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(11) |
EP 2 920 101 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.01.2017 Patentblatt 2017/02 |
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Anmeldetag: 05.11.2013 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2013/073057 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2014/075954 (22.05.2014 Gazette 2014/21) |
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| (54) |
AUFZUG MIT EINER SICHERHEITSBREMSE
LIFT WITH A SAFETY BRAKE
ASCENSEUR AVEC FREIN DE SÉCURITÉ
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
13.11.2012 EP 12192317
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.09.2015 Patentblatt 2015/39 |
| (73) |
Patentinhaber: Inventio AG |
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6052 Hergiswil (CH) |
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Erfinder: |
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- HUGEL, Stefan
Bedminster NJ 07921 (US)
- FISCHER, Daniel
CH-1867 St-Triphon/VD (CH)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 400 476
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US-A- 5 819 879
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Aufzug mit einer Sicherheitsbremse, insbesondere einer
elektrisch auslösbaren Sicherheitsbremse, die einen möglichen Absturz einer Kabine
in einem gefährlichen Betriebszustand des Aufzugs verhindern kann.
[0002] Typischerweise wird in einem Aufzug eine Kabine mittels eines Antriebs an Führungsschienen
geführt auf verschieden Erschliessungsebenen eines Gebäudes verfahren. Als Antrieb
dienen Traktionsantriebe oder hydraulische Antriebe. Ein Traktionsantrieb setzt sich
zumindest aus einem Motor, einer Treibscheibe und einem Traktionsmittel, wie beispielsweise
ein Seil oder Riemen zusammen. Der Motor treibt die Treibscheibe über eine Welle an.
Die Treibscheibe wiederum überträgt mittels Reibkräften eine Traktion auf das Traktionsmittel.
Am Traktionsmittel sind eine Kabine und ein Gegengewicht, das die Gewichtskraft der
Kabine ausgleicht aufgehängt. Ein hydraulischer Antrieb umfasst zumindest einen Hydraulikzylinder
und einen Hydraulikkolben. Im Hydraulikzylinder wird ein Arbeitsfluid verdichtet,
das der Hydraulikkolben je nach aufgebautem Druck in eine vertikale Auf- oder Abwärtsbewegung
umsetzt. Eine auf dem Kolben aufgesetzte Kabine wird entsprechend verfahren.
[0003] Die Europäische Sicherheitsnorm EN-81 schreiben den Einsatz einer Sicherheitsbremse
bzw. einer sogenannten Fangbremse voraus. Eine solche Sicherheitsbremse ist an der
Kabine montiert und kann bei einem Antriebsversagen, wie beispielsweise einem Traktionsmittelriss
oder einem schnellen Druckabfall im Hydraulikzylinder die Kabine vor einem fatalen
Absturz bewahren. Dazu ist die Sicherheitsbremse traditionell mit einem mechanischen
Geschwindigkeitsbegrenzer verbunden. Dieser Geschwindigkeitsbegrenzer löst bei einer
Übergeschwindigkeit die Sicherheitsbremse aus, die Sicherheitsbremse baut eine Bremskraft
an den Führungsschienen auf und bringt so die Kabine zu einem sicheren Halt.
[0004] In neuerer Zeit sind Bestrebungen unternommen worden, den mechanischen Geschwindigkeitsbegrenzer
und mechanisch auslösbare Sicherheitsbremsen durch elektronische Geschwindigkeitsbegrenzer
und elektronisch auslösbare Sicherheitsbremsen zu ersetzen, die sehr zuverlässig,
wartungsfreundlich und günstig herstellbar sind.
[0005] Die Patentschrift
EP 1 400 476 A1 zeigt zum Beispiel eine solch elektronisch auslösbare Sicherheitsbremse. Diese Sicherheitsbremse
ist durch einen vom Geschwindigkeitsbegrenzer angesteuerten Solenoid auslösbar und
muss ausfallsicher betätigbar sein. Darum wird die Sicherheitsbremse durch den Elektromotor
gegen einen federvorgespannten Hebelarm in einer Ruheposition gehalten. Bei einem
Stromausfall wird die Energiezufuhr zum Solenoid unterbrochen und die in der Feder
gespeicherte Energie freigegeben. Folglich wird die Sicherheitsbremse ausgelöst. Die
in
EP 1 400 476 A1 gezeigte Sicherheitsbremse zeichnet sich durch eine hohe Auslösesicherheit aus. Dies
geht jedoch mit einem im Ruhezustand ständig mit Energie zu versorgenden Solenoid
einher, der die Sicherheitsbremse gegen eine vorgespannte Feder in einer Ruheposition
halten muss.
[0006] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ist also eine elektronisch auslösbare Sicherheitsbremse
zu entwickeln, die auch im Ruhezustand einen geringen Energiebedarf ausweist.
[0007] Diese Aufgabe wird durch einen Aufzug mit einer Kabine, die an Führungsschienen geführt
ist, und mit einer Sicherheitsbremse, die an der Kabine angeordnet ist und die dazu
ausgelegt ist bei Nichteinhalten eines Sicherheitskriteriums eine Bremskraft auf die
Führungsschienen auszuüben gelöst. Dabei umfasst die Sicherheitsbremse ein Bremsgehäuse,
das eine keilförmig ausgestaltete Öffnung aufweist, in der zumindest ein Teil einer
Führungsschiene einführbar ist, einen Bremskörper, der in der keilförmigen Öffnung
zwischen einer die keilförmige Öffnung begrenzenden Fläche des Bremsgehäuses und einer
Führungsfläche der Führungsschiene einführbar ist, einen Aktivierungsmechanismus,
über den eine Aktivierungskraft auf den Bremskörper übertragbar ist und über den der
Bremskörper an die begrenzende Fläche und Führungsfläche pressbar ist, und einen Freigabemechanismus,
der mittelbar oder unmittelbar mit dem Bremskörper verbunden ist und den Bremskörper
gegen die Aktivierungskraft in einer Ruheposition hält. Der Aufzug zeichnet sich dadurch
aus, dass der Freigabemechanismus mindestens über einen Knickarm verfügt, der in eine
gestreckte Lage und eine geknickte Lage bringbar ist, wobei der Knickarm in der gestreckten
Lage den Bremskörper in der Ruheposition hält und in der geknickten Lage die Aktivierungskraft
für eine Übertragung auf den Bremskörper freigibt.
[0008] Der Vorteil der Erfindung liegt darin, dass mittels des Knickarms die Sicherheitsbremse
auch gegen eine relativ hohe Aktivierungskraft mit wenig Energie in einer Ruheposition
gehalten werden kann. Zudem benötig der Freigabemechanismus für die Freigabe der Aktivierungskraft
ebenfalls wenig Energie, da der Knickarm aus seiner gestreckten Lage sehr einfach
unter Aufbringung einer geringen lateral wirkenden Kraft in eine geknickte Lage bringbar
ist.
[0009] Vorzugsweise verfügt der Freigabemechanismus über einen Stellmechanismus, der mit
dem Knickarm verbunden ist. Dabei ist der Stellmechanismus dazu ausgelegt, den Knickarm
aus seiner gestreckten Lage in seine geknickte Lage zu knicken.
[0010] Vorzugsweise verfügt der Stellmechanismus über einen elektrischen Antrieb, insbesondere
ein Solenoid oder Linearmotor dergleichen. Dieser Antrieb ist dazu ansteuerbar, den
Knickarm von der gestreckten Lage in die geknickte Lage zu bringen.
[0011] Dabei können vorteilhaft günstige kleine gewerblich erstehbare Standardantriebe verwendet
werden.
[0012] Vorzugsweise ist der Stellmechanismus mit einem auslenkbaren Gelenk des Knickarms
verbunden. Erstens kann am Gelenk eine besonders einfache Verbindung zum Stellmechanismus
erstellt werden und zweitens ist die aufzugringende Kraft bei einer Krafteinleitung
am Gelenk wegen der maximalen Ausnutzung der Hebeleffekte besonders klein.
[0013] Vorzugsweise verfügt der Aktivierungsmechanismus über einen Hebelarm, der mit dem
Bremskörper wirkverbunden ist und die Aktivierungskraft auf den Bremskörper überträgt.
Über einen solchen Hebelarm kann das Verhältnis zwischen der Aktivierungskraft und
dem Aufbau der Bremskraft besonders einfach und zuverlässig eingestellt werden.
[0014] Vorzugsweise ist der Hebelarm dermassen mit dem Knickarm verbunden, dass der Knickarm
in seiner gestreckten Lage den Hebelarm gegen die Aktivierungskraft in der Ruheposition
hält.
[0015] Vorzugsweise ist der Hebelarm mit einer vorspannbaren Feder verbunden, die vorgespannt
die Aktivierungskraft auf den Hebelarm überträgt. Die Feder ist ein besonders günstiges
Bauteil, das die Aktivierungskraft auch über lange Zeitspannen speichern kann und
bei Bedarf zuverlässig abgibt.
[0016] Vorzugsweise sind eine Längsachse des Knickarms und eine Längsachse der Feder fluchtend
zueinander ausgerichtet.
[0017] Vorzugsweise ist der Freigabemechanismus durch eine Sicherheitseinrichtung ansteuerbar,
wobei die Sicherheitseinrichtung das Sicherheitskriterium überwacht und bei Nichteinhalten
des Sicherheitskriteriums den Freigabemechanismus dermassen ansteuert, dass die Aktivierungskraft
zur Übertragung auf den Bremskörper freigebbar ist.
[0018] Dank der elektronischen Auslösung der Sicherheitsbremse sind mechanische Teile minierbar.
Entsprechend können die Stück- und Wartungskosten gesenkt werden. Zudem besteht die
Möglichkeit mittels der Sicherheitseinrichtung Gefahrenpotentiale der Aufzuganlage
gestuft auszuwerten und die Gesamtzahl der nötigen Fanbremsungen zu minimieren.
[0019] Vorzugsweise stellt das Sicherheitskriterium eine Kabinengeschwindigkeit, einen Fluidbetriebsdruck
eines hydraulischen Antriebs oder einen Zustand eines Tragmittels, an dem die Kabine
aufgehängt ist, dar.
[0020] Vorzugsweise ist der Bremskörper als Rollenkörper oder Keil ausgelegt. Solche Bremskörper
verkeilen sich zuverlässig zwischen der begrenzenden Fläche des Bremsgehäuses und
der Führungsfläche einer Führungsschiene und üben dementsprechend eine in jedem Fall
ausreichende Bremskraft auf die Führungsschiene aus.
[0021] Im Folgenden wird die Erfindung durch Ausführungsbeispiele und anhand von Zeichnungen
verdeutlicht und weiter beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1
- Eine Ausführung des Aufzugs mit einer Sicherheitsbremse;
- Fig. 2
- Eine schematische Ansicht der Sicherheitsbremse in einer Ruheposition; und
- Fig. 3
- Eine schematische Ansicht der Sicherheitsbremse in einer aktivierten Position.
[0022] Figur 1 zeigt eine Ausführung des Aufzugs 10 mit einer Kabine 11. Die Kabine 11 ist
in einem Schacht 14 entlang einer Fahrbahn, die durch Führungsschienen 12 definiert
ist, verfahrbar. Dazu verfügt der Aufzug 10 über einen hydraulischen Antrieb. Im gezeigten
Ausschnitt ist lediglich ein Hydraulikkolben 13 davon sichtbar. Nicht sichtbar ist
ein Hydraulikzylinder, in dem der Hydraulikkolben 13 geführt ist und der den Hydraulikkolben
13 vertikal nach oben oder unten bewegt. Die Kabine 11 ist im unteren Bereich mit
zwei Sicherheitsbremsen 1 ausgerüstet. Die Sicherheitsbremsen 1 wirken bei einer Bremsung
auf die Führungsflächen der Führungsschienen 12. Selbstredend ist der Aufzug 10 alternativ
zum hydraulischen Antrieb mit einem Traktionsantrieb ausrüstbar, der über Traktionsmittel,
an denen die Kabine 11 und ein Gegengewicht aufgehängt sind, und über einen Motor
verfügt, der über eine Treibscheibe in Wirkkontakt mit dem Traktionsmittel steht.
Als Traktionsmittel sind Seile, Riemen oder dergleichen einsetzbar.
[0023] In Figur 2 ist die Sicherheitsbremse 1 in einer Ruheposition dargestellt. Die Sicherheitsbremse
umfasst ein Bremsgehäuse 2, einen Bremskörper 3, einen Aktivierungsmechanismus 4 und
einen Freigabemechanismus 5.
[0024] Das Bremsgehäuse 2 weist eine Öffnung 20 auf in der zumindest ein Teil einer Führungsschiene
12 einführbar ist. Üblicherweise ist die Führungsschiene 12 als T-Profil gefertigt.
Selbstverständlich kann die Führungsschiene 12 als U-Profil oder als andere geeignete
Profilform entworfen sein. Im hier gezeigten Beispiel ist der der Kabine 11 zugewandte
Stirnflansch der Führungsschiene 12 in die Öffnung 20 des Bremsgehäuses 2 eingeführt.
Die Öffnung 20 wird auf der einen Seite von einer parallel zur Führungsschiene 12
verlaufenden ersten Fläche und auf der anderen Seite von einer zweiten Fläche begrenzt,
die zusammen mit der ersten Fläche einen sich gegen oben hin keilförmig verjüngenden
Raum definiert.
[0025] In diesem Raum ist der Bremskörper 3 in einer unteren Ruheposition gehalten. Der
Bremskörper ist hier als Rollenkörper ausgelegt, der nach einer Aktivierung der Bremse
an der zweiten Fläche des Bremsgehäuses 3 und einer Führungsfläche der Führungsschiene
12 gepresst wird und sich bei einer vertikal nach unten gerichteten Bewegungsrichtung
der Kabine 11 weiter zwischen der zweiten Fläche und der Führungsfläche verkeilt.
Dabei wird die Führungsschiene 12 zwischen der ersten Fläche des Bremsgehäuses 2 und
dem Bremskörper 3 geklemmt. Die Sicherheitsbremse 1 übt also eine Bremskraft auf die
Führungsschiene 12 aus. Selbstverständlich ist der Bremskörper 3 abweichend vom Rollenkörper
auch keilförmig oder eine andere geeignete Form einnehmend auslegbar.
[0026] Der Aktivierungsmechanismus 4 umfasst einen Hebelarm 8 und eine Druckfeder 9, die
in Figur 2 in einer vorgespannten Lage gezeigt ist. Der Hebelarm 8 ist an einem ersten
Ende in Bezug zum Bremsgehäuse 2 gelenkig gelagert. An seinem zweiten frei bewegbaren
Ende ist der Bremsköper 3 montiert. In einem mittleren Bereich des Hebelarms 8 setzt
die Druckfeder 9 an. Die Druckfeder 9 ist zwischen dem Hebelarm 8 und dem Bremsgehäuse
2 pressbar angeordnet und übt somit eine Aktivierungskraft auf den Hebelarm 8 aus.
[0027] Der Freigabemechanismus 5 umfasst einen Knickarm 6 und einen Stellmechanismus 7.
Der Knickarm 6 setzt sich aus zwei Stabelementen zusammen, die über ein auslenkbares
Gelenk verbunden sind. Ein erstes Ende des Knickstabs 6 ist in Bezug zum Bremsgehäuse
2 gelenkig gelagert. Ein zweites Ende ist gelenkig mit dem Hebelarm 8 verbunden. Der
Stellmechanismus 7 ist am Bremsgehäuse 3 montiert und über das Gelenk zwischen den
Stabelementen mit dem Hebelarm 8 verbunden. Der Stellmechanismus 7 hält den Knickarm
6 in der gezeigten Figur 2 in einer gestreckten Lage. In der gestreckten Lage wirkt
der Knickarm 6 gegen die Aktivierungskraft der Feder 9 und hält somit den Bremskörper
3 in der Ruhelage. Der Stellmechanismus 7 kann als Solenoid, Linearmotor oder dergleichen
realisiert sein. Hierbei ist ein bewegliches Element des Stellmechanismus 7 mit dem
Gelenk des Knickarms 6 verbunden.
[0028] Desweiteren ist der Stellmechanismus 7 von einer nicht gezeigten Sicherheitseinrichtung
ansteuerbar. Diese Sicherheitseinrichtung umfasst zumindest einen Geschwindigkeitsbegrenzer,
der bei Feststellen einer Übergeschwindigkeit der Kabine 11 den Stellmechanismus 7
dermassen ansteuert, dass der Freigabemechanismus 5 die Aktivierungkraft freigibt.
Die Sicherheitseinrichtung kann auch einen Drucksensor umfassen, der bei einem hydraulisch
angetriebenen Aufzug 10 den Druck des Arbeitsfluids im Hydraulikzylinder überwacht
und bei einem kritischen Unterdruck ebenfalls den Stellmechanismus 7 zur Freigabe
der Aktivierungsenergie ansteuert. Analoges gilt für einen weiteren Sensor der Sicherheitseinrichtung,
der ein Traktionsmittel überwacht und bei einem Riss des Traktionsmittel den Stellmechanismus
7 entsprechend ansteuert. Für den Fachmann erschliessen sich weitere Möglichkeiten,
mittels Sensor, Schalter, Kontakt oder dergleichen weitere Sicherheitskriterien des
Aufzugs 10 zu überwachen und bei Nichterfüllen des Sicherheitskriteriums, den Stellmechanismus
7 im obigen Sinne anzusteuern, um den Aufzug 10 in einen sicheren Zustand zu überführen,
bzw. die Sicherheitsbremse 1 auszulösen.
[0029] Figur 3 zeigt die Sicherheitsbremse 1 in einem aktivierten Zustand. Für die Aktivierung
der Sicherheitsbremse 1 wird wie oben beschrieben der Stellmechanismus 7 des Freigabemechanismus
5 durch die Sicherheitseinrichtung angesteuert. Der Stellmechanismus 7 bringt den
Knickstab 6 aus seiner gestreckten Lage in eine geknickte Lage. Die vom Stellmechanismus
7 auf den Knickmechanismus 6 wirkende Kraft wird in der Figur 3 durch einen Pfeil
dargestellt.
[0030] In der geknickten Lage des Knickstabs 6 wird die in der Feder 5 gespeicherte Energie
als Aktivierungskraft freigegeben, wobei die Aktivierungskraft in der gezeigten Darstellung
senkrecht nach oben auf den Hebelarm 4 übertragen wird. Der Hebelarm 4 wird durch
die Aktivierungskraft um seinen Lagerpunkt in eine Rotationsbewegung nach oben versetzt
und überträgt die Aktivierungskraft auf den Bremskörper 3. Als Folge wird der Bremskörper
3 gegen die zweite Fläche des Bremsgehäuses 2 und der Führungsfläche der Führungsschiene
12 gepresst. Bei einer nach unten gerichteten Bewegung der Kabine 11 verkeilt sich
der Bremskörper 3 weiter zwischen genannten Flächen und klemmt so die Führungsschiene
gegen die erste Fläche des Bremsgehäuses 2. Die auf die Führungsschiene 12 aufgebrachte
Bremskraft bringt schliesslich die Kabine 11 zu einem Stillstand.
[0031] Selbstverständlich kann die Sicherheitsbremse 1 auch eine unzulässige aufwärtsgerichtete
Fahrt verhindern. Dazu ist die Sicherheitsbremse 1 vertikal spiegelverkehrt an der
Kabine 11 anzuordnen. Hierbei wird der Bremskörper nach der Freigabe der Aktivierungskraft
senkrecht nach unten gegen die zweite Fläche des Bremsgehäuses und der Führungsfläche
der Führungsschiene gepresst und verkeilt sich bei einer vertikal nach oben gerichteten
Bewegung der Kabine 11 zwischen genannten Flächen. Schliesslich klemmt auch in dieser
Situation der Bremskörper die Führungsschiene 12 gegen die erste Fläche des Bremsgehäuses
und bringt so die Kabine 11 zu einem Stillstand.
[0032] Zur sicheren Betätigung des Stellmechanismus 7 verfügt der Freigabemechanismus 5
über eine nicht dargestellte Energiespeichereinheit, wie eine Batterie, eine weitere
Feder oder dergleichen. Diese Energiespeichereinheit stellt sicher, dass die Sicherheitsbremse
1 auch bei einem Stromausfall aktivierbar bleibt.
[0033] Optional kann der Freigabemechanismus 5, insbesondere das auslenkbare Gelenk des
Knickarms 6 einen einseitigen Anschlag umfassen. Das heisst, dass das Gelenk in der
gestreckten Lage des Knickarms nur in eine Rotationsrichtung öffnet. Besonders vorteilhaft
ist dabei der Anschlag bezüglich einer Bewegung des Gelenks so angeordnet, dass eine
maximale Bewegung des Gelenks gegen den Anschlag zu einer leichten Überstreckung des
Knickarms 6 führt. In der gezeigten Darstellung in Figur 2 liegt der Anschlag auf
der dem Stellmechanismus 7 abgewandten Seite. Somit ist durch eine Zugbewegung des
Stellmechanismus am Gelenk der Knickarm 7 knickbar.
[0034] Besonders vorteilhaft verfügt der Freigabemechanismus 5 optional über die weitere
Feder, die in der Stellrichtung des Stellmechanismus 7 eine Freigabekraft auf den
Knickarm 6 ausübt. Bei dieser Ausführung wirkt der Stellmechanismus 7 in der Ruheposition
der Sicherheitsbremse 1 mit einer Gegenkraft gegen die Freigabekraft der weiteren
Feder und hält den Knickarm 6 gegen den Anschlag des auslenkbaren Gelenks drückend
in seiner gestreckten Lage.
1. Aufzug (10)
- mit einer Kabine (11), die an Führungsschienen (12) geführt ist, und
- mit einer Sicherheitsbremse (1), die an der Kabine (11) angeordnet ist und die dazu
ausgelegt ist bei Nichteinhalten eines Sicherheitskriteriums eine Bremskraft auf die
Führungsschienen (12) auszuüben,
wobei die Sicherheitsbremse (1) ein Bremsgehäuse (2), das eine keilförmig ausgestaltete
Öffnung (20) aufweist, in der zumindest ein Teil einer Führungsschiene (12) einführbar
ist, einen Bremskörper (3), der in der keilförmigen Öffnung zwischen einer die keilförmige
Öffnung begrenzenden Fläche des Bremsgehäuses (2) und einer Führungsfläche der Führungsschiene
(12) einführbar ist, einen Aktivierungsmechanismus (4), über den eine Aktivierungskraft
auf den Bremskörper (3) übertragbar ist und über den der Bremskörper (3) an die begrenzende
Fläche und Führungsfläche pressbar ist, und einen Freigabemechanismus (5), der mittelbar
oder unmittelbar mit dem Bremskörper (3) verbunden ist und den Bremskörper (3) gegen
die Aktivierungskraft in einer position hält, umfasst,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Freigabemechanismus (5) mindestens über einen Knickarm (6) verfügt, der in eine
gestreckte Lage und eine geknickte Lage bringbar ist, wobei der Knickarm (6) in der
gestreckten Lage den Bremskörper (3) in der Ruheposition hält und in der geknickten
Lage die Aktivierungskraft für eine Übertragung auf den Bremskörper (3) freigibt,
und dass der Aktivierungsmechanismus (4) über einen Hebelarm (8) verfügt, der mit
dem Bremskörper (3) wirkverbunden ist und die Aktivierungskraft auf den Bremskörper
(3) überträgt, und dass der Hebelarm (8) dermassen mit dem Knickarm (6) verbunden
ist, dass der Knickarm (6) in seiner gestreckten Lage den Hebelarm (8) gegen die Aktivierungskraft
in der Ruheposition hält.
2. Aufzug (10) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Freigabemechanismus (5) über einen Stellmechanismus (7) verfügt, der mit dem Knickarm
(6) verbunden ist, wobei der Stellmechanismus (7) dazu ausgelegt ist, den Knickarm
(6) aus seiner gestreckten Lage in seine geknickte Lage zu knicken.
3. Aufzug (10) nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Stellmechanismus (7) über einen elektrischen Antrieb, insbesondere ein Solenoid
oder Linearmotor verfügt, der dazu ansteuerbar ist, den Knickarm (6) von der gestreckten
Lage in die geknickte Lage zu bringen.
4. Aufzug (10) nach einem der Ansprüche 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Stellmechanismus (7) mit einem auslenkbaren Gelenk des Knickarms verbunden ist.
5. Aufzug (10) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Hebelarm (8) mit einer vorspannbaren Feder (9) verbunden ist, die vorgespannt
die Aktivierungskraft auf den Hebelarm (8) überträgt.
6. Aufzug (10) nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine Längsachse des Knickarms (6) und eine Längsachse der Feder (9) fluchtend zueinander
ausgerichtet sind.
7. Aufzug (10) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Freigabemechanismus (5) über eine Energiespeichereinheit verfügt, insbesondere
eine Batterie oder eine weitere Feder.
8. Aufzug (10) nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
die weitere Feder, eine Freigabekraft auf den Knickarm (6) ausübt, wobei der Stellmechanismus
(7) in der Ruheposition der Sicherheitsbremse (1) mit einer Gegenkraft gegen die Freigabekraft
der weiteren Feder wirkt und den Knickarm (6) in seiner gestreckten Lage hält.
9. Aufzug (10) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Freigabemechanismus (5) durch eine Sicherheitseinrichtung ansteuerbar ist, wobei
die Sicherheitseinrichtung das Sicherheitskriterium überwacht und bei Nichteinhalten
des Sicherheitskriteriums den Freigabemechanismus (5) dermassen ansteuert, dass die
Aktivierungskraft zur Übertragung auf den Bremskörper freigebbar ist.
10. Aufzug (10) nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Sicherheitskriterium eine Kabinengeschwindigkeit, einen Fluidbetriebsdruck eines
hydraulischen Antriebs oder einen Zustand eines Tragmittels, an dem die Kabine (11)
aufgehängt ist darstellt.
11. Aufzug (10) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Bremskörper (3) als Rollenkörper oder Keil ausgelegt ist.
1. Lift (10)
- with a cage (11) which is guided at guide rails (12) and
- with a safety brake (1) which is arranged at the cage (11) and which is designed
for exertion of a braking force on the guide rails (12) in the event of non-compliance
with a safety criterion,
wherein the safety brake (1) comprises a brake housing (2) having an opening (20)
of wedge-shaped form into which at least a part of a guide rail (12) is introducible,
a brake body (3) introducible into the wedge-shaped opening between a surface of the
brake housing (2) bounding the wedge-shaped opening and the guide surface of the guide
rail (12), an activating mechanism (4) by way of which an activation force is transmissible
to the brake body (3) and by way of which the brake body (3) can be pressed against
the bounding surface and guide surface, and a release mechanism (5) which is connected
indirectly or directly with the brake body (3) and holds the brake body (3) in a position
against the activation force,
characterised in that
the release mechanism (5) comprises at least an articulated arm (6) which can be brought
into an extended position and into a folded position, wherein the articulated arm
(6) in the extended position holds the brake body (3) in the rest position and in
the folded position releases the activation force for transmission to the brake body
(3), and the activating mechanism (4) comprises a lever arm (8) which is operatively
connected with the brake body (3) and transmits the activation force to the brake
body (3), the lever arm (8) being so connected with the articulated arm (6) that the
articulated arm (6) in its extended position holds the lever arm (8) in the rest position
against the activation force.
2. Lift (10) according to claim 1, characterised in that the release mechanism (5) comprises a setting mechanism (7) connected with the articulated
arm (6), wherein the setting mechanism (7) is designed for the purpose of folding
the articulated arm (6) from its extended position into its folded position.
3. Lift (10) according to claim 2, characterised in that the setting mechanism (7) comprises an electric drive, particularly a solenoid or
linear motor, which is activatable for the purpose of bringing the articulated arm
(6) from the extended position into the folded position.
4. Lift (10) according to one of claims 2 and 3, characterised in that the setting mechanism (7) is connected with a deflectable joint of the articulated
arm.
5. Lift (10) according to claim 1, characterised in that the lever arm (8) is connected with a spring (9) which can be biased and which in
biased state transmits the activation force to the lever arm (8).
6. Lift (10) according to claim 5, characterised in that a longitudinal axis of the articulated arm (6) and a longitudinal axis of the spring
(9) are oriented in alignment with one another.
7. Lift (10) according to claim 1, characterised in that the release mechanism (5) comprises an energy storage unit, particularly a battery
or a further spring.
8. Lift (10) according to claim 7, characterised in that the further spring exerts a release force on the articulated arm (6), wherein the
setting mechanism (7) in the rest position of the safety brake (1) counteracts, by
a counter-force, the release force of the further spring and holds the articulated
arm (6) in its extended position.
9. Lift (10) according to claim 1, characterised in that the release mechanism (5) is activatable by a safety device, wherein the safety device
monitors the safety criterion and in the event of non-compliance of the safety criterion
activates the release mechanism (5) in such a way that the activation force is releasable
for transmission to the brake body.
10. Lift (10) according to claim 9, characterised in that the safety criterion represents a cage speed, a fluid operating pressure of a hydraulic
drive or a state of a support means at which the cage (11) is suspended.
11. Lift (10) according to claim 1, characterised in that the brake body (3) is designed as a roller body or wedge.
1. Ascenseur (10)
- avec une cabine (11) qui est guidée sur des rails de guidage (12), et
- avec un frein de sécurité (1) qui est disposé sur la cabine (11) et qui est conçu
pour exercer, en cas de non-respect d'un critère de sécurité, une force de freinage
sur les rails de guidage (12),
le frein de sécurité (1) comprenant un carter de frein (2) qui présente une ouverture
en forme de coin (20) dans laquelle une partie au moins d'un rail de guidage (12)
est apte à être introduite, un corps de frein (3) qui est apte à être introduit dans
l'ouverture en forme de coin entre une surface du carter de frein (2) qui limite ladite
ouverture en forme de coin, et une surface de guidage du rail de guidage (12), un
mécanisme d'activation (4) par l'intermédiaire duquel une force d'activation est apte
à être transmise au corps de frein (3) et par l'intermédiaire duquel le corps de frein
(3) est apte à être pressé contre la surface de limitation et la surface de guidage,
et un mécanisme de déblocage (5) qui est relié directement ou indirectement au corps
de frein (3) et qui maintient le corps de frein (3) dans une position à l'encontre
de la force d'activation,
caractérisé en ce que le mécanisme de déblocage (5) dispose au moins d'un bras articulé (6) qui est apte
à être amené dans une position tendue et dans une position pliée, le bras articulé
(6), en position tendue, maintenant le corps de frein (3) dans la position de repos,
et, en position pliée, débloquant la force d'activation pour une transmission au corps
de frein (3), et
en ce que le mécanisme d'activation (4) dispose d'un bras de levier (8) qui est en relation
fonctionnelle avec le corps de frein (3) et qui transmet la force d'activation au
corps de frein (3), et
en ce que le bras de levier (8) est relié au bras articulé (6) de telle sorte que celui-ci,
dans sa position tendue, maintient le bras de levier (8) dans la position de repos
à l'encontre de la force d'activation.
2. Ascenseur (10) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le mécanisme de déblocage (5) dispose d'un mécanisme de manoeuvre (7) qui est relié
au bras articulé (6), le mécanisme de manoeuvre (7) étant conçu pour plier le bras
articulé (6) et le faire passer de sa position tendue à sa position pliée.
3. Ascenseur (10) selon la revendication 2, caractérisé en ce que le mécanisme de manoeuvre (7) dispose d'une commande électrique, en particulier un
solénoïde ou un moteur linéaire, qui est apte à être commandée pour amener le bras
articulé (6) de sa position tendue à sa position pliée.
4. Ascenseur (10) selon l'une des revendications 2 ou 3, caractérisé en ce que le mécanisme de manoeuvre (7) est relié à une articulation du bras articulé qui est
apte à être déviée.
5. Ascenseur (10) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le bras de levier (8) est relié à un ressort (9) apte à être contraint qui, contraint,
transmet la force d'activation au bras de levier (8).
6. Ascenseur (10) selon la revendication 5, caractérisé en ce qu'un axe longitudinal du bras articulé (6) et un axe longitudinal du ressort (9) sont
dans l'alignement l'un de l'autre.
7. Ascenseur (10) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le mécanisme de déblocage (5) dispose d'une unité d'accumulation d'énergie, en particulier
une batterie ou un ressort.
8. Ascenseur (10) selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'autre ressort exerce une force de déblocage sur le bras articulé (6), le mécanisme
de manoeuvre (7), dans la position de repos du frein de sécurité (1), agissant avec
une force opposée à l'encontre de la force de déblocage et maintenant le bras articulé
(6) dans sa position tendue.
9. Ascenseur (10) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le mécanisme de déblocage (5) est apte à être commandé par un dispositif de sécurité,
le dispositif de sécurité surveillant le critère de sécurité et, en cas de non-respect
dudit critère de sécurité, commandant le mécanisme de déblocage (5) de telle sorte
que la force d'activation puisse être débloquée pour une transmission au corps de
frein.
10. Ascenseur (10) selon la revendication 9, caractérisé en ce que le critère de sécurité représente une vitesse de cabine, une pression de service
de fluide d'une commande hydraulique, ou un état d'un élément porteur auquel la cabine
(11) est suspendue.
11. Ascenseur (10) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le corps de frein (3) est conçu comme un corps de galet ou un coin.


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