[0001] Die Erfindung betrifft eine Befestigung einer Türgriffeinrichtung an einer Fahrzeugtür,
insbesondere eines Kraftfahrzeugs, wobei die Fahrzeugtür eine Türaußenwand und eine
Türstirnwand aufweist, und wobei die Türgriffeinrichtung einen einen Türgriff lagernden
Lagerbügel, der an der Türaußenwand befestigt ist, und einen Türschließzylinder aufweist.
[0002] Ferner betrifft die Erfindung eine Fahrzeugstür mit einer entsprechenden Befestigung
einer Türgriffeinrichtung sowie ein Fahrzeug mit einer derartigen Fahrzeugtür.
[0003] Befestigungen, Fahrzeugtüren und Fahrzeuge der Eingangs genannten Art sind aus dem
Stand der Technik bekannt. So offenbart beispielsweise
DE 42 29 930 C1 eine Befestigung eines Türgriffs mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs
1. Die Fahrzeugtür ist dabei, wie üblich, als hohler Türkörper ausgebildet, der von
einer Türaußenwand, einer Türinnenwand sowie von zumindest einer Türstirnwand begrenzt
wird. Die Wände der Fahrzeugtür, also die Türinnenwand, die Türaußenwand sowie die
Türstirnwand, sind dabei als Blechteile ausgebildet. Üblicherweise schließen dabei
die Türstirnwand und die Türaußenwand einen Winkel zwischen sich ein, so dass die
Türstirnwand seitlich von der Türaußenwand vorsteht beziehungsweise absteht. Die Türinnenwand
und die Türaußenwand verlaufen hingegen regelmäßig zumindest im Wesentlichen parallel
zueinander. Zur Befestigung des Türgriffs an der Fahrzeugtür ist ein Lagerbügel vorgesehen,
der an der Türaußenwand und an der Türstirnwand befestigt ist. Die Türaußenwand weist
dabei ein oder mehrere Öffnungen auf, durch welche der Türgriff mit dem Lagerbügel
in Wirkverbindung bringbar ist. Zum Sperren oder Freigeben des Türgriffs ist dabei
außerdem ein Türschließzylinder vorgesehen, der durch Einführen eines Schlüssels und
Drehen desselben den Türgriff an dem Lagerbügel arretiert oder freigibt. Der Türschließzylinder
ist dabei direkt in dem Lagerbügel gelagert und gehalten. Eine ähnliche Befestigung
wird auch in
DE 10 2006 020 044 A1 offenbart, wobei hier ein zusätzliches Trägerelement für den Türschließzylinder vorgesehen
ist, das an dem Lagerbügel gehalten ist.
[0004] Nachteilig bei den bekannten Lösungen ist es, dass insbesondere bei einer im Wesentlichen
versteckten Anordnung des Lagerbügels auf der Innenseite der Türaußenwand hohe Anforderungen
an die konstruktiven und herstellungstechnischen Toleranzen gestellt werden, damit
der Türschließzylinder und der Türgriff jeweils an den gewünschten Positionen beziehungsweise
Öffnungen an der Türaußenwand angeordnet sind. Durch die Lagerung des Türschließzylinders
an dem Lagerbügel besteht eine Toleranzkette, die von einer Vielzahl von Einzelbauteilen,
wie der Türaußenwand, der Türinnenwand, dem Türschließzylinder, dem Lagerbügel und
einem Türschloss sowie der Türstirnwand abhängig ist.
[0005] Die Offenlegungsschrift
DE 33 24 162 A1 offenbart eine Befestigung einer Türgriffeinrichtung, bei welcher ein Türschließzylinder
durch eine Verschraubung an einer Türstirnwand befestigt ist. Eine ähnliche Befestigung
wird auch durch die Offenlegungsschrift
DE 32 31 210 A1 gezeigt.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Befestigung einer Türgriffeinrichtung
zu schaffen.
[0007] Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird durch eine Befestigung einer Türgriffeinrichtung
mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Die erfindungsgemäße Befestigung hat den
Vorteil, dass die Anordnung und Lagerung des Türschließzylinders von dem Lagerbügel
gelöst wird, so dass der Türschließzylinder unabhängig von dem Lagerbügel an der Fahrzeugtür
befestigbar und anordenbar ist, so dass die Toleranzen des Lagerbügels sich nicht
auf die Positionierung des Türschließzylinders auswirken. Die Anforderungen an Herstellungstoleranzen
sowie die damit einhergehenden Kosten werden dadurch reduziert. Erfindungsgemäß ist
dabei vorgesehen, dass der Türschließzylinder nur an der Türstirnwand befestigt ist.
Anstatt den Türschließzylinder wie bisher an dem Lagerbügel anzuordnen, ist erfindungsgemäß
also eine Befestigung des Türschließzylinders nur an der Türstirnwand beziehungsweise
an der Türstirnwand von dem Lagerbügel unabhängig vorgesehen. Durch die alleinige
Befestigung an der Türstirnwand ist der Türschließzylinder gelöst von dem Lagerbügel
angeordnet. Um zu gewährleisten, dass der Türschließzylinder nur an der Türstirnwand
befestigt ist, ist bevorzugt vorgesehen, dass der Türschließzylinder getrennt beziehungsweise
beabstandet zu dem Lagerbügel angeordnet/positioniert ist. Die Toleranzkette wird
somit zwischen Lagebügel und Türschließzylinder unterbrochen, was zu den zuvor bereits
genannten Vorteilen führt. Selbstverständlich ist der Türschließzylinder dabei derart
angeordnet, dass seine zur Verriegelung des Türgriffs oder der Fahrzeugtür notwendigen
Elemente auch weiterhin in Eingriff mit dem Türgriff beziehungsweise mit der Fahrzeugtür
bringbar sind.
[0008] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Lagerbügel
nur an der Türaußenwand befestigt ist. Dadurch ist der Lagerbügel gelöst von der Türstirnwand
an der Fahrzeugtür befestigt, so dass die aus dem Stand der Technik bereits bekannte
Befestigung des Lagerbügels an der Türstirnwand entfällt, die ebenfalls erhöhte Anforderungen
an die Toleranzen bedeuten würde. Gemäß einer alternativen Ausführungsform ist vorgesehen,
dass der Lagerbügel zusätzlich an der Türstirnwand befestigt ist, um beispielsweise
höheren Belastungen standhalten zu können, jedoch bevorzugt unter Zwischenschaltung
elastisch verformbarer Elemente, um gegebenenfalls vorhandene Toleranzen auszugleichen
beziehungsweise kompensieren zu können.
[0009] Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass der Lagerbügel zumindest im Wesentlichen
versteckt hinter der Türaußenwand angeordnet ist. Die Türaußenwand weist somit zweckmäßigerweise
lediglich Durchgriffsöffnungen für den Türgriff sowie für den Türschlosszylinder auf.
Eine bevorzugt vorgesehene Griffmulde wird somit von der Türaußenwand und nicht beispielsweise
von dem Lagerbügel gebildet. Durch die vorteilhafte Ausbildung der Befestigung können
die Toleranzen der Öffnungen auf einfache und kostengünstige Art und Weise gewahrt
werden.
[0010] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Türschließzylinder
an der Türstirnwand verschraubt ist. Hierdurch wird eine einfach herzustellende und
auch wieder lösbare Befestigung des Türschließzylinders an der Fahrzeugtür geboten.
Vorzugsweise sind wenigstens zwei Schraubstellen vorgesehen, um eine eindeutige Lagerung
und Befestigung des Türschließzylinders an der Türstirnwand zu gewährleisten. Besonders
bevorzugt weist der Türschließzylinder ein Gehäuse auf, das einen der Türstirnwand
zugeordneten Befestigungsabschnitt, insbesondere Befestigungsflansch, aufweist. Der
Befestigungsabschnitt ist insbesondere mit einer oder mehreren Gewindebohrungen versehen,
in welche entsprechend Schrauben zur Befestigung des Türschließzylinders an der Türstirnwand
einschraubbar sind.
[0011] Zusätzlich oder alternativ ist bevorzugt vorgesehen, dass der Türschließzylinder
an der Türstirnwand verschweißt, verklebt und/oder vernietet ist. Diese nur durch
Zerstörung wieder lösbaren Befestigungsmöglichkeiten bieten eine besonders dauerhaft
belastbare Befestigung.
[0012] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung ist vorgesehen, dass der Lagerbügel aus Kunststoff
gefertigt ist. Dadurch weist der Lagerbügel ein nur geringes Gewicht auf, was insgesamt
das Gewicht der Türgriffeinrichtung und der Fahrzeugtür verringert. Darüber hinaus
lässt sich der Lagerbügel so auf einfache Art und Weise auch in komplexen Formen fertigen.
[0013] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass der Lagerbügel eine Aussparung aufweist, in
welcher der Schließzylinder angeordnet ist. Erstreckt sich der Lagerbügel über die
Position des Türschließzylinders hinaus, so wird eine größere Auflagefläche des Lagerbügels
an der Türaußenwand geboten, wodurch dieser sicherer und einfacher an der Türaußenwand
befestigbar ist. Die Aussparung an dem Lagerbügel dient somit zur Umgehung des Türschließzylinders,
um die getrennte Lagerung beziehungsweise Befestigung zu gewährleisten.
[0014] Die erfindungsgemäße Fahrzeugtür mit den Merkmalen des Anspruchs 9 weist die oben
bereits genannten Vorteile bezüglich der Herstellung und der Herstellungskosten auf.
Sie zeichnet sich durch eine Befestigung einer Türgriffeinrichtung aus, wie sie oben
stehend beschrieben wurde.
[0015] Das erfindungsgemäße Fahrzeug mit den Merkmalen des Anspruchs 10 zeichnet sich durch
die oben beschriebene Fahrzeugtür aus, was zu den bereits genannten Vorteilen führt.
[0016] Im Folgenden soll die Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert werden. Dazu
zeigen:
- Figur 1
- eine Befestigung einer Türgriffeinrichtung an einer Fahrzeugtür aus dem Stand der
Technik,
- Figur 2
- eine Draufsicht auf eine Fahrzeugtür mit versteckt angeordnetem Lagerbügel und
- Figur 3
- eine Fahrzeugtür mit einer vorteilhaften Befestigung eines Türgriffs in einer vereinfachten
perspektivischen Darstellung.
[0017] Figur 1 zeigt in einer vereinfachten Schnittdarstellung eine Fahrzeugtür 1 eines
hier nicht näher dargestellten Kraftfahrzeugs. Die Fahrzeugtür 1 weist eine Türaußenwand
2, eine Türinnenwand 3 sowie eine Türstirnwand 4 auf. Die Türinnenwand 3 ist dem Fahrzeuginnenraum
zugewandt, während die Türaußenwand 2 die Außenseite des Kraftfahrzeugs beziehungsweise
der Fahrzeugtür 1 bildet. Die Türstirnwand 4 ist eine sogenannte hintere Türstirnwand
4, die auf der einem Schwenkgelenk gegenüberliegenden Endseite der Fahrzeugtür 1 angeordnet
ist. Üblicherweise ist auf der dem Schwenkgelenk zugewandten Seite der Fahrzeugtür
1 eine weitere, vordere Türstirnwand 4 vorgesehen, an welcher das Schwenkgelenk befestigt
ist. Die Türstirnwand 4 steht dabei seitlich von der Türaußenwand 2 ab. Vorliegend
ist die Türstirnwand 4 im Wesentlichen senkrecht zu der Türaußenwand 2 ausgerichtet
beziehungsweise angeordnet, während die Türinnenwand 3 zumindest im Wesentlichen parallel
zur Türaußenwand 2 ausgerichtet beziehungsweise angeordnet ist.
[0018] Die Türaußenwand 2, die Türinnenwand 3 und die Türstirnwand 4 sowie gegebenenfalls
die weitere Türstirnwand umschließen einen Hohlraum 5 der Fahrzeugtür 1 und sind zweckmäßigerweise
als Blechteile ausgebildet. Vorliegend sind die Türinnenwand 3 und die Türstirnwand
4 einstückig miteinander ausgebildet. Natürlich ist aber auch eine zweiteilige Ausbildung
möglich.
[0019] Die Fahrzeugtür 1 weist weiterhin eine Türgriffeinrichtung 6 auf, die einen Türgriff
7, einen Türschließzylinder 8 und einen Lagerbügel 9 aufweist. Der Türgriff 7 ist
verschwenkbar an dem im Wesentlichen versteckt angeordneten Lagerbügel 9 gehalten.
Mittels des Türschließzylinders 8 lässt sich der Türgriff 7 und/oder die Fahrzeugtür
1 in einer Schließstellung arretieren. Durch Betätigen des Türschließzylinders 8 mittels
eines entsprechenden Schlüssels lässt sich die Arretierung lösen und der Türgriff
7 an dem Lagerbügel 9 um ein Schwenkgelenk 10 verschwenken und die Fahrzeugtür 1 an
der Karosserie des Kraftfahrzeugs entriegeln und öffnen.
[0020] Die Türaußenwand 2 weist dazu drei Öffnungen 11, 12 und 13 auf. Die Öffnungen 11
und 12 sind dem Türgriff 7 zugeordnet, sodass dieser durch die Türaußenwand 2 greifen
und wie zuvor beschrieben an dem Lagerbügel 9 angeordnet beziehungsweise gelagert
werden kann. Die dritte Öffnung 13 ist dem Türschließzylinder 8 zugeordnet, sodass
von außen ein Schlüssel in dem Türschließzylinder 8 zu dessen Betätigung einführbar
ist.
[0021] Der Lagerbügel 9 weist neben dem Schwenkgelenk 10 außerdem eine Aufnahme 14 für das
freie Ende des Türgriffs 7 sowie eine Aufnahme 15 zur Lagerung des Türschließzylinders
8 auf. Der Türgriffzylinder 8 ist somit an dem Lagerbügel 9 angeordnet und befestigt.
Der Verriegelungsmechanismus, der beispielsweise zwischen dem Türschließzylinder 8
und dem Türgriff 7 und/oder zwischen dem Türschließzylinder 8 und einer durch den
Türgriff 7 betätigbaren Verriegelungseinrichtung der Fahrzeugtür 1 wirkt, ist aus
Übersichtlichkeitsgründen nicht näher dargestellt.
[0022] Der Lagerbügel 9 ist an der Innenseite der Türaußenwand 2 der Fahrzeugtür 1 befestigt.
Durch die Anordnung des Türschließzylinders 8 an dem Lagerbügel 9 bestehen hohe Anforderungen
an die Toleranzen bei der Fertigung des Lagerbügels 9 sowie der Türaußenwand 2, um
eine korrekte Anordnung des Türschließzylinders 8 im Bereich der Öffnung 13 zu gewährleisten.
[0023] Üblicherweise wird daher, wie in Figur 2 dargestellt, bei einer derartigen versteckten
Anordnung des Lagerbügels 9 an der Türaußenwand im Bereich des Türschließzylinders
8 die Öffnung 13 als Langloch ausgebildet, um insbesondere fertigungsbedingte Toleranzen
ausgleichen zu können. Figur 2 zeigt hierbei eine Draufsicht auf die Türaußenwand
2 der Fahrzeugtür 1, wobei der Türgriff 7 aus Übersichtlichkeitsgründen nicht dargestellt
ist. Dies hat jedoch sowohl optisch als auch technisch Nachteile. Zum einen wird der
gestalterische Eindruck durch das Langloch gestört, und zum anderen ist es auch aufwändig,
das Langloch abzudichten, um das Eindringen von Feuchtigkeit in den Hohlraum 5 zu
vermeiden.
[0024] Figur 3 zeigt eine vorteilhafte Ausbildung der Fahrzeugtür 1, welche die Anforderungen
an Fertigungstoleranzen erheblich verringert. Die aus den vorhergehenden Figuren bereits
bekannten Elemente sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen, sodass insofern auf
die obenstehende Beschreibung verwiesen wird. Im Folgenden soll im Wesentlichen auf
die Unterschiede eingegangen werden. Figur 3 zeigt eine perspektivische Darstellung
der Fahrzeugtür 1 mit Blick auf die Innenseite der Türaußenwand 2. Hierbei ist vorgesehen,
dass der Türschließzylinder 8 nicht an dem Lagerbügel 9 sondern nur an der Türstirnwand
4 befestigt ist. Der Türschließzylinder 8 ist dabei insgesamt beabstandet zu dem Lagerbügel
9 angeordnet. Die Positionierung und Befestigung des Türschließzylinders 8 ist somit
unabhängig von dem Lagerbügel 9. Dadurch lässt sich der Türschließzylinder 8 einfacher
auf einer gewünschten Position an der Türaußenwand 2 der Fahrzeugtür 1 festlegen,
was insbesondere zur Folge hat, dass die Öffnung 13 wesentlich schmaler ausgebildet
sein kann. Insbesondere wird dadurch erreicht und ist bevorzugt vorgesehen, dass die
Öffnung 13 in ihrer Kontur dem Türschließzylinder 8 entspricht und insbesondere keine
Langlochform aufweist. Dadurch lässt sich die Öffnung 13 beziehungsweise die Fahrzeugtür
1 an der Öffnung 13 leichter abdichten und erhält außerdem eine gestalterische Aufwertung.
[0025] Der Türschließzylinder 8 weist ein Gehäuse 16 auf, das einen Befestigungsflansch
17 aufweist, welcher der Türstirnwand 4 zugeordnet ist. Der Befestigungsflansch 17
weist ein im Wesentlichen rechteckförmigen Querschnitt auf, dessen Fläche sich vorliegend
zu der Türstirnwand 4 hin vergrößert. An der freien Stirnseite des Befestigungsflanschs
17 sind zwei Gewindebohrungen in dem Befestigungsflansch 17 eingebracht. Die Türstirnwand
4 weist entsprechend zu den Gewindebohrungen zwei Öffnungen auf, durch welche jeweils
eine Schraube 18 hindurch und in die Gewindebohrungen geführt ist, um den Türschließzylinder
8 mittels Verschraubung an der Türstirnwand 4 zu befestigen beziehungsweise festzulegen.
[0026] Alternativ oder zusätzlich kann auch vorgesehen sein, dass der Türschließzylinder
8 mit der Türstirnwand 4 verschweißt, verklebt und/oder vernietet ist. Gemäß einem
weiteren, hier nicht dargestellten Ausführungsbeispiel, ist vorgesehen, dass die Türstirnwand
4 und der Türschließzylinder 8 zueinander komplementär dreidimensional geformte Oberflächen
aufweisen, die eine formschlüssige Anordnung des Türschließzylinders 8 an der Türstirnwand
4 erlauben. Durch mehrere Verbindungsstellen und/oder durch die dreidimensional gestalteten
Oberflächen wird eine Verdrehsicherung geboten, die die Belastbarkeit der Türeinrichtung
6 weiter erhöht.
[0027] Insgesamt wird zusätzlich zu den bereits erwähnten Vorteilen bezüglich der Toleranzanforderungen
die Sicherheit beziehungsweise der Diebstahlschutz der Türgriffeinrichtung 6 erhöht.
Dadurch, dass der Türschließzylinder 8 an der Türstirnwand 4 befestigt ist, sind die
Befestigungsstellen des Türschließzylinders 8 für einen Dieb von außen nicht erreichbar,
wodurch der Diebstahlschutz verbessert ist. Darüber hinaus kann der Lagerbügel 9,
wie in Figur 3 dargestellt, kürzer beziehungsweise kleiner ausgebildet werden, wodurch
Materialkosten und Gewicht reduziert werden.
[0028] Der Lagerbügel 9 endet beabstandet zu dem Türschließzylinder 8 und weist somit im
Vergleich zu dem herkömmlichen Lagerbügel 9 eine Aussparung 19 auf, in welcher der
Türschließzylinder 8 angeordnet ist. Natürlich kann ein Lagerbügel 9 auch derart ausgebildet
sein, dass er sich an dem Türschlosszylinder 8 vorbei weiter an der Türaußenwand 2
entlang erstreckt, um eine möglichst große Auflagefläche für eine sichere Befestigung
des Lagerbügels 9, insbesondere nur an der Türaußenwand 2, zu gewährleisten.
1. Befestigung einer Türgriffeinrichtung (6), wobei die Befestigung die Türgriffeinrichtung
(6) aufweist und dass die Türgriffeinrichtung (6) an einer Fahrzeugtür (1), insbesondere
eines Kraftfahrzeugs, befestigbar ist, wobei die Fahrzeugtür (1) eine Türaußenwand
(2) und eine Türstirnwand (4) aufweist, und wobei die Türgriffeinrichtung (6) einen
einen Türgriff (7) lagernden Lagerbügel (9), der an der Türaußenwand (2) befestigt
ist, und einen Türschließzylinder (8) aufweist, wobei der Türschließzylinder (8) nur
an der Türstirnwand (4) befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerbügel (9) eine Aussparung (19) aufweist, in welcher der Türschließzylinder
(8) angeordnet ist.
2. Befestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerbügel (9) nur an der Türaußenwand (2) befestigt ist.
3. Befestigung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerbügel (9) zumindest im Wesentlichen versteckt hinter der Türaußenwand (2)
angeordnet ist.
4. Befestigung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Türschließzylinder (8) an der Türstirnwand (4) verschraubt ist.
5. Befestigung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Türschließzylinder (8) an der Türstirnwand (4) verschweißt ist.
6. Befestigung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Türschließzylinder (8) an der Türstirnwand (4) verdrehsicher befestigt ist.
7. Befestigung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerbügel (9) aus Kunststoff gefertigt ist.
8. Fahrzeugtür (1), insbesondere für ein Kraftfahrzeug, mit einer Befestigung einer Türgriffeinrichtung
(6) nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche.
9. Fahrzeug, insbesondere Kraftfahrzeug, mit mindestens einer Fahrzeugtür (1) nach Anspruch
8.
1. Fastening for a door-handle device (6), wherein the fastening has the door-handle
device (6) and the door-handle device (6) can be fastened on a vehicle door (1), in
particular of a motor vehicle, wherein the vehicle door (1) has an outer door wall
(2) and an end door wall (4), and wherein the door-handle device (6) has a bearing
bracket (9), which bears a door handle (7) and is fastened on the outer door wall
(2), and also a door lock cylinder (8), wherein the door lock cylinder (8) is fastened
only on the end door wall (4), characterized in that the bearing (9) has an aperture (19), in which the door lock cylinder (8) is arranged.
2. Fastening according to Claim 1, characterized in that the bearing bracket (9) is fastened only on the outer door wall (2).
3. Fastening according to either of the preceding claims, characterized in that the bearing bracket (9) is arranged in an at least essentially concealed manner behind
the outer door wall (2).
4. Fastening according to one of the preceding claims, characterized in that the door lock cylinder (8) is screwed to the end door wall (4).
5. Fastening according to one of the preceding claims, characterized in that the door lock cylinder (8) is welded to the end door wall (4).
6. Fastening according to one of the preceding claims, characterized in that the door lock cylinder (8) is fastened in a rotationally fixed manner on the end
door wall (4).
7. Fastening according to one of the preceding claims, characterized in that the bearing bracket (9) is produced from plastics material.
8. Vehicle door (1), in particular for a motor vehicle, having a fastening for a door-handle
device (6) according to one or more of the preceding claims.
9. Vehicle, in particular a motor vehicle, having at least one vehicle door (1) according
to Claim 8.
1. Système de fixation d'un dispositif de poignée de porte (6), le système de fixation
présentant le dispositif de poignée de porte (6) et que le système de poignée de porte
(6) peut être fixé à une porte de véhicule (1), en particulier d'un véhicule automobile,
la porte de véhicule (1) présentant une paroi extérieure de porte (2) et une paroi
frontale de porte (4), et le dispositif de poignée de porte (6) présentant un étrier
de support (9) supportant une poignée de porte (7), lequel est fixé à la paroi extérieure
de porte (2), et un cylindre de fermeture de porte (8), le cylindre de fermeture de
porte (8) étant fixé uniquement à la paroi frontale de porte (4), caractérisé en ce que l'étrier de support (9) présente un évidement (19) dans lequel est disposé le cylindre
de fermeture de porte (8).
2. Système de fixation selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'étrier de support (9) est fixé uniquement à la paroi extérieure de porte (2).
3. Système de fixation selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'étrier de support (9) est disposé au moins essentiellement de manière dissimulée
derrière la paroi extérieure de porte (2).
4. Système de fixation selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le cylindre de fermeture de porte (8) est vissé à la paroi frontale de porte (4).
5. Système de fixation selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le cylindre de fermeture de porte (8) est soudé à la paroi frontale de porte (4).
6. Système de fixation selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le cylindre de fermeture de porte (8) est fixé de manière non rotative à la paroi
frontale de porte (4).
7. Système de fixation selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'étrier de support (9) est fabriqué en plastique.
8. Porte de véhicule (1), en particulier pour un véhicule automobile, comprenant un système
de fixation d'un dispositif de poignée de porte (6) selon l'une quelconque ou plusieurs
des revendications précédentes.
9. Véhicule, en particulier véhicule automobile, comprenant au moins une porte de véhicule
(1) selon la revendication 8.