[0001] Die Erfindung betrifft eine Nutzentrennvorrichtung mit wenigstens einem Nutzentrennwerkzeug
und einer Aufnahmevorrichtung an welcher das wenigstens eine Nutzentrennwerkzeug in
einer Fixierstellung der Aufnahmevorrichtung an der Nutzentrennvorrichtung aufgenommen
und gehalten ist. Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zum Fixieren wenigstens
eines Nutzentrennwerkzeugs einer Nutzentrennvorrichtung an einer Aufnahmevorrichtung
der Nutzentrennvorrichtung.
[0002] Eine Vorrichtung zum Befestigen eines Nutzentrennwerkzeugs an einer Nutzentrennstation
ist bereits der
DE 690 05 575 T2 als bekannt zu entnehmen. Das bekannte Nutzentrennwerkzeug ist an einer Befestigungsvorrichtung
fixiert, wobei die Befestigungsvorrichtung eine Zugstange umfasst, welche innerhalb
jeweiliger Führungen der Befestigungsvorrichtung geführt bewegbar und fixierbar ist.
Um eine Relativbewegung zwischen der Zugstange, welche mit dem Nutzentrennwerkzeug
gekoppelt ist, und der Führung in radialer Richtung wirksam zu unterbinden und dementsprechend
ein unerwünschtes radiales Verschieben des Nutzentrennwerkzeugs zu vermeiden, ist
sicherzustellen, dass zwischen der Zugstange und der Führung der Zugstange ein besonders
geringes radiales Spiel herrscht. Dementsprechend sind die Durchmesser der Führung
(Bohrungsdurchmesser der Führung) und der Durchmesser der Zugstange besonders exakt
und dementsprechend aufwendig aufeinander abzustimmen.
[0003] Aus der
DE 695 08 314 T2 ist ein bewegliches Werkzeug zum Trennen der Nutzen eines Bogens bekannt, wobei das
Werkzeug einen Rahmen mit zwei quergerichteten Längsträgern und zwei längsgerichteten
Querträgern umfasst. Des Weiteren umfasst das dortige Werkzeug jeweilige längsgerichtete
und quergerichtete Trennstangen. Die längsgerichteten bzw. quergerichteten Trennstangen
sind relativ zu den quergerichteten Längsträgern bzw. den längsgerichteten Querträgern
verschiebbar und mittels entsprechender Bügel an diesen fixierbar. Zur Trennung von
verschieden großen Nutzen des Bogens sind die jeweiligen Trennstangen entsprechend
der unterschiedlichen Größen zu verschieben und zu fixieren. Um eine besonders exakte
Trennung der Nutzen zu erreichen, müssen die jeweiligen Trennstangen besonders exakt
arretiert werden, wodurch die damit einhergehende Einstellung besonders aufwendig
ist. Hinzu kommt, dass mehrere Trennstangen exakt einzustellen sind, wodurch sich
die Rüstzeit deutlich erhöht.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Nutzentrennvorrichtung der eingangs
genannten Art zu schaffen, welche einfach aufgebaut ist und in einer relativ kurzen
Rüstzeit einstellbar ist.
[0005] Diese Aufgabe wird durch eine Nutzentrennvorrichtung gemäß Patentanspruch 1 sowie
ein Verfahren gemäß Patentanspruch 9 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen mit zweckmäßigen
Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen angegeben.
[0006] Um eine Nutzentrennvorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, welche vorteilhafterweise
einfach aufgebaut ist und bei welcher die Rüstzeit besonders kurz ist, ist es erfindungsgemäß
vorgesehen, dass die Aufnahmevorrichtung einen Halterahmen aufweist und das Nutzentrennwerkzeug
mittels eines ersten Halteelements des Halterahmens in der Fixierstellung formschlüssig
lösbar an dem ersten Halteelement fixiert ist und das Nutzentrennwerkzeug mittels
eines zweiten Halteelements des Halterahmens unter einer Relativverschiebung zwischen
dem ersten Halteelement und dem zweiten Halteelement in der Fixierstellung an der
Aufnahmevorrichtung kraftschlüssig lösbar fixiert ist.
[0007] Die Nutzentrennvorrichtung ist beispielsweise zum Heraustrennen von Papierzuschnitten
oder Kartonzuschnitten aus jeweiligen Papier- bzw. Kartonbögen unter Verwendung des
Nutzentrennwerkzeugs ausgestaltet. In der Fixierstellung sind sämtliche Bewegungsfreiheitsgrade
zwischen der Aufnahmevorrichtung und dem Nutzentrennwerkzeug eingeschränkt, wodurch
das Nutzentrennwerkzeug somit verschiebe- und verdrehsicher in der Aufnahmevorrichtung
aufgenommen bzw. fixiert ist. Das erste Halteelement bzw. das zweite Halteelement
könnten beispielsweise als jeweilige Stahlschienen ausgebildet sein, wobei im Rahmen
der formschlüssigen Verbindung zumindest ein bereichsweises Ineinandergreifen zwischen
dem ersten Halteelement und dem Nutzentrennwerkzeug erfolgt. So kann beispielsweise
das erste Halteelement einen Vorsprung aufweisen, welcher in einer komplementären
Öffnung des Nutzentrennwerkzeugs eingeschoben wird und dadurch bereits einige Freiheitsgrade,
zum Beispiel translatorische Freiheitsgrade oder rotatorische Freiheitsgrade, der
Bewegung des Nutzentrennwerkzeugs eingeschränkt werden. Alternativ dazu könnte natürlich
auch das Nutzentrennwerkzeug einen entsprechenden Vorsprung aufweisen, welcher im
Rahmen der formschlüssigen Verbindung in eine komplementäre Öffnung des ersten Halteelements
eingeschoben wird. Bei der Relativverschiebung zwischen dem ersten Halteelement und
dem zweiten Halteelement wird beispielsweise der Abstand zwischen dem ersten Halteelement
und dem zweiten Halteelement verringert und dabei das zwischen den beiden Halteelementen
angeordnete Nutzentrennwerkzeug eingeklemmt. Es ist klar, dass die formschlüssige
Verbindung zwischen dem ersten Halteelement und dem Nutzentrennwerkzeug auch während
der Relativverschiebung hergestellt werden kann, also mit anderen Worten das Nutzentrennwerkzeug
in den Halterahmen eingelegt und während bzw. aufgrund der Relativverschiebung zwischen
den beiden Halteelementen eine formschlüssige Verbindung zwischen dem Nutzentrennwerkzeug
und dem ersten Halteelement gebildet wird. Somit würden in diesem Fall aufgrund der
Relativverschiebung jeweilige Verbindungspartner des Nutzentrennwerkzeugs und des
ersten Haltelements ineinandergeschoben. In der Fixierstellung würde dann mittels
des zweiten Halteelements eine Druckkraft bei der kraftschlüssigen Verbindung auf
das Nutzentrennwerkzeug ausgeübt werden. Alternativ dazu wäre es jedoch auch denkbar,
bei der kraftschlüssigen Verbindung eine Zugkraft auf das Nutzentrennwerkzeug auszuüben.
Dementsprechend könnten die beiden Halteelemente bei deren Relativverschiebung auseinander
bewegt, also voneinander beabstandet werden. Eine formschlüssige Verbindung zwischen
dem ersten Halteelement und dem Nutzentrennwerkzeug könnte dann derart ausgestaltet
sein, dass beispielsweise das Nutzentrennwerkzeug das erste Halteelement bereichsweise
umgreift und dementsprechend beim Auseinanderbewegen der beiden Halteelemente das
Nutzentrennwerkzeug am ersten Halteelement eingehakt wird. Es ist klar, dass das zweite
Halteelement beispielsweise durch eine wirkende Federkraft im Rahmen der Relativverschiebung
von dem ersten Halteelement wegbewegt wird und das Nutzentrennwerkzeug auch am zweiten
Halteelement eingehakt sein könnte. Bei der Relativverschiebung kann das erste Halteelement
festgehalten und das zweite Halteelement relativ zu dem ersten Halteelement bewegt
werden oder umgekehrt. Alternativ dazu können bei der Relativverschiebung auch beide
Halteelemente relativ zueinander bewegt und in der Fixierstellung fixiert werden.
[0008] In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist der Halterahmen wenigstens
ein erstes Stützelement auf, an welchem das erste Halteelement lösbar oder nicht-lösbar
fixiert ist und/oder das zweite Halteelement in der Fixierstellung lösbar fixiert
ist und mittels welchem das erste Halteelement und/oder das zweite Halteelement in
einer von der Fixierstellung verschiedenen Losstellung der Aufnahmevorrichtung geführt
bewegbar ist.
[0009] Das erste Stützelement könnte dementsprechend beispielsweise als Schiene aus einem
Metall (oder aus einem anderen geeigneten Material) gebildet sein, mittels welcher
das erste Halteelement und zusätzlich oder alternativ das zweite Halteelement relativ
zueinander geführt bewegbar sind und dementsprechend das Nutzentrennwerkzeug besonders
exakt zwischen den beiden Halteelementen arretiert werden kann. Während in der Fixierstellung
sämtliche Freiheitsgrade des Nutzentrennwerkzeugs eingeschränkt sind und dementsprechend
sich das Nutzentrennwerkzeug in der Aufnahmevorrichtung nicht mehr bewegen kann, ist
in der Losstellung des Halterahmens bzw. der Aufnahmevorrichtung eine Entnahme des
Nutzentrennwerkzeugs möglich. Mit anderen Worten kann in der Losstellung das Nutzentrennwerkzeug
durch ein anderes Nutzentrennwerkzeug ersetzt werden, welches beispielsweise die Nutzentrennung
von Nutzen mit anderen Abmessungen ermöglicht. Es ist klar, dass das neu eingesetzte
Nutzentrennwerkzeug auch andere Außenabmessungen aufweisen kann, als das zuvor in
dem Halterahmen fixierte Nutzentrennwerkzeug und dementsprechend der Halterahmen bzw.
die Aufnahmevorrichtung bezüglich der unterschiedlichen Außenabmessungen der Nutzentrennwerkzeuge
adaptierbar ist. Das erste Stützelement kann beispielsweise besonders lang ausgebildet
sein, um eine exakte Führung sowie ein besonders sicheres Fixieren an der Aufnahmevorrichtung
zwischen dem ersten Halteelement und dem zweiten Halteelement auch dann zu ermöglichen,
wenn das neu eingespannte Nutzentrennwerkzeug deutlich größer (länger) als das zuvor
eingespannte Nutzentrennwerkzeug ist. Mittels des ersten Stützelements kann, sofern
das erste Halteelement und das zweite Halteelement auf dem ersten Stützelement fixiert
sind bzw. werden, bei der kraftschlüssigen Verbindung eine Klemmkraft oder eine Zugkraft
zwischen dem ersten Halteelement und dem zweiten Halteelement aufgebaut und bei der
Fixierung auf das Nutzentrennwerkzeug übertragen werden, wobei dann dementsprechend
ein Kräftegleichgewicht (geschlossene Vektorkette der Kräfte) zwischen dem ersten
Halteelement, dem zweiten Halteelement, dem Stützelement und dem Nutzenrennwerkzeug
besteht.
[0010] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Nutzentrennvorrichtung
weist die Aufnahmevorrichtung wenigstens ein zweites Stützelement auf, welches mit
dem ersten Stützelement, dem ersten Halteelement und dem zweiten Halteelement den
Halterahmen bildet und in der Fixierstellung mit dem ersten Halteelement lösbar oder
nicht-lösbar fixiert ist und/oder dem zweiten Halteelement lösbar fixiert ist.
[0011] Mit anderen Worten kann mittels des ersten Halteelements, des zweiten Halteelements
sowie des ersten Stützelements und des zweiten Stützelements beispielsweise ein rechteckiger
oder quadratischer Rahmen gebildet werden, mittels welchem das Nutzentrennwerkzeug
in der Fixierstellung fixiert werden kann. Mittels des zweiten Stützelements wird
dem Halterahmen eine besonders hohe Steifigkeit verliehen, wodurch das Nutzentrennwerkzeug
in der Fixierstellung unter Aufbringung besonders hoher Kräfte und dementsprechend
besonders sicher fixierbar ist. Das erste Halteelement kann mit dem ersten Stützelement
und zusätzlich oder alternativ mit dem zweiten Stützelement in der Fixierstellung
lösbar oder nicht-lösbar fixiert sein, um eine besonders hohe Stabilität des Halterahmens
zu erreichen.
[0012] Von Vorteil ist weiterhin, wenn das erste Halteelement und/oder das zweite Halteelement
und/oder das wenigstens eine erste Stützelement und/oder das wenigstens eine zweite
Stützelement einen rechteckigen Querschnitt oder einen quadratischen Querschnitt oder
einen kreisförmigen Querschnitt aufweist.
[0013] Prinzipiell können das erste Halteelement und zusätzlich oder alternativ das zweite
Halteelement und zusätzlich oder alternativ das wenigstens eine erste Stützelement
und zusätzlich oder alternativ das wenigstens eine zweite Stützelement einen beliebigen
Querschnitt aufweisen. Durch das Verwenden von beispielsweise Metallschienen mit einem
rechteckigen oder quadratischen Querschnitt wird ein relatives Verdrehen der jeweiligen
Halteelement bzw. der Stützelemente besonders wirksam unterbunden, da dabei ebene
Flächen aufeinander aufliegen und aufeinander fixiert werden, weshalb der Halterahmen
bei der Verwendung von rechteckigen oder quadratischen Querschnitten besonders formstabil
ist. Andererseits könnte jedoch auch zumindest eines der Halteelemente und zusätzlich
oder alternativ das erste Stützelement bzw. das zweite Stützelement einen kreisförmigen
Querschnitt aufweisen und dementsprechend als Rundstange (mit einem Hohlzylinderquerschnitt
oder alternativ einem Vollzylinderquerschnitt) ausgebildet sein. Ist beispielsweise
das erste Stützelement und zusätzlich oder alternativ das zweite Stützelement als
Rundstange mit kreisförmigem Querschnitt ausgebildet, so könnte beispielsweise das
erste Halteelement und zusätzlich oder alternativ das zweite Halteelement mittels
einer Schiebemuffe, welche die Relativverschiebung zulässt, angebunden werden. Mittels
Schiebemuffen kann eine Verschiebung entlang der Mittelachse der Schiebemuffen unter
besonders geringem seitlichem Versatz erreicht werden. Schienen bzw. Stangen mit rechteckigem,
quadratischem oder kreisförmigem Querschnitt sind besonders weit verbreitet und dementsprechend
besonders günstig in der Anschaffung.
[0014] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind das erste Halteelement
und das zweite Halteelement zumindest bereichsweise an einer Stützseite des ersten
Stützelements und/oder zweiten Stützelements angelegt.
[0015] Die Stützseite kann beispielsweise als eine ebene Fläche ausgebildet sein. Durch
das Anordnen des ersten Halteelements sowie des zweiten Halteelements auf dieser Stützseite
des oder der Stützelemente wird ein relativer Höhenversatz zwischen dem ersten Halteelement
und dem zweiten Halteelement besonders wirksam unterbunden, wodurch ein besonders
exaktes Führen bei der Relativverschiebung ermöglicht und ein Verklemmen des Nutzentrennwerkzeugs
beim Fixieren in der Fixierstellung effektiv vermieden werden kann.
[0016] Von Vorteil ist weiterhin, wenn der Halterahmen wenigstens ein Klemmelement aufweist,
mittels welchem das zweite Halteelement in der Fixierstellung an dem wenigstens einen
ersten Stützelement lösbar fixiert ist.
[0017] Ein derartiges Klemmelement kann beispielsweise als Klemmschraube oder alternativ
dazu als das erste Stützelement zumindest bereichsweise umschließende Klemmbacke ausgebildet
sein, mittels welchem das zweite Halteelement verschiebesicher in der Fixierstellung
an dem ersten Stützelement fixiert ist. Derartige Fixierungsmittel wie eine oder mehrere
als das Klemmelement eingesetzte Klemmschrauben oder Klemmbacken stellen besonders
sichere und gleichzeitig preiswerte Möglichkeiten dar, um das Nutzentrennwerkzeug
besonders sicher in der Aufnahmevorrichtung bzw. in dem Halterahmen der Aufnahmevorrichtung
zu fixieren. Klemmelemente wie beispielsweise Klemmschrauben oder Klemmbacken können
zudem jederzeit unter geringem Aufwand bei Bedarf geöffnet und die Fixierung dementsprechend
gelöst werden. Entsprechende Klemmelemente können natürlich auch das zweite Halteelement
in der Fixierstellung an dem wenigstens einen zweiten Stützelement lösbar fixieren.
[0018] Von Vorteil ist weiterhin, wenn das erste Halteelement wenigstens einen Passbolzen
aufweist, welcher in der Fixierstellung in wenigstens einer Öffnung des Nutzentrennwerkzeugs
aufgenommen ist.
[0019] Durch Einsatz eines oder mehrerer Passbolzen zum formschlüssigen Verbinden zwischen
dem ersten Halteelement und dem Nutzentrennwerkzeug kann besonders wirksam eine Vielzahl
an Freiheitsgraden der Relativbewegung zwischen dem ersten Halteelement und dem Nutzentrennwerkzeug
eingeschränkt werden. Die Längsachse des bzw. der Passbolzen kann beispielsweise in
Richtung der Relativverschiebung verlaufen, wodurch dementsprechend Freiheitsgrade
entlang der möglichen Relativverschiebung durch den bzw. die Passbolzen nicht eingeschränkt
werden und die Relativverschiebung ohne unerwünschtes Klemmen sichergestellt wird.
Der bzw. die Passbolzen kann bzw. können in einer komplementären Öffnung also dementsprechend
entlang der Relativverschiebung verschoben werden, wobei jedoch eine Verschiebung
des Nutzentrennwerkzeugs in radialer Richtung des in der Öffnung eingeschobenen (formschlüssig
verbundenen) Passbolzens blockiert wird. Eine Rotation des Nutzentrennwerkzeugs relativ
zu dem Halterahmen bzw. zu dem ersten Halteelement um die Längsachse des Passbolzens
ist bei Verwendung von lediglich einem Passbolzen möglich, wird jedoch durch Verwendung
von wenigstens einem weiteren Passbolzen, welcher ebenfalls in einer komplementären
Öffnung eingesteckt ist, wirksam unterbunden. Es ist klar, dass alternativ auch das
Nutzentrennwerkzeug einen oder mehrere Passbolzen und dementsprechend das erste Halteelement
entsprechende komplementäre Öffnungen aufweisen kann. Des Weiteren ist klar, dass
die Längsachse des bzw. der Passbolzen auch senkrecht zur Richtung der Relativverschiebung
verlaufen kann, die Passbolzen dementsprechend z.B. entgegen der Aufstandsfläche,
bzw. entgegen der Schwerkraftrichtung nach oben hin von dem ersten Halteelement abragen
und der beziehungsweise die Passbolzen aufgrund der Schwerkraft an der Öffnung beziehungsweise
den Öffnungen des Nutzentrennwerkzeugs aufgenommen werden. Mit anderen Worten würde
dann das zumindest bereichsweise an das erste Halteelement herangeführte Nutzentrennwerkzeug
aufgrund der eigenen Schwerkraft bewegt werden, sodass die Passbolzen die Öffnungen
durchdringen und ein Formschluss hergestellt wird.
[0020] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist das erste Halteelement
ein Profilelement auf, welches durch ein komplementäres Aufnahmeprofil des Nutzentrennwerkzeugs
in der Fixierstellung zumindest bereichsweise umschlossen ist.
[0021] Das erste Halteelement könnte dementsprechend beispielsweise ein Profilelement mit
einem rechteckigen Querschnitt aufweisen, wobei das komplementäre Aufnahmeprofil des
Nutzentrennwerkzeugs beispielsweise als U-förmiges Halteelement ausgebildet sein könnte,
welches das Profilelement bereichsweise umschließt. Hierdurch wird ebenfalls ein Formschluss
zwischen dem ersten Halteelement und dem Nutzentrennwerkzeug hergestellt, mittels
welchem ein Verrutschen des Nutzentrennwerkzeugs in der Aufnahmevorrichtung besonders
wirksam unterbunden wird.
[0022] Die Erfindung umfasst weiterhin ein Verfahren zum Fixieren wenigstens eines Nutzentrennwerkzeugs
einer Nutzentrennvorrichtung an einer Aufnahmevorrichtung der Nutzentrennvorrichtung,
bei welchem das Nutzentrennwerkzeug in einer Fixierstellung der Aufnahmevorrichtung
in einem Halterahmen der Aufnahmevorrichtung aufgenommen und gehalten wird. Das Verfahren
umfasst mindestens die folgenden Schritte:
Anlegen des Nutzentrennwerkzeugs an die Aufnahmevorrichtung; Formschlüssiges lösbares
Fixieren des Nutzentrennwerkzeugs an einem ersten Halteelement des Halterahmens in
der Fixierstellung der Aufnahmevorrichtung;
Relativverschiebung zwischen dem ersten Halteelement und einem zweiten Halteelement
des Halterahmens;
Kraftschlüssiges lösbares Fixieren des Nutzentrennwerkzeugs an dem Halterahmen in
der Fixierstellung.
[0023] Durch das erfindungsgemäße Verfahren ergibt sich unter Einsatz der Aufnahmevorrichtung
der Nutzentrennvorrichtung ein besonders schneller Tausch von jeweiligen Nutzentrennwerkzeugen
im Falle eines Auftragswechsels, wobei ein Einpassungsvorgang des Nutzentrennwerkzeugs
in der Aufnahmevorrichtung bzw. in dem Halterahmen der Aufnahmevorrichtung überflüssig
wird. Die Aufnahmevorrichtung kann beispielsweise fest in der Nutzentrennvorrichtung
montiert sein und lediglich das Nutzentrennwerkzeug in die Aufnahmevorrichtung eingelegt
bzw. an der Aufnahmevorrichtung angelegt werden, um das Nutzentrennwerkzeug unter
besonders kurzer Rüstzeit formschlüssig und kraftschlüssig unter einer Relativverschiebung
zwischen dem ersten Halteelement und dem zweiten Halteelement lösbar zu fixieren.
[0024] Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen sowie
die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren alleine
gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils angegebenen
Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar,
ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
[0025] Dabei zeigt:
- Fig. 1
- eine Perspektivansicht auf ein Nutzentrennwerkzeug, welches zum Trennen von Nutzen
mittels einer Nutzentrennvorrichtung verwendet wird;
- Fig. 2
- eine perspektivische Seitenansicht auf das Nutzentrennwerkzeug;
- Fig. 3
- eine Perspektivansicht einer Aufnahmevorrichtung der erfindungsgemäßen Nutzentrennvorrichtung,
wobei mittels der Aufnahmevorrichtung das Nutzentrennwerkzeug formschlüssig lösbar
und kraftschlüssig lösbar fixiert werden kann; und in
- Fig. 4
- eine weitere Perspektivansicht auf die Aufnahmevorrichtung, wobei das erfindungsgemäße
Nutzentrennwerkzeug in einer Fixierstellung der Aufnahmevorrichtung formschlüssig
lösbar und kraftschlüssig lösbar in einem Halterahmen der Aufnahmevorrichtung fixiert
ist. Fig. 1 zeigt in einer Perspektivansicht ein unteres Nutzentrennwerkzeug 10 einer
hier nicht weiter dargestellten Nutzentrennvorrichtung. Aus der Zusammenschau mit
Fig. 2, einer seitlichen Perspektivansicht des Nutzentrennwerkzeugs 10, ist erkennbar,
dass das Nutzentrennwerkzeug 10 bereichsweise, also im vorliegenden Ausführungsbeispiel
an einer Seite, ein als U-Profilschiene ausgebildetes, komplementäres Aufnahmeprofil
38 aufweist.
[0026] Fig. 3 zeigt in einer Perspektivansicht eine Aufnahmevorrichtung 12 mit einem Halterahmen
14, wobei die Aufnahmevorrichtung 12 dazu ausgelegt ist, das Nutzentrennwerkzeug 10
in einer in Zusammenschau mit Fig. 4 erkennbaren Fixierstellung 26 der Aufnahmevorrichtung
12 an der hier nicht dargestellten Nutzentrennvorrichtung aufzunehmen und zu halten.
Der Halterahmen 14 der Aufnahmevorrichtung 12 ist im vorliegenden Fall aus mehreren
Metallschienen (hier: Stahlschienen) gebildet, wobei diese Metallschienen vorliegend
einem ersten Halteelement 16 des Halterahmens 14, einem zweiten Halteelement 18 des
Halterahmens 14, einem ersten Stützelement 20 des Halterahmens 14 und einem zweiten
Stützelement 24 des Halterahmens 14 entsprechen. Im vorliegenden Fall sind das erste
Halteelement 16, das zweite Halteelement 18, sowie das erste und zweite Stützelement
20, 24 als Metallschienen mit einem vorliegend rechteckigen Querschnitt ausgebildet.
Alternativ dazu könnte der Querschnitt jedoch auch quadratisch oder kreisförmig und
dementsprechend auch als Voll- oder Hohlzylinderprofil ausgestaltet sein. Das erste
Halteelement 16 und das zweite Halteelement 18 liegen jeweils bereichsweise an einer
Stützseite 22 des ersten Stützelements 20 an. Des Weiteren liegen das erste Halteelement
16 und das zweite Halteelement 18 auf einer hier nicht weiter gekennzeichneten Seite
des parallel zu dem ersten Stützelement 20 angeordneten zweiten Stützelements 24 an.
Dadurch sind das erste Halteelement 16 und das zweite Halteelement 18 entlang einer
in Fig. 4 durch einen Pfeil verdeutlichten Relativverschiebung 40, im vorliegenden
Fall parallel zueinander, verschiebbar, ohne dass zwischen dem ersten Halteelement
16 und dem zweiten Halteelement 18 bei dieser Relativverschiebung 40 ein Höhenversatz
auftreten würde. Im vorliegenden Fall ist das erste Halteelement 16 fest mit dem ersten
und zweiten Stützelement 20, 24 verbunden und schließt jeweils im Wesentlichen einen
rechten Winkel mit dem ersten Stützelement 20 bzw. mit dem zweiten Stützelement 24
ein. Dementsprechend sind im vorliegenden Ausführungsbeispiel das erste und zweite
Stützelement 20, 24 parallel zueinander. Wie aus der Zusammenschau von Fig. 3 und
Fig. 4 erkennbar ist, weist das erste Halteelement 16 vorliegend mehrere voneinander
beabstandete Passbolzen 32 auf, welche in der Fixierstellung 26 in jeweiligen komplementären
Öffnungen 36 des Nutzentrennwerkzeugs 10 aufgenommen sind. Die Passbolzen 32 ragen
im Wesentlichen senkrecht von dem ersten Halteelement 16 entgegen der Schwerkraft
und im Wesentlichen rechtwinklig zur Richtung der Relativverschiebung 40 ab. Mit anderen
Worten wird also das Nutzentrennwerkzeug 10 an dessen Öffnungen 36 an den Passbolzen
32 eingehängt, wobei das Nutzentrennwerkzeug 10 allein aufgrund der Schwerkraft eingehängt
bleibt. Zudem weist das erste Halteelement 36 ein Profilelement 34 auf, welches in
der Fixierstellung 26 durch das komplementäre Aufnahmeprofil 38 des Nutzentrennwerkzeugs
10 zumindest bereichsweise umschlossen ist. Sowohl durch das Aufnehmen der Passbolzen
32 in den jeweiligen Öffnungen 36 als auch durch das bereichsweise Umschließen des
Profilelements 34 durch das komplementäre Aufnahmeprofil 38 des Nutzentrennwerkzeugs
10 kann das Nutzentrennwerkzeug 10 an dem ersten Halteelement 16 des Halterahmens
14 in der Fixierstellung 26 formschlüssig fixiert werden. Dieser Formschluss ist reversibel
und dementsprechend lösbar, das heißt das Nutzentrennwerkzeug 10 kann aus dem Halterahmen
14 auch wieder entfernt werden. Um nun das Nutzentrennwerkzeug 10 in dem Halterahmen
14 zu fixieren, wird im vorliegenden Fall das Halteelement 18 auf das an den Halterahmen
14 angelegte Nutzentrennwerkzeug 10, welches formschlüssig mit dem ersten Halteelement
16 fixiert ist, zubewegt und dementsprechend das zweite Halteelement 18 im Rahmen
der Relativverschiebung 40 parallel zu dem ersten Halteelement 16 verschoben und mittels
jeweiliger als Klemmschrauben ausgebildeter Klemmelemente 30 des Halterahmens 14 in
der Fixierstellung 26 an dem ersten und zweiten Stützelement 20, 24 lösbar fixiert.
Dabei wird jeweils mindestens eines der Klemmelemente 30 verwendet, um das zweite
Halteelement 18 an dem ersten Stützelement 20 bzw. an dem zweiten Stützelement 24
lösbar zu fixieren.
[0027] Zusammenfassend wird also das Nutzentrennwerkzeug 10 mittels des ersten Haltelements
16 des Halterahmens 14 in der Fixierstellung 26 formschlüssig lösbar an dem ersten
Halteelement 16 fixiert und mittels des zweiten Halteelements 18 des Halterahmens
14 unter der Relativverschiebung 40 zwischen dem ersten Halteelement 16 und dem zweiten
Halteelement 18 in der Fixierstellung 26 an der Aufnahmevorrichtung 12 kraftschlüssig
lösbar fixiert. Wie in Fig. 3 und Fig. 4 erkennbar ist, bilden das erste Halteelement
16, das zweite Halteelement 18, das erste und zweite Stützelement 20, 24 den Halterahmen
14, wobei im vorliegenden Fall das erste und zweite Stützelement 20, 24 mit dem ersten
Halteelement 16 fest fixiert sind und mit dem zweiten Halteelement 18 mittels der
Klemmelemente 30 lösbar fixiert sind.
[0028] In einer in Fig. 3 gezeigten Losstellung 28 der Aufnahmevorrichtung 12 sind die Klemmelemente
30 (Klemmschrauben), mittels welchen das zweite Halteelement 18 im vorliegenden Fall
an dem ersten und zweiten Stützelement 20, 24 fixierbar ist, gelöst, wodurch das zweite
Halteelement 18 in der Losstellung 28 der Aufnahmevorrichtung 12 entlang des ersten
Stützelements 20 sowie des zweiten Stützelements 24 und dementsprechend parallel zu
dem ersten Halteelement 16 entsprechend der Relativverschiebung 40 geführt bewegbar
bzw. verschiebbar ist.
[0029] Das Fixieren des Nutzentrennwerkzeugs 10 an dem Halterahmen 14 der Aufnahmevorrichtung
12 kann innerhalb einer besonders kurzen Rüstzeit erfolgen, wobei ein etwaiger Einpassungsvorgang
des Nutzentrennwerkzeugs 10 an der Aufnahmevorrichtung 12 überflüssig ist. Um das
Nutzentrennwerkzeug 10 an der Aufnahmevorrichtung 12 zu fixeren, wird das Nutzentrennwerkzeug
10 zunächst an die Aufnahmevorrichtung 12 angelegt, wobei sich das Nutzentrennwerkzeug
10 nach dem Anlegen zwischen dem ersten Halteelement 16 und dem zweiten Halteelement
18 befindet. Durch Einstecken der Passbolzen 32 des ersten Halteelements 16 in die
jeweiligen Öffnungen 36 des Nutzentrennwerkzeugs 10 sowie durch das Umschließen des
Profilelements 34 des ersten Halteelements 16 durch das komplementäre Aufnahmeprofil
38 des Nutzentrennwerkzeugs 10 entstehen im vorliegenden Fall zwei formschlüssige
Verbindungen. Durch die Relativverschiebung 40 zwischen dem ersten Halteelement 16
und dem zweiten Halteelement 18 des Halterahmens 14 sowie durch das anschließende
Fixieren des zweiten Halteelements 18 in der Fixierstellung 26 an dem ersten Stützelement
20 bzw. an dem zweiten Stützelement 24 mittels der jeweiligen Klemmelemente 30, wird
das Nutzentrennwerkzeug 10 zusätzlich zu der formschlüssigen Fixierung auch kraftschlüssig
lösbar an dem Halterahmen 14 fixiert.
[0030] Bei dem komplementären Aufnahmeprofil 38 des Nutzentrennwerkzeugs 10 handelt es sich
im vorliegenden Fall um ein sogenanntes an dem Nutzentrennwerkzeug 10 angebrachtes
Winkel-Eisenprofil, welches an dem Profilelement 34 des ersten Halteelements 16 eingehängt
wird und dieses bereichsweise umschließt. Mit Hilfe der an dem ersten Halteelement
16 angebrachten Passbolzen 32 wird das Nutzentrennwerkzeug 10 einer wunschgemäßen
Lage entsprechend richtig an dem ersten Halteelement 16 positioniert, indem die Passbolzen
32 in die Öffnungen 36 des Nutzentrennwerkzeugs 10 eingeschoben werden.
[0031] Die den Halterahmen umfassende Aufnahmevorrichtung 12 eignet sich in besonderem Maße
zum dauerhaften Verbau in der (hier nicht dargestellten) Nutzentrennvorrichtung, wobei
ein Wechsel des Nutzentrennwerkzeugs 10 in Verbindung mit dem Austausch des Nutzentrennwerkzeugs
10 durch ein hinsichtlich der Außenabmessungen verschiedenes Nutzentrennwerkzeug unter
einer besonders geringen Rüstzeit ermöglicht werden kann. Dies ist insbesondere dadurch
möglich, dass der Abstand zwischen dem ersten Halteelement 16 und dem zweiten Halteelement
18 im Rahmen der Relativverschiebung 40 beliebig einstellbar und dementsprechend auf
die Größe des Nutzentrennwerkzeugs 10 adaptierbar ist.
1. Nutzentrennvorrichtung mit wenigstens einem Nutzentrennwerkzeug (10) und einer Aufnahmevorrichtung
(12) an welcher das wenigstens eine Nutzentrennwerkzeug (10) in einer Fixierstellung
(26) der Aufnahmevorrichtung (12) an der Nutzentrennvorrichtung aufgenommen und gehalten
ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Aufnahmevorrichtung (12) einen Halterahmen (14) aufweist und das Nutzentrennwerkzeug
(10) mittels eines ersten Halteelements (16) des Halterahmens (14) in der Fixierstellung
(26) formschlüssig lösbar an dem ersten Halteelement (16) fixiert ist und das Nutzentrennwerkzeug
(10) mittels eines zweiten Halteelements (18) des Halterahmens (14) unter einer Relativverschiebung
(40) zwischen dem ersten Halteelement (16) und dem zweiten Halteelement (18) in der
Fixierstellung (26) an der Aufnahmevorrichtung (12) kraftschlüssig lösbar fixiert
ist.
2. Nutzentrennvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Halterahmen (14) wenigstens ein erstes Stützelement (20) aufweist, an welchem
das erste Halteelement (16) lösbar oder nicht-lösbar fixiert ist und/oder das zweite
Halteelement (18) in der Fixierstellung (26) lösbar fixiert ist und mittels welchem
das erste Halteelement (16) und/oder das zweite Halteelement (18) in einer von der
Fixierstellung (26) verschiedenen Losstellung (28) der Aufnahmevorrichtung (12) geführt
bewegbar ist.
3. Nutzentrennvorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Aufnahmevorrichtung (12) wenigstens ein zweites Stützelement (24) aufweist, welches
mit dem ersten Stützelement (20), dem ersten Halteelement (16) und dem zweiten Halteelement
(18) den Halterahmen (14) bildet und in der Fixierstellung (26) mit dem ersten Halteelement
(16) lösbar oder nicht-lösbar fixiert ist und/oder dem zweiten Halteelement (18) lösbar
fixiert ist.
4. Nutzentrennvorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
das erste Halteelement (16) und/oder das zweite Halteelement (18) und/oder das wenigstens
eine erste Stützelement (20) und/oder das wenigstens eine zweite Stützelement (24)
einen rechteckigen Querschnitt oder einen quadratischen Querschnitt oder einen kreisförmigen
Querschnitt aufweist.
5. Nutzentrennvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
das erste Halteelement (16) und das zweite Halteelement (18) zumindest bereichsweise
an einer Stützseite (22) des ersten Stützelements (20) und/oder zweiten Stützelements
(24) angelegt sind.
6. Nutzentrennvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Halterahmen (14) wenigstens ein Klemmelement (30) aufweist, mittels welchem das
zweite Halteelement (18) in der Fixierstellung (26) an dem wenigstens einen ersten
Stützelement (20) und/oder zweiten Stützelements (24) lösbar fixiert ist.
7. Nutzentrennvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
das erste Halteelement (16) wenigstens einen Passbolzen (32) aufweist, welcher in
der Fixierstellung (26) in wenigstens einer Öffnung (36) des Nutzentrennwerkzeugs
(10) aufgenommen ist.
8. Nutzentrennvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
das erste Halteelement (16) ein Profilelement (34) aufweist, welches durch ein komplementäres
Aufnahmeprofil (38) des Nutzentrennwerkzeugs (10) in der Fixierstellung (26) zumindest
bereichsweise umschlossen ist.
9. Verfahren zum Fixieren wenigstens eines Nutzentrennwerkzeugs (10) einer Nutzentrennvorrichtung
an einer Aufnahmevorrichtung (12) der Nutzentrennvorrichtung, bei welchem das Nutzentrennwerkzeug
(10) in einer Fixierstellung (26) der Aufnahmevorrichtung (12) in einem Halterahmen
(14) der Aufnahmevorrichtung (12) aufgenommen und gehalten wird, mit den Schritten:
- Anlegen des Nutzentrennwerkzeugs (10) an die Aufnahmevorrichtung (12);
- Formschlüssiges lösbares Fixieren des Nutzentrennwerkzeugs (10) an einem ersten
Halteelement (16) des Halterahmens (14) in der Fixierstellung (26) der Aufnahmevorrichtung
(12);
- Relativverschiebung (40) zwischen dem ersten Halteelement (16) und einem zweiten
Halteelement (18) des Halterahmens (14);
- Kraftschlüssiges lösbares Fixieren des Nutzentrennwerkzeugs (10) an dem Halterahmen
(14) in der Fixierstellung (26).