[0001] Die Erfindung betrifft eine Pumpenanordnung für ein Kraftfahrzeug. Weiterhin betrifft
die Erfindung ein System mit einer Pumpenanordnung für ein Kraftfahrzeug, insbesondere
ein Kraftstoffeinspritzsystem.
[0002] Pumpen zur Fluidförderung, insbesondere eine Pumpe zur Kraftstoffförderung für ein
Einspritzsystem eines Kraftfahrzeugs, weisen herkömmlich ein Druckbegrenzungsventil
auf. Dieses Ventil ist an der Hochdruckseite der Pumpe angeordnet. Das Ventil ist
so ausgelegt, dass im Fehlerfall der maximal von der Hochdruckpumpe gefördertem Volumenstrom
wieder zurück in den Hochdruckkolbenraum der Pumpe gelangen kann. Dadurch wird das
Hochdrucksystem mit der Pumpe vor unzulässig hohen Drücken geschützt. Unter normalen
Betriebsbedingungen ist das Ventil geschlossen. Dadurch, dass das Druckbegrenzungsventil
herkömmlich mit dem Hochdruckkolbenraum der Pumpe gekoppelt ist, kann das Ventil nur
während der Saugphase der Pumpe öffnen. Während der Druckphase der Pumpe ist das Ventil
hydraulisch verriegelt und kann nicht öffnen.
[0003] DE 10 2010 064 192 A1 beschreibt ein Druck-Schaltventil für ein Kraftstoffeinspritzsystem einer Brennkraftmaschine,
mit einem Zylinder, in dem ein Verschlusskörper zum wahlweisen Verschließen eines
Einlasses beweglich ist, wobei in dem Druck-Schaltventil der Verschlusskörper mit
einer ersten Wirkfläche versehen ist, auf die hydraulischer Druck zum Öffnen des Einlasses
wirkt, und der Verschlusskörper weist eine zweite Wirkfläche auf, die größer als die
erste Wirkfläche gestaltet ist.
[0004] Es ist wünschenswert, eine Pumpenanordnung für ein Kraftfahrzeug anzugeben, die einen
verlässlichen Betrieb ermöglicht. Es ist weiterhin wünschenswert, ein System in einer
Pumpenanordnung anzugeben, das einen verlässlichen Betrieb ermöglicht.
[0005] Die Erfindung betrifft eine Pumpenanordnung für ein Kraftfahrzeug sowie ein System,
das eine solche Pumpenanordnung umfasst.
[0006] Gemäß zumindest einer Ausführungsform der Erfindung weist die Pumpenanordnung eine
Hochdruckpumpe zur Förderung eines Fluids auf. Die Hochdruckpumpe weist einem Fluidzulauf
und einem Fluidablauf sowie einem Druckraum auf, der hydraulisch zwischen dem Fluidzulauf
und dem Fluidablauf angeordnet ist. Die Pumpenanordnung weist ein erstes Druckbegrenzungsventil
auf, das eingangsseitig mit dem Fluidablauf gekoppelt ist. Die Pumpenanordnung weist
ein zweites Druckbegrenzungsventil auf. Die beiden Druckbegrenzungsventile sind hydraulisch
parallel geschaltet. Die beiden Druckbegrenzungsventile weisen jeweils einen Öffnungsdruck
auf. Der Wert des Öffnungsdrucks des ersten Druckbegrenzungsventils ist größer als
der Wert des Öffnungsdrucks des zweiten Druckbegrenzungsventils. Die Pumpenanordnung
ist hydraulisch mit einem Injektor koppelbar. Der Wert des Öffnungsdrucks des zweiten
Druckbegrenzungsventils ist in Abhängigkeit von dem Injektor vorgegeben.
[0007] Durch das erste Druckbegrenzungsventil wird insbesondere sichergestellt, dass der
maximal zulässige Druck am Fluidablauf der Hochdruckpumpe nicht überschritten wird.
Um ein unnötiges Öffnen des ersten Druckbegrenzungsventils zu vermeiden, ist der Wert
des Öffnungsdrucks des ersten Druckbegrenzungsventils insbesondere größer als die
im normalen Betrieb auftretenden Systemdrücke in der Druckphase der Hochdruckpumpe.
Somit öffnet das erste Druckbegrenzungsventil im Normalbetrieb nicht. Im Fehlerfall
schützt das erste Druckbegrenzungsventil vor zu hohen Drücken.
[0008] Durch das zweite Druckbegrenzungsventil wird ein verlässliches Öffnen der mit der
Pumpenanordnung koppelbaren Injektoren gewährleistet. Der Wert des Öffnungsdrucks
des zweiten Druckbegrenzungsventils wird so vorgegeben, dass der Wert des Öffnungsdrucks
unterhalb des höchsten zulässigen Drucks für den Injektor liegt. Damit wird die Funktion
der Injektoren sichergestellt. Unter dem höchsten zulässigen Druck für den Injektor
ist dabei der Fluiddruck zu verstehen, bei dem der Injektor gerade noch zuverlässig
öffnen kann.
[0009] Insbesondere ist es möglich, dass das zweite Druckbegrenzungsventil ein Öffnen in
jeder Saugphase der Hochdruckpumpe zulässt, um auftretende Druckpulsationen zu dämpfen.
Dadurch ist es möglich, das erste Druckbegrenzungsventil vor Verschleiß zu schützen,
da das erste Druckbegrenzungsventil im Normalbetrieb geschlossen bleibt und nur im
Fehlerfall öffnet.
[0010] Gemäß weiteren Ausführungsformen ist das erste Druckbegrenzungsventil ausgangsseitig
hydraulisch mit dem Fluidzulauf gekoppelt. Dadurch ist es möglich, im Fehlerfall auch
während der Druckphase der Hochdruckpumpe das erste Druckbegrenzungsventil zu öffnen.
Ein hydraulisch verschlossenes Druckbegrenzungsventil ist somit vermeidbar. Das erste
Druckbegrenzungsventil wird so ausgelegt, dass der maximale Volumenstrom der Hochdruckpumpe
durch das erste Druckbegrenzungsventil abführbar ist. Somit wird durch das erste Druckbegrenzungsventil
während des gesamten Arbeitszyklus der Hochdruckpumpe gewährleistet, dass der maximal
zulässige Druck im Fluidablauf nicht überschritten wird. Im Fehlerfall ist es möglich,
dass der gesamte von der Hochdruckpumpe geförderte maximale Volumenstrom ohne nennenswerten
Druckanstieg wieder in den Niederdruckbereich am Fluidzulauf abgeführt wird. Ein unzulässiger
Druckanstieg während der Druckphase wird vermieden.
[0011] Das zweite Druckbegrenzungsventil ist ausgangsseitig hydraulisch mit dem Druckraum
gekoppelt. Dadurch ist ein hydraulischer Verschluss des zweiten Druckbegrenzungsventils
während der Druckphase der Hochdruckpumpe möglich. Somit wird ein guter Wirkungsgrad
der Pumpe erzielt, da das gesamte Volumen eines Pumpzyklus zum Fluidablauf gefördert
wird. Durch das erste Druckbegrenzungsventil ist die Pumpenanordnung stets vor unzulässig
hohen Drücken geschützt.
[0012] Gemäß Ausführungsformen ist das zweite Druckbegrenzungsventil eingangsseitig mit
dem Fluidablauf gekoppelt. Somit ist eine hydraulische Kommunikation zwischen dem
Fluidablauf und dem Fluidzulauf bei geöffnetem zweiten Druckbegrenzungsventil möglich.
Somit ist es möglich, dass das zweite Druckbegrenzungsventil während jeder Druckphase
öffnet. Somit werden Druckpulsationen am Fluidablauf minimiert. Das Totvolumen innerhalb
der Hochdruckpumpe wird verkleinert, wodurch eine Wirkungsgradsteigerung bewirkt wird.
[0013] Gemäß weiteren Ausführungsformen ist das zweite Druckbegrenzungsventil eingangsseitig
mit dem Druckraum gekoppelt. Somit ist eine hydraulische Kommunikation zwischen dem
Druckraum und dem Fluidzulauf bei geöffnetem zweiten Druckbegrenzungsventil möglich.
Dadurch ist es möglich, Druckpulsationen im Druckraum und am Fluidablauf zu minimieren.
Das zweite Druckbegrenzungsventil kann in jeder Druckphase der Hochdruckpumpe öffnen.
[0014] Gemäß weiteren Ausführungsformen ist das zweite Druckbegrenzungsventil als passives
Druckregelventil mit fest eingestelltem Öffnungsdruck ausgebildet. Beispielsweise
ist es mittels des zweiten Druckbegrenzungsventils möglich, eine Kalibrierung eines
Drucksensors am Fluidablauf durchzuführen. Dazu wird beispielsweise der Systemdruck
auf den Wert des Öffnungsdrucks des zweiten Druckbegrenzungsventils angehoben. Dadurch,
dass der Öffnungsdruck fest eingestellt ist, kann der Wert des Öffnungsdrucks als
Referenz verwendet werden. Gemäß weiteren Ausführungsformen ist der Fluidablauf mit
einer Hochdrucksammelleitung koppelbar. Mit der Hochdrucksammelleitung ist der Injektor
koppelbar. Der Wert des Öffnungsdrucks des ersten Druckbegrenzungsventils ist insbesondere
in Abhängigkeit von der Hochdrucksammelleitung vorgegeben. Der Wert des Öffnungsdrucks
ist insbesondere so vorgegeben, dass ein maximal vorgegebener Druck für die Hochdrucksammelleitung
nicht überschritten wird.
[0015] Der Wert des Öffnungsdrucks des zweiten Druckbegrenzungsventils ist insbesondere
in Abhängigkeit von dem niedrigsten Öffnungsdruck des Injektors vorgegeben. Dadurch
wird ein zuverlässiger Betrieb des Injektors gewährleistet.
[0016] Weitere Vorteile, Merkmale und Weiterbildungen ergeben sich aus den nachfolgenden
in Verbindung mit den Figuren erläuterten Beispielen. Gleiche, gleichartige und gleich
wirkende Elemente können dabei mit den gleichen Bezugszeichen versehen sein.
[0017] Es zeigen:
Figur 1 eine schematische Darstellung eines Kraftstoffeinspritzsystems gemäß Ausführungsformen,
Figur 2 eine schematische Darstellung eines nicht erfindungsgemäßen Kraftstoffeinspritzsystems
gemäß Ausführungsformen,
Figur 3 eine schematische Darstellung eines nicht erfindungsgemäßen Kraftstoffeinspritzsystems
gemäß Ausführungsformen,
Figur 4 eine schematische Detailansicht einer Pumpenanordnung gemäß Ausführungsformen,
und
Figur 5 eine schematische Darstellung eines Druckbegrenzungsventils gemäß Ausführungsformen.
[0018] Figur 1 zeigt eine Pumpenanordnung 100. Die Pumpenanordnung 100 ist insbesondere
Teil eines Kraftstoffeinspritzsystems eines Kraftfahrzeugs. Das Kraftstoffeinspritzsystem
ist insbesondere ein so genanntes Common-Rail-Einspritzsystem. Die Pumpenanordnung
100 weist eine Hochdruckpumpe 101 mit einem Fluidzulauf 102 und einen Fluidablauf
103 auf. Hydraulisch zwischen dem Fluidzulauf 102 und dem Fluidablauf 103 ist ein
Druckraum 104 vorgesehen.
[0019] Der Fluidzulauf 102 ist auf einer Niederdruckseite 114 angeordnet. Der Fluidzulauf
102 dient insbesondere zur Kopplung des Druckraums 104 mit einem Fluidtank 113. Der
Fluidablauf 103 ist auf einer Hochdruckseite 115 vorgesehen. Der Fluidablauf 103 ist
insbesondere mit einer Hochdrucksammelleitung 112 gekoppelt. Mit der Hochdrucksammelleitung
ist ein Injektor 107 beziehungsweise sind mehrere Injektoren 107 gekoppelt. Die Injektoren
sind dazu eingerichtet, im Betrieb Kraftfahrzeug in jeweils einen zugeordneten Brennraum
einer Brennkraftmaschine einzuspritzen. Mittels der Hochdruckpumpe 101 wird das Fluid
aus dem Fluidtank 113 gefördert und unter Beaufschlagung eines Drucks in die Hochdrucksammelleitung
112 gefördert. Auf der Niederdruckseite 114 herrschen im Betrieb beispielsweise Drücke
von unter 5 bar. Auf der Hochdruckseite 115 und insbesondere in der Kraftstoffsammelleitung
112 herrschen insbesondere Drücke von über 300 bar, beispielsweise 350 bar oder mehr.
[0020] Die Hochdruckpumpe 101 ist insbesondere eine Kolbenpumpe. Im Druckraum 104 ist ein
Kolben 122 angeordnet. Bewegt sich der Kolben 121 entlang seiner Längsachse so, dass
sich das Volumen des Druckraums 104 vergrößert, wird Fluid durch den Fluidzulauf 102
in den Druckraum 104 eingesaugt. Dies ist die sogenannte Saugphase der Hochdruckpumpe
101. Nachfolgend wird der Kolben 122 in umgekehrter Richtung bewegt und das Fluid
aus dem Druckraum 104 in den Fluidablauf 103 ausgestoßen. Dies ist die sogenannte
Druckphase der Hochdruckpumpe 101.
[0021] Die Pumpenanordnung 100 weist ein erstes Druckbegrenzungsventil 105 auf. Eine Eingangsseite
108 des Druckbegrenzungsventils 105 ist hydraulisch mit dem Fluidablauf 103 verbunden.
Eine Ausgangsseite 110 des ersten Druckbegrenzungsventils 105 ist hydraulisch mit
dem Fluidzulauf 102 verbunden. Die Eingangsseite 108 des ersten Druckbegrenzungsventils
105 ist mit der Hochdruckseite 115 hydraulisch gekoppelt. Die Ausgangsseite 110 des
ersten Druckbegrenzungsventils 105 ist mit der Niederdruckseite 114 hydraulisch gekoppelt.
[0022] Das erste Druckbegrenzungsventil 105 weist einen vorgegebenen Öffnungsdruck auf.
Das Druckbegrenzungsventil 105 sperrt einen Fluidfluss durch das Druckbegrenzungsventil
105 bei Drücken unterhalb des vorgegebenen Öffnungsdruck. Bei Drücken ab dem vorgegebenen
Öffnungsdruck gibt das Druckbegrenzungsventil 105 einen Fluidfluss durch das Druckbegrenzungsventil
105 frei. Der Wert des Öffnungsdrucks des ersten Druckbegrenzungsventils 105 ist so
vorgegeben, dass ein vorgegebener maximaler Druck im Fluidablauf 103 und insbesondere
in der Hochdrucksammelleitung 112 nicht überschritten wird. Das erste Druckbegrenzungsventil
105 ist im Normalbetrieb der Pumpenanordnung 100 geschlossen. Wird der vorgegebene
Wert des Öffnungsdrucks an der Eingangsseite 108 erreicht und/oder überschritten,
öffnet das erste Druckbegrenzungsventil 105 und gibt einen Fluidfluss von der Eingangsseite
108 zu der Ausgangsseite 110 frei. Somit wird der Druck auf der Hochdruckseite 115
innerhalb von vorgegebenen Höchstgrenzen gehalten. Dadurch, dass das erste Druckbegrenzungsventil
105 mit dem Fluidzulauf 102 hydraulisch verbunden ist, ist es möglich, dass das erste
Druckbegrenzungsventil 105 sowohl während der Saugphase der Hochdruckpumpe 101 als
auch während der Druckphase der Hochdruckpumpe 101 öffnet. Das erste Druckbegrenzungsventil
105 ist nicht hydraulisch verriegelt.
[0023] Die Pumpenanordnung 100 weist ein zweites Druckbegrenzungsventil 106 auf. Das zweite
Druckbegrenzungsventil 106 ist insbesondere ein passives Druckregelventil. Das zweite
Druckbegrenzungsventil 106 weist einen Öffnungsdruck auf, dessen Wert vorgegeben ist.
Das zweite Druckbegrenzungsventil 106 weist einen vorgegebenen Öffnungsdruck auf.
Das Druckbegrenzungsventil 106 sperrt einen Fluidfluss durch das Druckbegrenzungsventil
106 bei Drücken unterhalb des vorgegebenen Öffnungsdruck. Bei Drücken ab dem vorgegebenen
Öffnungsdruck gibt das Druckbegrenzungsventil 106 einen Fluidfluss durch das Druckbegrenzungsventil
106 frei.
[0024] Der Wert des Öffnungsdrucks des zweiten Druckbegrenzungsventils ist kleiner als der
Wert des Öffnungsdrucks des ersten Druckbegrenzungsventils. In den Ausführungsbeispielen
wie in Figur 1 dargestellt, ist das zweite Druckbegrenzungsventil 106 mit seiner Eingangsseite
109 mit dem Fluidablauf 103 hydraulisch gekoppelt. Eine Ausgangsseite 111 des zweiten
Druckbegrenzungsventils 106 ist mit dem Druckraum 104 hydraulisch gekoppelt.
[0025] Bei geöffnetem zweiten Druckbegrenzungsventil 106 ist somit ein Fluidfluss von dem
Fluidablauf 103 in den Druckraum 104 möglich. Das zweite Druckbegrenzungsventil 106
ist gemäß den Ausführungsbeispielen, wie in Figur 1 dargestellt, während der Druckphase
der Hochdruckpumpe 101 hydraulisch verriegelt. Das zweite Druckbegrenzungsventil 106
kann sich nur während der Saugphase der Hochdruckpumpe 101 öffnen und ist während
einer Druckphase der Hochdruckpumpe 101 stets geschlossen. Der Wert des Öffnungsdrucks
des zweiten Druckbegrenzungsventils ist insbesondere in Abhängigkeit des Injektors
107 vorgegeben. Der Wert des Öffnungsdrucks des zweiten Druckbegrenzungsventils 106
ist in Abhängigkeit des höchsten zulässigen Injektoröffnungsdrucks vorgegeben. Dadurch
wird ein verlässlicher Betrieb der Injektoren 107 ermöglicht. Insbesondere ist der
Wert des Öffnungsdrucks des zweiten Druckbegrenzungsventils 106 unterhalb des höchsten
zulässigen Drucks des Injektors 107. Somit wird die Funktion des Injektors 107 sichergestellt,
also ein zuverlässiges Öffnen und Einspritzen von Fluid in den Brennraum. Dadurch,
dass das zweite Druckbegrenzungsventil 106 während der Saugphase der Hochdruckpumpe
101 öffnen kann, werden Druckpulsationen im Fluidablauf 103 und in der Hochdrucksammelleitung
112 reduziert. Dadurch, dass das zweite Druckbegrenzungsventil 106 nur in der Saugphase
der Hochdruckpumpe 101 öffnen kann, ist der Wirkungsgrad der Pumpenanordnung 100 gut.
[0026] Die Verwendung eines passiven Druckregelventils mit vorgegebenem Wert des Öffnungsdrucks
ermöglicht zudem eine Kalibrierung eines Drucksensors 123. Der Drucksensor 123 ist
eingerichtet, den Fluiddruck in der Hochdrucksammelleitung 112 zu ermitteln. Der vorgegebene
Wert des Öffnungsdrucks des zweiten Druckbegrenzungsventils 106 wird während des Betriebs
insbesondere nicht verändert. Dadurch ist es möglich, den Drucksensor 123 gegen den
fest referenzierten Wert des Öffnungsdrucks des zweiten Druckbegrenzungsventils 106
zu kalibrieren. Dies ist bei einem herkömmlich eingesetzten aktiv gesteuerten Druckregelventil
nicht möglich, da der Öffnungsdruck bei einem aktiven Ventil über die angelegte Regelspannung
auf unterschiedliche Werte des Öffnungsdrucks eingeregelt werden kann und somit keine
feste Referenz bilden kann. Die Verwendung des passiven zweiten Druckbegrenzungsventils
106 ist auch kostengünstiger als ein herkömmlich verwendetes aktives Druckregelventil.
[0027] Das zweite Druckbegrenzungsventil 106 dient zum einen als Druckbegrenzungsventil,
um den höchsten zulässigen Druck am Injektor 107 sicherzustellen. Zum anderen dient
das Druckbegrenzungsventil 106 als Druckregelventil, um Druckpulsationen zu minimieren
und insbesondere die Kalibrierung des Drucksensors 123 vorzunehmen. Die Querschnitte
des zweiten Druckbegrenzungsventils 106 sind insbesondere so vorgegeben, dass eine
maximal zulässige Flächenpressung trotz hoher Fluiddrücke nicht überschritten wird.
Das zweite Druckbegrenzungsventil 106 ist insbesondere dauerfest ausgelegt.
[0028] Der Wert des Öffnungsdrucks des ersten Druckbegrenzungsventils 105 ist so hoch, dass
Druckpulsationen während des Betriebs der Pumpenanordnung 100 nicht zum Öffnen des
ersten Druckbegrenzungsventils 105 führen. Das erste Druckbegrenzungsventil 105 ist
mit seiner Ausgangsseite 110 mit dem Niederdruckbereich 114 verbunden. Dadurch ist
ein Druckabbau unabhängig von der Saugphase und der Druckphase der Hochdruckpumpe
101 möglich. Somit wird vermieden, dass während der Druckphase die Drücke in der Leitung
größer als der Wert des Öffnungsdrucks des ersten Druckbegrenzungsventils 105 werden,
was bei hydraulisch verriegelten Druckbegrenzungsventilen während der Druckphase auftreten
kann. Die Querschnitte des ersten Druckbegrenzungsventils 105 sind so vorgegeben,
dass bei maximalem Volumenstrom aus der Hochdruckpumpe 101 der maximal zulässige Systemdruck
im Fehlerfall nicht überschritten wird. Das erste Druckbegrenzungsventil 105 ist für
größere Volumenströme ausgelegt als das zweite Druckbegrenzungsventil 106.
[0029] Somit wird sichergestellt, dass der von der Hochdruckpumpe 101 maximal geförderte
Volumenstrom ohne nennenswerten Druckanstieg in der Hochdrucksammelleitung 112 wieder
in den Niederdruckbereich 114 abgeführt werden kann. Ein unzulässiger Druckanstieg
in der Druckphase wird vermieden. Um das erste Druckbegrenzungsventil 105 vor unzulässigem
Öffnen zu schützen, wird der Wert des Öffnungsdrucks des ersten Druckbegrenzungsventils
105 oberhalb der im normalen Betrieb auftretenden Systemdrücke in der Druckphase festgelegt.
Um dabei auch ein sicheres Öffnen der Injektoren 107 zu gewährleisten wird der Wert
des zweiten Druckbegrenzungsventils 106 niedriger als der Wert des Öffnungsdrucks
des ersten Druckbegrenzungsventils 105 vorgegeben. Somit ist die Funktion der Injektoren
107 sichergestellt. Das erste Druckbegrenzungsventil 105 öffnet nur im Fehlerfall.
Da das erste Druckbegrenzungsventil 105 im Normalbetrieb nicht öffnet, wird der Verschleiß
des ersten Druckbegrenzungsventils 105 verringert. Das erste Druckbegrenzungsventil
105 und das zweite Druckbegrenzungsventil 106 sind eingangsseitig hydraulisch parallel
geschaltet.
[0030] Figur 2 zeigt eine nicht erfindungsgemäße Pumpenanordnung 100. Die Pumpenanordnung
100 der Figur 2 entspricht im Wesentlichen den Ausführungsformen der Pumpenanordnung
100 wie in Verbindung mit Figur 1 erläutert. Im Unterschied zu den Ausführungsformen
der Figur 1 ist die Ausgangsseite 111 des zweiten Druckbegrenzungsventils 106 mit
dem Fluidzulauf 102 hydraulisch verbunden.
[0031] Das zweite Druckbegrenzungsventil 106 ist ausgangsseitig mit der Niederdruckseite
114 hydraulisch verbunden. Somit ist bei geöffnetem zweiten Druckbegrenzungsventil
106 ein Fluidfluss von dem Fluidablauf 103 in den Niederdruckbereich 114 möglich.
Das zweite Druckbegrenzungsventil 106 ist nicht während der Druckphase der Hochdruckpumpe
101 hydraulisch verschlossen. Somit ist es möglich, dass das zweite Druckbegrenzungsventil
106 während der Druckphase der Hochdruckpumpe 101 öffnet. Dadurch werden Druckpulsationen
im Fluidablauf 103 und in der Hochdrucksammelleitung 112 durch das zweite Druckbegrenzungsventil
106 minimiert. Das Totvolumen innerhalb der Hochdruckpumpe 101 wird verkleinert. Dies
bewirkt eine Wirkungsgradsteigerung der Pumpenanordnung 100.
[0032] Figur 3 zeigt eine nicht erfindungsgemäße Pumpenanordnung 100. Die Pumpenanordnung
100 gemäß Figur 3 entspricht im Wesentlichen den Ausführungsformen wie in Verbindung
mit den Figuren 1 und 2 erläutert. Im Unterschied zu den Ausführungsbeispielen der
Figuren 1 und 2 ist die Eingangsseite 109 des zweiten Druckbegrenzungsventils 106
hydraulisch mit dem Druckraum 104 verbunden. Die Ausgangsseite 111 des zweiten Druckbegrenzungsventils
106 ist mit dem Fluidzulauf 102 beziehungsweise der Niederdruckseite 114 hydraulisch
verbunden.
[0033] Bei geöffnetem zweiten Druckbegrenzungsventil 106 ist eine Fluidfluss aus dem Druckraum
104 in den Fluidzulauf 102 freigegeben. Das zweite Druckbegrenzungsventil 106 öffnet
während jeder Druckphase der Hochdruckpumpe 101. Druckpulsationen im Fluidablauf 103,
in der Hochdrucksammelleitung 112 und in dem Druckraum 104 werden so minimiert.
[0034] Figur 4 zeigt das erste Druckbegrenzungsventil 105 und das zweite Druckbegrenzungsventil
106, die hydraulisch parallel geschaltet sind. Der Wert des Öffnungsdrucks des ersten
Druckbegrenzungsventils 105 ist größer eingestellt, als der Wert des Öffnungsdrucks
des zweiten Druckbegrenzungsventils 106. Das erste Druckbegrenzungsventil 105 ist
für größere Volumenströme ausgelegt als das zweite Druckbegrenzungsventil 106. Der
Wert des Öffnungsdrucks und der Wert des maximalen Volumenstroms des ersten Druckbegrenzungsventils
105 sind so vorgegeben, dass ein maximaler vorgegebener Druck im Hochdruckbereich
115 bei funktionsfähigem ersten Druckbegrenzungsventil 105 nie überschritten wird.
Der Wert des Öffnungsdrucks und der Wert des maximalen Volumenstroms des zweiten Druckbegrenzungsventils
106 sind so vorgegeben, dass ein sicheres Öffnen der Injektoren 107 gewährleistet
wird so wie Druckpulsationen gedämpft werden.
[0035] Figur 5 zeigt eine schematische Darstellung des zweiten Druckbegrenzungsventils 106
gemäß einem Ausführungsbeispiel. Das zweite Druckbegrenzungsventil 106 ist gemäß weiteren
Ausführungsformen anders ausgebildet.
[0036] Das zweite Druckbegrenzungsventil 106 ist ein sogenanntes passives Druckregelventil.
Das zweite Druckbegrenzungsventil 106 weist ein Gehäuse 120 auf. In dem Gehäuse ist
eine Feder 116 zwischen einem Haltelement 119 und einem Dichtelement 117 vorgespannt.
Das Dichtelement 117 wird durch die Feder gegen einen Dichtsitz 118 gedrückt. Der
Dichtsitz ist zwischen dem Eingang 109 und dem Ausgang 110 angeordnet. Steigt der
Druck auf der Eingangsseite 109 an, wird das Dichtelement 117 gegen die Federkraft
der Feder 116 vom Dichtsitz 118 wegbewegt und ein Fluidfluss von der Eingangsseite
109 zu der Ausgangsseite 110 freigegeben. An der Eingangsseite 109 ist beispielsweise
ein verjüngter Querschnitt 121 vorgesehen, der zur Durchflussbegrenzung dient. Der
Wert des Öffnungsdrucks des zweiten Druckbegrenzungsventils 106 wird über die Vorspannung
der Feder 116 vorgegeben. Durch eine Bewegung des Halteelements 119 während der Montage
des zweiten Druckbegrenzungsventils 106 entlang einer Längsachse 124 wird die Vorspannung
der Feder 116 eingestellt. Erreicht die Vorspannung 116 einen vorgegebenen Wert, wird
die Lage des Halteelements 119 relativ zum Gehäuse 120 fixiert. Der Wert des Öffnungsdrucks
des zweiten Druckbegrenzungsventils 106 ist somit einfach vorgebbar. Durch den begrenzenden
Querschnitt 121 ist eine Durchflussbegrenzung bei geöffnetem Ventil realisiert. Zudem
ist einfach ein Hubanschlag für das Dichtelement 117 realisiert. Das zweite Druckbegrenzungsventil
106 ist gemäß Ausführungsformen als sogenanntes Cartridge-Ventil ausgebildet, also
als eigenständiges Bauteil. Das zweite Druckbegrenzungsventil 106 ist gemäß Ausführungsformen
als sogenanntes Plug-In-Ventil ausgebildet, also als Einsteckbauteil. Das zweite Druckbegrenzungsventil
106 ist gemäß Ausführungsformen direkt in ein Gehäuse der Pumpe 101 integriert.
[0037] Durch die Kombination des ersten und des zweiten Druckbegrenzungsventils 105, 106
in der Pumpenanordnung 100 ist es zudem möglich, den Druck auf der Hochdruckseite
115 im Betrieb im Vergleich zu herkömmlichen Systemen zu reduzieren. Somit ist es
möglich, eine kostengünstige O-Ringdichtung zwischen der Hochdrucksammelleitung 112
und dem Injektor 107 vorzusehen. Somit kann auf teurere Metalldichtungen verzichtet
werden. Mit der Kombination der beiden Druckbegrenzungsventile 105, 106 ist es möglich,
bei einem Druck auf der Hochdruckseite 115 von bis zu 350 bar einen emissionsarmen
Betrieb der Brennkraftmaschine zu ermöglichen. Bei dem Systemdruck bis zu 350 bar
ist die Dichtheit der Verbindung zwischen der Hochdrucksammelleitung 112 und dem Injektor
107 über eine O-Ring sichergestellt.
1. Pumpenanordnung für ein Kraftfahrzeug, aufweisend:
- eine Hochdruckpumpe (101) zur Förderung eines Fluids mit einem Fluidzulauf (102)
und einem Fluidablauf (103) sowie einem Druckraum (104), der hydraulisch zwischen
dem Fluidzulauf (102) und dem Fluidablauf (103) angeordnet ist,
- ein erstes Druckbegrenzungsventil (105), das eingangsseitig mit dem Fluidablauf
(103) gekoppelt ist,
- ein zweites Druckbegrenzungsventil (106), wobei
- die beiden Druckbegrenzungsventile (105, 106) hydraulisch parallel geschaltet sind,
- die beiden Druckbegrenzungsventile (105, 106) jeweils einen Öffnungsdruck aufweisen,
wobei
- der Wert des Öffnungsdrucks des ersten Druckbegrenzungsventils (105) größer ist
als der Wert des Öffnungsdrucks des zweiten Druckbegrenzungsventils (106), und
- der Wert des Öffnungsdrucks des zweiten Druckbegrenzungsventils (106) in Abhängigkeit
von einem mit der Pumpenanordnung (100) hydraulisch koppelbaren Injektor (107) vorgegeben
ist,
dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Druckbegrenzungsventil (106) ausgangsseitig hydraulisch mit dem Druckraum
(104) gekoppelt ist.
2. Pumpenanordnung nach Anspruch 1, bei der das erste Druckbegrenzungsventil (105) ausgangsseitig
hydraulisch mit dem Fluidzulauf (102) gekoppelt ist.
3. Pumpenanordnung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, bei der das zweite Druckbegrenzungsventil
(106) eingangsseitig mit dem Fluidablauf (103) gekoppelt ist.
4. Pumpenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der das zweite Druckbegrenzungsventil
(106) eingangsseitig mit dem Druckraum (104) gekoppelt ist.
5. Pumpenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei der das zweite Druckbegrenzungsventil
(106) als passives Druckregelventil mit fest eingestelltem Öffnungsdruck ausgebildet
ist.
6. Pumpenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei der der Wert des Öffnungsdrucks
des ersten Druckbegrenzungsventils (105) in Abhängigkeit von einer zwischen dem Fluidablauf
(103) und dem Injektor (107) hydraulisch koppelbaren Hochdrucksammelleitung (112)
vorgegeben ist.
7. Pumpenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei der der Wert des Öffnungsdrucks
des zweiten Druckbegrenzungsventils (106) in Abhängigkeit von dem Öffnungsdruck des
Injektors (107) vorgegeben ist.
8. System, umfassend:
- eine Pumpenanordnung (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
- eine Hochdrucksammelleitung (112), die hydraulisch mit dem Fluidablauf gekoppelt
ist,
- den Injektor (107) zum Einspritzen des Fluids in einen Brennraum einer Brennkraftmaschine.
1. Pump arrangement for a motor vehicle, having:
- a high-pressure pump (101) for delivering a fluid with a fluid inlet (102) and a
fluid outlet (103) and a pressure chamber (104), which is arranged hydraulically between
the fluid inlet (102) and the fluid outlet (103),
- a first pressure limiting valve (105), which is coupled on the inlet side to the
fluid outlet (103),
- a second pressure limiting valve (106), wherein
- the two pressure limiting valves (105, 106) are connected hydraulically in parallel,
- the two pressure limiting valves (105, 106) each have an opening pressure, wherein
- the value of the opening pressure of the first pressure limiting valve (105) is
greater than the value of the opening pressure of the second pressure limiting valve
(106), and
- the value of the opening pressure of the second pressure limiting valve (106) is
predetermined depending on an injector (107), which can be coupled hydraulically to
the pump arrangement (100),
characterized in that the second pressure limiting valve (106) is coupled hydraulically on the outlet side
to the pressure chamber (104).
2. Pump arrangement according to Claim 1, in which the first pressure limiting valve
(105) is coupled hydraulically on the outlet side to the fluid inlet (102).
3. Pump arrangement according to one of Claims 1 and 2, in which the second pressure
limiting valve (106) is coupled on the inlet side to the fluid outlet (103).
4. Pump arrangement according to one of Claims 1 to 3, in which the second pressure limiting
valve (106) is coupled on the inlet side to the pressure chamber (104).
5. Pump arrangement according to one of Claims 1 to 4, in which the second pressure limiting
valve (106) is designed as a passive pressure control valve with an opening pressure
set to a fixed value.
6. Pump arrangement according to one of Claims 1 to 5, in which the value of the opening
pressure of the first pressure limiting valve (105) is predetermined depending on
a high-pressure manifold (112) that can be coupled hydraulically between the fluid
outlet (103) and the injector (107).
7. Pump arrangement according to one of Claims 1 to 6, in which the value of the opening
pressure of the second pressure limiting valve (106) is predetermined depending on
the opening pressure of the injector (107).
8. System comprising:
- a pump arrangement (100) according to one of Claims 1 to 7,
- a high-pressure manifold (112), which is coupled hydraulically to the fluid outlet,
- the injector (107) for injecting the fluid into a combustion chamber of an internal
combustion engine.
1. Ensemble de pompe pour un véhicule automobile, présentant:
- une pompe haute pression (101) pour refouler un fluide, comprenant une alimentation
en fluide (102) et une évacuation de fluide (103) ainsi qu'un espace de pression (104)
qui est disposé hydrauliquement entre l'alimentation en fluide (102) et l'évacuation
de fluide (103),
- une première soupape de limitation de pression (105), qui est accouplée du côté
de l'entrée à l'évacuation de fluide (103),
- une deuxième soupape de limitation de pression (106),
- les deux soupapes de limitation de pression (105, 106) étant branchées en parallèle
hydrauliquement,
- les deux soupapes de limitation de pression (105, 106) présentant chacune une pression
d'ouverture,
- la valeur de la pression d'ouverture de la première soupape de limitation de pression
(105) étant supérieure à la valeur de la pression d'ouverture de la deuxième soupape
de limitation de pression (106), et
- la valeur de la pression d'ouverture de la deuxième soupape de limitation de pression
(106) étant prédéfinie en fonction d'un injecteur (107) pouvant être accouplé hydrauliquement
à l'agencement de pompe (100),
caractérisé en ce que la deuxième soupape de limitation de pression (106) est accouplée hydrauliquement
du côté de la sortie à l'espace de pression (104).
2. Agencement de pompe selon la revendication 1, dans lequel la première soupape de limitation
de pression (105) est accouplée hydrauliquement du côté de la sortie à l'alimentation
en fluide (102).
3. Agencement de pompe selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, dans lequel
la deuxième soupape de limitation de pression (106) est accouplée du côté de l'entrée
à l'évacuation de fluide (103).
4. Agencement de pompe selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, dans lequel la
deuxième soupape de limitation de pression (106) est accouplée du côté de l'entrée
à l'espace de pression (104).
5. Agencement de pompe selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, dans lequel la
deuxième soupape de limitation de pression (106) est réalisée sous forme de soupape
de régulation de pression passive avec une pression d'ouverture ajustée de manière
fixe.
6. Agencement de pompe selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, dans lequel la
valeur de la pression d'ouverture de la première soupape de limitation de pression
(105) est prédéfinie en fonction d'une conduite de collecte haute pression (112) pouvant
être accouplée hydrauliquement entre l'évacuation de fluide (103) et l'injecteur (107).
7. Agencement de pompe selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, dans lequel la
valeur de la pression d'ouverture de la deuxième soupape de limitation de pression
(106) est prédéfinie en fonction de la pression d'ouverture de l'injecteur (107).
8. Système comprenant :
- un agencement de pompe (100) selon l'une quelconque des revendications 1 à 7,
- une conduite de collecte haute pression (112) qui est accouplée hydrauliquement
à l'évacuation de fluide,
- l'injecteur (107) pour injecter le fluide dans une chambre de combustion d'un moteur
à combustion interne.