[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fallschachtanordnung nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Die Herstellung von Werkstoffplatten aus zum Beispiel Spänen oder mitteldichten Fasern
oder anderen rieselfähigen Materialien sind mittlerweile automatisierte Prozesse und
werden bereits in vielen Ländern seit Jahren angewandt. Wie bekannt findet die Verpressung
von aufbereiteten Spänen oder Fasern entweder taktgebunden oder kontinuierlich statt.
Dabei spielt neben den vielen Anlagenteilen vor und nach der Presse die Herstellung
einer Streugutmatte mittels Streumaschinen eine herausragende Rolle, ist doch die
Qualität der erstellten Streugutmatte neben der Qualität der Rohstoffe ein wichtiger
Faktor. Der Drang zur Herstellung von kostengünstigen Werkstoffplatten aus natürlichen
Rohstoffen und künstlich hergestelltem Bindemittel zwingt die Produzenten immer mehr
effizientere Verfahren zu entwickeln. Besondere Schwerpunkte sind dabei insbesondere
geringe Ausfallzeiten und niedriger Verschleiß.
[0003] Die vorliegende Ausarbeitung bezieht sich auf den Bereich der Beleimung der Partikel
mit einem Bindemittel. Grundsätzlich versteht man unter Bindemittel eine so genannte
Klebstoffflotte, die in ihrer Hauptkomponente aus einem Klebstoff besteht. Je nach
Bedarf werden zusätzlich Emulsion, Härter, Formaldehydfänger, Farbstoffe, Insektenschutz
und Pilzschutzmittel und andere Additive beigegeben. Es ist auch üblich den Klebstoff
ohne Zusätze zu verwenden.
[0004] Als Bindemittel kommen ohne Anspruch auf Vollständigkeit in Frage: Isocyanate, MDI,
Melaminharnstoffformaldehyd (MUF), Harnstoffformaldehyd (UF), MUPF oder PF.
[0005] Die Beleimung erfolgt typischer Weise derart, dass das Streugut beziehungsweise die
Partikel mittels einer Dosiervorrichtung in einen Fallschacht eingebracht und mittels
Düsen, die im Fallschacht oder diesem vorgelagert angeordnet sind, mit dem Bindemittel
beaufschlagt wird beziehungsweise werden. Das beleimte Streugut wird meist in einer
dem Fallschacht nachgelagerten Trommel mit drehenden Förderwerkzeugen (mechanischen
Mischer) behandelt und/oder weiter beleimt und anschließend zu einer Streugutmatte
gestreut und anschließend zeitnah, vor Aushärtung eines Leimes, verpresst. Alternativ
kann das Streugut, ohne einen mechanischen Mischer zu durchlaufen, direkt in eine
Streuvorrichtung eingebracht werden, um die Streugutmatte zu streuen, und anschließend
zu verpressen.
[0007] Es besteht hierbei das Problem, dass sich Bindemittel sowie mit dem Bindemittel beleimte
Partikel an der Innenwand des Fallschachtes anlagern können, so dass der Fallschacht
dazu neigt, zu verschmutzen. Dies macht es notwendig, den Fallschacht regelmäßig zu
reinigen. Hierzu muss die Anlage meist stillgesetzt werden, was einen entsprechenden
Produktionsausfall mit sich bringt.
[0008] Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass sich mit der Zeit an der Innenwand des
Fallschachtes feste Ablagerungen von nicht vernachlässigbarer Größe bilden können.
Lösen sich solche Ablagerungen und fallen in den Mischer, ist es nicht sichergestellt,
dass derartige Klumpen fester Ablagerungen im Mischer zerkleinert und aufgelöst werden.
Es können sich daher in der Paste aus beleimten Partikeln, die den Mischer verlässt,
weiter feste Klumpen befinden, welche im weiteren Verlauf der Herstellung von Werkstoffplatten
zu einer Beeinträchtigung der Produktqualität und/oder zu Beschädigungen der Pressen
führen können.
[0009] Um das Beschmutzen der Innenwände eines Fallschachtes und die Ausbildung fester Ablagerungen
an diesen zu verhindern beziehungsweise zu vermindern, wird im Dokument
WO 2011/134844 A1 vorgeschlagen, die Innenwände des Fallschachtes mit Schaberklingen beziehungsweise
Spateln zu überstreifen. Die Spatel sind fest mit einer Stützkonstruktion befestigt,
die aus einem oberen Ring und einem unteren Ring besteht. Der obere Ring ist mit einem
Zahnkranz mit Innenverzahnung verbunden, welcher über ein Ritzel und einen Motor angetrieben
wird. Derart angetrieben streifen die Schaberklingen in einer Drehbewegung um eine
vertikale Achse über die Innenwand des rotationssymmetrischen Fallschachtes.
[0010] Zwar kann auf diese Weise verhindert werden, dass sich auf der Innenwand des Fallschachtes
größere Ablagerungen bilden, jedoch um den Preis, dass mit den Schaberklingen neue
Elemente und Oberflächen in den Fallschacht eingeführt sind, die wiederum beschmutzen
und auf denen sich feste Ablagerungen ausbilden können. So kann es insbesondere in
großen Anlagen dazu kommen, dass sich auf den Schaberklingen Anbackungen ausbilden
können, die bis zu 50 kg wiegen und in einem Klumpen abfallen können, was zur Beschädigung
des Mischers und/oder der nachfolgenden Maschinen führen kann.
[0011] In dem Dokument
WO 2011/134844 A1 wird daher vorgeschlagen, die Schaberklingen auf eine Temperatur zu kühlen, die unter
dem Kondensationspunkt der Luftfeuchte liegt, so dass sich ein Kondensatfilm auf den
Oberflächen ausbildet, der die Klebefähigkeit der eingespritzten chemischen Komponenten,
insbesondere von thermisch abbindenden Klebstoffen vermindern soll.
[0012] Abhängig von den Anforderungen einer bestimmten Anwendung, insbesondere abhängig
davon, welches Bindemittel und/oder welche Zusätze eingesetzt werden, kann es unerwünscht
sein, dass im Fallschacht Feuchtigkeit auskondensiert. In diesem Fall kann die vom
Dokument
WO 2011/134844 A1 vorgeschlagene Schaberklingenkühlung nicht effektiv eingesetzt werden.
[0013] In anderen Fällen kann, abhängig vom eingesetzten Bindemittel und/oder den eingesetzten
Zusätzen, der Effekt eines Kondensatfilms nicht oder nur gering gegeben sein, so dass
ein Anhaften nur leicht verringert wird, oder sogar ins Gegenteil verkehrt werden,
wenn bestimmte Bindemittel oder Zusätze bei Feuchtigkeit und/oder bei verminderten
Temperaturen eine erhöhte Neigung zum Anhaften und/oder Verklumpen zeigen. Auch in
diesen Fällen mag ein Einsatz der vom Dokument
WO 2011/134844 A1 vorgeschlagenen Schaberklingenkühlung nicht angezeigt sein.
[0014] Darüber hinaus ist es zur Realisierung der vom Dokument
WO 2011/134844 A1 vorgeschlagenen Schaberklingenkühlung erforderlich, entsprechende Zuleitungen und
Ableitungen für ein Kühlfluid vorzusehen, die eine ausreichende Förderkapazität aufweisen.
Um die Wände eines rotierenden Fallschachts und/oder rotierende Schaberklingen mit
dem Kühlfluid zu versorgen, ist es zudem notwendig, dass entsprechende fluidführende
Kupplungsmittel vorgesehen werden, die eine Übertragung von Kühlfluid von einem ruhenden
Teil der Anlage zu den rotierenden Fallschachtwänden und/oder den rotierenden Schaberklingen
ermöglichen. Die hierzu notwendigen mechanischen Konstruktionen können einen hohen
Aufwand darstellen und es mag schwierig sein, eine dauerhaft wirkungsvolle Abdichtung
zu erzielen.
[0015] Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Fallschachtanordnung anzugeben,
welche das Ausbilden fester Anhaftungen innerhalb eines Fallschachts wirksam verhindern
kann.
[0016] Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Fallschachtanordnung anzugeben,
welche auf Fallschächte unterschiedlichster Formen anwendbar ist.
[0017] Weiter ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Fallschachtanordnung
anzugeben, die sich einfach in bereits errichtete Anlagen integrieren lässt.
[0018] Diese und andere Aufgaben der Erfindung werden durch eine Fallschachtanordnung gemäß
Anspruch 1 gelöst. Weitere bevorzugte Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen
dargelegt.
[0019] Als eine Lösung wird eine Fallschachtanordnung angegeben, insbesondere für eine Vorrichtung
zur Beleimung von Partikeln, die zumindest teilweise aus zur Herstellung von Werkstoffplatten
geeigneten Fasern und/oder Spänen bestehen, wobei die Fallschachtanordnung einen Fallschacht
aufweist, der einen Einlass zur Zuführung der Partikel und einen Auslass zur Abgabe
der Partikel aufweist, zumindest eine erste Reinigungseinrichtung zum Reinigen zumindest
einer Innenwand des Fallschachtes und zumindest eine zweite Reinigungseinrichtung
aufweist zum Reinigen der zumindest einen ersten Reinigungseinrichtung.
[0020] Während die erste Reinigungseinrichtung es erlaubt, die Innenwand oder die Innenwände
des Fallschachts sauber zu halten, erlaubt es die zweite Reinigungseinrichtung, dass
auch die erste Reinigungseinrichtung gesäubert werden kann. Es kann somit wirkungsvoll
sichergestellt werden, dass sich keine festen Ablagerungen im Fallschacht ausbilden.
[0021] In einer bevorzugten Ausgestaltung kann die erste Reinigungseinrichtung als zumindest
ein verfahrbares Tragelement ausgestaltet sein, das relativ, insbesondere parallel,
zu einer zugeordneten ersten Innenwand des Fallschachts verfahrbar angeordnet ist,
wobei zumindest ein erstes Abstreifelement an dem verfahrbaren Tragelement angeordnet
oder ausgebildet ist, derart, die zugeordnete Innenwand abzustreifen, wenn das verfahrbare
Tragelement verfahren wird.
[0022] Auf diese Weise ist es möglich, mit relativ geringem konstruktiven Aufwand eine wirksame
und zuverlässige erste Reinigungseinrichtung zu verwirklichen.
[0023] Das verfahrbare Tragelement kann so angeordnet sein, dass es durch einen Spalt hindurchgeht,
der zwischen zwei benachbarten Innenwänden oder zwischen zwei Enden einer Innenwand
ausgebildet ist.
[0024] Dabei ist es auch vorgesehen, dass das Trageelement gleichzeitig eine Teilwand des
Fallschachtes bzw. eine Innenwand des Fallschachtes darstellt.
[0025] Das verfahrbare Tragelement kann als eine Wand ausgebildet sein, mit einer Höhe,
die der abzustreifenden Höhe der zugeordneten Innenwand entspricht.
[0026] Vorzugsweise kann das verfahrbare Tragelement federelastisch ausgebildet sein.
[0027] Die zweite Reinigungseinrichtung kann insbesondere zumindest ein zweites Abstreifelement
aufweisen.
[0028] Insbesondere kann das zweite Abstreifelement an einer Wandung oder einem Trageelement
angeordnet sein.
[0029] Auf diese Weise ist es mit relativ geringem konstruktiven Aufwand möglich, eine wirksame
und zuverlässige zweite Reinigungseinrichtung zu verwirklichen.
[0030] Es ist insbesondere möglich, das verfahrbare Tragelement als ein eine Innenwand des
Fallschachts ausbildendes Wandelement des Fallschachts auszubilden.
[0031] Der Fallschacht kann mehrere Wandelemente aufweisen, die jeweils bogenförmig ausgebildet
sind, wobei jedes Wandelement ein anderes Wandelement an dessen Außenseite teilweise
überlappt.
[0032] In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung kann die erste Reinigungseinrichtung
zumindest einen ersten Schaber aufweisen, der der zumindest einen Innenwand zugeordnet
ist, und die zweite Reinigungseinrichtung kann zumindest einen zweiten Schaber sowie
Antriebsmittel zum Bewegen des zweiten Schabers von einer Ruheposition entlang einer
im Wesentlichen zum Schaber parallelen Achse aufweisen, derart, den ersten Schaber
abzustreifen
[0033] In einer anderen bevorzugten Ausgestaltung kann die erste Reinigungseinrichtung zumindest
einen ersten Schaber aufweisen, sowie Antriebsmittel zum Bewegen des ersten Schabers
von einer Ruheposition entlang einer im Wesentlichen zu der zumindest einen Innenwand
parallelen Achse, derart, die erste Innenwand abzustreifen, und die zweite Reinigungseinrichtung
kann zumindest einen zweiten Schaber sowie Antriebsmittel zum Bewegen des zweiten
Schabers von einer Ruheposition über den in der Ruheposition positionierten ersten
Schaber aufweisen, derart, den ersten Schaber abzustreifen.
[0034] In einer nochmals weiteren bevorzugten Ausgestaltung kann die erste Reinigungseinrichtung
zumindest ein flexibles Abstreifelement, insbesondere ein endloses Abstreifelement,
zum Reinigen der zumindest einen Innenwand aufweisen.
[0035] Die Verwendung eines flexiblen Abstreifelements hat die vorteilhafte Wirkung, dass
das Abstreifelement sich leicht unterschiedlichen Formen des Fallschachts anpassen
kann.
[0036] Die Fallschachtanordnung kann insbesondere weiter eine erste Führungseinrichtung
und eine zweite Führungseinrichtung aufweisen, wobei die erste Führungseinrichtung
und die zweite Führungseinrichtung eingerichtet sind, das zumindest eine Abstreifelement
zu halten und zu führen, derart, eine Relativbewegung in tangentialer Richtung zu
der zumindest einen Innenwand zwischen dem Abstreifelement und der zumindest einen
Innenwand des Fallschachts zu erlauben, wobei weiter Antriebsmittel vorgesehen sind,
die eingerichtet sind, auf den Fallschacht, die erste Führungseinrichtung, die zweite
Führungseinrichtung und/oder das zumindest eine Abstreifelement einzuwirken zur Erzeugung
der Relativbewegung.
[0037] Bevorzugt weist die erste und/oder die zweite Führungseinrichtung auf: eine Mehrzahl
von Führungsmitteln, insbesondere Führungsrollen oder Führungszahnrädern, und ein
endloses Führungselement, insbesondere ein endloses Führungsseil, ein endloses Führungsband,
ein endloser Führungsdraht oder eine endlose Führungskette, welches beziehungsweise
welche die Führungsmittel umläuft, wobei das zumindest eine flexible Abstreifelement
direkt oder über Haltemittel und/oder Umlenkmittel an das endlose Führungselement
befestigt ist.
[0038] Insbesondere die Verwendung eines Seiles oder eines Drahtes hat den Vorteil, dass
dieses beziehungsweise dieser im Aufbau sehr variierend sein kann und bereits unbearbeitet
eine raue Oberfläche aufweist, die besonders zur Reinigung geeignet ist. Zudem weisen
beide eine relativ geringe Oberfläche auf, was einem Ausbilden großer Anhaftungen
wirksam entgegensteht. Auf Grund seiner hohen Flexibilität weist darüber hinaus ein
Seil relativ hohe Selbstreinigungscharakteristiken auf und lässt sich zudem einfach
reinigen.
[0039] Das endlose Abstreifelement kann mittels Umlenkmitteln so angeordnet ist, ein die
zumindest eine Innenwand aufweisendes Wandelement des Fallschachts zu umschließen.
[0040] Das endlose Abstreifelement kann auch so angeordnet sein, dass es im Bereich der
Innenwand innerhalb des Fallschachts verlaufend angeordnet ist.
[0041] Wenn das endlose Abstreifelement innerhalb des Fallschachts verlaufend angeordnet
ist, befinden sich zwei Abschnitte des endlosen Abstreifelements benachbart der Innenwand
angeordnet, so dass sich eine doppelte Abstreifwirkung durch das endlose Abstreifelement
ergibt.
[0042] Es können vorzugsweise Antriebsmittel vorgesehen sein, die eingerichtet sind, das
zumindest eine flexible Abstreifelement in eine Hin- und Herbewegung in Richtung der
Längserstreckung des Abstreifelements zu versetzen.
[0043] Durch die Hin- und Herbewegung des Abstreifelements, die insbesondere eine oszillierende
Bewegung sein kann, kann die Abstreifwirkung, die das Abstreifelement auf die Innenwand
beziehungsweise auf Ablagerungen, die auf der Innenwand anhaften, verbessert werden.
[0044] Bevorzugt sind weiter zwei Wickeleinrichtungen vorgesehen, wobei das flexible Abstreifelement
mit den Wickeleinrichtungen verbunden ist, um von den Wickeleinrichtungen aufgewickelt
und abgewickelt werden zu können.
[0045] Es können weiter Antriebsmittel vorgesehen sein, die eingerichtet sind, das endlose
Abstreifelement in eine umlaufende Bewegung zu versetzen.
[0046] Durch die umlaufende Bewegung des Abstreifelements, die insbesondere kontinuierlich,
intermittierend und/oder mit einer Hin- und Herbewegung kombiniert sein kann, kann
die Abstreifwirkung, die das Abstreifelement auf die Innenwand beziehungsweise auf
Ablagerungen, die auf der Innenwand anhaften, verbessert werden.
[0047] Das zumindest eine endlose Abstreifelement kann sich benachbart der zumindest einer
Innenwand des Fallschachts in einer im Wesentlichen horizontalen Richtung erstrecken.
[0048] Das zumindest eine endlose Abstreifelement kann sich auch benachbart der zumindest
einer Innenwand des Fallschachts in einer im Wesentlichen vertikalen Richtung erstrecken
und/oder einer Form des Fallschachts in vertikaler Richtung entsprechend verlaufen.
[0049] Es können weiter Spannmittel vorgesehen sein, die eingerichtet sind, so auf die erste
Führungseinrichtung und/oder die zweite Führungseinrichtung und/oder das zumindest
eine Abstreifelement zu wirken, dass das zumindest eine Abstreifelement unter Spannung
gehalten wird.
[0050] Das Abstreifelement kann an der zweiten Reinigungseinrichtung vorbei verlaufend oder
durch die zweite Reinigungseinrichtung hindurch verlaufend geführt sein.
[0051] Die zweite Reinigungseinrichtung kann auch als ein Fluidbad, eine Bürste, eine Abstreiferkante,
oder ein Abstreifzylinder ausgeführt sein.
[0052] Bevorzugt kann die zweite Reinigungseinrichtung als ein im Verfahrweg des zumindest
einen Abstreifelements angeordnetes oder einbringbares Hindernis ausgebildet sein.
[0053] Das einbringbare Hindernis kann insbesondere in einer die zumindest eine Innenwand
aufweisende Wandung des Fallschachts angeordnet sein, wobei das einbringbare Hindernis
zwischen einer ersten Stellung, in der das Hindernis von der Innenwand in Richtung
des Inneren des Fallschachts vorsteht, und einer zweiten Stellung, in der das Hindernis
nicht über die Innenwand in Richtung des Inneren des Fallschachts vorsteht, verstellbar
ist.
[0054] Das erste Abstreifelement und/oder das zweite Abstreifelement und/oder der Schaber
können als Spachtelklinge, als Spatel, oder als Stab, insbesondere Rundstab, ausgebildet
sein.
[0055] Das erste Abstreifelement und/oder das zweite Abstreifelement und/oder das flexible
Abstreifelement können auch als Seil, insbesondere Drahtseil, als Draht, als Band
oder als Kette ausgebildet sein.
[0056] Da ein Stab, insbesondere ein Rundstab, ein Seil, ein Draht oder ein Band eine vergleichsweise
kleine Oberfläche aufweisen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich größere feste Anhaftungen
darauf ausbilden verringert.
[0057] Bevorzugt ist der Fallschacht sich in Fallrichtung der Partikel von oben nach unten
im Querschnitt verjüngend ausgebildet.
[0058] Der Fallschacht kann zylindrisch, konisch, würfelförmig, als regelmäßiges oder unregelmäßiges
Vieleck, oder keilförmig ausgeführt sein.
[0059] Der Fallschacht im Bereich des Einlasses und im Bereich des Auslasses Querschnitte
unterschiedlicher Form aufweisen.
[0060] Die Querschnitte unterschiedlicher Form können ausgewählt sein aus kreisförmig, ellipsenförmig,
quadratisch, rechteckig, einer Form eines regelmäßigen oder unregelmäßigen Vielecks,
und einer Form bestehend aus zusammengesetzten Bogensegmenten.
[0061] Der Fallschacht kann mehrteilig ausgebildet sein, mit einer Mehrzahl von Wandungen,
die jeweils eine Innenwand des Fallschachts ausbilden.
[0062] Der Fallschacht kann eine im Wesentlichen konkave Form aufweisen.
[0063] Die zumindest eine Innenwand, bevorzugt alle Innenwände des Fallschachts können zumindest
einmal in zwei Minuten, insbesondere einmal in einer Minute abgestreift werden.
[0064] Bevorzugt kann weiter eine Temperiereinrichtung vorgesehen sein zum Temperieren der
zumindest einen Innenwand auf eine Temperatur, die unterhalb einer Schwelle für das
Aushärten des Bindemittels liegt, bevorzugt unterhalb 70° C.
[0065] In einer bevorzugten Weiterbildung kann die erste Reinigungseinrichtung zumindest
einen Spachtel aufweisen, der eingerichtet ist, sich relativ zu der zumindest einen
Innenwand zu bewegen und die zweite Reinigungseinrichtung ein flexibles Abstreifelement
aufweist, das im Verfahrweg des Spachtels über die zumindest eine Innenwand gespannt
ist.
[0066] Als eine weitere Lösung wird eine Vorrichtung zur Beleimung von Partikeln, die zumindest
teilweise aus zur Herstellung von Werkstoffplatten geeigneten Fasern und/oder Spänen
bestehen, wobei die Vorrichtung eine Fallschachtanordnung aufweist.
[0067] Die Vorrichtung kann weiter eine Zufuhreinrichtung zum Zuführen der Partikel und
eine Mehrzahl von Düsen zur Abgabe eines Bindemittels aufweisen, wobei die Düsen angeordnet
sind in einem Bereich innerhalb des Fallschachts und/oder oberhalb einer Einlassöffnung
des Fallschachts.
[0068] Weiter bevorzugt weist die Vorrichtung eine der Fallschachtanordnung nachgelagerte
Mischvorrichtung auf.
[0069] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen dargestellt:
- Fig. 1
- zeigt schematisch eine Vorrichtung zur Beleimung von Partikeln;
- Fig. 2A
- zeigt in einer schematischen Draufsicht eine Fallschachtanordnung gemäß einer ersten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 2B
- stellt eine schematische seitliche Querschittsansicht der Fallschachtanordnung der
Fig. 2A dar;
- Fig. 2C
- stellt eine schematische seitliche Querschittsansicht der Fallschachtanordnung der
Fig. 2A in einer Variante dar;
- Fig. 2D
- stellt eine schematische Draufsicht der Fallschachtanordnung der Fig. 2A in einer
weiteren Variante dar;
- Fig. 3A
- zeigt in einer schematischen Draufsicht eine Fallschachtanordnung gemäß einer zweiten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 3B
- zeigt die Fallschachtanordnung der Fig. 3A in einem Zustand mit verstellten Wandungen;
- Fig. 3C
- zeigt in einer schematischen Draufsicht eine Fallschachtanordnung gemäß einer zweiten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 3D
- stellt eine schematische Draufsicht der Fallschachtanordnung der Fig. 3A dar;
- Fig. 4
- zeigt in einer schematischen seitlichen Querschittsansicht eine Fallschachtanordnung
gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 5
- zeigt in einer schematischen seitlichen Querschittsansicht eine Fallschachtanordnung
gemäß einer vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 6A
- zeigt in einer schematischen seitlichen Querschittsansicht eine Fallschachtanordnung
gemäß einer fünften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 6B
- stellt eine schematische Draufsicht der Fallschachtanordnung der Fig. 6A dar;
- Fig. 6C und 6D
- zeigen schematisch eine erste Variante der Fallschachtanordnung der Fig. 6A und 6B;
- Fig. 6E
- zeigt schematisch eine weitere Variante der Fallschachtanordnung der Fig. 6A und 6B;
- Fig. 6F
- zeigt eine beispielhafte Ausgestaltung einer zweiten Reinigungseinheit;
- Fig. 6G und 6H
- zeigen schematisch eine nochmals weitere Variante der Fallschachtanordnung der Fig.
6A und 6B; und
- Fig. 6G und 6H
- zeigen schematisch eine wiederum weitere Variante der Fallschachtanordnung der Fig.
6A und 6B.
[0070] Aufgrund der umfangreichen Beispiele werden im Folgenden die Bezugszeichen 21x, 23x,
24x, 31 x, 32x, 33x, 34x, eingeführt als Hinweis auf Mehrteiligkeit, anstelle von
x mit a bis d bezeichnet.
[0071] In Figur 1 ist in schematischer Ansicht eine Vorrichtung zur Beleimung von Partikeln
beginnend mit der Dosiervorrichtung 2 und endend mit einer Mischvorrichtung 7 in einer
allgemeinen Darstellung dargestellt. Dazwischen sind ein Fallschacht 3 und eine im
Nachfolgenden näher zu beschreibende Fallschachtanordnung 10 angeordnet. Die Partikel
werden dabei als Partikelstrom 1 in die Dosiervorrichtung 2, in der Regel aus einem
Partikelbunker mittels Austragsvorrichtungen, eingetragen, dort gewogen und über eine
übliche Bandregelung (nicht dargestellt) zur Dosierung in den Fallschacht 4 eingebracht.
Dort trifft der Partikelstrom oder die Partikel 1 auf eine Auflösevorrichtung 3 und
wird dort zu einem Partikelvorhang 5 aufgelöst und/oder aufgeteilt.
[0072] Die Auflösevorrichtung 3 kann insbesondere Rechen und/oder Prallbleche, Speichenwalzen
(bestehend aus zumindest zwei Scheiben, die in einem radialen Abstand zur Rotationsachse
(mit oder ohne durchgehender Welle) Stangen, Rohre oder dergleichen parallel zur Rotationsachse
angeordnet aufweisen) und/oder Auflösewalzen, vorzugsweise als Stachelwalzen ausgebildet,
aufweisen.
[0073] Der aufgelöste Partikelvorhang 5 wird anschließend mittels geeigneter Düsen 6 mit
einem Bindemittel besprüht und beleimt.
[0074] Im weiteren Verlauf fällt der Partikelvorhang 5 durch die Fallschachtanordnung 10
und gelangt anschließend in die der Fallschachtanordnung 10 nachgelagerte Mischvorrichtung
7, in der mittels einer durch eine rotierend angetriebene Welle 9 Mischwerkzeuge 8
die beleimten Partikel nochmals mechanisch durchmischen und schließlich als durchmischten
Partikelstrom (Austragspfeil) ausgeben.
[0075] Der beleimte Partikelstrom wird anschließend in einem Dosierbunker zwischengelagert
oder direkt in eine Streuvorrichtung zur Ausbildung einer Streugutmatte, die im weiteren
Verlauf in einer Presse zu einer Werkstoffplatte verpresst und/oder ausgehärtet werden
kann, eingeführt.
[0076] Grundsätzlich sollte die Fallschachtanordnung 10 eine ausreichende Fallhöhe aufweisen,
damit sich das Bindemittel ausreichend stark mit den Partikeln verbinden kann und
sollte vorzugsweise in Fallrichtung zumindest halb so lang wie der Fallschacht 4 ausgebildet
sein.
[0077] Wie dargestellt, können der Fallschacht 4 und die Fallschachtanordnung 10 als getrennte
Einrichtungen vorgesehen sein. Alternativ ist es auch möglich, dass der Fallschacht
4 eine Einheit mit einem Fallschacht der Fallschachtanordnung 10 bildet.
[0078] Mit Bezug auf die Figuren 2A bis 6J sollen nun verschiedene Ausführungsformen einer
Fallschachtanordnung beschrieben werden, die als Fallschachtanordnung 10 in der Vorrichtung
der Figur 1 verwendbar ist.
[0079] Eine erste Ausführungsform einer Fallschachtanordnung 20 ist in den Figuren 2a bis
2c dargestellt.
[0080] Die Figuren 2A bis 2C stellen eine Fallschachtanordnung 20 mit einem Fallschacht
21 dar. Der Fallschacht 21 weist einen rechteckigen Querschnitt auf, wobei vier Wandungen
beziehungsweise Wandelemente jeweils eine Innenwand 21a, ..., 21d des Fallschachts
21 definieren. Zwischen jeweils zwei Innenwänden 21a, ..., 21d, beziehungsweise den
die betreffenden Innenwände aufweisenden Wandungen beziehungsweise Wandelemente, ist
jeweils ein Spalt ausgebildet, durch den hindurch zumindest ein Trageelement 23a,
..., 23d angeordnet ist.
[0081] Die Trageelemente 23a, ..., 23d sind jeweils einer Innenwand 21a, ..., 21d zugeordnet
und entlang einer zu deren Oberfläche im Wesentlichen parallelen Richtung verschiebbar
angeordnet. An einem Endbereich jedes Trageelements 23a, ..., 23d ist ein Abstreifelement
22a, ..., 22d angeordnet.
[0082] Die Trageelemente 23a, ..., 23d und die Abstreifelemente 22a, ..., 22d stellen erste
Reinigungseinrichtungen zum Reinigen der zugeordneten Innenwände 21 a ... 21d des
Fallschachtes dar, wobei das Reinigen einer Innenwand 21a, ..., 21d erfolgt, indem
das zugeordnete Trageelement in einer Richtung parallel zu der betreffenden Innenwand
21a, ..., 21 d versetzt wird, so dass das Abstreifelement 22a, ..., 22d über die Innenwand
21a, ..., 21d streift und diese auf diese Weise reinigt und von etwaigem Bindemittel
oder Partikeln 1, die sich auf dieser abgelagert haben, reinigt.
[0083] Die Abstreifelemente 22a, ..., 22d können als Spachtelklinge, als Spatel, als Stab,
insbesondere Rundstab, als Seil, als Draht, als Band, als Kette, als Bürste oder in
anderer geeigneter Form ausgebildet sein.
[0084] Die Tragelemente 23a, ..., 23d können beispielsweise als längliche Bleche ausgebildet
sein, wie in der Figur 2b dargestellt, wobei beispielsweise jeweils zwei Bleche 23a
übereinander angeordnet parallel verlaufen und das Abstreifelement 22a an den beiden
Blechen 23a angeordnet ist.
[0085] Es ist ebenso möglich, wie in Figur 2C dargestellt, die Tragelemente 23a, ..., 23d
jeweils als eine Wand auszubilden, die sich in der Höhe im Wesentlichen über den abzustreifenden
Bereich der jeweils zugeordneten Innenwand 21a, ..., 21d erstrecken.
[0086] Andere Ausgestaltungen der Trageelemente 23a, ..., 23d sind ebenfalls möglich.
[0087] Während die Figuren 2A bis 2C einen Fallschacht 21 mit rechteckigem Querschnitt darstellen,
der sich in Fallrichtung der Partikel in gerader Linie erstreckt, ist dies nicht beschränkend.
So kann der Fallschacht 21, beispielsweise in Form eines umgekehrten Pyramidenstumpfes,
von oben nach unten in Fallrichtung der Partikel 1, sich verjüngend ausgebildet sein.
[0088] Auch sind andere Querschnitte, beispielsweise in Form regelmäßiger oder unregelmäßiger
Vielecke möglich. Die Innenwände 21a, ..., 21 d können in horizontaler Richtung in
gerader Linie verlaufen, oder können konkav mit einer nach Innen des Fallschachts
weisenden Wölbung oder konvex mit einer nach Außen des Fallschachts weisenden Wölbung
ausgebildet sein; in diesen Fällen können die Trageelemente ebenfalls mit entsprechenden
Krümmungen ausgebildet sein, so dass sie beim Verstellen der Wölbung der jeweils zugeordneten
Innenwände folgen und es auf diese Weise sichergestellt ist, dass die Abstreifelemente
21 a, ..., 21 d die zugeordneten Innenwände durch überstreifen reinigen können.
[0089] Die Tragelemente 23a, ..., 23d werden beim Verfahren an jeweils zugeordneten zweiten
Reinigungseinrichtungen 24a, ..., 24d vorbeibewegt, welche die Trageelemente 23a,
..., 23d reinigen.
[0090] Die zweiten Reinigungseinrichtungen 24a, ..., 24d können auf verschiedene Weise angeordnet
sein, wie beispielsweise in der Figur 2a dargestellt. Die zweite Reinigungseinrichtung
säubert also zumindest Teile der ersten Reinigungsvorrichtung.
[0091] Die zweiten Reinigungseinrichtungen können als eine Seite oder eine Kante einer Innenwand,
oder auch als Abstreifelemente 24a, ..., 24d, insbesondere als Spachtelklinge, als
Spatel, als Stab, insbesondere Rundstab, als Seil, als Draht, als Band, als Kette
oder in anderer geeigneter Form ausgebildet sein.
[0092] So kann die zweite Reinigungseinrichtung (das Abstreifelement 24b) als eine Seite
oder eine Kante einer Innenwand 21 a ausgebildet sein bzw. wirken, an der ein Trageelement
23 oder andere Teile der ersten Reinigungsvorrichtung beim Verschieben vorbeiläuft,
um auf diese Weise abgestreift und gereinigt zu werden (Fig. 2A, rechts oben).
[0093] Auf ähnliche Weise kann als die zweite Reinigungseinrichtung an der Seite einer Innenwand
21 d ein Abstreifelement 24a angeordnet sein. Wird das Trageelement 23a versetzt,
streift es mit seiner dem Inneren des Fallschachts 21 zugewandten Oberfläche an dem
Abstreifelement 24a vorbei und wird auf diese Weise abgestreift und gereinigt (Fig.
2A, links oben).
[0094] Ebenso ist es möglich als zweite Reinigungseinrichtung das Abstreifelement 24c an
einem Ende eines der Trageelemente 23b auszubilden. Wenn das Trageelement 23b vollständig
in Richtung in das Innere des Fallschachts 21 bewegt ist, kommt das Abstreifelement
24c in Kontakt mit der dem Inneren des Fallschachts 21 zugewandten Seite des Trageelements
23c. Wird das Trageelement 23c versetzt, streift es an dem Abstreifelement 24c vorbei
und wird auf diese Weise abgestreift und gereinigt (Fig. 2A, rechts unten).
[0095] Schließlich kann das Abstreifelement 24d auch außerhalb des Fallschachts 21 angeordnet
sein, derart, dass, wenn das Trageelement 23d versetzt wird, es mit seiner dem Inneren
des Fallschachts 21 zugewandten Oberfläche an dem Abstreifelement 24d vorbei streift
und auf diese Weise abgestreift und gereinigt wird (Fig. 2A, links unten).
[0096] Es kann nach Figur 2D hierbei bevorzugt sein, dass die Tragelemente 23a, ..., 23d
federelastisch ausgebildet sind, so dass das an dem Ende eines Tragelements 23a angeordnete
Abstreifelement 22a durch die Wirkung der federelastischen Kraft gegen die Innenwand
21a gedrückt wird. Wird das Trageelement 23a versetzt, kann daher auch im Fall einer
gekrümmten Innenwand, das Abstreifelement 22a sicher entlang und über die gekrümmte
Innenwand 21a streifen, um diese abzustreifen und zu reinigen.
[0097] So kann es, wie im Beispiel der Figur 2D gezeigt, ausreichend sein, den Fallschacht
21 mit im Wesentlichen kreisförmigen oder ellipsenförmigen Querschnitt auszubilden,
mit einer einzelnen Wandung, welche eine Innenwand 21a aufweist. Durch einen Spalt
zwischen den beiden Enden der Wandung ist das Trageelement 23a in das Innere des Fallschachts
21 hinein geführt. Die Wandung kann in Form einer Spirale gekrümmt sein, so dass sich
die beiden Enden der Wandung überlappen, mithin die Wandung einen Winkel größer als
360° umschreibt. Zwischen den Enden ist der Spalt ausgebildet, durch den das Trageelement
23a hindurch geführt ist.
[0098] Das Trageelement 23a kann als federelastische Wand ausgebildet sein, deren Höhe im
Wesentlichen der Höhe des abzustreifenden Bereichs der Innenwand 21a des Fallschachts
21 entspricht.
[0099] Werden zumindest zwei bevorzugt schmale Tragelemente 23a verwendet, an deren Ende
ein bevorzugt steifes Abstreifelement 22a, wie beispielsweise ein Rundstab, angeordnet
ist, ist es auch möglich, den Fallschacht 21 a als sich in Fallrichtung der Partikel
von oben nach unten verjüngend auszugestalten, insbesondere in Form eines umgekehrten
Kegelstumpfes. Es ist dabei bevorzugt, das für jedes Trageelement 23a ein eigener
Antrieb (nicht dargestellt) vorgesehen ist, wobei die Antriebe so gesteuert werden,
die Tragelemente 23a so zu versetzen, dass das Abstreifelement 22a mit im Wesentlichen
gleich bleibender vertikaler Orientierung entlang der Innenwand 21 a des Fallschachts
21 bewegt wird. Analog zur Figur 2A ist die zweite Reinigungsvorrichtung im Beispiel
separat außerhalb des Fallschachts 21 als Abstreifelement 24d angeordnet.
[0100] Mit Bezug auf die Figuren 3A und 3B wird nun eine Fallschachtanordnung 30 gemäß einer
zweiten Ausführungsform beschrieben.
[0101] Die Fallschachtanordnung 30 weist einen Fallschacht 31 auf, der aus mehreren Wandelementen
gebildet ist, die jeweils eine Innenwand 31a, ..., 31 d aufweisen, welche gemäß einer
im Wesentlichen Bogenform, insbesondere eine Kreisbogenform oder Ellipsenbogenform
gekrümmt sind.
[0102] Die von den bogenförmigen Wandelementen in Summe umfasste Winkelsumme entspricht
mindestens einem Winkel von 360° + dem Winkel, der von dem längsten Wandelement umfasst
wird.
[0103] Wie in der Figur 3A zu erkennen, überlappen sich die Wandelemente teilweise, derart,
dass ein Wandelement mit einer Innenwand 31a ein benachbartes Wandelement mit einer
Innenwand 31 b außen überlappt, sowie von einem anderen benachbarten Wandelement mit
einer Innenwand 31 d außen überlappt wird.
[0104] An jedem Wandelement ist ein Abstreifelement 32a, ..., 32d angeordnet, derart, die
jeweils außen liegende Innenwand 31a, ..., 31d des zugeordneten, benachbarten Wandelements
zu überstreifen.
[0105] Wie durch die Pfeile angezeigt, kann jedes der Wandelemente verstellt beziehungsweise
bewegt werden, so dass das Wandelement insbesondere um einen dem Bogen zugeordneten
Mittelpunkt rotiert werden kann. Dies ist beispielhaft in der Figur 3B dargestellt.
Auf diese Weise können beispielsweise die Innenwände 31a und 31 b relativ zueinander
versetzt werden, so dass das Abstreifelement 32b über die Innenwand 31a abstreift
und diese reinigt.
[0106] Für die Innenwand 31a stellt daher das Wandelement 31 b und das Abstreifelement 31b
eine erste Reinigungseinrichtung dar, die die Innenwand 31a reinigt. Das Wandelement
31 c und das Abstreifelement 32c wiederum stellen eine zweite Reinigungseinrichtung
dar, welche die Innenwand 32b und damit die erste Reinigungseinrichtung reinigt.
[0107] In einer dritten Ausführungsform, die in der Figur 4 dargestellt ist, weist eine
Fallschachtanordnung 40 einen Fallschacht 41 auf, in dem auf bekannte Art zumindest
eine Schaberklinge oder ein Schaber 42 als erste Reinigungseinrichtung angeordnet
ist, um die Innenwand 41a abzustreifen. Es kann dabei der Fallschacht 41 relativ zum
Schaber 42 und/oder der Schaber 42 relativ zum Fallschacht 41 bewegt, insbesondere
um eine Drehachse rotiert werden.
[0108] Die Fallschachtanordnung 40 weist weiter eine zweite Reinigungseinrichtung in Form
zumindest einer Schaberklinge oder eines Schabers 44 auf, der mittels einer elektromotorisch,
hydraulisch oder pneumatisch betätigbaren Zustellachse als Antriebsmittel 43 von einer
Ruheposition entlang einer im Wesentlichen zum Schaber 42 parallelen Achse verstellt
werden kann, derart, den Schaber 42 abzustreifen und auf diese Weise zu reinigen.
[0109] Im Fall eines beweglichen Schabers 42 kann dabei vorgesehen sein, dass der Schaber
42 zunächst in eine Reinigungsposition bewegt und in dieser stillgesetzt wird, bevor
der Schaber 44 aus der Ruheposition bewegt wird.
[0110] Zusätzlich kann, wie in der Figur 4 dargestellt ein Einfülltrichter 45 vorgesehen
sein, der nicht Teil der Fallschachtanordnung 10 zu sein braucht. Der Einfülltrichter
45 bildet zusammen mit der Innenwand 41 a des Fallschachts 41 einen Spalt aus, durch
den der Schaber 42 in das Innere des Fallschachts 41 geführt werden kann. Der Einfülltrichter
45 kann weiter einen Schutz gegen Beschmutzen durch das Beleimungsmittel und/oder
beleimte Partikel 1 bilden. In diesen Spalt könnten zur Reinhaltung des Fallschachtes
41 auch ein Mantel aus Luft oder nicht mehr klebrigen, aber bereits beleimten Partikeln
eingeführt werden.
[0111] In einer vierten Ausführungsform, die in der Figur 5 dargestellt ist, weist eine
Fallschachtanordnung 50 einen Fallschacht 51 auf.
[0112] Die Fallschachtanordnung 50 weist auch eine erste Reinigungseinrichtung in Form zumindest
einer Schaberklinge oder eines Schabers 52 auf, der mittels einer elektromotorisch,
hydraulisch oder pneumatisch betätigbaren Zustellachse als Antriebsmittel 53 von einer
durch gestrichelte Linien angezeigten Ruheposition entlang einer im Wesentlichen zur
Innenwand 51 a parallelen Achse verstellt werden kann, derart, die Innenwand 51a abzustreifen
und auf diese Weise zu reinigen.
[0113] Die Fallschachtanordnung 50 weist auch eine zweite Reinigungseinrichtung auf, die
bevorzugt in Form zumindest einer Schaberklinge oder eines Schabers 54 ausgebildet
ist, der mittels einer elektromotorisch, hydraulisch oder pneumatisch betätigbaren
Zustellachse 55 als Antriebsmittel von einer Ruheposition über den in der Ruheposition
positionierten Schaber 52 bewegt werden kann, derart, den Schaber 52 abzustreifen
und auf diese Weise zu reinigen.
[0114] Anstelle einer Schaberklinge oder eines Schabers 54 kann auch eine andere geeignete
Abstreifvorrichtung als Reinigungseinrichtung eingesetzt werden. Wenn darüber hinaus
der Schaber 54 oder die andere geeignete Abstreifvorrichtung derart angeordnet wird,
dass die Schaberklinge oder der Schaber 52 beim Herausfahren aus dem Fallschacht 51
an dieser vorbeifährt, kann auch auf ein Antriebsmittel 55 verzichtet werden.
[0115] In einer fünften Ausführungsform weist eine Fallschachtanordnung 60 ein flexibles
Abstreifelement 62 als erste Reinigungseinrichtung auf, wie in den Figuren 6A bis
6J dargestellt.
[0116] Wie in den Figuren 6A und 6B dargestellt, kann in dieser Ausführungsform der Fallschacht
61 rotationssymmetrisch, insbesondere konisch ausgestaltet sein, mit einer Wandung,
die eine Innenwand 61a definiert. Die Wandung des Fallschachts kann bogenförmig gekrümmt
sein, so dass sich der Fallschacht 61 in Fallrichtung der Partikel von oben nach unten
verjüngt.
[0117] In dieser Ausführungsform kann die erste Reinigungseinrichtung ein flexibles Abstreifelement
62, insbesondere ein endloses Seil, bevorzugt als Drahtseil ausgeführt, aufweisen.
[0118] Das endlose Seil ist über ein Umlenkmittel 63, hier eine Umlenkrolle, so geführt
und gehalten, dass es die Wandung des Fallschachts 61 umschließt, so dass das Seil
sowohl im Fallschacht 61 angrenzend der Innenwand 61a, als auch außerhalb des Fallschachts
61 verläuft.
[0119] Der Umlenkrolle kann ein Antrieb (nicht dargestellt) zugeordnet sein, um über die
Umlenkrolle das Seil in Richtung der Erstreckung des endlosen Seils in Bewegung zu
versetzen. Die Bewegung kann eine intermittierende oder kontinuierliche umlaufende
Bewegung des Seils sein, oder eine oszillierende Hin- und Herbewegung des Seils, oder
eine Kombination davon.
[0120] Um eine Relativbewegung zwischen dem Abstreifelement 62 und dem Fallschacht 61 beziehungsweise
dessen Innenwand 61 a zu erzeugen, damit sich das Seil tangential zur Innenwand 61a
bewegt, um diese abzustreifen, kann mittels geeigneter Antriebsmittel (nicht dargestellt)
der Fallschacht 61 bewegt, insbesondere um eine Drehachse rotiert werden, und/oder
es können Führungseinrichtungen vorgesehen sein, denen die Umlenkmittel 63 zugeordnet
sind, wie in größerem Detail mit Bezug auf die Figuren 6C und 6D beschrieben werden
wird.
[0121] Zur Vermeidung, dass sich auf dem Seil Anhaftungen des Beleimungsmittels oder von
beleimten Partikeln 1 ausbilden, die verklumpen könnten, ist eine zweite Reinigungseinrichtung
mit Abstreifelement 66 zum Reinigen des Seils vorgesehen und so angeordnet, dass das
Seil an dieser vorbei oder durch diese hindurch verläuft.
[0122] Diese zweite Reinigungsvorrichtung kann beispielsweise als Bürste, Abstreifklinge,
oder als Abstreifkante ausgebildet sein, an denen das Seil vorbeibewegt wird, oder
als Abstreifspalt oder als Abstreifzylinder, durch den das Seil hindurch verläuft.
Die zweite Reinigungseinrichtung kann auch als ein Fluidbad ausgestaltet sein, das
beispielsweise mit Wasser und/oder einem Reinigungsmittel gefüllt ist und durch welches
das Abstreifelement 62 geführt wird, um Beleimungsmittel und/oder Partikel 1 von diesem
abzuwaschen und zu lösen.
[0123] Auf Grund der zum Inneren des Fallschachts 61 weisend gekrümmten beziehungsweise
konkaven Formgebung des Fallschachts 61, bei dem die Wandung insbesondere bombiert
ausgebildet sein kann, ergibt sich der vorteilhafte Effekt, dass das Seil zu einer
besonders guten Auflage gegen die Innenwand 61a des Fallschachts 61 zu liegen kommt
und sich auf Grund seiner Flexibilität der Form der Innenwand 61a anpasst. Dadurch
kann eine besonders sichere Reinigung der Innenwand 61a des Fallschachts 61 erzielt
werden.
[0124] Um diesen Effekt noch zu verstärken, können zusätzlich Spannmittel 64, 65 vorgesehen
sein, die in der Figur 6A beispielhaft als eine Feder und eine Andruckrolle dargestellt
sind, um das Seil zu spannen.
[0125] Die Flexibilität des Seils als Abstreifelement 62 erlaubt es auch, dass sich das
Seil an unterschiedliche Querschnitte des Fallschachts 61 anpasst, wie einem Rechteckquerschnitt
mit großer Öffnungsweite im Einlassbereich und einem wesentlich kleineren kreisförmigen
Querschnitt im Auslassbereich, wie beispielsweise in den Figuren 6C und 6D dargestellt.
[0126] Wie in den Figuren 6C und 6D dargestellt, kann der Fallschacht 61 mehrteilig ausgestaltet
sein, beispielsweise mit vier Wandungen, die die vier Innenwände 61a bis 61 d definieren.
Im Bereich des Einlasses weist der Fallschacht 61 einen rechteckigen Querschnitt auf,
während der Fallschacht 61 im Bereich des Auslasses mit einem kreisförmigen Querschnitt
ausgebildet ist. Die Wandungen des Fallschachts sind bogenförmig gekrümmt, so dass
sich der Fallschacht 61 in Fallrichtung der Partikel 1 von oben nach unten verjüngt.
[0127] Wie in dem Beispiel der Figuren 6A und 6B ist auch in dem Beispiel der Figuren 6C
und 6D das Abstreifelement 62 als Seil über ein Umlenkmittel 63 so geführt und gehalten,
dass es eine Wandung des Fallschachts umschließt, so dass das Seil sowohl im Fallschacht
61 angrenzend einer Innenwand 61 d, als auch außerhalb des Fallschachts 61 verläuft.
Unterschiedlich zum Beispiel der Figur 6A sind in dem Beispiel der Figur 6C im unteren
Endbereich des Fallschachts 61 die Wandungen jeweils mit einem Wulst oder Bogenabschnitt
als ein Umlenkmittel 67 für das Seil ausgebildet, der dazu dient, das Seil umzulenken
und zu halten. Der Wulst kann daher als Führungseinrichtung und als Umlenkeinrichtung
betrachtet werden.
[0128] Das Umlenkmittel 63 ist einer Führungseinrichtung zugeordnet, die ein endloses Führungselement
69, wie beispielsweise eine Kette, und Führungsmittel 68, wie beispielsweise Zahnräder,
aufweist. Wie insbesondere in Figur 6D dargestellt, sind die Führungsmittel 68 so
angeordnet, dass sie die sie umlaufende Kette so spannen, dass sie den Fallschacht
61 umläuft.
[0129] Die genannten Beispiele sind nicht beschränkend und es kann als Führungselement 69
auch ein Seil, insbesondere ein Stahlseil, ein Band, ein Draht oder ähnliches verwendet
werden. Als Führungsmittel 68 können auch Rollen, Gleitschienen oder andere Elemente
verwendet werden, die geeignet sind, die entsprechende Führungseinrichtung zu halten
und entsprechend zu führen und nach bedarf umzulenken.
[0130] Ein Motor (nicht dargestellt) kann mit einem der Führungsmittel 68 verbunden sein,
um die Kette als Führungselement 69 anzutreiben und in Bewegung zu setzen. Da die
Umlenkrolle mit der Kette 62 der Führungseinrichtung verbunden ist, wird das flexible,
endlose Abstreifelement beziehungsweise das Seil auf diese Weise dazu gebracht, sich
in einer Richtung tangential zur Fläche der Innenwand 61 d zu bewegen. Auf diese Weise
kann das Seil die Innenwand 61d, beziehungsweise alle Innenwände 61a, ..., 61 d des
Fallschachts 61 überstreifen und diese reinigen, indem etwaiges Bindemittel, oder
beleimte Partikel 1, die sich auf den Innenwänden 61a, ..., 61 d angeheftet haben,
abgestreift werden.
[0131] Die zweite Reinigungseinrichtung als Abstreifelement 66 kann an einem vorgegebenen,
festen Ort installiert sein, um das Seil zu reinigen, wenn es mittels der Führungseinrichtung
und zugeordneten Antriebsmitteln in eine entsprechende Reinigungsposition bewegt wird.
Die Reinigungseinrichtung kann auch einer Führungseinrichtung zugeordnet sein und
sich mitbewegen, um der Bewegung des Seils über die Innenwände 61a bis 61 d des Fallschachts
61 zu folgen.
[0132] Während in den Figuren 6A bis 6D das endlose Seil eine Wandung umschließt, ist es
in einer in Figur 6E dargestellten Abwandlung auch möglich, das endlose Seil über
ein Umlenkmittel 72 so zu führen, dass das endlose Seil als Abstreifelement 62 innerhalb
des Fallschachts 61 verläuft, so dass der hinlaufende und der rücklaufende Abschnitt
des Seils beide in Auflage gegen die Innenwand 61d des Fallschachts 61 kommen. Eine
derartige Führung des Seils hat den vorteilhaften Effekt eines geringeren Raumbedarfs,
da kein Freiraum für den außerhalb des Fallschachts 61 verlaufenden Abschnitt des
Seils erforderlich ist. Darüber hinaus wird die Innenwand 61 d durch das doppelt verlaufende
Seil entsprechend doppelt überstrichen, was zu einer besseren Reinigungsleistung führt.
[0133] Die zweite Reinigungseinrichtung ist im Beispiel der Figur 6E als eine Abstreifkante
71 ausgeführt, an der das Seil vorbeigeführt wird, um dieses abzustreifen.
[0134] In einer in der Figur 6E und 6F dargestellten Variante kann die zweite Reinigungseinrichtung
als ein im Verfahrweg 74 des Seils als Abstreifelement 62 einbringbares Hindernis
75 ausgebildet sein, das bevorzugt in einer die zumindest eine Innenwand 61 a ...
61 d aufweisende Wandung des Fallschachts 61 angeordnet ist, wobei das einbringbare
Hindernis 75 zwischen einer ersten Stellung, in der das Hindernis von der Innenwand
61a ... 61 d in Richtung des Inneren des Fallschachts 61 vorsteht, und einer zweiten
Stellung, in der das Hindernis nicht über die Innenwand 61 a ... 61 d vorsteht, verstellbar
sein kann. Das einbringbare Hindernis 75 kann zum Beispiel pneumatisch, hydraulisch
oder elektromotorisch verstellt werden und kann beispielsweise als Dorn oder Konus
ausgebildet sein. In diesem Aspekt ist der Verfahrweg 74 zum besseren Verständnis
in Fig. 6E illustriert.
[0135] Wenn das einbringbare Hindernis 75 eingebracht ist, stellt es sich der Bewegung des
Seils entgegen. Das Seil wird dadurch gespannt, bis es an dem Hindernis 75 "vorbeischnappt"
oder bis das Seil durch verstellen des Hindernisses 75 freigegeben wird. Das derart
unter Spannung gesetzte Seil entspannt sich in einer plötzlichen Bewegung, die das
Seil schwingen und "zittern" und/oder auf die Innenwand 61a, ..., 61d aufschlagen
lassen kann, wodurch Beleimungsmittel und/oder Partikel 1, die sich auf dem Seil abgesetzt
haben, abgeschüttelt werden können. Es ist dabei bevorzugt, dass die Bewegungsrichtung
des Seils umgekehrt werden kann, um das Seil aus beiden Richtungen gegen das verstellbare
Hindernis 75 zu bewegen.
[0136] Die Figuren 6G und 6H zeigen eine weitere Variante, in welcher ein Seil an zwei Wickeleinrichtungen
73 befestigt ist, welche das Seil aufwickeln und abwickeln können. Durch entsprechende
Steuerung eines Antriebs (nicht dargestellt) der Wickeleinrichtungen 73 kann das Seil
so in eine Hin- und Herbewegung in Längsrichtung des Seils versetzt werden.
[0137] Die Figuren 6G und 6H zeigen weiter Führungseinrichtungen, die beispielsweise als
Zustellachsen oder Laufschienen 76 ausgebildet sein können, an denen die Wickeleinrichtungen
73 befestigt sind, beispielsweise mittels einem Schlitten oder einem Gleitelement
(nicht dargestellt), der beziehungsweise das in der Laufschiene 76 fährt. In der Figur
6H sind beispielhaft Laufschienen 76 dargestellt, welche die Wickeleinrichtungen 73
führen und zu halten, und über die Wickeleinrichtungen 73 das diese umlaufende Seil.
Mittels der Laufschienen 76 kann daher das Seil über die Oberflache der Innenwand
61d hinweg bewegt werden.
[0138] Für die weiteren Innenwände des Fallschachtes 61 können ebenfalls jeweils Laufschienen
76 vorgesehen sein, an denen Wickeleinrichtungen angeordnet sind, denen entsprechende
Seile zugeordnet sind; der Klarheit der Darstellung wegen wurde in den Figuren 6G
und 6H auf deren Darstellung verzichtet. Alternativ ist die Laufschiene 76 entsprechend
dem Fallschacht 61 bogenförmig und umlaufend ausgeführt.
[0139] Mit Bezug auf die Figuren 6A bis 6H wurden Beispiele gegeben, in denen ein flexibles
Abstreifelement 62 wie ein Seil in einer im Wesentlichen vertikalen Richtung im Bereich
einer Innenwand 61a, ..., 61 d verläuft. Dies ist jedoch nicht beschränkend, und wie
in dem in den Figuren 6I und 6J gezeigten Beispiel dargestellt, kann die Fallschachtanordnung
60 auch so ausgebildet sein, dass ein flexibles Abstreifelement 62 sich benachbart
einer Innenwand 61a, ..., 61 d des Fallschachts 61 in einer im Wesentlichen horizontalen
Richtung erstreckt, beispielsweise als endloses Seil, das über Umlenkmittel 63 geführt
wird.
[0140] Bevorzugt ist für jede Innenwand 61a, ..., 61 d des Fallschachts 61 jeweils ein flexibles
Abstreifelement 62 vorgesehen, dass beispielsweise als ein endloses Seil ausgeführt
sein kann, welches so angeordnet ist, die betreffende Innenwand 61a, ..., 61 d zu
umfassen, wie es in der Figur 6I am Beispiel der Innenwand 61d dargestellt ist.
[0141] Die Innenwände 61a, ..., 61d des Fallschachts 61 können sich in horizontaler Richtung
im Wesentlichen geradlinig erstrecken, oder können konkav, insbesondere bombiert ausgebildet
sein, so dass sie in Richtung des Inneren des Fallschachts 61 weisend gebogen sind,
wie in der Figur 6I am Beispiel der Innenwand 61 b dargestellt.
[0142] Die Umlenkmittel 63 sind jeweiligen Führungseinrichtungen (nicht dargestellt) zugeordnet,
welche eingerichtet sein können, die Umlenkmittel 63 in einer im Wesentlichen vertikalen
Richtung zu bewegen, wie durch die Pfeile der Figur 6J angezeigt, so dass das Abstreifelement
62 der Erstreckung der Innenwand 61 d des Fallschachts folgend in einer im Wesentlichen
vertikalen Richtung tangential zur Oberfläche der Innenwand 61d bewegt wird und diese
in im Wesentlichen vertikaler Richtung abstreift. Die Bewegungsachse kann dabei in
geeigneter Weise im Wesentlichen senkrecht, im Wesentlichen dem Verlauf des seitlichen
Randes der Innenwand 61 d folgend, oder auf andere geeignete weise ausgerichtet sein.
[0143] Als Führungseinrichtungen können Band- oder Seilzüge vorgesehen sein, ähnlich den
mit Bezug auf die Figuren 6A bis 6H beschriebenen.
[0144] Ebenfalls ist es möglich, die Führungseinrichtungen als Zustellachsen oder als Führungen,
insbesondere Linearführungen, auszugestalten, wobei die Umlenmittel 63 jeweils an
einem in der Führung laufenden Schlitten (nicht dargestellt) befestigt sind, der elektromotorisch,
pneumatisch oder hydraulisch betätigt wird.
[0145] Während die Erfindung am Beispiel bevorzugter Ausführungsformen beschrieben wurde,
sind diese nicht beschränkend. So können verschiedene Aspekte der verschiedenen Ausführungsformen
kombiniert oder gegeneinander ausgetauscht werden. Insbesondere können in einer Fallschachtanordnung
verschiedene Formen erster und/oder zweiter Reinigungseinrichtungen kombiniert werden.
Ebenso können verschiedene Arten von Abstreifelemente 62 oder Führungseinrichtungen
kombiniert werden.
[0146] Auch sind die Führungseinrichtungen nicht auf die beschriebenen Beispiele begrenzt.
So können anstatt der beschriebenen Führungseinrichtungen beispielsweise auch als
Führungen, insbesondere Linearführungen, ausgestaltete Führungseinrichtungen vorgesehen
werden, die einen in der Führung laufenden Schlitten (nicht dargestellt) aufweisen,
der elektromotorisch, pneumatisch oder hydraulisch betätigt wird.
[0147] Ebenfalls können Führungseinrichtungen verwendet werden, die in Form einer Gleitschiene
ausgeführt sind, an denen ein Abstreifelement gleitend, beispielsweise durch ein in
der Schiene angeordnetes Gleitelement oder eine Rolle, gehalten wird. Während Beispiele
gegeben wurden, in denen das Abstreifelement 62 mittels der ersten und der zweiten
Führungseinrichtung relativ zu einer Innenwand 61a, ..., 61d des Fallschachts 61 bewegt
wird, ist dies nicht beschränkend, und es ist ebenso möglich, den Fallschacht selbst
durch geeignete Antriebsmittel zu bewegen. So kann beispielsweise der Fallschacht
61 rotationssymmetrisch ausgestaltet sein und durch entsprechende Antriebsmittel in
eine Rotationsbewegung versetzt werden, so dass sich die Innenwand des Fallschachts
61 mit Bezug zum Abstreifelement 62 bewegt. Das Abstreifelement 62 kann dabei durch
entsprechende erste und zweite Führungseinrichtungen ortsfest gehalten werden, während
sich die Innenwand an dem Abstreifelement 62 vorbei bewegt. Auch ist es möglich, ein
bewegliches Abstreifelement 62 mit einem beweglichen Fallschacht zu 61 kombinieren.
[0148] Die Führungseinrichtungen können sowohl außerhalb als auch innerhalb des durch den
Fallschacht 61 aufgespannten Raumes angeordnet sein. Werden die Führungseinrichtungen
innerhalb des Fallschachts 61 angeordnet, können bevorzugt Abdeckungen vorgesehen
werden, um die Führungseinrichtungen vor einem Verschmutzen zu schützen, und/oder
zusätzliche Abstreifmittel, die beispielsweise an dem flexiblen Abstreifelement angeordnet
sein können, um die innerhalb des Fallschachts angeordneten Führungseinrichtungen
zu überstreifen und so zu reinigen.
[0149] Weiter kann die Fallschachtanordnung eine Temperiereinrichtung aufweisen zum Temperieren
einer oder mehrerer Innenwände auf eine Temperatur, die unterhalb einer Schwelle für
das Aushärten des Bindemittels liegt, bevorzugt unterhalb 70° C. (1443)
Bezugszeichenliste P1443:
| 1 |
Partikel |
44 |
Schaber |
| 2 |
Dosiervorrichtung |
45 |
Einfülltrichter |
| 3 |
Auflösevorrichtung |
|
|
| 4 |
Fallschacht |
50 |
Fallschachtanordnung |
| 5 |
Partikelvorhang |
51 |
Fallschacht |
| 6 |
Düse |
|
51 a Innenwand |
| 7 |
Mischvorrichtung |
52 |
Schaber |
| 8 |
Mischwerkzeuge |
53 |
Antriebsmittel |
| 9 |
Welle |
54 |
Schaber |
| 10 |
Fallschachtanordnung |
55 |
Antriebsmittel |
| |
|
|
|
| 20 |
Fallschachtanordnung |
60 |
Fallschachtanordnung |
| 21 |
Fallschacht |
61 |
Fallschacht |
| |
21x, a, b, c, d Innenwand |
|
61x, a, b, c, d Innenwand |
| 22 |
Abstreifelement |
62 |
Abstreifelement |
| 23 |
Tragelement |
63 |
Umlenkmittel |
| 24 |
Führungselement |
64 |
Spannmittel |
| |
|
65 |
Spannmittel |
| 30 |
Fallschachtanordnung |
66 |
Abstreifelement |
| 31 |
Fallschacht |
67 |
Umlenkmittel |
| |
31x, a, b, c, d Innenwand |
68 |
Führungsmittel |
| 32 |
Abstreifelement |
69 |
Führungselement |
| |
|
71 |
Abstreifkante |
| 40 |
Fallschachtanordnung |
72 |
Umlenkmittel |
| 41 |
Fallschacht |
73 |
Wickeleinrichtung |
| |
41x, a, b, c, d Innenwand |
74 |
Verfahrweg |
| 42 |
Schaber |
75 |
Hindernis |
| 43 |
Antriebsmittel |
76 |
Laufschiene |
1. Fallschachtanordnung (10; 20; 30; 40; 50; 60), insbesondere für eine Vorrichtung zur
Beleimung von Partikeln (1), die zumindest teilweise aus zur Herstellung von Werkstoffplatten
geeigneten Fasern und/oder Spänen bestehen, wobei die Fallschachtanordnung (10; 20;
30; 40; 50; 60)
einen Fallschacht (21; 31; 41; 51; 61), der einen Einlass zur Zuführung der Partikel
(1) und einen Auslass zur Abgabe der Partikel (1) aufweist und zumindest eine erste
Reinigungseinrichtung zum Reinigen zumindest einer Innenwand (21a ... 21 d) des Fallschachtes
(21; 31; 41; 51; 61) aufweist; dadurch gekennzeichnet, dass die Fallschachtanordnung (10; 20; 30; 40; 50; 60) weiter zumindest eine zweite Reinigungseinrichtung
zum Reinigen der zumindest einen ersten Reinigungseinrichtung aufweist.
2. Fallschachtanordnung (20; 30) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Reinigungseinrichtung als zumindest ein verfahrbares Tragelement (23x;
31 x) ausgestaltet ist, das relativ, insbesondere parallel, zu einer zugeordneten
ersten Innenwand (21 x; 31 x) des Fallschachts (21; 31) verfahrbar angeordnet ist,
wobei zumindest ein erstes Abstreifelement (22x; 32x) an dem verfahrbaren Tragelement
(23x; 31 x) angeordnet oder ausgebildet ist, derart, die zugeordnete Innenwand (21x;
31x) abzustreifen, wenn das verfahrbare Tragelement (23x; 31x) verfahren wird.
3. Fallschachtanordnung (20; 30) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das verfahrbare Tragelement (23x; 31 x) durch einen Spalt hindurchgehend angeordnet
ist, der zwischen zwei benachbarten Innenwänden (21 x) oder zwischen zwei Enden einer
Innenwand (21 x) ausgebildet ist.
4. Fallschachtanordnung (20; 30) nach einem der Ansprüche 2 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das verfahrbare Tragelement (23x; 31x) als eine Wand ausgebildet ist, mit einer Höhe,
die der abzustreifenden Höhe der zugeordneten Innenwand (21x; 31x) entspricht, wobei
bevorzugt das verfahrbare Tragelement (23x; 31 x) federelastisch ausgebildet ist.
5. Fallschachtanordnung (20) nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Reinigungseinrichtung zumindest ein zweites Abstreifelement (24x) aufweist,
wobei insbesondere das zweite Abstreifelement (24x) an einer Wandung oder einem Trageelement
(23x) angeordnet ist.
6. Fallschachtanordnung (30) nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das verfahrbare Tragelement als ein eine Innenwand (31 x) des Fallschachts (31) ausbildendes
Wandelement des Fallschachts (31) ausgebildet ist.
7. Fallschachtanordnung (30) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Fallschacht (31) mehrere Wandelemente aufweist, die jeweils bogenförmig ausgebildet
sind, wobei jedes Wandelement ein anderes Wandelement an dessen Außenseite teilweise
überlappt.
8. Fallschachtanordnung (40) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Reinigungseinrichtung zumindest einen ersten Schaber (42) aufweist, der
der zumindest einen Innenwand (41 a) zugeordnet ist; und
die zweite Reinigungseinrichtung zumindest einen zweiten Schaber (44) sowie Antriebsmittel
(43) aufweist zum Bewegen des zweiten Schabers (44) von einer Ruheposition entlang
einer im Wesentlichen zum ersten Schaber (42) parallelen Achse, derart, den ersten
Schaber (42) abzustreifen.
9. Fallschachtanordnung (50) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Reinigungseinrichtung zumindest einen ersten Schaber (52) aufweist, sowie
Antriebsmittel (53) zum Bewegen des ersten Schabers (52) von einer Ruheposition entlang
einer im Wesentlichen zu der zumindest einen Innenwand (51 a) parallelen Achse, derart,
die erste Innenwand (51 a) abzustreifen; und
die zweite Reinigungseinrichtung zumindest einen zweiten Schaber (54) sowie Antriebsmittel
(55) aufweist zum Bewegen des zweiten Schabers (44) von einer Ruheposition über den
in der Ruheposition positionierten ersten Schaber (52), derart, den ersten Schaber
(52) abzustreifen.
10. Fallschachtanordnung (60) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Reinigungseinrichtung zumindest ein flexibles Abstreifelement (62), insbesondere
ein endloses Abstreifelement (62), zum Reinigen der zumindest einen Innenwand (61
x) aufweist.
11. Fallschachtanordnung (60) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Fallschachtanordnung (60) weiter
eine erste Führungseinrichtung; und
eine zweite Führungseinrichtung aufweist,
wobei die erste Führungseinrichtung und die zweite Führungseinrichtung eingerichtet
sind, das zumindest eine Abstreifelement (62) zu halten und zu führen, derart, eine
Relativbewegung in tangentialer Richtung zu der zumindest einen Innenwand (61x) zwischen
dem Abstreifelement (62) und der zumindest einen Innenwand (61x) des Fallschachts
(61) zu erlauben, wobei weiter Antriebsmittel vorgesehen sind, die eingerichtet sind,
auf den Fallschacht (61), die erste Führungseinrichtung, die zweite Führungseinrichtung
und/oder das zumindest eine Abstreifelement (62) einzuwirken zur Erzeugung der Relativbewegung.
12. Fallschachtanordnung (60) nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, dass die erste und/oder die zweite Führungseinrichtung aufweist:
eine Mehrzahl von Führungsmitteln (68), insbesondere Führungsrollen oder
Führungszahnräder, und
ein endloses Führungselement (69), insbesondere ein endloses Führungsseil,
ein endloses Führungsband, ein endloser Führungsdraht oder eine endlose Führungskette,
welches beziehungsweise welche die Führungsmittel (68) umläuft, wobei das zumindest
eine flexible Abstreifelement (62) direkt oder über Haltemittel und/oder Umlenkmittel
(63, 72) an das endlose Führungselement (69) befestigt ist.
13. Fallschachtanordnung (60) nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das endlose Abstreifelement (62) mittels Umlenkmitteln (63, 67) so angeordnet ist,
dass es ein Wandelement des Fallschachts (61) umschließt, das die zumindest eine Innenwand
(61x) aufweist, wobei insbesondere das endlose Abstreifelement (62) so angeordnet
ist, dass es im Bereich der Innenwand (61x) innerhalb des Fallschachts (61) verlaufend
angeordnet ist.
14. Fallschachtanordnung (60) nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass Antriebsmittel vorgesehen sind, die eingerichtet sind, das zumindest eine flexible
Abstreifelement (62) in eine Hin- und Herbewegung in Richtung der Längserstreckung
des Abstreifelements (62) zu versetzen.
15. Fallschachtanordnung (60) nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Wickeleinrichtungen (73) vorgesehen sind, wobei das flexible Abstreifelement
(62) mit den Wickeleinrichtungen (73) verbunden ist, um von den Wickeleinrichtungen
(73) aufgewickelt und abgewickelt werden zu können.
16. Fallschachtanordnung (60) nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass Antriebsmittel vorgesehen sind, die eingerichtet sind, das endlose Abstreifelement
(62) in eine umlaufende Bewegung zu versetzen.
17. Fallschachtanordnung (60) nach einem der Ansprüche 10 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine endlose Abstreifelement (62) sich benachbart der zumindest einer
Innenwand (61 x) des Fallschachts (61) in einer im Wesentlichen horizontalen Richtung
erstreckt.
18. Fallschachtanordnung (60) nach einem der Ansprüche 10 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine endlose Abstreifelement (62) sich benachbart der zumindest einer
Innenwand (61 x) des Fallschachts (61) in einer im Wesentlichen vertikalen Richtung
erstreckt und/oder einer Form des Fallschachts (21; 31; 41; 51; 61) in vertikaler
Richtung entsprechend verläuft.
19. Fallschachtanordnung (60) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass weiter Spannmittel (64, 65) vorgesehen sind, die eingerichtet sind, so auf die erste
Führungseinrichtung und/oder die zweite Führungseinrichtung und/oder das zumindest
eine Abstreifelement (62) zu wirken, dass das zumindest eine Abstreifelement (62)
unter Spannung gehalten wird.
20. Fallschachtanordnung (60) nach einem der Ansprüche 10 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstreifelement (62) an der zweiten Reinigungseinrichtung vorbei verlaufend oder
durch die Reinigungseinrichtung hindurch verlaufend geführt ist.
21. Fallschachtanordnung (60) nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Reinigungseinrichtung als ein Fluidbad, eine Bürste, eine Abstreiferkante,
oder ein Abstreifzylinder ausgeführt ist Oder als ein im Verfahrweg (74) des zumindest
einen Abstreifelements (62) angeordnetes oder einbringbares Hindernis (75) ausgebildet
ist, wobei insbesonders bevorzugt das einbringbare Hindernis in einer die zumindest
eine Innenwand (61x) aufweisende Wandung des Fallschachts (61) angeordnet ist, wobei
das einbringbare Hindernis (75) zwischen einer ersten Stellung, in der das Hindernis
von der Innenwand (61x) in Richtung des Inneren des Fallschachts (61) vorsteht, und
einer zweiten Stellung, in der das Hindernis (75) nicht über die Innenwand (61x) in
Richtung des Inneren des Fallschachts (61) vorsteht, verstellbar ist.
22. Fallschachtanordnung (10; 20; 30; 40; 50; 60) nach einem der Ansprüche 2 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Abstreifelement (22x; 32x) und/oder das zweite Abstreifelement (24x; 32x)
und/oder der Schaber (42, 44) als Spachtelklinge, als Spatel, oder als Stab, insbesondere
Rundstab, ausgebildet ist.
23. Fallschachtanordnung (10; 20; 30; 40; 50; 60) nach einem der Ansprüche 2 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Abstreifelement (22x; 32x) und/oder das zweite Abstreifelement (24x; 32x)
und/oder das flexible Abstreifelement (62) als Seil, insbesondere Drahtseil, als Draht,
als Band oder als Kette ausgebildet ist.
1. A free-fall shaft arrangement (10; 20; 30; 40; 50; 60), especially for an apparatus
for gluing particles (1) which at least to some extent consist of fibres and/or chips
suitable for producing material boards, wherein the free-fall shaft arrangement (10;
20; 30; 40; 50; 60) comprises a free-fall shaft (21; 31; 41; 51; 61) having an inlet
for the feed of the particles (1) and an outlet for the discharge of the particles
(1), and at least one first cleaning device for cleaning at least one inner wall (21
a ... 21 d) of the free-fall shaft (21; 31; 41; 51; 61), characterized in that the free-fall shaft arrangement (10; 20; 30; 40; 50; 60) further comprises at least
one second cleaning device for cleaning the at least one first cleaning device.
2. A free-fall shaft arrangement (20; 30) according to claim 1, characterized in that the first cleaning device is formed as at least one movable support element (23x;
31x), which is movably arranged relative and especially parallel to an associated
first inner wall (21x; 31x) of the free-fall shaft (21; 31), wherein at least one
first stripping element (22x; 32x) is arranged or formed on the movable support element
(23x; 31 x), such that the associated inner wall (21x; 31x) is stripped off when the
movable support element (23x; 31x) is displaced.
3. A free-fall shaft arrangement (20; 30) according to claim 2, characterized in that the movable support element (23x; 31x) is arranged to pass through a gap which is
formed between two adjoining inner walls (21x) or between two ends of an inner wall
(21 x).
4. A free-fall shaft arrangement (20; 30) according to one of the claims 2 to 3, characterized in that the movable support element (23x; 31 x) is formed as a wall having a height which
corresponds to the height of the associated inner wall (21x; 31 x) to be stripped,
wherein the movable support element (23x; 31 x) is preferably formed in a resilient
manner.
5. A free-fall shaft arrangement (20) according to one of the claims 2 to 4, characterized in that the second cleaning device comprises at least one second stripping element (24x),
wherein especially the second stripping element (24x) is arranged on a wall or a support
element (23x).
6. A free-fall shaft arrangement (30) according to one of the claims 2 to 4, characterized in that the movable support element is formed as a wall element of the free-fall shaft (31)
which forms an inner wall (31 x) of the free-fall shaft (31).
7. A free-fall shaft arrangement (30) according to claim 6, characterized in that the free-fall shaft (31) comprises several wall elements which are each formed in
a curved manner, wherein each wall element partly overlaps another wall element on
its exterior side.
8. A free-fall shaft arrangement (40) according to claim 1, characterized in that the first cleaning device comprises at least one first scraper (42) which is associated
with the at least one inner wall (41 a), and the second cleaning device comprises
at least one second scraper (44) and drive means (43) for moving the second scraper
(44) from an idle position along an axis substantially parallel to the first scraper
(42), such that the first scraper (42) is stripped off.
9. A free-fall shaft arrangement (50) according to claim 1, characterized in that the first cleaning device comprises at least one first scraper (52) and drive means
(53) for moving the first scraper (52) from an idle position along an axis which is
substantially parallel to the at least one inner wall (51 a), such that the first
inner wall (51 a) is stripped off, and the second cleaning device comprises at least
one second scraper (54) and drive means (55) for moving the second scraper (44) from
an idle position over the first scraper (52) positioned in the idle position, such
that the first scraper (52) is stripped off.
10. A free-fall shaft arrangement (60) according to claim 1, characterized in that the first cleaning device comprises at least one flexible stripping element (62),
especially an endless stripping element (62), for cleaning the at least one inner
wall (61x).
11. A free-fall shaft arrangement (60) according to claim 10, characterized in that the free-fall shaft arrangement (60) further comprises a first guide device and a
second guide device, wherein the first guide device and the second guide device are
designed to retain and guide the at least one stripping element (62), such that a
relative movement is allowed in the tangential direction to the at least one inner
wall (61x) between the stripping element (62) and the at least one inner wall (61
x) of the free-fall shaft (61), wherein further drive means are provided which are
set up to act on the free-fall shaft (61), the first guide device, the second guide
device and/or the at least one stripping element (62) for generating the relative
movement.
12. A free-fall shaft arrangement (60) according to claim 11,
characterized in that the first and/or the second guide device comprises:
a plurality of guide means (68), especially guide rollers or guide gearwheels, and
an endless guide element (69), especially an endless guide cable, an endless guide
belt, an endless guide wire or an endless guide chain, which extend around the guide
means (68), wherein the at least one flexible stripping element (62) is fastened to
the endless guide element (69) directly or via holding means and/or deflecting means
(63, 72).
13. A free-fall shaft arrangement (60) according to one of the claims 10 to 12, characterized in that the endless stripping element (62) is arranged by means of deflecting means (63,
67) in such a way that it encloses a wall element of the free-fall shaft (61) having
the at least one inner wall (61 x), wherein especially the endless stripping element
(62) is arranged in such a way that it is arranged to extend in the region of the
inner wall (61 x) within the free-fall shaft (61).
14. A free-fall shaft arrangement (60) according to one of the claims 10 to 13, characterized in that drive means are provided which are designed to set the at least one flexible stripping
element (62) into a reciprocating motion in the direction of the longitudinal extension
of the stripping element (62).
15. A free-fall shaft arrangement (60) according to one of the claims 10 to 14, characterized in that two winding devices (73) are provided, wherein the flexible stripping element (62)
is connected to the winding devices (73) in order to allow being wound up on the winding
devices (73) or unwound therefrom.
16. A free-fall shaft arrangement (60) according to one of the claims 10 to 14, characterized in that drive means are provided which are designed to set the endless stripping element
(62) into a revolving motion.
17. A free-fall shaft arrangement (60) according to one of the claims 10 to 16, characterized in that the at least one endless stripping element (62) extends adjacent to the at least
one inner wall (61 x) of the free-fall shaft (61) in a substantially horizontal direction.
18. A free-fall shaft arrangement (60) according to one of the claims 10 to 17, characterized in that the at least one endless stripping element (62) extends adjacent to the at least
one inner wall (61 x) of the free-fall shaft (61) in a substantially vertical direction
and/or in a vertical direction according to a shape of the free-fall shaft (21; 31;
41; 51; 61).
19. A free-fall shaft arrangement (60) according to one of the preceding claims, characterized in that further tensioning means (64, 65) are provided, which are designed to act on the
first guide device and/or the second guide device and/or the at least one stripping
element (62) in such a way that the at least one stripping element (62) is held under
tension.
20. A free-fall shaft arrangement (60) according to one of the claims 10 to 19, characterized in that the stripping element (62) is guided to extend past the second cleaning device or
through the cleaning device.
21. A free-fall shaft arrangement (60) according to claim 20, characterized in that the second cleaning device is formed as a fluid bath, a brush, a stripping edge,
or a stripping cylinder, or as an obstruction (75) which is arranged in or can be
introduced into the path of displacement (74) of the at least one stripping element
(62), wherein the introducible obstruction is arranged in an especially preferred
manner in a wall of the free-fall shaft (61) which comprises an inner wall (61x),
wherein the introducible obstruction (75) is adjustable between a first position in
which the obstruction protrudes from the inner wall (61 x) in the direction of the
interior of the free-fall shaft (61) and a second position in which the obstruction
(75) does not protrude beyond the inner wall (61x) in the direction of the interior
of the free-fall shaft (61).
22. A free-fall shaft arrangement (10; 20; 30; 40; 50; 60) according to one of the claims
2 to 21, characterized in that the first stripping element (22x; 32x) and/or the second stripping element (24x;
32x) and/or the scraper (42, 44) is formed as a spatula blade, a spatula or a rod,
especially a round rod.
23. A free-fall shaft arrangement (10; 20; 30; 40; 50; 60) according to one of the claims
2 to 21, characterized in that the first stripping element (22x; 32x) and/or the second stripping element (24x;
32x) and/or the flexible stripping element (62) is formed as a cable, especially a
wire cable, as a wire, a belt or a chain.
1. Disposition de gaine de chute (10 ; 20 ; 30 ; 40 ; 50 ; 60), en particulier pour un
dispositif d'encollage de particules (1) composées au moins partiellement de fibres
et/ou de copeaux convenant pour la fabrication de panneaux de matériau, laquelle disposition
de gaine de chute (10 ; 20 ; 30 ; 40 ; 50 ; 60) comporte une gaine de chute (21 ;
31 ; 41 ; 51 ; 61) comportant une entrée pour l'arrivée des particules (1) et une
sortie pour l'extraction des particules (1) et au moins une première installation
de nettoyage pour le nettoyage d'au moins une paroi intérieure (21a ... 21d) de la
gaine de chute (21 ; 31 ; 41 ; 51 ; 61), caractérisée en ce que la disposition de gaine de chute (10 ; 20 ; 30 ; 40 ; 50 ; 60) comporte en outre
une deuxième installation de nettoyage pour le nettoyage de l'au moins une première
installation de nettoyage.
2. Disposition de gaine de chute (20 ; 30) selon la revendication 1, caractérisée en ce que la première installation de nettoyage est conformée comme un élément portant (23x
; 31 x) au moins partiellement mobile, qui est disposé de façon à pouvoir se déplacer
par rapport, et en particulier parallèlement, à une première paroi intérieure (21
x ; 31 x) associée de la gaine de chute (21 ; 31), au moins un premier élément racleur
(22x ; 32x) étant disposé ou formé sur l'élément portant mobile (23x ; 31x), de façon
à racler la paroi intérieure (21x ; 31x) associée quand l'élément portant mobile (23x
; 31 x) est déplacé.
3. Disposition de gaine de chute (20 ; 30) selon la revendication 2, caractérisée en ce que l'élément portant mobile (23x ; 31 x) est disposé de façon à traverser un interstice
formé entre deux parois intérieures (21x) voisines ou entre deux extrémités d'une
paroi intérieure (21x).
4. Disposition de gaine de chute (20 ; 30) selon l'une des revendications 2 à 3, caractérisée en ce que l'élément portant mobile (23x ; 31x) est conçu comme une paroi dont la hauteur correspond
à la hauteur à racler de la paroi intérieure (21x ; 31x) correspondante, l'élément
portant mobile (23x ; 31x) étant de préférence conçu pour être élastique.
5. Disposition de gaine de chute (20) selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisée en ce que la deuxième installation de nettoyage comporte au moins un deuxième élément racleur
(24x), lequel deuxième élément racleur (24x) est en particulier disposé sur une paroi
ou un élément portant (23x).
6. Disposition de gaine de chute (30) selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisée en ce que l'élément portant mobile est conformé comme un élément de paroi de la gaine de chute
(31) formant une paroi intérieure (31 x) de la gaine de chute (31).
7. Disposition de gaine de chute (30) selon la revendication 6, caractérisée en ce que la gaine de chute (31) comporte plusieurs éléments de paroi conformés chacun en arc
de cercle, chaque élément de paroi chevauchant partiellement un autre élément de paroi
sur le côté extérieur de celui-ci.
8. Disposition de gaine de chute (40) selon la revendication 1, caractérisée en ce que la première installation de nettoyage comporte au moins un premier racloir (42) associé
à l'au moins une paroi intérieure (41 a) ; et
la deuxième installation de nettoyage comporte au moins un deuxième racloir (44) et
des moyens d'entraînement (43) pour déplacer le deuxième racloir (44) à partir d'une
position de repos le long d'un axe sensiblement parallèle au premier racloir (42),
de façon à racler le premier racloir (42).
9. Disposition de gaine de chute (50) selon la revendication 1, caractérisée en ce que la première installation de nettoyage comporte au moins un premier racloir (52) ainsi
que des moyens d'entraînement (53) pour déplacer le premier racloir (52) à partir
d'une position de repos le long d'un axe sensiblement parallèle à l'au moins une paroi
intérieure (51 a), de façon à racler la première paroi intérieure (51 a) ; et
la deuxième installation de nettoyage comporte au moins un deuxième racloir (54) et
des moyens d'entraînement (55) pour déplacer le deuxième racloir (44) à partir d'une
position de repos par-dessus le premier racloir (52) positionné dans la position de
repos, de façon à racler le premier racloir (52).
10. Disposition de gaine de chute (60) selon la revendication 1, caractérisée en ce que la première installation de nettoyage comprend au moins un élément racleur (62) flexible,
en particulier un élément racleur (62) sans fin, pour nettoyer l'au moins une paroi
intérieure (61x).
11. Disposition de gaine de chute (60) selon la revendication 10, caractérisée en ce que la disposition de gaine de chute (60) comporte en outre
un premier dispositif de guidage et
un deuxième dispositif de guidage,
le premier dispositif de guidage et le deuxième dispositif de guidage étant disposés
de façon à retenir et à guider au moins un élément racleur (62) de façon à permettre
un mouvement relatif dans le sens tangent à l'au moins une paroi intérieure (61x)
entre l'élément racleur (62) et l'au moins une paroi intérieure (61 x) de la gaine
de chute (61), des moyens d'entraînement étant en outre prévus et disposés de façon
à agir sur la gaine de chute (61), le premier dispositif de guidage, le deuxième dispositif
de guidage et/ou l'au moins un élément racleur (62) afin de produire le mouvement
relatif.
12. Disposition de gaine de chute (60) selon la revendication 11,
caractérisée en ce que le premier et/ou le deuxième dispositif de guidage comportent :
plusieurs moyens de guidage (68), en particulier des galets de guidage ou des roues
dentées de guidage, et
un élément de guidage sans fin (69), en particulier un câble de guidage sans fin,
une courroie de guidage sans fin, un fil de guidage sans fin ou une chaîne de guidage
sans fin, qui fait le tour des moyens de guidage (68), l'au moins un élément racleur
flexible (62) étant fixé, directement ou par l'intermédiaire de moyens de fixation
et/ou de moyens de renvoi (63, 72), sur l'élément de guidage sans fin (69).
13. Disposition de gaine de chute (60) selon l'une des revendications 10 à 12, caractérisée en ce que l'élément racleur sans fin (62) est disposé au moyen de moyens de renvoi (63, 67)
de telle manière qu'il entoure un élément de paroi de la gaine de chute (61) comprenant
l'au moins une paroi intérieure (61x), l'élément racleur sans fin (62) étant en particulier
disposé de telle façon qu'il passe à l'intérieur de la gaine de chute (61) dans la
zone de la paroi intérieure (61x).
14. Disposition de gaine de chute (60) selon l'une des revendications 10 à 13, caractérisée en ce que sont prévus des moyens d'entraînement disposés de façon à imprimer à l'au moins un
élément racleur flexible (62) un mouvement de va-et-vient dans le sens de l'étendue
longitudinale de l'élément racleur (62).
15. Disposition de gaine de chute (60) selon l'une des revendications 10 à 14, caractérisée en ce que deux enrouleurs (73) sont prévus, l'élément racleur flexible (62) étant relié aux
enrouleurs (73) afin de pouvoir être enroulé et déroulé par les enrouleurs (73).
16. Disposition de gaine de chute (60) selon l'une des revendications 10 à 14, caractérisée en ce que sont prévus des moyens d'entraînement disposés de façon à imprimer un mouvement tournant
à l'élément racleur sans fin (62).
17. Disposition de gaine de chute (60) selon l'une des revendications 10 à 16, caractérisée en ce que l'au moins un élément racleur sans fin (62) s'étend au voisinage de l'au moins une
paroi intérieure (61 x) de la gaine de chute (61) dans un sens sensiblement horizontal.
18. Disposition de gaine de chute (60) selon l'une des revendications 10 à 17, caractérisée en ce que l'au moins un élément racleur sans fin (62) s'étend au voisinage de l'au moins une
paroi intérieure (61 x) de la gaine de chute (61) dans un sens sensiblement vertical
et/ou suit une forme de la gaine de chute (21 ; 31 ; 41 ; 51 ; 61) dans le sens vertical.
19. Disposition de gaine de chute (60) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que sont en outre prévus des moyens tendeurs (64, 65) disposés de façon à agir sur le
premier dispositif de guidage et/ou le deuxième dispositif de guidage et/ou l'au moins
un élément racleur (62) de façon à garder l'au moins un élément racleur (62) sous
tension.
20. Disposition de gaine de chute (60) selon l'une des revendications 10 à 19, caractérisée en ce que l'élément racleur (62) est guidé pour passer devant la deuxième installation de nettoyage
ou à travers l'installation de nettoyage.
21. Disposition de gaine de chute (60) selon la revendication 20, caractérisée en ce que la deuxième installation de nettoyage est conçue comme un bain de fluide, une brosse,
un bord racleur ou un cylindre racleur ou comme une chicane (75) disposée ou pouvant
être insérée dans le trajet de déplacement (74) de l'au moins un élément racleur (62),
la chicane qui peut être insérée étant de préférence disposée dans une paroi de la
gaine de chute (61) présentant l'au moins une paroi intérieure (61 x), la chicane
(75) qui peut être insérée pouvant être déplacée entre une première position dans
laquelle la chicane dépasse de la paroi intérieure (61 x) vers l'intérieur de la gaine
de chute (61) et une deuxième position dans laquelle la chicane (75) ne dépasse pas
au-delà de la paroi intérieure (61x) vers l'intérieur de la gaine de chute (61).
22. Disposition de gaine de chute (10; 20; 30; 40; 50; 60) selon l'une des revendications
2 à 21, caractérisée en ce que le premier élément racleur (22x ; 32x) et/ou le deuxième élément racleur (24x ; 32x)
et/ou le racloir (42, 44) sont conformés comme une lame de spatule, une spatule ou
un barreau, en particulier un barreau rond.
23. Disposition de gaine de chute (10; 20; 30; 40; 50; 60) selon l'une des revendications
2 à 21, caractérisée en ce que le premier élément racleur (22x ; 32x) et/ou le deuxième élément racleur (24x ; 32x)
et/ou l'élément racleur flexible (62) sont conformés comme un câble, en particulier
un câble métallique, comme un fil métallique, un ruban ou une chaîne.