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<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft eine LED-Beleuchtungsvorrichtung mit Farbmischung, welche die Merkmale des Oberbegriffs des Anspruchs 1 aufweist. Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Betreiben der LED-Beleuchtungsvorrichtung.</p>
<p id="p0002" num="0002">LED-Beleuchtungen haben gegenüber thermischen Leuchtquellen den Vorteil, dass diese sehr klein und zugleich in unterschiedlichen Farben kommerziell erhältlich sind, sodass es kostengünstig und zugleich bauraumsparend möglich ist, farbige Beleuchtungen zu erzeugen. Ein Anwendungsgebiet von farbigen Beleuchtungen ist die Innenraumbeleuchtung, wie zum Beispiel bei einem Flugzeug. Hier kann durch eine farbige Beleuchtung eine Ambiente-Beleuchtung umgesetzt werden, wobei zum Beispiel in Abhängigkeit der Tageszeit unterschiedliche Beleuchtungsfarben gewählt werden können.</p>
<p id="p0003" num="0003">Insbesondere bei Flugzeugen stehen von Seiten des Bordnetzes Wechselspannungsversorgungen bereit. Da auf der einen Seite ein Betrieb von LEDs mit Wechselspannung nicht möglich ist und auf der anderen Seite übliche Schaltnetzteile einen hohen apparativen Aufwand haben, werden in den Patentanmeldungen <patcit id="pcit0001" dnum="DE102012006315A1"><text>DE 10 2012 006 315 A1</text></patcit>, <patcit id="pcit0002" dnum="DE102012006316A1"><text>DE 10 2012 006 316 A1</text></patcit>, <patcit id="pcit0003" dnum="DE102012006341A1"><text>DE 10 2012 006 341 A1</text></patcit> beziehungsweise <patcit id="pcit0004" dnum="DE102012006343A1"><text>DE 10 2012 006 343 A1</text></patcit> LED-Anordnungen beschrieben, welche jeweils eine Mehrzahl von LEDs aufweisen, wobei die LEDs miteinander flexibel verschaltet werden können, sodass die LEDs in ihrer Gesamtheit unterschiedliche Durchlassspannungen realisieren können. Diesen LED-Anordnungen wird eine gleichgerichtete Wechselspannung als Versorgungsspannung zugeführt, wobei eine Steuereinrichtung dafür sorgt, dass die LED-Anordnung einen Schaltungszustand annimmt, der einem aktuellen Spannungswert der Versorgungsspannung entspricht. Auf diese Weise ist es möglich, die LED-Anordnung mit einer Gleichrichterschaltung, jedoch ohne ein Schaltnetzteil, an einer Wechselspannungsversorgung zu betreiben. In den Anmeldungen ist auch erwähnt, dass die LEDs unterschiedliche Farben aufweisen können. Die Patentanmeldung <patcit id="pcit0005" dnum="US20100090607A1"><text>US 2010/0090607 A1</text></patcit> offenbart eine LED-Beleuchtungsvorrichtung mit Farbmischung.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0004" num="0004">Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine LED-Beleuchtungsvorrichtung mit einer Farbmischungsfunktionalität auszustatten, welche sich durch eine hohe Effizienz und zugleich eine geringe Anzahl von Bauteilen auszeichnet. Diese Aufgabe wird durch eine LED-Beleuchtungsvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 15 gelöst. Bevorzugte oder vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, der nachfolgenden Beschreibung sowie den beigefügten Figuren.</p>
<p id="p0005" num="0005">Im Rahmen der Erfindung wird eine LED-Beleuchtungsvorrichtung vorgeschlagen, welche zur Beleuchtung eines Innenraums geeignet und/oder ausgebildet ist. Besonders bevorzugt ist die LED-Beleuchtungsvorrichtung zur Beleuchtung eines Passagierraums eines Flugzeugs ausgebildet. Optional bildet ein Flugzeug mit einer oder mehrerer derartiger LED-Beleuchtungsvorrichtungen einen weiteren Gegenstand der Erfindung.</p>
<p id="p0006" num="0006">Die LED-Beleuchtungsvorrichtung umfasst eine Farbmischeinheit, wobei die Farbmischeinheit mindestens eine erste und eine zweite Farbgruppe von LEDs aufweist. Unter LEDs werden lichtemittierende Dioden verstanden. Die Farbmischeinheit ist bevorzugt als eine funktionale Einheit ausgebildet, wobei die LEDs der mindestens zwei Farbgruppen auf einer Fläche vorzugsweise beliebig verteilt angeordnet sind. Die LEDs der Farbgruppen unterscheiden sich farbgruppenabhängig durch deren Leuchtfarbe. So kann eine Farbgruppe ausschließlich grüne LEDs, eine andere Farbgruppe ausschließlich rote LEDs, eine andere Farbgruppe ausschließlich blaue LEDs aufweisen. Bevorzugt weist jede der Farbgruppen ausschließlich LEDs einer Leuchtfarbe auf. Weitere Leuchtfarben, wie zum Beispiel Orangefarben oder Weiß sind ebenfalls möglich. In jeder Farbgruppe sind vorzugsweise mindestens fünf, insbesondere mindestens zehn LEDs angeordnet.</p>
<p id="p0007" num="0007">Die LED-Beleuchtungsvorrichtung weist eine Spannungsversorgung auf, welche zur Versorgung der Farbmischeinheit mit einer Versorgungsspannung ausgebildet ist. Die Versorgungsspannung weist die Form einer gleichgerichteten Wechselspannung auf. Besonders bevorzugt ist die LED-Beleuchtungsvorrichtung für eine Wechselspannungsversorgung ausgebildet. Bei der Wechselspannungsversorgung kann es sich beispielsweise um ein öffentliches Stromnetz mit einer effektiven Netzspannung von 230 Volt und einer Netzfrequenz von 50 Hertz handeln. Besonders bevorzugt weist die Wechselspannungsversorgung eine Effektivspannung zwischen 100 und 150 Volt, insbesondere 115 Volt, und eine Netzfrequenz zwischen 100 Hertz und 800 Hertz, insbesondere zwischen 150 Hertz und 400 Hertz auf. Besonders bevorzugt ist die Wechselspannungsversorgung in dem Flugzeug bereitgestellt. Die Spannungsversorgung kann eine Gleichrichtereinrichtung umfassen, welche die<!-- EPO <DP n="3"> --> Wechselspannung der Wechselspannungsversorgung in die gleichgerichtete Wechselspannung als Versorgungsspannung mit einem Versorgungsstrom gleichrichtet. Bei der Gleichrichtereinrichtung kann es sich beispielsweise um eine Brückenschaltung handeln. Die Wechselspannung ist besonders bevorzugt als eine Sinusspannung ausgebildet, bei alternativen Ausführungsformen kann es sich auch um eine verzerrte Sinusspannung oder um eine andere alternierende Wechselspannung handeln. Die Versorgungsspannung als gleichgerichtete Wechselspannung ist insbesondere mit regelmäßig wiederholenden, vorzugsweise sinusförmigen Halbwellen ausgebildet. Die Wiederholfrequenz der Halbwellen der Versorgungsspannung definiert eine Spannungsfrequenz. Insbesondere ist die Spannungsfrequenz der Versorgungsspannung doppelt so hoch wie die Frequenz der Wechselspannung der Wechselspannungsversorgung, da diese durch ein "Umklappen" der negativen Halbwellen erzeugt wird.</p>
<p id="p0008" num="0008">Die LED-Beleuchtungsvorrichtung umfasst eine Steuereinrichtung zur selektiven Aktivierung und Deaktivierung der Farbgruppen, wobei die Farbmischeinheit durch die selektiv aktivierten und deaktivierten Farbgruppen eine Mischfarbe insbesondere für einen menschlichen Nutzer erzeugt. Die Mischfarbe ist besonders bevorzugt als eine stationäre oder quasi stationäre Mischfarbe ausgebildet, wobei ein Wechsel der Mischfarbe mit einer Frequenz kleiner als 10 Hertz, vorzugsweise kleiner als 1 Hertz, erfolgt.</p>
<p id="p0009" num="0009">Im Rahmen der Erfindung wird ein Farbzeitfenster definiert, welches sich mit einer Farbmischfrequenz wiederholt. Das Farbzeitfenster stellt ein Beschreibungshilfsmittel für das zeitliche Verhalten der LED-Beleuchtungsvorrichtung dar. Die Steuereinrichtung ist ausgebildet, die Farbgruppen derart anzusteuern, dass diese innerhalb des Farbzeitfensters nacheinander aktiviert werden, um die Mischfarbe während des Farbzeitfensters zu erzeugen. Innerhalb eines Farbzeitfensters werden somit die Farbgruppen nacheinander aktiviert, um die Mischfarbe zu erzeugen. Ein Farbzeitfenster beschreibt somit genau einen zeitlichen Durchlauf sämtlicher Farbgruppen der Farbmischeinheit. Mit anderen Worten beginnt ein Farbzeitfenster bei der Aktivierung der ersten Farbgruppe und endet zum Zeitpunkt des Deaktivierens der letzten Farbgruppe. Das Farbzeitfenster beschreibt also genau die Dauer, während der sämtliche Farbgruppen der Farbmischeinheit genau einmal aktiviert waren. Ein oder mehrere Farbzeitfenster definieren eine Farbperiode. Insbesondere umfasst eine Farbperiode genau ein Farbzeitfenster.</p>
<p id="p0010" num="0010">Es ist dabei eine Überlegung der Erfindung, dass eine Mischfarbe insbesondere für den menschlichen Beobachter dadurch erzeugt werden kann, dass zugleich LEDs mit<!-- EPO <DP n="4"> --> unterschiedlichen Leuchtfarben aktiviert werden. Es ist jedoch alternativ und hier erfindungsgemäß möglich, LEDs unterschiedlicher Farbgruppen abwechselnd schnell hintereinander zu aktivieren und zu deaktivieren, um auf diese Weise insbesondere für den menschlichen Beobachter die Mischfarbe zu erzeugen, obwohl - zeitlich aufgelöst - unterschiedliche Leuchtfarben nacheinander angezeigt werden und/oder die unterschiedlichen Leuchtfarben nacheinander, zeitversetzt und insbesondere überlappungsfrei ausgestrahlt werden. Die Mischfarbe wird somit durch ein zeitliches Multiplexen der unterschiedlichen Leuchtfarben erzeugt. Die Erzeugung der Mischfarbe beruht darauf, dass insbesondere der menschliche Beobachter nicht in der Lage ist, Änderungen mit einer Frequenz z.B. größer als 30 Hertz oder 50 Hertz aufzulösen, stattdessen werden die unterschiedlichen Leuchtfarben optisch akkumuliert und integriert.</p>
<p id="p0011" num="0011">Durch das zeitliche Multiplexen der Farbgruppen kann somit eine flexible LED-Beleuchtungsvorrichtung umgesetzt werden, welche zum einen einen Farbmischbetrieb ermöglicht und zum anderen aufgrund der Versorgungsspannung mit gleichgerichteter Wechselspannung nur wenige Komponenten benötigt.</p>
<p id="p0012" num="0012">Bei einer bevorzugten Ausgestaltung ist die Steuereinrichtung ausgebildet, die Farbmischeinheit so anzusteuern, dass jeweils zeitgleich oder gleichzeitig maximal nur genau eine Farbgruppe aktiviert ist. Diese Ausgestaltung unterstreicht nochmals die erfinderische Idee, die Farbgruppen nacheinander und in dieser Ausgestaltung bevorzugt ausschließlich alternativ zu aktivieren, um die Mischfarbe während des Farbzeitfensters zu erzeugen.</p>
<p id="p0013" num="0013">Bei einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass bei einer Mischfarbe, welche aus mindestens zwei Farbgruppen in dem Farbzeitfenster dargestellt werden soll während eines Farbzeitfensters mindestens oder genau ein Umschaltvorgang zwischen den Farbgruppen erfolgt. Besonders bevorzugt entspricht die Anzahl der Umschaltvorgänge für eine Mischfarbe, die aus Leuchtfarben aller Farbgruppen dargestellt ist, der Anzahl der Farbgruppen minus 1, um die Umschaltvorgänge minimal zu halten. Bei einer weiteren Ausführungsform erfolgt höchstens ein, also genau ein oder kein Umschaltvorgang in einer Halbwelle.</p>
<p id="p0014" num="0014">Es ist besonders bevorzugt, dass die Farbmischfrequenz größer als 30 Hertz, vorzugsweise größer als 50 Hertz, ausgebildet ist, um ein Flackern, insbesondere ein Farbflackern, beim menschlichen Beobachter zu vermeiden.<!-- EPO <DP n="5"> --></p>
<p id="p0015" num="0015">Bei einer ersten möglichen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Farbmischfrequenz der Spannungsfrequenz entspricht und/oder dass das Farbzeitfenster zeitlich gleich lang wie eine der Halbwellen ausgebildet ist. Diese Ausgestaltung ist besonders einfach zu realisieren, da bei der Planung der Umschaltvorgänge nur eine einzige Halbwelle berücksichtigt werden muss, welche sich dann mit der Farbmischfrequenz und/oder der Spannungsfrequenz wiederholt.</p>
<p id="p0016" num="0016">Optional kann vorgesehen sein, dass die Halbwellen und die Farbzeitfenster zeitlich synchronisiert, jedoch um einen insbesondere festen und/oder konstanten Phasenwinkel zueinander zeitlich versetzt angeordnet sind. So ist es nicht notwendig, dass die Mischfarbe innerhalb einer Halbwelle erzeugt wird, es ist dagegen möglich, dass die Mischfarbe durch die zweite Hälfte einer ersten Halbwelle und durch die erste Hälfte einer nachfolgenden zweiten Halbwelle realisiert wird. Auf diese Weise ist es möglich, dass zum Beispiel Umschaltvorgänge in Minima der Versorgungsspannung gelegt werden, welche zwischen den Halbwellen angeordnet sind, so dass die Umschaltvorgänge zumindest zum Teil im spannungslosen Zustand der Farbmischeinheit erfolgen können.</p>
<p id="p0017" num="0017">Unter der Berücksichtigung der Vorteile eines geschickt gewählten Phasenwinkels ist es bevorzugt, dass der Phasenwinkel in Abhängigkeit der Mischfarbe gewählt ist. So können unterschiedliche Strategien zur zeitlichen Positionierung der Umschaltvorgänge durch die freie Wahl des Phasenwinkels und/oder die mischfarbenabhängige Wahl des Phasenwinkels umgesetzt werden. Eine erste mögliche Strategie ist, die Anzahl der Umschaltvorgänge in den Spannungsminima der Versorgungsspannung zu maximieren. Eine zweite mögliche Strategie ist es, die Umschaltvorgänge in spannungsniedrige Bereiche der Halbwellen zu legen, da eine zufällige zeitliche Verschiebung bzw. ein zeitlicher Jitter aufgrund der geringen, abgegebenen Leistung in den spannungsniedrigen Bereichen nur einen geringen Einfluss auf die Mischfarbe hat.</p>
<p id="p0018" num="0018">Bei einer anderen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Farbmischfrequenz kleiner als die Spannungsfrequenz ausgebildet ist, insbesondere ist die Spannungsfrequenz ein ganzzahlig Vielfaches der Farbmischfrequenz, oder - alternativ ausgedrückt - dass das Farbzeitfenster zeitlich länger als eine der Halbwellen ausgebildet ist. In dieser Ausgestaltung der Erfindung wird die Mischfarbe durch Farbanteile der Farbgruppe erzeugt, welche sich über mehr als eine aufeinanderfolgende Halbwellen verteilen. Auf diese Weise wird die gedankliche Bindung der identischen Länge von Halbwelle und Farbzeitfenster aufgegeben. In dieser Ausgestaltung kann auf das Spannungsfeld besser eingegangen werden, was zum einen darin besteht, die Umschaltvorgänge und/oder die Farbmischfrequenz so schnell<!-- EPO <DP n="6"> --> beziehungsweise hoch zu halten, dass der menschliche Beobachter kein Farbflackern erkennt und zugleich die Umschaltvorgänge mit einer möglichst geringen Frequenz umzusetzen, da die Umschaltvorgänge zum einen Instabilitäten und zum anderen geringe Dunkelphasen bedeuten können.</p>
<p id="p0019" num="0019">Es ist besonders bevorzugt, dass ein Quotient zwischen der Spannungsfrequenz und der Farbmischfrequenz und/oder zwischen der zeitlichen Länge des Farbzeitfensters und der zeitlichen Länge der Halbwelle als eine rationale Zahl ausgebildet ist. Somit können Verhältnisse wie zum Beispiel 2:1, 3:1, 3:2, 4:1, 4:2, 4:3 etc. umgesetzt werden. Besonders bevorzugt ist der Wert der Spannungsfrequenz ein ganzzeiliges Vielfaches des Wertes der Farbmischfrequenz und/oder die Länge des Farbzeitfensters ein ganzzeiliges Vielfaches der zeitlichen Länge der Halbwelle.</p>
<p id="p0020" num="0020">Allgemeiner ausgedrückt ist es bevorzugt, dass einer Anzahl von X aufeinanderfolgenden Farbzeitfenstern eine Anzahl von Y aufeinanderfolgenden Halbwellen zugeordnet sind. Die X Farbzeitfenster definieren dabei eine Farbperiode, die Y Halbwellen eine Spannungsperiode, wobei die Farbperiode und die Spannungsperiode gleich lang ausgebildet sind. Es ist jedoch möglich, dass Farbperiode und Spannungsperiode zueinander um einen festen und/oder konstanten Phasenwinkel zueinander zeitlich versetzt angeordnet sind.</p>
<p id="p0021" num="0021">Aber auch in dieser Konstellation ist es möglich, dass der Phasenwinkel abhängig von der Mischfarbe ist. So ist es besonders bevorzugt vorgesehen, dass die Anzahl der Farbgruppen, die Anzahl der Farbzeitfenster innerhalb der Farbperiode und die Anzahl der Halbwellen innerhalb der Spannungsperiode so gewählt sind, dass pro Halbwelle nur ein Umschaltvorgang benötigt wird, um die Mischfarbe zu erzeugen. Beispielsweise weist die LED-Beleuchtungsvorrichtung drei unterschiedliche Farbgruppen auf, wobei sich das Farbzeitfenster über drei Halbwellen erstreckt. Bei einer angepassten Auswahl des Phasenwinkels kann erreicht werden, dass in jeder Halbwelle nur ein Umschaltvorgang benötigt wird, um jede beliebige Mischfarbe aus den drei Farben zu erreichen. Optional ergänzend kann vorgesehen sein, dass der Phasenwinkel so gewählt wird, dass die Umschaltvorgänge zu Beginn einer Halbwelle, zum Beispiel innerhalb der ersten 30 Prozent der zeitlichen Länge einer Halbwelle, gelagert sind, da die Spannung in diesem Zeitabschnitt sehr klein ist und dadurch etwaige zeitliche Verschiebungen im Umschaltvorgang nicht deutlich bei der Mischfarbe erkennbar sind.</p>
<p id="p0022" num="0022">Bei einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung erfolgt eine Veränderung des Phasenwinkels zwischen Farbperiode und Spannungsperiode bzw. zwischen Farbzeitfenster und Halbwelle im zeitlichen Verlauf. Während einer ersten Farbperiode<!-- EPO <DP n="7"> --> bzw. während eines ersten Farbzeitfensters weisen Farbperiode und Spannungsperiode bzw. Farbzeitfenster und Halbwelle einen ersten Phasenwinkel auf. Während einer darauffolgenden zweiten Farbperiode weisen Farbperiode und Spannungsperiode bzw. Farbzeitfenster und Halbwelle einen davon abweichenden zweiten Phasenwinkel auf. Der zweite Phasenwinkel kann kleiner oder größer als der erste Phasenwinkel sein. Erreicht wird eine derartige Phasenverschiebung durch entsprechende Verkleinerung oder Vergrößerung der Dauer der Farbperiode bzw. des Farbzeitfensters gegenüber der Dauer der Spannungsperiode bzw. der Halbwelle. Da die Dauer der Halbwelle bzw. der Spannungsperiode üblicherweise durch das Spannungsnetz fest vorgegeben sind, erfolgt eine Phasenverschiebung durch Veränderung, also Verkleinerung oder Vergrößerung der Dauer des Farbzeitfensters.</p>
<p id="p0023" num="0023">Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung umfasst die LED-Beleuchtungsvorrichtung eine Schaltanordnung, wobei die Schaltanordnung ausgebildet ist, die LEDs einer Farbgruppe in mindestens zwei Schaltzustände zu versetzen, wobei sich die Schaltzustände durch die Durchlassspannung (ungleich 0V) der Farbgruppe unterscheiden. Die unterschiedlichen Durchlassspannungen der Schaltzustände werden erreicht, indem die LEDs in Abhängigkeit des Schaltzustandes in Serie beziehungsweise in Reihe oder parallel zueinander geschaltet werden, um die Durchlassspannung zu ändern. Schaltet man beispielsweise zwei LEDs mit jeweils einer Vorwärtsspannung von 3,4 Volt in Serie, so beträgt die gemeinsame Durchlassspannung 6,4 Volt. Schaltet man diese parallel, so beträgt die Durchlassspannung nur 3,4 Volt. Nach dieser Systematik können die LEDs auch in Teilgruppen - parallel und seriell - geschaltet werden, um die unterschiedlichen Durchlassspannungen zu erreichen.</p>
<p id="p0024" num="0024">Bei einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist die Steuereinrichtung ausgebildet, die Farbgruppen bei einer Aktivierung so anzusteuern, dass ein Schaltungszustand mit einer Durchlassspannung aktiviert ist, wobei die Durchlassspannung kleiner oder gleich zu dem Momentanwert der Versorgungsspannung ist. Dies wird insbesondere dadurch erreicht, dass die LED-Leuchteinheit, insbesondere die Schaltanordnung, pro Halbwelle mindestens zwei Mal, vorzugsweise mindestens vier Mal, angesteuert wird, den Schaltzustand und damit die Durchlassspannung zu ändern.</p>
<p id="p0025" num="0025">Besonders bevorzugt ist die Steuereinrichtung ausgebildet, den Schaltzustand in der Schaltungsanordnung zu aktivieren, der die höchste Durchlassspannung aufweist, welche kleiner oder gleich zu dem Momentanwert der Versorgungsspannung ist.</p>
<p id="p0026" num="0026">Betrachtet man ein Farbzeitfenster, welches mindestens oder genau eine Halbwelle umfasst, so wird zu Beginn der Halbwelle eine Farbgruppe in einem Schaltungszustand<!-- EPO <DP n="8"> --> mit einer Durchlassspannung aktiviert, welche kleiner ist als der Momentanwert der Versorgungsspannung. Im weiteren zeitlichen Verlauf wird entweder - bei steigendem Momentanwert der Versorgungsspannung - der Schaltungszustand der Farbgruppe geändert, sodass diese eine höhere Durchlassspannung aufweist oder auf eine andere Farbgruppe umgeschaltet, wobei diese andere Farbgruppe wieder einen Schaltzustand mit einer Durchlassspannung aufweist, welcher an den Momentanwert der Versorgungsspannung angepasst ist. Auf diese Weise wird erreicht, dass eine LED-Beleuchtungsvorrichtung mit einer gleichgerichteten Wechselspannung als Versorgungsspannung eine konstante oder eine quasi konstante Mischfarbe ausstrahlen kann.</p>
<p id="p0027" num="0027">Die LED-Beleuchtungsvorrichtung ist insbesondere als eine Lampe ausgebildet. Insbesondere strahlt die Farbmischeinheit ein einheitliches oder flächiges Licht aus.</p>
<p id="p0028" num="0028">Bei einer möglichen Weiterbildung weist die LED-Beleuchtungsvorrichtung ein Einschaltmodul auf, wobei das Einschaltmodul ausgebildet ist, bei einem Einschalten der LED-Beleuchtungsvorrichtung einen konstanten Phasenversatz zwischen der Spannungsfrequenz und der Farbmischfrequenz zu erzeugen. Der Phasenversatz kann z.B. über eine Zufallsfunktion erzeugt werden. Alternativ kann der Phasenversatz anhand individueller Eigenschaften der LED-Beleuchtungsvorrichtung, wie z.B. MAC-ID oder dergleichen erstellt werden. Der Phasenversatz kann einen beliebigen Wert einnehmen oder ein ganzzahlig Vielfaches der der Periode der Spannungsfrequenz sein. Der Vorteil des Einschaltmoduls ist es, dass bei einem parallelen Einschalten von einer Mehrzahl von baugleichen LED-Beleuchtungsvorrichtungen diese gezielt aus der Phase gebracht werden, so dass in einem durch die Mehrzahl der LED-Beleuchtungsvorrichtungen beleuchteten Raum eine verbesserte Farbdurchmischung erreicht wird.</p>
<p id="p0029" num="0029">Ein weiterer Gegenstand der Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben der LED-Beleuchtungsvorrichtung wie diese zuvor beschrieben wurde. Es ist vorgesehen, dass die Steuereinrichtung die Farbgruppen selektiv aktiviert und deaktiviert, sodass eine Mischfarbe erzeugt wird, wobei die Farbgruppen innerhalb eines Farbzeitfensters so angesteuert werden, dass diese nacheinander aktiviert werden, um die Mischfarbe während des Farbzeitfensters zu erzeugen. Es ist vorgesehen, dass sich das Farbzeitfenster bei konstant angewählter Mischfarbe ständig wiederholt.</p>
<p id="p0030" num="0030">Weitere Merkmale, Vorteile und Wirkungen der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele der Erfindung sowie der beigefügten Figuren. Dabei zeigen:<!-- EPO <DP n="9"> -->
<ul id="ul0001" list-style="none">
<li><figref idref="f0001">Figur 1</figref> ein schematisches Blockdiagramm einer LED-Beleuchtungsvorrichtung als ein Ausführungsbeispiel der Erfindung;</li>
<li><figref idref="f0002">Figuren 2a, b, c</figref> Farbgruppen aus der LED-Beleuchtungsvorrichtung in der <figref idref="f0001">Figur 1</figref> in verschiedenen Schaltzuständen;</li>
<li><figref idref="f0003">Figur 3</figref> ein Graph zur Erläuterung der Synchronisation der Aktivierung und Deaktivierung der Farbgruppen in der <figref idref="f0001">Figur 1</figref>;</li>
<li><figref idref="f0004">Figuren 4a, b, c</figref> jeweils ein Kreisdiagramm zur Erläuterung der Einstellung einer Mischfarbe.</li>
</ul></p>
<p id="p0031" num="0031"><figref idref="f0001">Figur 1</figref> zeigt in einem schematischen Blockdiagramm eine LED-Beleuchtungsvorrichtung 1 als ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung, welche in einem Flugzeug als Passagierraumbeleuchtung anordbar oder angeordnet ist. Die LED-Beleuchtungsvorrichtung 1 ist z.B. als eine Flächenleuchte oder als eine indirekte Beleuchtung zur Beleuchtung einer Decke des Passagierraums in dem Flugzeug ausgebildet.</p>
<p id="p0032" num="0032">Das Flugzeug stellt eine Wechselspannungsversorgung 2 mit einer Wechselspannung zur Verfügung. Die effektive Spannung der Wechselspannung ist beispielsweise 115 Volt, die Frequenz der Wechselspannungsversorgung 2 liegt zwischen 150 Hertz und 400 Hertz. Sowohl die effektive Spannung als auch die Frequenz der Wechselspannung können im Betrieb stark schwanken.</p>
<p id="p0033" num="0033">Nach einer Anschlussschnittstelle 3 zur Kopplung der LED-Beleuchtungsvorrichtung 1 mit der Wechselspannungsversorgung 2 folgt optional ein Netzfilter 4, welcher ausgebildet ist, Störungen, welche in die Wechselspannungsversorgung 2 zurückgekoppelt werden könnten, zu filtern.</p>
<p id="p0034" num="0034">Dem Netzfilter 4 ist ein Gleichrichter 5 nachgeschaltet, welcher ausgebildet ist, die anliegende Wechselspannung beziehungsweise die gefilterte Wechselspannung in eine gleichgerichtete Wechselspannung als eine Versorgungsspannung umzusetzen. Der Gleichrichter 5 ist beispielsweise als ein Brückengleichrichter ausgebildet. Die Versorgungsspannung ist als eine gleichgerichtete Wechselspannung, insbesondere als eine pulsierende Gleichspannung, mit zeitlich aufeinanderfolgenden Halbwellen ausgebildet. Zum Beispiel ist die Versorgungsspannung durch eine Aneinanderreihung von Sinushalbwellen mit der zweifachen Frequenz der Wechselspannung der<!-- EPO <DP n="10"> --> Wechselspannungsversorgung 2 ausgebildet. Die Wiederholfrequenz der Halbwellen der Versorgungsspannung definiert eine Spannungsfrequenz.</p>
<p id="p0035" num="0035">Die von dem Gleichrichter 5 bereitgestellte Versorgungsspannung beziehungsweise der entsprechende Versorgungsstrom wird nachfolgend an eine Stromsenkeneinrichtung 6 - auch elektronische Last genannt - weitergeleitet. Die Stromsenkeneinrichtung 6 ist ausgebildet, geregelt oder gesteuert Strom und damit Leistung durch Umwandlung in Wärme aus dem Schaltkreis zu entnehmen. Ausgehend von der Stromsenkeneinrichtung 6 werden eine LED-Spannung und ein LED-Strom an eine Farbmischeinheit 7 weitergeleitet.</p>
<p id="p0036" num="0036">Die LED-Beleuchtungsvorrichtung 1 umfasst zudem eine Steuereinrichtung 8, welche wie hier gezeigt einteilig oder alternativ mehrteilig ausgebildet sein kann und welche mindestens zur Ansteuerung der Farbmischeinheit 7 und der Stromsenkeneinrichtung 6 ausgebildet ist. Die Steuereinrichtung 8 kann zum Beispiel als ein programmierbarer Mikrocontroller realisiert sein.</p>
<p id="p0037" num="0037">Als ein Eingangssignal erhält die Steuereinrichtung 8 die Versorgungsspannung oder die Wechselspannung oder ein dazu äquivalentes oder synchronisiertes Signal. Die Farbmischeinheit 7 kann durch die Steuereinrichtung 8 kontrolliert werden, um zum einen auf unterschiedliche Amplituden der Versorgungsspannung angepasst werden zu können und zum anderen unterschiedliche Mischfarben erzeugen zu können.</p>
<p id="p0038" num="0038">Die Farbmischeinheit 7 umfasst drei Farbgruppen 9a, b, c, wobei jede der Farbgruppen 9 a, b, c eine Mehrzahl von LEDs (light emitting diodes) aufweisen, wobei sich die LEDs der Farbgruppen 9 a, b, c durch die Leuchtfarbe unterscheiden. Beispielsweise weist die Farbgruppe 9a nur rote (R) LEDs, die Farbgruppe 9b nur grüne (G) LEDs und die Farbgruppe 9c nur blaue (B) LEDs auf. Beispielsweise umfasst jede der Farbgruppen 9 a, b, c mindestens drei, vorzugsweise mindestens sechs LEDs einer Leuchtfarbe.</p>
<p id="p0039" num="0039">Um eine Mischfarbe zu erzeugen, umfasst die LED-Beleuchtungsvorrichtung 1 und insbesondere die Farbmischeinheit 7 eine Einrichtung 10 zum Umschalten der Farbgruppen 9a, b, c, wobei die Einrichtung 10 durch die Steuereinrichtung 8 angesteuert werden kann, sodass die Steuereinrichtung 8 über die Einrichtung 10 die Farbgruppen 9a, b, c selektiv aktivieren und deaktivieren kann. Die Einrichtung 10 kann - wie in der <figref idref="f0001">Figur 1</figref> gezeigt - als eine separate Einrichtung ausgebildet sein, alternativ kann diese jedoch auch in die Farbgruppen 9a, b, c integriert sein. Funktional betrachtet ist es möglich, durch die Ansteuerung über die Steuereinrichtung 8 die Einrichtung 10 derart zu kontrollieren, dass die Farbmischeinheit 7 eine Mischfarbe erzeugt.<!-- EPO <DP n="11"> --></p>
<p id="p0040" num="0040">Zudem umfassen die Farbgruppen 9a, b, c jeweils eine Schaltanordnung 11, welche es ermöglicht, die Farbgruppen 9a, b, c über die Steuereinrichtung 8 in unterschiedliche Schaltungszustände zu schalten, um auf unterschiedliche Amplituden der Versorgungsspannung reagieren zu können.</p>
<p id="p0041" num="0041">Die <figref idref="f0002">Figur 2a</figref> zeigt beispielhaft eine der Farbgruppen - in diesem Beispiel die Farbgruppe 9a - mit einer Schaltanordnung 11 in einer stark schematisierten Darstellung. Die Farbgruppe 9a, umfasst einen Eingang E und einen Ausgang A beziehungsweise einen ersten und einen zweiten Pol, über welche die Farbgruppe 9a an die in der <figref idref="f0001">Figur 1</figref> dargestellte Spannungsversorgung angeschlossen wird.</p>
<p id="p0042" num="0042">Die Farbgruppe 9a umfasst in diesem Beispiel vier LED-Teilgruppen 12a, b, c, d, wobei jede LED-Teilgruppe 12a, b, c, d mindestens eine LED aufweist. Insbesondere weist jede LED-Teilgruppe 12a, b, c, d die gleiche Durchlassspannung - auch Vorwärtsspannung genannt - auf. Die LEDs in den LED-Teilgruppen 12a, b, c, d können - wie symbolisch in den <figref idref="f0002">Figuren 2a, b, c</figref> dargestellt - in jeder der LED-Teilgruppen 12a, b, c, d seriell (beziehungsweise in Reihe) zueinander geschaltet sein. Bei abgewandelten Ausführungsbeispielen können die LEDs in den LED-Teilgruppen 12a, b, c, d auch parallel, seriell oder parallel und seriell gemischt zueinander verschaltet sein. In diesem Ausführungsbeispiel weist jede LED-Teilgruppe 12a, b, c, d die gleiche Durchlassspannung auf. Die vier LED-Teilgruppen 12a, b, c, d sind in dem in der <figref idref="f0002">Figur 2a</figref> gezeigten ersten Schaltungszustand I der Farbgruppe 9a elektrisch parallel zueinander angeordnet, sodass die Durchlassspannung der Farbgruppe 9a der Durchlassspannung einer der LED-Teilgruppen 12a, b, c, d entspricht.</p>
<p id="p0043" num="0043">In der <figref idref="f0002">Figur 2b</figref> ist ein zweiter Schaltungszustand II dargestellt, wobei die LED-Teilgruppen 12a, b, c, d in der Farbgruppe 9a nur zum Teil elektrisch seriell (in Reihe) miteinander verbunden sind. Beispielsweise ist vorgesehen, dass in der ersten Gruppe die LED-Teilgruppen 12a, b zueinander parallel angeordnet sind und in der zweiten Gruppe die LED-Teilgruppen 12c, d ebenfalls parallel zueinander angeordnet sind, jedoch die beiden Gruppen zueinander seriell angeordnet sind. In dem Schaltungszustand II entspricht die Durchlassspannung der Farbgruppe 9a nun der zweifachen Durchlassspannung einer der LED-Teilgruppen 12a, b, c, d.</p>
<p id="p0044" num="0044">In der <figref idref="f0002">Figur 2c</figref> ist ein dritter Schaltungszustand III dargestellt, wobei nun alle vier LED-Teilgruppen 12a, b, c, d zueinander elektrisch seriell (in Reihe) angeordnet sind. Die Durchlassspannung der Farbgruppe 9a entspricht nun der vierfachen Durchlassspannung einer der LED-Teilgruppen 12a, b, c, d.<!-- EPO <DP n="12"> --></p>
<p id="p0045" num="0045">Die Schaltungsanordnung 11 ist ausgebildet, die Farbgruppe 9a in die unterschiedlichen Schaltungszustände I, II, III zu schalten. Eine entsprechende Schaltungsanordnung 11 für diese Art der Umschaltung lässt sich zum Beispiel mit Hilfe von Dioden und Transistoren realisieren.</p>
<p id="p0046" num="0046">Die Art der Umschaltung auf verschiedene Schaltungszustände ist jedoch nicht auf das beschriebene Beispiel begrenzt, sondern kann auch durch andere Schaltungsanordnungen erreicht werden, wie zum Beispiel die in der Einleitung genannten LED-Beleuchtungsvorrichtungen. Es ist auch möglich, dass in den Schaltungszuständen die LED-Teilgruppen 12a, b, c, d deaktiviert werden.</p>
<p id="p0047" num="0047">Die anderen Farbgruppen 9b, c können ebenfalls Schaltungsanordnungen 11 aufweisen, sodass auch diese Farbgruppen 9b, c in unterschiedliche Schaltungszustände mit unterschiedlichen Durchlassspannungen gebracht werden können. Die Auswahl der Schaltungszustände erfolgt durch die Steuereinrichtung 8. Es ist insbesondere möglich, dass die Einrichtung 10 in den Schaltanordnungen 11 integriert ist.</p>
<p id="p0048" num="0048">In der <figref idref="f0003">Figur 3</figref> sind stark schematisiert Halbwellen H1, H2, H3 der Versorgungsspannung 13 über die Zeit t aufgetragen, wobei dargestellt ist, dass die Schaltungszustände I, II - zunächst unabhängig von einer Leuchtfarbe betrachtet - stets so gewählt sind, dass die Durchlassspannung kleiner ist als ein Momentanwert der Versorgungsspannung 11. Auf der anderen Seite wird die Farbmischeinheit 7 immer auf den Schaltungszustand gesetzt, der die maximale Durchlassspannung hat, um Leistungsverluste zu minimieren.</p>
<p id="p0049" num="0049">Ohne weitere Maßnahmen würde der LED-Strom und daraus resultierend der Versorgungsstrom und letztlich der Netzstrom aufgrund der Umschaltvorgänge in der Farbmischeinheit 7 zu einem Netzstromverlauf führen, welcher durch Inhomogenitäten und Zacken geprägt ist. Um jedoch einen hohen Leistungsfaktor von z.B. größer als 0,99 zu erreichen, steuert die Steuereinrichtung 8 die Stromsenkeneinrichtung 6 so an, dass der Versorgungsstrom und damit der Netzstrom synchron zu der Versorgungsspannung beziehungsweise synchron zu der Wechselspannung beziehungsweise zu der Netzspannung verläuft. Insbesondere wird im Normalbetrieb die Stromsenkeneinrichtung 6 angesteuert, Strom und somit Leistung in Wärme umzuwandeln, um den Leistungsfaktor hoch zu halten.</p>
<p id="p0050" num="0050">In der <figref idref="f0003">Figur 3</figref> ist schematisch dargestellt, dass der Schaltzustand I so lange eingenommen wird, bis die Versorgungsspannung 13 einen Wert oberhalb der Durchlassspannung des Schaltzustandes II erreicht hat. Dann wird die Farbmischeinheit<!-- EPO <DP n="13"> --> 7 umgeschaltet, sodass der Schaltungszustand II genutzt wird. Es wäre auch möglich, einen dritten Schaltungszustand III zu aktivieren. Nach dem Maximum der Halbwelle sinkt die Versorgungsspannung 13, sobald diese die Durchlassspannung des Schaltzustandes II unterschreitet, wird die Farbmischeinheit 7 auf den Schaltungszustand I umgesetzt. Es ist auch zu erkennen, dass sobald der Momentanwert der Versorgungsspannung 13 unter der Durchlassspannung des Schaltungszustandes I liegt, die Farbmischeinheit 7 vollständig deaktiviert wird - beispielsweise durch eine Kurzschlusseinrichtung -, da der Momentanwert der Versorgungsspannung 13 nicht mehr ausreichend ist. In diesen Phasen wird der Versorgungsstrom in der Stromsenkeneinrichtung 6 in Wärme gewandelt, sodass der Leistungsfaktor hoch bleibt. Der Versorgungsstrom 14 läuft somit stets synchron zu der Versorgungsspannung 13.</p>
<p id="p0051" num="0051">Um eine Mischfarbe mit der Farbmischeinheit 7 zu erzeugen, wird ein zeitliches Multiplexen umgesetzt, wobei die Farbgruppen 9a, b, c seriell nacheinander und ausschließlich alternativ aktiviert und/oder abwechselnd aktiviert beziehungsweise deaktiviert werden. Insbesondere ist jeweils nur eine einzige Farbgruppe 9a, b oder c aktiv.</p>
<p id="p0052" num="0052">Die LED-Beleuchtungsvorrichtung 1 umfasst eine Kontrolleinrichtung 15, welche die Anwahl einer Mischfarbe für die Farbmischeinheit 7 ermöglicht. Die Mischfarbe wird dadurch erzeugt, dass innerhalb eines Farbzeitfensters F die Farbgruppen 9a, b, c nacheinander aktiviert werden, sodass das von einem Benutzer wahrgenommene Licht eine Mischfarbe darstellt. Um jede beliebige in dem RGB-Farbraum erreichbare Farbe zu realisieren, können die Anteile der Aktivierungszeiten der Farbgruppen 9a, b, c innerhalb des Farbzeitfensters F durch die Kontrolleinrichtung 15 eingestellt werden. So wird bei dem in der <figref idref="f0003">Figur 3</figref> gezeigten Beispiel zunächst die Farbgruppe 9c in der ersten Halbwelle H1, nachfolgend die Farbgruppe 9a von der ersten Halbwelle H1 bis zur dritten Halbwelle H3 aktiviert und am Ende der dritten Halbwelle H3 die Farbgruppe 9b aktiviert.</p>
<p id="p0053" num="0053">Somit werden während des Farbzeitfensters F, welches zeitlich mindestens eine Halbwelle, in diesem Beispiel drei Halbwellen H1, H2, H3 umfasst, die Farbgruppen 9a, b, c, also sämtliche Farbgruppen 9a,b,c der LED-Beleuchtungsvorrichtung 1 nacheinander aktiviert.</p>
<p id="p0054" num="0054">In den <figref idref="f0004">Figuren 4a, b, c</figref> sind unterschiedliche Mischfarben M1, M2, M3 dargestellt, wobei die Mischfarben M1, M2, M3 durch unterschiedliche Zeitanteile der Farbgruppen 9a, b, c innerhalb des Farbzeitfensters F realisiert sind. In der Kreisdarstellung nimmt das<!-- EPO <DP n="14"> --> Farbzeitfenster 360° und die Halbwellen H1, H2, H3 jeweils 120° ein. So erfolgt beispielsweise bei dem Übergang von der Mischfarbe M1 zu der Mischfarbe M2 eine Erhöhung des Grünanteils durch eine Verlängerung der Aktivierungszeit der Farbgruppe 9b und eine Erniedrigung des Rotanteils durch eine Verkürzung der Aktivierungszeit der Farbgruppe 9a. Bei dem Umschalten der Farbgruppen 9a, b, c erfolgt jeweils ein Umschaltvorgang U.</p>
<p id="p0055" num="0055">Die Umschaltvorgänge U sind so gelegt, dass jeweils nur ein Umschaltvorgang U pro Halbwelle H umgesetzt wird, um Schaltzeitverluste gering zu halten. Dies wird ermöglicht, dass das Farbzeitfenster F gegenüber den Halbwellen H1, H2, H3 um einen Phasenwinkel verschoben wird, wie dies in der <figref idref="f0004">Figur 4c</figref> gegenüber der <figref idref="f0004">Figur 4b</figref> angedeutet ist, um die Umschaltvorgänge U relativ zu den Halbwellen H1, H2, H3 zeitlich zu verschieben.</p>
<p id="p0056" num="0056">In <figref idref="f0004">Fig. 4a,b</figref> weist das Farbzeitfenster F gegenüber den Halbwellen H1, H2, H3 und damit gegenüber der durch die drei Halbwellen H1, H2, H3 definierten Spannungsperiode SP einen ersten Phasenwinkel auf, der in diesem Fall 0° beträgt, so dass das Farbzeitfenster F sowie die drei Halbwellen H1, H2, H3 keine Phasenverschiebung aufweisen.</p>
<p id="p0057" num="0057">In <figref idref="f0004">Fig. 4c</figref> weisen das Farbzeitfenster F sowie die Halbwellen H1, H2, H3 einen von 0° verschiedenen Phasenwinkel auf. Eine derartige Phasenverschiebung wird durch entsprechende Änderung der Dauer des Farbzeitfensters F gegenüber der Dauer der Halbwellen H1, H2, H3 bzw. gegenüber der Dauer der Spannungsperiode SP erzielt. Nach einem derartigen Übergang des Zustands von <figref idref="f0004">Fig. 4b</figref> in den Zustand der <figref idref="f0004">Fig. 4c</figref> bleibt der Phasenwinkel zwischen dem Farbzeitfenster F gegenüber den Halbwellen H1, H2, H3 wiederum konstant. Dies bedeutet, dass vor und nach einem derartigen Übergang die Dauer des Farbzeitfensters F der Dauer der Spannungsperiode SP entspricht. In dem in <figref idref="f0004">Fig. 4c</figref> dargestellten Zustand ist dann der Phasenwinkel zwischen Farbzeitfenster F und Spannungsperiode SP wiederum konstant, aber im Gegensatz zu dem in <figref idref="f0004">Fig. 4b</figref> dargestellten Zustand ungleich null.</p>
<p id="p0058" num="0058">Zurückkehrend zu der <figref idref="f0003">Figur 3</figref> ist eingezeichnet, dass das eine Farbzeitfenster F eine Farbperiode FP und die drei Halbwellen eine Spannungsperiode SP bilden, wobei die Farbperiode FP und die Spannungsperiode SP gleich lang ausgebildet sind, in der <figref idref="f0003">Figur 3</figref> um einen Phasenwinkel 0 ° verschoben sind, jedoch auch um einen Phasenwinkel ungleich 0° zueinander zeitlich versetzt angeordnet sein können, wie dies beispielsweise in <figref idref="f0004">Fig. 4b</figref> gezeigt ist.<!-- EPO <DP n="15"> --></p>
<heading id="h0001">Bezugszeichenliste</heading>
<p id="p0059" num="0059">
<dl id="dl0001" compact="compact">
<dt>1</dt><dd>Beleuchtungsvorrichtung</dd>
<dt>2</dt><dd>Wechselspannungsversorgung</dd>
<dt>3</dt><dd>Anschlussschnittstelle</dd>
<dt>4</dt><dd>Netzfilter</dd>
<dt>5</dt><dd>Gleichrichter</dd>
<dt>6</dt><dd>Stromsenkeneinrichtung</dd>
<dt>7</dt><dd>Farbmischeinheit</dd>
<dt>8</dt><dd>Steuereinrichtung</dd>
<dt>9a, b, c</dt><dd>Farbgruppen</dd>
<dt>10</dt><dd>Einrichtung</dd>
<dt>11</dt><dd>Schaltanordnung</dd>
<dt>12a, b, c, d</dt><dd>LED-Teilgruppen</dd>
<dt>13</dt><dd>Versorgungsspannung</dd>
<dt>14</dt><dd>Versorgungsstrom</dd>
<dt>15</dt><dd>Kontrolleinrichtung</dd>
<dt>I</dt><dd>erster Schaltungszustand</dd>
<dt>II</dt><dd>zweiter Schaltungszustand</dd>
<dt>III</dt><dd>dritter Schaltungszustand</dd>
<dt>A</dt><dd>Ausgang</dd>
<dt>E</dt><dd>Eingang</dd>
<dt>F</dt><dd>Farbzeitfenster</dd>
<dt>H1, H2, H3</dt><dd>Halbwelle</dd>
<dt>M1, M2, M3</dt><dd>Mischfarben</dd>
<dt>U</dt><dd>Umschaltvorgang</dd>
</dl></p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="16"> -->
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>LED-Beleuchtungsvorrichtung (1)<br/>
mit einer Farbmischeinheit (7), wobei die Farbmischeinheit (7) mindestens eine erste und eine zweite Farbgruppe (9a, b, c) von LEDs aufweist, wobei sich die LEDs der Farbgruppen (9 a, b, c) durch die Leuchtfarbe (R, B, G) unterscheiden,<br/>
mit einer Spannungsversorgung (5) zur Versorgung der Farbmischeinheit mit einer Versorgungsspannung (13), wobei die Versorgungsspannung (13) die Form einer gleichgerichteten Wechselspannung aufweist, wobei eine Wiederholfrequenz von Halbwellen (H1, H2, H3) der Versorgungsspannung eine Spannungsfrequenz definiert,<br/>
mit einer Steuereinrichtung (8) zur selektiven Aktivierung und Deaktivierung der Farbgruppen (9 a, b, c), wobei die Farbmischeinheit (7) durch die selektiv aktivierten und deaktivierten Farbgruppen (9 a, b, c) eine Mischfarbe (M1, M2, M3) erzeugt,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
eine Wiederholfrequenz von einem mindestens eine Halbwelle (H1, H2, H3) umfassenden Farbzeitfenster (F) eine Farbmischfrequenz definiert, wobei die Steuereinrichtung (8) ausgebildet ist, die Farbgruppen (9a, b, c) derart anzusteuern, dass diese innerhalb des Farbzeitfensters (F) nacheinander aktiviert werden, um die Mischfarbe (M1, M2. M3) während des Farbzeitfensters (F) zu erzeugen, wobei in einer Halbwelle (H1,H2,H3) höchstens ein Umschaltvorgang zwischen den Farbgruppen (9a,b,c) erfolgt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>LED-Beleuchtungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> in der Farbmischeinheit (7) innerhalb des Farbzeitfensters (F) zeitgleich jeweils maximal eine einzige Farbgruppe (9a, b, c) aktiviert ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>LED-Beleuchtungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> bei einer Mischfarbe (M1, M2, M3) während eines Farbzeitfensters<!-- EPO <DP n="17"> --> (F) mindestens ein Umschaltvorgang (U) zwischen den Farbgruppen (9a, b, c) erfolgt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>LED-Beleuchtungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Farbmischfrequenz größer als 30 Hertz ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>LED-Beleuchtungsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Farbmischfrequenz der Spannungsfrequenz entspricht und/oder dass das Farbzeitfenster (F) zeitlich gleichlang wie eine der Halbwellen (H1, H2, H3) ausgebildet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>LED-Beleuchtungsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Halbwellen und die Farbezeitfenster um einen Phasenwinkel zueinander zeitlich versetzt angeordnet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>LED-Beleuchtungsvorrichtung (1) nach Anspruch 6, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Phasenwinkel in Abhängigkeit der Mischfarbe (M1, M2, M3) gewählt ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>LED-Beleuchtungsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Farbmischfrequenz kleiner als die Spannungsfrequenz und/oder dass das Farbzeitfenster (F) zeitlich länger als eine Halbwelle (H1, H2, H3) ausgebildet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>LED-Beleuchtungsvorrichtung (1) nach Anspruch 8, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Quotient zwischen Spannungsfrequenz und Farbmischfrequenz und/oder der Quotient zwischen Farbzeitfenster (F) und Halbwelle (H1, H2, H3) als eine rationale Zahl ausgebildet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="0010">
<claim-text>LED-Beleuchtungsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 8 oder 9, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Wert der Spannungsfrequenz ein ganzzahliges Vielfaches des Werts der Farbmischfrequenz ist und/oder die die Länge des Farbzeitfensters (F) ein ganzzahliges Vielfaches des Werts der zeitlichen Länge der Halbwelle (H1, H2, H3) ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0011" num="0011">
<claim-text>LED-Beleuchtungsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 8 bis 10, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> eine Anzahl von x aufeinanderfolgenden<!-- EPO <DP n="18"> --> Farbzeitfenstern (F) einer Anzahl von y aufeinanderfolgenden Halbwellen (H1, H2, H3) zugeordnet sind, wobei die x Farbzeitfenster (F) eine Farbperiode (FP) und die y Halbwellen (H1, H2, H3) ein Spannungsperiode (SP) bilden, wobei die Farbperiode (FP) und die Spannungsperiode (SP) gleichlang ausgebildet und um einen Phasenwinkel zueinander zeitlich versetzt angeordnet oder anordbar sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0012" num="0012">
<claim-text>LED-Beleuchtungsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>gekennzeichnet durch</b> eine Schaltanordnung (11), wobei die Schaltanordnung (11) ausgebildet ist, die LEDs einer Farbgruppe (9a, b, c) in mindestens zwei Schaltzustände (I, II, III) zu versetzen, wobei sich die Schaltzustände (I, II, III) <b>durch</b> die Durchlassspannung der Farbgruppe (9 a, b, c) unterscheiden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0013" num="0013">
<claim-text>LED-Beleuchtungsvorrichtung (1) nach Anspruch 12, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Steuereinrichtung (8) die Farbgruppen (9 a, b, c) bei einer Aktivierung so ansteuert, dass ein Schaltungszustand (I,II,III) mit einer Durchlassspannung aktiviert ist, wobei die Durchlassspannung kleiner oder gleich zu dem Momentanwert der Versorgungsspannung (13) ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0014" num="0014">
<claim-text>LED-Beleuchtungsvorrichtung (1) nach Anspruch 12 oder 13, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Schaltungszustand (I, II, III) aktiviert ist, der die höchste Durchlassspannung aufweist, welche kleiner oder gleich zu dem Momentanwert der Versorgungsspannung (13) ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0015" num="0015">
<claim-text>Verfahren zum Betreiben der LED-Beleuchtungsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Steuereinrichtung (8) die Farbgruppen (9a, b, c) selektiv aktiviert und deaktiviert, sodass eine Mischfarbe (M1, M2, M3) erzeugt wird, wobei die Farbgruppen (9 a, b, c) innerhalb des Farbzeitfensters (F) so angesteuert werden, dass diese nacheinander aktiviert werden, um die Mischfarbe (M1, M2, M3) während des Farbzeitfensters (F) zu erzeugen, wobei in einer Halbwelle (H1, H2, H3) höchstens ein Umschaltvorgang zwischen den Farbgruppen (9a,b,c) erfolgt.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims02" lang="en"><!-- EPO <DP n="19"> -->
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>LED lighting apparatus (1)<br/>
having a colour mixing unit (7), wherein the colour mixing unit (7) has at least a first and a second colour group (9a, b, c) of LEDs, wherein the LEDs in the colour groups (9a, b, c) differ by virtue of the light colour (R, B, G),<br/>
having a power supply (5) for supplying a supply voltage (13) to the colour mixing unit, wherein the supply voltage (13) is in the form of a rectified AC voltage, wherein a repetition rate of half-cycles (H1, H2, H3) of the supply voltage defines a voltage frequency,<br/>
having a control device (8) for selectively activating and deactivating the colour groups (9a, b, c), wherein the colour mixing unit (7) produces a mixed colour (M1, M2, M3) by means of the selectively activated and deactivated colour groups (9a, b, c),<br/>
<b>characterized in that</b><br/>
a repetition rate of a colour time window (F) comprising at least one half-cycle (H1, H2, H3) defines a colour mixing frequency, wherein the control device (8) is designed to actuate the colour groups (9a, b, c)<!-- EPO <DP n="20"> --> such that they are activated within the colour time window (F) in succession in order to produce the mixed colour (M1, M2, M3) during the colour time window (F), wherein at most one changeover operation between the colour groups (9a, b, c) is effected in a half-cycle (H1, H2, H3).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>LED lighting apparatus (1) according to Claim 1, <b>characterized in that</b> no more than a single colour group (9a, b, c) is activated at the same time in each case in the colour mixing unit (7) within the colour time window (F).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>LED lighting apparatus (1) according to Claim 1 or 2, <b>characterized in that</b> for a mixed colour (M1, M2, M3) at least one changeover operation (U) between the colour groups (9a, b, c) is effected during a colour time window (F).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>LED lighting apparatus (1) according to Claim 1 or 2, <b>characterized in that</b> the colour mixing frequency is greater than 30 hertz.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>LED lighting apparatus (1) according to one of the preceding claims, <b>characterized in that</b> the colour mixing frequency corresponds to the voltage frequency and/or <b>in that</b> the colour time window (F) is in a form with the same temporal length as one of the half-cycles (H1, H2, H3).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>LED lighting apparatus (1) according to one of the preceding claims, <b>characterized in that</b> the half-cycles and the colour time windows are arranged in a manner staggered over time in relation to one another by a phase angle.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>LED lighting apparatus (1) according to Claim 6, <b>characterized in that</b> the phase angle is chosen on the basis of the mixed colour (M1, M2, M3).<!-- EPO <DP n="21"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>LED lighting apparatus (1) according to one of the preceding Claims 1 to 4, <b>characterized in that</b> the colour mixing frequency is lower than the voltage frequency and/or <b>in that</b> the colour time window (F) is in a form with greater temporal length than one half-cycle (H1, H2, H3).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>LED lighting apparatus (1) according to Claim 8, <b>characterized in that</b> the quotient between voltage frequency and colour mixing frequency and/or the quotient between colour time window (F) and half-cycle (H1, H2, H3) is in the form of a rational number.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="0010">
<claim-text>LED lighting apparatus (1) according to either of the preceding Claims 8 and 9, <b>characterized in that</b> the value of the voltage frequency is an integer multiple of the value of the colour mixing frequency and/or the length of the colour time window (F) is an integer multiple of the value of the temporal length of the half-cycle (H1, H2, H3).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0011" num="0011">
<claim-text>LED lighting apparatus (1) according to one of the preceding Claims 8 to 10, <b>characterized in that</b> a number of x successive colour time windows (F) are associated with a number of y successive half-cycles (H1, H2, H3), wherein the x colour time windows (F) form a colour period (FP) and the y half-cycles (H1, H2, H3) form a voltage period (SP), wherein the colour period (FP) and the voltage period (SP) are in a form with the same length and arranged or able to be arranged in a manner staggered over time in relation to one another by a phase angle.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0012" num="0012">
<claim-text>LED lighting apparatus (1) according to one of the preceding Claims, <b>characterized by</b> a switching arrangement (11), wherein the switching arrangement (11) is designed to put the LEDs in a colour group (9a, b, c) into at least two switching states (I, II, III),<!-- EPO <DP n="22"> --> wherein the switching states (I, II, III) differ by virtue of the on-state voltage of the colour group (9a, b, c).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0013" num="0013">
<claim-text>LED lighting apparatus (1) according to Claim 12, <b>characterized in that</b> the control device (8) actuates the colour groups (9a, b, c) in the event of activation such that a switching state (I, II, III) with an on-state voltage is activated, wherein the on-state voltage is less than or equal to the instantaneous value of the supply voltage (13).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0014" num="0014">
<claim-text>LED lighting apparatus (1) according to Claim 12 or 13, <b>characterized in that</b> the switching state (I, II, III) that has the highest on-state voltage that is less than or equal to the instantaneous value of the supply voltage (13) is activated.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0015" num="0015">
<claim-text>Method for operating the LED lighting apparatus (1) according to one of the preceding claims, <b>characterized in that</b> the control device (8) selectively activates and deactivates the colour groups (9a, b, c), so that a mixed colour (M1, M2, M3) is produced, wherein the colour groups (9a, b, c) are actuated within the colour time window (F) such that they are activated in succession in order to produce the mixed colour (M1, M2, M3) during the colour time window (F), wherein at most one changeover operation between the colour groups (9a, b, c) is effected in a half-cycle (H1, H2, H3).</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims03" lang="fr"><!-- EPO <DP n="23"> -->
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Dispositif d'éclairage à LED (1) comprenant une unité de mélange de couleurs (7), l'unité de mélange de couleurs (7) possédant au moins un premier et un deuxième groupe chromatique (9a, b, c) de LED, les LED des groupes chromatiques (9a, b, c) se différenciant par la couleur d'éclairage (R, B, V), comprenant une alimentation électrique (5) destinée à alimenter l'unité de mélange de couleurs avec une tension d'alimentation (13), la tension d'alimentation (13) présentant la forme d'une tension alternative redressée, une fréquence de répétition des demi-ondes (H1, H2, H3) de la tension d'alimentation définissant une fréquence de tension,<br/>
comprenant un appareil de commande (8) destiné à l'activation et à la désactivation sélectives des groupes chromatiques (9a, b, c), l'unité de mélange de couleurs (7) générant une couleur mélangée (M1, M2, M3) par le biais de l'activation et de la désactivation sélectives des groupes chromatiques (9a, b, c), <b>caractérisé en ce que</b><br/>
une fréquence de répétition d'un créneau temporel de couleur (F) comprenant au moins une demi-onde (H1, H2, H3) définit une fréquence de mélange de couleurs, l'appareil de commande (8) étant configuré pour commander les groupes chromatiques (9a, b, c) de telle sorte que ceux-ci sont activés l'un après l'autre au sein du créneau temporel de couleur (F) afin de générer la couleur mélangée (M1, M2, M3) pendant le créneau temporel de couleur (F), un maximum d'une opération de<!-- EPO <DP n="24"> --> permutation entre les groupes chromatiques (9a, b, c) ayant lieu dans une demi-onde (H1, H2, H3).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Dispositif d'éclairage à LED (1) selon la revendication 1, caractérisé en çe qu'un maximum d'un seul groupe chromatique (9a, b, c) est activé de manière simultanée dans l'unité de mélange de couleurs (7) au sein du créneau temporel de couleur (F).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Dispositif d'éclairage à LED (1) selon la revendication 1 ou 2, <b>caractérisé en ce que</b> dans le cas d'une couleur mélangée (M1, M2, M3), au moins une opération de permutation (U) entre les groupes chromatiques (9a, b, c) est effectuée pendant un créneau temporel de couleur (F).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Dispositif d'éclairage à LED (1) selon la revendication 1 ou 2, <b>caractérisé en ce que</b> la fréquence de mélange de couleurs est supérieure à 30 Hertz.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Dispositif d'éclairage à LED (1) selon l'une des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce que</b> la fréquence de mélange de couleurs correspond à la fréquence de tension et/ou <b>en ce que</b> le créneau temporel de couleur (F) est configuré avec la même durée que l'une des demi-ondes (H1, H2, H3).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Dispositif d'éclairage à LED (1) selon l'une des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce que</b> les demi-ondes et le créneau temporel de couleur sont disposés mutuellement décalés dans le temps d'un angle de phase.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Dispositif d'éclairage à LED (1) selon la revendication 6, <b>caractérisé en ce que</b> l'angle de phase est choisi en fonction de la couleur mélangée (M1, M2, M3).<!-- EPO <DP n="25"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Dispositif d'éclairage à LED (1) selon l'une des revendications précédentes 1 à 4, <b>caractérisé en ce que</b> la fréquence de mélange de couleurs est inférieure à la fréquence de tension et/ou <b>en ce que</b> le créneau temporel de couleur (F) est configuré avec une durée plus longue qu'une demi-onde (H1, H2, H3).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Dispositif d'éclairage à LED (1) selon la revendication 8, <b>caractérisé en ce que</b> le quotient entre la fréquence de tension et la fréquence de mélange de couleurs et/ou le quotient entre le créneau temporel de couleur (F) et la demi-onde (H1, H2, H3) est réalisé sous la forme d'un nombre rationnel.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="0010">
<claim-text>Dispositif d'éclairage à LED (1) selon l'une des revendications précédentes 8 ou 9, <b>caractérisé en ce que</b> la valeur de la fréquence de tension est un multiple entier de la valeur de la fréquence de mélange de couleurs et/ou la longueur du créneau temporel de couleur (F) est un multiple entier de la valeur de la durée de la demi-onde (H1, H2, H3).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0011" num="0011">
<claim-text>Dispositif d'éclairage à LED (1) selon l'une des revendications précédentes 8 à 10, <b>caractérisé en ce qu'</b>un nombre y de demi-ondes (H1, H2, H3) successives est associé à un nombre x de créneaux temporels de couleur (F) successifs, les x créneaux temporels de couleur (F) formant une période de couleur (FP) et les y demi-ondes (H1, H2, H3) une période de tension (SP), la période de couleur (FP) et la période de tension (SP) étant configurées de la même longueur et étant disposées ou pouvant être disposées mutuellement décalées dans le temps d'un angle de phase.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0012" num="0012">
<claim-text>Dispositif d'éclairage à LED (1) selon l'une des revendications précédentes, <b>caractérisé par</b> un arrangement de circuit (11), l'arrangement de circuit (11) étant configuré pour amener les LED d'un groupe<!-- EPO <DP n="26"> --> chromatique (9a, b, c) dans au moins deux états de commutation (I, II, III), les états de commutation (I, II, III) se différenciant par la tension de passage du groupe chromatique (9a, b, c).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0013" num="0013">
<claim-text>Dispositif d'éclairage à LED (1) selon la revendication 12, <b>caractérisé en ce que</b> l'appareil de commande (8), dans le cas d'une activation, commande les groupes chromatiques (9a, b, c) de telle sorte qu'un état de commutation (I, II, III) ayant une tension de passage est activé, la tension de passage étant inférieure ou égale à la valeur momentanée de la tension d'alimentation (13).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0014" num="0014">
<claim-text>Dispositif d'éclairage à LED (1) selon la revendication 12 ou 13, <b>caractérisé en ce que</b> l'état de commutation (I, II, III) activé est celui qui possède la tension de passage la plus élevée, laquelle est inférieure ou égale à la valeur momentanée de la tension d'alimentation (13).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0015" num="0015">
<claim-text>Procédé pour faire fonctionner un dispositif d'éclairage à LED (1) selon l'une des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce que</b> l'appareil de commande (8) active et désactive les groupes chromatiques (9a, b, c) de manière sélective afin qu'une couleur mélangée (M1, M2, M3) soit ainsi générée, les groupes chromatiques (9a, b, c) étant commandés au sein du créneau temporel de couleur (F) de telle sorte que ceux-ci sont activés l'un après l'autre afin de générer la couleur mélangée (M1, M2, M3) pendant le créneau temporel de couleur (F), un maximum d'une opération de permutation entre les groupes chromatiques (9a, b, c) ayant lieu dans une demi-onde (H1, H2, H3).</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="27"> -->
<figure id="f0001" num="1"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="155" he="229" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="28"> -->
<figure id="f0002" num="2a,2b,2c"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="102" he="221" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="29"> -->
<figure id="f0003" num="3"><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="143" he="207" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="30"> -->
<figure id="f0004" num="4a,4b,4c"><img id="if0004" file="imgf0004.tif" wi="103" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
<ep-reference-list id="ref-list">
<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
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<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="DE102012006315A1"><document-id><country>DE</country><doc-number>102012006315</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0003]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0002" dnum="DE102012006316A1"><document-id><country>DE</country><doc-number>102012006316</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0002">[0003]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0003" dnum="DE102012006341A1"><document-id><country>DE</country><doc-number>102012006341</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0003">[0003]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0004" dnum="DE102012006343A1"><document-id><country>DE</country><doc-number>102012006343</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0004">[0003]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0005" dnum="US20100090607A1"><document-id><country>US</country><doc-number>20100090607</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0005">[0003]</crossref></li>
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