| (19) |
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(11) |
EP 2 923 161 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.06.2017 Patentblatt 2017/26 |
| (22) |
Anmeldetag: 05.11.2013 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2013/072992 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2014/079676 (30.05.2014 Gazette 2014/22) |
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HAUSHALTSKÄLTEGERÄT MIT EINEM BETÄTIGUNGSMITTEL FÜR EINEN BEHÄLTERDECKEL
DOMESTIC REFRIGERATION APPLIANCE WITH ACTUATION MEANS FOR A CONTAINER LID
APPAREIL FRIGORIFIQUE MÉNAGER POURVU D'UN MOYEN D'ACTIONNEMENT POUR UN COUVERCLE DE
CONTENANT
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
23.11.2012 DE 102012221496
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.09.2015 Patentblatt 2015/40 |
| (73) |
Patentinhaber: BSH Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BORMANN, Marietta
89522 Heidenheim (DE)
- CIZIK, Herbert
73113 Ottenbach (DE)
- FINK,Jürgen
89547 Gerstetten (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 2 662 648 US-A- 5 458 186
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WO-A1-2011/026746
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Haushaltskältegerät, aufweisend einen wärmeisolierenden
Innenbehälter, der ausgebildet ist, wenigstens einen Lagerraum für Kältegut zu begrenzen,
einen im Innenbehälter gelagerten Kühlgutbehälter, der eine von oben zugängliche Öffnung
aufweist, und einen Behälterdeckel, der im Innenbehälter durch eine Lagerungsvorrichtung
gelagert ist, die ausgebildet ist, eine durch ein manuelles Betätigungsmittel verursachte
Linearbewegung des Behälterdeckels in einer Tiefenrichtung in eine Hubbewegung des
Behälterdeckels zum Öffnen und Schließen der Öffnung des Kühlgutbehälters umzusetzen.
[0002] WO 2011/026746 A1 offenbart ein Kältegerät mit einem Lagerraum und einer zwischen einer Anschlagstellung
im Lagerraum und einer aus dem Lagerraum herausgezogenen Stellung bewegbare, in der
Anschlagstellung von einen Deckel überdeckte Schale. Der Deckel und die Schale weisen
komplementäre Dichtflächen auf, die in der Anschlagstellung aufeinander aufliegen.
[0003] US 5,458,186 offenbart ein Kältegerät mit einem Kimchi-Behälter, der in einen äußeren Behälter
eingefügt ist und verschieblich geöffnet und verschlossen werden kann.
[0004] EP 2 662 648 A1 offenbart einen Kühlschrank, umfassend einen durch eine frontseitige Tür verschließbaren
Kühlraum und ein darin angeordnetes, bezogen auf die betriebsgemäße Aufstellposition
des Schranks oben offenes Behältnis, einen Deckel zum wahlweisen Verschließen des
Behältnisses, wobei der Deckel mittels Führungsmitteln in eine Verschlußposition und
eine Offenposition zur Bereitstellung eines Spaltes zwischen Deckel und Öffnungsrand
des Behälters verfahrbar oberhalb des Behältnisses geführt ist. Um die Regulierung
der Luftfeuchtigkeit innerhalb des Behältnisses weiter zu optimieren, ist im Deckel
ferner eine verschließbare Öffnung angeordnet.
[0005] Die
DE 10 2009 029 141 A1 beschreibt ein Kältegerät, insbesondere Haushaltskältegerät, mit einem Lagerraum
und einem von dem Lagerraum abgeteilten Behälter, wobei wenigstens ein Verschlussteil
des Behälters zwischen einer offenen und einer verschlossenen Stellung verstellbar
ist, und wobei der Behälter in der offenen Stellung des Verschlussteils mit einem
Hochdruckbereich und einem Niederdruckbereich des Lagerraums kommuniziert. Dabei ist
ein horizontal beweglich geführter Schieber vorgesehen, wobei der eine von einem Deckel
oder dem Schieber eine schräge Führungskontur und der andere ein mit der Führungskontur
zusammenwirkendes und relativ zur Führungskontur verschiebbares Element aufweist.
[0006] Die Aufgabe der Erfindung ist es, ein Haushaltskältegerät anzugeben, bei dem eine
manuelle Betätigung eines Behälterdeckels verbessert ist.
[0007] Die Aufgabe der Erfindung wird gelöst durch ein Haushaltskältegerät, aufweisend die
technischen Merkmale der unabhängigen Ansprüchen. Unter einer in Tiefenrichtung verstellbaren
Betätigungsfläche wird eine Außenoberfläche des manuellen Betätigungsmittels verstanden,
das manuell bewegt werden kann und zwar in einer Richtung, die durch die Erstreckung
des Lagerraums des Haushaltskältegeräts von einer vorderen Zugangsseite des Haushaltskältegeräts
zu einer Rückseite des Haushaltskältegeräts und zurück führt. Die Zugangsseite weist
im Allgemeinen das Kältegrätetürblatt auf. An der Rückseite des Haushaltskältegeräts
ist im Allgemeinen ein Verflüssiger einer Kältekreislaufvorrichtung außerhalb des
Lagerraums angeordnet. Die Tiefenrichtung stimmt also im Allgemeinen mit der geometrischen
Tiefe des Haushaltskältegeräts überein. Ein manuelles Bewegen kann durch einen oder
mehrere Finger einer Hand eines Benutzers erfolgen, in dem der Benutzer den einen
und die mehreren Finger auf die Betätigungsfläche aufsetzt und dadurch das Betätigungsmittel
bewegt. Die Betätigungsfläche führt dabei eine Verstellbewegung aus, die zumindest
teilweise eine Richtungskomponente in Tiefenrichtung aufweist. Die Betätigungsfläche
kann auch eine Verstellbewegung ausführen, die vollständig in Tiefenrichtung erfolgt.
[0008] Da vor allem bei so genannten No-Frost Haushaltskältegeräten die Luft tendenziell
entfeuchtet wird, trocknen Lebensmittel in unerwünschter Weise schneller aus, die
eine gewisse Feuchtigkeit zur Erhaltung des Nährwertes, des Geschmackes und der Struktur
brauchen. Um dies zu verhindern werden diese Lebensmittel in einem gesonderten Kühlgutbehältern,
wie beispielsweise einer Gemüsebox aufbewahrt, um sie von der regulären Luftzirkulation
zu isolieren. Da aber verschiedene Lebensmittel unterschiedliche Luftfeuchtigkeiten
zur optimalen Frischeerhaltung brauchen, soll auch ein Teil der durch Kondensation
und Transpiration des Lagergutes entstehenden Luftfeuchte wieder abgeführt werden.
Um dies zu ermöglichen, soll erfindungsgemäß ein manuell kontrollierbares, möglichst
umlaufend vollständiges Öffnen des Kühlgutbehälters erreicht werden.
[0009] Der Kühlgutbehälter wird mit einem Behälterdeckel verschlossen, der durch Verschieben
in eine Richtung beispielsweise über schiefe Ebenen in vertikaler und horizontaler
Richtung geöffnet bzw. geschlossen werden kann. Unter einer feststehenden Glasplatte
kann der Behälterdeckel mit seitlichen Rahmenleisten an Führungselementen gelagert
sein. In dem Behälterdeckel kann beispielsweise eine Nut, bzw. eine Aussparung oder
Steuerkurve eingebracht sein. An der feststehenden Glasplatte oder an einem Rahmen
befindet sich dann ein manuelles Betätigungsmittel, das beispielsweise mit einem Nocken
in die Aussparung oder Steuerkurve im Behälterdeckel eingreift. Es ist auch möglich
Steuerkurve und Nocken bzw. Betätigungszapfen zu vertauschen. Entsprechend der Steigung
der Führungsnut bzw. der Form der Aussparung wird beim Betätigen des Betätigungsmittels
der Behälterdeckel horizontal und vertikal bewegt. Dabei entsteht ein umlaufender
Spalt zwischen Behälterdeckel und Kühlgutbehälter.
[0010] Die Lagerungsvorrichtung, die ausgebildet ist, eine durch ein manuelles Betätigungsmittel
verursachte Linearbewegung des Behälterdeckels in einer Tiefenrichtung in eine Hubbewegung
des Behälterdeckels zum Öffnen und Schließen der Öffnung des Kühlgutbehälters umzusetzen,
kann beispielsweise gemäß
DE 10 2009 029 141 A1 ausgeführt sein.
[0011] Das manuelle Betätigungsmittel wird von einem an den Behälterdeckel angekoppelten
Stellrad gebildet, das in einer ersten Drehwinkelstellung den Behälterdeckel in eine
erste Deckelposition bewegt, in welcher die Öffnung des Kühlgutbehälters geöffnet
ist und der in einer zweiten Drehwinkelstellung den Behälterdeckel in eine zweite
Deckelposition bewegt, in welcher die Öffnung des Kühlgutbehälters geschlossen ist.
Eine Umfangsfläche des Stellrades führt dabei durch ein manuelles Betätigen eine Bewegung
aus, die einerseits eine Richtungskomponente senkrecht zur Tiefenrichtung aufweist,
also entweder nach links oder rechts gerichtet ist, gleichzeitig jedoch aufgrund der
Drehung andererseits eine Richtungskomponente in Tiefenrichtung aufweist, in dem den
manuell betätigte Abschnitt der Umfangsfläche des Stellrades nach hinten weggedreht
wird.
[0012] Das Stellrad kann wenigstens einen Achszapfen oder eine Achsnabe aufweisen, um deren
Drehachse das Stellrad zwischen seiner ersten und zweiten Drehwinkelstellung hin-
und herdrehbar gelagert ist, wobei das Stellrad in einem Abstand von dem Achszapfen
oder der Achsnabe einen Betätigungszapfen aufweist, der zum linearen Bewegen des Behälterdeckels
in eine Aussparung am Behälterdeckel eingreift. Mittels eines oder mehrerer Achszapfen
oder Achsnaben ist das Stellrad um seine Drehachse drehbar in dem Haushaltskältegerät
gelagert. Das Stellrad kann beispielsweise an einem Rahmen, einer Frontblende oder
an dem Glasfachboden drehbar gelagert sein. Aufgrund des in einem Abstand von dem
Achszapfen oder der Achsnabe angeordneten Betätigungszapfen kann das sich drehende
Stellrad eine Linearbewegung auf den Behälterdeckel übertragen. Die Drehung des Stellrades
wird also in eine Linearbewegung des Behälterdeckels in Tiefenrichtung umgesetzt.
[0013] Das Stellrad kann wenigstens einen Achszapfen oder eine Achsnabe aufweisen, um deren
Achse das Stellrad zwischen seiner ersten und zweiten Drehwinkelstellung hin- und
herdrehbar gelagert ist, wobei das Stellrad in einem Abstand von dem Achszapfen oder
der Achsnabe eine Aussparung aufweist, in die zum linearen Bewegen des Behälterdeckels
ein Betätigungszapfen des Behälterdeckels eingreift. In dieser Ausführungsform sind
also Betätigungszapfen und Aussparung von Stellrad und Behälterdeckel vertauscht.
[0014] In allen erwähnten Ausführungen kann der Betätigungszapfen eine Mindestlänge aufweisen,
die eine variable Eintauchtiefe des Betätigungszapfen in die Aussparung erlaubt und
dabei einen Mindesteingriff des Betätigungszapfens in die Aussparung in den jeweiligen
Höhenlagen des Behälterdeckels sowohl in der ersten Deckelposition als auch in der
zweiten Deckelposition des Behälterdeckels sicherstellt. Die variable Eintauchtiefe
stellt sicher, dass trotz in der Höhe feststehendem Stellrad und sich in der Höhe
verstellbaren Behälterdeckel der Betätigungszapfen immer im Eingriff mit der Aussparung
ist, unabhängig davon, ob sich der Behälterdeckel gehoben oder gesenkt hat.
[0015] Das Stellrad kann generell eine die Betätigungsfläche des Stellrads bildende Umfangswand
aufweisen, die zum manuellen Betätigen mit einer Oberflächenstruktur versehen ist.
Die Betätigungsfläche kann mit einer Oberflächenstruktur beispielsweise in Form von
Rippen- oder Rändelstruktur versehen sein. Die Rippen- oder Rändelstruktur kann von
einer wellenförmigen Oberfläche der umfangsseitigen Mantelwand eines kreisscheibenförmigen
Stellkörpers gebildet werden. Durch manuelles Drehen des kreisscheibenförmigen Stellkörpers
wird die Betätigungsfläche von einer vorderen Stelle ausgehend nach links drehend
oder nach rechts drehend in eine hintere Stelle in Tiefenrichtung wegbewegt.
[0016] In allen erwähnten Ausführungen kann das Haushaltskältegerät eine Frontblende aufweisen,
in welcher das Stellrad zwischen seiner ersten und zweiten Drehwinkelstellung hin-
und herdrehbar gelagert ist. Die Frontblende kann in der Höhe zwischen dem Kühlgutbehälter
und einem Glasfachboden angeordnet sein. Die Frontblende kann in Tiefenrichtung einer
Vorderkante des Glasfachbodens und/oder der Vorderkante des Behälterdeckels vorgelagert
sein.
[0017] Die das Stellrad aufweisende Frontblende kann an einem oberhalb des Kühlgutbehälters
im Innenbehälter gelagerten Glasfachboden befestigt sein. Die das Stellrad aufweisende
Frontblende kann alternativ an einem oberhalb des Kühlgutbehälters im Innenbehälter
gelagerten Rahmen befestigt sein. Der Rahmen kann an Innenwänden des Innenbehälters
befestigt sein. Der Rahmen kann dabei die Lagerungsvorrichtung aufweisen, die ausgebildet
ist, eine durch ein manuelles Betätigungsmittel ausgeführte Linearbewegung des Behälterdeckels
in einer horizontalen Ebene in eine vertikale Hubbewegung des Behälterdeckels zum
Öffnen und Schließen der Öffnung des Kühlgutbehälters umzusetzen. Der Rahmen und die
Lagerungsvorrichtung können mehrteilig ausgeführt sein. Der Rahmen und die Lagerungsvorrichtung
können jedoch auch einteilig ausgeführt sein. Das manuelle Betätigungsmittel wird
alternativ zu einem Stellrad von einem an den Behälterdeckel angekoppelten Kippschalter
gebildet, der in einer ersten Kippschalterstellung den Behälterdeckel in eine erste
Deckelposition bewegt, in welcher die Öffnung des Kühlgutbehälters geöffnet ist und
der in einer zweiten Kippschalterstellung den Behälterdeckel in eine zweite Deckelposition
bewegt, in welcher die Öffnung des Kühlgutbehälters geschlossen ist. Der Kippschalter
kann eine manuell zu betätigende Schaltwippe aufweisen.
[0018] Der Kippschalter kann wenigstens einen Achszapfen oder eine Achsnabe aufweisen, um
deren Achse der Kippschalter zwischen seiner ersten und zweiten Kippschalterstellung
hin- und herwippbar gelagert ist, wobei der Kippschalter in einem Abstand von dem
Achszapfen oder der Achsnabe einen Betätigungszapfen aufweist, der zum linearen Bewegen
des Behälterdeckels in eine Aussparung am Behälterdeckel eingreift. Mittels eines
oder mehrerer Achszapfen oder Achsnaben ist der Kippschalter um seine Kippachse hin-
und herwippbar in dem Haushaltskältegerät gelagert. Der Kippschalter kann beispielsweise
an einem Rahmen, einer Frontblende oder an dem Glasfachboden drehbar gelagert sein.
Aufgrund des in einem Abstand von dem Achszapfen oder der Achsnabe angeordneten Betätigungszapfen
kann der kippende Kippschalter eine Linearbewegung auf den Behälterdeckel übertragen.
Die Kippung des Kippschalters wird also in eine Linearbewegung des Behälterdeckels
in Tiefenrichtung umgesetzt.
[0019] Der Kippschalter kann wenigstens einen Achszapfen oder eine Achsnabe aufweisen, um
deren Achse der Kippschalter zwischen seiner ersten und zweiten Kippschalterstellung
hin- und herwippbar gelagert ist, wobei der Kippschalter in einem Abstand von dem
Achszapfen oder der Achsnabe eine Aussparung aufweist, in die zum linearen Bewegen
des Behälterdeckels ein Betätigungszapfen des Behälterdeckels eingreift. In dieser
Ausführungsform sind also Betätigungszapfen und Aussparung von Stellrad und Behälterdeckel
vertauscht.
[0020] In allen erwähnten Ausführungen kann der Betätigungszapfen eine Mindestlänge aufweisen,
die eine variable Eintauchtiefe des Betätigungszapfen in die Aussparung erlaubt und
dabei einen Mindesteingriff des Betätigungszapfens in die Aussparung in den jeweiligen
Höhenlagen des Behälterdeckels sowohl in der ersten Deckelposition als auch in der
zweiten Deckelposition des Behälterdeckels sicherstellt. Die variable Eintauchtiefe
stellt sicher, dass trotz in der Höhe feststehendem Kippschalter und sich in der Höhe
verstellbaren Behälterdeckel der Betätigungszapfen immer im Eingriff mit der Aussparung
ist, unabhängig davon, ob sich der Behälterdeckel gehoben oder gesenkt hat.
[0021] Die den Kippschalter aufweisende Frontblende kann an einem oberhalb des Kühlgutbehälters
im Innenbehälter gelagerten Glasfachboden befestigt sein. Alternativ kann die den
n Kippschalter aufweisende Frontblende an einem oberhalb des Kühlgutbehälters im Innenbehälter
gelagerten Rahmen befestigt sein. Der Rahmen kann dabei die Lagerungsvorrichtung aufweisen,
die ausgebildet ist, eine durch ein manuelles Betätigungsmittel ausgeführte Linearbewegung
des Behälterdeckels in einer horizontalen Ebene in eine vertikale Hubbewegung des
Behälterdeckels zum Öffnen und Schließen der Öffnung des Kühlgutbehälters umzusetzen.
[0022] In allen erwähnten Ausführungen kann das Haushaltskältegerät auch eine alternative
Frontblende aufweisen, in welcher der Kippschalter zwischen seiner ersten und zweiten
Kippschalterstellung hin- und herwippbar gelagert ist. Die alternative Frontblende
kann bündig in die beispielsweise deutlich größer gestaltete Frontblende eingesetzt
sein. Das manuelle Betätigungsmittel wird alternativ zu einem Stellrad oder einem
Kippschalter von einem an den Behälterdeckel angekoppelten Drucktastenschalter gebildet,
der in einem gedrückten Zustand einer ersten Betätigungsfläche des Drucktastenschalters
den Behälterdeckel in eine erste Deckelposition bewegt, in welcher die Öffnung des
Kühlgutbehälters geöffnet ist und der in einem gedrückten Zustand einer zweiten Betätigungsfläche
des Drucktastenschalters den Behälterdeckel in eine zweite Deckelposition bewegt,
in welcher die Öffnung des Kühlgutbehälters geschlossen ist.
[0023] Dabei kann mit dem Drucktastenschalter eine Kopplungseinrichtung verbunden sein,
die ausgebildet ist, durch Drücken der zweiten Betätigungsfläche die erste Betätigungsfläche
in ihre Ausgangsstellung zu bewegen. Außerdem kann die Kopplungseinrichtung ausgebildet
sein, durch Drücken der ersten Betätigungsfläche die zweite Betätigungsfläche in ihre
Ausgangsstellung zu bewegen. Durch die Kopplungseinrichtung können die beiden Betätigungsflächen
also in Art von klassischen Radiotasten immer nur alternativ aus der Frontblende vorstehen.
[0024] Die Kopplungseinrichtung kann generell einen um eine zwischen der ersten Betätigungsfläche
und der zweiten Betätigungsfläche angeordnete Schwenkachse gelagerten Hebel aufweisen,
der einen ersten Hebelarm umfasst, der an einen ersten, die erste Betätigungsfläche
aufweisenden Tastkörper angekoppelt ist und einen zweiten Hebelarm umfasst, der an
einen zweiten, die zweite Betätigungsfläche aufweisenden Tastkörper angekoppelt ist.
[0025] Der Drucktastenschalter, insbesondere der die erste Betätigungsfläche aufweisende
Tastkörper oder der die zweite Betätigungsfläche aufweisende zweite Tastkörper kann
ein Betätigungsglied aufweisen, das zum linearen Bewegen des Behälterdeckels aufgrund
eines Betätigens der ersten Betätigungsfläche bzw. der zweiten Betätigungsfläche mit
einem korrespondierenden Gegenglied gekoppelt ist, das mit dem Behälterdeckel verbunden
ist.
[0026] In allen erwähnten Ausführungen kann das Haushaltskältegerät eine Frontblende aufweisen,
in welcher der Drucktastenschalter gelagert ist. Die den Drucktastenschalter aufweisende
Frontblende kann an einem oberhalb des Kühlgutbehälters im Innenbehälter gelagerten
Glasfachboden befestigt sein. Die den Drucktastenschalter aufweisende Frontblende
kann alternativ an einem oberhalb des Kühlgutbehälters im Innenbehälter gelagerten
Rahmen befestigt sein. Der Rahmen kann dabei die Lagerungsvorrichtung aufweisen, die
ausgebildet ist, eine durch ein manuelles Betätigungsmittel ausgeführte Linearbewegung
des Behälterdeckels in einer horizontalen Ebene in eine vertikale Hubbewegung des
Behälterdeckels zum Öffnen und Schließen der Öffnung des Kühlgutbehälters umzusetzen.
[0027] Verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung sind exemplarisch in den beigefügten
schematischen Zeichnungen dargestellt.
[0028] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht eines Haushaltskältegeräts mit mehreren Kühlgutbehältern
und Fachböden,
- Fig. 2
- eine perspektivische Teilansicht eines erfindungsgemäßen Behälterdeckels und einer
Lagerungsvorrichtung;
- Fig. 3
- eine perspektivische Vorderansicht einer ersten Ausführungsform eines Betätigungsmittels
mit einem Stellrad;
- Fig. 4
- eine perspektivische Hinteransicht des Stellrads gemäß Fig. 3 mit einer dargestellten
Ankoppelung des Stellrads an den Behälterdeckel;
- Fig. 5
- eine perspektivische Vorderansicht einer zweiten Ausführungsform eines Betätigungsmittels
mit einem Kippschalter;
- Fig. 6
- eine perspektivische Hinteransicht des Kippschalters gemäß Fig. 5 mit einer dargestellten
Ankoppelung des Kippschalters an den Behälterdeckel;
- Fig. 7
- eine perspektivische Vorderansicht einer dritten Ausführungsform eines Betätigungsmittels
mit einem Drucktastenschalter; und
- Fig. 8
- eine perspektivische Hinteransicht des Drucktastenschalters gemäß Fig. 7 mit einer
dargestellten Ankoppelung des Drucktastenschalters an den Behälterdeckel.
[0029] Ein in Fig. 1 beispielhaft dargestelltes Haushaltskältegerät 1 weist einen Korpus
2 mit einem Innenbehälter 3 auf. Der Innenbehälter 3 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel
in einen oben angeordneten Kühlraum 4 und einen unten angeordneten Gefrierraum 5 aufgeteilt
sein. Der Kühlraum 4 dient im Allgemeinen zum frostfreien Kühlen von Kühlgut vorzugsweise
bei Temperaturen zwischen plus 4 und plus 8 Grad Celsius. Der Kühlraum 4 kann jedoch
auch als Null-Grad-Fach, insbesondere zum Frischhalten von Obst oder Gemüse ausgebildet
sein. Der Kühlraum 4 ist bei geöffneter Kühlraumtür 6 zugänglich. Der Gefrierraum
5 dient im Allgemeinen zum Tiefgefrieren von Gefriergut bei ca. minus 18 Grad Celsius.
Der Gefrierraum 5 ist bei geöffneter Gefrierraumtür 7 zugänglich. In dem Kühlraum
4 ist ein Kühlgutbehälter 8 ausziehbar gelagert, der mittels eines über dem Kühlgutbehälter
8 gelagerten Behälterdeckel 9 verschließbar ist. Über dem Behälterdeckel 9 kann, wie
dargestellt, ein Glasfachboden 10 gelagert sein.
[0030] In der Fig. 2 ist ein beispielhafter Behälterdeckel 9 in einer perspektivischen Schnittdarstellung
mit einer Lagerungsvorrichtung 11 gezeigt.
[0031] Der Behälterdeckel 9 ist im Innenbehälter 3 durch die Lagerungsvorrichtung 11 in
Pfeilrichtung P1 heb- und senkbar gelagert. Dazu weist der Behälterdeckel 9 Tragarme
12 auf, mittels derer der Behälterdeckel 9 an zwei seitlichen Schienen 13, die an
gegenüberliegenden Innenwänden des Innenbehälters 3 befestigt sind, höhenverstellbar
gelagert ist. Die Schiene 13 weist dazu eine Tragleiste 14 auf, die mit einer vorderen
Vertiefung 15a und mit einer hinteren Vertiefung 15b versehen ist. In einer unteren,
die Öffnung des Kühlgutbehälters 8 verschließenden Stellung des Behälterdeckels 9
liegen die Tragarme 12 des Behälterdeckels 9 genau in diesen Vertiefungen 15a, 15b.
Wird nun der Behälterdeckel 9 in Tiefenrichtung, die durch den Pfeil P2 definiert
ist, nach hinten bewegt, so gleiten die Tragarme 12 aus den Vertiefungen 15a, 15b
heraus und auf die höher liegende Tragleiste 14 hinauf. So wird der Behälterdeckel
9 durch eine horizontale Linearbewegung in Tiefenrichtung simultan angehoben, d.h.
der Behälterdeckel 9 führt eine Hubbewegung aus. In einer angehobenen Position des
Behälterdeckels 9, in der die Tragarme 12 aus den Vertiefungen 15a, 15b herausbewegt
und auf die höher liegende Tragleiste 14 hinaufbewegt ist, befindet sich der Behälterdeckel
9 in einer die Öffnung des Kühlgutbehälters 8 geöffneten Stellung.
[0032] Die Lagerungsvorrichtung 11 kann mit einem Rahmen 16 verbunden sein. Der Rahmen 16
kann die Lagerungsvorrichtung 11 an gegenüberliegenden Innenwänden des Innenbehälters
3 befestigen. Der Rahmen 16 kann, wie in Fig. 2 gezeigt eine Frontblende 17 aufweisen
an der ein manuelles Betätigungsmittel 18 gelagert ist. Das manuelle Betätigungsmittel
18 weist wenigstens eine Betätigungsfläche 19 mit einer Oberflächenstruktur 19a auf.
[0033] Das Betätigungsmittel 18 ist generell ausgebildet, eine durch ein manuelles Betätigungsmittel
18 verursachte Linearbewegung des Behälterdeckels 9 in der Tiefenrichtung P2 in eine
Hubbewegung P1 des Behälterdeckels 9 zum Öffnen und Schließen der Öffnung des Kühlgutbehälters
8 umzusetzen, wobei das manuelle Betätigungsmittel 18 eine in Tiefenrichtung P2 verstellbare
Betätigungsfläche 19 aufweist.
[0034] Die Fig. 3 zeigt die erste Ausführungsform eines Betätigungsmittels 18 in Art eines
Stellrades 18a. Das Stellrad 18a weist in der dargestellten Ausführungsform einen
kreisscheibenförmigen Stellkörper 20 mit einer Drehachse 21 auf. Eine umfangsseitige
Mantelwand des kreisscheibenförmigen Stellkörpers 20 weist die Betätigungsfläche 19
auf bzw. bildet die Betätigungsfläche 19. Die Betätigungsfläche 19 kann, wie dargestellt,
mit einer Oberflächenstruktur 19a beispielsweise in Form von Rippen- oder Rändelstruktur
versehen sein. Die Rippen- oder Rändelstruktur kann von einer wellenförmigen Oberfläche
der umfangsseitigen Mantelwand des kreisscheibenförmigen Stellkörpers 20 gebildet
werden. Durch manuelles Drehen des kreisscheibenförmigen Stellkörpers 20 wird die
Betätigungsfläche 19 von einer vorderen Stelle ausgehend nach links drehend oder nach
rechts drehend in eine hintere Stelle in Tiefenrichtung (Pfeil P2) wegbewegt.
[0035] Das Stellrad 18a weist im dargestellten Ausführungsbeispiel einen exzentrisch zur
Drehachse 21 angeordneten Betätigungszapfen 22 auf. Das Stellrad 18a selbst ist um
die Drehachse 21 zwischen seiner ersten und zweiten Drehwinkelstellung hin- und herdrehbar
gelagert, wobei das Stellrad 18a wenigstens einen Achszapfen oder eine Achsnabe aufweist,
durch welche das Stellrad 18a an dem Rahmen 16 bzw. an der Frontblende 17 drehbar
gelagert ist.
[0036] Um das Stellrad 18a an den Behälterdeckel 9 anzukoppeln, taucht der Betätigungszapfen
22 in eine Aussparung 23 am Behälterdeckel 9 ein. Die Aussparung 23 kann beispielsweise
von einem Langloch in der Oberfläche des Behälterdeckels 9 gebildet werden, oder wie
in Fig. 4 gezeigt, von einem Vorsprung 24 gebildet werden, der sich von der Oberfläche
des Behälterdeckels 9 nach oben in Richtung des Stellrads 18a wegerstreckt und der
die Aussparung 23 beinhaltet. Die Aussparung 23 kann sich dabei in etwa diagonal auf
dem Behälterdeckel 9 erstrecken, so dass einerseits der Betätigungszapfen 22 in Tiefenrichtung
weitgehend spielfrei geführt ist, andererseits eine aufgrund der Drehung des Stellrads
18a vollzogene seitliche Bewegung des Betätigungszapfens 22 ungehindert möglich ist.
[0037] Aufgrund der dargestellten Ankopplung des Betätigungszapfens 22 des Stellrads 18a
an die Aussparung 23 bzw. den Vorsprung 24 mit der Aussparung 23 kann das Stellrad
18a bei einem manuellen Drehen in eine erste Drehwinkelstellung den Behälterdeckel
9 in eine erste Deckelposition bewegt, in welcher die Öffnung des Kühlgutbehälters
8 geöffnet ist und bei einem manuellen Drehen in eine zweite Drehwinkelstellung den
Behälterdeckel 9 in eine zweite Deckelposition bewegen, in welcher die Öffnung des
Kühlgutbehälters 8 geschlossen ist.
[0038] Dabei kann, wie in Fig. 4 dargestellt, der Betätigungszapfen 22 eine Mindestlänge
aufweisen, die eine variable Eintauchtiefe des Betätigungszapfen 22 in die Aussparung
23 erlaubt und dabei einen Mindesteingriff des Betätigungszapfens 22 in die Aussparung
23 in den jeweiligen Höhenlagen des Behälterdeckels 9 sowohl in der ersten Deckelposition
als auch in der zweiten Deckelposition des Behälterdeckels 9 sicherstellt.
[0039] In der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform weist das Haushaltskältegerät 1 die
Frontblende 17 auf, in welcher das Stellrad 18a zwischen seiner ersten und zweiten
Drehwinkelstellung hin- und herdrehbar gelagert ist. Die das Stellrad 18a aufweisende
Frontblende 17 kann an einem oberhalb des Kühlgutbehälters 8 im Innenbehälter 3 gelagerten
Glasfachboden 10 (Fig. 1) befestigt sein. Die das Stellrad 18a aufweisende Frontblende
17 kann alternativ an einem oberhalb des Kühlgutbehälters 8 im Innenbehälter 3 gelagerten
Rahmen 16 (Fig. 2) befestigt sein.
[0040] Die Fig. 5 und Fig. 6 zeigen eine alternative Ausführungsform eines manuellen Betätigungsmittels
18, das statt einem Stellrad 18a von einem an den Behälterdeckel 9 angekoppelten Kippschalter
18b gebildet wird. Der Kippschalter 18b bewegt in einer ersten Kippschalterstellung
den Behälterdeckel 9 in eine erste Deckelposition, in welcher die Öffnung des Kühlgutbehälters
8 geöffnet ist und in einer zweiten Kippschalterstellung den Behälterdeckel 9 in eine
zweite Deckelposition, in welcher die Öffnung des Kühlgutbehälters 8 geschlossen ist.
[0041] Der Kippschalter 18b kann wenigstens eine Achsnabe oder, wie in Fig. 6 dargestellt,
einen Achszapfen 25 aufweisen, um dessen Achse der Kippschalter 18b zwischen seiner
ersten und zweiten Kippschalterstellung hin- und herwippbar gelagert ist. Der Kippschalter
18b weist außerdem in einem Abstand von dem Achszapfen 25 oder der Achsnabe einen
Betätigungszapfen 26 auf, der zum linearen Bewegen des Behälterdeckels 9 in die Aussparung
23 am Behälterdeckel 9 eingreift.
[0042] Der Kippschalter 18b weist als Betätigungsfläche 19 einen ersten reckeckigen Drückabschnitt
27a und in einem stumpfen Winkel dazu ausgerichteten zweiten reckeckigen Drückabschnitt
27b auf. Sowohl der erste reckeckige Drückabschnitt 27a, als auch der zweite reckeckige
Drückabschnitt 27b werden durch Drücken mittels eines Fingers einer Hand eines Benutzers
des Haushaltskältegeräts 1 in Tiefenrichtung bewegt, um den Behälterdeckel 9 wahlweise
zu öffnen oder zu schließen.
[0043] Das Haushaltskältegerät 1 kann dabei eine alternative Frontblende 17a aufweisen,
in welcher der Kippschalter 18b zwischen seiner ersten und zweiten Kippschalterstellung
hin- und herwippbar gelagert ist. Die alternative Frontblende 17a bildet insoweit
ein Gehäuseteil des Kippschalters 18b. Der Kippschalter 18b kann statt in der Frontblende
17 in der alternativen Frontblende 17a hin- und herwippbar gelagert sein und die alternative
Frontblende 17a kann formergänzend in eine Aussparung der Frontblende 17 eingesetzt
sein, wie dies in der Fig. 5 und Fig. 6 gezeigt ist.
[0044] Die den Kippschalter 18b aufweisende alternative Frontblende 17a kann an einem oberhalb
des Kühlgutbehälters 9 im Innenbehälter 3 gelagerten Glasfachboden 10 (Fig. 1) befestigt
sein. Alternativ kann die den Kippschalter 18b aufweisende Frontblende 17a an einem
oberhalb des Kühlgutbehälters 9 im Innenbehälter 3 gelagerten Rahmen 16 befestigt
sein.
[0045] Die Fig. 7 und Fig. 8 zeigen eine weitere alternative Ausführungsform eines manuellen
Betätigungsmittels 18, das statt von einem Stellrad 18a oder einem Kippschalter 18b
von einem an den Behälterdeckel 9 angekoppelten Drucktastenschalter 18c gebildet wird.
Der Drucktastenschalter 18c bewegt in einem gedrückten Zustand einer ersten Betätigungsfläche
28a den Behälterdeckel 9 in eine erste Deckelposition, in welcher die Öffnung des
Kühlgutbehälters 8 geöffnet ist und in einem gedrückten Zustand einer zweiten Betätigungsfläche
28b den Behälterdeckel 9 in eine zweite Deckelposition bewegt, in welcher die Öffnung
des Kühlgutbehälters 8 geschlossen ist.
[0046] Wie in Fig. 8 näher dargestellt weist der Drucktastenschalter 18c eine Kopplungseinrichtung
29 auf, die ausgebildet ist, durch Drücken der zweiten Betätigungsfläche 28b die erste
Betätigungsfläche 28a in ihre Ausgangsstellung zu bewegen. Außerdem kann aufgrund
der Kopplungseinrichtung 29 durch Drücken der ersten Betätigungsfläche 28a die zweite
Betätigungsfläche 28b in ihre Ausgangsstellung bewegt werden.
[0047] Die Kopplungseinrichtung 29 weist im dargestellten Ausführungsbeispiel einen um eine
zwischen der ersten Betätigungsfläche 28a und der zweiten Betätigungsfläche 28b angeordnete
Schwenkachse S gelagerten Hebel 30 auf. Der Hebel 30 weist einen ersten Hebelarm 31
auf, der an einen ersten, die erste Betätigungsfläche 28a aufweisenden Tastkörper
33 angekoppelt ist und einen zweiten Hebelarm 32 auf, der an einen zweiten, die zweite
Betätigungsfläche 28b aufweisenden Tastkörper 34 angekoppelt ist.
[0048] Im dargestellten Ausführungsbeispiel weist der die zweite Betätigungsfläche 28b aufweisende
zweite Tastkörper 34 dein Betätigungsglied 35 auf, das zum linearen Bewegen des Behälterdeckels
9 aufgrund eines Betätigens der ersten Betätigungsfläche 28a bzw. der zweiten Betätigungsfläche
28b mit einem korrespondierenden Gegenglied 36 gekoppelt ist, das mit dem Behälterdeckel
9 verbunden ist. Der Drucktastenschalter 18c ist in der Frontblende 17 des Haushaltskältegerät
1 gelagert.
BEZUGSZEICHEN LISTE
[0049]
- 1
- Haushaltskältegerät
- 2
- Korpus
- 3
- Innenbehälter
- 4
- Kühlraum
- 5
- Gefrierraum
- 6
- Kühlraumtür
- 7
- Gefrierraumtür
- 8
- Kühlgutbehälter
- 9
- Behälterdeckel
- 10
- Glasfachboden
- 11
- Lagerungsvorrichtung
- 12
- Tragarme
- 13
- Schiene
- 14
- Tragleiste
- 15a,15b
- Vertiefungen
- 16
- Rahmen
- 17
- Frontblende
- 17a
- alternative Frontblende
- 18
- Betätigungsmittel
- 18a
- Stellrad
- 18b
- Kippschalter
- 18c
- Drucktastenschalter
- 19
- Betätigungsfläche
- 19a
- Oberflächenstruktur
- 20
- Stellkörper
- 21
- Drehachse
- 22
- Betätigungszapfen
- 23
- Aussparung
- 24
- Vorsprung
- 25
- Achszapfen
- 26
- Betätigungszapfen
- 27a
- erster Drückabschnitt
- 27b
- zweiter Drückabschnitt
- 28a
- erste Betätigungsfläche
- 28b
- zweite Betätigungsfläche
- 29
- Kopplungseinrichtung
- 30
- Hebel
- 31
- erster Hebelarm
- 32
- zweiter Hebelarm
- 33
- erster Tastkörper
- 34
- zweiter Tastkörper
- 35
- Betätigungsglied
- 36
- Gegenglied
- S
- Schwenkachse
1. Haushaltskältegerät, aufweisend einen wärmeisolierenden Innenbehälter (3), der ausgebildet
ist, wenigstens einen Lagerraum für Kältegut zu begrenzen, einen im Innenbehälter
(3) gelagerten Kühlgutbehälter (8), der eine von oben zugängliche Öffnung aufweist,
und einen Behälterdeckel (9), der im Innenbehälter (3) durch eine Lagerungsvorrichtung
(11) gelagert ist, die ausgebildet ist, eine durch ein manuelles Betätigungsmittel
(18) verursachte Linearbewegung des Behälterdeckels (9) in einer Tiefenrichtung (P2)
in eine Hubbewegung (P1) des Behälterdeckels (9) zum Öffnen und Schließen der Öffnung
des Kühlgutbehälters (8) umzusetzen, wobei das manuelle Betätigungsmittel (18) eine
in Tiefenrichtung verstellbare, eine Außenoberfläche des manuellen Betätigungsmittels
(18) bildende Betätigungsfläche (19) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das manuelle Betätigungsmittel (18) von einem an den Behälterdeckel (9) angekoppelten
Stellrad (18a) gebildet wird, das in einer ersten Drehwinkelstellung den Behälterdeckel
(9) in eine erste Deckelposition bewegt, in welcher die Öffnung des Kühlgutbehälters
(8) geöffnet ist und der in einer zweiten Drehwinkelstellung den Behälterdeckel (9)
in eine zweite Deckelposition bewegt, in welcher die Öffnung des Kühlgutbehälters
(8) geschlossen ist.
2. Haushaltskältegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellrad (18a) wenigstens einen Achszapfen oder eine Achsnabe aufweist, um deren
Drehachse (21) das Stellrad (18a) zwischen seiner ersten und zweiten Drehwinkelstellung
hin- und herdrehbar gelagert ist und das Stellrad (18a) in einem Abstand von dem Achszapfen
oder der Achsnabe einen Betätigungszapfen (22) aufweist, der zum linearen Bewegen
des Behälterdeckels (9) in eine Aussparung (23) am Behälterdeckel (9) eingreift.
3. Haushaltskältegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellrad (18a) wenigstens einen Achszapfen oder eine Achsnabe aufweist, um deren
Drehachse (21) das Stellrad (18a) zwischen seiner ersten und zweiten Drehwinkelstellung
hin- und herdrehbar gelagert ist und das Stellrad (18a) in einem Abstand von dem Achszapfen
oder der Achsnabe eine Aussparung aufweist, in die zum linearen Bewegen des Behälterdeckels
(9) ein Betätigungszapfen des Behälterdeckels (9) eingreift.
4. Haushaltskältegerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungszapfen (22) eine Mindestlänge aufweist, die eine variable Eintauchtiefe
des Betätigungszapfen (22) in die Aussparung (23) erlaubt und dabei einen Mindesteingriff
des Betätigungszapfens (22) in die Aussparung (23) in den jeweiligen Höhenlagen des
Behälterdeckels (9) sowohl in der ersten Deckelposition als auch in der zweiten Deckelposition
des Behälterdeckels (9) sicherstellt.
5. Haushaltskältegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellrad (18a) eine die Betätigungsfläche (19, 19a) des Stellrads (18a) bildende
Umfangswand aufweist, die zum manuellen Betätigen mit einer Oberflächenstruktur (19a)
versehen ist.
6. Haushaltskältegerät, aufweisend einen wärmeisolierenden Innenbehälter (3), der ausgebildet
ist, wenigstens einen Lagerraum für Kältegut zu begrenzen, einen im Innenbehälter
(3) gelagerten Kühlgutbehälter (8), der eine von oben zugängliche Öffnung aufweist,
und einen Behälterdeckel (9), der im Innenbehälter (3) durch eine Lagerungsvorrichtung
(11) gelagert ist, die ausgebildet ist, eine durch ein manuelles Betätigungsmittel
(18) verursachte Linearbewegung des Behälterdeckels (9) in einer Tiefenrichtung (P2)
in eine Hubbewegung (P1) des Behälterdeckels (9) zum Öffnen und Schließen der Öffnung
des Kühlgutbehälters (8) umzusetzen, wobei das manuelle Betätigungsmittel (18) eine
in Tiefenrichtung verstellbare, eine Außenoberfläche des manuellen Betätigungsmittels
(18) bildende Betätigungsfläche (19) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das manuelle Betätigungsmittel (18) von einem an den Behälterdeckel (9) angekoppelten
Kippschalter (18b) gebildet wird, der in einer ersten Kippschalterstellung den Behälterdeckel
(9) in eine erste Deckelposition bewegt, in welcher die Öffnung des Kühlgutbehälters
(8) geöffnet ist und der in einer zweiten Kippschalterstellung den Behälterdeckel
(9) in eine zweite Deckelposition bewegt, in welcher die Öffnung des Kühlgutbehälters
(8) geschlossen ist.
7. Haushaltskältegerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Kippschalter (18b) wenigstens einen Achszapfen (25) oder eine Achsnabe aufweist,
um deren Achse der Kippschalter (18b) zwischen seiner ersten und zweiten Kippschalterstellung
hin- und herwippbar gelagert ist und der Kippschalter (18b) in einem Abstand von dem
Achszapfen (25) oder der Achsnabe einen Betätigungszapfen (26) aufweist, der zum linearen
Bewegen des Behälterdeckels (9) in eine Aussparung (23) am Behälterdeckel (9) eingreift.
8. Haushaltskältegerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Kippschalter (18b) wenigstens einen Achszapfen (25) oder eine Achsnabe aufweist,
um deren Achse der Kippschalter (18b) zwischen seiner ersten und zweiten Kippschalterstellung
hin- und herwippbar gelagert ist und der Kippschalter (18b) in einem Abstand von dem
Achszapfen (25) oder der Achsnabe eine Aussparung aufweist, in die zum linearen Bewegen
des Behälterdeckels (9) ein Betätigungszapfen des Behälterdeckels (9) eingreift.
9. Haushaltskältegerät nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungszapfen (26) eine Mindestlänge aufweist, die eine variable Eintauchtiefe
des Betätigungszapfen (26) in die Aussparung (23) erlaubt und dabei einen Mindesteingriff
des Betätigungszapfens (26) in die Aussparung (23) in den jeweiligen Höhenlagen des
Behälterdeckels (9) sowohl in der ersten Deckelposition als auch in der zweiten Deckelposition
des Behälterdeckels (9) sicherstellt.
10. Haushaltskältegerät, aufweisend einen wärmeisolierenden Innenbehälter (3), der ausgebildet
ist, wenigstens einen Lagerraum für Kältegut zu begrenzen, einen im Innenbehälter
(3) gelagerten Kühlgutbehälter (8), der eine von oben zugängliche Öffnung aufweist,
und einen Behälterdeckel (9), der im Innenbehälter (3) durch eine Lagerungsvorrichtung
(11) gelagert ist, die ausgebildet ist, eine durch ein manuelles Betätigungsmittel
(18) verursachte Linearbewegung des Behälterdeckels (9) in einer Tiefenrichtung (P2)
in eine Hubbewegung (P1) des Behälterdeckels (9) zum Öffnen und Schließen der Öffnung
des Kühlgutbehälters (8) umzusetzen, wobei das manuelle Betätigungsmittel (18) eine
in Tiefenrichtung verstellbare, eine Außenoberfläche des manuellen Betätigungsmittels
(18) bildende Betätigungsfläche (19) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das manuelle Betätigungsmittel (18) von einem an den Behälterdeckel (9) angekoppelten
Drucktastenschalter (18c) gebildet wird, der in einem gedrückten Zustand einer ersten
Betätigungsfläche (28a) des Drucktastenschalters (18c) den Behälterdeckel (9) in eine
erste Deckelposition bewegt, in welcher die Öffnung des Kühlgutbehälters (8) geöffnet
ist und der in einem gedrückten Zustand einer zweiten Betätigungsfläche (28b) des
Drucktastenschalters (18c) den Behälterdeckel (9) in eine zweite Deckelposition bewegt,
in welcher die Öffnung des Kühlgutbehälters (8) geschlossen ist.
11. Haushaltskältegerät nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch eine mit dem Drucktastenschalter (18c) verbundene Kopplungseinrichtung (29), die
ausgebildet ist, durch Drücken der zweiten Betätigungsfläche (28b) die erste Betätigungsfläche
(28a) in ihre Ausgangsstellung zu bewegen.
12. Haushaltskältegerät nach Anspruch 10 oder 11, gekennzeichnet durch eine mit dem Drucktastenschalter (18c) verbundene Kopplungseinrichtung (29), die
ausgebildet ist, durch Drücken der ersten Betätigungsfläche (28) die zweite Betätigungsfläche
(28b) in ihre Ausgangsstellung zu bewegen
13. Haushaltskältegerät nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungseinrichtung (29) einen um eine zwischen der ersten Betätigungsfläche
(28a) und der zweiten Betätigungsfläche (28b) angeordnete Schwenkachse (S) gelagerten
Hebel (30) aufweist, der einen ersten Hebelarm (31) umfasst, der an einen ersten,
die erste Betätigungsfläche (28a) aufweisenden Tastkörper (33) angekoppelt ist und
einen zweiten Hebelarm (32) umfasst, der an einen zweiten, die zweite Betätigungsfläche
(28b) aufweisenden Tastkörper (34) angekoppelt ist.
14. Haushaltskältegerät nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Drucktastenschalter (18c), insbesondere der die erste Betätigungsfläche (28a)
aufweisende Tastkörper (33) oder der die zweite Betätigungsfläche (28b) aufweisende
zweite Tastkörper (34) ein Betätigungsglied (35) aufweist, das zum linearen Bewegen
des Behälterdeckels (9) aufgrund eines Betätigens der ersten Betätigungsfläche (28a)
bzw. der zweiten Betätigungsfläche (28b) mit einem korrespondierenden Gegenglied (36)
gekoppelt ist, das mit dem Behälterdeckel (9) verbunden ist.
1. Domestic refrigeration appliance, having a heat-insulating internal container (3),
which is embodied to delimit at least one storage compartment for refrigerated goods,
a refrigerated goods container (8) supported in the internal container (3), which
has an opening that is accessible from above, and a container lid (9), which is supported
in the internal container (3) by a support apparatus (11) which is embodied to turn
a linear movement of the container lid (9), caused by a manual actuation means (18),
in a depth direction (P2) into a lifting movement (P1) of the container lid (9) in
order to open and close the opening of the refrigerated goods container (8), wherein
the manual actuation means (18) has an actuation surface (19) which can be adjusted
in the depth direction and forms an outer surface of the manual actuation means (18),
characterised in that the manual actuation means (18) is formed by a dial (18a) coupled to the container
lid (9), said dial, in a first rotary angle position, moving the container lid (9)
into a first lid position in which the opening of the refrigerated goods container
(8) is opened and which, in a second rotary angle position, moves the container lid
(9) into a second lid position in which the opening of the refrigerated goods container
(8) is closed.
2. Domestic refrigeration appliance according to claim 1, characterised in that the dial (18a) has at least one axle journal or a wheel spindle about the axis of
rotation (21) of which the dial (18a) is supported so as to be able to rotate to and
fro between its first and second rotary angle position and the dial (18a) has an actuation
pin (22) at a distance from the axle journal or the wheel spindle, which engages in
a recess (23) on the container lid (9) for linear movement of the container lid (9).
3. Domestic refrigeration appliance according to claim 1, characterised in that the dial (18a) has at least one axle journal or a wheel spindle, about the axis of
rotation (21) of which the dial (18a) is supported so as to be able to rotate to and
fro between its first and second rotary angle position and the dial (18a) has a recess
at a distance from the axle journal or the wheel spindle, into which an actuation
pin of the container lid (9) engages for linear movement of the container lid (9).
4. Domestic refrigeration appliance according to claim 2 or 3, characterised in that the actuation pin (22) has a minimum length, which permits a variable installed depth
of the actuation pin (22) into the recess (23) and thereby ensures a minimum engagement
of the actuation pin (22) into the recess (23) at the respective height positions
of the container lid (9) both in the first lid position and also in the second lid
position of the container lid (9).
5. Domestic refrigeration appliance according to one of claims 1 to 4, characterised in that the dial (18a) has a peripheral wall that forms the actuation surface (19, 19a) of
the dial (18a) and which, for manual actuation, is provided with a surface structure
(19a).
6. Domestic refrigeration appliance, having a heat-insulating internal container (3),
which is embodied to delimit at least one storage compartment for refrigerated goods,
a refrigerated goods container (8) supported in the internal container (3), which
has an opening that is accessible from above, and a container lid (9), which is supported
in the internal container (3) by a support apparatus (11) which is embodied to turn
a linear movement of the container lid (9), caused by a manual actuation means (18),
in a depth direction (P2) into a lifting movement (P1) of the container lid (9) in
order to open and close the opening of the refrigerated goods container (8), wherein
the manual actuation means (18) has an actuation surface (19) that can be adjusted
in the depth direction and forms an outer surface of the manual actuation means (18),
characterised in that the manual actuation means (18) is formed by a toggle switch (18b) coupled to the
container lid (9), said toggle switch, in a first toggle switch position, moving the
container lid (9) into a first lid position in which the opening of the refrigeration
goods container (8) is opened and which, in a second toggle switch position, moves
the container lid (9) into a second lid position in which the opening of the refrigerated
goods container (8) is closed.
7. Domestic refrigeration appliance according to claim 6, characterised in that the toggle switch (18b) has at least one axle journal (25) or a wheel spindle about
the axis of which the toggle switch (18b) is supported so as to be able to toggle
to and fro between its first and second toggle switch position and the toggle switch
(18b) has an actuation pin (26) at a distance from the axle journal (25) or the wheel
spindle, which engages in a recess (23) on the container lid (9) for linear movement
of the container lid (9).
8. Domestic refrigeration appliance according to claim 6, characterised in that the toggle switch (18b) has at least one axle journal (25) or a wheel spindle about
the axis of which the toggle switch (18b) is supported so as to be able to toggle
to and fro between its first and second toggle switch position and the toggle switch
(18a) has a recess at a distance from the axle journal (25) or the wheel spindle,
into which an actuation pin of the container lid (9) engages for linear movement of
the container lid (9).
9. Domestic refrigeration appliance according to claim 7 or 8, characterised in that the actuation pin (26) has a minimum length, which permits a variable installed depth
of the actuation pin (26) into the recess (23) and thereby ensures a minimum engagement
of the actuation pin (26) into the recess (23) at the respective height positions
of the container lid (9) both in the first lid position and also in the second lid
position of the container lid (9).
10. Domestic refrigeration appliance, having a heat-insulating internal container (3),
which is embodied to delimit at least one storage compartment for refrigerated goods,
a refrigerated goods container (8) supported in the internal container (3), which
has an opening that is accessible from above, and a container lid (9), which is supported
in the internal container (3) by a support apparatus (11) which is embodied to turn
a linear movement of the container lid (9), caused by a manual actuation means (18),
in a depth direction (P2) into a lifting movement (P1) of the container lid (9) in
order to open and close the opening of the refrigerated goods container (8), wherein
the manual actuation means (18) has an actuation surface (19) which can be adjusted
in the depth direction and forms an outer surface of the manual actuation means (18),
characterised in that the manual actuation means (18) is formed by a push-button switch (18c) coupled to
the container lid (9), said push-button switch in a pushed-in state of a first actuation
surface (28a) of the push-button switch (18c) moving the container lid (9) into a
first lid position in which the opening of the refrigerated goods container (8) is
opened and which, in a pushed-in state of a second actuation surface (28b) of the
push-button switch (18c), moves the container lid (9) into a second lid position in
which the opening of the refrigerated goods container (8) is closed.
11. Domestic refrigeration appliance according to claim 10, characterised by a coupling device (29) which is connected to the push-button switch (18c) and which
is embodied, when the second actuation surface (28b) is pushed, to move the first
actuation surface (28a) into its starting position.
12. Domestic refrigeration appliance according to claim 10 or 11, characterised by a coupling device (29) which is connected to the push-button switch (18c) and which
is embodied, when the first actuation surface (28) is pushed, to move the second actuation
surface (28b) into its starting position.
13. Domestic refrigeration appliance according to claim 11 or 12, characterised in that the coupling device (29) has a lever (30) supported about a pivot axis (S) arranged
between the first actuation surface (28a) and the second actuation surface (28b),
said lever comprising a first lever arm (31) which is coupled to a first sensor element
(33) having the first actuation surface (28a) and comprising a second lever arm (32),
which is coupled to a second sensor element (34) having the second actuation surface
(28a).
14. Domestic refrigeration appliance according to one of claims 10 to 13, characterised in that the push-button switch (18c), in particular the sensor element (33) having the first
actuation surface (28a) or the second sensor element (34) having the second actuation
surface (28b), has an actuation element (35), which, for linear movement of the container
lid (9) on account o fan actuation of the first actuation surface (28a) or the second
actuation surface (28b), is coupled to a corresponding counter element (36), which
is connected to the container lid (9).
1. Appareil frigorifique ménager, comprenant un contenant intérieur (3) thermo-isolant
qui est conçu pour délimiter au moins un espace de stockage pour produits réfrigérés,
un contenant de produits réfrigérés (8) logé dans le contenant intérieur (3) et qui
présente une ouverture accessible par le haut, et un couvercle de contenant (9) qui
est supporté dans le contenant intérieur (3) par un dispositif de support (11) conçu
pour convertir un mouvement linéaire du couvercle de contenant (9) provoqué par un
moyen d'actionnement manuel (18) en un mouvement de levage (P1) du couvercle de contenant
(9) dans la direction de la profondeur (P2) pour ouvrir et fermer l'ouverture du contenant
de produits réfrigérés (8), le moyen d'actionnement manuel (18) présentant une surface
d'actionnement (19) déplaçable dans la direction de la profondeur et formant une surface
extérieure du moyen d'actionnement manuel (18), caractérisé en ce que le moyen d'actionnement manuel (18) est formé par une molette de réglage (18a) couplée
au couvercle de contenant (9), qui, lorsqu'elle est dans une première position angulaire
de rotation, déplace le couvercle de contenant (9) dans une première position de couvercle
dans laquelle l'ouverture du contenant de produits réfrigérés (8) est ouverte et qui,
lorsqu'elle est dans une seconde position angulaire de rotation, déplace le couvercle
de contenant (9) dans une seconde position de couvercle dans laquelle l'ouverture
du contenant de produits réfrigérés (8) est fermée.
2. Appareil frigorifique ménager selon la revendication 1, caractérisé en ce que la molette de réglage (18a) présente au moins un tourillon ou un moyeu sur l'axe
de rotation (21) autour duquel la molette de réglage (18a) est montée de façon à pouvoir
tourner dans un sens et dans l'autre entre sa première et seconde positions angulaires
de rotation et, à une certaine distance du tourillon ou du moyeu, la molette de réglage
(18a) présente un doigt d'actionnement (22) qui s'engage dans un évidement (23) sur
le couvercle de contenant (9) pour assurer le mouvement linéaire du couvercle de contenant
(9).
3. Appareil frigorifique ménager selon la revendication 1, caractérisé en ce que la molette de réglage (18a) présente au moins un tourillon ou un moyeu sur l'axe
de rotation (21) autour duquel la molette de réglage (18a) est montée de façon à pouvoir
tourner dans un sens et dans l'autre entre sa première et seconde positions angulaires
de rotation et, à une certaine distance du tourillon ou du moyeu, la molette de réglage
(18a) présente un évidement dans lequel s'engage un doigt d'actionnement du couvercle
de contenant (9) pour assurer le mouvement linéaire du couvercle de contenant (9).
4. Appareil frigorifique ménager selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que le doigt d'actionnement (22) a une longueur minimale qui permet une profondeur variable
de pénétration du doigt d'actionnement (22) dans l'évidement (23) tout en assurant
un engagement minimal du doigt d'actionnement (22) dans l'évidement (23) dans les
positions en hauteur respectives du couvercle de contenant (9), aussi bien dans la
première position de couvercle que dans la seconde position de couvercle du couvercle
de contenant (9).
5. Appareil frigorifique ménager selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la molette de réglage (18a) présente une paroi périphérique formant la surface d'actionnement
(19, 19a) de la molette de réglage (18a) et qui est pourvue d'une structure de surface
(19a) pour l'actionnement manuel.
6. Appareil frigorifique ménager, comprenant un contenant intérieur (3) thermo-isolant
qui est conçu pour délimiter au moins un espace de stockage pour produits réfrigérés,
un contenant de produits réfrigérés (8) logé dans le contenant intérieur (3) et qui
présente une ouverture accessible par le haut, et un couvercle de contenant (9) qui
est supporté dans le contenant intérieur (3) par un dispositif de support (11) conçu
pour convertir un mouvement linéaire du couvercle de contenant (9) provoqué par un
moyen d'actionnement manuel (18) en un mouvement de levage (P1) du couvercle de contenant
(9) dans la direction de la profondeur (P2) pour ouvrir et fermer l'ouverture du contenant
de produits réfrigérés (8), le moyen d'actionnement manuel (18) présentant une surface
d'actionnement (19) déplaçable dans la direction de la profondeur et formant une surface
extérieure du moyen d'actionnement manuel (18), caractérisé en ce que le moyen d'actionnement manuel (18) est formé par un interrupteur à bascule (18b)
couplé au couvercle de contenant (9), qui, dans une première position d'interrupteur
à bascule, déplace le couvercle de contenant (9) dans une première position de couvercle
dans laquelle l'ouverture du contenant de produits réfrigérés (8) est ouverte et qui,
dans une seconde position d'interrupteur à bascule, déplace le couvercle de contenant
(9) dans une seconde position de couvercle dans laquelle l'ouverture du contenant
de produits réfrigérés (8) est fermée.
7. Appareil frigorifique ménager selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'interrupteur à bascule (18b) présente au moins un tourillon (25) ou un moyeu sur
l'axe autour duquel l'interrupteur à bascule (18b) est monté de façon à pouvoir basculer
dans un sens et dans l'autre entre sa première et seconde positions d'interrupteur
à bascule et, à une certaine distance du tourillon (25) ou du moyeu, l'interrupteur
à bascule (18b) présente un doigt d'actionnement (26) qui s'engage dans un évidement
(23) sur le couvercle de contenant (9) pour assurer le mouvement linéaire du couvercle
de contenant (9).
8. Appareil frigorifique ménager selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'interrupteur à bascule (18b) présente au moins un tourillon (25) ou un moyeu sur
l'axe autour duquel l'interrupteur à bascule (18b) est monté de façon à pouvoir basculer
dans un sens et dans l'autre entre sa première et seconde positions et, à une certaine
distance du tourillon (25) ou du moyeu, l'interrupteur à bascule (18b) présente un
évidement dans lequel s'engage un doigt d'actionnement du couvercle de contenant (9)
pour assurer le mouvement linéaire du couvercle de contenant (9).
9. Appareil frigorifique ménager selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que le doigt d'actionnement (26) a une longueur minimale qui permet une profondeur variable
de pénétration du doigt d'actionnement (26) dans l'évidement (23) tout en assurant
un engagement minimal du doigt d'actionnement (26) dans l'évidement (23) dans les
positions en hauteur respectives du couvercle de contenant (9), aussi bien dans la
première position de couvercle que dans la seconde position de couvercle du couvercle
de contenant (9).
10. Appareil frigorifique ménager, comprenant un contenant intérieur (3) thermo-isolant
qui est conçu pour délimiter au moins un espace de stockage pour produits réfrigérés,
un contenant de produits réfrigérés (8) logé dans le contenant intérieur (3) et qui
présente une ouverture accessible par le haut, et un couvercle de contenant (9) qui
est supporté dans le contenant intérieur (3) par un dispositif de support (11) conçu
pour convertir un mouvement linéaire du couvercle de contenant (9) provoqué par un
moyen d'actionnement manuel (18) en un mouvement de levage (P1) du couvercle de contenant
(9) dans la direction de la profondeur (P2) pour ouvrir et fermer l'ouverture du contenant
de produits réfrigérés (8), le moyen d'actionnement manuel (18) présentant une surface
d'actionnement (19) déplaçable dans la direction de la profondeur et formant une surface
extérieure du moyen d'actionnement manuel (18), caractérisé en ce que le moyen d'actionnement manuel (18) est formé par un interrupteur à bouton-poussoir
(18c) couplé au couvercle de contenant (9), qui, lorsqu'une première surface d'actionnement
(28a) de l'interrupteur à bouton-poussoir (18c) est enfoncée, déplace le couvercle
de contenant (9) dans une première position de couvercle dans laquelle l'ouverture
du contenant de produits réfrigérés (8) est ouverte et qui, lorsqu'une seconde surface
d'actionnement (28b) de l'interrupteur à bouton-poussoir (18c) est enfoncée, déplace
le couvercle de contenant (9) dans une seconde position de couvercle dans laquelle
l'ouverture du contenant de produits réfrigérés (8) est fermée.
11. Appareil frigorifique ménager selon la revendication 10, caractérisé par un moyen de couplage (29) relié à l'interrupteur à bouton-poussoir (18c) et qui est
conçu pour déplacer la première surface d'actionnement (28a) dans sa position initiale
en appuyant sur la seconde surface d'actionnement (28b).
12. Appareil frigorifique ménager selon la revendication 10 ou 11, caractérisé par un moyen de couplage (29) relié à l'interrupteur à bouton-poussoir (18c) et qui est
conçu pour déplacer la seconde surface d'actionnement (28b) dans sa position initiale
en appuyant sur la première surface d'actionnement (28).
13. Appareil frigorifique ménager selon la revendication 11 ou 12, caractérisé en ce que le moyen de couplage (29) présente un levier (30) monté sur un axe de pivotement
(S) positionné entre la première surface d'actionnement (28a) et la seconde surface
d'actionnement (28b) et qui comprend un premier bras de levier (31), couplé à un premier
corps palpeur (33) présentant la première surface d'actionnement (28a), et un second
bras de levier (32), couplé à un second corps palpeur (34) présentant la seconde surface
d'actionnement (28b).
14. Appareil frigorifique ménager selon l'une des revendications 10 à 13, caractérisé en ce que l'interrupteur à bouton-poussoir (18c), en particulier le corps palpeur (33) présentant
la première surface d'actionnement (28a) ou le second corps palpeur (34) présentant
la seconde surface d'actionnement (28b), présente un élément d'actionnement (35) qui,
pour assurer le mouvement linéaire du couvercle de contenant (9) par un actionnement
de la première surface d'actionnement (28a) resp. de la seconde surface d'actionnement
(28b), est couplé à un élément opposé (36) correspondant, lequel est relié au couvercle
de contenant (9).
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