[0001] Die Erfindung richtet sich auf ein Verfahren zum Betrieb eines Kraftwerks, insbesondere
eines Großkraftwerks, umfassend einen Dampferzeuger mit einer kohlenstoffbefeuerten,
insbesondere kohlenbefeuerten, Brennkammer und einem Überhitzer sowie mit einem angeschlossenen
Wasser/Dampf-Kreislauf mit integriertem Turbo- oder Turbinensatz, der mindestens eine
Niederdruckturbine und einen angeschlossenen Generator aufweist, wobei in den Wasser/Dampf-Kreislauf
zusätzlich mindestens ein elektrisch beheizter und insbesondere an die Eigenversorgung
des Kraftwerks angeschlossener Dampferzeuger integriert ist, dem mittels des Generators
erzeugte und/oder aus einem daran angeschlossenen öffentlichen Stromnetz stammende
elektrische Energie, insbesondere elektrischer Strom, und dem von der Wasserseite
des Wasser/Dampf-Kreislaufs Speisewasser zugeführt wird, und von welchem der Dampfseite
des Wasser/Dampf-Kreislaufs in dem elektrischen Dampferzeuger aus dem zugeführten
Wasser erzeugter Dampf zugeführt wird, wobei das Verfahren in Zeiten des Schwachlastbetriebes
oder Minimallastbetriebes des Kraftwerks durchgeführt wird.
[0002] Weiterhin richtet sich die Erfindung auf ein Kraftwerk, insbesondere Großkraftwerk,
vorzugsweise zur Durchführung eines solchen Verfahrens, umfassend einen Dampferzeuger
mit einer kohlenstoffbefeuerten, insbesondere kohlenbefeuerten, Brennkammer und einem
Überhitzer sowie mit einem angeschlossenen Wasser/Dampf-Kreislauf mit integriertem
Turbo- oder Turbinensatz, der mindestens eine Niederdruckturbine und einen angeschlossenen
Generator aufweist, wobei in den Wasser/Dampf-Kreislauf zusätzlich mindestens ein
elektrisch beheizter Dampferzeuger integriert ist, der eine elektrische Leitungsverbindung
aufweist, mittels welcher er mit dem Generator und/oder einem daran angeschlossenen
öffentlichen Stromnetz verbunden und insbesondere an die Eigenversorgung des Kraftwerks
angeschlossen ist und ihm elektrische Energie, insbesondere elektrischer Strom, zuführbar
ist, und der eine medienführende Leitungsverbindung aufweist, mittels welcher er mit
der Wasserseite des Wasser/Dampf-Kreislaufs verbunden ist und ihm Speisewasser des
Wasser/Dampf-Kreislaufes zuführbar ist, und der eine medienführende Dampfleitungsverbindung
aufweist, mittels welcher er mit der Dampfseite des Wasser/Dampf-Kreislaufs verbunden
ist und dem Wasser/Dampf-Kreislauf in dem elektrischen Dampferzeuger aus dem zugeführten
Wasser erzeugter Dampf zuführbar ist.
[0003] Fossilbefeuerte, insbesondere kohlebefeuerte moderne Kraftwerke weisen in der Regel
Turbo- oder Turbinensätze auf, deren Dampfturbinen eine dauerhafte Minimallastfähigkeit
von ca. 25 % +/- 5% besitzen. Sollten im Rahmen einer Nachrüstung Kapazitätserweiterungen
von 20 % mittels einer Vorschaltgasturbine vorgenommen werden, so würde sich die durchschnittliche
Minimallastfähigkeit auf ca. 21 % +/- 4% der erweiterten Kraftwerksleistung reduzieren.
[0004] Andererseits ist es mit der modernen Feuerungstechnik, mit welcher auch existierende
Brenner der Brennkammern von Dampferzeugern bestehender Kraftwerke nachgerüstet werden
können, möglich, die Feuerungsleistung des Dampferzeugers auf einen Minimallastbereich
von ca. 5 % der Feuerungsleistung zu reduzieren. Bei einer solchen Fahrweise im Minimallastbereich
wird der Dampferzeuger im Umwälzbetrieb gefahren. Allerdings sind die sich dann einstellenden
Frischdampfdrücke und Frischtemperaturen sowie die weiteren Dampfparameter nicht ausreichend,
um den angeschlossenen Turbo- oder Turbinensatz, insbesondere die Dampfturbinen, bei
einem solchen Minimallastbetrieb oder Schwachlastbetrieb des Kraftwerkes im Dauerbetrieb
zu betreiben. Insbesondere laufen bei einem solchen Schwachlastbetrieb oder Minimallastbetrieb
des Kraftwerkes dann die Niederdruckturbinen schlecht und es kann zu unerwünschten
Rückströmungseffekten und Tröpfchenbildungen kommen. Dies hat zur Folge, dass auch
die Einspeisung ins Netz, insbesondere die Primärregelung, problematisch wird.
[0005] Da angesichts des enormen Ausbaus der erneuerbaren Energien im öffentlichen Stromnetz
häufig mehr Strom vorhanden ist, als aus dem Stromnetz aktuell abgenommen wird, nimmt
die Problematik, in solchen Zeiten fossilbefeuerte, insbesondere kohlebefeuerte, Kraftwerke
vom Netz zu nehmen und lediglich noch mit der für die Aufrechterhaltung einer ausreichend
schnellen Wiederanfahrmöglichkeit des Kraftwerkes notwendigen, d.h. die Eigenversorgung
des Kraftwerks aufrechterhaltenden und das Wiederanfahren des Dampferzeugers ermöglichenden,
Betriebsweise zu betreiben. Dies bedeutet aber, dass die Feuerungsleistungen auf die
vorstehend erwähnten ca. 5 % der Feuerungsleistung des Dampferzeugers mit den sich
daraus ergebenden Folgen für den Wasser/Dampf-Kreislauf und die angeschlossenen Turbinen
reduziert wird.
[0006] Aus der
US 2008/0134681 A1 sind ein gattungsgemäßes Verfahren und Kraftwerk bekannt, bei welchem die Speicherung
von in nachfrageschwachen Zeiten erzeugtem Strom in einem Hochtemperaturspeicher aus
elektrisch beheiztem festen Material und von Dampf in einem Niedertemperaturspeicher
erfolgt, um die gespeicherte Energie in nachfragestarken Zeiten zusätzlich abgeben
zu können.
[0007] Die
DE 10 2012 204 081 A1 offenbart ein Energiespeicherkraftwerk zur Bereitstellung von elektrischer Energie
zur Deckung von Spitzenlastleistung, wobei elektrische Energie in zwei thermischen
Speichern gespeichert wird, die mit dem einen Turbosatz aufweisenden Wasser/Dampf-Kreislauf
in Verbindung stehen, wobei zumindest einem Speicher Wasser des Wasser/Dampf-Kreislaufs
zugeführt und von diesem Speicher darin erzeugter Wasserdampf dem Wasser/Dampf-Kreislauf
zugeführt wird.
[0008] Die
DE 10 2012 103 617 A1 offenbart ein fossilbefeuertes Kraftwerk mit einem Wärmespeicher, der ausschließlich
thermisch mittels eines Wärmeträgermediums mit dem Wasser/Dampf-Kreislauf in Verbindung
steht.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Lösung zu schaffen, die es ermöglicht,
auch bei einem Minimallastbetrieb oder einem Schwachlastbetrieb eines Kraftwerks eine
ausreichende Dampfströmung zu erzeugen, die unter den Bedingungen des Minimallastbetriebes
oder des Schwachlastbetriebes des Kraftwerks einen Dauerbetrieb des angeschlossenen
Turbo- oder Turbinensatzes, insbesondere der Niederdruckturbine, problemlos durchzuführen
ermöglicht.
[0010] Bei einem Verfahren der eingangs näher bezeichneten Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß
dadurch gelöst, dass in den Wasser/Dampfkreislauf der mindestens eine zusätzliche
Dampferzeuger integriert ist und/oder in die Dampfseite des Wasser/Dampf-Kreislaufs
zusätzlich mindestens ein elektrisch beheizter und insbesondere an die Eigenbedarfsversorgung
des Kraftwerks angeschlossener Dampfüberhitzer und/oder zusätzlich mindestens ein
elektrisch beheizter und insbesondere an die Eigenbedarfsversorgung des Kraftwerks
angeschlossener Dampfzwischenüberhitzer eingebunden ist/sind, dem/denen mittels des
Generators erzeugte und/oder aus dem daran angeschlossenen öffentlichen Stromnetz
stammende elektrische Energie, insbesondere elektrischer Strom, und aus dem Wasser/Dampf-Kreislauf
Dampf zugeführt wird und von welchem/welchen in dem Dampfüberhitzer und/oder dem Dampfzwischenüberhitzer
aus dem zugeführten Dampf erzeugter überhitzter Dampf in die Dampfseite des Wasser/Dampf-Kreislaufes
eingespeist wird, wobei mit dem mindestens einen zusätzlichen Dampferzeuger und/oder
dem mindestens einen zusätzlichen Dampfüberhitzer und/oder dem mindestens einen zusätzlichen
Dampfzwischenüberhitzer Dampf in einer solchen Menge und mit einem solchen Druck und
einer solchen Temperatur erzeugt und der Dampfseite des Wasser/Dampf-Kreislaufs zugeführt
wird, dass damit der Turbo- oder Turbinensatz mit seiner für einen Dauerbetrieb zulässigen
Minimallast und/oder Schwachlast betreibbar ist.
[0011] Ebenso wird die vorstehende Aufgabe bei einem Kraftwerk der eingangs näher bezeichneten
Art dadurch gelöst, dass in den Wasser/Dampf-Kreislauf der mindestens eine zusätzliche
Dampferzeuger integriert ist und/oder in die Dampfseite des Wasser/Dampf-Kreislaufs
zusätzlich mindestens ein elektrisch beheizter Dampfüberhitzer und/oder zusätzlich
mindestens ein elektrisch beheizter Dampfzwischenüberhitzer leitungsmäßig eingebunden
ist/sind, die jeweils eine elektrische Leitungsverbindung aufweisen, mittels welcher
er/sie mit dem Generator und/oder dem daran angeschlossenen öffentlichen Stromnetz
verbunden und insbesondere an die Eigenbedarfsversorgung des Kraftwerks angeschlossen
ist/sind und ihm/ihnen elektrische Energie, insbesondere elektrischer Strom, zuführbar
ist, und dem/denen jeweils über eine medienführende Leitungsverbindung aus dem Wasser/Dampf-Kreislauf
Dampf zuführbar ist und aus welchem/welchen jeweils über eine medienführende Leitungsverbindung
in dem Dampfüberhitzer und/oder dem Dampfzwischenüberhitzer aus dem zugeführten Dampf
erzeugter überhitzter Dampf in die Dampfseite des Wasser/Dampf-Kreislaufs einspeisbar
ist, wobei mit dem mindestens einen zusätzlichen Dampferzeuger und/oder dem mindestens
einen zusätzlichen Dampfüberhitzer und/oder dem mindestens einen zusätzlichen Dampfzwischenüberhitzer
Dampf in einer solchen Menge und mit einem solchen Druck und einer solchen Temperatur
erzeugbar und der Dampfseite des Wasser/Dampf-Kreislaufs zuführbar ist, dass damit
der Turbo- oder Turbinensatz mit seiner für einen Dauerbetrieb zulässigen Minimallast
und/oder Schwachlast betreibbar ist.
[0012] Vorteilhafte Weiterbildungen und zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind jeweils
Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
[0013] Die Erfindung geht also von dem Aspekt aus, in dem Wasser/Dampf-Kreislauf des Kraftwerkes
zusätzlich mindestens einen elektrisch beheizten Dampferzeuger vorzusehen, der mit
dem während des Minimallastbetriebes oder des Schwachlastbetriebes des Kraftwerkes
im Rahmen der Eigenbedarfsversorgung erzeugten Strom betrieben wird oder betreibbar
ist und mit dem aus dem Wasser/Dampf-Kreislauf des Kraftwerks zugeführtes Wasser verdampft
wird oder verdampfbar ist, wobei der in dem elektrisch beheizten Dampferzeuger erzeugte
Dampf dann der Dampfseite des Wasser/Dampf-Kreislaufes des Kraftwerks zugeführt wird
oder zuführbar ist. Hierbei ist der elektrisch beheizte Dampferzeuger insbesondere
so ausgelegt oder zumindest im Zusammenwirken mit den weiterhin möglichen elektrisch
beheizten Überhitzern und/oder Zwischenüberhitzern in der Lage, der Dampfseite des
Wasser/Dampf-Kreislaufes des Kraftwerkes Wasserdampf mit einem solchen Druck, in einer
solchen Menge und mit einer solchen Temperatur zuzuführen, das der Turbo- oder Turbinensatz,
insbesondere dessen Niederdruckturbine(n) und/oder dessen Mitteldruckturbine(n) bei
einem Minimallastbetrieb oder Schwachlastbetrieb des Kraftwerkes dauerhaft betrieben
werden kann/können. Mit der erfindungsgemäßen Vorgehensweise wird zwar mittels des
Generators erzeugte oder mittels des angeschlossenen öffentlichen Stromnetzes bereitgestellter
elektrischer Strom (wieder) verbraucht - und in diesem Sinne "vernichtet" - aber es
wird dadurch erreicht, dass auch bei einem lediglich mit einer Feuerungsleistung des
Dampferzeugers von ca. 5 % seiner Feuerungsleistung durchgeführten Minimallastbetrieb
oder Schwachlastbetrieb des Kraftwerkes die Turbinen, d.h. der Turbo- oder Turbinensatz,
und damit die "rotierende Masse" am Netz bleiben kann, so dass einerseits die Turbinen
geschont und dauerhaft betrieben und andererseits die Netzstabilität aufrechterhalten
oder zumindest positiv beeinflusst werden kann.
[0014] Da nach diesem Aspekt vorgesehen ist, den Betrieb des Turbo- oder Turbinensatzes
mit dem minimal notwendigen Dampfmassestrom aufrechtzuerhalten, zeichnet sich die
Erfindung auch dadurch aus, dass das Verfahren in Zeiten des Schwachlastbetriebes
oder Minimallastbetriebes des Kraftwerks durchgeführt wird.
[0015] Nachdem nach einem Aspekt der Erfindung ist weiterhin die Integration eines elektrisch
beheizten zusätzlichen Dampferüberhitzer in den Wasser/Dampfkreislauf des Kraftwerks
vorgesehen.
[0016] Neben oder anstelle des Dampfüberhitzers und/oder des Dampferzeugers kann zudem auch
noch ein elektrisch beheizter zusätzlicher Dampfzwischenüberhitzer vorgesehen sein.
[0017] Bei dieser Maßnahme lassen sich gleichzeitig die Frischdampfmenge und die Kessellast
absenken.
[0018] Da vorgesehen ist, dass durch die verschiedenen Maßnahmen, gegebenenfalls in Kombination,
der für einen problemlosen Dauerbetrieb des Turbo- oder Turbinensatzes minimal erforderliche
Dampfmassestrom auch im Minimallastbetrieb oder Schwachlastbetrieb des Kraftwerks
bereitgestellt wird, ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass mit dem mindestens einen
elektrisch beheizten zusätzlichen Dampferzeuger und/oder dem mindestens einen elektrisch
beheizten zusätzlichen Dampfüberhitzer und/oder dem mindestens einen elektrisch beheizten
zusätzlichen Dampfzwischenüberhitzer Dampf in einer solchen Menge und mit einem solchen
Druck und einer solchen Temperatur erzeugt und der Dampfseite des Wasser/Dampf-Kreislaufs
zugeführt wird, dass damit der Turbo- oder Turbinensatz, insbesondere dessen mindestens
eine Niederdruckturbine, mit seiner/ihrer für einen Dauerbetrieb zulässigen Minimallast
und/oder Schwachlast betreibbar ist.
[0019] In vorteilhafter Weiterbildung des Verfahrens sieht die Erfindung vor, dass der in
dem mindestens einen zusätzlichen Dampferzeuger und/oder in dem mindestens einen zusätzlichen
Dampfüberhitzer und/oder in dem mindestens einen zusätzlichen Dampfzwischenüberhitzer
erzeugte Dampf in Strömungsrichtung des Dampfes im Wasser/Dampfkreislauf stromaufwärts
des Turbo- oder Turbinensatzes in die Dampfseite des Wasser/Dampf-Kreislaufs eingespeist
wird. Gleichermaßen zeichnet sich das Kraftwerk in Weiterbildung dadurch aus, dass
in dem mindestens einen zusätzlichen Dampferzeuger und/oder in dem mindestens einen
zusätzlichen Dampfüberhitzer und/oder in dem mindestens einen zusätzlichen Dampfzwischenüberhitzer
erzeugter Dampf in Strömungsrichtung des Dampfes im Wasser/Dampf-Kreislauf stromaufwärts
des Turbo- oder Turbinensatzes in die Dampfseite des Wasser/Dampf-Kreislaufs einspeisbar
ist.
[0020] Hierbei ist es dann zweckmäßig, wenn mit dem erzeugten Dampf die mindestens eine
Niederdruckturbine des Turbo- oder Turbinensatzes mit ihrer für einen Dauerbetrieb
zulässigen Minimallast und/oder Schwachlast betreibbar ist, was die Erfindung in Weiterbildung
des Verfahrens und des Kraftwerks weiterhin vorsieht
[0021] Für die Nutzung des in dem Dampfüberhitzer erzeugten Dampf ist es weiterhin von Vorteil
, wenn in dem Dampfüberhitzer aus dem zugeführten Dampf erzeugter überhitzter Dampf
in Strömungsrichtung des überhitzten Dampfes stromaufwärts einer Hochdruckturbine
des Turbo- und Turbinensatzes in den Wasser/Dampf-Kreislauf eingespeist wird, was
die Erfindung ebenfalls vorsieht. Das Kraftwerk zeichnet sich analog dadurch aus,
dass in dem Dampfüberhitzer aus dem zugeführten Dampf erzeugter überhitzter Dampf
in Strömungsrichtung des überhitzten Dampfes stromaufwärts einer Hochdruckturbine
des Turbo- oder Turbinensatzes in die Dampfseite des Wasser/Dampf-Kreislaufs einspeisbar
ist.
[0022] Eine zweckmäßige Einspeisung von erzeugtem Dampf ergibt sich gemäß Weiterbildung
der Erfindung auch dadurch, dass in dem mindestens einen zusätzlichen Dampferzeuger
und/oder dem mindestens einen zusätzlichen Dampfzwischenüberhitzer Mitteldruckdampf
erzeugt und einer heißen Zwischenüberhitzerdampf führenden Zwischenüberhitzerleitung
in Strömungsrichtung des heißen Zwischenüberhitzerdampfes stromabwärts einer Zwischenüberhitzung
des Dampferzeugers und stromaufwärts der Einmündung der den heißen Zwischenüberhitzerdampf
führenden Zwischenüberhitzerleitung in mindestens eine Mitteldruckturbine des Turbo-
oder Turbinensatzes zugeführt wird. Das Kraftwerk ist in Weiterbildung entsprechend
vorteilhaft dadurch gekennzeichnet, dass in dem mindestens einen zusätzlichen Dampferzeuger
und/oder dem mindestens einen zusätzlichen Dampfzwischenüberhitzer Mitteldruckdampf
erzeugbar und einer heißen Zwischenüberhitzerdampf führenden Zwischenüberhitzerleitung
in Strömungsrichtung des heißen Zwischenüberhitzerdampfes stromabwärts einer Zwischenüberhitzung
des Dampferzeugers und stromaufwärts der Einmündung der den heißen Zwischenüberhitzerdampf
führenden Zwischenüberhitzerleitung in mindestens eine Mitteldruckturbine des Turbo-
oder Turbinensatzes zuführbar ist.
[0023] Um insbesondere auch zukünftige Grid-Codes erfüllen zu können, ist es nach einem
weiteren Aspekt der Erfindung zweckmäßig, einen zusätzlichen elektrisch beheizten
Dampfspeicher in den Wasser/Dampf-Kreislauf des Kraftwerks zu integrieren, um Laständerungen
zur Primärregelung von 10 % durch eine spontane Erhöhung des Mitteldruckdampfes zu
erreichen, wobei dann die Trägheit des Kessels gedämpft wird. Das erfindungsgemäße
Verfahren zeichnet sich daher weiterhin dadurch aus, dass in dem Wasser/Dampf-Kreislauf
ein elektrisch beheizter und insbesondere an die Eigenbedarfsversorgung des Kraftwerks
angeschlossener Dampfspeicher angeordnet ist, dem mittels des Generators erzeugte
und/oder aus einem daran angeschlossenen öffentlichen Stromnetz stammende elektrische
Energie, insbesondere elektrischer Strom, und von der Wasserseite des Wasser/Dampf-Kreislaufs
Speisewasser zugeführt wird, das in dem Dampfspeicher verdampft und danach der Dampfseite
des Wasser/Dampf-Kreislaufs zugeführt wird. Entsprechend zeichnet sich das Kraftwerk
in Ausgestaltung der Erfindung dadurch aus, dass in dem Wasser/Dampf-Kreislauf ein
elektrisch beheizter und insbesondere an die Eigenbedarfsversorgung des Kraftwerks
angeschlossener Dampfspeicher angeordnet ist, der eine elektrische Leitungsverbindung
aufweist, mittels welcher er mit dem Generator und/oder einem daran angeschlossenen
öffentlichen Stromnetz verbunden ist und ihm elektrische Energie, insbesondere elektrischer
Strom, zuführbar ist, und der eine erste medienführende Leitungsverbindung zur Dampfseite
des Wasser/Dampf-Kreislaufs und eine zweite medienführende Leitungsverbindung zur
Wasserseite des Wasser/Dampf-Kreislaufs aufweist. Hiewrbei ist es dann weiterhin zweckmäßig,
wenn die erste Leitungsverbindung in eine Dampf zum Zwischenüberhitzer des Dampferzeugers
führenden Zwischenüberhitzerleitung einmündet und die zweite Leitungsverbindung zu
einer Speisewasser zum Dampferzeuger führenden Leitung führt, was die Erfindung in
weiterer Ausgestaltung des Kraftwerks ebenfalls vorsieht.
[0024] Um auch auf der Wasserseite des Wasser/Dampfkreislaufes eine Wärmeenergiezuführung
zu realisieren, sieht die Erfindung in Ausgestaltung weiterhin vor, dass in die Wasserseite
des Wasser/Dampf-Kreislaufs mindestens ein elektrisch beheizter und insbesondere an
die Eigenbedarfsversorgung des Kraftwerks angeschlossener Wasservorwärmer eingebunden
ist, dem mittels des Generators erzeugte und/oder aus einem daran angeschlossenen
öffentlichen Stromnetz stammende elektrische Energie, insbesondere elektrischer Strom,
und von der Wasserseite des Wasser/Dampf-Kreislaufs Speisewasser zugeführt wird, das
in dem Wasservorwärmer erwärmt und danach in die Wasserseite des Wasser/Dampf-Kreislaufs
eingespeist wird. Gleichfalls zeichnet sich das Kraftwerk dadurch aus, dass in die
Wasserseite des Wasser/Dampf-Kreislaufs mindestens ein elektrisch beheizter und insbesondere
an die Eigenbedarfsversorgung des Kraftwerks angeschlossener Wasservorwärmer leitungsmäßig
eingebunden ist, der eine elektrische Leitungsverbindung aufweist, mittels welcher
er mit dem Generator und/oder einem daran angeschlossenen öffentlichen Stromnetz verbunden
ist und ihm elektrische Energie, insbesondere elektrischer Strom, zuführbar ist, und
dem über eine medienführende Leitungsverbindung von der Wasserseite des Wasser/Dampf-Kreislaufs
Speisewasser, zuführbar ist und aus welchem über eine medienführende Leitungsverbindung
in dem Wasservorwärmer aus dem zugeführten Wasser erzeugtes erwärmtes Speisewasser
in die Wasserseite des Wasser/Dampf-Kreislaufs einspeisbar ist.
[0025] Aber auch den luftseitig den Brennern der Brennkammer des Dampferzeugers des Kraftwerks
zugeführten Medien kann zusätzliche Wärmeenergie zugeführt werden, um etwa den Brennstoffverbrauch
zu minimieren. Die Erfindung zeichnet sich daher weiterhin dadurch aus, dass in die
den Brennern der Brennkammer Verbrennungssauerstoff, insbesondere Verbrennungsluft,
und/oder rückgeführtes Rauchgas zuführenden Leitungen mindestens ein elektrisch beheizter
und insbesondere an die Eigenbedarfsversorgung des Kraftwerks angeschlossener Gasvorwärmer
eingebunden ist, dem mittels des Generators und/oder einem daran angeschlossenen öffentlichen
Stromnetz elektrische Energie, insbesondere elektrischer Strom, zugeführt wird und
mittels welchem der Verbrennungssauerstoff und/oder das rückgeführte Rauchgas vor
Eintritt in einen Brenner der Brennkammer vorgewärmt wird. Entsprechend zeichnet sich
das Kraftwerk dadurch aus, dass die den Brennern der Brennkammer Verbrennungssauerstoff,
insbesondere Verbrennungsluft, und/oder rückgeführtes Rauchgas zuführenden medienführenden
Leitungen mit einem oder mehreren elektrisch beheizten und insbesondere an die Eigenbedarfsversorgung
des Kraftwerks angeschlossenen Gasvorwärmern in medienführender Leitungsverbindung
stehen, die den Verbrennungssauerstoff und/oder das rückgeführte Rauchgas vor Eintritt
in einen Brenner der Brennkammer vorwärmen, wobei der oder die Gasvorwärmer jeweils
mittels einer elektrischen Leitungsverbindung mit dem Generator und/oder einem daran
angeschlossenen öffentlichen Stromnetz verbunden und insbesondere an die Eigenbedarfsversorgung
des Kraftwerks angeschlossen ist/sind und ihm/ihnen elektrische Energie, insbesondere
elektrischer Strom, zuführbar ist.
[0026] Schließlich zeichnet sich die Erfindung in weiterer Ausgestaltung des Kraftwerks
dadurch aus, dass die Brenner der Brennkammer Plasmazündbrenner aufweisen oder eine
Widerstandslufterwärmung aufweisen oder als Plasmabrenner ausgebildet sind, wobei
die Brenner mittels einer elektrischen Leitungsverbindung mit dem Generator (11) und/oder
einem daran angeschlossenen öffentlichen Stromnetz (12) verbunden und insbesondere
an die Eigenbedarfsversorgung des Kraftwerks angeschlossen sind und ihnen elektrische
Energie, insbesondere elektrischer Strom, zuführbar ist.
[0027] Die Plasmazündbrenner stützen die Funktionsweise und insbesondere das Flammenbild
der Brenner der Brennkammer des Dampferzeugers, um auch bei minimierter oder minimaler
Brennstoffzufuhr die Flamme(n) stabil zu halten. Mittels einer Widerstandslufterwärmung
und/oder einem Plasmabrenner kann der Brennstoff auch vollständig durch von elektrischer
Energie bereitgestellter oder aus dieser gewonnener Wärmeenergie ersetzt werden. Diese
Möglichkeit wird insbesondere dann interessant, wenn elektrischer Strom in Zukunft
zumindest zeitweise ein im Vergleich zu Gas oder Kohle preislich sehr günstiger Brennstoff
sein kann. Dabei kann in Summe auch mehr Energie über den in der Regel im Rahmen der
Eigenversorgung vorgesehenen Eigenbedarfstrafo aufgenommen werden als durch den mit
dem Stromnetz synchronisierten Generator in das Stromnetz abgegeben wird.
[0028] Die Erfindung ist nachstehend anhand einer Zeichnung beispielhaft näher erläutert.
[0029] Die einzige Figur zeigt in schematischer Darstellung ein insgesamt mit 1 bezeichnetes,
erfindungsgemäßes Kraftwerk, das für die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens
geeignet ist.
[0030] Kern des Kraftwerks 1 ist ein Dampferzeuger 2, der eine mit Stein- oder Braunkohle
befeuerte Brennkammer 3 aufweist. In üblicher Weise sind in dem Dampferzeuger 2 ein
Überhitzer 4 und ein Zwischenüberhitzer 5 angeordnet und ausgebildet. Der Überhitzer
4 und der Zwischenüberhitzer 5 sind Bestandteil des an den Dampferzeuger 2 angeschlossenen
Wasser/Dampf-Kreislaufes 6 des Kraftwerkes 1. In den Wasser/Dampf-Kreislauf 6 ist
in üblicher Weise ein Turbo- oder Turbinensatz 7 integriert, der eine Hochdruckturbine
8, eine Mitteldruckturbine 9 und zwei Niederdruckturbinen 10 umfasst. An den Turbo-
oder Turbinensatz 7 ist in üblicher Weise ein Generator 11 angeschlossen, mit dem
Strom erzeugt wird oder erzeugbar ist, der ins angeschlossene öffentliche Stromnetz
12 eingespeist, aber auch zur Eigenbedarfsversorgung kaftwerksintern verwendet werden
kann.
[0031] In üblicher Weise weist die Dampfseite des Wasser/Dampf-Kreislaufes 6 eine vom Überhitzer
4 des Dampferzeugers 2 zur Hochdruckturbine 8 des Turbo- oder Turbinensatzes 7 führende
Überhitzerleitung 13 als medienführende Leitungsverbindung auf. Ebenso weist der Dampferzeuger
2 in üblicher Weise eine von der Hochdruckturbine 8 zurück zum Zwischenüberhitzer
5 des Dampferzeugers 2 und von dort zur Mitteldruckturbine 9 des Turbo- oder Turbinensatzes
7 führende Zwischenüberhitzerleitung 14 auf, deren zum Zwischenüberhitzer 5 führende
Teil mit 14a und deren vom Zwischenüberhitzer 5 fort zur Mitteldruckturbine 9 führender
Teil mit 14b bezeichnet ist. Auch bei der Zwischenüberhitzerleitung 14, 14a, 14b handelt
es sich um eine medienführende Leitungsverbindung.
[0032] Auf der im Anschluss an den Turbo- oder Turbinensatz 7 mit dem Kondensator 15 beginnenden
Wasserseite des Wasser/Dampfkreislaufes 6 ist dieser wie üblich ausgestaltet und weist
auf dem Weg der Wasserrückführung zum Dampferzeuger 2 einen Niederdruckvorwärmer 16,
einen Speisewasserbehälter 17 sowie einen Hochdruckvorwärmer 18 auf.
[0033] Brennerseitig stehen die Brenner 19 mit einer Brennstoffzuführung 20 sowie einer
Verbrennungsluftzuführung 21 in medienführender Leitungsverbindung.
[0034] Rauchgasseitig wird das Rauchgas über eine Rauchgasleitung 22, in welcher eine Entstickungsvorrichtung
23, ein Elektrofilter 24 sowie eine Entschwefelungsanlage 25 angeordnet sind, einem
Kühlturm 26 zugeführt. Der Kühlwasserkreislauf 27 des Kühlturmes 26 steht mit dem
Kondensator 25 in Kreislaufverbindung.
[0035] In den Wasser/Dampf-Kreislauf 6 ist ein zusätzlicher elektrisch beheizter Dampferzeuger
28 integriert, der über eine elektrische Leitungsverbindung 29 mit dem Generator 11
und/oder dem daran angeschlossenen öffentlichen Stromnetz 12 verbunden ist. Über die
Leitungsverbindung 29 ist dem Dampferzeuger 28 elektrischer Strom zuführbar. Über
eine gestrichelt dargestellte medienführende Leitungsverbindung 30 ist der Dampferzeuger
28 mit der Wasserseite des Wasser/Dampf-Kreislaufes 6 und hier dem Speisewasserbehälter
17 verbunden und ist ihm Wasser, hier Speisewasser, zuführbar. Dampfseitig weist der
Dampferzeuger 28 eine medienführende Dampfleitungsverbindung 31 auf, mittels welcher
er mit der Dampfseite des Wasser/Dampf-Kreislaufes 6 verbunden und dem Wasser/Dampf-Kreislauf
6 in dem elektrischen Dampferzeuger 28 aus dem über die medienführende Leitungsverbindung
30 zugeführten Wasser erzeugter Dampf zuführbar ist. Die medienführende Dampfleitungsverbindung
31 mündet in Strömungsrichtung des Dampfes stromaufwärts der Mitteldruckturbine 9
in den Teil 14b der Zwischenüberhitzerleitung 14 ein.
[0036] In die Dampfseite des Wasser/Dampf-Kreislaufes 6 ist weiterhin mindestens ein zusätzlicher
elektrisch beheizter Dampfüberhitzer 32, der durch eine Pfeilspitze symbolisiert ist,
leitungsmäßig eingebunden. In nicht näher dargestellter Weise weist auch der elektrisch
beheizte Dampfüberhitzer 32 eine elektrische Leitungsverbindung auf, mittels welcher
er mit dem Generator 11 und/oder dem daran angeschlossenen öffentlichen Stromnetz
12 verbunden und ihm elektrischer Strom zuführbar ist. Der elektrisch beheizte Dampfüberhitzer
32 ist derart in die Überhitzerleitung 13 eingebunden, dass ihm über diese medienführende
Leitungsverbindung Dampf aus dem Wasser/Dampf-Kreislauf 6 zuführbar und mittels einer
medienführenden Leitungsverbindung in dem Dampfüberhitzer 32 aus dem zugeführten Dampf
erzeugter überhitzter Dampf aus dem Dampfüberhitzer 32 in die Dampfseite des Wasser/Dampf-Kreislaufes
einspeisbar ist. Hierbei ist der elektrisch beheizte Dampfüberhitzer 32 in Strömungsrichtung
des überhitzten Dampfes stromaufwärts des Turbo- oder Turbinensatzes 7 und hier insbesondere
der Hochdruckturbine 8 angeordnet.
[0037] Weiterhin ist in die Dampfseite des Wasser/Dampf-Kreislaufes 6 ein symbolisch als
Pfeilspitze dargestellter und mit dem Bezugszeichen 33 versehener Dampfzwischenüberhitzer
eingebunden. Auch dieser Dampfzwischenüberhitzer 33 steht in nicht näher dargestellter
Weise in elektrischer Leitungsverbindung mit dem Generator 11 und/oder dem öffentlichen
Stromnetz 12, so dass ihm elektrischer Strom zuführbar ist. In dem elektrisch beheizten
Dampfzwischenüberhitzer 33 ist Mitteldruckdampf erzeugbar und über die Zwischenüberhitzerleitung
14, in deren Teil 14b der Dampfzwischenüberhitzer 33 in dampfführender Weise eingebunden
ist, der Mitteldruckturbine 9 des Turbo- oder Turbinensatzes 7 zuführbar. Der Dampfzwischenüberhitzer
33 ist hierbei in Strömungsrichtung des heißen Zwischenüberhitzerdampfes stromabwärts
der Zwischenüberhitzung oder des Zwischenüberhitzers 5 des Dampferzeugers 2 und stromaufwärts
der Einmündung der den heißen Zwischenüberhitzerdampf führenden Zwischenüberhitzerleitung
14 in den Turbo- oder Turbinensatz 7 angeordnet.
[0038] Mit dem mindestens einen elektrisch beheizten Dampferzeuger 28 und/oder dem mindestens
einen elektrische beheizten Dampfüberhitzer 32 und/oder dem mindestens einen elektrisch
beheizten Dampfzwischenüberhitzer 33 ist jeweils alleine, vorzugsweise aber in ihrer
Kombination insgesamt, Dampf in einer solchen Menge und mit einem solchen Druck und
einer solchen Temperatur erzeugbar und dem Wasser/Dampf-Kreislauf zuführbar, dass
damit der Turbo- oder Turbinensatz 7, insbesondere dessen Niederdruckturbine 10, mit
einem minimal notwendigen Dampfmassestrom in einer für einen Dauerbetrieb zulässigen
Weise mit einer Minimallast und/oder Schwachlast, insbesondere bei einem Minimallastbetrieb
oder Schwachlastbetrieb des Kraftwerkes 1, betreibbar ist.
[0039] In die Wasserseite des Wasser/Dampf-Kreislaufes 6 sind drei, ebenfalls als Pfeilspitzen
dargestellte und mit den Bezugszeichen 34 versehene elektrisch beheizte Wasservorwärmer
leitungsmäßig eingebunden. Auch diese sind in nicht näher dargestellter Weise über
eine elektrische Leitungsverbindung mit dem Generator 11 und/oder dem angeschlossenen
öffentlichen Stromnetz 12 verbunden, so dass ihnen elektrischer Strom zuführbar ist.
Die elektrisch beheizten Wasservorwärmer 34 sind auf der Wasserseite des Wasser/Dampf-Kreislaufes
6 derart in dessen Leitungsführung eingebunden, dass ihnen jeweils über eine medienführende
Leitungsverbindung Wasser, insbesondere Speisewasser, zuführbar ist und von ihnen
oder aus ihnen über eine medienführende Leitungsverbindung das in dem jeweiligen Wasservorwärmer
aus dem zugeführten Wasser erzeugte erwärmte Wasser, insbesondere erwärmte Speisewasser,
in die Wasserseite des Wasser/Dampf-Kreislaufes 6 einspeisbar ist.
[0040] Weiterhin ist in den Wasser/Dampf-Kreislauf 6 ein elektrisch beheizter Dampfspeicher
35 eingebunden. Auch dieser steht über eine nicht näher dargestellte elektrische Leitungsverbindung
mit dem Generator 11 oder dem öffentlichen Stromnetz 12 in stromführender Leitungsverbindung.
Der Dampfspeicher 35 weist eine medienführende Leitungsverbindung 36 zur Dampfseite
des Wasser/Dampf-Kreislaufes 6 auf, die in den zum Zwischenüberhitzer 5 des Dampferzeugers
2 rückführenden Leitungsteil 14a der Zwischenüberhitzerleitung 14 einmündet. Über
diese Leitungsverbindung 36 kann in dem Dampfspeicher 35 gespeicherter Dampf dem Wasser/Dampf-Kreislauf
6 (wieder) zugeführt werden. Es ist aber gegebenenfalls auch möglich, über diese Leitungsverbindung
36 aus dem Wasser/Dampf-Kreislauf 6 Dampf zur Speicherung in den Dampfspeicher 35
abzuleiten. Grundsätzlich ist der Dampfspeicher 35 aber dafür ausgelegt, in den Wasser/Dampf-Kreislauf
6 Dampf einzuspeisen. Hierbei kann der elektrisch beheizte Dampfspeicher 35 beispielsweise
Dampf von 110 bar mit einem Dampfmassestrom von 50 kg/s innerhalb von 5 Minuten mit
einer Fördermasse von 20 m
3/s erzeugen, wobei dieser erzeugte Dampf dann für das Auffüllen der Dampfseite des
Wasser/Dampf-Kreislaufes 6 im Schwachlastbetrieb oder Minimallastbetrieb des Kraftwerkes
1 oder für das Ausspeichern bei einer notwendigen schnellen Primärregelung von ≥ 5%
pro Minute Verwendung findet. Für die Zuführung von Wasser, insbesondere Speisewasser,
weist der Dampfspeicher 35 eine zweite medienführende Leitungsverbindung 37 zu einer
Speisewasser zum Dampferzeuger 2 führenden Leitung 8 auf der Wasserseite des Wasser/Dampfkreislaufes
6 auf.
[0041] In nicht näher dargestellter Weise sind in den Brennern 19 der Brennkammer 2 Verbrennungssauerstoff,
insbesondere Verbrennungsluft, und/oder rückgeführtes Rauchgas zuführenden medienführenden
Leitungen, wie der Brennstoffzuführung 20 und/oder der Verbrennungsluftzuführung 21,
elektrisch beheizte Gasvorwärmer angeordnet oder stehen mit diesen in medienführender
Leitungsverbindung. Mittels dieser Gasvorwärmer, die ebenfalls zur Versorgung mit
elektrischem Strom mittels einer elektrischen Leitungsverbindung mit dem Generator
11 und/oder dem öffentlichen Stromnetz 12 verbunden sind, lassen sich der Verbrennungssauerstoff,
insbesondere die Verbrennungsluft, und/oder das rückgeführte Rauchgas vor Eintritt
in den jeweiligen Brenner 19 vorwärmen.
[0042] In ebenfalls nicht dargestellter Weise ist es ferner auch möglich, dass die Brenner
19 Plasmazündbrenner aufweisen oder eine Widerstandslufterwärmung aufweisen oder als
Plasmabrenner ausgebildet sind, wobei die Brenner beziehungsweise die jeweiligen Plasmazündbrenner
oder die jeweilige Widerstandslufterwärmung oder der jeweilige Plasmabrenner ebenfalls
mittels einer elektrischen Leitungsverbindung mit dem Generator 11 und/oder dem öffentlichen
Stromnetz 12 verbunden sind und ihnen elektrischer Strom zuführbar ist.
1. Verfahren zum Betrieb eines Kraftwerks (1) umfassend einen Dampferzeuger (2) mit einer
kohlenstoffbefeuerten Brennkammer (3) und einem Überhitzer (4) sowie mit einem angeschlossenen
Wasser/Dampf-Kreislauf (6) mit integriertem Turbo- oder Turbinensatz (7), der mindestens
eine Niederdruckturbine (10) und einen angeschlossenen Generator (1) aufweist, wobei
in den Wasser/Dampf-Kreislauf (6) zusätzlich mindestens ein elektrisch beheizter Dampferzeuger
(28) integriert ist, dem mittels des Generators (1) erzeugte und/oder aus einem daran
angeschlossenen öffentlichen Stromnetz (12) stammende elektrische Energie
und dem von der Wasserseite des Wasser/Dampf-Kreislaufs (6) Speisewasser zugeführt
wird,
und von welchem der Dampfseite des Wasser/Dampf-Kreislaufs (6) in dem elektrischen
Dampferzeuger (28) aus dem zugeführten Wasser erzeugter Dampf zugeführt wird, wobei
das Verfahren in Zeiten des Schwachlastbetriebes oder Minimallastbetriebes des Kraftwerks
(1) durchgeführt wird,
dadurch gekennzeichnet, dass in den Wasser/Dampfkreislauf (6) der mindestens eine zusätzliche Dampferzeuger (28)
integriert ist und/oder in die Dampfseite des Wasser/Dampf-Kreislaufs (6) zusätzlich
mindestens ein elektrisch beheizter Dampfüberhitzer (32) und/oder zusätzlich mindestens
ein elektrisch beheizter Dampfzwischenüberhitzer (33) eingebunden ist/sind, dem/denen
mittels des Generators (11) erzeugte und/oder aus dem daran angeschlossenen öffentlichen
Stromnetz (12) stammende elektrische Energie und aus dem Wasser/Dampf-Kreislauf (6)
Dampf zugeführt wird und von welchem/welchen in dem Dampfüberhitzer (32) und/oder
dem Dampfzwischenüberhitzer (33) aus dem zugeführten Dampf erzeugter überhitzter Dampf
in die Dampfseite des Wasser/Dampf-Kreislaufes (6) eingespeist wird, wobei mit dem
mindestens einen zusätzlichen Dampferzeuger (28) und/oder dem mindestens einen zusätzlichen
Dampfüberhitzer (32) und/oder dem mindestens einen zusätzlichen Dampfzwischenüberhitzer
(33) Dampf in einer solchen Menge und mit einem solchen Druck und einer solchen Temperatur
erzeugt und der Dampfseite des Wasser/Dampf-Kreislaufs (6) zugeführt wird, dass damit
der Turbo- oder Turbinensatz (7) mit seiner für einen Dauerbetrieb zulässigen Minimallast
und/oder Schwachlast betreibbar ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der in dem mindestens einen zusätzlichen Dampferzeuger (28) und/oder in dem mindestens
einen zusätzlichen Dampfüberhitzer (32) und/oder in dem mindestens einen zusätzlichen
Dampfzwischenüberhitzer (33) erzeugte Dampf in Strömungsrichtung des Dampfes im Wasser/Dampfkreislauf
(6) stromaufwärts des Turbo- oder Turbinensatzes (7) in die Dampfseite des Wasser/Dampf-Kreislaufs
(6) eingespeist wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem erzeugten Dampf die mindestens eine Niederdruckturbine (10) des Turbo- oder
Turbinensatzes (7) mit ihrer für einen Dauerbetrieb zulässigen Minimallast und/oder
Schwachlast betreibbar ist.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass in dem Dampfüberhitzer (32) aus dem zugeführten Dampf erzeugter überhitzter Dampf
in Strömungsrichtung des überhitzten Dampfes stromaufwärts einer Hochdruckturbine
(8) des Turbo- und Turbinensatzes (7) in den Wasser/Dampf-Kreislauf (6) eingespeist
wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem mindestens einen zusätzlichen Dampferzeuger (28) und/oder dem mindestens einen
zusätzlichen Dampfzwischenüberhitzer (33 Mitteldruckdampf erzeugt und einer heißen
Zwischenüberhitzerdampf führende Zwischenüberhitzerleitung (14) in Strömungsrichtung
des heißen Zwischenüberhitzerdampfes stromabwärts einer Zwischenüberhitzung (5) des
Dampferzeugers (2) und stromaufwärts der Einmündung der den heißen Zwischenüberhitzerdampf
führenden Zwischenüberhitzerleitung (14) in mindestens eine Mitteldruckturbine (9)
des Turbo- oder Turbinensatzes (7) zugeführt wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Wasser/Dampf-Kreislauf (6) ein elektrisch beheizter Dampfspeicher (35) angeordnet
ist, dem mittels des Generators (11) erzeugte und/oder aus einem daran angeschlossenen
öffentlichen Stromnetz (12) stammende elektrische Energie und von der Wasserseite
des Wasser/Dampf-Kreislaufs (6) Speisewasserzugeführt wird, das in dem Dampfspeicher
(35) verdampft und danach der Dampfseite des Wasser/Dampf-Kreislaufs (6) zugeführt
wird.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in die Wasserseite des Wasser/Dampf-Kreislaufs (6) mindestens ein elektrisch beheizter
Wasservorwärmer (34) eingebunden ist, dem mittels des Generators (11) erzeugte und/oder
aus einem daran angeschlossenen öffentlichen Stromnetz (12) stammende elektrische
Energie und von der Wasserseite des Wasser/Dampf-Kreislaufs (6) Speisewasser zugeführt
wird, das in dem Wasservorwärmer (34) erwärmt und danach in die Wasserseite des Wasser/Dampf-Kreislaufs
(6) eingespeist wird.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in die den Brennern (19) der Brennkammer (3) Verbrennungssauerstoff und/oder rückgeführtes
Rauchgas zuführenden Leitungen (20, 21) mindestens ein elektrisch beheizter Gasvorwärmer
eingebunden ist, dem mittels des Generators (11) und/oder einem daran angeschlossenen
öffentlichen Stromnetz (12) elektrische Energie zugeführt wird und mittels welchem
der Verbrennungssauerstoff und/oder das rückgeführte Rauchgas vor Eintritt in einen
Brenner (1) der Brennkammer (3) vorgewärmt wird.
9. Kraftwerk (1) zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 - 8, umfassend
einen Dampferzeuger (2) mit einer kohlenstoffbefeuerten Brennkammer (3) und einem
Überhitzer (4) sowie mit einem angeschlossenen Wasser/Dampf-Kreislauf (6) mit integriertem
Turbo- oder Turbinensatz (7), der mindestens eine Niederdruckturbine (10) und einen
angeschlossenen Generator (11) aufweist, wobei in den Wasser/Dampf-Kreislauf (6) zusätzlich
mindestens ein elektrisch beheizter Dampferzeuger (28) integriert ist, der eine elektrische
Leitungsverbindung (29) aufweist, mittels welcher er mit dem Generator (11) und/oder
einem daran angeschlossenen öffentlichen Stromnetz (12) verbunden ist und ihm elektrische
Energie zuführbar ist, und der eine medienführende Leitungsverbindung (30) aufweist,
mittels welcher er mit der Wasserseite des Wasser/Dampf-Kreislaufs (6) verbunden ist
und ihm Speisewasser des Wasser/Dampf-Kreislaufes (6) zuführbar ist, und der eine
medienführende Dampfleitungsverbindung (31) aufweist, mittels welcher er mit der Dampfseite
des Wasser/Dampf-Kreislaufs (6) verbunden ist und dem Wasser/Dampf-Kreislauf (6) in
dem elektrischen Dampferzeuger (28) aus dem zugeführten Wasser erzeugter Dampf zuführbar
ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass in den Wasser/Dampf-Kreislauf (6) der mindestens eine zusätzliche Dampferzeuger (28)
integriert ist und/oder in die Dampfseite des Wasser/Dampf-Kreislaufs (6) zusätzlich
mindestens ein elektrisch beheizter Dampfüberhitzer (32) und/oder zusätzlich mindestens
ein elektrisch beheizter Dampfzwischenüberhitzer (33) leitungsmäßig eingebunden ist/sind,
die jeweils eine elektrische Leitungsverbindung aufweisen, mittels welcher er/sie
mit dem Generator (11) und/oder dem daran angeschlossenen öffentlichen Stromnetz (12)
verbunden ist/sind und ihm/ihnen elektrische Energie zuführbar ist, und dem/denen
jeweils über eine medienführende Leitungsverbindung (13,14) aus dem Wasser/Dampf-Kreislauf
(6) Dampf zuführbar ist und aus welchem/welchen jeweils über eine medienführende Leitungsverbindung
in dem Dampfüberhitzer (32) und/oder dem Dampfzwischenüberhitzer (33) aus dem zugeführten
Dampf erzeugter überhitzter Dampf in die Dampfseite des Wasser/Dampf-Kreislaufs (6)
einspeisbar ist, wobei mit dem mindestens einen zusätzlichen Dampferzeuger (28) und/oder
dem mindestens einen zusätzlichen Dampfüberhitzer (32) und/oder dem mindestens einen
zusätzlichen Dampfzwischenüberhitzer (33) Dampf in einer solchen Menge und mit einem
solchen Druck und einer solchen Temperatur erzeugbar und der Dampfseite des Wasser/Dampf-Kreislaufs
(6) zuführbar ist, dass damit der Turbo- oder Turbinensatz (7) mit seiner für einen
Dauerbetrieb zulässigen Minimallast und/oder Schwachlast betreibbar ist.
10. Kraftwerk (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass in dem mindestens einen zusätzlichen Dampferzeuger (28) und/oder in dem mindestens
einen zusätzlichen Dampfüberhitzer (32) und/oder in dem mindestens einen zusätzlichen
Dampfzwischenüberhitzer (33) erzeugter Dampf in Strömungsrichtung des Dampfes im Wasser/Dampf-Kreislauf
(6) stromaufwärts des Turbo- oder Turbinensatzes (7) in die Dampfseite des Wasser/Dampf-Kreislaufs
(6) einspeisbar ist.
11. Kraftwerk (1) nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem erzeugten Dampf die mindestens eine Niederdruckturbine (10) des Turbo- oder
Turbinensatzes (7) mit ihrer für einen Dauerbetrieb zulässigen Minimallast und/oder
Schwachlast betreibbar ist.
12. Kraftwerk (1) nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Dampfüberhitzer (32) aus dem zugeführten Dampf erzeugter überhitzter Dampf
in Strömungsrichtung des überhitzten Dampfes stromaufwärts einer Hochdruckturbine
(8) des Turbo- oder Turbinensatzes (7) in die Dampfseite des Wasser/Dampf-Kreislaufs
(6) einspeisbar ist.
13. Kraftwerk (1) nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass in dem mindestens einen zusätzlichen Dampferzeuger (28) und/oder dem mindestens einen
zusätzlichen Dampfzwischenüberhitzer (33) Mitteldruckdampf erzeugbar und einer heißen
Zwischenüberhitzerdampf führenden Zwischenüberhitzerleitung (14) in Strömungsrichtung
des heißen Zwischenüberhitzerdampfes stromabwärts einer Zwischenüberhitzung (5) des
Dampferzeugers (2) und stromaufwärts der Einmündung der den heißen Zwischenüberhitzerdampf
führenden Zwischenüberhitzerleitung (14) in mindestens eine Mitteldruckturbine (9)
des Turbo- oder Turbinensatzes (7) zuführbar ist.
14. Kraftwerk (1) nach einem der Ansprüche 9 - 13, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Wasser/Dampf-Kreislauf (6) ein elektrisch beheizter Dampfspeicher (35) angeordnet
ist, der eine elektrische Leitungsverbindung aufweist, mittels welcher er mit dem
Generator (11) und/oder einem daran angeschlossenen öffentlichen Stromnetz (12) verbunden
ist und ihm elektrische Energie zuführbar ist, und der eine erste medienführende Leitungsverbindung
(36) zur Dampfseite des Wasser/Dampf-Kreislaufs (6) und eine zweite medienführende
Leitungsverbindung (37) zur Wasserseite des Wasser/Dampf-Kreislaufs (6) aufweist.
15. Kraftwerk nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Leitungsverbindung (36) in eine Dampf zum Zwischenüberhitzer (5) des Dampferzeugers
führenden Zwischenüberhitzerleitung (14) einmündet und die zweite Leitungsverbindung
(37) zu einer Speisewasser zum Dampferzeuger (2) führenden Leitung (38) führt.
16. Kraftwerk (1) nach einem der Ansprüche 9 - 15, dadurch gekennzeichnet, dass in die Wasserseite des Wasser/Dampf-Kreislaufs (6) mindestens ein elektrisch beheizter
Wasservorwärmer (34) leitungsmäßig eingebunden ist, der eine elektrische Leitungsverbindung
aufweist, mittels welcher er mit dem Generator (11) und/oder einem daran angeschlossenen
öffentlichen Stromnetz (12) verbunden ist und ihm elektrische Energie zuführbar ist,
und dem über eine medienführende Leitungsverbindung (37, 38) von der Wasserseite des
Wasser/Dampf-Kreislaufs (6) Speisewasser, zuführbar ist und aus welchem über eine
medienführende Leitungsverbindung in dem Wasservorwärmer (34) aus dem zugeführten
Wasser erzeugtes erwärmtes Speisewasser in die Wasserseite des Wasser/Dampf-Kreislaufs
(6) einspeisbar ist.
17. Kraftwerk (1) nach einem der Ansprüche 9 - 16, dadurch gekennzeichnet, dass die den Brennern (19) der Brennkammer (3) Verbrennungssauerstoff und/oder rückgeführtes
Rauchgas zuführenden medienführenden Leitungen (20, 21) mit einem oder mehreren elektrisch
beheizten Gasvorwärmern in medienführender Leitungsverbindung stehen, die den Verbrennungssauerstoff
und/oder das rückgeführte Rauchgas vor Eintritt in einen Brenner (19) der Brennkammer
(3) vorwärmen, wobei der oder die Gasvorwärmer jeweils mittels einer elektrischen
Leitungsverbindung mit dem Generator (11) und/oder einem daran angeschlossenen öffentlichen
Stromnetz (12) verbunden ist/sind und ihm/ihnen elektrische Energie zuführbar ist.
18. Kraftwerk (1) nach einem der Ansprüche 9 - 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Brenner (19) der Brennkammer (3) Plasmazündbrenner aufweisen oder eine Widerstandslufterwärmung
aufweisen oder als Plasmabrenner ausgebildet sind, wobei die Brenner (19) mittels
einer elektrischen Leitungsverbindung mit dem Generator (11) und/oder einem daran
angeschlossenen öffentlichen Stromnetz (12) verbunden sind und ihnen elektrische Energie
zuführbar ist.