[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Dunstabzugshaubeneinrichtung mit einer Luftführungseinrichutng,
welche den Betrieb der Dunstabzugshaubeneinrichutng in einem Umluft- und einem Abluftbetrieb
ermöglicht. Die vorliegende Erfindung betrifft zudem ein Verfahren zum Betreiben einer
solchen Dunstabzugshaubeneinrichtung.
[0002] Dunstabzugshauben werden in der Küche oft oberhalb von beispielsweise einem Herd
eingesetzt, um den beim Kochen aufsteigenden Wrasen einzusaugen und die Fettbestandteile
herauszufiltern. Dazu weisen Dunstabzugshauben einen Ansaugbereich für Wrasen auf,
der mithilfe eines Gebläses den aufsteigenden Wrasen in die Dunstabzugshaube einsaugt.
[0003] Dabei ist es vorteilhaft, wenn der Großteil des Wrasens z. B. oberhalb eines Kochfeldes
zu dem Ansaugbereich geleitet wird, wo der Wrasen dann abgesaugt werden kann. Dies
wird in der Regel durch einen sogenannten Wrasenschirm erreicht, über den der Wrasen
gesammelt und zu dem Absaugbereich der Dunstabzugshaube geleitet wird.
[0004] Der gefilterte Wrasen wird dann durch die Dunstabzugshaube geführt und kann an einer
gewünschten Stelle wieder aus der Dunstabzugshaube ausgeblasen werden, wobei dies
bei manchen Dunstabzugshauben in einem Umluftbetrieb zurück in die Küche oder aber
in einem Abluftbetrieb nach außen erfolgen kann. Dabei kann je nach Einbausituation
ein Ausblasen des gefilterten Wrasens nach hinten durch die Außenwand oder nach oben
vorgesehen sein. Die nach oben ausgeblasene Luft kann dann beispielsweise nach oben
durch die Decke nach außen geführt werden oder auch seitlich zu einem anderen Durchführbereich
nach außen umgelenkt werden
[0005] Um den Wechsel zwischen den beiden Betriebsarten zu ermöglichen, können die entsprechenden
Ausgänge für den Umluft- oder Abluftbetrieb verschossen oder freigegeben werden. Dazu
ist unter anderem aus der
DE 10 2011 000 654 A1 ein System bekannt geworden, bei dem eine Weiche vorgesehen ist, in der über ein
angeschrägtes drehbares Rohr entweder der Ausgang für den Umluft- oder den Abluftbetrieb
freigegeben wird. Dabei kann durch die Drehung des Rohres in der Weiche ein Deckel
auf dem Ausgang für den Abluftbetrieb geöffnet werden, wenn das Rohr den Ausgang für
den Umluftbetrieb verschließt. Wird durch eine Drehung des Rohres der Ausgang für
den Umluftbetrieb freigegeben, schließt sich der Deckel auf dem Ausgang für den Abluftbetrieb
wieder.
[0006] Nachteilig bei einer derartigen Ausgestaltung ist zum einen der relativ komplexe
Aufbau der Weiche. Zudem kann mit einer solchen Weiche nur ein Abluftbetrieb nach
oben zur Verfügung gestellt werden.
[0007] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Dunstabzugshaubeneinrichtung
mit einem Umluft- und einem Abluftbetrieb zur Verfügung zu stellen, die flexibler
in unterschiedlichen Einbausitationen eingesetzt werden kann.
[0008] Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Dunstabzugshaubeneinrichtung mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 und durch ein Verfahren zum Betreiben einer Dunstabzugshaubeneinrichtung
mit den Merkmalen des Anspruchs 16. Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung sind
Gegenstand der Unteransprüche. Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben
sich aus den Ausführungsbeispielen.
[0009] Die erfindungsgemäße Dunstabzugshaubeneinrichtung weist wenigstens eine Gehäuseeinrichtung
auf, wobei in der Gehäuseeinrichtung wenigstens ein Ansaugbereich für Wrasen und wenigstens
ein Ausblasbereich für gefilterten Wrasen vorgesehen sind. Dabei ist dem Ansaugbereich
wenigstens eine Gebläseeinrichtung zugeordnet und der Ansaugbereich weist wenigstens
eine Ansaugfläche auf. Dem Abluftbereich ist wenigstens eine Luftführungseinrichtung
zugeordnet, welche wenigstens einen Einlass und wenigstens zwei Auslässe aufweist,
wobei wenigstens ein Auslass für einen Umluftbetrieb und wenigstens ein Auslass für
einen Abluftbetrieb vorgesehen sind. Dabei ist in der Luftführungseinrichtung wenigstens
eine schwenkbare Umschalteinrichtung vorgesehen, mit welcher wenigstens eine Luftführung
zwischen dem Einlass und wenigstens einem Auslass freigebbar oder/oder verschließbar
ist, wobei die Schwenkachse der Umschalteinrichtung im Wesentlichen quer zu dem Einlass
vorgesehen ist.
[0010] Die Ansaugfläche der Dunstabzugshaubeneinrichtung umfasst dabei insbesondere wenigstens
ein Ansaugblech bzw. ein Abdeckblech und wenigstens eine Filterlage zum Filtern des
angesaugten Wrasens.
[0011] Weiterhin ist unter schwenkbar insbesondere drehbar, rotierbar und/oder verschwenkbar
zu verstehen. Als Schwenkachse kann bevorzugt auch eine Drehachse verstanden werden.
[0012] Die Ausrichtung der Schwenkachse der Umschalteinrichtung im Wesentlichen quer zu
dem Einlass heißt insbesondere auch, dass die Schwenkachse vorzugsweise auch im Wesentlichen
quer zu wenigstens einem Auslass und besonders bevorzugt zu wenigstens einem Auslass
für einen Abluftbetrieb angeordnet ist.
[0013] Eine Luftführungseinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung ist z. B. ein adaptierbares
Umschaltmodul, welches den Wechsel zwischen den Betriebsarten einer Dunstabzugshaube
und insbesondere zwischen einem Abluft- und einem Umluftbetrieb ermöglicht. Dabei
kann die Umschalteinrichtung der Luftführungseinrichtung beispielsweise auch als Umschaltweiche
ausgebildet sein.
[0014] Die erfindungsgemäße Dunstabzugshaubeneinrichtung bietet viele Vorteile. Ein erheblicher
Vorteil ist, dass durch die spezielle Ausgestaltung der Luftführungseinrichtung mit
der schwenkbaren Umschalteinrichtung, deren Schwenkachse im Wesentlichen quer zu dem
Einlass vorgesehen ist, ein besonders flexibler Einsatz der Dunstabzugshaubeneinrichtung
bei verschiedenen Einbausituationen ermöglicht wird. Die spezielle Ausgestaltung und
insbesondere durch die spezielle Orientierung der Schwenkachse der Umschalteinrichtung
wird es nämlich möglich, auf einfache Art und Weise Auslässe zu verschiedenen Seiten
der Luftführungseinrichtung freizugeben und/oder zu verschließen. So ist es unter
anderem möglich, dass bei der erfindungsgemäßen Dunstabzugshaubeneinrichtung je nach
Einbausituation beispielsweise entweder ein Auslass für den Abluftbetrieb nach oben
oder aber nach hinten freigegeben wird. Dies wird dadurch erreicht, dass die schwenkbare
Umschalteinrichtung quer zum Einlass rotierbar bzw. schwenkbar ist, wodurch die erfindungsgemäße
Dunstabzugshaubeneinrichtung flexibler in verschiedenen Einbausituationen eingesetzt
werden kann.
[0015] Um die erfindungsgemäße Dunstabzugshaubeneinrichtung besonders flexibel in verschiedenen
Einbausituationen verwenden zu können, ist bevorzugt wenigstens ein zweiter Auslass
für den Abluftbetrieb vorgesehen. So wird es beispielsweise möglich, dass die Luftführungseinrichtung
standardmäßig zwei Auslässe für den Abluftbetrieb zur Verfügung stellt, die in unterschiedliche
Richtungen ausgerichtet sind. So können vorzugsweise ein Auslass für den Abluftbetrieb
nach oben und ein Auslass für den Abluftbetrieb nach hinten vorgesehen sein. Dann
kann je nach Einbausituation wahlweise der Auslass für den Abluftbetrieb z. B. direkt
nach hinten durch die Wand nach außen durchgeführt werden oder aber nach oben gerichtet
sein, von wo die ausgeblasene Luft zu einer vorgesehenen Wand- und/oder Deckendurchführung
weitergeleitet werden kann.
[0016] Besonders bevorzugt ist auch wenigstens ein zweiter Auslass für den Umluftbetrieb
vorgesehen, wobei die beiden Auslässe für den Umluftbetrieb dann insbsondere gemeinsam
freigebbar und/oder verschließbar sind. So wird es möglich, dass auch im Umluftbetrieb
ein ausreichender freier Querschnitt für das Ausblasen der Luft zurück in die Küche
zur Verfügung gestellt wird. Im Umluftbetrieb können nämlich u.U. weitere Filterlagen
wie z. B. ein Geruchsfilter vorgesehen sein, die das Ausblasen der Luft aus der Dunstabzugshaubeneinrichtung
erschweren. Durch einen zweiten Auslass für den Umluftbetrieb kann dann erreicht werden,
dass auch im Umluftbetrieb eine ausreichende Menge Luft durch die Dunstabzugshaubeneinrichtung
gefördert werden kann, ohne eine höhere Betriebsstufe für den Umluftbetrieb wählen
zu müssen.
[0017] In vorteilhaften Ausgestaltungen ist ein Auslass für den Abluftbetrieb im installierten
Zustand der Dunstabzugshaubeneinrichtung nach oben gerichtet und/oder wenigstens ein
Auslass für den Abluftbetrieb ist im installierten Zustand nach hinten gerichtet und/oder
wenigstens ein Auslass für den Umluftbetrieb ist zur Seite gerichtet. Dadurch wird
erreicht, dass eine effektive Abfuhr der auszublasenden Luft zur Verfügung gestellt
wird, wobei zweckmäßig das Ausblasen von Luft nach vorne vermieden wird, um einen
Benutzer nicht zu stören.
[0018] In zweckmäßigen Weiterbildungen ist wenigstens eine Verschlusseinrichtung zum Abdecken
wenigstens eines Auslasses für den Abluftbetrieb vorgesehen. Eine solche Verschlusseinrichtung
kann je nach Einbausituation insbesondere permanent wenigstens einen Abluftauslass
verschließen. So kann je nach Einbausituation vor der Installation der Dunstabzugshaubeneinrichtung
entschieden werden, welcher der vorgesehenen Auslässe für den Abluftbetrieb vorteilhaft
für die jeweilige Einbausituation verwendet werden kann. Der bzw. die jeweils anderen
Auslässe für den Abluftbetrieb können dann mit einer Verschlusseinrichtung blockiert
werden.
[0019] Bevorzugt weist die Luftführungseinrichtung wenigstens ein Gehäuse auf, in dem die
Umschalteinrichtung auf wenigstens einer Welle aufgenommen ist. Dabei ist die Welle
dann insbesondere quer zu dem wenigstens einen Einlass ausgerichtet, sodass die Schwenkachse
der Umschalteinrichtung im Wesentlichen quer zu dem Einlass vorgesehen ist. Die Umschalteinrichtung
kann aber in zweckmäßigen Ausgestaltungen auch beispielsweise auch in einer Kulissenführung
laufen, die in dem Gehäuse der Luftführungseinrichtung vorgesehen ist. Auch so kann
eine schwenkbare Umschalteinrichtung zur Verfügung gestellt werden, deren Schwenk-
bzw. Drehachse im Wesentlichen quer zu dem einen Einlass ausgerichtet ist, ohne eine
Welle zu verwenden.
[0020] Besonders bevorzugt ist die Umschalteinrichtung auf der Welle oder in der Kulissenführung
um wenigstens 180° und insbesondere um wenigstens 360° in dem Gehäuse der Luftführungseinrichtung
schwenkbar vorgesehen. Dabei kann z. B. die Umschalteinrichtung in einer Drehrichtung
um 360° in dem Gehäuse verschwenkt werden, um bestimmte Auslässe der Luftführungseinrichtung
zu verschließen. Eine Drehung der Umschalteinrichtung in nur eine Richtung kann je
nach verwendeter Technik Vorteile haben, wenn z. B. bestimmte Schalterpositionen zum
automatischen Steuern der Umschalteinrichtung vorgesehen sind. Wenn die Umschaltzeit
zwischen den verschiedenen Betriebsarten jedoch verringert werden soll, ist auch eine
Drehung der Umschalteinrichtung in beide Richtungen denkbar, wodurch dann u.U. eine
Verschwenkbarkeit der Umschalteinrichtung um nur 180° ausreichend ist.
[0021] In vorteilhaften Ausgestaltungen weist die Umschalteinrichtung wenigstens eine radial
äußere Mantelfläche auf, die dazu ausgebildet und geeignet ist, wenigstens einen Auslass
der Luftführungseinrichtung zu verschließen. Dabei ist die Umschalteinrichtung derart
ausgebildet, dass im Wesentlichen kein Wrasen durch den verschlossenen Auslass ausgeblasen
wird. Die Mantelfläche ist beispielsweise als gebogener Umfangsabschnitt bzw. als
gebogene Stirnfläche ausgebildet, die an die Gehäuseform der Luftführungseinrichtung
angepasst ist. So kann die Umschalteinrichtung insbesondere als Art hohles Kuchenstück
ausgebildet sein, wobei der runde Umfangsabschnitt bzw. die Mantelfläche wenigstens
einen Auslass der Luftführungseinrichtung verschließen kann.
[0022] Besonders bevorzugt weist die Umschalteinrichtung wenigstens einen Seitenabschnitt
auf, wobei der Seitenabschnitt zweckmäßig die Aufnahme der Umschalteinrichtung an
der Welle und die Mantelfläche verbindet. Dabei sind die Seitenbereiche derart ausgestaltet,
dass sie wenigstens einen entsprechend geformten Auslass der Luftführungseinrichtung
verschließen können.
[0023] Vorzugsweise weisen die Auslässe für den Abluftbetrieb eine im Wesentlichen rundliche
Form auf und/oder die Form der Auslässe für den Umluftbetrieb entspricht im Wesentlichen
der Form der Seitenabschnitte der Umschalteinrichtung. Dadurch wird es möglich, dass
in Verbindung mit der speziell ausgestalteten Umschalteinrichtung der auszublasende
gefilterte Wrasen in verschiedene Richtungen abgeführt werden kann, sodass verschiedene
Einbausituationen mit der Dunstabzugshaube abgedeckt werden können.
[0024] Bevorzugt sind der Luftführungseinrichtung wenigstens eine Motoreinrichtung und/oder
wenigstens eine Steuereinrichtung zugeordnet. Durch die Motoreinrichtung wird es möglich,
dass die Umschalteinrichtung nicht nur händisch, sondern auch motorisiert bewegt werden
kann. Die Steuereinrichtung ist vorzugsweise auch zum Regeln geeignet, wodurch es
möglich wird, dass die Umschalteinrichtung zum Beispiel auch automatisch und bevorzugt
auch vollautomatisch verfahren werden kann. So kann z. B. je nach Außentemperatur
die Betriebsart Abluft- oder Umluftbetrieb gewählt werden.
[0025] Vorzugsweise ist auch wenigstens ein Sensor vorgesehen, der in Wegverbindung mit
der Luftführungseinrichtung steht. Dabei kann ein solcher Sensor z. B. ein Positionssensor
für die Umschalteinrichtung oder auch ein Temperatursensor sein, der die Außentemperatur
oder auch die Raumtemperatur in der Küche messen kann, um eine Betriebsart automatisch
auswählen zu können oder eine Betriebsart vorzuschlagen. Eventuell kann auch eine
Netzwerkschnittstelle vorgesehen sein, die Informationen wie z. B. eine Wettervorhersage
abfragt, um eine bestimmte Betriebsart vorteilhaft auszuwählen.
[0026] In bevorzugten Ausführungsbeispielen ist wenigstens ein Mikroschalter vorgesehen,
der wenigstens einer Verschlussposition der Umschalteinrichtung vorgibt. Durch eine
Schalteinrichtung wird es u.a. möglich, die Umschalteinrichtung automatisch bzw. vollautomatisch
zwischen bestimmten Positionen zu verschwenken.
[0027] Um einen besonders sicheren Betrieb der Dunstabzugshaubeneinrichtung zu gewährleisten,
ist bevorzugt, wenigstens ein Fensterschutzschalter vorgesehen, der mit der Luftführungseinrichtung
in Wirkverbindung steht. Dabei ist der Fensterschutzschalter besonders bevorzugt im
Umluftbetrieb deaktivierbar. Wenn die Dunstabzugshaubeneinrichtung im Umluftbetrieb
arbeitet, wird die abgesaugte Luft wieder zurück in die Küche geblasen, wodurch eine
sonst vorteilhafte Zwangsbelüftung des Raumes nicht nötig ist.
[0028] Vorteilhaft kann an wenigstens einem Auslass wenigstens ein Geruchsfilter vorgesehen
sein, wobei insbesondere an den Auslässen für den Umluftbetrieb ein Geruchsfilter
zweckmäßig eingesetzt werden kann. Dabei kann ein solcher Geruchsfilter insbesondere
austauschbar vorgesehen sein, um diesen von Zeit zu Zeit auszutauschen, um eine besonders
effektive und hygienische Nachfilterung des Wrasens zu gewährleisten.
[0029] Das erfindungsgemäße Verfahren eignet sich insbesondere zum Betreiben einer Dunstabzugshaube
mit wenigstens einer Gehäuseeinrichtung, wobei die Gehäuseeinrichtung wenigstens einen
Ansaugbereich für Wrasen und wenigstens einen Ausblasbereich für gefilterten Wrasen
umfasst. Dabei ist im Ansaugbereich wenigstens eine Gebläseeinrichtung zugeordnet
und der Ansaugbereich weist ferner eine Ansaugfläche auf. Dem Abluftbereich ist zudem
wenigstens eine Luftführungseinrichtung zugeordnet, welche wenigstens einen Einlass
und wenigstens zwei Auslässe aufweist, wobei wenigstens ein Auslass für einen Umluftbetrieb
und wenigstens ein Auslass für einen Abluftbetrieb vorgesehen sind. Dabei umfasst
die Luftführungseinrichtung wenigstens eine schwenkbare Umschalteinrichtung, deren
Schwenkachse im Wesentlichen quer zu wenigstens dem Einlass der Luftführungseinrichtung
vorgesehen ist. Mit dieser schwenkbaren Umschalteinrichtung wird eine Luftführung
zwischen dem Eingang und wenigstens einem Auslass freigegeben und/oder verschlossen.
[0030] Auch das erfindungsgemäße Verfahren bietet viele Vorteile. Ein erheblicher Vorteil
ist, dass je nach Einbausituation der Dunstabzugshaubeneinrichtung wenigstens ein
Auslass für den Umluftbetrieb und wenigstens ein Auslass für den Abluftbetrieb freigegeben
werden kann, wobei je nach Einbausituation unterschiedliche Auslässe der Luftführungseinrichtung
zweckmäßig eingesetzt werden können.
[0031] Insbesondere kann mit dem erfindungsgemäßen Verfahren eine Dunstabzugshaubeneinrichtung
der zuvor beschriebenen Art betrieben werden.
[0032] Bevorzugt wird die Luftführung zwischen dem Einlass und wenigstens einem Auslass
automatisch freigegeben. Dabei wird unter automatisch insbesondere motorisiert verstanden,
wobei die Umschalteinrichtung dann per Knopfdruck in eine andere Verschlussposition
für eine bestimmte Betriebsart verschwenkt wird. Die Umschalteinrichtung kann je vorteilhaft
aber auch vollautomatisch eine bestimmte Position einnehmen. Dabei kann bevorzugt
auch eine sensorgesteuerte-Umschaltung erfolgen, wobei beispielsweise je nach Außen-/Innentemperatur
entweder ein Umluft- oder ein Abluftbetrieb gewählt wird.
[0033] Weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus dem Ausführungsbeispiel,
welches im Folgenden mit Bezug auf die beiliegenden Figuren erläutert wird.
[0034] In den Figuren zeigen:
- Figur 1
- eine rein schematische Seitenansicht einr Küchenzeile mit einer erfindungsgemäßen
Dunstabzugshaubeneinrichtung;
- Figur 2
- eine rein schematische Ansicht auf eine erfindungsgemäße Dunstabzugshaubeneinrichtung
in einer perspektivischen Darstellung;
- Figur 3
- drei Ansichten auf verschiedenen Luftführungen in zwei verschiedenen Einbausituationen
einer erfindungsgemäßen Dunstabzugshaubeneinrichtung;
- Figur 4
- eine rein schematische Ansicht in eine erfindungsgemäße Dunstabzugshaubeneinrichtung
in einer perspektivischen Darstellung;
- Figur 5
- zwei rein schematische Ansichten auf eine Luftführungseinrichtung in perspektivischen
Ansichten;
- Figur 6
- ein auseinandergebautes Gehäuse einer Luftführubngseinrichuntung in einer rein schematischen
perspektivischen Ansicht;
- Figur 7
- mehrere rein schematische Ansichten einer Luftführungseinrichtung einer erfindungsgemäßen
Dunstabzugshaubeneinrichtung im Umluftbetrieb;
- Figur 8
- mehrere rein schematische Ansichten einer Luftführungseinrichtung einer erfindungsgemäßen
Dunstabzugshaubeneinrichtung im Abluftbetrieb;
- Figur 9
- mehrere rein schematische Ansichten einer weiteren Luftführungseinrichtung einer erfindungsgemäßen
Dunstabzugshaubeneinrichtung im Umluftbetrieb;
- Figur 10
- mehrere rein schematische Ansichten einer weiteren Luftführungseinrichtung einer erfindungsgemäßen
Dunstabzugshaubeneinrichtung im Abluftbetrieb;
- Figur 11
- eine rein schematische Ansicht auf ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Dunstabzugshaubeneinrichtung in einer perspektivischen Darstellung;
- Figur 12
- eine Vergrößerung der Luftführungseinrichutng und der Gebläseeinrichtung der Dunstabzugshaubeneinrichutng
gemäß Figur 11;
- Figur 13
- zwei rein schematische Ansichten der der Luftführungseinrichtung der erfindungsgemäßen
Dunstabzugshaubeneinrichtung gemäß Fuigur 11 im Umluftbetrieb;
- Figur 14
- zwei rein schematische Ansichten der der Luftführungseinrichtung der erfindungsgemäßen
Dunstabzugshaubeneinrichtung gemäß Fuigur 11 im Abluftbetrieb; und
- Figur 15
- eine Ansicht auf die Gehäuseeinrichtung der Dunstabzughaubeneinrichtung im Bereich
der Luftführungseinrichtung, wobei die Auslässe für den Umluftbetrieb mit Geruchsfiltern
verdeckt sind.
[0035] In Figur 1 ist rein schematisch eine Küchenzeile 100 dargestellt, welche eine Kochstelle
101 umfasst. Auf der Kochstelle 101 sind zwei Töpfe 102 zu erkennen, aus denen beim
Zubereiten von Speisen als dicke Pfeile gekennzeichneter Wrasen 4 aufsteigt. An der
Wand 103 ist oberhalb der Kochstelle 101 eine erfindungsgemäße Dunstabzugshaubeneinrichtung
1 vorgesehen, welche in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel nach oben mit dem Deckenbereich
104 der Küche abschließt.
[0036] Die erfindungsgemäße Dunstabzugshaubeneinrichtung 1 ist rein schematisch in einer
perspektivischen Ansicht in Figur 2 dargestellt. Dabei umfasst die Dunstabzugshaubeneinrichtung
1 im hier gezeigten Ausführungsbeispiel eine Gehäuseeinrichtung 2, in der ein Ansaugbereich
3 für Wrasen 4 und ein Ausblasbereich 5 für gefilterten Wrasen zur Verfügung gestellt
wird. Die der Kochstelle 101 zugewandte Seite des Ansaugbereichs 3 stellt hier ein
Wrasenschirm 33 zur Verfügung, an dessen Unterseite eine Ansaugfläche 31 zum Einsaugen
von Wrasen vorgesehen ist. Der Ansaugfläche 31 bzw. dem Wrasenschirm 33 können eine
oder mehrere hier nicht näher dargestellte Filterlagen zugeordnet sein, die insbesondere
zum Abscheiden von Fett aus dem Wrasen 4 vorgesehen sind.
[0037] In Figur 3 sind je nach Einbausituation verschiedene Luftführungen 14, 29, 30 durch
die Luftführungseinrichtung 7 der Dunstabzugshaubeneinrichtung 1 in einer rein schematischen
geschnittenen Seitenansicht dargestellt. Dabei ist in Figur 3a die Dunstabzugshaubeneinrichtung
1 an der Wand 103 aufgenommen, wobei die Luftführung 29 in einem Abluftbetrieb rein
schematisch dargestellt ist. In dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel ist dabei durch
die Einbausituation vorgegeben, dass die Luftführung 29 durch die Luftführungseinrichtung
3 nach oben aus der Dunstabzugshaube 1 geführt wird.
[0038] Die gleiche Einbausituation ist auch in Figur 3b dargestellt, wobei die Luftführung
14 durch die Luftführungseinrichtung 7 in einem Umluftbetrieb dargestellt ist, in
welchem durch die Dunstabzugshaubeneinrichtung 1 gesaugte Luft nach der Filterung
wieder zurück in die Küche geblasen wird.
[0039] Die hier dargestellte Luftführung 14 entspricht auch der Luftführung, welche im Umluftbetrieb
bei der in Figur 3c gezeigten Einbausituation vorgesehen ist. Dabei wird bei der in
Figur 3c dargestellten Einbausituation der gefilterte Wrasen 4 mittels der Luftführungseinrichtung
7 gemäß der Luftführung 30 nach hinten ausgeblasen.
[0040] Dabei ist in Figur 3 insbesondere auch zusehen, dass der aus den Töpfen 102 aufsteigende
Wrasen 4 mittels der Gebläseeinrichtung 6 in die Dunstabzugshaubeneinrichtung eingesogen
wird und über einen Verbindungsschlauch 34 der Luftführungseinrichtung 7 zugeführt
wird.
[0041] Ferner ist in Figur 3c auch zu erkennen, dass die Luftführungseinrichtung 7 mit einem
Fensterschutzschalter 26 in Wegverbindung steht, welcher an einem Küchenfenster 105
vorgesehen ist. Dabei steht der Fensterschutzschalter 26 in Wegverbindung mit einer
hier nicht näher dargestellten Steuereinrichtung 21, welche im Abluftbetrieb der Dunstabzugshaubeneinrichtung
1 die Stellung des Fensterschutzschalters 26 berücksichtigt, um für einen sicheren
Betrieb das Gebläse 6 der Dunstabzugshaubeneinrichtung 1 nur zu betreiben, wenn der
Fensterschutzschalter 26 ein geöffnetes Fenster 105 anzeigt. Die Steuereinrichtung
berücksichtigt die Stellung des Fensterschutzschalters 26 beim Umluftbetrieb in der
hier gezeigten Ausführungsform nicht, da die durch die Dunstabzugshaube 1 gesaugte
Luft auch wieder zurück in die Küche ausgeblasen wird.
[0042] Ferner ist in Figur 3c noch ein Sensor 27 zu erkennen, der im hier gezeigten Ausführungsbeispiel
als Temperatursensor 35 ausgebildet ist. Der Sensor 27 steht auch mit der Steuereinrichtung
21 in Wegverbindung oder kann über die ermittelte Temperatur z. B. auch automatisch
eine bestimmte Betriebsart ausgewählt werden. So kann insbesondere bei warmen Außentemperaturen
ein Abluftbetrieb vorteilhaft sein, um die Raumtemperatur in der Küche nicht unnötig
zu erhöhen. Bei kalten Außentemperaturen kann der Umluftbetrieb vorteilhaft werden
kann, um mittels der warmen Abluft die Beheizung der Küche zu unterstützen.
[0043] In Figur 4 ist die erfindungsgemäße Dunstabzugshaubeneinrichtung 1 in einer rein
schematisch perspektivischen Ansicht dargestellt, wobei hier die äußere Gehäuseabdeckung
36 entfernt wurde, um einen Einblick ins Innere der Dunstabzugshaubeneinrichtung 1
zu ermöglichen.
[0044] Dabei erkennt man den Wrasenschirm 33, an dem sich die Gebläseeinrichtung 6 der Dunstabzzugshaubenrichtung
1 anschließt. Der mittels der Gebläseeinrichtung 6 durch die Dunstabzugshaube 1 gezogene
Wrasen 4 wird von der Ansaugfläche 31 durch die Gebläseeinrichtung 6 über einen Verbindungsschlauch
34 der Luftführungseinrichtung 7 zugeführt, in welcher je nach Stellung der Umschalteinrichtung
13 eine Luftführung 14, 29, 30 für die auszublasende Luft vorgegeben wird.
[0045] In Figur 5 ist das Gehäuse 16 der Luftführungseinrichtung 7 von der linken und von
der rechten Seite in einer rein schematischen perspektivischen Ansicht dargestellt.
Dabei erkennt man unten an dem Gehäuse 16 den Einlass 8 der Luftführungseinrichtung
7. Im oberen Bereich des Gehäuses 16 erkennt man den Auslass 11 für den Abluftbetrieb
und einer linken und rechten Seite jeweils einen Auslass 9, 10 für den Umluftbetrieb.
Der alternative Auslass 12 für den Abluftbetrieb ist in Figur 5 nicht zu erkennen.
Zudem erkennt man in Figur 5 eine Motoreinrichtung 20, und die außen liegenden Bereiche
der Mikroschalter 22, welche jeweils mit Abdeckungen 37 verdeckt werden können.
[0046] In Figur 6 ist rein schematisch da Gehäuse 16 der Luftführungseinrichtung in einem
auseinander gebauten Zustand rein schematisch dargestellt. Dabei schaut man jeweils
in das Innere der beiden Gehäuseteile 38, 39, wobei in jedem Gehäuseteil 38, 39 ein
Auslass 9, 10 für den Umluftbetrieb zu erkennen ist. In der Darstellung gemäß Figur
6 sind auch beide Auslässe 11, 12 für den Abluftbetrieb zu erkennen.
[0047] Zudem erkennt man in Figur 6, dass eine Welle 17 bzw. eine Wellenaufnahme in dem
Gehäuse 16 vorgesehen ist. Weiterhin erkennt man auch hier die Mikroschalter 22, die
die Position der hier nicht dargestellten Umschalteinrichtung 13 innerhalb des Gehäuses
16 erkennen bzw. vorgeben.
[0048] In den Figuren 7 bis 10 sind die unterschiedlichen Stellungen der Umschalteinrichtung
13 in der Luftführungseinrichtung 7 je nach vorgesehener Luftführung 14, 29, 30 rein
schematisch jeweils in mehreren Ansichten dargestellt. Dabei ist als Ansicht a jeweils
eine reine schematische perspektivische Darstellung einer Luftführungseinrichtung
7 abgebildet, Ansicht b zeigt eine rein schematische geschnittene Perspektivansicht
der Luftführungseinrichtung 7 und Ansicht c zeigt eine rein schematische geschnittene
Seitenansicht der Luftführungseinrichtung 7. Ansicht d zeigt in den Figuren 7 und
8 eine rein schematische Schnittansicht von vorne und in den Figuren 9 und 10 von
oben auf eine Luftführungseinrichtung 7.
[0049] Die Figuren 7 und 8 zeigen dabei eine Luftführungseinrichtung 7, die in einer Dunstabzugshaube
1 verwendet wird, bei der gemäß der Einbausituation die ausgeblasene Luft im Umluftbetrieb
durch die beiden Auslässe 9, 10 ausgeblasen wird und bei der im Abluftbetrieb die
auszublasene Luft durch den Auslass 11 nach oben ausgestoßen wird. So ist in Figur
7 die Luftführung 14 und in Figur 8 die Luftführung 29 dargestellt.
[0050] Wie in Ansicht b der Figur 7 zu erkennen ist, ist der alternative Auslass 12 der
Luftführungseinrichtung mit einer Verschlusseinrichtung 15 verschlossen. Da an dieser
Einbausituation eine Ausfuhr der Luft im Abluftbetrieb nach oben erfolgt, ist der
Auslass 12 für diese Einbausituation unnötig und kann mittels der Verschlusseinrichtung
15 permanent verschlossen werden. Sollte diese Dunstabzugshaube in einer anderen Einbausituation
verwendet werden, kann die Verschlusseinrichtung 15 einfach wieder entfernt und z.
B. auf den oberen Auslass 11 aufgesetzt werden, falls die Einbausituation eine Abfuhr
der Luft im Abluftbetrieb nach hinten erfordert.
[0051] Die Umschalteinrichtung 13 der Luftführungseinrichtung 7 ist in Figur 7 derart positioniert,
dass die Mantelfläche 18 sich in einer Verschlussposition 24 befindet und so den Auslass
11 zuverlässig verschließt. Die Verschlussposition 24 kann dabei von einem Mikroschalter
22 vorgegeben werden. In den Ansichten c und d der Figur sind weiterhin zu erkennen,
wie die Luft durch den Einlass 8 durch die Luftführungseinrichtung über die Auslässe
9, 10 zu den Seiten der Luftführungseinrichtung ausgeblasen wird.
[0052] In Figur 8 ist die Luftführung 29 dargestellt, wobei hier ein Durchführen der Luft
durch die Luftführungseinrichtung 7 durch den Einlass 8 nach oben durch den Auslass
11 erfolgt. Hier befindet sich die Umschalteinrichtung 13 in der Verschlussposition
23. In Figur 8b ist zu erkennen, dass die Umschalteinrichtung 13 derart positioniert
ist, dass die Seitenabschnitte 19 der Umschalteinrichtung 13 die seitlichen Auslässe
9 und 10 verschließen. So ist wie in den Figuren 8c und d zu erkennen ist, die Luftführung
29 freigegeben.
[0053] In anderen Ausgestaltungen kann auch nur ein Auslass 9, 10 für den Umluftbetrieb
vorgesehen sein. Ein solcher Auslass kann dann z. B. als runder bzw. rundlicher Auslass
gegenüber von Auslass 12 angeordnet sein und dann in der Verschlussposition 23 nicht
mit den Seitenabschnitten 19, sondern auch hier mit der Mantelfläche 18 den Auslass
verschließen.
[0054] Eine andere Einbausituation für die Dunstabzugshaubeneinrichtung 1 ist in den Figuren
9 und 10 dargestellt. Dabei ist in Figur 9 wieder die Stellung der Umschalteinrichtung
13 für den Umluftbetrieb dargestellt und in Figur 10 wird die Luftführung 30 für den
Abluftbetrieb in dieser Ausgestaltung gezeigt.
[0055] In Figur 9b ist zu erkennen, dass in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel entsprechend
der Einbausituation der Auslass 11 mittels einer Verschlusseinrichtung 15 permanent
verschlossen ist. Dabei ist in Figur 9b die Stellung der Umschalteinrichtung 13 in
der Verschlussposition 25 dargestellt, sodass die Mantelfläche 18 der Umschalteinrichtung
13 den Auslass 12 zuverlässig abdichtet. So kann der gefilterte Wrasen durch die Auslässe
9 und 10 im Umluftbetrieb ausgeblasen werden. Die Luftführung 14 ist dabei nochmals
in den Figuren 6c und d dargestellt.
[0056] Die entsprechende Verschlussposition 23 der Umschalteinrichtung 13 für den Abluftbetrieb
ist in Figur 10 detailliert dargestellt. Dabei befindet sich die Umschalteinrichtung
13 in der Verschlussposition 23, in der die Seitenabschnitte 19 der Umschalteinrichtung
13 die seitlichen Auslässe 9, 10 für den Umluftbetrieb abdecken. Der Auslass 11 nach
oben ist mit einer Verschlusseinrichtung 15 abgedeckt, sodass die Luftführung 30 durch
den Auslass 12 freigegeben wird. Die Luftführung 30 ist dabei in den Figuren 10c und
d noch einmal in zwei detaillierten Ansichten dargestellt.
[0057] Ein anderes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube mit nur
einem Auslass 11 für den Abluftbetrieb ist in den Figuren 11 bis 14 rein schematisch
dargestellt.
[0058] Figur 11 sieht man eine erfindungsgemäße Dunstabzugshaubeneinrichtung 1, welche einen
Ansaugbereich 3 für Wrasen und einen Ausblasbereich 5 für gefilterten Wrasen aufweist.
Zum Ansaugen von Wrasen 4 umfasst die Dunstabzugshaubeneinrichtung 1 einen Wrasenschirm
33, an welchem eine Ansaugfläche 31 vorgesehen ist. Oberhalb des Wrasenschirms 33
ist eine Gebläseeinrichtung 6 vorgesehen, die den Wrasen 4 ansaugt und über einen
Verbindungsschlauch 34 einer Luftführungseinrichtung 7 zuführt. In den Figuren 13
und 14 ist die Stellung der Umschalteinrichtung 13 in der Luftführungseinrichtung
7 für den Umluftbetrieb in Figur 13 und für den Abluftbetrieb in Figur 14 rein schematisch
dargestellt.
[0059] In Figur 13 ist zu erkennen, dass die Umschalteinrichtung 13 derart innerhalb der
Luftführungseinrichtung 7 verschwenkt ist, dass die Mantelfläche 18 der Umschalteinrichtung
13 den Auslass 11 nach oben zuverlässig versperrt. So kann der durch die Gebläseeinrichtung
6 nach oben geführte gefilterte Wrasen 4 durch den Einlass 8 in die Luftführungseinrichtung
7 gelangen und durch den Auslass 9 für den Umluftbetrieb wieder aus der Dunstabzugshaubeneinrichtung
1 ausgeblasen werden.
[0060] In Figur 14 ist rein schematisch die Stellung der Umschalteinrichtung während des
Abluftbetriebes dargestellt. Dabei ist zu erkennen, dass die Mantelfläche 19 den Auslass
9 für den Umluftbetrieb abdeckt, sodass der durch die Gebläseeinrichtung 6 geförderte
Wrasen 4 durch den Einlass 8 in die Luftführungseinrichtung gelangen kann und über
den Auslass 11 nach oben im Abluftbetrieb wieder ausgeblasen wird.
[0061] Auch die zuvor beschriebene Ausführungsform kann einfach derart weiter gebildet werden,
dass ein alternativer Auslass 12 für den Abluftbetrieb vorgesehen wird, wobei jeweils
der Auslass 11 oder 12 mittels einer Verschlusseinrichtung 15 abgedeckt werden, falls
der eine oder der andere Auslass 11, 12 bedingt durch die Einbausituation nicht benötigt
wird.
[0062] In Figur 15 ist rein schematisch dargestellt, dass den Auslässen 9, 10 für den Umluftbetrieb
jeweils ein Geruchsfilter 28 zugeordnet ist, der im hier gezeigten Ausführungsbeispiel
auswechselbar vorgesehen ist. Dabei ist zu beachten, dass ein solcher Geruchsfilter
einen Strömungswiderstand dargestellt, der bei der Berechnung des Gesamtströmungsquerschnitts
für die Auslässe 9 und 10 zweckmäßig berücksichtigt werden sollte.
Bezugszeichenliste
[0063]
- 1
- Dunstabzugshaubeneinrichtung
- 2
- Gehäuseeinrichtung
- 3
- Ansaugbereich
- 4
- Wrasen
- 5
- Ausblasbereich
- 6
- Gebläseeinrichtung
- 7
- Luftführungseinrichtung
- 8
- Einlass
- 9
- Auslass
- 10
- Auslass
- 11
- Auslass
- 12
- Auslass
- 13
- Umschalteinrichtung
- 14
- Luftführung
- 15
- Verschlusseinrichtung
- 16
- Gehäuse
- 17
- Welle
- 18
- Mantelfläche
- 19
- Seitenabschnitt
- 20
- Motoreinrichtung
- 21
- Steuereinrichtung
- 22
- Mikroschalter
- 23
- Verschlussposition
- 24
- Verschlussposition
- 25
- Verschlussposition
- 26
- Fensterschutzschalter
- 27
- Sensor
- 28
- Geruchsfilter
- 29
- Luftführung
- 30
- Luftführung
- 31
- Ansaugfläche
- 32
- Schwenkachse
- 33
- Wrasenschirm
- 34
- Verbindungsschlauch
- 35
- Temperatursensor
- 36
- Gehäuseabdeckung
- 37
- Abdeckung
- 38
- Gehäuseteil
- 39
- Gehäuseteil
- 100
- Küchenzeile
- 101
- Kochstelle
- 102
- Topf
- 103
- Wand
- 104
- Deckenbereich
- 105
- Fenster
1. Dunstabzugshaubeneinrichtung (1) mit wenigstens einer Gehäuseeinrichtung (2), wobei
in der Gehäuseeinrichtung (2) wenigstens ein Ansaugbereich (3) für Wrasen (4) und
wenigsten ein Ausblasbereich (5) für gefilterten Wrasen vorgesehen sind, wobei dem
Ansaugbereich (3) wenigstens eine Gebläseeinrichtung (6) zugeordnet ist und wobei
der Ansaugbereich (3) wenigstens eine Ansaugfläche (31) aufweist, wobei dem Abluftbereich
(5) wenigstens eine Luftführungseinrichtung (7) zugeordnet ist, welche wenigstens
einen Einlass (8) und wenigstens zwei Auslässe (9, 10, 11,12) aufweist, wobei wenigstens
ein Auslass (9, 10) für einen Umluftbetrieb und wenigstens ein Auslass (11, 12) für
einen Abluftbetrieb vorgesehen sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Luftführungseinrichtung (7) wenigstens eine schwenkbare Umschalteinrichtung (13)
aufweist, mit welcher wenigstens eine Luftführung (14, 29, 30) zwischen dem Einlass
(8) und wenigstens einem Auslass (9, 10, 11, 12) freigebbar und/oder verschließbar
ist, wobei die Schwenkachse (32) der Umschalteinrichtung (13) im Wesentlichen quer
zu dem Einlass (8) vorgesehen ist.
2. Dunstabzugshaubeneinrichtung (1) nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein zweiter Auslass (11, 12) für den Abluftbetrieb vorgesehen ist.
3. Dunstabzugshaubeneinrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein zweiter Auslass (9, 10) für den Umluftbetrieb vorgesehen ist, wobei
die beiden Auslässe (9, 10) für den Umluftbetrieb insbesondere gemeinsam freigebbar
und/oder verschließbar sind.
4. Dunstabzugshaubeneinrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Auslass (11) für den Abluftbetrieb im installierten Zustand nach oben gerichtet
ist und/oder dass der Auslass (12) für den Abluftbetrieb im installierten Zustand
nach hinten gerichtet ist und/oder wobei die Auslässe (9, 10) für den Umluftbetrieb
zu den Seiten gerichtet sind.
5. Dunstabzugshaubeneinrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Verschlusseinrichtung (15) zum Abdecken wenigstens eines Auslasses
(11, 12) für den Abluftbetrieb vorgesehen ist.
6. Dunstabzugshaubeneinrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Luftführungseinrichtung (7) ein Gehäuse (16) aufweist, in dem die Umschalteinrichtung
(13) auf wenigstens einer Welle (17) aufgenommen ist.
7. Dunstabzugshaubeneinrichtung (1) nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Umschalteinrichtung (13) auf der Welle (17) um wenigstens 180° und insbesondere
um wenigstens 360° in dem Gehäuse (16) der Luftführungseinrichtung (7) schwenkbar
ist.
8. Dunstabzugshaubeneinrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Umschalteinrichtung (13) wenigstens eine radial äußere Mantelfläche (18) aufweist,
die dazu ausgebildet und geeignet ist, wenigstens einen Auslass (9, 10, 11, 12) zu
verschließen.
9. Dunstabzugshaubeneinrichtung (1) nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Umschalteinrichtung (13) wenigstens einen Seitenabschnitt (19), wobei der Seitenabschnitt
(19) die Welle (17) und die Mantelfläche (18) verbindet.
10. Dunstabzugshaubeneinrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass wenigsten ein Auslass (11,12) für den Abluftbetrieb im Wesentlichen eine rundliche
Form aufweisen und/oder dass die Auslässe (9, 10) für den Umluftbetrieb im Wesentlichen
der Form der Seitenabschnitte (19) der Umschalteinrichtung (13) entsprechen.
11. Dunstabzugshaubeneinrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Luftführungseinrichtung (7) wenigstens eine Motoreinrichtung (20) und/oder wenigstens
eine Steuereinrichtung (21) zugeordnet ist.
12. Dunstabzugshaubeneinrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Mikroschalter (22) vorgesehen ist, der wenigstens eine Verschlussposition
(23, 24, 25) der Umschalteinrichtung (13) vorgibt.
13. Dunstabzugshaubeneinrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Fensterschutzschalter (26) vorgesehen ist, der mit der Luftführungseinrichtung
(7) in Wirkverbindung steht, wobei der Fensterschutzschalter (26) im Umluftbetrieb
deaktivierbar ist.
14. Dunstabzugshaubeneinrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Sensor (27) vorgesehen ist, der in Wirkverbindung mit der Luftführungseinrichtung
(7) steht.
15. Dunstabzugshaubeneinrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Geruchsfilter (28) an wenigstens einem Auslass (9, 10, 11, 12) vorgesehen
ist.
16. Verfahren zum Betreiben einer Dunstabzugshaubeneinrichtung (1) mit wenigstens einer
Gehäuseeinrichtung (2), wobei in der Gehäuseeinrichtung (2) wenigstens ein Ansaugbereich
(3) für Wrasen (4) und wenigstens ein Ausblasbereich (5) für gefilterten Wrasen (4)
vorgesehen sind, wobei dem Ansaugbereich (3) wenigstens eine Gebläseeinrichtung (6)
zugeordnet ist und wobei der Ansaugbereich (3) wenigstens eine Ansaugfläche (31) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
dass dem Abluftbereich (5) wenigstens eine Luftführungseinrichtung (7) zugeordnet ist,
welche wenigstens einen Einlass (8) und wenigstens zwei Auslässe (9, 10, 11, 12) aufweist,
wobei wenigstens ein Auslass (9, 10) für einen Umluftbetrieb und wenigstens ein Auslass
(11, 12) für einen Abluftbetrieb vorgesehen sind, und dass die Luftführungseinrichtung
(7) wenigstens eine schwenkbare Umschalteinrichtung (13) aufweist, welche eine Schwenkachse
(32) aufweist, die im Wesentlichen quer zu dem Einlass (8) vorgesehen ist, mit welcher
eine Luftführung (14, 29, 30) zwischen dem Eingang (8) und wenigstens einem Auslass
(9, 10, 11, 12) freigegeben und/oder verschlossen wird.
17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftführung (14, 29, 30) automatisch zwischen dem Einlass (8) und wenigstens
einem Auslass (9, 10, 11, 12) freigeben wird.