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<ep-patent-document id="EP13820717B1" file="EP13820717NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="2928680" kind="B1" date-publ="20170125" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-5">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYALTRBGCZEEHUPLSK..HRIS..MTNORS..SM..................</B001EP><B003EP>*</B003EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>JDIM360 Ver 1.28 (29 Oct 2014) -  2100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>2928680</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>20170125</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>13820717.0</B210><B220><date>20131204</date></B220><B240><B241><date>20150703</date></B241></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>505662012</B310><B320><date>20121206</date></B320><B330><ctry>AT</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20170125</date><bnum>201704</bnum></B405><B430><date>20151014</date><bnum>201542</bnum></B430><B450><date>20170125</date><bnum>201704</bnum></B450><B452EP><date>20160819</date></B452EP></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>B30B   1/32        20060101AFI20160726BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="2"><text>B30B  15/04        20060101ALI20160726BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="3"><text>B21D   5/02        20060101ALI20160726BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>ABKANTPRESSE</B542><B541>en</B541><B542>PRESS BRAKE</B542><B541>fr</B541><B542>PRESSE PLIEUSE</B542></B540><B560><B561><text>DD-A1- 148 323</text></B561><B561><text>JP-A- H0 857 699</text></B561><B561><text>JP-A- H11 226 796</text></B561><B561><text>US-A- 3 327 515</text></B561><B561><text>US-A- 5 012 661</text></B561><B561><text>US-A- 5 272 904</text></B561><B561><text>US-A1- 2003 061 856</text></B561><B561><text>US-A1- 2007 033 981</text></B561><B561><text>US-A1- 2012 272 708</text></B561></B560></B500><B700><B720><B721><snm>DANNINGER, Egon</snm><adr><str>Schieleweg 31/1</str><city>A-4060 Leonding</city><ctry>AT</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>TRUMPF Maschinen Austria GmbH &amp; Co. KG.</snm><iid>101232505</iid><irf>A2012/50566-EP-</irf><adr><str>Industriepark 24</str><city>4061 Pasching</city><ctry>AT</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>Burger, Hannes</snm><iid>101039884</iid><adr><str>Anwälte Burger &amp; Partner 
Rechtsanwalt GmbH 
Rosenauerweg 16</str><city>4580 Windischgarsten</city><ctry>AT</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AL</ctry><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>BG</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>CY</ctry><ctry>CZ</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>EE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>HR</ctry><ctry>HU</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IS</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LT</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>LV</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>MK</ctry><ctry>MT</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>NO</ctry><ctry>PL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>RO</ctry><ctry>RS</ctry><ctry>SE</ctry><ctry>SI</ctry><ctry>SK</ctry><ctry>SM</ctry><ctry>TR</ctry></B840><B860><B861><dnum><anum>AT2013050233</anum></dnum><date>20131204</date></B861><B862>de</B862></B860><B870><B871><dnum><pnum>WO2014085840</pnum></dnum><date>20140612</date><bnum>201424</bnum></B871></B870><B880><date>20151014</date><bnum>201542</bnum></B880></B800></SDOBI>
<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft eine Abkantpresse gemäß Oberbegriff des Anspruches 1.</p>
<p id="p0002" num="0002">Eine solche Abkantpresse ist aus dem Dokument <patcit id="pcit0001" dnum="US3327515A"><text>US 3 327 515 A</text></patcit> bekannt.</p>
<p id="p0003" num="0003">Derartige Abkantpressen besitzen zumeist eine vertikale Arbeitsebene, und befindet sich bei einer gebräuchlichen Ausführungsform der verstellbare Pressbalken oberhalb des feststehenden Presstisches. Der Presstisch kann dabei ebenso wie der Pressbalken balkenförmig ausgeführt sein, der Einfachheit halber wird in dieser Anmeldung ein feststehender Pressbalken jedoch als Presstisch bezeichnet. Bei einer erfindungsgemäßen Abkantpresse kann auch eine von der vertikalen Richtung abweichende Biegeebene vorgesehen sein und kann bei einer vertikalen Arbeitsebene der verstellbare Pressbalken auch unterhalb des feststehenden Presstisches angeordnet sein.</p>
<p id="p0004" num="0004">Bei solchen Abkantpressen ist es erforderlich, dass vor und hinter der Biegeebene ein ausreichender Freiraum für die Zuführung beziehungsweise das Handling von zu bearbeitenden oder bereits bearbeiteten Werkstücke vorgesehen ist. Aus diesem Grund besitzen gattungsgemäße Abkantpressen zumeist in Richtung der Biegekante zueinander distanzierte Ständer, die den erforderlichen Abstand zwischen dem feststehenden Presstisch und dem verstellbar gelagerten Pressbalken bewirken und an denen häufig auch der verstellbare Pressbalken geführt wird.</p>
<p id="p0005" num="0005">Da bei größeren Biegenkantenlängen und/oder größeren Werkstückdicken beträchtliche Umformkräfte auf das Werkstück aufgebracht werden müssen, muss der feststehende Maschinenrahmen eine hohe Festigkeit und Steifigkeit besitzen, wozu die Ständer selbst sehr stabil ausgeführt werden und diese auch stabil miteinander verbunden sein müssen. Sehr häufig findet sich eine Bauweise, bei der zwei sogenannte C-Ständer mittels des Presstisches und eines oberen Verbindungsträgers miteinander verbunden sind. An den C-Ständern ist zumeist eine Führung für den oberen Pressbalken angeordnet und stützt sich ein Antriebsmittel für den Pressbalken am feststehenden Maschinenrahmen im Bereich der Ständer oder am oberen Verbindungsträger ab. Das Antriebsmittel ist, beispielsweise als Hydraulikzylinderanordnung ausgebildet und ist das Zylindergehäuse mit dem feststehenden Verbindungsträger oder dem feststehenden Ständern verbunden und wirkt der verstellbare Kolben mit einer Kolbenstange<!-- EPO <DP n="2"> --> auf den verstellbaren Pressbalken. Das Zylindergehäuse des Hydraulikzylinders stützt sich dabei an der Unterseite des Verbindungsträgers ab oder ist an dessen Vorderseite befestigt. Durch die erstgenannte Anordnung, ergibt sich eine sehr große Maschinenhöhe, ohne dass dadurch die nutzbare Arbeitshöhe vergrößert wird, während sich bei der zweiten Anordnung ein Torsionsmoment auf den Verbindungsträger ergibt, der nachteilige Verformungen des Maschinengestells bzw. Maschinenrahmens bewirkt.</p>
<p id="p0006" num="0006">Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Abkantpresse bereitzustellen, die bei einem einfachen Aufbau des Maschinenrahmens gleichzeitig hohe Anforderungen an die Biegegenauigkeit erfüllt und weiters eine hohe Montagefreundlichkeit aufweist.</p>
<p id="p0007" num="0007">Die Aufgabe der Erfindung wird durch eine gattungsgemäße Abkantpresse mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.</p>
<p id="p0008" num="0008">Dadurch, dass zumindest ein Längsabschnitt des Verbindungsträgers oder in zumindest einem Längsabschnitt ein den überwiegenden Anteil des Trägerquerschnitts bildender Teilabschnitt des Verbindungsträgers durch das Antriebsmittel gebildet ist und dieses mit einem Trägergrundkörper des Verbindungsträgers lösbar verbunden ist, kann der Verbindungsträger näher an die Biegeebene positioniert werden und bestehen in der Anordnung des Antriebsmittels weniger Beschränkungen als bei einem durchlaufenden Verbindungsträger. Überraschenderweise hat diese Ausführung eines Verbindungsträgers keine nachteiligen Auswirkungen auf die Steifigkeit des Maschinenrahmens. Da die Antriebsmittel meistens im Nahbereich der Ständer angeordnet sind, ist eine hohe Verformungssteifigkeit des Verbindungsträgers nicht von vorrangiger Bedeutung. Die erforderlichen Bauräume für die Antriebsmittel und den Verbindungsträger behindern sich in diesem Fall nicht gegenseitig, sondern können sich überschneiden und kann die Positionierung des Verbindungsträgers belastungsgerecht erfolgen, wodurch auch aufgrund geringerer, erforderlicher Profilquerschnitte eine Materialersparnis erzielt werden kann. Durch die lösbare Verbindung des Antriebsmittels mit dem Rest des Verbindungsträgers wird eine Modularität des Maschinenrahmens erzielt und kann dadurch die Transportierbarkeit sowie die Montagefreundlichkeit einer derartigen Abkantpresse erhöht werden. Die bei hohen Umformkräften auftretenden Verformungen des Maschinenrahmens sind durch die erfindungsgemäße Ausführung teilweise geringer bzw. im Voraus besser berechenbar, wodurch Korrekturen des Umformvorganges leichter möglich sind.<!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<p id="p0009" num="0009">Eine vorteilhafte Ausführungsform der Abkantpresse besteht darin, dass der von dem Antriebsmittel gebildete Längsabschnitt oder Teilabschnitt an einem Endabschnitt des Verbindungsträgers angeordnet ist und eine Kopplungsfläche aufweist, die einen der Ständer kontaktiert. Die großen Antriebskräfte der Antriebsmittel werden dadurch unmittelbar in die Ständer eingeleitet und ergeben sich nur geringe Belastungen für den Trägergrundkörper.</p>
<p id="p0010" num="0010">Falls das einen Teilabschnitt des Verbindungsträgers bildende Antriebsmittel an der dem Pressbalken zugewandten Seite des Verbindungsträgers angeordnet ist und der Trägergrundkörper an der vom Pressbalken abgewandten Seite einen das Antriebsmittel überbrückenden Obergurt aufweist, können die bei einer Durchbiegung des Verbindungsträgers nach oben entstehenden Zugspannungen vom Obergurt aufgenommen werden. Da sich das Antriebsmittel an der Unterseite die bei einer Durchbiegung des Verbindungsträgers nach oben auftretenden Druckspannungen überträgt, ergeben sich nur geringe Beanspruchungen der für die lösbare Verbindung verwendeten Verbindungsmittel. So können beispielsweise Befestigungsschrauben im Bereich der Druckseite, also auf der dem Pressbalken zugewandten Seite, kleiner dimensioniert werden. Weiters kann bei einem die beiden Ständer verbindenden, durchlaufenden Trägergrundkörper eine Demontage des Antriebsmittels erfolgen, ohne dass der restliche Trägergrundkörper eigens abgestützt und gegen Herabfallen gesichert werden muss.</p>
<p id="p0011" num="0011">Eine flexibel einsetzbare Ausführungsform der Abkantpresse, bei der die nachteiligen Auswirkungen einer Verformung des Maschinenrahmens bei hohen Umformkräften reduziert sind, besteht darin, dass die Ständer in Form von C-Ständern ausgebildet sind, wobei der Verbindungsträger an den zur Biegeebene weisenden oberen Enden der C-Ständer befestigt ist und jeweils zwischen der Befestigungsstelle für den Verbindungsträger am C-Ständer und einem Mittelteil des C-Ständers ein Verformungsabschnitt mit einer lokal reduzierten Ständersteifigkeit ausgebildet ist. Die bei hohen Umformkräften auftretende Aufbiegung der C-Ständer und damit verbundene Schiefstellung des Verbindungsträgers mit dem Antriebsmittel kann dadurch reduziert werden, da der Verbindungsträger zwar die Umformkräfte in den C-Ständer einleitet, durch den Verformungsabschnitt in Bezug auf die Verformungen teilweise vom Hauptteil des C-Ständer entkoppelt ist und die Schiefstellung dadurch reduziert ist.<!-- EPO <DP n="4"> --></p>
<p id="p0012" num="0012">Eine baulich einfache Möglichkeit zur Bildung eines Verformungsabschnittes durch den die Aufbiegung des C-Ständers möglichst wenig an den Verbindungsträger an einem C-Ständer besteht darin, dass der zwischen der Befestigungsstelle des Verbindungsträgers am oberem Ende des C-Ständers und dessen Mittelteil angeordnete Verformungsabschnitt eine vom oberen Rand des C-Ständers ausgehende etwa parallel zur Biegeebene verlaufende Ausnehmung, insbesondere einen zur Biegeebene parallelen Schlitz aufweist.</p>
<p id="p0013" num="0013">Eine gute Entkopplung der Verformungen der Befestigungsstelle vom Hauptteil des C-Ständers wird erzielt, wenn im Bereich der Ausnehmung der Querschnitt des C-Ständers gegenüber dazu benachbarten Querschnitten um zumindest ein Drittel reduziert ist.</p>
<p id="p0014" num="0014">Wenn die Ausnehmung zur Herstellung des Verformungsabschnitts in Form eines Schlitzes ausgeführt ist, kann weiters vorgesehen sein, dass der Schlitz durch einen beidseits des Schlitzes angreifenden Aktuator aktiv aufgeweitet werden kann. Dadurch kann die Ebene des Pressbalkens in eine zur Biegeebene parallele Richtung verstellt werden.</p>
<p id="p0015" num="0015">Die Befestigungsstelle mit dem daran anschließenden Verbindungsträger kann sich unter Einwirkung der Umformkräfte von selbst etwa parallel zur Biegeebene ausrichten, wenn die Befestigungsstelle für den Verbindungsträger am C-Ständer eine größere Distanz zum Presstisch aufweist als der reduzierte Querschnitt des Verformungsbereiches am C-Ständer.</p>
<p id="p0016" num="0016">Wenn die Führung für den Pressbalken mit der Biegeebene fluchtende Führungsschienen aufweist, müssen diese nur geringe Kippmomente aufnehmen, wodurch sie geringerem Verschleiß ausgesetzt sind und evtl. auch kleiner dimensioniert werden können. Die Führungsschienen können dabei am Maschinenrahmen angebracht sein, wobei sie mit passenden Führungselementen bzw. Führungsschuhen am Pressbalken zusammenwirken, es ist jedoch auch eine umgekehrte Anordnung der Führungsschienen am Pressbalken und der Führungselemente am Maschinenrahmen möglich.</p>
<p id="p0017" num="0017">Eine alternative oder zusätzliche Ausführungsform kann darin bestehen, dass die Führung für den Pressbalken am Verbindungsträger, insbesondere am Antriebsmittel, angeordnete Führungsschienen umfasst. Diese Führungsschienen können zusätzlich zu am Ständer angebrachten Führungsschienen vorgesehen sein. Durch die Lagerung des Pressbalkens an mehreren<!-- EPO <DP n="5"> --> Punkten werden zur Biegeebene rechtwinkelige Verformungen des Pressbalkens reduziert, was die Umformgenauigkeit fördert.</p>
<p id="p0018" num="0018">Ein einfacher und modularer Aufbau des Verbindungsträgers ergibt sich, wenn dieser zwei an die Ständer lösbar anschließende Antriebsmittel und einen zwischen diesen lösbar angeordneten Mittelabschnitt umfasst. Die Antriebsmittel bilden dabei einen tragenden Bestandteil des Verbindungsträgers und wird durch die direkte Anbindung der Antriebsmittel an die Ständer der Trägergrundkörper nur gering belastet.</p>
<p id="p0019" num="0019">Eine baulich einfache und dennoch biegesteife Ausführung des Verbindungsträgers ist gegeben, wenn dessen Mittelabschnitt zwei voneinander distanzierte, zur Biegeebene parallele Plattenelemente umfasst. Die Höhe der Plattenelemente beträgt dabei vorteilhafterweise zumindest das Fünffache von deren Dicke, wodurch mit wenig Materialeinsatz eine hohe Biegesteifigkeit des Trägergrundkörpers gegeben ist. Da der Verbindungsträger durch die erfindungsgemäße Anordnung der Antriebsmittel in die Biegeebene gelegt werden kann, ist die Torsionsbelastung auch bei hohen Umformkräften gering, weshalb ein einfach aufgebauter Trägergrundkörper ausreichend ist.</p>
<p id="p0020" num="0020">Die zuvor beschriebene Ausführung des Verbindungsträgers mit zwei Plattenelementen ermöglicht, dass der Pressbalken bei seiner oberen Endstellung zumindest teilweise zwischen die Plattenelemente des Verbindungsträgers positioniert ist und dadurch mit einer größeren Bauhöhe und damit Biegesteifigkeit ausgeführt werden kann, ohne dass die Gesamtbauhöhe der Abkantpresse erhöht werden muss.</p>
<p id="p0021" num="0021">Eine einfache Montage bzw. Montage der Antriebsmittel ohne gesonderte Maßnahmen zur Abstützung des Trägergrundkörpers kann erfolgen, wenn parallel zum Verbindungsträger von diesem distanziert ein zwei Ständer verbindender Hilfsträger angeordnet ist und Längsabschnitte und/oder Teilabschnitte und/oder ein Trägergrundkörper des Verbindungsträgers mittels Verbindungselementen am Hilfsträger befestigbar sind.</p>
<p id="p0022" num="0022">Zur Vermeidung von Verspannungen zwischen dem Antriebsmittel und dem Pressbalken ist es vorteilhaft, wenn zwischen diesen ein mit einem antreibbaren und verstellbaren Antriebsorgan des Antriebsmittels und dem Pressbalken fest verbundenes, gelenkartig wirkendes Biegeelement<!-- EPO <DP n="6"> --> angeordnet ist, wobei dieses eine Verschwenkbarkeit des Pressbalkens relativ zum Antriebsmittel um eine zur Biegeebene rechtwinkelige Schwenkachse bewirkt. Aus einer Durchbiegung des Pressbalkens resultierende Biegemomente auf das Antriebsorgan, z.B. in Form einer Kolbenstange, werden dadurch reduziert, wodurch das Antriebsmittel, z.B. in Form eines Hydraulikzylinders, geringeren Belastungen ausgesetzt ist. Das Biegegelenk ist im Vergleich zu einem Schwenklager spielfrei und wartungsarm und für die kleinen auftretenden Schwenkwinkel von Vorteil.</p>
<p id="p0023" num="0023">Dabei kann das Biegeelement am Ende des Antriebsorgans angeordnet sein und rechtwinkelig zur Biegeebene verlaufende Einkerbungen aufweisen, in welche vorzugsweise am Pressbalken angeordnete Halteelemente, insbesondere Haltewinkel eingreifen. So kann allein durch die Richtung der Einkerbungen auf baulich einfache Weise die Richtung der relativen Beweglichkeit passend eingestellt werden. Der verbleibende Restquerschnitt am Biegeelement wird dabei so bemessen, dass im Betrieb der Abkantpresse eine ausreichende Sicherheit gegen Bruch gegeben ist.</p>
<p id="p0024" num="0024">Wenn das Antriebsmittel zumindest zwei zueinander, und insbesondere zur Biegeebene, parallel angeordnete und am Pressbalken angreifende Antriebsorgane umfasst ergibt sich sowohl am Pressbalken als auch am Verbindungsträger eine auf mehrere Punkte verteilte Belastung mit geringeren Spannungsspitzen. Weiters können beispielsweise mit mehreren parallel angeordneten Hydraulikzylindern vorteilhafte Hydraulikschaltungen mit Eilgangfunktion (schnelle Bewegung des Pressbalkens bei geringer Kraft) und Pressfunktion (langsame Bewegung des Pressbalkens bei hoher Kraft) vorgesehen werden.</p>
<p id="p0025" num="0025">Eine Vorausberechnung der bei einem Umformvorgang auftretenden Verformungen des Verbindungsträgers wird erleichtert, wenn dieser zumindest abschnittsweise symmetrisch bezüglich einer zur Biegeebene parallelen Längsmittelebene des Verbindungsträgers ausgebildet ist.</p>
<p id="p0026" num="0026">Insbesondere, wenn die Längsmittelebene des Verbindungsträgers in der Biegeebene liegt, sind die zu erwartenden Verformungen hauptsächlich Biegeverformungen, da in diesem Fall die Torsionsmomente gering sind.<!-- EPO <DP n="7"> --></p>
<p id="p0027" num="0027">In diesem Zusammenhang ist es weiters von großem Vorteil, wenn die Verstellrichtung des zumindest einen Antriebsmittels in der Längsmittelebene des Verbindungsträgers liegt, da auch durch diese Maßnahme Kippmomente und Torsionsmomente am Verbindungsträger minimiert werden.</p>
<p id="p0028" num="0028">Eine präzise Führung des Pressbalkens, die auch bei hohen Umformkräften weitgehend unabhängig ist von den Verformungen der zur Umformkraftübertragung erforderlichen Ständer, wird ermöglicht, wenn der Maschinenrahmen zumindest zwei den Verbindungsträger tragende Lastständer und zwei von diesen verschiedene, die Führung für den Pressbalken aufweisende Führungsständer umfasst.</p>
<p id="p0029" num="0029">Wenn der Pressbalken an seinen gegenüberliegenden Stirnseiten mit Führungsschienen am Maschinenrahmen zusammenwirkende Führungsschuhe aufweist, die mittels eines Gelenkelements am Pressbalken befestigt sind, werden bei einer Durchbiegung des Pressbalkens und dadurch bedingter Schiefstellung an seinen Enden keine schädlichen Momente in die Führungen eingeleitet.</p>
<p id="p0030" num="0030">Bei einer derartigen Ausführung können zusätzlich die Gelenkelemente in der Höhe der neutralen Faser des Pressbalkens angeordnet sein, wodurch bei einer Durchbiegung des Pressbalkens keine Zwangskräfte in Längsrichtung des Pressbalkens auf die seitlichen Ständer übertragen werden.</p>
<p id="p0031" num="0031">Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgenden Figuren näher erläutert.</p>
<p id="p0032" num="0032">Es zeigen jeweils in stark schematisch vereinfachter Darstellung:
<dl id="dl0001">
<dt>Fig. 1</dt><dd>eine perspektivische Ansicht einer möglichen Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Abkantpresse;</dd>
<dt>Fig. 2</dt><dd>den Bereich des Verbindungsträgers einer weiteren Ausführungsform einer Abkantpresse;<!-- EPO <DP n="8"> --></dd>
<dt>Fig. 3</dt><dd>den Bereich eines Verbindungsträgers einer weiteren, möglichen Ausführungsform einer Abkantpresse;</dd>
<dt>Fig. 4</dt><dd>die Draufsicht auf einen Verbindungsträger einer weiteren, möglichen Ausführungsform einer Abkantpresse;</dd>
<dt>Fig. 5</dt><dd>einen Schnitt durch eine Abkantpresse gemäß <figref idref="f0001">Fig. 1</figref>;</dd>
<dt>Fig. 6</dt><dd>eine Seitenansicht einer Ausführungsform einer Abkantpresse;</dd>
<dt>Fig. 7</dt><dd>eine Teilansicht einer Abkantpresse mit möglichen Ausführungsformen von Führungen und einer möglichen Anbindung eines Antriebsmittels am Pressbalken;</dd>
<dt>Fig. 8</dt><dd>eine alternative Ausführungsform einer Anbindung des Antriebsmittels am Pressbalken;</dd>
<dt>Fig. 9</dt><dd>eine perspektivische Ansicht einer weiteren, möglichen Ausführungsform einer Abkantpresse;</dd>
<dt>Fig. 10</dt><dd>einen Schnitt durch eine mögliche Ausführungsform des Verbindungsträgers 8;</dd>
<dt>Fig. 11</dt><dd>einen Schnitt durch eine weitere mögliche Ausführungsform des Verbindungsträgers 8;</dd>
<dt>Fig. 12</dt><dd>eine Ansicht einer möglichen Ausführungsform der Führung des Pressbalkens am Maschinenrahmen.</dd>
</dl></p>
<p id="p0033" num="0033"><figref idref="f0001">Fig. 1</figref> zeigt in einer perspektivischen Ansicht eine mögliche Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Abkantpresse 1. Diese umfasst einen Maschinenrahmen 2, der auch als Maschinengestell bezeichnet werden kann, und sind an diesem die weiteren Bauteile der Abkantpresse ausgebildet bzw. befestigt oder verstellbar gelagert. Der Maschinenrahmen 2 umfasst zwei voneinander distanzierte Ständer 3, 4, die im dargestellten Ausführungsbeispiel als sogenannte C-Ständer 5, 6 ausgeführt sind. Diese sind im Wesentlichen mit jeweils einer bedienerseitigen<!-- EPO <DP n="9"> --> Ausnehmung versehene vertikal stehende Platten in C-Form, die an ihren unteren Enden mit einem feststehenden Presstisch 7 verbunden sind und an ihren oberen Enden mittels eines Verbindungsträgers 8 verbunden sind. Der Presstisch 7 wirkt im Betrieb der Abkantpresse 1 mit einem verstellbar gelagerten Pressbalken 9 zusammen und ist durch Presstisch 7 und Pressbalken 9 eine Biegeebene definiert. Am Presstisch 7 und am Pressbalken 9 sind Werkzeugaufnahmen ausgebildet, an denen nicht dargestellte Biegewerkzeuge befestigt werden können, um die gewünschten Umformvorgänge an Werkstücken auszuführen.</p>
<p id="p0034" num="0034">Der verstellbare Pressbalken 9 ist mittels einer Führung 10 am Maschinenrahmen 2 gelagert, wobei die Führung 10, beispielsweise Führungsschienen 11, an den Ständern 3, 4 umfassen kann, die mit Führungselementen am Pressbalken 9 zusammenwirken. Zusätzlich kann eine Führung 10 auch am feststehenden Verbindungsträger 8 vorgesehen sein.</p>
<p id="p0035" num="0035">Die Verstellung des Pressbalkens 9 relativ zum Maschinenrahmen 2 erfolgt mittels zumindest eines Antriebsmittels 12, wobei dieses im dargestellten Ausführungsbeispiel zwei Hydraulikzylinder 13 umfasst. Alternativ oder zusätzlich sind neben hydraulisch wirkenden Antriebsmitteln auch elektrisch angetriebene Ausführungen möglich, z.B. mit Elektromotorantrieb. Das Antriebsmittel 12 greift dabei am feststehenden Maschinenrahmen 2 und am verstellbaren Pressbalken 9 an und erzeugt die im Betrieb der Abkantpresse 1 für die Bewegung des Pressbalkens 9 erforderlichen Kräfte. Auf die nähere Ausführung und die Funktionsweise der Antriebsmittel 12 wird, da aus dem Stand der Technik weitgehend bekannt, an dieser Stelle verzichtet.</p>
<p id="p0036" num="0036">Das Antriebsmittel 12 bildet ein lösbares Modul des Verbindungsträgers 8 und damit auch des Maschinenrahmens 2 und bildet einen wesentlichen tragenden Bestandteil im Aufbau des Maschinenrahmens 2. Der mechanisch tragende Bestandteil des Antriebsmittels 12 kann beispielsweise bei einem Hydraulikzylinder durch das Zylindergehäuse gebildet sein oder durch ein sonstiges Gehäuse des Antriebsmittels 12.</p>
<p id="p0037" num="0037">Das Antriebsmittel 12 bildet erfindungsgemäß einen Längsabschnitt 14 des die Ständer 3, 4 verbindenden Verbindungsträgers 8 und ist mit dem restlichen Grundkörper des Verbindungsträgers 8 der in <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> einen Mittelabschnitt 15 des Verbindungsträgers 8 gebildet ist, lösbar verbunden. In <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> bilden die beiden Hydraulikzylinder 13 die beiden Enden des Verbindungsträgers<!-- EPO <DP n="10"> --> 8 und sind weiters lösbar mit den Ständern 3, 4 verbunden. Die Antriebsmittel 12 besitzen dazu Kopplungsflächen, die die Ständer 3, 4 kontaktieren. Die lösbare Verbindung kann dabei durch verschiedenste Verbindungsmittel hergestellt werden, beispielsweise durch Schraubverbindungen, Stiftverbindungen, Keilverbindungen usw.</p>
<p id="p0038" num="0038">Im Gegensatz zu aus dem Stand der Technik bekannten Ausführungsformen von Abkantpressen, stützt sich bei der erfindungsgemäßen Ausführungsform das Antriebsmittel 12 nicht am Verbindungsträger 8 oder an einem der Ständer 3, 4 ab, sondern ist ein kraftübertragender Bestandteil des Verbindungsträgers 8. Das Antriebsmittel 12 leitet somit nicht nur Kräfte in den Verbindungsträger 8 ein, sondern ist ein wesentlicher Bestandteil des Maschinenrahmens 2 und trägt zu dessen Verformungsverhalten unmittelbar bei.</p>
<p id="p0039" num="0039">Bei der in <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> dargestellten Ausführungsform einer Abkantpresse könnte deren Aufbau auch so beschrieben werden, dass der Grundkörper des Verbindungsträgers 8, der im Wesentlichen aus dem Mittelabschnitt 15 gebildet ist, mittels der Antriebsmittel 12 mit den Ständern 3, 4 verbunden ist.</p>
<p id="p0040" num="0040">In <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> ist eine weitere mögliche Ausführungsform der erfindungsgemäßen Abkantpresse 1 enthalten, bei der der Verbindungsträger 8 an den zur Biegeebene weisenden, oberen Enden der C-Ständer 5, 6 befestigt ist und wobei zwischen den Befestigungsstellen 16 des Verbindungsträgers 8 am C-Ständer 5, 6 und einem jeweiligen Mittelteil 17 des C-Ständers 5, 6 ein Verformungsabschnitt 18 mit einer lokal reduzierten Ständersteifigkeit ausgebildet ist. Der die beiden C-Ständer 5, 6 an den Befestigungsstellen 16 verbindende Verbindungsträger 8 besitzt dadurch eine geringfügige Beweglichkeit gegenüber dem Rest der C-Ständer 5, 6. Dadurch kann der Verbindungsträger 8 auch bei einer geringfügigen Aufbiegung der C-Ständer 5, 6 in einer vertikalen Richtung verbleiben, wodurch eine unerwünschte Relativverschiebung der Biegewerkzeuge zueinander weitgehend unterbunden werden kann.</p>
<p id="p0041" num="0041">Im Ausführungsbeispiel gemäß <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> wird der Verformungsabschnitt 18 dadurch gebildet, dass vom oberen Rand eines C-Ständers 5, 6 ausgehend eine etwa parallel zur Biegeebene verlaufende Ausnehmung 19, insbesondere in Form eines Schlitzes 20, ausgebildet ist, und dadurch die zuvor beschriebene, geringfügige Verformbarkeit der Befestigungsstelle 16 bewirkt wird. Wie in <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> weiters dargestellt ist, kann der Mittelabschnitt 15 des Verbindungsträgers<!-- EPO <DP n="11"> --> 8 zwei zur Biegeebene parallele Plattenelemente 21 umfassen. Durch diesen Abstand zwischen den zwei Plattenelementen 21 ist es weiters möglich, dass der Pressbalken 9 in seinem Mittelbereich einen höheren Querschnitt aufweist und bei angehobenem Pressbalken 9 zumindest teilweise zwischen die Plattenelemente 21 des Verbindungsträgers 8 positioniert ist. Dadurch kann die Steifigkeit des Pressbalkens 9 weiter erhöht werden, ohne dass die Gesamthöhe der Abkantpresse 1 zunimmt.</p>
<p id="p0042" num="0042">In den <figref idref="f0002">Fig. 2 und 3</figref> sind zwei mögliche, alternative Ausführungsformen von Verbindungsträgern 8 dargestellt.</p>
<p id="p0043" num="0043">Beim Verbindungsträger 8 gemäß <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> bilden, ähnlich wie bei der Ausführung gemäß <figref idref="f0001">Fig. 1</figref>, die Antriebsmittel 12 jeweils einen Längsabschnitt 14 des Verbindungsträgers 8. Die Antriebsmittel 12 sind im dargestellten Ausführungsbeispiel an den Enden des Verbindungsträgers 8 angeordnet und kontaktieren mit Kopplungsflächen 22 die beiden voneinander distanzierten Ständer 3, 4, z.B. in Form von C-Ständern 5, 6. Der Verbindungsträger 8 umfasst weiters den sich zwischen den Antriebselementen 12 erstreckenden Mittelabschnitt 15.</p>
<p id="p0044" num="0044">Wie <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> weiters mit strichlierten Linien andeutet, können Antriebsmittel 12 auch im Inneren, beispielsweise im Mittelbereich des Verbindungsträgers 8 vorgesehen sein und dadurch weitere Längsabschnitte 14 des Verbindungsträgers 8 bilden.</p>
<p id="p0045" num="0045">Die Antriebsmittel 12 sind lösbar mit dem Rest des Verbindungsträgers 8, hier dem Mittelabschnitt 15, verbunden, wobei diese Verbindung mittels symbolisch angedeuteten Verbindungsmitteln 23 erfolgt. Der Verbindungsträger 8 ist ebenfalls mit Verbindungsmitteln 23 mit den Ständern 3, 4 lösbar verbunden. Als Verbindungsmittel 23 können dabei Schrauben, Bolzen, Stifte, Keile usw. verwendet werden, die eine stabile und spielfreie Verbindung des Antriebsmittels 12 mit den weiteren Teilen des Verbindungsträgers 8 bzw. den Ständern 3, 4 ermöglichen. In <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> verläuft die Biegeebene parallel zur Zeichenebene.</p>
<p id="p0046" num="0046">Da der Pressbalken 9 beim Umformen eines Werkstückes, insbesondere bei hohen Umformkräften nach oben durchgebogen wird, ist eine zusätzliche Anordnung eines Antriebsmittels 12 im Mittelbereich des Verbindungsträgers 12, das auf den Mittelbereich des Pressbalkens 9<!-- EPO <DP n="12"> --> wirkt, geeignet, die Durchbiegungen des Pressbalkens 9 und damit zusammenhängende Geometriefehler am umgeformten Werkstück zu reduzieren oder zu verhindern.</p>
<p id="p0047" num="0047">In <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> ist durch Doppelpfeile eine Verstellrichtung 24 des von den Antriebsmitteln 12 mittels angetriebener, beweglicher Antriebsorgane bewegten, nicht dargestellten, Pressbalkens 9 dargestellt.</p>
<p id="p0048" num="0048"><figref idref="f0002">Fig. 3</figref> zeigt eine alternative Ausführungsform eines Verbindungsträgers 8, bei dem in einem Längsabschnitt 25 des Verbindungsträgers 8 ein Antriebsmittel 12 einen Teilabschnitt 26 des Verbindungsträgers 8 bildet und dieser Teilabschnitt 26 den überwiegenden Anteil des Trägerquerschnitts 27 bildet und dieser Teilabschnitt 26 mit dem Rest des Verbindungsträgers 8 lösbar verbunden ist. Beispiele für derartige aus dem Antriebsmittel 12 und einem Rest des Verbindungsträgers 8 zusammengesetzte Trägerquerschnitte 27 sind in weiteren <figref idref="f0007">Fig. 10 und 11</figref> dargestellt.</p>
<p id="p0049" num="0049">Der vom Antriebsmittel 12 gebildete Teilabschnitt 26 des Verbindungsträgers 8 ist durch die lösbare Verbindung in den Kraftfluss zwischen den Ständern 3, 4 eingebunden und dadurch ein tragender Bestandteil des Verbindungsträgers 8. Der Rest des Verbindungsträgers 8, der nicht durch ein Antriebsmittel 12 gebildet ist, kann auch als Trägergrundkörper 28 bezeichnet werden, wie auch der in den <figref idref="f0001">Fig. 1</figref>, <figref idref="f0002">2 und 3</figref> in <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> dargestellte Mittelabschnitt 15 einen Trägergrundkörper 28 bildet. Der Längsabschnitt 14 in den <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> und <figref idref="f0002">2</figref> bzw. der Teilabschnitt 26 in <figref idref="f0002">Fig. 3</figref> ersetzt somit einen Teil des Trägergrundkörpers 28 und ergänzen sich diese zu einem gesamten, modulartig aufgebauten Verbindungsträger 8.</p>
<p id="p0050" num="0050">In <figref idref="f0002">Fig. 3</figref> sind die Antriebsmittel 12, welche Teilabschnitte 26 des Verbindungsträgers 8 ausbilden, an den beiden Endabschnitten des Verbindungsträgers 8 angeordnet und kontaktieren ebenso wie in <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> mit Kopplungsflächen 22 die Ständer 3, 4 bzw. die C-Ständer 5, 6. Dabei ist auch zwischen den Antriebsmitteln 12 und den Ständern 3, 4 eine lösbare Verbindung mittels Verbindungsmitteln 23 vorgesehen.</p>
<p id="p0051" num="0051">In <figref idref="f0002">Fig. 3</figref> wird der vom Antriebsmittel 12 gebildete Teilabschnitt 26 im Längsabschnitt 25 vom Trägergrundkörper 28 überbrückt, wobei dieser in der dargestellten Ausführung als Obergurt 29 mit rechteckigem Querschnitt ausgeführt ist. Der Trägergrundkörper 28 kann<!-- EPO <DP n="13"> --> beispielsweise als 1-Träger ausgeführt sein und in den Längsabschnitten 25 zum Einsetzen der Antriebsmittel 12 entsprechende Ausklinkungen aufweisen. Um eine stabile, lösbare Verbindung des Trägergrundkörpers 28 mit dem Antriebsmittel 12 herstellen zu können, können dabei am Trägergrundkörper 28 im Bereich der Ausklinkung Stirnbleche 30 eingesetzt sein.</p>
<p id="p0052" num="0052">Bei der Ausführung gemäß <figref idref="f0002">Fig. 3</figref> ist das einen Teilabschnitt 26 des Verbindungsträgers 8 ausbildende Antriebsmittel 12 an der dem Pressbalken 9 zugewandten Seite des Verbindungsträgers 8 angeordnet und der das Antriebsmittel 12 überbrückende Obergurt 29 ist auf der vom Pressbalken 9 abgewandten Seite des Verbindungsträgers 8 angeordnet.</p>
<p id="p0053" num="0053">Der Obergurt 29 ist vorteilhafterweise zugfest mit den Ständern 3, 4 verbunden und ist weiters bei einer Durchbiegung des Verbindungsträgers 8 nach oben auf der Zugseite angeordnet. Das Antriebsmittel 12 ist bei einer Durchbiegung des Verbindungsträgers 8 nach oben auf der Druckseite angeordnet und wird dadurch gewissermaßen zwischen dem Trägergrundkörper 28 und den Ständern 3, 4 eingeklemmt und ergeben sich dadurch auf der Druckseite geringere Beanspruchungen für die Verbindungselemente 23. Die Verbindungselemente 23 sind an den Anschlussstellen zwischen Trägergrundkörper 28 und Antriebsmittel 12 bzw. zwischen Antriebsmittel 12 und Ständern 3, 4 vorteilhafterweise jeweils zumindest paarweise und in Richtung der Durchbiegung des Verbindungsträgers 8 angeordnet, wodurch an dieser lösbaren Verbindung auch Biegemomente übertragen werden können und sich die Bestandteile des Maschinenrahmens 2 dadurch gegenseitig versteifen.</p>
<p id="p0054" num="0054"><figref idref="f0003">Fig. 4</figref> zeigt eine Ansicht gemäß Pfeil IV in <figref idref="f0001">Fig. 1</figref>, in welcher der Bereich der Befestigungsstelle 16 des Verbindungsträgers 8 mit dem Ständer 3 der Abkantpresse 1 in einer weiteren, möglichen Ausführungsform gezeigt ist, die die Modularität der erfindungsgemäßen Abkantpresse 1 unterstreicht.</p>
<p id="p0055" num="0055">Der Verbindungsträger 8 weist dabei an seinem Endabschnitt nacheinander zwei von Antriebsmitteln 12 gebildete Längsabschnitte 14 auf, wobei das in <figref idref="f0003">Fig. 4</figref> linke Antriebsmittel 12 und das in <figref idref="f0003">Fig. 4</figref> rechte Antriebsmittel 12 unter Verwendung von Verbindungsmitteln 23 lösbar mit dem Trägergrundkörper 28 verbunden sind und die beiden Antriebsmittel 12 ebenfalls mittels Verbindungselementen 23 lösbar miteinander verbunden sind. Die Antriebsmittel 12, beispielsweise in Form von Hydraulikzylindern, liegen mit ihren Wirklinien vorzugsweise in<!-- EPO <DP n="14"> --> der Längsmittelebene 31 des Verbindungsträgers 8 und ist vorteilhafterweise auch der Trägergrundkörper 28 bzw. der gesamte Verbindungsträger 28 zumindest abschnittsweise symmetrisch bezüglich der Längsmittelebene 31, die weiters vorzugsweise mit der zwischen Presstisch 7 und Pressbalken 9 aufgespannten Biegeebene 32 zusammenfällt.</p>
<p id="p0056" num="0056">Dadurch, dass die Verstellrichtung 24 bzw. die Wirkebene der Antriebsmittel 12 sowohl mit der Längsmittelebene 31 des Verbindungsträgers 8 als auch mit der Biegeebene 32 zusammenfällt, werden durch die Umformkräfte keine bzw. nur sehr geringe Torsionsmomente in den Verbindungsträger 8 eingebracht. Wie bereits in <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> dargestellt, kann der Trägergrundkörper 28 zwei zueinander parallele, distanzierte Plattenelemente 21 umfassen. Der Zwischenraum zwischen solchen beiden Plattenelementen 21 kann gleichzeitig einen Bewegungsraum für den Pressbalken 9 bilden.</p>
<p id="p0057" num="0057"><figref idref="f0003">Fig. 4</figref> zeigt, wie auch in den vorangegangenen <figref idref="f0001 f0002">Fig. 1 bis 3</figref>, eine Abkantpresse 1 mit einem plattenförmige Ständer 3 in Form eines C-Ständers 5, die Erfindung bezieht sich jedoch auch auf alle möglichen anderen Ständerformen, wie zum Beispiel O-Ständer, Säulenständer, Hohlprofilständer usw.</p>
<p id="p0058" num="0058"><figref idref="f0004">Fig. 5</figref> zeigt eine geschnittene Ansicht einer Abkantpresse 1 gemäß Ausführungsform <figref idref="f0001">Fig. 1</figref>, wobei die Schnittebene vertikal und rechtwinkelig zur Biegeebene 32 verläuft.</p>
<p id="p0059" num="0059">Die Schnittdarstellung zeigt, dass der Pressbalken 9 mit seinem Mittelbereich in der angehobenen Stellung in den Zwischenraum zwischen den Plattenelementen 21 des Verbindungsträgers 8 positioniert ist und der Pressbalken 9 durch diesen Zwischenraum in seinem Mittelbereich mit einer wesentlich größeren Höhe ausgeführt werden kann als in seinen Endbereichen, in denen die Antriebsmittel 12 angreifen. Da am Pressbalken 9 die Biegemomente ihr Maximum zumeist im Mittelbereich besitzen, ist dieser vergrößerte Querschnitt des Pressbalkens 9 von Vorteil für dessen Steifigkeit.</p>
<p id="p0060" num="0060">Wie anhand von den <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> und <figref idref="f0004">5</figref> leicht erkennbar ist, wird der Verbindungsträger 8 über die lösbare Verbindung zwischen Antriebsmittel 12 und Ständer 3 in seiner Position gehalten. Ist nun am Verbindungsträger 8 der Austausch eines Antriebsmittels 12 erforderlich, ist dieser auf geeignete Weise gegen ein ungewolltes Absinken zu sichern, beispielsweise in dem ein<!-- EPO <DP n="15"> --> Gewicht von einer provisorischen Stütze getragen wird. Von Vorteil ist es jedoch, wenn parallel zum Verbindungsträger 8 ein Hilfsträger 33 vorgesehen wird, an dem während des Austausches einzelner Komponenten des Verbindungsträgers 8 die restlichen, verbleibenden Komponenten mittels geeigneter Verbindungsmittel mit dem Hilfsträger 33 verbunden und von diesem getragen werden. So kann beispielsweise der Trägergrundkörper 28, in <figref idref="f0004">Fig. 5</figref> in Form von zwei Plattenelementen 21, mittels eines Verbindungsmittels 34, zum Beispiel eines Bolzens 35 in seiner Lage bezüglich des Hilfsträgers 33 fixiert werden und kann anschließend das Antriebsmittel 12 demontiert werden.</p>
<p id="p0061" num="0061"><figref idref="f0005">Fig. 6</figref> zeigt eine Seitenansicht der Abkantpresse 1 gemäß <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> aus linker Richtung. Man erkennt den einfach aufgebauten Maschinenrahmen 2, der im Wesentlichen aus den zwei voneinander distanzierten Ständern 3, 4 in Form der C-Ständer 5, 6 besteht, die im Bereich der Biegeebene 32 über den Presstisch 7 sowie den Verbindungsträger 8 miteinander verbunden sind. <figref idref="f0005">Fig. 6</figref> zeigt auch die optionale Ausnehmung 19 in Form eines Schlitzes 20, wodurch der C-Ständer 5 im Bereich des Schlitzes 20 einen Querschnitt 36 besitzt, der wesentlich kleiner ist, als die dazu benachbarten Querschnitte 37 des C-Ständers 5, wodurch ein Verformungsabschnitt 18 gebildet ist, der für die Befestigungsstelle 16 des Verbindungsträgers 8 am C-Ständer 5 eine lokal reduzierte Ständersteifigkeit bewirkt und wodurch zwischen Verbindungsträger 8 und C-Ständer 5 nur geringe Torsionsmomente übertragen werden. Bei einer allfälligen Aufbiegung des C-Ständers 5 muss sich der Verbindungsträger 8 dadurch nicht zwangsläufig in demselben Maß nach hinten neigen und kann der Verbindungsträger 8 sowie der an diesem angeschlossene Pressbalken 9 im Wesentlichen parallel zur Biegeebene 32 bleiben.</p>
<p id="p0062" num="0062">In <figref idref="f0006">Fig. 7</figref> ist eine Teilansicht der Anbindung des Pressbalkens 9 am Maschinenrahmen 2 dargestellt. Der Verbindungsträger 8 setzt sich wie in der Ausführungsform gemäß <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> aus dem Trägergrundkörper 28 und dem einen Längsabschnitt 14 des Verbindungsträgers 8 bildenden Antriebsmittel 12 zusammen und sind diese mittels Verbindungsmitteln 23 lösbar miteinander verbunden. Das Antriebsmittel 12 am Endabschnitt des Verbindungsträgers 8 kontaktiert mit einer Kopplungsfläche 22 den Ständer 3 bzw. C-Ständer 5 und ist mit diesem ebenfalls über Verbindungsmittel 23 lösbar verbunden.<!-- EPO <DP n="16"> --></p>
<p id="p0063" num="0063">Das Antriebsmittel 12 weist auf den Pressbalken 9 einwirkende verstellbare und angetriebene Antriebsorgane 38 auf, die im Fall eines Antriebsmittels 12 in Form eines Hydraulikzylinders 13 durch Kolbenstangen 39 gebildet sind. In <figref idref="f0006">Fig. 7</figref> umfasst das Antriebsmittel 12 drei zueinander parallele und in der Biegeebene 32 liegende Kolbenanordnungen und greifen demnach am dargestellten linken Endabschnitt des Pressbalkens 9 drei Kolbenstangen 39 an. Der Hydraulikzylinder 13 kann auch lediglich eine einzelne Kolbenanordnung aufweisen, die Erzeugung der erforderlichen Antriebskräfte mittels mehrerer Kolbenanordnungen ermöglicht Antriebsmittel 12 mit geringer Ausdehnung senkrecht zur Biegeebene 32, wodurch ein für das Umformen von großen Werkstücken erforderlicher Freiraum möglichst wenig eingeschränkt wird.</p>
<p id="p0064" num="0064">Eine vorteilhafte, optionale Ausführungsform dieser Anbindung des Pressbalkens 9 am Antriebsmittel 12 kann darin bestehen, dass mit dem Antriebsmittel 12, hier mit den Antriebsorganen 38 und dem Pressbalken 9, fest verbundene, gelenkartig wirkende Biegeelemente 40 vorgesehen sind, wodurch der Pressbalken 9 eine geringfügige Verschwenkbarkeit relativ zum Antriebsmittel 12 um eine zur Biegeebene 32 rechtwinkelige Schwenkachse erlangt.</p>
<p id="p0065" num="0065">In <figref idref="f0006">Fig. 7</figref> ist ein Biegeelement 40 derart gebildet, dass am unteren Ende der Kolbenstangen 39 jeweils zwei seitliche Einkerbungen 41 angeordnet sind, wobei die Einkerbungen 41 rechtwinkelig zur Biegeebene 32 verlaufen. Durch diese Schwächung des Querschnitts des Biegeelements 40 am Kolbenstangenende hat das Biegeelement 40 die Funktion eines Gelenks und werden bei einer allfälligen Durchbiegung des Pressbalkens 9 keine hohen und damit schädlichen Biegemomente auf die Antriebsorgane 38 bzw. die Kolbenstangen 39 übertragen.</p>
<p id="p0066" num="0066">An den am Pressbalken 9 anliegenden Enden des Biegeelements 40 kann, wie in <figref idref="f0006">Fig. 7</figref> dargestellt, mittels Halteelementen 42, zum Beispiel in Form von Haltewinkeln 43, eine lösbare Verbindung des Antriebsmittels 12 mit dem Pressbalken 9 hergestellt sein.</p>
<p id="p0067" num="0067">In <figref idref="f0006">Fig. 7</figref> sind die Haltewinkel 43 zur Anbindung der Antriebsorgane 38 an den Pressbalken 9 rechtwinkelig zur Biegeebene 32 orientiert angeordnet, wodurch bei der Montage des Pressbalkens 9 dieser rechtwinkelig zur Biegeebene 32 auf die Enden der Antriebsorgane 38, hier der Kolbenstangen 39, aufgeschoben werden kann. Die Montage bzw. Demontage erfolgt bei der in <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> und <figref idref="f0004">5</figref> dargestellten Ausführungsform in abgesenkter Stellung des Pressbalkens 9,<!-- EPO <DP n="17"> --> in der er sich auch im Mittelbereich nicht mehr zwischen den Plattenelementen 21 des Verbindungsträgers 8 befindet.</p>
<p id="p0068" num="0068">In <figref idref="f0006">Fig. 7</figref> ist weiters eine zusätzlich mögliche Ausführungsvariante für die Führung 10 des Pressbalkens 9 am Maschinenrahmen 2 dargestellt. Die Führung 10 umfasst dabei Führungsschienen 11 am Ständer 3 und zusätzliche Führungsschienen 44, die am Antriebsmittel 12 angebracht sind. Vorteilhafterweise liegen die Führungsschienen 11 und 44 in der Biegeebene 32, wodurch der Pressbalken 9 auf die Führung 10 keine oder nur geringe Kippmomente einbringt. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Führungsschienen 44 zwischen den beiden den Trägergrundkörper 28 bildenden Plattenelementen 21 angeordnet und wird der Pressbalken 9 dadurch an seinem vergrößerten Mittelbereich geführt.</p>
<p id="p0069" num="0069">Um eine exakte Führung des Pressbalkens 9 zu erreichen, weist dieser Führungsschuhe 45 auf, die die Führungsschienen 11, 44 annähernd spielfrei umfassen. Bei dieser Ausführungsform der Führung 10 wird der Pressbalken 9 in vier Punkten geführt, wobei diese vier Punkte entlang von durch die Führungsschienen 10, 44 gebildete Geraden geführt sind. Da der Pressbalken 9 in der dargestellten Ausführung eine große Höhe besitzt, und sich bei einem Umformvorgang aufgrund der Durchbiegung des Pressbalkens 9 unterschiedliche Längenveränderungen an den Führungspunkten ergeben kann, kann weiters eine in <figref idref="f0006">Fig. 7</figref> ebenfalls dargestellte in Längsrichtung des Pressbalkens 9 verlaufende Längenausgleichsführung 46 für den Führungsschuh 45 vorgesehen sein.</p>
<p id="p0070" num="0070">Die Führung 10 kann somit Führungsschienen 11 am Ständer 3, 4 umfassen als auch zusätzliche Führungsschienen 44 am Verbindungsträger 8, die am Antriebsmittel 12 und/oder am Trägergrundkörper 28 angeordnet sein können.</p>
<p id="p0071" num="0071"><figref idref="f0007">Fig. 8</figref> zeigt in einer Teilansicht eine weitere mögliche Ausführungsform der Anbindung des Pressbalkens 9 am Antriebsorgan 38 des Antriebsmittels 12, wobei hier eine andere Ausführungsform des Biegeelements 40 dargestellt ist, mit dem eine geringfügige Winkelbeweglichkeit zwischen Antriebsorgan 38 und Pressbalken 9 erzielt wird und dadurch bei einer allfälligen Durchbiegung des Pressbalkens 9 keine dem Antriebsmittel 12 möglicherweise schadenden Biegemomente in das Antriebsorgan 38 eingeleitet werden. Das Biegeelement 40 ist in dieser Ausführungsform am Pressbalken 9 selbst ausgebildet, indem an der Oberseite 47 des<!-- EPO <DP n="18"> --> Pressbalkens 9 zwei einander zugewandte L-förmige Ausnehmungen 48 vorgesehen sind, zwischen denen sich ein reduzierter Restquerschnitt befindet, der eine erhöhte Verformbarkeit und damit Biegebeweglichkeit bewirkt. Als Halteelement 42 zwischen Antriebsorgan 38 und Pressbalken 9 kann in dieser Ausführung auch ein Schraubenelement dienen.</p>
<p id="p0072" num="0072"><figref idref="f0008">Fig. 9</figref> zeigt eine Ansicht einer weiteren, möglichen Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Abkantpresse 1 mit einer alternativen Ausführungsform des Maschinenrahmens 2. Die als C-Ständer 5, 6 ausgebildeten Ständer 3 und 4, welche den Verbindungsträger 8 mit den Antriebsmitteln 12 und den Pressbalken 9 tragen, sind im Wesentlichen aus zwei Hauptteilen aufgebaut. Der Verbindungsträger 8 wird dabei von Lastständern 49 getragen, welche auch als Kraftrahmen bezeichnet werden können, da über diese der Kraftfluss vom Presstisch 7 zum Verbindungsträger 8 und in Folge über die Antriebsmittel 12 weiter zum Pressbalken 9 hergestellt wird. Diese im Wesentlichen C-förmigen Lastständer 49 werden bei hohen Umformkräften aufgrund der unvermeidlichen, elastischen Verformungen geringfügig aufgebogen, wodurch der Verbindungsträger 8 eine geringfügige Positions- und Winkeländerung erfährt. Die Führung 10 für den Pressbalken 9 ist hingegen an einem gesonderten Führungsständer 50 angeordnet, über den keine Umformkräfte übertragen werden müssen und der daher die Führungsschienen 11 der Führung 10 auch bei großen Umformkräften in einer exakten weitgehend unveränderten Position halten kann. In <figref idref="f0008">Fig. 9</figref> ist der Führungsständer 50 zweiteilig ausgeführt und liegt in derselben Ebene wie der Lastständer 49, wobei ein Teil innerhalb des Lastständers 49 liegt und ein Teil außerhalb des Lastständer 49 liegt und die beiden Teile durch parallel zur Ständerebene angeordnete Platten verbunden sind, die in Fig. am linken C-Ständer 5 zwecks Darstellung von Lastständer 49 und Führungsständer 50 nicht dargestellt sind.</p>
<p id="p0073" num="0073">Die bei großen Umformkräften zwangsläufig auftretenden, unterschiedlichen Verformungen von Lastständer 49 und Führungsständer 50 würden Verspannungen in der Anbindung zwischen dem am Lastständer 49 angreifenden Antriebsmittel 12 und dem am Führungsständer 50 geführten Pressbalken 9 hervorrufen, die jedoch dadurch vermieden werden können, dass zwischen der Befestigungsstelle 16 und dem Mittelteil 17 des Lastständers 49 ein Verformungsabschnitt 18 vorgesehen ist, der die starre Anbindung des Verbindungsträgers 8 mit dem Rest des Lastständers 49 in der Weise aufhebt oder reduziert, dass auch bei einer Aufbiegung<!-- EPO <DP n="19"> --> des Lastständers 49 eine Winkelangleichung des Verbindungsträgers 8 mit den Antriebsmitteln 12 an die Führung 10 erfolgen kann.</p>
<p id="p0074" num="0074">Dies ermöglicht auch, den Pressbalken 9 nicht nur am Führungsständer 50 zu führen, sondern auch zusätzlich am Verbindungsträger 8, wie es bereits anhand von <figref idref="f0006">Fig. 7</figref> beschrieben ist. Durch einen derartigen Verformungsbereich 18, wie er auch anhand des Ausführungsbeispiels gemäß <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> bereits beschrieben wurde, ermöglicht auch bei hohen Umformkräften und dadurch verbundenen Verformungen des Maschinenrahmens 2 nur sehr geringe innere Verspannungen zwischen dem Antriebsmittel 12 und dem Pressbalken 9, wodurch das Antriebsmittel 12 und die Führungen 10 wesentlich geringer belastet werden.</p>
<p id="p0075" num="0075">In den <figref idref="f0007">Fig. 10 und 11</figref> sind in Schnittdarstellungen im Bereich des Antriebsmittels 12 mögliche Ausführungsvarianten des Verbindungsträgers 8 dargestellt.</p>
<p id="p0076" num="0076">In <figref idref="f0007">Fig. 10</figref> ist der Trägergrundkörper 28 durch einen I-Träger 51 gebildet, der im Bereich des Antriebsmittels 12 so ausgeklinkt ist, dass hier lediglich der Obergurt 29 das Antriebsmittel 12 überbrückt. Diese Ausführung entspricht im Wesentlichen der in <figref idref="f0002">Fig. 3</figref> dargestellten Ausführung eines Verbindungsträgers 8.</p>
<p id="p0077" num="0077"><figref idref="f0007">Fig. 11</figref> zeigt eine mögliche Ausführungsform des Verbindungsträgers 8, bei der der Trägergrundkörper 28 als U-Profil ausgeführt ist, in das das Antriebsmittel 12 an der offenen Unterseite eingesetzt ist. Durch die nicht dargestellte, lösbare Verbindung des Antriebsmittels 12 mit dem Trägergrundkörper 28 und dem Ständer 3, 4 ist dieses trotz eines durchlaufenden Trägergrundkörpers 28 ein tragender Bestandteil des Verbindungsträgers 8.</p>
<p id="p0078" num="0078">In Abwandlung der Ausführung gemäß <figref idref="f0007">Fig. 11</figref> könnte weiters der Trägergrundkörper 28 als T-Profil mit einem nach unten ragenden Mittelsteg ausgeführt sein und im Gegenzug der Pressbalken 9 zwei zueinander parallele und distanzierte Platten umfassen, die in angehobener Stellung des Pressbalkens 9 zwischen sich den Mittelsteg des Trägergrundkörpers 29 aufnehmen.</p>
<p id="p0079" num="0079"><figref idref="f0007">Fig. 10 und 11</figref> zeigen, dass das Antriebsmittel in dem jeweiligen Längsabschnitt 25 (siehe <figref idref="f0002">Fig. 3</figref>) den überwiegenden Anteil des Trägerquerschnitts 27 bildet.<!-- EPO <DP n="20"> --></p>
<p id="p0080" num="0080">In <figref idref="f0005">Fig. 6</figref> sind noch Merkmale zusätzlicher Ausführungsformen der Abkantpresse 1 dargestellt, die zusätzlich oder alternativ zu oben beschriebenen Ausführungsformen vorgesehen sein können.</p>
<p id="p0081" num="0081">Der Verformungsbereich 18 kann auch in der Weise gebildet sind, dass die Befestigungsstelle 16 des Verbindungsträgers 8 mit dem Ständer 3, bzw. dem C-Ständer 5 in einem Bereich des Ständer 3 mit einer relativ kleinen Verformungssteifigkeit angeordnet ist. Dazu kann der C-Ständer 5 z.B. ohne Ausnehmung 19 oder Schlitz 20 ausgeführt sein, sondern auf der Höhe, die dem unteren Ende des dargestellten Schlitzes 20 horizontal nach hinten verlaufen, wie mit einer auf dieser Höhe strichliert dargestellten Oberkante angedeutet ist.</p>
<p id="p0082" num="0082">Weiters kann bei einer Ausführung des C-Ständers 5 mit einem Schlitz 20 ein beidseits des Schlitzes angreifender Aktuator 51 vorgesehen sein, mit dem die Aufweitung des Schlitzes 20 aktiv beeinflusst werden kann. Dies kann dabei in einer aktiven Vergrößerung, einer Verkleinerung oder einer Begrenzung der Aufweitung bestehen. Dadurch kann die Ausrichtung des Verbindungsträgers 8 aktiv beeinflusst werden und insbesondere an die Biegeebene 32 angepasst werden.</p>
<p id="p0083" num="0083"><figref idref="f0009">Fig. 12</figref> zeigt noch eine mögliche Ausführungsform der Führung 10 des Pressbalkens 9 an den seitlichen Ständern 3, 4. Dabei sind die mit den Führungsschienen 11 zusammenwirkenden Führungsschuhe 45 mittels Gelenkelementen 53 an den Stirnseiten 52 des Pressbalkens 9 befestigt, wodurch bei einer Durchbiegung des Pressbalkens 9 keine schädlichen Momente in die Führung 10 eingeleitet werden. Da der Pressbalken 9 bei einer Durchbiegung oberhalb seiner neutralen Faser 54 eine Verlängerung und unterhalb der neutralen Faser 54 eine Verkürzung erfährt, ist es von Vorteil, wenn wie in <figref idref="f0009">Fig. 12</figref> dargestellt die Gelenkelemente 53 auf der Höhe der neutralen Faser 54 angeordnet sind, da in diesem Fall durch eine Pressbalkendurchbiegung keine zusätzlichen in Balkenlängsrichtung wirkenden Zug- oder Druckkräfte in die Ständer 3,4 eingeleitet werden. Die Gelenkelemente können dabei als herkömmliche Gelenke mit einer zapfenförmigen Gelenksachse ausgeführt sein oder aber auch als Biegegelenk, ähnlich der zuvor beschriebenen Biegeelemente 40 zur Anbindung des Pressbalkens 9 an den Antriebsmitteln 12.<!-- EPO <DP n="21"> --></p>
<p id="p0084" num="0084">Die Ausführungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten der Abkantpresse 1, wobei an dieser Stelle bemerkt sei, dass die Erfindung nicht auf die speziell dargestellten Ausführungsvarianten derselben eingeschränkt ist, sondern vielmehr auch diverse Kombinationen der einzelnen Ausführungsvarianten untereinander möglich sind und diese Variationsmöglichkeit aufgrund der Lehre zum technischen Handeln durch gegenständliche Erfindung im Können des auf diesem technischen Gebiet tätigen Fachmannes liegt. Es sind also auch sämtliche denkbaren Ausführungsvarianten, die durch Kombinationen von Details der dargestellten und beschriebenen Ausführungsvariante möglich sind, vom Schutzumfang mit umfasst.</p>
<p id="p0085" num="0085">Weiters sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen. Weiters können auch Einzelmerkmale oder Merkmalskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsbeispielen für sich eigenständige, erfinderische oder erfindungsgemäße Lösungen darstellen.</p>
<p id="p0086" num="0086">Sämtliche Angaben zu Wertebereichen in gegenständlicher Beschreibung sind so zu verstehen, dass diese beliebige und alle Teilbereiche daraus mit umfassen, z.B. ist die Angabe 1 bis 10 so zu verstehen, dass sämtliche Teilbereiche, ausgehend von der unteren Grenze 1 und der oberen Grenze 10 mitumfasst sind, d.h. sämtliche Teilbereich beginnen mit einer unteren Grenze von 1 oder größer und enden bei einer oberen Grenze von 10 oder weniger, z.B. 1 bis 1,7, oder 3,2 bis 8,1 oder 5,5 bis 10.</p>
<p id="p0087" num="0087">Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus der Abkantpresse 1 diese bzw. deren Bestandteile teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert dargestellt wurden.</p>
<p id="p0088" num="0088">Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zugrundeliegende Aufgabe kann der Beschreibung entnommen werden.<!-- EPO <DP n="22"> --></p>
<p id="p0089" num="0089">Vor allem können die einzelnen in den <figref idref="f0001">Fig. 1</figref>; <figref idref="f0002">2</figref>; <figref idref="f0002">3</figref>; <figref idref="f0003">4</figref>; <figref idref="f0004">5</figref>; <figref idref="f0005">6</figref>; <figref idref="f0006">7</figref>; <figref idref="f0007">8</figref>; <figref idref="f0008">9</figref>; <figref idref="f0007">10</figref>; <figref idref="f0007">11</figref>; <figref idref="f0009">12</figref> gezeigten Ausführungen den Gegenstand von eigenständigen, erfindungsgemäßen Lösungen bilden. Die diesbezüglichen, erfindungsgemäßen Aufgaben und Lösungen sind den Detailbeschreibungen dieser Figuren zu entnehmen.<!-- EPO <DP n="23"> -->
<tables id="tabl0001" num="0001">
<table frame="none">
<title><b>Bezugszeichenaufstellung</b></title>
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<colspec colnum="2" colname="col2" colwidth="37mm"/>
<colspec colnum="3" colname="col3" colwidth="16mm"/>
<colspec colnum="4" colname="col4" colwidth="40mm"/>
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<entry>1</entry>
<entry>Abkantpresse</entry>
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<entry>Ständer</entry>
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<entry>Ständer</entry>
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<entry>C-Ständer</entry>
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<entry>Bolzen</entry></row>
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<entry>C-Ständer</entry>
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<entry>Presstisch</entry>
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<entry>Verbindungsträger</entry>
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<entry>Führung</entry>
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<entry>Antriebsmittel</entry>
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<entry>Hydraulikzylinder</entry>
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<entry>Längsabschnitt</entry>
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<entry>Befestigungsstelle</entry>
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<entry>Längsausgleichsführung</entry></row>
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<entry>Verformungsabschnitt</entry>
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<entry>Ausnehmung</entry>
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<entry>Stirnflech</entry>
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</description>
<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="24"> -->
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Abkantpresse (1) umfassend einen Maschinenrahmen (2), einen mit diesem verbundenen, feststehenden Presstisch (7), einen an einer Führung (10) am Maschinenrahmen (2) geradlinig in Richtung zum Presstisch (7) verstellbar gelagerten Pressbalken (9) und zumindest ein am Pressbalken (9) und am Maschinenrahmen (2) angreifendes Antriebsmittel (12), wobei der Maschinenrahmen (2) zumindest zwei Ständer (3, 4), insbesondere quer zu einer sich vom Presstisch (7) zum Pressbalken (9) erstreckenden Biegeebene (32) angeordnete flächige C-Ständer (5, 6) oder O-Ständer, und einen zwei benachbarte Ständer (3, 4) verbindenden, feststehenden Verbindungsträger (8) umfasst, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> zumindest ein Längsabschnitt (14) des Verbindungsträgers (8) durch das Antriebsmittel (12) gebildet ist oder in zumindest einem Längsabschnitt (25) ein den überwiegenden Anteil des Trägerquerschnitts (27) bildender Teilabschnitt (26) des Verbindungsträgers (8) durch das Antriebsmittel (12) ersetzt ist und dieses mit einem Trägergrundkörper (28) des Verbindungsträgers (8) lösbar verbunden ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Abkantpresse (1) nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der von dem Antriebsmittel (12) gebildete Längsabschnitt (14) oder Teilabschnitt (26) an einem Endabschnitt des Verbindungsträgers (8) angeordnet ist und eine Koppelfläche (22) aufweist, die einen der Ständer (3, 4) kontaktiert.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Abkantpresse (1) nach Anspruch 1 oder 2, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das einen Teilabschnitt (26) des Verbindungsträgers (8) bildende Antriebsmittel (12) an der dem Pressbalken (9) zugewandten Seite des Verbindungsträgers (8) angeordnet ist und der Trägergrundkörper (28) an der vom Pressbalken (9) abgewandten Seite einen das Antriebsmittel (12) überbrückenden Obergurt (29) aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Abkantpresse (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Ständer (3,4) in Form von C-Ständern (5, 6) ausgebildet sind, wobei der Verbindungsträger (8) an den zur Biegeebene (32) weisenden oberen Enden der C-Ständer (5, 6) befestigt ist und jeweils zwischen der Befestigungsstelle (16) für den Verbindungsträger (8) am C-Ständer (5, 6) und einem Mittelteil (17) des C-Ständers (5, 6) ein Verformungsabschnitt (18) mit einer lokal reduzierten Ständersteifigkeit ausgebildet ist.<!-- EPO <DP n="25"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Abkantpresse (1) nach Anspruch 4, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der zwischen der Befestigungsstelle (16) am oberem Ende des C-Ständers (5, 6) und dessen Mittelteil (17) angeordnete Verformungsabschnitt (18) eine vom oberen Rand des C-Ständers (5, 6) ausgehende etwa parallel zur Biegeebene (32) verlaufende Ausnehmung (19), insbesondere einen zur Biegeebene (32) parallelen Schlitz (20) aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Abkantpresse (1) nach Anspruch 5, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> im Bereich der Ausnehmung (19) der Querschnitt (36) des C-Ständers (5, 6) gegenüber dazu benachbarten Querschnitten (37) um zumindest ein Drittel reduziert ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Abkantpresse (1) nach Anspruch 5 oder 6, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> an der Ausnehmung (19) in Form eines Schlitzes (20) ein Aktuator (51) zur aktiven Beeinflussung der Aufweitung des Schlitzes (20) vorgesehen ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Abkantpresse (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 7, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Befestigungsstelle (16) für den Verbindungsträger (8) am C-Ständer (5, 6) eine größere Distanz zum Presstisch (7) aufweist als der reduzierte Querschnitt des Verformungsbereiches (18) am C-Ständer (5, 6).</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Abkantpresse (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Führung (10) für den Pressbalken (9) mit der Biegeebene (32) fluchtende Führungsschienen (11) aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="0010">
<claim-text>Abkantpresse (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Führung (10) für den Pressbalken (9) am Verbindungsträger (8), insbesondere am Antriebsmittel (12), angeordnete Führungsschienen (44) umfasst.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0011" num="0011">
<claim-text>Abkantpresse (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Verbindungsträger (8) zwei an die Ständer (3, 4) lösbar anschließende Antriebsmittel (12) und einen zwischen diesen lösbar angeordneten Mittelabschnitt (15) umfasst.<!-- EPO <DP n="26"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0012" num="0012">
<claim-text>Abkantpresse (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Trägergrundkörper (28) des Verbindungsträgers (8) zwei voneinander distanzierte, zur Biegeebene (32) parallele Plattenelemente (21) umfasst.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0013" num="0013">
<claim-text>Abkantpresse (1) nach Anspruch 12, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Pressbalken (9) bei seiner oberen Endstellung zumindest teilweise zwischen die Plattenelemente (21) des Verbindungsträgers (8) positioniert ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0014" num="0014">
<claim-text>Abkantpresse (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> parallel zum Verbindungsträger (8) von diesem distanziert ein zwei Ständer (3, 4) verbindender Hilfsträger (33) angeordnet ist und Längsabschnitte (14) und/oder Teilabschnitte (26) und/oder ein Trägergrundkörper (28) des Verbindungsträgers (8) mittels Verbindungselementen (34) am Hilfsträger (33) befestigbar sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0015" num="0015">
<claim-text>Abkantpresse (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> zwischen dem Antriebsmittel (12) und dem Pressbalken (9) ein mit einem antreibbaren und verstellbaren Antriebsorgan (38) des Antriebsmittels (12) und dem Pressbalken (9) fest verbundenes, gelenkartig wirkendes Biegeelement (40) angeordnet ist, wobei dieses eine Verschwenkbarkeit des Pressbalkens (9) relativ zum Antriebsmittel (12) um eine zur Biegeebene (32) rechtwinkelige Schwenkachse bewirkt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0016" num="0016">
<claim-text>Abkantpresse (1) nach Anspruch 15, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das Biegeelement (40) am Ende des Antriebsorgans (38) angeordnet ist und rechtwinkelig zur Biegeebene (32) verlaufende Einkerbungen (41) aufweist, in die vorzugsweise am Pressbalken (9) angeordnete Halteelemente (42), insbesondere Haltewinkel 43) eingreifen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0017" num="0017">
<claim-text>Abkantpresse (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das Antriebsmittel (12) zumindest zwei zueinander, und insbesondere zur Biegeebene (32), parallel angeordnete und am Pressbalken (9) angreifende Antriebsorgane (38) umfasst.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0018" num="0018">
<claim-text>Abkantpresse (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Verbindungsträger (8) zumindest abschnittsweise symmetrisch bezüglich<!-- EPO <DP n="27"> --> einer zur Biegeebene (32) parallelen Längsmittelebene (31) des Verbindungsträgers (8) ausgebildet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0019" num="0019">
<claim-text>Abkantpresse (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Längsmittelebene (31) des Verbindungsträgers (8) in der Biegeebene (32) liegt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0020" num="0020">
<claim-text>Abkantpresse (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Verstellrichtung (24) des zumindest einen Antriebsmittels (12) in der Längsmittelebene (31) des Verbindungsträgers (8) liegt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0021" num="0021">
<claim-text>Abkantpresse (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Maschinenrahmen (2) zumindest zwei den Verbindungsträger (8) tragende Lastständer (49) und zwei von diesen verschiedene, die Führung (10) für den Pressbalken (9) aufweisende Führungsständer (50) umfasst.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0022" num="0022">
<claim-text>Abkantpresse (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Pressbalken (9) an seinen gegenüberliegenden Stirnseiten (52) mit Führungsschienen (11) am Maschinenrahmen (2) zusammenwirkende Führungsschuhe (45) aufweist, die mittels eines Gelenkelements (53) am Pressbalken (9) befestigt sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0023" num="0023">
<claim-text>Abkantpresse (1) nach Anspruch 22, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Gelenkelemente (53) in der Höhe der neutralen Faser (54) des Pressbalkens (9) angeordnet sind, bezogen auf eine Durchbiegung in Verstellrichtung (24) des Pressbalkens (9).</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims02" lang="en"><!-- EPO <DP n="28"> -->
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>A press brake (1) comprising a machine frame (2), a stationary press table (7) which is connected to the machine frame, a press beam (9) mounted on a guide (10) on the machine frame (2) in a linearly movable manner in the direction of the press table (7), and at least one drive means (12) which engages on the press beam (9) and on the machine frame (2), wherein the machine frame (2) comprises at least two stands (3, 4), in particular flat C-stands (5, 6) or O-stands which are arranged transversely to a bending plane (32) extending from the press table (7) to the press beam (9), and the machine frame comprises a connecting support (8) which connects two adjacent stands (3, 4), <b>characterized in that</b> at least one longitudinal portion (14) of the connecting support (8) is formed by the drive means (12) or in at least one longitudinal portion (25) a sub-portion (26) of the connecting support (8), forming the predominant portion of the support cross-section (27), is replaced by the drive means (12) and the latter is removably connected to a support main part (28) of the connecting support (8).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>The press brake (1) according to claim 1, <b>characterized in that</b> the longitudinal portion (14), formed by the drive means (12), or sub-portion (26), is arranged on an end portion of the connecting support (8) and has a coupling surface (22), which contacts one of the stands (3, 4).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>The press brake (1) according to claim 1 or 2, <b>characterized in that</b> the drive means (12) forming a sub-portion (26) of the connecting support (8) is arranged on the side of the connecting support (8) facing the press beam (9), and the support main part (28) has on the side facing away from the press beam (9) an upper belt (29) bridging the drive means (12).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>The press brake (1) according to one of the preceding claims, <b>characterized in that</b> the stands (3,4) are embodied in the form of C-stands (5, 6), wherein the connecting support (8) is fastened to the upper ends of the C-stands (5, 6) pointing to the bending plane (32), and respectively between the fastening point (16) for the connecting support (8) on the C-stand (5, 6) and a central part (17) of the C-stand (5, 6) a deformation portion (18)<!-- EPO <DP n="29"> --> with a locally reduced stand rigidity is formed.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>The press brake (1) according to claim 4, <b>characterized in that</b> the deformation portion (18), arranged between the fastening point (16) at the upper end of the C-stand (5,6) and its central part (17), has an opening (19) originating from the upper edge of the C-stand (5,6), running approximately parallel to the bending plane (32), in particular a slot (20) parallel to the bending plane (32).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>The press brake (1) according to claim 5, <b>characterized in that</b> in the region of the opening (19), the cross-section (36) of the C-stand (5, 6) is reduced by at least one third compared to cross-sections (37) adjacent thereto.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>The press brake (1) according to claim 5 or 6, <b>characterized in that</b> at the opening (19) in the form of a slot (20) an actuator (51) is provided for the active influencing of the widening of the slot (20).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>The press brake (1) according to one of claims 4 to 7, <b>characterized in that</b> the fastening point (16) for the connecting support (8) on the C-stand (5, 6) has a greater distance to the press table (7) than the reduced cross-section of the deformation region (18) on the C-stand (5, 6).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>The press brake (1) according to one of the preceding claims, <b>characterized in that</b> the guide (10) for the press beam (9) has guide rails (11) aligned with the bending plane (32).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="0010">
<claim-text>The press brake (1) according to one of the preceding claims, <b>characterized in that</b> the guide (10) for the press beam (9) comprises guide rails (44) arranged on the connecting support (8), in particular on the drive means (12).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0011" num="0011">
<claim-text>The press brake (1) according to one of the preceding claims, <b>characterized in that</b> the connecting support (8) comprises two drive means (12) removably adjoining the stands (3, 4), and a central portion (15) removably arranged between these.<!-- EPO <DP n="30"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0012" num="0012">
<claim-text>The press brake (1) according to one of the preceding claims, <b>characterized in that</b> the support main part (28) of the connecting support (8) comprises two plate elements (21), distanced from one another, parallel to the bending plane (32).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0013" num="0013">
<claim-text>The press brake (1) according to claim 12, <b>characterized in that</b> the press beam (9) at its upper end position is positioned at least partially between the plate elements (21) of the connecting support (8).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0014" num="0014">
<claim-text>The press brake (1) according to one of the preceding claims, <b>characterized in that</b> an auxiliary support (33), connecting two stands (3, 4), is arranged parallel to the connecting support (8), distanced therefrom, and the longitudinal portions (14) and/or sub-portions (26) and/or a support main part (28) of the connecting support (8) are able to be fastened to the auxiliary support (33) by means of connecting elements (34).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0015" num="0015">
<claim-text>The press brake (1) according to one of the preceding claims, <b>characterized in that</b> between the drive means (12) and the press beam (9) a bending element (40), acting in a joint-like manner, securely connected to a drivable and adjustable drive member (38) of the drive means (12) and the press beam (9), is arranged, wherein said bending element brings about a pivotability of the press beam (9) relative to the drive means (12) about a pivot axis at right angles to the bending plane (32).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0016" num="0016">
<claim-text>The press brake (1) according to claim 15, <b>characterized in that</b> the bending element (40) is arranged at the end of the drive member (38) and has indentations (41) running at right angles to the bending plane (32), into which holding elements (42), in particular holding angles (43), preferably arranged on the press beam (9), engage.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0017" num="0017">
<claim-text>The press brake (1) according to one of the preceding claims, <b>characterized in that</b> the drive means (12) comprises at least two drive members (38) arranged parallel to one another, and in particular to the bending plane (32), and engaging on the press beam (9).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0018" num="0018">
<claim-text>The press brake (1) according to one of the preceding claims, <b>characterized in that</b> the<!-- EPO <DP n="31"> --> connecting support (8) is embodied at least partially symmetrically with respect to a longitudinal centre plane (31) of the connecting support (8) parallel to the bending plane (32).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0019" num="0019">
<claim-text>The press brake (1) according to one of the preceding claims, <b>characterized in that</b> the longitudinal centre plane (31) of the connecting support (8) lies in the bending plane (32).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0020" num="0020">
<claim-text>The press brake (1) according to one of the preceding claims, <b>characterized in that</b> the adjusting direction (24) of the at least one drive means (12) lies in the longitudinal centre plane (31) of the connecting support (8).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0021" num="0021">
<claim-text>The press brake (1) according to one of the preceding claims, <b>characterized in that</b> the machine frame (2) comprises at least two load stands (49) carrying the connecting support (8) and two guide stands (50), different therefrom, having the guide (10) for the press beam (9).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0022" num="0022">
<claim-text>The press brake (1) according to one of the preceding claims, <b>characterized in that</b> the press beam (9) has on its opposite face sides (52) guide shoes (45) cooperating with guide rails (11) on the machine frame (2), which guide shoes are fastened to the press beam (9) by means of a joint element (53).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0023" num="0023">
<claim-text>The press brake (1) according to claim 22, <b>characterized in that</b> the joint elements (53) are arranged in the height of the neutral axis (54) of the press beam (9), in relation to a bending in adjusting direction (24) of the press beam (9).</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims03" lang="fr"><!-- EPO <DP n="32"> -->
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Presse plieuse (1), comprenant un cadre de machine (2), une table de pressage (7) fixe raccordée à celui-ci, une barre de pressage (9) supportée de façon réglable sur un guidage (10) sur le cadre de machine (2) de façon rectiligne en direction de la table de pressage (7) et au moins un moyen d'entraînement (12) agissant sur la barre de pressage (9) et sur le cadre de machine (2), le cadre de machine (2) comprenant au moins deux montants (3, 4), en particulier des montants (5, 6) plats en forme de C ou des montants en forme de O disposés transversalement à un plan de flexion (32) s'étendant de la table de pressage (7) vers la barre de pressage (9), et un support de raccordement (8) fixe raccordant deux montants (3, 4) voisins, <b>caractérisée en ce qu'</b>au moins un tronçon longitudinal (14) du support de raccordement (8) est formé par le moyen d'entraînement (12) ou <b>en ce que</b>, dans au moins un tronçon longitudinal (25), un tronçon partiel (26) du support de raccordement (8) formant la majeure partie de la section transversale de support (27) est remplacé par le moyen d'entraînement (12) et celui-ci est raccordé de façon détachable à un corps de base de support (28) du support de raccordement (8).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Presse plieuse (1) selon la revendication 1, <b>caractérisée en ce que</b> le tronçon longitudinal (14) ou le tronçon partiel (26) formé par le moyen d'entraînement (12) est disposé à un tronçon d'extrémité du support de raccordement (8) et présente une face de couplage (22) qui entre en contact avec un des montants (3, 4).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Presse plieuse (1) selon la revendication 1 ou 2, <b>caractérisée en ce que</b> le moyen d'entraînement (12) formant un tronçon partiel (26) du support de raccordement (8) est disposé sur le côté du support de raccordement (8) qui est tourné vers la barre de pressage (9), et le corps de base de support (28) présente, sur le côté éloigné de la barre de pressage (9), une membrure supérieure (29) enjambant le moyen d'entraînement (12).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Presse plieuse (1) selon l'une des revendications précédentes, <b>caractérisée en ce que</b> les montants (3, 4) sont constitués en forme de montants (5, 6) en forme de C, le support de raccordement (8) étant fixé sur les extrémités des montants (5, 6) en forme de C dirigées<!-- EPO <DP n="33"> --> vers le plan de flexion (32), et un tronçon de déformation (18) ayant une rigidité de montant réduite localement étant constitué respectivement entre l'emplacement de fixation (16) pour le support de raccordement (8) sur le montant (5, 6) en forme de C et une partie centrale (17) du montant (5, 6) en forme de C.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Presse plieuse (1) selon la revendication 4, <b>caractérisée en ce que</b> le tronçon de déformation (18) disposé entre l'emplacement de fixation (16) à l'extrémité supérieure du montant (5, 6) en forme de C et sa partie centrale (17) présente un creux (19), en particulier une fente (20) parallèle au plan de flexion (32), à peu près parallèle au plan de flexion (32) et partant du bord supérieur du montant (5, 6) en forme de C.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Presse plieuse (1) selon la revendication 5, <b>caractérisée en ce que</b>, dans la zone du creux (19), la section transversale (36) du montant (5, 6) en forme de C est réduite d'au moins un tiers par rapport à des sections transversales (37) voisines.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Presse plieuse (1) selon la revendication 5 ou 6, <b>caractérisée en ce que</b>, sur le creux (19) en forme de fente (20), il est prévu un actionneur (51) destiné à influencer activement l'évasement de la fente (20).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Presse plieuse (1) selon l'une des revendications 4 à 7, <b>caractérisée en ce que</b> l'emplacement de fixation (16) pour le support de raccordement (8) présente sur le montant (5, 6) en forme de C une distance plus grande à la table de pressage (7) que la section transversale réduite de la zone de déformation (18) sur le montant (5, 6).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Presse plieuse (1) selon l'une des revendications précédentes, <b>caractérisée en ce que</b> le guidage (10) pour la barre de pressage (9) présente des rails de guidage (11) en affleurement avec le plan de flexion (32).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="0010">
<claim-text>Presse plieuse (1) selon l'une des revendications précédentes, <b>caractérisée en ce que</b> le guidage (10) pour la barre de pressage (9) comprend des rails de guidage (44) disposés sur le support de raccordement (8), en particulier sur le moyen d'entraînement (12).<!-- EPO <DP n="34"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0011" num="0011">
<claim-text>Presse plieuse (1) selon l'une des revendications précédentes, <b>caractérisée en ce que</b> le support de raccordement (8) comprend deux moyens d'entraînement (12) se raccordant de façon détachable aux montants (3, 4) et un tronçon central (15) disposé de façon détachable entre ces moyens.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0012" num="0012">
<claim-text>Presse plieuse (1) selon l'une des revendications précédentes, <b>caractérisée en ce que</b> le corps de base de support (28) du support de raccordement (8) comprend deux éléments de plaque (21) distants l'un de l'autre et parallèles au plan de flexion (32).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0013" num="0013">
<claim-text>Presse plieuse (1) selon la revendication 12, <b>caractérisée en ce que</b>, dans sa position extrême supérieure, la barre de pressage (9) est positionnée au moins partiellement entre les éléments de plaque (21) du support de raccordement (8).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0014" num="0014">
<claim-text>Presse plieuse (1) selon l'une des revendications précédentes, <b>caractérisée en ce qu'</b>un support auxiliaire (33) raccordant deux montants (3, 4) est disposé parallèlement au support de raccordement (8) et à distance de ce dernier, et <b>en ce que</b> des tronçons longitudinaux (14) et/ou des tronçons partiels (26) et/ou un corps de base de support (28) du support de raccordement (8) peuvent être fixés sur le support auxiliaire (33) au moyen d'éléments de raccordement (34).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0015" num="0015">
<claim-text>Presse plieuse (1) selon l'une des revendications précédentes, <b>caractérisée en ce que</b>, entre le moyen d'entraînement (12) et la barre de pressage (9), il est disposé un élément de flexion (40) agissant de façon articulée et raccordé de façon fixe à un organe d'entraînement (38) du moyen d'entraînement (12) pouvant être entraîné et réglé et à la barre de pressage (9), cet élément de flexion permettant une aptitude au pivotement de la barre de pressage (9) par rapport au moyen d'entraînement (12) autour d'un axe de pivotement à angle droit par rapport au plan de flexion (32).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0016" num="0016">
<claim-text>Presse plieuse (1) selon la revendication 15, <b>caractérisée en ce que</b> l'élément de flexion (40) est disposé à l'extrémité de l'organe d'entraînement (38) et présente des encoches (41) à angle droit par rapport au plan de flexion (32), dans lesquelles engrènent des éléments de retenue (42), en particulier des équerres de retenue (43), disposés de<!-- EPO <DP n="35"> --> préférence sur la barre de pressage (9).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0017" num="0017">
<claim-text>Presse plieuse (1) selon l'une des revendications précédentes, <b>caractérisée en ce que</b> le moyen d'entraînement (12) comprend au moins deux organes d'entraînement (38) disposés parallèlement entre eux et en particulier avec le plan de flexion (32), et agissant sur la barre de pressage (9).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0018" num="0018">
<claim-text>Presse plieuse (1) selon l'une des revendications précédentes, <b>caractérisée en ce que</b> le support de raccordement (8) est constitué au moins par tronçons de façon symétrique par rapport à un plan médian longitudinal (31) du support de raccordement (8) parallèle au plan de flexion (32).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0019" num="0019">
<claim-text>Presse plieuse (1) selon l'une des revendications précédentes, <b>caractérisée en ce que</b> le plan médian longitudinal (31) du support de raccordement (8) est situé dans le plan de flexion (32).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0020" num="0020">
<claim-text>Presse plieuse (1) selon l'une des revendications précédentes, <b>caractérisée en ce que</b> la direction de réglage (24) du moyen d'entraînement (12) au moins au nombre de un est située dans le plan médian longitudinal (31) du support de raccordement (8).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0021" num="0021">
<claim-text>Presse plieuse (1) selon l'une des revendications précédentes, <b>caractérisée en ce que</b> le cadre de machine (2) comprend au moins deux montants de charge (49) portant le support de raccordement (8) et deux montants de guidage (50) différents de ceux-ci et présentant le guidage (10) pour la barre de pressage (9).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0022" num="0022">
<claim-text>Presse plieuse (1) selon l'une des revendications précédentes, <b>caractérisée en ce que</b>, sur ses côtés frontaux (52) opposés, la barre de pressage (9) présente des patins de guidage (45) coopérant avec des rails de guidage (11) sur le cadre de machine (2) qui sont fixés sur la barre de pressage (9) au moyen d'un élément articulé (53).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0023" num="0023">
<claim-text>Presse plieuse (1) selon la revendication 22, <b>caractérisée en ce que</b> les éléments articulés (53) sont disposés à la hauteur de la fibre neutre (54) de la barre de pressage (9), rapportée à une flèche dans la direction de réglage (24) de la barre de pressage (9).</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="36"> -->
<figure id="f0001" num="1"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="165" he="220" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="37"> -->
<figure id="f0002" num="2,3"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="158" he="229" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="38"> -->
<figure id="f0003" num="4"><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="158" he="123" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="39"> -->
<figure id="f0004" num="5"><img id="if0004" file="imgf0004.tif" wi="143" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="40"> -->
<figure id="f0005" num="6"><img id="if0005" file="imgf0005.tif" wi="148" he="213" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="41"> -->
<figure id="f0006" num="7"><img id="if0006" file="imgf0006.tif" wi="155" he="210" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="42"> -->
<figure id="f0007" num="8,10,11"><img id="if0007" file="imgf0007.tif" wi="158" he="230" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="43"> -->
<figure id="f0008" num="9"><img id="if0008" file="imgf0008.tif" wi="164" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="44"> -->
<figure id="f0009" num="12"><img id="if0009" file="imgf0009.tif" wi="155" he="108" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
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<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
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<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="US3327515A"><document-id><country>US</country><doc-number>3327515</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0002]</crossref></li>
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