[0001] Die Erfindung betrifft eine Steckverbinderanordnung, umfassend zwei ineinander steckbare
Steckverbinderteile nach der Gattung des Anspruchs 1.
Stand der Technik
[0002] Solche Steckverbinderanordnungen existieren in unterschiedlichen Ausgestaltungen.
Aus der
EP 2 302 745 A1 ist beispielsweise ein elektrischer Steckverbinder bekannt geworden mit zwei ineinander
steckbaren Steckverbinderteilen, die beide jeweils aneinander angepasste Gehäuseteile
und in diesen aneinander angepasste Steckkontakte aufweisen. Die beiden Steckverbinderteile
weisen Rastelemente zur lösbaren Verbindung der beiden Gehäuseteile auf, wobei das
eine Rastelement eine Zunge mit einer Rastnase ist, welche über den Steckkontakten
angeordnet ist. Die Steckkontakte selbst weisen jeweils an ihrer der Zunge zugewandten
Seite Stege auf, die ein Eindringen von Schutz in die Steckkontakte verhindern. Die
Zunge überragt auch diese Stege und kann so aufgrund ihrer exponierten Lage Beschädigungen,
beispielsweise durch Herausbiegen, ausgesetzt sein.
[0003] Die
US 5,203,719 offenbart eine Steckverbinderanordnung, bei der ebenfalls eine Zunge mit einem Rastelement
vorgesehen ist, das in ein entsprechendes, an sie angepasstes Gegenelement eines zweiten
Steckverbinderteils eingreift. Bei dieser Steckverbinderanordnung ist die Zunge zwar
innerhalb zweier sie umschließender U-förmiger Schenkel angeordnet, das Rastelement
überragt diese U-förmigen Schenkel jedoch, sodass hier rein prinzipiell durch die
exponierte Lage des Rastelements ebenfalls eine Beschädigung der Rastverbindung möglich
ist. Insbesondere ist die Zunge zusammen mit dem Rastelement im ineinandergesteckten
Zustand weiterhin von außen zugänglich. Das birgt die Gefahr in sich, dass beispielsweise
ein unbeabsichtigtes Entrasten der Rastverbindungselemente durch Druck auf die Zunge
von außerhalb erfolgen kann.
[0004] Aus der
DE 10 2004 054 203 A1 geht eine Schneidklemm-Steckkontaktleiste für elektrische Steckverbinder hervor,
mit kombinierten Anschlusselementen, die an einem Ende einen Schneidklemmbereich für
einen abisolierfreien Anschluss elektrischer Leiter und am anderen Ende einen Steckkontaktbereich
für eine Steckkontakt-Gegenleiste ausbilden, wobei der Schneidklemmbereich flache,
geschlitzte Schneidklemmen trägt. Die Anschlusselemente sind so gestaltet, dass zu
einer Reihe nebeneinander eingebetteter Steckkontakte der Anschlusselemente die Schneidklemmen
dieser Anschlusselemente mehrreihig in der Schneidklemm-Steckleiste liegen. Die beiden
Steckverbinderteile werden mittels einer federnd ausgebildeten Raste, die im verrasteten
Zustand der beiden Steckverbinderteile in einen Rastschlitz eingreift, aneinander
verrastet. Die Raste ist bei dieser Steckverbinderanordnung an der Gehäuseoberseite
weitestgehend freiliegend angeordnet.
[0005] Aus der
DE 20 2011 000 739 U1 ist eine Steckverbindungsanordnung für elektrische Leiter bekannt geworden mit einem
Stecker mit mindestens einem Tunnel, einer Buchse mit mindestens einer Rastzunge,
wobei die mindestens eine Rastzunge mit dem mindestens einen Tunnel des Steckers für
eine verrastende Zusammenwirkung in einem zusammengesteckten Zustand der Steckverbindungsanordnung
vorgesehen ist, und mit mindestens einem an dem Stecker angebrachten Deckabschnitt,
der einen Schutz der mindestens einen Rastzunge im Zustand der verrastenden Zusammenwirkung
gegen manuelle Einwirkung sowie Betätigung durch ein Werkzeug bildet. Bei dieser Steckverbindungsanordnung
ist die Zunge im verrasteten Zustand weitestgehend geschützt, da sie in dem für sie
vorgesehenen Tunnel liegt. Im unverrasteten Zustand steht die Zunge jedoch frei von
der Buchse ab und ist so leicht Beschädigungen ausgesetzt.
[0006] Aus der
DE 10 2008 051 589 A1 ist ein Kuppler und ein Stecker einer Steckverbindung mit Koshiri-Sicherheit bekannt
geworden, bei dem das Kupplergehäuse eine abstehende Federlasche aufweist, die im
Bereich ihres freien Endes einen Absatz aufweist. Das Kupplergehäuse und die Federlasche
bilden ein einstückiges Bauteil. Die Federlasche greift in eine entsprechende an sie
angepasste Öffnung des entsprechenden weiteren Steckverbinderteils ein. Auch in diesem
Fall steht die Federlasche - wenngleich auch einstückig mit dem Kupplergehäuse ausgebildet
- von dem Kupplergehäuse ab und kann insoweit bei ungünstiger Handhabung beschädigt
werden.
Offenbarung der Erfindung
Vorteile der Erfindung
[0007] Die erfindungsgemäße Steckverbinderanordnung hat demgegenüber den Vorteil, dass die
Rastelemente wenigstens eine in einer Zungenaufnahmetasche in dem ersten Gehäuseteil
angeordnete Rastzunge mit einer Rastnase umfassen, wobei die Rastnase in eine für
sie vorgesehene Öffnung in einer Gehäusewand des zweiten Gehäuseteils eingreift und
dass die Zungenaufnahmetasche in dem ersten Gehäuseteil nutförmig mit im Wesentlichen
U-förmigem Querschnitt ausgebildet ist, wobei die beiden seitlichen U-Schenkel die
Rastzunge überragen. Dieses Überragen der beiden seitlichen U-Schenkel ermöglicht
einen besonders wirkungsvollen Schutz der Rastzunge, denn die zwischen den beiden
U-Schenkeln liegende Rastzunge kann nicht ohne Weiteres beispielsweise "herausgebogen"
werden. In dem zweiten Gehäuseteil sind Führungsnuten für die beiden U-Schenkel vorgesehen.
Gleichzeitig begrenzen die Führungsnuten die Zungenaufnahmetasche in dem zweiten Steckverbinderteil
und bilden so zusammen mit den beiden U-Schenkeln und den U-förmigen Nuten im gesteckten
Zustand der beiden Steckverbinderteile die Zungenaufnahmetasche, in der die Rastzunge
im ineinandergesteckten Zustand der beiden Steckverbinderteile zu liegen kommt.
[0008] Vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der im unabhängigen Anspruch angegebenen
Steckverbinderanordnung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche. So reichen bevorzugt
und besonders vorteilhaft die beiden U-Schenkel steckseitig bis an die Stirnseite
des einen Gehäuseteils. Diese Anordnung ermöglicht besonders vorteilhaft eine Koshiri-Sicherheit.
Die beiden U-Schenkel, die bis an die Stirnseite des Steckers reichen und die die
zwischen ihnen angeordnete Rastzunge seitlich überragen, schützen nämlich nicht nur
die Rastzunge im unverrasteten Zustand der Steckverbinderanordnung, sondern sie verhindern
auch sehr wirkungsvoll eine Fehlsteckung oder ein verkantetes Einstecken der beiden
Steckverbinderteile, was zu einer Beschädigung der in ihnen angeordneten Kontaktelemente
führen könnte.
[0009] Auch diese Führungsnuten reichen sehr vorteilhaft bis an die Stirnseite des zweiten
Gehäuseteils. Diese beiden bis an die Stirnseite des zweiten Gehäuseteils reichenden
Führungsnuten stellen gewissermaßen den Gegenpart der beiden U-Schenkel dar, was die
Koshiri-Sicherheit angeht. Auch sie verhindern nicht nur eine Fehlsteckung, sondern
insbesondere auch eine verkantete Steckung, die zur Beschädigung der Kontaktelemente
führen könnte.
[0010] Die beiden Nutstege zusammen mit der gegenüber den Nutstegen etwas zurückversetzten
Fläche sowie die beiden U-Schenkel und die im Wesentlichen parallel zur Rastzunge
verlaufende Fläche bilden im ineinandergesteckten Zustand der beiden Steckverbinderteile
die Zungenaufnahmetasche, in der die Rastzunge vollständig geschützt angeordnet ist.
[0011] Die Rastzunge ist vorteilhafterweise federnd ausgebildet und sie ist vorteilhafterweise
einstückig mit einem der beiden Gehäuseteile ausgebildet.
[0012] Die an ihr angeordnete Rastnase weist vorteilhafterweise steckseitig eine Abschrägung
auf, die ein Hineingleiten der Rastnase in die dafür vorgesehene Öffnung in dem zweiten
Gehäuseteil erleichtert.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0013] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und in der
nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
[0014] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine isometrische Darstellung des ersten Gehäuseteils einer erfindungsgemäßen Steckverbinderanordnung;
- Fig. 2
- eine isometrische Darstellung des zweiten Gehäuseteils der erfindungsgemäßen Steckverbinderanordnung
in einer Ansicht von schräg oben und
- Fig. 3
- eine isometrische Darstellung des zweiten Gehäuseteils der erfindungsgemäßen Steckverbinderanordnung
in einer anderen Ansicht.
Ausführungsformen der Erfindung
[0015] Eine in Fig. 1, Fig. 2 und Fig. 3 dargestellte Steckverbinderanordnung umfasst zwei
Steckverbinderteile 100, 200. Der eine Steckverbinderteil 100 kann beispielsweise
als Federleiste ausgebildet sein, wohingegen der andere Steckverbinderteil 200 - wie
dargestellt - als Messerleiste ausgebildet ist. Hierzu sind in dem als Federleiste
ausgebildeten Steckverbinderteil 100 in einem Steckteil 102 des Gehäuses 101 Federkontaktelemente
110 vorgesehen. In dem als Messerleiste ausgebildeten Steckverbinderteil 200 sind
dagegen in einem entsprechenden Gehäuseteil 202 des Gehäuses 201 Messerkontaktelemente
210 angeordnet. Die Messerkontaktelemente 210 sind in entsprechend angepasste Federkontaktelemente
110 des Steckverbinderteils 100 steckbar.
[0016] Im Wesentlichen oberhalb und parallel verlaufend zu den Federkontaktelementen 110
des ersten Steckverbinderteils 100 ist eine Rastzunge 300, nachfolgend auch kurz als
Zunge bezeichnet, angeordnet, die eine Rastnase 310 aufweist. Die Rastnase 310 weist
in Steckrichtung eine Abschrägung 312 auf, die ein Hineinschieben in eine in dem Gehäuse
201 des zweiten Steckverbinderteils 200 angeordnete an die Rastzunge 300 angepasste
Öffnung 400 erleichtert. Die Rastzunge 300 ist federnd ausgebildet, so dass sie sich
beim Einschieben in das Gehäuse 201 des zweiten Steckverbinderteils 200 geringfügig
in Richtung der Federkontaktelemente 110 verbiegt, was durch die als Gleitfläche wirkende
Abschrägung 312 erleichtert wird, bis die Rastnase 310 vollständig hinter der Öffnung
400 liegt und mit ihrem Rastende 313 an einer die Öffnung 400 aufnehmenden Gehäusewand
222 anliegt. In diesem Falle sind die beiden Steckverbinderteile miteinander verrastet
und ein Auseinanderziehen ist nur möglich, indem die Zunge wiederum in Richtung der
Federkontaktelemente 110, beispielsweise mittels eines entsprechenden Werkzeugs, gebogen
wird.
[0017] Die Zunge 300 liegt in einer entsprechenden Aufnahmetasche 500, die eine im Wesentlichen
U-förmige Gestalt aufweist mit einer Fläche 501, die im Wesentlichen parallel zur
Zunge 300 verläuft und mit seitlichen U-Schenkeln 510, 520. Die U-Schenkel 510, 520
überragen die Zunge 300, d.h. die Zunge 300 liegt vollständig, insbesondere auch hinsichtlich
ihrer Höhe, in dem von den U-Schenkeln 510, 520 und der Fläche 501 gebildeten U-förmigen
Bereich der auf diese Weise ausgebildeten gewissermaßen ersten Hälfte der Zungenaufnahmetasche
500 (Fig. 1).
[0018] Der zweite Steckverbinderteil 200 (Fig. 2) weist Führungsnuten 610, 620 auf, die
der Führung der beiden U-förmigen Schenkel 510, 520 dienen. Auf diese Weise ist ein
sehr präzises und verpolungssicheres Ineinanderstecken der beiden Steckverbinderteile
möglich.
[0019] Im ineinandergesteckten Zustand der beiden Steckverbinderteile 100, 200 liegt die
Zunge 300 innerhalb der beiden Gehäuseteile, wobei die Zungenaufnahmetasche 500 gebildet
wird durch den U-förmigen Bereich des ersten Steckverbinderteils 100 und die beiden
Führungsnuten 610, 620 des zweiten Steckverbinderteils 200 in Verbindung mit einer
gegenüber zwei Nutstegen 611, 621 etwas zurückversetzten Fläche 601 (Fig. 2). Die
beiden Nutstege 611, 621 zusammen mit der Fläche 601 sowie die beiden U-Schenkel 510,
520 und die Fläche 501 bilden im ineinandergesteckten Zustand der beiden Steckverbinderteile
100, 200 die Zungenaufnahmetasche 500, in der die Rastzunge 300 vollständig geschützt
angeordnet ist.
[0020] Die beiden U-förmigen Schenkel 510, 520 in Verbindung mit den beiden Nuten 610, 620
und den entsprechenden Nutschenkeln 611, 621 erfüllen aber gleichzeitig noch eine
andere sehr wesentliche Aufgabe, die nachstehend noch näher erläutert wird.
[0021] Sowohl die beiden U-Schenkel 510, 520 als auch die beiden Nutschenkel 611, 621 reichen
bis an die Stirnseite der entsprechenden Gehäuseteile der beiden Steckverbinderteile
100, 200. Sie sind verhältnismäßig massiv ausgebildet und verhindern nicht nur eine
Fehlsteckung aufgrund ihrer Ausgestaltung. Sie verhindern insbesondere auch ein verkantetes
Ineinanderstecken der beiden Steckverbinderteile 100, 200, sie dienen mit anderen
Worten auch der Ausbildung der sogenannten Koshiri-Sicherheit. Diese Koshiri-Sicherheit
wird nicht nur mit den jeweils bis an die Stirnseiten der Steckverbinderteile reichenden
U-Schenkeln 510, 520 und den Nutschenkeln 611, 621 erreicht, sondern auch damit, dass
die Kontaktelemente 110 bzw. 210 gegenüber der Stirnseite der beiden Steckverbinderteile
100, 200 zurückversetzt sind und insbesondere gegenüber den beiden U-Schenkeln 510,
520 und den beiden Nutschenkeln 611, 621 zurückversetzt sind. Durch dieses zurückversetzte
Anordnen der Steckkontakte in Verbindung mit den massiven U-förmigen Schenkeln 510,
520 und den die Nuten 610, 620 bildenden Nutschenkeln 611, 621, die jeweils beide
bis an die Stirnseite des Gehäuses der Steckverbinderteile 100, 200 reichen, wird
ein verkantetes Stecken, das zu einer Beschädigung der Kontaktelemente führen kann,
wirkungsvoll verhindert. Gleichzeitig wird unter Ausbildung eines synergistischen
Effektes durch die Anordnung und das Zusammenwirken der U-förmigen Schenkel 510, 520
und der Nuten 610, 620 in Verbindung mit der Fläche 501 sowie der zurückversetzten
Fläche 601 eine Zungenaufnahmetasche 500 gebildet, die die Zunge 300 nicht nur im
verrasteten Zustand, sondern insbesondere auch im unverrasteten Zustand der beiden
Steckverbinderteile 100, 200 aneinander wirkungsvoll schützt.
[0022] Die U-förmigen Schenkel 510, 520 zusammen mit der Fläche 501 sowie die Nuten 610,
620 zusammen mit den Nutschenkeln 611, 621 und der zurückversetzten Fläche 601 ermöglichen
also nicht nur die Ausbildung einer Zungenaufnahmetasche 500, sondern sie stellen
gleichzeitig auch die Koshiri-Sicherheit des Steckers sicher.
[0023] Abschließend ist zu bemerken, dass die in Fig. 1 bis Fig. 3 dargestellte Steckverbindungsanordnung
einen Steckverbindungsteil 200 umfasst, der beispielsweise auf einer Leiterplatte
angeordnet wird und dort kontaktiert wird mit entsprechend vorgesehenen Leiterbahnen,
und einen Steckverbindungsteil 100, der beispielsweise mit entsprechenden elektrischen
Leitern mittels an sich bekannter Schneidklemmkontaktierungen kontaktiert wird. Hierzu
sind Öffnungen 170 vorgesehen, in die beispielsweise ein Flachbandkabel hineinragt
oder auch einzelne Drähte, die in dem Steckverbinderteil 100 beispielsweise auf die
in der
DE 10 2004 054 203 A1 beschriebene Weise mittels Schneidklemmen kontaktiert werden.
1. Steckverbinderanordnung umfassend zwei ineinandersteckbare Steckverbinderteile (100,
200), die beide jeweils aneinander angepasste Gehäuseteile (101, 201) und in diesen
aneinander angepasste Steckkontakte (110, 210) aufweisen, wobei die beiden Gehäuseteile
(101, 201) Rastelemente zur lösbaren Verrastung der beiden Gehäuseteile aneinander
aufweisen, wobei die Rastelemente wenigstens eine in einer Zungenaufnahmetasche (500)
in dem ersten Gehäuseteil (101) angeordnete Rastzunge (300) mit einer Rastnase (310)
umfassen, welche Rastnase (310) in eine für sie vorgesehene Öffnung (400) in einer
Gehäusewand des zweiten Gehäuseteils (201) eingreift, und dass die Zungenaufnahmetasche
(500) in dem ersten Gehäuseteil (101) nutförmig mit im Wesentlichen U-förmigem Querschnitt
ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die beiden seitlichen U-Schenkel (510, 520) die Rastzunge (300) überragen und wobei
die Rastnase (310) vollständig innerhalb der durch die U-Schenkel (510, 520) begrenzten
Zungenaufnahmetasche (500) liegt, dass in dem zweiten Gehäuseteil (201) Führungsnuten
(610, 620) für die beiden U-Schenkel (510, 520) vorgesehen sind und dass die Führungsnuten
(610, 620) und eine zwischen ihnen angeordnete, zurückversetzte Fläche (601) die Zungenaufnahmetasche
(500) in dem zweiten Steckverbinderteil (201) begrenzen, in der die Rastzunge (300)
im ineinandergesteckten Zustand der beiden Steckverbinderteile (101, 201) zu liegen
kommt.
2. Steckverbinderanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden U-Schenkel (510, 520) steckseitig bis an die Stirnseite des ersten Gehäuseteils
(101) reichen.
3. Steckverbinderanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsnuten (610, 620) bis an die Stirnseite des zweiten Gehäuseteils (201)
reichen.
4. Steckverbinderanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastzunge (300) federnd ausgebildet ist.
5. Steckverbinderanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastzunge (300) einstückig an dem ersten Gehäuseteil (101) angeformt ist.
6. Steckverbinderanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastnase (310) steckseitig eine Abschrägung (312) aufweist.
1. Plug-in connector arrangement comprising two intermateable plug-in connector parts
(100, 200), which both have housing parts (101, 201) that are respectively adjusted
to each other, and inside of these have plug contacts (110, 210) that are adjusted
to each other, wherein the two housing parts (101, 201) have snap-in elements for
the releasable interlocking of the two housing parts, wherein the snap-in elements
comprise at least one snap-in tongue (300) with a snap-in nose (310) arranged in a
tongue receiving pocket (500) in the first housing part (101), with that snap-in nose
(310) meshing with an opening (400) provided for it in a housing wall of the second
housing part (201), and that the tongue receiving pocket (500) in the first housing
part (101) is formed in a groove-shaped manner with a substantially U-shaped cross-section,
characterized in that the two lateral U-legs (510, 520) protrude beyond the snap-in tongue (300) and wherein
the snap-in nose (310) lie completely within the tongue receiving pocket (500) bordered
by the U-legs (510, 520), that guide grooves (610, 620) are provided for both U-legs
(510, 520) in the second housing part (201) and that the guide grooves (610, 620)
and a set-back surface (601) arranged between them limit the tongue receiving pocket
(500) in the second plug-in connector part (201), inside of which the snap-in tongue
(300) comes to rest in the mated state of the two plug-in connector parts (101, 201).
2. Plug-in connector arrangement according to claim 1, characterized in that the two U-legs (510, 520) reach up to the front side of the first housing part (101)
on the plug side.
3. Plug-in connector arrangement according to claim 1, characterized in that the guide grooves (610, 620) reach up to the front side of the second housing part
(201).
4. Plug-in connector arrangement according to claim 1, characterized in that the snap-in tongue (300) is formed in a spring-like manner.
5. Plug-in connector arrangement according to claim 1, characterized in that the snap-in tongue (300) is formed at the first housing part (101) as an integral
part of the same.
6. Plug-in connector arrangement according to claim 1, characterized in that the snap-in nose (310) has a chamfer (312) on the plug side.
1. Système de connecteurs à fiches comprenant deux parties de connecteur à enficher (100,
200) pouvant s'emboîter l'une dans l'autre, comportant chacune une partie de boîtier
(101, 201) respectivement adaptée à l'autre et présentant en leur intérieur des contacts
enfichables (110, 210) adaptés les uns aux autres, les deux parties de boîtier (101,
201) présentant des éléments d'encliquetage destinés à un encliquetage mutuel libérable
des deux parties de boîtier, les éléments d'encliquetage comprenant au moins une languette
d'encliquetage (300) dotée d'un ergot d'encliquetage (310) et disposée dans une poche
de réception de languette (500) créée dans la première partie de boîtier (101), ledit
ergot d'encliquetage (310) s'emboîtant dans une ouverture (400) prévue à cet effet
dans une paroi de la deuxième partie de boîtier (201), et la poche de réception de
languette (500) étant constituée dans la première partie de boîtier (101) sous la
forme d'une rainure dont la section transversale est sensiblement en forme de U,
caractérisé en ce que les deux branches latérales en U (510, 520) dépassent de la languette d'encliquetage
(300) et l'ergot d'encliquetage (310) est disposé entièrement à l'intérieur de la
poche de réception de languette (500) délimitée par les branches en U (510, 520),
en ce que des rainures de guidage (610, 620) sont prévues dans la deuxième partie de boîtier
(201) pour les deux branches en U (510, 520) et en ce que les rainures de guidage (610, 620) et une surface renfoncée (601) disposée entre
celles-ci délimitent la poche de réception de languette (500), créée dans la deuxième
partie à enficher (201), dans laquelle la languette d'encliquetage (300) vient se
placer lorsque les deux parties à enficher (101, 201) sont emboîtées l'une dans l'autre.
2. Système de connecteurs à fiches selon la revendication 1, caractérisé en ce que les deux branches en U (510, 520) s'étendent du côté d'enfichage jusqu'à la face
frontale de la première partie de boîtier (101).
3. Système de connecteurs à fiches selon la revendication 1, caractérisé en ce que les rainures de guidage (610, 620) s'étendent jusqu'à la face frontale de la deuxième
partie de boîtier (201).
4. Système de connecteurs à fiches selon la revendication 1, caractérisé en ce que la languette d'encliquetage (300) est élastique.
5. Système de connecteurs à fiches selon la revendication 1, caractérisé en ce que la languette d'encliquetage (300) est réalisée d'une seule pièce sur la première
partie de boîtier (101).
6. Système de connecteurs à fiches selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'ergot d'encliquetage (310) présente un chanfrein (312) du côté d'enfichage.