[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kupplungsanordnung für einen Schließzylinder,
mit einem Gehäuse, einem in dem Gehäuse angeordneten Schaltelement, einer in dem Gehäuse
angeordneten Antriebseinrichtung und mit einer Kuppeleinrichtung, die zwischen einer
Kuppelposition und einer Entkuppelposition versetzbar ist.
[0002] Derartige Kupplungsanordnungen sind im Stand der Technik beispielsweise aus der Druckschrift
EP 2 314 809 A1 bekannt.
[0003] Derartige Kupplungsanordnungen werden insbesondere in elektromechanischen Schließzylindern
dazu verwendet, zwischen einem Kuppelzustand und einem Entkuppelzustand hin und her
zu schalten. In dem Kuppelzustand ist ein Betätigungselement, beispielsweise eine
Handhabe oder ein Türknauf, drehfest mittels der Kupplungsanordnungen mit einem Schließbart
zur Betätigung eines Schlosses der entsprechenden Tür verbunden. In dem entkoppelten
Zustand ist das Betätigungselement frei drehbar, so dass das Schloss nicht betätigt
werden kann.
[0004] Zwischen dem Kuppelzustand und dem entkuppelten Zustand wird in Abhängigkeit von
einem empfangenen Berechtigungssignal hin und her geschaltet. Die Eingabe eines solchen
Berechtigungssignals kann drahtlos oder über ein entsprechendes Bedienelement durch
eine Person erfolgen. Eine Auswerteelektronik überprüft dann, ob eine Berechtigung
zum Öffnen der Tür vorliegt und schaltet gegebenenfalls die Kupplungsanordnung in
den gekuppelten Zustand.
[0005] Daneben sind auch Kupplungsanordnungen bekannt, die eine Welle des Betätigungselements
gegenüber der zu öffnenden Tür oder einem anderen ortsfesten Gegenstand drehfest sperren
oder freigeben. Bei bestätigter Berechtigung, die Tür zu öffnen, wird die Welle des
Betätigungselements dann entsperrt, so dass das Betätigungselement gedreht und ein
Schloss betätigt werden kann. Ansonsten kann das Betätigungselement aufgrund der Versperrung
gegenüber der Tür bzw. dem anderen Gegenstand nicht gedreht werden.
[0006] Allen diesen Ausgestaltungen ist gemein, dass eine elektromechanische Kupplungsanordnung
benötigt wird, die zwischen zwei Schaltzuständen, einem gekoppelten Zustand und einem
entkoppelten Zustand, hin und her schalten kann. Üblicherweise wird ein Elektromotor
angesteuert. Die Bewegung des Elektromotors wird dann in eine Bewegung von mechanischen
Elementen zum Kuppeln bzw. Entkuppeln umgesetzt.
[0007] Insbesondere in dem genannten Fall, dass mittels der Kupplungsanordnung in einem
gekuppelten Zustand ein Betätigungselement drehfest gekuppelt wird und in einem entkuppelten
Zustand frei drehen kann, kann der Fall auftreten, dass aufgrund der Lage des Betätigungselements,
insbesondere eines frei drehbaren Türknaufs, die Kupplungsanordnung nicht von dem
entkuppelten Zustand in den gekoppelten Zustand versetzt werden kann. In der Regel
liegt dies daran, dass vorgesehene Kupplungselemente anstatt ineinander einzugreifen
aufgrund ihrer Lage relativ zueinander aufeinanderstoßen. Erst durch eine fortgesetzte
Drehung, beispielsweise des Türknaufs gelangen dann diese Elemente irgendwann wieder
in eine Lage relativ zueinander, in der sie ineinandergreifen können. Während eines
solchen Zeitraums ist es jedoch unerwünscht, die entsprechende Antriebseinrichtung
dauerhaft zu bestromen und eine Kraft auf die Mechanik zu beaufschlagen, so dass bei
entsprechender relativer Lage die Kupplungselemente sich ineinander bewegen. Dies
liegt zum einen daran, dass die beteiligten mechanischen Elemente möglichst gering
belastet und auf Dauer haltbar sein sollen, zum anderen daran, dass hierdurch der
Energieaufwand deutlich steigt. Daher ist man bemüht, die für einen einzigen Schaltvorgang
benötigte Kraft bzw. das benötigte Moment nur ein einziges Mal mittels der Antriebseinrichtung
aufbringen zu müssen. Des Weiteren werden dann so genannte Kraftspeicher vorgesehen,
die im Falle des Aufeinanderstoßens von an dem Kupplungsvorgang beteiligten Elementen
die Kraft speichern und dann freigeben können, wenn die relative Lage der beteiligten
Elemente sich ändert.
[0008] Im Stand der Technik sind für derartige Kraftspeicher verschiedene Lösungen vorgeschlagen
worden. Auf der einen Seite existieren mechanische Lösungen, die häufig Federelemente
als Kraftspeicher verwenden. Darüber hinaus existieren auch Lösungen, die sich magnetische
Felder zunutze machen.
[0009] Des Weiteren ist man im Stand der Technik bemüht, mit bestimmten Konzepten für Kupplungsanordnungen
bzw. Elementen von Schließzylindern eine möglichst große Vielfalt von Türgeometrien
und Einsatzfeldern abdecken zu können. Auch kommt es vermehrt vor, dass Schließzylindersysteme
gewechselt werden müssen, so dass eine vielfältige Einsatzmöglichkeit im Nachrüst-
und Reparaturbereich gefordert ist.
[0010] Daher sind im Stand der Technik neben Schließzylindersystemen, die gezielt auf eine
bestimmte Einbausituation ausgelegt sind, auch modulare Anordnungen bekannt, die über
Adapterstücke bzw. Wellenverlängerungen in einer Vielzahl von Einbausituationen, beispielsweise
ein- oder zweiseitigen betätigbaren Türen, Türen unterschiedlicher Dicke usw., einsetzbar
sind.
[0011] So zeigt die Druckschrift
EP 1 736 622 A1 einen Schließzylinder mit einem Schließzylindergehäuse, in dem einseitig oder beidseitig
eine mittels eines Knaufs drehbare Knaufwelle drehbar gelagert ist, und mit elektrischen
und/oder elektronischen und/oder magnetischen und/oder elektromagnetischen und/oder
elektromechanischen und/oder mechanischen Funktionselementen, zu denen wenigstens
ein Schließelement und wenigstens ein elektromechanisch arbeitendes Kupplungsmittel,
das aufgrund eines Berechtigungssignals das Schließelement drehfest mit der Knaufwelle
verbindet und/oder die Knaufwelle freigibt, um ein Schloss zu betätigen, sowie eine
Auswerteelektronik gehören, die aufgrund einer Eingabe oder eines Eingabesignals das
Berechtigungssignal erzeugt. Die Knaufwelle besteht aus wenigstens zwei Segmenten,
die drehfest miteinander verbunden sind, wobei wenigstens ein Funktionselement in
wenigstens einem Segment angeordnet ist.
[0012] Die Druckschrift
DE 103 24 690 A1 zeigt eine Schließeinrichtung, die zwischen einem Handhabeglied und einem Schließbart
zwei Kupplungen aufweist, von denen eine mit einem Zylinderschloss und die andere
mit einer elektrischen Betätigungseinrichtung ein- und auszukuppeln ist. Dadurch wird
es möglich, unabhängig von der Funktionsfähigkeit der elektrischen Betätigungseinrichtung
Zugang zu mittels der Schließeinrichtung gesicherten Räume zu erhalten. Die elektrische
Betätigungseinrichtung weist eine Getriebeeinrichtung, eine Drehmomentbegrenzungseinrichtung,
einen Federspeicher und eine Selbsthemmeinrichtung auf.
[0013] Des Weiteren zeigt die Druckschrift
EP 2 275 628 A2 einen Schließzylinder mit einem Gehäusehauptteil, welches ein Schließglied und eine
Antriebswelle zum Drehen des Schließgliedes drehbar lagert, einem Gehäuseendstück,
welches ein von der Antriebswelle durchgriffenes Lagerauge aufweist und in variierbarer
Abstandslage zum Schließglied am Gehäusehauptteil befestigt ist und mit einem Betätigungsknauf,
der in variierbarer Abstandslage zum Schließglied am freien Ende der Antriebswelle
befestigt ist. Die Stirnseite des Gehäusehauptteils weist zwei nebeneinander liegende
Öffnungen auf, von denen eine die Lagerhöhlung und die andere einer Befestigungshöhlung
zugeordnet ist, in welcher Befestigungshöhlung ein Befestigungszapfen des Gehäuseendstücks
steckt.
[0014] Des Weiteren zeigt die Druckschrift
EP 2 314 809 A1 einen Eingriffsmechanismus, der für elektromechanische Schließzylinder vorgesehen
ist, der einen Schlitten aufweist, der vorwärts und rückwärts mittels einer Spindel
bewegt werden kann, die durch einen Motor aktuiert ist. Der Schlitten lagert Eingriffsstifte,
die in eine Eingriffsscheibe eingreifen. Eine Nocke soll fest mit der Eingriffsscheibe
verbunden sein, so dass deren Rotation das entsprechende Schloss aktuiert. Die Bewegung
des Schlittens ist entlang von Stäben geführt, die in dem entsprechenden Gehäuse eines
Rotors bereitgestellt sind, in dem die Anordnung mit dem Motor und dem Schlitten beherbergt
ist. Die Kuppelstifte sind Federn zugeordnet, die die Stifte in die Eingriffsposition
drücken, wenn die Stifte gegenüber den Löchern in der Scheibe angeordnet sind.
[0015] Die Druckschrift
US 2008/0303290 A1 zeigt ein Schloss mit Gleitschlitten, der mit einer Aktuatoranordnung zusammenwirkt,
wobei der Gleitschlitten mit der Aktuatoranordnung über Federelemente gekoppelt ist.
[0016] Die Druckschrift
DE 10 2004 056 989 A1 zeigt eine Schließvorrichtung mit einem Schließzylinder mit einer Kupplung zwischen
einer Handhabe und einem Schließbart, wobei die Kupplung durch ein Betätigungsglied
stellbar ist, welches unter Zwischenschaltung wenigstens eines Speicherelements auf
die Kupplung wirkt.
[0017] Hierauf aufbauend ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Kupplungsanordnung
mit Federspeicher bereitzustellen, die manipulationssicher und einfach und damit kostengünstig
montierbar ist und sich darüber hinaus zum Einsatz in verschiedenen Einbausituationen
insbesondere auch zum Einsatz in modularen Schließzylinderanordnungen eignet.
[0018] Daher wird vorgeschlagen, die eingangs genannte Kupplungsanordnung dahingehend weiterzubilden,
dass das Schaltelement eine Schneckenwelle ist, die mittels der Antriebseinrichtung
um eine Schaltachse drehbar ist, wobei das Schaltelement in bezüglich der Schaltachse
axialer Richtung festgelegt ist, wobei die Kupplungsanordnung des Weiteren ein Schieberelement
aufweist, das drehfest und parallel zu der Schaltachse versetzbar gelagert ist, wobei
das Schieberelement mit der Schneckenwelle zum Umsetzen einer Drehbewegung der Schneckenwelle
in eine bezüglich der Schaltachse axiale Bewegung des Schieberelements ineinandergreift,
wobei die Kuppeleinrichtung an dem Schieberelement derart abgestützt ist, dass die
Kuppeleinrichtung mittels der Antriebseinrichtung über das Schieberelement parallel
zu der Schaltachse versetzbar ist, und wobei die Kuppeleinrichtung in einer bezüglich
der Schaltachse ersten axialen Richtung an dem Schieberelement mittels eines ersten
Federelements abgestützt ist und in einer bezüglich der Schaltachse zweiten axialen
Richtung, insbesondere die entgegengesetzt zu der ersten axialen Richtung gerichtet
ist, an dem Schieberelement mittels eines zweiten Federelements abgestützt ist, wobei
das Schieberelement als eine auf der Schneckenwelle angeordnete Hülse ausgebildet
ist, wobei das Schieberelement einen ersten Flansch an einem ersten Ende der Hülse
und einen zweiten, von der Hülse lösbaren Flansch an einem dem ersten Ende entgegengesetzten
zweiten Ende der Hülse aufweist, wobei sich die Flansche bezüglich der Schaltachse
in radialer Richtung erstrecken.
[0019] Des Weiteren wird ein Schließzylinder mit einer solchen Kupplungsanordnung oder einer
ihrer Ausgestaltungen mit einem konzentrisch zu dem Gehäuse angeordneten Bauteil vorgeschlagen,
wobei das Gehäuse und das Bauteil in der Kuppelposition in Drehrichtung formschlüssig
miteinander verbunden sind, und in der Entkuppelposition das Gehäuse und das Bauteil
in Drehrichtung voneinander entkuppelt sind.
[0020] Mittels der vorgeschlagenen Kupplungsanordnung und des vorgeschlagenen Schließzylinders
wird es so möglich, einen Federspeicher für die Kuppeleinrichtung nicht nur für den
Bewegungsvorgang des Schaltelements von der Entkuppelposition in die Kuppelposition
bereitzustellen, sondern auch für den Bewegungsvorgang des Schaltelements von der
Kuppelposition in die Entkuppelposition bereitzustellen. Somit können die Aktuierungskräfte
der Antriebseinrichtung nicht nur beim Kupplungsvorgang, sondern auch beim Entkupplungsvorgang
gespeichert werden. Dies ermöglicht es, die Kupplungseinrichtung auch wieder sicher
in den Entkupplungszustand zu versetzen. Selbst wenn unter Umständen in der Entkuppelposition
die Kuppeleinrichtung aufgrund von hohen Reibungskräften verklemmt sein sollte, würde
die Kraft der Antriebseinrichtung gespeichert und, wenn beispielsweise eine Handhabungseinrichtung
eines Schließzylinders wieder losgelassen wird, die in dem Federspeicher gespeicherten
Kräfte genutzt werden, um automatisch wieder die Entkuppelposition bei einem Abfallen
der Reibungskräfte zu erreichen. Auf diese Weise wird insbesondere vermieden, dass
die Kupplungsanordnung ungewollt in der Kuppelposition verbleibt, was ein darauf folgendes
unautorisiertes Öffnen einer Tür, in die ein Schließzylinder eingebaut ist, ermöglichen
würde.
[0021] Des Weiteren wirken die Kräfte des ersten Federelements und des zweiten Federelements
direkt gegeneinander, so dass in der Kuppelposition und der Entkuppelposition die
Kuppeleinrichtung kraftfrei positioniert ist und keinerlei Haltekräfte der Antriebseinrichtung
zum Halten entweder der Kuppelposition oder der Entkuppelposition benötigt werden.
So wird insgesamt ein Energiebedarf der Antriebseinrichtung minimiert.
[0022] Letztlich ermöglicht die Ausgestaltung einen einfacheren und kostengünstigeren Aufbau,
da das Schieberelement direkt durch das erste Federelement und das zweite Federelement
mit Kraftspeichern in beide axialen Richtungen belegt ist. Unabhängig von der Ausgestaltung
der Kuppeleinrichtung, beispielsweise unabhängig von der Anzahl etwaiger vorgesehener
Axialstifte, sind somit lediglich zwei Federelemente bzw. ein einziges Federelement
pro mit einem Kraftspeicher versehener Bewegungsrichtung vorzusehen.
[0023] Dies ermöglicht des Weiteren einen axial kompakten Aufbau, da das Schieberelement
direkt auf der Schneckenwelle in axialer Richtung versetzt werden kann.
[0024] Auf diese Weise wird es, wie im Folgenden noch detaillierter dargelegt werden wird,
möglich, die Stellscheibe und das erste Federelement sowie das zweite Federelement
auf der Hülse anzuordnen. Durch den lösbaren zweiten Flansch können diese auf die
Hülse aufgeschoben und mittels des zweiten Flansches in seiner montierten Lage dann
gesichert werden.
[0025] Die eingangs gestellte Aufgabe wird daher vollkommen gelöst.
[0026] In einer Ausgestaltung der Kupplungsanordnung kann vorgesehen sein, dass das Gehäuse
als zylindrische Hohlwelle ausgebildet ist, wobei das Gehäuse sich entlang einer Längsachse
erstreckt, wobei die Schaltachse die Längsachse oder eine zu der Längsachse parallele
Gerade ist, und wobei das Gehäuse eine sich senkrecht zu der Längsachse erstreckende
Stirnfläche aufweist.
[0027] Auf diese Weise kann die Kupplungsanordnung als beispielsweise ein Modul zur Verwendung
in einer modularen Knaufwelle bereitgestellt werden. Auch der Einbau in Knaufwellen
bzw. Schließzylinderanordnungen zum Einsatz in festgelegten Einbausituationen wird
auf diese Weise besonders einfach möglich. Die Kupplungsrichtung parallel zu der Längsachse
wird durch die Parallelität der Schaltachse mit der Längsachse erzielt. Auf diese
Weise wird es möglich, die Kupplungsanordnung derart auszulegen, dass über die Stirnfläche
gekuppelt wird. Auch dies ist insbesondere zum Einsatz in modular aufgebauten Schließzylinderanordnungen
vorteilhaft, da eine selektive Kupplung mit sich in axialer Richtung anschließenden
Elementen ermöglicht wird. Davon abgesehen ist es grundsätzlich natürlich möglich,
dass die Schaltachse schräg oder senkrecht zu der Längsachse verläuft.
[0028] In einer Ausgestaltung der Kupplungsanordnung kann vorgesehen sein, dass die Stirnfläche
eine Kupplungsfläche der Kupplungsanordnung ist, wobei zumindest ein Abschnitt der
Kupplungseinrichtung in der Kuppelposition bezüglich der Längsachse exzentrisch aus
der Stirnfläche herausragt und in der Entkuppelposition in das Gehäuse zurückgezogen
ist.
[0029] Auf diese Weise wird also bereitgestellt, dass über die Kupplungsanordnung, die in
der Kuppelposition aus der Stirnfläche herausragt, in Drehrichtung eine formschlüssige
Kupplung und ein in axialer Richtung anschließendem Element herbeigeführt werden kann.
In der entkuppelten Position ist dieser Abschnitt der Kupplungsanordnung in das Gehäuse
zurückgezogen, so dass keine Kupplung mit dem benachbarten Element besteht und insoweit
die Kupplungsanordnung bzw. das Gehäuse frei drehbar werden kann.
[0030] In einer weiteren Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die Kuppeleinrichtung
drehfest und parallel zu der Schaltachse versetzbar an dem Gehäuse gelagert ist.
[0031] Es wird ein besonders kompakter Aufbau in radialer Richtung möglich, indem das Gehäuse
derart ausgebildet wird, dass es die Kuppeleinrichtung drehfest, aber parallel zu
der Schaltachse versetzbar abstützen kann.
[0032] In einer weiteren Ausgestaltung der Kupplungsanordnung kann vorgesehen sein, dass
die Kuppeleinrichtung eine Stellscheibe mit mindestens einem Stiftelement ist, das
bezüglich der Schaltachse axialer Richtung mit der Stellscheibe gekoppelt ist. Insbesondere
kann dabei das mindestens Stiftelement bezüglich der Schaltachse exzentrisch, d.h.
nicht koaxial mit der Schaltachse, angeordnet sein.
[0033] Auf diese Weise wird es möglich, mittels des mindestens einen Stiftelements in der
Kuppelposition eine formschlüssige Kupplung in Drehrichtung herbeizuführen. Grundsätzlich
können auch mehrere Stiftelemente vorgesehen sein, die insbesondere in Umfangsrichtung
gleichmäßig verteilt sein können. Auf diese Weise können die übertragbaren Kräfte
erhöht werden. Durch die Anordnung wird gleichzeitig der Vorteil bereitgestellt, dass
alle Stiftelemente an einer einzigen Stellscheibe gekoppelt sind und gemeinsam mit
der Stellscheibe verschoben werden. Alle Stiftelemente können auch mittels des ersten
und des zweiten Federelements in den beiden axialen Richtungen mit einem Federspeicher
versehen werden. Einzelne Federspeicher für jedes Stiftelement können so vermieden
werden, was den Aufbau vereinfacht und die Montagekosten verringert.
[0034] In einer weiteren Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass jedes Stiftelement eine
Umfangsnut aufweist, mit der das mindestens eine Stiftelement in einer Ausnehmung
an einem Außenumfang der Stellscheibe eingelegt ist.
[0035] Auf diese Weise wird eine besonders einfache Montage der Stiftelemente möglich. Die
Stiftelemente sind dann radial innen in der Ausnehmung am Außenumfang der Stellscheibe
gelagert. Radial außen können sie dann direkt an dem Gehäuse gelagert sein.
[0036] In einer weiteren Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die Stellscheibe eine
Innenausnehmung aufweist, wobei das Schieberelement durch die Innausnehmung geführt
ist, so dass die Stellscheibe in bezüglich der Schaltachse axialer Richtung verschiebbar
auf dem Schieberelement geführt ist.
[0037] Auf diese Weise wird ermöglicht, in axialer kompakter Bauweise das Schieberelement
und die Stellscheibe auf axial gleicher Höhe anzuordnen. Die Stellscheibe ist in eine
Ruheposition etwa mittig auf dem Schieberelement gelagert. In jede axiale Richtung
schließt sich dann das erste bzw. zweite Federelement an, das auf einem Endflansch
des Schieberelements abgestützt ist. Radial außen ist die Stellscheibe dann mit zumindest
einem Stiftelement gekoppelt, das auf diese Weise vorbei an dem jeweiligen Federelement
und Flansch des Schieberelements durch die Stirnfläche geführt werden kann.
[0038] In einer weiteren Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass das erste Federelement
und das zweite Federelement jeweils als eine kegelstumpfförmige Schraubenfeder ausgebildet
sind.
[0039] Auf diese Weise kann die gesamte Anordnung axial noch kompakter bauen, da die Federelemente
bei Kompression jeweils die einzelnen Gewindegänge ineinander verschieben.
[0040] In einer weiteren Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass sich das Schieberelement
durch das erste Federelement und das zweite Federelement hindurch erstreckt, wobei
jedes der Federelemente lose oder mit einer Vorspannung beaufschlagt auf dem als Hülse
ausgebildeten Schieberelement zwischen einem sich bezüglich der Schaltachse in radialer
Richtung erstreckenden Flansch des Schieberelements und der Stellscheibe angeordnet
ist.
[0041] Auf diese Weise wird die kompakte axiale Bauform wie voranstehend ausgeführt herbeigeführt.
Grundsätzlich kann vorgesehen sein, dass die Stellscheibe kraftfrei bzw. im Wesentlichen
kraftfrei zwischen dem ersten Federelement und dem zweiten Federelement in einer Ruheposition
liegt, die es jeweils in der Kuppelposition als auch in der Entkuppelposition einnimmt.
Selbstverständlich kann auch vorgesehen sein, dass das erste Federelement und das
zweite Federelement jeweils mit einer Vorspannung beaufschlagt in der Ruheposition
sind. Insbesondere kann dabei vorgesehen sein, dass das erste Federelement und das
zweite Federelement identische Federkennlinien aufweisen.
[0042] In einer weiteren Ausgestaltung der Kupplungsanordnung kann vorgesehen sein, dass
die Hülse eine Aussparung aufweist, wobei der zweite lösbare Flansch einen Fortsatz
aufweist, der durch die Aussparung in einen Innenraum der Hülse ragt und mit der Schneckenwelle
ineinandergreift, insbesondere mit einer Spur der Schneckenwelle ineinandergreift.
[0043] Auf diese Weise wird es möglich, den lösbaren Flansch sehr einfach zu montieren.
Durch einfaches Aufstecken des lösbaren Flansches auf die Hülse kann somit eine Montage
erzielt werden. Grundsätzlich kann vorgesehen sein, dass jeder Schenkelabschnitt zusätzlich
einen nach innen weisenden Vorsprung aufweist, der in eine entsprechend in einem jeweiligen
Nutgrund ausgebildete Ausnehmung eingreifen kann. Auf diese Weise kann der lösbare
Flansch quasi eingeklippt werden. Insbesondere kann der lösbare Flansch aus einem
Kunststoff ausgebildet sein.
[0044] In einer weiteren Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die Hülse eine Aussparung
aufweist, wobei der zweite lösbare Flansch einen Fortsatz aufweist, der durch die
Aussparung in einen Innenraum der Hülse ragt und mit der Schneckenwelle ineinandergreift.
[0045] Dieser Fortsatz erstreckt sich somit durch die Hülse in den Innenraum. Er bildet
somit quasi ein Innengewinde, das mit dem Gewinde der Schneckenwelle ineinandergreifen
kann. Auf diese Weise wird es möglich, die Hülse zunächst auf die Schneckenwelle zu
schieben, alle weiteren Einzelteile wie Stellscheibe und erstes Federelement und zweites
Federelement auf die Hülse zu schieben und anschließend den zweiten lösbaren Flansch
aufzustecken. Auf diese Weise werden dann in axialer Richtung nicht nur das erste
Federelement, das zweite Federelement und die Stellscheibe auf der Hülse zwischen
ihren Flanschen gesichert, sondern auch die Hülse bzw. das Schieberelement mit dem
Schneckengewinde in Eingriff gebracht. Die Komponenten können dann nicht mehr in axialer
Richtung auseinanderfallen. Dies ermöglicht eine besonders einfache Baugruppenmontage.
[0046] In einer weiteren Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die Kuppeleinrichtung
zwei Stiftelemente aufweist.
[0047] Auf diese Weise kann zuverlässig eine Kupplung in Drehrichtung bereitgestellt werden.
[0048] In einer weiteren Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die zwei Stiftelemente
bezüglich der Schaltachse diametral entgegengesetzt zueinander angeordnet sind.
[0049] Auf diese Weise wird eine gleichmäßige Kraftverteilung in der gesamten Anordnung
bereitgestellt.
[0050] In einer weiteren Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die Schneckenwelle eine
Spur aufweist, die an jedem Ende einen Endanschlag aufweist.
[0051] Auf diese Weise wird es für den Fortsatz nicht möglich, die Spur zu verlassen. Auf
diese Weise wird auch verhindert, dass das Schieberelement wieder von der Schneckenwelle
in axialer Richtung herunterfallen kann. Des Weiteren wird auf diese Weise der Vorteil
bereitgestellt, dass durch die festen Endanschläge der Verfahrweg definiert begrenzt
ist. Auf diese Weise kann eine Referenz bei Schrittverlust bereitgestellt werden.
[0052] In einer weiteren Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass das Gehäuse in Längsrichtung
zweigeteilt ist.
[0053] Auf diese Weise wird eine besonders einfache Montage der gesamten Kupplungsanordnung
in dem Gehäuse ermöglicht.
[0054] In einer Ausgestaltung des Schließzylinders kann vorgesehen sein, dass das Bauteil
ein Schließbart oder ein Wellensegment einer segmentierten Knaufwelle ist.
[0055] Somit kann eine Kopplung sowohl direkt mit einem Schließbart zum Betätigen eines
Schlosses als auch in einem beliebigen anderen Wellensegment erfolgen, beispielsweise
einem Verlängerungsmodul oder einem beliebigen anderen Segment.
[0056] In einer weiteren Ausgestaltung des Schließzylinders kann vorgesehen sein, dass das
Gehäuse ein Modul oder ein Wellensegment einer segmentierten Knaufwelle des Schließzylinders,
eine Handhabe des Schließzylinders oder eine Knaufwelle des Schließzylinders ist.
Die Kupplungsanordnung kann somit unmittelbar ein Wellensegment bzw. Modul einer segmentierten
oder modularen Knaufwelle ausbilden. Des Weiteren kann die Kupplungsanordnung in einer
Handhabe, beispielsweise einem Türknauf, einer Türklinke oder einer anderen Betätigungseinrichtung
angeordnet sein, oder aber das Gehäuse kann die Knaufwelle des Schließzylinders sein,
so dass die Knaufwelle stirnseitig mit einem Bauteil, beispielsweise dem Schließbart,
gekoppelt werden kann.
[0057] Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden
Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen
Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden
Erfindung zu verlassen.
[0058] Ausführungsformen der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden in der
nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Ansicht einer Einbausituationen eines Schließzylinders mit möglichen
Anordnungen einer Kupplungsanordnung;
- Fig. 2
- eine schematische Ansicht einer Einbausituation einer Kupplungsanordnung in einer
modular aufgebauten Knaufwelle;
- Fig. 3
- eine Explosionsansicht einer Ausführungsform einer Kupplungsanordnung ohne Gehäuse;
- Fig. 4
- eine teilweise explodierte isometrische Ansicht einer Kupplungsanordnung mit Gehäuse;
- Fig. 5a
- die Kupplungsanordnung in einer Seitenansicht in einer Kuppelposition;
- Fig. 5b
- die Kupplungsanordnung in einer Seitenansicht in einer Entkuppelposition; und
- Fig. 6
- eine explodierte Ansicht der Elemente eines Schließzylinders mit eingebauter Kupplungsanordnung.
[0059] Fig. 1 zeigt eine schematische Ansicht der Anordnung eines Schließzylinders 10 in
einer Tür 12. Der Schließzylinder wird dazu verwendet, bei vorliegender Berechtigung
einer Person, das Betätigen eines Schlosses 14 zu ermöglichen, um die Tür 12 zu öffnen.
Die Tür 12 weist hierbei eine Außenseite 18 auf, von der im vorliegenden Beispiel
angenommen wird, dass sich Personen von hier Zugang verschaffen wollen. Der Außenseite
18 gegenüberliegend liegt eine Innenseite 20, die einen sicheren Bereich in dem vorliegenden
Beispiel darstellt.
[0060] Entsprechend ist an einer Außenseite der Tür 12 beispielsweise eine Handhabe, etwa
ein Außenknauf 22, angeordnet. Diese Außenknauf 22 weist in dem vorliegenden Beispiel
eine Empfangseinrichtung 24 und/oder eine Eingabeeinrichtung 26 auf, über die ein
Berechtigungssignal, beispielsweise von einem RFID-Chip oder ein aktives drahtloses
Signal, empfangen werden kann oder über die beispielsweise ein Code eingetippt werden
kann. Es wird dann ausgewertet, ob der übertragene oder eingegebene Code zum Öffnen
der Tür 12 berechtigt und, wenn dies der Fall ist, wird ein Öffnen der Tür 12 ermöglicht.
[0061] Um das Öffnen der Tür 12 wahlweise bereitzustellen, ist vorgesehen, dass der Außenknauf
22 über eine Knaufwelle 32 in einer Kuppelposition mit dem Schließelement 16 in Drehrichtung
kuppelt und in einer Entkuppelposition nicht kuppelt. Eine zwischen dem Außenknauf
22 und dem Schließelement 16 vorgesehene äußere Knaufwelle ist mit dem Bezugszeichen
32 bezeichnet. Die Knaufwelle 32 verläuft innerhalb eines Schließzylindergehäuses
30 und dreht sich relativ zu dem Schließzylindergehäuse 30. An einer Innenseite der
Tür 12 kann ebenfalls eine Handhabe, beispielsweise ein Innenknauf 28, vorgesehen
sein, der wiederum mit einer inneren Knaufwelle 34 mit dem Schließelement 16 gekuppelt
ist. Im dargestellten Beispiel ist die Innenseite 20 sicher. Der Innenknauf 28 ist
daher dauerhaft über die inneren Knaufwelle 34 mit dem Schließelement 16 gekuppelt.
Es ist also stets möglich, mittels des Innenknaufs das Schließelement 16 zu betätigen.
Demgegenüber ist jedoch zwischen dem Außenknauf 22 und dem Schließelement 16 eine
Kupplungsanordnung 40 vorgesehen. Diese soll den Außenknauf 22 nur dann mit dem Schließelement
16 drehfest kuppeln, wenn eine Berechtigung besteht. Für die Kupplungsanordnung 40
bestehen somit zwei Zustände. Zum einen eine Entkuppelposition, in der der Außenknauf
22 frei um eine Drehachse 38 der Knaufwelle 32 drehbar ist, und eine Kuppelposition,
in der der Außenknauf 22 drehfest mit dem Schließelement 16 gekuppelt ist.
[0062] Für die Anordnung Kupplungsanordnung 40 gibt es mehrere mögliche Positionen, die
mit 40, 40' und 40" bezeichnet sind. Beispielsweise kann die Kupplungsanordnung direkt
in dem Außenknauf 22 angeordnet sein und diesen mit der Knaufwelle 32 kuppeln bzw.
entkuppeln. Mit der Position 40' ist eine Kupplungsanordnung bezeichnet, die innerhalb
der Knaufwelle 32 angeordnet ist. Hier sorgt die Kupplungsanordnung 40 quasi dafür,
zwei Teilwellen der Kupplungswelle 32 miteinander in Eingriff zu bringen oder nicht.
Des Weiteren kann natürlich die Kupplungsanordnung, wie mit 40" bezeichnet ist, direkt
an einem Ende der Kupplungswelle 32 angeordnet sein und wahlweise direkt drehfest
in das Schließelement 16 eingreifen oder von diesem entkuppelt sein. Hieraus ergeben
sich beispielsweise mit 36, 36' bzw. 36" mögliche Positionen für Kupplungsflächen.
[0063] Eine axiale Richtung bezüglich der Drehachse 38 ist in der Fig. 1 schematisch mit
X bezeichnet. Die entsprechende Radialebene ergibt sich dann aus den Raumrichtungen
Y und Z.
[0064] Die Kupplungsflächen erstrecken sich in dem dargestellten Beispiel somit senkrecht
zu einer Drehachse 38 der Knaufwelle. Im Stand der Technik sind grundsätzlich auch
Kupplungen über eine Umfangsfläche bekannt. Des Weiteren ist es auch bekannt, statt
eines drehfesten Kuppelns bzw. Entkuppelns von Elementen mittels einer Kupplungsanordnung
wahlweise eine Knaufwelle 32 gegenüber einem Schließzylindergehäuse 30 zu versperren
oder freizugeben. Auch diese Versperrungen erfolgen dann über eine entsprechende Mantelfläche.
Eine Knaufwelle 32 weist somit in der Regel die Form eines Zylinders auf. Diese Knaufwelle
ist drehbar in einem Schließzylindergehäuse gelagert. Grundsätzlich besteht auch die
Möglichkeit, eine Knaufwelle direkt, das heißt ohne Schließzylindergehäuse 30, in
einer Tür 12 zu lagern. Die Kupplungsanordnungen, die vorliegend betrachtet werden,
sind jedoch insbesondere zum Einsatz des Kuppelns an Stirnflächen der jeweiligen Elemente
geeignet. Hier besteht insoweit die Besonderheit, dass die jeweiligen Kupplungsflächen
36, 36' und 36" senkrecht zu einer Drehachse 38 ausgerichtet sind. Ein wesentlicher
Vorteil, der hierdurch bereitgestellt wird, ist die Kompatibilität mit beliebigen
Türen 12, da bauliche Maßnahmen in einer Radialebene innerhalb der Tür 12 nicht notwendig
sind.
[0065] Selbstverständlich ist es in den Ausführungsbeispielen durchaus möglich, dass auch
der Innenknauf 28 mit dem Schließelement 16 mittels einer Kupplungsanordnung 40 in
der voranstehend beschriebenen Weise gekuppelt wird. In diesem Fall ist dann sowohl
das innenseitige als auch das außenseitige Betätigen der Tür 12 an eine Berechtigung
geknüpft.
[0066] Die Fig. 2 zeigt eine weitere Einsatzmöglichkeit einer Kupplungsanordnung 40 im Rahmen
eines modular aufgebauten Schließzylinders 10'. Gleiche Elemente sind dabei mit gleichen
Bezugszeichen gekennzeichnet und werden im Folgenden nicht erneut erläutert.
[0067] Erneut soll mittels eines Außenknaufs 22 in einer Kuppelposition ein Schließelement
16 zum Betätigen des Schlosses 14 gekuppelt werden. Hierzu ist eine mehrere Module
aufweisende Knaufwelle 32 vorgesehen. Beispielsweise kann ein Modul der Knaufwelle
32 die Kupplungsanordnung 40 sein. Ein weiteres Modul 46 kann das Schließelement 16
tragen. Ein weiteres Modul 44 kann als Verlängerungsmodul je nach dicke der Tür 12
ausgebildet sein, um die Module 40 und 46 drehfest zu kuppeln. Die Kupplungsanordnung
kuppelt wahlweise über die Kupplungsfläche 36 mit dem angrenzenden Modul 44. Die Kupplungsanordnung
40 kann dann beispielsweise in oder an dem Außenknauf 22 angebracht sein. Grundsätzlich
können die Module 40, 44 und 46 der Knaufwelle 32 direkt in der Tür 12 angeordnet
sein. Sie können wahlweise auch, ähnlich zur Darstellung in der Fig. 1, von einem
Schließzylindergehäuse 30 umgeben sein.
[0068] In ähnlicher Weise ist eine weitere, innenseitige Knaufwelle 34 aus zwei Modulen
ausgebildet. Ein Modul 48 kuppelt dabei mit dem Innenknauf 28 und kann beispielsweise
eine Standardlänge aufweisen. Des Weiteren dient ein Verlängerungsmodul 42 zum Anpassen
an eine Dicke der Tür 12. Selbstverständlich kann auch, ähnlich wie in der Fig. 1
erläutert, die innenseitige Knaufwelle 34 mit einer elektromechanischen Kupplung von
Ordnung 40 versehen sein, wenn auch an einer Innenseite 20 eine Berechtigung abgefragt
werden soll.
[0069] Eine Ausführungsform der Kupplungsanordnung 40 wird im Folgenden im Zusammenhang
mit den Fig. 3 bis 5a und 5b erläutert.
[0070] Die Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform der Kupplungsanordnung 40.
[0071] Die Kupplungsanordnung 40 weist in der dargestellten Ausführungsform einen elektrischen
Anschluss 50 auf, über den es beispielsweise mit einer Eingabeeinrichtung 26 und/oder
einer Empfangseinrichtung 24 gekoppelt werden kann. Des Weiteren sind eine erste Elektronik
52 und eine zweite Elektronik 54 vorgesehen. Die erste Elektronik 52 und die zweite
Elektronik 54 sind mittels eines Flachleiters 56 verbunden. In einem Zwischenraum
58 zwischen der ersten Elektronik 52 und der zweiten Elektronik 54 kann ein Bohrschutz
angeordnet sein, um den der Flachleiter innerhalb eines Gehäuses (in der Fig. 3 nicht
dargestellt) herumgeführt ist. Die Elektronik 52, 54 dient dazu, beispielsweise eine
Antriebseinrichtung 60 anzusteuern und/oder ein über den elektrischen Anschluss 50
eingegebenes Berechtigungssignal zu prüfen und ggf., bei vorliegender Berechtigung,
die Antriebseinrichtung 60 anzusteuern. Beispielsweise kann hierbei vorgesehen sein,
sicherheitsrelevante Baugruppen der Elektronik in der zweiten Elektronik 54, d.h.
hinter einem in dem Zwischenraum 58 vorgesehenen Bohrschutz anzuordnen. Auf diese
Weise liegen die relevanten Baugruppen in einem sicheren Bereich. Darüber hinaus ist
mittels des Bohrschutzes verhindert, dass die Antriebseinrichtung 60 angebohrt und
mit einer externen Energieversorgung bestromt und auf diese Art die Kupplungsanordnung
40 geschaltet werden kann.
[0072] Bei der Antriebseinrichtung 60 kann es sich um einen Elektromotor handeln, insbesondere
um einen Schrittmotor.
[0073] Die Antriebseinrichtung 60 treibt ein Schaltelement 62 an. Das Schaltelement 62 ist
um eine Schaltachse 66 drehbar. Das Schaltelement 62 ist als Schneckenwelle 64 ausgestaltet.
In einen Außenumfang der Schneckenwelle 64 ist somit eine spiralförmig verlaufende
Spur 106 geschnitten. Die Spur 106 weist feste Endanschläge 107, 107' auf.
[0074] Die Schneckenwelle 64 dient dazu, eine Drehbewegung 67 um die Schaltachse 66 des
Schaltelements 62 in eine bezüglich der Schaltachse 66 axiale Richtung X umzusetzen.
Hierzu ist ein Schieberelement 68 vorgesehen. Das Schieberelement 68 weist eine Hülse
82 auf, die einen Innenraum 104 umschließt. In einem zusammengebauten Zustand ist
die Schneckenwelle 64 in den Innenraum 104 eingeschoben. Das Schieberelement 68 ist
somit in dem Gehäuse (nicht dargestellt) drehfest, aber in axialer Richtung X auf
der Schneckenwelle 64 verschiebbar abgestützt. Die Hülse weist ein erstes Ende 86
auf, an dem ein erster Flansch 84 vorgesehen ist. Dieser erste Flansch 84 dient zum
Abstützen an dem Gehäuse (nicht dargestellt). Des Weiteren weist die Hülse 68 ein
dem ersten Ende 86 entgegengesetztes zweites Ende 88 auf. An diesem zweiten Ende 88
sind zwei Nuten vorgesehen, von denen eine Nut 98 in der dargestellten Ansicht sichtbar
ist. Die Nut erstreckt sich senkrecht zu der Schaltachse 66 in radialer Richtung.
In der dargestellten Ansicht in der Y-Richtung. Des Weiteren ist an diesem zweiten
Ende 88 eine Aussparung 102 vorgesehen, die eine Durchbrechung in den Innenraum 104
ist. Das Schieberelement 68 weist einen zweiten, lösbaren Flansch 90 auf. Der lösbare
Flansch 90 weist zwei Schenkelabschnitte 92' auf, so dass sich im Querschnitt ein
im Wesentlichen U-förmiges Profil ergibt. Der lösbare Flansch 90 lässt sich in negativer
Y-Richtung mittels der Schenkel 92, 92' in die Nuten 98 schieben. Darüber hinaus kann
jeder der Schenkel 92, 92' einen Vorsprung 94 aufweisen, der in eine weitere Ausnehmung
oder Vertiefung an einem Nutgrund der Nut 98 einschnappt. Auf diese Weise ist es möglich,
die Elemente einer Kuppeleinrichtung 70 entlang der X-Richtung, d.h. parallel zu der
Schaltachse in beiden Richtungen axial auf der Hülse 68 festzulegen. Der zweite lösbare
Flansch 90 weist darüber hinaus einen Fortsatz 96 auf. Dieser Fortsatz 96 ist derart
ausgestaltet, dass er in einem zusammengebauten Zustand durch die Aussparung 102 in
den Innenraum 104 hineinragt. Der Fortsatz 96 greift dann mit der Spur 106 der Schneckenwelle
64 ineinander. Bei einer Drehung der Schneckenwelle 64 läuft somit der Fortsatz 96
innerhalb der Spur 106. Auf diese Weise ist es möglich, die Hülse 68 in axialer Richtung
auf dem Schaltelement 62 zu versetzen, indem das Schaltelement 62 bzw. die Schneckenwelle
64 um die Schaltachse 66 gedreht wird. Da sich die Kuppeleinrichtung 70 zwischen den
beiden Flanschen 84 und 90 auf der Hülse 82 befindet, wird so auch die Kuppeleinrichtung
in axialer Richtung X bzw. parallel zu der Schaltachse 66 versetzt.
[0075] Die Kuppeleinrichtung 70 weist eine Stellscheibe 72 auf. Die Stellscheibe 72 weist
eine Innenausnehmung 73 auf. Die Innenausnehmung 73 ist derart dimensioniert, dass
die Stellscheibe 72 auf der Hülse 82 in axialer Richtung verschiebbar anordenbar ist.
Die Kuppeleinrichtung 70 ist innerhalb des Gehäuses (in der Fig. 3 nicht dargestellt)
drehfest und in axialer Richtung, d.h. parallel zu der Schaltachse 66, versetzbar
auf der Hülse 82 angeordnet. Die Stellscheibe 72 weist in ihrem Außenumfang zwei Ausnehmungen
110, 110' auf. In diese Ausnehmungen sind ein erstes Stiftelement 74 und ein zweites
Stiftelement 76 eingelegt. Jedes der Stiftelemente weist eine Umfangsnut 108 auf.
Mit dieser kann entsprechend der jeweilige Axialstift in die Ausnehmung im Außenumfang
eingelegt werden. Jedes der Stiftelemente 74, 76 kann dann radial außen an dem Gehäuse
(in der Fig. 3 nicht dargestellt) abgestützt sein, so dass es sicher in der Ausnehmung
110, 110' gehalten ist, aber zusammen mit der Stellscheibe 72 in axialer Richtung
X, bzw. parallel zu der Schaltachse 66 versetzbar ist. Beide Stiftelemente 74, 76
sind somit gemeinsam versetzbar, und zwar mittels der Stellscheibe 72.
[0076] Die Stellscheibe wiederum ist auf der Hülse 82 quasi schwimmend gelagert. Die Stellscheibe
72 ist in einer ersten axialen Richtung, nämlich in negativer X-Richtung an dem ersten
Flansch 84 mittels eines ersten Federelements 78 abgestützt. Das erste Federelement
78 ist als konische oder kegelstumpfförmige Schraubenfeder ausgebildet. In einer zweiten
Axialrichtung, nämlich in positiver X-Richtung, ist die Stellscheibe 72 an dem zweiten
Flansch 90 mittels eines zweiten Federelements 80 abgestützt. Das zweite Federelement
80 ist als kegelstumpfförmige oder konische Schraubenfeder ausgestaltet. Die Federelemente
78, 80 und die Länge des Hülsenabschnitts 82 können derart dimensioniert sein, dass
die Federelemente 78, 80 in einer Grundstellung nicht komprimiert sind und damit sozusagen
lose auf dem Hülsenabschnitt 82 aufliegen. Es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass
das erste Federelement 78 und das zweite Federelement 80 mit einer gewissen Vorspannung
beaufschlagt sind, also um ein gewisses Vorspannungsmaß komprimiert sind, um die Stellscheibe
72 in definierter Lage in einer Grundstellung relativ zu dem Schieberelement 68 zu
halten. Das erste Federelement 78 und das zweite Federelement 80 können in allen Ausgestaltungen
identische Federkennlinien aufweisen.
[0077] Aufgrund der in der Fig. 3 gezeigten Ausgestaltung der Kupplungsanordnung wird es
somit möglich, nicht nur eine Drehbewegung des Schaltelements 62 in Drehrichtung 67
in eine Bewegung der Stiftelemente 74, 76 in axialer Richtung X umzusetzen, sondern
auch eine Federspeicherung bereitzustellen. Ist beispielsweise die Bewegung der Stiftelemente
74, 76 in eine Kuppelposition blockiert, verfährt das Schieberelement 68 trotz allem
in axialer Richtung X relativ zu der Stellscheibe 72. Dabei wird das erste Federelement
78 komprimiert. Die beaufschlagte Kraft bzw. Energie wird somit in dem ersten Federelement
78 gespeichert. Wird eine Bewegung der Stiftelemente 74, 76 in axialer Richtung X
bei anderer Drehstellung der Kupplungsanordnung 40 relativ zu einem anschließenden
Element 16 freigegeben, entspannt sich die Feder 78 und verschiebt damit die Stellscheibe
72 zusammen mit den Stiftelementen 74 und 76 in positiver X-Richtung. Gleiches gilt
für die umgekehrte Bewegung von einer Kuppelposition in die Entkuppelposition. In
diesem Fall, beispielsweise wenn die Stiftelemente 74, 76 aufgrund großer Reibung
in einem benachbarten Element gehalten werden, wird trotz allem das Schieberelement
68 in axialer Richtung, nämlich in negativer X-Richtung, bewegt. Das Schieberelement
68 bewegt sich in axialer Richtung relativ zu dem Schaltelement 62 und auch relativ
zu der Stellscheibe 72. Dabei wird dann das zweite Federelement 80 komprimiert. In
diesem wird nun die beaufschlagte Kraft gespeichert. Werden die Stiftelemente 74,
76 dann frei, entspannt sich das zweite Federelement 80 und verschiebt die Stellscheibe
72 in negativer X-Richtung und somit auch die Stiftelemente 74, 76 in die Entkuppelposition.
[0078] Auf diese Weise wird in beide axiale Richtungen (positive X-Richtung und negative
X-Richtung), d.h. in beide Richtungen parallel zu der Schaltachse 66, eine Kraftspeicherung
bereitgestellt.
[0079] Fig. 4 zeigt die Kupplungsanordnung 40, wobei die in der Fig. 3 dargestellten Elemente
zusammengebaut sind. Gleiche Elemente sind mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet
und werden daher nicht erneut erläutert. Aus Übersichtsgründen sind nur der elektrische
Anschluss 50, die Antriebseinrichtung 60 und die Stiftelemente 74, 76 bezeichnet.
[0080] Die Kupplungsanordnung weist ein Gehäuse 112 auf. In der dargestellten Ausführungsform
ist das Gehäuse 112 als zylinderförmiges Hülsenelement ausgestaltet, das sich entlang
einer Längsachse 126 erstreckt. In Längsrichtung ist das Gehäuse 112 zweigeteilt.
Es weist somit ein erstes Gehäuseteil 114 und ein zweites Gehäuseteil 116 auf. Die
Ausgestaltung des Gehäuses 112 ist jedoch lediglich beispielhaft zu verstehen. Das
Gehäuse kann grundsätzlich jedwede Form aufweisen, insbesondere kann es sich auch
um einen Abschnitt einer Knaufwelle 32 oder weiter oben um einen Abschnitt eines Gehäuses
eines Knaufs 22, 28 handeln. Die beiden Gehäuseteile 114 und 116 können zusammengesetzt
werden, was eine Montage der Kupplungsanordnung 40 vereinfacht. An einem Außenumfang
kann ein erster Abschnitt 120 mit definiertem Querschnitt vorgesehen sein, über den
ein Ring 118 mit einem entsprechenden Querschnitt geschoben werden kann, um die beiden
Gehäusehälften 114 und 116 zusammenzuhalten und gleichzeitig als Gleitlager zu dienen.
Des Weiteren kann an einem Ende des Gehäuses ein weiterer Abschnitt 124 von definiertem
Querschnitt vorgesehen sein, über den ein im Querschnitt korrespondierend ausgestaltetes
Deckelelement 122 geschoben werden kann. Auch dieses kann zum Zusammenhalten der Gehäusehälften
114, 116 und/oder als Gleitlager dienen. Somit weist die Kupplungsanordnung 40 eine
Stirnfläche 128 auf, die eine Kupplungsfläche 36 ausbildet. In der Stirnfläche sind
zwei Aussparungen 130, 132 bereitgestellt, durch die die Stiftelemente 74, 76 hindurchtreten
können. In einer Kuppelposition ragen somit ein Abschnitt 134 des Stiftelements 74
und ein Abschnitt 136 des Stiftelements 76 aus der Stirnfläche 128 hervor.
[0081] In der Fig. 5a ist die Kupplungsanordnung 40 in einer Seitenansicht in einer Kuppelposition
150 dargestellt. Gleiche Elemente sind mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet und
werden nicht erneut erläutert. In der Fig. 5a ist des Weiteren ein Bohrschutz 154
dargestellt. Ein derartiger Bohrschutz 154 kann üblicherweise als Konus ausgebildet
sein. Die Spitze des Konus weist dann in negative X-Richtung, d.h. weg von der Antriebseinrichtung
60. Die Antriebseinrichtung 60 ist drehfest an dem Gehäuse 112 festgelegt.
[0082] Demgegenüber ist in Fig. 5b die Kupplungsanordnung 40 in einer Entkuppelposition
dargestellt. Wie in einem Vergleich erkennbar ist, sind die Stiftelemente 74, 76 zurückgezogen,
so dass die Abschnitte 134, 136 nicht mehr aus der Stirnfläche 128 hervorragen. Die
Kupplungsanordnung 40 lässt sich dann frei bzw. das Gehäuse 112 lässt sich dann frei
gegenüber einem benachbarten Element 16 oder einem weiteren Wellensegment 42 bis 48
drehen.
[0083] Die Fig. 6 zeigt eine Ausführungsform eines Schließzylinders 10 mit der Kupplungsanordnung
40 im zusammengebauten Zustand. Die übrigen Elemente des Schließzylinders 10 sind
explodiert. Gleiche Elemente sind mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet und werden
daher nicht erneut erläutert.
[0084] Das Schließzylindergehäuse 30 kann insbesondere als Profilzylinder ausgebildet sein
und weist eine Gewindebohrung 160 auf, mit denen beispielsweise der Schließzylinder
mittels einer Schraube relativ zu einem Schloss 14 bzw. der Tür 12 befestigt werden
kann. Das Schließelement 16 ist als Schließnase ausgebildet und weist Kuppelaussparungen
167, 168 auf, in die die Stiftelemente 74, 76 zum drehfesten Kuppeln der Kupplungsanordnung
40 mit dem Schließelement 16 eingreifen können. Zu erkennen sind zwei von insgesamt
sechs über den Umfang verteilten Kuppelaussparungen 167, 168. Selbstverständlich können
beispielsweise auch acht oder zehn Aussparungen über den Umfang verteilt werden. Dabei
sind jeweils zwei Aussparungen bezüglich der Schaltachse 66 diametral entgegengesetzt
zueinander angeordnet, wie auch die Stiftelemente 74, 76. Auf diese Weise ist das
Winkelmaß, um das die Kupplungsanordnung 40 verdreht werden muss, um die Kuppelposition
mit dem Schließelement 16 einzunehmen, reduziert. Des Weiteren können Ringelemente
164, 165 vorgesehen sein, um beispielsweise die Kupplungsanordnung 40 an dem Schließelement
16 abzudichten und/oder gleitend zu lagern.
1. Kupplungsanordnung (40) für einen Schließzylinder (10), mit einem Gehäuse (112), einem
in dem Gehäuse (112) angeordneten Schaltelement (62), einer in dem Gehäuse (112) angeordneten
Antriebseinrichtung (60) und mit einer Kuppeleinrichtung (70), die zwischen einer
Kuppelposition (150) und einer Entkuppelposition (152) versetzbar ist,
wobei das Schaltelement (62) eine Schneckenwelle (64) ist, die mittels der Antriebseinrichtung
(60) um eine Schaltachse (66) drehbar ist, wobei das Schaltelement (62) in bezüglich
der Schaltachse (66) axialer Richtung festgelegt ist,
wobei die Kupplungsanordnung (40) des Weiteren ein Schieberelement (68) aufweist,
das drehfest und parallel zu der Schaltachse (66) versetzbar gelagert ist, wobei das
Schieberelement (68) mit der Schneckenwelle (64) zum Umsetzen einer Drehbewegung der
Schneckenwelle (64) in eine bezüglich der Schaltachse (66) axiale Bewegung des Schieberelements
(68) ineinandergreift,
wobei die Kuppeleinrichtung (70) an dem Schieberelement (68) derart abgestützt ist,
dass die Kuppeleinrichtung (70) mittels der Antriebseinrichtung (60) über das Schieberelement
(68) parallel zu der Schaltachse (66) versetzbar ist,
wobei die Kuppeleinrichtung (70) in einer bezüglich der Schaltachse (66) ersten axialen
Richtung an dem Schieberelement (68) mittels eines ersten Federelements (78) abgestützt
ist und in einer bezüglich der Schaltachse (66) zweiten axialen Richtung an dem Schieberelement
(68) mittels eines zweiten Federelements (80) abgestützt ist, wobei das Schieberelement
(68) als eine auf der Schneckenwelle (64) angeordnete Hülse (82) ausgebildet ist,
wobei das Schieberelement (68) einen ersten Flansch (84) an einem ersten Ende (86)
der Hülse (82) und einen zweiten, von der Hülse (82) lösbaren Flansch (90) an einem
dem ersten Ende (86) entgegengesetzten zweiten Ende (88) der Hülse (82) aufweist,
wobei sich die Flansche (84, 90) bezüglich der Schaltachse (66) in radialer Richtung
erstrecken.
2. Kupplungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (112) als zylindrische Hohlwelle ausgebildet ist, wobei das Gehäuse (112)
sich entlang einer Längsachse erstreckt, wobei die Schaltachse (66) die Längsachse
oder eine zu der Längsachse parallele Gerade ist, und wobei das Gehäuse (112) eine
sich senkrecht zu der Längsachse erstreckende Stirnfläche aufweist.
3. Kupplungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnfläche eine Kupplungsfläche der Kupplungsanordnung ist, wobei zumindest
ein Abschnitt der Kupplungseinrichtung in der Kuppelposition (150) bezüglich der Längsachse
exzentrisch aus der Stirnfläche herausragt und in der Entkuppelposition (152) in das
Gehäuse (112) zurückgezogen ist.
4. Kupplungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kuppeleinrichtung (70) drehfest und parallel zu der Schaltachse (66) versetzbar
an dem Gehäuse (112) gelagert ist.
5. Kupplungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kuppeleinrichtung (70) eine Stellscheibe (72) mit mindestens einem Stiftelement
(74, 76) ist, das mit der Stellscheibe (72) gekoppelt und gemeinsam mit der Stellscheibe
(72) in bezüglich der Schaltachse (66) axialer Richtung bewegbar ist.
6. Kupplungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Stiftelement (74, 76) eine Umfangsnut (108) aufweist, mit der das mindestens
eine Stiftelement (74, 76) in eine Ausnehmung (110) an einem Außenumfang der Stellscheibe
(72) eingelegt ist
7. Kupplungsanordnung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellscheibe (72) eine Innenausnehmung (73) aufweist, wobei das Schieberelement
(68) durch die Innenausnehmung (73) geführt ist, so dass die Stellscheibe (72) in
bezüglich der Schaltachse (66) axialer Richtung verschiebbar auf dem Schieberelement
(68) geführt ist.
8. Kupplungsanordnung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Schieberelement (68) durch das erste Federelement (78) und das zweite Federelement
(80) hindurch erstreckt, wobei jedes der Federelemente (78, 80) lose oder mit einer
Vorspannung beaufschlagt auf dem als Hülse (82) ausgebildeten Schieberelement (68)
zwischen einem sich bezüglich der Schaltachse (66) in radialer Richtung erstreckenden
Flansch (84, 90) des Schieberelements (68) und der Stellscheibe (72) angeordnet ist.
9. Kupplungsanordnung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kuppeleinrichtung (70) zwei Stiftelemente (74, 76) aufweist.
10. Kupplungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Stiftelemente (74, 76) bezüglich der Schaltachse (66) diametral entgegensetzt
zueinander angeordnet sind.
11. Kupplungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (82) zwei Nuten (98) in ihrem Außenumfang aufweist, die zueinander parallel
verlaufen und senkrecht zu einer Längsachse der Hülse (82) verlaufen, wobei der zweite
lösbare Flansch (90) einen im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt mit zwei Schenkelabschnitten
(92) aufweist, wobei jeweils ein Schenkelabschnitt (92) in eine Nut (98) eingeschoben
ist.
12. Kupplungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (82) eine Aussparung (102) aufweist, wobei der zweite lösbare Flansch (90)
einen Fortsatz (96) aufweist, der durch die Aussparung (102) in einen Innenraum (104)
der Hülse (82) ragt und mit der Schneckenwelle (64) ineinandergreift.
13. Kupplungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Federelement (78) und das zweite Federelement (80) jeweils als eine kegelstumpfförmige
Schraubenfeder ausgebildet sind.
14. Kupplungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneckenwelle (64) eine Spur (106) aufweist, die an jedem Ende einen Endanschlag
aufweist.
15. Kupplungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (112) in Längsrichtung (126) zweitgeteilt ist.
16. Schließzylinder (10) mit einer Kupplungsanordnung (40) nach einem der Ansprüche 1
bis 15, mit einem konzentrisch zu dem Gehäuse (112) angeordneten Bauteil, wobei das
Gehäuse (112) und das Bauteil (16, 42, 44, 46, 48) in der Kuppelposition (150) in
Drehrichtung (67) formschlüssig miteinander verbunden sind, und in der Entkuppelposition
(152) das Gehäuse (112) und das Bauteil (16, 42, 44, 46, 48) in Drehrichtung (67)
voneinander entkuppelt sind.
17. Schließzylinder nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauteil ein Schließbart (16) oder ein Wellensegment (42, 44, 46, 48) einer segmentierten
Knaufwelle (32) ist.
18. Schließzylinder nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (112) ein Wellensegment (42, 44, 46, 48) einer segmentierten Knaufwelle
(32) des Schließzylinders (10), eine Handhabe (22) des Schließzylinders (10) oder
eine Knaufwelle (32) des Schließzylinders (10) ist.
1. Coupler arrangement (40) for a locking cylinder (10), having a housing (112), a switching
element (62) which is arranged in the housing (112), a drive device (60) which is
arranged in the housing (112), and having a coupling device (70) which can be moved
between a coupled position (150) and a decoupled position (152), the shifting element
(62) being a worm shaft (64) which can be rotated about a switching axis (66) by means
of the drive device (60), the switching element (62) being fixed in the axial direction
with regard to the switching axis (66), the coupler arrangement (40) having, furthermore,
a slide element (68) which is mounted fixedly so as not to rotate and such that it
can be moved parallel to the switching axis (66), the slide element (68) engaging
into the worm shaft (64) for converting a rotational movement of the worm shaft (64)
into an axial (with regard to the switching axis (66)) movement of the slide element
(68), the coupling device (70) being supported on the slide element (68) in such a
way that the coupling device (70) can be moved over the slide element (68) parallel
to the switching axis (66) by means of the drive device (60), the coupling device
(70) being supported in a first axial direction (with regard to the switching axis
(66)) on the slide element (68) by means of a first spring element (78), and being
supported in a second axial direction (with regard to the switching axis (66)) on
the slide element (68) by means of a second spring element (80), the slide element
(68) being configured as a sleeve (82) which is arranged on the worm shaft (64), the
slide element (68) having a first flange (84) at a first end (86) of the sleeve (82)
and a second flange (90) which can be released from the sleeve (82) at a second end
(88) of the sleeve (82), which second end lies opposite the first end (86), the flanges
(84, 90) extending in the radial direction with regard to the switching axis (66).
2. Coupler arrangement according to Claim 1, characterized in that the housing (112) is configured as a cylindrical hollow shaft, the housing (112)
extending along a longitudinal axis, the switching axis (66) being the longitudinal
axis or a straight line which is parallel to the longitudinal axis, and the housing
(112) having an end face which extends perpendicularly with respect to the longitudinal
axis.
3. Coupler arrangement according to Claim 2, characterized in that the end face is a coupler face of the coupler arrangement, at least one section of
the coupler device protruding eccentrically out of the end face with regard to the
longitudinal axis in the coupled position (150), and being withdrawn into the housing
(112) in the decoupled position (152).
4. Coupler arrangement according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the coupling device (70) is mounted fixedly on the housing (112) so as to rotate
with it and such that it can be moved parallel to the switching axis (66).
5. Coupler arrangement according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the coupling device (70) is an adjusting disc (72) with at least one pin element
(74, 76) which is coupled to the adjusting disc (72) and can be moved together with
the adjusting disc (72) in the axial direction with regard to the switching axis (66).
6. Coupler arrangement according to Claim 5, characterized in that each pin element (74, 76) has a circumferential groove (108), by way of which the
at least one pin element (74, 76) is inserted into a recess (110) on an outer circumference
of the adjusting disc (72).
7. Coupler arrangement according to Claim 5 or 6, characterized in that the adjusting disc (72) has an inner recess (73), the slide element (68) being guided
through the inner recess (73), with the result that the adjusting disc (72) is guided
on the slide element (68) such that it can be displaced in the axial direction with
regard to the switching axis (66).
8. Coupler arrangement according to one of Claims 5 to 7, characterized in that the slide element (68) extends through the first spring element (78) and the second
spring element (80), each of the spring elements (78, 80) being arranged loosely or
loaded with a prestress on the slide element (68) which is configured as a sleeve
(82), between a flange (84, 90) of the slide element (68), which flange (84, 90) extends
in the radial direction with regard to the switching axis (66), and the adjusting
disc (72).
9. Coupler arrangement according to one of Claims 5 to 8, characterized in that the coupling device (70) has two pin elements (74, 76).
10. Coupler arrangement according to Claim 9, characterized in that the two pin elements (74, 76) are arranged with respect to one another in a diametrically
opposed manner with regard to the switching axis (66).
11. Coupler arrangement according to one of Claims 1 to 10, characterized in that the sleeve (82) has two grooves (98) in its outer circumference, which grooves (98)
run parallel to one another and run perpendicularly with respect to a longitudinal
axis of the sleeve (82), the second releasable flange (90) having a substantially
U-shaped cross section with two limb sections (92), in each case one limb section
(92) being pushed into a groove (98).
12. Coupler arrangement according to one of Claims 1 to 11, characterized in that the sleeve (82) has a cut-out (102), the second releasable flange (90) having a projection
(96) which protrudes through the cut-out (102) into an interior space (104) of the
sleeve (82) and engages into the worm shaft (64).
13. Coupler arrangement according to one of Claims 1 to 12, characterized in that the first spring element (78) and the second spring element (80) are configured in
each case as a frustoconical helical spring.
14. Coupler arrangement according to one of Claims 1 to 13, characterized in that the worm shaft (64) has a track (106) which has an end stop at each end.
15. Coupler arrangement according to one of Claims 1 to 14, characterized in that the housing (112) is split in two in the longitudinal direction (126).
16. Locking cylinder (10) having a coupler arrangement (40) according to one of Claims
1 to 15, having a component which is arranged concentrically with respect to the housing
(112), the housing (112) and the component (16, 42, 44, 46, 48) being connected to
one another in a positively locking manner in the rotational direction (67) in the
coupled position (150), and the housing (112) and the component (16, 42, 44, 46, 48)
being decoupled from one another in the rotational direction (67) in the decoupled
position (152).
17. Locking cylinder according to Claim 16, characterized in that the component is a locking cam (16) or a shaft segment (42, 44, 46, 48) of a segmented
knob shaft (32).
18. Locking cylinder according to Claim 16 or 17, characterized in that the housing (112) is a shaft segment (42, 44, 46, 48) of a segmented knob shaft (32)
of the locking cylinder (10), a handle (22) of the locking cylinder (10), or a knob
shaft (32) of the locking cylinder (10).
1. Système de couplage (40) pour un cylindre de serrure (10), avec un boîtier (112),
un élément de commutation (62) disposé dans le boîtier (112), un dispositif d'entraînement
(60) disposé dans le boîtier (112) et avec un dispositif de couplage (70), qui est
déplaçable entre une position de couplage (150) et une position de découplage (152),
dans lequel l'élément de couplage (62) est un arbre de vis sans fin (64), qui peut
tourner autour d'un axe de commutation (66) au moyen du dispositif d'entraînement
(60), dans lequel l'élément de commutation (62) est immobilisé en direction axiale
par rapport à l'axe de commutation (66),
dans lequel le système de couplage (40) présente en outre un élément de coulisseau
(68), qui est monté de façon calée en rotation et déplaçable parallèlement à l'axe
de commutation (66),
dans lequel l'élément de coulisseau (68) interfère avec l'arbre de vis sans fin (64)
pour la conversion d'un mouvement de rotation de l'arbre de vis sans fin (64) en un
mouvement axial de l'élément de coulisseau (68) par rapport à l'axe de commutation
(66),
dans lequel le dispositif de couplage (70) prend appui sur l'élément de coulisseau
(68) de telle manière que le dispositif de couplage (70) puisse être déplacé sur l'élément
de coulisseau (68) parallèlement à l'axe de commutation (66) au moyen du dispositif
d'entraînement (60),
dans lequel le dispositif de couplage (70) prend appui dans une première direction
axiale par rapport à l'axe de commutation (66) sur l'élément de coulisseau (68) au
moyen d'un premier élément de ressort (78) et prend appui dans une deuxième direction
axiale par rapport à l'axe de commutation (66) sur l'élément de coulisseau (68) au
moyen d'un deuxième élément de ressort (80),
dans lequel l'élément de coulisseau (68) est réalisé sous la forme d'une douille (82)
disposée sur l'arbre de vis sans fin (64), dans lequel l'élément de coulisseau (68)
présente une première bride (84) à une première extrémité (86) de la douille (82)
et une deuxième bride (90), séparable de la douille (82), à une deuxième extrémité
(88) de la douille (82) opposée à la première extrémité (86), dans lequel les brides
(84, 90) s'étendent en direction radiale par rapport à l'axe de commutation (66).
2. Système de couplage selon la revendication 1, caractérisé en ce que le boîtier (112) est réalisé sous la forme d'un arbre creux cylindrique, dans lequel
le boîtier (112) s'étend le long d'un axe longitudinal, dans lequel l'axe de commutation
(66) est l'axe longitudinal ou une droite parallèle à l'axe longitudinal, et dans
lequel le boîtier (112) présente une face frontale s'étendant perpendiculairement
à l'axe longitudinal.
3. Système de couplage selon la revendication 2, caractérisé en ce que la face frontale est une face de couplage du système de couplage, dans lequel au
moins une partie du dispositif de couplage dans la position de couplage (150) sort
de la face frontale de façon excentrique par rapport à l'axe longitudinal et est retirée
dans le boîtier (112) dans la position de découplage (152).
4. Système de couplage selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le dispositif de couplage (70) est monté sur le boîtier (112) de façon calée en rotation
et déplaçable parallèlement à l'axe de commutation (66).
5. Système de couplage selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le dispositif de couplage (70) est un disque de réglage (72) avec au moins un élément
de goupille (74, 76), qui est couplé au disque de réglage (72) et qui est déplaçable
avec le disque de réglage (72) en direction axiale par rapport à l'axe de commutation
(66).
6. Système de couplage selon la revendication 5, caractérisé en ce que chaque élément de goupille (74, 76) présente une rainure périphérique (108), avec
laquelle ledit au moins un élément de goupille (74, 76) est inséré dans un évidement
(110) à la périphérie extérieure du disque de réglage (72).
7. Système de couplage selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que le disque de réglage (72) présente un évidement intérieur (73), dans lequel l'élément
de coulisseau (68) est guidé par l'évidement intérieur (73), de telle manière que
le disque de réglage (72) soit guidé sur l'élément de coulisseau (68) de façon déplaçable
en direction axiale par rapport à l'axe de commutation (66).
8. Système de couplage selon l'une quelconque des revendications 5 à 7, caractérisé en ce que l'élément de coulisseau (68) s'étend à travers le premier élément de ressort (78)
et à travers le deuxième élément de ressort (80), dans lequel chacun des éléments
de ressort (78, 80) est disposé librement ou sous l'action d'une précontrainte sur
l'élément de coulisseau (68) réalisé sous la forme d'une douille (82) entre une bride
(84, 90) de l'élément de coulisseau (68), laquelle s'étend en direction radiale par
rapport à l'axe de commutation (66), et le disque de réglage (72).
9. Système de couplage selon l'une quelconque des revendications 5 à 8, caractérisé en ce que le dispositif de couplage (70) présente deux éléments de goupille (74, 76).
10. Système de couplage selon la revendication 9, caractérisé en ce que les deux éléments de goupille (74, 76) sont disposés de façon diamétralement opposée
l'un à l'autre par rapport à l'axe de commutation (66).
11. Système de couplage selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que la douille (82) présente deux rainures (98) dans sa périphérie extérieure, qui s'étendent
parallèlement l'une à l'autre et perpendiculairement à un axe longitudinal de la douille
(82), dans lequel la deuxième bride séparable (90) présente une section transversale
essentiellement en forme de U avec deux parties de branche (92), dans lequel une partie
de branche (92) est insérée respectivement dans une rainure (98).
12. Système de couplage selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que la douille (82) présente une découpe (102), dans lequel la deuxième bride séparable
(90) présente un prolongement (96), qui s'engage à travers la découpe (102) dans un
espace intérieur (104) de la douille (82) et interfère avec l'arbre de vis sans fin
(64).
13. Système de couplage selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que le premier élément de ressort (78) et le deuxième élément de ressort (80) sont réalisés
respectivement sous la forme d'un ressort hélicoïdal tronconique.
14. Système de couplage selon l'une quelconque des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que l'arbre de vis sans fin (64) présente une encoche (106), qui présente à chaque extrémité
une butée terminale.
15. Système de couplage selon l'une quelconque des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que le boîtier (112) est divisé en deux en direction longitudinale (126).
16. Cylindre de serrure (10) avec un système de couplage (40) selon l'une quelconque des
revendications 1 à 15, avec un composant disposé de façon concentrique au boîtier
(112), dans lequel le boîtier (112) et le composant (16, 42, 44, 46, 48) sont reliés
l'un à l'autre par emboîtement dans la direction de rotation (67) dans la position
de couplage (150) et le boîtier (112) et le composant (16, 42, 44, 46, 48) sont découplés
l'un de l'autre dans la position de découplage (152).
17. Cylindre de serrure selon la revendication 16, caractérisé en ce que le composant est un panneton (16) ou un segment d'arbre (42, 44, 46, 48) d'un arbre
de bouton segmenté (32).
18. Cylindre de serrure selon la revendication 16 ou 17, caractérisé en ce que le boîtier (112) est un segment d'arbre (42, 44, 46, 48) d'un arbre de bouton segmenté
(32) du cylindre de serrure (10), une poignée (22) du cylindre de serrure (10) ou
un arbre de bouton (32) du cylindre de serrure (10).