[0001] Die Erfindung betrifft ein Kältegerät mit einem Türabsteller, wobei der Türabsteller
einen Grundkörper und einen an dem Grundkörper befestigten Grundrahmen aufweist.
[0002] Kältegeräte, insbesondere als Haushaltsgeräte ausgebildete Kältegeräte, sind bekannt
und werden zur Haushaltsführung in Haushalten oder im Gastronomiebereich eingesetzt,
um verderbliche Lebensmittel und/oder Getränke bei bestimmten Temperaturen zu lagern.
[0003] Aus der
DE 10 2008 019261 A1 ist ein Türabsteller bekannt, der einen Behälterkorpus aufweist, der mit einem als
Randabschlussleiste ausgebildeten Grundrahmen versehen ist.
[0004] Die
DE 10 2010 002 415 A1 offenbart ein Kältegerät mit einem eine Schiebetür aufweisenden Lagerabteil, bei
welchem die Schiebetür in einer Nut des Lagerabteils gelagert ist.
[0005] Die
DE 10 2005 022 516 A1 offenbart einen Türabsteller für ein Kältegerät mit einem Boden, einer Vorderwand
und einer Rückwand, wobei die Vorderwand aus mehreren ineinander greifenden Elementen
zusammengefügt ist.
[0006] Aus der
DE 10 2009 045 363 A1 ist ein Türabsteller mit einer Bodenplatte, Seitenwangen und einem Vorderwandelement
bekannt.
[0007] Die
DE 102 08 063 beschreibt einen Türabsteller für ein Kältegerät mit einer Vorderwand, einem Boden
und zwei Stirnwänden:
Dieser Aufbau erlaubt beschränkt jedoch die Anzahl von verschiedenen Ausstattungsvarianten
des Türabstellers.
[0008] Es ist daher die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, die Anzahl der Ausstattungsvarianten
zu erhöhen.
[0009] Die vorliegende Erfindung ist im unabhängigen Anspruch 1 offenbart. Weitere Ausführungsbeispiele
sind in die abhängigen Ansprüchen offenbart.
[0010] Die vorliegende Erfindung basiert auf der Erkenntnis, dass durch ein weiteres Zusatzteil,
wie einen Zusatzrahmen, die Anzahl der Ausstattungsvarianten des Türabstellers gesteigert
werden kann.
[0011] Unter einem Kältegerät wird insbesondere ein Haushaltsgerät verstanden, also ein
Kältegerät, das zur Haushaltsführung in Haushalten oder im Gastronomiebereich eingesetzt
wird und insbesondere dazu dient, Lebensmittel und/oder Getränke bei bestimmten Temperaturen
zu lagern, wie beispielsweise ein Kühlschrank, ein Gefrierschrank, eine Kühl-/Gefrierkombination,
eine Gefriertruhe oder ein Weinkühlschrank.
[0012] In einer vorteilhaften Ausführungsform weist der Grundrahmen ein erstes optisches
Erscheinungsbild auf, und der Zusatzrahmen weist ein zweites optisches Erscheinungsbild
auf, wobei das erste optische Erscheinungsbild und das zweite optische Erscheinungsbild
unterschiedlich sind. Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch unterschiedliche
Farben und/oder Materialien verschiedene Ausstattungsvarianten bereitgestellt werden
können, ohne dass hierzu aufwändige Herstellungsverfahren, wie z.B. ein Zwei-Komponenten-Spritzgussverfahren,
erforderlich sind.
[0013] Erfindungsgemäß ist der Zusatzrahmen an dem Grundrahmen befestigt. Dadurch wird der
technische Vorteil erreicht, dass lediglich der Grundrahmen modifiziert werden muss,
um ihn an den Zusatzrahmen zu befestigen, während der Grundkörper selbst unverändert
bleibt. Dies reduziert den Fertigungsaufwand.
[0014] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist der Grundrahmen an dem Grundkörper
verrastet. Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass Befestigungsmittel,
wie z.B. Schrauben oder Klebeband, zur Befestigung des Zusatzrahmens nicht erforderlich
ist. Dies vereinfacht die Fertigung nochmals.
[0015] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist der Grundrahmen eine Ausnehmung
auf, in die ein Rasthaken des Grundkörpers eingreift. Dadurch wird der technische
Vorteil erreicht, dass eine besonders einfache Montage möglich wird, bei der sich
der Rasthaken während der Montage selbst auslenkt, um in die Aufnahme zu gelangen.
So kann die Fertigung besonders einfach gehalten werden.
[0016] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist der Zusatzrahmen an dem Grundrahmen
verrastet. Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass auf Befestigungsmittel,
wie z.B. Schrauben oder Klebeband, verzichtet werden kann. Dies vereinfacht die Fertigung.
[0017] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist der Grundrahmen eine Ausnehmung
auf, in die ein Rasthaken des Zusatzrahmens eingreift. Dadurch wird der technische
Vorteil erreicht, dass sich der Rasthaken des Zusatzrahmens während der Montage des
Zusatzrahmens selbstständig auslenkt, um in die Ausnehmung zu gelangen. Hierdurch
wird die Fertigung nochmals vereinfacht. Dabei können sowohl der Rasthaken des Zusatzrahmens
als auch der Rasthaken des Grundkörpers in die gleiche Ausnehmung des Grundrahmens
eingreifen, so dass die Anzahl der Aufnahmen des Grundkörpers durch den Zusatzrahmen
nicht erhöht wird. Dies vereinfacht die Fertigung nochmals.
[0018] Erfindungsgemäß weist der Grundkörper eine oberseitige Öffnung auf, und der Grundrahmen
umläuft die oberseitige Öffnung außenseitig. Dadurch wird der technische Vorteil erreicht,
dass der außenseitig umlaufende Grundrahmen den Türabsteller außenseitig verkleidet
und ihm so ein optisch ansprechendes Erscheinungsbild verleiht. Der Grundrahmen kann
die oberseitige Öffnung des Grundkörpers teilweise oder auch voll umlaufen.
[0019] Erfindungsgemäß umläuft der Zusatzrahmen die oberseitige Öffnung innenseitig. Dadurch
wird der technische Vorteil erreicht, dass der Zusatzrahmen die Innenseite verkleidet
und ihr so ein optisch ansprechendes Erscheinungsbild verleiht. Der Zusatzrahmen kann
die oberseitige Öffnung des Grundkörpers teilweise oder auch voll umlaufen.
[0020] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist eine Mehrzahl von Rasthaken vorgesehen,
und es ist eine der Anzahl der Rasthaken entsprechende Mehrzahl von Ausnehmungen vorgesehen,
wobei jeder der Rasthaken in je eine Ausnehmung eingreift. Dadurch wird der technische
Vorteil erreicht, dass eine besonders stabile Befestigung sowohl des Grundrahmens
als auch des Zusatzrahmens an dem Grundkörper gewährleistet ist.
[0021] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weisen zumindest zwei Rasthaken in
ihren jeweiligen Ausnehmungen unterschiedliches Spiel auf. Dadurch wird der technische
Vorteil erreicht, dass bei unterschiedlicher Materialwahl für den Grundrahmen, und
den Zusatzrahmen die entsprechenden unterschiedlichen thermischen Ausdehnungskoeffizienten
nicht zu Materialspannungen in dem Türabsteller führen, sondern sich durch das unterschiedliche
Spiel spannungsfrei ausdehnen können. So wird die Lebensdauer des Türabstellers gesteigert.
[0022] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist ein in eine mittige Ausnehmung
eingreifender mittiger Rasthaken ein erstes Spiel auf, und ein in eine außermittige
Ausnehmung eingreifender außermittiger Rasthaken weist ein zweites Spiel auf, wobei
das erste Spiel kleiner als das zweite Spiel ist. Dadurch wird der technische Vorteil
erreicht, dass das mittig angeordnete Paar, bestehend aus Ausnehmung und Rasthaken
mit geringem Spiel, eine Positionierung des Zusatzrahmens vorgibt, während das andere
Paar, bestehend aus Ausnehmung/Rasthaken, sich bei Temperaturschwankungen relativ
zueinander verlagern kann. Durch die mittige Anordnung wird dabei sichergestellt,
dass der Zusatzrahmen zentriert angeordnet ist und somit durch die zentrierte Anordnung
der Türabsteller ein optisch ansprechendes Erscheinungsbild aufweist.
[0023] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weisen die Rasthaken Spiel in Kältegerätbreitenrichtung
auf. Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass es zu keinen thermischen Spannungen
in Richtung der Haupterstreckungsrichtung des Türabstellers kommt, dessen Abmessungen
in Kältegerätebreitenrichtung deutlich größer sind als in Kältegeräthochrichtung oder
in Kältegerättiefenrichtung.
[0024] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist der Grundkörper aus einem optisch
transparenten oder opaken Material gefertigt. Dadurch wird der technische Vorteil
erreicht, dass der sich vom optischen Erscheinungsbild her von dem Grundrahmen unterscheidende
Zusatzrahmen für einen Benutzer durch den Grundkörper hindurch zumindest teilweise
sichtbar ist. Hierdurch wird dem Türabsteller ein besonders optisch ansprechendes
Erscheinungsbild verliehen.
[0025] Weitere Ausführungsbeispiele werden Bezug nehmend auf die beiliegenden Zeichnungen
erläutert. Es zeigen.
- Fig. 1
- eine Vorderansicht eines Kältegeräts,
- Fig. 2
- eine perspektivische Darstellung eines Türabstellers,
- Fig. 3
- eine Schnittdarstellung des Türabstellers in Fig. 2,
- Fig. 4
- ein Detail der Fig. 3,
- Fig. 5
- eine Schnittdarstellung eines Abschnitts des Türabstellers in Fig. 1,
- Fig. 6
- eine vergrößerte Darstellung eines mittigen Abschnitts des Türabstellers in Fig. 2,
und
- Fig. 7
- einen randseitigen Abschnitt des Türabstellers in Fig. 2.
[0026] Fig. 1 zeigt einen Kühlschrank als Ausführungsbeispiel für ein Kältegerät 100 mit
einer oberen Kühlgerätetür 102 und einer unteren Kühlgerätetür 104 an seiner Kältegerätevorderseite.
Der Kühlschrank dient beispielsweise zur Kühlung von Lebensmitteln und umfasst einen
Kältemittelkreislauf mit einem Verdampfer (nicht dargestellt), einem Verdichter (nicht
dargestellt), einem Verflüssiger (nicht dargestellt) und einem Drosselorgan (nicht
dargestellt).
[0027] Der Verdampfer ist als Wärmetauscher ausgebildet, in dem nach einer Expansion das
flüssige Kältemittel durch Wärmeaufnahme von dem zu kühlenden Medium, d.h. Luft im
Inneren des Kühlschranks, verdampft wird.
[0028] Der Verdichter ist ein mechanisch angetriebenes Bauteil, das Kältemitteldampf vom
Verdampfer absaugt und bei einem höheren Druck zum Verflüssiger aufstößt.
[0029] Der Verflüssiger ist als Wärmetauscher ausgebildet, in dem nach der Kompression das
verdampfte Kältemittel durch Wärmeabgabe an ein äußeres Kühlmedium, d.h. die Umgebungsluft,
verflüssigt wird.
[0030] Das Drosselorgan ist eine Vorrichtung zur ständigen Verminderung des Drucks durch
Querschnittsverminderung.
[0031] Das Kältemittel ist ein Fluid, das für die Wärmeübertragung in dem Kälte erzeugenden
System verwendet wird, das bei niedrigen Temperaturen und niedrigem Druck des Fluids
Wärme aufnimmt und bei höherer Temperatur und höherem Druck des Fluids Wärme abgibt,
wobei üblicherweise Zustandsänderungen des Fluids inbegriffen sind.
[0032] Mit der oberen Kühlgerätetür 102 kann ein oberes Kältefach 106 geöffnet werden, und
mit der unteren Kühlgerätetür 104 kann ein unteres Kältefach 108 geöffnet werden.
[0033] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist das obere Kältefach 106 als Gefrierfach ausgebildet,
während das untere Kältefach 108 als Kühlfach ausgebildet ist. An der Türinnenseite
110 der unteren Kühlgerätetür 104 ist ein Türabsteller 112 angeordnet, der zusätzlich
Stauraum für Kühlgut, wie z.B. Flaschen, bereitstellt.
[0034] Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel des Türabstellers 112.
[0035] Der Türabsteller 112 besteht aus einem Grundkörper 200, einem an dem Grundkörper
200 befestigten Grundrahmen 202 sowie einem an den Grundrahmen 202 befestigten Zusatzrahmen
204.
[0036] Der Grundkörper 200 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel aus einem Kunststoffmaterial
gefertigt, beispielsweise mittels Spritzguss. Der Grundkörper 200 weist eine Vorderwand
214, zwei Seitenwände 216 sowie eine Rückwand 218 auf. Somit weist der Grundkörper
200 im vorliegenden Ausführungsbeispiel eine kastenförmige Grundform mit einer oberseitigen
Öffnung 206 auf.
[0037] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel weist der Türabsteller 112 eine größere Erstreckung
in Kältegerätbreitenrichtung Y als in Kältegerättiefenrichtung X und in Kältegeräthochrichtung
Z auf. Somit handelt es sich im vorliegenden Ausführungsbeispiel bei der Erstreckungsrichtung
in Kältegerätbreitenrichtung Y um die Haupterstreckungsrichtung des Türabstellers
112.
[0038] Zur Befestigung an der Türinnenseite 110 der oberen Kühlgerätetür 102 (siehe Fig.
1) sind die beiden Seitenwände 216 je mit einer Halteeinrichtung 212 versehen.
[0039] Der Grundrahmen 202 läuft außenseitig um die oberseitige Öffnung 206 um, wobei Aussparungen
220 für die beiden Halteeinrichtungen 212 vorgesehen sind.
[0040] Der Zusatzrahmen 204 ist, wie noch beschrieben wird, an dem Grundrahmen 202 befestigt
und läuft im vorliegenden Ausführungsbeispiel innenseitig an der oberseitigen Öffnung
206 vollständig um.
[0041] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel weist der Grundrahmen 202 ein erstes optisches
Erscheinungsbild 208 durch eine entsprechende Farbgestaltung auf. Hierzu wurde der
Grundrahmen 202 durch ein entsprechend eingefärbtes Kunststoffmaterial, z.B. mittels
Spritzguss, gefertigt.
[0042] Der Zusatzrahmen 204 weist ein zweites optisches Erscheinungsbild 210 auf, das im
vorliegenden Ausführungsbeispiel ebenfalls durch eine sich vom ersten optischen Erscheinungsbild
208 unterscheidende Farbgebung gegeben ist. Hierzu wurde der Zusatzrahmen ebenfalls
aus einem entsprechend eingefärbten Kunststoffmaterial, z.B. mittels Spritzguss, gefertigt.
[0043] Somit weisen im vorliegenden Ausführungsbeispiel der Grundrahmen 202 und der Zusatzrahmen
204 unterschiedliche Erscheinungsbilder 208, 210 durch unterschiedliche Farbgebung
auf.
[0044] Die Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch den Türabsteller 116 in der durch die Kältegerättiefenrichtung
X und Kältegeräthochrichtung Z definierten Ebene. Zu erkennen ist, dass der Zusatzrahmen
204 im vorliegenden Ausführungsbeispiel ausgebildet ist, den Grundrahmen 202 oberseitig
teilweise abzudecken.
[0045] Die Fig. 4 zeigt einen vergrößerten Ausschnitt der Fig. 3. Zu erkennen ist, dass
der Grundkörper 200 im vorliegenden Ausführungsbeispiel an seiner Vorderwand 214 einen
angeformten Fortsatz 400 aufweist. Der Grundkörper 200 und der Fortsatz 400 sind im
vorliegenden Ausführungsbeispiel einstückig und materialeinheitlich ausgebildet. Sie
wurden z.B. aus Kunststoff mittels Spritzguss gefertigt. Der Fortsatz 400 erstreckt
sich im vorliegenden Ausführungsbeispiel in Kältegeräthochrichtung Z in einem Hohlraum
408 des Grundrahmens 202. An dem Fortsatz 400 ist ein Rasthaken 402 angeformt.
[0046] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel greift der Rasthaken 402 in eine Ausnehmung 404
des Grundrahmens 202 ein, so dass der Grundrahmen 202 an dem Grundkörper 200 durch
eine Rastverbindung befestigt ist. Um die Montage des Grundrahmens 202 an dem Grundkörper
200 zu erleichtern, weist der Rasthaken 402 eine Einführschräge 410 auf, die eine
selbsttätige Auslenkung während der Montage bewirkt.
[0047] Der Zusatzrahmen 204 weist im vorliegenden Ausführungsbeispiel ebenfalls einen Rasthaken
406 auf, der ebenfalls in die Ausnehmung 404 des Grundrahmens 202 eingreift. Um die
Montage des Zusatzrahmens 204 an dem Grundrahmen 202 zu erleichtern, weist der Rasthaken
406 eine Einführschräge 412 auf, die eine selbsttätige Auslenkung während der Montage
bewirkt.
[0048] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Ausnehmung 404 als Durchgangsloch 414
ausgebildet mit zwei offenen Seiten. Dabei greift im vorliegenden Ausführungsbeispiel
der Rasthaken 406 des Zusatzrahmens 402 von einer anderen Seite in die Ausnehmung
404 ein als der Rasthaken 402 des Fortsatzes 400. Somit wird im vorliegenden Ausführungsbeispiel
die Ausnehmung 404 zweifach genutzt, nämlich sowohl zur Befestigung des Rasthakens
402 des Grundrahmens 202 als auch zur Befestigung des Rasthakens 406 des Zusatzrahmens
204. Somit ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel auch der Zusatzrahmen 204 mittels
einer Rastverbindung an dem Grundrahmen 202 befestigt.
[0049] Dabei verschließt der Zusatzrahmen 204 die Ausnehmung 404, so dass keine weiteren
Verkleidungselemente nötig sind, um die Ausnehmung 404 zu verschließen.
[0050] Fig. 5 zeigt einen Schnitt durch einen Abschnitt des Türabstellers 116 in der durch
die Kältegerätbreitenrichtung Y und Kältegeräthochrichtung Z definierten Ebene analog
zur Fig. 4.
[0051] Fig. 6 zeigt einen Schnitt durch einen mittigen Abschnitt des Türabstellers 116 in
der durch die Kältegerätbreitenrichtung Y und Kältegeräthochrichtung Z definierten
Ebene. Dargestellt ist eine in Kältegerätebreitenrichtung Y mittige Ausnehmung 404a,
in die ein in Kältegerätebreitenrichtung Y ebenfalls mittiger Rasthaken 406a mit einem
ersten Spiel 600 eingreift.
[0052] Fig. 7 hingegen zeigt einen Schnitt durch einen Randabschnitt des Türabstellers 116
in der durch die Kältegerätbreitenrichtung Y und Kältegeräthochrichtung Z definierten
Ebene. Dargestellt ist ein in Kältegerätebreitenrichtung Y außermittiger Rasthaken
406b, der in eine ebenfalls in Kältegerätebreitenrichtung Y außermittige Ausnehmung
404b eingreift.
[0053] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel weist der außermittige Rasthaken 406b mit der
außermittigen Ausnehmung 404b einen kleineren Abstand zu der Seitenwand 216 als die
mittige Ausnehmung 404a mit dem mittigen Rasthaken 406a auf. Dabei weist der außermittige
Rasthaken 404 mit der außermittigen Ausnehmung 404 ein zweites Spiel 700 auf.
[0054] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist das erste Spiel 600 kleiner als das zweite
Spiel 700. Somit wird durch den mittigen Rasthaken 406a und die mittige Ausnehmung
404b (siehe Fig. 6) bewirkt, dass der Zusatzrahmen 204 mittig in Kältegerätebreitenrichtung
Y angeordnet ist. Er ist somit zentriert angeordnet. Dabei erlaubt das größere Spiel
700 der außermittigen Ausnehmung 404 mit dem außermittigen Rasthaken 406 einen Ausgleich
von Längenveränderungen, die durch Temperaturschwankungen und unterschiedliche Ausdehnungskoeffizienten
unterschiedlicher Materialien des Grundrahmens 202 und des Zusatzrahmens 204 hervorgerufen
werden.
[0055] Zur Montage des Türabstellers 112 wird zuerst der Grundkörper 200 mit dem Grundrahmen
202 verbunden, wobei durch Eingriff des Rasthakens 202 in die Ausnehmung 404 eine
erste Rastverbindung zur Befestigung des Grundrahmens 202 an dem Grundkörper 200 gebildet
wird. In einem zweiten Montageschritt wird der Zusatzrahmen 204 befestigt, wobei hierzu
der Rasthaken 406 des Zusatzrahmens 204 ebenfalls in die Ausnehmung 404 eingeführt
wird und so eine zweite Rastverbindung gebildet wird. Abschließend wird der fertige
Türabsteller 112 mit den Halteeinrichtungen 212 an der Türinnenseite 110 befestigt.
Bezugszeichenliste
[0056]
- 100
- Kältegerät
- 102
- obere Kühlgerätetür
- 104
- untere Kühlgerätetür
- 106
- oberes Kältefach
- 108
- unteres Kältefach
- 110
- Türinnenseite
- 112
- Türabsteller
- 200
- Grundkörper
- 202
- Grundrahmen
- 204
- Zusatzrahmen
- 206
- oberseitige Öffnung
- 208
- optisches Erscheinungsbild
- 210
- optisches Erscheinungsbild
- 212
- Halteeinrichtung
- 214
- Vorderwand
- 216
- Seitenwand
- 218
- Rückwand
- 220
- Aussparung
- 400
- Fortsatz
- 402
- Rasthaken
- 404
- Ausnehmung
- 404a
- mittige Ausnehmung
- 404b
- außermittige Ausnehmung
- 406
- Rasthaken
- 406a
- mittiger Rasthaken
- 406b
- außermittiger Rasthaken
- 408
- Hohlraum
- 410
- Einführschräge
- 412
- Einführschräge
- 414
- Durchgangsloch
- 600
- erstes Spiel
- 700
- zweites Spiel
- X
- Kältegerättiefenrichtung
- Y
- Kältegerätbreitenrichtung
- Z
- Kältegeräthochrichtung
1. Kältegerät (100) mit einem Türabsteller (112), wobei der Türabsteller (112) einen
Grundkörper (200) und einen an dem Grundkörper (200) befestigten Grundrahmen (202)
aufweist, wobei dem Türabsteller (112) ein Zusatzrahmen (204) zugeordnet ist, wobei
der Grundkörper (200) eine oberseitige Öffnung (206) aufweist, und der Grundrahmen
(202) die oberseitige Öffnung (206) außenseitig umläuft, wobei der Zusatzrahmen (204)
an dem Grundrahmen (202) befestigt ist, dadurch gekennzeichnet dass der Zusatzrahmen (204) die oberseitige Öffnung (206) innenseitig umläuft.
2. Kältegerät (100) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundrahmen (202) ein erstes optisches Erscheinungsbild (208) aufweist, und der
Zusatzrahmen (204) ein zweites optisches Erscheinungsbild (210) aufweist, wobei das
erste optische Erscheinungsbild (208) und das zweite optische Erscheinungsbild (210)
unterschiedlich sind.
3. Kältegerät (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundrahmen (202) an dem Grundkörper (200) verrastet ist.
4. Kältegerät (100) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundrahmen (202) eine Ausnehmung (404) aufweist, in die ein Rasthaken (402)
des Grundkörpers (200) eingreift.
5. Kältegerät (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusatzrahmen (204) an dem Grundrahmen (202) verrastet ist.
6. Kältegerät (100) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundrahmen (202) eine Ausnehmung (404) aufweist, in die ein Rasthaken (406)
des Zusatzrahmens (204) eingreift.
7. Kältegerät (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von Rasthaken (406a, 406b) vorgesehen sind, und eine der Anzahl der
Rasthaken (406a, 406b) entsprechende Mehrzahl von Ausnehmungen (404a, 404b) vorgesehen
sind, wobei in jede Ausnehmung (404a, 404b) ein Rasthaken (406a, 406b) eingreift.
8. Kältegerät (100) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei Rasthaken (406a, 406b) in ihren jeweiligen Ausnehmungen (404a, 404b)
ein unterschiedliches Spiel (600, 700) aufweisen.
9. Kältegerät (100) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein in eine mittige Ausnehmung (404a) eingreifender mittiger Rasthaken (406a) ein
erstes Spiel (600) aufweist, und ein in eine außermittige Ausnehmung (404b) eingreifender
außermittiger Rasthaken (406b) ein zweites Spiel (700) aufweist, wobei das erste Spiel
(600) kleiner als das zweite Spiel (700) ist.
10. Kältegerät (100) nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Rasthaken (406a, 406 b) ein Spiel (600, 700) in Kältegerätbreitenrichtung Y aufweisen.
11. Kältegerät (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (200) aus einem optisch transparenten oder opaken Material gefertigt
ist.
1. Refrigerating device (100) having a door rack (112), wherein the door rack (112) has
a base body (200) and a base frame (202) fixed to the base body (200), wherein an
additional frame (204) is associated with the door rack (112), wherein the base body
(200) has an upper-side opening (206), and the base frame (202) runs around the upper-side
opening (206) on the outside, wherein the additional frame (204) is fixed to the base
frame (202), characterised in that the additional frame (204) runs around the upper-side opening (206) on the inside.
2. Refrigerating device (100) according to claim 1, characterised in that the base frame (202) has a first visual appearance (208), and the additional frame
(204) has a second visual appearance (210), wherein the first visual appearance (208)
and the second visual appearance (210) are different.
3. Refrigerating appliance (100) according to one of the preceding claims, characterised in that the base frame (202) is latched to the base body (200).
4. Refrigerating device (100) according to claim 3, characterised in that the base frame (202) has a recess (404), into which a latching hook (402) of the
base body (200) engages.
5. Refrigerating appliance (100) according to one of the preceding claims, characterised in that the additional frame (204) is latched to the base frame (202).
6. Refrigerating device (100) according to claim 5, characterised in that the base frame (202) has a recess (404), into which a latching hook (406) of the
additional frame (204) engages.
7. Refrigerating device (100) according to one of the preceding claims, characterised in that a plurality of latching hooks (406a, 406b) are provided, and a plurality of recesses
(404a, 404b) corresponding to the number of latching hooks (406a, 406b) are provided,
wherein a latching hook (406a, 406b) engages into each recess (404a, 404b).
8. Refrigerating device (100) according to claim 7, characterised in that at least two latching hooks (406a, 406b) have different play (600, 700) in their
respective recesses (404a, 404b).
9. Refrigerating device (100) according to claim 8, characterised in that a central latching hook (406a) engaging into a central recess (404a) has a first
play (600), and an off-centre latching hook (406b) engaging into an off-centre recess
(404b) has a second play (700), wherein the first play (600) is smaller than the second
play (700).
10. Refrigerating device (100) according to claim 8 or 9, characterised in that the latching hooks (406a, 406b) have a play (600, 700) in refrigerating device width
direction Y.
11. Refrigerating device (100) according to one of the preceding claims, characterised in that the base body (200) is made of a visually transparent or opaque material.
1. Appareil frigorifique (100) avec un balconnet de porte (112), dans lequel le balconnet
de porte (112) présente un corps de base (200) et un bâti (202) fixé au corps de base
(200), dans lequel un bâti supplémentaire (204) est affecté au balconnet de porte
(112), dans lequel le corps de base (200) présente une ouverture côté supérieur (206)
et le bâti (202) fait le tour extérieurement de l'ouverture côté supérieur (206),
dans lequel le bâti supplémentaire (204) est fixé au bâti (202), caractérisé en ce que le bâti supplémentaire (204) fait le tour intérieurement de l'ouverture côté supérieur
(206).
2. Appareil frigorifique (100) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le bâti (202) présente un premier aspect optique (208) et le bâti supplémentaire
(204) présente un deuxième aspect optique (210), dans lequel le premier aspect optique
(208) et le deuxième aspect optique (210) sont différents.
3. Appareil frigorifique (100) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le bâti (202) est encliqueté sur le corps de base (200).
4. Appareil frigorifique (100) selon la revendication 3, caractérisé en ce que le bâti (202) présente un évidement (404) dans lequel un crochet d'encliquètement
(402) du corps de base (200) s'engrène.
5. Appareil frigorifique (100) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le bâti supplémentaire (204) est encliqueté sur le bâti (200).
6. Appareil frigorifique (100) selon la revendication 5, caractérisé en ce que le bâti (202) présente un évidement (404) dans lequel un crochet d'encliquètement
(406) du bâti supplémentaire (204) s'engrène.
7. Appareil frigorifique (100) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une pluralité de crochets d'encliquètement (406a, 406b) sont prévus et une pluralité
d'évidements (404a, 404b) correspondant au nombre de crochets d'encliquètement (406a,
406b) sont prévus, un crochet d'encliquètement (406a, 406b) s'engrenant dans chaque
évidement (404a, 404b).
8. Appareil frigorifique (100) selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'au moins deux crochets d'encliquètement (406a, 406b) présentent un jeu différent (600,
700) dans leurs évidements respectifs (404a, 404b).
9. Appareil frigorifique (100) selon la revendication 8, caractérisé en ce qu'un crochet d'encliquètement central (406a) s'engrenant dans un évidement central (404a)
présente un premier jeu (600) et un crochet d'encliquètement excentré (406b) s'engrenant
dans un évidement excentré (404b) présente un deuxième jeu (700), dans lequel le premier
jeu (600) est inférieur au deuxième jeu (700).
10. Appareil frigorifique (100) selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce que les crochets d'encliquètement (406a, 406b) présentent un jeu (600, 700) dans le sens
de la largeur de l'appareil frigorifique Y.
11. Appareil frigorifique (100) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le corps de base (200) est fabriqué en un matériau optiquement transparent ou opaque.