[0001] Die Erfindung betrifft ein pneumatisch betreibbares Arbeitsgerät zur Verwendung im
Karosseriebau der Kraftfahrzeugindustrie, mit einem Zylinder, der ein Zylindergehäuse,
einen in diesem verschieblichen Kolben und eine mit diesem verbundene, linear verschiebliche
und aus dem Zylindergehäuse herausgeführte Kolbenstange aufweist, sowie mit einem
mit dem Zylindergehäuse verbundenen Kopfgehäuse, wobei ein in das Kopfgehäuse ragender
Bereich der Kolbenstange mit mindestens einem Kniehebel zum Schwenken eines dem Kniehebel
zugeordneten Arms, insbesondere Greifarms oder Spannarms, zusammenwirkt, wobei dieser
Arm im Kopfgehäuse gelagert und zwischen einer geschlossenen Stellung und einer geöffneten
Stellung schwenkbar ist.
[0002] Ein derartiges Arbeitsgerät ist aus der
DE 296 15 157 U1 bekannt. Bei diesem greifen zwei Kniehebel unmittelbar an dem im Kopfgehäuse befindlichen
Ende der Kolbenstange schwenkbar an. Hierbei sind zwei Greifarme zwischen einer geschlossenen
Stellung und einer geöffneten Stellung schwenkbar. In der geschlossenen Stellung sind
die Greifarme parallel zueinander angeordnet. Eine im Bereich des freien Endes der
Kolbenstange angeordnete Lagerachse für die beiden Kniehebel ist endseitig mit Lagerrollen
versehen, die in Führungsnuten des Kopfgehäuses geführt sind.
[0003] Aufgrund der unmittelbaren Anbindung der Kniehebel an die Kolbenstange ist der Öffnungswinkel
der Greifarme nicht verstellbar. Überdies lässt sich durch diese Gestaltung kein besonders
großer Öffnungswinkel der Greifarme darstellen, weil die Kolbenstange in den Bewegungsweg
des mittleren Gelenks des Kniehebels ragt.
[0004] Zudem erfolgt bei diesem Arbeitsgerät die Führung des freien Endes der Kolbenstange
über die diese durchsetzende Achse, die gleichzeitig die Lagerachse der Kniehebel
bildet. Bei diesem Arbeitsgerät ist die Länge der Kolbenstange nicht einstellbar.
Somit ist auch der Öffnungswinkel der Arme nicht einstellbar.
[0006] In der
EP 2 548 700 A1 ist ein pneumatisch betreibbares Arbeitsgerät beschrieben, bei der ein Kolben eines
Zylinders in der geöffneten Stellung eines Spannarmes im Bereich eines Bodens des
Zylindergehäuses positioniert ist. Um den Öffnungswinkel des Spannarms einstellen
zu können, ist die Kolbenstange längenveränderlich gestaltet und weist Kolbenstangenteile
mit Gewindeabschnitten auf, wobei die Kolbenstangenteile ineinandergeschraubt sind.
Durch Verdrehen des dem Boden des Zylindergehäuses zugewandten Kolbenstangenteils,
bei im Bereich des Bodens angeordneten Kolben, kann durch von außen zugängliche Mittel
zum Drehen dieses Kolbenstangenteils die Länge der Kolbenstange verändert werden und
damit der Öffnungswinkel des Spannarms stufenlos verstellt werden.
[0007] Ein pneumatisch betreibbares Arbeitsgerät, dass die Merkmale des Oberegriffs des
Patentanspruchs 1 aufweist, ist aus der
US 4 576 367 A bekannt. Bei diesem pneumatisch betreibbaren Arbeitsgerät weist das Lagerelement
eine einzige Aufnahme zur schwenkbaren Lagerung eines einzigen Gelenkverbinders auf.
Dieser wirkt mit einen Kniehebel zusammen, dem ein Arm zugeordnet ist, der im Kopfgehäuse
gelagert ist. Bei diesem Arm handelt es sich um einen Spannarm zum Spannen eines Werkstücks.
[0008] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Arbeitsgerät der eingangs genannten
Art so weiterzubilden, dass bei universeller Gestaltung der Anbindung von Kolbenstange
und mindestens einer Anordnung von Kniehebel und zugeordnetem Arm, ein großer Schwenkwinkelbereich,
insbesondere ein großer Öffnungswinkel des Arms darstellbar ist.
[0009] Gelöst wird die Aufgabe durch ein pneumatisch betreibbares Arbeitsgerät, das gemäß
den Merkmalen des Patentanspruchs 1 ausgebildet ist.
[0010] Bei dem erfindungsgemäßen pneumatisch betreibbaren Arbeitsgerät nimmt die Kolbenstange
im Bereich deren in das Kopfgehäuse ragenden Endes ein Lagerelement für den Kniehebel
auf. Das Lagerelement ist in einer Führung des Kopfgehäuses in Richtung der Längsachse
der Kolbenstange geführt. Das Lagerelement weist in radialem Abstand zur Längsachse
der Kolbenstange eine Aufnahme zur schwenkbaren Lagerung eines Gelenkverbinders auf.
Dieser ist im Bereich eines dem Lagerelement abgewandten Endes schwenkbar mit dem
Arm in Abstand zu einer Schwenkachse des Arms verbunden. Die endseitigen Schwenkachsen
des Gelenkverbinders und die Schwenkachse des Arms sind parallel zueinander angeordnet.
[0011] Bei dem erfindungsgemäßen Arbeitsgerät erfolgt die Lagerung des mindestens einen
Kniehebels zum Schwenken des dem Kniehebel zugeordneten Arms, insbesondere Greifarms
oder Spannarms, nicht unmittelbar in der Kolbenstange, sondern es ist stattdessen
zur Lagerung dieses Kniehebels das Lagerelement vorgesehen. Dieses Lagerelement ist
so gestaltet, dass der Kniehebel in radialem Abstand zur Längsachse der Kolbenstange
am Lagerelement eingreift. Aufgrund dieser Lagerung begrenzt die Kolbenstange nicht
den Schwenkweg des Bestandteil des Kniehebels bildenden Gelenkverbinders.
[0012] Bei dem erfindungsgemäßen Arbeitsgerät ist das Lagerelement derart ausgebildet, dass
es auf abgewandten Seiten Aufnahmen zur schwenkbaren Lagerung von zwei Gelenkverbindern
aufweist. Je nach Ausbildung des Arbeitsgerätes kann bei dieser Gestaltung eine Aufnahme
frei bleiben, womit nur eine der beiden Aufnahmen einen Gelenkverbinder aufnimmt,
dem ein Arm zugeordnet ist oder es werden beide Aufnahmen mit Gelenkverbindern bestückt,
sodass das Arbeitsgerät zwei Arme aufweist. Dadurch, dass das Lagerelement in einer
Führung des Kopfgehäuses in Richtung der Längsachse der Kolbenstange geführt ist,
können optimal Kräfte in den Arm bzw. von dem Arm in das Lagerelement eingeleitet
werden, unabhängig, ob das Arbeitsgerät einen oder zwei Arme aufweist.
[0013] Das Arbeitsgerät kann somit derart gestaltet werden, dass auf der jeweiligen Seite
des Lagerelements, somit seitlich bezüglich der Längsachse der Kolbenstange, die Aufnahmen
zur schwenkbaren Lagerung der beiden Gelenkverbinder vorgesehen sind. Diese Gestaltung
ermöglicht eine baulich einfache Anbindung der beiden Gelenkverbinder, die mit den
Armen zusammenwirken.
[0014] Ist bei dem Arbeitsgerät nur ein Arm vorhanden, kann aus Gründen der Standardisierung
des Arbeitsgeräts durchaus dasselbe Lagerelement verwendet werden, wobei dann nur
ein Gelenkverbinder mit dem Lagerelement verbunden wird, zur Anbindung an den einen
Arm, während die andere Aufnahme des Lagerelements keinen Gelenkverbinder aufnimmt.
[0015] Nimmt das Lagerelement die beiden Gelenkverbinder auf, wird es als besonders vorteilhaft
angesehen, wenn das Lagerelement, die Gelenkverbinder und die Arme symmetrisch zu
einer durch die Längsachse der Kolbenstange verlaufenden Ebene angeordnet sind. Hierdurch
ergibt sich eine symmetrische Gestaltung des Arbeitsgeräts im Bereich des Kopfgehäuses
und der beiden Arme, womit in die beiden Arme eingeleitete Greif- bzw. Spannkräfte
beim Kontaktieren eines dem Arbeitsgerät zugeordneten Bauteils, beispielsweise eines
Karosserieblechs, symmetrisch in das Arbeitsgerät eingeleitet werden.
[0016] Besonders vorteilhaft ist die Führung des Lagerelements in der Führung des Kopfgehäuses
in Richtung der Längsachse der Kolbenstange. Diese Führung ist nicht nur unter dem
Aspekt der eigentlichen Führung des Lagerelements im Kopfgehäuse von Bedeutung, sondern
auch unter dem Aspekt der Einleitung der Kräfte, die auf den Arm bzw. die Arme einwirken,
vom Lagerelement in das Kopfgehäuse. Diese geführte Lagerung des Lagerelements ermöglicht
es, das Arbeitsgerät sowohl in der Variante mit einem Arm als auch in der Variante
mit zwei Armen auszuführen. Bei der Variante mit einem Arm werden Kräfte unsymmetrisch
über den Arm in das Kopfgehäuse eingeleitet. Dies ist aufgrund der Führung des Lagerelements
im Kopfgehäuse ohne Weiteres möglich, weil die Kräfte unmittelbar über das Lagerelement
und die diesem zugeordnete Führung in das Kopfgehäuse eingeleitet werden.
[0017] Es wird unter baulichem Aspekt und unter dem Gesichtspunkt des Verschleißes als besonders
vorteilhaft angesehen, wenn das Lagerelement mittels einer Gleit- und/oder Wälzlagerung
in einer Führung des Kopfgehäuses gelagert ist. Insbesondere bei der Wälzlagerung
wird die Verwendung von Wälzlagern in Form von Rollen- oder Tonnenlagern als vorteilhaft
angesehen.
[0018] Die Führung weist insbesondere zueinander parallele Führungsflächen auf, die parallel
zur Schwenkachse des Arms angeordnet sind.
[0019] Gemäß einer baulich besonders bevorzugten Gestaltung ist vorgesehen, dass die jeweilige
Aufnahme einen plattenförmigen Ansatz, der mit einem Grundkörper des Lagerelements
verbunden ist, aufweist, wobei der Ansatz ein Loch zur Aufnahme eines Lagerbolzen
für den zugeordneten Gelenkverbinder aufweist. Eine solche Gestaltung ermöglicht eine
einfache Anbindung des Gelenkverbinders an das Lagerelement, bei baulich einfacher
Gestaltung dieser Anordnung.
[0020] Eine besonders gute Führung des Lagerelements bei optimalem Kraftangriffspunkt des
bzw. der Gelenkverbinder ergibt sich bei dem erfindungsgemäßen Arbeitsgerät dadurch,
dass das Lagerelement in Achsrichtung der Kolbenstange hintereinander in Abstand zueinander
Lagerteile zur Lagerung des Lagerelements in dem Kopfgehäuse aufweist, wobei, bezogen
auf die Achsrichtung der Kolbenstange, zwischen den Lagerteilen die mindestens eine
Aufnahme angeordnet ist. Aufgrund dieser Gestaltung können Kräfte zwischen Lagerelement
und Gelenkverbinder, bei hoher Kippstabilität des Lagerelements, übertragen werden.
[0021] Das pneumatisch betriebene Arbeitsgerät weist insbesondere einen Kniehebel zum Schwenken
eines diesem zugeordneten Arms auf, oder insbesondere zwei Kniehebel auf, wobei jeder
der beiden Kniehebel dem Schwenken eines diesem Kniehebel zugeordneten Arms dient.
Bei dem Arm handelt es sich insbesondere um einen Greifarm.
[0022] Der Kniehebel bzw. die Kniehebel sind in der geschlossenen Stellung des Arms bzw.
der Arme insbesondere in einer Übertotpunktstellung angeordnet. Ein weiteres Schwenken
des jeweiligen Kniehebels über die Übertotpunktstellung hinaus wird durch einen Anschlag
verhindert, der beliebig angeordnet sein kann und die Aufgabe hat, eine axiale Verschiebung
der Kolbenstange bzw. mit dieser Kolbenstange zusammenwirkender Bauteile in Richtung
eines Bodens des Zylindergehäuses zu verhindern.
[0023] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass bei dem
Arbeitsgerät die Kolbenstange nicht längenveränderlich ist und die geöffnete Stellung
des Arms stufenlos einstellbar ist. Vorzugsweise weist hierbei die Kolbenstange einen
Gewindeabschnitt auf, und nimmt im Bereich des Gewindeabschnitts ein in Längsrichtung
der Kolbenstange verstellbares Anschlagteil auf, das in der geöffneten Stellung dieses
Arms an einer bezüglich des Kopfgehäuses stationären Anlage anliegt, wobei die Kolbenstange
bezüglich deren Längsachse drehbar ist und überdies bezüglich des Lagerelements drehbar
ist.
[0024] Aufgrund dieser Gestaltung des Arbeitsgeräts kann das Anschlagteil in seiner Stellung
bezüglich der Kolbenstange, bezogen auf die Axialrichtung der Kolbenstange, verändert
werden, womit durch Verstellung des Anschlagteils der Öffnungswinkel des Arms stufenlos
einstellbar ist. Bei diesem Öffnungswinkel kontaktiert das Anschlagteil die bezüglich
des Kopfgehäuses stationäre Anlage.
[0025] Das Arbeitsgerät kann derart gestaltet sein, dass der Zylinder und das Kopfgehäuse
separate Baueinheiten oder eine gemeinsame Baueinheit darstellen.
[0026] Das Anschlagteil ist insbesondere drehfest im Kopfgehäuse positioniert. Wird die
Kolbenstange bezüglich deren Längsachse gedreht, und verändert sich somit die Position
des Anschlagteils in Richtung der Längsachse der Kolbenstange zu dieser, wird demnach
das Anschlagteil nicht mitgedreht und verlagert sich nur in Achsrichtung der Kolbenstange.
Diese Positionierung des Anschlagteils im Kopfgehäuse kann auf unterschiedliche Art
und Weise erzielt werden, beispielsweise durch eine Führung des Anschlagteils in Richtung
der Längsachse der Kolbenstange im Kopfgehäuse, oder aber durch eine unrunde Gestaltung
des Anschlagteils, wobei die unrunde Außenkontur des Anschlagteils mit einer entsprechend
gestalteten Innenkontur des Kopfgehäuses zusammenwirkt.
[0027] Die bezüglich des Kopfgehäuses stationäre Anlage kann auf unterschiedliche Art und
Weise gestaltet sein. Der stationären Anlage kommt die Aufgabe zu, die Lagerfläche
für das Anschlagteil zu bilden, die bei Kontakt des Anschlagteils an der stationären
Anlage ein weiteres axiales Verstellen des Anschlagteils verhindert und damit die
geöffnete Stellung des Arms definiert. Insbesondere ist vorgesehen, dass die Anlagefläche
sich orthogonal zur Längsachse der Kolbenstange erstreckt. Hierbei wirkt eine sich
orthogonal zur Längsachse der Kolbenstange erstreckende Kontaktfläche des Anschlagteils
mit der Anschlagfläche bei Anlage des Anschlagteils zusammen.
[0028] Um sicherzustellen, dass im Betrieb des Arbeitsgeräts keine Verstellung von Anschlagteil
und Kolbenstange, somit keine Verstellung der geöffneten Stellung des Arms erfolgt,
ist vorgesehen, dass das Gewinde zwischen Kolbenstange und Anschlussteil selbsthemmend
ist.
[0029] Baulich besonders einfach ist ein Verstellen der Position des Anschlagteils möglich,
wenn ein dem Kopfgehäuse abgewandter Boden des Zylindergehäuses Mittel zum Drehen
der Kolbenstange in der geschlossenen Stellung des Arms bei im Bereich des Bodens
angeordnetem Kolben aufweist. Diese Mittel durchsetzen insbesondere den Boden und
können vorzugsweise in Richtung der Längsachse der Kolbenstange verschoben werden,
um in Eingriff mit der Kolbenstange gebracht zu werden. Es ist dann möglich, die Kolbenstange
von außerhalb des Zylindergehäuses zu drehen. Befindet sich das Anschlagteil in der
gewünschten eingestellten Stellung, werden die Mittel wieder außer Eingriff mit der
Kolbenstange gebracht. Dies erfolgt beispielsweise bei Druckbeaufschlagung des Zylinders
durch das Druckmedium.
[0030] Es wird ferner als vorteilhaft angesehen, wenn ein dem Kopfgehäuse abgewandter Boden
des Zylindergehäuses Mittel zum axialen Verschieben der Kolbenstange in der geschlossenen
Stellung des Arms bei im Bereich des Bodens angeordnetem Kolben zwecks Herausbewegen
des Kniehebels aus einer Übertotpunktstellung aufweist. Dieses Mittel zum axialen
Verschieben der Kolbenstange in der geschlossenen Stellung des Arms ist vorgesehen,
um dann, wenn in der geschlossenen Stellung des Arms die Zufuhr von Fluid zum Zylinder
ausfallen sollte, ein fluidunabhängiges Lösen des Arms aus der Übertotpunktstellung
des Kniehebels zu ermöglichen. Um dies zu erreichen, ist es nur erforderlich, über
die Mittel zum axialen Verschieben der Kolbenstange eine Kraft auf die Kolbenstange
auszuüben, womit die Kolbenstange geringfügig axial bewegt wird und der Kniehebel
aus der Übertotpunktstellung geschwenkt wird. In aller Regel beträgt der Schwenkwinkel
des Kniehebels von der Totpunktstellung in die Übertotpunktstellung den Bruchteil
eines Winkelgrades, sodass es nur erforderlich ist, um den Kniehebel aus der Übertotpunktstellung
herauszubewegen, die Kolbenstange mittels der Mittel zum axialen Verschieben der Kolbenstange
um eine geringe Strecke zu bewegen, die diesem geringen Winkel entspricht.
[0031] Als besonders vorteilhaft wird es angesehen, wenn die Mittel zum axialen Verschieben
der Kolbenstange die Mittel zum Drehen der Kolbenstange aufweisen. Die Mittel sind
in einfachster Art und Weise als im Boden des Zylindergehäuses verschieblich und gegenüber
dem Boden abgedichteter Stößel ausgebildet, der außerhalb des Zylindergehäuses eine
Aufnahme für ein Werkzeug zum Drehen des Stößels aufweist und innerhalb des Zylindergehäuses
eine Aufnahme zum drehfesten Eingriff in eine Aufnahme des diesem zugewandten Endes
der Kolbenstange aufweist. Bei in die Kolbenstange eingestecktem Stößel kann durch
Aufbringen einer Schlagkraft auf den Stößel die Kolbenstange axial bewegt und damit
der Kniehebel aus der Übertotpunktstellung bewegt werden. Unabhängig hiervon kommt
dem Stößel die Aufgabe zu, beim Drehen des Stößels mittels des Werkzeugs die Kolbenstange
um deren Längsachse zu drehen und damit das Anschlagteil bezüglich der Kolbenstange
einzustellen.
[0032] Weitere Merkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen, der Beschreibung der
Figuren sowie den Figuren selbst dargestellt, wobei bemerkt wird, dass alle Einzelmerkmale
und alle Kombinationen von Einzelmerkmalen erfindungswesentlich sind.
[0033] In den Figuren ist die Erfindung anhand zweier bevorzugter Ausführungsbeispiele dargestellt,
ohne hierauf beschränkt zu sein. Es zeigt:
- Fig. 1
- ein erstes Ausführungsbeispiel eines pneumatisch betreibbaren Arbeitsgerätes, das
einen einzigen Arm aufweist, veranschaulicht in einer Schnittdarstellung bei einer
eingestellten geöffneten Stellung von 30°,
- Fig. 2
- das Arbeitsgerät gemäß Fig. 1 in einer geöffneten Zwischenstellung,
- Fig. 3
- das Arbeitsgerät gemäß der Fig. 1 und 2 in der geschlossenen Stellung,
- Fig. 4
- das erste Ausführungsbeispiel des Arbeitsgerätes in einem Schnitt durch eine Kolbenstangenachse
des Arbeitsgeräts, senkrecht zur Schnittdarstellung gemäß der Fig. 1 bis 3 geschnitten,
veranschaulicht für eine veränderte eingestellte geöffnete Stellung,
- Fig. 5
- das erste Ausführungsbeispiel des Arbeitsgerätes, veranschaulicht bei einer eingestellten
geöffneten Stellung von 50°,
- Fig. 6
- das Arbeitsgerät gemäß Fig. 5 in einer geöffneten Zwischenstellung,
- Fig. 7
- das Arbeitsgerät gemäß der Fig. 5 und 6 in der geschlossenen Stellung,
- Fig. 8
- ein zweites Ausführungsbeispiel eines pneumatisch betreibbaren Arbeitsgerätes, das
zwei Arme aufweist, veranschaulicht in einer Schnittdarstellung bei einer eingestellten
geöffneten Stellung von 90°,
- Fig. 9
- das Arbeitsgerät gemäß Fig. 8 in einer geöffneten Zwischenstellung,
- Fig. 10
- das Arbeitsgerät gemäß der Fig. 8 und 9 in der geschlossenen Stellung,
- Fig. 11
- das zweite Ausführungsbeispiel des Arbeitsgerätes, veranschaulicht bei einer eingestellten
geöffneten Stellung von 160°,
- Fig. 12
- das Arbeitsgerät gemäß Fig. 11 in einer geöffneten Zwischenstellung,
- Fig. 13
- das Arbeitsgerät gemäß der Fig. 11 und 12 in der geschlossenen Stellung,
- Fig. 14
- eine vergrößerte Schnittdarstellung durch den Bodenbereich des Zylinders bei nicht
in Wirkstellung befindlichem Stößel,
- Fig. 15
- eine Schnittdarstellung gemäß Fig. 14, bei in Wirkstellung befindlichem Stößel,
- Fig. 16
- eine vergrößerte Schnittdarstellung der Anbindung eines Lagerelements an einen Arm.
Figurenbeschreibung
[0034] Die Figuren zeigen ein pneumatisch betreibbares Arbeitsgerät 1, das insbesondere
im Karosseriebau der Kraftfahrzeugindustrie verwendet wird. Das Arbeitsgerät 1 ist
als Handlingsgreifer mit einem einzigen Arm 2 - Greifarm - gemäß der Ausführungsform
nach den Fig. 1 bis 7 - bzw. mit zwei Armen 2 - zwei Greifarmen - gemäß den Ausführungsbeispiel
nach den Fig. 7 bis 13 ausgebildet. Beide Ausführungsformen weisen einen ähnlichen
Aufbau auf. Insofern wird zunächst anhand der Darstellung der Fig. 1 bis 4 das erste
Ausführungsbeispiel beschrieben.
[0035] Gemäß der Darstellung nach den Fig. 1 bis 4 weist das Arbeitsgerät 1 einen Zylinder
3 auf. Mit einem Zylindergehäuse 4 ist über nicht veranschaulichte Befestigungsmittel
ein Kopfgehäuse 5 verbunden. Das Zylindergehäuse 4 nimmt einen in diesem verschieblichen
Kolben 6 und eine mit diesem verbundene, linear verschiebliche und aus dem Zylindergehäuse
4 abgedichtet herausgeführte, nicht längenveränderliche Kolbenstange 7 auf. Ein in
das Kopfgehäuses 5 ragender Bereich der Kolbenstange 7 wirkt mit mindestens einem
Kniehebel 8 zum Schwenken des diesem zugeordneten Arms 2 zusammen. Dieser Arm 2 ist
im Kopfgehäuse 5 über eine Achse 9 gelagert und um diese Achse 9 zwischen einer geöffneten
Stellung (Fig. 1) und einer geschlossenen Stellung (Fig. 3) schwenkbar.
[0036] Die geöffnete Stellung des Arms 2 ist stufenlos einstellbar. Hierzu weist die Kolbenstange
7 einen Gewindeabschnitt 10 auf und nimmt in dessen Bereich ein in Längsrichtung der
Kolbenstange 7 verstellbares Anschlagteil 11 auf. Das Anschlagteil 11 liegt in der
geöffneten Stellung des Arms 2 an einer bezüglich des Zylindergehäuses 4 stationären
Anlage an, die als ringförmige Anlagefläche 12 des Kopfgehäuses 5 ausgebildet ist,
die die Kolbenstange 7 umgibt und orthogonal zur Längsachse 13 der Kolbenstange 7
angeordnet ist. Die mit der Anlagefläche 12 des Kopfgehäuses 5 zusammenwirkende, gleichfalls
ringförmige Anlagefläche des Anschlagteils 14 ist mit der Bezugsziffer 14 bezeichnet.
Diese Anlagefläche 14 ist parallel zur Anlagefläche 12 angeordnet.
[0037] Das Anschlagteil 11 ist drehfest im Kopfgehäuse 5 positioniert, konkret über eine
nicht veranschaulichte Nut, die sich parallel zur Längsachse 13 der Kolbenstange 7
erstreckt und in die das Anschlagteil 11 eingreift. Das Gewinde im Bereich des Gewindeabschnitts
10 zwischen Kolbenstange 7 und Anschlagteil 11 ist selbsthemmend.
[0038] Die Kolbenstange 7 ist bezüglich deren Längsachse 13 drehbar und nimmt im Bereich
dessen dem Kniehebel 8 zugewandten Endes ein Lagerelement 15 für den Kniehebel 8 auf.
Die Kolbenstange 7 ist bezüglich des Lagerelements 15 um die Längsachse 13 drehbar.
Hierzu ist die Kolbenstange 7 in eine Aufnahme 16 des Lagerelements 15 eingesteckt
und mittels eines Formschlussrings 17 in Erstreckung der Längsachse 13 fest mit dem
Lagerelement 15 verbunden.
[0039] Durch diese Verbindung ist eine Drehung der Kolbenstange 7 um die Längsachse 13 bezüglich
der Aufnahme 16 und damit des Lagerelements 15 möglich.
[0040] Ein dem Kopfgehäuse 5 abgewandter Boden 18 des Zylindergehäuses 4 weist Mittel 19
zum Drehen der Kolbenstange 7 in der geschlossenen Stellung (Fig. 3) des Arms 2 bei
im Bereich des Bodens 18 angeordnetem Kolben 6 auf. Bei diesem Mittel 19 handelt es
sich um einen Stößel, der abgedichtet im Boden 18 gelagert und in Längsachse 13 der
Kolbenstange 7 verschieblich ist. Das außerhalb des Zylindergehäuses 4 angeordnete
Ende des Stößels 19 weist eine Sechskantausnehmung 20 zur Aufnahme eines nicht veranschaulichten
Werkzeugs zum Drehen des Stößels 19 um die Längsachse 13 auf, wobei das Werkzeug mit
einem Sechskantende in die Sechskantausnehmung 20 gesteckt wird. Das innerhalb des
Zylindergehäuses 4 angeordnete Ende ist mit einem Vorsprung 21 mit Sechskantquerschnitt
versehen. Diese Details sind der Darstellung der Fig. 13 bei nicht in Eingriff stehendem
Stößel 19 zu entnehmen. Fig. 14 zeigt den Eingriff des Stößels 19, wobei der Vorsprung
21 in der geschlossenen Stellung des Arms 2 in eine im Querschnitt sechskantförmige
Ausnehmung 22 des zugewandten Endes der Kolbenstange 7 eingesteckt ist. Durch Verdrehen
des Stößels 12 mittels des Werkzeugs lässt sich somit die Kolbenstange 7 drehen und
infolgedessen die Position des Anschlagteils 11 zur Kolbenstange 7 ändern. Fig. 14
veranschaulicht, dass bei in bodenseitiger Endstellung der Kolbenstange 7 in deren
Ausnehmung 2 eingestecktem Stößel 19 ein Axialspalt 23 zwischen einem Kopf 24 des
Stößels 19 und dem Boden 18 verbleibt, sodass bei Aufbringen einer externen Kraft
bzw. Schlagkraft auf den Stößel 19 im Bereich dessen Kopfes 24 eine Axialverlagerung
des Stößels 19 zu einer infolgedessen mechanisch bedingten Axialverlagerung der Kolbenstange
7 geringfügig vom Boden 18 weg erfolgt.
[0041] Das Lagerelement 15 ist bezüglich einer Ebene, die durch die Längsachse 13 der Kolbenstange
7 verläuft symmetrisch ausgebildet. In dem Lagerelement 15 sind zwei Achsen 25 gelagert,
wobei die jeweilige Achse 25 beidseitig des Lagerelements 15 rollenförmige Wälzlagerelemente
26 aufnimmt, die in einer sich in der Längsachse 13 erstreckenden Lagernut 27 geführt
sind. Hierdurch ist das Lagerelement 15 im Wesentlichen spielfrei in Richtung der
Längsachse 13 geführt. Auf abgewandten Seiten weist das Lagerelement 15 plattenförmige
Aufnahmen 28 in Art von Laschen auf, die mit einem Grundkörper 39 des Lagerelements
15 verbunden sind. Jede Aufnahme 28 ist dafür vorgesehen, einen plattenförmigen Gelenkverbinder
29 im Bereich einer Achse 30 aufzunehmen. Bei der Ausführungsform, die nur einen Arm
2 aufweist, wird nur eine Aufnahme 28 angebunden, während die andere Aufnahme 28 frei
bleibt. Diese andere Aufnahme wird nur für den Fall angebunden, dass ein zweiter Arm
2 vorhanden ist.
[0042] Das Lagerelement 15 weist in Achsrichtung 13 der Kolbenstange 7 hintereinander in
Abstand zueinander die Wälzlagerelemente 26 zur Lagerung des Lagerelements 15 in dem
Kopfgehäuse 5 auf. Bezogen auf die Achsrichtung 13 der Kolbenstange 7 ist zwischen
diesen Wälzlagerelementen 26 die Aufnahme 28 bzw. die beiden Aufnahmen 28 angeordnet.
[0043] Der Gelenkverbinder 29 ist im Bereich dessen dem Lagerelement 15 abgewandten Endes
schwenkbar mit dem Arm 2 im Bereich einer Achse 31 verbunden. Diese Achse 31 ist in
Abstand zur Achse 9 des Arms 2 positioniert. Die Achse 9 sowie die Achsen 30 und 31
sind parallel zueinander angeordnet. Die Achsen 9, 30 und 31 sind so konstruiert,
dass die Achsen 30 und 31 sowie 9 und 31 den Kniehebel 8 bilden, wobei in der geöffneten
Stellung gemäß Fig. 1 die Verbindungslinie zwischen den Achsen 30 und 31 einen Winkel
von kleiner als 90° bezüglich der Verbindungslinie der Achsen 9 und 31, bezogen auf
deren Mittelpunkte, einnimmt, während in der geschlossenen Stellung des Arms gemäß
Fig. 3 dieser Winkel geringfügig größer ist als 90°, sodass sich eine geringfügige
Übertotpunktstellung ergibt, in der das Lagerelement 15 in Richtung der Längsachse
15 und in Richtung der Kolbenstange 7 festgelegt ist, indem die kolbenstangenseitigen
Wälzlagerelemente 26 im Bereich des Endes der Lagernut 27, das der Kolbenstange zugewandt
ist, an diesem Ende 32 der Lagernut 27 anliegen.
[0044] Fig. 15 zeigt ein Detail der Lagerung des Gelenkverbinders 29 im Arm 2. Hierbei ist
die Achse 31 verlängert und greift in eine sich im Wesentlichen über einen Viertelkreis
erstreckende Führungsnut 33 des Kopfgehäuses 5 ein.
[0045] Die Wirkungsweise des Arbeitsgerätes 1 gemäß dem Ausführungsbeispiel nach den Fig.
1 bis 4 ist wie folgt:
Das Zylindergehäuse 4 ist durch den Kolben 5 in zwei Arbeitsräume 34 und 35 des Fluids
unterteilt. Ausgehend von der geöffneten Stellung von 30° des Arms 2 bezüglich der
Längsachse 13, in der sich der Arm 2, bezogen auf die eingestellte Position des Anschlagteils
11 in der maximal geöffneten Stellung befindet, wird in bekannter Art und Weise der
Arbeitsraum 34 mit Fluid beaufschlagt, sodass der Kolben 6 in Richtung des Bodens
18 bewegt wird. Hierbei gelangt das Anschlagteil 11 im Bereich dessen Anlagefläche
14 außer Kontakt mit der Anlagefläche 12 des Kopfgehäuses 5. Der Kolben 6 und die
Kolbenstange 7 ziehen das Lagerelement 15 mit und es wird über den Kniehebel 8 der
Arm 2 mit dessen im Bereich des freien Endes des Armes 2 angeordneten Greifelement
36 in Richtung eines im Kopfgehäuse 5 gelagerten Greifelements 37 bewegt. - Die Zwischenstellung
ist in Fig. 2 veranschaulicht.
[0046] Bei der weiteren Bewegung des Kolbens 6 erreicht dieser schließlich seine Endstellung
benachbart dem Boden 18, in der die beiden Greifelemente 36 und 37 sich kontaktieren
bzw. ein zwischen diesen angeordnetes Blech mittels der Greifelemente 36 und 37 ergriffen
wird. Bei geschlossenem Arm 2 befindet sich der Kniehebel 8 in einer geringfügigen
Übertotpunktstellung, in der die Verbindungslinie der beiden Achsen 30 und 31, bezogen
auf deren Mittelpunkt, in einem Winkel geringfügig ungleich 90° zur Längsachse 13
der Kolbenstange 7 angeordnet ist, derart, dass der Mittelpunkt der Achse 30 etwas
näher zum Boden angeordnet ist als der Mittelpunkt der Achse 31. Da in dieser geschlossenen
Stellung des Arms 2 gleichfalls eine Anschlagposition gebildet ist, in dem die kolbenstangenseitigen
Wälzlagerelemente 26 am Ende 32 der Führungsnut 33 anliegen, kann der Kniehebel 8
aus dieser Übertotpunktstellung nur durch aktives Beaufschlagen des anderen Arbeitsraumes
35 heraus bewegt werden, in die vollständig geöffnete Stellung gemäß Fig. 1 bei Anlage
des Anschlagteils 11 am Kopfgehäuse.
[0047] Sollte die Versorgung des Fluids zum Arbeitsgerät 1, insbesondere zum Arbeitsraum
35 ausgefallen sein, kann diese Übertotpunktstellung des Kniehebels 8 durch die vorbeschriebene
mechanische Beaufschlagung des Stößels 19 gelöst werden. Hierbei wird über die Axialverlagerung
der Kolbenstange 7 und damit die entsprechende Axialverlagerung des Lagerelements
15 erreicht, dass der Gelenkverbinder 29 geringfügig verschwenkt wird, sodass der
Mittelpunkt der Achse 30 weiter weg vom Boden ist als der Mittelpunkt der Achse 31.
In dieser Stellung ist ein Schwenken des Arms 2 mechanisch möglich, indem der Arm
2 ergriffen wird.
[0048] Wie zuvor, betreffend die Darstellung insbesondere der Fig. 13 und 14 verdeutlicht,
kann die Position des Anschlagsteils 11 durch Drehen der Kolbenstange 7 verändert
werden. Hierbei ist der Stößel 19 in die Ausnehmung 22 der Kolbenstange 7 eingesteckt.
Zurückbewegt wird der Stößel 19 bei Druckbeaufschlagung des Zylinders 3 zum Überführen
des Kolbens 6 aus der geschlossenen Stellung des Arbeitsgeräts, wobei Druckmedium
dem Arbeitsraum 35 zugeführt wird und auch auf die zugewandte Stirnfläche des Stößels
19 wirkt. Auch beim mechanischen Beaufschlagen des Stößels 19 zum Überführen des Kniehebels
aus der Übertotpunktstellung erfolgt das anschließende Rückbewegen des Stößels 19
aufgrund des dem Arbeitsraum 35 zugeführten Druckmedium (nachdem das Druckmedium wieder
zur Verfügung steht).
[0049] In Fig. 4 ist mit der Bezugsziffer 38 eine Abfrageeinrichtung bezeichnet, die im
Kopfgehäuse 5 gelagert ist und dem Abfragen der Position des Lagerelements 15 bzw.
des Anschlagteils 11 dient.
[0050] Die Fig. 5 bis 7 zeigen für die zuvor erörterten Betriebszustände gemäß der Fig.
1 bis 4 ein bezüglich des Öffnungswinkels verstelltes Arbeitsgerät 1 mit einem Öffnungswinkel
von 50°. Diese Verstellung ergibt sich anschaulich beispielsweise dadurch, dass die
Anlageflächen 12 und 14 bei geschlossenem Arm 2 einen anderen Abstand voneinander
aufweisen, wobei die Änderung des Abstands der Änderung der Position des Anschlagteils
11 bezüglich der Kolbenstange 7 entspricht.
[0051] Das Ausführungsbeispiel gemäß der Fig. 8 bis 13 entspricht weitgehend demjenigen
der Fig. 1 bis 7. Zur Vermeidung von Wiederholungen wird auf die detaillierte Beschreibung
des ersten Ausführungsbeispiels verwiesen.
[0052] Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß der Fig. 8 bis 13 sind statt eines Armes 2 zwei
Arme 2 vorgesehen. Die Anbindung des zweiten Armes erfolgt identisch dem einen Arm
gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel, womit das Lagerelement 15, die Gelenkverbinder
29 und die Arme 2 symmetrisch zu der durch die Längsachse 13 der Kolbenstange 7 verlaufende
Ebene angeordnet sind. Insofern wird auf die vorstehende Beschreibung, betreffend
die Anbindung des einen Arms 2 verwiesen.
[0053] Das zweite Ausführungsbeispiel unterscheidet sich gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel
ferner dadurch, dass der jeweilige Arm 2 modifiziert ist und überdies das Greifelement
37 Bestandteil des zweiten Arms 2 ist.
[0054] Fig. 8 zeigt das Arbeitsgerät 1 mit den beiden Armen 2 in einer geöffneten Stellung
von 90°, Fig. 9 die Zwischenstellung und Fig. 10 die geschlossene Stellung, in der
sich die beiden Greifelemente 36 und 37 kontaktieren.
[0055] Fig. 11 zeigt für die Ausführung des Arbeitsgeräts 1 mit den beiden Armen 2 eine
verstellte Position des Anschlagteils 11, sodass sich eine geöffnete Stellung von
160° gemäß Fig. 11 ergibt, Fig. 12 die Zwischenstellung veranschaulicht und Fig. 13
die geschlossene Stellung zeigt.
[0056] Die beiden Ausführungsbeispiele verdeutlichen, dass durch einfaches Umrüsten bzw.
Ergänzen des Arbeitsgerätes 1 dieses auf die Variante mit einem Arm 2 oder zwei Armen
2 umgerüstet werden kann. Es ist nur erforderlich, ausgehend von der Variante mit
dem einen Arm 2, ein modifiziertes Kopfgehäuse 5 zu verwenden, das keine Aufnahme
für das Greifelement 37 aufweist und stattdessen in diesem modifizierten Kopfgehäuse
5 die beiden Arme 2 über die Kniehebel 8 zu lagern und an das Lagerelement 15 anzubinden.
Bezugszeichenliste
[0057]
- 1
- Arbeitsgerät
- 2
- Arm
- 3
- Zylinder
- 4
- Zylindergehäuse
- 5
- Kopfgehäuse
- 6
- Kolben
- 7
- Kolbenstange
- 8
- Kniehebel
- 9
- Achse
- 10
- Gewindeabschnitt
- 11
- Anschlagteil
- 12
- Anlagefläche
- 13
- Längsachse
- 14
- Anlagefläche
- 15
- Lagerelement
- 16
- Aufnahme
- 17
- Formschlussring
- 18
- Boden
- 19
- Mittel/Stößel
- 20
- Sechskantausnehmung
- 21
- Vorsprung
- 22
- Ausnehmung
- 23
- Axialspalt
- 24
- Kopf
- 25
- Achse
- 26
- Wälzlagerelement
- 27
- Lagernut
- 28
- Aufnahme
- 29
- Gelenkverbinder
- 30
- Achse
- 31
- Achse
- 32
- Ende
- 33
- Führungsnut
- 34
- Arbeitsraum
- 35
- Arbeitsraum
- 36
- Greifelement
- 37
- Greifelement
- 38
- Abfrageeinrichtung
- 39
- Grundkörper
1. Pneumatisch betreibbares Arbeitsgerät (1) zur Verwendung im Karosseriebau der Kraftfahrzeugindustrie,
mit einem Zylinder (3), der ein Zylindergehäuse (4), einen in diesem verschieblichen
Kolben (6) und eine mit diesem verbundene, linear verschiebliche und aus dem Zylindergehäuse
(4) herausgeführte Kolbenstange (7) aufweist, sowie mit einem mit dem Zylindergehäuse
(4) verbundenen Kopfgehäuse (5), wobei ein in das Kopfgehäuse (5) ragender Bereich
der Kolbenstange (7) mit mindestens einem Kniehebel (8) zum Schwenken eines dem Kniehebel
(8) zugeordneten Arms (2), insbesondere Greifarms oder Spannarms, zusammenwirkt, wobei
dieser Arm (2) im Kopfgehäuse (5) gelagert und zwischen einer geschlossenen Stellung
und einer geöffneten Stellung schwenkbar ist, wobei die Kolbenstange (7) im Bereich
deren in das Kopfgehäuse (5) ragenden Endes ein Lagerelement (15) für den Kniehebel
(8) aufnimmt, wobei das Lagerelement (15) in einer Führung (27) des Kopfgehäuses (5)
in Richtung der Längsachse (13) der Kolbenstange (7) geführt ist, sowie das Lagerelement
(15) in radialem Abstand zur Längsachse (13) der Kolbenstange (7) eine Aufnahme (28)
zur schwenkbaren Lagerung eines Gelenkverbinders (29) aufweist, der im Bereich eines
dem Lagerelement (15) abgewandten Endes schwenkbar mit dem Arm (2) in Abstand zu einer
Schwenkachse (9) des Arms (2) verbunden ist, wobei die endseitigen Schwenkachsen (30/31)
des Gelenkverbinders (29) und die Schwenkachse (9) des Arms (29) parallel zueinander
angeordnet sind, wobei das Lagerelement (15) auf abgewandten Seiten Aufnahmen (28)
zur schwenkbaren Lagerung von zwei Gelenkverbindern (29) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Lagerelement (15) in Achsrichtung der Kolbenstange (7) hintereinander in Abstand
zueinander Lagerteile (26) zur Lagerung des Lagerelements (15) in dem Kopfgehäuse
(5) aufweist, wobei, bezogen auf die Achsrichtung (13) der Kolbenstange (7), zwischen
den Lagerteilen (26) die mindestens eine Aufnahme (28) angeordnet ist.
2. Arbeitsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es einen einzigen Kniehebel (8) zum Schwenken eines diesem zugeordneten Arms (2)
aufweist, oder zwei Kniehebel (8, 8) aufweist, wobei jeder der beiden Kniehebel (8,
8) dem Schwenken eines diesem Kniehebel (8) zugeordneten Arms (2) dient.
3. Arbeitsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden mit den Aufnahmen (28) verbundenen Gelenkverbinder (29) im Bereich deren
dem Lagerelement (15) abgewandten Enden schwenkbar mit zwei Armen (2) in Abstand zu
den Schwenkachsen (9) der Arme (2) verbunden sind, wobei die Schwenkachsen (9, 30,
31) der Gelenkverbinder (29) und der Arme (2) parallel zueinander angeordnet sind.
4. Arbeitsgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Lagerelement (15), die Gelenkverbinder (29) und die Arme (2) symmetrisch zu einer
durch die Längsachse (13) der Kolbenstange (7) verlaufenden Ebene angeordnet sind.
5. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweilige Aufnahme (28) einen plattenförmigen Ansatz (28), der mit einem Grundkörper
(39) des Lagerelements (15) verbunden ist, aufweist, wobei der Ansatz (28) ein Loch
zur Aufnahme eines Lagerbolzens (30) für den zugeordneten Gelenkverbinder (29) aufweist.
6. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Lagerelement (15) mittels einer Gleit- und/oder Wälzlagerung in der Führung (27)
des Kopfgehäuses (5) gelagert ist.
7. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung (27) zueinander parallele Führungsflächen aufweist, die parallel zur
Schwenkachse (9) des Arms (2) angeordnet sind.
8. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolbenstange (7) nicht längenveränderlich ist und die geöffnete Stellung des
Arms (2) stufenlos einstellbar ist, wobei die Kolbenstange (7) einen Gewindeabschnitt
(10) aufweist und im Bereich des Gewindeabschnitts (10) ein in Längsrichtung der Kolbenstange
(7) verstellbares Anschlagteil (11) aufnimmt, das in der geöffneten Stellung dieses
Arms (2) an einer bezüglich des Kopfgehäuses (5) stationären Anlage (12) anliegt,
sowie die Kolbenstange (7) bezüglich deren Längsachse (13) drehbar ist, wobei die
Kolbenstange (7) bezüglich des Lagerelements (15) drehbar ist.
9. Arbeitsgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlagteil (11) drehfest im Kopfgehäuse (5) positioniert ist.
10. Arbeitsgerät nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die stationäre Anlage (12) als Anlagefläche des Kopfgehäuses (5) ausgebildet ist.
11. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Kniehebel (8) bzw. die Kniehebel (8, 8) in der geschlossenen Stellung des Arms
(2) bzw. der Arme (2, 2) in einer Übertotpunktstellung angeordnet sind.
12. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein dem Kopfgehäuse (5) abgewandter Boden (18) des Zylindergehäuses (4) Mittel (19)
zum Drehen der Kolbenstange (7) in der geschlossenen Stellung des Arms (2) bei im
Bereich des Bodens (18) angeordnetem Kolben (6) aufweist.
13. Arbeitsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass ein dem Kopfgehäuse (5) abgewandter Boden (18) des Zylindergehäuses (4) Mittel (19)
zum axialen Verschieben der Kolbenstange (7) in der geschlossenen Stellung des Arms
(2) bei im Bereich des Bodens (18) angeordnetem Kolben (6) zwecks Herausbewegen des
Kniehebels (8) aus einer Übertotpunktstellung aufweist.
1. Pneumatically operable work tool (1) for use in body construction in the motor vehicle
industry, with a cylinder (3) which has a cylinder housing (4), a piston (6) moveable
therein and a piston rod (7) which is connected to said piston, moveable linearly
and guided out of the cylinder housing (4), and with a head housing (5) connected
to the cylinder housing (4), wherein a region of the piston rod (7) protruding into
the head housing (5) cooperates with at least one toggle lever (8) to pivot an arm
(2) assigned to the toggle lever (8), in particular a gripper arm or clamping arm,
wherein this arm (2) is mounted in the head housing (5) and is pivotable between a
closed position and an opened position, wherein, in the region of its end protruding
into the head housing (5), the piston rod (7) receives a bearing element (15) for
the toggle lever (8), wherein the bearing element (15) is guided in a guide (27) of
the head housing (5) in the direction of the longitudinal axis (13) of the piston
rod (7), and the bearing element (15), at a radial distance from the longitudinal
axis (13) of the piston rod (7), has a receiver (28) for pivotable mounting of a hinge
connector (29), which in the region of an end facing away from the bearing element
(15) is connected pivotably to the arm (2) at a distance from a pivot axis (9) of
the arm (2), wherein the end pivot axes (30, 31) of the hinge connector (29) and the
pivot axis (9) of the arm (29) are arranged parallel to each other, wherein on its
sides facing away from each other, the bearing element (15) has recesses (28) for
pivotable mounting of two hinge connectors (29), characterized in that in the axial direction of the piston rod (7), the bearing element (15) has bearing
parts (26) arranged behind each other and spaced apart for mounting the bearing element
(15) in the head housing (5), wherein at least one receiver (28) is arranged between
the bearing parts (26) in relation to the axial direction (13) of the piston rod (7).
2. Work tool according to Claim 1, characterized in that it has a single toggle lever (8) for pivoting an assigned arm (2), or two toggle
levers (8, 8), wherein each of the toggle levers (8, 8) serves to pivot an arm (2)
assigned to this toggle lever (8).
3. Work tool according to Claim 1 or 2, characterized in that the two hinge connectors (29) connected to the receivers (28), in the region of their
ends facing away from the bearing element (15), are connected pivotably to two arms
(2) at a distance from the pivot axes (9) of the arms (2), wherein the pivot axes
(9, 30, 31) of the hinge connectors (29) and the arms (2) are arranged parallel to
each other.
4. Work tool according to Claim 3, characterized in that the bearing element (15), the hinge connectors (29) and the arms (2) are arranged
symmetrically to a plane running through the longitudinal axis (13) of the piston
rod (7).
5. Work tool according to any of Claims 1 to 4, characterized in that the respective receiver (28) has a plate-like shoulder (28) connected to a base body
(39) of the bearing element (15), wherein the shoulder (28) has a hole for receiving
a bearing bolt (30) for the assigned hinge connector (29).
6. Work tool according to any of Claims 1 to 5, characterized in that the bearing element (15) is mounted in the guide (27) of the head housing (5) by
means of a plain bearing and/or roller bearing.
7. Work tool according to any of Claims 1 to 6, characterized in that the guide (27) has parallel guide faces which are arranged parallel to the pivot
axis (9) of the arm (2).
8. Work tool according to any of Claims 1 to 7, characterized in that the piston rod (7) is not variable in length and in that the opened position of the arm (2) is fully adjustable, wherein the piston rod (7)
has a threaded portion (10) and in the region of the threaded portion (10) receives
a buffer part (11) which is adjustable in the length direction of the piston rod (7)
and, in the opened position of this arm (2), lies on a support (12) that is stationary
relative to the head housing (5), and the piston rod (7) is rotatable relative to
its longitudinal axis (13), wherein the piston rod (7) is rotatable relative to the
bearing element (15).
9. Work tool according to Claim 8, characterized in that the buffer part (11) is positioned rotationally fixedly in the head housing (5).
10. Work tool according to Claim 8 or 9, characterized in that the stationary support (12) is formed as a support face of the head housing (5).
11. Work tool according to any of Claims 1 to 10, characterized in that in the closed position of the arm (2) or arms (2, 2), the toggle lever (8) or toggle
levers (8, 8) is/are arranged in an over-dead-center position.
12. Work tool according to any of Claims 1 to 11, characterized in that a base (18) of the cylinder housing (4) facing away from the head housing (5) has
means (19) for rotation of the piston rod (7) in the closed position of the arm (2)
when the piston (6) is arranged in the region of the base (18).
13. Work tool according to any of Claims 1 to 12, characterized in that a base (18) of the cylinder housing (4) facing away from the head housing (5) has
means (19) for axially displacing the piston rod (7) in the closed position of the
arm (2) when the piston (6) is arranged in the region of the base (18), in order to
move the toggle lever (8) out of an over-dead-center position.
1. Appareil de travail à commande pneumatique (1), pour l'utilisation dans la construction
de carrosseries dans l'industrie automobile, comprenant un cylindre (3) qui présente
un carter de cylindre (4), un piston (6) déplaçable dans celui-ci et une tige de piston
(7), connectée à celui-ci, déplaçable linéairement et guidée hors du carter de cylindre
(4), ainsi qu'un boîtier de tête (5) connecté au carter de cylindre (4), une région
de la tige de piston (7) faisant saillie dans le boîtier de tête (5) coopérant avec
au moins une genouillère (8) pour le pivotement d'un bras (2) associé à la genouillère
(8), en particulier un bras de préhension ou un bras de serrage, ce bras (2) étant
supporté dans le boîtier de tête (5) et pouvant pivoter entre une position fermée
et une position ouverte, la tige de piston (7), dans la région de son extrémité saillant
dans le boîtier de tête (5), recevant un élément de palier (15) pour la genouillère
(8), l'élément de palier (15) étant guidé dans un guide (27) du boîtier de tête (5)
dans la direction de l'axe longitudinal (13) de la tige de piston (7), et l'élément
de palier (15), à distance radiale de l'axe longitudinal (13) de la tige de piston
(7), présentant un logement (28) pour le support pivotant d'un dispositif de connexion
articulé (29) qui, dans la région d'une extrémité opposée à l'élément de palier (15),
est connecté de manière pivotante au bras (2) à distance d'un axe de pivotement (9)
du bras (2), les axes de pivotement du côté de l'extrémité (30/31) du dispositif de
connexion articulé (29) et l'axe de pivotement (9) du bras (29) étant disposés parallèlement
l'un à l'autre, l'élément de palier (15) présente, sur des côtés opposés, des logements
(28) pour le support pivotant de deux dispositifs de connexion articulés (29), caractérisé en ce que l'élément de palier (15) présente, dans la direction de l'axe de la tige de piston
(7), des pièces de palier (26) disposées les unes derrière les autres et espacées
les unes des autres pour le support de l'élément de palier (15) dans le boîtier de
tête (5), l'au moins un logement (28) étant disposé entre les pièces de palier (26)
par rapport à la direction de l'axe (13) de la tige de piston (7).
2. Appareil de travail selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il présente une genouillère unique (8) pour faire pivoter un bras (2) associé à celle-ci,
ou deux genouillères (8, 8), chacune des deux genouillères (8, 8) servant au pivotement
d'un bras (2) associé à cette genouillère (8).
3. Appareil de travail selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les deux dispositifs de connexion articulés (29) qui sont connectés aux logements
(28) sont connectés dans la région de leurs extrémités opposées à l'élément de palier
(15) de manière pivotante à deux bras (2) à distance des axes de pivotement (9) des
bras (2), les axes de pivotement (9, 30, 31) des dispositifs de connexion articulés
(29) et des bras (2) étant disposés parallèlement l'un à l'autre.
4. Appareil de travail selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'élément de palier (15), les dispositifs de connexion articulés (29) et les bras
(2) sont disposés de manière symétrique par rapport à un plan s'étendant à travers
l'axe longitudinal (13) de la tige de piston (7).
5. Appareil de travail selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le logement respectif (28) présente un insert en forme de plaque (28) qui est connecté
à un corps de base (39) de l'élément de palier (15), l'insert (28) présentant un trou
pour recevoir un boulon de palier (30) pour le dispositif de connexion articulé associé
(29).
6. Appareil de travail selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'élément de palier (15) est supporté au moyen d'un support de palier lisse et/ou
à rouleaux dans le guide (27) du boîtier de tête (5).
7. Appareil de travail selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le guide (27) présente des surfaces de guidage parallèles les unes aux autres qui
sont disposées parallèlement à l'axe de pivotement (9) du bras (2) .
8. Appareil de travail selon l'une quelconque des revendictions 1 à 7, caractérisé en ce que la tige de piston (7) est non variable en longueur et la position ouverte du bras
(2) peut être ajustée en continu, la tige de piston (7) présentant une portion filetée
(10) et recevant dans la région de la portion filetée (10) une partie de butée (11)
réglable dans la direction longitudinale de la tige de piston (7), laquelle, dans
la position ouverte de ce bras (2), s'applique contre un appui (12) stationnaire par
rapport au boîtier de tête (5), et la tige de piston (7) étant rotative par rapport
à son axe longitudinal (13), la tige de piston (7) pouvant tourner par rapport à l'élément
de palier (15).
9. Appareil de travail selon la revendication 8, caractérisé en ce que la partie de butée (11) est positionnée de manière solidaire en rotation dans le
boîtier de tête (5).
10. Appareil de travail selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce que l'appui stationnaire (12) est réalisé sous forme de surface d'appui du boîtier de
tête (5).
11. Appareil de travail selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que la genouillère (8) ou les genouillères (8, 8) dans la position fermée du bras (2)
ou des bras (2, 2) sont disposées dans une position de point mort haut.
12. Appareil de travail selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce qu'un fond (18) du carter de cylindre (4) opposé au boîtier de tête (5) présente des
moyens (19) pour faire tourner la tige de piston (7) dans la position fermée du bras
(2) lorsque le piston (6) est disposé dans la région du fond (18).
13. Appareil de travail selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisé en ce qu'un fond (18) du carter de cylindre (4) opposé au boîtier de tête (5) présente des
moyens (19) pour le déplacement axial de la tige de piston (7) dans la position fermée
du bras (2) lorsque le piston (6) est disposé dans la région du fond (18) afin de
déplacer la genouillère (8) hors d'une position de point mort haut.