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EP 2 925 930 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.02.2017 Patentblatt 2017/05 |
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Anmeldetag: 28.09.2013 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2013/002921 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2014/063771 (01.05.2014 Gazette 2014/18) |
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VERFAHREN SOWIE VORRICHTUNG ZUM SCHLEIFEN VON SCHIENEN EINES GLEISES
METHOD AND DEVICE FOR GRINDING A RAIL OF A RAILROAD TRACK
PROCÉDÉ ET DISPOSITIF DE MEULAGE D'UN RAIL
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
24.10.2012 AT 11492012
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.10.2015 Patentblatt 2015/41 |
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Patentinhaber: Plasser & Theurer Export von Bahnbaumaschinen
Gesellschaft m.b.H. |
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1010 Wien (AT) |
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Erfinder: |
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- BUCHBERGER, Günther
A-4540 Bad Hall (AT)
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Entgegenhaltungen: :
EP-B1- 0 427 940
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US-A- 4 993 193
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zum Schleifen von Schienen
eines Gleises gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 bzw. Anspruch 6.
[0002] Aus
US 4 993 193 ist bereits ein durch Antriebsmotore in Rotation versetzbare Schleifwerkzeuge aufweisendes
Schleifaggregat bekannt. Jedem Antriebsmotor sind zwei an jedem Ende einer Motorwelle
angeordnete Schleifwerkzeuge zugeordnet. Diese Anordnung ist um eine parallel zu einer
Gleisebene verlaufende Achse verschwenkbar, sodass wahlweise eines der beiden Schleifwerkzeuge
zum Einsatz kommen kann.
[0003] Eine derartige Vorrichtung ist beispielsweise aus der
EP 0 427 940 B1 bekannt, bei der eine Anzahl von Schleifsteinen in Schienenlängsrichtung hintereinander
auf einem Träger befestigt ist. Dieser ist seinerseits höhenverstellbar mit einem
auf dem Gleis verfahrbaren Fahrgestellrahmen verbunden und anhand von Hydraulikzylindern
in eine Arbeitsposition absenkbar. Jedem Schleifstein ist zudem ein eigener Druckstempel
zugeordnet, der zum Andrücken an die Schiene bzw. zum periodischen Abheben der einzelnen
Schleifsteine in eine Ruhestellung dient, in der die nun freiliegende Schleiffläche
mittels eines Wasserstrahls vom die Poren des Steins verstopfenden Schleifschlamm
gereinigt wird.
[0004] FR 1 060 027 offenbart eine ähnliche Vorrichtung, bei der auch das Reinigen der Arbeitsfläche
der Schleifsteine durch kaltes Druckwasser beschrieben wird, wobei das Wasser gleichzeitig
der Kühlung an der Schleifstelle dient.
[0005] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt nun in der Schaffung eines Verfahrens
bzw. einer Vorrichtung der eingangs genannten Art, mit dem eine effiziente und zudem
kostengünstige Schienenbearbeitung möglich ist.
[0006] Diese Aufgabe wird erfihdungsgemäß mit einem Verfahren sowie einer Vorrichtung der
gattungsgemäßen Art durch die im Kennzeichen der Ansprüche 1 bzw 6 angeführten Merkmale
gelöst.
[0007] Eine mit diesen erfindungsgemäßen Merkmalen ausgestattete Schleifvorrichtung bietet
nun den Vorteil, dass auf sehr einfache Weise einer - die Schleifqualität und Effizienz
beeinträchtigenden - Verschmutzung der Arbeitsflächen der Schleifsteine vorgebeugt
werden kann. Dazu ist es gemäß dem beanspruchten Verfahren lediglich erforderlich,
die Schleifsteine in gewissen Abständen umzudrehen, wodurch der Abrieb durch die nun
in entgegengesetzter Richtung erfolgende Reibung quasi selbsttätig und mit nur minimalem
Arbeits- und Zeitaufwand vom Schleifstein entfernt wird. Der Drehantrieb schafft weiters
die vorteilhafte Möglichkeit einer ergonomisch besonders günstigen Fernbetätigung
des Umdrehvorgangs, der - gemäß den in den weiteren Ansprüchen geoffenbarten Merkmalen
- auch in besonders effizienter Weise während des Schleifbetriebs ohne Unterbrechung
desselben durchgeführt werden kann.
[0008] Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der Zeichnungsbeschreibung.
[0009] Im Folgenden wird die Erfindung anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen
näher beschrieben. Es zeigen:
[0010] Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
ausgestatteten Schienenschleifmaschine, Fig. 2 eine vergrößerte Ansicht der Vorrichtung,
und Fig. 3 und 4 eine Seitenansicht bzw. Draufsicht einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung.
[0011] Eine in Fig. 1 dargestellte Maschine 1 dient zum Schleifen von Schienen 2 eines Gleises
3 und ist auf diesem anhand von Schienenfahrwerken 4 in einer durch einen Pfeil 5
angedeuteten Arbeitsrichtung verfahrbar. Die Maschine 1 ist mit Fahr- bzw. Arbeitskabinen
6, einem Fahrantrieb 7 sowie einer Energiequelle 8 zur Versorgung der verschiedenen
(noch zu beschreibenden) Antriebe ausgestattet.
[0012] Im Bereich unterhalb eines Maschinenrahmens 9 sind zwischen den Schienenfahrwerken
4 zwei in Maschinenlängs- bzw. Arbeitsrichtung 5 hintereinander angeordnete Schleifeinheiten
10 zum Schleifen der Schienen 2 vorgesehen, die im Folgenden auch anhand der Fig.
2 genauer beschrieben werden.
[0013] Jede Schleifeinheit 10 weist einen sich über der zu bearbeitenden Schiene 2 in Maschinenlängsrichtung
erstreckenden Rahmen 11 auf, der endseitig über Spurkranzräder 12 auf dem Gleis 3
abstützbar und anhand von zwei Hydraulikantrieben 13 höhenverstellbar mit dem Maschinenrahmen
9 verbunden ist. Zwei weitere Verstellantriebe 14 ermöglichen eine vertikale Verstellung
des Rahmens 11 relativ zu den Spurkranzrädern 12 und damit relativ zu einer Gleisebene
15 bzw. einer Schienenlauffläche 16 der Schiene 2.
[0014] Auf dem Rahmen 11 sind eine Anzahl von in Maschinenlängsrichtung hintereinander angeordneten
Schleifsteinen 17 zu sehen, die in der (hier gezeigten) Arbeitsstellung auf der Schienenlauffläche
16 der Schiene 2 aufliegen und in einer kontinuierlichen Arbeitsbewegung in Arbeitsrichtung
5 über diese gezogen werden. Jeder Schleifstein 17 weist einen Drehantrieb 18 auf
und ist anhand dieses um eine vertikale, im Wesentlichen normal zur Gleisebene 15
verlaufende Achse 19 um 180° verdrehbar ausgebildet. Weiters kann jeder Schleifstein
17 auch mit einem eigenen Höhenverstellantrieb 20 verbunden sein, wobei Dreh- und
Höhenverstellantrieb 18 und 20 zweckmäßigerweise koaxial zur vertikalen Achse 19 angeordnet
sind.
[0015] Im Arbeitseinsatz wird die Schleifeinheit 10 mittels der Hydraulikantriebe 13 auf
die zu schleifende Schiene 2 abgesenkt. Danach erfolgt anhand der Verstellantriebe
14 das Zustellen der Schleifsteine 17, bis diese die Schienenlauffläche 16 kontaktieren.
Wenn die Schleifsteine 17 mit jeweils eigenen Höhenverstellantrieben 20 ausgestattet
sind, kann das Zustellen auch über diese erfolgen.
[0016] Da durch den Schleifvorgang die Poren der Schleifsteine 17 zunehmend verstopft werden
und die Schleifleistung dadurch abnimmt, werden die Schleifsteine 17 in gewissen,
wählbaren Zeitabständen um 180° gedreht. Dazu wird entweder der ganze Rahmen 11 über
die Verstellantriebe 14 relativ zu den Spurkranzrädern 12 angehoben und die Schleifsteine
mittels der Drehantriebe 18 verdreht und danach wieder auf die Schiene 2 abgesenkt.
Bei Vorhandensein einer zweiten Schleifeinheit 10 kann in diesem Fall der Schienenschleifvorgang
ohne Unterbrechung weitergehen. Alternativ dazu kann jeder mit einem Höhenverstellantrieb
20 ausgestattete Schleifstein 17 auch separat angehoben und verdreht werden, wobei
einige der Schleifsteine 17 in der Arbeitsstellung verbleiben, sodass die Arbeitsvorfahrt
nicht unterbrochen werden muss.
[0017] Die Verdrehung der Schleifsteine 17 wird zweckmäßigerweise durch ferngesteuerte Beaufschlagung
der Drehantriebe 18 durchgeführt. Optional wäre es auch möglich, dass die Verdrehung
der Schleifsteine 17 automatisch bei einem Stopp der Arbeitsvorfahrt der Schleifeinheit
10 ausgelöst wird.
[0018] In Fig. 3 und 4 (worin für funktionsgleiche Teile dieselben Bezugszeichen wie im
obigen Beispiel verwendet werden) ist eine Variante der Erfindung zu sehen, bei der
die Schleifsteine 17 der Schleifeinheit 10 zu gleichen Teilen auf zwei Hilfsrahmen
21 befestigt sind, die in Schienenlängsrichtung hintereinander zwischen den Spurkranzrädern
12 der Rahmens 11 angeordnet und gleitend auf einer parallel zur Schiene 2 positionierten
Längsführung 22 gelagert sind. Anhand eines Exzenterantriebes 23 sind die Hilfsrahmen
21 in eine oszillierende Hin-und-Herbewegung relativ zum Rahmen 11 versetzbar und
übertragen so die Schleifbewegung der - individuell anheb- und verdrehbaren - Schleifsteine
17 auf die Schiene 2.
[0019] Die beiden einander in Gleisquerrichtung gegenüberliegenden Rahmen 11 der Schleifeinheit
10 sind miteinander über eine elastisch ausgebildete Gelenkstelle 24 sowie zwei Verstellantriebe
25 verbunden (Fig. 4). Diese sind so positioniert, dass durch individuelle oder gemeinsame
Aktivierung derselben eine Verwindungsbewegung der beiden Rahmen 11 zueinander erzielbar
ist, um die Schleifeinheit 10 (z.B. in Gleisbögen) an den räumlichen Kurvenverlauf
der beiden Schienen 2 des Gleises 3 besser anpassen zu können und so die optimale
Schleifleistung der Maschine 1 durchgehend aufrecht zu erhalten.
1. Verfahren zum Schleifen von Schienen (2) eines Gleises (3), wobei eine Anzahl von
in einer Schienenlängsrichtung hintereinander angeordneter Schleifsteine (17) für
einen Arbeitseinsatz auf eine Schienenlauffläche (16) abgesenkt und kontinuierlich
entlang der Schienen (2) bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleifsteine (17) gemeinsam oder separat in wählbaren Zeitabständen von der
Schienenlauffläche (16) abgehoben, jeweils um eine zu einer Gleisebene (15) vertikal
verlaufenden Achse (19) um 180° verdreht und danach zur Fortsetzung des Arbeitseinsatzes
wieder auf die Schienenlauffläche abgesenkt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdrehung der Schleifsteine (17) einer die Schleifsteine aufweisenden Schleifeinheit
(10) automatisch bei einem Stopp der Arbeitsvorfahrt ausgelöst wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum Schleifen der Schienen (2) insgesamt zwei - Schleifsteine (17) aufweisende -
Schleifeinheiten (10) vorgesehen sind, von denen eine ohne Unterbrechung der Arbeitsvorfahrt
im Einsatz verbleibt, während Schleifsteine (17) der anderen Schleifeinheit (10) verdreht
werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdrehung der Schleifsteine (17) um die Achse (18) mittels eines fernbedienbaren
Antriebs erfolgt.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Schleifstein (17) separat und unabhängig von den anderen Schleifsteinen verdreht
wird.
6. Vorrichtung zum Schleifen von Schienen (2) eines Gleises (3) gemäß dem Verfahren nach
Anspruch 1 bis 5, mit einem über Schienenfahrwerke (4) auf dem Gleis (3) verfahrbaren
Rahmen (11) und auf diesem in Maschinen- bzw. Schienenlängsrichtung hintereinander
angeordneten, jeweils einer Schiene (2) zugeordneten Schleifsteinen (17), wobei jeder
Schleifstein (17) anhand eines Antriebes (14, 20) in vertikaler Richtung verstellbar
bzw. zu einer Schienenlauffläche (16) zustellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Schleifstein (17) anhand eines eigenen Drehantriebs (18) um 180° um
eine vertikale Achse (19) verdrehbar ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Schleifstein (17) ein eigener Höhenverstellantrieb (20) zugeordnet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Schleifstein (17) ein eigener Drehantrieb (18) zugeordnet ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Höhenverstellantrieb (20) und Drehantrieb (18) koaxial zur vertikalen Achse (19)
angeordnet sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Rahmen (11) einer Schleifeinheit (10) zwei in Schienenlängsrichtung hintereinander
angeordnete und jeweils mindestens einen Schleifstein (17) aufweisende Hilfsrahmen
(21) vorgesehen sind, die auf einer parallel zur Schiene (2) verlaufenden Längsführung
(22) gleitend gelagert und mittels eines Exzenterantriebes (23) relativ zum Rahmen
(11) in eine oszillierende Hin-und-Herbewegung versetzbar sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden - jeweils einer Schiene (2) zugeordneten - Rahmen (11) der Schleifeinheit
(10) miteinander über eine elastische Gelenkstelle (24) verbunden sind, wobei zwei
Verstellantriebe (25) für eine Verwindungsbewegung der beiden Rahmen (11) zueinander
vorgesehen sind.
1. A method of grinding rails (2) of a track (3), wherein a plurality of grinding stones
(17) arranged one following the other in a longitudinal direction of the rail are
lowered for working operations onto a rail running surface (16) and moved continuously
along the rails (2), characterized in that the grinding stones (17) are lifted together or separately from the rail running
surface (16) at selectable time intervals, rotated in each case by 180° about an axis
(19) extending vertically to a track plane (15), and then lowered again onto the rail
running surface for continuing the working operation.
2. A method according to claim 1, characterized in that the rotation of the grinding stones (17) of a grinding unit (10) comprising the grinding
stones (17) is automatically triggered when the working advance is stopped.
3. A method according to claim 1 or 2, characterized in that, for grinding the rails (2), a total of two grinding units (10) - comprising grinding
stones (17) - are provided, one of which remains in operation without interruption
of the working advance while grinding stones (17) of the other grinding unit (10)
are rotated.
4. A method according to one of claims 1 to 3, characterized in that the rotation of the grinding stones (17) about the axis (18) takes place by means
of a remotely controllable drive.
5. A method according to one of claims 1 to 4, characterized in that each grinding stone (17) is rotated separately and independently of the other grinding
stones.
6. A device for grinding rails (2) of a track (3) according to the method of claims 1
to 5, including a frame (11) mobile via on-track undercarriages (4) on the track (3),
and grinding stones (17) which are arranged on said frame one following the other
in the longitudinal direction of the machine or rails and are each associated with
a rail (2), wherein each grinding stone (17) is designed for adjustment in vertical
direction or infeeding to a rail running surface (16) by means of a drive (14, 20),
characterized in that at least one grinding stone (17) is designed to be rotatable by °180 about a vertical
axis (19) by means of a separate rotation drive (18).
7. A device according to claim 6, characterized in that a separate vertical adjustment drive (20) is associated with each grinding stone
(17).
8. A device according to claim 6 or 7, characterized in that a separate rotation drive (18) is associated with each grinding stone (17).
9. A device according to one of claims 6 to 8, characterized in that the vertical adjustment drive (20) and the rotation drive (18) are arranged coaxially
to the vertical axis (19).
10. A device according to one of claims 6 to 9, characterized in that provided on the frame (11) of a grinding unit (10) are two auxiliary frames (21),
one following the other in the longitudinal direction of the rails and each comprising
at least one grinding stone (17), the auxiliary frames (21) being mounted in a sliding
manner on a longitudinal guide (22) positioned parallel to the rail (2) and designed
for being set in an oscillating to-and-fro motion relative to the frame (11) by means
of an eccentric drive (23).
11. A device according to one of claims 6 to 10, characterized in that the two frames (11) - each associated with a rail (2) - of the grinding unit (10)
are connected to one another via an elastic joint (24), wherein two adjustment drives
(25) are provided for a twisting motion of the two frames (11) to one another.
1. Procédé de rabotage de rails (2) d'une voie ferrée (3), dans lequel un certain nombre
de pierres à aiguiser (17) disposées l'une derrière l'autre dans un sens longitudinal
de rail sont abaissées pour une utilisation de travail sur une surface de roulement
de rail (16) et déplacées en continu le long des rails (2), caractérisé en ce que les pierres à aiguiser (17) sont soulevées ensemble ou séparément à des intervalles
de temps sélectionnables de la surface de roulement de rail (16), tournées chacune
de 180° autour d'un axe (19) s'étendant verticalement par rapport à un plan de voie
(15), puis abaissées de nouveau sur la surface de roulement de rail pour la poursuite
de l'utilisation de travail.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la rotation des pierres à aiguiser (17) d'un module de pierres (10) présentant les
pierres à aiguiser est déclenchée automatiquement lors d'un arrêt de l'avancée de
travail.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'au total deux modules de pierres (10) présentant des pierres à aiguiser (17) sont
prévus pour le rabotage des rails (2), parmi lesquels l'un reste en service sans interruption
de l'avancée de travail tandis que des pierres à aiguiser (17) de l'autre module de
pierres (10) sont tournées.
4. Procédé selon une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la rotation des pierres à aiguiser (17) s'effectue autour de l'axe (18) au moyen
d'un entraînement pouvant être télécommandé.
5. Procédé selon une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que chaque pierre à aiguiser (17) est tournée séparément et indépendamment des autres
pierres à aiguiser.
6. Dispositif de rabotage de rails (2) d'une voie ferrée (3) conformément au procédé
selon les revendications 1 à 5, avec un châssis (11) pouvant être déplacé par le biais
de mécanismes de roulement ferroviaires (4) sur la voie ferrée (3) et des pierres
à aiguiser (17) disposées l'une derrière l'autre sur celui-ci dans un sens longitudinal
de machine ou de rail, associées chacune à un rail (2), dans lequel chaque pierre
à aiguiser (17) peut être réglée dans le sens vertical à l'aide d'un entraînement
(14, 20) ou peut être avancée vers une surface de roulement de rail (16), caractérisé en ce qu'au moins une pierre à aiguiser (17) est réalisée de manière à pouvoir tourner de 180°
autour d'un axe vertical (19) à l'aide d'un entraînement rotatif propre (18).
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce qu'un entraînement de réglage en hauteur propre (20) est associé à chaque pierre à aiguiser
(17).
8. Dispositif selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce qu'un entraînement rotatif propre (18) est associé à chaque pierre à aiguiser (17).
9. Dispositif selon une des revendications 6 à 8, caractérisé en ce que l'entraînement de réglage en hauteur (20) et l'entraînement rotatif (18) sont disposés
de manière coaxiale par rapport à l'axe vertical (19).
10. Dispositif selon une des revendications 6 à 9, caractérisé en ce que deux châssis auxiliaires (21) disposés l'un derrière l'autre dans le sens longitudinal
de rail et présentant chacun au moins une pierre à aiguiser (17) sont prévus sur le
châssis (11) d'un module de pierres (10), lesquels sont logés à coulissement sur un
guide longitudinal (22) s'étendant parallèlement au rail (2) et peuvent être décalés
par rapport au châssis (11) dans un mouvement de va-et-vient oscillant au moyen d'un
entraînement excentrique (23).
11. Dispositif selon une des revendications 6 à 10, caractérisé en ce que les deux châssis (11) associés chacun à un rail (2) du module de pierres (10) sont
reliés l'un à l'autre par le biais d'un point d'articulation élastique (24), dans
lequel deux entraînements de réglage (25) sont prévus pour un mouvement de déformation
des deux châssis (11) l'un par rapport à l'autre.


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