| (19) |
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(11) |
EP 2 920 374 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.08.2019 Patentblatt 2019/34 |
| (22) |
Anmeldetag: 02.11.2013 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2013/003294 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2014/075767 (22.05.2014 Gazette 2014/21) |
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| (54) |
STRAHLREGLER
JET REGULATOR
BRISE-JET
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
13.11.2012 DE 202012010798 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.09.2015 Patentblatt 2015/39 |
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Patentinhaber: Neoperl GmbH |
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79379 Müllheim (DE) |
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Erfinder: |
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- BLUM, Gerhard
77793 Gutach (DE)
- WEIS, Christoph
79379 Müllheim (DE)
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Vertreter: Börjes-Pestalozza, Henrich et al |
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Maucher Jenkins
Patent- und Rechtsanwälte
Urachstraße 23 79102 Freiburg im Breisgau 79102 Freiburg im Breisgau (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 619 315 DE-A1-102010 012 326
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WO-A2-2006/092316 DE-U1-202010 002 325
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Strahlregler mit einem ring- oder hülsenförmigen Strahlreglergehäuse,
in dem ein, das zuströmende Wasser in eine Vielzahl von Einzelstrahlen aufteilender
Strahlzerleger vorgesehen ist, sowie mit einem an der Auslaufstirnseite des Strahlreglergehäuses
vorgesehenen, manuell verformbaren formelastischen Kunststoffbelag, der topfförmig
ausgestaltet ist und mit einer hochgezogenen Umfangswandung seiner Topfform am Gehäuseinnenumfang
des Strahlreglergehäuses abdichtet.
[0002] Aus der
DE 20 2010 002 325 U1 ist bereits ein Strahlregler mit einem hülsenförmigen Strahlreglergehäuse vorbekannt.
In dem Strahlreglergehäuse des vorbekannten Strahlreglers ist ein Strahlzerleger vorgesehen,
der das zuströmende Wasser in eine Vielzahl von Einzelstrahlen aufzuteilen hat. Der
Strahlzerleger hat eine zentrale nockenförmige Einsenkung, die an ihrer Umfangswandung
in Umfangsrichtung voneinander beabstandete Durchflussöffnungen hat. An der Auslaufstirnseite
des Strahlreglergehäuses ist ein manuell verformbarer formelastischer Kunststoffbelag
vorgesehen, der topfförmig ausgestaltet ist. Dieser topfförmige Kunststoffbelag weist
eine Mehrzahl von Auslauföffnungen auf, die durch zitzenförmige und auslaufseitig
vorstehende Vorsprünge des Kunststoffbelags umgrenzt sind. Dabei ist der weichelastische
Kunststoffbelag durch eine Lochscheibe ausgesteift, die die Auslaufstirnseite des
Strahlreglergehäuses bildet und deren Löcher von den zitzenförmigen Vorsprüngen des
Kunststoffbelages durchsetzt werden.
[0003] Da der Umfangsrand des topfförmigen Kunststoffbelags gegenüber dem Gehäuseinnenumfang
des Strahlreglergehäuses abdichten soll, ist dieser Umfangsrand mit seinem zuflussseitigen
Stirnrand gegen den Gehäuseinnenumfang geneigt. Die bloße Neigung des zuströmseitigen
Stirnrandes des Kunststoffbelags vermag jedoch insbesondere bei hohen Wasserdrücken
nicht ausreichen, um Leckageströme zwischen dem Kunststoffbelag einerseits und dem
Gehäuseinnenumfang des Strahlreglergehäuses andererseits auszuschließen.
[0004] Aus der
DE 198 52 411 A1 ist bereits ein Strahlregler bekannt, der an einer sanitären Auslaufarmatur montiert
werden kann. Der vorbekannte Strahlregler weist ein Strahlreglergehäuse auf, das als
hülsenförmiger Formköper ausgebildet ist, an dem auslaufseitig ein weiches oder formelastisches
Kunststoffmaterial angespritzt ist. Der aus weichem oder formelastischem Kunststoffmaterial
bestehende Bestandteil des Strahlreglergehäuses bildet eine weiche und/oder wasserabstoßende
Oberfläche, mit der eine Kalkbildung vermieden werden soll. Durch leichte manuelle
Verformungen des oberflächlich angespritzten weichen oder formelastischen Kunststoffmaterials
sollen sich anhaftende Verkalkungen leicht ablösen lassen. Da bei der Materialauswahl
darauf zu achten ist, dass sich das weiche oder formelastische Kunststoffmaterial
an das demgegenüber harte oder formbeständige Kunststoffmaterial des Strahlreglergehäuses
anspritzen lässt, kann die Herstellung des vorbekannten Strahlreglers einen nicht
unerheblichen Mehraufwand erfordern.
[0005] Aus den Figuren 3 bis 5 der
DE 198 52 411 A1 kennt man bereits einen Strahlregler mit einem hülsenförmigen Strahlreglergehäuse,
dessen Auslaufstirnseite als eine in das Strahlreglergehäuse einsetzbare Auslaufscheibe
ausgebildet ist, die eine flache Gitterstruktur mit Durchflussöffnungen trägt. Das
Strahlreglergehäuse des vorbekannten Strahlreglers ist aus zwei, in einer Längsmittelebene
aneinander anliegenden Gehäusehälften gebildet, zwischen denen vor dem Zusammenklappen
der Gehäusehälften die flache Gitterstruktur eingesetzt werden kann. Diese Gitterstruktur
weist eine sehr dünne Beschichtung aus einem weichen und/oder wasserabstoßenden Kunststoffmaterial
auf, die durch Tauchbeschichtung oder durch Besprühen auf die als Kunststoffspritzgussteil
ausgebildete Gitterstruktur aufgebracht werden kann. Durch die wasserabstoßende Kunststoffschicht
soll einer Kalkbildung am Auslaufstirnende des Strahlreglergehäuses weitgehend entgegengewirkt
werden. Durch die weiche Ausgestaltung dieser Kunststoffschicht soll eine Reinigung
der Auslaufstirnfläche erleichtert werden, da durch leichte manuelle Oberflächenverformung
die eventuell anhaftenden Verkalkungen leicht ablösbar sind. Die als Kunststoffspritzgussteil
ausgebildete Gitterstruktur des aus
DE 198 52 411 A1 vorbekannten Strahlreglers ist derart formstabil, dass sich diese Gitterstruktur
nur vor dem Zusammenklappen der Gehäusehälften des längs geteilten Strahlreglergehäuses
in das Gehäuseinnere einlegen lässt. Da die weiche Beschichtung durch Tauchbeschichtung
oder durch Besprühen aufgebracht wird und da die weiche Beschichtung entsprechend
dünn ist, muss das Kunststoffspritzgussteil der Gitterstruktur gleichzeitig ausreichend
nachgiebig sein, um eine Oberflächenverformung zu erreichen, die anhaftende Verkalkungen
ablösen kann. Die Gitterstruktur des vorbekannten Strahlreglers ist daher derart flach
ausgebildet, dass die die Durchflussöffnungen der Gitterstruktur umgrenzenden Wandabschnitte
nicht gleichzeitig auch als Strömungsführungswände wirken können.
[0006] Aus der
DE 103 13 501 A1 kennt man bereits einen Strahlregler, dessen Strahlreglergehäuse zumindest im Bereich
des Flüssigkeitsauslasses aus einer unverformten Funktionslage in eine formveränderte
Reinigungslage verformbar ist. Dabei ist die durch manuelle Druckbeaufschlagung erreichbare
Verformbarkeit des Gehäuses größer als die Bruchdehnbarkeit von, an dem Gehäuse anhaftenden
Ablagerungen und so bemessen, dass solche Ablagerungen vom Gehäuse gelöst werden können.
Da bei dem aus
DE 103 13 501 A1 vorbekannten Strahlregler das Strahlreglergehäuse gegebenenfalls nur in einem partiell
begrenzten Teilbereich eine derart festgelegte Verformbarkeit aufweisen soll, ist
die Herstellung des vorbekannten Strahlreglers und seines komplex ausgestalteten Strahlreglergehäuses
mit einem erheblichen Aufwand verbunden.
[0007] Aus der
DE 10 2010 012 326 kennt man bereits einen Strahlregler der eingangs erwähnten Art mit einem Strahlreglergehäuse,
an dessen Auslaufstirnseite eine in das Strahlreglergehäuse einsetzbare Auslaufscheibe
gehalten ist, die eine Loch-, Gitter- oder Netzstruktur mit Durchflussöffnungen aufweist,
wobei die Auslaufscheibe einen manuell verformbaren formelastischen Kunststoffbelag
trägt. Um einen solchen Strahlregler mit vergleichsweise geringem Aufwand aus den
verschiedensten Materialien herstellen zu können, ist die Auslaufscheibe als Mehrkomponenten-
Spritzgussteil ausgestaltet, dessen Grund- oder Formkörper aus hartem oder formbeständigem
Kunststoffmaterial hergestellt ist, wobei der Grund- oder Formkörper mit einem Bestandteil
aus demgegenüber weichen oder formelastischen Kunststoffmaterial umspritzt ist, und
wobei die Durchflussöffnungen der Loch-, Gitter- und/oder Netzstruktur durch Strömungsführungswände
umgrenzt sind. Trotz der separaten Ausgestaltung erfordert die Herstellung des als
Auslaufscheibe dienenden Mehrkomponenten-Spritzgussteiles einen erheblichen Aufwand.
Um ein solches Mehrkomponenten-Spritzgussteil insbesondere aus unterschiedlichen Materialien
herstellen zu können, sind komplexe Spritzgusswerkzeuge erforderlich, in denen die
verschiedenen Materialien entsprechend den dafür erforderlichen Verarbeitungsbedingungen
verarbeitet werden können. Die Bereitstellung komplexer Spritzgusswerkzeuge und die
an die verschiedenen Materialien angepassten unterschiedlichen Herstellungsschritte
machen einen erheblichen Kostenaufwand erforderlich.
[0008] Es besteht daher insbesondere die Aufgabe, einen konstruktiv einfachen und funktionssicheren
Strahlregler der eingangs erwähnten Art zu schaffen, der sich mit möglichst geringem
Aufwand herstellen lässt.
[0009] Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht bei dem Strahlregler der eingangs
erwähnten Art insbesondere darin, dass an der Auslaufstirnseite eine in das Strahlreglergehäuse
einsetzbare Auslaufscheibe gehalten ist, die eine Loch-, Gitter- und/oder Netzstruktur
mit Durchflussöffnungen aufweist, dass die Auslaufscheibe den manuell verformbaren
formelastischen Kunststoffbelag trägt, dass der Kunststoffbelag an der Auslaufscheibe
lösbar gehalten ist, dass die Auslaufscheibe und der Kunststoffbelag miteinander schwenkbar
im Strahlreglergehäuse gehalten sind, dass der Kunststoffbelag mit seiner hochgezogenen
Umfangswandung zwischen dem Außenumfang der Auslaufscheibe und dem Gehäuseinnenumfang
des Strahlreglergehäuses abdichtet und das abtrömseitig an den Strahlzerleger ein
zentraler Nocken angeformt ist, der sich beim Verschwenken der Auslaufscheibe an dieser
oder an einem zuströmseitig an die Auslaufscheibe angeformten zentralen Nocken abstützt.
[0010] Der erfindungsgemäße Strahlregler weist ein Strahlreglergehäuse auf, das ring- oder
hülsenförmig ausgestaltet ist. An der Auslaufstirnseite des Strahlreglergehäuses ist
eine Auslaufscheibe gehalten, die in das Strahlreglergehäuse einsetzbar ist. Diese
Auslaufscheibe, die eine Loch-, Gitter- und/oder Netzstruktur mit Durchflussöffnungen
aufweist, trägt ebenfalls einen manuell verformbaren formelastischen Kunststoffbelag,
der durch manuelle Druckbeaufschlagung und Verformung von Kalkablagerungen befreit
werden kann. Da der Kunststoffbelag an der Auslaufscheibe lösbar gehalten ist, kann
der Kunststoffbelag und die Auslaufscheibe getrennt voneinander hergestellt werden.
Da die Auslaufscheibe und der daran lösbar gehaltene Kunststoffbelag separat voneinander
hergestellt werden, können daher vergleichsweise einfache Spritzgusswerkzeuge verwendet
werden und die Herstellungsschritte sind ohne Rücksicht auf unterschiedliche Materialeigenschaften
durchführbar. Dabei ist der Kunststoffbelag als separat hergestelltes Bauteil an der
Auslaufscheibe fixiert. Der Kunststoffbelag ist topfförmig ausgestaltet, derart, dass
der Kunststoffbelag mit einer hochgezogenen Umfangswandung seiner Topfform zwischen
dem Außenumfang der Auslaufscheibe und dem Gehäuseinnenumfang des Strahlreglergehäuses
abdichtet. Auf diese Weise werden unerwünschte Kriechströme im Bereich zwischen der
Auslaufscheibe und dem Gehäuseinnenumfang des Strahlreglergehäuses vermieden, die
andernfalls das Strahlbild des erfindungsgemäßen Strahlreglers beeinträchtigen könnten.
Da der Kunststoffbelag mit einer hochgezogenen Umfangswandung seiner Topfform zwischen
dem Außenumfang der Auslaufscheibe und dem Gehäuseinnenumfang des Strahlreglergehäuses
abdichtet, und da somit die den Kunststoffbelag tragende Auslaufscheibe in das Strahlreglergehäuse
eingesetzt ist, ist auch ein modulares System möglich, bei dem die den Kunststoffbelag
tragende Auslaufscheibe gegen eine andere Auslaufscheibe mit oder auch ohne Kunststoffbelag
austauschbar ist, um beispielsweise die Materialeigenschaften und/oder die Durchflusscharakteristik
des erfindungsgemäßen Strahlreglers bei Bedarf verändern können. Um auch ein Ausrichten
des aus dem Strahlregler austretenden Wasserstrahls zu ermöglichen, ist die Auslaufscheibe
mit dem davon getragenen Kunststoffbelag schwenkbar im Strahlreglergehäuse gehalten.
Durch Verschwenken der aus Auslaufscheibe und Kunststoffbelag bestehenden Einheit
im Strahlreglergehäuse lässt sich die Ausströmrichtung des ausströmenden Wasserstrahls
bei Bedarf verändern.
[0011] Um das durchströmende Wasser in dem erfindungsgemäßen Strahlregler gut formen zu
können, ist vorgesehen, dass der Strahlregler einen, das zuströmende Wasser in eine
Vielzahl von Einzelstrahlen aufteilenden Strahlzerleger hat. An diesen Strahlzerleger
ist abströmseitig ein zentraler Nocken angeformt. Dieser, am Strahlzerleger vorgesehene
Nocken stützt sich beim Verschwenken der Auslaufscheibe an dieser oder an einem zuströmseitig
an die Auslaufscheibe angeformten zentralen Nocken derart ab, dass eine Schwenkbewegung
der aus Auslaufscheibe und Kunststoffbelag gebildeten Einheit erleichtert wird.
[0012] Um einen separat von der Auslaufscheibe hergestellten Kunststoffbelag an der Auslaufscheibe
sicher und fest und dennoch mit geringem Aufwand fixieren zu können, ist es vorteilhaft,
wenn der Kunststoffbelag formschlüssig an der Auslaufscheibe gehalten ist.
[0013] Dabei sieht eine besonders vorteilhafte Ausführungsform gemäß der Erfindung, bei
welcher der Kunststoffbelag vollständig zwischen der Auslaufscheibe und dem Gehäuseinnenumfang
des Strahlreglergehäuses abdichtet, vor, dass der Kunststoffbelag mit dem dem Topfboden
abgewandten freien Randbereich seiner Umfangswandung formschlüssig an der Auslaufscheibe
gehalten ist.
[0014] Der separat hergestellte Kunststoffbelag des erfindungsgemäßen Strahlreglers lässt
sich auf einfache Weise zwischen der Auslaufscheibe und dem Gehäuseinnenumfang des
Strahlreglergehäuses einklemmen und festlegen. Um die Beweglichkeit dieser Bestandteile
des erfindungsgemäßen Strahlreglers jedoch nicht zu beeinträchtigen und um die ordnungsgemäße
Funktion des Strahlreglers stets zu gewährleisten, kann es zweckmäßig sein, wenn der
dem Topfboden abgewandte freie Randbereich der Umfangswandung derart nach innen abgewinkelt
ist, dass dieser Randbereich den zuströmseitigen Umfangsstirnrand der Auslaufscheibe
hintergreift. Bei dieser Ausführungsform bildet der Kunststoffbelag mit der Auslaufscheibe
eine weitestgehend unverrückbare Einheit, obwohl der Kunststoffbelag an der Auslaufscheibe
bloß lösbar gehalten ist.
[0015] Zusätzlich oder stattdessen kann der Kunststoffbelag aber auch an dem dem Topfboden
abgewandten freien Randbereich seiner Umfangswandung innenumfangsseitig wenigstens
eine vorzugsweise umlaufende Halteaus- oder -einformung aufweisen, die mit einer Halteein-
oder -ausformung am Außenumfang der Auslaufscheibe zusammenwirkt.
[0016] Um den Kunststoffbelag mit geringem Aufwand an der Auslaufscheibe fixieren zu können
und um dabei die in der Auslaufscheibe vorgesehenen Durchflussöffnungen mit den im
Kunststoffbelag angeordneten Durchflussöffnungen in Deckung bringen zu können, ist
es vorteilhaft, wenn am Kunststoffbelag einerseits und an der Auslaufscheibe andererseits
miteinander korrespondierende Positionierhilfen vorgesehen sind, die eine lagegerechte
Relativposition zwischen dem Kunststoffbelag einerseits und der Auslaufscheibe andererseits
sicherstellen. Dabei sieht eine vorteilhafte Ausführungsform gemäß der Erfindung vor,
dass am Kunststoffbelag innenseitig und an der Auslaufscheibe außenseitig jeweils
paarweise miteinander korrespondierende Positionierhilfen vorgesehen sind.
[0017] Um die Auslaufscheibe mit dem Kunststoffbelag verbinden zu können und/oder um die
Relativposition zwischen dem Kunststoffbelag und der Auslaufscheibe bei der Montage
leicht herstellen zu können, ist es vorteilhaft, wenn die Auslaufscheibe auf ihrer
abströmseitigen Stirnseite wenigstens einen Verbindungsstift oder eine Verbindungsöffnung
aufweist, der/die mit einer Verbindungsöffnung oder einem Verbindungsstift auf der
der Auslaufscheibe zugewandten Stirnseite des Kunststoffbelages zusammenwirkt.
[0018] Eine bevorzugte Weiterbildung gemäß der Erfindung sieht vor, dass der Kunststoffbelag
an seinem zuströmseitigen Außenumfang wenigstens eine umlaufende Dichtlippe oder Dichtnase
hat, die mit/an dem Innenumfang des Strahlreglergehäuses abdichtet. Ein solcher Kunststoffbelag,
der an seinem Außenumfang wenigstens eine umlaufende Dichtlippe oder Dichtnase hat,
vermag den Bereich zwischen der Auslaufscheibe einerseits und dem Gehäuseinnenumfang
des Strahlreglergehäuses andererseits besonders gut abzudichten.
[0019] Eine konstruktiv einfache und besonders vorteilhafte Ausführungsform gemäß der Erfindung
sieht dazu vor, dass die Auslaufscheibe und/oder der sie umhüllende Kunststoffbelag
eine an ihrem Außenumfang kugelsegmentförmig ausgebildet ist, und dass die so gebildete
Schwenkscheibe in einem als Gelenkpfanne ausgestalten Teilbereich am Gehäuseinnenumfang
des Strahlreglergehäuses schwenkbar gelagert ist. Bei dieser Ausführungsform kann
beispielsweise die aus Auslaufscheibe und Kunststoffbelag gebildete Einheit eine kugelgelenkartige
Schwenkscheibe bilden, die in der im Gehäuseinneren des Strahlreglergehäuses vorgesehenen
Gelenkpfanne schwenkbar gelagert ist.
[0020] Damit die aus der Auslaufscheibe und dem Kunststoffbelag gebildete Einheit auch bei
hohen Wasserdrücken fest im Gehäuseinneren des Strahlreglergehäuses gehalten wird,
sieht eine bevorzugte Weiterbildung gemäß der Erfindung vor, dass die Auslaufscheibe
durch eine zuströmseitige Einsetzöffnung hindurch bis zu dem als Gelenkpfanne ausgestalteten
Teilbereich in das Gehäuseinnere des Strahlreglergehäuses einsetzbar ist.
[0021] Vorteilhaft ist es, wenn die Auslaufscheibe und der Kunststoffbelag ineinander übergehende
Durchflussöffnungen haben. Die in der Auslaufscheibe und dem Kunststoffbelag vorgesehenen
und ineinander übergehenden Durchflussöffnungen werden somit durch Führungswände umgrenzt,
welche die in den Durchflussöffnungen gebildeten Einzelstrahlen in Richtung zu dem
durch die Relativposition der Auslaufscheibe festgelegten Strahlwinkel ausrichten.
[0022] Um mit Hilfe des erfindungsgemäßen Strahlreglers einen homogenen Gesamtstrahl bilden
zu können, ist es vorteilhaft, wenn die Durchflussöffnungen der Auslaufscheibe und
die des Kunststoffbelages auf vorzugsweise koaxialen Lochkreisen angeordnet sind.
[0023] Dabei sieht eine bevorzugte Ausführungsform gemäß der Erfindung vor, dass die auf
einem äußeren Lochkreis angeordneten Durchflussöffnungen in einer umlaufenden Ringwand
des Kunststoffbelages vorgesehen sind.
[0024] Um mit Hilfe des erfindungsgemäßen Strahlreglers erforderlichenfalls auch einen Spraystrahl
erzeugen zu können, der aus einer Vielzahl etwa in die gleiche Richtung ausgerichteter
Einzelstrahlen gebildet ist, ist es vorteilhaft, wenn die im Kunststoffbelag vorgesehenen
Durchflussöffnungen sich zumindest über einen Teilbereich ihrer Längserstreckung in
Strömungsrichtung vorzugsweise konisch verengen.
[0025] Eventuelle Kalkablagerungen lassen sich besonders leicht lösen, wenn ein abströmseitiger
Teilbereich wenigstens einer Durchflussöffnung und vorzugsweise der zumindest auf
den inneren Lochkreisen angeordneten Durchflussöffnungen in einer über den Kunststoffbelag
vorstehenden Zitze oder einem Vorsprung vorgesehen ist.
[0026] Zusätzlich oder stattdessen kann es vorteilhaft sein, wenn der an dem Strahlzerleger
vorgesehene Nocken sich beim Verschwenken der Auslaufscheibe an dem Nocken dieser
Auflaufscheibe abstützt.
[0027] Um ein übermäßiges Verschwenken der Auslaufscheibe zu verhindern und um stets eine
ordnungsgemäße Funktion des als Schwenkstrahlregler ausgebildeten Strahlreglers zu
gewährleisten, ist es vorteilhaft, wenn ein in das Strahlreglergehäuse zuströmseitig
vor der Auslaufscheibe eingesetztes Bauteil einen Schwenkanschlag für die als Schwenkscheibe
ausgestaltete Auslaufscheibe ausgebildet ist.
[0028] Eine bevorzugte Ausführungsform gemäß der Erfindung, die einen festen Halt der den
erfindungsgemäßen Strahlregler bildenden Bestandteile sicherstellt, sieht vor, dass
der Strahlzerleger als zuströmseitiger Topfboden eines topfförmigen Einsetzteiles
ausgestaltet ist, welches topfförmige Einsetzteil in das Strahlreglergehäuse einsetzbar
ist.
[0029] Die Montage des erfindungsgemäßen Strahlreglers wird erleichtert, wenn das Einsetzteil
im Strahlreglergehäuse lösbar und insbesondere reib- und/oder formschlüssig gehalten
ist.
[0030] Insbesondere bei stark schwankenden Wasserdrücken kann es vorteilhaft sein, wenn
dem Strahlregler ein Durchflussmengenregler zuströmseitig vorgeschaltet ist, und wenn
der Durchflussmengenregler am Strahlzerleger vorzugsweise lösbar verbunden und insbesondere
verrastbar gehalten ist.
[0031] Weiterbildungen gemäß der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen in Verbindung
mit der Beschreibung sowie den Figuren. Nachstehend wird die Erfindung anhand vorteilhafter
Ausführungsbeispiele noch näher beschrieben.
[0032] Es zeigt:
- Figur 1:
- einen in einem Längsschnitt dargestellten Strahlregler, der als Schwenkstrahlregler
ausgestaltet ist und dessen Auslaufstirnseite dazu durch eine als Schwenkscheibe ausgestaltete
Auslaufscheibe gebildet wird, die einen Kunststoffbelag trägt,
- Figur 2:
- den Strahlregler aus Figur 1 in einem Detail-Längsschnitt im Bereich zwischen der
Auslaufscheibe, dem Kunststoffbelag und dem daran anliegenden Strahlreglergehäuse,
- Figur 3:
- den an der Auslaufscheibe lösbar fixierten Kunststoffbelag des in Fig. 1 und 2 gezeigten
Strahlreglers in entspannter Ausgangslage, wobei die vorgesehene Einbauposition des
Strahlreglergehäuses durch gestrichelte Linien nur angedeutet ist,
- Figur 4:
- den Strahlregler aus Figur 1 bis 3 in einem Längsschnitt, wobei die aus Auslaufscheibe
und Kunststoffbelag gebildete Einheit in einer verschwenkten Position im Strahlreglergehäuse
gehalten ist,
- Figur 5:
- den Strahlregler aus Figur 1 bis 4 in einer perspektivischen Seitenansicht auf die
Zuströmseite des Strahlreglers,
- Figur 6:
- den Strahlregler aus den Fig. 1 bis 5 in einer perspektivischen Seitenansicht auf
die Abströmseite des Strahlreglers,
- Figur 7:
- den Strahlregler aus den Figuren 1 bis 6 in einer perspektivischen Einzelteil-Darstellung,
- Figur 8:
- einen mit Figur 1 bis 7 vergleichbar ausgestalteten Strahlregler in einem Längsschnitt,
bei welchem die Auslaufscheibe lediglich in den topfförmigen Kunststoffbelag eingelegt
ist,
- Figur 9:
- den Strahlregler aus Figur 8 in einem Detail-Längsschnitt im Bereich zwischen Auslaufscheibe,
Kunststoffbelag und Strahlreglergehäuse,
- Figur 10:
- einen mit den in Figur 1 bis 9 gezeigten Strahlreglern vergleichbar ausgestalteten
Strahlregler, bei welchem die Auslaufscheibe an ihrem Scheibenaußenumfang eine umlaufende
und als Nut ausgebildete Einformung aufweist, in welche Einformung eine ebenfalls
umlaufende, komplementär geformte und als Rastvorsprung ausgebildete Ausformung am
Innenumfang des Kunststoffbelags gehalten ist, und
- Figur 11:
- den Strahlregler aus Figur 10 in einem Detail-Längsschnitt im Bereich zwischen Auslaufscheibe,
Kunststoffbelag und Strahlreglergehäuse.
[0033] In den Figuren 1 bis 11 ist ein Strahlregler in verschiedenen Ausführungen 1, 100
und 101 dargestellt. Der Strahlregler 1, 100, 101 ist am Wasserauslauf einer hier
nicht weiter gezeigten sanitären Auslaufarmatur monierbar, um einen homogenen und
nicht-spritzenden, gegebenenfalls auch perlendweichen Wasserstrahl zu formen. Dabei
sind die hier dargestellten Strahlregler-Ausführungen 1, 100, 101 als Spray-Strahlregler
ausgestaltet, bei dem der austretende Wasserstrahl aus einer Mehrzahl etwa achsparallel
zueinander austretender Einzelstrahlen gebildet ist.
[0034] Der Strahlregler 1, 100, 101 weist ein ring- oder hülsenförmiges Strahlreglergehäuse
2 auf, an dessen Auslaufstirnseite eine in das Strahlreglergehäuse 2 einsetzbare Auslaufscheibe
3 gehalten ist. Diese Auslaufscheibe 3 trägt einen manuell verfombaren formelastischen
Kunststoffbelag 4, der durch manuelle Druckbeaufschlagung und Verformung von Kalkablagerungen
befreit werden kann. Bei dem Strahlregler 1, 100, 101 wird dieser aus formelastischem
Kunststoff hergestellte Kunststoffbelag 4 getrennt von der demgegenüber aus härterem
Material und insbesondere härterem Kunststoffmaterial bestehenden Auslaufscheibe 3
gefertigt und anschließend an der Auslaufscheibe 3 lösbar gehalten. Da die Auslaufscheibe
3 und der daran lösbar gehaltene Kunststoffbelag 4 separat voneinander hergestellt
werden, können dafür vergleichsweise einfache Spritzgusswerkzeuge verwendet werden
und die Herstellungsschritte sind ohne Rücksicht auf unterschiedliche Materialeigenschaften
durchführbar. Da der Kunststoffbelag 4 lösbar an der Auslaufscheibe 3 gehalten ist,
ist auch ein modulares System möglich, bei dem der eine Kunststoffbelag 4 gegen einen
anderen Kunststoffbelag austauschbar ist, um beispielsweise die Materialeigenschaften
und/oder die Durchflusscharakteristik des Strahlreglers bei Bedarf verändern zu können.
Dabei ist der Kunststoffbelag 4 topfförmig ausgestaltet und zwar derart, dass der
Kunststoffbelag 4 mit einer hochgezogenen Umfangswandung 16 seiner Topfform zwischen
dem Außenumfang der Auslaufscheibe 3 und den Gehäuseinnenumfang des Strahlreglergehäuses
2 abdichtet.
[0035] Die Auslaufscheibe 3 und der Kunststoffbelag 4 weisen ineinander übergehende Durchflussöffnungen
5, 7 auf, die jeweils eine Loch-, Gitter- und/oder Netzstruktur und hier eine Lochstruktur
bilden.
[0036] In Fig. 4 ist erkennbar, dass die Auslaufscheibe 3 mit dem daran vorgesehenen Kunststoffbelag
4 schwenkbar im Strahlreglergehäuse 2 gehalten ist. Die Auslaufscheibe 3 und hier
auch der Kunststoffbelag 4 bilden miteinander eine an ihrem Außenumfang kugelsegmentförmige
Schwenkscheibe, die in einem als Gelenkpfanne 6 ausgestalteten Teilbereich am Gehäuseinnenumfang
des Strahlreglergehäuses 2 schwenkbar gelagert ist.
[0037] In den Figuren 1, 4, 8 und 10 ist erkennbar, dass die Auslaufscheibe 3 und der daran
gehaltene Kunststoffbelag 4 durch eine zuströmseitige Einsetzöffnung des Strahlreglergehäuses
2 hindurch bis zu dem als Gelenkpfanne 6 ausgestalteten Teilbereich in das Gehäuseinnere
des Strahlreglergehäuses 2 einsetzbar ist. In den Figuren 1, 4, 8 und 10 ist auch
erkennbar, dass die Durchflussöffnungen 5, 7 der Auslaufscheibe 3 und des Kunststoffbelages
4 auf konzentrischen Lochkreisen angeordnet sind. Zumindest die auf einem äußeren
Lochkreis und hier die auf allen Lochkreisen angeordneten Durchflussöffnungen 7 im
Kunststoffbelag 4 sind in einer umlaufenden Ringwand 8 des Kunststoffbelags 4 vorgesehen.
Möglich ist auch, dass ein abströmseitiger Teilbereich zumindest der auf den inneren
Lochkreisen angeordneten Durchflussöffnungen 7 jeweils in einer über den Kunststoffbelag
4 vorstehenden Zitze oder einem Vorsprung vorgesehen.
[0038] In den Längsschnitten gemäß den Figuren 1, 4, 8 und 10 ist erkennbar, dass die im
Kunststoffbelag 4 vorgesehenen Durchflussöffnungen 7 sich zumindest über einen Teilbereich
ihrer Längserstreckung in Strömungsrichtung konisch verengen.
[0039] In das Strahlreglergehäuse 2 des Strahlreglers 1, 100, 101 ist ein topfförmiges Einsetzteil
11 einsetzbar, dessen zuströmseitiger Topfboden als Strahlzerleger 10 ausgestaltet
ist. Dieser Strahlzerleger 10 weist eine zentrale und hier nockenförmige Einsenkung
12 auf, die an ihrer Umfangswandung 13 in Umfangsrichtung vorzugsweise gleichmäßig
voneinander beabstandete Durchflussöffnungen 14 hat. Der abströmseitige Umfangsstirnrand
des zuströmseitig vor der Auslaufscheibe 4 angeordneten Einsetzteiles 11 ist als Schwenkanschlag
für die als Schwenkscheibe dienende und aus Auslaufscheibe 3 und Kunststoffbelag 4
gebildete Einheit ausgebildet.
[0040] Um die zentrale Einsenkung 12 des Strahlzerlegers 10 herum sind in radialem Abstand
von der Einsenkung 12 Öffnungen 15 vorgesehen, die in einem koaxialen Lochkreis um
die Einsenkung 12 herum angeordnet sind. Das in das Strahlreglergehäuse 2 einströmende
Wasser wird in der Einsenkung 12 umgelenkt und durch die Durchflussöffnungen 14 hindurch
in das Gehäuseinnere des Strahlreglergehäuses 2 weitergeleitet. Dabei werden die in
den Durchflussöffnungen 14 gebildeten Einzelstrahlen umgelenkt und die dadurch bewirkten
Verwirbelungen dieser Einzelstrahlen bilden im Gehäuseinneren des Strahlreglergehäuses
2 eine Mischzone, die die Erzeugung eines weichen und homogenen Wasserstrahls begünstigt.
[0041] Das Einsetzteil 11 ist im Strahlreglergehäuse 2 lösbar und insbesondere formschlüssig
gehalten. An dem topfförmigen Einsetzteil 12 ist dazu umfangsseitig ein Rastflansch
18 vorgesehen, der in eine Rastnut 19 am Gehäuseinnenumfang des Strahlreglergehäuses
2 eingreift.
[0042] In den Längsschnitten gemäß den Figuren 1, 4, 8 und 10 ist erkennbar, dass die Einsenkung
12 an der Abströmseite des Strahlzerlegers 10 einen zentralen Nocken bildet. Dieser
abströmseitig am Strahlzerleger 10 vorgesehene Nocken wird von einem Nocken oder Zapfen
17 beaufschlagt, der auf der Zuströmseite der Auslaufscheibe 3 vorsteht. Bei Verschwenken
der Auslaufscheibe 3 und des daran gehaltenen Kunststoffbelages 4 stützen sich die
an dem Strahlzerleger 10 einerseits und an die Auslaufscheibe 3 andererseits angeformten
Nocken aneinander ab. In Figur 4 ist erkennbar, dass das vor der Auslaufscheibe 4
eingesetzte Einsetzteil 11 einen Schwenkanschlag für die als Schwenkscheibe ausgestaltete
Einheit aus Auslaufscheibe 3 und Kunststoffbelag 4 bildet.
[0043] In der Einzelteildarstellung gemäß Figuren ist erkennbar, dass die Auslaufscheibe
3 und der Kunststoffbelag 4 der Strahlreglerausführungen 1, 100, 101 verdrehsicher
aneinander gehalten sind. Dazu ist hier dem einen Bauteil 3 oder 4 zumindest eine
Längsrille oder dergleichen Sicherungsnut 23 vorgesehen, in die ein Sicherungsvorsprung
24 an dem jeweils anderen Bauteil 4 oder 3 eingreift.
[0044] Aus einem Vergleich der Figuren 1 bis 4 wird deutlich, dass der dem Topfboden abgewandte
freie Randbereich 20 der am Kunststoffbelag 4 vorgesehenen Umfangswandung bei dem
Strahlregler 1 derart nach innen abgewinkelt ist, dass dieser Randbereich 20 den zuströmseitigen
Umfangsstirnrand der Auslaufscheibe 3 hintergreift. Demgegenüber ist die Auslaufscheibe
3 bei dem Strahlregler 100 nur in den Kunststoffbelag 4 eingesetzt und wird zwischen
dem Strahlreglergehäuse 2 und dem Einsetzteil 11 im Gehäuseinneren des Strahlreglergehäuses
sicher gehalten. Um die Durchflussleistung druckunabhängig auf einen Maximalwert einzuregeln,
ist den Strahlreglern 1, 100, 101 ein Durchflussmengenregler 21 vorgeschaltet. Dieser
Durchflussmengenregler 21 ist zuströmseitig am Strahlzerleger 10 lösbar gehalten und
insbesondere lösbar verrastbar. Auf den Durchflussmengenregler 21 ist ein Vorsatz-
oder Filtersieb 22 aufgesetzt, welches Schmutzpartikel zurückzuhalten hat.
[0045] Während bei dem Strahlregler 100 gemäß den Fig. 8 und 9 die Auslaufscheibe 3 in den
topfförmigen Kunststoffbelag 4 lediglich eingelegt ist, sind diese Bestandteile 3,
4 der Strahlregler 1, 100 formschlüssig miteinander verbunden. Dazu ist der Kunststoffbelag
4 mit dem dem Topfboden abgewandten freien Randbereich seiner Umfangswandung formschlüssig
an der Auslaufscheibe 3 gehalten. In den Fig. 1 bis 4 ist erkennbar, dass der dem
Topfboden abgewandte freie Randbereich 20 der Umfangswandung derart nach innen abgewinkelt
sein kann, dass dieser Randbereich 20 den zuströmseitigen Umfangsstirnrand der Auslaufscheibe
3 hintergreift. Zusätzlich (vgl. Fig. 1 bis 4) oder stattdessen (vgl. Fig. 10, 11)
kann der Kunststoffbelag 4 an dem dem Topfboden abgewandten freien Randbereich seiner
Umfangswandung innenumfangsseitig wenigstens eine vorzugsweise umlaufende Halteeinformung
und/oder - wie hier - Halteausformung 28 aufweisen, die mit einer Halteausformung
oder Halteeinformung 29 am Außenumfang der Auslaufscheibe 3 zusammenwirkt.
[0046] Damit die Auslaufscheibe 3 und der Kunststoffbelag 4 ineinander übergehende Durchflussöffnungen
5, 7 haben, ist eine festgelegte Relativposition zwischen diesen Bestandteilen 3,
4 sicherzustellen. Um die gewünschte Relativposition zwischen Kunststoffbelag 4 und
Auslaufscheibe 3 sicherstellen zu können, ist es zweckmäßig, wenn am Kunststoffbelag
4 innenseitig und an der Auslaufscheibe 3 außenseitig jeweils paarweise miteinander
korrespondierende Positionierhilfen vorgesehen sind. So ist in der Einzelteildarstellung
gemäß Fig. 7 erkennbar, dass die Auslaufscheibe 3 und der Kunststoffbelag 4 verdrehsicher
aneinander gehalten sind. Dazu ist hier an dem einen Bauteil 3 oder 4 zumindest eine
Längsrille oder dergleichen Positioniernut 23 vorgesehen, in die ein Positioniervorsprung
24 an dem jeweils anderen Bauteil 4 oder 3 eingreift. Zusätzlich oder stattdessen
ist es möglich, dass die Auslaufscheibe 3 auf ihrer abströmseitigen Stirnseite wenigstens
einen Verbindungsstift oder - wie hier - eine Verbindungsöffnung 25 aufweist, welcher/welche
mit einer Verbindungsöffnung oder einem Verbindungsstift 26 auf der der Auslaufscheibe
3 zugewandten Stirnseite des Kunststoffbelags 4 zusammenwirkt. Bei dem Strahlregler
101 gemäß den Fig. 10 und 11 ist die in der Auslaufscheibe 3 vorgesehene Verbindungsöffnung
25 als durchgehende Verbindungsöffnung ausgebildet, die der am Kunststoffbelag 4 entgegen
der Strömungsrichtung vorstehende Verbindungsstift 26 durchsetzt.
[0047] In Fig. 3 ist angedeutet, dass der Kunststoffbelag 4 an seinem zuströmseitigen Außenumfang
wenigstens eine umlaufende Dichtlippe oder Dichtnase 27 aufweisen kann, die an dem
Innenumfang des Strahlreglergehäuses 2 abdichtet.
[0048] Aus einer gesamtschauenden Betrachtung der Fig. 6 und 7 wird deutlich, dass die Durchflussöffnungen
5, 7 der Auslaufscheibe 3 und des Kunststoffbelages 4 auf konzentrischen Lochkreisen
angeordnet sind. Dabei ist in Fig. 6 erkennbar, dass die auf mindestens einem, vorzugsweise
auf einem äußeren und hier auf allen Lochkreisen angeordneten Durchflussöffnungen
7 des Kunststoffbelages 4 jeweils in einer umlaufenden Ringwand 8 dieses Kunststoffbelages
4 vorgesehen sind. Möglich ist aber auch, dass ein abströmseitiger Teilbereich wenigstens
einer Durchflussöffnung 7 und vorzugsweise der auf den inneren Lochkreisen angeordneten
Durchflussöffnungen 7 in einer über den Kunststoffbelag 4 vorstehenden Zitze oder
einem Vorsprung vorgesehen ist.
[0049] Die Positionierung von Kunststoffbelag 4 und Auslaufscheibe 3 durch die paarweise
zusammenwirkenden Verbindungsöffnungen 25 und Verbindungsstifte 26 ist insbesondere
bei der Herstellung des Strahlreglers vorteilhaft, da eine schnelle Montage möglich
wird, weil sofort zu erkennen ist, dass der Verbindungsstift 26 des Kunststoffbelages
4 eventuell nicht positionsgerecht in die Verbindungsöffnung 25 der Auslaufscheibe
3 eingeführt wird. Zu einer Leckage im Bereich dieser Positionierhilfen 25, 26 kann
es nicht kommen, da der am Kunststoffbelag 4 vorstehende Verbindungsstift 26 aus elastischem
Material besteht, so dass durch pilzkopfartiges Verformen des Verbindungsstiftes 26
an seinem freien Stiftende nach dem Einführen des Verbindungsstiftes 26 in die Verbindungsöffnung
25 eine zusätzliche Verankerung erreicht wird. Ohnehin würde eine Leckage in diesem
Bereich nur dazu führen, dass das Leckagewasser abströmseitig aus einer der Durchflussöffnungen
7 austritt.
Bezugszeichenliste
[0050]
- 1
- Strahlregler (gemäß den Figuren 1 bis 7)
- 2
- Strahlreglergehäuse
- 3
- Auslaufscheibe
- 4
- Kunststoffbelag
- 5
- Durchflussöffnungen (der Auslaufscheibe 3)
- 6
- Gelenkpfanne
- 7
- Durchflussöffnungen (des Kunststoffbelags 4)
- 8
- Ringwand
- 9
- Zitze oder Vorsprung
- 10
- Strahlzerleger
- 11
- Einsetzteil
- 12
- Einsenkung
- 13
- Umfangswandung
- 14
- Durchflussöffnungen (an der Umfangswandung 13)
- 15
- Durchflussöffnungen (im radialen Abstand zur Einsenkung 12 des Strahlzerlegers 10)
- 16
- Umfangswandung
- 17
- Nocken oder Zapfen
- 18
- Rastflansch
- 19
- Rastnut
- 20
- Randbereich
- 21
- Durchflussmengenregler
- 22
- Vorsatzsieb
- 23
- Positioniernut
- 24
- Positioniervorsprung
- 25
- Verbindungsöffnung
- 26
- Verbindungsstift
- 27
- Dichtnase
- 28
- Halteausformung
- 29
- Halteeinformung
- 100
- Strahlregler (gemäß den Figuren 8 und 9)
- 101
- Strahlregler (gemäß den Figuren 10 und 11)
1. Strahlregler (1, 100, 101) mit einem ring- oder hülsenförmigen Strahlreglergehäuse
(2), in dem ein, das zuströmende Wasser in eine Vielzahl von Einzelstrahlen aufteilender
Strahlzerleger (10) vorgesehen ist, sowie mit einem an der Auslaufstirnseite des Strahlreglerge-häuses
(2) vorgesehenen, manuell verformbaren formelastischen Kunststoffbelag (4), der (4)
topfförmig ausgestaltet ist und mit einer hochgezogenen Umfangswandung (16) seiner
Topfform am Gehäuseinnenumfang des Strahlreglergehäuses (2) abdichtet, dadurch gekennzeichnet, dass an der Auslaufstirnseite eine in das Strahlreglergehäuse (2) einsetzbare Auslaufscheibe
(3) gehalten ist, die (3) eine Loch-, Gitter- und/oder Netzstruktur mit Durchflussöffnungen
(5) aufweist, dass die Auslaufscheibe (3) den manuell verformbaren formelastischen
Kunststoffbelag (4) trägt, dass der Kunststoffbelag (4) an der Auslaufscheibe (3)
lösbar gehalten ist, dass die Auslaufscheibe (3) und der Kunststoffbelag (4) miteinander
schwenkbar im Strahlreglergehäuse (2) gehalten sind, dass der Kunststoffbelag (4)
mit seiner hochgezogenen Umfangswandung (16) zwischen dem Außenumfang der Auslaufscheibe
(3) und dem Gehäuseinnenumfang des Strahlreglergehäuses (2) abdichtet, und dass abströmseitig
an den Strahlzerleger (10) ein zentraler Nocken angeformt ist, der sich beim Verschwenken
der Auslaufscheibe (3) an dieser (3) oder an einem zuströmseitig an die Auslaufscheibe
(3) angeformten zentralen Nocken (17) abstützt.
2. Strahlregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoffbelag (4) formschlüssig an der Auslaufscheibe (3) gehalten ist.
3. Strahlregler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoffbelag (4) mit dem dem Topfboden abgewandten freien Randbereich seiner
Umfangswandung formschlüssig an der Auslaufscheibe (3) gehalten ist
4. Strahlregler nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der dem Topfboden abgewandte freie Randbereich (20) der Umfangswandung derart nach
innen abgewinkelt ist, dass dieser Randbereich (20) den zuströmseitigen Umfangsstirnrand
der Auslaufscheibe (3) hintergreift.
5. Strahlregler nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoffbelag (4) an dem dem Topfboden abgewandten freien Randbereich seiner
Umfangswandung innenumfangsseitig wenigstens eine vorzugsweise umlaufende Halteein-
oder -ausformung (29) aufweist, die mit einer Halteaus- oder -einformung (28) am Außenumfang
der Auslaufscheibe (3) zusammenwirkt.
6. Strahlregler nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass am Kunststoffbelag (4) innenseitig und an der Auslaufscheibe (3) außenseitig jeweils
paarweise miteinander korrespondierende Positionierhilfen vorgesehen sind.
7. Strahlregler nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslaufscheibe (3) auf ihrer abströmseitigen Stirnseite wenigstens einen Verbindungsstift
oder eine Verbindungsöffnung (25) aufweist, der/die mit einer Verbindungsöffnung oder
einem Verbindungsstift (26) auf der der Auslaufscheibe zugewandten Stirnseite des
Kunststoffbelages (4) zusammenwirkt, und so Verbindungsstift und -Öffnung die Positionierhilfen
bilden.
8. Strahlregler nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoffbelag (4) an seinem zuströmseitigen Außenumfang wenigstens eine umlaufende
Dichtlippe oder Dichtnase (27) hat, die mit/an dem Innenumfang des Strahlreglergehäuses
abdichtet.
9. Strahlregler nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslaufscheibe (3) und/oder der Kunststoffbelag (4) an ihrem Außenumfang kugelsegmentförmig
ausgebildet sind und dass die so gebildete Schwenkscheibe in einem als Gelenkpfanne
(6) ausgestalteten Teilbereich am Gehäuseinnenumfang des Strahlreglergehäuses (2)
schwenkbar gelagert ist.
10. Strahlregler nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslaufscheibe (3) durch eine zuströmseitige Einsetzöffnung hindurch bis zu dem
als Gelenkpfanne (6) ausgestalteten Teilbereich in das Gehäuseinnere des Strahlreglergehäuses
(2) einsetzbar ist.
11. Strahlregler nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslaufscheibe (3) und der Kunststoffbelag (4) ineinander übergehende Durchflussöffnungen
(5,7) haben.
12. Strahlregler nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchflussöffnungen (5, 7) der Auslaufscheibe (3) und des Kunststoffbelages (4)
auf vorzugsweise konzentrischen Lochkreisen angeordnet sind.
13. Strahlregler nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die auf mindestens einem und vorzugsweise auf einem äußeren Lochkreis angeordneten
Durchflussöffnungen (7) in einer umlaufenden Ringwand (8) des Kunststoffbelages (4)
vorgesehen sind.
14. Strahlregler nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die in dem Kunststoffbelag (4) vorgesehenen Durchflussöffnungen (7) sich zumindest
über einen Teilbereich ihrer Längserstreckung in ihrer Strömungsrichtung vorzugsweise
konisch verengen.
15. Strahlregler nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass ein abströmseitiger Teilbereich wenigstens einer Durchflussöffnung (7) und vorzugsweise
der auf den inneren Lochkreisen angeordneten Durchflussöffnungen (7) in einer über
den Kunststoffbelag (4) vorstehenden Zitze oder einem Vorsprung vorgesehen ist.
16. Strahlregler nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass ein in das Strahlreglergehäuse (2) zuströmseitig vor der Auslaufscheibe (3) eingesetztes
Bauteil einen Schwenkanschlag für die als Schwenkscheibe ausgestaltete Auslaufscheibe
(3) ausgebildet ist.
17. Strahlregler nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Strahlzerleger als zuströmseitiger Topfboden eines topfförmigen Einsetzteiles
(11) ausgestaltet ist, welches topfförmige Einsetzteil (11) in das Strahlreglergehäuse
(2) einsetzbar ist.
18. Strahlregler nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Strahlzerleger (10) eine zentrale und vorzugsweise nockenförmige Einsenkung aufweist,
die an ihrer Umfangswandung (13) in Umfangsrichtung voneinander beabstandete Durchflussöffnungen
(14) aufweist.
19. Strahlregler nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Strahlzerleger (10) um die zentrale Einsenkung (12) herum in radialem Abstand
von dieser Einformungen oder Öffnungen (15) aufweist, die vorzugsweise in einem koaxialen
Lochkreis um die Einsenkung (12) herum angeord-net sind.
20. Strahlregler nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Einsetzteil (11) im Strahlreglergehäuse (2) lösbar und insbesondere reib- und/oder
formschlüssig gehalten ist.
21. Strahlregler nach einem der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass dem Strahlregler (1, 100, 101) ein Durchflussmengenregler (21) zuströmseitig vorgeschaltet
ist, und dass der Durchflussmengenregler (21) am Strahlzerleger (10) vorzugsweise
lösbar verbunden und insbesondere verrastbar gehalten ist.
1. Jet regulator (1, 100, 101) having a ring-shaped or sleeve-shaped jet regulator housing
(2), in which a jet splitter (10) dividing the inflowing water into a multiplicity
of individual jets is provided, and having a manually deformable, dimensionally elastic
plastics lining (4) which is provided on the outlet end side of the jet regulator
housing (2) and which (4) is of cup-shaped design and, by means of a raised circumferential
wall (16) of the cup shape thereof, provides a seal on the housing inner circumference
of the jet regulator housing (2), characterized in that on the outlet end side an outlet disk (3) which is insertable into the jet regulator
housing (2) is held, which disk (3) has a perforated, grate and/or mesh structure
with throughflow openings (5), in that the outlet disk (3) bears the manually deformable, dimensionally elastic plastics
lining (4), in that the plastics lining (4) is held releasably on the outlet disk (3), in that the outlet disk (3) and the plastics lining (4) are held pivotably with each other
in the jet regulator housing (2), in that the plastics lining (4), by means of its raised circumferential wall (16), provides
a seal between the outer circumference of the outlet disk (3) and the housing inner
circumference of the jet regulator housing (2), and in that a central cam is integrally formed on the jet splitter (10) on the outflow side,
which central cam is supported on the outlet disk (3) or on a central cam (17) integrally
formed on the inflow side on said outlet disk (3) during the pivoting of said outlet
disk (3) .
2. Jet regulator according to Claim 1, characterized in that the plastics lining (4) is held in an interlocking manner on the outlet disk (3).
3. Jet regulator according to Claim 2, characterized in that the plastics lining (4) is held by the free edge region of the circumferential wall
thereof, which edge region faces away from the cup base, in an interlocking manner
on the outlet disk (3).
4. Jet regulator according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the free edge region (20) of the circumferential wall, which edge region faces away
from the cup base, is angled inward in such a manner that said edge region (20) engages
behind the inflow-side circumferential end edge of the outlet disk (3).
5. Jet regulator according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the plastics lining (4) has, on the free edge region of the circumferential wall
thereof, which edge region faces away from the cup base, on the inner circumferential
side at least one preferably encircling recessed or projecting retaining molding (29)
which interacts with a projecting or recessed retaining molding (28) on the outer
circumference of the outlet disk (3).
6. Jet regulator according to one of Claims 1 to 5, characterized in that positioning aids corresponding with each other in each case in pairs are provided
on the inner side of the plastics lining (4) and on the outer side of the outlet disk
(3).
7. Jet regulator according to Claim 6, characterized in that the outlet disk (3), on the outflow-side end side thereof, has at least one connecting
pin or a connecting opening (25), which connecting pin/connecting opening interacts
with a connecting opening or a connecting pin (26) on that end side of the plastics
lining (4) which faces the outlet disk, and the connecting pin and connecting opening
form the positioning aids.
8. Jet regulator according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the plastics lining (4), on the inflow-side outer circumference thereof, has at least
one encircling sealing lip or sealing lug (27) which seals with/against the inner
circumference of the jet regulator housing.
9. Jet regulator according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the outlet disk (3) and/or the plastics lining (4) are designed in the shape of a
spherical segment on the outer circumference thereof, and in that the pivoting disk formed in this manner is mounted pivotably in a partial region,
which is configured as a joint socket (6), on the housing inner circumference of the
jet regulator housing (2).
10. Jet regulator according to Claim 9, characterized in that the outlet disk (3) is insertable into the housing interior of the jet regulator
housing (2) through an inflow-side insertion opening as far as the partial region
configured as a joint socket (6).
11. Jet regulator according to one of Claims 1 to 10, characterized in that the outlet disk (3) and the plastics lining (4) have throughflow openings (5, 7)
merging into each other.
12. Jet regulator according to Claim 11, characterized in that the throughflow openings (5, 7) of the outlet disk (3) and of the plastics lining
(4) are arranged on preferably concentric hole circles.
13. Jet regulator according to Claim 12, characterized in that the throughflow openings (7) arranged on at least one hole circle, and preferably
on an outer hole circle, are provided in an encircling ring wall (8) of the plastics
lining (4).
14. Jet regulator according to Claim 12 or 13, characterized in that the throughflow openings (7) provided in the plastics lining (4) taper preferably
conically at least over a partial region of the longitudinal extent thereof in the
direction of flow thereof.
15. Jet regulator according to one of Claims 12 to 14, characterized in that an outflow-side partial region of at least one throughflow opening (7) and preferably
of the throughflow openings (7) arranged on the inner hole circles is provided in
a teat projecting over the plastics lining (4) or in a projection.
16. Jet regulator according to one of Claims 1 to 15, characterized in that a component inserted into the jet regulator housing (2) upstream of the outlet disk
(3) on the inflow side is designed a pivoting stop for the outlet disk (3) which is
configured as a pivoting disk.
17. Jet regulator according to one of Claims 1 to 16, characterized in that the jet splitter is configured as an inflow-side cup base of a cup-shaped insertion
part (11), which cup-shaped insertion part (11) is insertable into the jet regulator
housing (2).
18. Jet regulator according to one of Claims 1 to 16, characterized in that the jet splitter (10) has a central and preferably cam-shaped hollow, the circumferential
wall (13) of which has throughflow openings (14) which are spaced apart from one another
in the circumferential direction.
19. Jet regulator according to Claim 18, characterized in that the jet splitter (10) has recessed moldings or openings (15) around the central hollow
(12) at a radial distance therefrom, which recessed moldings or openings are preferably
arranged in a coaxial hole circle around the hollow (12).
20. Jet regulator according to Claim 17, characterized in that the insertion part (11) is held in the jet regulator housing (2) in a releasable
manner and in particular in a frictional and/or interlocking manner.
21. Jet regulator according to one of Claims 17 to 20, characterized in that a throughflow quantity regulator (21) is connected upstream of the jet regulator
(1, 100, 101) on the inflow side, and in that the throughflow quantity regulator (21) is held on the jet splitter (10) preferably
in a releasably connected manner and in particular in a latchable manner.
1. Brise-jet (1, 100, 101) avec un boîtier de brise-jet (2) en forme d'anneau ou de douille,
dans lequel il est prévu un diviseur de jet (10) qui divise l'eau entrante en une
multiplicité de jets individuels, ainsi qu'avec une garniture en matière plastique
(4) prévue sur le côté frontal de sortie du boîtier de brise-jet (2), de forme élastique
et déformable à la main, qui (4) est réalisée en forme de pot et qui, avec sa paroi
périphérique (16) rehaussée de sa forme de pot, assure l'étanchéité à la périphérie
intérieure de boîtier du boîtier de brise-jet (2), caractérisé en ce qu'un disque de sortie (3) insérable dans le boîtier de brise-jet (2) est maintenu sur
le côté frontal de sortie, lequel (3) présente une structure perforée, de grille et/ou
de filet avec des ouvertures de passage (5), en ce que le disque de sortie (3) porte la garniture en matière plastique de forme élastique
déformable à la main (4), en ce que la garniture en matière plastique (4) est maintenue de façon amovible sur le disque
de sortie (3), en ce que le disque de sortie (3) et la garniture en matière plastique (4) sont maintenus de
façon pivotante l'un par rapport à l'autre dans le boîtier de brise-jet (2), en ce que la garniture en matière plastique (4) avec sa paroi périphérique rehaussée (16) assure
l'étanchéité entre la périphérie extérieure du disque de sortie (3) et la périphérie
intérieure de boîtier du boîtier de brise-jet (2), en ce qu'une came centrale est formée du côté aval sur le diviseur de jet (10), et lors du
pivotement du disque de sortie (3) s'appuie sur celui-là (3) ou sur une came centrale
(17) formée du côté amont sur le disque de sortie (3).
2. Brise-jet selon la revendication 1, caractérisé en ce que la garniture en matière plastique (4) est maintenue par emboîtement dans le disque
de sortie (3).
3. Brise-jet selon la revendication 2, caractérisé en ce que la garniture en matière plastique (4) est maintenue avec la région de bord libre
de sa paroi périphérique détournée du fond de pot par emboîtement sur le disque de
sortie (3).
4. Brise-jet selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la région de bord libre (20) de la paroi périphérique détournée du fond de pot est
coudée vers l'intérieur de telle manière que cette région de bord (20) s'accroche
derrière le bord frontal périphérique amont du disque de sortie (3).
5. Brise-jet selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la garniture en matière plastique (4) présente à la région de bord libre de sa paroi
périphérique détournée du fond de pot, du côté de la périphérie intérieure, au moins
un creux ou un renflement de maintien (29) de préférence périphérique, qui coopère
avec un renflement ou un creux de maintien (28) à la périphérie extérieure du disque
de sortie (3).
6. Brise-jet selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'il est prévu sur la garniture en matière plastique (4) sur le côté intérieur et sur
le disque de sortie (3) sur le côté extérieur respectivement des auxiliaires de positionnement
se correspondant par paires l'un avec l'autre.
7. Brise-jet selon la revendication 6, caractérisé en ce que le disque de sortie (3) présente sur son côté frontal côté aval au moins une tige
de liaison ou une ouverture de liaison (25), qui coopère avec une ouverture de liaison
ou une tige de liaison (26) sur le côté frontal de la garniture en matière plastique
(4) tourné vers le disque de sortie et la tige de liaison et l'ouverture de liaison
forment ainsi les auxiliaires de positionnement.
8. Brise-jet selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la garniture en matière plastique (4) comporte à sa périphérie extérieure côté amont
au moins une lèvre d'étanchéité ou au moins un ergot d'étanchéité périphérique (27),
qui assure l'étanchéité avec/à la périphérie intérieure du boîtier de brise-jet.
9. Brise-jet selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le disque de sortie (3) et/ou la garniture en matière plastique (4) sont réalisés
en forme de segment de sphère à leur périphérie extérieure et en ce que le disque pivotant ainsi formé est appuyé de façon pivotante dans une région partielle
réalisée en forme de cuvette d'articulation (6) à la périphérique intérieure de boîtier
du boîtier de brise-jet (2).
10. Brise-jet selon la revendication 9, caractérisé en ce que le disque de sortie (3) peut être inséré dans l'intérieur de boîtier du boîtier de
brise-jet (2) à travers une ouverture d'insertion côté amont jusqu'à la région partielle
réalisée en forme de cuvette d'articulation (6).
11. Brise-jet selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le disque de sortie (3) et la garniture en matière plastique (4) présentent des ouvertures
d'écoulement (5, 7) se prolongeant les unes dans les autres.
12. Brise-jet selon la revendication 11, caractérisé en ce que les ouvertures d'écoulement (5, 7) du disque de sortie (3) et de la garniture en
matière plastique (4) sont disposées sur des cercles de trous de préférence concentriques.
13. Brise-jet selon la revendication 12, caractérisé en ce que les ouvertures d'écoulement (7) disposées sur au moins un et de préférence sur un
cercle de trous extérieur sont prévues dans une paroi annulaire périphérique (8) de
la garniture en matière plastique (4).
14. Brise-jet selon une revendication 12 ou 13, caractérisé en ce que les ouvertures d'écoulement (7) prévues dans la garniture en matière plastique (4)
se rétrécissent en forme de cône dans leur direction d'écoulement au moins sur une
région partielle de leur extension longitudinale.
15. Brise-jet selon l'une quelconque des revendications 12 à 14, caractérisé en ce qu'une région partielle côté amont d'au moins une ouverture d'écoulement (7) et de préférence
des ouvertures d'écoulement (7) disposées sur les cercles de trous intérieurs est
prévue dans un mamelon ou une saillie saillant(e) sur la garniture en matière plastique
(4).
16. Brise-jet selon l'une quelconque des revendications 1 à 15, caractérisé en ce qu'un composant inséré dans le boîtier de brise-jet (2) côté amont avant le disque de
sortie (3) forme une butée de pivotement pour le disque de sortie (3) réalisé en forme
de disque pivotant.
17. Brise-jet selon l'une quelconque des revendications 1 à 16, caractérisé en ce que le diviseur de jet est réalisé sous forme de fond de pot côté amont d'une pièce d'insertion
en forme de pot (11) et la pièce d'insertion en forme de pot (11) peut être insérée
dans le boîtier de brise-jet (2).
18. Brise-jet selon l'une quelconque des revendications 1 à 16, caractérisé en ce que le diviseur de jet (10) présente un enfoncement central et de préférence en forme
de came, qui présente à sa paroi périphérique (13) des ouvertures d'écoulement (14)
espacées l'une de l'autre en direction périphérique.
19. Brise-jet selon la revendication 18, caractérisé en ce que le diviseur de jet (10) présente autour de l'enfoncement central (12) à distance
radiale de celui-là des creux ou des ouvertures (15), qui sont disposés/disposées
de préférence en un cercle de trous coaxial autour de l'enfoncement (12).
20. Brise-jet selon la revendication 17, caractérisé en ce que la pièce d'insertion (11) est maintenue dans le boîtier de brise-jet (2) de façon
amovible et, en particulier, par friction et/ou par emboîtement.
21. Brise-jet selon l'une quelconque des revendications 17 à 20, caractérisé en ce qu'un régulateur de débit (21) est installé en amont avant le brise-jet (1, 100, 101)
et en ce que le régulateur de débit (21) est assemblé au diviseur de jet (10) de préférence de
façon amovible et est notamment maintenu par encliquetage.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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