist (Figur 3b und 4c). Da der Rasthaken 7 dabei nicht mehr in der Nut 8
geführt ist, sondern - seitlich versetzt zur Nut - auf der Oberfläche 13 der Wand
9 aufliegt, kommt es nicht mehr zu einem Anschlag des Rasthakens 7 an der Verrastungskante
10, wenn das Steckmodul 2 entgegen der Aufsteckrichtung A angehoben wird, so dass
das Steckmodul 2 nun einfach aus der Ausnehmung 4 im Grundgehäuse 3 des Gerätesockels
1 herausgezogen werden kann.
[0037] Aus der Darstellung gemäß Figur 5 ist besonders deutlich erkennbar, dass der dritte
Abschnitt 8c der Nut 8 in Aufsteckrichtung A des Steckmoduls 2 verläuft, und dass
das Ende des dritten Abschnitts 8c der Nut 8 versetzt zum Anfang des ersten Abschnitts
8a der Nut 8 angeordnet ist. Dieser Versatz führt dazu, dass der Rastarm 6 so lange
seitlich ausgelenkt ist, so lange er in der Nut 8 geführt ist. Sobald der Rasthaken
7 jedoch über die Schräge 13 des dritten Abschnitts 8c aus der Nut 8 herausgeführt
ist, schwenkt der Rastarm 6 in seine Grundposition zurück, in der er nicht seitlich
ausgelenkt ist. Dadurch kann das Steckmodul 2 dann einfach aus der Ausnehmung 4 im
Grundgehäuse 3 herausgezogen werden, da das freie Ende des Rasthakens 7 nun an der
Oberfläche 13 der die Ausnehmung 4 begrenzenden Wand 9 entlanggleitet und nicht mehr
in Eingriff mit der Verrastungskante 10 gelangt.
[0038] Darüber hinaus ist aus Fig. 4 und Fig. 5 auch gut erkennbar, dass der Anfang des
ersten Abschnitts 8a der Nut 8 am oberen Rand 15 der Wand 9 offen ist, so dass der
Rasthaken 7 des Rastarms 6 beim Einstecken des Steckmoduls 2 in die Ausnehmung 4 einfach
in die Nut 8 eingeführt werden kann. So wird das Einstecken des Steckmoduls 2 in den
Gerätesockels 1 durch den Rasthaken 7 nicht behindert. Auch muss der Rasthaken 7 zum
Einstecken des Steckmoduls 2 nicht entgegengesetzt zur Erstreckungsrichtung R des
Rasthakens 7 ausgelenkt werden.
[0039] In Figur 7 ist eine Variante der Rastverbindung gemäß den Figuren 1 bis 6 dargestellt,
bei der eine zweite Nut 14 in der Wand 9 ausgebildet ist, deren Anfang 14a mit dem
dritten Abschnitt 8c verbunden ist und deren Ende 14b im Bereich des Anfangs des ersten
Abschnitts 8a der ersten Nut 8 angeordnet ist. Wie aus den drei Darstellungen gemäß
Figur 7 ersichtlich ist, verläuft die zweite Nut 14 in Aufsteckrichtung A des Steckmoduls
2, wobei die Tiefe der zweiten Nut 14 geringer ist als die Tiefe der Nut 8 im ersten
Abschnitt 8a und im zweiten Abschnitt 8b.
[0040] Wenn bei der Ausführungsvariante gemäß der Figur 7 das Steckmodul 2 in die Ausnehmung
4 im Grundgehäuse 3 eingesteckt wird, so gleitet die Rastnase 7 zunächst entlang des
ersten Abschnitts 8a der Nut 8, bis der Rasthaken 7 an der Anschlagkante 11 am Anfang
des zweiten Abschnitts 8b anschlägt. Wie zuvor im Zusammenhang mit dem Ausführungsbeispiel
gemäß den Figuren 1 bis 6 beschrieben, schwenkt der Rasthaken 7 dann aufgrund der
Rückstellkraft des Rastarms 6 automatisch - nach rechts - zum Ende des zweiten Abschnitts
8b der Nut 8. In dieser - in Figur 7b dargestellten - Position liegt der Rasthaken
7 an der Verrastungskante 10 an, so dass das Steckmodul 2 in dem Gerätesockel 1 verrastet
ist.
[0041] Wird das Steckmodul 2 entsprechend der Darstellung gemäß Figur 3a weiter in die Ausnehmung
4 im Grundgehäuse 3 eingesteckt, so wird der Rasthaken 7 zunächst im dritten Abschnitt
8c der Nut 8 geführt, bis der Rasthaken 7 durch die Schräge 12 aus dem dritten Abschnitt
8c der ersten Nut 8 herausgeführt und aufgrund der Rückstellkraft des Rastarms 6 in
den daneben angeordneten Anfang 14a der zweiten Nut 14 herüberschwenkt. Aus der in
Figur 7c dargestellten Position, in der die Rastverbindung zwischen dem Rasthaken
7 und der Verrastungskante 10 der Nut 8 gelöst ist, kann das Steckmodul 2 nun wiederum
einfach aus der Ausnehmung 4 des Grundgehäuses 3 herausgezogen werden, wobei das freie
Ende des Rasthakens 7 nun entlang der zweiten Nut 14 zum oberen Rand 15 der die Ausnehmung
4 begrenzenden Wand 9 geführt wird. Auch hierbei wird ein Verrasten des Rasthakens
7 an der Verrastungskante 10 verhindert, da die zweite Nut 14 eine geringere Tiefe
aufweist als der zweite Abschnitt 8b der ersten Nut 8, an dem die Verrastungskante
10 ausgebildet ist. Der Rasthaken 7 gleitet somit auf dem Grund der zweiten Nut 14
über die Verrastungskante 10 hinweg, so dass das Herausziehen des Steckmoduls 2 aus
der Ausnehmung 4 nicht behindert wird.
1. Steckbare Gerätekombination zum Schutz eines elektrischen Netzes vor Überspannungen
oder Überströmen, mit einem Gerätesockel (1) und mindestens einem auf den Gerätesockel
(1) aufsteckbaren Steckmodul (2),
wobei der Gerätesockel (1) ein Grundgehäuse (3) mit einer Ausnehmung (4) zur Aufnahme
des Steckmoduls (2), Anschlussklemmen für die Leiter des zu schützenden Netzes und
mit den Anschlussklemmen verbundene Steckkontakte aufweist,
wobei das Steckmodul (2) ein Steckergehäuse (5), ein in dem Steckergehäuse (5) angeordnetes
Schutzelement und zu den Steckkontakten korrespondierende Anschlusssteckkontakte,
die mit dem Schutzelement elektrisch leitend verbunden sind, aufweist,
wobei mindestens eine zwischen dem Gerätesockel (1) und dem Steckmodul (2) wirkende
Rastverbindung vorgesehen ist,
wobei die Rastverbindung mindestens einen federnden Rastarm (6) mit einem Rasthaken
(7) und mindestens eine Nut (8) aufweist, die in einer dem Rastarm (6) gegenüberliegenden
Wand (9) angeordnet ist, wobei der Rasthaken (7) des Rastarms (7) beim Aufstecken
des Steckmoduls (2) auf den Gerätesockel (1) in der Nut (8) geführt ist,
wobei die Nut (8) einen ersten Abschnitt (8a) aufweist, der derart ausgebildet ist,
dass der Rastarm (6) nicht ausgelenkt ist, wenn sich der Rasthaken (7) am Anfang des
ersten Abschnitts (8a) befindet, während der Rastarm (6) senkrecht zur Erstreckungsrichtung
(R) des Rasthakens (7) ausgelenkt ist, wenn sich der Rasthaken (7) am Ende des ersten
Abschnitts (8a) befindet,
wobei die Nut (8) einen zweiten Abschnitt (8b) aufweist, der sich an den ersten Abschnitt
(8a) anschließt, wobei der zweite Abschnitt (8b) derart ausgebildet ist, dass die
Auslenkung des Rastarms (6) verringert ist, wenn sich der Rasthaken (7) am Ende des
zweiten Abschnitts (8b) befindet, und wobei am Ende des zweiten Abschnitts (8b) eine
Verrastungskante (10) für den Rasthaken (7) ausgebildet ist, und
wobei die Nut (8) einen dritten Abschnitt (8c) aufweist, der sich an den zweiten Abschnitt
(8b) anschließt, wobei die Tiefe der Nut (8) am Ende des dritten Abschnitts (8c) so
gering ist, dass der Rasthaken (7) nicht mehr in der Nut (8) geführt ist.
2. Gerätekombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Abschnitt (8a) der Nut (8) zumindest teilweise schräg zur Aufsteckrichtung
(A) des Steckmoduls (2) auf den Gerätesockel (1) verläuft und am Anfang des zweiten
Abschnitts (8b) eine Anschlagkante (11) für den Rasthaken (7) ausgebildet ist.
3. Gerätekombination nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Abschnitt (8b) der Nut (8) im Wesentlichen senkrecht zur Aufsteckrichtung
(A) des Steckmoduls (2) verläuft.
4. Gerätekombination nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der dritte Abschnitt (8c) der Nut (8) im Wesentlichen in Aufsteckrichtung (A) des
Steckmoduls (2) verläuft und eine in Aufsteckrichtung (A) des Steckmoduls (2) ansteigende
Schräge (12) aufweist.
5. Gerätekombination nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende des dritten Abschnitts (8c) der Nut (8) derart versetzt zum Anfang des ersten
Abschnitts (8a) der Nut (8) angeordnet ist, dass der Rastarm (6) am Ende des dritten
Abschnitts (8c) senkrecht zur Erstreckungsrichtung (R) des Rasthakens (7) ausgelenkt
ist.
6. Gerätekombination nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der dem Rastarm (6) gegenüberliegenden Wand (9) eine zweite Nut (14) ausgebildet
ist, deren Anfang (14a) mit dem dritten Abschnitt (8c) der ersten Nut (8) verbunden
ist, wobei die zweite Nut (14) im Wesentlichen in Aufsteckrichtung (A) des Steckmoduls
(2) auf den Gerätesockel (1) verläuft, das Ende (14b) der zweiten Nut (14) im Bereich
des Anfangs des ersten Abschnitts (8a) der ersten Nut (8) angeordnet ist, und die
Tiefe der zweiten Nut (14) geringer als die Tiefe der ersten Nut (8) im ersten Abschnitt
(8a) und im zweiten Abschnitt (8b) ist.
7. Gerätekombination nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Rastarm (6) am Steckergehäuse (5) des Steckmoduls (2) und die Nut (8) im Grundgehäuse
(3) des Gerätesockels (1) ausgebildet ist.
8. Gerätekombination nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Rastarm (6) an einer Stirnseite des Steckergehäuse (5) des Steckmoduls (2) und
die Nut (8) in einer die Ausnehmung (4) begrenzenden Wand (9) des Grundgehäuses (3)
ausgebildet ist, und dass der Anfang des ersten Abschnitts (8a) der Nut (8) am oberen
Rand (14) der Wand (9) offen ist.
9. Gerätekombination nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Rastarm (6) am Grundgehäuse (3) des Gerätesockels (1) und die Nut (8) im Steckergehäuse
(5) des Steckmoduls (2) ausgebildet ist.
10. Gerätekombination nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastverbindung zwischen einem Steckkontakt des Gerätesockels (1) und dem korrespondierenden
Anschlusssteckkontakt des Steckmoduls (2) ausgebildet ist.
11. Gerätekombination nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Gerätesockel (1) und dem Steckmodul (2) ein Federelement angeordnet
ist, dessen Federkraft entgegengesetzt zur Aufsteckrichtung (A) des Steckmoduls (2)
auf den Gerätesockel (1) gerichtet ist.
12. Gerätekombination nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Stirnseite (11) des Steckergehäuse (5) des Steckmoduls (2) eine Markierung
angebracht ist, wobei die Markierung etwas über den Rand (15) der die Ausnehmung (4)
begrenzenden Wand (9) übersteht, wenn das Steckmodul (2) nicht in der Ausnehmung (4)
des Gerätesockels (1) verrastet ist.
1. Plug-in combination of devices for protecting an electrical network against overvoltages
or overcurrents, with a device base (1) and at least one plug-in module (2) which
can be plugged onto the device base (1),
wherein the device base (1) has a main housing (3) with a recess (4) for receiving
the plug-in module (2), terminals for the conductors of the network to be protected,
and plug-in contacts connected to the terminals,
wherein the plug-in module (2) has a plug housing (5), a protective element arranged
in the plug housing (5), and connecting plug-in contacts which correspond to the plug-in
contacts and which are connected to the protective element in an electrically conductive
manner,
wherein at least one latching connection acting between the device base (1) and the
plug-in module (2) is provided,
wherein the latching connection has at least one resilient latching arm (6) with a
latching hook (7), and at least one groove (8) which is arranged in a wall (9) opposite
the latching arm (6), wherein the latching hook (7) of the latching arm (6) is guided
in the groove (8) when the plug-in module (2) is plugged onto the device base (1),
wherein the groove (8) has a first portion (8a) which is designed in such a manner
that the latching arm (6) is not deflected when the latching hook (7) is located at
the beginning of the first portion (8a), while the latching arm (6) is deflected perpendicularly
to the direction of extent (R) of the latching hook (7) when the latching hook (7)
is located at the end of the first portion (8a),
wherein the groove (8) has a second portion (8b) which adjoins the first portion (8a),
wherein the second portion (8b) is designed in such a manner that the deflection of
the latching arm (6) is reduced when the latching hook (7) is located at the end of
the second portion (8b), and wherein a latching edge (10) for the latching hook (7)
is formed at the end of the second portion (8b), and
wherein the groove (8) has a third portion (8c) which adjoins the second portion (8b),
wherein the depth of the groove (8) at the end of the third portion (8c) is so small
that the latching hook (7) is no longer guided in the groove (8).
2. Combination of devices according to Claim 1, characterized in that the first portion (8a) of the groove (8) at least partially runs obliquely with respect
to the plug-in direction (A) of the plug-in module (2) onto the device base (1), and
a stop edge (11) for the latching hook (7) is formed at the beginning of the second
portion (8b).
3. Combination of devices according to Claim 1 or 2, characterized in that the second portion (8b) of the groove (8) runs substantially perpendicularly to the
plug-in direction (A) of the plug-in module (2).
4. Combination of devices according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the third portion (8c) of the groove (8) runs substantially in the plug-in direction
(A) of the plug-in module (2) and has a slope (12) rising in the plug-in direction
(A) of the plug-in module (2).
5. Combination of devices according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the end of the third portion (8c) of the groove (8) is arranged offset with respect
to the beginning of the first portion (8a) of the groove (8) in such a manner that
the latching arm (6) is deflected perpendicularly to the direction of extent (R) of
the latching hook (7) at the end of the third portion (8c).
6. Combination of devices according to one of Claims 1 to 5, characterized in that a second groove (14) is formed in the wall (9) opposite the latching arm (6), the
beginning (14a) of which groove is connected to the third portion (8c) of the first
groove (8), wherein the second groove (14) runs substantially in the plug-in direction
(A) of the plug-in module (2) onto the device base (1), the end (14b) of the second
groove (14) is arranged in the region of the beginning of the first portion (8a) of
the first groove (8), and the depth of the second groove (14) is smaller than the
depth of the first groove (8) in the first portion (8a) and in the second portion
(8b).
7. Combination of devices according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the latching arm (6) is formed on the plug housing (5) of the plug-in module (2)
and the groove (8) is formed in the main housing (3) of the device base (1).
8. Combination of devices according to Claim 7, characterized in that the latching arm (6) is formed on an end side of the plug housing (5) of the plug-in
module (2) and the groove (8) is formed in a wall (9), which bounds the recess (4),
of the main housing (3), and in that the beginning of the first portion (8a) of the groove (8) is open at the upper edge
(14) of the wall (9).
9. Combination of devices according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the latching arm (6) is formed on the main housing (3) of the device base (1) and
the groove (8) is formed in the plug housing (5) of the plug-in module (2).
10. Combination of devices according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the latching connection is formed between a plug-in contact of the device base (1)
and the corresponding connecting plug-in contact of the plug-in module (2).
11. Combination of devices according to one of Claims 1 to 10, characterized in that a spring element is arranged between the device base (1) and the plug-in module (2),
the spring force of which spring element is directed in the opposite direction to
the plug-in direction (A) of the plug-in module (2) onto the device base (1).
12. Combination of devices according to Claim 11, characterized in that a marking is attached to an end side (11) of the plug housing (5) of the plug-in
module (2), wherein the marking protrudes somewhat over the edge (15) of the wall
(9) bounding the recess (4) when the plug-in module (2) is not latched in the recess
(4) of the device base (1).
1. Combinaison d'appareils enfichable destinée à protéger un réseau électrique contre
des surtensions ou des surintensités, comportant un socle d'appareil (1) et au moins
un module connecteur (2) enfichable sur le socle d'appareil (1),
dans laquelle le socle d'appareil (1) comporte un boîtier de base (3) ayant un évidement
(4) destiné à recevoir le module connecteur (2), des bornes destinées aux conducteurs
du réseau à protéger et des contacts de connecteur reliés aux bornes,
dans laquelle le module connecteur (2) comporte un boîtier de connecteur (5), un élément
de protection disposé dans le boîtier de connecteur (5) et des contacts de raccordement
correspondant aux contacts de connecteur, qui sont reliés de manière électriquement
conductrice à l'élément de protection,
dans laquelle il est prévu au moins une liaison d'enclenchement agissant entre le
socle d'appareil (1) et le module connecteur (2),
dans laquelle la liaison d'enclenchement comporte au moins un bras d'enclenchement
(6) élastique muni de crochets d'enclenchement (7) et au moins une rainure (8) qui
est disposée dans une paroi (9) opposée au bras d'enclenchement (6), dans laquelle
le crochet d'enclenchement (7) du bras d'enclenchement (6) est guidé dans la rainure
(8) lors de l'enfichage du module connecteur (2) sur le socle d'appareil (1),
dans laquelle la rainure (8) comporte une première partie (8a) qui est réalisée de
manière à ce que le bras d'enclenchement (6) ne soit pas écarté lorsque le crochet
d'enclenchement (7) se trouve au début de la première partie (8a), alors que le bras
d'enclenchement (6) est écarté perpendiculairement à la direction d'extension (R)
du crochet d'enclenchement (7) lorsque le crochet d'enclenchement (7) se trouve à
l'extrémité de la première partie (8a),
dans laquelle la rainure (8) comporte une deuxième partie (8b) qui suit la première
partie (8a), dans laquelle la deuxième partie (8b) est réalisée de manière à ce que
l'écartement du bras d'enclenchement (6) soit réduit lorsque le crochet d'enclenchement
(7) se trouve à l'extrémité de la deuxième partie (8b), et dans laquelle un bord d'enclenchement
(10) destiné au crochet d'enclenchement (7) est réalisé à l'extrémité de la deuxième
partie (8b), et dans laquelle la rainure (8) comporte une troisième partie (8c) qui
suit la deuxième partie (8b), dans laquelle la profondeur de la rainure (8) est suffisamment
faible à l'extrémité de la troisième partie (8c) pour que le crochet d'enclenchement
(7) ne soit plus guidé dans la rainure (8).
2. Combinaison d'appareils selon la revendication 1, caractérisée en ce que la première partie (8a) de la rainure (8) s'étend au moins partiellement de manière
inclinée par rapport à la direction d'enfichage (A) du module connecteur (2) sur le
socle d'appareil (1) et en ce qu'un bord de butée (11) destiné au crochet d'enclenchement (7) est réalisé au début
de la deuxième partie (8b).
3. Combinaison d'appareils selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la deuxième partie (8b) de la rainure (8) s'étend sensiblement perpendiculairement
à la direction d'enfichage (A) du module connecteur (2).
4. Combinaison d'appareils selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la troisième partie (8c) de la rainure (8) s'étend sensiblement dans la direction
d'enfichage (A) du module connecteur (2) et présente une inclinaison (12) croissant
dans la direction d'enfichage (A) du module connecteur (2).
5. Combinaison d'appareils selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que l'extrémité de la troisième partie (8c) de la rainure (8) est décalée par rapport
au début de la première partie (8a) de la rainure (8) de manière à ce que le bras
d'enclenchement (6) soit écarté à l'extrémité de la troisième partie (8c) perpendiculairement
à la direction d'extension (R) du crochet d'enclenchement (7).
6. Combinaison d'appareils selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce qu'une deuxième rainure (14) est réalisée dans la paroi (9) opposée au bras d'enclenchement
(6), dont le début (14a) est relié à la troisième partie (8c) de la première rainure
(8), dans laquelle la deuxième rainure (14) s'étend sensiblement dans la direction
d'enfichage (A) du module connecteur (2) sur le socle d'appareil (1), l'extrémité
(14b) de la deuxième rainure (14) est disposée dans la région du début de la première
partie (8a) de la première rainure (8), et la profondeur de la deuxième rainure (14)
est inférieure à la profondeur de la première rainure (8) dans la première partie
(8a) et dans la deuxième partie (8b).
7. Combinaison d'appareils selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que le bras d'enclenchement (6) est réalisé sur le boîtier de connecteur (5) du module
connecteur (2) et en ce que la rainure (8) est réalisée dans le boîtier de base (3) du socle d'appareil (1).
8. Combinaison d'appareils selon la revendication 7, caractérisée en ce que le bras d'enclenchement (6) est réalisé sur une face avant du boîtier de connecteur
(5) du module connecteur (2) et en ce que la rainure (8) est réalisée dans une paroi (9) du boîtier de base (3) qui délimite
l'évidement (4), et en ce que le début de la première partie (8a) de la rainure (8) s'ouvre sur le bord supérieur
(14) de la paroi (9).
9. Combinaison d'appareils selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que le bras d'enclenchement (6) est réalisé sur le boîtier de base (3) du socle d'appareil
(1) et en ce que la rainure (8) est réalisée sur le boîtier de connecteur (5) du module connecteur
(2).
10. Combinaison d'appareils selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que la liaison d'enclenchement est réalisée entre un contact de raccordement du socle
d'appareil (1) et le contact de raccordement correspondant du module connecteur (2).
11. Combinaison d'appareils selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisée en ce qu'il est prévu entre le socle d'appareil (1) et le module connecteur (2) un élément
élastique dont la force de rappel est orientée en sens opposé à la direction d'enfichage
(A) du module connecteur (2) sur le socle d'appareil (1).
12. Combinaison d'appareils selon la revendication 11, caractérisée en ce qu'un marquage est réalisé sur une face avant (11) du boîtier de connecteur (5) du module
connecteur (2), dans laquelle le marquage dépasse légèrement au-dessus du bord supérieur
(15) de la paroi (9) délimitant l'évidement (4) lorsque le module connecteur (2) n'est
pas enclenché dans l'évidement (4) du socle d'appareil (1).