(19)
(11) EP 2 932 007 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
28.12.2016  Patentblatt  2016/52

(21) Anmeldenummer: 13820713.9

(22) Anmeldetag:  14.11.2013
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E06B 1/70(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/AT2013/050221
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2014/075120 (22.05.2014 Gazette  2014/21)

(54)

FENSTERBANK SOWIE ENDSTÜCK DAFÜR

WINDOW SILL AND END PIECE THEREFOR

REBORD DE FENÊTRE ET PIÈCE TERMINALE ASSOCIÉE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 16.11.2012 AT 505252012

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
21.10.2015  Patentblatt  2015/43

(73) Patentinhaber: Schlager Fensterbank GmbH
5230 Mattighofen (AT)

(72) Erfinder:
  • KÖSSLBACHER, Siegfried
    A-4943 Geinberg (AT)

(74) Vertreter: Burger, Hannes et al
Anwälte Burger & Partner Rechtsanwalt GmbH Rosenauerweg 16
4580 Windischgarsten
4580 Windischgarsten (AT)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A2- 0 450 265
DE-U1- 9 300 556
DE-U1-202009 007 660
DE-A1- 4 127 466
DE-U1- 9 305 774
DE-U1-202010 016 773
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Fensterbank zum Abdecken eines Parapets unterhalb eines Fensters oder einer Tür, wie diese im Anspruch 1 beschrieben ist.

    [0002] Das DE 93 00 556 U1 beschreibt einen Abschluss für Fensterbleche mit einem mit einer Seite am Fensterblech befestigbaren Seitenstück. Das Seitenstück ist in einem in einem Mauerwerk bzw. einem Mauerputz einbaubaren Gleitkörper angeordnet, in welchem das Seitenstück um einen vorgegebenen Betrag zumindest in einer Achsrichtung verschiebbar ist, die in der Ebene des Fensterblechs und senkrecht zur Längsachse des Seitenstücks liegt. Das Seitenstück ist durch Aufschieben und Klemmsitz am Fensterblech befestigbar. Dazu weist das Seitenstück wenigstens zwei parallel zueinander angeordnete Schenkel oder Stege auf, von denen ein Steg mit einer dem anderen Steg zugewandten Seite eine Anlage für das Fensterblech, vorzugsweise für die Oberseite des Fensterblechs bildet. Der andere Steg ist mit wenigstens einer den Klemmsitz bewirkenden federnden Abwinklung bzw. federnden Leiste versehen. Die im Bereich der Unterseite des Fensterblechs angeordnete federnde Abwinklung am anderen Steg ist damit integraler Bestandteil des Seitenstücks. Der Gleitkörper ist U-profilförmig in Richtung der Längserstreckung des Fensterblechs zu diesem hin geöffnet ausgebildet und weist in etwa parallel zum Fensterblech verlaufend ausgerichtete sowie in senkrechter Richtung bezüglich der Längserstreckung des Fensterblechs voneinander distanziert angeordnete erste und zweite Schenkel auf. Die beiden Schenkel sind über einen Basissteg miteinander verbunden. Weiters ist an dem der Unterseite des Fensterblechs benachbart angeordneten, zweiten Schenkel an seinem vom Basissteg abgewendeten Ende ein in Richtung auf die Unterseite des Fensterblechs vorragender Stützsteg angeordnet. Der der Unterseite des Fensterblechs benachbart angeordnete, zweite Schenkel des Gleitkörpers überragt mit einem Teilabschnitt das Seitenstück in Richtung der Längserstreckung des Fensterblechs. Zusätzlich ist zwischen einer dem Seitenstück zugewendeten Innenfläche des Basisstegs des Gleitkörpers und dem Seitenstück eine Dehnfuge ausgebildet.

    [0003] Das DE 20 2009 007 660 U1 beschreibt ein Profil einer Fensterbankbefestigung für ein Parapetabdeckelement, welches in Richtung seiner Längserstreckung voneinander distanzierte Stirnenden sowie eine Unterseite und eine davon abgewendete Oberseite aufweist. Zumindest ein Abschlussteil ist im Bereich eines Stirnendes mit dem Parapetabdeckelement verbunden. Das Profil ist im Wesentlichen U-profilförmig zum Parapetabdeckelement hin geöffnet ausgebildet und weist in etwa parallel zum Parapetabdeckelement verlaufend ausgerichtete sowie in senkrechter Richtung bezüglich der Längserstreckung des Parapetabdeckelements voneinander distanziert angeordnete erste und zweite Schenkel auf, welche über einen Basissteg miteinander verbunden sind. An dem der Unterseite des Parapetabdeckelements benachbart angeordneten zweiten Schenkel ist an seinem vom Basissteg abgewendeten Ende ein in Richtung auf die Unterseite des Parapetabdeckelements vorragender erster Stützsteg angeordnet. Auf diesem Stützsteg ist ein Dichtprofil aufgesteckt.

    [0004] Aus der EP 0 450 265 A2 ist eine Kantenbekleidung für eine Fensterbank bekannt geworden, bei der die Kantenbekleidung im Wesentlichen aus einem Aufsteckkörper und einem darin eingesetzten Formteil besteht, die über eine Verrastung zusammen gebaut sind und die Fensterbank zwischen sich einschließen. Der Aufsteckkörper ist U-profilförmig profiliert und besitzt dementsprechend zwei Schenkel, die senkrecht zur Fensterlaibung angeordnet sind. Die beiden Schenkel sind miteinander über einen Boden verbunden, wobei der parallel bezüglich der Fensterlaibung verlaufende Boden an der Fensterlaibung anliegt Zwischen den beiden Schenkeln des Aufsteckkörpers ist ein U-förmig gestaltetes Formteil angeordnet, dessen Boden dem Boden des Aufsteckkörpers dicht benachbart und parallel angeordnet ist. Auch dieser Formteil hat Schenkel, die den Schenkeln des Aufsteckkörpers jeweils parallel und dicht benachbart sind. Um die Kante der Fensterbank zwischen sich aufnehmen zu können, bilden die beiden unteren Schenkel des Aufsteckkörpers und des Formteils einen Bankaufnahmeschlitz zwischen ihren einander benachbarten Innenflächen aus. Der untere Schenkel des Aufsteckkörpers ist mit einem längs durchlaufenden Wasserablaufkanal versehen, der sich bis zum Vorderende des Aufsteckkörpers erstreckt, sodass in den Schlitz bzw. in den Raum zwischen den Aufsteckkörper und den Formteil eingedrungenes bzw. dort durch Kondensation gebildetes Wasser nach außen ablaufen kann.

    [0005] Die DE 41 27 466 A1 beschreibt eine Abschlussblende für Fensterbänke zur seitlichen Unterstützung und Abdeckung einer Fensterbank. Diese besteht aus einem mit Wasserablaufrinnen versehenen Auflageprofil und einem mit diesem verbundenen Abschlussprofil. Das Abschlussprofil ist an dem Auflageprofil mittels an diesem angeformten und ineinander steckbarer Stege gehalten. So ist das Abschlussprof mit einer Aufnahmekammer für die Fensterbank sowie mit einer Aufnahmetasche zur steckbaren Halterung mit dem Auflageprofil versehen. Somit ist das Auflageprofil über eine eigene Klemmverbindung zwischen Schenkeln in die dafür vorgesehene Aufnahmetasche des Abschlassprofils eingesteckt und dort abstützend gehalten. Die Fensterbank liegt einerseits auf dem Auflageprofil auf und ist zusätzlich noch in die zwischen eigenen Schenkeln des Abschlussprofils begrenzte Aufnahmekammer eingesetzt. Das Auflageprofil weist an seiner rückwärtigen, dem Stockrahmen zugewendeten Seite einen aufragenden Schenkel mit eingearbeiteten Bohrungen auf, sodass das Auflageprofil ortsfest am Stockrahmen angebracht werden kann.

    [0006] Das DE 93 05 774 U1 beschreibt eine Fensterbank mit einem U-förmig in Richtung der Längserstreckung des Deckteils zu diesem hin geöffnet ausgebildeten Profilteil, in welchem ein am Deckteil gehaltener weiterer Profilteil verschiebbar eingesetzt ist. An dem an der Fensterlaibung ortsfest angeordneten ersten Profilteil sind eigene Laschen angeordnet, mittels welcher der erste Profilteil an der Fensterlaibung befestigt werden kann. Ein zusätzlicher winkelförmige Kappenteil dient zur Abdeckung des von der Wand vorragenden, abgewinkelten Ende des Deckteils, wobei ein Spreizmaß seiner in den ersten Profilteil hineinragenden Wandteile geringfügig kleiner ist als das lichte Maß zwischen den beiden Flanschen des U-förmig ausgebildeten ersten Profilteils. Der zweite, im Querschnitt E-profilförmig ausgebildete Profilteil ist in klemmender Halterung am Stirnende des Deckteils gehalten und verstellbar in dem an der Fensterlaibung gehaltenen ersten Profilteil aufgenommen.

    [0007] Das DE 20 2010 016 773 U1 beschreibt einen Stützhalter zur feststehenden Wandmontage eine eine Simsplatte aufweisenden Metallfensterbank oder Türschwelle einer Terrassen- oder Balkontür. Die Simsplatte weist an ihrer an der Wand vorstehenden Außenkante eine nach unten gerichtete Wandschürze auf, deren Unterkante mit einer nach oben offenen und zur Wandseite hin liegenden Stütznut versehen ist. Der Stützhalter umfasst einen an der Wand montierbaren Wandschenkel und einen die Simsplatte stützenden, abgewinkelt zum Wandschenkel verlaufenden Tragschenkel mit zwei seitlichen, zueinander offenen Führungsnuten. In den Führungsnuten ist ein aus einem Führungsschenkel und einem Sicherungsschenkel bestehendes Sicherungselement aufgenommen.

    [0008] Aus dem DE 90 07 058 U1 ist eine Fensterbank mit einem Fensterblech, wie zum Beispiel Aluminium, bekannt geworden, welches in die vom Mauerwerk gebildete Fensterlaibung gesetzt und mit seiner Rückseite am Fensterrahmen befestigt ist. An den Seitenkanten des Fensterblechs ist jeweils ein im Querschnitt U-förmig ausgebildetes Bordstück angeordnet. Dieses Bordstück weist eine vertikale Seitenwand sowie dazu parallel zum Fensterblech verlaufend abgewinkelte Überdackungsstege auf. Weiters ist im Endbereich des Fensterblechs eine Schutzhülse aus Metall, vorzugsweise aus Aluminium, vorgesehen, welche im Einbauzustand betrachtet einen Bodenwandungssteg, einen vertikal nach oben abgewinkelten Seitenwandungssteg, einen parallel zum Bodenwandungssteg verlaufend ausgerichteten Führungssteg sowie einen an dem vom Bodenwandungssteg abgewendeten Ende des Bodenwandungsstegs vertikal nach oben abgewinkelten Stützsteg umfasst. Zur Bildung der Abschlusseinheit wird die Schutzhülse von der Seite her über das Bordstück geschoben bzw. gestülpt, sodass die Seitenwand in seitlichem Abstand vom Seitenwandungssteg der Schutzhülse eine Dehnungsfuge bildend angeordnet ist. Der Führungssteg liegt entweder formschlüssig auf dem Überdeckungssteg auf oder ist im geringen Abstand über letzteren angeordnet. Innenseitig kann auf den Seitenwandungssteg ein weichelastisches, vorzugsweise geschäumtes Kunststoffband aufgebracht sein, welches zweckmäßigerweise so dick ist wie die vorgesehene Dehnfuge. Die Schutzhülse wird mit ihrem Seitenwandungssteg und Bodenwandungssteg am Mauerwerk befestigt, wobei dies mittels einer Silikondichtmasse oder dem üblich verwendeten Putz erfolgt. Die Breite der Dehnungsfuge richtete sich dabei nach dem zu erwarteten Bewegungsspiel des Fensterblechs. Die Länge der Schutzhülse ist so bemessen, dass sie die Fensterlaibung ergreift und das Mauerwerk nach vorne hin überragt. Bei dieser Ausbildung konnte nicht in allen Fällen eine ausreichende Dichtheit im Endbereich der Fensterbank erzielt werden.

    [0009] Das DE 93 05 776 U1 beschreibt eine Fensterbank mit einem Deckteil und seitlichen Profilteilen zum Halten des Deckteils. Am seitlichen Profilteil sind zumindest zwei Schenkel vorhanden, wobei an zumindest einem dieser beiden Schenkel eine Auswölbung vorhanden ist, die im Abstand zum Steg dieses Profilteils angeordnet und in Richtung zum anderen Schenkel dieser beiden Schenkel hin gerichtet ist. Damit wird die Halterung des Deckteils sowie ein möglicher Längenausgleich desselben im Profilteil ermöglicht. Auch hier ist wiederum nicht in allen Anwendungsfällen eine ausreichende Dichtheit der Fensterbank erreicht werden.

    [0010] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Fensterbank zu schaffen, welche eine Längenänderung des Parapetabdeckelements relativ bezüglich eines an der Gebäudewand gehaltenen Endstücks ermöglicht und dabei eine einwandfreie Abdichtung der Fensterbank hin zur Gebäudewand erzielbar ist. Darüber hinaus soll aber auch ein Endstück geschaffen werden, welches einfach und sicher an einer Gebäudewand befestigt und dort gehalten werden kann. Des Weiteren soll aber auch noch ein Verfahren zum Zusammenbau einer Fensterbank zum Abdecken eines Parapets unterhalb eines Fensters oder einer Tür angegeben werden, mit welchem vor der Montage der Fensterbank am Fenster oder der Tür eine zusammengehörige, eine sichere Abdichtung ermöglichende Baueinheit geschaffen werden kann.

    [0011] Eine Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, dass zwischen der Unterseite des Parapetabdeckelements und dem Endstück ein Dichtelement angeordnet ist und dass das Dichtelement in dem den Abschlussteil überragenden Teilabschnitt des zweiten Schenkels des Endstücks neben dem Abschlussteil angeordnet ist und sich zwischen der Unterseite des Parapetabdeckelements und dem zweiten Schenkel erstreckend angeordnet ist, wobei das Dichtelement sowohl mit der Unterseite des Parapetabdeckelements als auch dem Teilabschnitt des zweiten Schenkel des Endstücks verbunden, insbesondere verklebt, ist und dabei vom Dichtelement im Bereich der Unterseite des Parapetabdeckelements und dem am Parapetabdeckelement angeordneten Abschlussteil ein Kanal ausgebildet ist, welcher Kanal sich zumindest über die Tiefenerstreckung des Endstücks in Richtung der Parapettiefe des abzudeckenden Parapets erstreckt.

    [0012] Der sich durch die Merkmale des Anspruches 1 ergebende Vorteil liegt darin, dass so im Bereich der Unterseite des Parapetabdeckelements und dem in der Gebäudewand feststehend angeordneten Endstück ein eigener rinnenförmiger bzw. wannenförmiger Ablauf geschaffen werden kann, welcher durch die Abdichtung eine sichere Ableitung von Wasser über dessen Längserstreckung ermöglicht. Damit kann im Eckbereich zwischen dem Abdeckelemant und dem Abschlussteil eintretendes Wasser in dem eigens abgedichteten Kanal unterhalb des Parapetabdeckelements abfließen und gelangt so nicht in die Gebäudewandung. Durch den zusätzlich vorragenden über den Abschlussteil hinausragenden Abschnitt des weiteren Schenkels des Endstücks kann so auch bei einem Eintritt von Wasser zwischen dem Parapetabdeckelement und dem Abschlussteil dieses in den dafür eigens geschaffenen und abgedichteten Kanal über die gesamte Parapettiefe abgeführt werden. Damit wird gerade in diesem Abschnitt der Fensterbank nicht nur eine ausreichende Längsbewegung des Parapetabdeckelements innerhalb der Endstücke erzielt, sondern darüber hinaus auch noch ein ungewollter Eintritt von Wasser hin zur Gebäudewand gesichert verhindert. Das beidseitige Verkleben des Dichtelements bringt weiters den Vorteil, dass so eine noch sicherere Abdichtung zwischen dem Dichtelement und den jeweiligen dem Dichtelement zugewendeten Oberflächen erzielbar ist. Darüber hinaus kann aber auch so für die Zeitdauer der Montage eine ausreichende Halterung des Endstücks am Parapetabdeckelement erzielt werden. Durch das Vorsehen des Stützstegs kann eine zusätzliche Kanalbildung im Bereich der Unterseite des Parapetabdeckelements und dem Schenkel des Endstücks geschaffen werden. Darüber hinaus kann dadurch aber auch ein ausreichender Schutz des Dichtelements während des Einbaus und der bestimmungsgemäßen Verwendung der Fensterbank erzielt werden.

    [0013] Vorteilhaft ist weiters eine Ausbildung nach Anspruch 2, da dadurch ein beidseitiger, noch besserer Schutz für das in diesem Aufnahmekanal angeordnete Dichtelement erzielbar ist.

    [0014] Durch die Ausbildung nach Anspruch 3 ist es möglich, nicht nur einen sicheren Schutz des Dichtelements zwischen den Stützstegen zu erzielen, sondern auch noch eine einfache Fertigung des Endstücks in einem Extrusions- oder Strangpressvorgangs zu ermöglichen. Durch ein zusätzliches Anliegen des Stützstegs an der Unterseite des Parapetabdeckelements kann noch eine zu hohe Kompression des Dichtelements und damit eine Beschädigung desselben verhindert werden.

    [0015] Nach einer anderen Ausführungsvariante gemäß Anspruch 4 wird bei einem möglichen Anhaften des Dichtelements an den die Höhe bzw. Dicke des Kanals begrenzenden Oberflächen auch noch eine zusätzliche Verstellmöglichkeit des Parapetabdeckelements relativ bezüglich des Endstücks ermöglicht, ohne dass es dabei zu einer Beschädigung des Dichtelements an dem oder den Stützstegen kommen kann.

    [0016] Vorteilhaft ist auch eine Weiterbildung nach Anspruch 5, da dadurch auch bei unterschiedlichen Anwendungsfällen und Einbausituationen eine sichere Abdichtung zwischen dem Schenkel des Endstücks und der Unterseite des Parapetabdeckelements erzielbar ist. Damit können aber auch sich leicht ändernde Höhendistanzen überbrückt werden, ohne dass dabei die Dichtheit des Kanals beeinträchtigt wird.

    [0017] Eine vorteilhafte Weiterbildung sieht vor, dass das Endstück an seinem vom Basissteg abgewendeten Ende des ersten Schenkels einen in Richtung auf den zweiten Schenkel vorragend ausgebildeten Steg aufweist. Dadurch werden in diesem Bereich freiliegende, scharfe Kanten vermieden. Zusätzlich kann durch diesen Steg auch noch eine gerichtete Abfuhr von Wasser erzielt werden. Der Steg kann so auch als sogenannte Tropfnase bezeichnet werden, welche über die Längserstreckung des ersten Schenkels angeordnet bzw. ausgebildet ist.

    [0018] Durch die Ausbildung nach Anspruch 6 kann auf einfache Art und Weise im Bereich der einzelnen Einkerbungen zumindest eine Soll-Bruchstelle innerhalb des Schenkels ausgebildet werden, um so ein Heraustrennen von Teilabschnitten des Schenkels für die Anordnung von Führungsschienen zu erleichtern.

    [0019] Vorteilhaft ist auch eine Ausbildung nach Anspruch 7, da dadurch bereits eine gewisse gerichtete Ableitung von Wasser im Eckbereich des Parapetabdeckelements erzielbar ist. Darüber hinaus kann so aber auch noch eine Versteifung des Parapetabdeckelements in seinem Endabschnitt erzielt werden und trotzdem noch eine ausreichende Verstellbewegung der Einheit aus Parapetabdeckelement und Abschlussteil relativ bezüglich des Endstücks erfolgen.

    [0020] Gemäß einer Ausbildung, wie im Anspruch 8 beschrieben, kann so auch in diesem Bereich ein direktes Anliegen des Parapetabdeckelements bzw. des daran angeordneten Abschlussteils am Basissteg des Endstücks verhindert werden. Bei entsprechender Ausbildung und Werkstoffwahl des Dämpfungselements kann dieses aber auch noch eine gewisse Dichtfunktion ausüben.

    [0021] Dabei erweist sich eine Ausgestaltung nach Anspruch 9 vorteilhaft, da dadurch eine sichere Abdichtung und Abdeckung ausgehend vom Parapetabdeckelement hin zum Fenster erzielbar ist. Darüber hinaus wird so eine ungehinderte Anordnung des Endstücks bis in den unmittelbaren Bereich des Fensters bzw. dessen Blendrahmen ermöglicht. Weiters kann damit aber auch eine gesicherte Abfuhr von Wasser aus dem dem Fenster zugewendeten Längsabschnitt des Parapetabdeckelements erfolgen.

    [0022] Von Vorteil ist aber auch eine Ausbildung nach Anspruch 10, da so im jeweiligen Eckbereich ein Hindurchtreten von Wasser, ausgehend von der Fensterbank hin zur Gebäudewand, gesichert verhindert werden kann.

    [0023] Bei der Ausbildung gemäß Anspruch 11 kann ein Endstück zur Aufnahme eines Parapetabdeckelements geschaffen werden, welches bereits am Beginn der Montage der Fensterbank über die zusätzliche Befestigungsvorrichtung an dessen Außenseite ausreichend fest und stabil an der Gebäudewand gehalten und befestigt werden kann. Darüber hinaus können aber damit ausgehend vom Parapetabdeckelement auf das Endstück aufgebrachte Auszugskräfte direkt auf das Mauerwerk bzw. die Gebäudewand abgetragen werden, wodurch auch im eingebauten Zustand des Endstücks eine dauerhafte Halterung desselben erzielt werden kann. Durch dieses feststehende Anordnen des Endstücks über die eigene damit in Verbindung stehende Befestigungsvorrichtung kann aber auch eine Rissbildung des Außenputzes im unmittelbaren Nahbereich des Endstücks auch über eine sehr lange Einsatzdauer vermieden werden. Weiters kann so eine einfache Abtragung von Zugkräften, ausgehend vom Parapetabdeckelement über das Endstück hin auf die Gebäudewand übertragen werden. Durch diese unmittelbar gegenüberliegende Anordnung der Befestigungsvorrichtung bezüglich des Parapetabdeckelements kann so aber auch der Aufbau und das Einbringen von Momenten auf das Endstück vermieden werden. Dadurch wird eine gerichtete Übertragung von auftretenden Kräften, ausgehend vom Parapetabdeckelement über das Endstück zur Befestigungsvorrichtung und weiter auf die Gebäudewand erzielt.

    [0024] Möglich ist dabei auch eine Ausbildung nach Anspruch 12, da dadurch keine zusätzlichen Bauteile bereitgestellt werden müssen und je nach Bedarf und Einbausituation direkt beim Versetzen der Fensterbank die Befestigungsvorrichtung in Form zumindest einer aus dem Endstück heraus schwenkbaren bzw. klappbaren Lasche gebildet werden kann.

    [0025] Schließlich ist aber auch eine Ausbildung, wie im Anspruch 13 beschrieben, möglich, da dadurch ein einfach herzustellendes Endstück mit einem Teil der Befestigungsvorrichtung geschaffen werden kann. Je nach der Befestigungssituation kann das entsprechende Befestigungselement in die Führungsanordnung zur Bildung der Befestigungseinrichtung eingesetzt und in weiterer Folge mit der Gebäudewand verbunden werden.

    [0026] Die Aufgabe der Erfindung kann aber unabhängig davon auch durch ein Verfahren zum Zusammenbau einer Fensterbank zum Abdecken eines Parapets gemäß den im Anspruch 14 angegebenen Merkmalen gelöst werden. Die sich aus der Merkmalskombination dieses Anspruches ergebenden Vorteile liegen darin, dass so vor der Montage der gesamten Fensterbank eine zusammengehörige und auch in sich zusammengehaltene Baueinheit geschaffen werden kann, bei welcher nicht nur ein Längenausgleich des Parapetabdeckelements bedingt durch Temperaturschwankungen ungehindert erfolgen kann sondern auch ein Eindringen von Feuchtigkeit in die Gebäudewand im Bereich der gesamten Fensterbank gesichert vermieden werden kann. Durch das Vorsehen des Stützsteges und dem danebenliegend angeordneten Dichtelement wird so ein weiterer Ablaufkanal unterhalb des Parapetabdeckelements geschaffen, über welchen speziell im hinteren Eckbereich eindringende Feuchtigkeit gesichert ohne Eindringen derselben in die Gebäudewand ins Freie abgeführt werden kann. Durch das Verbinden, insbesondere das Verkleben des Dichtelementes sowohl mit dem den Abschlussteil überragend den Teilabschnitt des Steges als auch der Unterseite des Parapetabdeckelements kann so eine relative Vorpositionierung des Endstücks am Parapetabdeckelement erreicht werden. Dies deshalb, da gegebenenfalls auch beim Zusammenbau eine Dehnfuge für die temperaturbedingten Längenänderungen des Parapetabdeckelements auszubilden ist. Anschließend an diese Vormontage bzw. den Zusammenbau der Fensterbank kann so diese gebildete Einheit dann am Rahmenteil des Fensters oder der Tür angeordnet und befestigt werden. Die randliche Halterung der Fensterbank im Bereich von deren Stirnenden kann dann über das Endstück mit der tragenden Gebäudewand erfolgen.

    [0027] Es ist aber auch ein Vorgehen gemäß dem in Anspruch 15 angegebenen Merkmal vorteilhaft, da so eine exaktere Ausrichtung des Endstücks bezüglich des Abschlussteils bzw. des Stirnendes in paralleler Ausrichtung dazu ermöglicht wird. Durch das nachträgliche Entfernen des Distanzelementes vor der Montage der Fensterbank kann so das Ausdehnen des Parapetabdeckelements aufgrund von den Temperaturschwankungen wesentlich erleichtert werden.

    [0028] Schließlich ist aber auch ein Vorgehen gemäß den in Anspruch 16 angegebenen Merkmalen zweckmäßig, da damit eine noch sicherere Abddichtung des Eckbereichs der Fensterbank in deren hinteren Eckbereich erzielt wird. Damit wird ein Eindringen von Feuchtigkeit in die Gebäudewand auch bei Schlagregen verbunden mit höheren Windgeschwindigkeiten gesichert vermieden.

    [0029] Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgenden Figuren näher erläutert.

    [0030] Es zeigen jeweils in stark schematisch vereinfachter Darstellung:
    Fig. 1
    einen Fensterbereich mit einer, an der Außenwand auf einem Gebäudevorsprung unterhalb eines Fensters angeordneten Fensterbank, geschnitten gemäß den Linien I - I in Fig. 2;
    Fig. 2
    den Fensterbereich nach Fig. 1, geschnitten gemäß den Linien II - II in Fig. 1;
    Fig. 3
    ein Detail der Fensterbank nach den Fig. 1 und 2 in ihrem Endbereich, in Ansicht geschnitten und vergrößerter Darstellung;
    Fig. 4
    ein anderes Detail der Fensterbank in ihrem Endbereich, in Ansicht geschnitten und vergrößerter Darstellung;
    Fig. 5
    das Endstück der Fensterbank nach Fig. 4, in Ansicht;
    Fig. 6
    das Endstück der Fensterbank nach Fig. 4 und 5, in ausgeklappter Stellung der Befestigungsvorrichtung, in Ansicht;
    Fig. 7
    das Endstück der Fensterbank nach Fig. 4 bis 6, in Einbaulage an der Gebäudewand sowie ausgeklappter Stellung der Befestigungsvorrichtung, in Draufsicht;
    Fig. 8
    ein weiters Endstück der Fensterbank in Einbaulage an der Gebäudewand mit der Befestigungsvorrichtung, in Draufsicht;
    Fig. 9
    das Endstück der Fensterbank in Ansicht geschnitten, gemäß den Linien IX - IX in Fig. 8;
    Fig. 10
    eine weitere mögliche Ausbildung einer Führungsanordnung an einem Endstück, in Ansicht;
    Fig. 11
    eine andere Ausbildung einer Führungsanordnung an einem Endstück, in Ansicht;
    Fig. 12
    eine weitere Ausführungsform einer Führungsanordnung an einem Endstück, in Ansicht;
    Fig. 13
    eine weitere mögliche Ausbildung einer Führungsanordnung an einem Endstück, in Ansicht;
    Fig. 14
    ein Detail der Fensterbank an einem ihrer Stirnenden beim Vorgang des Zusammenbaus mit dem Endstück, in Ansicht geschnitten.


    [0031] Einführens sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen.

    [0032] In den Fig. 1 bis 3 ist beispielhaft ein Fensterbereich mit einem Fenster 1 mit einem Blendrahmen 2 (Fensterstock), gegebenenfalls Führungsschienen 3 für einen Sonnenschutz 4 oder Fliegengitter, und mit einer fensteraußenseitig angeordneten Fensterbank 5, welche eine im Bereich einer durch ein erstes Parapet 6 begrenzte Gebäudeöffnung zwischen in Richtung einer Fensterbreite voneinander distanziere Leibungen abdeckt, gezeigt. Dabei ist das Fenster 1, insbesondere dessen Blendrahmen 2 mit strich-punktierten Linien nur stark vereinfacht angedeutet. Die Fensterbank 5 ist hier unterhalb des Fensters 1 im Bereich einer Außenseite einer Gebäudewand 7 angeordnet. Eine weitere Fensterbank 8 (Innenfensterbank) deckt einen weiteren, durch ein weiteres Parapet 9 gebildeten Gebäudevorsprung unterhalb des Fensters 1 an der Innenseite der Gebäudewand 7 ab.

    [0033] Die Gebäudewand 7 weist nach gezeigtem Ausführungsbeispiel ein Mauerwerk 10 und eine an der Außenseite des Mauerwerkes 10 angeordnete Wärmedämmung 11 auf. Die Wärmedämmung 11 ist durch einen Vollwärmeschutz (Wärmedämmverbundsystem) gebildet, bei dem Dämmstoffplatten auf die Außenwand geklebt und anschließend deren von der Außenwand abgewandten Oberfläche dünn verputzt werden. Andererseits ist es auch möglich, dass die Wärmedämmung 11 durch einen auf der Außenwand angebrachten Thermoputz gebildet ist. Das Fenster 1 kann über Montagewinkel 12 am Mauerwerk 10 befestigt sein. Es wäre aber auch möglich, die Gebäudewand 7 durch eine Holzwand, eine Holzriegelbauweise oder andere Werkstoffe und Bauweisen herzustellen.

    [0034] In der Fig. 1 ist die an der Außenseite der Gebäudewand 7 angeordnete Fensterbank 5 (Außenfensterbank) gezeigt, welche je nach Bauweise auch aus mehreren Einzelbauteilen gebildet sein kann. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel umfasst die Fensterbank 5 ein profilförmig ausgebildetes Parapetabdeckelement 13, welches in Richtung seiner Längserstreckung voneinander distanzierte Stirnenden 14 sowie eine Unterseite 15 und eine davon abgewendete Oberseite 16 aufweist. Weiters umfasst die Fensterbank 5 zumindest einen Abschlussteil 17, der im Bereich eines der Stirnenden 14 mit dem Parapetabdeckelement 13 verbunden ist, sowie zumindest ein Endstück 18, welches im Wesentlichen U-profilförmig zum Parapetabdeckelement 13 hin geöffnet ausgebildet ist.

    [0035] Das Parapetabdeckelement 13 kann aus einem metallischen Werkstoff gebildet sein, wobei je nach Ausbildung dieses einen insbesondere im Z-förmig ausgebildeten Querschnitt aufweist. Zumeist werden hier Aluminiumwerkstoffe, Aluminiumlegierungen oder andere Metalllegierungen, oder aber auch Kunststoffe eingesetzt, welche zumeist in gewissen Grenzen auch noch witterungsbeständig sind. Eine entsprechende aus dem Stand der Technik bekannte Außeinbeschichtung in Form von Anstrichen, Pulverbeschichtungen oder dergleichen sind zumeist auch noch vorgesehen. So weist hier das Parapetabdeckelement 13 einen das Parapet 6 des Gebäudevorsprungs abdeckenden Abdeckteil 19, einen von diesem nach oben vorragenden und am Blendrahmen 2 oder einem Fensterrahmen anlegbaren Anschlusssteg 20 und einen von diesem nach unten gerichteten und an der Gebäudewand 7 vorspringenden Traufsteg 21 auf.

    [0036] Wird der Abschlussteil 17 ebenfalls an zumindest einem der Stirnenden 14 des Parapetabdeckelements 13 angeordnet bzw. dort positioniert gehalten, bildet dieser bzw. bilden diese gemeinsam mit dem Parapetabdeckelement 13 einen in etwa schalen- oder wannenförmigen Bauteil hin zur Gebäudewand 7 aus.

    [0037] Zumeist erfolgt noch ein Einbetten der Fensterbank 5, 8, insbesondere von dessen Abdeckteil 19 in einem nicht näher bezeichneten Einbettmaterial. Dabei kann es sich um ein aufschäumbares Klebemittel, ein Mörtelbett, insbesondere aus einem mit Isoliermaterial versetzen Mörtel, oder andere Verbindungsmittel handeln.

    [0038] Das zumindest eine Endstück 18 ist im Wesentlichen U-profilförmig zum Parapetabdeckelement 13 hin geöffnet ausgebildet ist und erstreckt sich zumindest über eine Teillänge der Tiefe des Parapetabdeckelements 13. Weiters weist das Endstück 18 in etwa parallel zum Parapetabdeckelement 13 verlaufend ausgerichtete sowie in senkrechter Richtung bezüglich der Längserstreckung des Parapetabdeckelements 13 voneinander distanziert angeordnete erste und zweite Schenkel 22, 23 auf, welche über einen Basissteg 24 miteinander verbunden sind.

    [0039] In der Fig. 3 ist die Fensterbank 5 in einem ihrer Endbereiche ohne die Gebäudewand 7 dargestellt, bei welcher Fensterbank 5 am Parapetabdeckelement 13, insbesondere dem Abdeckteil 19, der Abschlussteil 17 daran angeordnet und gegebenenfalls auch daran gehalten ist. Dabei ist der Abschlussteil 17 mitsamt dem Parapetabdeckelement 13 im Bereich seines Stirnendes 14 in einem von den beiden Schenkeln 22, 23 sowie dem Basissteg 24 unbegrenzten Innenraum 25 des Endstücks 18 aufgenommen.

    [0040] Um eine Längsdehnung des Parapetabdeckelements 13 mitsamt dem daran angeordneten Abschlussteil 17 bei einer Längenänderung in Richtung von dessen Längserstreckung aufnehmen zu können, ist zwischen dem Abschlussteil 17 und einer dem Abschlussteil 17 zugewendeten Innenfläche 26 des Basisstegs 24 des Endstücks 18 eine Dehnfuge 27 ausgebildet. Diese Dehnfuge 27 wird bevorzugt beidseitig des Parapetabdeckelements 13 vorgesehen und ist so zu bemessen, dass eine je nach Werkstoffeigenschaften des Parapetabdeckelements damit einhergehende Längenänderung bei einer Temperaturänderung ohne Kollision erfolgen kann.

    [0041] Der Abschlussteil 17 kann dabei unterschiedlichst ausgebildet sein und weist im hier gezeigten Ausführungsbeispiel einen in etwa L-förmig ausgebildeten Querschnitt auf. So ist ein erster Schenkelteil 28 in etwa bzw. parallel bezüglich des Basisstegs 24 des Endstücks 18 verlaufend ausgerichtet. Ein zweiter Schenkelteil 29 weist einen im Wesentlichen parallel bezüglich des Parapetabdeckelements 13 ausgerichteten Verlauf auf. Die beiden Schenkelteile 28, 29 schließen im Querschnitt gesehen einen Winkel von 90° zueinander ein.

    [0042] In bekannter Weise weist der Abschlussteil 17 eine Haltevorrichtung 30 auf, welche zur Aufnahme des Stirnendes 14 des Parapetabdeckelements 13 dient. So ist hier die Haltevorrichtung 30 als nut- bzw. schlitzförmige Aufnahme im Eckbereich innenliegend zwischen den beiden Schenkelteilen 28, 29 ausgebildet. Zwischen dem zweiten, weiteren Schenkelteil 29 des Abschlussteils 17 und der Unterseite 15 des Parapetabdeckelements 13 ist durch eine doppelt gekröpfte Ausbildung des Schenkelteils 29 ein Kanal 31 ausgebildet. Dieser Kanal 31 dient unter anderem zur Abfuhr von Flüssigkeiten, insbesondere Regenwasser, wie dieses ausgehend vom Anschlusssteg 20 des Abdeckteils 19 hin in Richtung zum Traufsteg 21 abgeführt werden soll. Dieser Kanal 31 soll sich zumindest bis hin zur Außenseite der Gebäudewand 7, bevorzugt jedoch über diese hinaus erstrecken, um so ein freies Abtropfen bzw. Ablaufen von Regenwasser zu ermöglichen, ohne dass dieses direkt an der Außenseite der Gebäudewand 7 entlang abläuft. Diese Ausbildung ist hinlänglich bekannt und wird deshalb nicht näher darauf eingegangen.

    [0043] Weiters ist hier noch zu ersehen, dass in der zwischen dem Basissteg 24 des Endstücks 18 und dem Abschlussteil 17, insbesondere dessen ersten Schenkelteils 28 ausgebildeten Dehnfuge 27 ein Dämpfungselement 32 angeordnet bzw. vorgesehen sein kann. Das hier vereinfacht dargestellte Dämpfungselement 32 überbrückt den die Dehnfuge 27 ausbildenden Spalt zwischen dem Basissteg 24 und dem ersten Schenkelteil 28. Dabei kann das Dämpfungselement 32 aber auch zusätzlich noch eine Dichtfunktion übernehmen. In diesem Fall kann dieses Element als Dämpfungs- und/oder Dichtungselement bezeichnet werden. Auf alle Fälle soll das Dämpfungselement 32 in einem ausreichend großen Temperaturbereich, wie dieser im üblichen Einsatzfall beispielsweise zwischen -40°C und -70°C bis hin zu +80°C und mehr, einsetzbar sein. In diesem großen Temperaturbereich weist der Werkstoff zur Bildung des Dämpfungselements 32 elastische Eigenschaften, gegebenenfalls mit einer ausreichenden Rückstellkraft auf, um so stets die Dehnfuge 27 vollständig zwischen dem Basissteg 24 und dem ersten Schenkelteil 28 des Abschlussteils 17 zu überbrückten.

    [0044] Dabei hat sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn das Dämpfungselement 32 nicht über die gesamte Längserstreckung der Dehnfuge 27 angeordnet ist. Dies deshalb, da so eher eine Längsausdehnung des Parapetabdeckelements 13 ermöglicht wird, ohne dass es dabei zu einer elastischen Verformung des Dämpfungselements 32 über dessen gesamte Längserstreckung kommen muss. Dadurch wird auch die Krafteinleitung beim Ausdehnen verringert und damit eine relative Verlagerung des Endstücks 18 bezüglich der Gebäudewand verhindert, was möglicherweise zu einer ungewollten Rissbildung führen könnte. So kann z.B. das Dämpfungselement 32 nur im vorderen unmittelbaren Sichtbereich vorgesehen werden, welches dann die Dehnfuge 27 soweit überbrückt, dass ein Einblick und damit ein ansonsten verbleibender dunkler Spalt vermieden wird. Damit wird das Dämpfungselement 32 nur bereichsweise bzw. abschnittsweise innerhalb der Dehnfuge 27 angeordnet.

    [0045] Weiteres ist hier noch zu ersehen, dass der der Unterseite 15 des Parapetabdeckelements 13 benachbart angeordnete, zweite Schenkel 23 des Endstücks 18 den Abschlussteil 17, insbesondere dessen zweiten Schenkelteil 29 in Richtung der Längserstreckung des Parapetabdeckelements 13 überragt. Dabei wird jener Anteil des zweiten Schenkels 23, welcher über den Abschlussteil 17 auf die vom Basissteg 24 abgewendete Seite vorragt im Weiteren als Abschnitt bzw. Teilabschnitt bezeichnet. Weiters ist zwischen der Unterseite 15 des Parapetabdeckelements 13 und dem den Abschlussteil 17, insbesondere dessen Schenkelteil 29 überragenden Abschnitt des zweiten Schenkels 23 des Endstücks 18 ein sich dazwischen erstreckendes Dichtelement 33 angeordnete. Mit diesem Dichtelement 33 wird erreicht, dass so im Bereich der Unterseite 15 des Parapetabdeckelements 13 und dem daran angeordneten Abschlussteil 17 ein weiterer Kanal 34 ausgebildet wird, welcher sich zumindest über die Tiefenerstreckung des Endstücks 18 über die Parapettiefe des Parapets 6 erstreckt.

    [0046] Um eine definierte Kanalhöhe des Kanals 34 zwischen der Unterseite 15 des Parapetabdeckelements 13 und dem Schenkel 23 zu erzielen, kann das Endstück 18 an seinem vom Basissteg 24 abgewendeten Ende des zweiten Schenkels 23 einen in Richtung auf die Unterseite 15 des Parapetabdeckelements 13 vorragenden, ersten Stützsteg 35 aufweisen.

    [0047] Der Stücksteg 35 ist bevorzugt parallel zur Längserstreckung des Endstücks 18 ausgerichtet und erstreckt sich über die Tiefe des Parapets 6 unterhalb des Parapetabdeckelements 13. Das Dichtelement 33 ist dann in jenem den zweiten Schenkelteil 29 des Abschlussteils 17 überragenden Abschnitt des zweiten Schenkels 23 des Endstücks 18 angeordnet und überbrückt den ausgebildeten Spalt bzw. Kanal 34 in Richtung seiner Höhe und somit in senkrechter Richtung bezüglich der Unterseite 15. Damit kommt es in diesem Bereich außerhalb des Abschlussteils 17, insbesondere dessen weiteren Schenkels 23 zu einer Abdichtung des Kanals 34 in seiner Längserstreckung und somit in Richtung der Parapettiefe.

    [0048] Weiters ist es möglich, dass das Endstück 18 an seinem zweiten Schenkel 23 einen in Richtung auf die Unterseite 15 des Parapetabdeckelements 13 vorragenden, weiteren Stützsteg 36 aufweist. Dieser weitere Stützsteg 36 ist dabei ebenfalls in dem den Abschlussteil 17, insbesondere dessen weiteren Schenkelteil 29, überragenden Abschnitt des zweiten Schenkels 23 angeordnet, jedoch vom Ende desselben distanziert angeordnet. Der weitere Stützsteg 36 ist in strichlierten Linien angedeutet.

    [0049] Das Dichtelement 33 ist in diesem Fall dann in der zwischen den beiden Stützstegen 35, 36 ausgebildeten Aufnahmenut aufgenommen. Um das U-förmig ausgebildete Endstück 18 als Profilteil ausbilden zu können, ist der erste Stützsteg 35 und/oder der zweite Stücksteg 36 parallel bezüglich des Basisstegs 24 des Endstücks 18 verlaufend ausgerichtet.

    [0050] Das Endstück 18 dient bei der Ausbildung der Fensterbank 5 dazu, feststehend an der Gebäudewand 7 gehalten und befestigt zu werden. Dabei kann sich das Endstück 18 auch noch in die Gebäudewand 7 hinein erstrecken und so zumindest teilweise bzw. abschnittsweise von dieser aufgenommen zu werden. In diesem Fall ist eine feststehende Halterung des Endstücks 18 relativ bezüglich der Gebäudewand 7 gegeben. Um bei Termperaturunterschieden und den damit verbundene Längenänderungen des Parapetabdeckelements 13 mitsamt dem gegebenenfalls daran angeordneten bzw. gehaltenen Abschlussteil 17 zu ermöglichten, ist eine schwimmende Aufnahme bzw. Lagerung derselben innerhalb des Innenraums 25 des Endstücks 18 vorgesehen. Eine vertikale Höhe in senkrechter Richtung bezüglich der Unterseite 15 des oder der Stützstege 35, 36 dient dazu, das Parapetabdeckelement 13, insbesondere dessen Abdeckteil 19, so weit vom Schenkel 23 distanziert anzuordnen, dass eine freie Bewegung des Abschlussteils 17, insbesondere von dessen Schenkelteilen 28, 29 relativ bezüglich der beiden Schenkel 22, 23 möglich ist. In diesem Fall übernimmt der oder übernehmen die Stützstege 35, 36 die Abstützung des Parapetabdeckelements 13 am weiteren Schenkel 23 des Endstücks 18. Damit liegt der oder die Stützstege 35, 36 an der Unterseite 15 des Parapetabdeckelements 13 an.

    [0051] Das Dichtelement 33 ist bezüglich des oder der Stützstege 35, 36 derart angeordnet. dass dieses mit seitlichem Abstand bezüglich zumindest eines der Stützstege 35, 36 angeordnet ist. Das Dichtelement 33 dient dazu, den Abstand zwischen der Unterseite 15 des Parapetabdeckelements 13 und dem Schenkel 23 auch in Richtung der Parapettiefe dichtend zu überbrücken. Dabei können die unterschiedlichsten aus dem Stand der Technik bekannte Ausbildungen und Werkstoffe zur Bildung des Dichtelements 33 Anwendung finden. So kann das Dichtelement 33 aus einem vorkomprimierten Dichtband gebildet sein. Dieses vorkomprimierte Dichtband kann auch als sogenannte Kompriband, Anschlagband oder Fugenband bezeichnet werden, welches ein Schaumstoffdichtungsband auf Polyurethanbasis ist. Eine zusätzliche Imprägnierung kann dabei ebenfalls auf und/oder in das Schaumstoffdichtungsband aufgebracht bzw. eingebracht sein. Ein derartiges Band hat die Eigenschaften, dass es nach dem Einbringen in eine Fuge oder einen Spalt langsam expandiert und sich dichtend an die zu überbrückenden Fugenränder bzw. Oberflächen anlegt.

    [0052] Weiters ist es möglich, dass das Dichtelement 33, wenn dieses aus dem zuvor beschriebenen, vorkomprimiertem Dichtband gebildet ist, sowohl mit der Unterseite 15 des Parapetabdeckelements 13 als auch dem zweiten Schenkel 23 des Endstücks 18 verbunden, insbesondere verklebt ist. Durch diese Verbindung wird im Anschlussbereich des Parapetabdeckelements 13 als auch dem Schenkel 23 eine sichere Anlage und Halterung als auch eine sehr gute Abdichtung erreicht. Durch die zusätzlich elastischen Eigenschaften des Werkstoffs zur Bildung des Dichtelements 33 kann dieses die relative Verlagerung des Parapetabdeckelements 13 bezüglich des feststehenden, weiteren Schenkels 23 des Endstücks 18 aufnehmen, ohne dass dieses dabei beschädigt wird. Um diese vorwiegend in Längserstreckung des Parapetabdeckelements 13 stattfindenden Relativverlagerungen ungehindert durchführen zu können, ist die zuvor beschriebene seitliche Distanzierung des Dichtelements 33 von dem oder den Stützstegen 35, 36 günstig. Die Dichtfunktion bleibt dabei unbeeinflusst weiter aufrecht erhalten. Es wäre aber auch möglich, das Dichtelement 33 mit zumindest einer oder mehreren Dichtlippen auszubilden bzw. damit vorzusehen, welche entweder an der Unterseite 15 des Parapetabdeckelements 13 oder am Schenkel 23 des Endstücks 18 anliegt oder anliegen. Damit kann auch wiederum die entsprechende Relativverlagerung des Parapetabdeckelements 13 bezüglich des feststehenden Endstücks 18 erfolgen, ohne dass dabei die Dichtfunktion verloren geht.

    [0053] Weiters ist es möglich, dass das Endstück 18 an seinem vom Basissteg 24 abgewendeten Ende des ersten Schenkels 22 einen in Richtung auf den zweiten Schenkel 23 vorragend ausgebildeten Steg 37 aufweist. Dieser ist in strichlierten Linien angedeutet und kann beispielsweise eine Tropfnase sowie gegebenenfalls eine zusätzliche Verstärkung des Schenkels 22 darstellen.

    [0054] Um ein einfaches und komfortables Anordnen von Führungsschienen 3 zu ermöglichen, kann das Endstück 18 an einer dem Parapetabdeckelement 13 zugewendeten Innenseite 38 des ersten Schenkels 22 mit zumindest einer sich in Richtung der Längserstreckung des ersten Schenkels 22 erstreckenden, ersten Einkerbung 39 und zumindest einer dazu quer verlaufenden, zweiten Einkerbung 40 versehen sein. Diese beiden Einkerbungen 39, 40 sind im Bereich des ersten Schenkels 22 durch strichlierte Linien angedeutet und dienen als Soll-Bruchstellen, um so einen Teil bzw. einen Teilabschnitt des Schenkels 22 des Endstücks 18 entfernen zu können, ohne dass dabei Säge- oder Trennschleifvorgänge durchgeführt werden müssen. Damit ist es möglich, in Längserstreckung des Endstücks 18 und somit in Richtung der Parapettiefe gesehen je nach Breite der aufzunehmenden Führungsschiene 3 entsprechende Teilabschnitte herauszubrechen bzw. herauszutrennen, wie dies beispielsweise in der österreichischen Patentanmeldung AT 508 271 A1 beschrieben worden ist.

    [0055] Wie bereits zuvor beschrieben, weist das Parapetabdeckelement 13 auf der dem Fenster 1 zugewendeten bzw. zuwendbaren Seite den nach oben ragenden Anschlusssteg 20 auf, welcher zur Befestigung des Parapetabdeckelements 13 am Fenster 1 oder dessen Blendrahmen 2 dient. Dabei ist es vorteilhaft, wenn der Anschlussstege 20 den ersten Schenkel 22 des Endstücks 18 auf die vom zweiten Schenkel 23 abgewendete Seite überragt.

    [0056] Um auch eine einwandfreie Abdichtung des Eckbereichs, welcher dem Fenster 1 oder der Tür zuwendbar ist, zu erzielen, kann in dem oder den Eckbereichen des Parapetabdeckelements 13 und dem Endstück 18 jeweils ein zusätzliches Dichtelement 41 angeordnet bzw. vorgesehen sein, welches den Eckbereich außenseitig abdichtet. Dieses zusätzliche, weitere Dichtelement 41 ist zumeist aus einem hochelastischen, witterungsbeständigen Werkstoff bzw. einer Werkstoffkombination gebildet, welches im Eckbereich außenseitig auf den Anschlusssteg 20 sowie den Basissteg 24 dichtend aufgebracht, insbesondere aufgeklebt ist. Im Bereich der Unterseite 15 des Parapetabdeckelements 13 erfolgt ein Umschlagen von Teilabschnitten des zusätzlichen Dichtelements 41, wobei dies auf der vom Innenraum 25 abgewendeten Seite des weiteren Schenkels 23 durch eine doppelte Lage des zusätzlichen Dichtelements 41 vereinfacht dargestellt worden ist. Das weitere Dichtelement 41 soll in Längserstreckung des Parapetabdeckelements 13 bevorzugt den weiteren Schenkel 23 im Eckbereich vollständig abdecken, um so ein Austreten von abzuleitendem Wasser innerhalb des weiteren Kanals 34 sicher zu stellen. Gemeinsam mit dem ersten Dichtelement 33 wird so im Zusammenwirken mit dem weiteren Dichtelement 41 ein dichtender Eckabschluss erzielt. Die relative Verlagerungsmöglichkeit des Parapetabdeckelements 13 bezüglich des Endstücks 18 bleibt durch die hochelastischen Eigenschaften des zusätzlichen Dichtelements 41 unverändert aufrecht.

    [0057] In den Fig. 4 bis 7 ist eine weitere und gegebenenfalls für sich eigenständige Ausführungsform der Fensterbank 5, insbesondere dessen Endstück 18 gezeigt, wobei wiederum für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen bzw. Bauteilbezeichnungen wie in den vorangegangenen Fig. 1 bis 3 verwendet werden. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wird auf die detaillierte Beschreibung in den vorangegangenen Fig. 1 bis 3 hingewiesen bzw. Bezug genommen.

    [0058] Die hier nur teilabschnittsweise dargestellte Fensterbank 5 umfasst ihrerseits wiederum das Parapetabdeckelement 13 mit dem oder den im Bereich der Stirnenden 14 angeordneten Abschlussteilen 17 sowie dem oder den Endstücken 18. Die Ausbildung und Anordnung der Bauteile kann analog erfolgen, wie dies bereits zuvor in den Fig. 1 bis 3 beschrieben worden ist.

    [0059] Das hier gezeigte Endstück 18 dient wiederum zur Aufnahme des Parapetabdeckelements 13 mit zumindest einem daran angeordneten Abschlussteil 17. Das Endstück 18 ist im Wesentlichen U-profilförmig hin zum aufzunehmenden Parapetabdeckelement 13 geöffnet ausgebildet und weist in etwa parallel zueinander verlaufend ausgerichtete sowie in senkrechter Richtung bezüglich seiner Längserstreckung voneinander distanziert angeordnete, erste und zweite Schenkel 22, 23auf, die an der vom Parapetabdeckelement 13 abgewendeten Seite über den Basissteg 24 miteinander verbunden sind.

    [0060] Zusätzlich zu der zuvor beschriebenen Ausführungsform ist hier noch vorgesehen, dass an einer von den Schenkeln 22, 23 und dem Basissteg 24 umgrenzten Innenraum 25 abgewendeten Seite des U-Profils zumindest eine Befestigungsvorrichtung 42 angeordent ist. Die Einbau- und Halterungssituation des Endstücks 18 ist dabei aus der Fig. 7 zu ersehen. In dem hier vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Befestigungsvorrichtung 42 auf der von den Schenkeln 22, 23 abgewendeten Seite des Basisstegs 24 angeordnet bzw. ausgebildet und ragt in dazu entgegengesetzter Richtung vor.

    [0061] So umfasst hier die Befestigungsvorrichtung 42 einen in etwa parallel bezüglich des Basisstegs 24 verlaufend ausgerichteten und mit diesem verbundenen Profilwandteil 43, - siehe Fig. 5 - wobei aus einer durch den Profilwandteil 43 definierten Profilebene 44 zumindest ein Profilwandteilstück 45, 46 um eine Biegelinie 47 heraus umformbar ist. Bevorzugt ist der Profilwandteil 43 in etwa U- bzw. C-förmig ausgebildet und Bestandteil des Endstücks 18, wobei die Profilebene 44 und damit ein Großteil des Profilwandteils 43 parallel zum Basissteg 24 verlaufenden ausgerichtet ist. Um das oder die Profilwandteilstücke 45, 46 aus dem Profilwandteil 43 des Endstücks 18 abtrennen zu können, können wiederum die zuvor beschriebenen Einkerbungen 39, 40 auch in diesem Bereich vorgesehen sein. Damit kann je nach Bedarf zumindest ein Profilwandteilstück 45, 46 um die Biegelinie 47 herausgeklappt und verschwenkt werden, sodass mit einem nicht näher bezeichneten Befestigungsmittel das Endstück 18 z.B. am Mauerwerk der Gebäudewand 7 angebracht und daran gehaltert werden kann. Dies erfolgt bevorzugt feststehend, wobei dabei auch gleichzeitig das Parapetabdeckelement 13 mitsamt dem oder den Abschlussteilen 17 im Bereich des Parapets 6 angeordnet werden kann.

    [0062] Um ein entsprechendes Anbringen und Haltern des Endstücks 18 an der Gebäudewand 7 zu ermöglichen, ist bei Vorhandensein einer Wärmedämmung 11 diese im Montagebereich soweit zu entfernen, dass die entsprechende Halterung des Endstücks 18 über das oder die Profilwanclteilstücke 45, 46 an der massiven Gebäudewand 7, wie beispielsweise dem Mauerwerk einer Holzwand oder dergleichen befestigt werden kann. Durch das Vorsehen des zusätzlichen Profilwandteils 43 kann so je nach Einbausituation und Parapettiefe der Gebäudewand 7 das oder die entsprechenden Profilwandteilstücke 45, 46 wahlweise heraus umgeformt werden.

    [0063] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind zwei Profilwandteilstücke 45, 46 aus dem Profilwandteil 43 heraus umgeformt, wobei ein sich zwischen diesen befindlicher Teilabschnitt des Profilwandteils 43 feststehend mit dem Endstück 18 verbunden ist. Durch die in Längserstreckung des Endstücks 18 voneinander distanzierte Anordnung der Biegelinie 47 und die winkelig aufeinander zulaufende Ausrichtung der beiden Profilwandteilstücke 45, 46 kann so auch eine stabile, winkelige Halterung des Endstücks 18 bezüglich der Gebäudewand 7 erreicht werden. Es wäre aber auch nur möglich, nur eines der Profilwandteilstücke 45, 46 zur Bildung der Befestigungsvorrichtung 42 aus dem Profilwandteil 43 heraus zu verformen.

    [0064] Die zuvor und hier nicht näher bezeichneten Einkerbungen 39, 40 sind nur beispielhaft und vereinfacht dargestellt.

    [0065] Die Anordnung und Ausbildung der Befestigungsvorrichtung 42 am Endstück 18 erfolgt bevorzugt derart, dass diese stets innerhalb der Gebäudewand 7, insbesondere innerhalb der Wärmedämmung 11 bzw. unterhalb des Putzes ist. Damit wird die Befestigungsvorrichtung 42 auch nicht sichtbar.

    [0066] In den Fig. 8 und 9 ist eine weitere und gegebenenfalls für sich eigenständige Ausführungsform der Fensterbank 5, insbesondere dessen Endstück 18 gezeigt, wobei wiederum für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen bzw. Bauteilbezeichnungen wie in den vorangegangenen Fig. 1 bis 7 verwendet werden. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wird auf die detaillierte Beschreibung in den vorangegangenen Fig. 1 bis 7 hingewiesen bzw. Bezug genommen.

    [0067] Bei diesem hier gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Befestigungsvorrichtung 42 ebenfalls wiederum auf der von den Schenkeln 22, 23 abgewendeten Seite des Basisstegs 24 angeordnet bzw. vorgesehen. Dabei sei erwähnt, dass es aber auch möglich ist, die Befestigungsvorrichtung 42 auch im Bereich der Außenseite zumindest eines Schenkels 22, 23 vorzusehen, um gegebenenfalls auch in diesem Profilabschnitt eine entsprechende Halterung bzw. Befestigung des Endstücks 18 an der entsprechenden Gebäudewand 7 erzielen zu können. Diese Anordnung kann zusätzlich zu der zuvor beschriebenen Anordnung im Bereich des Basisstegs 24 oder aber auch nur für sich alleinig im Bereich zumindest eines Schenkels 22, 23 erfolgen. Dabei sei erwähnt, dass diese Anordnung und Ausbildung aber auch bei der zuvor beschriebenen Ausbildung gemäß der Fig. 4 bis 7 analog erfolgen kann.

    [0068] Bei diesem hier gezeigten Ausführungsbeispiel umfasst die Befestigungsvorrichtung 42 eine am U-profilförmig ausgebildeten Endstück 18 angeordnete und sich in Längserstreckung desselben erstreckende Führungsanordnung 48 sowie zumindest ein von der Führungsanordnung 48 aufgenommenes Befestigungselement 49.

    [0069] Die hier dargestellte Führungsanordnung 48 umfasst jeweils im Eckbereich zwischen dem Schenkel 22 und dem Basissteg 24 sowie zwischen dem weiteren Schenkel 23 und dem Basissteg 24 einen im Querschnitt L-förmig ausgebildeten Profilteil 50, welcher nicht näher bezeichnete Aufnahmenuten zur Aufnahme eines Führungsstegs des darin aufzunehmenden Befestigungselements 49 ausbildet. Das Befestigungselement 49 kann beispielsweise einen L-förmigen Querschnitt aufweisen, wobei ein Schenkel im Bereich der Führungsanordnung 48 geführt ist. Der weitere Schenkel dient zum Befestigen an der Gebäudewand 7 mit einem entsprechenden Befestigungsmittel. Dieses Befestigungsmittel kann durch Schrauben, Bolzen oder auch durch eine Klebeverbindung gebildet sein bzw. erfolgen.

    [0070] Durch das Vorsehen der Führungsanordnung 48 kann das an der Gebäudewand 7 zu befestigende Endstück 18 bezüglich des Fensters 1 entsprechend ausgerichtet und anschließend mit in die Gebäudewand 7 zumindest teilweise integriert und damit gehalten werden.

    [0071] In der Fig. 8 sind noch weitere mögliche Stellungen des Befestigungselements 49 in strichlierten Linien angedeutet, um so unterschiedliche Wandstärken und die damit verbundenen relative Lagen des Befestigungselements 49 am Endstück 18 veranschaulichen zu können.

    [0072] In den Fig. 10 bis 13 sind weitere und gegebenenfalls für sich eigenständige Ausführungsformen des Endstücks 18 zur Bildung der Fensterbank 5 gezeigt, wobei wiederum für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen bzw. Bauteilbezeichnungen wie in den vorangegangenen Fig. 1 bis 9 verwendet werden. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wird auf die detaillierte Beschreibung in den vorangegangenen Fig. 1 bis 9 hingewiesen bzw. Bezug gekommen.

    [0073] Die Fig. 10 zeigt eine weitere mögliche Ausführungsform einer Führungsanordnung 48, bei welcher im Eckbereich zwischen dem ersten Schenkel 22 und dem Basissteg 24 ein im Querschnitt gesehen L-förmig ausgebildeter Profilteil 50 bei der Einbaulage von oben nach unten ragend angeordnet ist. Der Profilteil 50 weist die bevorzugt in einem Winkel von 90° zueinander ausgerichteten Schenkel auf, wobei einer derselben parallel zum ersten Schenkel 22 und ein weiterer derselben parallel zum Basissteg 24 verlaufend ausgerichtet ist. In der Aufnahmenut, welche durch den Profilteil 50 und dem Basissteg 24 gebildet ist, kann wiederum ein hier nicht näher dargestelltes Befestigungselement 49 zur Halterung und/oder Führung aufgenommen sein.

    [0074] Bei der in der Fig. 11 dargestellten Ausführungsform des Endstücks 18 ist der L-förmig ausgebildete Profilteil 50 im Gegensatz zu der in Fig. 10 dargestellten Ausführungsform im Eckbereich zwischen dem weiteren Schenkel 23 und dem Basissteg 24 angeordnet. Der Profilteil 50 bildet gemeinsam mit dem Basissteg 24 ebenfalls eine sich wiederum in Längserstreckung des Endstücks 18 erstreckende Aufnahmenut, welche hier im vorliegenden Fall nach oben hin geöffnet ausgebildet ist. Der Profilteil 50 dient wiederum zur Anordnung und Führung bzw. Halterung des hier nicht näher dargestellten Befestigungselements 49.

    [0075] Bei den beiden Darstellungen der Fig. 12 und 13 ist die Führungsanordnung 48 jeweils durch einen im Querschnitt T-förmig ausgebildeten Profilteil 50 ausgebildet. Dabei ist der Profilteil 50 zur Bildung der Führungsanordnung 48 an der vom Innenraum 25 abgewendeten Seite des Basisstegs 24 auf die von den Schenkeln 22, 23 abgewendete Seite vorragend angeordnet bzw. ausgebildet. Eine mittige Anordnung des Profilteils 50 bezüglich des Basisstegs 24 kann dabei erfolgen. Das Befestigungselement 49 ist mit entsprechenden Führungselementen auszubilden, um mit dem Profilteil 50 eine ausreichende Führung und Halterung des Endstücks 18 an der Gebäudewand 7 zu erzielen.

    [0076] Das zuvor in den einzelnen Figuren beschriebene Endstück 18 ist in seinem Querschnitt im Wesentlichen U-profilförmig ausgebildet und kann ebenfalls aus einem metallischen Werkstoff gebildet sein, wie dieser bereits zuvor für das Parapetabdeckelement 13 beschrieben worden ist. Die entsprechenden Werkstoffe können analog gewählt werden, wie beim Parapetabdeckelement 13 und/oder dem Abschlussteil 17. Eine entsprechende Oberflächenbeschichtung kann ebenfalls wiederum aufgebracht sein, wie dies bereits zuvor detailliert beschrieben worden ist.

    [0077] In der Fig. 9 ist noch in einer strichlierten Linie eine nach dem Bilden der Außenfassade ausgebildete Außenfläche 51 der Gebäudewand eingetragen. Damit soll veranschaulicht werden, dass das Endstück 18 nur über eine Teillänge und/oder Teilbreite im Mauerwerk aufgenommen ist. Damit braucht beim Auftragen des Außenputzes nicht auf eine bündige Stirnendkante des Endstücks 18 hin verputzt werden. Durch das Überragen des Endstücks 18, insbesondere dessen Schenkel 22, über die Außenfläche 51 kann eine Rissbildung und damit verbunden das Eindringen von Feuchtigkeit in die Gebäudewand verhindert werden.

    [0078] In der Fig. 14 ist schematisch vereinfacht jener Schritt der Montage der Fensterbank 5 gezeigt, bei welchem das mit dem Dichtelement 33 versehenen bzw. vorbereitete Endstück 18 auf ein mit einem Abschlussteil 17 versehenes Stirnende 14 des Parapetabdeckelements 13 aufgebracht wird. Des Weiteren ist noch in strichlierten Linien die in der Fig. 8 dargestellte Führungsanordnung 48 mit den diese bildenden L-förmigen Profilteilen 50 zur Aufnahme des Befestigungselements 49 angedeutet. Diese oder eine anders ausgebildete Führungsanordnung 48 kann, aber muss nicht zwingend vorgesehen sein.

    [0079] Beim Zusammenbau der Fensterbank 5 können folgende Schritte durchgeführt werden, bevor die Montage der so vorbereiteten Fensterbank 5 an einem Rahmenteil, insbesondere dem Blendrahmen 2, des Fensters 1 oder der Tür erfolgt.

    [0080] Zuerst wird ein Parapetabdeckelement 13 mit seinen in Richtung seiner Längserstreckung voneinander distanzierten Stirnenden 14, einer Unterseite 15 sowie einer davon abgewendeten Oberseite 16 bereitgestellt. Anschließend wird zumindest ein Abschlussteil 17 bereitgestellt und mit einem der Stirnenden des Parapetabdeckelements 13 verbunden, insbesondere aufgesteckt. Dann wird ein Endstück 18 bereitgestellt, welches gemäß den zuvor beschriebenen Ausführungsformen entsprechen kann. Anschließend wird das Dichtelement 33 vorbereitet und bereitgestellt, wobei dieses beidseitig, gegenüberliegende erste und zweite Verbindungsflächen 52, 53 aufweist. Die Verbindungsflächen 52, 53 können bereits mit einer Kleberschicht versehen sein, wobei diese dann in bekannter Weise von einem nicht näher dargestellten Abdeckelement abgedeckt sein können. Das so vorbereitete Dichtelement 33 wird dann in dem den Abschlussteil 17 überragenden Abschnitt des zweiten Schenkels 23 des Endstücks 18 angeordnet und mit diesem verbunden, insbesondere verklebt. Dies erfolgt im Bereich der ersten Verbindungsfläche 52. Dann kann z.B. durch Freilegen, Beschichten und/oder Aktivieren der zweiten Verbindungfläche 53 diese für den nachfolgend durchzuführenden Verbindungsvorgang mit dem Parapetabdeckelement 13, insbesondere dessen Unterseite 15, vorbereitet werden.

    [0081] Ist dies geschehen, wird das Endstück 18 durch Aufstecken auf das mit dem Abschlussteil 17 versehene Stirnende 14 des Parapetabdeckelements 13, gegebenenfalls unter Ausbildung einer Dehnfuge 27 zwischen dem Abschlussteil 17 sowie dem Basissteg 24 angebracht und anschließend verbunden. Das Aufstecken kann bevorzugt durch eine Schwenkbewegung erfolgen, um so erst im letzten Ende des Schwenkvorganges eine Anlage der zweiten Verbindungsfläche 53 an der Unterseite 15 des Parapetabdeckelements 13 zu erreichen. Ist eine Kleberschicht bereits aufgetragen bzw. freigelegt, erfolgt beim Kontaktieren der Verbindungsfläche 53 mit der Unterseite 15 der Anhaftvorgang. Die Dicke bzw. Stärke des Dichtelements 33 wird zumindest si groß gewählt, dass sich dieses durchgehend zwischen der Unterseite 15 des Parapetabdeckelements 13 und dem zweiten Schenkel 23 erstreckt. Bevorzugt jedoch wird die Dicke bzw. Stärke etwas größer gewählt, um so eine gewisse Vorspannung zu erreichen. Ein gänzliches Zusammendrücken wird durch den zumindest einen Stützsteg 35, 36 erreicht.

    [0082] Wie bereits zuvor beschrieben, kann das Dämpfungselement 32 nur in vorderen Anlagebereich des Abschlussteils 17 zwischen diesem und dem Basissteg 24 vorgesehen sein. Um beim Zusammenbau eine zueinander parallele Ausrichtung des Endstücks 18 bezüglich dem Stirnende 24 bzw. dem Abschlussteil 17 zu erzielen, kann noch ein Distanzelement 54 zur Bildung der Dehnfuge 27 zwischen dem Abschlussteil 17 und dem Basissteg 24 in den den Abschlussteil 17 aufnehmenden Innenraum 25 des Endstücks 18 eingelegt werden. Nach dem Verbindungsvorgang der zweiten Verbindungsfläche 53 mit der Unterseite 15 kann dann das Distanzelement 54 wieder entfernt werden.

    [0083] Zur weiteren gänzlichen Abdichtung des dem Fenster 1 oder der Tür zuwendbaren unteren Eckbereich des Parapetabdeckelements 13 und dem Endstück 18 kann das zuvor beschriebenen zusätzliche Dichtelement 41 angeordnet werden, von welchem der Eckbereich außenseitig abdichtet wird.

    [0084] Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus der Fensterbank 5, insbesondere deren Endstück 18, diese bzw. deren Bestandteile teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert dargestellt wurden.

    [0085] Die Ausführungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten der Fensterbank 5, insbesondere deren Endstück 18, wobei an dieser Stelle bemerkt sei, dass die Erfindung nicht auf die speziell dargestellten Ausführungsvarianten derselben eingeschränkt ist, sondern vielmehr auch diverse Kombinationen der einzelnen Ausführungsvarianten untereinander möglich sind, sofern diese Variationsmöglichkeit im Rahmen der Patentansprüche liegt. Es sind also auch sämtliche denkbaren Ausführungsvarianten, die durch Kombinationen einzelner Details der dargestellten und beschriebenen Ausführungsvariante möglich sind, und sofern sie im Rahmen der Patentansprüche liegen, vom Schutzumfang mit umfasst.
    Bezugszeichenaufstellung
    1 Fenster 36 Stützsteg
    2 Blendrahmen 37 Steg
    3 Führungsschiene 38 Innenseite
    4 Sonnenschutz 39 Einkerbung
    5 Fensterbank 40 Einkerbung
           
    6 Parapet 41 Dichtelement
    7 Gebäudewand 42 Befestigungsvorrichtung
    8 Fensterbank 43 Profilwandteil
    9 Parapet 44 Profilebene
    10 Mauerwerk 45 Profilwandteilstück
           
    11 Wärmedämmung 46 Profilwandteilstück
    12 Montagewinkel 47 Biegelinie
    13 Parapetabdeckelement 48 Führungsanordnung
    14 Stirnenden 49 Befestigungselement
    15 Unterseite 50 Profilteil
           
    16 Oberseite 51 Außenfläche
    17 Abschlussteil 52 erste Verbindungsfläche
    18 Endstück 53 zweite Verbindungsfläche
    19 Abdeckteil 54. Distanzelement
    20 Anschlusssteg    
           
    21 Traufsteg    
    22 Schenkel    
    23 Schenkel    
    24 Basissteg    
    25 Innenraum    
           
    26 Innenfläche    
    27 Dehnfuge    
    28 Schenkelteil    
    29 Schenkelteil    
    30 Haltevorrichtung    
           
    31 Kanal    
    32 Dämpfungselement    
    33 Dichtelement    
    34 Kanal    
    35 Stützsteg    



    Ansprüche

    1. Fensterbank (5) zum Abdecken eines Parapets (6) unterhalb eines Fensters (1) oder einer Tür, umfassend

    - ein Parapetabdeckelement (13), welches in Richtung seiner Längserstreckung voneinander distanzierte Stirnenden (14) sowie eine Unterseite (15) und eine davon abgewendete Oberseite (16) aufweist,

    - zumindest einen Abschlussteil (17), der im Bereich eines Stirnendes (14) mit dem Parapetabdeckelement (13) verbunden ist,

    - zumindest ein Endstück (18), welches im Wesentlichen U-profilförmig in Richtung der Längserstreckung des Parapetabdeckelements (13) zu diesem hin geöffnet ausgebildet ist und sich zumindest über eine Teillänge der Tiefe des Parapetabdeckelements (13) erstreckt, welches Endstück (18) in etwa parallel zum Parapetabdeckelement (13) verlaufend ausgerichtete sowie in senkrechter Richtung bezüglich der Längserstreckung des Parapetabdeckelements (13) voneinander distanziert angeordnete erste und zweite Schenkel (22, 23) aufweist, welche über einen Basissteg (24) miteinander verbunden sind, und an dem der Unterseite (15) des Parapetabdeckelements (13) benachbart angeordneten zweiten Schenkel (23) an seinem vom Basissteg (24) abgewendeten Ende ein in Richtung auf die Unterseite (15) des Parapetabdeckelements (13) vorragender erster Stützsteg (35) angeordnet ist,

    - und der der Unterseite (15) des Parapetabdeckelements (13) benachbart angeordnete zweite Schenkel (23) des Endstücks (18) mit einem Teilabschnitt den Abschlussteil (17) in Richtung der Längserstreckung des Parapetabdeckelements (13) überragt,

    - wobei zwischen einer dem Abschlussteil (17) zugewendeten Innenfläche (26) des Basisstegs (24) des Endstücks (18) und dem Abschlussteil (17) eine Dehnfuge (27) ausgebildet ist,

    dadurch gekennzeichnet, dass

    - zwischen der Unterseite (15) des Parapetabdeckelements (13) und dem Endstück (18) ein Dichtelement (33) angeordnet ist,

    - und dass das Dichtelement (33) in dem den Abschlussteil (17) überragenden Teilabschnitt des zweiten Schenkels (23) des Endstücks (18) neben dem Abschlussteil (17) angeordnet ist und sich zwischen der Unterseite (15) des Parapetabdeckelements (13) und dem zweiten Schenkel (23) erstreckend angeordnet ist,

    - wobei das Dichtelement (33) sowohl mit der Unterseite (15) des Parapetabdeckelements (13) als auch dem Teilabschnitt des zweiten Schenkels (23) des Endstücks (18) verbunden, insbesondere verklebt, ist

    - und dabei vom Dichtelement (33) im Bereich der Unterseite (15) des Parapetabdeckelements (13) und dem am Parapetabdeckelement (13) angeordneten Abschlussteil (17) ein Kanal (34) ausgebildet ist, welcher Kanal (34) sich zumindest über die Tiefenerstreckung des Endstücks (18) in Richtung der Parapettiefe des abzudeckenden Parapets (6) erstreckt.


     
    2. Fensterbank (5) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Endstück (18) an seinem zweiten Schenkel (23) einen in Richtung auf die Unterseite (15) des Parapetabdeckelements (13) vorragenden weiteren Stützsteg (36) aufweist, wobei der weitere Stützsteg (36) ebenfalls in dem den Abschlussteil (17) überragenden Abschnitt des zweiten Schenkels (23) angeordnet ist.
     
    3. Fensterbank (5) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der erste und/oder der zweite Stützsteg (35, 36) parallel bezüglich des Basisstegs (24) des Endstücks (18) verlaufend ausgerichtet ist.
     
    4. Fensterbank (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtelement (33) mit seitlichem Abstand bezüglich zumindest eines der Stützstege (35, 36) angeordnet ist.
     
    5. Fensterbank (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtelement (33) aus einem vorkomprimierten Dichtband gebildet ist.
     
    6. Fensterbank (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Endstück (18) an einer dem Parapetabdeckelement (13) zugewendeten Innenseite (38) des ersten Schenkels (22) mit zumindest einer in Richtung der Längserstreckung des ersten Schenkels (22) verlaufenden ersten Einkerbung (39) und zumindest einer dazu quer verlaufenden, zweiten Einkerbung (40) versehen ist.
     
    7. Fensterbank (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschlussteil (17) im Querschnitt gesehen in etwa L-förmig ausgebildet ist, wobei ein erster Schenkelteil (28) parallel bezüglich des Basisstegs (24) des Endstücks (18) und ein zweiter Schenkelteil (29) im Wesentlichen parallel bezüglich des Parapetabdeckelements (13) verlaufend ausgerichtet ist.
     
    8. Fensterbank (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der zwischen dem Basissteg (24) des Endstücks (18) und dem Abschlussteil (17), insbesondere dessen ersten Schenkelteils (28), ausgebildeten Dehnfuge (27) zumindest bereichsweise ein Dämpfungselement (32) angeordnet ist.
     
    9. Fensterbank (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Parapetabdeckelement (13) im Bereich seines dem Fenster (1) oder der Tür zuwendbaren Endabschnittes einen die Oberseite (16) überragenden sowie sich in Längserstreckung des Parapetabdeckelements (13) erstreckenden Anschlusssteg (20) aufweist, wobei der Anschlusssteg (20) den ersten Schenkel (22) des Endstück (18) auf die vom zweiten Schenkel (23) abgewendete Seite überragt.
     
    10. Fensterbank (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in zumindest einem dem Fenster (1) oder der Tür zuwendbaren unteren Eckbereich des Parapetabdeckelements (13) und dem Endstück (18) ein zusätzliches Dichtelement (41) angeordnet ist, welches den Eckbereich außenseitig abdichtet.
     
    11. Fensterbank (5) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass auf der von den Schenkeln (22, 23) abgewendeten Seite des Basisstegs (24) an diesem eine Befestigungsvorrichtung (42) vorgesehen ist, welche zum Befestigen des Endstücks (18) an einer Gebäudewand (7) dient.
     
    12. Fensterbank (5) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsvorrichtung (42) einen in etwa parallel bezüglich des Basisstegs (24) verlaufend ausgerichteten und mit diesem verbundenen Profilwandteil (43) umfasst, und dabei aus einer Profilebene (44) des Profilwandteils (43) zumindest ein Profilwandteilstück (45, 46) um eine Biegelinie (47) heraus umformbar ist.
     
    13. Fensterbank (5) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsvorrichtung (42) eine am U-Profil angeordnete, und sich in Längserstreckung des U-Profils erstreckende Führungsanordnung (48) sowie zumindest ein von der Führungsanordnung (48) aufgenommenes Befestigungselement (49) umfasst.
     
    14. Verfahren zum Zusammenbau einer Fensterbank (5) zum Abdecken eines Parapets (6) unterhalb eines Fensters (1) oder einer Tür umfassend folgende Schritte:

    - Bereitstellen eines Parapetabdeckelements (13), welches in Richtung seiner Längserstreckung voneinander distanzierte Stirnenden (14) sowie eine Unterseite (15) und eine davon abgewendete Oberseite (16) aufweist,

    - Bereitstellen zumindest eines Abschlussteils (17) und verbinden desselben mit dem Parapetabdeckelement (13) im Bereich zumindest eines seiner Stirnenden (14),

    - Bereitstellen zumindest eines Endstücks (18), welches im Wesentlichen U-profilförmig in Richtung der Längserstreckung des Parapetabdeckelements (13) zu diesem hin geöffnet ausgebildet ist und sich zumindest über eine Teillänge der Tiefe des Parapetabdeckelements (13) erstreckt, welches Endstück (18) in etwa parallel zum Parapetabdeckelement (13) verlaufend ausgerichtete sowie in senkrechter Richtung bezüglich der Längserstreckung des Parapetabdeckelements (13) voneinander distanziert angeordnete erste und zweite Schenkel (22, 23) aufweist, welche über einen Basissteg (24) miteinander verbunden sind, und an dem der Unterseite (15) des Parapetabdeckelements (13) benachbart angeordneten zweiten Schenkel (23) an seinem vom Basissteg (24) abgewendeten Ende ein in Richtung auf die Unterseite (15) des Parapetabdeckelements (13) vorragender erster Stützsteg (35) angeordnet ist, wobei nach dem durchgeführten Zusammenbau der Abschlussteil (17) von einem Teilabschnitt des der Unterseite (15) des Parapetabdeckelements (13) benachbart angeordneten zweiten Schenkels (23) des Endstücks (18) in Richtung der Längserstreckung des Parapetabdeckelements (13) überragt wird,

    - Bereitstellen eines Dichtelements (33) mit einander gegenüberliegenden ersten und zweiten Verbindungsflächen (52, 53), anordnen des Dichtelements (33) neben dem Abschlussteil (17) in dem den Abschlussteil (17) überragenden Teilabschnitt des zweiten Schenkels (23) des Endstücks (18) und verbinden, insbesondere verkleben, der ersten Verbindungsfläche (52) des Dichtelements (33) mit dem zweiten Schenkel (23),

    - Vorbereiten der zweiten Verbindungsfläche (53) des Dichtelements (33) für einen nachfolgenden durchzuführenden Verbindungsvorgang mit dem Parapetabdeckelement (13);

    - Anbringen des Endstücks (18) durch Aufstecken auf das mit dem Abschlussteil (17) versehene Stimende (14) des Parapetabdeckelements (13), gegebenenfalls unter Ausbildung einer Dehnfuge (27) zwischen dem Abschlussteil (17) sowie dem Basissteg (24), und verbinden, insbesondere verkleben, der zweiten Verbindungsfläche (53) des Dichtelements (33) mit der Unterseite (15) des Parapetabdeckelements (13), wobei das Dichtelement (33) zwischen der Unterseite (15) des Parapetabdeckelements (13) und dem zweiten Schenkel (23) erstreckend angeordnet wird,

    - und dabei vom Dichtelement (33) im Bereich der Unterseite (15) des Parapetabdeckelements (13) und dem am Parapetabdeckelement (13) angeordneten Abschlussteil (17) ein Kanal (34) ausgebildet wird, welcher Kanal (34) sich zumindest über die Tiefenerstreckung des Endstücks (18) in Richtung der Parapettiefe des abzudeckenden Parapets (6) erstreckt.


     
    15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Anbringen des Endstücks (18) auf das mit dem Abschlussteil (17) versehene Stirnende (14) des Parapetabdeckelements (13) in einen den Abschlussteil (17) aufnehmenden Innenraum (25) des Endstücks (18) ein Distanzelement (54) zur Bildung der Dehnfuge (27) zwischen dem Abschlussteil (17) und dem Basissteg (24) eingelegt wird.
     
    16. Verfahren nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass an einem dem Fenster (1) oder der Tür zuwendbaren unteren Eckbereich des Parapetabdeckelements (13) und dem Endstück (18) ein zusätzliches Dichtelement (41) angeordnet wird, von welchem der Eckbereich außenseitig abdichtet wird.
     


    Claims

    1. Window sill (5) for covering a parapet (6) underneath a window (1) or a door, comprising

    - a parapet cover element (13), which along its longitudinal extension comprises front faces (14) interspaced from each other and an underside (15) and an upper side (16) facing away therefrom,

    - at least one terminating part (17) which is connected to the parapet cover element (13) in the region of a front face (14),

    - at least one end piece (18), which has a substantially U-shaped profile along the longitudinal extension of the parapet cover element (13), is open towards the latter and extends at least over a part of the depth of the parapet cover element (13), said end piece (18) having first and second limbs (22, 23) which are oriented parallel to the parapet cover element (13) and interspaced from one another in a direction perpendicular with respect to the longitudinal extension of the parapet cover element (13), said limbs (22, 23) being interconnected by means of a base web (24), and on the second limb (23) arranged adjacent to the underside (15) of the parapet cover element (13), on the end thereof facing away from the base web (24), a first support web (35) is arranged, which protrudes towards the underside (15) of the parapet cover element (13),

    - and the second limb (23) of the end piece (18) arranged adjacent to the underside (15) of the parapet cover element (13) overhangs with a subsection thereof the terminating part (17) along the longitudinal extension of the parapet cover element (13),

    - wherein an expansion joint (27) is formed between an inner face (26) of the base web (24) of the end piece (18) and the terminating part (17),

    characterized in that

    - a seal element (33) is arranged between the underside (15) of the parapet cover element (13) and the end piece (18),

    - and that the seal element (33) is arranged in the subsection of the second limb (23) of the end piece (18) overhanging the terminating part (17) next to the terminating part (17) and extending between the underside (15) of the parapet cover element (13) and the second limb (23),

    - wherein the seal element (33) is connected, in particular bonded, both to the underside (15) of the parapet cover element (13) and to the subsection of the second limb (23) of the end piece (18),

    - and as a result, a channel (34) is formed in the region of the underside (15) of the parapet cover element (13) by the seal element (33) and the terminating part (17) arranged on the parapet cover element (13), said channel (34) extending at least over the depth extension of the end piece (18) in the direction of the parapet depth of the parapet (6) to be covered.


     
    2. Window sill (5) according to claim 1, characterized in that the end piece (18) on the second limb (23) thereof has a further support web (36) protruding towards the underside (15) of the parapet cover element (13), wherein the further support web (36) is also arranged in the section of the second limb (23) overhanging the terminating part (17).
     
    3. Window sill (5) according to claim 1 or 2, characterized in that the first and/or the second support web (35, 36) is oriented parallel with respect to the base web (24) of the end piece (18).
     
    4. Window sill (5) according to any of the previous claims, characterized in that the seal element (33) is arranged a lateral distance away from at least one of the support webs (35, 36).
     
    5. Window sill (5) according to any of the previous claims, characterized in that the seal element (33) is formed from a pre-compressed sealing tape.
     
    6. Window sill (5) according to any of the previous claims, characterized in that the end piece (18) is provided on an inner side (38) of the first limb (22) facing the parapet cover element (13) with at least one first notch (39), extending along the longitudinal extension of the first limb (22), and at least one second notch (40) extending transversely thereto.
     
    7. Window sill (5) according to any of the previous claims, characterized in that the terminating part (17) viewed in cross-section is approximately L-shaped, wherein a first limb part (28) is oriented parallel with respect to the base web (24) of the end piece (18) and a second limb part (29) is oriented substantially parallel with respect to the parapet cover element (13).
     
    8. Window sill (5) according to any of the previous claims, characterized in that a damping element (32) is arranged, at least in some regions, in the expansion joint (27) formed between the base web (24) of the end piece (18) and the terminating part (17), in particular the first limb part (28) thereof.
     
    9. Window sill (5) according to any of the previous claims, characterized in that the parapet cover element (13), in the region of the end section thereof which can be turned towards the window (1) or the door, has a connection web (20) which overhangs the upper side (16) and extends in the longitudinal extension of the parapet cover element (13), said connection web (20) overhanging the first limb (22) of the end piece (18) onto the side facing away from the second limb (23).
     
    10. Window sill (5) according to any of the previous claims, characterized in that in at least one lower corner region of the parapet cover element (13) which can be turned towards the window (1) or door and in the end piece (18), an additional seal element (41) is arranged, which seals off the corner region to the outside.
     
    11. Window sill (5) according to one of claims 1 to 10, characterized in that on the side of the base web (24) facing away from the limbs (22, 23) a fixing device (42) is provided on said web, which is used for fixing the end piece (18) to a building wall (7).
     
    12. Window sill (5) according to claim 11, characterized in that the fixing device (42) comprises a profile wall part (43), oriented approximately parallel with respect to the base web (24) and connected thereto, wherein at least one piece of a profile wall part (45, 46) can be shaped around a bending line (47) out of a profile plane (44) of the profile wall part (43).
     
    13. Window sill (5) according to claim 11, characterized in that the fixing device (42) comprises a guiding arrangement (48) arranged on the U-profile and extending in the longitudinal extension of the U-profile, and at least one fixing element (49) which is retained by the guiding arrangement (48).
     
    14. Method for assembling a window sill (5) for covering a parapet (6) underneath a window (1) or a door, comprising the following steps:

    - providing a parapet cover element (13), which has interspaced front faces (14) along the longitudinal extension thereof and an underside (15) and an upper side (16) facing away therefrom,

    - providing at least one terminating part (17) and connecting the same to the parapet cover element (13) in the region of at least one of the front faces (14) thereof,

    - providing at least one end piece (18), which has a substantially U-shaped profile along the longitudinal extension of the parapet cover element (13), is open towards the latter and extends at least over a part of the depth of the parapet cover element (13), said end piece (18) having first and second limbs (22, 23) which are oriented parallel to the parapet cover element (13) and interspaced from one another in a direction perpendicular with respect to the longitudinal extension of the parapet cover element (13), said limbs (22, 23) being interconnected by means of a base web (24), and on the second limb (23) arranged adjacent to the underside (15) of the parapet cover element (13), at the end thereof facing away from the base web (24), a first support web (35) is arranged which protrudes over the underside (15) of the parapet cover element (13), wherein after the assembly has been carried out, the terminating part (17) is overhung by a subsection of the second limb (23) of the end piece (18), arranged adjacent to the underside (15) of the parapet cover element (13), along the longitudinal extension of the parapet cover element (13),

    - providing a seal element (33) with first and second connecting faces (52, 53) opposite one another, arranging the seal element (33) next to the terminating part (17) in the subsection of the second limb (23) of the end piece (18) overhanging the terminating part (17) and connecting, in particular bonding, the first connecting face (52) of the seal element (33) to the second limb (23),

    - preparing the second connecting face (53) of the seal element (33) for a connection procedure to the parapet cover element (13) to be carried out subsequently;

    - attaching the end piece (18) by placement thereof onto the front face (14) of the parapet cover element (13) which is fitted with the terminating part (17), where possible forming an expansion joint (27) between the terminating part (17) and the base web (24), and connecting, in particular bonding, the second connecting face (53) of the seal element (33) to the underside (15) of the parapet cover element (13), wherein the seal element (33) is arranged extending between the underside (15) of the parapet cover element (13) and the second limb (23),

    - and as a result a channel (34) is formed by the seal element (33) in the region of the underside (15) of the parapet cover element (13) and the terminating part (17) arranged on the parapet cover element (13), said channel (34) extending at least over the depth extension of the end piece (18) in the direction of the parapet depth of the parapet (6) to be covered.


     
    15. Method according to claim 14, characterized in that before the attachment of the end piece (18) onto the front face (14) of the parapet cover element (13) which is fitted with the terminating part (17), a spacing element (54) is inserted into an internal cavity (25) of the end piece (18) which receives the terminating part (17), in order to form the expansion joint (27) between the terminating part (17) and the base web (24).
     
    16. Method according to claim 14 or 15, characterized in that at least at one lower corner region of the parapet cover element (13) which can be turned towards the window (1) or the door and on the end piece (18), an additional seal element (41) is arranged, which seals off the corner region to the outside.
     


    Revendications

    1. Rebord de fenêtre (5) destiné à recouvrir un parapet (6) au-dessous d'une fenêtre (1) ou d'une porte, comprenant

    - un élément de recouvrement de parapet (13) qui présente, dans la direction de sa dimension longitudinale, des extrémités avant (14) à distance l'une de l'autre ainsi qu'un côté inférieur (15) et un côté supérieur (16) écarté de celui-ci,

    - au moins une partie de fermeture (17) qui est reliée dans la zone d'une extrémité avant (14) avec l'élément de recouvrement de parapet (13),

    - au moins une pièce d'extrémité (18), qui est conçue avec un profil sensiblement en U ouvert dans la direction de la dimension longitudinale de l'élément de recouvrement de parapet (13) par rapport à ce dernier, et s'étendant au moins sur une longueur partielle de la profondeur de l'élément de recouvrement de parapet (13), laquelle pièce d'extrémité (18) présente des première et seconde branches (22, 23) agencées à distance l'une de l'autre orientées sensiblement parallèlement par rapport à l'élément de recouvrement de parapet (13) ainsi que dans une direction perpendiculaire par rapport à la dimension longitudinale de l'élément de recouvrement de parapet (13), qui sont reliées l'une à l'autre par l'intermédiaire d'une entretoise de base (24), et sur la seconde branche (23) agencée au voisinage du côté inférieur (15) de l'élément de recouvrement de parapet (13), au niveau de son extrémité opposée à l'entretoise de base (24), est agencée une première entretoise de support (35) faisant saillie dans une direction vers le côté inférieur (15) de l'élément de recouvrement de parapet (13),

    - et la seconde branche (23) de la pièce d'extrémité (18) agencée au voisinage du côté inférieur (15) de l'élément de recouvrement de parapet (13) dépasse avec un tronçon partiel au-delà de la partie de fermeture (17) dans la direction de la dimension longitudinale de l'élément de recouvrement de parapet(13),

    - dans lequel entre une surface intérieure (26) tournée vers la partie de fermeture (17) de l'entretoise de base (24) de la pièce d'extrémité (18) et la partie de fermeture (17) est agencé un joint de dilatation (27),

    caractérisé en ce que

    - entre le côté inférieur (15) de l'élément de recouvrement de parapet (13) et la pièce d'extrémité (18) est agencé un l'élément d'étanchéité (33),

    - et en ce que l'élément d'étanchéité (33) est agencé dans le tronçon partiel faisant saillie de la partie de fermeture (17) de la seconde branche (23) de la pièce d'extrémité (18) à côté de la partie de fermeture (17), et est agencé s'étendant entre le côté inférieur (15) de l'élément de recouvrement de parapet (13) et la seconde branche (23),

    - dans lequel l'élément d'étanchéité (33) est relié à la fois au côté inférieur (15) de l'élément de recouvrement de parapet (13) et au tronçon partiel de la seconde branche (23) de la pièce d'extrémité (18), en particulier par collage,

    - et un canal (34) est formé par l'élément d'étanchéité (33) dans la zone du côté inférieur (15) de l'élément de recouvrement de parapet (13) et la partie de fermeture (17) agencée au niveau de l'élément de recouvrement de parapet (13), lequel canal (34) s'étend au moins sur la dimension de profondeur de la pièce d'extrémité (18) dans la direction de la profondeur de parapet du parapet (6) à recouvrir.


     
    2. Rebord de fenêtre (5) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la pièce d'extrémité (18) présente au niveau de sa seconde branche (23) une entretoise de support supplémentaire (36) faisant saillie dans la direction du côté inférieur (15) de l'élément de recouvrement de parapet (13), dans lequel l'entretoise de support supplémentaire (36) est agencée également dans le tronçon de la seconde branche (23) dépassant de la partie de fermeture (17).
     
    3. Rebord de fenêtre (5) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la première et/ou seconde entretoise de support (35, 36) est orientée s'étendant parallèle par rapport à l'entretoise de base (24) de la pièce d'extrémité (18).
     
    4. Rebord de fenêtre (5) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément d'étanchéité (33) est agencé à une distance latérale par rapport à au moins une des entretoises de support (35, 36).
     
    5. Rebord de fenêtre (5) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément d'étanchéité (33) est formé à partir d'une bande d'étanchéité précomprimée.
     
    6. Rebord de fenêtre (5) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la pièce d'extrémité (18), au niveau d'un côté intérieur (38) tourné vers l'élément de recouvrement de parapet (13) de la première branche (22), est prévue avec au moins une première encoche (39) s'étendant dans la direction de la dimension longitudinale de la première branche (22), et au moins une seconde encoche (40) s'étendant transversale à celle-ci.
     
    7. Rebord de fenêtre (5) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie de fermeture (17) est vue en coupe transversale formée approximativement en forme de L, dans lequel une première partie de jambe (28) est orientée s'étendant parallèlement par rapport à l'entretoise de base (24) de la pièce d'extrémité (18) et une seconde partie de jambe (29) est orientée s'étendant sensiblement parallèlement par rapport à l'élément de recouvrement de parapet (13).
     
    8. Rebord de fenêtre (5) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que dans le joint de dilatation (27) agencé entre l'entretoise de base (24) de la pièce d'extrémité (18) et la partie de fermeture (17), en particulier sa première partie de jambe (28), est agencé au moins par endroits un élément d'amortissement (32).
     
    9. Rebord de fenêtre (5) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de recouvrement de parapet (13), dans la zone de son tronçon d'extrémité tourné vers la fenêtre (1) ou la porte, présente une entretoise de liaison (20) dépassant du côté supérieur (16) et s'étendant dans la dimension longitudinale de l'élément de recouvrement de parapet (13), dans lequel l'entretoise de liaison (20) de la première branche (22) de la pièce d'extrémité (18) dépasse du côté opposé à la seconde branche (23).
     
    10. Rebord de fenêtre (5) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que dans au moins une zone de coin inférieure tournée vers la fenêtre (1) ou la porte de l'élément de recouvrement de parapet (13) et de la pièce d'extrémité (18) est agencé un élément d'étanchéité supplémentaire (41), qui étanchéifie la zone de coin extérieurement.
     
    11. Rebord de fenêtre (5) selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce qu'un dispositif de fixation (42) est prévu sur le côté opposé aux branches (22, 23) de l'entretoise de base (24), au niveau de celle-ci, qui sert à fixer la pièce d'extrémité (18) sur un mur de bâtiment (7).
     
    12. Rebord de fenêtre (5) selon la revendication 11, caractérisé en ce que le dispositif de fixation (42) présente une partie de paroi profilée (43) orientée s'étendant approximativement parallèle par rapport à l'entretoise de base (24) et reliée à celle-ci, et par conséquent au moins une pièce de partie de paroi profilée (45, 46) peut être mise en forme à partir d'un plan de profil (44) de la partie de paroi profilée (43) par rapport à une ligne de pliage (47).
     
    13. Rebord de fenêtre (5) selon la revendication 11, caractérisé en ce que le dispositif de fixation (42) présente un agencement de guidage (48) agencé sur un profilé en U et s'étendant dans la dimension longitudinale du profilé en U, ainsi qu'au moins un élément de fixation (49) reçu par l'agencement de guidage (48).
     
    14. Procédé d'assemblage d'un rebord de fenêtre (5) destiné à recouvrir un parapet (6) au-dessous d'une fenêtre (1) ou d'une porte, comprenant les étapes suivantes consistant à :

    - fournir un élément de recouvrement de parapet (13) qui présente, dans la direction de sa dimension longitudinale, des extrémités avant (14) à distance l'une de l'autre ainsi qu'un côté inférieur (15) et un côté supérieur (16) écarté de celui-ci,

    - fournir au moins une partie de fermeture (17), et la relier dans la zone d'au moins une de ses extrémité avant (14) avec l'élément de recouvrement de parapet (13),

    - fournir au moins une pièce d'extrémité (18), qui est conçue avec un profil sensiblement en U ouvert dans la direction de la dimension longitudinale de l'élément de recouvrement de parapet (13) par rapport à ce dernier, et qui s'étend au moins sur une longueur partielle de la profondeur de l'élément de recouvrement de parapet (13), laquelle pièce d'extrémité (18) présente des première et seconde branches (22, 23) agencées à distance l'une de l'autre et orientées sensiblement parallèlement par rapport à l'élément de recouvrement de parapet (13) ainsi que dans une direction perpendiculaire par rapport à la dimension longitudinale de l'élément de recouvrement de parapet (13), qui sont reliées l'une à l'autre par l'intermédiaire d'une entretoise de base (24), et sur la seconde branche (23) agencée au voisinage du côté inférieur (15) de l'élément de recouvrement de parapet (13), au niveau de son extrémité opposée à l'entretoise de base (24), est agencée une première entretoise de support (35) faisant saillie dans une direction vers le côté inférieur (15) de l'élément de recouvrement de parapet (13), dans lequel après l'assemblage ensemble de manière guidée, la partie de fermeture (17), par un tronçon partiel de la seconde branche (23) de la pièce d'extrémité (18) agencée au voisinage du côté inférieur (15) de l'élément de recouvrement de parapet (13), va dépasser dans la direction de la dimension longitudinale de l'élément de recouvrement de parapet(13),

    - fournir un élément d'étanchéité (33) ayant des première et seconde surfaces de liaison (52, 53), agencer l'élément d'étanchéité (33) dans le tronçon partiel de la partie de fermeture (17) de la seconde branche (23) dépassant de la pièce d'extrémité (18), et connecter, en particulier par collage, la première surface de liaison (52) de l'élément d'étanchéité (33) avec la seconde branche (23),

    - préparer la seconde surface de liaison (53) de l'élément d'étanchéité (33) pour une opération de liaison ultérieure à réaliser avec l'élément de recouvrement de parapet (13) ;

    - fixer la pièce d'extrémité (18) par emboîtement sur l'extrémité (14) avant prévue avec la partie de fermeture (17) de l'élément de recouvrement de parapet (13), éventuellement avec formation d'un joint de dilatation (27) entre la partie d'extrémité (17) et l'entretoise de base (24), et relier, notamment coller, la seconde surface de liaison (53) de l'élément d'étanchéité (33) avec le côté inférieur (15) de l'élément de recouvrement de parapet (13), dans lequel l'élément d'étanchéité (33) est agencé s'étendant entre le côté inférieur (15) de l'élément de recouvrement de parapet (13) et la seconde branche (23),

    - et en même temps un canal (34) est formé par l'élément d'étanchéité (33) dans la zone du côté inférieur (15) de l'élément de recouvrement de parapet (13) et la partie de fermeture (17) agencée au niveau de l'élément de recouvrement de parapet (13), lequel canal (34) s'étend au moins sur la dimension de profondeur de la pièce d'extrémité (18) dans la direction de la profondeur de parapet du parapet (6) à recouvrir.


     
    15. Procédé selon la revendication 14, caractérisé en ce qu'avant la fixation de la pièce d'extrémité (18) sur l'extrémité avant (14) de l'élément de recouvrement de parapet (13) prévue avec la partie de fermeture (17), dans un espace intérieur (25) recevant la partie de fermeture (17) de la pièce d'extrémité (18), va être disposé un élément d'espacement (54) pour constituer un joint de dilatation (27) entre la partie de fermeture (17) et l'entretoise de base (24).
     
    16. Procédé selon la revendication 14 ou 15, caractérisé en ce que dans au moins une zone de coin inférieure tournée vers la fenêtre (1) ou la porte de l'élément de recouvrement de parapet (13) et de la pièce d'extrémité (18) est agencé un élément d'étanchéité supplémentaire (41), qui étanchéifie la zone de coin extérieurement.
     




    Zeichnung





























    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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