[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Bodenpflegegerät in Form eines Teppichreinigungsgeräts
als Bürststaubsauger mit einem dem Boden zugewandten Bürstvorsatz zur Aufnahme einer
angetriebenen Bürstwalze, wobei der Bürstvorsatz über ein verschwenkbares Verbindungselement
mit Luftführungskanälen als Anschlussstutzen für ein aufsetzbares Filtergehäuse mit
einer Handhabe als Handgriff über korrespondierende Anschlüsse verbindbar ist und
der Bürstvorsatz mindestens einen elektrischen Motor für ein Sauggebläse sowie zum
Antrieb der Bürstwalze aufnimmt und die Luftführungskanäle des verschwenkbaren Verbindungselementes
zur Zuführung für die mit Schmutz beladene Saugluft aus dem Bürstvorsatz zum Filtergehäuse
und die Luftrückführung der gefilterten Luft über einen parallelen Luftführungskanal
zum Bürstvorsatz geführt sind sowie eine Abluft vom Sauggebläse über Ausblasöffnungen
erfolgt.
[0002] Bei derartigen Geräten besteht die Forderung, auch die Abluft vom Sauggebläse über
relativ aufwendige Filterelemente einer Ausblasöffnung zuzuführen. Hierzu ist es erforderlich,
Filterelemente mit großen Abmessungen im Gerät unterzubringen. Bei Geräten der gattungsgemäßen
Art ist es aufgrund einer erforderlichen geringen Bauhöhe des Bürstvorsatzes als flache
Ausbildung nicht möglich, einen funktionsfähigen Filter der erforderlichen Größe unterzubringen
ohne eine Beeinträchtigung der durchzuführenden Saugarbeiten unterhalb von Möbelstücken
und dergleichen herbeizuführen.
[0003] Entsprechender druckschriftlicher Stand der Technik ist beispielsweise von der Anmelderin
selbst in der
DE 91 04 75 0U1 offenbart. Die
DE 91 04 750 U1 offenbart einen Bürstenstaubsauger mit einer verschwenkbaren Verbindung zwischen
einem Filtergehäuse und einem Bürstvorsatz. Dabei ist das Sauggebläse in dem Bürstvorsatz
angeordnet.
[0005] Die Aufgabe der Erfindung ist es, bei gattungsgemäßen Bodenpflegegeräten auf einfache
Weise die Anordnung eines relativ großen Filterelementes ohne Vergrößerung der Bauhöhe
des Bürstvorsatzes unter Einbeziehung der bestehenden Geräteteile zu ermöglichen und
eine einfache Zugänglichkeit zum Filterelement zu gewährleisten.
[0006] Die Lösung dieser Aufgabe der Erfindung erfolgt erfindungsgemäß dadurch, dass das
verschwenkbare Verbindungselement einen zusätzlichen dritten Luftführungskanal als
Abluftkanal des Sauggebläses im Bürstvorsatz mit einer Zuführung zu einem Ausblasbereich
im Filtergehäuse mit einem Luftauslass und einem zwischengeschaltetem Filter aufweist.
[0007] Durch diese Anordnung ist es möglich, eine Verlagerung der Ausblasöffnung mit Filter
in das aufsetzbare Filtergehäuse durchzuführen und damit einen Aufnahmebereich in
der erforderlichen Größe zur Verfügung zu stellen.
[0008] Bei einem Ausführungsbeispiel verläuft eine Zuströmung zum dritten Luftführungskanal
als Abluftkanal für Abluft des Sauggebläses stirnseitig zu einer dem Sauggebläse zugeordneten
verbindungselementenseitigen Anlagefläche, die mit zumindest einer entsprechenden
Öffnung versehen ist. Die sauggebläseseitige Zuströmung zum dritten Luftführungskanal
erfolgt entlang einer Schwenkachse des Verbindungselementes, wodurch bei entsprechender
Ausbildung der zumindest einen Öffnung in jeder Schwenkstellung eine Zuströmung gewährleistet
ist.
[0009] Bei einem Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass die bevorzugte Zuströmung zum
dritten Luftführungskanal als Abluftkanal für Abluft des Sauggebläses durch einen
mantelförmigen um das Gebläsegehäuse angeordneten Kanal und korrespondierende Öffnungen
in der der Zuströmseite des Sauggebläses zugeordneten Anlagefläche mit Abdichtung
und durch eine anschließende Kammer im verschwenkbaren Verbindungselement verläuft,
die zum Luftrückführungskanal abgedichtet ist. Selbstverständlich sind auch andere
stirnseitige Zuströmungen vorstellbar, beispielsweise mittels eines, vom Gebläsegehäuse
getrennten Kanals, der in eine Öffnung der Anlagefläche mündet.
[0010] Eine vorteilhafte Ausbildung besteht darin, dass die Öffnungen in der der Zuströmseite
des Sauggebläses zugeordneten Anlagefläche mit Abdichtung ringförmig angeordnet sind
und mit einer konzentrisch mit Dichtung um den Luftrückführungskanal angeordneten
Kammer im verschwenkbaren Verbindungselement als Zuströmung zum Abluftkanal korrespondieren.
[0011] Ferner wird vorgeschlagen, dass der Abluftkanal als zusätzlicher Rechteckkanal die
beiden weiteren Luftführungskanäle mit kreisförmigem Querschnitt seitlich begrenzt.
[0012] Weiterhin ist vorgesehen, dass der Ausblasbereich des Filtergehäuses als Filterkammer
zur Aufnahme eines entnehmbaren Partikelfilters ausgebildet ist und der Luftauslass
eine Siebabdeckung aufweist.
[0013] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt.
Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Bürststaubsauger mit einem Bürstvorsatz und einem aufgesetzten Filtergehäuse;
- Fig. 2
- einen Bürstvorsatz mit einem verschwenkbaren Verbindungselement als Anschlussstutzen;
- Fig. 3
- eine schaubildliche Darstellung mit einer Luftführung der Abluft eines Sauggebläses
im Bürstzusatz zum Ausblasfilter im aufgesetzten Filtergehäuse;
- Fig. 4
- eine Seitenansicht eines verschwenkbaren Verbindungselementes mit Luftführungskanälen;
- Fig. 5
- eine Schnittdarstellung gemäß Linie V-V der Fig. 4;
- Fig. 6
- eine Draufsicht gemäß Fig. 4;
- Fig. 7
- eine Schnittdarstellung gemäss Linie VII-VII der Fig. 6 und
- Fig. 8
- eine Schnittdarstellung gemäss Linie VIII-VIII der Fig 4.
[0014] Der dargestellte Bürststaubsauger besteht aus einem Bürstvorsatz 1 und einem aufsetzbaren
Filtergehäuse 2 mit einer Handhabe, wobei der Bürstvorsatz 1 einen Motor 3 für ein
Sauggebläse 4 und eine nicht näher dargestellte Bürstwalze aufweist. Die Verbindung
zwischen Bürstvorsatz 1 und Filteregehäuse 2 erfolgt über ein verschwenkbares Verbindungselement
5 mit Luftführungskanälen 6,7 und 8 als Anschlussstutzen.
[0015] Die Luftführungskanäle 6, 7 und 8 sind mit zugeordneten, weiterführenden Kanälen
im Filtergehäuse 2 durch die Verbindung des Verbindungselementes 5 entsprechend verbunden
und unabhängig von der Schwenkbewegung des Verbindungselementes 5 fortgeführt. Der
Luftführungskanal 6 dient in bekannter Weise zur Zuführung für die mit Schmutz beladene
Saugluft aus dem Bürstvorsatz 1 zum Filtergehäuse 2, und es erfolgt eine Luftrückführung
der gefilterten Luft über den Luftführungskanal 7 zum Bürstvorsatz 1.
[0016] Ein dritter Luftführungskanal als Abluftkanal 8 des verschwenkbaren Verbindungselementes
5 ist für die Abluft des Sauggebläses 4 angeordnet.
[0017] Die Zuströmung zum dritten Luftführungskanal als Abluftkanal 8 für die Abluft des
Sauggebläses 4 erfolgt stirnseitig zu einer dem Sauggebläse 4 zugeordneten verbindungselementenseitigen
Anlagefläche, die mit zumindest einer entsprechenden Öffnung 10 versehen ist. Bei
dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel erfolgt die stirnseitige Zuströmung durch einen
mantelförmigen, um das Gebläsegehäuse angeordneten Kanal 9 und korrespondierenden
Öffnungen 10 in der der Zuströmfläche des Sauggebläses 4 zugeordneten Anlagefläche
und einer durch den Luftführungskanal 8 vorgeschalteten Kammer 11 im verschwenkbaren
Verbindungselement 5 mit zugeordneten Abdichtungen.
[0018] Der Abluftkanal 8 führt im aufgesetzten Filtergehäuse 2 zu einer Filterkammer 12
mit einem eingesetzten Partikelfilter 13 und einem Luftauslass 14, der in diesem Fall
eine Siebabdeckung aufweist.
[0019] Offenbart ist ein Bürststaubsauger mit einem Bürstvorsatz zur Aufnahme einer angetriebenen
Bürstwalze, wobei in dem Bürstvorsdatz mindestens ein elektrischer Motor für ein Sauggebläse
sowie zum Antrieb der Bürstwalze angeordnet ist, und wobei in einem verschwenkbaren
Verbindungselement zwischen dem Bürstvorsatz und einem Filtergehäuse zumindest drei
Luftführungskanäle ausgebildet sind und durch den ersten Luftführungskanal eine Zuführung
der mit Schmutz beladenen Saugluft aus dem Bürstvorsatz zum Filtergehäuse, durch den
zweiten Luftführungskanal die Rückführung der gefilterten Luft zum Bürstvorsatz und
durch den dritten Luftführkanal Abluft des Sauggebläses zurück zum Filtergehäuse zu
einem Luftauslass erfolgt.
1. Bodenpflegegerät in Form eines Teppichreinigungsgeräts als Bürststaubsauger mit einem
dem Boden zugewandten Bürstvorsatz (1) zur Aufnahme einer angetriebenen Bürstwalze,
wobei der Bürstvorsatz über ein verschwenkbares Verbindungselement (5) mit Luftführungskanälen
(6, 7) als Anschlussstutzen für ein aufsetzbares Filtergehäuse mit einer Handhabe
als Handgriff über korrespondierende Anschlüsse verbindbar ist und der Bürstvorsatz
(1) mindestens einen elektrischen Motor für ein Sauggebläse (4) sowie zum Antrieb
der Bürstwalze aufnimmt und die Luftführungskanäle (6, 7) des verschwenkbaren Verbindungselementes
(5) zur Zuführung für die mit Schmutz beladene Saugluft aus dem Bürstvorsatz zum Filtergehäuse
und die Luftrückführung der gefilterten Luft über einen parallelen Luftführungskanal
(6, 7) zum Bürstvorsatz geführt sind sowie eine Abluft vom Sauggebläse über Ausblasöffnungen
erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass das verschwenkbare Verbindungselement (5) einen zusätzlichen dritten Luftführungskanal
(8) als Abluftkanal (8) des Sauggebläses (4) im Bürstvorsatz (1) zu einer Zuführung
zu einem Ausblasbereich im Filtergehäuse (2) mit einem Luftauslass (14) und zwischengeschaltetem
Filter (13) aufweist.
2. Bodenpflegegerät nach Anspruch 1, wobei eine Zuströmung zum dritten Luftführungskanal
als Abluftkanal (8) für Abluft des Sauggebläses (4) stirnseitig zu einer dem Sauggebläse
(4) zugeordneten Anlagefläche verläuft, die mit zumindest einer entsprechenden Öffnung
(10) versehen ist.
3. Bodenpflegegerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuströmung zum dritten Luftführungskanal als Abluftkanal (8) für Abluft des Sauggebläses
(4) durch einen mantelförmigen um das Gebläsegehäuse angeordneten Kanal (9) und korrespondierende
Öffnungen (10) in der der Zuströmseite des Sauggebläses (4) zugeordneten Anlagefläche
mit Abdichtung und durch eine sich anschließende Kammer (11) im verschwenkbaren Verbindungselement
(5) verläuft, die zum Luftrückführungskanal (7) abgedichtet ist.
4. Bodenpflegegerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (10) in der der Zuströmseite des Sauggebläses (4) zugeordnteten Anlagefläche
mit Abdichtung ringförmig angeordnet sind und mit einer konzentrisch mit Dichtung
um den Luftrückführungskanal (7) angeordneten Kammer (11) im verschwenkbaren Verbindungselement
(5) als Zuströmung zum Abluftkanal (8) korrespondieren.
5. Bodenpflegegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abluftkanal (8) als zusätzlicher Rechteckkanal die beiden weiteren Luftführungskanäle
(6,7) mit kreisförmigem Querschnitt seitlich begrenzt.
6. Bodenpflegegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausblasbereich des Filtergehäuses (2) als Filterkammer (12) zur Aufnahme eines
entnehmbaren Partikelfilters (13) ausgebildet ist und der Luftauslass (14) eine Siebabdeckung
aufweist.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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