[0001] Die Erfindung betrifft einen Kraftfahrzeugtürverschluss, mit einem Gesperre, ferner
mit wenigstens einem Betätigungshebel zum Auslösen des Gesperres, und mit einem um
eine Achse verschwenkbaren Sperrhebel, welcher das Gesperre zumindest bei auftretenden
Verzögerungskräften vorgegebener Größe und Richtung, beispielsweise bei einem Unfall
("Crashfall"), unwirksam setzt.
[0002] Wie üblich setzt sich das Gesperre typischerweise aus einer Drehfalle und einer Sperrklinke
zusammen. Bei in Verbindung mit einem Unfall auftretenden Verzögerungskräften vorgegebener
Größe und Richtung besteht grundsätzlich die Gefahr, dass das Gesperre unbeabsichtigt
geöffnet wird, weil die Verzögerungskräfte den Betätigungshebel zum Auslösen des Gesperres
beaufschlagen. Solche unbeabsichtigten Öffnungen insbesondere bei einem Unfall verhindert
der Sperrhebel, welcher bei den fraglichen Verzögerungskräften vorgegebener Größe
und Richtung das Gesperre unwirksam setzt. Die angesprochenen Verzögerungskräfte bzw.
zugehörige Fahrzeugbeschleunigungen wirken zumeist in Quer-(das heißt in Y-)Richtung
des Kraftfahrzeuges und treten hauptsächlich bei einem Seitenaufprall auf.
[0003] Im gattungsbildenden Stand der Technik entsprechend der
EP 1 241 305 B1 der Anmelderin ist der Sperrhebel mit einer Anschlagausnehmung ausgerüstet. Die Anschlagausnehmung
greift im Blockädefall bei beaufschlagter Sperrklinke bzw. beaufschlagtem Betätigungshebel
in eine Öffnung einer Gegensperrfläche formschlüssig ein. Auf diese Weise ist die
gewünschte Blockade des Auslösehebels bzw. Gesperres unter allen denkbaren Umständen
gegeben und wird insbesondere während der gesamten Zeit, innerhalb derer die angesprochenen
Verzögerungskräfte auftreten, beibehalten. Das hat sich bewährt.
[0004] Die
WO2012/107023 offenbart ein Kraftfahrzeugtürverschluss mit einem Gesperre, wobei ein Betätigungshebel
das Gesperre auszulösen vermag und ein Sperrhebel das Gesperre im Falle eines Unfalls
unwirksam setzen kann. Es ist in der
WO2012/107023 vorgesehen den Sperrhebel mittig auf seiner Drehachse zu lagern. Unter normalen Bedingungen
würde der Betätigungshebel im Uhrzeigersinn verschwenken und unter Wechselwirkung
mit einem Auslösehebel das Gesperre zum Öffnen veranlassen. Während der Betätigungshebel
im Uhrzeigersinn verschwenkt wird, wird auch der Sperrhebel im Uhrzeigersinn über
eine an dem Betätigungshebel angeformte Feder mitgenommen.
[0005] Im Rahmen der ebenfalls gattungsbildenden Lehre nach der
WO 2012/013182 A2 wird so vorgegangen, dass dem Sperrhebel ein Blockiermittel zugeordnet ist, welches
den Sperrhebel in seiner ausgelenkten Stellung fixiert. In diese ausgelenkte Stellung
geht der Sperrhebel nur dann über, wenn der Kraftfahrzeugtürverschluss Beschleunigungskräften
bzw. Verzögerungskräften vorgegebener Größe und Richtung ausgesetzt ist, beispielsweise
solchen, die bei einem Unfall beobachtet werden.
[0006] In diesem Fall wird bei der Lehre nach der
WO 2012/013182 A2 der Sperrhebel mechanisch ausgelenkt und sorgt dafür, dass der wenigstens eine Betätigungshebel
bzw. das gesamte Betätigungshebelwerk mechanisch unwirksam ist bzw. unwirksam gesetzt
wird. Auf diese Weise wird ein einfacher und funktionsgerechter Aufbau realisiert
und können Funktionsstörungen auch noch nach jahre- bzw. jahrzehntelangem Gebrauch
praktisch ausgeschlossen werden. Denn der Sperrhebel vollführt im Normalbetrieb bei
einer Beaufschlagung des Betätigungshebelwerkes bzw. des Betätigungshebels eine Relativbewegung,
so dass insgesamt die Beweglichkeit des Sperrhebels sichergestellt ist und Korrosionen,
ein Festbacken etc. nicht befürchtet werden müssen. Das hat sich bewährt.
[0007] In der Praxis kann beim Rückgriff auf derartige Sperrhebel und im Crashfall das Phänomen
auftreten, dass der Betätigungshebel zum sogenannten "Prellen" neigt. Das heißt, der
Betätigungshebel wird während des Unfallherganges von dem Sperrhebel zunächst blockiert
und prallt dann an dem Sperrhebel ab bzw. entfernt sich geringfügig von dem Sperrhebel,
um sich danach durch die unverändert anliegenden Verzögerungskräfte wieder an den
Sperrhebel anzulegen. Dadurch kann es unter Umständen dennoch zu einem ungewollten
Öffnen während eines Crashvorganges kommen. Das will man unbedingt vermeiden, damit
das Gesperre und folglich die Kraftfahrzeugtür geschlossen bleiben und die typischerweise
in einer Seitentür vorhandenen Sicherheitseinrichtungen ihre volle Wirkung entfalten
können. Hier setzt die Erfindung ein.
[0008] Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, einen derartigen Kraftfahrzeugtürverschluss
so weiterzuentwickeln, dass eine unbeabsichtigte Öffnung des Gesperres zuverlässig
ausgeschlossen werden kann, und zwar auch und insbesondere während eines Crashvorganges.
Im Einzelnen soll insbesondere das zuvor erläuterte "Prellen" des Betätigungshebels
gegenüber dem Sperrhebel vermieden werden.
[0009] Zur Lösung dieser technischen Problemstellung ist ein gattungsgemäßer Kraftfahrzeugtürverschluss
im Rahmen der Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrhebel exzentrisch auf
der bzw. seiner Achse gelagert ist und dadurch in Abhängigkeit von den auftretenden
Verzögerungskräften ein den Betätigungshebel blockierendes, im Vergleich zu einer
Drehbewegung des Betätigungshebels in öffnendem Sinne ausgelegtes Gegenmoment erzeugt.
[0010] Nach vorteilhafter Ausgestaltung weist der Sperrhebel hierzu einen oberhalb oder
unterhalb seiner Achse befindlichen Schwerpunkt auf, welcher in Abhängigkeit von den
auftretenden Verzögerungskräften (und deren Richtung) das den Betätigungshebel blockierende
Gegenmoment am Sperrhebel erzeugt. Die exzentrische Anordnung des Schwerpunktes im
Vergleich zur Achse für den Sperrhebel sorgt dafür, dass bei den auftretenden Verzögerungskräften
an dem Sperrhebel ein Drehmoment um die Achse erzeugt wird. Dieses Drehmoment ist
insgesamt als Gegenmoment im Vergleich zu einer Drehbewegung des Betätigungshebels
(in öffnendem Sinne bzw. im "Crashfall") ausgelegt. Die Richtung des Gegenmomentes
am Sperrhebel und diejenige des Betätigungshebels im Crashfall sind also entgegengesetzt
gerichtet.
[0011] Das heißt, der Sperrhebel ist typischerweise mit einem Anschlag ausgerüstet, gegen
welchen der Betätigungshebel im Crashfall fährt und hierdurch blockiert wird. Da der
Sperrhebel zusätzlich durch die angreifenden Verzögerungskräfte das fragliche Gegenmoment
in Bezug auf seine Achse aufweist, wirkt dieses Gegenmoment entgegen der Richtung
des Betätigungshebels, welche dieser im Crashfall vollführt. Dadurch wird dem zuvor
bereits angesprochenen "Prellen" des Betätigungshebels entgegengewirkt. Denn sobald
der Betätigungshebel durch einen solchen Prellvorgang seine Position am Anschlag des
Sperrhebels während des Crashfalls verlässt, sorgt das am Sperrhebel angreifende Gegenmoment
dafür, dass der Sperrhebel dem sich kurzfristig von dem Anschlag abhebenden Betätigungshebel
gleichsam folgen kann.
[0012] Dadurch wird dem beschriebenen "Prellen" entgegengewirkt. Als Folge hiervon liegt
der Betätigungshebel durchgängig am Sperrhebel bzw. dem Anschlag an, so dass unbeabsichtigte
Öffnungen des Gesperres während des gesamten Crashvorganges - auch bei einem "Prellen"
des Betätigungshebels - zuverlässig ausgeschlossen werden können. Hierin sind die
wesentliche Vorteile zu sehen.
[0013] Nach weiter Ausgestaltung der Erfindung hat es sich bewährt, wenn der Schwerpunkt
in axialer Verlängerung oberhalb oder unterhalb der Achse des Sperrhebels angeordnet
ist. Im Allgemeinen favorisiert die Erfindung eine Anordnung des Schwerpunktes in
axialer Richtung oberhalb der Achse des Sperrhebels, wenngleich dies generell nicht
zwingend ist. Denn es kommt ja primär darauf an, durch die exzentrische Lagerung des
Sperrhebels das beschriebene Gegenmoment im Crashfall zu erzeugen. Ein solches Gegenmoment
ist immer dann denkbar und darstellbar, wenn der Schwerpunkt des Sperrhebels - wie
im Rahmen der Erfindung realisiert - nicht mit der Achse des Sperrhebels zusammenfällt,
um welche dieser schwenkbar gelagert ist. Das ist das Wesen der erfindungsgemäß verfolgten
exzentrischen Lagerung.
[0014] Nach weiterer vorteilhafter Ausgestaltung mit besonderer Bedeutung weist der Sperrhebel
eine angeschlossene Feder auf. Diese Feder ist regelmäßig als Schenkelfeder ausgebildet
und mit einem Schenkel an den Sperrhebel angeschlossen. Der andere Schenkel bzw. allgemein
die Feder wird im Normalbetrieb von dem Betätigungshebel beaufschlagt, und zwar zur
Auslenkung des Sperrhebels. Dadurch stellt die Erfindung sicher, dass der Sperrhebel
im Normalbetrieb, das heißt wenn keine mit einem Crashfall verbundenen erhöhten Verzögerungskräfte
beobachtet werden, bei jeder Auslenkung des Betätigungshebels mitbewegt wird. Diese
Vorgehensweise stellt sicher, dass etwaigen Korrosionen des Sperrhebels in Bezug auf
seinen die Achse definierenden Lagerdorn zuverlässig entgegengewirkt wird. Kommt es
dagegen zum Crashfall, so wird die fragliche Feder komprimiert, weil der Sperrhebel
praktisch seine Position aufgrund der angreifenden Trägheitskräfte beibehält und der
Betätigungshebel um seine Achse verschwenkt wird, bis er den Anschlag am Sperrhebel
erreicht und eine Blockade erfährt. Die Blockade des Betätigungshebels stellt sicher,
dass das Gesperre nicht unbeabsichtigt geöffnet wird.
[0015] Darüber hinaus verfügt der Sperrhebel typischerweise über eine Führungsausnehmung
für einen hierin eingreifenden Führungsarm am Betätigungshebel. Der Führungsarm kann
mit einem die Feder beaufschlagenden Zapfen ausgerüstet sein, welcher hierzu meistens
die Führungsausnehmung durchgreift. Durch diese Auslegung wird sichergestellt, dass
der Sperrhebel im Normalbetrieb den hiermit verbundenen Schwenkbewegungen des Betätigungshebels
um seine Achse zuverlässig folgt und auch folgen kann. Tatsächlich korrespondiert
eine solche Schwenkbewegung des Betätigungshebels dazu, dass der in die Führungsausnehmung
eingreifende Führungsarm bzw. dessen Zapfen die Feder beaufschlagt und als Folge hiervon
der verschwenkte Betätigungshebel den Sperrhebel wir gewünscht mitnimmt. Nur im Crashfall
bzw. bei den auftretenden (erhöhten) Verzögerungskräften vorgegebener Größe wird der
Sperrhebel nicht mitgenommen, sondern verhaart aufgrund der angreifenden Trägheitskräfte
praktisch in seiner Ruhelage. Der demgegenüber verschwenkte Betätigungshebel komprimiert
die Feder, bis er den Anschlag am Sperrhebel erreicht und blockiert wird. Dadurch
kann der Betätigungshebel das Gesperre (nicht mehr) öffnen.
[0016] Im Detail handelt es sich bei dem Sperrhebel um einen Rechteckhebel, der exzentrisch
auf der Achse gelagert ist. Der Rechteckhebel kann gegebenenfalls räumlich ausgedehnt
und folglich mit Seitenwänden ausgebildet sein, um auf diese Weise unterhalb des Rechteckhebels
einen geschützten Aufnahmeraum für einerseits die Feder und andererseits den mit der
Feder wechselwirkenden Zapfen am Führungsarm zur Verfügung zu stellen.
[0017] Die beschriebene Schwerpunktverlagerung typischerweise in axialer Verlängerung der
Achse oberhalb oder unterhalb besagter Achse wird im Regelfall dadurch umgesetzt,
dass der Sperrhebel in axialer Verlängerung in Richtung auf das Gesperre mit einem
Fortsatz ausgerüstet ist. Dadurch rückt der Schwerpunkt in eine Position in axialer
Verlängerung oberhalb der Achse des Sperrhebels. Das ist selbstverständlich nur beispielhaft
und nicht zwingend zu verstehen.
[0018] Bei dem Betätigungshebel handelt es sich typischerweise um einen Auslösehebel für
eine Sperrklinke als Bestandteil des Gesperres. Wie üblich setzt sich das Gesperre
aus einer Drehfalle und der bereits angesprochenen Sperrklinke zusammen, die in geschlossenem
Zustand des Gesperres in eine Hauptrast der Drehfalle einfällt. Im Normalbetrieb hintergreift
der Betätigungshebel bzw. Auslösehebel zum Öffnen des Gesperres einen Anschlag an
der Sperrklinke, so dass diese von der Drehfalle weggeschwenkt wird. Als Folge hiervon
kann die Drehfalle federunterstützt öffnen und einen zuvor gefangenen Schließbolzen
freigeben. Im Crashfall sorgt nun der Sperrhebel dafür, dass der Betätigungshebel
bzw. Auslösehebel blockiert wird und die Sperrklinke nicht von der Drehfalle abheben
kann.
[0019] Schlussendlich kann dem Sperrhebel noch ein Anschlag im Gehäuse zugeordnet werden.
Dieser Anschlag sorgt regelmäßig dafür, dass der Sperrhebel bei Verzögerungskräften
in einer entgegengesetzten Richtung blockiert wird. Solche Verzögerungskräfte in entgegengesetzter
Richtung können beispielsweise dann auftreten, wenn ein Seitenaufprall an der anderen
im Vergleich zur betrachteten Fahrzeugseite erfolgt. Dabei ist der Anschlag insgesamt
so angeordnet, dass der Sperrhebel die beschriebenen Schwenkbewegungen um die Achse
im Normalbetrieb problemlos vollführen kann.
[0020] Im Ergebnis wird ein Kraftfahrzeugtürverschluss zur Verfügung gestellt, welcher sich
durch besondere Funktionssicherheit auszeichnet. Tatsächlich gewährleistet die Erfindung,
dass das im Crashfall unter Umständen auftretende "Prellen" zwischen dem Betätigungshebel
bzw. Auslösehebel und dem Sperrhebel beherrscht wird bzw. nicht zu unbeabsichtigten
Öffnungen des Gesperres während eines Unfallherganges führt. Das lässt sich im Wesentlichen
darauf zurückführen, dass erfindungsgemäß der Sperrhebel exzentrisch auf seiner Achse
gelagert ist. Dadurch erzeugt der Sperrhebel im Crashfall ein den Betätigungshebel
blockierendes Gegenmoment, welches wie beschrieben etwaige Prellvorgänge auffängt.
Hierin sind die wesentlichen Vorteile zu sehen.
[0021] Im Folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung näher erläutert; es zeigen:
- Fig. 1A und 1B
- den erfindungsgemäßen Kraftfahrzeugtürverschluss in eingebautem Zustand (Fig. 1A)
und bei abgenommenem Sperrhebel sowie Betätigungshebel (Fig. 1B),
- Fig. 2
- den Kraftfahrzeugtürverschluss nach den Fig. 1A und 1B im Normalbetrieb und
- Fig. 3
- eine perspektivische Detailansicht auf den Sperrhebel des Kraftfahrzeugtürverschlusses
im Crashfall.
[0022] In den Figuren ist ein Kraftfahrzeugtürverschluss dargestellt, der wie üblich mit
einem Gesperre 1, 2, 3 ausgerüstet ist. Das Gesperre 1, 2, 3 setzt sich aus einer
Drehfalle 1 sowie im Ausführungsbeispiel zwei Sperrklinken 2, 3 zusammen. Dabei übernimmt
die Sperrlinke 3 die eigentliche sperrende Funktion, wohingegen die Sperrklinke 2
als sogenannte Komfortklinke ausgelegt ist. Hierauf kommt es vorliegend jedoch nicht
an, so dass mit dieser speziellen Ausgestaltung verbundene Details nicht näher erläutert
werden.
[0023] Entscheidend ist, dass das beispielsweise in den Fig. 1A und 1B in Hauptraststellung
befindliche Gesperre 1, 2, 3 dadurch geöffnet werden kann, dass die Sperrklinke 2,
3 von der Drehfalle 1 abgehoben wird. Als Folge hiervon kommt ein zuvor von der Drehfalle
1 gefangener und nicht ausdrücklich dargestellter Schließbolzen frei, so dass die
zugehörige Kraftfahrzeugtür geöffnet werden kann. Um die Sperrklinke 2, 3 von der
Drehfalle 1 abzuheben bzw. das Gesperre 1, 2, 3 auszulösen, ist ein Betätigungshebel
4 vorgesehen, bei dem es sich im Ausführungsbeispiel und nicht einschränkend um einen
Auslösehebel 4 handelt.
[0024] Man erkennt, dass der Betätigungshebel bzw. Auslösehebel 4 und die Sperrklinke 2,
3 bzw. deren Komfortklinke 2 gleichachsig in einem Schlosskasten 5 gelagert sind.
Zu diesem Zweck ist ein Lagerdorn 6 vorgesehen, welcher die angesprochene gemeinsame
Achse definiert.
[0025] Im Normalbetrieb und zum Auslösen des Gesperres 1, 2, 3 wird der Betätigungshebel
bzw. Auslösehebel 4 in der Darstellung nach den Fig. 1A und 1B um den Lagerdorn 6
bzw. die hierdurch definierte Achse im Uhrzeigersinn verschwenkt. Das erkennt man
beim Übergang von den Fig. 1A, 1B zur Fig. 2. Infolge dieser Uhrzeigersinnbewegung
des Betätigungshebels bzw. Auslösehebels 4 wird die Sperrklinke 2, 3 von der Drehfalle
1 abgehoben. Tatsächlich vollführt bei diesem Vorgang die Komfortklinke 2 ebenfalls
eine Uhrzeigersinnbewegung um die mit dem Auslösehebel 4 gemeinsame Achse 6. Demgegenüber
wird die Sperrklinke 3 im Gegenuhrzeigersinn um ihre Achse 7 verschwenkt, so dass
insgesamt die Sperrklinke 2, 3 die Drehfalle 1 freigibt, wie beim Übergang von den
Fig. 1A, 1B zur Fig. 2 deutlich wird. Hierzu korrespondiert der Normalbetrieb.
[0026] Zum weiteren grundsätzlichen Aufbau des dargestellten Kraftfahrzeugtürschlusses gehört
wesentlich noch ein Sperrhebel 8, welcher um eine Achse 9 im Schlosskasten 5 drehbar
gelagert ist. Die Achse 9 wird von einem zugehörigen Lagerdorn für den Sperrhebel
8 definiert. Der Sperrhebel 8 sorgt dafür, dass das Gesperre 2, 3 zumindest bei auftretenden
Verzögerungskräften F vorgegebener Größe und Richtung, beispielsweise bei einem Unfall
("Crashfall"), unwirksam gesetzt wird. Die fraglichen Verzögerungskräfte F sind in
der Fig. 3 durch einen entsprechenden Pfeil angedeutet und korrespondieren dazu, dass
der dargestellte und als Seitentürschloss ausgelegte Kraftfahrzeugtürverschluss einem
Seitenaufprall an der zugehörigen Seitentür ausgesetzt ist. Ein solcher Seitenaufprall
und die damit verbundenen Verzögerungskräfte F greifen überwiegend in Y- bzw. Querrichtung
am Kraftfahrzeug an.
[0027] Im Rahmen der Erfindung ist der Sperrhebel 8 exzentrisch auf seiner Achse 9 gelagert.
Dadurch erzeugt der Sperrhebel 8 in Abhängigkeit von den auftretenden Verzögerungskräften
F ein den Betätigungshebel bzw. Auslösehebel 4 blockierendes Gegenmoment M, welches
schematisch in der Fig. 3 dargestellt ist. Dieses Gegenmoment M beaufschlagt den Sperrhebel
8 im Uhrzeigersinn in Bezug auf seine Achse 9. Im Crashfall vollführt der Betätigungshebel
bzw. Auslösehebel 4 um seine Achse 6 ebenfalls eine Uhrzeigersinnbewegung, wie dies
in der Fig. 3 durch entsprechende Pfeile angedeutet ist. Dadurch kommt es in einem
Kontaktbereich zwischen dem Sperrhebel 8 und dem Betätigungshebel 4 zu entgegengesetzten
Bewegungen, wie die Fig. 3 deutlich macht.
[0028] Sobald also der Betätigungshebel 4 im Zuge der einleitend bereits angesprochenen
"Prellbewegung" einen Anschlag 12 am Sperrhebel 8 verlässt oder zu verlassen droht,
kann der Anschlag 12 bzw. der Sperrhebel 8 in Folge des im Crashfall erzeugten Gegenmomentes
M dem Betätigungshebel 4 gleichsam folgen. Es kommt also nicht zu dem einleitend bereits
diskutierten "Prellen". Vielmehr stellt die Erfindung sicher, dass sich der Betätigungshebel
4 im Crashfall an den Anschlag 12 des Sperrhebels 8 dauerhaft anlegt und auf diese
Weise blockiert wird.
[0029] Da der Sperrhebel 8 bei einem Unfall bzw. den auftretenden Verzögerungskräften F
vorgegebener Größe und Richtung seine Position aufgrund der ihm innewohnenden Trägheit
beibehält, kann der Betätigungshebel bzw. Auslösehebel 4 in diesem Fall das Gesperre
1, 2, 3 nicht öffnen.
[0030] Um dies im Detail zu erreichen, verfügt der Sperrhebel 8 über einen im Rahmen des
Ausführungsbeispiels oberhalb seiner Achse 9 angeordneten Schwerpunkt S. Das deutet
die Fig. 1A an. Tatsächlich findet sich der Schwerpunkt S in axialer Verlängerung
oberhalb der fraglichen Achse 9 des Sperrhebels 8. Grundsätzlich ist natürlich auch
eine andere Anordnung des Schwerpunktes S, beispielsweise, unterhalb der Achse 9,
denkbar. Das ist jedoch nicht dargestellt.
[0031] Die Fig. 2 und 3 machen deutlich, dass der Sperrhebel 8 mit einer angeschlossenen
Feder 13, 14 ausgerüstet ist. Tatsächlich handelt es sich bei der Feder 13, 14 nicht
einschränkend um eine Schenkelfeder mit zwei Schenkeln 13, 14. Der eine Schenkel 13
der Feder 13, 14 ist dabei am Sperrhebel 8 festgelegt, wohingegen an dem anderen Schenkel
14 der Feder 13, 14 der Betätigungshebel 4 anliegt. Tatsächlich verfügt der Betätigungshebel
4 über einen Führungsarm 15, welcher mit einem nicht ausdrücklich dargestellten Zapfen
in eine Führungsausnehmung 16 am Sperrhebel 8 eingreift. Dadurch kann der Zapfen mit
dem Schenkel 14 der Feder 13, 14 wechselwirken.
[0032] Man erkennt, dass der Sperrhebel 8 als exzentrisch auf der Achse 9 gelagerter Rechteckhebel
mit Seitenwänden 17 ausgebildet ist. Das heißt, der Sperrhebel 8 verfügt über eine
räumliche Ausdehnung. Die randseitig des Rechteckhebels bzw. Sperrhebels 8 nach unten
in Richtung auf den Schlosskasten 5 abstehenden Seitenwände 17 definieren dadurch
einen Aufnahmeraum für die hierin angeordnete Feder 13, 14. Außerdem ragt in diesen
Aufnahmeraum der an den Führungsarm 15 angeschlossene Zapfen des Betätigungshebels
4 durch die Führungsausnehmung 16 hinein. Dadurch kann der fragliche Zapfen mit dem
Schenkel 14 der Feder 13, 14 wechselwirken, wie nachfolgend noch näher erläutert wird.
[0033] Tatsächlich wird die fragliche Feder 13, 14 im Normalbetrieb von dem Betätigungshebel
4 zur Auslenkung des Sperrhebels 8 beaufschlagt. Das erkennt man bei einem Vergleich
der Fig. 1A, 1B mit der Fig. 2. Dabei zeigt die Fig. 2 diesen Normalbetrieb, welcher
damit verbunden ist, dass der Auslösehebel 4 um seine Achse 6 im Uhrzeigersinn verschwenkt
wird und als Folge hiervon der Arm 15 am Betätigungshebel 4 über den Zapfen den Schenkel
14 der Feder 13, 14 beaufschlagt. Da der andere Schenkel 13 der Feder 13, 14 fest
an den Sperrhebel 8 angeschlossen ist, wird bei diesem Vorgang der Sperrhebel 8 um
seine Achse 9 verschwenkt. Das geschieht bei jedem planmäßigen Öffnungsvorgang des
Gesperres 1, 2, 3 im Normalbetrieb, so dass bei jedem Öffnungsvorgang der Sperrhebel
8 um seine Achse 9 verschwenkt wird. Dadurch werden etwaige Festbackungen, Korrosionen
etc. des Sperrhebels 8 zuverlässig vermieden.
[0034] Kommt es dagegen zu den bereits beschriebenen erhöhten Verzögerungskräften F vorgegebener
Größe und Richtung bei einem Crashfall, so verharrt der Sperrhebel 8 in seiner Position
nach der Fig. 1A. Der Betätigungshebel bzw. Auslösehebel 4 wird jedoch durch die angreifenden
Verzögerungskräfte F im Uhrzeigersinn um seine Achse 6 verschwenkt, wie dies die Fig.
3 andeutet. Die Schwenkbewegung des Betätigungshebels bzw. Auslösehebels 4 wird gestoppt,
sobald der Betätigungshebel 4 gegen den Anschlag 12 des in Ruhe befindlichen Sperrhebels
8 fährt. Eine zuvor absolvierte (geringfügige) Schwenkbewegung des Auslösehebels 4
um seine Achse 6 führt zugleich dazu, dass der Schenkel 14 der Feder 13, 14 geringfügig
verschwenkt wird, die Feder 13, 14 also komprimiert wird, und zwar vom Betätigungshebel
4.
[0035] Um die beschriebene exzentrische Lagerung des Sperrhebels 8 im Detail zu realisieren
und sicherzustellen, dass der zugehörige Schwerpunkt S in axialer Verlängerung der
Achse 9 oberhalb der betreffenden Achse 9 des Sperrhebels 8 angeordnet ist, verfügt
der Sperrhebel 8 typischerweise über einen Fortsatz 18, den man insbesondere in der
Fig. 3 erkennt. Durch diesen Fortsatz 18 wird die Massenverteilung des Sperrhebels
8 in Richtung auf Bereiche oberhalb der Achse 9 verlagert, so dass als Folge hiervon
der Schwerpunkt S die angegebene Position oberhalb der Achse 9 einnimmt.
[0036] In der Fig. 3 ist schließlich noch und lediglich schematisch ein Anschlag 19 angedeutet,
der am Schlosskasten 5 ausgebildet sein mag. Der Anschlag 19 im oder am Schlosskasten
5 bzw. einem Gehäuse ist dem Sperrhebel 8 zugeordnet. Der Anschlag 19 sorgt dafür,
dass der Sperrhebel 8 bei Verzögerungskräften F im Vergleich zur Fig. 3 gezeigten
Richtung in entgegengesetztem Sinne blockiert wird. Solche Verzögerungskräfte F treten
im gezeigten Beispielfall dann auf, wenn nicht die dem dargestellten Kraftfahrzeugtürverschluss
zugehörige Seitentür einem Seitenaufprall ausgesetzt ist, sondern die gegenüberliegende
Seitentür. Jedenfalls ist der Anschlag 19 so angeordnet und ausgerichtet, dass Schwenkbewegungen
des Sperrhebels 8 beim Normalbetrieb entsprechend der Darstellung nach Fig. 2 nicht
behindert werden und lediglich der Sperrhebel 8 eine Blockade bei den angesprochenen
Verzögerungskräften F in entgegengesetzter Richtung im Vergleich zur Darstellung nach
Fig. 3 erfährt.
1. Kraftfahrzeugtürverschluss, mit einem Gesperre (1, 2, 3), ferner mit einem Betätigungshebel
(4) zum Auslösen des Gesperres (1, 2, 3), und mit einem um eine Achse (9) verschwenkbaren
Sperrhebel (8), welcher das Gesperre (1, 2, 3) zumindest bei auftretenden Verzögerungskräften
(F) vorgegebener Größe und Richtung, beispielsweise bei einem Unfall ("Crashfall"),
unwirksam setzt, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrhebel (8) exzentrisch auf seiner Achse (9) gelagert ist und dadurch in Abhängigkeit
von den auftretenden Verzögerungskräften (F) ein den Betätigungshebel (4) blockierendes,
im Vergleich zu einer Drehbewegung des Betätigungshebels (4) in öffnendem Sinne ausgelegtes
Gegenmoment (M) erzeugt.
2. Kraftfahrzeugtürverschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrhebel (8) einen oberhalb oder unterhalb seiner Achse (9) befindlichen Schwerpunkt
(S) aufweist, welcher in Abhängigkeit von den auftretenden Verzögerungskräften (F)
das den Betätigungshebel (4) blockierende Gegenmoment (M) am Sperrhebel (8) erzeugt.
3. Kraftfahrzeugtürverschluss nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwerpunkt (S) in axialer Verlängerung oberhalb oder unterhalb der Achse (9)
des Sperrhebels (8) angeordnet ist.
4. Kraftfahrzeugtürverschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrhebel (8) eine angeschlossene Feder (13, 14) aufweist, welche im Normalbetrieb
von dem Betätigungshebel (4) zur Auslenkung des Sperrhebels (8) beaufschlagt und im
Crashfall vom Betätigungshebel (4) komprimiert wird.
5. Kraftfahrzeugtürverschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrhebel (8) einen Anschlag (12) aufweist, gegen welchen der Betätigungshebel
(4) im Crashfall fährt und hierdurch blockiert wird.
6. Kraftfahrzeugtürverschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrhebel (8) eine Führungsausnehmung (16) für einen hierin eingreifenden Führungsarm
(15) mit Zapfen am Betätigungshebel (4) aufweist.
7. Kraftfahrzeugtürverschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrhebel (8) als exzentrisch auf der Achse (9) gelagerter Rechteckhebel, gegebenenfalls
mit Seitenwänden (17), ausgebildet ist.
8. Kraftfahrzeugtürverschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrhebel (8) in axialer Verlängerung in Richtung auf das Gesperre (1, 2, 3)
mit einem Fortsatz (18) ausgerüstet ist.
9. Kraftfahrzeugtürverschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungshebel (4) als Auslösehebel (4) für eine Sperrklinke (2, 3) ausgebildet
ist.
10. Kraftfahrzeugtürverschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass dem Sperrhebel (8) ein Anschlag (19) im Gehäuse zugeordnet ist, welcher den Sperrhebel
(8) bei Verzögerungskräften (F) in entgegensetzter Richtung blockiert.
1. A motor vehicle door latch, with a locking mechanism (1, 2, 3), furthermore with an
actuating lever (4) for triggering the locking mechanism (1, 2, 3), and with a locking
lever (8) that can be swiveled about a shaft (9) and renders the locking mechanism
(1, 2, 3) inoperative at least in the event of deceleration forces (F) of a predetermined
magnitude and direction, for example in the event of an accident ("crash"), characterized in that the locking lever (8) is mounted eccentrically on its shaft (9) and consequently
generates, depending on the deceleration forces (F) that occur, a counter-torque (M)
that blocks the actuating lever (4) and is oriented in the opening direction in comparison
to a rotational movement of the actuating lever (4).
2. The motor vehicle door latch according to claim 1, characterized in that the locking lever (8) has a center of gravity (S) which is located above or below
its shaft (9) and which, depending on the deceleration forces (F) that occur, generates
on the locking lever (8) the counter-torque (M) blocking the actuating lever (4).
3. The motor vehicle door latch according to claim 2, characterized in that the center of gravity (S) is arranged in an axial extension above or below the shaft
(9) of the locking lever (8).
4. The motor vehicle door latch according to one of claims 1 to 3, characterized in that the locking lever (8) has a connected spring (13, 14) which, during normal operation,
is acted upon by the actuating lever (4) in order to deflect the locking lever (8)
and, in the event of a crash, is compressed by the actuating lever (4).
5. The motor vehicle door latch according to one of claims 1 to 4, characterized in that the locking lever (8) has a stop (12) against which the actuating lever (4) moves
in the event of a crash and is thereby blocked.
6. The motor vehicle door latch according to one of claims 1 to 5, characterized in that the locking lever (8) has a guide recess (16) for a guide arm (15) that engages therein
having pins on the actuating lever (4).
7. The motor vehicle door latch according to one of claims 1 to 6, characterized in that the locking lever (8) is embodied as a rectangular lever that is mounted eccentrically
on the shaft (9), optionally having side walls (17).
8. The motor vehicle door latch according to one of claims 1 to 7, characterized in that the locking lever (8) is equipped with a projection (18) as an axial extension in
the direction of the locking mechanism (1, 2, 3).
9. The motor vehicle door latch according to one of claims 1 to 8, characterized in that the actuating lever (4) is embodied as a release lever (4) for a pawl (2, 3).
10. The motor vehicle door latch according to one of claims 1 to 9, characterized in that a stop (19) is associated with the locking lever (8) in the housing, which stop,
in the event of deceleration forces (F), blocks the locking lever (8) in the opposite
direction.
1. Serrure de portière de véhicule automobile, comportant un dispositif d'encliquetage
(1, 2, 3), comportant en outre un levier d'actionnement (4) destiné à la libération
du dispositif d'encliquetage (1, 2, 3), et comportant un levier de verrouillage (8)
qui peut pivoter autour d'un axe (9) et qui rend inefficace le dispositif d'encliquetage
(1, 2, 3) au moins lorsque des forces de décélération (F) d'une grandeur et d'une
direction prédéfinies sont exercées, par exemple en cas d'accident (« collision »),
caractérisé en ce que le levier de verrouillage (8) est monté de manière excentrée sur son axe (9) et génère
ainsi, en fonction des forces de décélération (F) exercées, un contre-couple (M) qui
bloque le levier d'actionnement (4) et qui est conçu pour s'ouvrir dans le sens de
l'ouverture par rapport à un mouvement de rotation du levier d'actionnement (4).
2. Serrure de portière de véhicule automobile selon la revendication-1, caractérisée en ce que le levier de verrouillage (8) présente un centre de gravité (S) se trouvant au-dessus
ou en dessous de son axe (9), lequel centre de gravité génère le contre-couple (M)
bloquant le levier d'actionnement (4) sur le levier de verrouillage (8) en fonction
des forces de décélération (F) exercées.
3. Serrure de portière de véhicule automobile selon la revendication 2, caractérisée en ce que le centre de gravité (S) est disposé dans le prolongement axial au-dessus ou au-dessous
de l'axe (9) du levier de verrouillage (8).
4. Serrure de portière de véhicule automobile selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le levier de verrouillage (8) comporte un ressort (13, 14) relié qui est sollicité
par le levier d'actionnement (4) lors du fonctionnement normal pour dévier le levier
de verrouillage (8) et qui est comprimé par le levier d'actionnement (4) en cas de
collision.
5. Serrure de portière de véhicule automobile selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que le levier de verrouillage (8) comporte une butée (12) contre laquelle le levier d'actionnement
(4) se déplace en cas de collision et est ainsi bloqué.
6. Serrure de portière de véhicule automobile selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que le levier de verrouillage (8) présente un évidement de guidage (16) pour un bras
de guidage (15) venant en prise avec un tenon au niveau du levier d'actionnement (4)
dans ledit évidement de guidage.
7. Serrure de portière de véhicule automobile selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que le levier de verrouillage (8) est réalisé sous la forme d'un levier rectangulaire
monté de manière excentrée sur l'axe (9), éventuellement avec des parois latérales
(17).
8. Serrure de portière de véhicule automobile selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que le levier de verrouillage (8) est équipé d'un prolongement (18) en extension axiale
dans la direction de la serrure (1, 2, 3).
9. Serrure de portière de véhicule automobile selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que le levier d'actionnement (4) est réalisé sous la forme d'un levier de libération
(4) pour un cliquet (2, 3).
10. Serrure de portière de véhicule automobile selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce qu'une butée (19) est associée au levier de verrouillage (8) dans le boîtier, laquelle
butée bloque le levier de verrouillage (8) dans la direction opposée en cas de forces
de décélération (F).