[0001] Die Erfindung betrifft eine Reinigungsvorrichtung sowie ein Reinigungsverfahren,
durchgeführt mit einer Reinigungsvorrichtung, insbesondere zum Reinigen, Entkeimen
oder Desinfizieren von Geschirr, Arbeitsgeräten, Lebensmitteln oder dergleichen, wobei
die Reinigungsvorrichtung einen Flüssigkeitskreislauf umfasst, wobei in dem Flüssigkeitskreislauf
Reinigungsflüssigkeit zirkulieren kann, wobei in dem Flüssigkeitskreislauf zu reinigendes
Gut der Reinigungsflüssigkeit ausgesetzt werden kann, wobei die Reinigungsvorrichtung
eine Elektrolyseeinrichtung mit einer Diamantelektrode zur Herstellung eines Oxidationsmittels
umfasst, wobei die Reinigungsvorrichtung einen Zuleitungsstrang aufweist, der mit
dem Flüssigkeitskreislauf verbunden ist.
[0002] Vorrichtungen und Verfahren der vorgenannten Art sind hinreichend bekannt und werden
beispielsweise bei Geschirrspülmaschinen und ähnlichen Reinigungsgeräten ein- bzw.
umgesetzt. Darüber hinaus können sie jedoch auch zur Reinigung oder Desinfektion von
medizinischen Arbeitsgeräten, Lebensmitteln, wie Obst und Gemüse, Werkstücken oder
dergleichen eingesetzt werden. Die bekannten Reinigungsvorrichtungen umfassen regelmäßig
einen Flüssigkeitskreislauf, in dem eine Reinigungsflüssigkeit mit Hilfe einer Pumpe
zirkuliert wird. In einem Abschnitt des Flüssigkeitskreislaufs kann das zu reinigende
Gut der Reinigungsflüssigkeit ausgesetzt werden, beispielsweise dadurch, dass das
Gut mit Reinigungsflüssigkeit besprüht wird, um eventuell an dem Gut anhaftende Verschmutzungen
zu entfernen. Die Reinigungsflüssigkeit wird so durch wiederholte Zirkulation im Flüssigkeitskreislauf
mit Verschmutzungen angereichert. Insbesondere bei einer Geschirrspülmaschine sind
dies überwiegend organische Verschmutzungen. Geschirrspülmaschinen oder auch andere,
ähnliche Reinigungsvorrichtungen verwenden Leitungswasser zusammen mit einem Waschmittelzusatz
als Reinigungsflüssigkeit, wobei das zu reinigende Gut so lange mit der Reinigungsflüssigkeit
besprüht wird, bis sich aufgrund eines mechanischen und chemischen Lösungsprozesses
Verschmutzungen auf einer Oberfläche des Guts abgelöst haben. Danach wird die verschmutzte
Reinigungsflüssigkeit abgepumpt, wobei mit Leitungswasser im Flüssigkeitskreislauf
nachgespült werden kann. Das Leitungswasser bzw. Frischwasser wird dabei über einen
Zuleitungsstrang in den Flüssigkeitskreislauf eingespeist. Nach der Spülung ist ein
Reinigungsvorgang bzw. Reinigungszyklus in der Regel beendet. Bei einem derartigen
Reinigungsvorgang ist eine entkeimende oder desinfizierende Wirkung im Wesentlichen
von den verwendeten Reinigungsmitteln und Flüssigkeitstemperaturen abhängig. Dabei
wird angestrebt, eine möglichst kostengünstige und umweltschonende Reinigung durch
einen verminderten Einsatz von Reinigungsmitteln und Reinigungsflüssigkeit bzw. Leitungswasser
zu erreichen.
[0003] Aus der
AT 502499 B1 ist eine Reinigungsvorrichtung und ein Verfahren bekannt, bei dem eine Elektrolyseeinrichtung
mit einer Diamantelektrode bzw. einem Elektrodenpaar in dem Flüssigkeitskreislauf
angeordnet ist. Die im Flüssigkeitsreislauf zirkulierende Reinigungsflüssigkeit strömt
an den Elektroden vorbei, wobei die Diamantelektroden mit elektrischem Strom beaufschlagt
werden, wodurch wiederum "OH-Radikale" in der Reinigungsflüssigkeit erzeugt werden.
Die OH-Radikale bewirken aufgrund ihrer Reaktions- bzw. Oxidationsfähigkeit eine verbesserte
Reinigung des Gutes, bei einer gleichzeitig zelltötenden Wirkung gegenüber Mikroorganismen
oder dergleichen. Hinsichtlich des Aufbaus und der Funktion einer derartigen Elektrolyseeinrichtung
sowie deren chemischen Wirkzusammenhänge wird auf die
AT 502499 B1 verwiesen.
[0004] Nachteilig bei der Verwendung einer Diamantelektrode ist, dass eine Lebensdauer der
Diamantelektroden wesentlich verkürzt wird, wenn die Diamantelektroden mit einem säurehaltigen
Medium in Kontakt gelangen, beispielsweise mit Essigsäure in einem Flüssigkeitskreislauf
einer Geschirrspülmaschine. Durch das Ablösen von Verunreinigungen von dem zu reinigenden
Gut wird darüber hinaus die Reinigungsflüssigkeit mit nicht näher definierbaren Stoffen
versetzt, die in der Elektrolyseeinrichtung gegebenenfalls elektrochemisch synthetisiert
werden. Dabei können unerwünschte Stoffe erzeugt werden, die das zu reinigende Gut
oder die Umwelt schädigen können. Dennoch ist es erforderlich, dass die Diamantelektrode
zur Erzeugung einer großen Menge an Oxidationsmittel möglichst lange mit der Reinigungsflüssigkeit
in Kontakt steht.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Reinigungsvorrichtung
und ein Reinigungsverfahren vorzuschlagen, bei der bzw. dem eine Lebensdauer einer
Diamantelektrode verlängert wird.
[0006] Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und ein
Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 9 gelöst.
[0007] Die erfindungsgemäße Reinigungsvorrichtung, insbesondere zum Reinigen, Entkeimen
oder Desinfizieren von Geschirr, Arbeitsgeräten, Lebensmitteln oder dergleichen, umfasst
einen Flüssigkeitskreislauf, wobei in dem Flüssigkeitskreislauf Reinigungsflüssigkeit
zirkulieren kann, wobei in dem Flüssigkeitskreislauf zu reinigendes Gut der Reinigungsflüssigkeit
ausgesetzt werden kann, wobei die Reinigungsvorrichtung eine Elektrolyseeinrichtung
mit einer Diamantelektrode zur Herstellung eines Oxidationsmittels umfasst, wobei
die Reinigungsvorrichtung einen Zuleitungsstrang umfasst, der mit dem Flüssigkeitskreislauf
verbunden ist, wobei die Elektrolyseeinrichtung mit dem Zuleitungsstrang verbunden
ist, derart, dass das Oxidationsmittel über den Zuleitungsstrang in den Flüssigkeitskreislauf
einleitbar ist.
[0008] Der Reinigungsvorrichtung bzw. dem Flüssigkeitskreislauf zugegebene Reinigungsflüssigkeit
kann vorzugsweise kontinuierlich in dem Flüssigkeitskreislauf zirkuliert werden. Dabei
gelangt die Reinigungsflüssigkeit im Flüssigkeitskreislauf nicht unmittelbar in Kontakt
mit der Elektrolyseeinrichtung bzw. der Diamantelektrode, wodurch ein Kontakt von
gegebenenfalls in der Reinigungsflüssigkeit befindlichen Verunreinigungen oder Säureanteilen
mit der Diamantelektrode vermieden wird. So ist es auch möglich eine Synthese von
unerwünschten Stoffen infolge einer Elektrolyse sicher auszuschließen. Dadurch, dass
die Elektrolyseeinrichtung mit dem Zuleitungsstrang verbunden ist, kann das von der
Elektrolyseeinrichtung erzeugte Oxidationsmittel als auch Frischwasser über den Zuleitungsstrang
dem Flüssigkeitskreislauf zugeführt werden. Bei Beginn eines Reinigungszyklus wird
der Flüssigkeitskreislauf mit noch nicht verunreinigter Reinigungsflüssigkeit versorgt
bzw. aufgefüllt, wobei diese Reinigungsflüssigkeit bereits vor einer Einleitung in
den Flüssigkeitskreislauf mit dem Oxidationsmittel versetzt werden kann. Auch ist
es möglich, während eines Reinigungszyklus über den Zuleitungsstrang frische Reinigungsflüssigkeit
zu dosieren, wobei diese Reinigungsflüssigkeit dann das Oxidationsmittel enthalten
kann. Wie sich gezeigt hat, ist es nicht erforderlich, eine Gesamtmenge an im Flüssigkeitskreislauf
befindlicher Reinigungsflüssigkeit einer elektrolytischen Behandlung zu unterwerfen,
um eine für einen gewünschten Reinigungserfolg erforderliche, ausreichende Menge an
Oxidationsmittel zu erhalten. So ist es bereits ausreichend nur ein Teil der im Flüssigkeitskreislauf
befindlichen Reinigungsflüssigkeit elektrolytisch zu behandeln bzw. mit Oxidationsmittel
anzureichern.
[0009] Vorzugsweise kann in dem Flüssigkeitskreislauf eine Zirkulationspumpe und eine Reinigungskammer
zur Aufnahme und zum Besprühen von zu reinigendem Gut angeordnet sein. Die Reinigungsvorrichtung
kann dann beispielsweise in einer Geschirrspülmaschine oder dergleichen integriert
sein. In diesem Fall ist dann der Flüssigkeitskreislauf ein von einer Umgebung abgeschlossenes
System. Unabhängig davon kann die Reinigungskammer jedoch auch einer Umgebung gegenüber
offen sein, beispielsweise wie eine Kammer, durch die das zu reinigende Gut kontinuierlich
hindurch gefördert werden kann. Mit Hilfe der Zirkulationspumpe ist es möglich, das
zu reinigende Gut mit Reinigungsflüssigkeit zu besprühen, um die Reinigungsflüssigkeit
dann aufzufangen und wiederholt zu nutzen. Als Reinigungsflüssigkeit kann dabei Leitungswasser,
dem ein Wasch- bzw. Reinigungsmittel zugesetzt ist, genutzt werden. Das Reinigungsmittel
kann dann eine Ablösung von Verschmutzungen von dem zu reinigenden Gut infolge eines
chemischen Lösungsprozesses berwirken. Das Oxidationsmittel kann der Reinigungsflüssigkeit
dabei prinzipiell zu einem beliebigen Zeitpunkt eines Reinigungszyklus zugesetzt werden.
Insbesondere durch die wiederholte Nutzung der Reinigungsflüssigkeit bzw. deren Zirkulation
im Flüssigkeitskreislauf kann eine große Menge an Leitungswasser eingespart werden.
[0010] Besonders vorteilhaft ist es, wenn in dem Flüssigkeitskreislauf eine Zumischeinrichtung
der Reinigungsvorrichtung angeordnet ist, wobei dann das Oxidationsmittel über die
Zumischeinrichtung der in dem Flüssigkeitskreislauf befindlichen Reinigungsflüssigkeit
zugemischt werden kann. Dabei ist es unerheblich ob die bereits im Flüssigkeitskreislauf
befindliche Reinigungsflüssigkeit schon ein Oxidationsmittel enthält. Ein gewünschter
Reinigungserfolg kann sich dabei bereits bei einer geringen Menge an Oxidationsmittel
im Flüssigkeitskreislauf einstellen. Jedoch kann das Oxidationsmittel während der
Zirkulation im Flüssigkeitskreislauf durch eine Reaktion mit anderen Stoffen verbraucht
werden, so dass es sinnvoll sein kann, eine Konzentration an Oxidationsmittel durch
das Zumischen aufrecht zu erhalten. Weiter kann die Zumischeinrichtung ein Rückschlagventil
aufweisen, dass sicherstellt, dass aus dem Flüssigkeitskreislauf kein verunreinigtes
Reinigungsmittel in den Zuleitungsstrang gelangen kann. So kann sichergestellt werden,
dass über den Zuleitungsstrang nur unverschmutztes Reinigungsmittel oder auch Frischwasser
in den Flüssigkeitskreislauf gelangen kann.
[0011] Die Zumischeinrichtung kann eine Strahlpumpe in dem Flüssigkeitskreislauf umfassen.
Da durch eine Zirkulation von Reinigungsflüssigkeit in dem Flüssigkeitskreislauf ohnehin
eine Strömung in dem zumindest abschnittsweise aus Flüssigkeitsleitungen gebildeten
Flüssigkeitskreislauf ausgebildet wird, kann über die Strahlpumpe Reinigungsflüssigkeit
aus dem Zuleitungsstrang abgesaugt und dem Flüssigkeitskreislauf zugemischt werden.
Die Strahlpumpe kann in Art einer Wasserstrahlpumpe ausgebildet sein, die eine besonders
innige Mischung von der im Flüssigkeitskreislauf befindlichen Reinigungsflüssigkeit
und frisch zugesetzter Reinigungsflüssigkeit aus dem Zuleitungsstrang bewirkt. Die
Verwendung einer Strahlpumpe kann im Übrigen auch eine Reaktion des Oxidationsmittels
mit in der Reinigungsflüssigkeit befindlichen Stoffen bzw. Verschmutzungen begünstigen.
[0012] In einer Ausführungsform kann die Zumischeinrichtung einen Pufferbehälter in dem
Zuleitungsstrang umfassen. Der Pufferbehälter kann dann frische Reinigungsflüssigkeit,
die mit Oxidationsmittel angereichert ist, enthalten. Die frische Reinigungsflüssigkeit
kann dann kontinuierlich oder auch in Intervallen bzw. zu bestimmten Zeiten des Reinigungszyklus
der im Flüssigkeitskreislauf befindlichen Reinigungsflüssigkeit zugesetzt werden.
Die Verwendung eines Pufferbehälters bzw. Pufferspeichers ermöglicht einen kontinuierlichen
Betrieb der Elektrolyseeinrichtung und eine Einstellung einer gewünschten Konzentration
an Oxidationsmittel in der später zugesetzten, frischen Reinigungsflüssigkeit. Auch
kann in dem Pufferbehälter Reinigungsflüssigkeit mit Oxidationsmittel gespeichert
werden, so dass nach einem Reinigungszyklus für einen nachfolgenden Reinigungszyklus
bereits frische, nicht verunreinigte Reinigungsflüssigkeit mit dem Oxidationsmittel
zur Verfügung steht, ohne dass diese erst durch einen langwierigen Elektrolysevorgang
erzeugt werden müsste.
[0013] Die Reinigungsvorrichtung kann auch eine Dosiereinrichtung für einen Elektrolyt aufweisen,
wobei die Dosiereinrichtung mit der Elektrolyseeinrichtung und/oder dem Zuleitungsstrang
verbunden sein kann, derart, dass der Elektrolyt in die Elektrolyseeinrichtung einleitbar
ist. Der Elektrolyt kann insbesondere ein Salz sein, welches als eine Kationenquelle
für eine Elektrolyse dient und mit über den Zuleitungsstrang zugeführtem Leitungswasser
vermischt wird. Die Dosiereinrichtung kann das Salz nach Bedarf unmittelbar in den
Zuleitungsstrang dosieren oder zunächst unabhängig vom Zuleitungsstrang eine Salzlauge
bereitstellen, die dann in den Zuleitungsstrang dosiert wird. Alternativ kann die
Dosiereinrichtung das Salz bzw. die Salzlauge unmittelbar in die Elektrolyseeinrichtung
dosieren. Für eine Handhabung der Salzlauge kann die Dosiereinrichtung eine Mischkammer
und gegebenenfalls einen Pufferspeicher aufweisen.
[0014] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Elektrolyseeinrichtung mit der Zumischeinrichtung,
der Zirkulationspumpe und/oder der Dosiereinrichtung in einem gemeinsamen Gehäuse
angeordnet ist, wobei das Gehäuse dann an dem Flüssigkeitskreislauf angeschlossen
sein kann. Das Gehäuse kann beispielsweise aus einem spritzgegossenen Kunststoff oder
auch aus einem anderen geeigneten Material ausgebildet sein. Der Flüssigkeitskreislauf
kann dann unmittelbar durch das Gehäuse hindurchgeführt werden, wobei der Zuleitungsstrang
dann auch an das Gehäuse angeschlossen sein kann. Insbesondere wenn die Elektrolyseeinrichtung
zusammen mit einer weiteren Baugruppenkomponente der Reinigungsvorrichtung, wie der
Zumischeinrichtung, der Zirkulationspumpe und/oder der Dosiereinrichtung in dem Gehäuse
angeordnet ist, wird eine Wartung und Reparatur sowie auch eine Montage der Reinigungsvorrichtung
erheblich vereinfacht. Bei einem Defekt einer der Baugruppenkomponenten muss dann
lediglich das Gehäuse vom Flüssigkeitskreislauf sowie vom Zuleitungsstrang getrennt
und gegebenenfalls ausgetauscht werden. Auch können in dem Gehäuse dann gemeinsame
Steuerungseinrichtungen für die vorgenannten Baugruppenkomponenten angeordnet sein,
die dann auch über eine gemeinsame Stromversorgung verfügen können.
[0015] Die Elektrolyseeinrichtung kann als Anode bzw. als Katode eine Diamantelektrode und/oder
eine pyrolytisch beschichtete Graphitelektrode und/oder eine Edelstahlelektrode aufweisen.
Folglich kann ein Paar von Diamantelektroden vorgesehen sein, wobei eine Diamantelektrode
auch mit einer pyrolytisch beschichteten Graphitelektrode kombiniert werden kann.
Durch den Einsatz der pyrolytisch beschichteten Graphitelektrode kann eine noch weiter
verlängerte Lebensdauer der Elektrolyseeinrichtung bzw. Elektrode erzielt werden.
Weiter kommt bei einem Defekt der Diamantelektrode oder der Graphitelektrode allenfalls
Kohlenstoff mit dem zu reinigenden Gut in Kontakt.
[0016] Die vorbeschriebene Reinigungsvorrichtung kann in einer Geschirrspülmaschine integriert
sein.
[0017] Das erfindungsgemäße Reinigungsverfahren wird mit einer Reinigungsvorrichtung, insbesondere
zum Reinigen, Entkeimen oder Desinfizieren von Geschirr, Arbeitsgeräten, Lebensmitteln
oder dergleichen, durchgeführt, wobei in einem Flüssigkeitskreislauf der Reinigungsvorrichtung
Reinigungsflüssigkeit zirkuliert wird, wobei in dem Flüssigkeitskreislauf zu reinigendes
Gut der Reinigungsflüssigkeit ausgesetzt werden kann, wobei mittels einer Elektrolyseeinrichtung
mit einer Diamantelektrode der Reinigungsvorrichtung ein Oxidationsmittel erzeugt
wird, wobei die Reinigungsvorrichtung einen Zuleitungsstrang aufweist, der mit dem
Flüssigkeitskreislauf verbunden ist, wobei die Elektrolyseeinrichtung mit dem Zuleitungsstrang
verbunden ist, wobei das Oxidationsmittel über den Zuleitungsstrang in den Flüssigkeitskreislauf
eingeleitet wird. Hinsichtlich der das erfindungsgemäße Verfahren betreffenden, vorteilhaften
Wirkungen wird auf die Vorteilsbeschreibung der erfindungsgemäßen Vorrichtung verwiesen.
[0018] Das Oxidationsmittel kann der Reinigungsflüssigkeit in dem Flüssigkeitskreislauf
zugemischt werden.
[0019] Weiter kann die Elektrolyseeinrichtung mit Frischwasser bzw. Leitungswasser und/oder
Salzlauge gespeist werden. Die Elektrolyseeinrichtung muss folglich nicht unmittelbar
im Zuleitungsstrang angeordnet sein. Vielmehr kann die Elektrolyseeinrichtung auch
so angeordnet sein, dass das mittels der Elektrolyseeinrichtung erzeugte Oxidationsmittel
in den Zuleitungsstrang eingeleitet wird. Wenn die Elektrolyseeinrichtung unmittelbar
am Zuleitungsstrang angeordnet ist, kann die Elektrolyseeinrichtung mit dem Frischwasser
durchspült werden, da sie dann von diesem durchströmt werden kann.
[0020] Weiter kann vorgesehen sein erst gegen Abschluss eines Reinigungszyklus über die
Diamantelektrode elektrischen Strom zu leiten. Unter einem Reinigungszyklus wird hier
ein Zeitabschnitt verstanden, der zur vollständigen Reinigung des zu reinigenden Guts
erforderlich ist. Der Reinigungszyklus kann dabei mehrere Reinigungsschritte mit einem
wiederholten Wechsel von Reinigungsflüssigkeit umfassen. Nach Bedarf kann es auch
vorgesehen sein, gegen Abschluss des Reinigungszyklus durch Beaufschlagung der Diamantelektrode
bzw. der Elektrolyseeinrichtung mit elektrischem Strom das Oxidationsmittels zu erzeugen.
Da mit dem Oxidationsmittel ein Entkeimen oder eine Desinfektion des zu reinigenden
Guts erzielt werden kann, kann dann im letzten Reinigungsschritt, nachdem die wesentlichen
Verschmutzungen von dem Gut beseitigt sind, diese Entfernung bzw. Desinfektion vorteilhaft
durchgeführt werden. Beispielsweise kann Leitungswasser, welches zum Spülen des Flüssigkeitskreislaufes
des zu reinigenden Gutes verwendet wird, mit dem Oxidationsmittel angereichert werden.
[0021] Weiter kann vorgesehen sein, dass mittels der Elektrolyseeinrichtung Ozon erzeugt
wird. Ozon (O
3) ist ein vergleichsweise starkes Oxidationsmittels, welches auch bei Menschen die
Atemwege reizen kann. Wenn das Ozon einem in sich geschlossenen Flüssigkeitskreislauf
dosiert zugesetzt und während eines Reinigungsvorgangs weitestgehend aufgebraucht
wird, kann eine derartige Beeinträchtigung jedoch vermieden werden, wobei gleichzeitig
besonders gute Reinigungsergebnisse erzielt werden können. Auch kann dann auf eine
ergänzende Anreicherung von Frischwasser mit NaCl verzichtet werden.
[0022] Auch kann vorgesehen sein, dass mittels der Elektrolyseeinrichtung freies Chlor bzw.
Chloroxid erzeugt wird. Dies kann zusätzlich zur Erzeugung von Ozon oder für sich
alleine erfolgen. Das freie Chlor bzw. Chloroxid kann in Form von hypochloriger Säure
als Oxidationsmittel erzeugt werden. Insbesondere wenn Frischwasser mit NaCl angereichert
wird, kann aus einer derartigen Lösung NaClO erzeugt werden. Auch kann durch eine
entsprechende Ansteuerung der Elektrolyseeinrichtung auch eine Erzeugung von Ozon
verhindert werden, wenn dies zweckmäßig ist.
[0023] In einem Sumpf des Flüssigkeitskreislaufs kann Reinigungsflüssigkeit für einen zeitlich
unbestimmt nachfolgenden Reinigungszyklus gespeichert werden. Der Sumpf kann in oder
unterhalb einer Reinigungskammer zur Sammlung von verbleibender Reinigungsflüssigkeit
in dem Flüssigkeitskreislauf angeordnet sein. Um Reinigungsflüssigkeit bzw. Frischwasser
zu sparen, kann es bei dem Reinigungsverfahren vorgesehen sein nach dem letzten Reinigungsschritt
eines Reinigungszyklus nicht sämtliche, im Flüssigkeitskreislauf befindliche, und
gegebenenfalls verbrauchte Reinigungsflüssigkeit abzupumpen und zu entsorgen. Dies
wird beispielsweise bei Geschirrspülmaschinen regelmäßig durchgeführt, um einen Verbleib
eventueller Verschmutzungen, wie zum Beispiel Speisereste, im Sumpf über einen längeren
Zeitraum zu vermeiden. Dies könnte gegebenenfalls zu einer unerwünschten Geruchsbelästigung
führen. Ist nunmehr die Reinigungsflüssigkeit mit einem Oxidationsmittel versetzt,
kann eine Entkeimung der im Flüssigkeitskreislauf befindlichen Reinigungsflüssigkeit
erfolgreich durchgeführt werden. Die nach dem letzten Reinigungsschritt im Flüssigkeitskreislauf
befindliche Reinigungsflüssigkeit kann dann zumindest teilweise in dem Sumpf für einen
zeitlich unbestimmt nachfolgenden Reinigungszyklus gespeichert bzw. aufgespart werden.
Insbesondere für eine Vorreinigung von zu reinigendem Gut muss dann nicht mehr Frischwasser
verwendet werden, was zu einer erheblichen Wasserersparnis führen kann.
[0024] Vorteilhafte Ausführungsformen des Verfahrens ergeben sich aus den auf den Vorrichtungsanspruch
1 rückbezogenen Unteransprüchen.
[0025] Im Folgenden wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen
näher erläutert.
[0026] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung einer ersten Ausführungsform einer Reinigungsvorrichtung;
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung einer zweiten Ausführungsform einer Reinigungsvorrichtung;
- Fig. 3
- eine schematische Darstellung einer dritten Ausführungsform einer Reinigungsvorrichtung.
[0027] Die
Fig. 1 zeigt eine hier schematisch dargestellte Reinigungsvorrichtung 10, welche in einer
sogenannten und hier nicht näher dargestellten Geschirrspülmaschine integriert ist.
Die Reinigungsvorrichtung 10 umfasst im Wesentlichen einen Flüssigkeitskreislauf 11,
der aus Leitungsabschnitten 12, 13 und 14 sowie einer Reinigungskammer 15 ausgebildet
ist. In dem Flüssigkeitskreislauf 11 ist weiter eine Zirkulationspumpe 16 integriert,
so dass Reinigungsflüssigkeit 17, die in einem Sumpf 18 der Reinigungskammer 15 gesammelt
werden kann, von der Zirkulationspumpe 16 durch die Leitungsabschnitte 12, 13 und
14 gepumpt werden kann und über Düsen 19 in einen Innenraum 21 der Reinigungskammer
15 auf hier nicht näher dargestelltes, zu reinigendes Gut gesprüht werden kann. Die
Zirkulationspumpe 16 kann auch durch eine hier nicht dargestellte Strahlpumpe ersetzt
werden. Das zu reinigende Gut kann Geschirr, Arbeitsgerät, Werkstücke oder ähnliche
Gegenstände sein, welches sich zur Reinigung in einer Spülmaschine eignet.
[0028] Die Reinigungsvorrichtung 10 umfasst weiter einen Zuleitungsstrang 21, welcher aus
Leitungsabschnitten 22, 23 und 24 gebildet und an eine hier nicht näher dargestellte
Frischwasserversorgung bzw. einen Leitungswasseranschluss angeschlossen ist. Mit dem
Zuleitungsstrang 21 ist eine Elektrolyseeinrichtung 25 der Reinigungsvorrichtung 10
verbunden. Die Elektrolyseeinrichtung 25 ist insbesondere zwischen den Leitungsabschnitten
22 und 23 in dem Zuleitungsstrang 21 integriert bzw. angeordnet. Die Elektrolyseeinrichtung
25 ist im Wesentlichen aus einer Elektrodenkammer 26 und einem Elektrodenpaar 27 aus
Diamantelektroden 28 sowie einem Stromversorgungsanschluss 29 für die Diamantelektroden
28 ausgebildet. Die Elektrodenkammer 26 mit den Diamantelektroden 28 kann von hier
nicht dargestelltem Leitungswasser durchströmt werden.
[0029] Weiter ist eine Dosiervorrichtung 30 der Reinigungsvorrichtung 10 vorgesehen, die
über einen Leitungsabschnitt 31 an die Leitungsabschnitte 23 und 24 angeschlossen
ist. Die Dosiervorrichtung 30 weist einen Dosierbehälter 32 auf, in dem ein hier nicht
näher dargestelltes Salz oder eine Salzlauge gespeichert werden kann. Mit dem Leitungsabschnitt
31 ist ein Ventil 33 angeordnet, über das das Salz bzw. die Salzlauge als ein Elektrolyt
dem aus dem Leitungsabschnitt 24 zuströmenden Leitungswasser zugemischt werden kann.
Eine Steuerung einer Frischwasserversorgung kann über ein Ventil 34 im Leitungsabschnitt
24 mechanisiert erfolgen.
[0030] Mittels der Elektrolyseeinrichtung 25 kann nun aus dem mit dem Elektrolyt versetzten
Leitungswasser ein Oxidationsmittel, wie beispielsweise Ozon, in der Elektrodenkammer
26 mittels der Diamantelektroden 28 generiert werden. In dem Leitungsabschnitt 22
ist ein Ventil 35 angeordnet, über dass das Leitungswasser mit dem Oxidationsmittel
in den Flüssigkeitskreislauf 11 dosiert eingeleitet werden kann. Der Leitungsabschnitt
22 mündet zwischen den Leitungsabschnitten 13 und 14 in den Flüssigkeitskreislauf
11, so, dass der Reinigungsflüssigkeit 17 in dem Flüssigkeitskreislauf 11 das Leitungswasser
mit dem Oxidationsmittel beigemischt werden kann, ohne dass die Reinigungsflüssigkeit
17 in den Zuleitungsstrang 21 einströmen kann. So wird wirkungsvoll verhindert, dass
die Diamantelektroden 28 mit Reinigungsflüssigkeit 17 aus dem Flüssigkeitskreislauf
11, welche regelmäßig Verunreinigungen aufweisen kann, in Kontakt gelangt.
[0031] Die
Fig. 2 zeigt eine schematische Darstellung einer Reinigungsvorrichtung 36, wobei die Reinigungsvorrichtung
36 den bereits in
Fig. 1 beschriebenen Flüssigkeitskreislauf 11 aufweist. In einem Zuleitungsstrang 37 ist
ebenfalls eine Elektrolyseeinrichtung 38 angeordnet. Der Zuleitungsstrang 37 umfasst
Leitungsabschnitte 39, 40 und 41, wobei die Elektrolyseeinrichtung 38 zwischen den
Leitungsabschnitten 39 und 40 angeordnet ist, und so mit frischem Leitungswasser durchströmt
werden kann. Zwischen den Leitungsabschnitten 40 und 41 zweigt ein weiterer Leitungsabschnitt
42 ab, der an einer Mischkammer 43 einer Dosiereinrichtung 44 angeschlossen ist. Die
Mischkammer 43 ist darüber hinaus über einen Leitungsabschnitt 45 an die Elektrolyseeinrichtung
38 bzw. deren Elektrodenkammer 46 angeschlossen. Die Mischkammer 43 wird über einen
Dosierbehälter 47 und einen Leitungsabschnitt 48 mit Salz bzw. Salzlauge versorgt.
Über ein Ventil 49 im Leitungsabschnitt 41 kann der Mischkammer 43 Frischwasser dosiert
zugeführt werden, wobei nach Erreichen eines gewünschten Sättigungsgrades bzw. Mischungsverhältnisses
in der Mischkammer 43 über ein weiteres Ventil 50 im Leitungsabschnitt 45 die so bereitete
Elektrolytlösung in die Elektrodenkammer 46 bedarfsgerecht eingeleitet werden kann.
Weiter ist im Leitungsabschnitt 40 ein Ventil 51 zur Steuerung einer Frischwasserzufuhr
zur Elektrodenkammer 46 sowie im Leitungsabschnitt 39 ein Ventil 52 zur dosierten
Abgabe des mit der Elektrolyseeinrichtung 38 generierten Oxidationsmittels in den
Flüssigkeitskreislauf 11 vorgesehen.
[0032] Die
Fig. 3 zeigt eine schematische Darstellung einer Reinigungsvorrichtung 53 mit einem Flüssigkeitskreislauf
54 in dem im Unterschied zu den in den
Fig. 1 und
2 gezeigten Flüssigkeitskreislauf eine Strahlpumpe 55 angeordnet ist. In einem Zuleitungsstrang
56, welcher im Wesentlichen dem in
Fig. 2 beschriebenen Zuleitungsstrang entspricht, ist zwischen dem Ventil 52 und der Strahlpumpe
55 in einem Leitungsabschnitt 57 ein Pufferspeicher 58 und nachfolgend ein Rückschlagventil
59 angeordnet. Das Rückschlagventil 59 verhindert ein Einströmen verunreinigter Reinigungsflüssigkeit
17 aus dem Flüssigkeitskreislauf 54 in den Leitungsabschnitt 57 bzw. in den Pufferspeicher
58. In dem Pufferspeicher 58 kann mit Oxidationsmittel angereichertes Leitungswasser
bevorratet werden, so dass bei einem Betrieb der Strahlpumpe 55 bzw. bei einem Umwälzen
von Reinigungsflüssigkeit 17 in dem Flüssigkeitskreislauf 54 kontinuierlich Flüssigkeit
aus dem Pufferspeicher 58 entnommen und in der Strahlpumpe 55 der im Flüssigkeitskreislauf
54 befindlichen Reinigungsflüssigkeit 17 beigemischt werden kann.
1. Reinigungsvorrichtung (10, 36, 53), insbesondere zum Reinigen, Entkeimen oder Desinfizieren
von Geschirr, Arbeitsgeräten, Lebensmitteln oder dergleichen, wobei die Reinigungsvorrichtung
einen Flüssigkeitskreislauf (11, 54) umfasst, wobei in dem Flüssigkeitskreislauf Reinigungsflüssigkeit
(17) zirkulieren kann, wobei in dem Flüssigkeitskreislauf zu reinigendes Gut der Reinigungsflüssigkeit
ausgesetzt werden kann, wobei die Reinigungsvorrichtung eine Elektrolyseeinrichtung
(25, 38) mit einer Diamantelektrode (28) zur Herstellung eines Oxidationsmittels umfasst,
wobei die Reinigungsvorrichtung einen Zuleitungsstrang (21, 37, 56) aufweist, der
mit dem Flüssigkeitskreislauf verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Elektrolyseeinrichtung mit dem Zuleitungsstrang verbunden ist, derart, dass das
Oxidationsmittel über den Zuleitungsstrang in den Flüssigkeitskreislauf einleitbar
ist.
2. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass in dem Flüssigkeitskreislauf (11, 54) eine Zirkulationspumpe (16) und eine Reinigungskammer
(15) zur Aufnahme und zum Besprühen von zu reinigenden Gut mit Reinigungsflüssigkeit
(17) angeordnet ist.
3. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass in dem Flüssigkeitskreislauf (11, 54) eine Zumischeinrichtung der Reinigungsvorrichtung
angeordnet ist, wobei das Oxidationsmittel über die Zumischeinrichtung der Reinigungsflüssigkeit
(17) in dem Flüssigkeitskreislauf zumischbar ist.
4. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Zumischeinrichtung eine Strahlpumpe (55) in dem Flüssigkeitskreislauf (54) umfasst.
5. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Zumischeinrichtung einen Pufferbehälter (58) umfasst.
6. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Reinigungsvorrichtung (10, 36, 53) eine Dosiereinrichtung (30, 44) für einen
Elektrolyt aufweist, wobei die Dosiereinrichtung mit der Elektrolyseeinrichtung (25,
38) und/oder dem Zuleitungsstrang (21, 37, 56) verbunden ist, derart, dass der Elektrolyt
in die Elektrolyseeinrichtung einleitbar ist.
7. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 2, einem der Ansprüche 3 bis 5 und Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Elektrolyseeinrichtung (25, 38) mit der Zumischeinrichtung, der Zirkulationspumpe
(16) und/oder der Dosiereinrichtung (30, 44) in einem gemeinsamen Gehäuse angeordnet
ist, wobei das Gehäuse an den Flüssigkeitskreislauf (11, 54) angeschlossen ist.
8. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Elektrolyseeinrichtung (25, 38) als Anode bzw. Kathode eine Diamantelektrode
(28) und/oder eine pyrolytisch beschichtete Graphitelektrode und/oder eine Edelstahlelektrode
aufweist.
9. Reinigungsverfahren, durchgeführt mit einer Reinigungsvorrichtung (10, 36, 53), insbesondere
zum Reinigen, Entkeimen oder Desinfizieren von Geschirr, Arbeitsgeräten, Lebensmitteln
oder dergleichen, wobei in einem Flüssigkeitskreislauf (11, 54) der Reinigungsvorrichtung
Reinigungsflüssigkeit (17) zirkuliert wird, wobei in dem Flüssigkeitskreislauf zu
reinigendes Gut der Reinigungsflüssigkeit ausgesetzt werden kann, wobei mittels einer
Elektrolyseeinrichtung (25, 38) mit einer Diamantelektrode (28) der Reinigungsvorrichtung
ein Oxidationsmittel erzeugt wird, wobei die Reinigungsvorrichtung einen Zuleitungsstrang
(21, 37, 56) aufweist, der mit dem Flüssigkeitskreislauf verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Elektrolyseeinrichtung mit dem Zuleitungsstrang verbunden ist, wobei das Oxidationsmittel
über den Zuleitungsstrang in den Flüssigkeitskreislauf eingeleitet wird.
10. Reinigungsverfahren nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Oxidationsmittel der Reinigungsflüssigkeit (17) in dem Flüssigkeitskreislauf
(11, 54) zugemischt wird.
11. Reinigungsverfahren nach Anspruch 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Elektrolyseeinrichtung (25, 38) mit Frischwasser gespeist wird.
12. Reinigungsverfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass in definierten Zeitabständen über die Diamantelektrode (28) elektrischer Strom geleitet
wird.
13. Reinigungsverfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass erst gegen Abschluss eines Reinigungszyklus über die Diamantelektrode (28) elektrischer
Strom geleitet wird.
14. Reinigungsverfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass mittels der Elektrolyseeinrichtung (25, 38) Ozon erzeugt wird.
15. Reinigungsverfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass mittels der Elektrolyseeinrichtung (25, 38) freies Chlor erzeugt wird.
16. Reinigungsverfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass in einem Sumpf (18) des Flüssigkeitskreislaufs (11, 54) Reinigungsflüssigkeit (17)
für einen zeitlich unbestimmt nachfolgenden Reinigungszyklus gespeichert wird.