[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen der Gesperreteile Drehfalle und
Sperrklinke eines Kraftfahrzeugschlosses gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie
ein Kraftfahrzeugschloss mit Drehfalle und die Drehfalle im Schließzustand arretierende
Sperrklinke gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 6.
[0002] US 4 235 462 A beschreibt ein Verfahren zum Herstellen der Gesperreteile Drehfalle und Sperrklinke
eines Kraftfahrzeugschlosses gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie ein Kraftfahrzeugschloss
mit Drehfalle und die Drehfalle im Schließzustand arretierende Sperrklinke gemäß dem
Oberbegriff des Anspruchs 6.
[0003] Bekannt ist es, die beim Fahren des Kraftfahrzeuges auftretenden Knarzgeräusche,
die zwischen Bügelschenkel und Drehfalle auftreten können, dadurch zu verringern,
dass man entweder den Bügelschenkel oder auch die Drehfalle im Kontaktbereich beider
mit einer Oberflächenstruktur versieht, die zu einer Verringerung der Gleitreibung
beiträgt. Dabei werden nach der
DE 10 2010 009 141 A1 auf dem Bügelschenkel im Kontaktbereich schräg zur Längsachse des Bügelschenkels
verlaufende Rillen oder entsprechende Stege aufgebracht. Diese sollen wie erwähnt
das bekannte Knarzen verringern. Außerdem sind im Bereich der Aufnahme der Drehfalle
im Kontaktbereich zwischen Bügelschenkel und Drehfalle Einsätze vorgesehen, die die
Wirkung des mit der Oberflächenstruktur versehenen Bügelschenkels noch unterstützen
sollen oder sogar dessen Funktion übernehmen können. Bei diesen Einsätzen ist die
Oberfläche ebenfalls mit einer Oberflächenstruktur ausgerüstet oder eben nur. Diese
Einsätze sind relativ klein bauend und halten in der vorgesehenen Position |Bestätigungskopie|
nur aufgrund eines Hinterschnittes. Darüber hinaus sind die beschriebenen Rillen und
sonstigen Oberflächenstrukturen künstlich geschaffen und berücksichtigen nicht die
Gegebenheiten, die beim Stanzen von Drehfalle und Sperrklinke auftreten.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Herstellung geräuschearm arbeitender
Kraftfahrzeugschlösser zu vereinfachen bzw. möglichst effektiv zu machen.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung die Gegenstände der unabhängigen
Ansprüche vor.
[0006] Verfahrensgemäß schlägt die Erfindung vor, dass beim Stanzen der Gesperreteile im
Bereich der korrespondierenden Rastflächen Konturen für Puzziebauteile ausgestanzt
werden, in die Puzzlebauteile mit einer gleitfreudigen/reibungsarmen und/oder beim
Aufeinanderreiben von Drehfalle und Sperrklinke geräuscharmen Kantenoberflächen lagegesichert
eingesetzt werden. Durch den Einsatz von gesonderten Puzzlebauteilen ist die Möglichkeit
gegeben, entweder dem Puzzlebauteil eine die auftretenden Geräusche beim Aneinandervorbeischieben
von Drehfalle und Sperrklinke vermeidende Rastfläche mit beispielsweise schräg gestellten
Riefen zuzuordnen oder aber geglättete Kantenoberflächen zu verwirklichen. Vorteilhaft
ist somit die vielfache Möglichkeit der Gestaltung der Puzzleoberfläche oder der Berührungsfläche
mit dem benachbarten Gesperreteil, sodass je nach Kostenlage oder auch gewünschtem
Ergebnis unterschiedlich Geräusche vermindernde Lösungen verwirklicht werden können.
Die einzelne Puzzlebauteile können aufgrund ihrer Ausbildung und der korrespondierenden
puzzleteilförmigen Konturen nach dem Ausstanzen der Gesperreteile wirksam an diesen
festgelegt werden, sodass sie auch nach längerem Betrieb eines Kraftfahrzeugschlosses
immer noch die notwendigen Aufgaben wahrnehmen können.
[0007] Weiter ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die wenigstens eine Kontur für das wenigstens
eine Puzzlebauteil im Hauptrastbereich der Drehfalle hergestellt wird, wobei in dem
Hauptrastbereich die Sperrklinke die Drehfalle in der Schließposition an einem Rückschwenken
hindert. Diese Ausbildung ermöglicht es, die Größe des Puzzlebauteils dem der Ausbildung
des Hauptrastbereiches anzupassen, sodass die Größe der Puzzlebauteile auch auf die
Bedingungen im Hauptrastbereich angepasst ist. Dabei wird man davon ausgehen müssen,
dass eine bestimmte Größe der Puzzlebauteile und damit auch der Konturen notwendig
ist, allein schon um die Montage zu erleichtern und den genauen Sitz der Puzzlebauteile
in den Konturen zu gewährleisten. Die Vielseitigkeit der zum Einsatz kommenden Puzzlebauteile
ermöglicht es, ein Puzzlebauteil die Rastfläche eines Gesperreteils aufweisend oder
mehrere Puzzlebauteile die Rastflächen beider Gesperreteile aufnehmend auszuformen.
Insbesondere kann so auch immer eine ausreichend Großrastfläche verwirklicht werden,
sodass die gewünschte Kontaktfläche den genauen und gleichförmigen Betrieb des Kraftfahrzeugschlosses
absichern kann. Es ist beispielsweise denkbar, dass das Puzzlebauteil der Drehfalle
eine größere Rastfläche aufweist, als das Puzzlebauteil der Sperrklinke.
[0008] In aller Regel ist es vom Fertigungsaufwand her vorteilhaft, wenn die Oberfläche
des Puzzlebauteils der Drehfalle oder der Sperrklinke die beim Stanzen des anderen
Gesperreteils entstandenen Stanzkonturen mit Riefen ausgleichend gefertigt wird, und
dann vorzugsweise schräg verlaufende Riefen oder Stanzriefen aufweist. Die beim Stanzen
zwangsweise entstehenden geraden Riefen werden also dem Gesperreteil zugeordnet, das
nicht weiter bearbeitet werden soll, während das Puzzlebauteil des anderen Gesperreteils
dann eine Rastfläche beispielsweise mit schräg verlaufenden Riefen erhält, sodass
beide Gesperreteile vorteilhaft und geräuschmindernd miteinander arbeiten können.
Die auf den beiden Gesperreteilen angeordneten unterschiedlichen Riefen können nicht
miteinander verhaken, liegen nur an wenigen Überdeckungen aufeinander und führen so
zu einem geräuscharmen Aufeinanderreiben der beiden Gesperreteile. Neben der Möglichkeit
mit gerade und mit schräg verlaufenden Riefen versehene Puzzlebauteile einzusetzen
ist gemäß der Erfindung weiter vorgesehen, dass für das Puzzlebauteil ein Werkstoff
eingesetzt wird, der die Wirkung der beim Stanzen entstandenen Oberflächenstruktur
des anderen Gesperreteils, vorzugsweise die der gerade verlaufenden Riefen ausgleichend
eingestellt wird. Hier sollen also dem zweiten Gesperreteil nicht eine Rastfläche
mit schräg verlaufenden Riefen eingesetzt werden, sondern eine Rastfläche die aufgrund
der Werkstoffwahl die Aufgabe übernimmt, mit den gerade verlaufenden Riefen des anderen
Gesperreteils geräuschmindernd zu arbeiten.
[0009] Neben der Werkstoffwahl ist es gemäß der Erfindung auch möglich, dass die Rastfläche
des Puzzlebauteils der Drehfalle oder der Sperrklinke gehärtet oder beschichtet wird.
Auch hier ist es zweckmäßig, nur eine Rastfläche eines der Gesperreteile entsprechend
zu härten oder zu beschichten, während das ändere mit den vorhandenen Stanzriefen
weiter eingesetzt werden kann. Da dass Puzzlebauteil ja ein eigenes Bauteil ist, ist
eine gesonderte Behandlung durch Härten oder Beschichten nicht aufwendig.
[0010] Vorrichtungsgemäß schlägt die Erfindung vor, dass zumindest eine Rastfläche wenigstens
einem gesondert einsetzbaren Puzzlebauteil zugeordnet sind, das in wenigstens eine
beim Stanzen der Gesperreteile ausgestanzte puzzleteilförmige Kontur lagegesichert
einsetzbar ist und dessen Kantenoberfläche/Rastfläche gleitfreudig und/oder beim Aufeinanderreiben
der Rastflächen beider Gesperreteile geräuscharm wirkend ausgebildet ist.
[0011] Diese besondere Ausbildung der Drehfalle und/oder der Sperrklinke also der beiden
Gesperreteile des Kraftfahrzeugschlosses gibt die Möglichkeit, die gesondert einzusetzenden
Puzzlebauteile vorher so auszubilden, dass sie den geräuscharmen Part beim Aufeinanderreiben
der beiden Gesperreteile wirksam übernehmen können. Vorteilhaft ist aber weiter, dass
durch die puzzleteilförmigen Konturen und die entsprechenden Puzzlebauteile eine lagegesicherte
Anordnung im jeweiligen Gesperreteil möglich ist, wobei durch genaue Formgebung nicht
einmal eine gesonderte Fixierung erforderlich wird. Vorteilhaft ist dabei, dass nicht
einmal das gesamte Puzzlebauteil eine bestimmte geräuscharme Ausbildung benötigt,
sondern dass es ausreicht, wenn die Kantenoberfläche bzw. die Rastfläche des Puzzleteils
gleitfreudig ausgebildet wird oder aber hier Rastflächen zum Einsatz kommen, die die
Wirkung der nachteiligen Stanzriefen beim Bewegen der beiden Gesperreteile aneinander
vorbei unwirksam machen.
[0012] Weiter ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die weigstens eine puzzleteilförmige
Kontur und das wenigstens eine Puzzlebauteil im Hauptrastbereich der Drehfalle oder
der Sperrklinke ausgebildet bzw. angeordnet sind, wobei in dem Hauptrastbereich die
Sperrklinke die Drehfalle in der Schließposition an einem Rückschwenken hindert. Hiermit
wird noch einmal zum Ausdruck gebracht, dass es das eigentliche Ziel der vorliegenden
Erfindung ist, diesen Hauptrastbereich von Drehfalle und Sperrklinke ablaufbegünstigend
zu gestalten, d. h. geräuscharm zu gestalten, was dadurch erreicht wird, dass die
puzzleteilförmigen Konturen und die Puzzlebauteile vorzugsweise die Wirkung des jeweiligen
anderen Puzzlebauteils ausgleichen.
[0013] Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform ist die, bei der die Rastfläche am Puzzlebauteil
eine schräg verlaufende Riefen aufweisende Kontur und die Rastfläche am anderen Gesperreteil
eine gerade/senkrecht verlaufende Riefen aufweisende Stanzkontur aufweist oder bezüglich
der Riefen umgekehrt ausgebildet ist. Dies ist deshalb vorteilhaft, weil dann eines
der beiden Gesperreteile ohne Puzzlebauteil auskommt und mit den vorhandenen Stanzriefen
bzw. Stanzkonturen weiter gebaut und betrieben werden kann, während nur das zweite
Gesperreteil, vorzugsweise die Drehfalle durch eine wenig aufwendige Änderung ihrer
Rastfläche durch darauf ausgebildete schräg verlaufende Riefen mit wenig Aufwand dafür
sorgen kann, dass die bisher aufgetretenen nachteiligen Geräusche verringert werden
bzw. nicht mehr auftreten. Die gerade verlaufenden Riefen der Stanzkontur werden durch
die schräg verlaufenden Riefen des Puzzlebauteils bzw. der zugeordneten Rastflächen
so beim Bewegungsvorgang der Sperrklinke beaufschlagt, dass es nur zu einer punktuellen
Berührung an wenigen Überdeckungen kommen kann, sodass das bisher auftretende Ineinanderverrrasten
der auf beiden Gesperreteilen ausgebildeten geraden Stanzkonturen nicht mehr auftreten
kann. Bei mindestens zwei Überdeckungen je Riefe erfolgt eine gleichförmige Bewegung
der Sperrklinke an der Drehfalle vorbei, sodass damit auch noch ein gleichförmiger
Bewegungsablauf abgesichert ist. Statt einer besonderen Riefenausbildung auf dem jeweiligen
Puzzlebauteil ist gemäß einer Weiterbildung der Erfindung die Möglichkeit gegeben,
das Puzzlebauteil aus einem Werkstoff bestehen zu lassen, der die Wirkung der Stanzkontur
am anderen Gesperreteil ausgleicht oder unwirksam macht oder eine gehärtete oder beschichtete
Oberfläche aufweist. Natürlich wird auch durch die gehärtete oder beschichtete Oberfläche
die Wirkung der ungerade Riefen aufweisenden Stanzkontur ausgeglichen, nur dass hier
beim Härten und Beschichten nur die jeweilige Rastfläche entsprechend auszubilden
ist, während nach der anderen Lösungsmöglichkeit ja das gesamte Puzzelbauteil aus
einem entsprechend reibfreudigen Werkstoff besteht.
[0014] Die Erfindung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass mit einem relativ geringen
zusätzlichen Herstellungsaufwand ein Kraftfahrzeugschloss geschaffen ist, bei dem
Sperrklinke und Drehfalle im Rastbereich also in dem Bereich, wo sie beide aufeinander
oder aneinander liegen so ausgebildet sind, dass die bisherige Geräuschbelastung deutlich
minimiert ist. Außerdem wird eine gleichförmige Bewegung der Sperrklinke an der Drehfalle
entlang sichergestellt, weil durch die besondere Ausgestaltung der Rastfläche vorzugsweise
eines der Gesperreteile die Bewegung erleichtert ist, weil diese gesondert ausgebildete
Rastfläche einem Puzzlebauteil zugeordnet ist,, das leicht und sicher in eine puzzleteilförmige
Kontur eines der Gesperreteile eingesetzt werden kann. Die am anderen Gesperreteil
verbleibenden gerade verlaufenden Stanzriefen bzw. die entsprechende Stanzkontur wird
dann durch die entsprechend ausgestaltete Rastfläche am Puzzlebauteil so ausgeglichen,
dass die bisherigen nachteiligen Geräusche nicht mehr auftreten können bzw. stark
reduziert sind. Natürlich ist auch die Möglichkeit gegeben, beiden Gesperreteilen
ein entsprechendes Puzzlebauteil zuzuordnen und mit einer besonders geeigneten Rastfläche
zu versehen, sodass die Geräuschbelastung auf null gebracht werden kann.
[0015] Weitere Einzelheiten und Vorteile des Erfindungsgegenstandes ergeben sich aus der
nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel
mit den dazu notwendigen Einzelheiten und Einzelteilen dargestellt ist. Es zeigen:
Figur 1 eine Draufsicht auf ein Kraftfahrzeugschloss im Schließzustand,
Figur 2 die in Figur 1 gezeigte Drehfalle und Sperrklinke mit Puzzlebauteilen im Hauptrastbereich,
Figur 3 ein Puzzlebauteil mit künstlichen Riefen,
Figur 4 ein Puzzlebauteil mit einer Beschichtung aufweisenden Rastfläche,
Figur 5 eine puzzleteilförmige Kontur im Hauptrastbereich der Sperrklinke,
Figur 6 eine vergrößerte Wiedergabe eines Puzzlebauteils im Hauptrastbereich der Drehfalle
und
Figur 7 eine perspektivische Wiedergabe der Drehfalle mit einer besonderen Kantenausbildung.
[0016] Figur 1 zeigt eine Draufsicht auf ein Kraftfahrzeugschloss 1 , in. dem die sich um
die Achse 3 bewegende Drehfalle 2 den Bügelschenkel 9 des Schlossbügels 7 sicher umfasst.
Hier ist also der Schließzustand eines Kraftfahrzeugschlosses 1 wiedergegeben, wobei
die Drehfalle 2 über die um die Klinkenachse 6 verschwenkbare Sperrklinke 5 gesichert
ist, d. h. das Kraftfahrzeugschloss 1 kann nur wieder geöffnet werden, wenn zuvor
die Sperrklinke 5 weggeschwenkt ist, was über den hier nicht wiedergegebenen Handgriff
der Kraftfahrzeugtür möglich ist. Der Bügelschenkel 9 ist über die Aufnahme 4 bis
in den Tiefengrund 27 an die Drehfalle 2 herangefahren und sichert so den Schließzustand
auch der hier nicht gezeigten Fahrzeugtür, wobei die Gesperreteile 30, 31, d. h. die
Sperrklinke 5 und die Drehfalle 2 Teile der Kraftfahrzeugtür sind, während der Schlossbügel
7 mit dem Bügelschenkel 9 an der Karosserie des Kraftfahrzeuges festgelegt sind. Die
Gesperreteile 30, 31 des Gesperres 8 werden in einem vorzugsweise mehrteiligen Stanzvorgang
aus entsprechenden Blechen hergestellt, wobei an den von der Ummantelung 10 freigehaltenen
Rastflächen 12, 13 zunächst bei beiden Gesperreteilen 30, 31 die Oberfläche durch
eine Stanzkontur 14 gekennzeichnet ist. Diese Oberflächenausbildung ist aber im Bereich
der Rastfläche 13 dadurch geändert, dass hier die Rastfläche 13 einem gesonderten
Bauteil zugeordnet ist, was weiter hinten noch erläutert ist. Die Stanzkontur 11 auf
dem Gesperreteil 30 ist also eine andere, als die Stanzkontur 11 auf dem Gesperreteil
31. Die entsprechenden Riefen 18, 19 verlaufen schräg und die Riefen 17, d. h. die
gerade verlaufenden Stanzriefen, führen zu einer wesentlich günstigeren Gleitreibung
zwischen den Gesperreteilen 30, 31, also zwischen der Sperrklinke 5 und der Drehfalle
2, sodass es hier nicht mehr zu den ungünstigen Geräuschbelästigungen kommen kann.
Nicht besonders hervorgehoben ist, dass die Kanten 15, 16 der Drehfalle 2 und der
Sperrklinke 5 mit einer Kunststoffummantelung 10 versehen sind. Die Kanten 15, 16
sind somit von einer solchen Ummantelung 10 verhüllt. Lediglich im Bereich der Rastflächen
12, 13 und auch der Kontaktfläche 20 zwischen Drehfalle 2 und Bügelschenkel 9 ist
diese Ummantelung 10 nicht vorhanden, sodass dort die besondere Oberflächenstruktur,
wie sie aus den nachfolgenden Figuren zu entnehmen ist, wirksam werden kann. Die Oberflächenstruktur
sorgt für eine Geräuschminimierung und eine Gleitreibungsminimierung, wobei beides
auch zusammen wirkt. Die Rastflächen 12, 13 liegen im Bereich der Hauptrast 22. Ihre
besondere Ausbildung ergibt sich aus den nachfolgenden Figuren.
[0017] Zunächst einmal ist in Figur 2 gezeigt, dass im Bereich der Hauptrast 22 puzzleteilförmige
Konturen 53, 54 in der Drehfalle 2 und der Sperrklinke 5 ausgebildet sind, in die
angepasste Puzzlebauteile 50, 51 lagegesichert eingesetzt werden. Diese Puzzlebauteile
50, 51 tragen die in den nachfolgenden Figuren gezeigten besonders ausgebildeten Rastflächen
12, 13 auf ihren Kantenoberflächen 55, 56. Die entsprechend ausgebildete Kantenoberfläche
55 ist auf dem gegenüberliegenden Bereich 37 des Puzzlebauteils 50 ausgebildet, wobei
in Figur 2 eine Lösung gezeigt ist, bei der zwei Puzzlebauteile 50, 51 der Drehfalle
2 bzw. der Sperrklinke 5 zugeordnet sind. In aller Regel wird man mit dem Puzzlebauteil
50 und der Kantenoberfläche 55 auskommen, für die dann in der Drehfalle 2 die puzzleteilförmige
Kontur 53 vorher beim Stanzen hergestellt worden ist.
[0018] In Figur 3 ist ein Puzzlebauteil 50 gezeigt, dessen Kantenoberfläche 55 schräg verlaufende
Riefen 18, 19 aufweist. Diese arbeiten beim Aneinanderreiben von Drehfalle 2 und Sperrklinke
5 reibungsfreundlich aneinander, weil die Rastfläche 13 der Sperrklinke 5 mit den
gerade verlaufenden Riefen 17 mit den schräg verlaufenden Riefen 18, 19 der Kantenoberfläche
55 nur wenige Überdeckungen 25, 25' erbringen, wenn wie gesagt die beiden Gesperreteile
30, 31 aneinander vorbeibewegt werden. Statt der Riefenausbildung zeigt Figur 4 eine
Kantenoberfläche 55 oder auch 56 eines Puzzlebauteils 50, 51 bei dem eine harte BeSchichtung
aufgebracht ist oder eine glatte Oberfläche dafür sorgt, dass die Riefen 17 oder 18,
19 auf dem Gesperreteil 30 oder 31 im Hauptrastbereich 49 unwirksam gemacht werden.
Figur 5 zeigt eine puzzleteilförmige Kontur 54 im Hauptrastbereich 49, d. h. in der
Sperrklinke 5. In diese puzzleteilförmige Kontur 54 wird das aus Figur 2 ersichtliche
Puzzlebauteil 51 läge gesichert eingesetzt, wobei dann zweckmäßigerweise nur dieses
Puzzlebauteil 51 mit einer Kantenoberfläche 56 versehen ist, wie sie für das andere
Gesperreteil 31 aus Figur 3 und Figur 4 ersichtlich ist.
[0019] Während in Figur 5 der Hauptrastbereich 49 der Sperrklinke 5 gezeigt ist, wird in
Figur 6 der Hauptrastbereich 49 der Drehfalle 2 wiedergegeben. Erkennbar ist, dass
auch hier eine puzzleteilförmige Kontur 53 beim Stanzen der Drehfalle 2 hergestellt
wurde, in die dann das Puzzlebauteil 50 eingelegt oder eingeschoben worden ist. Die
Kantenoberfläche 55 erhält dann eine Beschaffenheit wie sie in Figur 3 bzw. 4 wiedergegeben
ist oder wie sie in der Beschreibung erläutert wurde.
[0020] Figur 7 zeigt eine perspektivische Ansicht der Drehfalle 2, die um die hier nicht
dargestellte Achse 3 verschwenkbar ist. Beim Verschwenken dieser Drehfalle 2 wird
der Bügelschenkel 9, der in Figur 7 nicht gezeigt ist in die Aufnahme 4 eingeführt
und später dann wieder davon befreit, sodass die Kraftfahrzeugtür dann geöffnet werden
kann oder sich eben schließt. In der Schließposition wird die Drehfalle 2 durch die
Sperrklinke 5 arretiert.
[0021] In Figur 7 erkennbar ist, dass durch das Stanzen der Drehfalle 2 eine deutlich erkennbare
Kante 5 entsteht, deren Oberfläche wie weiter vorne erläutert durch die Stanzkontur
14 vor allem auf der Rastfläche 12 gekennzeichnet ist. Diese Stanzkontur 14 ist in
Figur 7 nur angedeutet. Die Rastfläche 12 kennzeichnet die Hauptrast 22, d. h. also
die Position, in der die Sperrklinke 5 die Drehfalle 2 in der Schließposition an einem
Rückschwenken hindert. Dann liegt wie ebenfalls schon erwähnt die Rastfläche 13 der
Sperrklinke 5 auf der Rastfläche 12 der Drehfalle 2 auf und beide können mit verminderter
Reibung sich aneinander verschieben, ohne dass es zu den nachteiligen Geräuschen kommt,
weil die geraden Riefen 17 der Drehfalle 2 und die schräg gestellten Riefen 18, 19
der Sperrklinke 5 nicht ineinander verhaken oder verrasten können. Dabei können die
geraden Riefen auch der Sperrklinke und die schrägen Riefen 18, 19 der Drehfalle 2
zugeordnet werden.
[0022] Im Bereich der Hauptrast 22, 49 ist ein Puzzlebauteil 50 erkennbar, dessen Kantenoberfläche
55 beispielsweise der Rastfläche 12 mit den geraden Riefen 17 entspricht. Diese Kantenoberfläche
55 soll mit der Kantenoberfläche 56 der Sperrklinke 5 so korrespondieren, dass die
vorhandenen Riefen 17, 18, 19 nicht ineinander verhaken oder verrasten. Im Tiefengrund
27 der Aufnahme 4 ist erkennbar, dass hier eine von der übrigen Oberfläche der Kante
15 abweichende Oberfläche vorhanden ist, was insbesondere dadurch erreicht wird, dass
hier keine Ummantelung 10 vorhanden ist. Erkennbar ist, dass hier auch ein gesondertes
Teil eingeschoben ist, um die Gleitwirkung der Drehfalle 2 am Bügelschenkel 9 positiv
zu beeinflussen.
1. Verfahren zum Herstellen der Gesperreteile Drehfalle (2) und Sperrklinke (5) eines
Kraftfahrzeugschlosses (1), wobei
- Drehfalle (2) und Sperrklinke (5) senkrechte oder annähernd senkrechte Kanten (15,
16) mit korrespondierenden Rastflächen (12, 13) für beide Gesperreteile (2, 5) vorgebend
hergestellt und anschließend unter Freihaltung der Rastflächen (12, 13) mit einer
Ummantelung (10) versehen werden,
- beim Herstellen zumindest eines der Gesperreteile (2, 5) im Bereich der korrespondierenden
Rastfläche (12, 13) eine Kontur (53, 54) für wenigstens ein Puzzlebauteil (50, 51)
hergestellt wird, in die wenigstens ein Puzzlebauteil (50, 51) mit einer gleitfreudigen/reibungsarmen
und/oder beim Aufeinanderreiben von Drehfalle (2) und Sperrklinke (5) geräuscharmen
Kantenoberfläche (55, 56) lagegesichert eingesetzt wird;
dadurch gekennzeichnet, dass
- das Herstellen der Gesperreteile (2, 5) durch Stanzen und das Herstellen der wenigstens
einen Kontur (53, 54) durch Ausstanzen erfolgt;
- die wenigstens eine Kontur (53, 54) im Hauptrastbereich (49) der Drehfalle (2) hergestellt
wird, in dem die Sperrklinke (5) die Drehfalle (2) in der Schließposition an einem
Rückschwenken hindert.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
- wenigstens eines der Puzzlebauteile (50, 51) die Rastfläche (12, 13) eines Gesperreteils
(2, 5) aufnehmend geformt wird oder mehrere der Puzzlebauteile (50, 51) die Rastflächen
(12, 13) beider Gesperreteile (2, 5) aufnehmend geformt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Oberfläche wenigstens eines der Puzzlebauteile (50, 51) der Drehfalle (2) oder
der Sperrklinke (5) die beim Stanzen des anderen Gesperreteils (5, 2) entstandenen
Stanzkonturen (11, 14) mit Riefen (17) ausgleichend gefertigt wird, und dann vorzugsweise
schräg verlaufende Riefen (18, 19) oder Stanzriefen aufweist.
4. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
- für wenigstens eines der Puzzlebauteile (50, 51) ein Werkstoff eingesetzt wird,
der die Wirkung der beim Stanzen entstandenen Oberflächenstruktur des anderen Gesperreteils
(2, 5) vorzugsweise die der gerade verlaufenden Riefen (17) ausgleichend eingestellt
wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Rastfläche (12, 13) wenigstens eines der Puzzlebauteile (50, 51) der Drehfalle
(2) oder der Sperrklinke (5) gehärtet oder beschichtet wird.
6. Kraftfahrzeugschloss (1) mit Drehfalle (2) und die Drehfalle (2) im Schließzustand
arretierende Sperrklinke (5), wobei Drehfalle (2) und Sperrklinke (5) korrespondierende
Rastflächen (12, 13) auf den beim Herstellen entstehenden senkrechten Kanten (15,
16) aufweisen,
- zumindest eine der Rastflächen (12, 13) wenigstens einem gesondert einsetzbaren
Puzzlebauteil (50, 51) zugeordnet ist, das in wenigstens eine beim Herstellen der
Gesperreteile (30, 31) hergestellte puzzleteilförmige Kontur (53, 54) lagegesichert
einsetzbar ist und dessen Kantenoberfläche (55, 56) / Rastfläche (12, 13) gleitfreudig
und/oder beim Aufeinanderreiben der Rastflächen (12, 13) beider Gesperreteile (30,
31) geräuscharm wirkend ausgebildet ist;
dadurch gekennzeichnet, dass
- Drehfalle (2) und Sperrklinke (5) durch Stanzen und die zumindest eine Kontur (53,
54) durch Ausstanzen hergestellt sind;
- Drehfalle (2) und Sperrklinke (5) eine die Rastflächen (12, 13) freilassende Ummantelung
(10) aufweisen;
- die wenigstens eine Kontur (53, 54) und das wenigstens eine Puzzlebauteil (50, 51)
im Hauptrastbereich (49) der Drehfalle (2) oder der Sperrklinke (5) ausgebildet bzw.
angeordnet ist, in dem die Sperrklinke (5) die Drehfalle (2) in der Schließposition
an einem Rückschwenken hindert.
7. Kraftfahrzeugschloss (1) nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Rastfläche (13) am Puzzlebauteil (50) eine schräg verlaufende Riefen (18, 19)
aufweisende Kontur (53) und die Rastfläche (12) am anderen Gesperreteil (30) eine
gerade/senkrecht verlaufende Riefen (17) aufweisende Stanzkontur (14) aufweist oder
bezüglich der Riefen (17-19) umgekehrt.
8. Kraftfahrzeugschloss (1) nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
- wenigstens eine der Puzzlebauteile (50) aus einem Werkstoff besteht, der die Wirkung
der Stanzkontur (14) am anderen Gesperreteil (30) ausgleicht oder unwirksam macht
oder eine gehärtete oder beschichtete Oberfläche aufweist.
1. Method for producing the locking parts, said locking parts being the catch (2) and
pawl (5), of a motor vehicle latch (1),
- the catch (2) and the pawl (5) being produced in a specified manner so as to have
vertical or approximately vertical edges (15, 16) that have corresponding ratchet
surfaces (12, 13) for the two locking parts (2, 5), and then being provided with a
casing (10) while the ratchet surfaces (12, 13) remain free,
- a contour (53, 54) for at least one puzzle component (50, 51) being produced during
the production of at least one of the locking parts (2, 5) in the region of the corresponding
ratchet surface (12, 13), into which contour at least one puzzle component (50, 51)
is inserted in a positionally secure manner by means of an edge surface (55, 56) that
slides smoothly/is low-friction and/or is low-noise when the catch (2) and pawl (5)
rub against one another;
characterized in that
- the locking parts (2, 5) are produced by means of stamping and the at least one
contour (53, 54) is produced by means of stamping out;
- the at least one contour (53, 54) is produced in the main ratchet region (49) of
the catch (2), in which main ratchet region the pawl (5) prevents the catch (2) from
pivoting back in the closed position.
2. Method according to claim 1,
characterized in that
- at least one of the puzzle components (50, 51) is shaped so as to accommodate the
ratchet surface (12, 13) of a locking part (2, 5) or a plurality of the puzzle components
(50, 51) are shaped so as to accommodate the ratchet surfaces (12, 13) of the two
locking parts (2, 5).
3. Method according to claim 1,
characterized in that
- the surface of at least one of the puzzle components (50, 51) of the catch (2) or
the pawl (5) is made having grooves (17) so as to compensate for the stamped contours
(11, 14) created during stamping of the other locking part (5, 2), and then preferably
has obliquely extending grooves (18, 19) or stamped grooves.
4. Method according to claim 1,
characterized in that
- for at least one of the puzzle components (50, 51), a material is used which is
adjusted to compensate for the effect of the surface structure of the other locking
part (2, 5) created during stamping, preferably that of the straight grooves (17).
5. Method according to either claim 4 or claim 5,
characterized in that
- the ratchet surface (12, 13) of at least one of the puzzle components (50, 51) of
the catch (2) or the pawl (5) is hardened or coated.
6. Motor vehicle latch (1) having a catch (2) and a pawl (5) locking the catch (2) in
the closed state, the catch (2) and the pawl (5) having corresponding ratchet surfaces
(12, 13) on the vertical edges produced during production (15, 16),
- at least one of the ratchet surfaces (12, 13) being associated with at least one
separately insertable puzzle component (50, 51) which can be inserted in a positionally
secured manner in at least one contour (53, 54) shaped like a puzzle piece and produced
during the production of the locking parts (30, 31), and the edge surface (55, 56)/ratchet
surface (12, 13) of which puzzle component is designed to act in a manner in which
it slides smoothly and/or is low-noise when the ratchet surfaces (12, 13) of the two
locking parts (30, 31) rub together;
characterized in that
- the catch (2) and the pawl (5) are produced by means of stamping and the at least
one contour (53, 54) is produced by means of stamping out;
- the catch (2) and the pawl (5) have a casing (10) which leaves the ratchet surfaces
(12, 13) free;
- the at least one contour (53, 54) and the at least one puzzle component (50, 51)
are formed or arranged in the main ratchet region (49) of the catch (2) or the pawl
(5), in which main ratchet region the pawl (5) prevents the catch (2) from pivoting
back in the closed position.
7. Motor vehicle latch (1) according to claim 6,
characterized in that
- the ratchet surface (13) on the puzzle component (50) has a contour (53) having
obliquely extending grooves (18, 19) and the ratchet surface (12) on the other locking
part (30) has a stamped contour (14) having straight/vertically extending grooves
(17), or vice versa with respect to the grooves (17-19).
8. Motor vehicle latch (1) according to either claim 6 or claim 7,
characterized in that
- at least one of the puzzle components (50) consists of a material which compensates
for the effect of the stamped contour (14) on the other locking part (30) or renders
said effect ineffective, or has a hardened or coated surface.
1. Procédé de fabrication des composants de verrouillage, à savoir d'un loquet rotatif
(2) et d'un cliquet d'arrêt (5), d'une serrure de véhicule automobile (1),
- le loquet rotatif (2) et le cliquet d'arrêt (5) étant fabriqués avec des bords verticaux
ou sensiblement verticaux (15, 16) comportant des surfaces d'encliquetage (12, 13)
correspondantes pour les deux composants de verrouillage (2, 5), puis étant pourvus
d'un revêtement (10) lors de la libération des surfaces d'encliquetage (12, 13),
- lors de la fabrication d'au moins l'un des composants de verrouillage (2, 5) dans
la zone de la surface d'encliquetage (12, 13) correspondante, un contour (53, 54)
pour au moins un composant de puzzle (50, 51) étant fabriqué, dans lequel contour
au moins un composant de puzzle (50, 51) comportant une surface de bord (55, 56) coulissante
/ à faible frottement et/ou à faible bruit lorsque le loquet rotatif (2) et le cliquet
d'arrêt (5) sont frottés l'un contre l'autre est inséré dans une position sécurisée
;
caractérisé en ce que
- les composants de verrouillage (2, 5) sont réalisés par estampage, et l'au moins
un contour (53, 54) est réalisé par matriçage ;
- l'au moins un contour (53, 54) est fabriqué dans la zone d'encliquetage principale
(49) du loquet rotatif (2), dans laquelle le cliquet d'arrêt (5) empêche le loquet
rotatif (2) de pivoter vers l'arrière en position fermée.
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé
- en ce qu'au moins l'un des composants de puzzle (50, 51) est conçu pour recevoir la surface
d'encliquetage (12, 13) d'un composant de verrouillage (2, 5), ou plusieurs des composants
de puzzle (50, 51) sont conçus pour recevoir les surfaces d'encliquetage (12, 13)
des deux composants de verrouillage (2, 5).
3. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé
- en ce que la surface d'au moins l'un des composants de puzzle (50, 51) du loquet rotatif (2)
ou du cliquet d'arrêt (5) est réalisée pour compenser les contours d'estampage (11,
14) comportant des rainures (17), lesquels contours d'estampage sont créés lors de
l'estampage de l'autre composant de verrouillage (5, 2), et présente alors des rainures
(18, 19) de préférence obliques ou des rainures d'estampage.
4. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé
- en ce que, pour au moins l'un des composants de puzzle (50, 51), un matériau est utilisé, lequel
ajuste l'effet de la structure de surface de l'autre composant de verrouillage (2,
5), laquelle structure de surface est créée lors de l'estampage, pour compenser de
préférence les rainures droites (17).
5. Procédé selon la revendication 4 ou 5,
caractérisé
- en ce que la surface d'encliquetage (12, 13) d'au moins l'un des composants de puzzle (50,
51) du loquet rotatif (2) ou du cliquet d'arrêt (5) est durcie ou revêtue.
6. Serrure de véhicule automobile (1) comportant un loquet rotatif (2) et un cliquet
d'arrêt (5) bloquant le loquet rotatif (2) à l'état fermé, le loquet rotatif (2) et
le cliquet d'arrêt (5) présentant des surfaces d'encliquetage (12, 13) correspondantes
sur les bords verticaux (15, 16) créés pendant la fabrication,
- au moins l'une des surfaces d'encliquetage (12, 13) étant affectée à au moins un
composant de puzzle insérable séparément (50, 51), lequel peut être inséré dans une
position sécurisée dans au moins un contour (53, 54) en forme de composant de puzzle
fabriqué lors de la fabrication des composants de verrouillage (30, 31), et dont la
surface de bord (55, 56) / surface d'encliquetage (12, 13) est conçue pour coulisser
et/ou pour présenter un faible bruit lorsque les surfaces d'encliquetage (12, 13)
des deux composants de verrouillage (30, 31) sont frottées l'une contre l'autre ;
caractérisé en ce que
- le loquet rotatif (2) et le cliquet d'arrêt (5) sont réalisés par estampage, et
l'au moins un contour (53, 54) est réalisé par matriçage ;
- le loquet rotatif (2) et le cliquet d'arrêt (5) présentent un revêtement (10) qui
laisse les surfaces d'encliquetage (12, 13) libres ;
- l'au moins un contour (53, 54) et l'au moins un composant de puzzle (50, 51) sont
formés ou disposés dans la zone d'encliquetage principale (49) du loquet rotatif (2)
ou du cliquet d'arrêt (5), dans laquelle le cliquet d'arrêt (5) empêche le loquet
rotatif (2) de pivoter vers l'arrière en position fermée.
7. Serrure de véhicule automobile (1) selon la revendication 6,
caractérisée
- en ce que la surface d'encliquetage (13) présente, sur le composant de puzzle (50), un contour
(53) présentant une rainure oblique (18, 19), et la surface d'encliquetage (12) présente,
sur l'autre composant de verrouillage (30), un contour d'estampage (14) présentant
une rainure droite/verticale (17) ou inverse par rapport aux rainures (17-19).
8. Serrure de véhicule automobile (1) selon la revendication 6 ou 7,
caractérisée
- en ce qu'au moins l'un des composants de puzzle (50) est constitué d'un matériau qui compense
ou annule l'effet du contour d'estampage (14) sur l'autre composant de verrouillage
(30), ou qui présente une surface durcie ou revêtue.