(19)
(11) EP 2 942 469 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
13.09.2017  Patentblatt  2017/37

(21) Anmeldenummer: 15001068.4

(22) Anmeldetag:  15.04.2015
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E06B 7/23(2006.01)
E06B 7/215(2006.01)
E06B 7/18(2006.01)

(54)

ZARGENDICHTUNG

FRAME SEAL

JOINT D'HUISSERIE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 17.04.2014 DE 102014105535

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
11.11.2015  Patentblatt  2015/46

(73) Patentinhaber: Athmer oHG
59757 Arnsberg (DE)

(72) Erfinder:
  • Maico, Ludwig
    59494 Soest (DE)
  • Kimmich, Rudi
    27632 Mulsum (DE)
  • Hartung, Sergej
    57439 Attendorn (DE)
  • Kröhnert, Frank
    59872 Meschede (DE)
  • Dörfer, Ralf
    59609 Anröchte (DE)

(74) Vertreter: Rolf, Gudrun, LL.M 
Rosenstein, Rolf, Frohoff Innovations- und Wirtschaftszentrum Partnerschaft mbB Nickelstrasse 21
33378 Rheda-Wiedenbrück
33378 Rheda-Wiedenbrück (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
WO-A1-81/01166
GB-A- 333 046
DE-U1-202013 105 930
US-A- 2 694 239
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Zargendichtung zur Abdichtung eines Türspaltes zwischen einer Zarge und einer Tür gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruches.

    [0002] Es ist ein Türzargendichtung bekannt, DE 67 52 894 U1 bekannt, welche ein Aufnahmeprofil sowie eine Aufnahmenut für ein Dichtprofil aufweist, wobei das Dichtprofil aus einem ortsfest in der Aufnahmenut des Dichtprofils angeordneten Halteprofil und einem einen Dichtspalt überspannenden Abdichtungsprofil besteht, welches mit dem Halteprofil einteilig ist.

    [0003] Nachteilig an dieser vorbekannten Türzargendichtung ist die zur sicheren Überbrückung eines Spaltes erforderliche Größe des Abdichtungsprofils, welches aufgrund ihrer üblichen Ausführungsform keine großen Spalte überbrücken kann. Weiterhin kann ein solch starres System nur ungenügend auf eine Torsion oder eine konkave oder konvexe Verformung eines Türblattes reagieren, sodass die gewünschte Abdichtung von gegebenenfalls erst im Betrieb bei auftretenden Wärmedehnungen entstehenden größeren Spalten nicht sicher und dauerhaft gewährleistet werden kann. Dies gilt ebenfalls für eine weitere bekannte Dichtung, US 2 694 239 A, die einen wenig flexiblen Dichtstreifen aus einem im Querschnitt rechteckigen Fasermaterial aufweist.

    [0004] Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine Zargendichtung zur Verfügung zu stellen, die einen Spalt zwischen Türblatt und Zarge möglichst vollständig und unabhängig von einer Torsion oder einer konkaven oder konvexen Verformung eines Türblattes dauerhaft und funktionssicher abdichtet.

    [0005] Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich in Verbindung mit den Merkmalen des Oberbegriffes des ersten Patentanspruches erfindungsgemäß im Zusammenwirken mit dessen kennzeichnenden Merkmalen insbesondere dadurch, dass das Dichtprofil mit seinem Halteprofil in der Aufnahmenut eines separaten Innenprofils gelagert ist, welches im geöffneten Zustand einer Tür permanent nach außen vorgespannt vorstehend im Aufnahmeprofil in Schließrichtung einer Tür, kurz vor deren vollendeten Schließvorgang, auf deren Schließfläche anschlagend, dazu bis zum vollständigen Verschluss der Tür parallel in die Aufnahmenut hinein verschieblich geführt ist.

    [0006] Diese Anordnung eines Dichtprofils in einem separaten Innenprofil ermöglicht es, das Abdichtungsprofil der elastische Dichtung in seinem Volumen weiterhin mit den üblichen Abmessungen zu gestalten, was zum einen sehr wirtschaftlich ist, da so auch andere bekannte Abdichtungsprofile einfacherer Abdichtungssysteme verwendet werden können und zum anderen einen erheblich geringeren Dichtungsverschleiß mit sich bringt, da sich das erfindungsgemäße Dichtprofil erheblich weniger verformen muss als ein möglicherweise zur Lösung des Problems verwandtes größeres Abdichtungsprofil, sodass auch eine definierte Auflagerfläche auf einer Schließfläche einer Tür erhalten bleibt. Weiterhin gelingt es mit der erfinderischen Spaltdichtung trotz eines geringeren Dichtungsvolumens des Abdichtungsprofils eine höhere Torsion eines Türblattes und größere konvexe oder konkave Unebenheiten eines solchen Türblattes sicher abzudichten, da die wesentlichen Spaltabmessungen über den Verstellweg des Innenprofils gegenüber dem Aufnahmeprofil überbrückt werden können.

    [0007] Ein Profilabschnitt des Aufnahmeprofils und das Innenprofil weisen im Wesentlichen beide im Querschnitt U-förmige Ausgestaltungen auf, wobei das Innenprofil im Aufnahmeprofil in Öffnungsrichtung des Profils verschieblich gelagert ist und sich das Federpaket jeweils an den beiden Verbindungsstegen der Seitenstege der U-Profile abstützt, wobei das Innenprofil von den Seitenstegen vorspringende Absätze aufweist, die von vorspringenden Absätzen der Seitenstege des Aufnahmeprofils umgriffen werden, wodurch auf einfache Art und Weise eine formschlüssige Verriegelung des Innenprofils in Öffnungsrichtung des Aufnahmeprofils erzielt wird. Die Absätze der Seitenstege erstrecken sich dabei vorteilhafterweise auch nach hinten in Richtung auf den Verbindungssteg des Aufnahmeprofils und schaffen so einen Mindestaufnahmeraum für die Federelemente, welche so vor einer zu großen mechanischen Kompression geschützt sind.

    [0008] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des Gegenstandes der Erfindung ergeben sich mit und in Kombination aus den nachfolgenden Unteransprüchen.

    [0009] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist zwischen dem Aufnahmeprofil und dem Innenprofil mindestens ein elastisches Federelement oder auch mehrere elastische Federelemente angeordnet, wobei ein solches Federelement bevorzugt als blattfederartiges Federpaket ausgebildet ist, welches über die gesamte Länge der Zargendichtung, oder zumindest einen großen Teil davon, eine definierte Dichtungsverspressung erzeugt, wodurch sich die Federkraft gleichmäßig auf die Dichtung verteilt, was zur Folge hat, dass die Zargendichtung insgesamt einen verringerten Dichtungsverschleiß erfährt. Zudem ist das blattfederartige Federpaket in einer maximal eingefahrenen Position des Innenprofils sehr schmal und weist nur eine geringe Bauhöhe auf, sodass die gesamte Zargendichtung trotz großem Dichtungshub nur ein sehr geringes Bauvolumen beansprucht.

    [0010] Die Verwendung von mehreren einzelnen Federelemente, wie etwa Schraubenfedern, die über die Länge des Dichtprofils beabstandet voneinander zwischen dem Aufnahmeprofil und dem Innenprofil angeordnet sind, oder auch eine Kombination unterschiedlicher Federelemente ist dagegen ebenfalls denkbar und erzielt ebenfalls die gewünschte Wirkung.

    [0011] Die am Verbindungssteg angeformten Absätze, die sich voneinander beabstandet auch nach hinten in Richtung auf den Verbindungssteg des U-förmigen Profilabschnitts des Aufnahmeprofils erstrecken, werden vorteilhafterweise ebenfalls dazu genutzt, im Kontaktbereich eines Federelementes mit dem Verbindungssteg plastisch so um einen Teilbereich des Federelementes herum verformt zu werden, dass das Federelement damit einfach und wirkungsvoll am Verbindungssteg fixiert werden kann. Eine solche Befestigung erfolgt bevorzugt etwas beabstandet vom äußeren Rand des Innenprofils entfernt, um dieses noch in seiner Länge anpassen, insbesondere kürzen zu können.

    [0012] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist aus dem Verbindungssteg des U-förmigen Profilabschnitts des Aufnahmeprofils eine Lasche nach innen in Richtung auf das Innenprofil ausgeprägt, bzw. dort an- oder ausgeformt, und bildet so eine Bewegungsbegrenzung für das Ende eines als blattfederartiges Federpaket ausgebildeten Federelementes, indem es einen stirnseitigen Abschnitt des flachen Endes der Blattfeder zwischen Lasche und Verbindungssteg aufnimmt. Vorteilhafterweise könnte eine solche Lasche auch durch eine Art Pilzkopfschraube oder ähnliche Bauteile ersetzt sein, falls sich, etwa aus einer Holzzarge, eine solche Lasche nicht ausprägen lässt.

    [0013] Bei einem als blattfederartigen Federpaket ausgebildeten Federelement kann dieses etwa halb so lang ausgeführt sein wie eine Zarge hoch ist, sodass zwei solcher Federpakete übereinander angeordnet werden, wobei das untere Federpaket unten und das obere Federpaket oben jeweils am Verbindungssteg des Innenprofils festgelegt sind und die zueinander gerichteten freien Enden etwa mittig von zwei Anschlägen an dem Verbindungssteg des Aufnahmeprofils in Ihrer Ausweichbewegung begrenzet werden. Für den horizontalen Abschnitt der Zarge einer normal breiten Tür wird entsprechend nur ein solches Federpaket benötigt.

    [0014] Nachfolgend sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand von Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:
    Fig. 1
    ein Aluminiumprofil einer Zarge in geschnittener Draufsicht,
    Fig. 2
    eine vergrößerte Teilansicht des Aufnahmeprofils gemäß Fig. 1 mit einem Federpaket als Federelement, und
    Fig. 3
    eine vergrößerte Teilansicht des Aufnahmeprofils gemäß Fig. 1 mit einer Schraubenfeder als Federelement.


    [0015] Die Zargendichtung besteht zur Abdichtung eines Türspaltes zwischen einer Zarge 1 und einer Tür aus einem Aufnahmeprofil 2 als Teil eines Zargenprofils, welches im Querschnitt einen etwa U-förmigen Profilabschnitt aufweist, in das sich ein schmaleres, im Querschnitt ebenfalls U'-förmiges Innenprofil 9 erstreckt. Ein solches Innenprofil 9 weist eine Aufnahmenut 3 für ein Dichtprofil 4 auf, welches sich seinerseits aus einem Halteprofil 5 zusammensetzt, das in der Aufnahmenut 3 des Innenprofils 9 gelagert ist und aus einem kurzen Abdichtungsprofil 6, wobei der mögliche Federweg des Innenprofils 9 im Aufnahmeprofil 2 sehr viel größer ist als die mögliche Verformbarkeit des kurzen Abdichtungsprofils 6.

    [0016] Zwischen dem Verbindungssteg 16 des Innenprofils 9 und dem Verbindungssteg 14 des Aufnahmeprofils 2 ist, wie in der Figur 2 dargestellt, ein blattfederartiges Federpaket 10 angeordnet, oder, wie in Figur 3 gezeigt, ein schraubenfederartiges Federelement 11, welche sich jeweils an beiden Verbindungsstegen 14;16 abstützen und das Innenprofil 9 nach außen vorgespannt halten. Als Federpaket 10 wird hier beispielsweise ein etwa wellen- oder zickzackförmig verlaufendes Federstahlband verstanden.

    [0017] Das im Querschnitt U-förmige Innenprofil 9 weist zwei Seitenstege 15 und den Verbindungssteg 16 auf und ist im Bereich seines Verbindungssteges 16 zwischen dessen Seitenstegen 15 mit in der Breite und nach hinten vorspringenden Absätzen 7;8 versehen, die mit nach innen gerichteten Absätzen 12 des Aufnahmeprofils 2 zusammenwirken, die im Bereich der äußeren Enden der Seitenstege 13 des Aufnahmeprofils 2 ausgebildet sind und die dessen Federweg nach außen begrenzen. Die von den Seitenstegen 15 auch nach hinten in Richtung auf den Verbindungssteg 14 vorspringen Absätze 7;8 schaffen so einen offenen Bauraum bzw. einen Mindestaufnahmeraum für das Federpaket 10 der Fig. 2 oder die Schraubenfeder 11 der Fig. 1 und 3, sodass diese vor einer mechanischen Überbelastung geschützt sind.

    [0018] Wie in Figur 2 dargestellt, werden die sich nach hinten erstreckenden Absätze 7 des Innenprofils 9 im Kontaktbereich mit einem Federpaket 10 auch dazu genutzt, als Verprägung 8 plastisch so umgeformt zu werden, dass ein Teilabschnitt des Federpaketes 10 damit formschlüssig am Innenprofil 9 festgelegt werden kann. Dies erfolgt etwas beabstandet vom äußeren Rand des Innenprofils 9, um dieses bei Bedarf noch in seiner Länge kürzen zu können. Das andere Ende des Federpaketes 10 erstreckt sich frei in den als Aufnahmeraum 18 ausgebildeten Zwischenraum zwischen den beiden Profilen 2;9 und wird auf seinem der Verprägung 8 entgegengesetzten Ende und starker Komprimierung des Aufnahmeraumes 18 von einer Aufnahme im Verbindungssteg 14 des U-förmigen Profilabschnitts des Aufnahmeprofils 2 zwischen einer dort eingestanzten und sich in den Aufnahmeraum 18 erstreckenden Lasche 17 und dem Verbindungssteg 14 aufgenommen bzw. in seiner Ausweichbewegung in Längsrichtung begrenzt.

    [0019] Die Lasche 17 kann bei nicht verformbaren Ausgangsmaterialien für das Zargenmaterial wie Holz, aber auch bei verformbarem Ausgangsmaterial wie Aluminium, Stahl oder Kunststoff alternativ als pilzkopfartiges Bauteil ausgebildet und nachträglich in das Aufnahmeprofil 2 eingesetzt sein.


    Ansprüche

    1. Zargendichtung zur Abdichtung eines Türspaltes zwischen einer Zarge (1) und einer Tür, mit einem Aufnahmeprofil (2) in einer Metall-, Kunststoff- oder Holzzarge, einer Aufnahmenut (3) für ein Dichtprofil (4) wobei das Dichtprofil (4) mit seinem Halteprofil (5) in der Aufnahmenut (3) eines Innenprofils (9) gelagert ist, welches permanent nach außen vorgespannt vorstehend im Aufnahmeprofil (2) in Schließrichtung einer Tür, auf deren Schließfläche anschlagend, parallel ins Aufnahmeprofil (2) hinein verschieblich angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtprofil (4) aus einem Halteprofil (5) und einem Abdichtungsprofil (6) besteht und das Innenprofil (9) im Querschnitt etwa U-förmig mit zwei Seitenstegen (15) und einem Verbindungssteg (16) ausgebildet ist und das im Bereich des Verbindungssteges (16) zwischen dessen Seitenstegen (15) in der Breite vorspringende Absätze (7,8) aufweist und dass ein Profilabschnitt des Aufnahmeprofils (2) im Querschnitt etwa U-förmig mit zwei Seitenstegen (13) und einem Verbindungssteg (14) ausgebildet ist, das im Bereich der äußeren Enden der Seitenstege (13) nach innen vorspringende Absätze (12) aufweist, die die Absätze (7;8) des Innenprofils (9) umgreifen und dessen Federweg nach außen begrenzen.
     
    2. Zargendichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Aufnahmeprofil (2) und Innenprofil (9) mindestens ein elastisches Federelement (10; 11) angeordnet ist oder mehrere elastische Federelemente (10;11) angeordnet sind.
     
    3. Zargendichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Federelement (10) aus einem blattfederartigen Federpaket besteht und / oder die elastischen Federelemente (11) aus mehreren über die Länge des Dichtprofils (4) voneinander beabstandeten einzelnen Schraubenfedern bestehen.
     
    4. Zargendichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Verbindungsstegen (14;16) Federelemente (10;11) wie blattfederartige Federpakete (10) oder Schraubenfedern (11) angeordnet sind.
     
    5. Zargendichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die am Verbindungssteg (16) angeordneten Absätze (7;8) voneinander beabstandet nach hinten in Richtung auf den Verbindungssteg (14) des U-förmigen Profilabschnitts des Aufnahmeprofils (2) erstrecken und im Anlagebereich eines Federelementes (10;11) an den Verbindungssteg (16) um einen Teilbereich des Federelementes (10; 11) herum plastisch verformt sind und das Federelement (10;11) fixieren.
     
    6. Zargendichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die am Verbindungssteg (16) angeordneten Absätze (7;8) voneinander beabstandet nach hinten in Richtung auf den Verbindungssteg (14) der U-förmigen Profilabschnitts des Aufnahmeprofils (2) erstrecken und einen Mindestaufnahmeraum für das elastische Federelement (10) oder die elastischen Federelemente (11) aufrechterhalten.
     
    7. Zargendichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass aus dem Verbindungssteg (14) des U-förmigen Profilabschnitts des Aufnahmeprofils (2) ein Anschlag (17), wie eine Lasche, nach innen in Richtung auf das Innenprofil (9) an- oder ausgeformt ist, der eine Bewegungsbegrenzung für das Ende eines als blattfederartiges Federpaket ausgebildeten Federelementes (10) bildet.
     
    8. Zargendichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Verbindungssteg (14) des U-förmigen Profilabschnitts des Aufnahmeprofils (2) ein Anschlag (17) nach innen in Richtung auf das Innenprofil (9) angeordnet ist, der eine Bewegungsbegrenzung für das Ende eines als blattfederartiges Federpaket ausgebildeten Federelementes (10) bildet.
     
    9. Zargendichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein blattfederartiges Federpaket (10) etwa halb so lang ist wie eine Zarge hoch und zwei solcher Federpakete (10) übereinander angeordnet sind und dass das untere Federpaket (12) unten und das obere Federpaket (10) oben jeweils am Verbindungssteg (16) des Innenprofils (9) festgelegt sind und die zueinander gerichteten freien Enden der Federpakete (10) etwa mittig von zwei Anschlägen (17) an dem Verbindungssteg (14) des Aufnahmeprofils (2) in Ihren Ausweichbewegungen begrenzet sind.
     


    Claims

    1. Frame seal for sealing a door gap between a frame (1) and a door, comprising a receiving profile (2) in a metal, plastic or wooden frame, a receiving groove (3) for a sealing profile (4), wherein the sealing profile (4) is mounted by way of its retaining profile (5) in the receiving groove (3) of an inner profile (9) which, while being permanently outwardly prestressed, is arranged in a protruding manner in the receiving profile (2) in the closing direction of a door, butting on its closing surface, and being displaceable parallely into the receiving profile (2), characterized in that the sealing profile (4) consists of a retaining profile (5) and a seal profile (6), and the inner profile (9) is designed to be approximately U-shaped in cross section with two lateral webs (15) and a connecting web (16) and has offsets (7, 8) which project widthwise in the region of the connecting web (16) between its lateral webs (15), and in that a profile portion of the receiving profile (2) is designed to be approximately U-shaped in cross section with two lateral webs (13) and a connecting web (14) and has, in the region of the outer ends of the lateral webs (13), inwardly projecting offsets (12) which engage around the offsets (7; 8) of the inner profile (9) and outwardly limit its spring travel.
     
    2. Frame seal according to Claim 1, characterized in that at least one elastic spring element (10; 11) is arranged or a plurality of elastic spring elements (10; 11) are arranged between the receiving profile (2) and inner profile (9).
     
    3. Frame seal according to Claim 2, characterized in that the elastic spring element (10) consists of a leaf spring-type spring assembly and/or the elastic spring elements (11) consist of a plurality of individual helical springs which are spaced apart from one another over the length of the sealing profile (4).
     
    4. Frame seal according to one of the preceding claims, characterized in that spring elements (10; 11) such as leaf spring-type spring assemblies (10) or helical springs (11) are arranged between the connecting webs (14; 16).
     
    5. Frame seal according to one of the preceding claims, characterized in that the offsets (7; 8) arranged on the connecting web (16) extend at a spacing from one another and rearwardly in the direction of the connecting web (14) of the U-shaped profile portion of the receiving profile (2) and, in the bearing region of a spring element (10; 11) against the connecting web (16), are plastically deformed around a subregion of the spring element (10; 11) and fix the spring element (10; 11).
     
    6. Frame seal according to one of the preceding claims, characterized in that the offsets (7; 8) arranged on the connecting web (16) extend at a spacing from one another and rearwardly in the direction of the connecting web (14) of the U-shaped profile portion of the receiving profile (2) and maintain a minimum receiving space for the elastic spring element (10) or the elastic spring elements (11).
     
    7. Frame seal according to one of the preceding claims, characterized in that a stop (17), such as a lug, is formed on or out of the connecting web (14) of the U-shaped profile portion of the receiving profile (2) so as to point inwardly in the direction of the inner profile (9), which stop forms a movement-limiting means for the end of a spring element (10) designed as a leaf spring-type spring assembly.
     
    8. Frame seal according to one of the preceding claims, characterized in that a stop (17) is arranged on the connecting web (14) of the U-shaped profile portion of the receiving profile (2) so as to point inwardly in the direction of the inner profile (9), which stop forms a movement-limiting means for the end of a spring element (10) designed as a leaf spring-type spring assembly.
     
    9. Frame seal according to one of the preceding claims, characterized in that a leaf spring-type spring assembly (10) is approximately half as long as a frame is high, and two such spring assemblies (10) are arranged above one another, and in that the lower spring assembly (12) at the bottom and the upper spring assembly (10) at the top are each secured to the connecting web (16) of the inner profile (9), and the free ends of the spring assemblies (10) that are directed towards one another are limited in their deflection movements approximately centrally by two stops (17) on the connecting web (14) of the receiving profile (2).
     


    Revendications

    1. Joint d'étanchéité pour encadrement de porte, destiné à assurer l'étanchéité de l'interstice entre un encadrement (1) et une porte, présentant un profilé de réception (2) en métal, en matière synthétique ou en bois, une rainure de réception (3) pour un profilé d'étanchéité (4), le profilé d'étanchéité (4) étant monté par son profilé de maintien (5) dans la rainure de réception (3) d'un profilé intérieur (9) disposé en saillie dans le profilé de réception (2) en étant précontraint de manière permanente vers l'extérieur dans la direction de fermeture d'une porte, venant buter sur la surface de fermeture de cette dernière en pouvant se déplacer parallèlement à l'intérieur du profilé de réception (2), caractérisé en ce que le profilé d'étanchéité (4) est constitué d'un profilé de maintien (5) et d'un profilé (6) assurant l'étanchéité, en ce que le profilé intérieur (9) présente en coupe transversale sensiblement la forme d'un U présentant deux ailes latérales (15) et une aile de liaison (16), et au niveau de l'aile de liaison (16), des appendices (7, 8) qui débordent en largeur entre les ailes latérales (15), en ce qu'une section du profilé de réception (2) présente en coupe transversale sensiblement la forme d'un U présentant deux ailes latérales (13) et une aile de liaison (14) qui présentent des appendices (12) débordant vers l'intérieur au niveau des extrémités extérieures des ailes latérales (13), ces appendices chevauchant les appendices (7; 8) du profilé intérieur (9) et délimitant vers l'extérieur leur parcours de déformation élastique.
     
    2. Joint d'étanchéité pour encadrement de porte selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins un élément élastique (10; 11) ou plusieurs éléments élastiques (10; 11) sont disposés entre le profilé de réception (2) et le profilé intérieur (9).
     
    3. Joint d'étanchéité pour encadrement de porte selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'élément élastique (10) est constitué d'un paquet élastique en forme de ressort à lame et/ou en ce que les éléments élastiques (11) sont constitués de plusieurs ressorts hélicoïdaux distincts disposés à distance mutuelle sur la longueur du profilé d'étanchéité (4).
     
    4. Joint d'étanchéité pour encadrement de porte selon la revendication selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que des éléments élastiques (10; 11), par exemple des paquets de ressorts (10) en forme de lame ou des ressorts hélicoïdaux (11) sont disposés entre les ailes de liaison (14; 16).
     
    5. Joint d'étanchéité pour encadrement de porte selon la revendication selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les appendices (7; 8) disposés sur l'aile de liaison (16) s'étendent à distance mutuelle vers l'arrière en direction de l'aile de liaison (14) de la partie en forme de U du profilé de réception (2) et sont déformés élastiquement dans la partie d'appui d'un élément élastique (10; 11) sur l'aile de liaison (16) autour d'une partie de l'élément élastique (10; 11), et fixent l'élément élastique (10; 11).
     
    6. Joint d'étanchéité pour encadrement de porte selon la revendication selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les appendices (7; 8) disposés sur l'aile de liaison (16) s'étendent à distance mutuelle vers l'arrière en direction de l'aile de liaison (14) de la partie en forme de U du profilé de réception (2) et maintiennent un espace minimum de réception de l'élément élastique (10) ou des éléments élastiques (11).
     
    7. Joint d'étanchéité pour encadrement de porte selon la revendication selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une butée (17), par exemple une patte, est formée vers l'intérieur en direction du profilé intérieur (9) sur ou dans l'aile de liaison (14) de la partie en forme de U du profilé de réception (2), et forme une limite du déplacement de l'extrémité d'un élément élastique (10) configuré comme paquet de ressorts en forme de lame.
     
    8. Joint d'étanchéité pour encadrement de porte selon la revendication selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une butée (17) est formée vers l'intérieur en direction du profilé intérieur (9) sur l'aile de liaison (14) de la partie en forme de U du profilé de réception (2) et forme une limite du déplacement de l'extrémité d'un élément élastique (10) configuré comme paquet de ressorts en forme de lame.
     
    9. Joint d'étanchéité pour encadrement de porte selon la revendication selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un paquet (10) de ressorts en forme de lame a une longueur qui correspond sensiblement à la moitié de la hauteur de l'encadrement de porte et en ce que deux de ces paquets (10) de ressorts sont disposés l'un au-dessus de l'autre, et en ce que le paquet inférieur de ressorts (12) est fixé en dessous et le paquet supérieur (10) de ressort est fixé au-dessus de l'aile de liaison (16) du profilé intérieur (9), les extrémités libres, orientées l'une vers l'autre, des paquets (10) du ressort étant délimités dans leurs déplacements de dilatation sensiblement au milieu par deux butées (17) prévues sur l'aile de liaison (14) du profilé de réception (2).
     




    Zeichnung








    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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