[0001] Die Erfindung betrifft einen Ladewagen mit einer Ladevorrichtung für aus Halm- oder
Blattgut bestehendes Erntegut, umfassend:
- eine mit Aufnahmezinken besetzte Aufnahmevorrichtung mit einer Arbeitsbreite B, welche
das Erntegut vom Boden aufnimmt,
- eine der Aufnahmevorrichtung nachgeordnet Pressvorrichtung zur Weiterleitung des Erntegutes
und
- einen der Pressvorrichtung nachgeordneten Laderaum.
[0002] Die Pressvorrichtung umfasst einen Presskanal und einen Rotor mit in mehreren Reihen
spiralförmig angeordneten Presszinken. Die Presszinken weisen eine Arbeitsbreite auf,
die in etwa einer lichten Weite des Presskanals entspricht. Der Rotor weist eine Gesamtarbeitsbreite
auf, die sich aus einer mittleren, sich über die Presszinken erstreckenden Arbeitsbreite
sowie über beidseitig davon angeordnete, mit Querfördermitteln besetzte seitliche
Arbeitsbreiten zusammensetzt. Die Querfördermittel leiten das von den Seitenbereichen
der Aufnahmevorrichtung, im Folgenden auch Pick-up genannt, aufgenommenes Erntegut
in Richtung des mit Presszinken besetzten Bereiches. Die Gesamtarbeitsbreite des Rotors
und der Pick-up sind größer als die lichte Weite des Presskanals. Ein über die Gesamtbreite
der Pick-up aufgenommener Futterschwad wird somit an die Preite des Presskanals angepasst.
[0003] Aus
EP 0815720 A1 ist eine Ballenpresse bekannt, die ebenfalls eine Pick-up und einen nachgeordneten
Schneidrotor sowie eine Presskammer umfasst. Schneidrotor und Presskammer weisen die
gleiche Breite auf und sind schmaler als die Pick-up. Auf dem Schneidrotor sind in
den mitnehmerfreien Endabschnitten Querförderschnecken angeordnet, welche das von
den Seitenbereichen der Pick-up aufgenommene Erntegut zur Mitte hin leiten. Nachteilig
hierbei ist, dass die Windungen der Querförderschnecken nicht bis an die Mitnehmer
heranreichen. Zwischen den äußeren Mitnehmern und den Enden der Schneckenwindungen
bleibt vielmehr ein Spaltbereich offen, durch welchen Erntegut ungeschnitten in die
Presskammer gezogen werden kann oder der Gutsfluss so stark behindert werden kann,
dass das Erntegut sich staut und/oder um die Walze wickelt.
[0004] Aus
DE 202010002458 A1 ist ein Ladewagen bekannt, bei dem die Presszinken in geraden oder spiralförmigen
Reihen auf dem Rotor angeordnet sind. Dabei bilden hintereinander angeordnete Presszinken
gemeinsam jeweils eine Art Zinkenstern aus. Zwischen jeweils zwei Zinkensternen ist
jeweils ein Schneidmesser positioniert. Im Ernteeinsatz presst der sich drehende Rotor
das Erntegut an den feststehenden Schneidmessern vorbei. Da das Schneidwerk im Anfangsbereich
des Presskanals angeordnet ist und eine Arbeitsbreite aufweist, die etwas kleiner
ist, als die Breite des Presskanals, wird das Erntegut über die gesamte Breite des
durch das Erntegut ausgebildeten Förderstroms gleichmäßig geschnitten.
[0005] Die Breite der Pick-up ist größer als die Breite der Pressvorrichtung, so dass zum
einen die bei Kurvenfahrt schwieriger aufzunehmenden seitlichen Schwadbereiche einfacher
sowie darüber hinaus auch breitere bzw. abschnittweise auseinander gezogene Futterschwaden
aufgenommen werden können. Da die Pick-up merklich breiter ist als der Rotor und der
Presskanal, sind zur Übergabe des Ernteguts von der breiteren Pick-up an den schmaleren
Rotor Leitvorrichtungen vorgesehen, die in der genannten Schrift in den Figuren mit
den Bezugszeichen 19 und 25 bezeichnet sind. Die Leitvorrichtungen wirken somit als
Querfördermittel, die das Erntegut von außen bis vor den Presskanal transportieren.
Diese Leitvorrichtungen sind aufwendig in der Herstellung und erfordern zusätzlichen
Bauraum.
[0006] Aus
DE 102009017400 A1 ist ein Ladewagen bekannt, der eine Pick-up zur Aufnahme von Erntegut vom Boden sowie
einen nachgeordneten Förderrotor umfasst, welcher eine geringere Breite aufweist,
als die Pick-up. Um das von Außenbereichen der Pick-up aufgenommene Erntegut dem Förderrotor
zuzuführen, sind im Übergangsbereich von Pick-up zu Förderrotor stummelartig auslaufende
Querförderschnecken als Querfördermittel vorgesehen. Diese Querfördermittel erfordern
zusätzlichen Bauraum sowie eine zusätzliche Antriebseinrichtung.
[0007] Die Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, einen Ladewagen mit einer Querfördereinrichtung
vorzuschlagen, welche einen einfachen Aufbau ohne zusätzliche Antriebselemente aufweist
und die Gefahr von Materialstauungen im Übergangsbereich zwischen Querfördereinrichtung
und Mitnehmerzinken reduziert.
[0008] Zur Lösung der genannten Aufgabe wird ein Ladewagen vorgeschlagen, bei dem die Querfördermittel
als Schaufeln ausgebildet sind und an jedem äußeren Presszinken auf dem Rotor eine
der Schaufeln anschließt und bis an die jeweilige Spitze des jeweiligen Presszinkens
heranreicht, so dass zwischen den Schaufeln ausgebildete Spalten und zwischen den
Presszinken befindliche Freiräume Förderkanäle bilden, in welchen von der Aufnahmevorrichtung
zugeführtes Erntegut quer zur Flussrichtung des Erntegutstroms förderbar ist.
[0009] An jedem äußeren Presszinken auf dem Rotor schließt eine der Schaufeln an und reicht
vorzugsweise bis an die jeweilige Spitze des jeweiligen Presszinkens heran. Zwischen
jeweils zwei Schaufeln wird so ein Spalt ausgebildet, der sich an den jeweiligen Freiraum
zwischen den radialen Presszinken-Reihen anschließt. Unabhängig von Steigung und Förderrichtung
der Presszinken-Reihen, weisen die in den beiden seitlichen Arbeitsbereichen angeordneten
Schaufeln eine gegenläufige, jeweils den Presszinken zugewandte Förderrichtung auf,
so dass das dem Rotor zugeführte Erntegut von außen zur Mitte hin gefördert wird.
[0010] Die spiralförmig verlaufenden Spalte zwischen den Schaufeln und die Freiräume zwischen
den Presszinken bilden so Förderkanäle aus, welche widerstandsarm ineinander übergehen
und durch den widerstandsarmen Übergang die Gefahr von Materialstauungen reduzieren.
Durch die erfindungsgemäß angeordneten Schaufeln und Presszinken wird das von den
Schaufeln zu fördernde Erntegut somit widerstandsarm zwischen die Presszinken gefördert,
von denen es nachfolgend erfasst und weiterverarbeitet bzw. in den Presskanal gedrückt
wird.
[0011] Wesentlich ist, dass im Übergansgereich von den Presszinken zu den Schaufeln kein
Spalt verbleibt und die Anzahl der Schaufelreihen der Anzahl der Zinkenreihen entspricht,
so dass jeweils einer Schaufel ein äußerer Presszinken zugeordnet ist.
[0012] Im Gegensatz zu den aus
DE 102009017400 A1 und
DE 202010002458 U1 bekannten Ladewagen erfolgt die Verschmälerung des Erntegutstroms somit nicht im
Bereich zwischen Aufnahmevorrichtung (Pick up) und Pressvorrichtung bzw. Rotor, sondern
auf dem Rotor selbst. Der Rotor weist deshalb eine Gesamtarbeitsbreite auf, die sich
aus einer mittleren, sich über die Presszinken erstreckenden, Arbeitsbreite sowie
über beidseitig davon angeordnete, mit Schaufeln besetzte, seitlichen Arbeitsbreiten
zusammensetzt.
[0013] Dabei kann die Gesamtarbeitsbreite des Rotors in etwa der Arbeitsbreite der Aufnahmevorrichtung
entsprechen. Nicht ausgeschlossen ist jedoch, dass die Arbeitsbreite der Aufnahmevorrichtung
die Arbeitsbreite des erfindungsgemäßen Rotors seitlich überragt. In diesem Fall sind
Mittel, beispielsweise Leitbleche, vorgesehen, die das von der Aufnahmevorrichtung
seitlich erfasste Erntegut dem Rotor, bzw. dessen Seitenbereich, zuführen.
[0014] Der Presskanal weist eine Breite auf, die in etwa der Breite des Bereiches entspricht,
auf dem der Rotor mit Presszinken besetzt ist. Damit das dem Rotor in den seitlichen
Arbeitsbereichen zugeführte Erntegut in den Presskanal gelangen kann, sind die dort
angeordneten Schaufeln so ausgerichtet, dass eine entsprechende Zwangsführung des
Erntegutes zu den Presszinken und im Anschluss daran in den Presskanal gewährleistet
ist.
[0015] Vorzugsweise weisen die Schaufeln den gleichen Umfangsdurchmesser auf, wie ein durch
die Spitzen der Presszinken ausgebildeter Umfangskreis. Hierdurch wird an den Übergangsstellen
von den mit Schaufeln besetzten seitlichen Arbeitsbereichen zum mit Presszinken besetzten
mittleren Arbeitsbereich des Rotors der Fluss des Ernteguts begünstigt.
[0016] Zur Vermeidung von Lastspitzen, die entstehen würden, wenn die Presszinken in zueinander
parallelen Reihen auf dem Rotor angeordnet wären, sind die Presszinken mit Versatz
zueinander angeordnet, so dass sich insgesamt spiralförmige Reihen ergeben. Die sich
über die gesamte, mit Presszinken besetzte, mittlere Arbeitsbereite erstreckende spiralförmige
Ausrichtung bewirkt in Verbindung mit der jeweils den Presszinken zugewandten Förderrichtung
der Schaufeln, dass lediglich an einer Seite des Rotors die durch die Schaufeln vorhandenen
Spalten und die zwischen den Presszinken-Reihen vorhandenen Freiräume widerstandsarm
ineinander übergehen. Zur Vermeidung von Stauungen des Ernteguts ist in einer bevorzugten
Ausführungsform ein Rotor vorgesehen, bei dem die mit Presszinken besetzte Arbeitsbreite
einen Teilabschnitt enthält, dessen spiralförmige Anordnung der Presszinken mit entgegengesetzter
Steigung zu den weiteren Presszinken verläuft. Die zwischen den Schaufeln befindlichen
Spalten und die zwischen den Presszinken befindlichen Freiräume bilden so jeweils
Förderkanäle, die nicht nur an einer, sondern an beiden Seiten des Rotors, in gleicher
Steigungsrichtung ineinander übergehen.
[0017] Der genannte Teilabschnitt mit entgegengesetzter Steigung kann bis zur Mitte des
Rotors reichen. Alternativ dazu kann auch vorgesehen sein, dass die sich an die Schaufeln
anschließende Steigung der Presszinken-Reihen eine nur wenige Presszinken überdeckenden
Breite aufweist.
[0018] Um einen zu starken Druckaufbau gegen die Seitenwände des Laderaums im Bereich oberhalb
des Rotors zu verhindern weist der Laderaum vorzugsweise eine Breite auf, die größer
ist als die lichte Weite des Presskanals. Da der Laderaum breiter ist als der Presskanal,
durch welchen er befüllt wird, entspannt sich das im Presskanal zunächst stark verdichtete
Erntegut nach Verlassen des Presskanals zu den Seiten hin. Hierbei ist es wichtig,
dass einerseits die Seitenbereiche des Laderaums gut gefüllt werden und andererseits
kein zu hoher Druck auf die Seitenwände des Laderaums ausgeübt wird, der das anschließende
Entladen behindert.
[0019] Die Entladung des mit Erntegut beladenen Ladewagens erfolgt mittels eines als Fördermittel
vorgesehenen Kratzbodens durch die geöffnete Heckklappe. Das Erntegut darf somit nicht
so stark im Laderaum verpresst sein, dass der vom Erntegut gegen die Innenflächen
der Laderaum-Seitenwände ausgeübte Druck eine Förderung des Ernteguts mittels des
Kratzbodens behindert oder vollständig ausbremst. Dies ist beispielsweise der Fall,
wenn zwischen den Seitenwänden eingeklemmtes Futter oberhalb des Rotors eine Art Brücke
bildet, unter welcher der Kratzboden wirkungslos durchgezogen wird.
[0020] Zur Vermeidung von Störungen können im seitlichen Übergangsbereich von Presskanalausgang
zu Laderaum, und somit oberhalb der Schaufeln, zum Laderaum hin, Abdeckungen vorgesehen
sein, die mittels ihrer Wandflächen den sich erweiternden Presskanal bilden. Diese
Abdeckungen werden so über dem Rotor links und rechts über den neben den Presszinken
angeordneten Schaufeln angebracht, dass diese zum Laderaum hin abgedeckt sind um Kontakt
mit dem im Laderaum befindlichen Erntegut zu vermeiden. Die Abdeckungen oberhalb der
Schaufeln stellen somit eine Art Verlängerung des Presskanals dar. Störungen, wie
Verstopfungen und Vermusungen, die ohne das Vorhandensein der Abdeckungen an den Kontaktstellen
zwischen Schaufeln und geladenem Erntegut auftreten können, werden hierdurch vermieden.
[0021] In einer vorteilhaften Ausführung ist zwischen der Aufnahmevorrichtung und dem Rotor
eine Förderwalze angeordnet. Die Förderwalze trägt zur Homogenisierung des Futterstroms
bei und reduziert Leistungsspitzen.
[0022] Besonders vorteilhaft ist es, die Förderwalze mit Spiralen wechselnder Querförderrichtung
auszustatten, wobei die äußeren Spiralen das von der Pick-up in den Seitenbereichen
aufgenommene Futter in Richtung Presskanal leiten und die Förderwirkung der Schaufeln
des Rotors zum Presskanal hin unterstützen.
[0023] Um zu verhindern, dass das von den Schaufeln zu fördernde Erntegut diese umwickelt,
sind in den von den Schaufeln besetzten Abschnitten bis in die Nähe des Umfangkreises
der Schaufeln reichende Abstreifschienen angeordnet, an denen entlang das Erntegut
zum Presskanal geführt wird.
[0024] Die Abstreifschienen können parallel zur Achse des Rotors verlaufen und zur baldigen
Erfassung des Futters in Nähe der Einlaufkante der Rückwand der Pressvorrichtung angeordnet
sein
[0025] In einer anderen Ausführungsform ist zumindest eine Teillänge der Abstreifschienen
zur Förderrichtung der Schaufeln spiralförmig ansteigend angeordnet sind. Die spiralförmig
angeordneten Abstreifschienen verbessern den Futterabfluss beim Übergang in den Presskanal,
da eine weniger abrupte Umlenkung erfolgt.
[0026] Die Erfindung wird nachstehend als Beispiel beschrieben und in den Zeichnungen dargestellt.
- Fig. 1
- zeigt den Querschnitt der Ladevorrichtung eines Ladewagens in einer Seitenansicht;
- Fig. 2
- zeigt einen weiteren Querschnitt der Ladevorrichtung nach Schnitt A-A aus Fig. 3;
- Fig. 3
- zeigt eine Ansicht von vorn auf die Ladevorrichtung;
- Fig. 4
- zeigt eine perspektivische Sicht in den vorderen, in Fahrtrichtung, linken Teil des
Laderaums eines Ladewagens;
- Fig. 5
- zeigt eine perspektivische Sicht in den vorderen, in Fahrtrichtung rechten, Teil des
Laderaums;
- Fig. 6
- zeigt eine Ladevorrichtung mit einem alternativ ausgeführten Rotor.
[0027] Gleiche oder ähnliche Elemente können in den nachfolgenden Figuren mit gleichen oder
ähnlichen Bezugszeichen versehen sein. Ferner enthalten die Figuren der Zeichnung,
deren Beschreibung sowie die Ansprüche zahlreiche Merkmale in Kombination. Einem Fachmann
ist dabei klar, dass diese Merkmale auch einzeln betrachtet werden oder sie zu weiteren,
hier nicht näher beschriebenen Kombinationen zusammengeführt werden können.
[0028] Figur 1 zeigt den Ausschnitt eines an sich bekannten Ladewagens 100 im Bereich der
Ladevorrichtung 1, die in dessen in Fahrtrichtung vorderem Teil angeordnet ist. Die
Ladevorrichtung besteht im Wesentlichen aus einer Aufnahmevorrichtung 2 (Pick-up),
einer Förderwalze 20 und einer Pressvorrichtung 3 mit nachgeordnetem Laderaum 13.
[0029] Die Aufnahmevorrichtung 2 besitzt eine mit Federzinken 39 besetzte Trommel 38, wobei
die Federzinken 39 aus Spalten 42 hervortreten, die von einem aus Abstreifern 41 bestehendem
Gehäusemantel 40 gebildet werden.
[0030] Die der Aufnahmevorrichtung 2 nachgeordnete Förderwalze 20 besteht aus einem Rohrkörper
45, der mit Spiralen 21, 22, 23, 24 gegenläufiger Transportrichtung besetzt ist. Die
Förderwalze 20 weist eine Arbeitsbreite K auf, die den Arbeitsbreiten B und C von
Aufnahmetrommel 2 und Rotor 6 entspricht.
[0031] Der Förderwalze 20 anschließend ist der Rotor 6 angeordnet. Dieser umfasst eine gesamte
Arbeitsbreite C, die aufgeteilt ist in eine mittlere Arbeitsbreite D, die mit Presszinken
5 besetzt ist, und zwei äußere Arbeitsbreiten E, F, die spiralförmig verlaufende Schaufeln
7, 8 tragen, welche Querfördermittel 62 ausbilden (vergl. Fig. 3). Die Schaufeln 7,
8 fördern das in den Seitenbereichen von der Aufnahmevorrichtung 2 aufgenommen Erntegut
T quer zur Flussrichtung des Erntegutstroms S in Richtung der Presszinken 5.
[0032] Die Presszinken 5 durchlaufen im Förder- und Pressbereich einen Presskanal 4. Dieser
besitzt eine Rückwand 16, die in bekannter Weise von ein- und ausschwenkbaren Schneidmessern
(nicht dargestellt) durchgriffen wird. Die Vorderwand des Presskanals 4 besteht im
Wesentlichen aus einem aus Abstreifem 19 gebildeten kammförmigen Gitter, wobei sich
die Abstreifer 19 bis in die Nähe des Zentralrohrs 15 des Rotors 6 erstrecken.
[0033] Der Presskanal 4 weist eine lichte Weite G auf, die etwa der Arbeitsbreite D der
Presszinken 5 entspricht. Er mündet unten in den vorderen Bereich des Laderaums 13,
dessen Breite H wesentlich größer ist, als die Breite, die durch die lichte Weite
G des Presskanals 4 abgedeckt ist. An der Vorderseite des Presskanals 4 schließt ein
Stirngitter 31 an, das die Vorderwand des Laderaums 13 bildet. Das Stirngitter 31
besteht im Wesentlichen aus Gitterstäbe 34, die nach oben ansteigend, schräg nach
hinten verlaufend, angeordnet sind und an der im mittleren oder hinteren Bereich oberhalb
des Presskanals angeordneten Quertraverse 35 des Stirngitters 31 enden.
[0034] Das Stirngitter 31 wird seitlich durch keilförmige Seitenwände 32, 33 begrenzt und
weist eine lichte Weite L auf, die etwa einer Breite M des von einem Kratzboden 36
umlaufenen Bodens 37 des Laderaums 13 gebildet wird.
[0035] An den Innenflächen der Seitenwände 32, 33 sind schräg verlaufende Abdeckungen 25,
26 der Breite N angebracht, welche den Rotor 6 in den mit Schaufeln 7, 8 besetzten
Bereichen E, F abdecken. Die Abdeckungen 25, 26 weisen Wandflächen 27, 29 auf, die
an den Presskanal 4 anschließen und einen sich nach oben erweiternden Presskanalausgang
4' ergeben.
[0036] Die Seitenwände 32, 33 des Stirngitters 31 besitzen abgewinkelte Randstreifen 46,
47. Die Randstreifen 46, 47 überbrücken die Breitendifferenz zwischen lichter Weite
L des Stirngitters 31 und einer Breite H des Laderaums 13. An die Breite M des Bodens
37 passt sich die Breite H des Laderaums 13 mittels schräg angeordneter Seitenwände
48, 49 an.
[0037] Die Aufnahmevorrichtung 2 nimmt das zu bergende, im Allgemeinen in Futterschwaden
zusammengelegte, Erntegut T mittels seiner auf der rotierenden Trommel 38 angebrachten
Förderzinken 39 auf und fördert es über die Abstreifer 41 zur Förderwalze 20, welche
es dem Rotor 6 übergibt (vergl. Fig. 1).
[0038] Die Förderwalze 20 unterstützt mit ihren äußeren Spiralen 21, 22 die Förderwirkung
der Schaufeln 7, 8 des Rotors 6 zum Presskanal 4 hin. Die Spiralen 23, 24 entzerren
die in den aufgenommenen Futterschwaden auftretenden ungleichen Strukturen und unterstützen
den Übergang des Ernteguts T in den Presskanal 4.
[0039] Die Rückwand 16 des Presskanals 4 weist eine Einlaufkante 17 auf, die nah an die
Förderwalze 20 herangeführt ist und als Abstreifer dient.
[0040] Der Rotor 6 erfasst mit seinen spiralförmig ausgebildeten Schaufeln 7, 8 das in den
Arbeitsbreiten E, F von der Förderwalze 20 zugeführte Erntegut T und führt es, am
Umfangkreis 10 der Schaufeln 7, 8 sowie in den dazwischen befindlichen Spalten 14,
an den Abstreifschienen 11 entlang durch den Feiraum 18 vor die Presszinken 5. Die
Spalten 14 zwischen den Schaufeln 7, 8 und die radial angeordneten Freiräume 18 zwischen
den Presszinken 5 bilden Förderkanäle 60 aus, deren Lage und Förderrichtung in den
Figuren 3 und 6 durch Pfeile P dargestellt ist. Hierdurch wird ein kontinuierlicher
Vorschub sichergestellt und Wickelerscheinungen werden verhindert. Die Abstreifschienen
11, die parallel zur Rotorachse 12 verlaufen, können auch in Förderrichtung ansteigend
ausgeführt sein, wodurch ein fließenden Übergang des von den Schaufeln 7, 8 zugeführten
Ernteguts T durch die Freiräume 18 vor die Presszinken 5 begünstigt wird.
[0041] Das von den Presszinken 5 direkt erfasste und von den Schaufeln 7, 8 zugeführte Erntegut
T wird durch den Presskanal 4 in den Laderaum 13 gedrückt. Beim Durchgang wird das
Erntegut T im Allgemeinen auf eine gewünschte Länge zerschnitten. Dies erfolgt in
bekannter Weise durch im Presskanal 4 angeordnete Schneidmesser (nicht dargestellt),
die durch Schlitze in der Rückwand 16 des Presskanals ein- und ausschwenkbar sind.
[0042] Am Presskanalausgang 4' wird das Erntegut T von den Abstreifern 19 von den Presszinken
5 abgelöst und, vom schräg nach hinten ansteigenden Stirngitter 31 unterstützt, in
den Laderaum 13 geleitet. Dort wird es über eine an der Rückwand 16 der Pressvorrichtung
3 befindliche Überleitungsbrücke 50 auf dem Boden des Laderaums 13, der von einem
Kratzboden 36 umlaufen wird, abgelegt.
[0043] Bei zunehmender Befüllung des Laderaums 13 wird das stetig nachgeförderte Erntegut
T gegen die bereits eingebrachte Ladung gepresst. Mit zunehmender Ladung steigt der
Druck an, da mehr Masse, die verdrängt werden muss, mehr Gegendruck aufbaut.
[0044] Um die Ausfüllung des Laderaums 13 zu optimieren und zur Erhöhung der Lademenge ist
eine Verdichtung der Ladung notwendig. Das Erntegut T wird somit solange unter steigendem
Gegendruck in den Laderaum 13 gefördert, bis die gewünschte Verdichtung erreicht ist.
Sowie dieser Zustand erreicht ist, wird zur Druckentlastung der zuvor still stehende
Kratzboden 36 gestartet und der Bereich oberhalb des Presskanalausgangs 4' freigeräumt.
[0045] Die Verdichtung des Ernteguts T kann bei fast vollem Laderaum 13 so stark ansteigen,
dass der Innendruck der Ladung, der gegen die Seitenwände 32, 33 drückt, insbesondere
im vorderen Pressbereich des Laderaums 13 so weit ansteigt, dass beim Entladen im
Vorderteil des Laderaums 13 eingeklemmtes Erntegut T über dem Kratzboden 36 eine Brücke
bildet, unter welcher der Kratzboden 36 wirkungslos hindurchläuft.
[0046] Auch oberhalb des Presskanals 4 führt hoher Innendruck der Ladung dazu, dass Erntegut
T zwischen den Seitenwänden 32, 33 des Stirngitters 31 eingeklemmt stehen bleiben
kann, selbst wenn die Ladung schon vollständig abgeladen ist.
[0047] Um einen erhöhten Innendruck im Ladegut zu vermeiden und um dadurch bedingte erhöhte
Presswirkungen zwischen Seitenwänden 32, 33 des Stirngitters 31 und des Laderaums
13 so weit herabzusetzen, dass die Ladung zügig mittels des Kratzbodens 36 entladen
werden kann, ist als entlastende Maßnahme die lichte Weite G des Presskanals 5 schmaler
ausgeführt als die lichte Weiter L der Seitenwände 32, 33 des Stirngitters 31 und
auch als die Breite H des Laderaums 13.
[0048] Die Breitendifferenzen zwischen den Seitenwänden 32, 33 der Stirnwand 31 und dem
Presskanal 4 werden im Bereich des Presskanalausgangs 4' mittels der Abdeckungen 25,
26 überbrückt.
[0049] Die Abdeckungen 25, 26 sind keilförmig ausgebildet, sie besitzen schräg ansteigende
Wandflachen 27, 28 die vom Presskanal 4 ausgehend bis an die Seitenwände 32, 33 führen.
Die stirnseitigen Wandflächen 29, 30 sind zum Laderaum 13 ausgerichtet. Neben der
Aufgabe eine kontinuierliche Ausdehnung des Presskanalausgangs 4' auszubilden haben
die Abdeckungen 25, 26 die Aufgabe die Schaufeln 7, 8 des Rotors 6 im Bereich der
Arbeitsbreiten E, F zum Laderaum 13 hin abzuschirmen, da andernfalls in diesen Bereichen
Störungen, wie z.B. Verstopfen, Wickeln oder Vermusen des Ladeguts auftreten könnten.
Um dieses zu vermeiden sind die Abdeckungen 25, 26 unten mit Böden verschlossen, deren
Kontur sich an den von den Schaufeln 7, 8 überstrichenen Flächen orientiert und somit
im Wesentlichen zylindermantelförmig ist.
[0050] Durch den erweiterten Presskanalausgang 4' ist das Erntegut T in der Lage in diese
Erweiterung auszuweichen und zu entspannen. Dadurch wird der Innendruck der Ladung
so weit reduziert, dass die durch den Innendruck an den Bordwänden 43, 44 erzeugten
Reibwerte so herabgesetzt werden, dass ein störungsfreies Entladen mittels des Kratzbodens
36 erfolgen kann. Die Gefahr, dass zwischen den Seitenwänden 32, 33 der Stirnwand
31 befindliches Futter einklemmt bzw. hängen bleibt, wird hierdurch ebenfalls stark
reduziert bzw. ganz ausgeschlossen.
[0051] In einer alternativen, in den Figuren nicht dargestellten Ausführung, kann die Ladevorrichtung
1 ohne Förderwalze 20 ausgeführt werden. Eine derartige Ladevorrichtung ist preiswerter.
Zwar wird hierbei auf die Homogenisierung der Futterschwaden vor dem Eintritt in den
Presskanal 4 verzichtet, die Funktion dieser Ladevorrichtung im Übrigen jedoch der
Funktion der in den Figuren dargestellten Ladevorrichtung 1.
[0052] Die durchgehend spiralförmige Anordnung der Presszinken 5 des Rotors 6 erlaubt dem
Erntegut T, welches von den Schaufeln 7 mittels der Spalten 14, in die zwischen den
Presszinken 5 befindlichen Freiräume 18 geführt wird, einen fließenden, stoßfreien
Übergang in diese Freiräume 18, da die Steigungsrichtung von Schaufeln 7 und Presszinken
5 in gleicher Richtung verläuft.
[0053] Das von den Schaufeln 8 den Presszinken 5 zugeführte Erntegut T trifft jedoch beim
Übergang aus den Spalten 14 in die Freiräume 18 auf eine gegenläufige Steigungsrichtung
der Presszinken 5. Hier können je nach Art und Zustand des Ernteguts T, bzw. auch
bei schwierigen Erntebedingungen, Stauerscheinungen auftreten.
[0054] Um diese Behinderung auszuschließen ist es vorteilhaft, den Rotor 6 durch einen Rotor
6' zu ersetzen, welcher im Bereich der Arbeitsbereite D auf einem Teilabschnitt mit
der Arbeitsbreite V' mit Presszinken 5 besetzt ist, deren spiralförmige Anordnung
zu den vorhandenen Presszinken 5 gegenläufig angeordnet ist (s. Fig. 6). Durch diese
Ausführung wird auf beiden Seiten des Rotors 6' dem Erntegut T von den Schaufeln 7,
8 ein fließender, staufreier Eingang in die Freiräume 18 zwischen den Presszinken
5 ermöglicht. Die durch die Spalten 14 zwischen den Schaufeln 7, 8 und die Freiräume
18 zwischen den Presszinken 5 ausgebildeten Förderkanäle 60 treffen im in Fig. 6 dargestellten
Ausführungsbeispiel in der Mitte 61 des Rotors 6' aufeinander.
[0055] Die Arbeitsbreite V kann die halbe Arbeitsbreite D einnehmen, jedoch auch auf eine
nur über einige seitliche Presszinken 5 überdeckende Breite V' reduziert sein, da
das seitlich zugeführte Emtegut T gleich von den äußeren Presszinken 5 erfasst wird.
Bezugszeichenliste
| 1 |
Ladevorrichtung |
|
41 |
Abstreifer |
| 2 |
Aufnahmevorrichtung |
|
42 |
Spalt |
| 3 |
Pressvorrichtung |
|
43 |
Bordwand |
| 4 |
Presskanal |
|
44 |
Bordwand |
| 4' |
Presskanalausgang |
|
45 |
Rohrkörper |
| 5 |
Presszinken |
|
46 |
Randstreifen |
| 6, 6' |
Rotor |
|
47 |
Randstreifen |
| 7 |
Schaufel |
|
48 |
Seitenwand |
| 8 |
Schaufel |
|
49 |
Seitenwand |
| 9 |
Spitze |
|
50 |
Überleitungsbrücke |
| 10 |
Umfangskreis |
|
|
|
| 11 |
Abstreifschiene |
|
60 |
Förderkanal |
| 12 |
Achse |
|
61 |
Mitte |
| 13 |
Laderaum |
|
62 |
Querfördermittel |
| 14 |
Spalt |
|
|
|
| 15 |
Zentralrohr |
|
100 |
Ladewagen |
| 16 |
Rückwand (der Pressvorrichtung 3) |
|
|
|
| 17 |
Einlaufkante |
|
|
|
| 18 |
Freiraum (der Presszinken 5) |
|
|
|
| 19 |
Abstreifer |
|
|
|
| 20 |
Förderwalze |
|
|
|
| 21 |
Spirale |
|
|
|
| 22 |
Spirale |
|
A-A |
Schnitt |
| 23 |
Spirale |
|
B |
Arbeitsbreite (Aufnahmetrommel 38) |
| 24 |
Spirale |
|
C |
Arbeitsbreite (des Rotors 6) |
| 25 |
Abdeckung |
|
D |
Arbeitsbreite (der Presszinken 5) |
| 26 |
Abdeckung |
|
E |
Arbeitsbreite (der Schaufel 7) |
| 27 |
Wandfläche |
|
F |
Arbeitsbreite (der Schaufel 8) |
| 28 |
Wandfläche |
|
G |
lichte Weite (des Presskanals 4) |
| 29 |
Wandfläche |
|
H |
Breite (des Laderaums 13) |
| 30 |
Wandfläche |
|
J |
Abstreifschiene |
| 31 |
Stirngitter |
|
K |
Arbeitsbreite (der Förderwalze 20) |
| 32 |
Seitenwand |
|
L |
Lichte Weite (des Stirngitters 31) |
| 33 |
Seitenwand |
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M |
Breite (des Laderaumbodens) |
| 34 |
Gitterstäbe |
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N |
Breite (der Abdeckung 25, 26) |
| . 35 |
Quertraverse |
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P |
Pfeil |
| 36 |
Kratzboden |
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S |
Gutsstrom |
| 37 |
Boden |
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T |
Erntegut |
| 38 |
Trommel |
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V |
Arbeitsbreite |
| 39 |
Federzinken |
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V' |
Arbeitsbreite |
| 40 |
Gehäusemantel |
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1. Ladewagen (100) mit einer Ladevorrichtung (1) für aus Halm- oder Blattgut bestehendes
Erntegut, umfassend:
- eine mit Aufnahmezinken (39) besetzte Aufnahmevorrichtung (2) mit einer Arbeitsbreite
(B), welche das Erntegut vom Boden aufnimmt,
- eine der Aufnahmevorrichtung (2) nachgeordneten Pressvorrichtung (3) zur Weiterleitung
des Erntegutes, wobei die Pressvorrichtung (3):
• einen Presskanal (4) und einen Rotor (6; 6') mit in mehreren Reihen spiralförmig
angeordneten Presszinken (5) umfasst,
• wobei die Presszinken (5) eine Arbeitsbreite (D) aufweisen, die in etwa einer lichten
Weite (G) des Presskanals (4) entspricht,
• wobei der Rotor (6, 6') eine Gesamtarbeitsbreite (C) aufweist, die sich aus einer
mittleren, sich über die Presszinken (5) erstreckenden, Arbeitsbreite (D) sowie über
beidseitig davon angeordnete, mit Querfördermitteln (62) besetzte, seitlichen Arbeitsbreiten
(E, F) zusammensetzt,
• und wobei die Arbeitsbreiten (B, C) von Aufnahmevorrichtung (2) und Rotor (6; 6')
größer sind als die lichte Weite (G) des Presskanals (4)
- einen der Pressvorrichtung (3) nachgeordneten Laderaum (13),
dadurch gekennzeichnet, dass
die Querfördermittel (62) als Schaufeln (7, 8) ausgebildet sind und an jedem äußeren
Presszinken (5) auf dem Rotor (6; 6') eine der Schaufeln (7, 8) anschließt und bis
an die jeweilige Spitze (9) des jeweiligen Presszinkens (5) heranreicht, so dass zwischen
den Schaufeln (7, 8) ausgebildete Spalten (14) und zwischen den Presszinken (5) befindliche
Freiräume (18) Förderkanäle (60) bilden, in welchen von der Aufnahmevorrichtung (2)
zugeführtes Erntegut (T) quer zur Flussrichtung des Erntegutstroms (S) förderbar ist.
2. Ladewagen (100) mit einer Ladevorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaufeln (7, 8) den gleichen Umfangsdurchmesser aufweisen, wie ein durch die
Spitzen (9) der Presszinken (5) ausgebildeter Umfangskreis (10).
3. Ladewagen (100) mit einer Ladevorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die mit Presszinken (5) besetzte Arbeitsbreite (D) des Rotors (6') einen Teilabschnitt
mit der Arbeitbreite (V) enthält, dessen spiralförmige Anordnung der Presszinken (5),
mit entgegengesetzter Steigung zu den weiteren Presszinken (5) verläuft,
- die zwischen den Schaufeln (7, 8) befindlichen Spalten (14) und die zwischen den
Presszinken (5) befindlichen Freiräume (18) eine Art Förderkanal bildend, stoßfrei
in gleicher Steigungsrichtung ineinander übergehen.
4. Ladewagen (100) mit einer Ladevorrichtung (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Arbeitsbreite (V) von nur einer wenige Presszinken (5) überdeckenden Breite
(V') bis zur Mitte der Arbeitsbreite (D) erstrecken kann,
5. Ladewagen (100) mit einer Ladevorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Laderaum (13) eine Breite (H) aufweist, die größer ist, als die lichte Weite
(G) des Presskanals (4)
6. Ladewagen (100) mit einer Ladevorrichtung (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich oberhalb der Schaufeln (7, 8) über dem Rotor (6; 6'), zum Laderaum (13)
hin, Abdeckungen (25, 26) vorgesehen sind, und die Abdeckungen (25, 26) mittels ihrer
Wandflächen (27, 28) den sich erweiternden Presskanal (4') bilden
7. Ladewagen (100) mit einer Ladevorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Aufnahmevorrichtung (2) und dem Rotor (6; 6') eine Förderwalze (20)
angeordnet ist.
8. Ladewagen (100) mit einer Ladevorrichtung (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderwalze (20) mit Spiralen (21, 22, 23, 24) wechselnder Querförderrichtung
ausgestattet ist, wobei die äußeren Spiralen (21, 22) in Richtung Presskanal (4) führen.
9. Ladewagen (100) mit einer Ladevorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Arbeitsbreiten (E, F) bis in Nähe des Umfangskreises (10) der Schaufeln
(7, 8) reichende Abstreifschienen (11) angeordnet sind.
10. Ladewagen (100) mit einer Ladevorrichtung (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstreifschienen (11) parallel zur Achse (12) des Rotors (6; 6') verlaufen und
in Nähe der Einlaufkante (17) der Rückwand (16) der Pressvorrichtung (3) angeordnet
sind.
11. Ladewagen (100) mit einer Ladevorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Teillänge der Abstreifschienen (11) zur Förderrichtung der Schaufeln
(7, 8) spiralförmig ansteigend angeordnet ist.