| (19) |
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(11) |
EP 2 927 135 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.07.2017 Patentblatt 2017/29 |
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Anmeldetag: 27.03.2015 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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AUFLAGEEINHEIT EINER VAKUUMVERPACKUNGSVORRICHTUNG
VACUUM PACKAGING DEVICE SUPPORT UNIT
UNITÉ DE SUPPORT D'UN DISPOSITIF D'EMBALLAGE SOUS VIDE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
04.04.2014 DE 102014104816
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.10.2015 Patentblatt 2015/41 |
| (73) |
Patentinhaber: Wiebers, Rainer |
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33605 Bielefeld (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Wiebers, Rainer
33605 Bielefeld (DE)
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| (74) |
Vertreter: Dantz, Jan Henning et al |
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Loesenbeck - Specht - Dantz
Patent- und Rechtsanwälte
Am Zwinger 2 33602 Bielefeld 33602 Bielefeld (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
GB-A- 2 107 270 US-A- 3 950 919
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US-A- 3 537 229
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Auflageeinheit einer Vakuumverpackungsvorrichtung
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Gattungsgemäße Auflageeinheiten von Vakuumverpackungsvorrichtungen, insbesondere
von als Kammermaschinen bezeichneten Vakuumverpackungsmaschinen, werden insbesondere
im Lebensmittelbereich zur Vakuumverpackung von Fleisch, Fisch, Gemüse und dergleichen,
aber auch zur Vakuumverpackung anderer Gegenstände eingesetzt.
[0003] Diese Vakuumverpackungsvorrichtungen weisen dabei im Wesentlichen eine Auflageeinheit
auf, auf der die zu verpackenden Lebensmittel oder sonstigen Gegenstände aufgelegt
werden sowie einen Deckel, der auf die Auflageeinheit aufgesetzt wird und dabei den
Bereich zwischen Auflageeinheit und Deckel luftdicht verschließt sowie eine Vakuumpumpe,
mit der der zwischen Auflageeinheit und Deckel eingeschlossene Raum evakuierbar ist,
so dass das auf der Auflageplatte aufliegende Lebensmittel bzw. der auf der Auflageplatte
aufliegende Gegenstand mithilfe einer Verpackungseinheit innerhalb des evakuierten
Raumes verpackt werden kann.
[0004] Solche Vorrichtungen werden zum Beispiel in
GB 2 107 270 A,
US 3,537,229 A und
US 3,950,919 A beschrieben. Um einen luftdichten Abschluss des Deckels auf der Auflageplatte zu
gewährleisten, muss die Auflageplatte insbesondere im Auflagebereich des Deckelrandes
sehr eben ausgebildet sein. Um Verformungen der Auflageplatte der Auflageeinheit zu
vermeiden, muss die Auflageplatte sowie eine eventuell unter der Auflageplatte angeordnete
Stützeinrichtung zur Abstützung der Auflageplatte sehr stabil gefertigt sein. Dazu
werden insbesondere dicke Stahlbleche mit einer Materialdicke von 4 mm und mehr eingesetzt.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Auflageeinheit einer Vakuumverpackungsvorrichtung
mit hinreichend großer Formstabilität bei geringerem Materialeinsatz bereitzustellen.
[0006] Diese Aufgabe wird durch eine Auflageeinheit einer Vakuumverpackungsvorrichtung mit
den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0007] Die erfindungsgemäße Auflageeinheit weist dabei eine Auflageplatte auf sowie eine
unter der Auflageplatte angeordnete Stützeinrichtung mit einer Bodenplatte, einem
die Bodenplatte umrahmenden Rahmen sowie in dem Rahmen angeordnete Stützstreben, auf
denen die Auflageplatte aufliegt. Dabei ragt in einen mit einer Abdeckung luftdicht
verschließbaren Raum auf einer der Stützeinrichtung abgewandten Oberseite der Auflageplatte
ein erstes Vakuumanschlussstück zum Anschluss an eine Vakuumpumpe zur Evakuierung
des Raumes. Die Stützeinrichtung weist ein zweites Vakuumanschlussstück auf oder eine
zweite Öffnung des ersten Vakuumanschlussstücks mündet in die Stützeinrichtung, durch
das der von der Stützeinrichtung und der Auflageplatte umschlossene Innenraum evakuierbar
ist.
[0008] Damit ist ermöglicht, dass die Auflageplatte der Auflageeinheit von beiden Seiten,
sprich von ihrer der Stützeinrichtung abgewandten Oberseite und ihrer der Stützeinrichtung
zugewandten Unterseite her mit einem Vakuum beaufschlagbar ist, so dass die Auflageplatte
keinen durch das Vakuum verursachten Zugkräften ausgesetzt ist und damit die Materialstärke
der Auflageplatte deutlich geringer ausgeführt sein kann als bei den Auflageplatten
von aus dem Stand der Technik bekannten Auflageeinheiten.
[0009] Vorteilhafte Ausführungsvarianten der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Erfindungsgemäß ist das erste Vakuumanschlussstück durch die Stützeinrichtung hindurchreichend
in einer Öffnung der Auflageplatte aufgenommen. Dadurch ist eine kurze Verbindung
zwischen Vakuumpumpe und dem ersten Vakuumanschlussstück ermöglicht, da die Vakuumpumpe
üblicherweise in einem Gehäuse der Vakuumverpackungsvorrichtung unterhalb der Stützeinrichtung
platziert ist.
[0010] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsvariante der Erfindung weisen die Stützstreben
Durchgangsöffnungen auf. Denkbar ist außerdem, zwischen den Stützstreben und der Auflageplatte
und/oder der Bodenplatte und/oder dem Rahmen Durchgangsöffnungen vorzusehen, durch
die ermöglicht ist, die in dem Innenraum zwischen Stützeinrichtung und Auflageplatte
vorhandene Luft zu evakuieren und dabei gleichzeitig die Stützeinrichtung durch die
Stützstreben derart zu stabilisieren, dass die Bodenplatte und der Bodenplatte umgebende
Rahmen der Stützeinrichtung dem die Stützeinrichtung umgebenden Außendruck bei evakuiertem
Innenraum stand hält.
[0011] Die Stützstreben der Stützeinrichtung sind dabei bevorzugt so in dem Innenraum der
Stützeinrichtung angeordnet, dass diese den Innenraum in mehrere luftdurchlässige
Kammern unterteilen. Der Querschnitt dieser Kammern ist dabei bevorzugt rechteckig,
denkbar sind aber auch andere Querschnitte wie beispielsweise Rauten oder Waben.
[0012] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Stützstreben
mit den Bodenplatten und/oder dem Rahmen verschweißt, insbesondere laserverschweißt.
Insbesondere durch den Einsatz des Laserschweißens ist die thermische Belastung der
miteinander verschweißten Bauteile um etwa 70% kleiner als beim Einsatz herkömmlicher
Schweißverfahren und der damit einhergehenden Schweißnähte. Außerdem sind solche laserverschweißten
Stützeinrichtungen wesentlich kostengünstiger herzustellen als miteinander verschraubte
oder durch Bolzen miteinander verbundene Stützeinrichtungen.
[0013] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsvariante der Erfindung beträgt die Materialstärke
der Auflageplatte zwischen 40% und 70% der aus dem Stand der Technik bekannten Auflageplatten,
die im Einsatz nur auf einer Fläche mit Vakuum beaufschlagt sind. Dadurch ist eine
kostengünstigere Fertigung solcher Auflageeinheiten ermöglicht.
[0014] Zur Fixierung der Auflageplatte auf der Stützeinrichtung ist es gemäß einer vorteilhaften
Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass die Auflageplatte zumindest an einem
Teil ihrer Außenränder zur Bodenplatte hin umgebogen ist.
[0015] Des Weiteren ist gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung an
den der Auflageplatte zugewandten Außenrändern des Rahmens eine parallel zur Bodenplatte
ausgerichtete Auflageumrandung zur Auflage der Auflageplatte angeordnet.
[0016] Zur stabilen Fixierung der Vakuumanschlussstücke ist gemäß einer weiteren vorteilhaften
Ausführungsvariante der Erfindung auf einer der Stützeinrichtung abgewandten Oberseite
der Auflageplatte ein das in der Öffnung der Auflageplatte endendes Vakuumanschlussstück
umfassende Rosette befestigt. Nachfolgend wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel
der Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht auf eine Stützeinrichtung einer Auflageeinheit,
- Figur 2
- eine Draufsicht auf die Auflageplatte mit darunter gestrichelt dargestellter Stützeinrichtung
gemäß Figur 1,
- Figur 3
- eine Schnittansicht durch die Auflageeinheit entlang der mit III bezeichneten Schnittebene
in Figur 2,
- Figur 4
- eine Ausschnittsvergrößerung des in Figur 3 mit IV bezeichneten Ausschnitts der Auflageeinheit
und
- Figur 5
- eine Seitenansicht der Auflageeinheit aus Figur 1.
[0017] In der nachfolgenden Figurenbeschreibung beziehen sich Begriffe wie oben, unten,
links, rechts, vorne, hinten usw. ausschließlich auf die in den jeweiligen Figuren
gewählte beispielhafte Darstellung und Position der Auflageeinheit, Auflageplatte,
Bodenplatte, Rahmen, Stützstreben, Vakuumanschlussstück und dergleichen. Diese Begriffe
sind nicht einschränkend zu verstehen, das heißt, durch verschiedene Arbeitsstellungen
oder die spiegelsymmetrische Auslegung oder dergleichen können sich diese Bezüge ändern.
[0018] In der Figur 1 ist mit dem Bezugszeichen 2 eine Stützeinrichtung einer in den Figuren
2 und 3 mit dem Bezugszeichen 1 bezeichneten Auflageeinheit einer Vakuumverpackungsvorrichtung
bezeichnet.
[0019] Wie in den Figuren 1 bis 3 erkennbar ist, weist die unterhalb einer Auflageplatte
3 angeordnete Stützeinrichtung 2 eine Bodenplatte 4 auf sowie einen die Bodenplatte
4 umrahmenden Rahmen 5. Die Bodenplatte 4 und die Rahmenteile des Rahmens 5 sind dabei,
wie in Figur 3 zu erkennen ist, bevorzugt aus einem Metallblech einstückig gefertigt.
Denkbar ist aber auch, den Rahmen 5 und die Bodenplatte mehrteilig auszuführen, wobei
die Bauteile aneinander befestigt, insbesondere miteinander verschweißt sind. Desweiteren
kann der Rahmen 5 auch auf die Bodenplatte aufgesetzt sein.
[0020] Innerhalb des Rahmens 5 sind eine Vielzahl von Stützstreben 6 angeordnet, die einerseits
zur Stabilisierung der Stützeinrichtung 2 und zum zweiten der Auflage der Auflageplatte
3 dienen.
[0021] Die Stützstreben 6 sind in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel rechtwinkelig zu
einander angeordnet. Denkbar sind aber auch Anordnungen der Stützstreben 6 als Wabenstruktur
oder andere winklige Anordnungen zueinander.
[0022] Neben der oben genannten Fertigung der Bauteile der Stützeinrichtung 2 aus Metallblechteilen
kann die Stützeinrichtung 2 auch beispielsweise als Druckgussteil oder aus Druckgussteilen,
insbesondere Aluminiumdruckguss ausgebildet sein oder aus geeigneten Kunststoffen,
beispielsweise als Spritzgussteil gefertigt, oder anderen geeigneten Materialien bestehen.
[0023] Die Stützstreben sind des Weiteren mit Durchgangsöffnungen 7 versehen. Diese können,
wie in den Figuren 1 und 3 gut zu erkennen ist, beispielsweise in Gestalt kreisförmiger
Ausnehmungen ausgebildet sein. Denkbar ist es auch, beispielsweise an den an der Auflageplatte
3 oder der Bodenplatte 4 anliegenden Ober- oder Unterkanten der Stützstreben 6 Ausnehmungen
vorzusehen, so dass die Durchgangsöffnungen in diesem Fall zwischen den Stützstreben
6 und der Auflageplatte 3 und/oder der Bodenplatte 4 ausgebildet sind.
[0024] Wie in den Figuren 1 bis 3 zu erkennen ist, weist die Auflageeinheit 1 des Weiten
ein durch die Stützeinrichtung 2 durchreichendes Vakuumanschlussstück 9 zum Anschluss
an eine Vakuumpumpe auf, mit dem eine Evakuierung eines oberhalb der Auflageplatte
3 von einem (nicht gezeigten) Deckel oder Haube der Vakuumverpackungsmaschine abgedeckten
Volumens evakuierbar ist. Dieses Vakuumanschlussstück 9 steht dabei bevorzugt aus
der der Stützeinrichtung 2 abgewandten Oberseite der Auflageplatte 3 hervor, wobei
auf dieser Oberseite der Auflageplatte 3 bevorzugt eine Rosette 12 befestigt ist,
die das in der Öffnung der Auflageplatte 3 endende Vakuumanschlussstück 9 umfasst.
[0025] Wie in den Figuren 1 bis 3 des Weiteren gezeigt ist, mündet ein zweites Vakuumanschlussstück
10 in die Stützeinrichtung 2 der Auflageeinheit. Diese zweite Vakuumanschlussstück
10 mündet dabei insbesondere in eine dazu vorgesehene Öffnung in der Bodenplatte 4
der Stützeinrichtung 2. Dadurch ist ermöglicht, dass auch der von der Stützeinrichtung
2 und der Auflageplatte 3 umschlossene Innenraum 13 evakuierbar ist, so dass nach
Beaufschlagung der Vakuumverpackungsvorrichtung mit einem Vakuum oberhalb und unterhalb
der Auflageplatte 3 die Auflageplatte 3 gleichmäßig druckbeaufschlagt ist und somit
keine Zug- oder Druckkräfte auf die Auflageplatte 3, hervorgerufen durch einen nur
einseitige Vakuumbeaufschlagung der Auflageplatte, wie es bei den Vakuumverpackungsmaschinen
gemäß dem Stand der Technik üblich ist, einwirken.
[0026] Neben der in den Figuren gezeigten Ausführungsvariante, bei der ein zweites Vakuumanschlussstück
10 in die Bodenplatte 4 der Stützeinrichtung 2 mündet, ist gemäß einer alternativen
Ausführungsvariante in dem ersten Vakuumanschlussstück 9 im Bereich unterhalb der
Auflageplatte 3 und oberhalb der Bodenplatte 4 eine weitere Öffnung in dem Vakuumanschlussstück
9 vorgesehen, so dass nach Einschalten einer Vakuumpumpe gleichzeitig der Raum zwischen
Auflageplatte 3 und dem diesen abdeckenden Deckel oder Haube als auch der Innenraum
der Stützeinrichtung 2 evakuiert wird.
[0027] Die Stützstreben 6 sind mit der Bodenplatte 4 und/oder dem Rahmen 5 bevorzugt verschweißt,
insbesondere laserverschweißt. Durch Einsatz des Laserschweißens lässt sich der Wärmeeintrag
beim Verschweißen der Bauteile um etwa 70% gegenüber herkömmlichen Schweißverfahren
verringern.
[0028] Die Materialstärke der Auflageplatte 3 und bevorzugt auch des Rahmens und der Bodenplatte
4 an der Stützeinrichtung 2 beträgt vorzugsweise zwischen 40% und 70% der aus dem
Stand der Technik bekannten Auflageplatten, die im Einsatz nur auf einer Fläche mit
Vakuum beaufschlagt sind. So ist die Materialstärke einer Auflageplatte 3 der erfindungsgemäßen
Auflageeinheit 1 gegenüber einer beispielsweise 5mm dicken Auflageplatte, die einem
einseitig wirkenden Vakuum standhalten muss, auf eine Materialstärke von 2 und 3 mm
reduzierbar. Hier hat sich in zahlreichen Versuchen überraschend gezeigt, dass Materialstärken
dieser Größe hinreichend sind, um dem beaufschlagten Vakuum innerhalb der Stützeinrichtung
2 und hinsichtlich der Auflageplatte 3 auch dem gleich großen Vakuum in einem Raum
zwischen Auflageplatte 3 und einem auf dieser aufliegenden Deckel oder Haube standhält,
ohne sich derart zur verziehen, dass die Aufrechterhaltung des Vakuums insbesondere
zwischen Auflageplatte 3 und Deckel oder Haube gefährdet ist.
[0029] Zur Fixierung der Auflageplatte 3 auf der Stützeinrichtung 2 ist die Auflageplatte
3, wie in den Figuren 3 und 5 zu erkennen ist, zumindest an einem Teil ihrer Außenränder
11 zur Bodenplatte 4 hin umgebogen.
[0030] Des Weiteren ist an den der Auflageplatte 3 zugewandten Außenrändern des Rahmens
5 eine parallel zur Bodenplatte 4 ausgerichtete Auflageumrandung 8 angeordnet ist,
auf der die Auflageplatte 3 ruht. Diese Auflageumrandung 8 ist dabei bevorzugt einstückig
mit dem Rahmen 5 ausgebildet, wobei die Außenränder des Rahmens 5 senkrecht zur Rahmenfläche
umgebogen sind.
[0031] In dieser Auflageumrandung 8 sind bevorzugt mehrere Bohrungen 15 vorgesehen, durch
die Bolzen oder Schrauben durchsteckbar sind, um die Auflageplatte 3 an der Auflageumrandung
8 zu befestigen.
[0032] Mit der oben beschriebenen Auflageeinheit 1 mit einer durch Stützstreben in eine
Vielzahl von luftdurchlässigen Kammern 14 unterteilten Innenraum 13 und sowohl mit
dem Innenraum der Stützeinrichtung 2 und der der Stützeinrichtung 2 abgewandten Oberseite
der Auflageplatte 3 mündenden Vakuumanschlussstücken 9, 10 ist eine stabile Auflageeinheit
1 mit geringen Materialstärken der bevorzugt aus einem Edelstahlblech gefertigten
Auflageplatte 3 und bevorzugt ebenfalls aus Edelstahlblechen gefertigten Stützeinrichtung
2 bereitgestellt, die in einer Vakuumverpackungsvorrichtung, bei der die Auflageeinheit
1 in einem Gehäuse eingesetzt ist und in der eine Vakuumpumpe angeordnet ist und die
mit einem absenkbaren Deckel oder einer Haube versehen ist, mit dem die Auflageeinheit
1 luftdicht abdeckbar ist, kostengünstig herstellbar und aufgrund der geringeren Materialstärken
der eingesetzten Bleche zu dem leichter als die aus dem Stand der Technik bekannten
Auflageeinheiten.
[0033] Denkbar ist auch, die Stützeinrichtung 2 so zu konstruieren, das die im oben beschriebenen
Beispiel bezeichnete Auflageplatte 3 als Bodenplatte dient und die Bodenplatte 4 als
Auflage für das zu verpackende Stückgut. Wichtig ist, die Vakuumanschlussstücke so
zu verbauen, dass zum einen der von der Stützeinrichtung 2 umschlossenen Raum, wie
oben beschrieben, evakuierbar ist und zum zweiten der Raum oberhalb der Auflage für
das zu verpackende Stückgut, der von dem Deckel oder der Haube luftdicht auf der Auflage
aufliegt bzw. aufdrückbar ist, über ein Vakuumanschlussstück evakuierbar ist.
Bezugszeichenliste
[0034]
- 1
- Auflageeinheit
- 2
- Stützeinrichtung
- 3
- Auflageplatte
- 4
- Bodenplatte
- 5
- Rahmen
- 6
- Stützstreben
- 7
- Durchgangsöffnung
- 8
- Auflageumrandung
- 9
- erstes Vakuumanschlussstück
- 10
- zweites Vakuumanschlussstück
- 11
- Außenränder
- 12
- Rosette
- 13
- Innenraum
- 14
- Kammern
- 15
- Bohrungen
1. Auflageeinheit (1) einer Vakuumverpackungsmaschine, aufweisend
a. eine Auflageplatte (3),
b. eine unter der Auflageplatte (3) angeordnete Stützeinrichtung (2)
i. mit einer Bodenplatte (4),
ii. einem auf der Bodenplatte (4) aufgesetzten oder diese umrahmenden Rahmen (5),
iii. in dem Rahmen (5) angeordnete Stützstreben (6), auf denen die Auflageplatte (3)
aufliegt,
c. ein erstes Vakuumanschlussstück (9) zum Anschluss an eine Vakuumpumpe der Vakuumverpackungsmaschine
zur Evakuierung eines mit einer Abdeckung der Vakuumverpackungsmaschine luftdicht
verschließbaren Raumes auf einer der Stützeinrichtung (2) abgewandten Oberseite der
Auflageplatte (3),
wobei
d. das erste Vakuumanschlussstück (9) durch die Stützeinrichtung (2) hindurchreichend
in einer Öffnung der Auflageplatte (3) aufgenommen ist und dass
e. die Stützeinrichtung (2) ein zweites Vakuumanschlussstück (10) aufweist oder eine
zweite Öffnung des ersten Vakuumanschlussstücks (9) in die Stützeinrichtung (2) mündet,
durch das der von der Stützeinrichtung (2) und der Auflageplatte (3) umschlossene
Innenraum (13) evakuierbar ist.
2. Auflageeinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Vakuumanschlussstück (10) in die Bodenplatte (4) mündet.
3. Auflageeinheit nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützstreben (6) Durchgangsöffnungen (7) aufweisen.
4. Auflageeinheit nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Stützstreben (6) und der Auflageplatte (3) und/oder der Bodenplatte
(4) und/oder dem Rahmen (5) Durchgangsöffnungen vorgesehen sind.
5. Auflageeinheit nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützstreben (6) den Innenraum (13) in mehrere luftdurchlässige Kammern (14)
unterteilen.
6. Auflageeinheit nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützeinrichtung (2) aus Metallblechen gefertigt ist.
7. Auflageeinheit nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützstreben (6) mit der Bodenplatte (4) und/oder dem Rahmen (5) verschweißt,
insbesondere laserverschweißt sind.
8. Auflageeinheit nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Materialstärke der Auflageplatte (3) zwischen 2mm und 3mm beträgt.
9. Auflageeinheit nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageplatte (3) zumindest an einem Teil ihrer Außenränder (11) zur Bodenplatte
(4) hin umgebogen ist.
10. Auflageeinheit nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an den der Auflageplatte (3) zugewandten Außenrändern des Rahmens (5) eine parallel
zur Bodenplatte (4) ausgerichtete Auflageumrandung (8) zur Auflage der Auflageplatte
(3) angeordnet ist.
11. Auflageeinheit nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageplatte (3) an der Auflageumrandung (8) befestigt ist.
12. Auflageeinheit nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer der Stützeinrichtung (2) abgewandten Oberseite der Auflageplatte (3) eine
das in der Öffnung der Auflageplatte (3) aufgenommene erste Vakuumanschlussstück (9)
umfassende Rosette (12) befestigt ist.
13. Auflageeinheit nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützeinrichtung (2) zumindest teilweise als Druckgussteil oder aus Druckgussteilen
bestehend, insbesondere Aluminiumdruckguss ausgebildet oder aus geeigneten Kunststoffen,
beispielsweise als Spritzgussteil gefertigt ist.
14. Vakuumverpackungsvorrichtung, aufweisend ein Gehäuse, in dem eine Auflageeinheit (1)
und eine Vakuumpumpe angeordnet ist, wobei die Auflageeinheit (1) mit einer Abdeckung
luftdicht abdeckbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageeinheit (1) gemäß einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche ausgebildet
ist.
1. A support unit (1) of a vacuum packaging machine, comprising
a. a bearing plate (3),
b. a supporting means (2) arranged below the bearing plate (3), said supporting means
having
i. a base plate (4),
ii. a frame (5) placed onto the base plate (4) or framing the latter,
iii. supporting struts (6) which are arranged in the frame (5) and on which the bearing
plate (3) rests,
c. a first vacuum connector (9) for connection to a vacuum pump of the vacuum packaging
machine for evacuating a chamber on an upper side of the bearing plate (3) facing
away from the supporting means (2), which chamber can be closed in an airtight manner
by a cover of the vacuum packaging machine,
wherein
d. the first vacuum connector (9) passes through the supporting means (2) and is received
in an opening of the bearing plate (3), and
e. the supporting means (2) has a second vacuum connector (10) or a second opening
of the first vacuum connector (9) opens into the supporting means (2), through which
the interior space (13) enclosed by the supporting means (2) and the bearing plate
(3) can be evacuated.
2. The support unit according to claim 1, characterized in that the second vacuum connector (10) opens into the base plate (4).
3. The support unit according to any of the preceding claims, characterized in that the supporting struts (6) have through-openings (7).
4. The support unit according to any of the preceding claims, characterized in that through-openings are provided between the supporting struts (6) and the bearing plate
(3) and/or the base plate (4) and/or the frame (5).
5. The support unit according to any of the preceding claims, characterized in that the supporting struts (6) divide the interior space (13) into a plurality of air-permeable
chambers (14).
6. The support unit according to any of the preceding claims, characterized in that the supporting means (2) is made of metal sheets.
7. The support unit according to any of the preceding claims, characterized in that the supporting struts (6) are welded, in particular laser-welded, to the base plate
(4) and/or the frame (5).
8. The support unit according to any of the preceding claims, characterized in that the material thickness of the bearing plate (3) is between 2 mm and 3 mm.
9. The support unit according to any of the preceding claims, characterized in that the bearing plate (3) is bent towards the base plate (4) at least on a portion of
its outer edges (11).
10. The support unit according to any of the preceding claims, characterized in that a bearing rim (8) for bearing the bearing plate (3) is arranged at the outer edges
of the frame (5) facing towards the bearing plate (3), said bearing rim being oriented
parallel to the base plate (4).
11. The support unit according to claim 10, characterized in that the bearing plate (3) is fastened to the bearing rim (8).
12. The support unit according to any of the preceding claims, characterized in that an escutcheon (12) encircling the first vacuum connector (9) received in the opening
of the bearing plate (3) is fastened to an upper side of the bearing plate (3) facing
away from the supporting means (2).
13. The support unit according to any of the preceding claims, characterized in that the supporting means (2) is formed at least in part as a die-cast component or consists
of die-cast components, cast in particular from aluminium, or is made of suitable
plastic materials, for example as an injection-moulded component.
14. A vacuum packaging device, comprising a housing in which a support unit (1) and a
vacuum pump are arranged, wherein the support unit (1) can be covered in an airtight
manner by a cover, characterized in that the support unit (1) is designed according to one or more of the preceding claims.
1. Unité d'appui (1) d'une machine à emballer sous vide, comprenant
a. une plaque d'appui (3),
b. un dispositif de support (2) disposé sous la plaque d'appui (3),
i. avec une plaque de fond (4),
ii. un cadre (5) posé sur la plaque de fond (4) ou encadrant celle-ci,
iii. des entretoises de support (6) disposées dans le cadre (5), sur lesquelles repose
la plaque d'appui (3),
c. un premier raccord de vide (9) pour le raccordement de la machine à emballer sous
vide à une pompe à vide destinée à faire le vide dans un espace pouvant être fermé
hermétiquement par une couverture de la machine à emballer sous vide sur une face
supérieure de la plaque d'appui (3) tournée à l'opposé du dispositif de support (2),
dans laquelle
d. le premier raccord de vide (9) passe à travers le dispositif de support (2) pour
être reçu dans une ouverture de la plaque d'appui (3) et
e. le dispositif de support (2) présente un deuxième raccord de vide (10) ou une deuxième
ouverture du premier raccord de vide (9) débouche dans le dispositif de support (2),
à travers lequel le vide peut être fait dans l'espace intérieur (13) circonscrit par
le dispositif de support (2) et la plaque d'appui (3).
2. Unité d'appui selon la revendication 1, caractérisée en ce que le deuxième raccord de vide (10) débouche dans la plaque de fond (4).
3. Unité d'appui selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les entretoises de support (6) présentent des ouvertures traversantes (7).
4. Unité d'appui selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que des ouvertures traversantes sont prévues entre les entretoises de support (6) et
la plaque d'appui (3) et/ou la plaque de fond (4) et/ou le cadre (5).
5. Unité d'appui selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les entretoises de support (6) divisent l'espace intérieur (13) en plusieurs chambres
(14) laissant circuler l'air.
6. Unité d'appui selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le dispositif de support (2) est fait de tôles métalliques.
7. Unité d'appui selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les entretoises de support (6) sont soudées à la plaque de fond (4) et/ou au cadre
(5), en particulier soudées par laser.
8. Unité d'appui selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'épaisseur de matériau de la plaque d'appui (3) est comprise entre 2 mm et 3 mm.
9. Unité d'appui selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la plaque d'appui (3) est recourbée au moins sur une partie de ses bords extérieurs
(11) vers la plaque de fond (4).
10. Unité d'appui selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un rebord d'appui (8) orienté parallèlement à la plaque de fond (4) est disposé sur
les bords extérieurs du cadre (5) tournés vers la plaque d'appui (3) pour l'appui
de la plaque d'appui (3).
11. Unité d'appui selon la revendication 10, caractérisée en ce que la plaque d'appui (3) est fixée sur le rebord d'appui (8).
12. Unité d'appui selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'une plaque de raccord ronde (12) incluant le premier raccord de vide (9) reçu dans
l'ouverture de la plaque d'appui (3) est fixée sur la face supérieure de la plaque
d'appui (3) tournée à l'opposé du dispositif de support (2)
13. Unité d'appui selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le dispositif de support (2) est formé au moins en partie comme une pièce moulée
sous pression ou se compose de pièces moulées sous pression, en particulier en aluminium
moulé sous pression, ou est fabriqué à partir de matières plastiques adéquates, par
exemple sous la forme d'une pièce moulée par injection.
14. Dispositif d'emballage sous vide comprenant un boîtier dans lequel sont disposées
une unité d'appui (1) et une pompe à vide, dans lequel l'unité d'appui (1) peut être
recouverte de façon hermétique avec une couverture, caractérisé en ce que l'unité d'appui (1) est conformée selon une ou plusieurs des revendications précédentes.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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