[0001] Die Erfindung betrifft eine Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung mit einem Basisteil,
das eine Aufnahme für einen Schneideinsatz mit wenigstens einer Schneidklinge aufweist,
und mit einem Betätigungsteil, das mit dem Basisteil gelenkig verbunden ist und das
zum Hindurchdrücken von zu zerkleinerndem Lebensmittelgut gegen den Schneideinsatz
schwenkbar ist
[0002] Ein Gerät dieser Art ist beispielsweise aus
DE 10 2009 023 167 A1 bekannt. Diese Druckschrift offenbart eine Vorrichtung zum Schneiden von Nahrungsmitteln,
wie Obst und Gemüse, mit einem mehrere Schneiden aufweisenden Schneideinsatz und einem
Betätigungsteil, welche gegeneinander verschwenkbar gelagert sind. Zum Schneiden des
Schneidgutes wird das Betätigungsteil gegen den Schneideinsatz gedrückt, wobei das
Betätigungsteil einen Stempel aufweist, der das Schneidgut durch den Schneideinsatz
hindurchdrückt, wobei die Schneiden in korrespondierende Vertiefungen des Stempels
eintauchen. Der Schneideinsatz weist einen Schneidrahmen auf, in dem Schneidklingen
gehalten sind. Die Vorrichtung weist ferner ein Deckelteil zum Anbringen an einem
Aufnahmebehälter für das geschnittene Schneidgut auf, wobei das Deckelteil eine Öffnung
aufweist, die einen Durchgang für das geschnittene Schneidgut bildet. Diese Druckschrift
offenbart ausschließlich einen Schneideinsatz mit einer durchgehenden, ununterbrochenen
und von einem äußeren Rahmen umgebenen Schneidklingenanordnung. Ein solcher Schneideinsatz
hat den Vorteil einer größeren Schneidfläche, jedoch den Nachteil einer geringeren
Flexibilität hinsichtlich verwendbarer Schneidmuster.
[0003] DE 20 2011 050 041 U1 weist einen besonderer Schneideinsatz für eine Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung
auf. Der Schneideinsatz weist in einem ersten Bereich eine erste Schneidklingenanordnung
und in einem zweiten, von dem ersten Bereich verschiedenen Bereich, eine zweite Schneidklingenanordnung
auf. Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass die erste Schneidklingenanordnung einen
anderen Klingenabstand und/oder eine andere Klingenausrichtung und/oder ein anderes
Klingenmuster und/oder andere Klingentypen aufweist, als die zweite Schneidklingenanordnung.
Die erste Schneidklingenanordnung und die zweite Schneidklingenanordnung sind durch
einen Zwischensteg voneinander getrennt. Ein solcher Schneideinsatz hat den Vorteil
einer großen Flexibilität hinsichtlich der zur Verfügung gestellten Schneidmuster,
jedoch den Nachteil kleinerer Schneidflächen. Die genannte Druckschrift offenbart
außerdem eine Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung mit einem Betätigungshebel, an
dem zwei Pressstempel angeordnet sind.
[0004] DE 20 2010 013 110 U1 offenbart eine Zerkleinerungsvorrichtung für Lebensmittel, die ein Schneidteil mit
einem Deckelteil und einem daran schwenkbar gelagerten Betätigungsteil zum Hindurchdrücken
von zu zerkleinerndem Lebensmittelgut durch das Schneidteil aufweist. Das Betätigungsteil
ist vom Deckelteil abnehmbar und weist einen Pressstempel auf.
[0005] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung
anzugeben, die individuell an unterschiedliche Zerkleinerungsanforderungen unterschiedlicher
Lebensmittel anpassbar ist.
[0006] Die Aufgabe wird durch eine Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung gelöst, die dadurch
gekennzeichnet ist, dass
- a. die Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung einen Schneideinsatz mit voneinander
räumlich getrennten Schneidbereichen, die durch einen Zwischensteg voneinander getrennt
sind und einen Schneideinsatz mit einer nicht, insbesondere nicht durch einen Zwischensteg,
unterbrochenen Schneidklingenanordnung aufweist und dass in die Aufnahme wahlweise
der Schneideinsatz mit voneinander räumlich getrennten Schneidbereichen, die durch
einen Zwischensteg voneinander getrennt sind, oder der Schneideinsatz mit einer nicht
unterbrochenen Schneidklingenanordnung eingefügt und bei einem Zerkleinerungsvorgang
verwendet werden können, oder dass
- b. die Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung einen Schneideinsatz mit voneinander
räumlich getrennten Schneidbereichen, die durch einen Zwischensteg voneinander getrennt
sind und mehrere, voneinander separate Schneideinsätze, insbesondere mit jeweils einem
eigenen Rahmen, die gleichzeitig und gemeinsam in die Aufnahme einsetzbar sind, aufweist
und dass in die Aufnahme wahlweise der Schneideinsatz mit voneinander räumlich getrennten
Schneidbereichen, die durch einen Zwischensteg voneinander getrennt sind, oder gleichzeitig
die mehreren separaten Schneideinsätze eingefügt und bei einem Zerkleinerungsvorgang
verwendet werden können, oder dass
- c. die Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung einen Schneideinsatz mit einer nicht,
insbesondere nicht durch einen Zwischensteg, unterbrochenen Schneidklingenanordnung
und mehrere, voneinander separate Schneideinsätze, insbesondere mit jeweils einem
eigenen Rahmen, die gleichzeitig und gemeinsam in die Aufnahme einsetzbar sind, aufweist
und dass in die Aufnahme wahlweise der Schneideinsatz mit einer nicht unterbrochenen
Schneidklingenanordnung oder gleichzeitig die mehreren separaten Schneideinsätze eingefügt
und bei einem Zerkleinerungsvorgang verwendet werden können.
[0007] Die erfindungsgemäße Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung hat den besonderen Vorteil,
dass unterschiedlichste Typen von Schneideinsätzen - in vorteilhafter Weise auch gemeinsam
und gleichzeitig - verwendet werden können. Der Benutzer kann demgemäß in Abhängigkeit
von den gerade vorliegenden Zerkleinerungsanforderungen auswählen, ob er beispielsweise
ein exotisches Schneidmuster benötigt oder ob er beispielsweise eine große, durchgehende
Schneidfläche für größere Lebensmittelteile benötigt.
[0008] In erfindungsgemäßer Weise wurde erkannt, dass die Verwendung unterschiedlicher Typen
von Schneideinsätzen oft durch die spezielle Ausprägung des jeweiligen Betätigungsteils
verhindert ist. Beispielsweise ist es zumeist nicht möglich, ein Betätigungsteil mit
einem durchgehenden, ununterbrochenen Pressstempel zusammen mit einem Schneideinsatz
zu verwenden, der zwei, durch einen Zwischensteg voneinander getrennte Schneidbereiche
aufweist, weil der Zwischensteg ein Eintauchen des Pressstempels in die Schneidklingen
verhindern würde. Ebenso ist es in der Regel nicht möglich ein Betätigungsteil mit
zwei räumlich voneinander beabstandeten Pressstempeln zu verwenden, um ein Schneidgut
durch einen durchgehenden, ununterbrochenen Schneideinsatz hindurch zu drücken, weil
in dem Zwischenbereich zwischen den Pressstempeln kein Druck auf das Schneidgut ausgeübt
werden kann.
[0009] Diesem Problem kann in erfindungsgemäßer Weise beispielsweise dadurch begegnet werden,
dass mehrere Betätigungsteile vorhanden sind, die im Austausch gegeneinander an dem
Basisteil, vorzugsweise werkzeuglos, gelenkig angebracht werden können, wobei jedes
der Betätigungsteile darauf abgestimmt ist, mit einem bestimmten Schneideinsatz oder
mit einer bestimmten Konfiguration von Schneideinsätzen zusammen verwendet zu werden.
Es ist in erfindungsgemäßer Weise alternativ auch möglich, ein und dasselbe Betätigungsteil
zu verwenden, wobei jedoch an dem Betätigungsteil unterschiedliche, vorzugsweise abnehmbare,
Pressstempel und/oder unterschiedlich angeordnete Pressstempel zum Einsatz kommen.
Beide Möglichkeiten zur Lösung des vorgenannten Problems sind nachfolgend im Detail
beschrieben.
[0010] Bei einer besonderen Ausführung sind mehrere Betätigungsteile mit voneinander unterschiedlichen
Pressstempeln und/oder Pressstempelanordnungen vorhanden. Hierbei kann insbesondere
vorgesehen sein, dass ein Betätigungsteil zur Verwendung mit einem Schneideinsatz
mit voneinander räumlich getrennten Schneidbereichen, die durch einen Zwischensteg
voneinander getrennt sind, ausgebildet ist. Alternativ oder zusätzlich kann auch vorgesehen
sein, dass ein Betätigungsteil zur Verwendung mit einem Schneideinsatz mit einer nicht,
insbesondere nicht durch einen Zwischensteg, unterbrochenen Schneidklingenanordnung
ausgebildet ist und/oder dass ein Betätigungsteil zur Verwendung mit mehreren, gleichzeitig
in die Aufnahme eingefügten Schneideinsätzen, insbesondere Schneideinsätze mit jeweils
einem eigenen Rahmen, ausgebildet ist.
[0011] Bei einer besonderen Ausführung dieser Art ist vorgesehen, dass das Betätigungsteil,
das zur Verwendung mit einem Schneideinsatz mit voneinander räumlich getrennten Schneidbereichen,
die durch einen Zwischensteg voneinander getrennt sind, ausgebildet ist, mehrere voneinander
beabstandete Pressstempel aufweist und/oder dass das Betätigungsteil, das zur Verwendung
mit einem Schneideinsatz mit einer nicht, insbesondere nicht durch einen Zwischensteg,
unterbrochenen Schneidklingenanordnung ausgebildet ist, einen einzigen, ununterbrochenen
Pressstempel aufweist. Alternativ oder zusätzlich kann auch vorgesehen sein, dass
das Betätigungsteil, das zur Verwendung mit mehreren, gleichzeitig in die Aufnahme
eingefügten Schneideinsätzen, insbesondere Schneideinsätze mit jeweils einem eigenen
Rahmen, ausgebildet ist, mehrere voneinander beabstandete Pressstempel aufweist.
[0012] Besonders flexibel einsetzbar ist eine Ausführungsform, bei der wenigstens einer
der Pressstempel von dem Betätigungsteil abnehmbar ausgebildet ist und/oder bei der
wenigstens einer der Pressstempel austauschbar ausgebildet ist.
[0013] Bei einer besonderen Ausführungsform sind mehrere Pressstempel vorhanden, die an
dem Betätigungsteil, vorzugsweise werkzeuglos wieder lösbar, festlegbar sind oder
festgelegt sind. Alternativ oder zusätzlich kann auch vorgesehen sein, dass mehrere
Pressstempel vorhanden sind, die in unterschiedlichen Pressstempelanordnungen an dem
Betätigungsteil, vorzugsweise werkzeuglos wieder lösbar, festlegbar sind oder festgelegt
sind, und/oder dass das Betätigungsteil einen Pressstempel aufweist, der durch einen
weiteren Pressstempel zu einem Pressstempel mit einer anderen Form und/oder anderen
Größe ergänzt werden kann oder ergänzt ist.
[0014] Hierbei kann insbesondere vorgesehen sein, dass ein Pressstempel oder eine Pressstempelanordnung
zur Verwendung mit einem Schneideinsatz mit voneinander räumlich getrennten Schneidbereichen,
die durch einen Zwischensteg voneinander getrennt sind, ausgebildet ist und/oder dass
ein Pressstempel oder eine Pressstempelanordnung zur Verwendung mit einem Schneideinsatz
mit einer nicht, insbesondere nicht durch einen Zwischensteg, unterbrochenen Schneidklingenanordnung
ausgebildet ist. Alternativ oder zusätzlich kann auch vorgesehen sein, dass ein Pressstempel
oder eine Pressstempelanordnung zur Verwendung mit mehreren, gleichzeitig in die Aufnahme
eingefügten Schneideinsätzen, insbesondere Schneideinsätze mit jeweils einem eigenen
Rahmen, ausgebildet ist.
[0015] Bei einer ganz besonderen Ausführungsform ist ein ununterbrochener Pressstempel durch
Aneinanderfügen und/oder unmittelbares Nebeneinanderanordnen von mehreren Einzelpressstempeln
gebildet.
[0016] In ganz besonders vorteilhafter Weise kann vorgesehen sein, dass wenigstens ein Pressstempel
in unterschiedlichen Positionen an dem Betätigungsteil festlegbar ist. Vorzugsweise
können mehrere Pressstempel jeweils in unterschiedlichen Positionen an dem Betätigungsteil
festgelegt werden. Auf diese Weise ist eine Vielzahl unterschiedlicher Pressstempelanordnungen
ermöglicht.
[0017] Die Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung kann einen Schneideinsatz mit voneinander
räumlich getrennten Schneidbereichen, die durch einen Zwischensteg voneinander getrennt
sind und einen Schneideinsatz mit einer nicht, insbesondere nicht durch einen Zwischensteg,
unterbrochenen Schneidklingenanordnung und mehrere, voneinander separate Schneideinsätze,
insbesondere mit jeweils einem eigenen Rahmen, die gleichzeitig und gemeinsam in die
Aufnahme einsetzbar sind, aufweisen.
[0018] Hierbei kann insbesondere vorgesehen sein, dass der Schneideinsatz mit voneinander
räumlich getrennten Schneidbereichen, die durch einen Zwischensteg voneinander getrennt
sind, einen die Schneidbereiche umgebenden, umlaufenden Rahmen aufweist, und/oder
dass der Schneideinsatz mit einer nicht, insbesondere nicht durch einen Zwischensteg,
unterbrochenen Schneidklingenanordnung, einen umlaufenden, äußeren Rahmen aufweist.
[0019] Bei einer besonderen Ausführungsform ist vorgesehen, dass der Schneideinsatz mit
voneinander räumlich getrennten Schneidbereichen, die durch einen Zwischensteg voneinander
getrennt sind, die Aufnahme vollständig ausfüllend in das Basisteil einsetzbar ist.
Alternativ oder zusätzlich kann auch vorgesehen sein, dass der Schneideinsatz mit
einer nicht, insbesondere nicht durch einen Zwischensteg, unterbrochenen Schneidklingenanordnung,
die Aufnahme vollständig ausfüllend in das Basisteil einsetzbar ist und/oder dass
die mehreren, voneinander separaten Schneideinsätze, insbesondere mit jeweils einem
eigenen Rahmen, gleichzeitig der Art in die Aufnahme einsetzbar sind, dass Sie diese
vollständig ausfüllen. Auf diese Weise ist unter anderem sichergestellt, dass kein
Schneidgut an dem Schneideinsatz bzw. an den Schneideinsätzen vorbei beispielsweise
in ein Gefäß zum Auffangen des geschnittenen Gutes gelangen kann.
[0020] Ein zuverlässiges Hindurchdrücken durch den jeweiligen Schneideinsatz bzw. die jeweiligen
Schneideinsätze kann dadurch erreicht werden, dass wenigstens einer der Pressstempel
Ausnehmungen, insbesondere Schlitze aufweist, in die die Schneidklingen des Schneideinsatzes
bei einem Zerkleinerungsvorgang eintauchen können.
[0021] Insbesondere um exotische Schneidmuster realisieren zu können kann vorgesehen sein,
dass wenigstens ein Schneideinsatz mehrere, in unterschiedlichen Ebenen übereinander
angeordnete Schneidklingen aufweist und dass wenigstens ein Pressstempel zum Hindurchdrücken
von zu zerkleinerndem Gut durch diesen Schneideinsatz vorhanden ist.
[0022] Bei einer besonderen Ausführung weist das Betätigungsteil eine Gelenkkopfaufnahme
auf, in die ein, beispielsweise als Zapfen ausgebildeter, Gelenkkopf des Basisteils
zur Bindung der gelenkigen Verbindung aufgenommen werden kann. Insbesondere kann vorteilhaft
vorgesehen sein, dass das Basisteil einerseits wenigstens einen Gelenkkopf aufweist
und das Betätigungsteil andererseits eine korrespondierende Gelenkkopfaufnahme zur
Bildung einer gelenkigen Verbindung aufweist, oder dass das Betätigungsteil einerseits
wenigstens einen Gelenkkopf und das Basisteil andererseits eine korrespondierende
Gelenkkopfaufnahme zur Bildung einer gelenkigen Verbindung aufweist
[0023] Bei einer ganz besonders vorteilhaften Ausführung ist die gelenkige Verbindung derart
ausgebildet, dass das Betätigungsteil wenigstens in einer bestimmten Schwenkstellung,
insbesondere in der Einlegestellung, von dem Basisteil, insbesondere ausschließlich
durch Auseinanderziehen von Betätigungsteil und Basisteil, lösbar ist. Die Einlegestellung
kann beispielsweise die Stellung sein, bei der die Ebene des Basisteils relativ zur
Ebene des Betätigungsteils einen Winkel im Bereich von 80-100°, insbesondere von 90°,
aufweist. Die beiden Ebenen sind dadurch charakterisiert, dass sie eine gemeinsame
Schnittgerade parallel zu der Drehachse von dem Betätigungsteil und dem Basisteil
haben.
[0024] Eine solche Ausführung hat den ganz besonderen Vorteil, dass das Betätigungsteil
auf einfache Weise gegen ein anderes Betätigungsteil, beispielsweise mit einem anderen
Pressstempel für ein anderes Schneidteil, ausgetauscht werden kann. Ein weiterer Vorteil
liegt darin, dass das Basisteil und das Betätigungsteil beispielsweise für einen Reinigungsvorgang
einfach und vorzugsweise ohne Zuhilfenahme eines Werkzeuges voneinander getrennt werden
können.
[0025] Eine solche werkzeugfreie Trennbarkeit von Basisteil und Betätigungsteil kann beispielsweise
dadurch erreicht werden, dass die Gelenkkopfaufnahme eine radiale Öffnung aufweist,
durch die der Gelenkkopf aus der Gelenkkopfaufnahme in radialer Richtung herausnehmbar
oder einsetzbar ist.
[0026] Vorzugsweise ist die gelenkige Verbindung jedoch derart ausgebildet, dass eine Trennbarkeit
ausschließlich bei der bestimmten Schwenkstellung möglich ist, so dass außerhalb dieser
Schwenkstellung ein versehentliches Lösen der gelenkigen Verbindung vermieden ist.
[0027] Bei einer ganz besonders vorteilhaften Ausführung weist die Vorrichtung wenigstens
eine Antriebseinrichtung, insbesondere einen Federantrieb, zum Unterstützen oder Bewirken
der Schwenkbewegung des Betätigungsteils und/oder des Lebensmittelhobels von einer
Schließstellung in eine Einlegestellung und/oder von einer Einlegestellung in eine
Schließstellung auf.
[0028] Eine solche Vorrichtung hat insbesondere den ganz besonderen Vorteil, dass sie einarmig
bedient werden kann. Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass der Benutzer mit der
einen Hand zu zerkleinerndes Schneidgut auf das Schneidteil auflegt und anschließend
mit der anderen Hand das Betätigungsteil gegen das Schneidteil verschwenkt und dabei
eine Feder einer als Federantrieb ausgebildeten Antriebseinrichtung spannt. Durch
die von der gespannten Feder ausgeübten Kraft kann sich das Betätigungsteil nach dem
erfolgten Zerkleinerungsvorgang selbsttätig - also ohne dass der Benutzer das Basisteil
der einen Hand festhalten muss - wieder von der Schließstellung in die Einlegestellung
zurück bewegen. Der Benutzer kann folglich die eine Hand ausschließlich dazu verwenden,
nach jedem Zerkleinerungsvorgang weiteres zu zerkleinerndes Gut auf das Schneidteil
aufzulegen, während er die andere Hand ausschließlich dazu verwendet, das Betätigungsteil
von der Einlegestellung in die Schließstellung zu verschwenken.
[0029] Auf diese Weise kann in derselben Zeit eine wesentlich größere Menge an Lebensmittelgut
verarbeitet werden, weil die Abläufe sehr viel schneller und ohne lästiges und zeitraubendes
Umgreifen ausgeführt werden können.
[0030] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Antriebseinrichtung
wahlweise zuschaltbar oder abschaltbar ist und/oder dass die Unterstützungskraft der
Antriebseinrichtung einstellbar ist.
[0031] Ein Abschalten erfolgt vorzugsweise derart, dass das Betätigungsteil bei abgeschalteter
Antriebseinrichtung relativ zu dem Basisteil frei verschwenkbar ist. Es kann jedoch
auch vorgesehen sein, dass ein Abschalten in der Weise erfolgt, dass keine Verschwenkung
des Betätigungsteils relativ zu dem Basisteil mehr möglich ist.
[0032] Die Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung kann insbesondere dazu ausgebildet sein,
für einen Zerkleinerungsvorgang auf einer Arbeitsfläche aufgestellt zu werden. Beispielsweise
kann die Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung einen Ständer, beispielsweise mit Standfüßen,
zum Aufstellen auf einer Arbeitsfläche aufweisen. Insbesondere kann auch ein Gefäß
zum Auffangen des zerkleinerten Lebensmittelguts als Ständer ausgebildet sein und
fungieren.
[0033] In vorteilhafter Weise kann die Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung als Deckel
ausgebildet sein, der auf ein Gefäß - vorzugsweise die Gefäßöffnung vollständig abdeckend
- aufsetzbar und/oder an einem Gefäß festlegbar ist. Das zerkleinerte Lebensmittelgut
kann auf diese Weise sicher und zuverlässig in dem Gefäß aufgefangen werden. Insbesondere
ist auf diese Weise auch vermieden, dass ungewünschte Dinge in das Gefäß zu der Speise
gelangen. Dies insbesondere wenn im Küchenbereich gleichzeitig weitere Speisen zubereitet
würden. Weiterhin ist eine Abnahme der Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung nach
der Benutzung nicht notwendig, um einen separaten Deckel aufzusetzen. Dies gilt insbesondere
bei zeitlich kurz unterbrochenen Nutzungen der Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung.
[0034] Bei einer besonderen Ausführung ist das Basisteil als Gefäß für das zerkleinerte
Lebensmittelgut ausgebildet. Zusätzlich kann ein solches Gefäß, auch als Ständer zum
Aufstellen der Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung auf einer Arbeitsfläche ausgebildet
sein.
[0035] Jedoch auch unabhängig davon, ob das Basisteil auch als Gefäß ausgebildet ist oder
nicht kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass das Basisteil zusätzlich als Ständer
zum Aufstellen der Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung auf einer Arbeitsfläche ausgebildet
ist oder einen Ständer zum Aufstellen der Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung auf
einer Arbeitsfläche aufweist.
[0036] Ganz besonders vorteilhaft ist ein Küchengerät, das ein Gefäß zum Auffangen des zerkleinerten
Gutes und eine erfindungsgemäße Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung, die als Deckel
für das Gefäß ausgebildet ist, aufweist. Hierbei kann in vorteilhafter Weise insbesondere
vorgesehen sein, dass die als Deckel ausgebildete Lebensmittelverkleinerungsvorrichtung
die Gefäßöffnung vollständig abdeckend auf das Gefäß aufsetzbar ist. Insbesondere
kann zusätzlich vorgesehen sein, dass die Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung für
einen Zerkleinerungsvorgang vorübergehend, beispielsweise mit einer Schraubverbindung
oder mit einer Rastverbindung, auf dem Gefäßrand festgelegt werden kann.
[0037] In vorteilhafter Weise kann das Küchengerät dazu ausgebildet sein, für einen Zerkleinerungsvorgang
auf einer Arbeitsfläche aufgestellt zu werden.
[0038] Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass das Gefäß des Küchengerätes als Ständer
zum Aufstellen der Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung auf einer Arbeitsfläche ausgebildet
ist. Beispielsweise können auf der Außenseite des Bodens des Gefäßes Standfüße, insbesondere
rutschfeste Standfüße aus Gummi oder aus einem anderen Elastikmaterial, angeordnet
sein.
[0039] In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand schematisch dargestellt und wird anhand
der Figuren nachfolgend beschrieben, wobei gleiche oder gleich wirkende Elemente zumeist
mit denselben Bezugszeichen versehen sind.
[0040] Dabei zeigen:
- Fig.1
- ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung,
- Fig. 2
- beispielhaft die Bildung eines mit einem bestimmten Schneideinsatz verwendbaren Betätigungsteils,
- Fig. 3
- beispielhaft die Bildung eines anderen, mit einem anderen Schneideinsatz verwendbaren
Betätigungsteils, und
- Fig. 4
- beispielhaft die Bildung eines weiteren, mit einem weiteren Schneideinsatz verwendbaren
Betätigungsteils.
[0041] Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung
1, die ein Basisteil 2 mit einer Aufnahme 3 aufweist. In die Aufnahme 3 ist ein erster
Schneideinsatz 4 eingefügt. Der erste Schneideinsatz 4 weist in einem ersten Schneidbereich
5 eine erste Schneidklingenanordnung 6 und in einem zweiten Schneidbereich 7 eine
zweite Schneidklingenanordnung 8 auf.
[0042] Die erste Schneidklingenanordnung 6 und die zweite Schneidklingenanordnung 8 sind
in einem gemeinsamen Rahmen 9 angeordnet und durch einen Zwischensteg 10 voneinander
getrennt.
[0043] Die Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung 1 weist darüber hinaus ein Betätigungsteil
11 auf, das mit dem Basisteil 2 gelenkig verbunden ist und das zum Hindurchdrücken
von zu zerkleinerndem Lebensmittelgut gegen den Schneideinsatz 4 geschwenkt werden
kann. An dem Betätigungsteil 11 sind ein erster Pressstempel 12 und ein zweiter Pressstempel
13 derart festgelegt, dass mit dem ersten Pressstempel 12 zu zerkleinerndes Gut 14
durch die erste Schneidklingenanordnung 6 gedrückt werden kann und dass (alternativ
oder zusätzlich) mit dem zweiten Pressstempel 13 zu zerkleinerndes Gut durch die zweite
Schneidklingenanordnung 8 gedrückt werden kann.
[0044] Der erste Schneideinsatz 4 kann in erfindungsgemäßer Weise gegen einen zweiten Schneideinsatz
15, mit einer nicht, insbesondere nicht durch einen Zwischensteg 10, unterbrochenen
Schneidklingenanordnung, ersetzt werden, was in der Figur durch den geschwungenen
Doppelpfeil dargestellt ist. Der erste Schneideinsatz 4 ist in der Figur liegend,
also lediglich von der Seite sichtbar, dargestellt, während der zweite Schneideinsatz
15 aufrecht dargestellt ist. Es versteht sich von selbst, dass der zweite Schneideinsatz
15 zum Einsetzen in die Aufnahme 3 noch um 90 Grad gedreht werden muss.
[0045] Um ein problemloses Hindurchdrücken von zu zerkleinerndem Gut durch den zweiten Schneideinsatz
15 zu gewährleisten ist vorgesehen, die gelenkige Verbindung 16 von dem Basisteil
2 mit dem Betätigungsteil 11 zu lösen und das Betätigungsteil 11 durch ein anderes
Betätigungsteil 17, das einen anderen Pressstempel 18, der speziell auf den Schneidklingenabstand
des zweiten Schneideinsatzes 15 abgestimmt ist, zu ersetzen.
[0046] Die Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung 1 ist als Deckel ausgebildet, der auf ein
Gefäß 24 rastend und die Gefäßöffnung vollständig abdeckend aufgesetzt werden kann.
Nachdem das gesamte zu verarbeitende Lebensmittelgut durch den jeweiligen Schneideinsatz
4, 15 hindurch gedrückt wurde, kann die Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung 1 von
dem Gefäß 24 abgenommen werden, beispielsweise um das Gefäß 24 zu entleeren.
[0047] Alternativ zu einem Austauschen des Betätigungsteils 11 gegen ein anderes Betätigungsteil
17 wäre es möglich, ein Betätigungsteil zu verwenden, an dem unterschiedliche Pressstempelkonfigurationen,
beispielsweise durch Festlegen von Pressstempeln in unterschiedlichen Positionen und/oder
durch die Verwendung unterschiedlicher Pressstempel, herstellbar sind. Diese Möglichkeit
ist nachfolgend anhand der Figuren 2 bis 4 beschrieben.
[0048] Figur 2 zeigt beispielhaft die Bildung eines Betätigungsteils 11, das zur Verwendung
mit einem Schneideinsatz, der zwei voneinander räumlich separate mit einem Zwischensteg
getrennte Schneidbereiche aufweist, bestimmt ist. Das Betätigungsteil 11 könnte auch
zusammen mit zwei voneinander separaten, gemeinsam und gleichzeitig in eine Aufnahme
eines Basisteils eingesetzten Schneideinsätzen verwendet werden.
[0049] An dem Betätigungsteil 11 ist ein Pressstempel 19 festgelegt. Zusätzlich wird an
dem Betätigungsteil 11 ein weiterer Pressstempel 20 festgelegt, was durch den geschwungenen
Doppelpfeil illustriert ist. Vorzugsweise ist der weitere Pressstempel 20 mittels
einer einfachen Steck- und/oder Rastverbindung an dem Betätigungsteil 11 festlegbar.
Der Pressstempel 19 und der weitere Pressstempel 20 sind durch einen Zwischenraum
22 für den Zwischensteg voneinander beabstandet.
[0050] Das in Figur 2 dargestellte Betätigungsteil 11 kann zur Verwendung mit einem Schneideinsatz,
der eine durchgehende, nicht von einem Zwischensteg unterbrochene Schneidfläche aufweist,
umgerüstet werden. Zu diesem Zweck wird der weitere Pressstempel 20 entfernt und durch
einen dritten Pressstempel 21 ersetzt. Der dritte Pressstempel 21 ist größer als der
weitere Pressstempel 20 und derart ausgebildet, dass er auch den ursprünglich vorhandenen
Zwischenraum 22 ausfüllt. Dieser Vorgang ist in Figur 3 dargestellt.
[0051] Figur 4 illustriert, dass das Betätigungsteil 11 auch mit einem Pressstempel ausgerüstet
werden kann, der in der Lage ist, zu zerkleinerndes Lebensmittelgut durch eine Schneidklingenanordnung
zu drücken, die mehrere, in unterschiedlichen Ebenen übereinander angeordnete Schneidklingen
aufweist. Zu diesem Zweck wird ein besonders hoch ausgebildeter, vierter Pressstempel
23 an dem Betätigungsteil 11 festgelegt. Das in Figur 4 dargestellte Betätigungsteil
11 ist dazu bestimmt, mit einem Schneideinsatz zusammen verwendet zu werden, der unterschiedliche
Schneidbereiche hat, die durch einen Zwischensteg voneinander getrennt sind, wobei
einer der Schneidbereiche in unterschiedlichen Ebenen übereinander angeordnete Schneidklingen
aufweist.
Bezugszeichenliste:
[0052]
- 1
- Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung
- 2
- Basisteil
- 3
- Aufnahme
- 4
- erster Schneideinsatz
- 5
- erster Schneidbereich
- 6
- erste Schneidklingenanordnung
- 7
- zweiter Schneidbereich
- 8
- zweite Schneidklingenanordnung
- 9
- Rahmen
- 10
- Zwischensteg
- 11
- Betätigungsteil
- 12
- erster Pressstempel
- 13
- zweiter Pressstempel
- 14
- zu zerkleinerndes Gut
- 15
- zweiter Schneideinsatz
- 16
- gelenkige Verbindung
- 17
- anderes Betätigungsteil
- 18
- anderer Pressstempel
- 19
- Pressstempel
- 20
- weiterer Pressstempel
- 21
- dritter Pressstempel
- 22
- Zwischenraum
- 23
- vierter Pressstempel
- 24
- Gefäß
1. Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung (1) mit einem Basisteil (2), das eine Aufnahme
(3) für einen Schneideinsatz (4, 15) mit wenigstens einer Schneidklinge aufweist,
und mit einem Betätigungsteil (11), das mit dem Basisteil (2) gelenkig verbunden ist
und das zum Hindurchdrücken von zu zerkleinerndem Lebensmittelgut gegen den Schneideinsatz
(4, 15) schwenkbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
a. die Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung einen Schneideinsatz (4) mit voneinander
räumlich getrennten Schneidbereichen (5, 7), die durch einen Zwischensteg (10) voneinander
getrennt sind und einen Schneideinsatz (15) mit einer nicht, insbesondere nicht durch
einen Zwischensteg (10), unterbrochenen Schneidklingenanordnung (6, 8) aufweist und
dass in die Aufnahme wahlweise der Schneideinsatz (4) mit voneinander räumlich getrennten
Schneidbereichen (5, 7), die durch einen Zwischensteg (10) voneinander getrennt sind,
oder der Schneideinsatz (15) mit einer nicht unterbrochenen Schneidklingenanordnung
eingefügt und bei einem Zerkleinerungsvorgang verwendet werden können, oder dass
b. die Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung einen Schneideinsatz (4) mit voneinander
räumlich getrennten Schneidbereichen (5, 7), die durch einen Zwischensteg (10) voneinander
getrennt sind und mehrere, voneinander separate Schneideinsätze, insbesondere mit
jeweils einem eigenen Rahmen, die gleichzeitig und gemeinsam in die Aufnahme (3) einsetzbar
sind, aufweist und dass in die Aufnahme wahlweise der Schneideinsatz (4) mit voneinander
räumlich getrennten Schneidbereichen (5, 7), die durch einen Zwischensteg (10) voneinander
getrennt sind, oder gleichzeitig die mehreren separaten Schneideinsätze eingefügt
und bei einem Zerkleinerungsvorgang verwendet werden können, oder dass
c. die Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung einen Schneideinsatz (15) mit einer nicht,
insbesondere nicht durch einen Zwischensteg (10), unterbrochenen Schneidklingenanordnung
und mehrere, voneinander separate Schneideinsätze, insbesondere mit jeweils einem
eigenen Rahmen, die gleichzeitig und gemeinsam in die Aufnahme (3) einsetzbar sind,
aufweist und dass in die Aufnahme wahlweise der Schneideinsatz (15) mit einer nicht
unterbrochenen Schneidklingenanordnung oder gleichzeitig die mehreren separaten Schneideinsätze
(4) eingefügt und bei einem Zerkleinerungsvorgang verwendet werden können.
2. Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Betätigungsteile (11) mit voneinander unterschiedlichen Pressstempeln (12,
13, 18, 19, 20, 21, 23) und/oder Pressstempelanordnungen vorhanden sind.
3. Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung (1) nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
a. ein Betätigungsteil (11) zur Verwendung mit einem Schneideinsatz (4) mit voneinander
räumlich getrennten Schneidbereichen (5, 7), die durch einen Zwischensteg (10) voneinander
getrennt sind, ausgebildet ist und/oder dass
b. ein Betätigungsteil (11) zur Verwendung mit einem Schneideinsatz (15) mit einer
nicht, insbesondere nicht durch einen Zwischensteg (10), unterbrochenen Schneidklingenanordnung
ausgebildet ist und/oder dass
c. ein Betätigungsteil (11) zur Verwendung mit mehreren, gleichzeitig in die Aufnahme
(3) eingefügten Schneideinsätzen, insbesondere Schneideinsätze mit jeweils einem eigenen
Rahmen, ausgebildet ist.
4. Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung (1) nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
a. das Betätigungsteil (11), das zur Verwendung mit einem Schneideinsatz (4) mit voneinander
räumlich getrennten Schneidbereichen (5, 7), die durch einen Zwischensteg (10) voneinander
getrennt sind, ausgebildet ist, mehrere voneinander beabstandete Pressstempel (12,
13, 18, 19, 20, 21, 23) aufweist und/oder dass
b. das Betätigungsteil (11), das zur Verwendung mit einem Schneideinsatz (15) mit
einer nicht, insbesondere nicht durch einen Zwischensteg (10), unterbrochenen Schneidklingenanordnung
ausgebildet ist, einen einzigen, ununterbrochenen Pressstempel (12) aufweist und/oder
dass
c. das Betätigungsteil (11), das zur Verwendung mit mehreren, gleichzeitig in die
Aufnahme (3) eingefügten Schneideinsätzen, insbesondere Schneideinsätze mit jeweils
einem eigenen Rahmen, ausgebildet ist, mehrere voneinander beabstandete Pressstempel
(12, 13, 18, 19, 20, 21, 23) aufweist und/oder dass
d. wenigstens einer der Pressstempel (12, 13, 18, 19, 20, 21, 23) von dem Betätigungsteil
(11) abnehmbar ausgebildet ist und/oder dass
e. wenigstens einer der Pressstempel (12, 13, 18, 19, 20, 21, 23) austauschbar ausgebildet
ist.
5. Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
a. mehrere Pressstempel (12, 13, 18, 19, 20, 21, 23) vorhanden sind, die an dem Betätigungsteil
(11), vorzugsweise werkzeuglos wieder lösbar, festlegbar sind oder festgelegt sind,
und/oder dass
b. mehrere Pressstempel (12, 13, 18, 19, 20, 21, 23) vorhanden sind, die in unterschiedlichen
Pressstempelanordnungen an dem Betätigungsteil (11), vorzugsweise werkzeuglos wieder
lösbar, festlegbar sind oder festgelegt sind, und/oder dass
c. das Betätigungsteil (11) einen Pressstempel (12) aufweist, der durch einen weiteren
Pressstempel (13) zu einem Pressstempel (18) mit einer anderen Form und/oder anderen
Größe ergänzt werden kann oder ergänzt ist.
6. Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung (1) nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
a. ein Pressstempel (12, 13, 18, 19, 20, 21, 23) oder eine Pressstempelanordnung zur
Verwendung mit einem Schneideinsatz (4) mit voneinander räumlich getrennten Schneidbereichen
(5, 7), die durch einen Zwischensteg (10) voneinander getrennt sind, ausgebildet ist
und/oder dass
b. ein Pressstempel (12, 13, 18, 19, 20, 21, 23) oder eine Pressstempelanordnung zur
Verwendung mit einem Schneideinsatz (15) mit einer nicht, insbesondere nicht durch
einen Zwischensteg (10), unterbrochenen Schneidklingenanordnung ausgebildet ist und/oder
dass
c. ein Pressstempel (12, 13, 18, 19, 20, 21, 23) oder eine Pressstempelanordnung zur
Verwendung mit mehreren, gleichzeitig in die Aufnahme (3) eingefügten Schneideinsätzen,
insbesondere Schneideinsätze mit jeweils einem eigenen Rahmen, ausgebildet ist und/oder
dass
d. ein ununterbrochener Pressstempel (19) durch Aneinanderfügen von mehreren Einzelpressstempeln
(12, 13, 18, 20, 21, 23) gebildet werden kann und/oder gebildet ist.
7. Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Pressstempel (12, 13, 18, 19, 20, 21, 23) in unterschiedlichen Positionen
an dem Betätigungsteil (11) festlegbar ist und/oder dass mehrere Pressstempel (12,
13, 18, 19, 20, 21, 23) jeweils in unterschiedlichen Positionen an dem Betätigungsteil
(11) festlegbar sind.
8. Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass die Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung
a. den Schneideinsatz (4) mit voneinander räumlich getrennten Schneidbereichen (5,
7), die durch einen Zwischensteg (10) voneinander getrennt sind, und
b. den Schneideinsatz (15) mit einer nicht, insbesondere nicht durch einen Zwischensteg
(10), unterbrochenen Schneidklingenanordnung und
c. die mehreren, voneinander separaten Schneideinsätze, insbesondere mit jeweils einem
eigenen Rahmen, die gleichzeitig und gemeinsam in die Aufnahme (3) einsetzbar sind,
aufweist.
9. Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
a. der Schneideinsatz (4) mit voneinander räumlich getrennten Schneidbereichen (5,
7), die durch einen Zwischensteg (10) voneinander getrennt sind, einen die Schneidbereiche
(5, 7) umgebenden, umlaufenden Rahmen (9) aufweist, und/oder dass
b. der Schneideinsatz (15) mit einer nicht, insbesondere nicht durch einen Zwischensteg
(10), unterbrochenen Schneidklingenanordnung (6, 8), einen umlaufenden, äußeren Rahmen
aufweist und/oder dass
c. der Schneideinsatz (4) mit voneinander räumlich getrennten Schneidbereichen (5,
7), die durch einen Zwischensteg (10) voneinander getrennt sind, die Aufnahme (3)
vollständig ausfüllend in das Basisteil (2) einsetzbar ist und/oder dass
d. der Schneideinsatz (15) mit einer nicht, insbesondere nicht durch einen Zwischensteg
(10), unterbrochenen Schneidklingenanordnung, die Aufnahme (3) vollständig ausfüllend
in das Basisteil (2) einsetzbar ist und/oder dass
e. die mehreren, voneinander separaten Schneideinsätze, insbesondere mit jeweils einem
eigenen Rahmen, gleichzeitig der Art in die Aufnahme (3) einsetzbar sind, dass Sie
diese vollständig ausfüllen.
10. Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
a. wenigstens einer der Pressstempel (12, 13, 18, 19, 20, 21, 23) Ausnehmungen, insbesondere
Schlitze aufweist, in die die Schneidklingen des Schneideinsatzes (4, 15) bei einem
Zerkleinerungsvorgang eintauchen können, und/oder dass
b. wenigstens ein Schneideinsatz (4, 15) mehrere, in unterschiedlichen Ebenen übereinander
angeordnete Schneidklingen aufweist und dass wenigstens ein Pressstempel (12, 13,
18, 19, 20, 21, 23) für diesen Schneideinsatz (4) vorhanden ist.
11. Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass die gelenkige Verbindung (16) derart ausgebildet ist, dass
a. das Betätigungsteil (11) wenigstens in einer bestimmten Schwenkstellung, insbesondere
in einer Einlegestellung, von dem Basisteil (2), insbesondere ausschließlich durch
Auseinanderziehen von Betätigungsteil (11) und Basisteil (2), lösbar ist und/oder
dass
b. das Betätigungsteil (11) wenigstens in einer bestimmten Schwenkstellung, insbesondere
in einer Einlegestellung, mit dem Basisteil (2), insbesondere ausschließlich durch
Zusammenstecken von Betätigungsteil (11) und Basisteil (2), gelenkig verbindbar ist
und/oder dass
c. die gelenkige Verbindung (16) einen Gelenkkopf und eine Gelenkkopfaufnahme aufweist,
wobei die Gelenkkopfaufnahme eine radiale Öffnung aufweist, durch die der Gelenkkopf
aus der Gelenkkopfaufnahme in radialer Richtung herausnehmbar oder einsetzbar ist.
12. Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
a. die Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung (1) wenigstens eine Antriebseinrichtung,
insbesondere einen Federantrieb, zum Unterstützen oder Bewirken der Schwenkbewegung
des Betätigungsteil (11) und/oder des Lebensmittelhobels von einer Schließstellung
in eine Einlegestellung und/oder von einer Einlegestellung in eine Schließstellung
aufweist und/oder dass
b. die Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung (1) wenigstens eine Antriebseinrichtung,
insbesondere einen Federantrieb, zum Unterstützen oder Bewirken der Schwenkbewegung
des Betätigungsteil (11) und/oder des Lebensmittelhobels von einer Schließstellung
in eine Einlegestellung und/oder von einer Einlegestellung in eine Schließstellung
aufweist, wobei die Antriebseinrichtung wahlweise zuschaltbar oder abschaltbar ist
und/oder dass die Unterstützungskraft der Antriebseinrichtung einstellbar ist und/oder
dass
c. die Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung (1) dazu ausgebildet ist, für einen Zerkleinerungsvorgang
auf einer Arbeitsfläche aufgestellt zu werden und/oder dass
d. die Vorrichtung (1) einen Ständer zum Aufstellen auf einer Arbeitsfläche aufweist.
13. Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung (1) als Deckel ausgebildet ist, der auf
ein Gefäß (24) - vorzugsweise die Gefäßöffnung vollständig abdeckend - aufsetzbar
und/oder an einem Gefäß (24) festlegbar ist.
14. Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass
a. das Basisteil (2) als Gefäß (24) für das zerkleinerte Lebensmittelgut ausgebildet
ist und/oder dass
b. das Basisteil (2) als Ständer zum Aufstellen der Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung
(1) auf einer Arbeitsfläche ausgebildet ist oder einen Ständer zum Aufstellen der
Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung (1) auf einer Arbeitsfläche aufweist.
15. Küchengerät mit einer Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche
1 bis 14,
a. die als Deckel ausgebildet ist, und mit einem Gefäß (24), auf das die Vorrichtung
(1) - vorzugsweise die Gefäßöffnung vollständig abdeckend - aufgesetzt ist und/oder
an dem die Vorrichtung (1), vorzugsweise werkzeugfrei wieder lösbar, festgelegt ist
und/oder dass
b. das Gefäß (24) als Ständer zum Aufstellen der Lebensmittelzerkleinerungsvorrichtung
(1) auf einer Arbeitsfläche ausgebildet ist und/oder dass
c. das Küchengerät dazu ausgebildet ist, für einen Zerkleinerungsvorgang auf einer
Arbeitsfläche aufgestellt zu werden.
1. Food comminution device (1) having a base part (2), which has a receptacle (3) for
a cutting insert (4, 15) with at least one cutting blade, and having an actuation
part (11), which is articulatedly connected to the base part (2) and which, for pushing
through food items for comminution, can be pivoted towards the cutting insert (4,
15),
characterized in that
a. the food comminution device has a cutting insert (4) with mutually spatially separate
cutting regions (5, 7), said cutting regions being separated from one another by an
intermediate web (10), and a cutting insert (15) with an uninterrupted cutting blade
arrangement (6, 8), in particular a cutting blade arrangement which is not interrupted
by an intermediate web (10), and in that the cutting insert (4) with mutually spatially separate cutting regions (5, 7), said
cutting regions being separated from one another by an intermediate web (10), or the
cutting insert (15) with an uninterrupted cutting blade arrangement, can be selectively
fitted into the receptacle and used during a comminution process, or in that
b. the food comminution device has a cutting insert (4) with mutually spatially separate
cutting regions (5, 7), said cutting regions being separated from one another by an
intermediate web (10), and multiple separate cutting inserts, in particular cutting
inserts each with a separate frame, which can be simultaneously and jointly fitted
into the receptacle (3), and in that the cutting insert (4) with mutually spatially separate cutting regions (5, 7), said
cutting regions being separated from one another by an intermediate web (10), or the
multiple separate cutting inserts - simultaneously, can be selectively fitted into
the receptacle and used during a comminution process, or in that
c. the food comminution device has a cutting insert (15) with an uninterrupted cutting
blade arrangement, in particular a cutting blade arrangement which is not interrupted
by an intermediate web (10), and multiple separate cutting inserts, in particular
cutting inserts each with a separate frame, which can be simultaneously and jointly
fitted into the receptacle (3), and in that the cutting insert (15) with an uninterrupted cutting blade arrangement, or the multiple
separate cutting inserts (4) simultaneously, can be selectively fitted into the receptacle
and used during a comminution process.
2. Food comminution device (1) according to Claim 1, characterized in that multiple actuation parts (11) with mutually different pressing plungers (12, 13,
18, 19, 20, 21, 23) and/or pressing plunger arrangements are provided.
3. Food comminution device (1) according to Claim 2,
characterized in that
a. one actuation part (11) is designed for use with a cutting insert (4) with mutually
spatially separate cutting regions (5, 7) which are separated from one another by
an intermediate web (10), and/or in that
b. one actuation part (11) is designed for use with a cutting insert (15) with an
uninterrupted cutting blade arrangement, in particular a cutting blade arrangement
which is not interrupted by an intermediate web (10), and/or in that
c. one actuation part (11) is designed for use with multiple cutting inserts fitted
into the receptacle (3) simultaneously, in particular cutting inserts each with a
separate frame.
4. Food comminution device (1) according to Claim 3,
characterized in that
a. the actuation part (11) that is designed for use with a cutting insert (4) with
mutually spatially separate cutting regions (5, 7) which are separated from one another
by an intermediate web (10) has multiple pressing plungers (12, 13, 18, 19, 20, 21,
23) spaced apart from one another, and/or in that
b. the actuation part (11) that is designed for use with a cutting insert (15) with
an uninterrupted cutting blade arrangement, in particular a cutting blade arrangement
which is not interrupted by an intermediate web (10), has a single, uninterrupted
pressing plunger (12), and/or in that
c. the actuation part (11) that is designed for use with multiple cutting inserts
fitted into the receptacle (3) simultaneously, in particular cutting inserts each
with a separate frame, has multiple pressing plungers (12, 13, 18, 19, 20, 21, 23)
spaced apart from one another, and/or in that
d. at least one of the pressing plungers (12, 13, 18, 19, 20, 21, 23) is designed
to be removable from the actuation part (11), and/or in that
e. at least one of the pressing plungers (12, 13, 18, 19, 20, 21, 23) is designed
to be exchangeable.
5. Food comminution device (1) according to Claim 1,
characterized in that
a. multiple pressing plungers (12, 13, 18, 19, 20, 21, 23) are provided which are
fixable or fixed to the actuation part (11) preferably so as to be detachable again
without tools, and/or in that
b. multiple pressing plungers (12, 13, 18, 19, 20, 21, 23) are provided which are
fixable or fixed to the actuation part (11), preferably so as to be detachable again
without tools, in different pressing plunger arrangements, and/or in that
c. the actuation part (11) has one pressing plunger (12) which can be or is supplemented
by a further pressing plunger (13) to form a pressing plunger (18) of a different
shape and/or a different size.
6. Food comminution device (1) according to Claim 5,
characterized in that
a. one pressing plunger (12, 13, 18, 19, 20, 21, 23) or one pressing plunger arrangement
is designed for use with a cutting insert (4) with mutually spatially separate cutting
regions (5, 7) which are separated from one another by an intermediate web (10), and/or
in that
b. one pressing plunger (12, 13, 18, 19, 20, 21, 23) or one pressing plunger arrangement
is designed for use with a cutting insert (15) with an uninterrupted cutting blade
arrangement, in particular a cutting blade arrangement which is not interrupted by
an intermediate web (10), and/or in that
c. one pressing plunger (12, 13, 18, 19, 20, 21, 23) or one pressing plunger arrangement
is designed for use with multiple cutting inserts fitted into the receptacle (3) simultaneously,
in particular cutting inserts each with a separate frame, and/or in that
d. an uninterrupted pressing plunger (19) can be and/or is formed by joining multiple
individual pressing plungers (12, 13, 18, 20, 21, 23) together.
7. Food comminution device (1) according to one of Claims 1 to 6, characterized in that at least one pressing plunger (12, 13, 18, 19, 20, 21, 23) is fixable in different
positions to the actuation part (11) and/or in that multiple pressing plungers (12, 13, 18, 19, 20, 21, 23) are each fixable in different
positions to the actuation part (11).
8. Food comminution device (1) according to one of Claims 1 to 7,
characterized in that the food comminution device has
a. the cutting insert (4) with mutually spatially separate cutting regions (5, 7)
which are separated from one another by an intermediate web (10), and
b. the cutting insert (15) with an uninterrupted cutting blade arrangement, in particular
a cutting blade arrangement which is not interrupted by an intermediate web (10),
and
c. the multiple mutually separate cutting inserts, in particular each with a separate
frame, which can be inserted simultaneously and jointly into the receptacle (3).
9. Food comminution device (1) according to one of Claims 1 to 8,
characterized in that
a. the cutting insert (4) with mutually spatially separate cutting regions (5, 7)
which are separated from one another by an intermediate web (10) has an encircling
frame (9) which surrounds the cutting regions (5, 7), and/or in that
b. the cutting insert (15) with an uninterrupted cutting blade arrangement (6, 8),
in particular a cutting blade arrangement which is not interrupted by an intermediate
web (10), has an encircling outer frame, and/or in that
c. the cutting insert (4) with mutually spatially separate cutting regions (5, 7)
which are separated from one another by an intermediate web (10) is insertable into
the base part (2) so as to completely fill the receptacle (3), and/or in that
d. the cutting insert (15) with an uninterrupted cutting blade arrangement, in particular
a cutting blade arrangement which is not interrupted by an intermediate web (10),
is insertable into the base part (2) so as to completely fill the receptacle (3),
and/or in that
e. the multiple mutually separate cutting inserts, in particular each with a separate
frame, can be inserted simultaneously into the receptacle (3) so as to completely
fill the latter.
10. Food comminution device (1) according to one of Claims 1 to 9,
characterized in that
a. at least one of the pressing plungers (12, 13, 18, 19, 20, 21, 23) has recesses,
in particular slots, into which the cutting blades of the cutting insert (4, 15) can
protrude during a comminution process, and/or in that
b. at least one cutting insert (4, 15) has multiple cutting blades arranged one above
the other in different planes, and in that at least one pressing plunger (12, 13, 18, 19, 20, 21, 23) is provided for said cutting
insert (4).
11. Food comminution device (1) according to one of Claims 1 to 10,
characterized in that the articulated connection (16) is designed such that
a. the actuation part (11), at least in a particular pivoting position, in particular
in a loading position, is detachable from the base part (2), in particular exclusively
by virtue of the actuation part (11) and base part (2) being pulled apart, and/or
such that
b. the actuation part (11), at least in a particular pivoting position, in particular
in a loading position, is articulatedly connectable to the base part (2), in particular
exclusively by virtue of the actuation part (11) and base part (2) being plugged together,
and/or such that
c. the articulated connection (16) has a joint head and a joint head receptacle, wherein
the joint head receptacle has a radial opening through which the joint head can be
removed from or inserted into the joint head receptacle in a radial direction.
12. Food comminution device (1) according to one of Claims 1 to 11,
characterized in that
a. the food comminution device (1) has at least one drive device, in particular a
spring drive, for assisting or effecting the pivoting movement of the actuation part
(11) and/or of the food slicer from a closed position into a loading position and/or
from a loading position into a closed position, and/or in that
b. the food comminution device (1) has at least one drive device, in particular a
spring drive, for assisting or effecting the pivoting movement of the actuation part
(11) and/or of the food slicer from a closed position into a loading position and/or
from a loading position into a closed position, wherein the drive device is selectively
activatable or deactivatable and/or in that the assistance force of the drive device is adjustable and/or in that
c. the food comminution device (1) is designed to be placed on a worktop for a comminution
process, and/or in that
d. the device (1) has a stand for placing on a worktop.
13. Food comminution device (1) according to one of Claims 1 to 12, characterized in that the food comminution device (1) is in the form of a cover which can be mounted onto
a container (24) - preferably so as to completely cover the container opening - and/or
can be fixed to a container (24).
14. Food comminution device (1) according to one of Claims 1 to 13,
characterized in that
a. the base part (2) is in the form of a container (24) for the comminuted food items,
and/or in that
b. the base part (2) is in the form of a stand for enabling the food comminution device
(1) to be placed on a worktop or has a stand for enabling the food comminution device
(1) to be placed on a worktop.
15. Kitchen appliance having a food comminution device (1) according to one of Claims
1 to 14,
a. said food comminution device being in the form of a cover, and having a container
(24) onto which the device (1) is mounted - preferably so as to completely cover the
container opening - and/or to which the device (1) is fixed, preferably so as to be
detachable again without the use of tools, and/or in that
b. the container (24) is in the form of a stand for enabling the food comminution
device (1) to be placed on a worktop, and/or in that
c. the kitchen appliance is designed to be placed on a worktop for a comminution process.
1. Dispositif broyeur de denrées alimentaires (1), comprenant une partie de base (2)
qui présente un logement (3) pour un insert de coupe (4, 15) avec au moins une lame
de coupe, et comprenant une partie d'actionnement (11) qui est reliée de manière articulée
à la partie de base (2) et qui peut pivoter par rapport à l'insert de coupe (4, 15)
pour pousser des denrées alimentaires devant être broyées,
caractérisé en ce que
a. le dispositif broyeur de denrées alimentaires présente un insert de coupe (4) avec
des régions de coupe (5, 7) séparées physiquement les unes des autres qui sont séparées
les unes des autres par une nervure intermédiaire (10) et un insert de coupe (15)
avec un agencement de lame de coupe (6, 8) non interrompu, en particulier non interrompu
par une nervure intermédiaire (10), et en ce que dans le logement, peuvent être introduits et utilisés dans une opération de broyage,
de manière sélective, l'insert de coupe (4) avec des régions de coupe (5, 7) séparées
physiquement les unes des autres, qui sont séparées les unes des autres par une nervure
intermédiaire (10), ou l'insert de coupe (15) avec un agencement de lame de coupe
non interrompu, ou en ce que
b. le dispositif broyeur de denrées alimentaires présente un insert de coupe (4) avec
des régions de coupe (5, 7) séparées physiquement les unes des autres, qui sont séparées
les unes des autres par une nervure intermédiaire (10) et plusieurs inserts de coupe
séparés les uns des autres, en particulier avec un cadre propre respectif, qui peuvent
être insérés simultanément et en commun dans le logement (3), et en ce que dans le logement, peuvent être introduits et utilisés dans une opération de broyage,
de manière sélective, l'insert de coupe (4) avec des régions de coupe (5, 7) séparées
physiquement les unes des autres, qui sont séparées les unes des autres par une nervure
intermédiaire (10), ou simultanément la pluralité d'inserts de coupe séparés, ou en ce que
c. le dispositif broyeur de denrées alimentaires présente un insert de coupe (15)
avec un agencement de lame de coupe non interrompu, en particulier non interrompu
par une nervure intermédiaire (10), et plusieurs inserts de coupe séparés les uns
des autres, en particulier avec un cadre propre respectif, qui peuvent être insérés
simultanément et en commun dans le logement (3), et en ce que dans le logement, peuvent être introduits et utilisés dans une opération de broyage,
de manière sélective, l'insert de coupe (15) avec un agencement de lame de coupe non
interrompu, ou simultanément la pluralité d'inserts de coupe (4) séparés.
2. Dispositif broyeur de denrées alimentaires (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que plusieurs parties d'actionnement (11) avec des poinçons de pressage (12, 13, 18,
19, 20, 21, 23) et/ou des agencements de poinçons de pressage sont prévues.
3. Dispositif broyeur de denrées alimentaires (1) selon la revendication 2,
caractérisé en ce que
a. une partie d'actionnement (11) est réalisée en vue de l'utilisation avec un insert
de coupe (4) avec des régions de coupe (5, 7) séparées spatialement les unes des autres,
qui sont séparées les unes des autres par une nervure intermédiaire (10) et/ou en ce que
b. une partie d'actionnement (11) est réalisée en vue de l'utilisation avec un insert
de coupe (15) avec un agencement de lame de coupe non interrompu, en particulier non
interrompu par une nervure intermédiaire (10), et/ou en ce que
c. une partie d'actionnement (11) est réalisée en vue de l'utilisation avec plusieurs
inserts de coupe insérés simultanément dans le logement (3), en particulier des inserts
de coupe avec un cadre propre respectif.
4. Dispositif broyeur de denrées alimentaires (1) selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
a. la partie d'actionnement (11) qui est réalisée en vue de l'utilisation avec un
insert de coupe (4) avec des régions de coupe (5, 7) séparées physiquement les unes
des autres, qui sont séparées les unes des autres par une nervure intermédiaire (10),
présente plusieurs poinçons de pressage (12, 13, 18, 19, 20, 21, 23) espacés les uns
des autres et/ou en ce que
b. la partie d'actionnement (11) qui est réalisée en vue de l'utilisation avec un
insert de coupe (15) avec un agencement de lame de coupe non interrompu, en particulier
non interrompu par une nervure intermédiaire (10), présente un poinçon de pressage
unique non interrompu (12), et/ou en ce que
c. la partie d'actionnement (11) qui est réalisée en vue de l'utilisation avec plusieurs
inserts de coupe insérés simultanément dans le logement (3), en particulier des inserts
de coupe avec un cadre propre respectif, présente plusieurs poinçons de pressage (12,
13, 18, 19, 20, 21, 23) espacés les uns des autres et/ou en ce que
d. au moins l'un des poinçons de pressage (12, 13, 18, 19, 20, 21, 23) est réalisé
de manière à pouvoir être enlevé de la partie d'actionnement (11) et/ou en ce que
e. au moins l'un des poinçons de pressage (12, 13, 18, 19, 20, 21, 23) est réalisé
de manière remplaçable.
5. Dispositif broyeur de denrées alimentaires (1) selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
a. plusieurs poinçons de pressage (12, 13, 18, 19, 20, 21, 23) sont prévus, lesquels
peuvent être fixés ou sont fixés de manière à nouveau amovible sur la partie d'actionnement
(11), de préférence sans outil, et/ou en ce que
b. plusieurs poinçons de pressage (12, 13, 18, 19, 20, 21, 23) sont prévus, lesquels
peuvent être fixés ou sont fixés de manière à nouveau amovible dans des agencements
de poinçons de pressage différents sur la partie d'actionnement (11), de préférence
sans outil, et/ou en ce que
c. la partie d'actionnement (11) présente un poinçon de pressage (12) qui peut être
ou qui est complété par un poinçon de pressage supplémentaire (13) pour former un
poinçon de pressage (18) ayant une forme différente et/ou une taille différente.
6. Dispositif broyeur de denrées alimentaires (1) selon la revendication 5,
caractérisé en ce que
a. un poinçon de pressage (12, 13, 18, 19, 20, 21, 23) ou un agencement de poinçons
de pressage est réalisé en vue de l'utilisation avec un insert de coupe (4) avec des
régions de coupe (5, 7) séparées physiquement les unes des autres, qui sont séparées
les unes des autres par une nervure intermédiaire (10) et/ou en ce que
b. un poinçon de pressage (12, 13, 18, 19, 20, 21, 23) ou un agencement de poinçons
de pressage est réalisé en vue de l'utilisation avec un insert de coupe (15) avec
un agencement de lame de coupe non interrompu, en particulier non interrompu par une
nervure intermédiaire (10), et/ou en ce que
c. un poinçon de pressage (12, 13, 18, 19, 20, 21, 23) ou un agencement de poinçons
de pressage est réalisé en vue de l'utilisation avec plusieurs inserts de coupe insérés
simultanément dans le logement (3), en particulier des inserts de coupe avec un cadre
propre respectif et/ou en ce que
d. un poinçon de pressage non interrompu (19) peut être formé et/ou est formé par
assemblage de plusieurs poinçons de pressage individuels (12, 13, 18, 20, 21, 23).
7. Dispositif broyeur de denrées alimentaires (1) selon l'une quelconque des revendications
1 à 6, caractérisé en ce qu'au moins un poinçon de pressage (12, 13, 18, 19, 20, 21, 23) peut être fixé dans différentes
positions sur la partie d'actionnement (11) et/ou en ce que plusieurs poinçons de pressage (12, 13, 18, 19, 20, 21, 23) peuvent être fixés à
chaque fois dans des positions différentes sur la partie d'actionnement (11) .
8. Dispositif broyeur de denrées alimentaires (1) selon l'une quelconque des revendications
1 à 7,
caractérisé en ce que le dispositif broyeur de denrées alimentaires présente
a. l'insert de coupe (4) avec des régions de coupe (5, 7) séparées physiquement les
unes des autres qui sont séparées les unes des autres par une nervure intermédiaire
(10) et
b. l'insert de coupe (15) avec un agencement de lame de coupe non interrompu, en particulier
non interrompu par une nervure intermédiaire (10) et
c. la pluralité d'inserts de coupe séparés les uns des autres en particulier avec
un cadre propre respectif, qui peuvent être insérés simultanément et en commun dans
le logement (3) .
9. Dispositif broyeur de denrées alimentaires (1) selon l'une quelconque des revendications
1 à 8,
caractérisé en ce que
a. l'insert de coupe (4) avec des régions de coupe (5, 7) séparées physiquement les
unes des autres, qui sont séparées les unes des autres par une nervure intermédiaire
(10), présente un cadre périphérique (9) entourant les régions de coupe (5, 7), et/ou
en ce que
b. l'insert de coupe (15) avec un agencement de lame de coupe (6, 8) non interrompu,
en particulier non interrompu par une nervure intermédiaire (10), présente un cadre
périphérique extérieur, et/ou en ce que
c. l'insert de coupe (4) avec des régions de coupe (5, 7) séparées physiquement les
unes des autres, qui sont séparées les unes des autres par une nervure intermédiaire
(10), peut être inséré dans la partie de base (2) en remplissant complètement le logement
(3) et/ou en ce que
d. l'insert de coupe (15) avec un agencement de lame de coupe non interrompu, en particulier
non interrompu par une nervure intermédiaire (10), peut être inséré dans la partie
de base (2) en remplissant complètement le logement (3) et/ou en ce que
e. la pluralité d'inserts de coupe séparés les uns des autres en particulier avec
un cadre propre respectif, peuvent être insérés simultanément dans le logement (3)
de telle sorte qu'ils remplissent complètement celui-ci.
10. Dispositif broyeur de denrées alimentaires (1) selon l'une quelconque des revendications
1 à 9,
caractérisé en ce que
a. au moins l'un des poinçons de pressage (12, 13, 18, 19, 20, 21, 23) présente des
évidements, en particulier des fentes dans lesquelles les lames de coupe de l'insert
de coupe (4, 15) peuvent pénétrer lors d'une opération de broyage, et/ou en ce que
b. au moins un insert de coupe (4, 15) présente plusieurs lames de coupe disposées
les unes au-dessus des autres dans différents plans et en ce qu'au moins un poinçon de pressage (12, 13, 18, 19, 20, 21, 23) est prévu pour cet insert
de coupe (4).
11. Dispositif broyeur de denrées alimentaires (1) selon l'une quelconque des revendications
1 à 10,
caractérisé en ce que la connexion articulée (16) est réalisée de telle sorte que
a. la partie d'actionnement (11), au moins dans une position de pivotement déterminée,
en particulier dans une position d'introduction, peut être séparée de la partie de
base (2), en particulier exclusivement en écartant l'une de l'autre la partie d'actionnement
(11) et la partie de base (2) et/ou en ce que
b. la partie d'actionnement (11), au moins dans une position de pivotement déterminée,
en particulier dans une position d'introduction, peut être reliée de manière articulée
à la partie de base (2), en particulier exclusivement par enfichage l'une avec l'autre
de la partie d'actionnement (11) et de la partie de base (2), et/ou en ce que
c. la connexion articulée (16) présente une tête d'articulation et un logement de
tête d'articulation, le logement de tête d'articulation présentant une ouverture radiale
à travers laquelle la tête d'articulation peut être retirée du logement de tête d'articulation
dans la direction radiale ou peut être insérée dans celui-ci.
12. Dispositif broyeur de denrées alimentaires (1) selon l'une quelconque des revendications
1 à 11,
caractérisé en ce que
a. le dispositif broyeur de denrées alimentaires (1) présente au moins un dispositif
d'entraînement, en particulier un entraînement à ressort, pour supporter ou provoquer
le mouvement de pivotement de la partie d'actionnement (11) et/ou de la trancheuse
de denrées alimentaires d'une position de fermeture dans une position d'introduction
et/ou d'une position d'introduction dans une position de fermeture et/ou en ce que
b. le dispositif broyeur de denrées alimentaires (1) présente au moins un dispositif
d'entraînement, en particulier un entraînement à ressort, pour supporter ou provoquer
le mouvement de pivotement de la partie d'actionnement (11) et/ou de la trancheuse
de denrées alimentaires d'une position de fermeture dans une position d'introduction
et/ou d'une position d'introduction dans une position de fermeture, le dispositif
d'entraînement pouvant être connecté ou déconnecté de manière sélective et/ou en ce que la force de support du dispositif d'entraînement peut être ajustée et/ou en ce que
c. le dispositif broyeur de denrées alimentaires (1) est réalisé de manière à être
posé sur une surface de travail en vue d'une opération de broyage et/ou en ce que
d. le dispositif (1) présente un support pour le poser sur une surface de travail.
13. Dispositif broyeur de denrées alimentaires (1) selon l'une quelconque des revendications
1 à 12, caractérisé en ce que le dispositif broyeur de denrées alimentaires (1) est réalisé sous forme de couvercle
qui peut être posé sur un récipient (24) - de préférence en recouvrant complètement
l'ouverture du récipient - et/ou peut être fixé sur un récipient (24).
14. Dispositif broyeur de denrées alimentaires (1) selon l'une quelconque des revendications
1 à 13,
caractérisé en ce que
a. la partie de base (2) est réalisée sous forme de récipient (24) pour les denrées
alimentaires broyées et/ou en ce que
b. la partie de base (2) est réalisée sous forme de support pour poser le dispositif
broyeur de denrées alimentaires (1) sur une surface de travail ou présente un support
pour poser le dispositif broyeur de denrées alimentaires (1) sur une surface de travail.
15. Appareil de cuisine comprenant un dispositif broyeur de denrées alimentaires (1) selon
l'une quelconque des revendications 1 à 14,
a. qui est réalisé sous forme de couvercle, et comprenant un récipient (24) sur lequel
est posé le dispositif (1) - de préférence en recouvrant complètement l'ouverture
du récipient - et/ou sur lequel le dispositif (1) est fixé de manière à nouveau amovible,
de préférence sans outil et/ou en ce que
b. le récipient (24) est réalisé sous forme de support pour poser le dispositif broyeur
de denrées alimentaires (1) sur une surface de travail et/ou en ce que
c. l'appareil de cuisine est réalisé de manière à être posé sur une surface de travail
en vue d'une opération de broyage.