[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum wellenförmigen Formen von Haar.
STAND DER TECHNIK
[0002] Das wellenförmige Formen von Haar, d.h. Legen und Fixieren des Haars in "Dauerwellen",
gilt bei vielen Menschen seit Langem als ästhetisch, und es gab und gibt eine Vielzahl
von chemischen, mechanischen und elektrotechnischen Hilfsmitteln dafür. Erhitzen des
in Form gebrachten Haars zum Erzielen einer dauerhafteren Wellung ist seit mehreren
Jahrtausenden bekannt, und auch Lockenwickler aus Ton kamen schon vor 5.000 Jahren
in Ägypten zum Einsatz. Im alten Rom wurde für denselben Zweck das so genannte Calamistrum
verwendet: ein Rohr aus Metall zum Aufwickeln des Haars, das entweder selbst erhitzt
oder in das ein heißer Stab eingeschoben wurde.
[0003] In der Neuzeit kamen dann etwas aufwändigere mechanische Vorrichtungen zum Wellen
des Haars in Mode, wie z.B. Quetsch- und Papilloteisen. Bereits 1927 wurde in
DE 445.850 ein Patent auf eine Wellschere erteilt, mit der das Haar mittels eines zweizinkigen
Gabelschenkels der Schere in zwei Wellentäler einer gewellten Plattenschenkels eingedrückt
wird. Seit 1957 sind aus
GB 814.008 Haarwellclips bekannt, bei denen für jede Welle im Haar ein eigener länglicher Clip
vonnöten ist. Diese Clips bestehen jeweils aus zwei U-förmigen, d.h. in Querrichtung
zum Haar gewölbten, flächigen, gelochten oder als Gitter ausgeführten Elementen, die
über ein federvorgespanntes Gelenk miteinander verbunden sind. Der Nachteil dieser
Vorrichtungen lag in der geringen Anzahl an Wellen im Haar, die pro Vorrichtung erzeugt
werden konnten.
[0004] Spätere Weiterentwicklungen verwendeten daher häufig gewellte Platten mit einer größeren
Anzahl an Wellen, auf die das Haar aufgelegt und mit einem zweiten Teil in die Wellen
eingedrückt werden kann. Die 1980 veröffentlichte
DE 2.835.477 A1 beschreibt etwa ein zweiteiliges Gerät, dessen beiden Teile - ähnlich den obigen
Haarclips - über ein Gelenk miteinander verbunden sind, das entweder an einer Stirn-
oder eine Seitenfläche des im Wesentlichen rechteckigen Unterteils vorgesehen sein
kann. An der gegenüberliegenden Seite kann ein Rastverschluss zur Fixierung vorgesehen
sein. Die beiden Teile sind eine gewellte, flächige Platte, die als Unterteil dient,
sowie ein mehrere Stege umfassendes Oberteil, dessen Stege in die Wellentäler des
Unterteils einsetzbar sind, was der Anordnung bei einer Wellenschere ähnelt. Die Platte
des Unterteils umfasst dicht beieinander angeordnete Durchbrechungen und kann vorzugsweise
auch aus Maschendraht bestehen, d.h. Gitterform aufweisen. In den Zeichnungen sind
fünf Wellen und Stege dargestellt, so dass mit diesem Gerät eine größere Anzahl an
Wellen im Haar erzeugt werden kann als mit früheren Vorrichtungen. Allerdings ist
die Vorrichtung schwierig handzuhaben, speziell wenn das Gelenk zwischen Unter- und
Oberteil an der dem Haaransatz zugewandten Stirnseite vorgesehen ist, und besitzt
außerdem aufgrund seiner Größe ein nicht unbeträchtliches Gewicht, selbst wenn das
flächige Element in Gitterform vorliegt.
[0005] In der 1987 veröffentlichten
DE 36 06 718 A1 wird ebenfalls ein zweiteiliges Gerät beschrieben, dessen beiden Teile über ein Gelenk
verbunden sind. In diesem Fall handelt es sich jedoch bei beiden Teilen um gewellte,
flächige Platten, deren Krümmungsradien der Wellen so aufeinander abgestimmt sind,
dass die beiden in zusammengeklapptem Zustand der Vorrichtung ineinander passen. Die
Platten, die erneut auch als Gitter ausgeführt sein können, weisen jeweils eine nach
unten hin zulaufende Dreiecksform auf, wobei sich ihre Breite in vom Haaransatz wegweisender
Richtung verringert. Das Gelenk ist an der dem Haaransatz zugewandten Seite vorgesehen,
d.h. die Klappachse verläuft bei Verwendung horizontal, um am anderen - bei Verwendung
unteren - Ende kann erneut eine Rastverbindung zwischen Ober- und Unterteil bestehen.
Dieses Gerät kann zwar mitunter eine größere Anzahl an Wellen erzeugen, ist allerdings
aufgrund des in der Nähe des Haaransatzes über die gesamte Breite verlaufenden Gelenks
schwierig handzuhaben.
[0006] Die 1988 veröffentlichte
DE 37 09 273 A1 desselben Erfinders offenbart ein sehr ähnliches Gerät wie die
DE 36 06 718 A1, wobei hier das Gelenk jedoch seitlich vorgesehen ist, d.h. bei Verwendung verläuft
die Klappachse vertikal. Zusätzlich kann ein zentral zwischen Unter- und Oberteil
vorgesehenes drittes Teil vorgesehen sein, so dass zwei Haarsträhnen auf unterschiedlichen
Ebenen gleichzeitig behandelbar sind. Durch Anbringung des Gelenks in seitlicher Position
ist das Gerät zwar einfacher handhabbar als sein Vorgänger, das Gewicht ist jedoch
weiterhin - trotz optionaler Gitterbauweise - recht beträchtlich.
[0007] Zudem behindert die Größe der Vorrichtungen der drei letztgenannten Dokumente die
gleichzeitige Verwendung einer ausreichenden Anzahl davon, um im Wesentlichen den
gesamten Haarschopf gleichzeitig in Wellen legen zu können. Dies ist unter anderem
Fig. 6 von
DE 28 35 477 A1 zu entnehmen, wo zu erkennen ist, dass das Haar nur etwa über die halbe Länge in
die Vorrichtung eingelegt ist. Würde man diese Vorrichtung jedoch doppelt so lang
ausführen, würde ihr Gewicht die Zugbeanspruchung noch weiter erhöhen.
[0008] Weiters hat die nach unten hin zulaufende Dreiecksform der Vorrichtungen aus den
DE 37 09 273 A1 und
DE 36 06 718 A1 zur Folge, dass die einzelnen Haare einer in die jeweilige Vorrichtung eingelegten
Haarsträhne zum Ende hin nicht mehr parallel auf der Vorrichtung aufliegen können.
Bei einer etwaigen Vergrößerung der Dimensionen der Vorrichtung, um diesen Nachteil
zu beheben, vergrößert sich ihre Breite am oberen Ende proportional zu stark, dass
kaum noch mehr als eine oder zwei Vorrichtungen gleichzeitig, d.h. nebeneinander,
verwendet werden können.
[0009] FR2620912A1 offenbart auch eine wellenförmige Vorrichtung Neben den bereits genannten Nachteilen
sind alle oben beschriebenen Vorrichtungen unvorteilhaft in Bezug auf die Beanspruchung
des Haars während der Wellung. Lockenwickler, bei denen das Haar mehrfach um ein üblicherweise
rundes Teil gewickelt und in diesem Zustand getrocknet und so gewellt wird, haben
den Nachteil, dass die Haarsträhnen während des Umwickelns - mitunter sogar mehrfach
- verdreht werden. Das beansprucht nicht nur das Haar, sondern bewirkt auch, dass
beim Trocknungsvorgang, der zur Erzeugung von der Form des Wicklers entsprechenden
Wellen dient, weniger chemische Bindungen entstehen können und daher eine weniger
dauerhafte Wellung entsteht.
[0010] In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass die Erzeugung von Dauerwellen ein zweistufiger
Prozess ist: Zunächst werden Cystinbindungen, d.h. Disulfidbindungen zwischen zwei
Cysteinen in der Aminosäuresequenz des Haarkeratins, durch Behandlung mit einem Reduktionsmittel,
wie z.B. Thioglykolsäure, aufgebrochen, wodurch das Haar erweicht und leichter formbar
wird. Nach dem Formen kommt es während der Trocknung zur Wiederherstellung der Disulfidbindungen
durch Reoxidation, sei es mit Luftsauerstoff oder einem auf das Haar aufgetragenen
Oxidationsmittel wie etwa Wasserstoffperoxid, H
2O
2.
[0011] Mit den oben beschriebenen Geräten, die gewellte Platten oder ähnliche flächige Elemente
umfassen, wird zwar ein Verdrehen des Haars großteils vermieden, sie sind jedoch -
neben der mitunter schwierigen Handhabung - auch insofern problematisch, als das Haar
beim Eindrücken in die Wellentäler sehr stark beansprucht und dabei vor allem gedehnt
wird. Aufgrund dieser Dehnung können sich während des Oxidationvorgangs beim Trocknen
wiederum nur relativ wenige Disulfidbrücken ausbilden, was erneut eine geringere Haltbarkeit
der Dauerwelle zur Folge hat. Darüber hinaus wird der Trocknungsvorgang durch die
Verwendung von flächigen Elementen verlangsamt, da das Entweichen des Wassers behindert
wird. Weiters können Bewegungen der zwischen zwei flächigen Elementen eingelegten
Haarstähnen das Haar aufrauen, wodurch das Haar einerseits brüchig wird und andererseits
erneut die Ausbildung von Disulfidbrücken behindert wird. Dieser Effekt ist besonders
stark ausgeprägt, wenn die flächigen Elemente aus engmaschigen Gittern bestehen, da
in diesen Fällen zahlreiche Kontaktpunkte mit dem Haar existieren. Besonders nachteilig
sind Gitter, die von Gitterelementen mit eckigem vertikalem Querschnitt gebildet werden,
aber auch bei Gittern aus Elementen mit runden Querschnitten, also z.B. zwischen Maschendraht-Elementen,
tritt diese aufrauende Wirkung auf.
[0012] Ziel der Erfindung war vor diesem Hintergrund die Entwicklung einer neuen Vorrichtung,
mit der die obigen Nachteile zumindest teilweise vermieden werden können.
OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
[0013] Dieses Ziel erreicht die Erfindung durch Bereitstellung einer Vorrichtung zum wellenförmigen
Formen von Haar, die ein längliches Unterteil, das in Längsrichtung mehrere Wellen
aufweist, zum Auflegen des Haars, sowie ein Oberteil zum Einspannen des Haars zwischen
Ober- und Unterteil , wobei Unter- und Oberteil voneinander getrennt vorliegen, jeweils
ein in Längsrichtung gewellter Streifen mit einem Seitenverhältnis von zumindest 3:1
sind und die Wellen der Streifen einander entsprechende Krümmungsradien aufweisen,
so dass Unter- und Oberteil ineinander passen; wobei,
- i) sowohl das Unterteil als auch das Oberteil Leiterform, umfassend zwei im Wesentlichen
parallele, gewellte Längsholme (1) und eine Vielzahl von Quersprossen oder -stegen
(2), aufweisen, die auch bei Verwendung der Vorrichtung bestehen bleibt; und
- ii) Unter- und Oberteil zwei identische Teile sind.
[0014] Mittels einer solchen Vorrichtung wird eine ganze Reihe der eingangs beschriebenen
Nachteile behoben.
[0015] Erstens wird durch das getrennte Vorliegen von Ober- und Unterteil das Vorsehen eines
Gelenks vermieden, wodurch das Einlegen von Haarsträhnen in die Vorrichtung vereinfacht
wird. Genauer gesagt braucht das Haar nur auf das Unterteil aufgelegt zu werden, wonach
das Oberteil aufgebracht und auf beliebige Weise mit dem Unterteil verbunden wird,
was später noch näher erläutert wird.
[0016] Die Streifenform der Vorrichtung mit einem Seitenverhältnis von zumindest 3:1 bewirkt,
dass zahlreiche Vorrichtungen der Erfindung nebeneinander verwendbar sind, selbst
wenn sehr langes Haar gewellt werden soll, wobei das Gewicht der Vorrichtung dennoch
gering gehalten werden kann. Mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung kann somit im
Wesentlichen der gesamte Haarschopf gleichzeitig gewellt werden. Bei einem kleineren
Seitenverhältnis als 3:1 wäre die Breite der Vorrichtung zu groß, speziell wenn die
Vorrichtung so dimensioniert ist, dass auch relativ langes Haar, z.B. mit 30 cm Länge
oder mehr, zur Gänze behandelt werden kann. Ein Seitenverhältnis von mehr als 10:1
ist gemäß vorliegender Erfindung allerdings nicht bevorzugt, da dann die Stabilität
der Vorrichtung zu stark abnimmt, so dass entweder stabilere Materialien eingesetzt
oder strukturelle Verstärkungen vorgesehen werden müssen. Beides würde sowohl das
Gewicht der Vorrichtung als auch die Herstellungskosten erhöhen.
[0017] Wie aus manchen Dokumenten des Standes der Technik an sich bekannt, weisen die Wellen
der Streifen auch gemäß vorliegender Erfindung einander entsprechende Krümmungsradien
auf, so dass Unter- und Oberteil ineinander passen. Da die beiden Teile der erfindungsgemäßen
Vorrichtung jedoch getrennt voneinander vorliegen, sollten die Krümmungsradien aller
Wellen im Wesentlichen dieselben sein, so dass es keine Rolle spielt, welches Teil
als Oberteil und welches als Unterteil verwendet wird und in welcher Orientierung
die zwei Teile mit dazwischen eingelegtem Haar ineinander gepasst werden. Die Unter-
und Oberteil sind zwei identische Teile, was die Herstellungskosten verringert.
[0018] Gemäß vorliegender Erfindung weisen die als Ober- und Unterteil verwendeten Streifen
jeweils Leiterform auf, was eine geringere Beanspruchung des Haars bei Verwendung
der erfindungsgemäßen Vorrichtung verursacht. Das Haar liegt in einer Vorrichtung
der Erfindung nicht auf einer flächigen Unterlage auf, die es aufrauen könnte, sondern
nur punktuell auf den Stegen der Leiterform, die somit für die Formgebung verantwortlich
sind. Darüber hinaus wird die Haarsträhne beim Verbinden von Ober- und Unterteil der
Vorrichtung in keine Wellentäler hineingedrückt, wodurch es zu keiner Dehnung des
Haars kommt.
[0019] Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung können aus all diesen Gründen Dauerwellen mit
deutlich längerer Haltbarkeit erzeugt werden.
[0020] Unter "Leiterform" sind hierin in der Hauptsache zwei in Längsrichtung gewellte Längsholme
mit mehreren über die Länge verteilten Quersprossen oder -stegen, nachstehend kurz
als "Stege" bezeichnet, zwischen den Holmen zu verstehen. Diese Stege können in einem
rechten oder auch spitzen Winkel zu den Holmen verlaufen und können jeweils in unterschiedlichen
Winkeln stehen. Vorzugsweise verlaufen die Stege im Wesentlichen parallel zueinander
und im rechten Winkel zu den Holmen. Auch die Holme verlaufen vorzugsweise im Wesentlichen
parallel zueinander, können allerdings auch vom parallelen Verlauf abweichen, wobei
für ihren maximalen Abstand die obige Anforderung eines Seitenverhältnisses der Streifen
von zumindest 3:1 gilt. Besonders bevorzugt verlaufen sowohl die gewellten Holme als
auch die Stege jeweils parallel zueinander, und die Stege stehen im rechten Winkel
zu den Holmen, wie dies im allgemeinen Sprachgebrauch unter einer "Leiter" verstanden
wird. Dies ermöglicht wiederum, zwei identische Bauteile als Ober- und Unterteil der
erfindungsgemäßen Vorrichtung verwenden zu können.
[0021] Im Gegensatz zu einer üblichen Leiterform sind in bevorzugten Ausführungsformen der
Erfindung jedoch zusätzlich die Enden der Längsholme an beiden Enden der Vorrichtung
durch jeweils ein Abschlusssteg miteinander verbunden. In der besonders bevorzugten
Ausführungsform mit parallelen Holmen und Stegen entspricht die Form der Vorrichtung
in einer Draufsicht somit einem länglichen Rechteck, das durch die Stege in Abschnitte
unterteilt ist, sozusagen einer einteiligen "Sprossenwand". Noch bevorzugter ist zumindest
einer dieser Abschlussstege, vorzugsweise beide, einwärts, d.h. konkav, gewölbt oder
gekrümmt, um die Vorrichtung an die horizontale Krümmung des Kopfes anzupassen. Der
Krümmungsradius kann dabei entsprechend der Kopfgröße variieren, d.h. es können spezielle
Ausführungsformen für (kleinere) Kinder und für Erwachsene produziert werden.
[0022] Wie aus dem Stand der Technik bekannt, können die Streifen, zusätzlich zu ihrer Wellung,
auch eine leichte Krümmung in Längsrichtung aufweisen, die der vertikalen Krümmung
des Kopfes angepasst ist, wobei wiederum unterschiedliche Krümmungsradien bei speziellen
Ausführungsformen für (kleine) Kinder und für Erwachsene vorgesehen werden können.
[0023] Für die Zwecke hierin sind unter "Leiterform" auch Ausführungsformen zu verstehen,
bei denen zusätzlich zu den beiden äußeren Holmen noch ein oder mehrere weitere Längsholme
dazwischen angeordnet sind, um so die Stabilität der Streifen zu erhöhen. Solche zusätzlichen
Längsholme können speziell bei kleineren Seitenverhältnissen, wie z.B. 3:1 oder 4:1,
aber relativ großer Länge der gewellten Streifen, z.B. 30 oder 40 cm Länge, nützlich
sein. In diesen Fällen beträgt die Länge der Stege z.B. rund 10 cm, was bei Verwendung
zu Brüchen der Stege führen könnte. Durch das Vorsehen zusätzlicher Längsholme wird
die freie Länge der Stege verkürzt und das Bruchrisiko vermindert. Auch in diesen
Ausführungsformen mit verstärkter Leiterform sind die Streifen jedoch nicht als "Gitter",
wie im Stand der Technik definiert, anzusehen, sind also kein mehr oder weniger engmaschiges
Geflecht ("Maschendraht"), sondern weisen sozusagen die Form einer "mehrteiligen Sprossenwand"
auf.
[0024] Um das mittels der erfindungsgemäßen Vorrichtung behandelte Haar noch mehr zu schonen,
weisen die Stege vorzugsweise einen runden oder gerundeten Querschnitt auf, damit
die ohnehin nur punktuell darauf aufliegende Haarsträhne mit keinerlei Kanten oder
Ecken in Kontakt kommt.
[0025] Zur Verhinderung von Verletzungen der Kopfhaut sind die Enden der Längsholme vorzugsweise
gerundet, unabhängig davon, ob Abschlussstege vorhanden sind oder nicht.
[0026] In weiteren bevorzugten Ausführungsformen sind die Stege - gegebenenfalls mit Ausnahme
der Abschlussstege - in regelmäßigen Abständen entlang der Längsholme vorgesehen,
um dem Haar eine gleichmäßige Wellung zu verleihen und eine bestimmte Orientierung
von Ober- und Unterteil überflüssig zu machen. In bestimmten Fällen kann dies aber
auch unerwünscht sein, z.B. wenn nahe der Kopfhaut eine stärkere Wellung gewünscht
wird als zum Haarende hin.
[0027] In besonders bevorzugten Ausführungsformen sind die Abstände zwischen den jeweils
ersten Stegen (mit Ausnahme der gegebenenfalls vorhandenen Abschlussstege) und den
jeweiligen Enden der Längsholme voneinander verschieden. Dies bewirkt speziell bei
Verwendung zweier identischer Teile als Ober- und Unterteil in gegenläufiger Orientierung
eine relative Versetzung der Stege von Ober- und Unterteil zueinander, so dass das
Haar nicht zwischen zwei Stegen zusammengequetscht wird. Um für die gleichmäßige Wellung
zu sorgen, betragen die Abstände der jeweils ersten Stege (mit Ausnahme der Abschlussstege)
zu den jeweiligen Enden der Längsholme das 0,5fache bzw. das 1fache des regelmäßigen
Abstands zwischen den Stegen. Das bedeutet, dass bei Verwendung von identischen Ober-
und Unterteilen in gegenläufiger Orientierung die Stege um genau den halben Abstand
zueinander versetzt sind.
[0028] Die Art und Weise, wie die beiden Teile der erfindungsgemäßen Vorrichtung bei Verwendung
miteinander zu verbinden sind, ist nicht speziell eingeschränkt, so dass jede beliebige
Verbindung in Frage kommt, mit der die beiden Teile für die Dauer der Haarbehandlung
aneinander anliegend zusammengehalten werden können. Prinzipiell eignen sich dafür
somit unter anderem auch beliebige Klemmen, Clips oder Bänder, z.B. um die beiden
Teile herum geführte elastische Bänder, aber auch Klebeverbindungen, sei es unter
Verwendung eines Klebers zwischen Ober- und Unterteil oder eines Klebebands um beide
herum. Erfindungsgemäß bevorzugt wird jedoch, dass das Unterteil und/oder das Oberteil
an zumindest einem der Ränder zumindest ein Mittel zum Verbinden der beiden Teile
miteinander umfassen bzw. umfasst. Dieses Verbindungsmittel sind oder umfassen besonders
bevorzugt einen Schnapp-, Klapp- oder Rastverschluss, wie diese mitunter auch aus
dem Stand der Technik bekannt sind, insbesondere jedoch einen Magnetverschluss. So
können etwa in der Nähe eines Endes der Streifen an der Außenseite zumindest eines
der (äußeren) Längsholme jeweils ein Vorsprung und im gleichen Abstand zum anderen
Ende an der Außenseite zumindest des anderen (äußeren) Längsholms jeweils eine der
Form des Vorsprungs angepasste Vertiefung vorgesehen sein. Bei Verwendung identischer
Teile als Ober- und Unterteil in gegenläufiger Orientierung kann je ein solcher Vorsprung
mit einer entsprechenden Vertiefung in Eingriff gebracht werden, um die beiden Teile
während der Haarbehandlung zusammenzuhalten, danach aber auch leicht wieder lösbar
zu sein.
[0029] Insbesondere umfassen die Mittel zum Verbinden der beiden Teile einen oder mehrere
Magnetverschlüsse, da auf diese Weise beim Verbinden der Teile keinerlei Druck oder
Zug auf die Vorrichtung ausgeübt zu werden braucht, was ein schmerzhaftes Ziehen an
den Haaren zur Folge haben könnte. Als Magnetverschlüsse können beim Zusammenfügen
der beiden Teile der Vorrichtung beispielsweise je zwei Permanentmagnetplättchen oder
auch je ein Magnetplättchen mit je einem Plättchen aus einem ferromagnetischen Metall
(Eisen, Kobalt, Nickel), einer Legierung davon oder aus Ferrit, zur Deckung gebracht
werden. In besonders bevorzugten Ausführungsformen wird aus Kostengründen je ein Magnetplättchen
mit einem Eisen(legierungs)plättchen zur Deckung gebracht werden, wobei die beiden
Plättchen vorzugsweise in eigens dafür vorgesehenen Halterungen oder Ausnehmungen
am Rand oder an den Enden der Holme oder auch der Abschlussstege untergebracht sein
können.
[0030] Weder die Dimensionen noch das Material der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind speziell
eingeschränkt, solange die Anforderung des Seitenverhältnisses der Streifen von zumindest
3:1 erfüllt ist. Bei der Auswahl ist auf sowohl den Materialverbrauch bei der Fertigung
und das Gewicht der Streifen als auch auf deren Stabilität Augenmerk zu legen. Es
können auch Streifen unterschiedlicher Längen erzeugt werden, um diese der Länge des
zu wellenden Haars anzupassen, z.B. Streifen mit einer Länge zwischen etwa 15 und
etwa 50 cm. Die Dicke der Holme und Stege kann dabei beispielsweise zwischen 2 und
10 mm betragen, wobei die zumindest dreimal längeren Holme vorzugsweise größere Dicke
aufweisen.
[0031] Die Verbindung der Holme und Stege ist ebenfalls nicht eingeschränkt, so dass diese
einstückig ausgebildet, z.B. verschweißt, oder auch miteinander verklebt oder verschraubt
sein können, was natürlich auch von der Materialwahl abhängt.
[0032] Generell kommt jedes Material in Frage, wie z.B. Metalle, Kunststoffe, Keramik oder
Glas, oder auch Kombinationen verschiedener Materialien. Vorzugsweise ist das Material
gegenüber den zur Herstellung von Dauerwellen eingesetzten Chemikalien ausreichend
inert und weist ausreichende Bruchfestigkeit bei gleichzeitiger Elastizität, um auch
leichtem Verbiegen während der Verwendung standhalten zu können, sowie entsprechende
Temperaturbeständigkeit auf, um sich bei den während der Trocknung der Haare herrschenden
Temperaturen, d.h. bis ca. 70 °C, nicht zu verändern, also nicht zu erweichen oder
zu zersetzen.
[0033] Aus diesen Gründen werden bestimmte Metalle oder Metallegierungen, z.B. Aluminium,
das an der Oberfläche eine passivierende Oxidschicht aufweist, sowie Kunststoffe,
insbesondere faserverstärkte Kunststoffe, bevorzugt. Im Hinblick auf Kosten, Gewicht,
Stabilität und Inertheit bestehen Unter- und Oberteil vorzugsweise zur Gänze aus chemisch
inertem, noch bevorzugter glasfaserverstärktem, Kunststoff (GFK; engl.: "glass-fibre
reinforced plastic", GRP), beispielsweise aus thermoplastischen Elastomeren wie Polypropylen
oder auch vernetzten Styrol-Butadien- oder Ethylen-Propylen-Dien-Coplymeren. Der Kunststoff
kann beispielsweise mittels eines Spritzgussverfahrens zu einstückigen Streifen für
die erfindungsgemäße Vorrichtung geformt werden.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
[0034]
Fig. 1 ist eine schematische Darstellung eines der beiden Teile einer bevorzugten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung mit gekrümmten Abschlussstegen.
Fig. 2 ist eine schematische Darstellung eines der beiden Teile einer weiteren bevorzugten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung mit Halterungen für Magnetplättchen.
Fig. 3 zeigt ein Paar identischer Teile, die während der Benutzung der Vorrichtung
miteinander zur Deckung gebracht werden können.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
[0035] Das in Fig. 1 gezeigte, nichteinschränkende Beispiel zeigt eine besonders bevorzugte
Ausführungsform eines sowohl als Ober- als auch als Unterteil der erfindungsgemäßen
Vorrichtung dienenden Streifens in Leiterform. Der Streifen besteht aus zwei über
ihre Länge gewellten Längsholmen 1, die zwar im Wesentlichen parallel zueinander verlaufen
und über eine Vielzahl von Quersprossen oder Stegen 2 miteinander in Verbindung stehen.
Diese verlaufen im Wesentlichen im rechten Winkel zu den Holmen 1 und sind in regelmäßigen
Abständen c angeordnet.
[0036] Wie groß dieser regelmäßige Abstand c der Stege ist, hängt von den übrigen Dimensionen
der Streifen ab, da ein kleinerer Wert eine höhere Anzahl an Stegen und damit eine
höhere Stabilität des Streifens als Ganzes bewirkt. Beispielsweise kann der Wert für
c bei einer durchschnittlichen Gesamtlänge der Streifen von rund 25 cm zwischen 1
und 5 cm variieren, je nachdem, welches Material in welcher Dicke für die Holme 1
und die Stege 2 zum Einsatz kommt.
[0037] An beiden Enden des Streifens ist jeweils ein Abschlusssteg 3a bzw. 3b vorgesehen,
der die jeweiligen Enden der Längsholme 1 miteinander verbindet. Die Verbindungsstellen
an den Enden der Holme 1 sind abgerundet, um Verletzungen der Kopfhaut zu verhindern.
Zusätzlich sind die Abschlussstege einwärts (konkav) gebogen, um ihre Form an die
Krümmung des Kopfes in horizontaler Richtung anzupassen, wobei die Krümmungen der
Abschlussstege hier zu Illustrationszwecken überzeichnet dargestellt sind.
[0038] Die Abstände a und b der jeweils ersten Stege (mit Ausnahme der Abschlussstege 3a
bzw. 3b), d.h. der Stege 2a und 2b zu den Enden der Längsholme 1 sind unterschiedlich.
Dies verhindert, dass beim Ineinanderpassen zweier identischer in Fig. 1 dargestellter
Streifen bei Verwendung der Vorrichtung ihre Stege miteinander zur Deckung kommen,
um eine dazwischen eingelegte Haarsträhne nicht zu quetschen. Bei einem vorgegebenen
regelmäßigen Abstand c zwischen den einzelnen Stegen gilt vorzugsweise: b = c und
a = c/2. Dies bewirkt, dass eine in die erfindungsgemäße Vorrichtung eingelegte Haarsträhne
eine gleichmäßige Wellung erfährt.
[0039] Die in Fig. 2 dargestellte Ausführungsform der Erfindung weist keine gekrümmten,
sondern lineare Abschlussstege 3a, 3b auf, und die Abstände zwischen den Stegen 2
sind über die gesamte Länge im Wesentlichen die gleichen (die scheinbaren Unterschiede
zwischen den Abständen a, b und c resultieren aus der Perspektive).
[0040] Zusätzlich zu Fig. 1 sind in der Ausführungsform aus Fig. 2 allerdings Mittel 4 zum
Verbinden der beiden Teile der Vorrichtung vorgesehen, und zwar - gemäß besonders
bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung - zweier identischer der hier gezeigten
Streifen. Diese Mittel 4 sind hier als kreisrunde Halterungen mit einer ebenfalls
kreisrunden Ausnehmung zum Einsetzen von entsprechenden Magnet- bzw. Eisenplättchen
(oder Plättchen aus einem anderen ferromagnetischen Material) dargestellt. Diese Halterungen
sind vorzugsweise einstückig mit den Längsholmen 1 verbunden, d.h. angeschweißt oder
einstückig geformt, besonders bevorzugt mittels Spritzguss aus, insbesondere faserverstärktem
- Kunststoff, z.B. Polypropylen, geformt.
[0041] Dabei kann entweder jeweils ein rundes Permanentmagnetplättchen in jede der vier
Halterungen eingesetzt werden, so dass die Verbindung zwischen den beiden Teilen von
vier Paaren von Magneten hergestellt wird. Oder es können je zwei Magnet- und je zwei
Eisenplättchen eingesetzt werden, die beim Kombinieren der beiden Teile der erfindungsgemäßen
Vorrichtung mit ihren Gegenstücken jeweils ein aus einem Magnet- und einem Eisenplättchen
bestehendes Paar bilden. In letzterem Fall können die beiden gleichen Plättchen (Magnet-
oder Eisenplättchen), entweder an demselben Ende des Streifens oder diagonal versetzt
zum Einsatz kommen. Ausschlaggebend ist lediglich, dass sich an den entsprechenden
Positionen des zweiten Streifens die jeweiligen Gegenstücke finden, so dass keine
zwei Eisenplättchen miteinander zur Deckung kommen.
[0042] Fig. 3 zeigt schließlich ein Paar ähnlicher Streifen, wie in Fig. 2 dargestellt,
nur mit einem geringeren Abstand c zwischen den Stegen 2. Hier ist gut zu erkennen,
dass es sich bei Unter- und Oberteil um zwei identische Teile handelt, die beim Verbinden
während der Benutzung der erfindungsgemäßen Vorrichtung miteinander zur Deckung gebacht
werden können. Somit ist beispielsweise bei einer Herstellung der Streifen mittels
Spritzguss nur eine einzige Form vonnöten, was die Herstellungskosten deutlich senkt.
[0043] Die vorliegende Erfindung stellt demnach eine neuartige Vorrichtung zum wellenförmigen
Formen von Haar bereit, die kostengünstig herstellbar ist und mittels derer auf einfachere
Art und Weise als nach dem Stand der Technik Dauerwellen herstellbar sind, die dauerhafterer
Natur sind als bisher.
1. Vorrichtung zum wellenförmigen Formen von Haar, umfassend ein längliches Unterteil,
das in Längsrichtung mehrere Wellen aufweist, zum Auflegen des Haars, sowie ein Oberteil
zum Einspannen des Haars zwischen Ober- und Unterteil, wobei Unter- und Oberteil voneinander
getrennt vorliegen, jeweils ein in Längsrichtung gewellter Streifen mit einem Seitenverhältnis
von zumindest 3:1 sind und die Wellen der Streifen einander entsprechende Krümmungsradien
aufweisen, so dass Unter- und Oberteil ineinander passen; wobei
i) sowohl das Unterteil als auch das Oberteil Leiterform, umfassend zwei im Wesentlichen
parallele, gewellte Längsholme (1) und eine Vielzahl von Quersprossen oder -stegen
(2), aufweisen, die auch bei Verwendung der Vorrichtung bestehen bleibt; dadurch gekennzeichnet, dass
ii) Unwter- und Oberteil zwei identische Teile sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Unterteil und das Oberteil jeweils an zumindest einem der Ränder zumindest ein
Mittel (4) zum Verbinden der beiden Teile miteinander umfassen
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Verbindungsmittel (4) ein Magnetverschluss ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Längsholme (1) durch jeweils ein Abschlusssteg (3a, 3b) miteinander
verbunden sind, von denen zumindest einer einwärts gewölbt ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (2) - gegebenenfalls mit Ausnahme der Abschlussstege (3a, 3b) - in regelmäßigen
Abständen (c) entlang der Längsholme (1) vorgesehen sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Abstände (a, b) zwischen den jeweils ersten Stegen (2a, 2b) - mit Ausnahme
der Abschlussstege (3a, 3b) - und den jeweiligen Enden der Längsholme (1) voneinander
unterscheiden.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstände (a, b) der jeweils ersten Stege (2a, 2b) - mit Ausnahme der Abschlussstege
(3a, 3b) - zu den jeweiligen Enden der Längsholme (1) das 0,5fache bzw. das 1fache
des regelmäßigen Abstands (c) zwischen den Stegen (2) betragen.
8. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Seitenverhältnis der gewellten Streifen nicht mehr als 10:1 beträgt.
9. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (2) einen runden oder gerundeten Querschnitt aufweisen.
10. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Längsholme (1) gerundet sind.
11. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Unter- und Oberteil aus Kunststoff und/oder Leichtmetall bestehen.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass Unter- und Oberteil zur Gänze aus chemisch inertem Kunststoff bestehen.
1. A hair-wave-forming device comprising an elongate lower part, which has several waves
in a longitudinal direction, for placing hair thereon and an upper part for clamping
the hair between the upper and lower parts, wherein the upper and lower parts are
separate from each other, each being a strip waved in the longitudinal direction and
having an aspect ratio of at least 3:1, the waves of the strips having corresponding
radii of curvature so that the lower and upper parts fit into each other; wherein
i) both the lower part and the upper part have the form of a ladder comprising two
substantially parallel, waved longitudinal rails (1) and a plurality of transverse
rungs or steps (2), which form is maintained during the use of the device;
characterised in that
ii) the lower and upper parts are two identical parts.
2. The device according to claim 1, characterised in that the lower part and the upper part each comprise at least one means (4) for connecting
both parts with one another on at least one of the edges.
3. The device according to claim 2, characterised in that the at least one connecting means (4) is a magnetic catch.
4. The device according to any of the claims 1 to 3, characterised in that the ends of the longitudinal rails (1) are connected to each other by one terminal
rung (3a, 3b) each, of which at least one is curved inwards.
5. The device according to any one of the preceding claims, characterised in that the rungs (2) - optionally with the exception of the terminal rungs (3a, 3b) - are
arranged in regular intervals (c) along the longitudinal rails (1).
6. The device according to claim 5, characterised in that the distances (a, b) between the respective first rungs (2a, 2b) - with the exception
of the terminal rungs (3a, 3b) - and the respective ends of the longitudinal rails
(1) differ from each other.
7. The device according to claim 6, characterised in that the distances (a, b) between the respective first rungs (2a, 2b) - with the exception
of the terminal rungs (3a, 3b) - and the respective ends of the terminal rails (1)
amount to 0.5 times or 1 times, respectively, the regular distance (c) between the
rungs (2).
8. The device according to any one of the preceding claims, characterised in that the aspect ratio of the waved strips is not more than 10:1.
9. The device according to any one of the preceding claims, characterised in that the rungs (2) have a round or rounded cross section.
10. The device according to any one of the preceding claims, characterised in that the ends of the longitudinal rails (1) are rounded.
11. The device according to any one of the preceding claims, characterised in that the lower and upper parts are made of plastic or light metal.
12. The device according to claim 11, characterised in that the lower and upper parts are entirely made of a chemically inert plastic.
1. Dispositif pour mise en forme ondulée des cheveux, comprenant une partie inférieure
oblongue, qui présente plusieurs ondes longitudinales, pour poser les cheveux ci-dessus,
ainsi qu'une partie supérieure pour coincer les cheveux entre les parties supérieure
et inférieure, celles-ci étant présentes séparément, représentant respectivement une
bande ondulée dans le sens de sa longueur avec un rapport largeur/hauteur d'au moins
3:1 et les ondes des bandes comportant des rayons de courbure correspondant entre
eux, de sorte que les parties supérieure et inférieure rentrent l'une dans l'autre;
i) tant la partie inférieure que la partie supérieure ayant une forme d'échelle, qui
reste telle pendant l'usage du dispositif, comprenant deux montants (1) ondulés, essentiellement
parallèles, et une pluralité d'échelons ou traverses transversal(e)s (2);
caractérisé en ce que
ii) les parties inférieure et supérieure sont deux parties identiques.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les parties inférieure et supérieure comprennent chacune sur au moins un des bords
au moins un moyen (4) pour lier les deux parties.
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'au moins un moyen (4) de liaison est une fermeture magnétique.
4. Dispositif selon une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les extrémités des montants (1) sont liées de part et d'autre par une traverse finale
(3a, 3b), dont au moins une est voûtée vers l'intérieur.
5. Dispositif selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les traverses (2) - éventuellement à l'exception des traverses finales (3a, 3b) -
sont prévues à des écarts (c) réguliers le long des montants (1).
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que les écarts (a, b) entre les premières traverses (2a, 2b) - à l'exception des traverses
finales (3a, 3b) - et les extrémités respectives des montants (1) sont différents.
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que les écarts (a, b) des premières traverses (2a, 2b) - à l'exception des traverses
finales (3a, 3b) - par rapport aux extrémités respectives des montants (1) sont 5
fois ou 1 fois l'écart régulier (c) entre les traverses (2).
8. Dispositif selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le rapport hauteur/longueur des bandes ondulées n'est pas supérieur à 10:1.
9. Dispositif selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les traverses (2) ont une section ronde ou arrondie.
10. Dispositif selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les extrémités des montants (1) sont arrondies.
11. Dispositif selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les parties inférieure et supérieure sont composées de matière plastique et/ou métal
léger.
12. Dispositif selon la revendication 11, caractérisé en ce que les parties inférieure et supérieure sont composées entièrement de matière plastique
chimiquement inerte.