(19)
(11) EP 2 944 441 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
29.11.2017  Patentblatt  2017/48

(21) Anmeldenummer: 14167915.9

(22) Anmeldetag:  12.05.2014
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B26D 3/28(2006.01)

(54)

Gemüsehobel

Vegetable slicer

Trancheuse mandoline


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
18.11.2015  Patentblatt  2015/47

(73) Patentinhaber: Lu, Cong Qiang
Taizhou City, Zhejiang (CN)

(72) Erfinder:
  • Lu, Cong Qiang
    Taizhou City, Zhejiang (CN)

(74) Vertreter: Schulte & Schulte 
Patentanwälte Hauptstraße 2
45219 Essen
45219 Essen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A2- 0 306 017
DE-U1- 9 201 765
DE-U1- 8 500 705
US-A- 4 570 519
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung

    Gemüsehobel



    [0001] Die Erfindung betrifft einen Gemüsehobel für Haushaltszwecke zum Schneiden oder Reiben von Gemüse oder Obst, mit einer Grundplatte und mindestens einem zwischen einer eine Anlauffläche für das Schneidgut aufweisenden, dem Handgriff zugewandten oberen Platte und einer eine Ablauffläche für das Schneidgut aufweisenden, dem Handgriff abgewandten zweiten unteren Platte angeordneten Schneidmesser, wobei der Neigungsgrad zwischen den beiden Platten verstellbar ist.

    [0002] Mit einem solchen Hobel können Gemüse, Obst oder andere Lebensmittel mit hoher Schnelligkeit und konstanter Qualität zu Scheiben oder eventuell noch kleinerem Schneidgut zerkleinert werden. Dazu wird das Schneidgut an einem im Wesentlichen parallel zu den diversen Platten angeordneten Messer vorbeigeführt. Dieses Messer, die obere und die untere Platte sowie eine Grundplatte des Hobels verlaufen wiederum zumindest annähernd parallel. Je nach Schneidrichtung bildet dabei eine erste Platte eine Anlauf- und eine zweite Platte eine Ablauffläche für das Schneidgut. Dabei gibt die Stellung des Messers letztlich die Dicke der zu fertigenden Gemüse- oder Obstscheiben vor, wobei diese eben immer gleich dimensioniert sind, das heißt zumindest ohne umfangreichere Umrüstungen können mit demselben Hobel keine Scheiben von unterschiedlicher Stärke hergestellt werden. Aus der DE G 92 01 765 ist ein Schneidgerät bekannt, das eine Grundplatte mit einer feststehenden Schneide umfasst, wobei ein vor der Schneide angeordneter Abschnitt der Grundplatte relativ zu der Schneide zur Einstellung der Dicke der abgeschnittenen Scheiben absenkbar ist. Aus der EP-A2-0 306 017 ist ein Gerät zum Schneiden von Obst oder Gemüse mit einer Messerhalteplatte bekannt, an deren Vorderkante ein gerades oder schräg angeordnetes Schneidmesser positioniert ist, wobei die Abstandsverstellung zwischen zwei Plattenteilen über Keilflächen erfolgt. Das Umstellen zur Herstellung von Schneidgut von unterschiedlicher Stärke ist allerdings bei den aus dem Stand der Technik bekannten Lösungen vergleichsweise umständlich.

    [0003] Damit stellt sich der Erfindung die Aufgabe, einen Gemüsehobel für Haushaltszwecke zum Schneiden oder Reiben von Gemüse, Obst oder anderen Lebensmitteln zu schaffen, mit dem sich schnell und leicht Schneidgut von unterschiedlicher Stärke herstellen lässt.

    [0004] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass zwischen einer Platte und der Grundplatte des Gemüsehobels eine in Richtung der Längsachse des Gemüsehobels verschiebbar angeordnete Keilplatte angeordnet ist, deren Verstellung zu einer Neigungsänderung der ersten Platte führt, wobei zum Verschieben der Keilplatte eine Verstelleinrichtung dient, welche um eine senkrecht auf der Grundplatte stehende Achse drehbar gelagert ist.

    [0005] Der Neigungsgrad zwischen den beiden Platten, welche die Anlauf- und Ablauffläche aufweisen, ist bei dem erfindungsgemäßen Hobel verstellbar, so dass sich die Größe des Spaltes, dem das Schneidmesser zugeordnet ist, leicht variieren lässt. Indem der Neigungswinkel zwischen den beiden Platten verstellt werden kann, wird also gleichzeitig der Spalt zwischen den beiden Platten in seiner Größe verändert, die der Stärke des Schneidgutes entspricht. Das Gemüse oder Obst wird zwecks Zerkleinerung über die eine Anlauffläche aufweisende obere Platte zum Schneidmesser und über die die Ablauffläche aufweisende untere Platte von diesem weggeführt.

    [0006] Der Verstellmechanismus zur Ausrichtung des Neigungsgrades zwischen den beiden Platten baut bei der erfindungsgemäßen Lösung besonders vorteilhaft, wenn zwischen der ersten Platte und der Grundplatte des Gemüsehobels eine Keilplatte angeordnet ist, deren Verstellung zu einer Neigungsänderung der ersten Platte führt. Dabei wird über den Verstellmechanismus eine Keilplatte zwischen zwei oder mehreren Stellungen hin- und herbewegt, mit deren Verstellung eine Änderung des Neigungsgrades zwischen den beiden Platten einhergeht. In Abhängigkeit von ihrer Positionierung sorgt die Keilplatte also gleichzeitig für unterschiedliche Neigungen der oberen Platte.

    [0007] Gedacht ist insbesondere daran, dass die Keilplatte in Richtung der Längsachse des Gemüsehobels verschiebbar angeordnet ist. Das heißt bei einer Verschiebung der Keilplatte in Richtung der Längsachse von Gemüsehobel oder Grundplatte schiebt sich diese so unter die obere Platte, dass diese sich automatisch in ihrer Neigung neu ausrichtet. Dies entspricht einem besonders präzise arbeitenden und leicht handhabbaren Mechanismus zur Neigungsverstellung, indem die Keilplatte zwischen verschiedenen Stellungen parallel zur Längsachse des Gemüsehobels zwischen Grund- und oberer Platte geführt ist.

    [0008] Zwecks Änderung der Ausrichtung der beiden Platten zueinander ist vorgesehen, dass zum Verschieben der Keilplatte eine Verstelleinrichtung dient, welche um eine senkrecht auf der Grundplatte stehende Achse drehbar gelagert ist. Der erfindungsgemäße Hobel umfasst damit eine leicht handhabbare und optimal in das Gerät integrierte Verstelleinrichtung, indem ein Drehen der Verstelleinrichtung in eine Verschiebung der Keilplatte überführt wird.

    [0009] Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht dabei vor, dass die obere Platte und/oder die untere Platte in ihrer Neigung verstellbar ausgebildet sind und durch ihren Neigungsgrad gegenüber der jeweils anderen Platte die Größe eines Spaltes zwischen den beiden Platten vorgeben. Bevorzugt ist daran gedacht, dass die obere Platte in ihrer Neigung verstellbar ist, während die untere Platte starr gelagert ist.

    [0010] Konkret ist dieser Vorschlag so zu verstehen, dass die Verstelleinrichtung ein auf der Vorderseite der Grundplatte des Gemüsehobels angeordnetes Verstellglied und eine auf der Rückseite der Grundplatte angeordnete Handhabe zu ihrer Bedienung aufweist. Betätigt der Nutzer also durch Drehen die Handhabe auf der stets auch von Rückständen des Schneidgutes freien Rückseite der Grundplatte, spricht er das Verstellglied auf der gegenüberliegenden Vorderseite der Grundplatte an, dessen Verstellung zu einer Verschiebung der Keilplatte zwischen deren unterschiedlichen Positionen führt, womit wiederum eine Neigungsverstellung der oberen Platte einhergeht.

    [0011] Es wurde bereits angesprochen, dass die Verstelleinrichtung drehbar gelagert ist und dass deren Verdrehung in eine Längsbewegung der Keilplatte übergeht. Ergänzend hierzu ist vorgesehen, dass die Verstelleinrichtung in Stufen verdrehbar ausgebildet ist, was deren Bedienung ganz entscheidend vereinfacht. So kann die Verstelleinrichtung, insbesondere wenn sie mit Markierungen versehen ist, präzise in Hinblick auf die Neigung der Platte, der diese zugeordnet ist, eingestellt werden.

    [0012] Auf der Vorderseite der Grundplatte befindet sich das von der Rückseite der Grundplatte aus bedienbare Verstellglied, wozu daran gedacht ist, dass als Verstellglied ein Kranz dient, welcher mit einer an der Keilplatte vorgesehenen Zahnschiene in Eingriff steht, um die bereits mehrfach angesprochene Längsbewegung der Keilplatte zu erreichen. Der Kranz an der Vorderseite der Grundplatte korrespondiert mit einer Zahnschiene an einer Innenfläche der Keilplatte, so dass die Drehung des Kranzes dank der Verzahnung in eine Verschiebung der Keilplatte übergeht. Bei Bedienung der Verstelleinrichtung also wird das auf den Kranz ausgeübte Drehmoment über die Zahnschiene auf die Keilplatte übertragen.

    [0013] In diesem Sinne empfiehlt es sich, wenn die Zahnschiene in eine Ausnehmung in der Keilplatte integriert ist, um eine dauerhaft zuverlässige Verzahnung an einer Innenfläche der Keilplatte zu gewährleisten.

    [0014] Mehrfach wurde bereits darauf hingewiesen, dass der Keilplatte eine besondere Bedeutung bei der Neigungsverstellung der oberen Platte zufällt. Ergänzend hierzu ist vorgesehen, dass die Keilplatte an ihrer Unterseite eine Verstärkung aufweist. Diese Verstärkung wirkt sich in Richtung der benachbarten Grundplatte dahingehend aus, dass die Verstärkung in Abhängigkeit von der jeweiligen Stellung der Keilplatte gegen die obere Platte drückt, was zu deren Neigungsverstellung führt. Je höher folglich die Keilplatte geschoben ist, desto größer die Neigung der oberen Platte. Außerdem weist die Keilplatte an ihrer Unterseite eine Schräge auf und korrespondiert damit mit einer Schräge, welche die obere Platte an ihrem dem Schneidmesser zugewandten unteren Ende aufweist.

    [0015] Die Erfindung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass ein Gemüsehobel zum Schneiden oder Reiben von Gemüse, Obst oder anderen Lebensmitteln geschaffen ist, der sich schnell, leicht und präzise so einstellen lässt, dass jeweils Schneidgut von unterschiedlicher Stärke hergestellt werden kann. Hierzu zieht und/oder schiebt der Bediener das zu schneidende Obst oder Gemüse über eine erste, als Anlauffläche dienende Platte in Richtung einer zweiten, als Ablauffläche dienenden Platte. Weil zwischen beiden Platten ein Schneidmesser positioniert ist, wird das Obst oder Gemüse dabei in Scheiben zerschnitten oder durch Anordnung weiterer Schneidelemente in Zieh-/Schiebrichtung gegebenenfalls auch zusätzlich zerkleinert. Der die Dicke der Scheiben vorgebende Spalt zwischen den beiden Platten kann dabei durch eine Neigungsänderung der oberen, dem Handgriff des Gemüsehobels zugewandten Platte variiert werden. Zur Einstellung dient eine Einrichtung, welche die Grundplatte durchdringt und an ihrer Rückseite eine Handhabe zur Bedienung eines an deren Vorderseite positionierten Verstellgliedes aufweist. Ein Drehen der Verstelleinrichtung geht dann in eine Verschiebung einer Keilplatte über, welche sich zwischen der Grund- und der oberen Platte verschiebt und dank einer unregelmäßigen Ausbildung auf ihrer Frontseite direkt zu einer Neigungsverstellung der oberen Platte führt.

    [0016] Weitere Einzelheiten und Vorteile des Erfindungsgegenstandes ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel mit den dazu notwendigen Einzelheiten und Einzelteilen dargestellt ist. Es zeigen jeweils einen Gemüsehobel:
    Figur 1
    In perspektivischer Ansicht,
    Figur 2
    in Ansicht von unten,
    Figur 3
    in Draufsicht und
    Figur 4
    in Explosionsdarstellung.


    [0017] In Figur ist ein Gemüsehobel 1 dargestellt, welcher einen Rahmen 27 mit einer hier durch die beiden Platten 2 und 3 verdeckten Grundplatte aufweist. Der Rahmen 27 umfasst außerdem eine Ausnehmung 29, so dass sich an seinem Ende ein Griff 10 ausbildet. Zwischen der oberen Platte 2 und der unteren Platte 3 befindet sich ein austauschbares Schneidmesser 4, dem mehrere parallel positionierte Schneiden zur weitergehenden Zerkleinerung vorgeordnet sind, von denen hier zwei beispielhaft mit dem Bezugszeichen 25 und 26 gekennzeichnet sind. In diesem Ausführungsbeispiel stellt die obere Platte die Anlauf- und die untere Platte 3 die Ablauffläche dar, das heißt das Schneidgut in Form von zum Beispiel Obst oder Gemüse wird in Pfeilrichtung 35 über das Schneidmesser 4 gezogen und fällt dann durch den zwischen den beiden Platten 2 und 3 vorgesehenen Spalt nach unten.

    [0018] Figur 2 zeigt den Gemüsehobel 1 mit Blick auf die Rückseite 13, genauer gesagt die Grundplatte 5 und verschiedene dieser zugeordnete Einrichtungen. Zu nennen ist dabei in erster Linie die Verstelleinrichtung 8 zum Verstellen der Neigung zwischen den beiden auf der Vorderseite der Grundplatte 5 befindlichen, hier nicht erkennbaren Platten. Mit dem Bezugszeichen 36 und 37 sind zwei von mehreren Markierungen bezeichnet, welche dem jeweiligen Neigungsgrad entsprechen, hier Neigungsgrad "2" und "3". Bei einer Drehung der Handhabe 11 der Verstelleinrichtung 8 an der Rückseite 13 des Gemüsehobels 1 um die senkrechte Achse 16 verschiebt sich die Keilplatte. Von letzterer sind hier nur die Stege 31 erkennbar, mit denen die Keilplatte in den Öffnungen 30 parallel zur Längsachse 7 des Gemüsehobels 1 beziehungsweise der Grundplatte 5 geführt ist. Von Bedeutung ist auch das Gelenklager 24, um das bei Betätigung der Handhabe 11 die hier nicht dargestellte obere Platte um das Lager 24, das heißt die Achse 40 verschwenkt wird, so dass sich daraufhin der Neigungsgrad zwischen den beiden Platten entsprechend der Einstellung und damit die Größe des Spaltes 38 ändert, was zur Fertigung unterschiedlich dimensionierten Schneidgutes führt.

    [0019] Hierzu zeigt Figur 3 nochmals den erfindungsgemäßen Gemüsehobel 1 in Draufsicht mit den beiden Platten 2 und 3 und dem dazwischen positionierten Schneidmesser 4 sowie den Schneiden 25, 26 und einer Vielzahl von Rillen 33, 34 auf den beiden Platten 2 und 3.

    [0020] Schließlich zeigt Figur 4 eine Explosionsdarstellung des Gemüsehobels 1 mit den verschiedenen Bauteilen. Dabei handelt es sich zunächst um den Rahmen 27 mit der Ausnehmung 29 und dem Griff 10. Erkennbar ist eine Öffnung 32 in der Grundplatte 5 für die Verstelleinrichtung 8, wobei zwei der verschiedenen Stufen mit den Bezugszeichen 14 und 15 angedeutet sind. Die Verstelleinrichtung 8 durchdringt die Öffnung 32, das heißt auf der Vorderseite 12 der Grundplatte 5 bzw. des Gemüsehobels 1 befindet sich das Verstellglied 9 mit dem mehrere Lamellen aufweisenden Kranz 17, das dann von der Rückseite von der Grundplatte 5 bzw. Gemüsehobel 1 aus über die Handhabe 11 betätigt wird. Handhabe 11 und Verstellglied 9 sind dazu über einen Bolzen 39 miteinander verbunden. Der Kranz 17 korrespondiert seinerseits mit einer Zahnschiene 18, welche in die Ausnehmung 19 der Keilplatte 6 integriert ist. Das heißt eine Drehung des Verstellgliedes 9 samt Kranz 17 geht in eine Längsbewegung der Keilplatte 6 über, bei welcher diese sich weiter unter die obere Platte 2 schiebt. Die Keilplatte 6 weist eine der Formgebung der oberen Platte 2 entsprechende Schräge 20 auf. Weil die Keilplatte 6 außerdem an ihrer der oberen Platte 2 zugewandten Frontseite 23 und der der unteren Platte zugewandten Unterseite 22 eine Verstärkung 21 aufweist, führt eine Verschiebung der Keilplatte 6 parallel zur Längsachse von Grundplatte 5 bzw. Gemüsehobel 1 zu einer Neigungsverstellung der oberen Platte 2 und mithin zu einer Vergrößerung oder Verkleinerung des Spaltes, dem das der unteren Platte 3 Schneidmesser 4 zugeordnet ist. Folglich führt eine Bedienung der Handhabe 11 dank der Neigungsverstellung der oberen Platte 2 zu der Möglichkeit, unterschiedlich dimensioniertes Schneidgut herzustellen.


    Ansprüche

    1. Gemüsehobel (1) für Haushaltszwecke zum Schneiden oder Reiben von Gemüse oder Obst, mit einer Grundplatte (5) und mindestens einem zwischen einer eine Anlauffläche für das Schneidgut aufweisenden, dem Handgriff (10) zugewandten oberen Platte (2) und einer eine Ablauffläche für das Schneidgut aufweisenden, dem Handgriff (10) abgewandten unteren Platte (3) angeordneten Schneidmesser (4), wobei der Neigungsgrad zwischen den beiden Platten (2, 3) verstellbar ist,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass zwischen einer Platte (2) und der Grundplatte (5) des Gemüsehobels (1) eine in Richtung der Längsachse (7) des Gemüsehobels (1) verschiebbar angeordnete Keilplatte (6) angeordnet ist, deren Verstellung zu einer Neigungsänderung der Platte (2) führt, wobei zum Verschieben der Keilplatte (6) eine Verstelleinrichtung (8) dient, welche um eine senkrecht auf der Grundplatte (5) stehende Achse (16) drehbar gelagert ist.
     
    2. Gemüsehobel nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die obere Platte (2) und/oder die untere Platte (3) in ihrer Neigung verstellbar ausgebildet sind und durch ihren Neigungsgrad gegenüber der jeweils anderen Platte (3, 2) die Größe eines Spaltes zwischen beiden Platten (2, 3) vorgeben.
     
    3. Gemüsehobel nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Verstelleinrichtung (8) ein auf der Vorderseite (12) der Grundplatte (5) des Gemüsehobels (1) angeordnetes Verstellglied (9) und eine auf der Rückseite (13) der Grundplatte (5) angeordnete Handhabe (11) zu ihrer Bedienung aufweist.
     
    4. Gemüsehobel nach Anspruch 3,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Verstelleinrichtung (8) in Stufen (14, 15) verdrehbar ausgebildet ist.
     
    5. Gemüsehobel nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass als Verstellglied (9) ein Kranz (17) dient, welcher mit einer an der Keilplatte (6) vorgesehenen Zahnschiene (18) in Eingriff steht.
     
    6. Gemüsehobel nach Anspruch 5,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Zahnschiene (18) in eine Ausnehmung (19) in der Keilplatte (6) integriert ist.
     
    7. Gemüsehobel nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Keilplatte (6) an ihrer Unterseite (22) eine Verstärkung (21) aufweist.
     


    Claims

    1. Vegetable slicer (1) for household use for cutting or grating vegetables or fruit, having a base plate (5) and at least one cutting blade (4) located between an upper plate (2) having a surface for the material to be cut facing towards the handle (10) and a lower plate (3) having a surface for the material to be cut facing away from the handle (10), whereby the angle of inclination between the two plates (2, 3) can be adjusted,
    characterised in that
    a wedge plate (6) is located between a plate (2) and the base plate (5) of the vegetable slicer (1) that is adjustable in the direction of the longitudinal axis (7) of the vegetable slicer (1) whose adjustment leads to a change in the inclination of the plate (2), whereby an adjusting device (8) that pivots around an axle (16) vertical to the base plate (5) is used to move the wedge plate (6).
     
    2. Vegetable slicer in accordance with claim 1,
    characterised in that
    the upper plate (2) and/or the lower plate (3) are designed to have an adjustable angle and through their angle of inclination with regard to the respective other plate (3, 2) set the size of a gap between the two plates (2, 3).
     
    3. Vegetable slicer in accordance with claim 1,
    characterised in that
    the adjusting device (8) has an adjuster (9) located on the front side (12) of the base plate (5) of the vegetable slicer (1) and a handle (11) for operating it located on the rear (13) of the base plate (5).
     
    4. Vegetable slicer in accordance with claim 3,
    characterised in that
    the adjusting device (8) is designed to be in rotatable in stages (14, 15).
     
    5. Vegetable slicer in accordance with claim 1,
    characterised in that
    a rim (17) that engages with a toothed track (18) provided on the wedge plate (6) serves as the adjuster (9).
     
    6. Vegetable slicer in accordance with claim 5,
    characterised in that
    the toothed track (18) is integrated into a recess (19) in the wedge plate (6).
     
    7. Vegetable slicer in accordance with claim 1,
    characterised in that
    the wedge plate (6) is reinforced (21) on its underside (22).
     


    Revendications

    1. Mandoline (1) destinée à un usage domestique pour couper ou râper des fruits et des légumes, avec une plaque de base (5) et au moins une lame de coupe (4) disposée entre une plaque supérieure (2) présentant une surface de démarrage pour le produit à couper, tournée vers la poignée (10) et une plaque inférieure (3) présentant une surface de terminaison pour le produit à couper tournant le dos à la poignée (10), sachant que le degré d'inclinaison entre les deux plaques (2, 3) peut être réglé,
    caractérisée par le fait
    qu'une plaque en coin (6) pouvant coulisser dans le sens de l'axe longitudinal (7) de la mandoline (1), dont le changement de réglage conduit à une modification de l'inclinaison de la plaque (2), est disposée entre une plaque (2) et la plaque de base (5) de la mandoline (1), sachant que le déplacement de la plaque en coin (6) est assuré par un dispositif de changement de réglage (8) qui est amorti de façon rotative autour d'un axe (16) situé à la verticale de la plaque de base (5).
     
    2. Mandoline selon la revendication 1,
    caractérisée par le fait
    que la plaque supérieure (2) et/ou la plaque inférieure (3) sont conçues de façon à pouvoir être réglées au niveau de leur inclinaison en prescrivant la taille d'un interstice entre les deux plaques (2, 3) à travers leur inclinaison par rapport à l'autre plaque respective (3, 2).
     
    3. Mandoline selon la revendication 1,
    caractérisée par le fait
    que le dispositif de changement de réglage (8) présente un maillon de réglage (9) disposé sur la face avant (12) de la plaque de base (5) de la mandoline (1) et une poignée (11) pour commander ce dernier disposée sur la face arrière (13) de la plaque de base (5).
     
    4. Mandoline selon la revendication 3,
    caractérisée par le fait
    que le dispositif de changement de réglage (8) est conçu de façon à pouvoir être tourné par étapes (14, 15).
     
    5. Mandoline selon la revendication 1,
    caractérisée par le fait
    qu'une couronne (17), qui vient s'engrener dans une crémaillère (18) prévue sur la plaque en coin (6), sert de maillon de réglage (9).
     
    6. Mandoline selon la revendication 5,
    caractérisée par le fait
    que la crémaillère (18) est intégrée dans une réservation (19) de la plaque en coin (6).
     
    7. Mandoline selon la revendication 1,
    caractérisée par le fait
    que la plaque en coin (6) présente un renforcement (21) sur sa face inférieure (22).
     




    Zeichnung














    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente