[0001] Die Erfindung betrifft ein Kältegerät mit einem Kältefach, in dem ein Fachboden und
ein Flaschenhalter angeordnet sind, wobei der Flaschenhalter an dem Fachboden befestigt
ist und der Flaschenhalter eine zwischen einer Gebrauchsposition und einer Nicht-Gebrauchsposition
verlagerbar gelagerte Flaschenauflage aufweist.
[0002] Kältegeräte, insbesondere als Haushaltsgeräte ausgebildete Kältegeräte, sind bekannt
und werden zur Haushaltsführung in Haushalten oder im Gastronomiebereich eingesetzt,
um verderbliche Lebensmittel und/oder Getränke bei bestimmten Temperaturen zu lagern.
[0003] Aus der
DE 10 2009 028 782 A1 ist eine Haltevorrichtung für Flaschen bekannt, die an einem Fachboden befestigt
ist und eine faltbare Flaschenablage aufweist, die zwischen einer Nicht-Gebrauchsposition
und einer Gebrauchsposition verlagerbar ist. Jedoch weist die faltbare Flaschenablage
einen komplizierten Aufbau auf.
[0004] Die
DE 196 31 372 A1 offenbart einen Haushaltstischkühlschrank mit einem Kühlraum, in welchen den Kühlraum
unterteilende Zwischenböden eingebracht sind. An solch einem Zwischenboden ist eine
Haltevorrichtung für die Lagerung von flaschenartigem Lagergut angeordnet. Diese Haltevorrichtung
weist als Flaschenauflage mehrere miteinander verbundene rinnenähnlich geformte Tragabschnitte
auf. Die Flaschenablage ist dabei verschieb- und verschwenkbar.
[0005] Die
WO 2011/076833 A2 offenbart einen Kühlschrank mit einem Regalboden unter welchem eine Trageplatte befestigt
ist. Die Trageplatte ist über einen Schwingarm und entsprechende Gelenke in einem
Innenraum des Kühlschranks in der Nähe des Fachbodens angebracht. Die Trägerplatte
kann durch ein Verschwenken zu dem Fachboden hinbewegt und dort in einer Nichtgebrauchsposition
verstaut werden.
[0006] Die
US 4,528,825 A offenbart einen faltbaren Boden für einen Kühlschrank, bei welchem ein unterer Boden
direkt unter einem oberen Boden in einer Position fixiert werden kann (locked position)
und über eine Vielzahl von Schiebe- und Drehgelenken in unterschiedliche Positionen
gebracht werden kann. Der untere Boden ist dabei auch für das Aufbewahren von Flaschen
vorgesehen.
[0007] Es ist daher die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, ein Kältegerät mit einem
Flaschenhalter bereitzustellen, der einen einfacheren Aufbau aufweist.
[0008] Die vorliegende Erfindung ist im unabhängigen Anspruch 1 offenbart. Vorteilhafte
Weiterbildungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche, der Beschreibung und der
Zeichnungen.
[0009] Die vorliegende Erfindung basiert auf der Erkenntnis, dass der Aufbau eines derartigen
Flaschenhalters vereinfacht werden kann, wenn die Flaschenauflage und ein in einer
Führung verschiebbar gelagerter Führungsabschnitt starr miteinander verbunden sind.
[0010] Gemäß einem ersten Aspekt wird die erfindungsgemäße Aufgabe durch ein Kältegerät
gelöst, bei dem die Flaschenauflage mit einem Führungsabschnitt starr verbunden ist,
wobei der Führungsabschnitt in einer Führung des Flaschenhalters geführt ist. Dadurch
wird der technische Vorteil erreicht, dass aufgrund der unbeweglichen Verbindung der
Flaschenauflage mit dem Führungsabschnitt ein besonders einfacher Aufbau des Flaschenhalters
möglich wird.
[0011] Unter einem Kältegerät wird insbesondere ein Haushaltsgerät verstanden, also ein
Kältegerät, das zur Haushaltsführung in Haushalten oder im Gastronomiebereich eingesetzt
wird, und insbesondere dazu dient, Lebensmittel und/oder Getränke bei bestimmten Temperaturen
zu lagern, wie beispielsweise ein Kühlschrank, ein Gefrierschrank, eine Kühl-/Gefrierkombination,
eine Gefriertruhe oder ein Weinkühlschrank.
[0012] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform sind der Führungsabschnitt und die
Flaschenauflage einstückig ausgebildet. Dadurch wird der technische Vorteil erreicht,
dass der Führungsabschnitt und die Flaschenauflage aus einem einzigen Materialstück
gefertigt werden können, z.B. einer Stange aus Aluminium oder Edelstahl. Hierdurch
wird eine einfach zu fertigende Flaschenauflage mit einem Führungsabschnitt bereitgestellt,
die zugleich besonders stabil ist.
[0013] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist der Führungsabschnitt eine
Haupterstreckungsrichtung auf, und die Flaschenauflage weist eine Haupterstreckungsrichtung
auf, wobei beide Haupterstreckungsrichtungen unterschiedlich ausgerichtet sind. Dadurch
wird der technische Vorteil erreicht, dass die Flaschenauflage an die Stauraumverhältnisse
in dem Kältefach des Kältegeräts bei einem einfachen Aufbau optimal angepasst ist.
[0014] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform erstreckt sich die Haupterstreckungsrichtung
der Flaschenauflage in Kältegerätetiefenrichtung. Dadurch wird der technische Vorteil
erreicht, dass Flaschen liegend in Kältegerätetiefenrichtung auf der Flaschenauflage
gelagert werden können. Somit wird der Stauraum im Kälteraum optimal genutzt.
[0015] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform erstreckt sich die Haupterstreckungsrichtung
des Führungselements in Kältegerätehochrichtung. Dadurch wird der technische Vorteil
erreicht, dass die Flaschenauflage durch eine Verlagerung in Kältegerätehochrichtung
von der Gebrauchsposition in die Nicht-Gebrauchsposition und umgekehrt verlagert werden
kann. Somit nimmt in der Nicht-Gebrauchsposition der Flaschenhalter besonders wenig
Stauraum im Kältefach des Kältegeräts in Anspruch.
[0016] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform umfasst die Flaschenauflage zwei
sich parallel erstreckende Stababschnitte. Dadurch wird der technische Vorteil erreicht,
dass die Flachenauflage nicht vollflächig ausgebildet ist, sondern durch die Ausbildung
durch zwei Stäbe besonders leicht und materialsparend ausgebildet ist.
[0017] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform sind die Stababschnitte an einem
Ende der Flaschenauflage durch einen Bogenabschnitt miteinander verbunden. Dadurch
wird der technische Vorteil erreicht, dass durch den Bogenabschnitt freie Stababschnittsenden
miteinander verbunden sind und so das Verletzungsrisiko für einen Benutzer des Flaschenhalters
reduziert ist.
[0018] In einer vorteilhaften Ausführungsform weist der Flaschenhalter eine Befestigungseinrichtung
auf, mit der der Flaschenhalter an dem Fachboden befestigt ist, wobei die Befestigungseinrichtung
die Führung aufweist Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass die Befestigungseinrichtung
eine Doppelfunktion aufweist, nämlich einmal den Flaschenhalter am Fachboden zu befestigen,
und zum anderen eine Führung in Form zum Beispiel einer Durchgangsbohrung für den
Führungsabschnitt bereitzustellen. Hierdurch wird die Anzahl der Bauteile reduziert
und damit die Fertigung vereinfacht.
[0019] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist der Flaschenhalter eine Rasteinrichtung
zum Fixieren der Flaschenauflage auf. Dadurch wird der technische Vorteil erreicht,
dass die Flaschenauflage in der Nicht-Gebrauchsposition und/oder in der Gebrauchsposition
fixiert werden können.
[0020] Erfindungsgemäß ist dem Flaschenhalter ein Bedienhebel zum Verlagern der Flaschenauflage
von der Nicht-Gebrauchsposition in die Gebrauchsposition und/oder umgekehrt zugeordnet.
Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch den Bedienhebel eine besonders
bequeme Bedienbarkeit des Flaschenhalters durch einen Benutzer gegeben ist.
[0021] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist der Bedienhebel auf der Oberseite
des Fachbodens angeordnet, und die Flaschenauflage ist auf der Unterseite des Fachbodens
angeordnet. Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass der Bedienhebel für
einen Benutzer bequem von der Oberseite des Fachbodens zu erreichen ist, während die
Flaschenauflage Stauraum unter dem Fachboden zur Lagerung von Flaschen nutzt.
[0022] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist der Bedienhebel an einem Ende
der Flaschenauflage angeordnet. Beispielsweise kann der Bedienhebel an dem Ende des
Flaschenhalters angeordnet sein, das dem Ende gegenüberliegt, an dem der Bogenabschnitt
angeordnet ist. Somit befindet sich in diesem Fall der Bedienhebel an einem Ende des
Führungsabschnitts, der mit seinem anderen Ende mit der Flaschenauflage verbunden
ist. Dadurch wird ein besonders einfacher Aufbau erreicht.
[0023] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist der Flaschenhalter in Kältegerätebreitenrichtung
an dem Fachboden verschiebbar gelagert. Dadurch wird der technische Vorteil erreicht,
dass bei Bedarf die Flaschenauflage in Kältegerätebreitenrichtung verlagert werden
kann, um den Stauraum im Kältefach des Kältegeräts optimal zu nutzen.
[0024] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist der Flaschenhalter eine Mehrzahl
von Flaschenauflagen auf, die unabhängig voneinander in ihre Gebrauchsposition und
ihre Nicht-Gebrauchsposition verlagerbar sind. Dadurch wird der technische Vorteil
erreicht, dass eine Anzahl von Flaschenhaltern aus ihrer Nicht-Gebrauchsposition in
die Gebrauchsposition gebracht werden kann, die der Anzahl der zu lagernden Flaschen
entspricht. So kann der Stauraum im Kältefach des Kältegeräts optimal ausgenutzt werden.
[0025] Weitere Ausführungsbeispiele werden Bezug nehmend auf die beiliegenden Zeichnungen
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Vorderansicht eines Kältegeräts,
- Fig. 2
- einen Flaschenhalter mit zwei Flaschenauflagen in ihrer Nicht-Gebrauchsposition,
- Fig. 3
- den Flaschenhalter der Fig. 2 mit einer Flaschenauflage in der Gebrauchsposition,
und
- Fig. 4
- den Flaschenhalter der Fig. 3, bestückt mit einer Flasche.
[0026] Fig. 1 zeigt einen Kühlschrank als Ausführungsbeispiel für ein Kältegerät 100 mit
einer oberen Kühlschranktür 102 und einer unteren Kühlschranktür 104 an seiner Kältegeräte-Vorderseite.
Der Kühlschrank dient beispielsweise zur Kühlung von Lebensmitteln und umfasst einen
Kältemittelkreislauf mit einem Verdampfer (nicht dargestellt), einem Verdichter (nicht
dargestellt), einem Verflüssiger (nicht dargestellt) und einem Drosselorgan (nicht
dargestellt).
[0027] Der Verdampfer ist als Wärmetauscher ausgebildet, in dem nach einer Expansion das
flüssige Kältemittel durch Wärmeaufnahme von dem zu kühlenden Medium, d.h. Luft im
Inneren des Kühlschranks, verdampft wird.
[0028] Der Verdichter ist ein mechanisch angetriebenes Bauteil, das Kältemitteldampf vom
Verdampfer absaugt und bei einem höheren Druck zum Verflüssiger ausstößt.
[0029] Der Verflüssiger ist als Wärmetauscher ausgebildet, in dem nach der Kompression das
verdampfte Kältemittel durch Wärmeabgabe an ein äußeres Kühlmedium, d.h. die Umgebungsluft,
verflüssigt wird.
[0030] Das Drosselorgan ist eine Vorrichtung zur ständigen Verminderung des Drucks durch
Querschnittsverminderung.
[0031] Das Kältemittel ist ein Fluid, das für die Wärmeübertragung in dem Kälte erzeugenden
System verwendet wird, das bei niedrigen Temperaturen und niedrigem Druck des Fluids
Wärme aufnimmt und bei höherer Temperatur und höherem Druck des Fluids Wärme abgibt,
wodurch üblicherweise Zustandsänderungen des Fluids inbegriffen sind.
[0032] Mit der oberen Kältegerätetür 102 kann ein oberes Kältefach 106 geöffnet werden,
das im vorliegenden Ausführungsbeispiel als Gefrierfach ausgebildet ist. Mit der unteren
Kältegerätetür 104 kann ein unteres Kältefach 108 geöffnet werden, das im vorliegenden
Ausführungsbeispiel als Kühlfach ausgebildet ist.
[0033] In dem unteren Kältefach 108 sind im vorliegenden Ausführungsbeispiel vier Fachböden
110 angeordnet, von denen aus Gründen der Einfachheit nur ein Fachboden mit dem Bezugszeichen
110 versehen wurde.
[0034] Der Fachboden 110 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel aus Glas gefertigt.
[0035] Fig. 2 zeigt, dass an dem Glasboden 110 ein Flaschenhalter 200 befestigt ist. Hierzu
weist im vorliegenden Ausführungsbeispiel der Flaschenhalter 200 eine Befestigungseinrichtung
202 auf, die im vorliegenden Ausführungsbeispiel eine U-förmige Nut 236 aufweist,
die eine rückseitige Kante 204 des Fachbodens 110 umfasst. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel
ist der die Flaschenhalter in Kältegerätebreitenrichtung an dem Fachboden verschiebbar
gelagert.
[0036] Die Befestigungseinrichtung 202 weist ferner im vorliegenden Ausführungsbeispiel
einen Grundkörper 206 auf, der mit einer Führung 208 versehen ist.
[0037] Der Flaschenhalter 200 weist im vorliegenden Ausführungsbeispiel zwei Flaschenauflagen
210 auf. Fig. 2 zeigt die Flaschenauflagen 210 in ihrer Nicht-Gebrauchsposition I.
Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist lediglich eine der beiden Flaschenauflagen 210
in der Fig. 2 mit Bezugszeichen versehen und wird im Folgenden erläutert.
[0038] Die Flaschenauflage 210 weist im vorliegenden Ausführungsbeispiel zwei Stababschnitte
212 auf, die im vorliegenden Ausführungsbeispiel parallel zueinander angeordnet sind.
An ihrem ersten Ende 232 sind die beiden Stababschnitte 212 durch einen Bogenabschnitt
214 miteinander verbunden.
[0039] Aufgrund der Erstreckungsrichtung der beiden Stababschnitte 212 in Kältegerätetiefenrichtung
X weist die Flaschenauflage 210 eine Haupterstreckungsrichtung 228 auf, die sich in
Kältegerätetiefenrichtung X erstreckt.
[0040] Mit der Flaschenauflage 210 im vorliegenden Ausführungsbeispiel einstückig verbunden
ist ein Führungsabschnitt 222. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel umfasst der Führungsabschnitt
222 zwei Führungsstababschnitte 238. Der Führungsabschnitt 222 ist in der Führung
208 des Grundkörpers 206 der Befestigungseinrichtung 202 verschiebbar gelagert. Im
vorliegenden Ausführungsbeispiel umfasst die Führung 208 zwei Durchgangslöcher 240,
die sich durch den Grundkörper 206 erstrecken.
[0041] An einem Ende 234 des Führungsabschnitts 222 ist ein Bedienhebel 218 angeordnet,
der mit einem Aufdruck 220 versehen ist, um einen Benutzer auf die Funktion des Bedienhebels
218 hinzuweisen. Der Bedienhebel 218 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel aus Kunststoff
gefertigt. Alternativ kann der Bedienhebel 218 auch aus Metall, z.B. Aluminium oder
Stahl, gefertigt sein.
[0042] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel befindet sich der Bedienhebel 218 auf der Oberseite
224 des Fachbodens 110, während die Flaschenauflage 210 sich unterhalb der Unterseite
226 des Fachbodens 110 befindet. Somit ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel durch
die Anordnung des Bedienhebels 218 eine besonders einfache Bedienbarkeit des Flaschenhalters
200 gegeben.
[0043] Der Führungsabschnitt 222 weist aufgrund seiner länglichen Form eine Haupterstreckungsrichtung
230 auf, die sich im vorliegenden Ausführungsbeispiel in Kältegerätehochrichtung Z
erstreckt.
[0044] In der Nicht-Gebrauchsposition I sind die Flaschenauflagen 210 in dieser Position
mittels einer Rasteinrichtung 242 gesichert, die im vorliegenden Ausführungsbeispiel
durch Ausüben einer Mindestkraft auf den Bedienhebel 218 gelöst werden kann. Somit
weist die Rasteinrichtung 242 im vorliegenden Ausführungsbeispiel kein Betätigungselement
auf. Dabei ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel die Rasteinrichtung 242 so ausgebildet,
dass die aufzubringende Mindestkraft größer als die Gewichtskraft der Flaschenauflage
210 ist. D.h., die Rasteinrichtung 242 sichert die Flaschenauflage 210 in der Nicht-Gebrauchsposition
I gegen ihr eigenes Gewicht. Alternativ kann eine ein derartiges Betätigungselement
aufweisende Rasteinrichtung verwendet werden.
[0045] Fig. 3 zeigt die Flaschenauflage 210, nachdem sie durch Aufbringen einer Mindestkraft
auf den Bedienhebel 218 gelöst und aus der Nicht-Gebrauchsposition I in ihre Gebrauchsposition
II gebracht wurde.
[0046] Hierzu wurde die Flaschenauflage 210 entlang der Führung 208 in Kältegerätehochrichtung
Z so weit verlagert, bis der Bedienhebel 218 mit dem Grundkörper 206 der Befestigungseinrichtung
202 in Kontakt tritt und eine weitere Verlagerung der Flaschenauflage 210 in Kältegerätehochrichtung
Z stoppt.
[0047] Dabei taucht im vorliegenden Ausführungsbeispiel der Bedienhebel 218 in eine Vertiefung
300 des Grundkörpers 206 ein, so dass, wie in Fig. 3 dargestellt, der Aufdruck 238
verdeckt ist.
[0048] Anhand der Fig. 3 ist ferner zu erkennen, dass die Flaschenauflage 210 zwei Abwinklungen
302 aufweist. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind je eine Abwinklung 302 zwischen
den beiden parallel zueinander angeordneten Stababschnitten 212 und den beiden Führungsstababschnitten
238 angeordnet. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die Abwinklungen 302 als
90°-Knicke ausgebildet.
[0049] Die Flaschenauflage 210, die im vorliegenden Ausführungsbeispiel die beiden Stababschnitte
212, die Abwinklungen 302 und die Führungsstababschnitte 238 umfasst, ist im vorliegenden
Ausführungsbeispiel einstückig ausgebildet, z.B. aus einem umgeformten Metallstab,
z.B. aus Aluminium oder Edelstahl.
[0050] Fig. 4 zeigt schließlich, dass auf der sich in der Gebrauchsposition II befindlichen
Flaschenauflage 210 eine Flasche 400 des Fachbodens 110 gelagert ist.
[0051] Wenn die Flasche 400 bei Bedarf aus dem unteren Kältefach 108 entnommen wird, kann
anschließend die Flaschenauflage 210 durch eine Verlagerung in Kältegerätehochrichtung
Z wieder in die Nicht-Gebrauchsposition I gebracht werden.
[0052] Hierzu kann ein Benutzer die Flaschenauflage 210 nach oben drücken oder der Benutzer
zieht die Flaschenauflage 210 anhand des Bedienhebels 218 wieder nach oben in die
Nicht-Gebrauchsposition I.
Bezugszeichenliste
[0053]
- 100
- Kältegerät
- 102
- obere Kältegerätetür
- 104
- untere Kältegerätetür
- 106
- oberes Kältefach
- 108
- unteres Kältefach
- 110
- Fachboden
- 200
- Flaschenhalter
- 202
- Befestigungseinrichtung
- 204
- rückseitige Kante
- 206
- Grundkörper
- 208
- Führung
- 210
- Flaschenauflage
- 212
- Stababschnitt
- 214
- Bogenabschnitt
- 218
- Bedienhebel
- 220
- Aufdruck
- 222
- Führungsabschnitt
- 224
- Oberseite
- 226
- Unterseite
- 228
- Haupterstreckungsrichtung
- 230
- Haupterstreckungsrichtung
- 232
- Ende
- 234
- Ende
- 236
- U-förmige Nut
- 238
- Führungsstababschnitt
- 240
- Durchgangsloch
- 242
- Rasteinrichtung
- 300
- Vertiefung
- 302
- Abwinklung
- 400
- Flasche
- I
- Nicht-Gebrauchsposition
- II
- Gebrauchsposition
- X
- Kältegerätetiefenrichtung
- Y
- Kältegerätebreitenrichtung
- Z
- Kältegerätehochrichtung
1. Kältegerät (100) mit einem Kältefach (108), in dem ein Fachboden (110) und ein Flaschenhalter
(200) angeordnet sind, wobei der Flaschenhalter (200) an dem Fachboden (110) befestigt
ist und der Flaschenhalter (200) eine zwischen einer Gebrauchsposition (II) und einer
Nicht-Gebrauchsposition (I) verlagerbar gelagerten Flaschenauflage (210) aufweist,
wobei die Flaschenauflage (210) mit einem Führungsabschnitt (222) starr verbunden
ist, wobei der Führungsabschnitt (222) in einer Führung (208) des Flaschenhalters
(200) geführt ist, dadurch gekennzeichnet dass dem Flaschenhalter (200) ein Bedienhebel (218) zum Verlagern der Flaschenauflage
(210) von einer Nicht-Gebrauchsposition (I) in eine Gebrauchsposition (II) und/oder
umgekehrt zugeordnet ist.
2. Kältegerät (100) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsabschnitt (222) und die Flaschenauflage (210) einstückig ausgebildet
sind.
3. Kältegerät (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsabschnitt (222) eine Haupterstreckungsrichtung (230) aufweist und die
Flaschenauflage (210) eine Haupterstreckungsrichtung (228) aufweist, wobei beide Haupterstreckungsrichtungen
(228, 230) unterschiedlich ausgerichtet sind.
4. Kältegerät (100) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Haupterstreckungsrichtung (228) der Flaschenauflage (210) sich in Kältegerätetiefenrichtung
(X) erstreckt.
5. Kältegerät (100) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Haupterstreckungsrichtung (230) des Führungsabschnitts (222) sich in Kältegerätehochrichtung
(Z) erstreckt.
6. Kältegerät (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Flaschenauflage (210) zwei sich parallel erstreckende Stababschnitte (212) umfasst.
7. Kältegerät (100) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Stababschnitte (212) an einem Ende (232) der Flaschenauflage (210) durch einen
Bogenabschnitt (214) miteinander verbunden sind.
8. Kältegerät (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Flaschenhalter (200) eine Befestigungseinrichtung (202) aufweist, mit der der
Flaschenhalter (200) an dem Fachboden (110) befestigt ist, wobei die Befestigungseinrichtung
(202) die Führung (208) aufweist.
9. Kältegerät (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Flaschenhalter (200) eine Rasteinrichtung (242) zum Fixieren der Flaschenauflage
(210) aufweist.
10. Kältegerät (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Bedienhebel (218) auf einer Oberseite (224) des Fachbodens (110) angeordnet ist,
und die Flaschenauflage (210) unter einer Unterseite (226) des Fachbodens (110) angeordnet
ist.
11. Kältegerät (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Bedienhebel (218) an einem Ende (234) der Flaschenauflage (210) angeordnet ist.
12. Kältegerät (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Flaschenhalter (200) in Kältegerätebreitenrichtung (Y) an dem Fachboden (110)
verschiebbar gelagert ist,
13. Kältegerät (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Flaschenhalter (200) eine Mehrzahl von Flaschenauflagen (210) aufweist, die unabhängig
voneinander in ihre Gebrauchsposition (II) und ihre Nicht-Gebrauchsposition (I) verlagerbar
sind.
1. Refrigeration appliance (100) comprising a refrigeration compartment (108), in which
a shelf (110) and a bottle holder (200) are arranged, wherein the bottle holder (200)
is secured to the shelf (110) and the bottle holder (200) has a bottle support (210)
which is mounted in such a way that it can be moved between an operational position
(II) and a non-operational position (I), wherein the bottle support (210) is rigidly
connected to a guide section (222), wherein the guide section (222) is guided in a
guide (208) of the bottle holder (200), characterised in that a control lever (218) is assigned to the bottle holder (200) to move the bottle support
(210) from a non-operational position (I) to an operational position (II) and/or vice
versa.
2. Refrigeration appliance (100) according to claim 1, characterised in that the guide section (222) and the bottle support (210) are embodied as one piece.
3. Refrigeration appliance (100) according to one of the preceding claims, characterised in that the guide section (222) has a main extension direction (230) and the bottle support
(210) has a main extension direction (228), wherein both main extension directions
(228, 230) are oriented differently.
4. Refrigeration appliance (100) according to claim 3, characterised in that the main extension direction (228) of the bottle support (210) extends in the refrigeration
appliance depth direction (X).
5. Refrigeration appliance (100) according to claim 3 or 4, characterised in that the main extension direction (230) of the guide section (222) extends in the refrigeration
appliance height direction (Z).
6. Refrigeration appliance (100) according to one of the preceding claims, characterised in that the bottle support (210) has two rod sections (212) extending in parallel.
7. Refrigeration appliance (100) according to claim 6, characterised in that the rod sections (212) are connected to one another at one end (232) of the bottle
support (210) by an arm section (214).
8. Refrigeration appliance (100) according to one of the preceding claims, characterised in that the bottle holder (200) has a fastening device (202) with which the bottle holder
(200) is secured to the shelf (110), wherein the fastening device (202) has the guide
(208).
9. Refrigeration appliance (100) according to one of the preceding claims, characterised in that the bottle holder (200) has a latching device (242) for fixing the bottle support
(210).
10. Refrigeration appliance (100) according to one of claims 1 to 9, characterised in that the control lever (218) is arranged on a top side (224) of the shelf (110) and the
bottle support (210) is arranged below an underside (226) of the shelf (110).
11. Refrigeration appliance (100) according to one of claims 1 to 10, characterised in that the control lever (218) is arranged on one end (234) of the bottle support (210).
12. Refrigeration appliance (100) according to one of the preceding claims, characterised in that the bottle holder (200) is mounted in such a way that it can be moved along the shelf
(110) in the refrigeration appliance width direction (Y).
13. Refrigeration appliance (100) according to one of the preceding claims, characterised in that the bottle holder (200) has a plurality of bottle supports (210) which can be moved
independently of one another into their operating position (II) and their non-operating
position (I).
1. Appareil frigorifique (100) avec un compartiment réfrigéré (108) dans lequel se trouvent
un sol de compartiment (110) et un porte-bouteilles (200), ce porte-bouteilles (200)
étant fixé au sol de compartiment (110) et ce porte-bouteilles (200) comportant un
support de bouteilles (210) posé déplaçable entre une position d'utilisation (II)
et une position de non-utilisation (I),
ce support de bouteilles (210) étant raccordé de manière rigide avec une section de
guidage (222), cette section de guidage (222) étant guidée dans un chemin (208) du
support de bouteilles (200), caractérisé en ce qu'au porte-bouteilles (200) est associé un levier de commande (218) destiné au déplacement
du support de bouteilles (210) d'une position de non-utilisation (I) en une position
d'utilisation (II) et/ou inversement.
2. Appareil frigorifique (100) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la section de guidage (22) et le support de bouteilles (210) sont réalisés d'un seul
tenant.
3. Appareil frigorifique (100) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la section de guidage (222) présente un sens principal d'extension (230) et le support
de bouteilles (210) présente un sens principal d'extension (228), ces deux sens principaux
d'extension (228, 230) étant orientés différemment.
4. Appareil frigorifique (100) selon la revendication 3, caractérisé en ce que le sens principal d'extension (228) du support de bouteilles (210) s'étend dans le
sens de la profondeur de l'appareil frigorifique (X).
5. Appareil frigorifique (100) selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que le sens principal d'extension (230) de la section de guidage (222) s'étend dans le
sens de la hauteur de l'appareil frigorifique (Z).
6. Appareil frigorifique (100) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le support de bouteilles (210) comprend deux sections en tige (212) dont l'extension
est parallèle.
7. Appareil frigorifique (100) selon la revendication 6, caractérisé en ce que les sections en tige (212) sont raccordées entre elles sur une extrémité (232) du
support de bouteilles (210) par une section en arc (214).
8. Appareil frigorifique (100) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le porte-bouteilles (200) comporte un dispositif de fixation (202), grâce auquel
ce porte-bouteilles (200) est fixé au sol de compartiment (110), ce dispositif de
fixation (202) comportant le guidage (208).
9. Appareil frigorifique (100) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le porte-bouteilles (200) comporte un dispositif d'encliquetage (242) pour la fixation
du support de bouteilles (210).
10. Appareil frigorifique (100) selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le levier de commande (218) est situé sur le côté supérieur (224) du sol de compartiment
(110), et le support de bouteilles (210) est situé sous un côté inférieur (226) du
sol de compartiment (110).
11. Appareil frigorifique (100) selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le levier de commande (218) est disposé sur une extrémité (234) du support de bouteilles
(210).
12. Appareil frigorifique (100) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le porte-bouteilles (200) est posé coulissant dans le sens de la largeur de l'appareil
frigorifique (Y) sur le sol de compartiment (110).
13. Appareil frigorifique (100) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le porte-bouteilles (200) comporte une pluralité de supports de bouteilles (210),
lesquels, indépendamment les uns des autres, peuvent être déplacés dans leur position
d'utilisation (II) et dans leur position de non-utilisation (I).