[0001] Die Erfindung betrifft einen Hochfrequenz-Sperrfilter in koaxialer Bauweise nach
dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] In funktechnischen Anlagen, insbesondere im Mobilfunkbereich, wird häufig für Sende-
und Empfangssignale eine gemeinsame Antenne benutzt. Dabei verwenden die Sende- und
Empfangssignale jeweils unterschiedliche Frequenzbereiche, und die Antenne muss zum
Senden und Empfangen in beiden Frequenzbereichen geeignet sein. Zur Trennung der Sende-
und Empfangssignale ist deshalb eine geeignete Frequenz-Filterung erforderlich, mit
der einerseits die Sendesignale vom Sender zur Antenne und andererseits die Empfangssignale
von der Antenne zum Empfänger weitergeleitet werden. Zur Aufteilung der Sende- und
Empfangssignale werden heutzutage Hochfrequenzfilter in koaxialer Bauweise eingesetzt.
[0003] Beispielsweise kann ein Paar von Hochfrequenzfiltern eingesetzt werden, die beide
ein bestimmtes Frequenzband durchlassen (Bandpassfilter). Alternativ kann ein Paar
von Hochfrequenzfiltern verwendet werden, die beide ein bestimmtes Frequenzband sperren
(Bandsperrfilter). Ferner kann ein Paar von Hochfrequenzfiltern verwendet werden,
von denen ein Filter Frequenzen unterhalb einer Frequenz zwischen Sende- und Empfangsband
durchlässt und Frequenzen oberhalb dieser Frequenz sperrt (Tiefpassfilter) und das
andere Filterfrequenzen unterhalb einer Frequenz zwischen Sende- und Empfangsband
sperrt und darüber liegende Frequenzen durchlässt (Hochpassfilter). Auch weitere Kombinationen
aus den soeben genannten Filtertypen sind denkbar.
[0004] Hochfrequenzfilter werden häufig aus koaxialen Resonatoren aufgebaut, da sie aus
Fräs- bzw. Gussteilen bestehen, wodurch sie einfach herstellbar sind. Darüber hinaus
gewährleisten diese Resonatoren eine hohe elektrische Güte sowie eine relativ große
Temperaturstabilität.
[0005] Ein aus dem Stand der Technik bekanntes Hochfrequenzfilter umfasst einen Eingangsanschluss
und einen Ausgangsanschluss, die über eine Verbindungsleitung miteinander galvanisch
verbunden sind. Weiterhin umfasst das Hochfrequenzfilter zumindest zwei koaxiale Resonatoren,
die jeweils mit der Verbindungsleitung kapazitiv gekoppelt sind, so dass die Resonatoren
auch mit dem Eingangsanschluss und dem Ausgangsanschluss kapazitiv gekoppelt sind.
Die Koppelstellen der Resonatoren mit der Verbindungsleitung müssen auf der Verbindungsleitung
einen Abstand von einem Viertel der Wellenlänge des vom Hochfrequenzfilter zu filternden
Mittenfrequenzsignals aufweisen, damit die einzelnen Resonatoren resonant miteinander
gekoppelt sind.
[0006] Im Mobilfunk verwendete E-GSM Signale verwenden den Frequenzbereich von 880-915 MHz
für den sogenannten Uplink und den Frequenzbereich von 925-960 MHz für den sogenannten
Downlink. Durch den Wegfall von analog über Satelliten übertragenen Fernsehprogrammen
ist die sogenannte "digitale Dividende" im Frequenzbereich von 790-862 MHz für den
Mobilfunk zugänglich. Dabei wird das Frequenzband von 791-821 MHz für den Uplink verwendet,
wohingegen das Frequenzband von 832-862 MHz für den Downlink verwendet wird.
[0007] Ein Hochfrequenzfilter ist beispielsweise aus der
US 4 276 525 bekannt geworden. Es handelt sich dabei um ein übliches Bandpassfilter, bei welchem
von einem Eingang kommend bis zu einem Ausgang in Höhe der freien Enden der Innenleiter
(die als koaxiale Resonatoren ausgebildet sind) kapazitive Koppelelemente vorgesehen
sind. Von daher erfolgt bei derartigen Bandpassfiltern die Signalübertragung direkt
über die Resonatoren, d.h. die Resonanzfrequenzen liegen innerhalb des Nutzfrequenzbereiches.
[0008] Ein ähnlicher Stand der Technik ist auch aus der
US 6 366 184 B1 zu entnehmen. Auch hier wird ein Hochfrequenz-Bandpassfilter mit einer Vielzahl von
nebeneinander liegenden Resonatoren beschrieben, bei denen die einzelnen Resonatoren
über unterschiedliche zusätzliche Koppeleinrichtungen, beispielsweise in Form von
Koppeldrähten miteinander verkoppelt sind.
[0009] Das Gleiche gilt schließlich auch für das aus der
US 4 268 809 vorbekannte Hochfrequenz-Bandpassfilter. Auch dort ist eine Reihe von Leitungsgliedern
unter Ausbildung eines kapazitiven Übertragungsweges über die Resonatoren hinweg vorgesehen.
[0010] Ein koaxialer Resonator ist ferner beispielsweise aus der
EP 0 576 273 A1 bekannt geworden. Es handelt sich hierbei jedoch um einen andersartigen Resonator-Typ
abweichend von der vorstehend genannten vorbekannten Filteranordnung. Der aus der
EP 0 576 273 A1 bekannte Filtertyp umfasst einen dielektrischen Block, der in Längsrichtung mittig
von einem hohlen zylinderförmigen Raum durchsetzt ist, der als zylinderförmiges hohles
Innenleiterrohr ausgebildet ist.
[0011] Ein dielektrisches Filter ist zudem auch aus der
GB 2 234 399 A bekannt geworden.
[0012] Schließlich soll auch noch auf ein vorbekanntes Hochfrequenzfilter gemäß der
WO 2006/029 868 A1 verwiesen werden, welches ein Substrat aus einem dielektrischen Material mit einer
ersten und einer gegenüberliegenden zweiten Seite umfasst, wobei auf der ersten Seite
des Substrats wenigstens ein Streifenleiter aufgebracht ist. Das Filter umfasst vorzugsweise
mehrere Resonatoren, die an dem wenigstens einen Streifenleiter elektrisch angekoppelt
sind. Von dem Streifenleiter beabstandet ist eine Massefläche vorgesehen, wobei wenigstens
ein Resonator in Form eines Koaxialresonators mit einem Außenleitertopf und einem
koaxial im Außenleitertopf angeordneten stabförmigen Innenleiter galvanisch mit der
Massefläche verbunden ist.
[0013] Im Gegensatz zu den vorstehend genannten Bandpassfiltern sind auch so genannte Sperrfilter
bekannt, die - wenn sie in koaxialer Bauweise ähnlich zu den vorstehend erläuterten
Filtern aufgebaut sind - üblicherweise mehrere miteinander verkoppelte koaxiale Resonatoren
umfassen, wobei benachbart zu den Innenleitern dieser Resonatoren eine Signalleitung
von einem Eingang zu einem Ausgang verläuft. Bei derartigen Sperrfiltern muss die
Signalleitung zwischen zwei zueinander benachbarten Resonatoren umso länger sein,
je kleiner die Sperrfrequenz ist. Dies liegt unter anderem daran, dass die Länge der
Signalleitung zwischen zwei Resonatoren häufig einem Viertel der Wellenlänge der Sperrfrequenz
sein soll. Bei einem Signal mit einer Frequenz von 790 MHz beträgt ein Viertel dieser
Wellenlänge 0,1 m. Bei einem Hochfrequenzfilter beträgt der Abstand zwischen zwei
Innenleitern zweier benachbarter Resonatoren üblicherweise etwa 2 cm bis 3 cm, so
dass die etwa 10 cm langen Verbindungsstrecken zwischen zueinander benachbarten Resonatoren
aufwendig gefaltet werden müssen. Die Herstellung eines entsprechen aufgebauten Hochfrequenzfilters
ist aufwendig und kostenintensiv.
[0014] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ausgehend von dem gattungsbildenden Stand
der Technik ein verbessertes und einfacheres Hochfrequenzfilter in Form eines Hochfrequenz-Sperrfilters
zu realisieren, welches keine aufwendige Verlegung einer Verbindungsleitung durch
das Hochfrequenz-Sperrfilter hindurch erfordert und dabei raumsparend und kostengünstig
zu realisieren ist.
[0015] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß entsprechend den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen
gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0016] Wie erwähnt und wie bekannt ist unterscheidet sich ein Hochfrequenz-Sperrfilter von
einem Hochfrequenz-Bandpassfilter durch seinen Signalübertragungsweg.
[0017] Bei einem Hochfrequenz-Bandpassfilter erfolgt der Signalübertragungsweg direkt über
die Resonatoren. D.h., die Resonanzfrequenzen liegen innerhalb des Nutzfrequenzbereiches
des Hochfrequenzfilters. Mit anderen Worten schwingen also die Resonatoren mit jenen
Frequenzen, die übertragen werden sollen.
[0018] Im Gegensatz dazu weisen Hochfrequenz-Sperrfilter einen völlig anderen Signalübertragungsweg
auf. Bei Hochfrequenz-Sperrfiltern erfolgt die Nutzsignalübertragung über eine separat
vorgesehene Leitung, die üblicherweise nach dem Stand der Technik durchgängig von
einem Eingang zu einem Ausgang des Sperrfilters verläuft. Zusätzlich ist dabei vorgesehen,
dass diese nachfolgend auch als Signalleitung bezeichnete Verbindungsleitung durch
Annäherung an die Resonatoren, d.h. eine Annäherung an die Innenleiter der kapazitiven
Resonatoren kapazitiv gekoppelt wird. In diesem Fall schwingen also die Resonatoren
mit einer Frequenz, die außerhalb des Übertragungs-Frequenzbereiches liegt, der über
die Verbindungsleitung übertragen werden soll.
[0019] Insbesondere aber bei niedrigen Frequenzen erfordert dies eine vergleichsweise lange
Verbindungsleitung, mit der Folge, dass auch das Hochfrequenzfilter über eine beachtliche
Baugröße verfügen muss. Hier setzt die Erfindung an.
[0020] Im Rahmen der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die nach dem Stand der Technik bei
einem Hochfrequenz-Sperrfilter durchgängige Verbindungs- oder Signalleitung nunmehr
zumindest eine oder mehrere galvanische Trennstellen aufweist, die als kapazitive
Trennstellen in dieser Leitung ausgebildet sind. Diese kapazitiven Trennstellen sind
dabei zudem kapazitiv mit einzelnen Resonatoren gekoppelt. Dadurch wird eine deutliche
Verringerung der Baugröße entsprechender Hochfrequenz-Sperrfilter in koaxialer Bauweise
möglich. Denn durch die galvanischen Trennstellen in Form der erwähnten Koppelkapazität
wird eine Phasenverschiebung des Signals auf der Verbindungsleitung ermöglicht, die
von der Wirkung her einer verkürzten durchgängigen Verbindungsleitung entspricht.
[0021] Mit anderen Worten umfasst die Erfindung also eine durch das Hochfrequenz-Sperrfilter
verlaufende Signalleitung, die mit zumindest einer oder mehreren galvanischen Trennstellen
versehen ist (entsprechend der Anzahl der Resonatoren), wobei die Resonatoren mittels
einer jeweils an der Trennstelle angeordneten und mit zwei freien Enden an der Verbindungsleitung
verbundenen Koppelkapazität miteinander verbunden sind. Es wird deshalb teilweise
auch von kapazitiven Trennstellen gesprochen.
[0022] Die Signalleitung umfasst folglich zwei galvanisch voneinander getrennte Leitungsabschnitte.
Im Ersatzschaltbild des entsprechenden Hochfrequenzfilters sind der Eingangsanschluss
und der Ausgangsanschluss durch die zwischen den Leitungsabschnitten angeordnete Koppelkapazität
miteinander verbunden.
[0023] Die kapazitive Kopplung der jeweiligen Resonatoren mit der Signalleitung und somit
mit dem Eingangsanschluss und dem Ausgangsanschluss wird dadurch realisiert, dass
die Signalleitung im Bereich der jeweiligen Innenleiter der jeweiligen Resonatoren
jeweils eine weitere Koppelfläche aufweist.
[0024] Im Stand der Technik sind entsprechende Hochfrequenz-Sperrfilter vergleichsweise
groß gebaut. Eine große Baugröße eines derartigen Filters ist auch zur Erzielung einer
hohen Güte sowie einer hohen Durchgangsdämpfung an sich notwendig. Dabei muss der
Abstand zwischen den einzelnen Domen, d.h. der benachbarten Innenleiter zweier benachbarter
Resonatoren eine gewisse Größenordnung aufweisen, damit auch die hier an den beiden
benachbarten Domen vorbeilaufenden Signalleitungen eine entsprechende Größe zur Erzeugung
einer bestimmten Hochfrequenz-Sperrfrequenz aufweisen. An diesem Punkt setzt die Erfindung
an und schafft eine demgegenüber stark miniaturisierte Lösung.
[0025] Aufgrund der Verbindung der zumindest beiden Resonatoren durch die Koppelkapazität
kann die Länge der Signalleitung zwischen den Koppelstellen der zumindest beiden Resonatoren
mit der Signalleitung, wie erwähnt, verkürzt werden, da die Koppelkapazität zu einer
Phasenverschiebung des zu filternden Signals führt, wobei die Phasenverschiebung des
Signals den gleichen Effekt hat, wie das Übertragen des zu filternden Signals über
eine entsprechend lange Verbindungsleitung, d.h. eine entsprechend lange Signalleitung.
[0026] Durch die erfindungsgemäße Verbindung der Resonatoren über die Koppelkapazität, die
an der Trennstelle der Verbindungsleitung angeordnet ist, kann somit nicht nur die
Länge der notwendigen Signalleitung reduziert sondern das erfindungsgemäße Hochfrequenz-Sperrfilter
sehr kompakt und trotzdem einfach und folglich kostengünstig hergestellt werden.
[0027] Bei dem erfindungsgemäßen Hochfrequenz-Sperrfilter erstrecken sich die Innenleiter
vom Gehäuseboden vorzugsweise senkrecht in Richtung des Gehäusedeckels.
[0028] Weiterhin sind bei dem erfindungsgemäßen Hochfrequenz-Sperrfilter die Innenleiter
vorzugsweise als Innenleiterrohre ausgebildet. Dadurch ist es möglich, dass in dem
entsprechend gebildeten Hohlraum des Innenleiterrohrs ein Abstimmelement abstandsvariabel
eingeführt werden kann, so dass das Hochfrequenzfilter abstimmbar ist.
[0029] Vorzugsweise umfasst die Verbindungsleitung zumindest zwei Leitungsabschnitte, die
an der Trennstelle der Verbindungsleitung galvanisch voneinander getrennt sind. Dabei
ist ein erster Leitungsabschnitt mit dem Eingangsanschluss galvanisch verbunden und/oder
kapazitiv gekoppelt und umfasst eine erste Koppelfläche, und ein zweiter Leitungsabschnitt
ist mit dem Ausgangsanschluss galvanisch verbunden und/oder kapazitiv gekoppelt und
umfasst eine zweite Koppelfläche. Die erste Koppelfläche und die zweite Koppelfläche
stehen einander zumindest teilweise derart gegenüber, dass die erste Koppelfläche
und die zweite Koppelfläche die Koppelkapazität bilden.
[0030] Ein entsprechend aufgebautes Hochfrequenzfilter ist in seinem Aufbau besonders einfach.
Die Koppelflächen der jeweiligen Leitungsabschnitte können parallel zu der Längserstreckung
des Hochfrequenzfilters und parallel zu der Höhenerstreckung der jeweiligen Innenleiter
der Resonatoren ausgerichtet sein. Dadurch wird die Geometrie eines entsprechend aufgebauten
Hochfrequenzfilters besonders einfach. Die Größe der jeweiligen Koppelflächen der
jeweiligen Leitungsabschnitte kann sehr einfach angepasst werden, indem die entsprechenden
Leitungsabschnitte einfach ausgetauscht werden, wobei die Leitungsabschnitte an ihren
jeweiligen Enden den Erfordernissen angepasst große Koppelflächen aufweisen.
[0031] Vorzugsweise sind die Leitungsabschnitte parallel versetzt zueinander und die ersten
Koppelflächen und die zweiten Koppelflächen parallel versetzt zueinander angeordnet.
Dadurch ist die Positionierung der jeweiligen Koppelflächen zueinander besonders einfach
möglich. Weiterhin ist der Abstand der Koppelflächen zueinander einfach einstellbar.
[0032] Vorzugsweise ist zwischen der ersten Koppelfläche und der zweiten Koppelfläche eine
ein dielektrisches Material umfassende Trennwand angeordnet.
[0033] Bei einem entsprechend aufgebauten Hochfrequenzfilter kann die Kapazität einer entsprechend
gebildeten Koppelkapazität durch Auswahl des dielektrischen Materials beeinflusst
werden.
[0034] Vorzugsweise umfasst das Hochfrequenzfilter ferner eine Halte- und/oder Aufnahmeeinrichtung,
die an dem Innenleiter abgestützt und/oder an dem Innenleiter befestigbar ist und
zwei taschenförmige Aufnahmeräume aufweist, die durch eine Trennwand voneinander getrennt
sind. Dabei ist die erste Koppelfläche in einem ersten Aufnahmeraum der Halte- und/oder
Aufnahmeeinrichtung angeordnet, und die zweite Koppelfläche ist in einem zweiten Aufnahmeraum
der Halte- und/oder Aufnahmeeinrichtung angeordnet.
[0035] Durch die Bereitstellung einer entsprechend aufgebauten Halte- und/oder Aufnahmeeinrichtung
ist die Befestigung der jeweiligen Leitungsabschnitte mit dem Innenleiter besonders
einfach. Weiterhin ist die Anordnung der jeweiligen Leitungsabschnitte und folglich
der jeweiligen Koppelflächen zueinander durch die Halte- und/oder Aufnahmeeinrichtung
besonders einfach, da die entsprechenden Koppelflächen einfach in die dafür vorgesehenen
Aufnahmeräume bzw. Aufnahmetaschen der Halte- und/oder Aufnahmeeinrichtung eingeführt
werden müssen. Die Halte- und/oder Aufnahmeeinrichtung kann entweder einfach an den
jeweiligen Innenleitern der Resonatoren abgestützt sein. Weiterhin ist es aber auch
möglich, dass die Halte- und/oder Aufnahmeeinrichtung beispielsweise durch eine Verklebung
mit den Innenleitern verbunden bzw. an diesen befestigt ist.
[0036] Vorzugsweise sind die jeweiligen zweiten Koppelflächen der Leitungsabschnitte den
jeweiligen Innenleitern gegenüberstehend angeordnet, so dass die jeweiligen Resonatoren
mit den jeweiligen Leitungsabschnitten kapazitiv gekoppelt sind. Zwischen den jeweiligen
zweiten Koppelflächen und den jeweiligen Innenleitern ist dabei eine Auflagewand der
Halte- und/oder Aufnahmeeinrichtung angeordnet.
[0037] Durch eine entsprechende Anordnung der jeweiligen zweiten Koppelflächen der Leitungsabschnitte
wird die kapazitive Koppelung der Resonatoren mit den jeweiligen Leitungsabschnitten
konstruktiv besonders einfach erreicht. Weiterhin kann durch Auswahl des Materials
der Auflagewand, die zwischen den Innenleitern und den zweiten Koppelflächen angeordnet
ist, die kapazitive Koppelung zwischen den Koppelflächen und den Innenleitern angepasst
werden.
[0038] Vorzugsweise umfasst das Hochfrequenzfilter ferner einen weiteren Anschluss. Dieser
weitere Anschluss kann auch als Sende-/Empfangsanschluss bezeichnet werden. Der weitere
Anschluss ist zwischen dem Eingangsanschluss und dem Ausgangsanschluss angeordnet
und mit der Verbindungsleitung galvanisch verbunden. Dabei ist der weitere Anschluss
zwischen Koppelstellen der Resonatoren mit der Verbindungsleitung angeordnet.
[0039] Durch einen entsprechenden Aufbau des Hochfrequenzfilters kann dieses bei einer entsprechenden
Ausgestaltung der Resonatoren eine Duplexweiche bilden. Dabei kann der Eingangsanschluss
für einen Sender vorgesehen sein, wohingegen der Ausgangsanschluss für einen Empfänger
vorgesehen sein kann. Der weitere Anschluss bzw. der Sende-/Empfangsanschluss kann
dann mit einer Antenne verbunden sein, die zum Senden und Empfangen von Signalen vorgesehen
und ausgebildet ist.
[0040] Vorzugsweise sind zwischen dem weiteren Anschluss und dem Eingangsanschluss mindestens
zwei Resonatoren mit der Verbindungsleitung kapazitiv gekoppelt. Weiterhin sind zwischen
dem weiteren Anschluss und dem Ausgangsanschluss ebenfalls mindestens zwei Resonatoren
mit der Verbindungsleitung kapazitiv gekoppelt.
[0041] Durch eine entsprechende Ausgestaltung des Hochfrequenz-Sperrfilters kann dieses
über einen breiten Frequenzbereich eine hohe Dämpfung aufweisen, so dass ein breiterer
Frequenzbereich durch das entsprechend aufgebaute Hochfrequenz-Sperrfilter gesperrt
werden kann.
[0042] Vorzugsweise arbeitet das erfindungsgemäße Hochfrequenz-Sperrfilter im Bereich zwischen
790 MHz bis 862 MHz und/oder im Bereich zwischen 880 MHz bis 960 MHz und/oder im Bereich
der 1800 MHz-Mobilfunkfrequenz und/oder der 2000 MHz-Mobilfunkfrequenz.
[0043] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigen
im Einzelnen:
- Figur 1:
- eine räumliche Darstellung eines erfindungsgemäßen Hochfrequenz-Sperrfilters mit abmontiertem
Gehäusedeckel;
- Figur 2:
- eine Draufsicht des in Figur 1 dargestellten Hochfrequenz-Sperrfilters;
- Figur 3:
- eine Seitenansicht des in den Figuren 1 und 2 dargestellten Hochfrequenz-Sperrfilters,
das entlang der Schnittebene P-P aus Figur 2 aufgeschnitten ist;
- Figur 4a:
- eine Seitenansicht des in den Figuren 1 bis 3 dargestellten Hochfrequenz-Sperrfilters,
das entlang der Schnittebene P1-P1 aus Figur 2 aufgeschnitten;
- Figur 4b:
- ein Vergrößerung des in Figur 4a umrandeten Bereichs des Hochfrequenz-Sperrfilters;
- Figur 5:
- eine räumliche Darstellung des erfindungsgemäßen Hochfrequenz-Sperrfilters mit einem
Eingangsanschluss, einem Ausgangsanschluss und einem Sende-/Empfangsanschluss;
- Figur 6:
- den in Figur 5 dargestellten Hochfrequenz-Sperrfilter ohne Halte- und/oder Aufnahmeeinrichtungen;
- Figur 7:
- eine Seitenansicht entlang eines Längsschnitts des in den Figuren 5 und 6 dargestellten
Hochfrequenz-Sperrfilters;
- Figur 8:
- eine Draufsicht auf das in den Figuren 5 bis 7 dargestellte Hochfrequenz-Sperrfilter;
- Figur 9:
- ein Ersatzschaltbild eines erfindungsgemäßen Hochfrequenz-Sperrfilters mit lediglich
zwei gekoppelten Resonatoren; und
- Figur 10:
- ein Ersatzschaltbild des in den Figuren 1 bis 8 dargestellten Hochfrequenz-Sperrfilters.
[0044] In der nun folgenden Beschreibung bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche Bauteile
bzw. gleiche Merkmale, so dass eine in Bezug auf eine Figur durchgeführte Beschreibung
bezüglich eines Bauteils auch für die anderen Figuren gilt, wodurch eine wiederholende
Beschreibung vermieden wird.
[0045] Im Folgenden wird unter Bezugnahme auf die Figuren 1 bis 10 ein erfindungsgemäßes
Hochfrequenz-Filter 1 in koaxialer Bauweise beschrieben. Dieses Hochfrequenzfilter
1 wird nachfolgend vor allem auch als Hochfrequenz-Sperrfilter 1 bezeichnet, da es
sich um ein Sperrfilter handelt. Es umfasst ein Außenleitergehäuse mit einem Gehäuseboden
11 und einem vom Gehäuseboden 11 beabstandeten und diesen gegenüberliegend angeordneten
Gehäusedeckel 12, der lediglich in Figur 7 dargestellt ist. Das Außenleitergehäuse
umfasst dabei den so genannten Resonator-Innenraum 10a. In den übrigen Figuren ist
das Hochfrequenz-Sperrfilter mit abmontiertem Gehäusedeckel 12 dargestellt. Zwischen
dem Gehäuseboden 11 und dem Gehäusedeckel 12 ist umlaufend eine Gehäusewand 13 vorgesehen.
Das in den Figuren 1 bis 8 dargestellte Hochfrequenz-Sperrfilter 1 umfasst sechs Resonatoren
10, die jeweils durch Trennwände 14 voneinander getrennt sind.
[0046] Die sechs Resonatoren 10 umfassen jeweils einen Innenleiter 16, wobei die Innenleiter
16 jeweils mit dem Gehäuseboden 11 galvanisch verbunden sind und sich senkrecht vom
Gehäuseboden 11 in Richtung des Gehäusedeckels 12 erstrecken. Das Außenleitergehäuse
kann einstückig mit den Innenleitern 16 beispielsweise als Fräs-, Dreh- oder Gussteil
ausgebildet sein.
[0047] Wie aus Figur 1 und 4a sowie 4b ersichtlich ist, enden die jeweiligen Innenleiter
16 jeweils im Abstand vor dem Gehäusedeckel 12. Alternativ können die jeweiligen Innenleiter
16 auch bis zum Gehäusedeckel 12 reichen, wobei diese dann durch eine Isolationsschicht
vom Gehäusedeckel 12 galvanisch getrennt sein müssen.
[0048] Aus den Figuren 5 bis 8 ist ersichtlich, dass das Hochfrequenz-Sperrfilter 1 einen
Eingangsanschluss 20, einen Ausgangsanschluss 30 und einen weiteren Anschluss 40 in
Form eines Sende-/Empfangsanschlusses 40 umfasst. Dieser Sende- und Empfangsanschluss
hat insoweit also eine Doppelfunktion als Ausgangs- und Eingangsanschluss. Der Eingangsanschluss
20, der Ausgangsanschluss 30 und der Sende-/Empfangsanschluss 40 sind über eine (durchgängige)
Verbindungsleitung 50 miteinander gekoppelt, also verbunden, die nachfolgend auch
als Signalleitung 50 bezeichnet wird. Über diese Signalleitung werden entsprechende
Hochfrequenzsignale im Durchlassbereich übertragen, wodurch der so genannte Durchlassbereich
letztlich festgelegt oder definiert ist. Durch die Resonatoren wird dabei ferner die
so genannte Hochfrequenz-Sperrfrequenz erzeugt, also jene Bandsperre, in deren Frequenzbereich
eine Signalübertragung nicht stattfinden kann. Dabei ist der Sende-/Empfangsanschluss
40 zwischen dem Eingangsanschluss 20 und dem Ausgangsanschluss 30 angeordnet. Wie
aus Figur 7 zu erkennen ist, sind der Eingangsanschluss 20, der Ausgangsanschluss
30 und der Sende-/Empfangsanschluss 40 jeweils als Koaxialanschluss ausgebildet, wobei
die jeweiligen Außenleiter mit dem Außenleitergehäuse und die jeweiligen Innenleiter
mit der Verbindungsleitung 50 galvanisch verbunden sind.
[0049] Bei dem erläuterten Sperrfilter sind die Resonatoren üblicherweise nicht direkt verkoppelt,
sondern nur über die Signalleitung 50. Dabei sind die einzelnen Resonatoren jeweils
bevorzugt phasenrichtig, z.B. kapazitiv angekoppelt. Bei einer optimalen Anordnung
ist es dann möglich die einzelnen Sperrpolfrequenzen eines jeweiligen Resonators ohne
Beeinflussung der restlichen Sperrpole (Resonatoren) zu verstimmen bzw. zu verändern.
[0050] Wie aus den Zeichnungen beispielsweise aus den Figuren 5, 6, 7, 8, 9 oder 10 zu ersehen
ist, führt die Signalleitung 50 von dem dem einen Ende des dem Hochfrequenz-Sperrfilter
1 näher liegenden Eingangsanschlusses 20 zu dem dem gegenüberliegenden Ende des Sperrfilters
1 benachbart liegenden Ausgangsanschluss 30 durch alle Resonatoren 10 hindurch, d.h.
durch alle Resonatoren-Innenräume 10a. Dazu sind in den die einzelnen Resonatoren
voneinander abtrennenden Trennwänden 40 im Bereich und in der Höhe der Verbindungsleitung
50 Ausnehmungen oder Öffnungen 14a ausgebildet, durch die die Verbindungsleitung 50
(von den Trennwänden 40 galvanisch getrennt) hindurch verläuft.
[0051] Im dargestellten Ausführungsbeispiel weist die Verbindungsleitung 50 drei galvanische
Trennstellen auf, die vier Leitungsabschnitte 51, 52, 53, 54 der Verbindungsleitung
50 voneinander galvanisch trennen. Hier wird jeweils eine - was nachfolgend noch ausführlich
erörtert wird - kapazitive Trennstelle 60' gebildet. Der Leitungsabschnitt 51 umfasst
eine dem Ausgangsanschluss 30 zugewandte erste Koppelfläche 51.1 und eine dem Eingangsanschluss
20 zugewandte zweite Koppelfläche 51.2. Der Leitungsabschnitt 52 umfasst eine dem
Ausgangsanschluss 30 zugewandte erste Koppelfläche 52.1 und eine dem Eingangsanschluss
20 zugewandte zweite Koppelfläche 52.2. Der Leitungsabschnitt 53 umfasst eine dem
Ausgangsanschluss 30 zugewandte erste 53.1 und eine dem Eingangsanschluss 20 zugewandte
zweite Koppelfläche 53.2. Der Leitungsabschnitt 54 wiederum umfasst drei zweite Koppelflächen
54.2.
[0052] Die jeweiligen ersten Koppelflächen 51.1, 52.1, 53.1 und zweiten Koppelflächen 51.2,
52.2, 53.2 und 54.2 verlaufen parallel zu einer Längserstreckung des Außenleitergehäuses
des Hochfrequenz-Sperrfilters 1. Insbesondere aus den Figuren 2 und 8 ist ersichtlich,
dass die Leitungsabschnitte 51, 52, 53, 54 zueinander derart parallel verlaufen und
versetzt zueinander angeordnet sind, dass die erste Koppelfläche 51.1 des Leitungsabschnitts
51 der zweiten Koppelfläche 52.2 des Leitungsabschnitts 52 gegenübersteht. Dadurch,
dass die erste Koppelfläche 51.1 der zweiten Koppelfläche 52.2 gegenübersteht, bilden
diese beiden Koppelflächen eine kapazitive Trennstelle 60' in Form einer ersten Koppelkapazität
60, die an dieser kapazitiven Trennstelle zwischen den zwei Leitungsabschnitten 51
und 52 angeordnet ist, und die die in den Figuren am weitesten links dargestellten
zwei Resonatoren 10 kapazitiv miteinander verbindet.
[0053] Dadurch, dass die erwähnten Leitungsabschnitte 51, 52, 53, 54 nicht nur zueinander
sondern auch parallel zu der Längserstreckung des Außenleitergehäuses, also parallel
zu den langen Gehäusewänden 13 verlaufen und dabei die einzelnen Leitungsabschnitte
51, 52, 53, 54 im Bereich der kapazitiven Trennstellen parallel zueinander unter Ausbildung
eines geringen Koppelabstandes versetzt liegen, ergibt sich eine Anordnung wie anhand
von Figur 8 in Draufsicht gezeigt ist. Mit anderen Worten wird bei den ersten in Figur
8 links liegenden Resonatoren der Abstand zwischen jedem Leitungsabschnitt zwischen
der in Figur 8 unten liegenden seitlichen Gehäusewand 3 und einer nachfolgenden kapazitiven
Trennstelle 60' um die Dicke des Koppelabstandes größer. Gleichzeitig wird ein Abstand
zwischen dem entsprechenden Leitungsabschnitt zu der in Figur 8 oben liegenden seitlichen
Gehäusewand 13 um das gleiche Maß kleiner. Da aber die Koppelabstände zwischen den
einzelnen Leitungsabschnitten und dem jeweiligen Innenleiter 16 gleich bleiben (gleich
sein sollen), ist aus Figur 8 auch zu ersehen, dass sich der Innenleiter vom ersten
bis zum vierten Resonator in unterschiedlicher Relativposition zwischen den beiden
parallelen, sich in Längsrichtung erstreckenden Gehäusewänden 13 befindet. Dabei vollziehen
die Innenleiter den gleichen Seitenversatz, mit dem auch die aufeinander folgenden
Leitungsabschnitte mit dem in Rede stehenden, durch den Koppelabschnitt bedingten
Seitenversatz zueinander angeordnet sind.
[0054] Die erste Koppelfläche 52.1 des Leitungsabschnitts 52 steht der zweiten Koppelfläche
53.2 des Leitungsabschnitts 53 derart gegenüber, dass die erste Koppelfläche 52.1
und die zweite Koppelfläche 53.2 eine weitere Koppelkapazität 60 bilden, die die in
den Figuren von links aus gezählten zweiten und dritten Resonatoren 10 miteinander
kapazitiv koppelt.
[0055] Ferner ist die erste Koppelfläche 53.1 des Leitungsabschnitts 53 der zweiten Koppelfläche
54.2 des Leitungsabschnitts 54 gegenüberliegend angeordnet, so dass die erste Koppelfläche
53.1 und die zweite Koppelfläche 54.2 eine weitere Koppelkapazität 60 bilden, die
die von links aus gezählten dritten und vierten Resonatoren 10 miteinander kapazitiv
koppelt.
[0056] Die in den Figuren von links aus gezählten vierten, fünften und sechsten Resonatoren
10 sind miteinander nicht über separate Koppelkapazitäten 60 gekoppelt, sondern die
einzelnen Resonatoren 10 sind lediglich über den Leitungsabschnitt 54 miteinander
gekoppelt.
[0057] Die Leitungsabschnitte 51, 52, 53, 54 weisen jeweils zweite Koppelflächen 51.2, 52.2,
53.2, 54.2 auf, die den jeweiligen Innenleitern 16 der Resonatoren 10 gegenüberstehend
angeordnet sind, so dass die jeweiligen Resonatoren 10 bzw. der Innenleiter 16 mit
den entsprechenden Leitungsabschnitten 51, 52, 53, 54 kapazitiv gekoppelt sind, nämlich
über die so genannte kapazitive Innenleiter- oder Resonator-Kopplung 65.
[0058] Aus den Figuren ist ersichtlich, dass das erfindungsgemäße Hochfrequenz-Sperrfilter
1 eine der Anzahl der Resonatoren 10 entsprechende Anzahl von Halte- und/oder Aufnahmeeinrichtungen
70 umfasst. Die Positionierung der Halte- und/ oder Aufnahmeeinrichtungen 70 bezüglich
der jeweiligen Innenleiter 16 der Resonatoren 10 ist exemplarisch in den Figuren 4a
und 4b dargestellt. Die Halte- und/oder Aufnahmeeinrichtung 70 umfasst eine Auflagewand
74, mittels der die Halte- und/oder Aufnahmeeinrichtung 70 mit dem Innenleiter 16
in direktem Kontakt steht, oder die in einem kleinen Abstand von dem Innenleiter 16
beabstandet angeordnet ist. Daraus ist auch zu ersehen, dass die entsprechenden Leitungsabschnitte
51, 52, 53, 54 sowie die jeweils zugehörigen Koppelflächen 51.2, 52.2, 53.2, 54.2
der Signalleitung 50 im seitlichen Abstand zu den jeweiligen Innenleitern 16 der Resonatoren
10 angeordnet sind. Da die entsprechenden Leitungsabschnitte 51, 52, 53, 54 streifenförmig
gestaltet sind, also quer zur Längsrichtung der Leitungen einen mehr oder weniger
rechteckförmigen Querschnitt aufweisen (also zumindest mit zwei parallelen Seitenflächen
50, die im gezeigten Ausführungsbeispiel auch parallel zu den Innenleitern ausgerichtet
sind), werden dadurch die entsprechend dimensionierten zusammenwirkenden Koppelflächen
an den galvanischen Trennstellen ohne zusätzliche Maßnahmen gebildet. Das heißt, die
Leitungsabschnitte bilden an den galvanischen Trennstellen die sogenannten kapazitiven
Trennstellen 60' mit den jeweils zugehörigen Endabschnitten der Leitungsabschnitte,
die die Koppelflächen einer dadurch gebildeten Koppelkapazität bilden. Die erwähnte
Halte- und/oder Aufnahmeeinrichtung 70 ist an dem oberen freien Ende 16a des Innenleiters
16 abgestützt und/oder an dem Innenleiter 16 befestigt. Die Befestigung der Halte-
und/oder Aufnahmeeinrichtung 70 an dem Innenleiter 16 kann beispielsweise durch eine
Verklebung realisiert sein.
[0059] Aus den Figuren ist ersichtlich, dass die Halte- und/oder Aufnahmeeinrichtung 70
zwei Aufnahmeräume 72, 73 aufweist, die durch eine Trennwand 71 voneinander getrennt
sind. Die erste Koppelfläche 52.1 des Leitungsabschnitts 52 ist in einem ersten Aufnahmeraum
72 der Halte- und/oder Aufnahmeeinrichtung 70 angeordnet, wohingegen die zweite Koppelfläche
53.2 des Leitungsabschnitts 53 in einem zweiten Aufnahmeraum 73 der Halte- und/oder
Aufnahmeeinrichtung 70 angeordnet ist.
[0060] Somit sind die Leitungsabschnitte 51, 52, 53, 54 jeweils im Bereich der oberen freien
Enden 16a der entsprechenden Innenleiter 16 angeordnet. Dabei ist aus den Zeichnungen
zu ersehen, dass sich die Leitungsabschnitte mit ihren parallel zum Innenleiter verlaufenden
Höhenabschnitten dann ebenfalls vom oberen freien Ende 16a der Innenleiter 16 ausgehend
über eine gewisse vertikale Strecke parallel zum Innenleiter 16 nach unten hin in
Richtung Gehäuseboden 11 erstrecken, bevorzugt aber nur in einem Bereich von nicht
mehr als 10 % oder 20 % oder bis zu 30 % der axialen Länge des Innenleiters 16. In
diesem Höhenbereich bezogen auf den Innenleiter 16 sind dann auch die erwähnten Ausnehmungen
oder Öffnungen 14a bei den Trennwänden 14 ausgebildet, worüber die Verbindungsleitung
in gleicher Höhe oder in gleichem Abstand gegenüber dem Gehäusedeckel 12 bzw. dem
Gehäuseboden verläuft.
[0061] Die Halte- und/oder Aufnahmeeinrichtung 70 besteht vorzugsweise aus einem dielektrischen
Material, insbesondere einem Kunststoff. Nach Anbringen der jeweiligen Halte- und/oder
Aufnahmeeinrichtungen 70 an den jeweiligen Innenleitern 16 können die jeweiligen Leitungsabschnitte
51, 52, 53, 54 bei abmontiertem Gehäusedeckel 12 von oben in die entsprechenden Aufnahmeräume
72, 73, die als Aufnahmetaschen ausgebildet sind, hineingeschoben werden. Dadurch
ist die Positionierung der Leitungsabschnitte 51, 52, 53, 54 zueinander und zu den
Innenleitern 16 auf sehr einfache Art und Weise möglich, so dass die gewünschten Resonanzeigenschaften
der jeweiligen Resonatoren 10 und somit die Filtereigenschaften des Hochfrequenz-Sperrfilters
1 stets relativ einfach erreicht werden, da die Positionen der Leitungsabschnitte
durch die Halte- und/oder Aufnahmeeinrichtung 70 bestimmt sind.
[0062] Aus den Figuren ist ersichtlich, dass die jeweiligen zweiten Koppelflächen 51.2,
52.2, 53.2 und 54.2 den jeweiligen Innenleitern 16 gegenüberstehend angeordnet sind.
Dadurch sind die Resonatoren 10 (und/oder die Innenleiter 16) mit den jeweiligen Leitungsabschnitten
51, 52, 53, 54 kapazitiv gekoppelt (kapazitive Innenleiter- und/oder Resonator-Kopplung
65). Zwischen den zweiten Koppelflächen 51.2, 52.2, 53.2,54.2 und den jeweiligen Innenleitern
16 ist jeweils eine, das obere Ende 16a eines Innenleiters 16 (benachbart zum Gehäusedeckel
12) teilweise übergreifende Auflagewand 74 (Figur 4b) einer entsprechenden Halte-
und/oder Aufnahmeeinrichtung 70 angeordnet. Da die Auflagewand 74 aus einem dielektrischen
Material besteht, wird die kapazitive Kopplung 65 (also die so genannte kapazitive
Innenleiter-Kopplung 65, die teilweise auch kapazitive Resonator-Kopplung 65 genannt
wird) der jeweiligen zweiten Koppelfläche 51.2, 52.2, 53.2, 54.2 mit den Innenleitern
16 durch die Materialauswahl der Auflagewand 74 beeinflusst.
[0063] Aus dem Gesamtaufbau geht hervor, dass die gegenseitige Kopplung der im Sperrfilter
verwendeten Resonatoren 10 nicht durch eine direkte Verkopplung zwischen den Resonatoren
erfolgt, sondern nur über die Signalleitung 50. Von daher sind auch keine ansonsten
üblichen Koppelfenster oder Koppelblenden zwischen den einzelnen Resonatoren vorgesehen.
Die Verkopplung der Resonatoren über die Signalleitung 50 erfolgt dabei bevorzugt
jeweils phasenrichtig z.B. durch die kapazitive Ankopplung. Bei optimaler Anordnung
können dann die einzelnen Sperrpolfrequenzen ohne Beeinflussung der restlichen Sperrpole
verstimmt oder verändert werden. Mit anderen Worten umfasst also der erläuterte erfindungsgemäße
Aufbau des Hochfrequenz-Sperrfilter üblicherweise mehrere koaxiale Resonatoren 10,
wobei benachbart und z. B. kapazitiv an die Innenleiter 10 dieser Resonatoren gekoppelt
die Signalleitung 50 zwischen zwei Anschlüssen 20, 30, 40 verläuft.
[0064] Die Resonatoren 10 des in den Figuren 1 bis 8 dargestellten Hochfrequenz-Sperrfilters
1 sind derart ausgebildet, dass das Hochfrequenz-Sperrfilter 1 eine Duplexweiche 1
ist. Figur 10 zeigt ein Ersatzschaltbild des in den Figuren 1 bis 8 dargestellten
Hochfrequenz-Sperrfilters 1. Der Sende-/Empfangsanschluss 40 ist mit einer in den
Figuren nicht dargestellten Antenne verbindbar. Über die nicht dargestellte Antenne
können Ausgangssignale sowohl versendet als auch Empfangssignale empfangen werden.
An den Eingangsanschluss 20 kann ein in den Figuren nicht dargestellter Sender angeschlossen
werden, und an den Ausgangsanschluss 30 kann ein in den Figuren nicht dargestellter
Empfänger angeschlossen werden.
[0065] Im Mobilfunk verwendete E-GSM Signale verwenden den Frequenzbereich von 880 bis 915
MHz für den sogenannten Uplink und den Frequenzbereich von 925 bis 960 MHz für den
sogenannten Downlink. In diesem Beispiel arbeitet der Sender folglich im Frequenzbereich
von 880 bis 915 MHz. Die Duplexweiche 1 ist dann so ausgebildet, dass die drei Resonatoren
10 zwischen dem Eingangsanschluss 20 und dem Sende-/Empfangsanschluss 40 in ihrer
Größe und ihrer Geometrie derart ausgestaltet sind, dass diese drei gekoppelten Resonatoren
10 Signale im Frequenzbereich von 880 bis 915 MHz durchlassen, jedoch Signale im Frequenzbereich
von 925 bis 960 MHz stark dämpfen. Die drei Resonatoren 10 zwischen dem Ausgangsanschluss
30 und dem Sende-/Empfangsanschluss 40 wiederum sind in ihrer Größe und ihrer Geometrie
derart ausgestaltet, dass diese Signale im Frequenzbereich von 925 bis 960 MHz durchlassen,
wohingegen Signale im Frequenzbereich von 880 bis 915 MHz stark gedämpft, also gesperrt
werden.
[0066] Folglich wird ein von dem Sender über den Eingangsanschluss 20 in die Duplexweiche
1 eingeleitetes Signal bis hin zum Sende-/Empfangsanschluss 40 weitergeleitet, wohingegen
dieses Signal durch die drei Resonatoren 10 zwischen dem Sende-/Empfangsanschluss
40 und dem Ausgangsanschluss 30 gedämpft wird, so dass das Signal nicht bis zum Ausgangsanschluss
30 gelangt. Das von dem Sender in die Duplexweiche 1 eingespeiste Signal wird über
die nicht dargestellte Antenne ausgestrahlt, gelangt aber nicht über den Ausgangsanschluss
30 zum nicht dargestellten Empfänger des so gebildeten Hochfrequenz-Sperrfilters 1.
Mit andern Worten bedeutet dies also, dass ein Durchlassbereich oder Durchlassband
längs der Signalleitung 50 bereitgestellt wird, über welchen beispielsweise die von
einer Antenne empfangenen Empfangssignale oder das von der Antenne empfangene Hochfrequenz-Frequenzband
von dem Sende-/Empfangsanschluss 40 an den Ausgangsanschluss 30 zu einem nicht näher
dargestellten Empfänger übertragen werden, wohingegen ein entsprechendes Hochfrequenz-Frequenzband
bezüglich des Sendebetriebes von einem Eingangsanschluss 20 zu dem Sende-Empfangsanschluss
40 übertragen und einer nicht näher gezeigten dort angeschlossenen Antenne zugeführt
wird, worüber also die entsprechenden Signale im Sendebetrieb übertragen werden können.
Durch die entsprechenden Hochfrequenz-Sperrbänder bzw. Sperrbereiche ist dadurch der
Empfangszweig von dem Sendezweig getrennt, so dass ein Überkoppeln vermieden ist.
[0067] Von der Antenne empfangene Signale im Bereich von 925 bis 960 MHz werden über den
Sende-/Empfangsanschluss 40 in die Duplexweiche 1 eingespeist. Diese Signale werden
über die drei Resonatoren 10 zwischen dem Sende-/Empfangsanschluss 40 und dem Ausgangsanschluss
30 bis zum Empfänger weitergeleitet. Jedoch werden diese Signale durch die drei Resonatoren
zwischen dem Sende-/Empfangsanschluss 40 und dem Eingangsanschluss 20 so stark gedämpft,
dass diese nicht über den Eingangsanschluss 20 bis zum Sender gelangen.
[0068] In dem Beispiel arbeitet der Sender im Frequenzbereich von 880 bis 915 MHz. Der Abstand
der Einkoppelstellen von benachbarten Resonatoren zur Verbindungsleitung 50 muss einen
Abstand von λ/4 der Mittenfrequenz dieses Frequenzbandes betragen. Die drei dem Ausgangsanschluss
30 zugewandten Resonatoren 10, die zwischen dem Sende-/Empfangsanschluss 40 und dem
Ausgangsanschluss 30 angeordnet sind, haben hingegen einen Durchlassbereich von 925
bis 960 MHz, so dass der Abstand der Einkoppelstelle von benachbarten Resonatoren
10 zur Verbindungsleitung 50 kleiner ist, so dass die Verbindungsleitungen bzw. die
entsprechenden Leitungsabschnitte zwischen den jeweiligen Resonatoren kürzer ausgestaltet
sein können, als bei den drei dem Sender zugewandten Resonatoren 10.
[0069] Zur Verkürzung der Leitungsabschnitte 51, 52 und 53 sind zwischen diesen die oben
beschriebenen Koppelkapazitäten 60 angeordnet. Diese Koppelkapazitäten 60 bewirken
eine Phasenverschiebung des Signals. Die Summe dieser Phasenverschiebung mit der,
der Laufzeit des Signals über die Leitungsabschnitte 51, 52, 53 entsprechenden Phasenverschiebung
entspricht der Phasenverschiebung einer elektrischen Leitung mit einer Länge von z.B.
λ/4 des Mittenfrequenzsignals.
[0070] Der Leitungsabschnitt 54, der die drei Resonatoren 10 zwischen dem Sende-/Empfangsanschluss
40 und dem Ausgangsanschluss 30 miteinander koppelt, weist keine entsprechenden Koppelkapazitäten
60 auf, da der Abstand der Koppelstelle von zwei benachbarten Resonatoren 10 zum Leitungsabschnitt
54 kleiner ist, so dass keine Koppelkapazität 60 zur effektiven Verlängerung des Leitungsabschnitts
54 eingesetzt werden muss. Aus den Figuren 1, 3 und 5 bis 7 ist jedoch ersichtlich,
dass der Leitungsabschnitt 54 nicht gerade sondern meanderförmig ausgebildet ist,
so dass die Abstände der Koppelstellen von zwei benachbarten Resonatoren 10 gerade
λ/4 für Mittenfrequenzsignale im Band von 925 bis 960 MHz sind.
[0071] Aus den Figuren 2 und 8 ist ersichtlich, dass die jeweiligen Innenleiter 16 der Resonatoren
10 zu der Gehäusewand 13 jeweils unterschiedliche Abstände aufweisen. Dies ist zum
einen dem Umstand geschuldet, dass dadurch die einzelnen Leitungsabschnitte 51, 52,
53, 54 geometrisch besonders einfach durch gerade Leitungen bzw. Platten realisiert
werden können. Andererseits ist dies dem Umstand geschuldet, dass die jeweiligen Resonatoren
unterschiedliche Resonanzfrequenzen aufweisen sollen, die sich voneinander unterscheiden,
damit ein entsprechend breiter (in der Frequenzbreite) Sperrbereich erreicht werden
kann.
[0072] Figur 9 zeigt ein Ersatzschaltbild eines erfindungsgemäßen Hochfrequenz-Sperrfilters
mit einer durchgängigen Signalleitung 50 (und der in der durchgängigen Signalleitung
50 geschaltenten Koppelkapazität 60), das lediglich zwei Resonatoren 10 aufweist,
die über eine Koppelkapazität 60 miteinander kapazitiv verbunden sind. Ein entsprechendes
Hochfrequenz-Sperrfilter 1 bzw. eine entsprechende Duplexweiche 1 weist schmalere
Sperrbereiche für den Uplink und Downlink auf, da für den Uplink und den Downlink
lediglich ein Resonator 10 vorgesehen ist. Die übrige Funktionsweise des in Figur
9 dargestellten Hochfrequenz-Sperrfilters 1 ist jedoch identisch mit der Funktionsweise
des mit Bezug auf die Figuren 1 bis 8 und 10 beschriebenen Hochfrequenz-Sperrfilters
1.
[0073] Aus der oben genannten Schilderung geht also hervor, dass bei dem erläuterten Hochfrequenz-Sperrfilter
die Nutzsignalübertragung über die Verbindungsleitung 50 von einem Eingang zu jeweils
einem Ausgang erfolgt, wobei im Rahmen der Erfindung die Verbindungsleitung zusätzlich
durch Annäherung an die Resonatoren 10, d.h. an die Innenleiter 16 kapazitiv mit diesen
gekoppelt ist. Durch die im Rahmen der Verbindungsleitung vorgesehenen galvanischen
Trennstellen in Form von kapazitiven Trennstellen wird eine faktische Verkürzung der
gesamten Länge der Verbindungsleitung 50 realisiert, wodurch das Hochfrequenz-Sperrfilter
auch bei niedrigen Hochfrequenzen vergleichsweise klein baut. Ohne die erwähnten kapazitiven
Trennstellen würde die Leitungslänge zwischen zwei Resonatoren 10 etwa λ/2 betragen.
Im Rahmen der Erfindung ist diese Leitungsstrecke deutlich kürzer.
[0074] Bei dem erläuterten Sperrfilter entstehen dann bei phasenrichtiger Ankopplung die
gewünschten Sperrpole, die sich außerhalb des Übertragungs-Frequenzbereiches befinden.
Dabei kann die phasenrichtige Sperrpolkopplung durch eine optimierte Kombination zwischen
den einzelnen Leitungslängen zwischen den kapazitiven Trennstellen und der Größe der
Kapazitäten an den Trennstellen selbst entsprechend eingestellt werden.
1. Hochfrequenz-Sperrfilter in koaxialer Bauweise, wobei das Hochfrequenz-Sperrfilter
folgende Merkmale aufweist:
- das Hochfrequenz-Sperrfilter (1) umfasst ein Außenleitergehäuse mit einem Gehäuseboden
(11) und einem vom Gehäuseboden (11) beabstandeten und diesem gegenüberliegend angeordneten
Gehäusedeckel (12), zwischen denen umlaufend eine Gehäusewand (13) vorgesehen ist;
- das Hochfrequenz-Sperrfilter (1) umfasst zumindest zwei Resonatoren (10), die jeweils
einen Innenleiter (16) umfassen;
- die Innenleiter (16) sind jeweils mit dem Gehäuseboden (11) galvanisch verbunden
und erstrecken sich vom Gehäuseboden (11) in Richtung des Gehäusedeckels (12) ;
- die Innenleiter (16) enden jeweils im Abstand vor dem Gehäusedeckel (12) und/oder
sind vom Gehäusedeckel (12) galvanisch getrennt,
- das Hochfrequenz-Sperrfilter (1) umfasst einen Eingangsanschluss (20, 40) und einen
Ausgangsanschluss (30, 40), wobei die Signalleitung (50) mit dem Eingangsanschluss
(20, 40) zum einen und mit dem Ausgangsanschluss (30, 40) zum anderen galvanisch verbunden
oder kapazitiv gekoppelt ist,
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
- die Signalleitung (50) verläuft unter Ausbildung jeweils einer kapazitiven Innenleiter-
und/oder Resonatorkopplung (65) an dem jeweiligen Innenleiter (16) vorbei durch die Resonatoren (10) des Hochfrequenz-Sperrfilters (1) hindurch,
- die Signalleitung (50) weist dabei zumindest eine galvanische Trennstelle in Form
einer kapazitiven Trennstelle (60') auf,
- die kapazitive Trennstelle (60') ist zu den Innenleitern (16) beabstandet und mit
diesen kapazitiv gekoppelt,
- die Resonatoren (10) bzw. die Innenleiter (16) sind jeweils mit der Signalleitung
(50) kapazitiv gekoppelt,
- das Hochfrequenz-Sperrfilter (1) umfasst ferner eine Halte- und/oder Aufnahmeeinrichtung
(70), die an dem Innenleiter (16) abgestützt und/oder an dem Innenleiter (16) befestigt
ist und zwei Aufnahmeräume (72, 73) aufweist, die durch eine Trennwand (71) voneinander getrennt sind, und
- eine erste Koppelfläche (51.1, 52.1, 53.1) ist in einem ersten Aufnahmeraum (72)
der Halte- und/oder Aufnahmeeinrichtung (70) angeordnet, und eine zweite Koppelfläche
(51.2, 52.2, 53.2, 54.2) ist in einem zweiten Aufnahmeraum (73) der Halte- und/oder
Aufnahmeeinrichtung (70) angeordnet.
2. Hochfrequenz-Sperrfilter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine kapazitive Trennstelle (60') in der Signalleitung (50) im Seitenabstand
zum Innenleiter (16) vorgesehen ist, vorzugsweise im Bereich vor dem oberen Ende (16a)
des Innenleiters (16).
3. Hochfrequenz-Sperrfilter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der kapazitiven Trennstelle (60') die galvanisch getrennte Signalleitung (50)
jeweils eine erste Koppelfläche (51.1, 52.1, 53.1) sowie eine zweite Koppelfläche
(52.2, 53.2, 54.2) aufweist, worüber die beiden galvanisch getrennten Abschnitte der
Signalleitung (50) kapazitiv miteinander gekoppelt sind.
4. Hochfrequenz-Sperrfilter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Signalleitung (50) streifenförmig mit einem zur Erstreckungsrichtung rechteckförmigen
Querschnitt gestaltet ist.
5. Hochfrequenz-Sperrfilter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenleiter (16) jeweils als Innenleiterrohre (16) ausgebildet sind.
6. Hochfrequenz-Sperrfilter nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
- die Signalleitung (50) umfasst zumindest zwei Leitungsabschnitte (51, 52, 53, 54),
die an der kapazitiven Trennstelle (60') der Signalleitung (50) galvanisch voneinander
getrennt sind;
- ein erster Leitungsabschnitt (51, 52, 53) ist mit dem Eingangsanschluss (20, 40)
galvanisch verbunden und/ oder kapazitiv gekoppelt und umfasst eine erste Koppelfläche
(51.1, 52.1, 53.1);
- ein zweiter Leitungsabschnitt (52, 53, 54) ist mit dem Ausgangsanschluss (30, 40)
galvanisch verbunden und/ oder kapazitiv gekoppelt und umfasst eine zweite Koppelfläche
(52.2, 53.2, 54.2); und
- die erste Koppelfläche (51.1, 52.1, 53.1) und die zweite Koppelfläche (52.2, 53.2,
54.2) der kapazitiven Trennstelle (60') stehen einander zumindest teilweise derart
gegenüber, dass die erste Koppelfläche (51.1, 52.1, 53.1) und die zweite Koppelfläche
(52.2, 53.2, 54.2) eine Koppelkapazität (60) bilden.
7. Hochfrequenz-Sperrfilter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitungsabschnitte (51, 52, 53, 54) parallel versetzt zueinander und die ersten
Koppelflächen (51.1, 52.1, 53.1) und die zweiten Koppelflächen (52.2, 53.2, 54.2)
parallel versetzt zueinander angeordnet sind.
8. Hochfrequenz-Sperrfilter nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der ersten Koppelfläche (51.1, 52.1, 53.1) und der zweiten Koppelfläche
(52.2, 53.2, 54.2) eine ein dielektrisches Material umfassende Trennwand (71) angeordnet
ist.
9. Hochfrequenz-Sperrfilter nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
- die jeweiligen zweiten Koppelflächen (51.2, 52.2, 53.2, 54.2) sind den jeweiligen
Innenleitern (16) gegenüberstehend angeordnet, so dass die jeweiligen Innenleiter
(16) und/oder Resonatoren (10) mit den jeweiligen Leitungsabschnitten (51, 52, 53,
54) unter Ausbildung einer kapazitiven Innenleiter- und/oder Resonator-Kopplung (65)
kapazitiv gekoppelt sind, und
- zwischen den jeweiligen zweiten Koppelflächen (51.2, 52.2, 53.2, 54.2) und den jeweiligen
Innenleitern ist eine Auflagewand (74) der Halte- und/oder Aufnahmeeinrichtung (70)
angeordnet.
10. Hochfrequenz-Sperrfilter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Resonatoren (10) unterschiedliche Größen aufweisen.
11. Hochfrequenz-Sperrfilter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einige Innenleiter (16) der jeweiligen Resonatoren (10) zu der Gehäusewand
(13) unterschiedliche Abstände aufweisen.
12. Hochfrequenz-Sperrfilter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitungsabschnitte (52, 53, 54) der Signalleitung (50) parallel zu den in Längsrichtung
verlaufenden Gehäusewänden (13) ausgerichtet sind, und dass zumindest zwei aufeinander
folgende Leitungsabschnitte (52, 53, 54) mit Seitenversatz zueinander unter Ausbildung
eines Koppelabstandes im Bereich der kapazitiven Trennstelle (60') angeordnet sind,
und dass die damit gekoppelten Innenleiter (16) mit entsprechendem Seitenversatz zu
den Gehäusewänden (13) versetzt zueinander angeordnet sind.
13. Hochfrequenz-Sperrfilter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehäusedeckel (12) als eine Platine ausgebildet ist, deren Resonatorinnenseite
metallisiert ist.
14. Hochfrequenz-Sperrfilter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Außenleitergehäuse einstückig mit den Innenleitern (16), insbesondere als Fräs-,
Dreh- oder Gussteil, ausgebildet ist.
15. Hochfrequenz-Sperrfilter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Außenleitergehäuse und/oder der Innenleiter (16) aus Kunststoff besteht/bestehen,
wobei die jeweiligen innenliegenden Oberflächen metallisiert sind.
16. Hochfrequenz-Sperrfilter nach einem der vorangehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
- das Hochfrequenz-Sperrfilter (1) umfasst ferner einen weiteren Anschluss (40);
- der weitere Anschluss (40) ist zwischen dem Eingangsanschluss (20) und dem Ausgangsanschluss
(30) angeordnet und mit der Signalleitung (50) galvanisch verbundenen; und
- der weitere Anschluss (40) ist zwischen Koppelstellen der Innenleiter (16) oder
Resonatoren (10) mit der Signalleitung (50) angeordnet.
17. Hochfrequenz-Sperrfilter nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Resonatoren (10) derart ausgestaltet und gekoppelt sind, dass eine Duplexweiche
gebildet ist.
18. Hochfrequenz-Sperrfilter nach Anspruch 16 oder 17,
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
- zwischen dem weiteren Anschluss (40) und dem Eingangsanschluss (20) sind mindestens
zwei Resonatoren (10) mit der Signalleitung (50) kapazitiv gekoppelt; und
- zwischen dem weiteren Anschluss (40) und dem Ausgangsanschluss (30) sind mindestens
zwei Resonatoren (10) mit der Signalleitung (50) kapazitiv gekoppelt.
19. Hochfrequenz-Sperrfilter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Hochfrequenz-Sperrfilter (1) mit seinem Sperr- und seinem Durchlass-Bereich zwischen
790 MHz bis 862 MHz und/oder im Bereich zwischen 880 MHz bis 960 MHz und/ oder im
Bereich der 1800 MHz-Mobilfunkfrequenz und/oder der 2000 MHz-Mobilfunkfrequenz arbeitet.
1. Radio-frequency blocking filter of a coaxial construction, the radio-frequency blocking
filter having the following features:
- the radio-frequency blocking filter (1) comprises an external conductor housing,
having a housing base (11) and a housing cover (12) arranged at a distance from and
opposing the housing base (11), between which a housing wall (13) is provided peripherally;
- the radio-frequency blocking filter (1) comprises at least two resonators (10),
which each comprise an internal conductor (16);
- the internal conductors (16) are each galvanically connected to the housing base
(11) and extend from the housing base (11) towards the housing cover (12);
- the internal conductors (16) each end at a distance from the housing cover (12)
and/or are galvanically separated from the housing cover (12),
- the radio-frequency blocking filter (1) comprises an input terminal (20, 40) and
an output terminal (30, 40), the signal line (50) being galvanically connected or
capacitively coupled to the input terminal (20, 40) on the one hand and to the output
terminal (30, 40) on the other hand,
characterised by the following features:
- the signal line (50) extends through the resonators (10) of the radio-frequency
blocking filter (1) past the respective internal conductor (16) so as to form a capacitive
internal conductor coupling and/or resonator coupling (65) in each case,
- the signal line (50) comprises at least one galvanic separation point in the form
of a capacitive separation point (60'),
- the capacitive separation point (60') is at a distance from and capacitively coupled
to the internal conductors (16),
- the resonators (10) or internal conductors (16) are each capacitively coupled to
the signal line (50),
- the radio-frequency blocking filter (1) further comprises a holding and/or receiving
device (70), which is braced on the internal conductor (16) and/or fixed to the internal
conductor (16), and two receiving spaces (72, 73), which are separated from one another
by a partition wall (71); and
- the first coupling face (51.1, 52.1, 53.1) is arranged in a first receiving space
(72) of the holding and/or receiving device (70), and the second coupling face (51.2,
52.2, 53.2, 54.2) is arranged in a second receiving space (73) of the holding and/or
receiving device (70).
2. Radio-frequency blocking filter according to claim 1, characterised in that the at least one capacitive separation point (60') is provided in the signal line
(50) at a lateral distance from the internal conductor (16), preferably in the region
in front of the upper end (16a) of the internal conductor (16).
3. Radio-frequency blocking filter according to either claim 1 or claim 2, characterised in that, at the capacitive separation point (60'), the galvanically separated signal line
(50) in each case comprises a first coupling face (51.1, 52.1, 53.1) and a second
coupling face (52.2, 53.2, 54.2), whereby the two galvanically separated portions
of the signal line (50) are capacitively interconnected.
4. Radio-frequency blocking filter according to any of claims 1 to 3, characterised in that the signal line (50) is configured to be strip-shaped, having a rectangular cross
section with respect to the direction of extension.
5. Radio-frequency blocking filter according to any of claims 1 to 4, characterised in that the internal conductors (16) are each formed as internal conductor tubes (16).
6. Radio-frequency blocking filter according to any of the preceding claims,
characterised by the following features:
- the signal line (50) comprises at least two line portions (51, 52, 53, 54) which
are galvanically separated from one another at the capacitive separation point (60')
of the signal line (50);
- a first line portion (51, 52, 53) is galvanically connected and/or capacitively
coupled to the input terminal (20, 40) and comprises a first coupling face (51.1,
52.1, 53.1);
- a second line portion (52, 53, 54) is galvanically connected and/or capacitively
coupled to the output terminal (30, 40) and comprises a second coupling face (52.2,
53.2, 54.2); and
- the first coupling face (51.1, 52.1, 53.1) and the second coupling face (52.2, 53.2,
54.2) of the capacitive separation point (60') oppose one another at least in part,
in such a way that the first coupling face (51.1, 52.1, 53.1) and the second coupling
face (52.2, 53.2, 54.2) form a coupling capacitor (60).
7. Radio-frequency blocking filter according to claim 6, characterised in that the line portions (51, 52, 53, 54) are arranged in parallel and so as to be mutually
offset and the first coupling faces (51.1, 52.1, 53.1) and the second coupling faces
(52.2, 53.2, 54.2) are arranged in parallel and so as to be mutually offset.
8. Radio-frequency blocking filter according to either claim 6 or claim 7, characterised in that a partition wall (71) comprising a dielectric material is arranged between the first
coupling face (51.1, 52.1, 53.1) and the second coupling face (52.2, 53.2, 54.2).
9. Radio-frequency blocking filter according to claim 8,
characterised by the following features:
- the respective second coupling faces (51.2, 52.2, 53.2, 54.2) are arranged opposing
the respective internal conductors (16), in such a way that the respective internal
conductors (16) and/or resonators (10) are capacitively coupled to the respective
line portions (51, 52, 53, 54) so as to form a capacitive internal conductor coupling
and/or resonator coupling (65), and
- a supporting wall (74) of the holding and/or receiving device (70) is arranged between
the respective second coupling faces (51.2, 52.2, 53.2, 54.2) and the respective internal
conductors.
10. Radio-frequency blocking filter according to any of the preceding claims, characterised in that the resonators (10) are of different sizes.
11. Radio-frequency blocking filter according to any of the preceding claims, characterised in that at least some internal conductors (16) of the respective resonators (10) are at different
distances from the housing wall (13).
12. Radio-frequency blocking filter according to any of the preceding claims, characterised in that the line portions (52, 53, 54) of the signal line (50) are orientated in parallel
with the housing walls (13) extending in the longitudinal direction, and in that at least two line portions (52, 53, 54) in series are arranged with a lateral offset
from one another so as to form a coupling distance in the region of the capacitive
separation point (60'), and in that the internal conductors (16) which are coupled in this way are arranged so as to
be offset from one another by a corresponding lateral offset with respect to the housing
walls (13).
13. Radio-frequency blocking filter according to any of the preceding claims, characterised in that the housing cover (12) is in the form of a circuit board, of which the inside of
the resonator is metal-coated.
14. Radio-frequency blocking filter according to any of the preceding claims, characterised in that the external conductor housing is formed integrally with the internal conductors
(16), in particular as a milled, turned or cast part.
15. Radio-frequency blocking filter according to any of the preceding claims, characterised in that the external conductor housing and/or the internal conductor (16) consist of plastics
material, the respective inner surfaces being metal-coated.
16. Radio-frequency blocking filter according to any of the preceding claims,
characterised by the following features:
- the radio-frequency blocking filter (1) further comprises a further terminal (40);
- the further terminal (40) is arranged between the input terminal (20) and the output
terminal (30) and is galvanically connected to the signal line (50); and
- the further terminal (40) is arranged together with the signal line (50) between
coupling points of the internal conductors (16) or resonators (10).
17. Radio-frequency according to claim 16, characterised in that the resonators (10) are configured and coupled in such a way that a duplex filter
is formed.
18. Radio-frequency blocking filter according to either claim 16 or claim 17,
characterised by the following features:
- at least two resonators (10) are capacitively coupled to the signal line (50) between
the further terminal (40) and the input terminal (20); and
- at least two resonators (10) are capacitively coupled to the signal line (50) between
the further terminal (40) and the output terminal (30).
19. Radio-frequency blocking filter according to any of the preceding claims, characterised in that the radio-frequency blocking filter (1) operates with the blocking range and pass-band
range thereof between 790 MHz and 862 MHz and/or in the range between 880 MHz and
960 MHz and/or in the range of the 1800 MHz mobile radio frequency and/or the 2000
MHz mobile radio frequency.
1. Filtre de coupure de haute fréquence à structure coaxiale, le filtre de coupure de
haute fréquence présentant les caractéristiques suivantes :
- le filtre de coupure de haute fréquence (1) comprend un boîtier pour conducteurs
externes présentant un fond de boîtier (11) et un couvercle de boîtier (12) disposé
à l'opposé du fond de boîtier (11) en étant espacé de celui-ci, une paroi de boîtier
(13) périphérique étant prévue entre eux ;
- le filtre de coupure de haute fréquence (1) comprend au moins deux résonateurs (10),
comprenant chacun un conducteur interne (16) ;
- les conducteurs internes (16) sont chacun reliés par voie galvanique au fond de
boîtier (11) et s'étendent en direction du couvercle de boîtier (12) à partir du fond
de boîtier (11) ;
- les conducteurs internes (16) se terminent chacun à quelque distance du couvercle
de boîtier (12) et/ou sont séparés du couvercle de boîtier (12) par voie galvanique
;
- le filtre de coupure de haute fréquence (1) comprend une borne d'entrée (20, 40)
et une borne de sortie (30, 40), le fil de signaux (50) étant relié par voie galvanique
ou bien couplé de manière capacitive à la borne d'entrée (20, 40) d'une part et à
la borne de sortie (30, 40) d'autre part,
caractérisé en ce que :
- le fil de signaux (50) s'étend en formant un couplage capacitif de conducteur interne
et/ou de résonateur (65) respectif sur le conducteur interne (16) respectif en traversant
les résonateurs (10) du filtre de coupure de haute fréquence (1),
- le fil de signaux (50) présente au moins un point de séparation galvanique sous
la forme d'un point de séparation capacitif (60'),
- le point de séparation capacitif (60') est situé à distance des conducteurs internes
(16) et est couplé de manière capacitive avec ceux-ci,
- les résonateurs (10) ou conducteurs internes (16) sont respectivement couplés au
fil de signaux (50) de manière capacitive,
- le filtre de coupure de haute fréquence (1) comprend en outre un dispositif de support
et/ou de réception (70) en appui sur le conducteur interne (16) et/ou fixé sur le
conducteur interne (16) et présente deux espaces de réception (72, 73) séparés l'un
de l'autre par une paroi de séparation (71) ; et
- une première surface de couplage (51.1, 52.1, 53.1) est disposée dans un premier
espace de réception (72) du dispositif de support et/ou de réception (70), et une
deuxième surface de couplage (51.2, 52.2, 53.2, 54.2) est disposée dans un deuxième
espace de réception (73) du dispositif de support et/ou de réception (70).
2. Filtre de coupure de haute fréquence selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'au moins un point de séparation capacitif (60') est prévu dans le fil de signaux
(50) avec un écart latéral par rapport au conducteur interne (16), de préférence à
proximité de l'extrémité supérieure (16a) du conducteur interne (16).
3. Filtre de coupure de haute fréquence selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que, au niveau du point de séparation capacitif (60'), le fil de signaux (50) à séparation
galvanique présente respectivement une première surface de couplage (51.1, 52.1, 53.1)
et une deuxième surface de couplage (52.2, 53.2, 54.2), moyennant quoi les deux sections
à séparation galvanique du fil de signaux (50) sont couplées l'une à l'autre de manière
capacitive.
4. Filtre de coupure de haute fréquence selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le fil de signaux (50) est conçu en forme de bande en présentant une section transversale
rectangulaire par rapport au sens de son étendue.
5. Filtre de coupure de haute fréquence selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les conducteurs internes (16) sont respectivement conçus sous la forme de tubes conducteurs
internes (16).
6. Filtre de coupure de haute fréquence selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que :
- le fil de signaux (50) comprend au moins deux sections conductrices (51, 52, 53,
54) qui sont séparées l'une de l'autre par voie galvanique au niveau du point de séparation
capacitif (60') du fil de signaux (50) ;
- une première section conductrice (51, 52, 53) est reliée par voie galvanique et/ou
couplée de manière capacitive avec la borne d'entrée (20, 40) et comprend une première
surface de couplage (51.1, 52.1, 53.1) ;
- une deuxième section conductrice (52, 53, 54) est reliée par voie galvanique et/ou
couplée de manière capacitive avec la borne de sortie (30, 40) et comprend une deuxième
surface de couplage (52.2, 53.2, 54.2) ; et
- la première surface de couplage (51.1, 52.1, 53.1) et la deuxième surface de couplage
(52.2, 53.2, 54.2) du point de séparation capacitif (60') sont au moins partiellement
en vis-à-vis l'une de l'autre de manière que la première surface de couplage (51.1,
52.1, 53.1) et la deuxième surface de couplage (52.2, 53.2, 54.2) constituent la capacité
de couplage (60).
7. Filtre de coupure de haute fréquence selon la revendication 6, caractérisé en ce que les sections conductrices (51, 52, 53, 54) sont disposées parallèlement les unes
aux autres de manière décalée et les premières surfaces de couplage (51.1, 52.1, 53.1)
et les deuxièmes surfaces de couplage (52.2, 53.2, 54.2) sont disposées parallèlement
les unes aux autres de manière décalée.
8. Filtre de coupure de haute fréquence selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce qu'une paroi de séparation (71) comprenant un matériau diélectrique est disposée entre
la première surface de couplage (51.1, 52.1, 53.1) et la deuxième surface de couplage
(52.2, 53.2, 54.2).
9. Filtre de coupure de haute fréquence selon l'une des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce que :
- les deuxièmes surfaces de couplage (51.2, 52.2, 53.2, 54.2) respectives sont disposées
en face des conducteurs internes (16) respectifs, si bien que les conducteurs internes
(16) et/ou résonateurs (10) respectifs sont couplés de manière capacitive aux sections
conductrices (51, 52, 53, 54) respectives en formant un couplage capacitif de conducteur
interne et/ou de résonateur (65), et
- une paroi de portée (74) du dispositif de support et/ou de réception (70) est disposée
entre les deuxièmes surfaces de couplage (51.2, 52.2, 53.2, 54.2) respectives et les
conducteurs internes respectifs.
10. Filtre de coupure de haute fréquence selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les résonateurs (10) présentent des tailles différentes.
11. Filtre de coupure de haute fréquence selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins certains des conducteurs internes (16) des résonateurs (10) respectifs présentent
des écarts différents par rapport à la paroi de boîtier (13).
12. Filtre de coupure de haute fréquence selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les sections conductrices (52, 53, 54) du fil de signaux (50) sont orientées parallèles
aux parois de boîtier (13) dirigées dans le sens longitudinal, et en ce qu'au moins deux sections conductrices (52, 53, 54) successives sont disposées selon
un décalage latéral l'une par rapport à l'autre en formant un écart de couplage à
proximité du point de séparation capacitif (60'), et en ce que les conducteurs internes (16) qui y sont couplés sont disposés avec un décalage latéral
correspondant par rapport aux parois de boîtier (13).
13. Filtre de coupure de haute fréquence selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le couvercle de boîtier (12) est conçu sous la forme d'une platine dont le côté intérieur
de résonateur est métallisé.
14. Filtre de coupure de haute fréquence selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le boîtier pour conducteurs externes est conçu d'un seul tenant avec les conducteurs
internes (16), notamment sous la forme d'une pièce fraisée, tournée ou moulée.
15. Filtre de coupure de haute fréquence selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le boîtier pour conducteurs externes et/ou le conducteur interne (16) sont conçus
en plastique, les différentes surfaces internes étant métallisées.
16. Filtre de coupure de haute fréquence selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que :
- le filtre de coupure de haute fréquence (1) comprend en outre une borne supplémentaire
(40) ;
- la borne supplémentaire (40) est située entre la borne d'entrée (20) et la borne
de sortie (30) et est reliée par voie galvanique au fil de signaux (50) ; et
- la borne supplémentaire (40) est agencée entre des points de couplage des conducteurs
internes (16) ou résonateurs (10) avec le fil de signaux (50).
17. Filtre de coupure de haute fréquence selon la revendication 16, caractérisé en ce que les résonateurs (10) sont conçus et couplés de manière à former un duplexeur.
18. Filtre de coupure de haute fréquence selon la revendication 16 ou 17,
caractérisé en ce que :
- au moins deux résonateurs (10) sont couplés de manière capacitive avec le fil de
signaux (50) entre la borne supplémentaire (40) et la borne d'entrée (20) ; et
- au moins deux résonateurs (10) sont couplés de manière capacitive avec le fil de
signaux (50) entre la borne supplémentaire (40) et la borne de sortie (30).
19. Filtre de coupure de haute fréquence selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le filtre de coupure de haute fréquence (1) fonctionne, avec sa région de coupure
et sa bande passante, entre 790 MHz et 862 MHz et/ou dans la plage située entre 880
MHz et 960 MHz et/ou dans la plage de fréquence de téléphonie mobile de 1800 MHz et/ou
dans la plage de fréquence de téléphonie mobile de 2000 MHz.